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Grünenfraktion ruft Regierung zum Zusammenhalt auf

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Grünen-Parteizentrale (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Blockade von Lindners Steuerplänen durch Familienministerin Lisa Paus (Grüne) zu Beginn der zweite Hälfte der Legislaturperiode hat die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion im Bundestag, Irene Mihalic, die Bundesregierung zu Geschlossenheit aufgefordert. „Ich gehe davon aus, dass die offenen Punkte bis zur Klausur der Bundesregierung in Meseberg geklärt werden“, sagte Mihalic den Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

„Das muss auch sein, denn wir wollen nach der Sommerpause als Ampel-Koalition zurück in den Arbeitsmodus finden.“ Zugleich kritisierte Mihalic den Ton in der Ampel-Regierung. „Dabei halte ich die Schärfe im Ton mancher Koalitionsmitglieder jetzt für wenig hilfreich.“ Es sei „doch normal, dass ein Gesetzentwurf noch mal geschoben wird, wenn Beratungsbedarf herrscht“, sagte die Grünen-Politikerin mit Verweis auf das Veto der Bundesfamilienministerin zum sogenannten „Wachstumschancengesetz“. „Wir müssen an einem Strang ziehen, die Kindergrundsicherung muss kommen, genauso wie das Wachstumschancengesetz“, so Mihalic.


Foto: Grünen-Parteizentrale (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Bundesligastart: EVG fürchtet Randale von Fußballfans in Zügen

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EVG-Logo (Archiv), über dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) befürchtet angesichts des Bundesligastarts erneut Randale in den Zügen und appelliert an die Fußballfans, sich in dieser Saison respektvoll gegenüber den Bahnbeschäftigten zu verhalten. „Oft kommt es in den von Fußballvereinen bestellten Sonderzügen zu Randale, Vandalismus und Übergriffe auf Bahnbeschäftigte. Manchmal müssen sich die Zugbegleiter beim Lokführer einschließen, um sich zu schützen – das ist ein unhaltbarer Zustand“, sagte EVG-Chef Martin Burkert dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgabe).

„Wir appellieren zum Start der Bundesliga an alle Fußballfans, sich sorgsam und respektvoll in den Zügen und an Bahnhöfen zu verhalten. Die Fußballvereine können sich nicht aus der Verantwortung stehlen und müssen auf ihre Fans einwirken.“ Burkert forderte die Deutsche Bahn auf, für die Beschäftigten Smartuhren mit Notrufknöpfen zur Verfügung zu stellen. „Wir brauchen landesweit einen Notrufknopf für das Bordpersonal in den Zügen. Das wird aktuell in einigen Bundesländern erprobt. Es gibt Möglichkeiten, dies über Smartwatches umzusetzen“, sagte der Gewerkschafter. „Der Bahnkonzern muss jedem Beschäftigten eine solche Uhr zur Verfügung stellen.“ Zentral sei allerdings, dass bei einem Notruf auch ausreichend Personal bei der Bundespolizei zur Verfügung stehe. „Nach Vorfällen in den Sonderzügen muss von allen Fans die Identität durch die Bundespolizei aufgenommen werden, damit die Täter gefunden werden können“, so der EVG-Chef. „Am besten wäre es, wenn in jedem Fernverkehrszug und Sonderzug die Bundespolizei präsent ist. Das scheint derzeit aber offenbar nicht möglich.“

Zudem müsse die Deutsche Bahn für eine bessere Verkehrsplanung sorgen „Es muss verhindert werden, dass verfeindete Fans, die in ihren jeweiligen Sonderzügen fahren, am Endbahnhof aufeinandertreffen. Ihre Fahrten müssen zeitversetzt geplant werden“, sagte Burkert.


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Polen lässt Bürger über Asylpläne der EU-Innenminister abstimmen

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Polnisches Parlament in Warschau (Archiv), über dts NachrichtenagenturWarschau (dts Nachrichtenagentur) – Die Bürger Polens können am Tag der anstehenden Parlamentswahl in einem Referendum auch über die Asylpläne der EU-Innenminister abstimmen. Einem entsprechenden Antrag der polnischen Regierung hat das Parlament am Donnerstag stattgegeben.

Konkret sollen die Bürger gefragt werden, ob sie die Aufnahme von „Tausenden illegaler Einwanderer aus dem Nahen Osten und Afrika“ nach dem „von der europäischen Bürokratie auferlegten Zwangsumsiedlungsmechanismus“ unterstützen. Die Vorschläge der EU-Innenminister werden derzeit noch von den EU-Institutionen im Trilog-Verfahren verhandelt. Zwangsumsiedlungen tausender Menschen sind nicht Teil der Pläne. Polen wäre derzeit auch nicht zu Zahlungen für nicht aufgenommene Flüchtlinge verpflichtet, da das Land eine hohe Zahl ukrainischer Flüchtlinge aufgenommen hat.

