Donnerstag, Februar 5, 2026
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Greenfield Hotel Golf und Spa : Wind, Schnee, Matsch?

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Greenfield Hotel Golf & Spa_Bük/Ungarn

Unter den Dächern des Greefield Hotel Golf & Spa ist immer „Badehosen-Zeit“

Hier ist der Winter schnell vergessen. Das Bade- und Spa-Angebot des Greenfield Hotel & Spa in Bad Bük ist wahrlich beeindruckend. Das gesamte Hotel ist auf eine Winterauszeit voll Entspannung, Gesundheit und Genuss ausgerichtet – und zwar für alle Generationen.

Die Wellness- und Saunalandschaft in dem exklusiven Wellnesshotel spielt alle Stücke. Baden hat hier immer Saison. Ob lustig mit der ganzen Familie oder völlig ruhig und entspannt für die Erwachsenen – vom großen Außenbecken bis hin zu sechs Innenbecken, vom Erlebnisbecken über ein Sportbecken und zwei Thermalwasserbecken bis hin zum Kinderbecken mit Rutsche ist die Auswahl riesengroß. Die Rutsche vom Zehn-Meter-Turm ist der Lieblingsplatz für die „Mutigen“. Wenn es draußen kalt ist, gibt es keinen besseren Platz als die Greenfield-Sauna-Area.

Gesund schwitzen und Aufgüsse erleben in der Finnischen Sauna, in der Bio- und Lichtsauna und in den Aromasaunen. Im Salzraum tief durchatmen. Sich im Eisbrunnen erfrischen. Loslassen und sich verwöhnen lassen: Das Massageangebot reicht von traditionell bis exotisch. Das Beautyteam pflegt und verwöhnt mit Premiumprodukten der Marke Selvert Thermal Switzerland. Den Erholungsfaktor deluxe finden Hotelgäste in dem neuen „Spa & Harmony“. Klein und fein, maximal 25 Personen kommen in dieser exklusiven Erholungswelt in den Genuss von großer Ruhe und besonderen Sauna Attraktionen (Aufpreis für das Spa & Harmony ca. 12 Euro pro Person).

Man kann raus an die frische Luft, aber man muss nicht. Wer lieber im Warmen bleibt, der findet im Greefield Hotel Golf & Spa jede Menge Abwechslung. Der Chill & Fun Club mit Bowling, Sport- und Golfsimulator, Darts, Billard und Tischfußball wartet auf die Sportskanonen. Das Sport- und Fitnessprogramm hält immer ein Highlight für die Aktiven bereit. Die Kids haben im neuen Play & Fun Spielzimmer ihren Spaß. Golfy ist im Greenfield für die Kinder da. Während die Eltern ihre wohlverdiente Freizeit genießen, weiß Golfy, was die Kinder wünschen. Sein Ferienprogramm macht jede Menge Spaß.

Alle Generationen verbringen in dem vielseitigen Hotel Wintertage voll Wohlgefühl und Entspannung. Die schönen Zimmer verwöhnen mit Wohnluxus. Zur Orientierung: Von Wien oder Graz sind es zwei Autostunden zur Winter-Auszeit mit ganz viel Wellness

Bild Greenfield Hotel Golf & Spa_Bük/Ungarn

Quelle © mk Salzburg.

Wintertage „on the bright side of life“

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wintertage My Alpenwelt Resort****ˢ Lifestyle. Family. SPA

Vor den Augen der glitzernde Schnee, die Sonne im Gesicht, chilliger DJ Sound im Ohr, Bergluft in der Nase, ein Leading SPA Resort – so schön kann der Winter sein. MY ALPENWELT Resort****s in Königsleiten im Salzburger Land lässt keine Gelegenheit aus, Wintertage zu versüßen.

Auf 1.600 Metern Höhe, eingebettet in eine unvergleichliche Wintersportwelt, übernimmt in dem vielseitigen Resort ein entspannter Lifestyle die Regie. Kraft und Energie aus der Alpenwelt schöpfen, das gilt hier nicht nur in der freien Natur, sondern auch im Hotel.

