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Dax legt zu – Zögern vor Rekordhoch

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Börse Frankfurt (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 16.972 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax drehte im Tagesverlauf stets kurz vor einem neuen Rekordhoch wieder um, sodass sich ein leichter Zickzack-Kurs ergab.

„Die Basis für weitere Kursgewinne wird zunehmend dünner und es fehlt an Evidenz für eine nachhaltige absehbare Konjunkturerholung in Deutschland“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Wünschen und darauf spekulieren tun derzeit viele, aber ob und wann die Konjunkturwende kommt, kann niemand vorhersehen. Da hilft es dann auch wenig, wenn gerade einer der wichtigsten Logistik- und Transportkonzerne UPS mit seinem Umsatz- Gewinnprognosen enttäuscht.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Heidelberg Materials, Sartorius und Infineon an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten derweil die MTU-Aktien.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 29 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 82,73 US-Dollar, das waren 33 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0836 US-Dollar (+0,03 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9229 Euro zu haben.


Foto: Börse Frankfurt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Sipfront sichert sich weitere 1,3 Millionen Euro zur Verbesserung der Telekommunikationsqualität

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Der Spezialist für die Überwachung und Qualitätssicherung von Telekommunikationsnetzen gewinnt mit tecnet equity und den Business Angels Gernot Singer, Jan Trionow und Markus Buchner namhafte Investoren

Die Finanzierungsrunde wird durch eine Förderung aus dem „aws Seedfinancing – Deep Tech” Programm ergänzt

Andreas Granig und Daniel Tiefnig gelang im Jahr 2018 der Verkauf ihres Unternehmens Sipwise zu einem zweistelligen Millionenbetrag an Alcatel Lucent Enterprise. Nur wenige Jahre später gründeten sie gemeinsam mit dem Messtechnik-Experten Markus Seidl ein ähnlich klingendes Unternehmen: Sipfront.

Von SIP bis 5G
SIP ist die Technologie, auf der praktisch alle Sprach- und Videoverbindungen in modernen Kommunikationsnetzen basieren. Die gewählten Firmennamen referenzieren auf die technologische Kernkompetenz und den Geschäftsfokus der Gründer.

Sipfront hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein bereits heute bestehendes Problem zu lösen: Die häufig unzureichende Qualität von Telefongesprächen und Videokonferenzen. Mit der Verbreitung von 5G und IoT kommt es darüber hinaus zum rasch zunehmenden Einsatz von vernetzten Geräten und Sensoren, insbesondere in der Logistik, Lagerhaltung und Industrie. Dadurch wird in Zukunft die Überwachung der Verbindungsqualität und die schnelle Behebung von Problemen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für zahlreiche Anwendungs- und Geschäftsfälle.

Neben etlichen renommierten Geschäftskunden führt Sipfront etwa Magenta als Referenz an, die auf Sipfronts Lösungen zur Qualitätskontrolle ihrer Kommunikationsnetze setzt. „Die Sprach- und Videoqualität in einem Netz ist ein wichtiger Indikator, um Verbindungsprobleme zu erkennen. Denn bei störungsempfindlichen Echtzeit-Services werden Unregelmäßigkeiten meist als erstes sichtbar“, erklärt Andreas Granig, CEO von Sipfront. „In den nächsten Jahren werden 5G-Geräte mit extrem niedrigen Latenzen im Industrie- und Automotive-Bereich die Anforderungen an diese Netze nochmal deutlich verschärfen”, ist sich Granig sicher. Genau hier setzt Sipfronts AI-gestützte Technologie an, um Telekom-Providern zuverlässige Dienste für jedes einzelne der Millionen verbundenen Geräte zu ermöglichen.

Siebenstelliges Investment für Entwicklung und Wachstum
Neben den Gründern selbst haben unter anderem die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG und die Wirtschaftsagentur Wien das Unternehmen in den ersten Jahren finanziell unterstützt. Nun gibt der Spezialist für die Überwachung und Qualitätssicherung von Telekommunikationsnetzen eine weitere Finanzierungsrunde in der Höhe von 1,3 Millionen Euro bekannt. Die Investitionen sollen die technologische Weiterentwicklung und das Wachstum von Sipfront beschleunigen. Damit fließen von der Gründung bis 2025 in Summe mehr als 3 Millionen Euro in das junge Unternehmen.

