Start Blog Seite 1887

Mit ChatGPT gegen den Lehrkräftemangel?

0
fobizz

Mit Webinaren, digitalen Fortbildungen und den eigenen Tools zum Thema ChatGPT / Künstliche Intelligenz hat fobizz, die größte deutsche Weiterbildungsplattform für Lehrkräfte und Anbieter von Tools für den Unterricht, einen Nerv getroffen. Rund 15.000 Lehrerinnen und Lehrer haben die Lernangebote rund um Künstliche Intelligenz seit Januar 2023 schon genutzt. Und es werden täglich mehr.

Dass das Interesse so groß ist, wundert Diana Knodel, die Mitgründerin von fobizz, nicht: “KI-Tools wie ChatGPT können alles neu gestalten, nicht nur im Klassen-, sondern auch im Lehrerzimmer. Sie können Lehrkräften die Entlastung bringen, die sie so dringend brauchen – die durch den Lehrkräftemangel bisher aber nicht absehbar ist. Dieses Potenzial darf jetzt nicht verschlafen werden.”

3.400 Anmeldungen zum ChatGPT-Webinar und rund 12.000 Lehrkräfte, die innerhalb kurzer Zeit die Online-Fortbildung zum Thema Künstliche Intelligenz absolviert haben. Diese Zahlen sind für fobizz absolute Rekordbrecher. “Wir sehen die immensen Chancen von künstlicher Intelligenz im Schulkontext. Trotzdem hätten wir mit einem solchen Ansturm nicht gerechnet. Wir sind überwältigt”, sagt Diana Knodel, Mitgründerin von fobizz.

Künstliche Intelligenz gehört unbedingt an Schulen!

ChatGPT wurde Ende 2022 der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem ist der Chatbot in aller Munde. An Schulen und Universitäten gab und gibt es auch viele kritische Stimmen. Immerhin kann der Chatbot Hausaufgaben, Hausarbeiten, Präsentationen innerhalb weniger Sekunden aus dem Ärmel schütteln. New York City hat ChatGPT aus diesem Grund an allen Schulen verboten. Für Diana Knodel ist das eindeutig der falsche Weg: “Ganz abgesehen davon, dass Schüler:innen sich mit reinem Abschreiben auf Dauer selbst keinen Gefallen tun. Künstliche Intelligenz ist die Zukunft der Schüler:innen und Student:innen von heute!

Auf diese Zukunft müssen sie vorbereitet werden. Gerade kritisches Hinterfragen ist eine Fähigkeit, die im Umgang mit KI gelernt werden muss. Denn KI-Tools spucken auch falsche Informationen aus. Deshalb bin ich nicht nur gegen Verbote, sondern für die aktive Einbindung von KI-Anwendungen in den Schulalltag. Die Chancen solcher Tools überstrahlen die möglichen Risiken um ein Vielfaches!”

Schüler:innen unterstützen? Check! Lehrkräfte entlasten? Check!

Tools wie ChatGPT bieten aber nicht nur Chancen für Schüler:innen, sondern vor allem auch für Lehrkräfte. So können KI-Tools wertvolle Sparringspartner der Lehrkräfte werden, die bei Routineaufgaben wie der Formulierung von E-Mails oder der Erstellung von Arbeitsblättern unterstützen. Aber besonders in puncto Unterrichtsvorbereitung kann die KI Impulse geben, auch ganze Unterrichtspläne erstellen und die Lehrkräfte so entlasten. Das kann Stunden an Recherche und Vorarbeit ersparen. Und Zeit ist für Lehrkräfte ein wertvolles Gut.

Besonders einfach macht es den Lehrkräften die “fobizz KI-Assistenz”. Sie greift nicht nur auf das gleiche Sprachmodell wie ChatGPT zurück, sondern liefert direkt einen Pool an Vorlagen und Anwendungsfällen speziell für die Schule. Der Vorteil ist auch, dass die mit der KI erarbeiteten Unterrichtsmaterialien alle an einem Ort – nämlich auf der fobizz-Plattform – gespeichert und mit anderen Lehrkräften geteilt werden können.

Kann Künstliche Intelligenz den Lehrkräftemangel stoppen?

Die Entlastung der Lehrkräfte ist ein schlagendes Argument vor dem Hintergrund des Lehrkräftemangels, der noch immer das größte Problem an den deutschen Schulen ist. Bis 2030 fehlen laut dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) bundesweit 80.000 Lehrerinnen und Lehrer. On top kommen Herausforderungen wie die Integration von aus der Ukraine geflüchteten Schüler:innen. Zeit fehlt dadurch an jeder Ecke – die wertvolle pädagogische Arbeit kommt zu kurz und viele Lehrkräfte müssen Mehrarbeit leisten.

“Es ist längst Zeit, dass hier etwas passiert. KI-Tools wie ChatGPT können Teil der Lösung des Problems sein. Wir dürfen diese Chance jetzt nicht verschlafen, sondern müssen Nägel mit Köpfen machen. Heißt: Künstliche Intelligenz aktiv in den Schulalltag einbinden und entsprechende Fortbildungen für Lehrkräfte anbieten”, sagt Theresa Grotendorst, Mitgründerin von fobizz.

Und jetzt? Lehrkräfte schulen!

Fortbildungen sind essentiell wichtig, um die Möglichkeiten, aber auch Grenzen von Künstlicher Intelligenz zu kennen. Diese müssen Lehrkräften jetzt also angeboten werden, damit sie wiederum ihre Schüler:innen aufklären können. Fobizz will hier einen entscheidenden Beitrag leisten – weitere Webinare, Workshops für Schulen und neue KI-Tools – unter anderem auch für Schülerinnen und Schüler – sind schon in Planung!