Der Sejm, die erste Kammer des Parlaments, hat außerdem weiteren Referenden zum Renteneintrittsalter, Grenzbefestigungen zu Weißrussland sowie zur Privatisierung staatlicher Unternehmen auf den Weg gebracht. Die Opposition kritisierte die Referenden als Wahlkampf für die Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) mit staatlichen Mitteln. Die Parlamentswahl und die Referenden sollen am 15. Oktober stattfinden. Für die zweite Parlamentskammer, den Senat, haben sich die Oppositionsparteien auf gemeinsame Kandidaten geeinigt.

Für die erste Kammer ist dies nicht gelungen.


Foto: Polnisches Parlament in Warschau (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Bestattungshaus Rauf schließt sich mymoria an

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Das Bestattungshaus Rauf stellt sich für die Zukunft auf und wird Teil der mymoria Familie. Durch die Übernahme des Traditionsunternehmens erweitert mymoria, Pionier und Marktführer der digitalen Bestattungs- und Vorsorgeplanung, seine Präsenz an drei neuen Standorten im Berliner Umland. Rauf bietet auch Überführungen mit umgebautem Motorrad an.

Den Abschied Verstorbener würdig zu gestalten und den trauernden Angehörigen einfühlsam zur Seite zu stehen – das hat Ingo Rauf bewegt, vor über 25 Jahren sein eigenes Bestattungshaus in Eichwalde zu eröffnen. Später erweiterte er sein Unternehmen um eine Filiale in Königs Wusterhausen und eine weitere in Großziethen. Nun hat sich Ingo Rauf mit seiner Firma dem bundesweit tätigen Bestattungsunternehmen mymoria angeschlossen.

Persönliche Beratung steht an erster Stelle

“Rauf und mymoria – das passt einfach. Ich bin froh und glücklich, mein Lebenswerk in die innovativen Hände der mymoria Familie zu geben“, erklärt Ingo Rauf. “Die persönliche Beratung steht bei uns nach wie vor an erster Stelle und bleibt in vollem Umfang bestehen. Wir sind lokal sehr stark verbunden und bleiben für die Menschen im südlichen Berliner Umland erster Ansprechpartner im Trauerfall. Als Teil von mymoria werden wir unseren Service noch verbessern und um einige Online-Angebote bei der Bestattungsplanung ausbauen können.“

Dem pflichtet Björn Wolff, Gründer und Geschäftsführer der mymoria GmbH, bei: “Das Bestattungshaus Rauf steht für exzellenten Service und einfühlsame Begleitung im Trauerfall. Ingo Rauf und sein Unternehmen genießen einen exzellenten Ruf, nicht nur im südlichen Berliner Umland, sondern auch über die Region hinaus. Für uns ist es eine Ehrensache und Herzensangelegenheit, die Historie des Bestattungshauses Rauf weiterschreiben zu dürfen und dieses bisher so gut geführte und etablierte Unternehmen weiterentwickeln zu können.“

Der bekannte Name des Bestattungshauses Rauf bleibt erhalten, und Ingo Rauf und seine zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben im Unternehmen. “Wir sind uns sicher, dass die neuen Kolleginnen und Kollegen eine große Bereicherung für die mymoria Familie sein werden und werden alles tun, dass sie sich direkt bei uns wohl fühlen”, betont Wolff.

Mit der Harley auf die letzte Reise

Eine weitere Besonderheit im Angebot des Bestattungshauses Rauf ist die Möglichkeit, Sarg oder Urne im Beiwagen einer speziell umgebauten Harley-Davidson zu überführen. Dabei kann zum Beispiel auch ein Motorrad-Korso mit Angehörigen und Trauergästen zur Trauerfeier oder zur Begräbnisstätte organisiert werden.

Meilenstein für mymoria

Durch die Übernahme erweitert mymoria sein Filialnetz um die drei Rauf-Standorte Eichwalde, Königs Wusterhausen und Großziethen auf bundesweit 31 Filialen. “Ein weiterer Meilenstein für mymoria”, sagt Wolff. “Unser Konzept des kundenzentrierten, bedürfnisorientierten und transparenten Bestatters überzeugt nicht nur Angehörige und Vorsorgende, sondern auch Mitbewerber. Für das Vertrauen, das Ingo Rauf in uns setzt, sind wir sehr dankbar.”