MY ALPENWELT Resort ist ein Leading Spa Hotel und verführt mit einer luxuriösen SPA-Welt zum grenzenlosen Chillen und Relaxen. Der Alpenwelt FelsenBad&SPA verschmilzt mit der umliegenden Natur. Im Infinity SKY Pool schwimmt man den Bergen entgegen. Das SPA serviert Wellness à la carte: Health und Beauty Anwendungen auf höchstem Niveau, dazu Erlebnissaunen und Dampfbäder, Regenerationsräume, Behandlungen auf der Aemotio SPA Liege, wertvolle Pärchen-Zeit im Private Spa – es darf in vollen Zügen genossen werden.

So auch in den Restaurants, Bars, Lounges und Chill-Out-Areas des MY ALPENWELT Resort oder in der SUSI ALM – dem trendigen Day & Dinner Club mit Cabrio-Dach. Eine moderne Crossover-Speisekarte mit vielen Highlights, Steaks, Fondue und mehr sowie ein stylisches Ambiente laden zum Genießen ein und machen die SUSI ALM mit großer, beheizter Sound- und Sonnenterrasse mit Relaxliegen und Sunbeds, Kuscheldecken und DJ Sound, coolen Drinks und Cocktails zu dem PLACE TO BE.

Das absolute Highlight: Die SUSI Alm ist das einzige Restaurant in Österreich, welches das exklusive Miyazaki Wagyu Beef – japanisches Wagyu in Spitzenqualtität – anbietet. Ein Must für jeden Feinschmecker.

Im BERGRESTAURANT GIPFELTREFFEN genießen Feinschmecker auf 2.300 Meter Höhe feinste Kulinarik mit atemberaubendem 360° Bergpanorama.

Wunderbar weltoffen: Köstlichkeiten aus der Ferne …

Die kulinarische Welt des MY ALPENWELT Resort ist ein Erlebnis für sich. Das 5742 THE TABLE im Haus gilt als vielgepriesener Sushi Hot Spot. Hier dreht sich der Genuss um köstliche Maki, Sashimi und Nigiri. Der Sushi-Meister Wicky Mallikarachchi ist extra aus Dubai angereist, um die Gäste des MY ALPENWELT Resort mit High End-Sushi aus hochqualitativen, frischen Zutaten zu verwöhnen.

Hotspot der Wintersportszene

Direkt vor der Tür des MY ALPENWELT liegt die Piste: Die Zillertal Arena ist das größte Skigebiet im Zillertal und bietet Schnee-Spaß „deluxe“. Oder es geht hinaus zum Langlaufen und Winterwandern, zu Schneeschuh- und Skitouren in unberührter Natur und zu kilometerlangem Rodelvergnügen. Eine Pferdekutschenfahrt steht in der Zillertal Arena natürlich auch auf dem Programm und wer mag, zieht sich warm an und begleitet den Pistenbully-Fahrer auf die steilsten Hänge als Beifahrer und schaut zu, wie die weiße Pracht sich in einen bestens präparierten weißen Teppich für das Ski-Erlebnis verwandelt.

Einzigartiges Après Ski

Der Hotelier Hannes Kröll-Schnell hat sich als DJ und Produzent in der internationalen Szene einen Namen gemacht und lockt vor allem im Winter zahlreiche berühmte DJ Kollegen aus ganz Europa an. Namhafte Gäste geben sich im MY ALPENWELT die Klinke in die Hand – so durfte das Lifestyle-Resort bereits Sido, Boris Brejcha oder Tom Novy begrüßen. Um nur einige zu nennen. An den Abenden lässt Hannes mit sphärischen und chilligen DJ Sounds die Urlaubstage der Gäste im wahrsten Sinne des Wortes „ausklingen“. Die HANNES ALM und der BERGLIEBE CLUB im MY ALPENWELT Resort sind die Après Ski Hotspots #1 der Zillertal Arena.

Ski Opening Deluxe (02.–23.12.23), Anreise So. oder Mo.
Leistungen: 1 Tag & 1 Nacht geschenkt, 1 x 15 Euro Gutschein Alpenwelt Felsen BAS&SPA – Preis p. P.: 4=3 ab 495 Euro, 5=4 ab 620 Euro, 6=5 ab 775 Euro, 7=6 ab 930 Euro
Hüttengenuss Deluxe (02.–23.12.23, 08.–27.01.24), ab 2 Nächten buchbar
Leistungen: 1 Abend in einer romantischen Grillhütte, 1 Käsefondue im Bergrestaurant Gipfeltreffen für 2 Personen, 1 x 15 Euro Wellnessgutschein pro Person – Preis p. P.: 2 Nächte ab 355 Euro