Bild Schreiben Rekordzahlen zu KI- und ChatGPT-Weiterbildungen an Schulen: fobizz Gründer:innen-Team (v.l.n.r.): Frederik Dietz, Dr. Diana Knodel, Theresa Grotendorst
Copyrigt: fobizz I Foto KATRIN SCHÖNING PHOTOGRAPHY

Quelle The Trailblazers GmbH

Finanzplanung: Tipps für einen besseren Überblick

0
barbie steuererklärung

Früher war alles besser. Es gab nicht so viele Autos, LKWs Straßen. An jeder Ecke sieht man Dutzende an parkenden Autos. Unter der Woche fahren LKWs durch die Dörfer, wenn mal wieder die Autobahn gesperrt ist. Die Luft ist schmutzig und das Gemüse ist klein und mickrig. Das Gras war mal grün, jetzt ist es ein verwaschenes braun-grün. Früher war alles besser. Da hat man sich auf der Straße noch gegrüßt, man hat sich beidem Bäcker bedankt und man hat mit sich mit den Nachbarn zum Kaffee trinken verabredet.

Früher hat man sich Zeit genommen. Früh morgens am Frühstückstisch die Zeitung gelesen. Den Sportteil und die Finanzen an manchen Tagen auch den Witz. Man ist nicht durchs Leben gerast, immer auf der Suche nach einer noch besseren Optimierung, um noch mehr Zeit zu sparen und das Leben noch schneller zu gestalten. Und was tut man mit der gewonnenen Zeit? Arbeiten von A nach B rennen, aber nie halten, nicht durchatmen. 

Früher war alles besser. Da brauchte man keinen Guide für die Finanzen. Der Guide, wenn überhaupt, war die Zeitung. Es gab nur eine Handvoll verschiedener Kreditkarten. Jede Bank hatte ein, manchmal auch ein zweites Modell. Generell waren sie doch bei den meisten Banken gleich. Eine ohne Beitrag, aber auch ohne Leistungen abgesehen von dem Zweck einer Kreditkarte. Die andere hatte Zusatzleistungen, wie das man im Ausland kostenfrei Geld abheben konnte, dafür musste man auch etwas zahlen. Heute gibt es viel zu viele Kreditkarten Modelle. Wer behält da den Überblick und ist dabei nicht gerade vom Fach? 

Früher war alles besser. Wer Geld brauchte, der ging zur Bank. Dort gab es wenige Optionen zur Auswahl. Darlehen, Kredit? Heute hat man die Qual der Wahl. Zu jedem Kredit gibt es zig verschiedene Möglichkeiten. Wie wird er gezahlt, welche Raten, bis wann? Welche Kreditart ist für mich geeignet? Der Ratenkredit? Der Dispositionskredit? Der Immobilienkredit? Oder doch lieber ein Darlehen. Welche Form muss die Sicherheit für die Bank haben? Muss ich mein Haus als Sicherheit hinterlegen? Wie sieht es mit einer Bürgschaft aus? Geht das? Wer behält da den Überblick und ist dabei nicht gerade vom Fach? 

Früher war alles besser. Früher hatte jeder die gesetzliche Sozialversicherung , dazu kam dann vielleicht eine Versicherung für das Auto und das Haus. Heute reichen die gesetzlichen Versicherungen nicht mehr aus. Man braucht eine private Rentenversicherung, da die Rente nicht mehr reicht. Dazu wäre ein Bausparvertrag gut.

Für den Fall, das man verklagt wird oder selbst klagt, braucht man eine Rechtsschutzversicherung. Für den Fall, das man später nicht mehr Arbeiten kann oder zumindest seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, sollte man wohl eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Und für jede Art der Versicherung gibt es mehrere Modelle von verschiedenen Versicherungsanbietern. Wer behält da den Überblick und ist dabei nicht gerade vom Fach? 

Früher war doch nicht alles besser. Früher hatten wir nur die Zeitung, heute haben wir einen Pool an Informationen. Jeder kann sich innerhalb von Sekunden über das meiste informieren und für diejenigen, denen sich die Informationen doch nicht erschließen, gibt es Guides, die Definitionen geben und verschiedene Möglichkeiten nennen.

Früher war nicht alles besser.

Finanzplanung: Tipps für einen besseren Überblick

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Firmbee auf pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ostern im Ausland: Von Osterbilbys, Eierrollen und Hexen

0
ostern

Osterbilby, Eierrollen & Hexen – Ostern mal anders

Erfahrungsberichte aus dem Ausland

Osterhase, bunte Eier, Osterfeuer – hierzulande gehört all das zum Osterfest. Doch in anderen Ländern sind diese Bräuche kaum bekannt, denn dort haben sich ganz andere Traditionen durchgesetzt. Simon Dominitz, Country Manager Deutschland von EF Education First, berichtet von Sprachschülerinnen und Sprachschülern, die neue Ostertraditionen während ihrer Zeit im Ausland kennengelernt haben: „Viele sind zum ersten Mal während des Osterfests im Ausland und kennen nur die eigene Familientraditionen.

Daher freuen sie sich umso mehr, andere kulturelle Bräuche kennenzulernen und nehmen vielleicht das ein oder andere mit in die Heimat.“ So auch Sprachschülerinnen und -schüler, die Ostern in Australien, England und Italien verbracht haben und von den Unterschieden berichten.

Down Under feiert ohne Osterhasen

Auch wenn der Osterhase in Deutschland nicht mehr wegzudenken ist, wird das niedliche Langohr in anderen Ländern der Welt traditionell nicht mit Ostern assoziiert. Im australischen Brisbane mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der dortigen EF Sprachschule feststellen, dass Hasen selbst zur Osterzeit nicht gern gesehen sind. Denn seit über 160 Jahren kämpft Down Under immer wieder mit invasiven Kaninchenplagen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass nicht nur Kaninchen sondern auch Hasen als Unruhestifter in dem kleinsten Kontinent der Welt gelten. Als Ersatz für den Osterhasen nehmen die Australier den einheimischen Kaninchennasenbeutler, auch Bilby genannt. Statt Schokohasen findet sich häufig ein Schoko-Bilby im Osternest.