Bild:v.l.: Björn Wolff (Gründer und Geschäftsführer mymoria), Patricia Rauf (Bestattungshaus Rauf), Ingo Rauf (Gründer Bestattungshaus Rauf), Jonas Sickau (mymoria). / mymoria

Quelle:mymoria GmbH

Nachhaltige Verpackungen von PackEx: Vom Startup zum führenden Anbieter der Branche

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PackEx, einer der führenden Hersteller von nachhaltigen Verpackungen, hat sich in den letzten Jahren zu einem Wegbereiter für Verpackungslösungen „Made in Germany“ entwickelt. Digitale Transformation und ökologische Nachhaltigkeit sind fest im Geschäftsmodell verankert. Das 2019 gegründete Unternehmen hat bewiesen, dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sich nicht ausschließen. Unter der Leitung von Geschäftsführer Julian Erhard hat PackEx die Startup-Phase hinter sich gelassen und etabliert sich nun als führender Anbieter von maßgeschneiderten, umweltfreundlichen Verpackungslösungen in kleiner Stückzahl.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von maßgeschneiderten Verpackungslösungen in Kleinauflagen, vor allem Faltschachteln, für Unternehmen aus den Bereichen Healthcare, Pharma, Kosmetik, CBD, Lebensmittel und sonstigen Konsumgütern. PackEx hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative und nachhaltige Verpackungslösungen zu bieten, die den Bedürfnissen und Anforderungen der Kunden gerecht werden. Dabei setzen sie auf fortschrittliche Technologien, insbesondere das Lasercutting, um nicht nur verschiedenste Designs und eine schnelle Lieferung zu ermöglichen, sondern auch einen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen, der seinesgleichen sucht. Mit Hilfe dieser innovativen Methode konnte das Unternehmen signifikante CO2-Einsparungen erzielen: Im Vergleich mit konventionellen Druckereien spart PackEx bei voller Auslastung bis zu 1.389 Tonnen CO2 pro Jahrein.

„Es gibt derzeit sehr viele Start-Ups, die mit Geschäftsmodellen im Bereich Nachhaltigkeit Erfolg haben wollen. Die richtige Haltung reicht allein aber nicht aus – unser Learning nach 5 Jahren: Machen statt nur davon sprechen. Authentische Nachhaltigkeit statt des scheinheiligen Versuchs Greenwashing zu umgehen“, so Julian Erhard, Geschäftsführer von PackEx.

In naher Zukunft wird das Unternehmen sein Produktportfolio weiter ausbauen, um in der Lage zu sein eine größere Auswahl an verschiedenen Verpackungslösungen zur Verfügung zu stellen. Mit einem soliden Wachstumskurs wird PackEx außerdem weiter expandieren und plant bereits Investitionen in die Produktion, um ihre Kapazitäten zu erhöhen und so dem steigenden Auftragsvolumen gerecht zu werden.

Bild:Julian Erhard

Quelle:schoesslers GmbH

Mit yfood und Kaufland bereits jetzt nach den Sternen greifen

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Die Gaming-Welt wartet auf das neue Spiele-Highlight „Starfield“ von Bethesda und Xbox. Einen, im wahrsten Sinne des Wortes ersten Vorgeschmack darauf gibt es vom Smart-Food-Hersteller yfood, dessen limitierte Starfield Edition „Cinnamon Stardust“ bereits ab heute bundesweit in allen Kaufland-Filialen erhältlich ist – und dort exklusiv im deutschen stationären Handel.

Unterstützung erhält die Kooperation zwischen Kaufland, yfood, Bethesda und Xbox von Andy Lee. Der TikToker zählt mehr als 1,1 Millionen Follower und widmet sich in seinen Videos vor allem den Themen Gaming und Unterhaltung. Auf den digitalen Kanälen wird er zu „Commander Lee“ und begibt sich auf die Suche nach der geheimnisvollen yfood-Edition.

„Wir unterstützen damit die Vorfreude auf das Spiel des Jahres, in dem es darum geht, die Welt über ihre Grenzen hinaus zu entdecken. Deshalb lassen wir Andy Lee ebenfalls zum Entdecker werden“, sagt Christoph Schneider, Geschäftsführer Marketing Deutschland bei Kaufland. „Zugleich bauen wir mit dem Video auch unsere Verbindung zu der besonderen Zielgruppe der Gaming-Community weiter aus.“ Kaufland geht damit den nächsten Schritt, um seine Markenbekanntheit in der Gaming-Welt zu stärken. Der Einzelhändler sponsort seit vergangenem Jahre das E-Sports-Team „Kaufland Hangry Knights“ für das erfolgreiche Multiplayer-Game „League of Legends“ und ist zudem mit einer eigenen Insel Teil des weltweit erfolgreichen Video-Spiels „Animal Crossing: New Horizons“.