Die aktuelle Finanzierungsrunde besteht aus einem Preseed-Investment von tecnet equity und den drei Business Angels Gernot Singer (invest.austria), Jan Trionow (ehemals CEO von Drei) und Markus Buchner (zusammen mit seinen Mitgesellschaftern von yuutel, einem Business-Telefonie Spezialisten aus Wien). Ergänzt wird diese Finanzierung durch eine Förderung aus dem „aws Seedfinancing – Deep Tech” Programm, das dem Unternehmen in den kommenden Jahren auch beratend zur Seite steht.

Doris Agneter und Jürgen Milde-Ennöckl von tecnet equity zu ihrer Investment-Entscheidung: „Seriengründer, mit denen wir schon gearbeitet haben, und ein weltweit rasch wachsender Markt waren die maßgeblichen Gründe für unsere Finanzierungszusage an das niederösterreichische Technologieunternehmen.“

Bild:SIP im Blut, 5G im Fokus: Die Sipfront-Gründer Andreas Granig, Markus Seidl und Daniel Tiefnig  Bildquelle: Carolin Bohn

Quelle:Reiter PR

waterdrop® kompensiert CO2-Ausstoß von Skirennläuferin und Markenbotschafterin Mirjam Puchner

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Das österreichische Microdrink-Unternehmen kompensiert für die Skisaison 2023/2024 den CO2-Ausstoß der Reisen der Weltklasse-Athletin

waterdrop® verkündet eine besondere Art, seine Markenbotschafterin Mirjam Puchner zu unterstützen: Der österreichische Microdrink-Hersteller kompensiert den CO2-Ausstoß der Ski Athletin durch eine Zusammenarbeit mit dem dänischen Climate-Tech-Unternehmen Klimate. Das Geheimnis der CO2 Kompensation: Blue Carbon.

Eine Partnerschaft, die der Umwelt zugutekommt
Neben der österreichischen Herkunft haben waterdrop® und Mirjam Puchner auch die Verbundenheit zur Natur gemein. Die ehemalige Olympia-Athletin ist schon seit 2022 Markenbotschafterin von waterdrop®. Gemeinsam setzen sie sich für mehr Nachhaltigkeit im Skisport ein, indem auf herkömmliche Plastikflaschen zugunsten von wiederverwendbaren Flaschen aus Glas oder Metall verzichtet wird. Auch die kompakten Microdrinks von waterdrop® sparen bis zu 98 Prozent an CO2 und Plastik im Vergleich zu herkömmlich abgefüllten Softdrinks.

Allerdings lässt sich der Ausstoß von Emissionen nicht komplett vermeiden, so auch im Skisport. Für Profi-Sportler und -Sportlerinnen bedeutet das auch zahlreiche Reisen innerhalb einer Saison beispielsweise nach Italien, Norwegen, Chile oder in die USA. Um diesen Emissionen entgegenzuwirken, ist eine entsprechende CO2-Kompensation notwendig.

Die CO2-Belastung der Reisen zu und von den Trainingslagern und Rennen, an denen Mirjam Puchner diese Saison teilnimmt, werden berechnet und von waterdrop® kompensiert, zuzüglich eines großzügigen Puffers, um sicherzustellen, dass ausreichend CO2 aus der Atmosphäre entnommen wird.

„Ich freue mich, mit waterdrop® im Bereich Nachhaltigkeit Zeichen zu setzen. Unsere Initiative, meinen CO2-Fußabdruck zu kompensieren, zeigt, wie Sport und Umweltschutz Hand in Hand gehen können”, so Mirjam Puchner.

waterdrop® Gründer und CEO, Martin Murray, sieht in der Kompensation eine Vertiefung der Partnerschaft mit Mirjam Puchner: „Als Unternehmen tragen wir eine gewisse Verantwortung, die über unser Kerngeschäft hinausgeht – sie betrifft unsere Umwelt ebenso wie die Partnerschaften, die wir eingehen. Mirjam verkörpert viele Werte, die uns wichtig sind – von Authentizität bis zur Liebe zu unserer wunderschönen Natur und dem Alpenpanorama. Das wollen wir unterstützen und zeigen, dass auch Skisport und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Außerdem hoffen wir natürlich, damit auch andere Unternehmen und Sponsoren zu inspirieren, mit ihren Partnerschaften einen positiven Impact zu generieren.“

Routinen im Sport: Ausreichend Hydration ist unverzichtbar
Als Weltklasse-Athletin sind für Mirjam Puchner ein gesunder Lebensstil und die richtigen Routinen unverzichtbar. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie die Aufnahme von Elektrolyten, die bei der Regulierung der Muskelfunktion helfen, sind dabei genauso Teil der Routine wie eine ausgewogene Ernährung und das regelmäßige Training. Daher ist es für sie wichtig diesen essentiellen Teil ihrer Routine, nachhaltig zu gestalten. Besonders Profi- aber auch Hobby-Sportler:innen geraten schnell in Gefahr, durch die körperliche Anstrengung zu dehydrieren, wodurch physische und kognitive Reaktionen gemindert werden – in einem Umfeld wie dem Skirennen, in denen Entscheidungen innerhalb von Sekundenbruchteilen gefällt werden müssen, kann das schwere Folgen haben.

Langfristige CO2-Bindung dank Blue Carbon
waterdrop® hat sich für das Projekt mit Klimate zusammengetan, einem dänischen Climate-Tech-Unternehmen, welches an internationalen Projekten zur Kohlenstoffreduzierung arbeitet. Blue Carbon bindet CO2 langfristiger als die Aufforstung von Wäldern. Deshalb gehen knapp unter 20 Prozent des Investments in ein ‘Aquatic-Biomass-Sinking’-Projekt und die restlichen knapp 80 Prozent in die Anpflanzung von küstennahen Blue Carbon.

Konkret geht es um das Projekt Running Tide im Nordatlantik. Anhand von sogenannten Blue Carbon – blauem Kohlenstoff – wird CO2 durch Algen aus der Atmosphäre entzogen und in kohlenstoffreiche Biomasse umgewandelt. Durch die natürlichen Meeresströmungen treiben die Algen auf das offene Meer hinaus und schließlich sinkt die entstandene Biomasse auf den Meeresboden, wo sie durch die dortigen Tiefseeorganismen verzehrt wird.

Außerdem unterstützt waterdrop® das Projekt Delta Blue Carbon. Hierbei wird die Restauration eines Mangrovenwaldes im Delta des Indus-Flusses und die Verbesserung der örtlichen Wasser- und Gesundheitsversorgung sowie Bildung unterstützt.

Bild: Atheltin Mirjam Puchner Copyright: waterdrop®

Quelle:Milk & Honey PR

Außergewöhnlich logieren: Neue Übernachtungsmöglichkeiten in der Capital Region USA

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Retro-Boutique-Hotel The Little Mod in Virginia – Luxus in Washington, DC – Peloton Bike im Hotelzimmer – Apartment Style Living im Roost Baltimore

Von Virginia über Washington, DC bis nach Maryland: In der Capital Region USA haben jetzt außergewöhnliche Hotels eröffnet. Luxusreisende werden in Washington, DC fündig. Für Gäste, die sich nach extra viel Gemütlichkeit sehnen, bietet das neu eröffnete Hotel in Charlottesville, Virginia eine Möglichkeit. Für längere Aufenthalte eignet sich das Apartment-Style Hotel in Baltimore.

Modernes Design trifft auf 60er-Jahre-Nostalgie
In den 15 Zimmern des Little Mod Hotel in Charlottesville, Virginia finden sich viele Details, die den Charme der 1960er Jahre widerspiegeln. Nicht nur die Fliesen im Badezimmer, sondern auch der Schallplattenspieler im Zimmer nimmt Besucher mit auf eine Zeitreise. In Elementen wie der begehbaren Dusche, dem Flachbildfernseher sowie den hochwertigen Materialien fließen moderne Designkomponeten ein. Das Kreativteam des Bauprojekts wollte ein Hotelkonzept kreieren, welches so im Markt nicht existiert. Entstanden ist ein charmantes Boutique-Hotel im Retro-Chic direkt im Herzen des Studentenviertels. Nur wenige Schritte vom angesagten Viertel „The Corner“ gelegen, werden die Gäste ein Teil der lebendigen Kultur von Charlottesville. Für Gäste, die im Hotel speisen möchten, gibt es den Foodtruck „The Mod Pod“, der ganztägig Frühstück, Tacos oder auch ausgefallene Kreationen wie Schweinebauch mit einer Ahorn-Zitrusglasur serviert.

Erstes neues Luxushotel auf dem Capitol Hill seit 40 Jahren
Das Royal Sonesta Washington, DC Capitol Hill spricht vor allem Luxusreisende und Kunstliebhaber an. Verschiedene Kunstinstallationen wie Portraits der Richter des Obersten Gerichtshofs, Zeitungsausschnitte oder politische Motive hängen im zehnstöckigen Atrium des Hotels und können bestaunt werden. Sportbegeisterte Gäste kommen auch auf ihre Kosten: Zum Auspowern bietet sich das hauseigene Fitnesscenter an. Im hochmodernen Yogastudio können Besucher nach einem Workout beanspruchte Muskeln entspannen und zur Stärkung das Französischen Bistro du Jour mit stylisher Bar und Lounge besuchen. Im Außencafé oder auf der Dachterrasse mit Blick über das US-Kapitol lässt sich der morgendliche Kaffee genießen. Das Haus ist zudem seit 1984 das erste Luxushotel, das auf dem Capitol Hill seine Pforten geöffnet hat.

Sport treiben, ohne das Hotelzimmer zu verlassen
Für Sportenthusiasten und Wellnessliebhaber bietet The Westin Washington, DC Downtown die Möglichkeit, Hobby und Urlaub zu verbinden. „Von dem Moment an, in dem Gäste in dem Haus eintreffen, haben sie endlose Möglichkeiten sich zu erholen und zu regenerieren“ sagt Jennifer Connell, Global Brand Leader, Westin Hotels & Resorts. Das Innendesign verbindet beruhigende Elemente aus der Natur wie beispielsweise den in der Region bekannten Potomac Stein. Der gesundheitsbewusste Fokus des Hotels beginnt beim Check-in: Hier erhalten Reisende Karten mit eingezeichneten Laufrouten und ein erfrischendes Wasser. Zusätzlich zum Fitnesscenter können Gäste im separaten Kraftraum oder Yogastudio ihrem Körper und Geist etwas Gutes tun. Ein besonderes Highlight: die sieben Suiten, ausgestattet mit eigenem Peloton-Bike im Zimmer und grandiosem Panoramablick auf die Stadt.

Ein gelungenes Ensemble aus Boutique-Hotel und Apartment Style Living
Reisende, die einen längeren Aufenthalt in Maryland planen, finden im Roost Baltimore eine optimale Unterkunft. Gäste genießen hier die Vorzüge eines Boutique-Hotels im Komfort des eigenen Apartments. Das Konzept verbindet hochmodernes Innendesign mit dem Gefühl, zu Hause zu sein. Annehmlichkeiten, die Besucher in Anspruch nehmen können, sind der 24-Stunden-Concierge-Service, das Fitnessstudio sowie der hauseigene Coffee Shop. Der Resort-ähnliche Außenbereich mit Feuerstelle, Lounge und Pool lädt zum Entspannen ein. Das 81 Zimmer große Hotel ist direkt an der Hafenpromenade gelegen und nur einen kurzen Fußweg vom Wasser entfernt.

Capital Region USA – Washington, DC, Maryland und Virginia. Von den monumentalen Denkmälern in Washington, DC über die beeindruckenden Berglandschaften Virginias bis hin zu den malerischen Wasserwegen Marylands – die Hauptstadtregion der USA ist das historische Herz der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Stadtbild der lebendigen Metropole Washington, DC wird geprägt durch eindrucksvolle Monumente und bemerkenswerte Museen, von denen die meisten kostenlos besichtigt werden können. Virginia beeindruckt mit seinen historischen Stätten über die Zeit des Amerikanischen Bürgerkrieges, seiner einzigartigen Natur im Shenandoah National Park und den langen Stränden in Virginia Beach. Entlang der Chesapeake Bay erstreckt sich auch der Bundesstaat Maryland mit seiner Segelhauptstadt Annapolis und Baltimore als Anlaufpunkt für große Kreuzfahrtschiffe. Insgesamt 13 Ferienstraßen, sogenannte Scenic Drives, verbinden Teile der Region miteinander und laden zu einer ereignisreichen Rundreise mit dem Mietwagen ein.

Bild:The Royal Sonesta – Suite 47 Series Living and Dining View

Quelle:Claasen Communication GmbH

Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert Zahlungen an UNRWA

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Fahne vor den Vereinten Nationen (UN) (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck (Grüne), wirft der Bundesregierung vor, die Überprüfung der Gelder für Entwicklungshilfe in Palästina nicht ergebnisoffen geführt zu haben. Die Prüfung, die zur Freigabe der Zahlungen an das Palästinenserhilfswerk UNRWA im November führten, sei „leichtfertig“ und das Ergebnis „politisch vorgegeben“ gewesen, sagte Beck dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe).

Er hat den Bundesrechnungshof eingeschaltet und auf eine Überprüfung der Zahlungen der Bundesregierung gedrängt. In einem Brief habe er den Präsidenten des Bundesrechnungshofes, Kay Scheller, darum gebeten, so Beck. Langfristig fordert er, die Zahlungen einzustellen. Die Mittel seien eine „Verschwendung von Steuergeldern“, sagte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) hat am Freitag eine Untersuchung zum Verdacht auf eine Terrorbeteiligung von Mitarbeitern eingeleitet, nachdem die israelischen Behörden dem UNRWA Informationen über die angebliche Beteiligung mehrerer UNRWA-Mitarbeiter an den Angriffen auf Israel am 7. Oktober übermittelt hatten. Deutschland hat daraufhin die Zahlungen an das Hilfswerk pausiert.


Foto: Fahne vor den Vereinten Nationen (UN) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Israels Außenminister für Absetzung von UN-Generalsekretär

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Israelische Fahnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturTel Aviv (dts Nachrichtenagentur) – Der israelische Außenminister Israel Katz sieht die politische Verantwortung für eine mögliche Verstrickung von Mitarbeitern des UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNWRA) in Angriffe der Hamas bei UN-Generalsekretär Antonio Guterres. „Natürlich ist er verantwortlich als UN-Generalsekretär“, sagte Katz dem TV-Sender „Welt“, der „Bild“ (Mittwochausgabe) und „Politico“.

Guterres müsse „seinen Posten abgeben“ oder „die UN muss ihn austauschen“, sagte er. „Wir reden von einem der schlimmsten Massaker nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Willen, einen Genozid durchzuführen. Das ist das Schlimmste, was dem jüdischen Volk seit dem Zweiten Weltkrieg angetan wurde.“

Katz geht nicht davon aus, dass Guterres persönlich Beweise für die Zusammenarbeit der UNWRA mit Hamas-Terroristen gehabt habe. „Ich sage nicht, dass er wusste, dass Leute morden, aber er ist die verantwortliche Person für das Hilfswerk.“

Guterres habe viele Beschwerden und Informationen in Bezug auf das Verhalten des Hilfswerks sowie Hinweise auf eine Zusammenarbeit mit der Hamas ignoriert, anstatt „eine interne Prüfung zu veranlassen und etwas zu ändern“, sagte der israelische Außenminister. Nach Bekanntwerden der Beweise hätte Guterres „den Verantwortlichen der UNWRA entlassen müssen und eine unabhängige interne Untersuchung durchführen müssen“.

Katz lobte in diesem Zusammenhang Staaten wie die USA und Deutschland, die ihre Zahlungen an die UNWRA eingestellt hatten. „Die Länder haben richtig gehandelt, obwohl es sich um eine humanitäre Organisation handelt. Im Gegensatz dazu hat der Generalsekretär der UN nicht das gemacht, was er hätte tun sollen.“

Der Außenminister Israels bestritt Darstellungen der UNWRA, es gehe um den Verdacht gegen nur wenige Mitarbeiter. „UNRWA hat 120 ausländische Mitarbeiter und 30.000 örtliche Mitarbeiter, die überwiegend mit der Hamas zusammenarbeiten“, behauptete er. In Gaza sei UNWRA praktisch identisch mit der Hamas. „Sie waren involvieren in Ermordungen und Entführungen. Und sie haben geholfen, die Geiseln zu transportieren und zu verstecken.“

Dafür gebe es Beweise, so Katz. „Wir werden diese Beweise sammeln und an alle anderen Länder wie die USA und Deutschland zukommen lassen. Die ganze westliche Welt soll sie sehen.“ Die UNWRA-Mitarbeiter hätten ihre Taten selbst dokumentiert und fotografiert haben. „Genauso wie alle anderen Terroristen waren sie stolz auf ihre Aktivitäten“, sagte der Außenminister. Israel entdecke ständig neue Informationen bezüglich der Involvierung von UNRWA.


Foto: Israelische Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Verdi plant Streik der Sicherheitskräfte an Flughäfen

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Annullierter Flug (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi plant offenbar für den Donnerstag bundesweite Streiks der Sicherheitskräfte an Flughäfen. Die rund 25.000 Beschäftigten in der Luftsicherheitsbranche sollen laut Medienberichten ab dem frühen Morgen die Arbeit niederlegen.

Gestreikt werden soll demnach bis Mitternacht. Die Beschäftigten arbeiten an den Kontrollen für Passagiere, Gepäck und Personal. Ohne sie dürfte der Flugverkehr in weiten Teilen Deutschlands zum Erliegen kommen.

Die Gewerkschaft fordert unter anderem mehr Gehalt für die Beschäftigten. Bisher gab es in drei Verhandlungsrunden keine Einigung. Weitere Gespräche sind für die kommende Woche geplant.


Foto: Annullierter Flug (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Albemarle, Broadcom, Delta Electronics: Warum Tech-Aktien jenseits der „Glorreichen 7“ attraktiv sind

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Ein aktueller Marktkommentar von Mark Peden, Global Equities Investment Manager bei Aegon Asset Management:

Über die „Magnificent Seven“ – die Gruppe der US-amerikanischen Mega-Cap-Aktien aus dem Technologiesektor -, die im vergangenen Jahr rund 80 % der Gesamtrendite des S&P 500 ausmachten, ist viel geschrieben worden. Aber es gibt noch weitere „Glorreiche Sieben“, die zu Unrecht weniger Beachtung finden.

Beständigkeit ist der wichtigste Faktor für eine langfristig starke Anlageperformance. Als Anleger ist es großartig, wenn man eine Aktie kauft, die innerhalb weniger Monate einen Höhenflug erlebt, aber solche Fälle sind selten und mit einem relativ hohen Risiko verbunden, viel Geld zu verlieren. Stattdessen ist es wahrscheinlich besser, Aktien zu halten, die den Markt im Laufe der Zeit mäßig, aber beständig übertreffen, und zwar mit geringerer Volatilität, so dass Ausschläge vermieden werden. Wenn man konstant überdurchschnittliche Renditen erzielt, anstatt größere Risiken einzugehen und zu versuchen, in einem bestimmten Jahr richtig abzuräumen, wird man sich langfristig wahrscheinlich in den oberen Rängen der Vergleichsgruppe wiederfinden.

Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Bedingungen waren, die wir in den letzten sieben Jahren erlebt haben. Wir haben die Präsidentschaft von Donald Trump, einen Handelskrieg zwischen den USA und China, den offiziellen Austritt von Großbritannien aus der EU, die Covid-Pandemie, den Krieg in der Ukraine und zwei Zinserhöhungsperioden in den USA erlebt, um nur einige zu nennen.

Die Tatsache, dass die Aktienmärkte all diese Ereignisse ohne bleibende Schäden überstanden haben, zeugt von der Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der Unternehmen, die mit unerwarteten Ereignissen umgehen und neue Wege für ihre Geschäftstätigkeit finden können. Solche Unternehmen sind eher in der Lage, Schocks zu überstehen und die Anleger in schwierigen Zeiten zu schützen, während sie auch an guten Zeiten teilhaben.

Unter den Tech-Unternehmen gibt es viele Qualitätsunternehmen, die über solide Bilanzen, gut gedeckte Dividenden und hohe Eigenkapitalrenditen verfügen. Die Konzentration auf einige herausragende Unternehmen, darunter Albemarle, Broadcom und andere zahlt sich aus. Auch die Aufnahme von Microsoft in das Portfolio, teilweise als Absicherung gegen die anderen Mitglieder der „Magnificent 7“, die keine Dividende zahlen, kann sich lohnen.

Die Beteiligung an der weltweit steigenden Nachfrage nach Lithium für die Verwendung in Batterien ist ebenfalls sinnvoll, da der Preis des Lithiumherstellers Albemarle zuletzt stark gestiegen ist. Delta Electronics, Simplo Technologies und DBS Group sind allesamt gute Beispiele dafür, am Dividendenwachstum in Asien zu partizipieren, insbesondere bei weniger bekannten Unternehmen.

Als ertragsorientierter Anleger ist es schwer, eine Aktie wie Broadcom nicht zu schätzen, die ihre vierteljährliche Dividende zwischen dem ersten Quartal 2017 und dem vierten Quartal 2023 mehr als verfünffacht hat, oder Cincinnati Financial, das mit satten 63 Jahren einen Rekordwert für die meisten aufeinanderfolgenden jährlichen Dividendenerhöhungen hält. Auch hier zeigt sich die Macht der Beständigkeit.

Die Welt bleibt ein unberechenbarer Ort. Auch wenn die Inflation jetzt nach unten tendiert und der Markt in diesem Jahr mit Zinssenkungen der Zentralbanken rechnet, bestehen weiterhin Risiken durch Faktoren wie die Verlangsamung des globalen Wachstums, strukturelle Probleme in der chinesischen Wirtschaft und geopolitische Krisenherde in der ganzen Welt. Dennoch befinden sich die Dividenden und Aktienrückkäufe auf einem Rekordhoch, so dass man weiterhin zuversichtlich sein kann, was die Aussichten für Aktienerträge im Jahr 2024 angeht.

Albemarle, Broadcom, Delta Electronics: Warum Tech-Aktien jenseits der „Glorreichen 7“ attraktiv sind

Foto von Mark Peden (Quelle: Aegon AM)

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SPD-Politiker wirft Paus Untätigkeit bei sexueller Gewalt vor

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Lisa Paus am 30.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Aus der Bundestagsfraktion der SPD kommt der Vorwurf an Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne), dass sie sich zu wenig dem Thema sexualisierte Gewalt und deren Aufarbeitung widme. „Wir haben uns im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken und die staatlichen Institutionen zu stärken“, heißt es in einem Brief, den der amtierende Vorsitzende des Bundestagsinnenausschusses, Lars Castellucci (SPD), der Ministerin übermittelt hat und über den die FAZ berichtet.

„Bis heute warten wir auf eine Initiative aus Ihrem Haus“, heißt es darin. Tatsächlich hatte sich die Ampelregierung in ihrem Koalitionsvertrag vom Dezember 2021 darauf verständigt, das Amt der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen und eine Berichtspflicht an den Bundestag einzuführen.

Ein entsprechender Gesetzesentwurf hat den Bundestag jedoch noch nicht erreicht, obwohl er um Ostern des vergangenen Jahres im federführenden Bundesfamilienministerium fertiggestellt wurde. Getan hat sich seither nicht viel. Erst seit Anfang Dezember befindet er sich als Referentenentwurf in der interministeriellen Abstimmung.

Das Fass zum Überlaufen brachten jetzt die positiven Einschätzungen des Standes der Aufarbeitung, die die Familienministerin in der vergangenen Woche nach der Veröffentlichung der Missbrauchsstudie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gefunden hatte. Castellucci widersprach der Ministerin nicht nur in der Sache, sondern im Grundsatz: „Es reicht nicht, wenn Politik bei jeder neuen Veröffentlichung nur die immer gleiche Betroffenheit äußert, es braucht entschlosseneres Handeln.“

Konkret dringt Castellucci gegenüber der Grünen-Politikerin auf die Etablierung von verbindlichen Vorgaben für die Aufarbeitung in Institutionen, ein staatliches Monitoring und Konsequenzen für den Fall, dass vereinbarte Standards nicht eingehalten werden. Der richtige Ort dafür sei die bislang ehrenamtlich arbeitende Unabhängige Aufarbeitungskommission. Diese müsse zusammen mit dem Amt der UBSKM endlich gesetzlich verankert und in diesem Zug „deutlich gestärkt“ und „besser ausgestattet“ werden.

Für die Kommission heiße das unter anderem, dass sie ein Initiativrecht erhalten müsse, damit Aufarbeitung nicht länger in das Belieben von Organisationen gestellt sei. Außerdem müssten Institutionen gegenüber der Kommission rechenschaftspflichtig werden.

Das Amt der Missbrauchsbeauftragten wiederum müsse so ausgestaltet werden, dass es mit einer regelmäßigen Berichtspflicht gegenüber dem Bundestag, einer Debatte im Plenum und einer Überweisung in die Ausschüsse einhergehe. Der Bundestag, so Castellucci, sei auch der Ort, an dem es eine Gedenkveranstaltung angesichts sexueller Gewalt geben müsse.

Das ist insofern ein heikles Vorhaben, als deren Ausmaß in Deutschland nicht einmal näherungsweise bekannt ist. Keine Bundes- oder Landesregierung hat sich bisher bereitgefunden, eine sogenannte Dunkelfeldstudie erarbeiten zu lassen, die den wahren Umfang von sexualisierter Gewalt aufdeckte und eine Datengrundlage böte, die ihrerseits die Basis für Präventionsstrategien sein könnte.

Längst überfällig ist nach Castelluccis Ansicht auch die gesetzliche Regelung eines individuellen Rechts auf Aufarbeitung, einschließlich eines „verbindlichen Rahmens“. Dazu brauche es weitgehende Informationsrechte sowie Maßgaben für die Einsicht in Akten bis hin zu längeren Aufbewahrungsfristen – was allerdings im FDP-geführten Bundesjustizministerium nicht auf Begeisterung stoßen dürfte.

Im FDP-geführten Finanzministerium wiederum dürfte die Einschätzung Castelluccis aufhorchen lassen, dass der Gesetzgeber wohl nicht umhinkönne, den 2013 eingerichteten Fonds Sexueller Missbrauch aufzustocken. „Für diese Vorhaben bitte ich Sie um Unterstützung“, schreibt der SPD-Innenpolitiker abschließend. „Wir dürfen nicht länger hinterherschimpfen, wenn Aufarbeitung unterbleibt oder unzulänglich erfolgt, wir müssen auch vor dem Hintergrund des langwährenden Versagens staatlicher Aufsicht unserer eigenen Verantwortung gerecht werden.“


Foto: Lisa Paus am 30.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax am Mittag weiter kaum verändert – BIP-Daten belasten

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits verhaltenen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter nur knapp über dem Vortagesniveau geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.960 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze der Kursliste rangierten Heidelberg Materials, Vonovia und Airbus. Hinten fanden sich Merck, Sartorius und Zalando wieder.

„Der Dax 40 arbeitet sich weiter an der Kursmarke von 17.000 Punkten ab“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Das Überspringen dieses psychologischen Kursbereichs benötigt wesentlich mehr positive Impulse.“

Die BIP-Veröffentlichungen in der EWU zeigten die grundsätzlichen Probleme gut auf: „Während Spanien einen Zuwachs von 0,6 Prozent und Frankreich immer noch keinen Wirtschaftsrückgang vorlegen konnte, liegt die deutsche Wirtschaft abgeschlagen auf der Verliererseite mit den erwarteten 0,3 Prozent Wirtschaftsrückgang.“ Das müsse sich in den kommenden Quartalen ändern, um Kaufanreize für deutsche Aktien schaffen zu können, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0845 US-Dollar (+0,11 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9221 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 82,40 US-Dollar, das waren 57 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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