Eierrollen – das Motto der Briten

Zu Ostern werden hierzulande Eier gefärbt, bemalt, beklebt und natürlich gegessen. Aber sie können auch für andere Zwecke verwendet werden, wie Sprachschülerinnen und -schüler in England erleben konnten: Beim alljährlichen Eierrollen-Wettbewerb treffen sich die Teilnehmenden zum Beispiel im Park und rollen Eier über den Boden. Wessen Ei unversehrt am weitesten gekommen ist, hat gewonnen. Und auch in Bulgarien geht es um den freundlichen Wettkampf: Beim Eierkampf werden Ostereier mit der Spitze gegeneinandergestoßen. Wessen Ei länger intakt bleibt, kann sich laut Tradition auf ein Jahr voller Glück und Gesundheit einstellen.

Süße Ostern in Italien

Als klassischer Feiertag wird Ostern häufig mit kulinarischen Spezialitäten zelebriert. Simon Dominitz erklärt: „Vor allem süße Leckereien sind in vielen Kulturen zu finden. Einige unserer Schülerinnen und Schüler erzählen zum Beispiel begeistert vom italienischen Ostermontag, an dem ein großes Picknick mit der Familie veranstaltet wird. Dabei gibt es viele Köstlichkeiten, darunter auch viel Gebäck. Manch ein Rezept wird dann sogar auch mit nach Hause genommen.“

Was für uns Hefezopf und Osterbrot sind, sind in Italien Colomba Pasquale, ein Hefegebäck meist in Form einer Taube, und Pastiera Napoletana. Letzteres ist eine Torte aus Mürbeteig und einer Füllung aus unter anderem vorgekochtem Weizen, Ricotta und Orangenblütenwasser. Und auch in Griechenland und Russland gibt es süße, brotähnliche Gebäcke. Beim griechischen Tsoureki wird aus Hefeteig ein rundes Osterbrot geformt und die Mitte mit einem roten Ei verziert. Ähnlich ist der Kulitsch aus Russland, nur wird dieser zusätzlich mit Zuckerguss und Streuseln verziert und enthält in manchen Varianten Rosinen.

Andere Länder, andere Sitten

Prozessionen, Paraden und Osterfeuer finden sich in einigen Ländern als Gemeinsamkeit, andere haben aber ganz besondere Eigenheiten zu Ostern. So gibt es in Irland eine eher skurrile Tradition zu Ostern: das Heringsbegräbnis. Fisch ist während der Fastenzeit ein wichtiges Nahrungsmittel. Indem der Hering zu Grabe getragen wird, wird die Fastenzeit symbolisch beendet. Auch in Schweden erinnert eine Ostertradition zugleich an Halloween: Kinder verkleiden sich an Ostern als Hexen und sammeln Süßigkeiten, da es laut einer Sage heißt, dass an Gründonnerstag eine Hexe zum Blocksberg fliegt.

Und in Polen wurden früher Frauen jedes Jahr zu Ostern mit Wasser übergossen. Denjenigen, die trocken blieben, wurde prophezeit, dass sie das gesamte Jahr über nicht heiraten würden. Aus dieser Tradition entsprang eine alljährliche Wasserschlacht, bei der nun alle Spaß haben können.

Bild Ob Picknick oder ein Eierrollen-Wettbewerb – Ostern eignet sich hervorragend, um das Fest gemeinsam draußen zu verbringen. Bildquelle: EF Education First

Quelle TTS agentur05 GmbH

Schönheit für Verliebte

0
Boris Entrup Credit/Fotograf/Bildquelle: Lina Tesch

Boris Entrup stylt am Valentinstag im Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg

Sich professionell schminken lassen. Ein romantisches Hair Styling erhalten. Einen kompletten Look für das Date am Valentinstag bekommen. Das Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg stellt am 14. Februar 2023 für alle Verliebten einen Beauty Truck auf. Auf Wunsch kann man sich dort in 20 Minuten kostenlos verschönern lassen.

Als Highlight wird Deutschlands bekanntester Hair- und Make up-Stylist erwartet: Boris Entrup persönlich zaubert den Besucherinnen oder auch Besuchern einen besonderen Glow auf die Haut. Ebenso darf man sich auf schnelle, einfache Hochsteck-Frisuren, Wellen, Locken und geflochtene Zöpfe vom Profi freuen. Einen Rat bei kleinen Beauty-Problemen kann man ebenso einholen. Fans können natürlich auch Selfies machen.

Der Beauty Truck wird schon von Weitem durch seine pinkfarbene Lackierung sofort ins Auge fallen. Er parkt direkt vor dem Eingang zu Norddeutschlands elegantester Shopping Mall beim Restaurant Balducci‘s. Von 10 bis 18 Uhr sorgen hier Beauty-Expertinnen neben Boris Entrup für die Schönheit aller Verliebten. Als Valentine’s Special bieten sie außerdem kostenfreie Maniküren, Express-Nacken- und -Kopf-Massagen sowie Dry Haircuts.

Alle Fakten auf einen Blick:

Dienstag, 14. Februar 2023

Was: Beauty-Truck und Styling von Boris Entrup

Beginn: 10:00 Uhr
Ende: 18:00 Uhr

Wo: Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg vor Balducci´s Heegbarg 31 D-22391 Hamburg

Wie: kostenfrei, ohne Anmeldung

Bild: Boris Entrup Credit/Fotograf/Bildquelle: Lina Tesch

Quelle: SOCIETY RELATIONS & Communications

Personelle Stärkung im Finanzbereich

0
dennis schilawa

Neuer CFO: Die etepetete GmbH erweitert mit Dennis Schilawa die Geschäftsführung

Dennis Schilawa hat im Dezember 2022 als neuer Chief Financial Officer (CFO) die Verantwortung für den Bereich Finanzen bei dem auf Abo-Boxen von gerettetem Bio-Obst- und Gemüse spezialisierten Unternehmen etepetete GmbH (www.etepetete-bio.de) übernommen. In der neu geschaffenen Position zeichnet sich der 42-Jährige ab sofort für den Finanzbereich inklusive Buchhaltung und Controlling verantwortlich.

„In der aktuell wirtschaftlich herausfordernden Zeit ist uns die Sicherung der finanziellen Grundlage unseres Unternehmens besonders wichtig. Daher freue ich mich auf die neue Herausforderung und die Möglichkeit der Prozessoptimierung in einem so Impact-starkem Unternehmen wie etepetete“, so Schilawa zu seinem Eintritt in das Münchner Unternehmen. „Mit Dennis Schilawa haben wir einen Finanzexperten gefunden, der über umfangreiche, fundierte Finanzkenntnisse verfügt, um den Wachstumskurs von uns im immer relevanter werdenden Bereich der Lebensmittelrettung fortzuführen und weiter zu beschleunigen“, so Gründer Christopher Hallhuber.

Erfahrungen sammelte der studierte Betriebswirt in den letzten zehn Jahren bei Kickz.com, wo er zuletzt die Position des Finance Director innehatte.

Gemeinsam mit dem über 100-köpfigen Team wird Schilawa nun die bestehenden Prozesse im Finanzbereich neu aufsetzen und damit die Effizienz von etepetete steigern. Neben dem im November 2021 zum Unternehmen gestoßenen CMO Heiko Eckert erweitert Dennis Schilawa künftig die geschäftsführende Ebene von etepetete, die durch die beiden Gründer Christopher Hallhuber und Georg Lindermair komplettiert wird. In enger Zusammenarbeit sollen der Erfolg und das Wachstum des auf Nachhaltigkeit und Klimaneutralität bedachten Unternehmens etepetete gefördert werden. Das Münchner Unternehmen verschickt im Durchschnitt 20.000 Bio-Obst- und Gemüse-Boxen allein in Deutschland; zu Hochzeiten sind es sogar 100.000 pro Monat.

Bild B.U.: Dennis Schilawa, CFO @etepetete GmbH

Quelle ease PR

TattooMed – Tattoo-Pflege im Frühling

0
TattooMed

Der Frühling darf bunt werden – neue TattooMed-Pflegeprodukte sorgen für gezielten (UV-)Schutz von tätowierter Haut

Wenn die Temperaturen im Frühling steigen, wird es draußen wieder bunt – und zwar nicht nur im Blumenbeet. Mit den kürzer werdenden Shirts und Hosen kommt jede Menge tätowierte Haut zum Vorschein. Haut, die gerade jetzt besonderen Schutz und besondere Pflege braucht. „UV Schutz ist im Frühling und Sommer das A und O“, sagt Daniel Stuckert, Head of Marketing von TattooMed – www.tattoo-med.de, einem Unternehmen, das sich auf die Pflege von tätowierter Haut spezialisiert hat. „Nur so lassen sich die Farbpigmente in der Sonne schützen.“

Passend zur warmen Jahreszeit hat TattooMed daher auch einige neue Produkte auf den Markt gebracht –  das eigens entwickelt und patentierte TattooMed Protection UV Patch Milky und die TattooMed Protection UV Film Milky Rolle. Die beiden Produkte – einmal als Patch, einmal als größenflexible Rolle – bieten einen 98%igen UV-Schutz für ganz frisch gestochene Tattoos.

„Die Produkte schützen die Haut nicht nur vor UV-Strahlung, sondern auch vor textiler Reibung und davor, dass Infektionen an die verletzte Haut gelangen“, so Jenny Fischer, Co-Founder von TattooMed.

Denn was sich viele nicht bewusst sind: Beim Tätowieren wird die Haut verletzt und es setzt ein Wundheilungsprozess ein, ganz vergleichbar mit Schürf- oder Schnittwunden. „Wenn man sich beispielsweise im Haushalt verletzt, greift man sofort zu Wunddesinfektion, Pflastern oder Salben. Nach dem Tätowieren beschränken sich die Maßnahmen hingegen oft auf ein bisschen Frischhaltefolie.“

Obwohl Tätowierungen bereits eine Jahrhunderte lange Tradition besitzen, hat sich lange niemand wirklich Gedanken darüber gemacht, die betroffene Haut auch richtig zu pflegen. TattooMed bieten – als führender Anbieter – umfassende und innovative Produkte, die Tattoo-Fans quasi von der Idee des Motivs bis ins hohe Alter begleiten.

So umfasst das Sortiment beispielsweise Tattoo Butter, mit der sich die Haut auf eine bevorstehende Tätowierung auf ein optimales Pflegelevel bringen lässt, diverse Produkte für die akute Pflege und Wundversorgung für frische Tätowierungen und auch Haut nach dem Weglasern eines Tattoos, sowie Langzeitpflege, die auch untätowierte Haut genauso gut wie tätowierte mit wichtiger Feuchtigkeitspflege versorgt. Wichtig dabei: in allen Pflegeprodukten ab Tag 21 ist UV-Schutz mit enthalten. Sämtliche Produkte sind vegan und ihre Konsistenz klebt und fettet nicht.

Hinter dem 2012 gegründeten Unternehmen TattooMed steckt langjährige Erfahrung im pharmazeutischen Bereich und an der direkten Front im Tätowierstudio. Die Produktpalette zählt daher zur medizinischen Hautpflege und ist auch für Allergiker geeignet. „Etwas, was auf dem Markt längst überfällig war“, findet Daniel Stuckert. Denn längst sind Tätowierungen salonfähig und Teil der gesellschaftlichen Mitte – laut einem neuesten Beschluss dürfen sich nun beispielsweise auch Polizisten an sichtbaren Stellen wie den Unterarmen tätowieren lassen.

„Im Gegensatz dazu gibt es nach wie vor keine regulierte oder vorgeschriebene Pflege wie sie beispielsweise Kosmetikstudios bei diversen Behandlungen einhalten müssen. Jeder wird im Prinzip auf sich selbst gestellt, wo und wie man sich tätowieren lassen möchte und wie man im Anschluss daran mit der Haut umgeht.“

TattooMed wollen ihren Teil dazu beitragen, mehr Bewusstsein im Umgang mit (tätowierter) Haut zu schaffen. Neben Endkunden – die Produkte sind unter anderem im Onlinehandel , in allen Apotheken und bei Douglas erhältlich – zählen so auch insbesondere Tattoostudios und Supplier von Tätowierequipment zur Zielgruppe des Unternehmens.

Bild:  Fotocredit: TattooMed

Quelle Rosenheim Rocks

BayBG und Bayernkapital investieren in AlfaDocs.com/ Arztpraxis-Management-Plattform

0
Alfadocs.com

AlfaDocs.com erhält zwei Millionen Euro für seine Arztpraxis-Management-Plattform

Die auf cloudbasierte Systeme für Praxismanagement und Patienten-Engagement spezialisierte AlfaDocs GmbH erhält in einer von Lead-Investor BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft und Co-Investor Bayern Kapital getragenen Finanzierungsrunde insgesamt zwei Millionen Euro.

Durch automatisierte Workflows steigert die All-in-One SaaS-Plattform von AlfaDocs.com die Effizienz aller relevanten Praxisabläufe, spart Zeit, senkt Kosten und erhöht zugleich die Patientenzufriedenheit. Zu AlfaDocs.com Softwarepaket gehören Terminvereinbarung, vollständige Befunddokumentation, Integration von Röntgensystemen sowie die komplette Leistungsabrechnung. Die cloudbasierte SaaS-Architektur gewährleistet Nutzbarkeit auf allen Endgeräten, einen höchstmöglichen Standard an Datensicherheit und reduziert den Wartungsaufwand auf null.

AlfaDocs.com-Mitgründer und -CEO Niklas Fischer-Riepe: „Wir sind sehr stolz, dass wir im aktuell für junge Unternehmen sehr herausfordernden Marktumfeld mit der BayBG und Bayern Kapital zwei renommierte Venture-Capital-Gesellschaften als neue Investoren gewonnen haben. Dadurch fühlen wir uns in unserer Vision bestätigt, die Digitalisierung von Arztpraxen in ganz Europa konsequent voranzutreiben. Schon heute nutzen unsere Kunden die Vorteile moderner Technologie, um ihre Arbeitsabläufe zu automatisieren, die richtigen Entscheidungen zu treffen und so ihren Patienten eine bessere Gesundheitsversorgung zu bieten. Mit den zusätzlichen Finanzmitteln wollen wir unsere Expansion vorantreiben und unseren Technologievorsprung weiter ausbauen, etwa durch die Integration von Produkten Dritter in unsere Plattform.“

BayBG Investment Manager Dr. Peter Graf: „Mit überzeugenden Vorteilen, wie z.B. SaaS-Architektur, Cloud-Lösung und breitem Funktionsumfang, schaffte es AlfaDocs.com innerhalb kurzer Zeit, in seinem ersten großen Markt Italien einen signifikanten Anteil des ärztlichen Praxismarkts zu gewinnen. Und das ohne umfangreiche Marketing- oder Vertriebsaktivitäten. Das ist ein überzeugender Market-Proof, der das mittel- und langfristige Marktpotenzial verdeutlicht.“

Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital, ergänzt: „AlfaDocs.com hat in den sieben Jahren seit ihrer Gründung ein technologisch ausgereiftes Softwareprodukt für den medizinischen Markt erschlossen, der zum Teil noch analog oder mit veralteten Systemen arbeitet, und dem Thema Digitalisierung weitgehend offen gegenübersteht. Dank eines innovativen und wirtschaftlich aussichtsreichen Geschäftsmodells sowie der Marktexpertise der Gründer sind alle Voraussetzungen für langfristiges Wachstum gegeben, weshalb wir AlfaDocs.com auf seiner Mission gerne unterstützen.“

Bild: Niklas Fischer-Rieper, CEO Alfadocs.com

Quelle BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH

Uni Duisburg lernt aus Cyberangriff: IT-Sicherheit muss verbessert werden

0
cyberangriff

Cyberangriffe stellen eine ernsthafte Bedrohung für Unternehmen dar. Wie jüngst an der Universität Duisburg zu sehen war, können solche Angriffe zum Ausfall von IT-Systemen und zu erheblichen Schäden führen. Um Organisationen beim Schutz ihrer Netzwerke vor Cyberangriffen zu unterstützen, hat IT-Sicherheitsexperte Thomas Kress sein Wissen in einem Gastbeitrag zusammengefasst.

Er bietet Empfehlungen und Tipps, die Unternehmen beachten sollten, um ihre Datensysteme und IT-Infrastruktur sicher zu machen. Darüber hinaus gibt er Einblicke in die Maßnahmen, die erforderlich sind, um Netzwerke wirksam vor Hackerangriffen zu schützen. Mit seinem Fachwissen bereitet Thomas Kress Unternehmen den Weg ins digitale Zeitalter und ermöglicht ihnen somit, neue Technologien und Innovationen sorgenfrei zu nutzen.

Was geschah beim Cyberangriff auf die Universität Duisburg?

Der Cyberangriff auf die Universität Duisburg am 27. November 2022 ist ein trauriges Beispiel dafür, wie oft solche Gefahren inzwischen vorkommen. So zeigt sich wieder einmal, dass niemand vor dieser Bedrohung geschützt ist – von Einzelpersonen bis hin zu globalen Konzernen können alle Ziele eines solchen illegalen Handelns werden. Das gesamte System der Universität wurde mithilfe einer Ransomware verschlüsselt und war mehrere Tage lang außer Betrieb. Die Daten der Universität wurden schließlich auch im Darknet veröffentlicht und zum Verkauf angeboten.

Ebenso konnte keine andere Dienstleistung mehr genutzt werden, inklusive E-Mail und Telefonate. Aktuell arbeitet man bereits an Übergangslösungen, aber es wird noch weitere Monate dauern, um alle Systeme vollständig herzustellen. Es ist besonders erschreckend festzustellen, dass Angriffe dieser Art nicht über Nacht entstehen, sondern oftmals schon Wochen oder gar Monate zuvor beginnen – oft langsam und unauffällig. Deshalb ist es für Organisationen aller Größenordnungen wichtig, regelmäßig ihre Datensicherheit zu überprüfen sowie auf Updates des Systems zu achten und notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Nur so kann man sich effizient vor Cyberattacken schützen und Schaden minimieren.

Welche Möglichkeiten gibt es, um sich zu schützen?

Oft erfolgt der Angriffe mit der Unterstützung eines unvorsichtigen Mitarbeiters. Daher sind IT-Awareness-Trainings, kombiniert mit regelmäßigen Test-Phishing-Mails ein Muss für jede Verwaltung und jedes Unternehmen. Darüber hinaus ist ein guter Endpunktschutz kombiniert mit einer Lösung zur Mikro-Segmentierung des Netzwerks ein wichtiger Schutz, um es Hackern schwerer zu machen. Mittels Netzwerksegmentierung wird der Zugang zu bestimmten Systemen und Bereichen in einem Netzwerk eingeschränkt, um unbefugten Personen den Zugriff auf sensible Daten zu verhindern.

Deswegen ist es auch entscheidend, dass in einer Universität beispielsweise Entwicklungs-PCs keinen Zugang zu zentralen Systemen erhalten oder Änderungen daran vornehmen können. Zum Schutz der Servers und PCs vor Mal- und Ransomware ist eine zeitgemäße Lösung zu empfehlen, leider sind jedoch nur sehr wenige Lösungen auf dem Markt nicht manipulierbar. 

Eine Sicherung der Daten ist unerlässlich

Um einen Plan B für den Fall des Falles zu haben, ist es unerlässlich, regelmäßig und gründliche Backups zu erstellen, sodass man im Falle eines Ausfalls auf die Daten zurückgreifen kann. Zur Sicherung der Daten gehört jedoch auch ein regelmäßiger Test einer Rücksicherung. Es gibt keinen Universalschlüssel zum Entschlüsseln einer Ransomware-Verschlüsselung, diesen hat nur die Hackergruppe und die wird ihn nicht ohne Zahlung herausgeben. Strenge Sicherheitsmaßnahmen sowie regelmäßige Aktualisierungen aller Systeme sind notwendig, um Hacker abzuwehren und sensible Daten zu schützen.

Fazit

Kurz gesagt, es ist möglich, sich durch die Einhaltung der notwendigen Sicherheitsstandards vor Cyberangriffen zu schützen. Dies beinhaltet eine effektive Firewall- und Antivirensoftware, ein systematisches Passwortmanagement, regelmäßige Softwareupdates und eine geeignete Datensicherheitsmaßnahme. Unternehmen und Organisationen wird zudem empfohlen, externe Berater zu Rate zu ziehen und verschiedene Datensicherheitskonzepte anzuwenden. Diese Vorgehensweisen sind wesentlich, um effektiv vor Cyberangriffen geschützt zu sein und stellen eine Investition in die Zukunft des Unternehmens dar.

Autor

Thomas Kress ist IT-Sicherheitsexperte und Inhaber der TKUC Group mit den Marken TKUC und TheUnified. Nachdem er über 25 Jahren als IT-Consultant und Projektmanager für namhafte Unternehmen arbeitete, beschloss er, sich im Bereich IT-Sicherheit und Telekommunikation selbstständig zu machen. Seither betreut er u.a. Projekte für Konzerne wie die Deutsche Bank, Orange Business Services oder die Gothaer Versicherung, sowie eine Reihe Industrieunternehmen des deutschen Mittelstandes. TheUnified bietet professionelle IT-Security Lösungen, um Unternehmen perfekt vor Cyberangriffen zu schützen.

Webseite

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Interim Management ist aktuell die bessere Lösung

0
Interim Management

In Unternehmen, die aktuell mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation und der Ersetzung von Spitzenmanagern konfrontiert sind, stellen Maßnahmen in Bezug auf das Interim Management eine attraktive Option dar. Durch den Einsatz von Interim Managern können Unternehmen erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen bei der Umsetzung ihrer Prozesse erzielen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Personaler an diese Lösung wenden, um in schwierigen Situationen zügig handeln zu können. In einem Gastbeitrag beschreibt Experte und Geschäftsführer der RSC GmbH Maximilian Schreiber anschaulich, warum Interim Management für Unternehmen so interessant sein kann und welche Chancen es bietet.

Die bessere Alternative zur herkömmlichen Personalsuche

Interim Management ist eine hervorragende Lösung für Unternehmen, die sich in einer unvorhersehbaren Situation befinden – etwa, wenn Führungspositionen aus verschiedenen Gründen wegfallen. Interim Manager sind Experten, die über das nötige Fachwissen verfügen, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. Sie bringen Berufserfahrung und Verantwortungsbewusstsein mit und können ihre Arbeit somit zuverlässig und effizient ausführen.

Da sie meistens einen befristeten Vertrag haben, stellen sie eine kostengünstige Option für Unternehmen dar. Darüber hinaus kann der Vertrag eine erfolgsabhängige Prämie enthalten, was den Interim Manager noch mehr motiviert, seine tägliche Arbeit auszuführen und entsprechende Ziele zu erreichen. Ein wichtiger Aspekt des Interim Managements ist, dass es dem Unternehmen einen erheblichen Mehrwert bietet.

Der Erfolg von Projekten oder anderen Aktivitäten wird als Referenz für den Lebenslauf des Interim Managers gewertet, sodass dieser in Zukunft weitere Positionen von verschiedenen Unternehmen besetzen kann. Insgesamt ist Interim Management somit eine großartige Möglichkeit für alle Unternehmen, die nach vorübergehendem Führungspersonal suchen. So kann ein Interim Manager mit der Personalabteilung partnerschaftlich und gemeinschaftlich zusammenarbeiten und damit die bestmögliche Performance abrufen.

Förderung des strukturierten Wachstums im Unternehmen

Nahezu jedes Unternehmen strebt nach Wachstum – wirtschaftlich, aber auch sozial. Trotz flacher Hierarchiestrukturen und geringer Mitarbeiterzahlen kann hier durch speziell zugeschnittene Interim Manager, die für eine bestimmte Zeitspanne, ein Projekt oder andere Aufgaben in das Unternehmen geholt werden, der Betrieb gestärkt werden. Eine mögliche Anschlusslösung ist eine befristete oder unbefristete Anstellung je nach Ergebnis des Projekts sowie eine mögliche Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen des Unternehmens.

Um den Bedürfnissen des Betriebs entgegenzukommen, bietet sich auch die Implementierung von modernerer Software an. Hier kann der Interim Manager unterstützen, da er in der Regel entsprechende Fachexpertise besitzt und helfen kann, diese in die bereits bestehende Struktur zu integrieren. Ferner kann er bei Standorterweiterungen und Produktlaunches Unterstützung leisten, sodass sich die internen Mitarbeiter auf ihre festgelegten Aufgabenbereiche fokussieren können.

Dementsprechend bietet Interim Management große Vorteile für Firmen jedes Umfangs: Ob größere Konzerne oder Kleinunternehmen – es handelt sich hierbei um eine Möglichkeit, langfristig erfolgreiches Wachstum zu generieren und gleichzeitig flexibel auf neue Herausforderungen reagieren zu können. Der Schlüssel liegt darin, passende Führungskräfte und Experten rechtzeitig ins Boot zu holen und deren Know-how effizient im Unternehmen zu nutzen.

Offene Stellen können einfach überbrückt werden

Krankheitsfälle, Kündigungen, Sabbatjahre oder Schwangerschaften können dazu führen, dass eine Position in der Führungsetage vorübergehend unbesetzt ist. Interim Management bietet eine geeignete Lösung, indem es einen entsprechend qualifizierten Manager für die Position zur Verfügung stellt, wodurch die Abteilung nicht von einem kompletten Personalwechsel betroffen ist. Der Manager ist nur befristet angestellt, sodass sich die aktuelle Führungskraft auf ihren Job verlassen kann, insoweit das Fehlen im Unternehmen lediglich temporär ist. Interim Management kann auch auf andere Positionen im Management angewendet werden, da ein passender Ersatz schnell und effektiv gefunden wird.

Interim Management ist auch für Krisen und Herausforderungen eine perfekte Lösung

Interim Management kann auch als eine effektive Lösung für Unternehmen angesehen werden, die verschiedene Herausforderungen meistern müssen. Insbesondere bei Restrukturierungen oder Krisen ermöglichen Manager eine nachhaltige Verbesserung der Unternehmensstruktur. Dazu fungieren sie als Mediatoren, Organisatoren und Berater, womit sich auch die Planung von Geschäftsabläufen vereinfacht.

Darüber hinaus übernehmen Manager Aufgaben wie die Kommunikation mit Bankinstituten oder das Führen unangenehmer Mitarbeitergespräche. Ihre fundierte Expertise hilft ihnen, angemessene Lösungen zu entwickeln und das Unternehmen aus seiner Krise zu führen. Ein gut durchdachter Plan und eine effiziente Umsetzung sichern den langfristigen Erfolg des Unternehmens.

Fazit: Interim Management ist die bessere Alternative

Interim Management ist eine äußerst nützliche Strategie für Unternehmen, die sich in einer komplizierten Situation befinden. Mithilfe eines Interim Managers können Unternehmen schnell und effektiv auf Veränderungen reagieren und die nötigen Schritte einleiten. Ferner bietet ein Interim Manager neue Ideen und kann dazu beitragen, neue Ansichten zu entwickeln.

Autor: Maximilian Schreiber ist Wirtschaftsjurist, Business-Coach, Change-Management-Consultant, Gründerberater, Fördermittelexperte und Geschäftsführer der RSC GmbH. Nach seinem Wirtschaftrechtsstudium spezialisierte er sich auf die staatliche Fördermittelthematik. In seiner über 10-jährigen Tätigkeit als Unternehmer sammelte er zusätzlich praktische Erfahrung durch eigene Beantragung von Fördermitteln in verschiedenen Branchen, was er heute, in Kombination mit seinem theoretischen Wissen, nutzt, um anderen Unternehmen und Gründern mehr Liquidität durch staatliche Fördermittel zu verschaffen. Maximilian Schreiber betreut Kunden im gesamten DACH-Raum.

Webseite

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Von künstlicher Intelligenz profitieren

0
ki

8 Wege, wie sich jedes Unternehmen die KI-Helfer zunutze macht

Laut einer Bitkom-Studie nutzen momentan lediglich neun Prozent aller Unternehmen künstliche Intelligenz. Umfragen zeigen aber: Derartige Technologien liegen weiterhin im Trend. Auch Technologie-Gigant Microsoft will die KI-Helfer in all seine Produkte wie etwa seine Clouddienste integrieren. „Richtig eingesetzt bieten KIs in nahezu allen Bereichen wertvolle Vorteile“, sagt Raoul Plickat.

„Das haben mittlerweile auch die meisten Unternehmer verstanden – sie fragen mich deshalb täglich, wie sie die Technologien nutzen sollten“, so der Marketing-Profi. Als Gründer eines der erfolgreichsten Fintech-Unternehmen Deutschlands weiß er, wie wertvoll derart innovative Ansätze sind und wie man ihr maximales Potenzial entfaltet. Gerne stellt er in diesem Gastartikel acht Möglichkeiten vor, wie Unternehmen von künstlicher Intelligenz profitieren.

1. Automatisierung

Künstlich intelligente Systeme haben sich stark weiterentwickelt und können bereits heute die Unternehmen merklich entlasten. So können sie von künstlicher Intelligenz profitieren, indem sie deren Fähigkeit zu maschinellem Lernen nutzen: Viele Geschäftsprozesse innerhalb eines Betriebes lassen sich mithilfe von KI derart automatisieren, dass die nötigen Aufgaben ohne menschliche Arbeitskraft und damit entsprechend effizienter und kostensparender erledigt werden können. 

Die Automatisierung durch KI garantiert zudem, dass auch sich wiederholende Prozesse nach immer gleichem Standard abgearbeitet werden, ohne die gerade bei Routineaufgaben auftretenden Qualitätseinbußen in Kauf nehmen zu müssen.  

2. Analyse

Innerhalb bestimmter Aufgabenfelder ist KI zudem bereits dem menschlichen Anwender weit überlegen: So verfügt jedes Unternehmen heute über potenziell gewinnbringende Daten, die angesichts ihrer schieren Menge jedoch von Angestellten kaum sinnvoll analysiert werden können. KI-Systeme dagegen können auch unglaublich komplexe Datenmengen verarbeiten und auswerten – und dies nicht nur in einem Bruchteil der Zeit, sondern auch viel tiefgreifender, als dies einem menschlichen Anwender möglich wäre.

Indem KIs hier Korrelationen und Kausalitäten offenlegen, können sie nützliche Einsichten in den Markt und seine Bewegungen in einem Umfang liefern, der sonst eine eigene Abteilung mit 100 Angestellten erfordern würde. Mit KI-Systemen können daher auch mittelständische Unternehmen heute wesentlich schneller und zu einem Bruchteil der Kosten zu tiefgreifenden Analysen des Marktgeschehens gelangen.

3. Support

Viele Unternehmen können zudem KI einsetzen, um eingehende Support-Anfragen zu beantworten und so zu einer ersten Lösung zu führen. Dabei lassen sich die KI-Systeme mittlerweile mit etwas Training in die Lage versetzen, auch komplexe Angelegenheiten automatisiert zu erledigen.

4. Empfehlungen

Durch ihre Fähigkeit zur Erkennung von Zusammenhängen und Kausalitäten kann KI zudem auch eingesetzt werden, um dem Kunden personalisierte Empfehlungen zu unterbreiten – und zwar ohne dass diesem überhaupt bewusst wird, es in der Kommunikation mit einem maschinellen System zu tun zu haben.

5. Prognosemodelle

Viele Unternehmen aus dem Finanzbereich arbeiten bereits mit künstlicher Intelligenz, um wichtige Einblicke in die Zukunft zu erhalten – etwa der bekannte Vermögensverwalter BlackRock. Möglich wird dies durch leistungsfähige Rechner, die mit möglichst vielen relevanten Daten gefüttert werden und so überraschend genaue Prognosemodelle erstellen können. Unternehmer können KIs daher heute einsetzen, um eine gute Basis für die eigene Entscheidungsfindung zu erhalten.

6. Bilderkennung

Ebenfalls flächendeckend im Einsatz ist die automatisierte Bilderkennung: Zum Beispiel verwenden Facebook oder Instagram eigene KI-Systeme, um hochgeladene Bilder inhaltlich zu analysieren und zu kategorisieren. Diese Technologien können sich auch Einzelhandelsunternehmern oder Versicherungsgesellschaften zunutze machen, indem sie von Mitarbeitern oder Kunden eingesendete Bilder einer ersten Analyse unterziehen – eine trainierte KI kann hier gut erkennen, was auf dem Bild zu sehen ist, etwa ein beschädigtes Fahrzeug oder ein ganz bestimmter Artikel.  

7. Spracherkennung

Ein weiterer Vorteil von künstlicher Intelligenz ist deren Fähigkeit zur Spracherkennung, wie sie bereits bei Sprachassistenten wie Alexa oder Cortana zum Einsatz kommt. Hier können Unternehmen von den Möglichkeiten der KI profitieren, indem sie über Spracherkennung ihre Kundengespräche im Blick behalten und zur stetigen Verbesserung des Service auswerten können. 

Zudem zeichnen sich neue Anwendungsmöglichkeiten wie etwa in der Compliance eines Unternehmens ab – durch die automatisierte Analyse von Telefonaten und Konferenzen ist es theoretisch möglich, über sämtliche geschäftlichen Vorgänge auf dem Laufenden zu bleiben.

8. Werbetexte und Blogartikel

Die Möglichkeiten, die KI-Systeme heute bieten, reichen weit über die Erstellung von ganzen Blogartikeln: So kann der US-amerikanische Bot ChatGPT nach Angaben des Entwicklers bereits eingesetzt werden, um zum Beispiel schulische Hausarbeiten oder Bewerbungen zu erstellen – selbst für Printmedien wird es daher theoretisch möglich sein, bestimmte Artikel von einer KI schreiben zu lassen. 

Neben den anderen zahlreichen Möglichkeiten können Unternehmen daher KI-Systeme einsetzen, um sich für Werbetexte oder Produktbeschreibungen bei der Ideenfindung von einer künstlichen Intelligenz unterstützen zu lassen. Auch hier kann sich eine Investition schnell lohnen, da viel Zeit und Geld gespart werden und sich Umsatz und Qualität im Unternehmen entscheidend erhöhen lassen. 

Autor:

Raoul Plickat ist Gründer von CopeCart und Marketing.MBA. Er ist seit 2012 im Marketing-Bereich tätig und hat sich seitdem zu einem der gefragtesten Marketer Deutschlands entwickelt. In seiner Tätigkeit optimiert der Experte die Positionierung und Marketingmaßnahmen großer Marken. Für sein Wirken wurde er unter anderem mit dem „TWO COMMA X-Award“ ausgezeichnet.

Mehr Informationen unter

Bildquelle: Marketing.MBA

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder