Montag, Februar 9, 2026
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Reallöhne im dritten Quartal gestiegen

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Reallöhne in Deutschland sind im dritten Quartal gestiegen. Sie lagen um 0,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit.

Damit legten sie zum zweiten Mal in Folge zu. Die Nominallöhne in Deutschland waren im dritten Quartal 2023 um 6,3 Prozent höher als im Vorjahresquartal, die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 5,7 Prozent. Die starke Steigerung der Nominallöhne und die abgeschwächte Inflationsentwicklung führten im dritten Quartal 2023 zu einem Reallohnwachstum. Dazu trug auch die Inflationsausgleichsprämie bei.

Diese steuer- und abgabefreie Zahlung von bis zu 3.000 Euro je Arbeitnehmer, die auch in mehreren Teilbeträgen ausgezahlt werden kann, ist eine freiwillige Leistung der Arbeitgeber. Auch die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde im Oktober 2022 hatte einen positiven Effekt auf das gesamtwirtschaftliche Lohnwachstum im dritten Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal. Unter den Vollzeitbeschäftigten hatte das Fünftel mit den geringsten Verdiensten (1. Quintil) mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 10,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum die stärksten Verdienststeigerungen im dritten Quartal 2023, so die Statistiker weiter. Die Verdienste der Vollzeitkräfte insgesamt stiegen um 6,3 Prozent und damit genauso stark wie die Nominallöhne in der Gesamtwirtschaft.

Für das oberste Fünftel mit den höchsten Verdiensten unter den Vollzeitbeschäftigten (5. Quintil) blieb der Nominallohnanstieg mit +5,6 Prozent etwas hinter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zurück. Auch die geringfügig Beschäftigten wiesen im dritten Quartal 2023 mit +7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal ein überdurchschnittliches Nominallohnwachstum auf. Dies ist vor allem auf die seit dem 1. Oktober 2022 gültige Erhöhung der Minijob-Verdienstgrenze von monatlich 450 Euro auf 520 Euro sowie auf die Mindestlohnerhöhung von 10,45 Euro auf 12 Euro im Oktober 2022 zurückzuführen. Die Nominallöhne von Teilzeitbeschäftigten stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,4 Prozent.


Foto: Büros (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Etwas mehr Unternehmen wollen Preise erhöhen

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München (dts Nachrichtenagentur) – Etwas mehr Unternehmen in Deutschland wollen die Preise erhöhen. Der Index der Preispläne stieg im November auf 18,0 Punkte, von 15,4 im Oktober, teilte das Münchener Ifo-Institut am Mittwoch mit.

Dies ist demnach vor allem auf die unternehmensnahen Dienstleister und den Großhandel zurückzuführen, wo der Saldo von 21,5 auf 28,3 Punkte stieg. In den konsumnahen Branchen dagegen gingen die Preiserwartungen weiter zurück: Im Lebensmittel-Einzelhandel sank der Saldo von 40,7 auf 34,2 Punkte, im übrigen Einzelhandel von 28,2 auf 27,7 Punkte, und bei den konsumnahen Dienstleistern von 29,3 auf 25,5 Punkte. „Damit ist die Inflation weiter auf dem Rückzug“, sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. „Zwar dürfte die Inflationsrate im Dezember vorübergehend noch einmal auf etwa vier Prozent steigen. Hier kommt aber vor allem ein Basiseffekt zum Vorschein. Im Vorjahr sanken die Gaspreise im Verbraucherpreisindex kräftig, da der Staat die Kosten für den Dezember-Abschlag übernahm. Aber bereits zu Beginn des kommenden Jahres wird die Inflationsrate auf unter drei Prozent sinken“, ergänzte Wollmershäuser.

Auch in der Industrie wollen weniger Unternehmen ihrer Preise anheben: Dort sank der Saldo von 5,8 auf 2,5 Punkte.