Bild My Alpenwelt Resort****ˢ Lifestyle. Family. SPA

Quelle © mk Salzburg

Comic Con Stuttgart verzaubert das Publikum

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CCON Stuttgart
Landesmesse Messe Stuttgart COMICON 2023

48.000 begeisterte Messegäste feiern Hollywood-Stars, TV- und Seriendarsteller, Drag Queens und die neue Star Wars Area „Galactic Cantina“

Weder nasskaltes Schmuddelwetter noch der Lokführer-Streik konnten das außergewöhnliche Flair in den Messehallen nachhaltig beeinträchtigen: Die siebte Ausgabe der CCON | Comic Con Stuttgart (CCON) hat die BesucherInnen und 500 AusstellerInnen gleichermaßen in Freudenstimmung versetzt. Rund 48.000 Menschen feierten am Wochenende ein Fan-Festival der besonderen Art auf dem Stuttgarter Messegelände und sorgten für ein farbenfrohes Cosplay-Ambiente.

Selbst der „Grinch“, ein miesepetriges Wesen in Grün, musste zugeben, „hier steht die große Cosplay-Familie im Vordergrund, Ego-Shooter haben keine Chance. Ich komme nächstes Mal gern wieder!“ Zustimmendes Nicken der umstehenden Stormtrooper, Feen und Fabelwesen. Dem konnte Andreas Wiesinger, Mitglied der Geschäftsleitung Messe Stuttgart, nur beipflichten: „Eine stimmige, schöne Convention in einer absolut harmonischen Atmosphäre. Unterm Strich ein tolles Wochenende für die gesamte Community. Und mit der diesjährigen Besucherzahl haben wir das Vor-Corona-Niveau von 2019 deutlich übertroffen.“

Auch Dirk Bartholomä, Geschäftsführer der Comic Con Germany GmbH und Veranstalter der CCON, äußerte sich rundum zufrieden: „Die Messe hat wieder ihr ganzes Potenzial gezeigt und sich in vielen Bereichen weiterentwickelt. Keine Frage, sie hat ihren Ruf als wichtigste Branchenveranstaltung in Europa erneut eindrucksvoll bestätigt.“

Seine Highlights seien, neben den Auftritten des „Highlanders“ Christopher Lambert und der „Weasley-Zwillinge“ James und Oliver Phelps, die Premieren der Gaming Zone sowie der Star Wars Aktionsbereichs „Galactic Cantina“ gewesen, die auf Anhieb gezündet hätten. Auch der 18+-Bereich sei gut angekommen und die „Queer Avenue“ habe so viel Anspruch gefunden, das „wir hier im kommenden Jahr wahrscheinlich vergrößern müssen“.

Ein voller Erfolg war auch die Card-Show, die zum zweiten Mal von der Motion Area GmbH / Collectors City veranstaltet wurde. Mit circa 2400 verkauften Karten seien fast 1000 Karten mehr als im Vorjahr verkauft worden, bestätigte Lars Mönch, Geschäftsführer der Motion Area GmbH / Collectors City: „Wir haben die Card-Show optimal in die Comic Con Stuttgart integriert und das Publikum zeigte begeistertes Interesse für den Bereich der Sammelkarten.“

Der Collectables-Hersteller Topps Deutschland stellte seine Produkte als Event-Presenter vor. Arne Kokot, Senior Sales Manager Topps Deutschland, freute sich, dass „sich der Treffpunkt für die Trading Card Community großartig etabliert hat“. Ein Highlight für Mönch war erneut das „Grading“ gewesen, bei dem das GS-Grading Service (GSG®) Team, in Kooperation mit Topps Deutschland, die eingereichten Karten des Publikums mit einem extra für die Veranstaltung erstellten Label bewertet habe.

Einzigartige Angebots-Mixtur begeistert Messegäste

Die Comic Con Stuttgart zeigte sich auch sonst von ihrer besten Seite. Internationale Comic-KünstlerInnen und -Verlage, eindrucksvolle VerwandlungskünstlerInnen und weltbekannte Film- und Fernseh-Stars, engagierte Cosplay-Fanclubs, reichweitenstarke InfluencerInnen und fantasievolle Wettbewerbe – die Begeisterung über diesen einzigartigen Angebots-Mix war riesig und machte die CCON-BesucherInnen überglücklich. Im Schnitt blieben sie mehr als fünf Stunden auf dem Messegelände, rund 41 Prozent nahm eine Anfahrt von mehr als 100 Kilometern auf sich, um die CCON zu besuchen.

So reisten einige Cosplayer aus den Niederlanden, aus Belgien, Italien, Frankreich, Polen oder Tschechien nach Stuttgart. In der repräsentativen Befragung der Besucherinnen und Besucher verliehen diese der Veranstaltung die Schulnote 1,6. Und 95 Prozent der Befragten gaben an, die Comic Con Stuttgart auch im kommenden Jahr wieder besuchen zu wollen. Im Durchschnitt sind die Gäste 28 Jahre alt, knapp 70 Prozent der BesucherInnen sind nicht älter als 30 Jahre. 60 Prozent von ihnen sind bereits StammbesucherInnen der Messe, 40 Prozent waren zum ersten Mal dabei.

Auch die AusstellerInnen der CCON äußerten sich positiv über den Verlauf der Messe und waren vor allem mit der Qualität der Besucherinnen und Besucher zufrieden. Freyja Melhorn, Director Marketing Communication, BXDXO GmbH: „Die Gaming Area wurde von den Besucherinnen und Besuchern sehr gut angenommen. Wir hatten super viele Leute hier, die uns ein durchgehend positives Feedback gaben und das gesamte Angebot total cool fanden – gerade den interaktiven Aspekt. Wir sind auf jeden Fall super zufrieden und hoffen, dass wir das im nächsten Jahr wieder hier in Stuttgart machen können.” Thomas Schulze, Geschäftsführer project X1 GmbH: „Die Comic Con Stuttgart war sehr gut besucht, von lauter netten, äußerst disziplinierten Leuten. Wir hatten keinen Stress – alles lief rundum top! Es macht immer wieder Spaß, Menschen zu begegnen, die einfach strahlen. Auch Organisation und Sicherheit waren vorbildlich.”

Francis Bähm, Geschäftsführer Bähmwigs: „Auf der Comic Con Stuttgart begegneten wir vielen zufriedenen, neugierigen und im Schnitt auch sehr jungen Kunden, die unserem Stand große Aufmerksamkeit schenkten. Wir veranstalteten jeden Tag ein Gewinnspiel mit Losverkauf, das super ankam: Man spürte, dass die Leute mit großer Vorfreude auf diese Veranstaltung gewartet hatten, insbesondere auf die Queer Avenue. Und wir sind sehr zufrieden und hatten Spaß.“ Holger Wiest, Marketingleiter, Panini Comics: „Die Comic Con hat sich in Stuttgart gut etabliert und verlief für uns erneut sehr positiv. Wir trafen auf ein gutes, durchaus überregionales Familienpublikum. Der Andrang war gigantisch, vor allem am Samstag war es brechend voll. Für uns als Stuttgarter Verlag ist die Messe ein Heimspiel, das wir auf jeden Fall fortsetzen wollen.“

Die nächste CCON | COMIC CON STUTTGART (CCON) wird am Wochenende, 30. November und 1. Dezember 2024, auf der Messe Stuttgart stattfinden.

www.comiccon.de

Bild Comic Con Stuttgart 2023: die „Weasley Zwillinge“ aus den Harry Potter Filmen, James und Oliver Phelps, auf der Bühne im Atrium | Bildnachweis: Landesmesse Stuttgart GmbH

Quelle Landesmesse Stuttgart GmbH

Anträge auf geschlechtsangleichende Behandlungen verdoppelt

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Anträge auf Kostenübernahme von geschlechtsangleichenden Behandlungen von Transpersonen hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Das geht aus einer Statistik des Medizinischen Dienstes Bund hervor, über die die „Welt“ berichtet.

So hatten 2017 noch 2.923 Personen einen Antrag auf Kostenübernahme ihrer Behandlung bei der gesetzlichen Krankenversicherung gestellt, im vergangenen Jahr waren es dann 5.813. Zu den Behandlungen gehört etwa die Entfernung der Brust (Mastektomie) oder genitalangleichende Operationen. Nach der Antragstellung durch die Betroffenen beauftragt die jeweilige Krankenkasse den Medizinischen Dienst mit einer Prüfung, als notwendige Voraussetzung gilt in erster Linie „krankheitswertiger Leidensdruck“, der durch mindestens zwölf Sitzungen Psychotherapie nicht ausreichend gelindert werden konnte. Bei genitalangleichenden Operationen muss zudem in der Regel eine Alltagserprobung im neuen Geschlecht von mindestens einem Jahr nachgewiesen werden. Nach Angaben des Medizinischen Dienstes erfüllten im vergangenen Jahr 55,2 Prozent der Antragsteller die medizinischen Voraussetzungen für die Kostenübernahme, 11,8 Prozent nur teilweise und 28,5 Prozent nicht.

Bei 4,5 Prozent gab es andere Angaben. „Teilweise“ kann etwa bedeuten, dass mehrere Maßnahmen beantragt, aber nicht alle befürwortet werden, wie eine Sprecherin des Medizinischen Dienstes Bund erklärt. Beispiel: Ein Versicherter wünscht eine genitalangleichende Operation von Mann zu Frau sowie die Entfernung der untersten Rippen zur Verschlankung der Taille. Während die Kosten für genitalangleichende Eingriffe übernommen werden, gilt das nicht für die Entfernung der Rippen.

„Die Besonderheiten bei der sozialmedizinischen Begutachtung geschlechtsangleichender Maßnahmen bei Transsexualismus liegen vor allem darin, dass an einem dem Grunde nach biologisch gesunden Körper ein medizinischer Eingriff mit irreversiblen Folgen vorgenommen wird“, teilte die Sprecherin mit. Geht es nach der Ampel-Koalition, sollen in Zukunft Transpersonen häufiger ihre Behandlung von der gesetzlichen Krankenkasse finanziert bekommen: Im Koalitionsvertrag heißt es: „Die Kosten geschlechtsangleichender Behandlungen müssen vollständig von der GKV übernommen werden.“ Welche Voraussetzungen hierfür künftig gelten sollen, ist bisher unklar. Das Bundesgesundheitsministerium teilte auf Anfrage der „Welt“ mit, nach einem ersten Fachgespräch dauerten die Überlegungen „zu einer konkreten Ausgestaltung“ noch an.


Foto: Transperson (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Immer weniger Online-Käufe von Weihnachtsbäumen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutschen kaufen ihre Weihnachtsbäume immer seltener online. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Montag veröffentlicht wurde.

Nur ein Prozent der Verbraucher plant demnach, in diesem Jahr einen Baum im Internet zu kaufen – 2022 waren es drei Prozent, 2021 sogar neun Prozent. Insgesamt haben 22 Prozent der Befragten schon einmal einen Weihnachtsbaum online bestellt oder können es sich zumindest zukünftig vorstellen, für 77 Prozent kommt ein Kauf des Weihnachtsbaums im Internet hingegen nicht infrage. 52 Prozent wollen ihren Baum in dieses Jahr ganz traditionell im stationären Handel kaufen, also zum Beispiel im Baumarkt, Gartencenter oder an einem temporären Verkaufsstand an der Straße. Jeder Fünfte (22 Prozent) greift zu Axt oder Säge und schlägt den Baum sogar selbst im Wald.

Vier Prozent nutzen in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum aus Plastik und knapp jeder Fünfte (19 Prozent) stellt gar keinen Baum auf. Für die Erhebung befragte Bitkom Research von der 45. bis zur 47. Kalenderwoche telefonisch 1.006 Personen in Deutschland ab 16 Jahren.


Foto: Weihnachtsschmuck (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lemke pocht auf Einhaltung internationaler Klimazusagen

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Dubai (dts Nachrichtenagentur) – Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) pocht darauf, dass die Bundesregierung trotz der Haushaltskrise bei ihren Geldzusagen für den internationalen Klimaschutz bleibt. „Wir werden sparen müssen, wir müssen effizienter werden, aber wir müssen auch zu unserer Verantwortung stehen“, sagte Lemke am Rande der Weltklimakonferenz in Dubai den Sendern RTL und ntv.

Es sei wichtig, dass der Kanzler bei seinem Besuch auf der Klimakonferenz den Betrag von insgesamt sechs Milliarden Euro bis 2025 bekräftigt habe. Lemke widersprach Kritik, Deutschland habe in Dubai bislang zu wenig Geld für ärmere, besonders vom Klimawandel betroffene Ländern zugesagt. Es seien dort schon mehr als 700 Millionen Euro zusammengekommen, sagte die Grünen-Politikerin. „Wir werden noch mehr Geld brauchen, aber wir brauchen auch einen langen Atem“.

Es dürfe bei der Klimakonferenz aber nicht nur um Geld gehen, so Lemke. Vor allem müsse man beschließen, aus denjenigen Technologien auszusteigen, die Klimaschäden verursachten. Dies seien Kohle, Öl und Gas. Man müsse einen „Ausstiegspfad“ beschließen und einen „Einstiegspfad in die erneuerbaren Energien“.


Foto: Steffi Lemke (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Wie wichtig ist Authentizität beim Networking ohne direktes Geschäftsinteresse?

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Die Kunst des Networkings ohne direktes Geschäftsinteresse

Networking ist in der modernen Berufswelt oft gleichbedeutend mit dem Knüpfen von Kontakten zum unmittelbaren geschäftlichen Nutzen. Doch es gibt eine subtilere, oft unterschätzte Kunst des Networkings, die jenseits direkter geschäftlicher Interessen liegt. Diese Form des Networkings konzentriert sich auf den Aufbau von Beziehungen, die auf Authentizität, gegenseitigem Respekt und einer langfristigen Perspektive basieren.

Es geht darum, ein Netzwerk aus Kontakten zu schaffen, das nicht nur auf unmittelbaren Gewinn abzielt, sondern auf die Entwicklung von Verbindungen, die berufliches und persönliches Wachstum fördern. In diesem Artikel erkunden wir, wie man erfolgreich netzwerken kann, ohne dabei ständig auf der Suche nach direkten geschäftlichen Vorteilen zu sein. Wir betrachten, warum es wichtig ist, echte, sinnvolle Beziehungen aufzubauen und wie diese Herangehensweise letztendlich zu einer bereichernden beruflichen und persönlichen Entwicklung führen kann.

1. Aufbau echter Beziehungen

Das Herzstück des Networkings ohne direktes Geschäftsinteresse liegt im Aufbau echter, gegenseitig bereichernder Beziehungen. Es geht darum, Interesse und Wertschätzung für die Person und ihre Arbeit zu zeigen, unabhängig von unmittelbaren geschäftlichen Vorteilen.

2. Langfristiges Denken

Erfolgreiches Networking ist oft ein langfristiges Unterfangen. Statt sofortiger Geschäftsergebnisse steht der Aufbau eines Netzwerks aus vertrauensvollen Kontakten im Vordergrund, die in der Zukunft zu beruflichen Chancen führen können.

3. Geben und Nehmen

Ein Schlüsselelement des Networkings ist die Balance zwischen Geben und Nehmen. Es sollte nicht nur darum gehen, was Sie selbst gewinnen können, sondern auch, wie Sie anderen helfen und Unterstützung anbieten können.

4. Authentizität

Authentizität ist entscheidend beim Networking ohne direktes Geschäftsinteresse. Seien Sie ehrlich in Ihren Absichten und zeigen Sie echtes Interesse an den Menschen, mit denen Sie sich vernetzen.

5. Vielfältige Netzwerke aufbauen

Vielfältige Netzwerke, die über die eigene Branche hinausgehen, können neue Perspektiven und unerwartete Möglichkeiten bieten. Dies erfordert Offenheit und die Bereitschaft, sich außerhalb der eigenen Komfortzone zu bewegen.

6. Zuhören und Verstehen

Effektives Networking erfordert aktives Zuhören und das Bestreben, die Bedürfnisse und Interessen der anderen Person zu verstehen. Dies schafft eine Basis für tiefere und bedeutungsvollere Gespräche jenseits geschäftlicher Belange.

7. Gemeinsame Interessen finden

Suchen Sie nach gemeinsamen Interessen, die über die Arbeit hinausgehen. Dies kann von Hobbys bis hin zu gemeinsamen Werten reichen und hilft, eine stärkere persönliche Verbindung aufzubauen.

8. Gegenseitiger Austausch von Wissen und Erfahrungen

Teilen Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen und seien Sie offen dafür, von anderen zu lernen. Dies fördert ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und des gegenseitigen Respekts.

9. Veranstaltungen außerhalb des Geschäftskontextes

Nehmen Sie an Veranstaltungen teil, die nicht direkt geschäftlich orientiert sind. Solche Events bieten eine entspanntere Umgebung, um Beziehungen zu knüpfen und zu vertiefen.

10. Netzwerken als Teil der persönlichen Entwicklung

Betrachten Sie Networking als einen Weg zur persönlichen Entwicklung. Es geht nicht nur um berufliche Vorteile, sondern auch darum, sich als Person weiterzuentwickeln und neue Perspektiven zu gewinnen.

11. Regelmäßige Kontaktpflege

Pflegen Sie Ihre Netzwerkkontakte regelmäßig, auch wenn gerade kein direktes Geschäftsinteresse besteht. Eine kurze Nachricht oder ein Treffen zum Kaffee kann die Beziehung stärken und den Grundstein für zukünftige Kooperationen legen.

Fazit

Die Kunst des Networkings ohne unmittelbare geschäftliche Interessen eröffnet eine Welt der Möglichkeiten, weit über kurzfristige geschäftliche Transaktionen hinaus. Es geht um den Aufbau authentischer, dauerhafter Beziehungen, die sowohl beruflich als auch persönlich bereichernd sein können. Durch aktives Zuhören, das Teilen und den Austausch von Wissen, das Finden gemeinsamer Interessen und die Teilnahme an nicht-geschäftlichen Veranstaltungen schaffen Sie eine solide Basis für echte Verbindungen.

Diese Art des Networkings erfordert Geduld, Authentizität und die Bereitschaft, in Beziehungen zu investieren, ohne sofortige Gegenleistungen zu erwarten. Langfristig gesehen kann dieses Herangehen jedoch zu tieferen, vertrauensvolleren und letztendlich fruchtbareren Beziehungen führen, die neue Perspektiven eröffnen und zur persönlichen und beruflichen Entwicklung beitragen.

Das wahre Potenzial des Networkings liegt darin, ein Netzwerk aus vielfältigen, unterstützenden und inspirierenden Menschen aufzubauen, mit denen Sie Werte teilen und die Sie auf Ihrem beruflichen und persönlichen Weg begleiten. Die Kunst des Networkings ohne direktes Geschäftsinteresse ist somit eine Investition in Ihre Zukunft, die weit über den unmittelbaren beruflichen Kontext hinausgeht und zu dauerhaften und bedeutungsvollen Beziehungen führen kann.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – paulmz

Jeder vierte Internetnutzer stößt im Netz auf "Hatespeech"

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Gut ein Viertel (27 Prozent) der Internetnutzer in Deutschland hat nach eigener Einschätzung im ersten Quartal 2023 auf Webseiten oder in den sozialen Medien Beiträge im Zusammenhang mit sogenannter Hassrede wahrgenommen. Damit waren rund 15,8 Millionen Internetnutzer im Alter von 16 bis 74 Jahren mit „Hatespeech“-Beiträgen konfrontiert – unabhängig davon, ob die als Hassrede wahrgenommenen Beiträge gegen die eigene Person oder andere gerichtet waren, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit.

Jüngere Internetnutzer nahmen demnach häufiger „Hatespeech“ im Netz wahr als ältere: So beobachteten mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Internetnutzer im Alter von 16 bis 44 Jahren „Hatespeech“-Beiträge. In der Personengruppe im Alter von 45 bis 64 Jahren stieß dagegen lediglich ein Fünftel (20 Prozent) auf Hassrede im Netz. In der Altersgruppe von 65 bis 74 Jahren lag der Anteil bei etwa einem Siebtel (14 Prozent). 79 Prozent der Internetnutzer, die „Hatespeech“ wahrgenommen haben, gaben an, dass die Angriffe aufgrund politischer oder gesellschaftlicher Ansichten erfolgten, 58 Prozent beobachteten Angriffe wegen der ethnischen Herkunft beziehungsweise rassistische Äußerungen, 54 Prozent nahmen Angriffe wegen der sexuellen Orientierung von Personen wahr.

Darüber hinaus wurde Hassrede auch der Religion oder Weltanschauung (47 Prozent), dem biologischen Geschlecht (38 Prozent) oder einer Behinderung (23 Prozent) zugeordnet, so die Statistiker. Im ersten Quartal 2023 fand zudem fast die Hälfte der Internetnutzer (48 Prozent oder 27,8 Millionen Personen von 16 bis 74 Jahren) auf Webseiten oder Social-Media-Plattformen Informationen vor, die nach eigener Einschätzung unwahr oder unglaubwürdig waren.


Foto: Computer-Nutzerin (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Herbst warnt SPD und Grüne vor Druck im Haushaltsstreit

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Haushaltsstreit warnt die FDP die Koalitionspartner SPD und Grüne davor, mit immer neuem Forderungen die Schuldenbremse infrage zu stellen. „Ich sehe aktuell absolut keine Grundlage für eine weitere Haushaltsnotlage“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Torsten Herbst, der „Bild“ (Montagsausgabe).

Die Schuldenbremse könne daher 2024 nicht ausgesetzt werden. Herbst hob mit Blick auf den SPD-Parteitag hervor, „Parteitagsreden und -beschlüsse sind das eine, das Grundgesetz ist das andere“. Zugleich sagte er, dass die Ampel-Koalition sich ausreichend Zeit für einen verfassungsgemäßen Etat nehmen solle – der FDP-Politiker und stellte eine Verabschiedung durch den Bundestag Ende Januar 2024 in Aussicht. „Wir haben aber auch keinen Druck, ein vorläufiger Haushalt ist kein Problem. Ich bin optimistisch, dass der Bundestag bis Ende Januar einem verfassungsgemäßen Haushalt zustimmen wird“, sagte Herbst.


Foto: Torsten Herbst (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Reform könnte Einbürgerungsverfahren verlängern

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die von der Bundesregierung geplante Reform des Staatsangehörigkeitsrechts könnte nach Einschätzung mancher Bundesländer zu längeren Einbürgerungsverfahren führen. „Angesichts der absehbaren weiteren Zunahme der Antragszahlen wird sich die Verfahrensdauer voraussichtlich weiter verlängern“, teilte das bayerische Innenministerium auf Nachfrage der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe) mit.

Zwar liege keine bayernweite statistische Erhebung zur Verfahrensdauer vor, verschiedene Behörden würden jedoch schon jetzt von durchschnittlich acht bis zwölf Monaten Verfahrensdauer berichten, so das Ministerium. Auch das Integrationsministerium von Rheinland-Pfalz teilte mit, dass damit zu rechnen sei, „dass sich die Dauer der Einbürgerungsverfahren zunächst erhöhen wird“. Nach einer internen Abfrage für das Jahr 2021 habe die geschätzte durchschnittliche Verfahrensdauer bei über 9,5 Monaten gelegen, hieß es aus dem rheinland-pfälzischen Ministerium. Und weiter: „Diese Zahl dürfte sich aber mittlerweile erhöht haben.“

Eine statistische Erfassung gibt es auch in Rheinland-Pfalz nicht. Im Integrationsministerium von Nordrhein-Westfalen, wo die Reform eindeutig begrüßt wird, geht man dagegen davon aus, dass durch die Digitalisierung des Verfahrens in den Kommunen Kapazitäten geschaffen werden könnten, „um die Bearbeitungszeiten nicht nur zu verkürzen, sondern auch den Antragsrückstau abzuarbeiten“. Mit ihrer Reform des Staatsangehörigkeitsrechts will die Bundesregierung Deutschland für Fachkräfte attraktiver machen und die Lebensleistung der sogenannten Gastarbeitergeneration anerkennen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kritisierte die Pläne deutlich: „Doppelstaatsbürgerschaften zur Regel zu machen sowie die für die Einbürgerung notwendige Aufenthaltszeit zu verkürzen, sind die falschen Signale, die nicht zu den aktuellen Entwicklungen passen“, sagte Herrmann der „Rheinischen Post“.

„Die geplanten Einbürgerungsregelungen der Bundesregierung sind in höchstem Maße integrationsfeindlich und würden die fehlende Bereitschaft zum Bekenntnis zu Deutschland auch noch belohnen“, so der CSU-Politiker. Die Einbürgerung könne nur am Ende eines gelungenen Integrationsprozesses stehen. „Wer dieses Prinzip ins Gegenteil verkehrt, stellt integrationspolitisch die Weichen falsch und vergibt die deutsche Staatsangehörigkeit leichtfertig“, so Herrmann. NRW-Integrationsministerin Josefine Paul (Grüne) begrüßte dagegen, dass man mit der Reform einem modernen Staatsbürgerschaftsrecht „einen Schritt näher“ komme: „Denn Deutschland – und gerade auch NRW – war und ist ein Einwanderungsland. Das ist schon längst gesellschaftliche Realität. Dieser Realität soll nun auch mit einem modernen Staatsbürgerschaftsrecht Rechnung getragen werden“, sagte Paul der „Rheinischen Post“.


Foto: Personalausweis (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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