„Cinnamon Stardust“ – cremig, zimtig & galaktisch gut

Was ist besser, als die Milchstraße zu sehen? Sie auch zu schmecken: cremig, zimtig, süß – so oder so ähnlich könnte jedenfalls das Universum schmecken. Cinnamon Stardust hat wie alle yfood Trinkmahlzeiten ein vollwertiges Nährstoffprofil bestehend aus Proteinen, pflanzlichen Ölen, Kohlenhydraten und Ballaststoffen sowie 26 Vitaminen und Mineralstoffen. Eine 500 ml Portion deckt mindestens 25% des täglichen Mikronährstoffbedarfs eines durchschnittlichen Erwachsenen (8.400 kJ/2.000 kcal) und hat den Nutri-Score A.

„Wenn man in die Welt eines epischen Rollenspiels wie Starfield eintaucht, ist es natürlich umso wichtiger, dass man als Spieler auch darauf achtet am anderen Ende des Controllers rundum gut versorgt zu sein. Daher sind wir sehr begeistert, dass wir mit der neuen Starfield Edition eine ausgewogene Ergänzung zum Erlebnis auf dem Bildschirm bieten, die einfach gut schmeckt“, sagt Marco Raab, Chief Brand Officer bei yfood.

Bild: Kaufland yfood Starfield Edition

Quelle:Kaufland Unternehmenskommunikation

Börse London setzt auf allygatr-Venture

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Für Unternehmen vor dem Börsengang: London Stock Exchange empfiehlt Startup Board Owl

Das Schweizer Startup Board Owl hat es an die Londoner Börse geschafft! Die London Stock Exchange empfiehlt Board Owls Matching Service für Board Member offiziell. Nicht die einzige Erfolgsmeldung der Schweizer:innen, die gerade auch ihre Seed-Runde erfolgreich beendet haben.

Seit kurzem ist es offiziell: Board Owl ist auf dem Issuer Services Marketplace der London Stock Exchange gelistet. Damit reiht sich das Schweizer Startup unter anderem neben namhaften Unternehmen wie der Wirtschaftsberatung KPMG oder dem Anbieter von Cyberabwehr Sapphire ein.

Mit seinem innovativen, Technologie gestützten Ansatz erleichtert Board Owl die kosten- und zeiteffiziente Besetzung von Board Member Positionen.

CEO Aghdami: “Innerhalb weniger Wochen können wir Board-Positionen besetzen.”

Unternehmen können offene Stellen bei Board Owl registrieren. Der Algorithmus schlägt passende Profile vor, die zuvor nochmals auf die Eignung überprüft werden. Gibt es ein Match, wird das Profil an das Unternehmen weitergeleitet.

Zusätzlich können sich zukünftige Board Members gezielt auf die neue Rolle vorbereiten: etwa durch spezielle Events und Webinare, aber auch durch Face-to-Face Coachings mit Senior Members.

Hinter Board Owl stehen drei erfahrene Gründer:innen: Daniel Aghdami (CEO), Sasha Savic (COO) und Delphine Trabaldo Togna (Head of Growth). Mit ihrer Idee konnten sie nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Asien und Europa bereits Erfolge feiern. “Im Moment muss ich allerdings sagen, dass ich mich am meisten darauf freue, Teil der Ökosphäre der London Stock Exchange zu sein”, so Aghdami.

Erfolgreiche Seed-Runde: Berliner VC allygatr an Bord

Die Empfehlung der London Stock Exchange ist nicht der einzige Erfolg, über den die Schweizer:innen sich gerade freuen dürfen. Das Startup hat seine Seed-Runde abgeschlossen. Mit dem Kapital will Board Owl die eingesetzte Technik verbessern und so kommende Skalierungen einfacher machen. Angeführt wurde die Seed-Runde von dem Berliner HR Tech VC allygatr; außerdem haben Georges Khneysser, Romy von Roeder sowie weitere Investor:innen aus ganz Europa in das innovative Startup investiert.

allygatr hat neben Board Owl etwa auch den “Recruiting as a Service”-Anbieter Searchtalent, die “Benefits as you like”-App emplu oder die “Skill Management und Corporate Learning”-Lösung Skillties im Portfolio. Vor kurzem haben die Berliner in clipvert, dem weltweit ersten “TikTok as a Service”-Dienstleister, investiert.

Bild: Das Gründer-Team von Board Owl: Daniel Aghdami (CEO), Delphine Trabaldo Togna (Head of Growth) und Sasha Savic (COO) (von links nach rechts

Quelle: allygatr GmbH

US-Börsen lassen nach – Zinsängste halten an

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Wallstreet in New York, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Donnerstag weiter nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 34.475 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.370 Punkten 0,8 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 13.317 Punkten 1,2 Prozent schwächer. Obwohl sich die Märkte eigentlich darauf eingeschworen haben, dass im September keine weitere Leitzinserhöhung durch die US-Zentralbank Federal Reserve zu erwarten sei, zeigten sich einige Anleger am Donnerstag weiter verunsichert von den am Vortag veröffentlichten Fed-Protokoll. Danach scheint eine Zinspause nämlich keinesfalls sicher. Die Konjunktur zeigt sich derweil weiterhin robust: In der vergangenen Woche sind laut US-Arbeitsministerium die Anträge auf Arbeitslosengeld wieder zurückgegangen.

Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung am Donnerstagabend etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0872 US-Dollar (-0,08 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9198 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls geringfügig schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.889,31 US-Dollar gezahlt (-0,15 Prozent). Das entspricht einem Preis von 55,87 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,77 US-Dollar, das waren 32 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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EU-Kommission legt Vorschriften für CO2-Grenzausgleichssystem fest

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EU-Fahnen (Archiv), über dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission hat am Donnerstag Vorschriften für das CO2-Grenzausgleichssystem verabschiedet. Für einen Übergangszeitraum ab dem 1. Oktober müssen Händler über die Emissionen ihrer eingeführten Produkte Bericht erstatten.

Mit der Durchführungsverordnung werden die Berichterstattungspflichten sowie die angewandte Methode zur Berechnung der während des Herstellungsprozesses freigesetzten Emissionen im Detail festgelegt. Erste Berichte werden ab 31. Januar 2024 fällig. Mit spezieller Software, Schulungsmaterial, Webinaren und Tutorials soll die Einführung des Grenzausgleichssystems begleitet werden. 2026 soll schließlich das dauerhafte System in Kraft treten.

Dann müssen Importeure für die CO2-Emissionen ihrer Produkte Zertifikate erwerben. Damit soll laut EU-Institutionen verhindert werden, dass die Produktion von CO2-intensiven Gütern wie Zement, Eisen und Stahl, Aluminium, Düngemittel, Elektrizität und Wasserstoff bei einem steigenden innereuropäischen CO2-Preis in Nicht-EU-Länder verlagert wird.


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NRW-Innenminister erwartet mehr Unfälle wegen Cannabis-Legalisierung

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Unfallkreuz an Straßenrand (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der vom Bundeskabinett gebilligten Legalisierung von Cannabis rechnet Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) mit einer Zunahme der Zahl der Verkehrsunfälle. „Wenn immer mehr Menschen Cannabis konsumieren, sich dann möglicherweise hinters Steuer setzen und losfahren, wird das die Zahl der Unfälle doch in die Höhe treiben – da zähle ich nur eins und eins zusammen“, sagts er der „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ (Freitagsausgabe).

„Ich finde, dass in der Debatte um eine Legalisierung von Cannabis die Sicherheit im Straßenverkehr viel zu kurz kommt“. Insgesamt stellte die Polizei in NRW im vergangenen Jahr 644 Unfälle mit Personenschaden unter Drogeneinfluss fest, ein Anstieg von 30 Prozent. Die Zahlen der Unfälle unter Alkoholeinfluss sind mit 3.272 noch deutlicher, der Anstieg fällt aber mit 22,6 Prozent etwas geringer als bei den Fahrten unter Drogen aus. Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW übt Kritik: „Dieser Gesetzentwurf ist mit der heißen Nadel gestrickt“, sagte Michael Maatz, stellvertretender Landesvorsitzender.

Welche Grenzwerte für Verkehrsteilnehmer bestehen werden, sei noch unklar. Geräte oder Testmöglichkeiten, einen genauen Wert zu ermitteln, stünden auf dem Markt sowieso nicht zur Verfügung. „Bislang gibt es nur die Blutprobe.“ Diese greife aber in das Recht auf körperliche Unversehrtheit ein.

Maatz sieht so eine deutliche Mehrbelastung auf die Beamten zukommen, die bei Kontrollen aufwendiger nachweisen müssen, ob jemand noch hinters Steuer gehört oder nicht.


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