Vor allem bei den Automobilherstellern gaben die Preiserwartungen kräftig nach, von 30,6 auf 10,2 Punkte. Im Baugewerbe hat sich der Abwärtstrend bei den Preisen etwas verlangsamt: Dort stiegen die Preiserwartungen von minus 9,2 auf -4,8 Punkte. Die Punkte bei den Ifo-Preiserwartungen geben an, wie viel Prozent der Unternehmen per saldo ihre Preise erhöhen wollen: Der Saldo ergibt sich, indem man vom prozentualen Anteil der Unternehmen, die ihre Preise anheben wollen, den prozentualen Anteil derer abzieht, die ihre Preise senken wollen. Wenn alle befragten Unternehmen beabsichtigten, ihre Preise zu erhöhen, läge der Saldo bei +100 Punkten, würden alle ihre Preise senken wollen, läge er bei -100.


Foto: Käse im Supermarkt (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Das Münchner Startup anonyfy mit Gründerin Sandra Zemke sichert 6-stelliges Pre-Seed Funding und kündigt Launch der innovativen anonymen Recruiting-Plattform an

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Das aufstrebende Startup anonyfy hat bereits im August 2023 erfolgreich ein Pre-Seed Funding in mittlerer 6-stelliger Höhe abgeschlossen. Dieses frische Kapital ermöglicht anonyfy den Start seiner wegweisenden Plattform im kommenden Jahr. Sie erlaubt eine hochwertige anonyme Personal-Vorauswahl und bietet somit Unternehmen und Kandidat*innen Chancengleichheit im Recruitingprozess.

Neben einer Investment-Erhöhung des Altinvestors Oliver Wucher sind weitere Business Angels sowie mit Peter Löber ein weiterer Geschäftsführer in das Startup eingestiegen, der zudem Erfahrungen als Unternehmer in der HR-Branche mitbringt.
„Mich hat das innovative Konzept von anonyfy und Sandra als Persönlichkeit absolut überzeugt. Als Co-Founder und COO möchte ich maßgeblich daran mitwirken, dass anonyfy zu einer führenden Plattform für faires Recruiting wird,“ sagt Peter Löber, COO und Co-Geschäftsführer anonyfy.

Die Anonymität im Recruiting ist ein entscheidender Schritt, um Voreingenommenheit (Bias) zu verhindern und eine faire und transparente Auswahl der besten Talente zu gewährleisten. anonyfy hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Innovation voranzutreiben und eine Plattform zu entwickeln, auf der Unternehmen und Kandidat*innen ohne Vorurteile miteinander interagieren können. anonyfy arbeitet mit Wissenschaftler*innen und Universitäten zusammen, um entsprechende Erkenntnisse in die Plattformentwicklung einfließen zu lassen.

Die frischen Mittel aus dem Pre-Seed Funding werden verwendet, um die erste Version der anonyfy-Plattform zu finanzieren. Diese Version wird im neuen Jahr an den Start gehen. Die Plattform wird es Unternehmen ermöglichen, dass Kandidat*innen sich auf ihre ausgeschriebenen Jobs anonym bewerben, wodurch ein transparenter und vorurteilsfreier Auswahlprozess gewährleistet wird.

„Wir sind begeistert über die erfolgreiche Sicherung des Pre-Seed Fundings, das uns ermöglicht, unsere Vision einer offenen, fairen und voreingenommenen Personal-Vorauswahlplattform zu verwirklichen“, sagte Sandra Zemke, Gründerin und CEO von anonyfy. „Und natürlich sind wir stolz darauf, dass namhafte Unternehmen aus dem DAX und MDAX als Pilotkunden an Bord sind und freuen uns darauf, ihre Diversitäts-Strategie im kommenden Jahr zu unterstützen.“ Dies unterstreicht das wachsende Interesse der Unternehmenswelt an innovativen Lösungen für faire Recruitingprozesse. Oliver Wucher ergänzt: „Es freut mich sehr zu sehen, wie das Startup anonyfy immer weiterwächst. Sandra und Peter sind ein super Geschäftsführungsteam, die sich mit ihren Stärken optimal ergänzen.“

anonyfy verspricht, die Personalbeschaffung zu revolutionieren und Unternehmen und Bewerbern gleiche Chancen zu bieten. Die Plattform wird dazu beitragen, Vorurteile zu minimieren und die besten Talente unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder anderen nicht relevanten Faktoren auszuwählen.

Bild: v.li.: Sandra Zemke (Gründerin) und Oliver Wucher (Investor) © anonyfy GmbH

Quelle:anonyfy GmbH

Zukunftsorientiert und nachhaltig: elexon wird Teil von VARO Energy

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elexon auf Wachstumskurs

VARO Energy erwirbt 100% der Anteile an elexon.
Übernahme ist Teil der Transformationsstrategie von VARO, einschließlich des
Wachstums im Bereich der E-Mobilität.
elexon wird als VARO-Unternehmen agieren und von dem bestehenden E-Mobility-Geschäft der Gruppe und ihren operativen Fähigkeiten auf mehreren europäischen Märkten profitieren.

elexon, der führende Ladeinfrastrukturspezialist im Bereich Logistik, wird mit einem starken Partner seinen Erfolgskurs fortsetzen. Der in der Schweiz ansässige und europaweit tätige Energiekonzern VARO Energy hat im November dieses Jahres 100% der Anteile an elexon erworben. Die Vereinbarung unterliegt aktuell der Fusionskontrolle durch das Bundeskartellamt.

VARO

VAROs Investition in elexon unterstützt die ONE VARO Transformationsstrategie, die im Juli 2022 vorgestellt wurde. Im Rahmen dieser Strategie investiert VARO 3,5 Mrd. USD in fünf strategische Wachstumssäulen: Biogas, Biokraftstoff, Wasserstoff, naturbasierte Kohlenstoffentfernung und Elektromobilität. VAROs bestehendes Geschäftsfeld für Elektromobilität, ROAD, zusammen mit elexons Stärken, ermöglicht es VARO, seinen Kunden eine End-to-End-Lösung anzubieten, die von der Installation der Ladeinfrastruktur bis zur Bezahlung und dem Management der Flotte reicht.

elexon

Als Branchenführer für Ladeinfrastruktur in der Logistikbranche zählen Industrie- und Handelsunternehmen zum Kundenstamm von elexon. Seit der Gründung in der heutigen Form im Jahr 2019 – als Joint Venture der SMA Solar Technology AG, der AixControl GmbH und der aixACCT charging solutions GmbH – positioniert elexon konsequent innovative Produkte und Konzepte am Markt und setzt dabei vor allem auf zukunftsorientierte technische Entwicklungen. Als Systemintegrator gilt elexon als Brancheninnovator in den Bereichen Beratung, Installation, Prototyping, Lade- und Lastmanagement, CPO-Services, Backend-Lösungen, Service & Wartung sowie Abwicklung von THG-Quoten.

Die Ladestationen von elexon verfügen bereits heute über technische Merkmale, die für künftige Ladeinfrastrukturen notwendig, aber auf dem Markt kaum zu finden sind. Parallel entwickelt elexon immer neue Lösungen, um den Wunsch vieler Firmenkunden nach Energieautarkie zu unterstützten. Von anfänglich weniger als 20 Mitarbeitern beschäftigt elexon heute mehr als 70 Personen, die entweder am Standort Aachen oder remote in ganz Deutschland arbeiten. elexon installiert jedes Jahr etwa 8.000 AC- und DC-Ladepunkte und stellt seinen Kunden in ganz Europa bereits über 24.000 Ladepunkte zur Verfügung.

VARO und elexon

„Wir freuen uns sehr, mit VARO einen starken Partner an der Seite zu haben, der glaubhaft und entschlossen die Transformation der Energiewirtschaft mitgestaltet“, erklärt Marcus Scholz, Geschäftsführer der elexon GmbH. „Mitglied der VARO-Gruppe zu sein erlaubt es uns, mit der starken Nachfrage nach unseren Lösungen Schritt zu halten. Unser Ziel ist es, mit dem Ausbau unserer Leistungen, durch die hohe Qualität unserer Services sowie mit unseren auf Respekt und Nachhaltigkeit basierenden Werten zu einem der führenden Partner für den Aufbau von Ladeinfrastruktur in ganz Europa zu werden“, so Scholz weiter.

Bild:Das Technikteam der elexon GmbH beim ersten gemeinsamen Projekt mit Varo Energy.

Quelle:elexon GmbH

Zukunft des XR-Streamings – Bayern Kapital beteiligt sich erneut an Hololight

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Hololight, ein führender Spezialist für AR- und VR-Lösungen für den Unternehmensmarkt, hat erfolgreich eine Series-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 11,4 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt vom europäischen Wachstumsinvestor Flatz Hoffmann und den bestehenden Investoren Bayern Kapital (über den Wachstumsfonds Bayern 2), EnBW New Ventures und Future Energy Ventures erhöht sich die Gesamtinvestitionssumme des Unternehmens damit auf ca. 25 Millionen Euro. Mit dem neugewonnenem Kapital möchte das Unternehmen seine XR-Streaming-Plattform „Hololight Hub“ weiterentwickeln.

Hololight wurde 2015 gegründet und leistet seither Pionierarbeit im Bereich AR/VR. Als bewährte branchenerprobte Enterprise-Streaming-Plattform auf dem Markt für immersive Anwendungen und XR (Virtual und Augmented Reality) mit über 150 renommierten Kunden wie BMW, Nokia und Amazon Web Services hat Hololight den Maßstab für XR-Streaming gesetzt. Ganz im Zeitalter der digitalen Transformation entfaltet die Technologie in verschiedenen Branchen großes Potenzial.

Hololight Hub ermöglicht die globale Verfügbarkeit und einfache Bereitstellung von XR-Anwendungen. Unternehmen nutzen dies, um ihre industriellen Prozesse in der Produktentwicklung, Fertigung, Schulung oder im Service zu verbessern. Unternehmen werden damit beim Aufbau zukunftssicherer XR-Infrastrukturen unterstützt, zudem werden neue Formen der Zusammenarbeit und digitaler Arbeitsabläufe in 3D gefördert. Mit der neuen Investition will Hololight die XR-Streaming-Plattform weiterentwickeln und zusätzliche Kunden in seinen wichtigsten Branchen wie Automobil, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau und vielen weiteren gewinnen.

Beeindruckendes Wachstum und zukunftsweisende Vision
Hololight setzt mit seiner Plattform am großen Bedarf an Streaming in Zeiten von Spatial Computing und Industrial XR an und adressiert effektiv die Kernherausforderungen, die in industriellen Szenarien auftreten, insbesondere im Hinblick auf Datenmanagement, Verarbeitung und Sicherheitsaspekte. Über Jahre hinweg hat Hololight intensiv an der Entwicklung und Verfeinerung seiner eigenen Streaming-Technologie gearbeitet, die jetzt das Herzstück seiner Unternehmens-Streaming-Plattform bildet. Hololight Hub bringt eine signifikante Transformation im Bereich des Extended Reality (XR) Erlebnisses, indem es zu einer Steigerung der Qualität, Zugänglichkeit und Sicherheit immersiver Inhalte beiträgt und zudem die Verwaltung und Bereitstellung vereinfacht.

Florian Haspinger, CEO von Hololight, erklärt: „Als Vorreiter im Bereich des XR-Streamings für Unternehmen zielen wir darauf ab, jede XR-App über unseren Hololight Hub zu streamen. Damit wollen wir Unternehmen unterstützen, die Hürden bei der Nutzung immersiver Technologien zu überwinden. Unser Ansatz bietet nicht nur verbesserte Datensicherheit und Infrastrukturflexibilität, sondern ermöglicht auch originalgetreue XR-Erlebnisse und globale Verfügbarkeit – und das alles auf eine äußerst kosteneffiziente Weise.“

Die kürzliche Expansion in die USA, mit der Eröffnung einer Niederlassung im Technologiezentrum Triangle in Durham im Jahr 2022, signalisiert die Ambitionen von Hololight, seine globale Präsenz weiter auszubauen.

„Hololight demonstriert eindrucksvoll die Innovationskraft europäischer Unternehmen im XR-Bereich. Ihre Fähigkeit, sich auf dem globalen Markt zu behaupten, spiegelt die Stärke und das Potenzial europäischer Technologieführer wider“, so Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital. „Wir sind stolz darauf, mit einem Unternehmen wie Hololight zusammenarbeiten zu können, das neue Maßstäbe in der Anwendung von XR-Technologien setzt.“

Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister ergänzt: „Unternehmen wie Hololight profitieren von einer dynamischen Innovationslandschaft, wie bei uns in Bayern. Hololights wegweisende Entwicklungen im Bereich erweiterte Realitäten (XR) setzen Standards für Produktgestaltungen und Konstruktionen der Zukunft. Mit dem Wachstumsfonds Bayern 2 unterstützen wir solche Unternehmen dabei, erfolgreich durch entscheidende Wachstumsphasen zu navigieren. Auf diese Weise bauen wir Bayerns Position als führenden Standort für High-Tech-Innovationen weiter aus.“

Bild:Management Team von Hololight

Quelle:IWK Communication Partner

NOMOQ WIRD SEIN MODERNSTES DIGITAL-KUNSTWERK AUF ALUMINIUMDOSEN AUF DER BRAUBEVIALE 2023 VORSTELLEN

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Der Schweizer Innovator definiert Getränkeverpackungen ganz neu mit einzigartigen Kollaborationen und nachhaltigen Designs auf Europas führender Brauereimesse

NOMOQ, der multinationale Hersteller von Digitaldruckdosen, plant für die prestigeträchtige BrauBeviale, die vom 28. bis 30. November 2023 in Nürnberg stattfindet, seinen großen Auftritt. Dies stellt einen bedeutenden Meilenstein für NOMOQ dar, da es dem Publikum des Europäischen Getränkemarktes seine revolutionäre Technologie auf einer der größten Bühnen der Branche vorstellt.

NOMOQ wurde 2022 in der Schweiz gegründet, begann mit seiner ersten Produktion in Kirchheimbolanden, Rheinland-Pfalz, und hat sich seitdem zu einem führenden Unternehmen in der Welt der Getränkeverpackungen entwickelt. Aufgrund der großen Nachfrage britischer Marken und einer 15-Millionen-Euro-Investition von Ardagh Metal Packaging, eröffnete das Unternehmen seinen zweiten Standort im Herzen des Vereinigten Königreichs im Sommer 2023.

Die fortschrittliche Technologie des Unternehmens verwandelt Aluminiumdosen in optisch beeindruckende Kunstwerke und bietet so ein Maß an Individualisierung und Qualität, das in der Branche seinesgleichen sucht. Was NOMOQ auszeichnet
ist sein Engagement für Nachhaltigkeit und die vollständige Wiederverwertbarkeit, ohne Etiketten oder Plastiksleeves.

Auf der BrauBeviale wird NOMOQ sein einzigartiges Angebot an fast endlosen Möglichkeiten kreativ gestalteter Produkte den internationalen Gästen, Ausstellern, Brauereien und Besucher präsentieren. Die Unternehmensphilosophie „KEINE Mindestbestellmenge“ macht die Kunstwerke auch kleineren Budgets und Produktionslinien zugänglich.

Die Präsenz von NOMOQ auf der Messe wird durch eine exklusive Kooperations-Dose mit Frau Gruber, einer Spitzenbrauerei des deutschen Handwerks, hervorgehoben. Enzo Frauenschuh, Mitgründer von Frau Gruber,
äußerte sich begeistert über die Partnerschaft: „Die Zusammenarbeit mit NOMOQ ermöglicht es uns, unser Brauhandwerk durch die künstlerisch gestalteten Dosen perfekt in Szene zu setzen. Die Kombination aus unserem außergewöhnlichen Bier und NOMOQ‘s Dosendesign werden Bierliebhaber mit Sicherheit in ihren Bann ziehen.“

Die Präsenz von NOMOQ auf der BrauBeviale wird mit einem prominenten Stand gegenüber der Muttergesellschaft Ardagh Metal Packaging (AMP) kaum zu übersehen sein. Die Zusammenarbeit mit AMP, einem Key Player der Branche, unterstreicht die Position von NOMOQ als äußerst agilem Innovator, der allen europäischen Kunden modernste Drucktechnologie bietet.

Besucher des Standes von NOMOQ erwartet die Möglichkeit, einen Großteil des NOMOQ-Teams kennenzulernen, untermalt vom Sound eines Life-DJs. Die Präsentation wird von einer Sundowner-Party am Ende des ersten Tages abgerundet und schafft eine Atmosphäre, die die Kreativität und Innovation im Herzen von NOMOQ widerspiegelt.

Da die Getränkeindustrie zunehmend das außergewöhnliche Potenzial von Dosen für den Markenaufbau erkennt, wird die Leidenschaft von NOMOQ, Dosen in herausragende „Kunstwerke“ zu verwandeln, einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit Millionen von Farben, Schattierungen und auffälligen Oberflächen wird NOMOQ die Getränkeverpackungslandschaft auf ein neues Niveau heben.

Bild:NOMOQ Veranstaltungsteam

Quelle: four

Gespräche über weitere Verlängerung der Feuerpause im Gaza-Krieg

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Jerusalem/Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Kurz vor dem Ende der Feuerpause im Gaza-Krieg laufen die Gespräche über eine erneute Verlängerung offenbar auf Hochtouren. Nach Angaben aus den USA gibt es weitere Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas unter Vermittlung durch Katar und Ägypten.

Bisher ließ die Hamas im Rahmen der Feuerpause 81 Geiseln frei, darunter 61 Israelis. Israel entließ im Gegenzug 180 palästinensische Häftlinge aus israelischen Gefängnissen. Das Büro von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu teilte unterdessen mit, eine weitere Liste mit den Namen von Personen erhalten zu haben, die am Mittwoch freigelassen werden sollen. Die vereinbarte Feuerpause sollte eigentlich am Montag enden, war aber um zwei Tage verlängert worden.

Die ursprüngliche Vereinbarung sah vor, dass die Waffenruhe insgesamt bis zu zehn Tage andauern könnte.


Foto: Grenze zum Gazastreifen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

FDP will Bepreisung von Arzneimitteln reformieren

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP will die Bepreisung von Arzneimitteln reformieren. Das geht aus einem einem Fraktionspapier mit dem Titel „Innovationsprogramm für medizinische Biotechnologie“ hervor, über das der „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe) berichtet.

Die Fraktion fordert darin, dass Unternehmen für Arzneimittel künftig einfacher Preise verhandeln können. Das Verfahren zur Preisbestimmung neuer Arzneimittel solle „innovationsfreundlich“ weiterentwickelt werden, heißt es in dem Papier. Insbesondere die letzte Reform der Regeln zur Preisbestimmung im Winter dieses Jahres wurden von Pharmaunternehmen scharf kritisiert. Der Gesetzgeber habe ein „starres Korsett“ vorgegeben, kritisierte der „Verband forschender Pharmaunternehmen“.

„Ein im Vergleich zur Standardtherapie besseres Arzneimittel erhält so nicht mehr unbedingt einen höheren Preis“, schrieb der Verband. Die FDP forderte nun eine „offene Debatte über neue Bepreisungsmodelle“. Die Bundestagsfraktion setzt auch auf Steuererleichterungen, um private Investitionen in medizinische Biotechnologie attraktiver zu machen. Mit einer „Ausweitung der steuerlichen Forschungs- und Entwicklungsförderung“ solle der Forschungsstandort Deutschland gestärkt werden.

„Obwohl die medizinische Biotechnologie unsere Gesundheitsversorgung bereits revolutioniert hat wie im Fall der Corona-Impfstoffe, droht uns der internationale Wettbewerb um die Vorreiterrolle bei dieser wichtigen Schlüsseltechnologie abzuhängen“, sagte Stephan Seiter, innovationspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.


Foto: Tabletten (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Klimaforscher erwartet harte Konflikte bei COP 28

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Wuppertal (dts Nachrichtenagentur) – Klimaforscher Manfred Fischedick erwartet, dass es auf der Klimakonferenz COP 28 harte Konflikte um den Finanztopf zum Ausgleich von Schäden geben wird. „Es ist eine intensive Diskussion darüber zu erwarten, wer von dem Loss-and-Damages-Fonds profitieren kann – nur die 30 verletzlichsten Staaten oder eine breite Palette von Entwicklungsländern?“, sagte Fischedick, der Präsident des Wuppertal Institut für Klima, der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Auch die Frage, wer in den Fonds einzahlen sollte, dürfte diskutiert werden. „Neben den Industrieländern, die als Einzahlende gesetzt sind, wird Druck auf China als den größten Emittenten von Treibhausgasemissionen ausgeübt, aber auch auf die reichen Staaten am Golf – mit Dubai als dem Ausrichter der Konferenz an der Spitze“. Im Bereich des Loss-and-Damages-Fonds große Fortschritte zu machen, sei „eine zentrale Glaubwürdigkeitsfrage, der sich die Industrieländer stellen müssen“, so Fischedick. Das 1,5-Grad-Ziel hält er für kaum mehr erreichbar. „Man wird feststellen, dass die Welt weit entfernt ist von einem Emissionspfad, der das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels möglich machen würde. Dafür bedürfte es einer Minderung der Treibhausgasemissionen um 43 Prozent bis 2030, zu erwarten sind gerade einmal zwei Prozent.“


Foto: Fridays-for-Future-Protest (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Städte- und Gemeindebund fürchtet "Systemkollaps" wegen Altschulden

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Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der neue Präsident des Städte- und Gemeindebunds NRW, Christoph Landscheidt, hat vor den Folgen der Haushaltskrise im Bund für die Kommunen gewarnt. „Spielräume waren schon vor dem Urteil schlicht nicht vorhanden“, sagte Landscheidt der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

„Nie zuvor hatten wir eine derartige Häufung von Krisen, die sich alle massiv auf die kommunalen Haushalte auswirken.“ Bislang habe man über das Isolierungsgesetz des Landes zumindest die Kosten der Pandemie und des Ukrainekriegs herausrechnen können. „Das fällt aber 2024 weg. Wenn das Land das nicht schnell korrigiert, rutschen bis zu 60 Prozent der NRW-Kommunen in die Haushaltssicherung. Eine Katastrophe“, so Landscheidt. „Ohne eine stärkere Finanzierung durch das Land und letztlich durch den Bund stehen wir vor einem Systemkollaps.“ Auf die Frage, ob er durch die jüngsten Ereignisse die Altschuldenlösung gefährdet sehe, sagte Landscheidt: „Leider ja. Und das treibt uns um.“ Zugleich bekomme man immer mehr Aufgaben zugewiesen, aber nicht das dafür nötige Geld. „Das verschärft die Probleme von Jahr zu Jahr. Die Kommunen können aber nicht aus eigener Kraft den Karren aus dem Dreck ziehen, denn die einzige von uns direkt beeinflussbare Einnahmequelle ist die Grundsteuer, und dort sind die Spielräume in vielen Städten längst ausgereizt.“ Um einen Ausgleich nur für ein Haushaltsjahr zu bekommen, wären laut dem Städte- und Gemeindebund-Präsidenten in vielen Gemeinden Anhebungen um 1.000 Punkte und mehr nötig. „Wenn man so etwas als Bürgermeister dem Rat vorschlägt, dann stehen am nächsten Tag Bürger mit Unterschriftenlisten zur Abwahl vorm Rathaus.“


Foto: Schuldenuhr (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts