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Lech Zürs startet am 02. Dezember 2022 in die Skisaison

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Der Winter kann kommen: Lech Zürs startet am 02. Dezember 2022 in die Skisaison
Tradition und Innovation – und eines der besten Skigebiete der Welt:

Der Arlberg ist nicht nur die Wiege des alpinen Skilaufs, auch durch ein erstklassiges Angebot an hochmoderner Ski-Infrastruktur zeichnet er sich aus: 87 Bahnen und Lifte bringen Skisportler auf den Berg, hinunter geht’s auf mehr als 300 Skiabfahrtskilometern. Am Freitag, dem 02. Dezember 2022, startet Lech Zürs in die Wintersaison. Möglich machen dies winterliche Temperaturen und bereits gefallener Schnee sowie Beschneiungs- und Pistenteams, die zurzeit rund um die Uhr im Einsatz sind.

Lech Zürs liegt im Herzen des Skigebiets Ski Arlberg, das (mit den Liften und Bahnen in St. Anton, St. Christoph, Stuben, Warth und Schröcken) mehr als 300 Skiabfahrtskilometer und über 200 Kilometer Tiefschnee-Runs zu bieten hat. Damit ist der Skiverbund das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs und eines der fünf größten der Welt. Am Freitag, dem 02. Dezember 2022, startet Lech Zürs in die Wintersaison.

Der Arlberg gilt als Wiege des alpinen Skilaufs: 1937 entstand in Zürs der erste Schlepplift Österreichs. Die Galzigbahn in St. Anton war die erste für den Winterbetrieb konzipierte Seilbahn Österreichs. Heute sorgt eine Hightech-Infrastruktur dafür, dass Skifahrer rasch und bequem auf den Berg fahren. Die Liftgesellschaften von Lech, Oberlech und Zürs haben für den Winter 2022/23 über 2,3 Millionen Euro in Pistenoptimierung, Sicherheit, Umwelt sowie Gastronomie investiert.

Ein Highlight ist die Ski Arlberg App – mit einem neuen Feature. Einmal am Smartphone installiert, dient sie als Guide im weitläufigen Skigebiet, der beispielsweise über den aktuellen Wetter- und Schneebericht oder den Status von Bahnen, Liften und Pisten informiert. Mithilfe des „Ski-Navis“ der Ski Arlberg App können User zudem durch Auswählen von Start, Zwischenzielen und Ziel eigene Runden durch das Skigebiet planen und sich somit schon im Vorhinein perfekt auf einen Skitag vorbereiten. Mit der integrierten Trackingfunktion können auch die legendären Skirunden „RUN of FAME“, der „Weiße Ring“ oder die Strecke des Kult-Skirennens „Der weiße Rausch“ (inklusive Geschwindigkeitsmessung) aufgezeichnet werden und dabei automatisch an Gewinnspielen teilnehmen.

Praktisch ist der Erwerb des Ski-Arlberg Skipasses: Dieser kann im Webshop online gekauft werden. Auch einzigartige Wintererlebnisse im größten Skigebiet Österreichs sind als Gutscheine zum Verschenken unter www.skiarlberg.at erhältlich.

Wer lieber abseits der Piste unterwegs ist, kann in Lech Zürs auch dort den Winter auskosten: Freeridern eröffnet sich am Arlberg mit 200 Kilometern Tiefschneeabfahrten ein wahres Paradies. Um diese Möglichkeit verantwortungsvoll nutzen zu können, bietet das Skigebiet „Check Your Risk – das praxisnahe Safety-Training“ an, das Sicherheit im freien Gelände fokusiert. Während der gesamten Wintersaison werden in drei Trainingsmodulen – „Vorbereitung“, „Risiko-Reduzierung“ und „Verhalten bei einem Unfall“ – wichtige Inhalte praxisnah und kostenlos von lokalen Experten vermittelt (www.checkyourrisk.ski).

Bild Copyright Lech Zürs Tourismus GmbH

Quelle Lech Zürs Tourismus GmbH

Kloster Kitchen geht bei Eurowings Discover an Bord

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Bereit für den Abflug! Kloster Kitchen ist ab dem 1. Dezember 2022 in der Business Class der Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover erhältlich.

Damit knüpft das Getränke-Start-up an seinen bisherigen Erfolg an und erschließt einen neuen Absatzkanal. Bisher konnten die beliebten Ingwer Shots von Kloster Kitchen vor allem am POS sowie im eigenen Online-Shop erworben werden. Durch die strategische Partnerschaft mit dem Ferienflieger der Lufthansa Group kommen Konsumenten in den nächsten sechs Monaten auch auf 10.000 Meter Höhe in den Genuss des scharfen Wachmachers.

Ob Las Vegas, Windhoek oder Vancouver: Der co-gebrandete Ingwer Shot Classic (1SHOT 30 ml) von Kloster Kitchen und Eurowings Discover geht ab Anfang Dezember auf Reisen und wird Urlaubern bereits vor Ankunft in ihrer Traumdestination den optimalen Kraftschub verleihen. Denn der Ingwer Shot wird vor Landung allen Gästen in der Business Class auf Langstreckenflügen kostenlos angeboten, damit sie neue Energie tanken können, um optimal in den Urlaub zu starten.

Abgerundet wird die Kooperation mit einer crossmedialen Social-Media-Kampagne auf den Kanälen von Kloster Kitchen. Unter dem Motto „Shot goes around the world“ wird die Reise des Kloster Kitchen Ingwer Shots in den nächsten Wochen und Monaten begleitet. Die Crew des Ferienfliegers wird unterschiedlichen Content mit den Ingwer Shots produzieren und sie als den perfekten Begleiter für unterwegs in Szene setzen. Außerdem werden die jeweiligen Destinationen sowie ihre Besonderheiten auf den Social-Media-Kanälen ausgespielt.

Erfolgsversprechendes Konzept

Bereits zum dritten Mal geht das Getränke-Start-up Kloster Kitchen eine co-gebrandete Kooperation ein und baut damit sein New Business Geschäft kontinuierlich aus. Für die Partnerschaft wurde das Flaschendesign des Ingwer Shot Classic (1SHOT 30 ml) individualisiert und an die Farbgebung des Eurowings Discover Logos angepasst. Am Inhalt beziehungsweise an der Klosterrezeptur von Kloster Kitchen wurde nichts verändert, sodass alle Fluggäste der Business Class in den Genuss der Shots mit echten Ingwerstückchen kommen und sich eine Auszeit gönnen können.

Denn der Ingwer Shot bietet neue Kraft nach einem stressigen Alltag und ermöglicht es, das Beste aus sich herauszuholen. Übrigens sind sie vegan und in Bio-Qualität. „Wir haben seit unserer Gründung über 42 Millionen Portionen verkauft und sind sehr schnell gewachsen. Aufgrund der positiven Resonanz aus dem Markt war es für uns der nächste logische Schritt, weitere Vertriebswege zu erschließen und unser New Business Geschäft zu erweitern.

Daher freuen wir uns sehr, mit Eurowings Discover eine Co-Branding-Kooperation umzusetzen und unsere Ingwer Shots einer noch breiteren Zielgruppe anzubieten. Denn unser Anspruch ‚Hol das Beste aus Dir raus‘ passt perfekt zur Erwartungshaltung von Urlaubern“, sagt Julia Stöver, Key Account Managerin New Business bei Kloster Kitchen. Auch in Zukunft sind weitere co-gebrandete Partnerschaften geplant. 

„Wir freuen uns den Kloster Kitchen Ingwer Shot an Bord unserer Business Class anbieten zu können. Bei Eurowings Discover sind wir stets auf der Suche nach innovativen Angeboten für unsere Gäste, damit bereits die Zeit an Bord zur besten Zeit des Jahres wird“, sagt Patrick Door, Lead Onboard Product bei Eurowings Discover.

Quelle Hansmann PR

Politik in der Sackgasse

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Politik in der Sackgasse: Zuwanderung ist keine Lösung, wenn Bestandskräfte ignoriert werden

Fehlendes Skill-Management in der Wirtschaft macht Zuwanderung zum Risikospiel

Die Bundesregierung in Deutschland hat Eckpunkte für ein Gesetz beschlossen, das dringend benötigte ausländische Fachkräfte nach Deutschland locken soll. Doch die damit ersehnte Wende auf dem Arbeitsmarkt ist nach Expertenmeinung wenig wahrscheinlich. „Diese Pläne mögen bei weniger qualifizierten Berufen noch aufgehen – im Handwerk oder in Pflegeberufen.

Aber bei IT-Spezialisten, Ingenieuren und vielen weiteren Fachrichtungen besteht die große Gefahr, Arbeitskräfte anzuwerben, deren Qualifikation nicht zweifelsfrei zu verifizieren ist und damit zum Risiko wird“, analysiert Markus Skergeth, Geschäftsführer von Skilltree. Das österreichische Unternehmen hat eine Software entwickelt, die einen Mitarbeitenden mit allen seinen Talenten und Fähigkeiten sichtbar macht und wie eine Singlebörsen-App auf die Erfordernisse der Projekte matcht.

Denn in der Mehrzahl der Fälle ist einem Arbeitgeber kaum umfänglich bekannt, was ein Mitarbeitender alles kann. „Tatsächlich setzen hier Politik und Wirtschaft falsch an und versuchen, den Arbeitskräftemangel mit externen Kräften zu lösen. Dabei wird gänzlich übersehen, was intern an Kenntnissen und Spezialisierungen vorhanden ist. Vor allem langjährige Mitarbeitende laufen unter dem Radar – bis sie dann aufgrund von eigener Unzufriedenheit von der Konkurrenz abgeworben werden“, so Skergeth weiter.

Skill-Management mildert das Problem deutlich  
Bei aller Euphorie über das eigene Produkt ist eine Softwarelösung kein Wundermittel, um den Fachkräftemangel komplett zu beheben. Doch bei den Unternehmen, die bereits mit der Skilltree-Lösung arbeiten, konnten bis zu 30 Prozent der eigentlich fehlenden Fachkräfte durch interne Ressourcen aufgefangen werden.

„Wir stellen fest, dass unsere Plattform den Mitarbeitenden wieder sichtbar gegenüber dem Unternehmen macht und so jeden einzelnen motiviert, sich neu mit dem Arbeitgeber zu identifizieren. So können mehr Projekte abgewickelt werden und die Mitarbeitenden sind zufriedener. Zudem kann man mit dieser Wissensdatenbank auch interne Schulungen optimieren, bei denen Mitarbeitende von anderen Mitarbeitenden lernen“, erklärt der Softwareunternehmer.

Bei neuen Arbeitskräften aus dem In- und Ausland kann eine Plattform wie Skilltree auch bereits hilfreich sein, um Kenntnisse zum Start zu analysieren, den Projektbedarf mit Kenntnissen zu matchen und aufzudecken, wo möglicherweise noch einzelne Wissenslücken geschlossen werden müssen.

Unternehmen bestätigen: Wir kennen unsere Mitarbeitenden nicht   
Das Phänomen der unbekannten Mitarbeiter-Skills ist ebenso Ergebnis einer Studie, für die 250 Personalverantwortliche und Führungskräfte aus deutschen und österreichischen Wirtschaftsunternehmen im Auftrag von Skilltree unabhängig befragt wurden. Der „Industriereport Fachkräftemangel 2022“ ergibt, dass nur sechs Prozent der Chefs zwischen 75 und 100 Prozent der Fähigkeiten eines Mitarbeitenden kennen, 28 Prozent zwischen 50 und 75 Prozent – und weitere 37 Prozent nur zwischen 25 und 50 Prozent.

20 Prozent kennen nur maximal ein Viertel aller Skills eines Mitarbeitenden. „Das Ergebnis zeigt deutlich, dass die Wirtschaft zunächst ihre Hausaufgaben machen sollte. Während HR-Abteilungen und teure Headhunter nach Fachkräften suchen, und dazu extra die deutsche Gesetzesgrundlage zur Zuwanderung angepasst werden soll, geht die Aufmerksamkeit für sich bereits längst im Unternehmen befindende Mitarbeitende gänzlich verloren“, resümiert Markus Skergeth von Skilltree.

Bild Titelfoto: Bild von Alexa auf Pixabay

Quelle Skilltree by Blueroots Technology GmbH

Veganer Jerusalem Teller – NENI erweitert Speisekarte mit Planted

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Traditionelles, israelisches Streetfood, verbunden mit Spezialitäten aus aller Welt – das ist das Erfolgsrezept der erfolgreichen Gastronomie-Familie rund um Haya Molcho. Immer auf der Suche nach kreativen Ansätzen und neuen Ideen für Gerichte und Rezepte, erweitert NENI ab sofort seine Speisekarte mit Planted. Zudem wird die bekannte Szenegastronomin das neue Gesicht des aufstrebenden Food-Techs. Es ist der Beginn einer inspirierenden Partnerschaft, die das Beste aus zwei Welten vereint: Leidenschaftliche, orientalische Küche kombiniert mit pflanzenbasierten Genussalternativen. 

Israelische Spezialität von NENI jetzt neu mit planted.chicken
Das Menü von NENI ist nun um eine vegane Option reicher: Ab sofort kann der beliebte Jerusalem Teller – NENIs Signature Dish und ein absoluter Klassiker der israelischen Küche – mit dem pflanzenbasierten planted.chicken bestellt werden. Das pflanzliche Huhn von Planted überzeugt mit nur natürlichen Zutaten wie Erbsen, Rapsöl, Wasser und enthält weder Aroma- oder Konservierungsstoffe noch andere Zusatzstoffe, Soja, Gluten oder Laktose.

BEGINN EINER INSPIRIERENDEN PARTNERSCHAFT
Neues Marken-Testimonial Haya Molcho mit dem Planted-Team.
Copyright: © Nuriel Molcho

Haya Molcho zeigt sich begeistert über die neue Kreation: „Der Jerusalem Teller kommt aus meiner Heimat Israel. Umso mehr freue ich mich, dass wir diese typische Spezialität dank Planted unseren Gästen ab sofort auch als pflanzenbasierte Option anbieten können. Der einzigartige Geschmack harmoniert großartig mit unserer Gewürzmischung und den gerösteten Zwiebeln, Paprika und Pfefferoni – eine ordentliche Portion Hummus und fertig ist das perfekte NENI-Gericht!“ 


Haya Molcho: Als Frau in der Spitzengastronomie zu Hause
Vor fast fünfzehn Jahren hat die Quereinsteigerin aus Tel Aviv gemeinsam mit ihren Söhnen das NENI am Naschmarkt gegründet, heute sind Haya Molcho und ihre angesagten Szenelokale aus der Spitzengastronomie nicht mehr wegzudenken. Farbenfrohe Gerichte, orientalische Aromen und eine unendliche Geschmacksvielfalt: Abseits des Altbekannten eroberte die Power-Frau mit ihrer bunten, levantinischen Kochkunst die männerdominierte Welt der Profiküche im Sturm. Mit dem neuen, pflanzenbasierten Jerusalem Teller schafft Haya Molcho zusammen mit Planted jetzt ein neues kulinarisches Highlight – für alle, die auch beim nächsten NENI-Besuch ihren Fleischkonsum reduzieren möchten. 

„Haya Molcho ist für uns viel mehr als nur ein Testimonial – mit ihr haben wir eine starke Wegbegleiterin gefunden, die durch ihre Passion für großartiges Essen auch immer ein Vorbild für uns ist. Wir sind sehr stolz, dass Planted und NENI gemeinsam, aufbauend auf dieser Passion, die Erfolgsgeschichte weiterschreiben“, so Pascal Bieri, Mitgründer von Planted, erfreut.

Den veganen Jerusalem Teller wird es sowohl bei NENI am Prater als auch bei NENI am Naschmarkt auf der Speisekarte geben – für pflanzenbasierten Genuss, umringt vom Duft nach Gewürzen und inmitten des pulsierenden Markttreibens. 

Veganer Jerusalem Teller – NENI erweitert Speisekarte mit Planted

Titelbild.

JERUSALEM TELLER NEU MIT PLANTED.CHICKEN
Die vegane Spezialität kann bei NENI am Prater oder NENI am Naschmarkt bestellt werden. Copyright: © Nuriel Molcho

Quelle Ketchum GmbH

Konsequent digital

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Konsequent digital: sheego fokussiert sich auf Digitalisierung und stellt saisonale Kataloge ein

Konsequent digital – mit diesem Leitspruch legt sheego, die Modemarke für curvy Frauen, zukünftig einen noch stärkeren Fokus auf den Ausbau ihres Profils als digitale Fashion Brand und stellt in diesem Zuge den Versand von saisonalen Katalogen ein. Das Unternehmen reagiert damit vor allem auf die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kundinnen: Ihr Feedback und ihr Kaufverhalten zeigen, dass ein Katalog mit langem Vorlauf in der Produktion nicht mehr zeitgemäß ist. Denn 95% der sheego Kundinnen kaufen mittlerweile online ein, und zwar überwiegend via Smartphone.

Mode erlebbar machen: Durch digitale Features, mehr Personalisierung und neue Shopping-Kanäle

Schnell, flexibel und vielseitig erlebbar – das möchte sheego zukünftig noch stärker für seine Kundinnen sein. Daher konzentriert sich die Modemarke auf den Ausbau digitaler Funktionen, die inspirieren, informieren und unterhalten.

Dazu gehören App-Features wie die neue „Shake a Deal”-Funktion, mit der sich Kundinnen ab Januar 2023 durch Schütteln ihres Smartphones jeden Tag aufs Neue drei individuelle Angebote erspielen können. Auch der sheego Adventskalender wird in diesem Jahr erstmals ausschließlich in der App präsentiert. Die Türchen können über den Screen „freigerubbelt“ werden und präsentieren täglich neue Angebote und Überraschungen.

Im Online-Shop ist das Shopping-Erlebnis weitgehend personalisiert und individualisiert erlebbar, zum Beispiel durch kuratierte Angebotsseiten, deren Verlängerung in ebenfalls personalisierten Newslettern stattfindet.

Digitale Shopping-Kanäle wie das sheego Live-Shopping und Community bildende Social- Media-Aktivitäten erweitern das Portfolio. Dabei bieten sie vielfältige Möglichkeiten, Kollektionen kennenzulernen, die Plus-Size-Vorzüge der Styles zu erleben und Mode zu kaufen, die echtes Verständnis für kurvige Frauen in sich trägt.

Saisonale Kataloge werden eingestellt

sheego hat bisher pro Jahr bis zu zehn Kataloge unterschiedlicher Größe und Formate an die Kundin versandt. Deren Funktion im Sinne von Inspiration, Präsentation, Beratung wird schon lange durch den sheego Online-Shop und die App übernommen – beispielsweise durch Beratungsseiten, im Magazin oder die Rubrik „Get the Look“. In der Konsequenz und durch das eindeutig veränderte Einkaufsverhalten seiner Kundinnen hat das Unternehmen nun entschieden, den saisonalen Katalogversand einzustellen. Gleichzeitig möchte man mit dem Einsparen von wertvollen Papierressourcen zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.

„Unser Geschäftsmodell ist digital – und folglich auch unsere Kommunikationsstrategie. Da ist es nur konsequent, auf gedruckte Kataloge zu verzichten, zumal unsere Kundin uns zeigt, wie wichtig ihr digitale Inspiration und ein digitales Kauferlebnis sind. Sie lässt sich online inspirieren, sie sucht online und sie kauft schlussendlich auch online. Unser Hauptfokus ist es, ihr das zukünftig noch schneller und noch individueller zu bieten – und die sheego Mode über vielfältige digitale Kanäle erlebbar zu machen“, erklärt Torge Doser, Vorsitzender der Geschäftsführung von sheego – The curves company.

Dass sheego mit seiner digitalen Fokussierung auf dem richtigen Weg ist, zeigt sich auch in der zurückliegenden Nachfrageentwicklung: Während die Konsumstimmung in Deutschland deutlich von Preissteigerungen und Inflation belastet ist und viele Unternehmen eine geringere Nachfrage verzeichnen, konnte sich sheego im ersten Geschäftshalbjahr 2022 mit einem erfreulichen Nachfrageplus im starken zweistelligen Bereich antizyklisch zum Markt entwickeln. Dieser Trend setzt sich auch in der Herbst-Winter-Saison fort – auch wenn die Marktlage volatil bleibt.

Quelle sheego GmbH

Pfefferminztee als Innovation: Getränke Startup Ocha-Ocha will das Rad neu erfinden

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Seit 2018 verkauft das Augsburger Start-up Ocha-Ocha pure, ungesüßte Tee– und Kaffeegetränke. Anfang 2022 stieg Erik Range, vielen besser bekannt als Youtuber „Gronkh“, als Seed-Investor mit ein. Nun bringt das kleine Team die erste neTue Sorte seit 2020 heraus. 

Kann man das Rad neu erfinden? Denny Sachs, der CMO vom Augsburger Startup Ocha-Ocha, bejaht diese Frage eindringlich. “Nämlich dann, wenn das Rad kaum wieder zu erkennen ist und es nicht mehr seine Funktion wie einst erfüllt. Dann ist ein Schritt zurück ein traditionell innovativer Ansatz.”  

Sachs bezieht sich auf das uns mittlerweile vertraute Getränkeregal im Supermarkt: Wo man hinsieht, dominieren Süßgetränke wie Cola und Limo, die kaum ohne Zucker und Zusatzstoffe auskommen.  

Was für uns heute normal ist, war laut Sachs vor einigen Jahrzehnten noch ein Novum: Getränke, die Energie (in Form von Zucker) liefern. Komplett pure und ungesüßte Getränke sind heutzutage im Supermarktregal laut ihm nicht vorhanden – abgesehen von Mineralwasser. 

Sachs lebte eine Zeit lang in Japan und trank jeden Tag komplett ungesüßte Grüntees und schwarze Kaffees aus den Getränkeautomaten. “Zurück in Deutschland habe ich dann festgestellt, dass diese Kategorie an Getränken hier nicht existiert”, berichtet er.  

“Wenn wir sagen, wir machen Erfrischungsgetränke ohne einen einzigen Zusatzstoff, werden wir schräg angeschaut. Doch in unserer Vergangenheit waren diese ungesüßten Getränke die Norm. Heute ist es plötzlich eine Neuheit: Eine Innovation.”   

Das Startup führt den neu gelaunchten Minztee als Beispiel für diese Innovation an: Auf der Zutatenliste findet sich neben Wasser nur die reine Pflanze: Bio-Pfefferminze.  

“Andere Hersteller würden jetzt noch Zucker hinzufügen, vielleicht noch einen Mangoextrakt, Ascorbinsäure und zig E-Nummern. Doch wozu eigentlich? Das Getränk ist gut so wie es ist”, meint Sachs. Laut Sachs liegt die Innovation von Ocha-Ocha in einem Stopp der “Mehr, mehr!”-Kultur und die Zurückwendung auf das Wesentliche: Getränke aus reinen Pflanzen und Wasser.  

Ob es sich hierbei um eine Innovation handelt, muss jeder für sich selbst klären. Seit dem 1. Dezember 2022 befindet sich das “innovative” Getränk im Onlineangebot des Startups auf ihrer Webseite: www.ocha-ocha.de

Pfefferminztee als Innovation: Getränke Startup Ocha-Ocha will das Rad neu erfinden

Quelle Ocha Ocha GmbH

NRW.BANK erhöht Investitionssumme bei NRW.SeedCap

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­Mehr Möglichkeiten für innovative Start-ups ­:NRW.BANK erhöht Investitionssumme bei NRW.SeedCap

­Die NRW.BANK hat die maximale Investitionssumme je Vorhaben des Beteiligungsprogramms NRW.SeedCap erhöht. Start-ups erhalten ab sofort bis zu 500.000 Euro als direkte Beteiligung – zuvor waren es 200.000 Euro. Voraussetzung ist ein Co-Investment eines privaten Seed Investors, idealerweise eines Business Angels in gleicher Höhe.

NRW.BANK-Vorstandsmitglied Michael Stölting: „Mit dem deutschlandweit einmaligen und jetzt angepassten Programm NRW.SeedCap stellen wir sicher, dass mehr innovative Start-ups mit guten Geschäftsideen eine passende Finanzierung finden. Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, dass der Kapitalbedarf der jungen Unternehmen oft höher ist, als wir ermöglichen konnten. Das haben wir angepasst und gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, mehrere Folgefinanzierungen für ein rasches Wachstum anzuschließen.“

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Mit der Erweiterung von NRW.SeedCap schaffen wir ein Förderprogramm, das den Bedürfnissen wachstumsstarker Start-ups noch besser entspricht. Zusammen mit NRW.SeedCon und NRW.Venture bieten wir jungen innovativen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen nun ein lückenloses Finanzierungsangebot und damit mehr Möglichkeiten für die erfolgreiche Entwicklung in der Frühphase.“

Über das Programm NRW.SeedCap unterstützt die NRW.BANK Kapitalgesellschaften mit innovativen Geschäftsideen in den ersten Wachstumsphasen. Erstantragsberechtigt sind Unternehmen bis zu 36 Monate nach Gründung, die die Finanzierungszusage eines Business Angels oder eines privaten Seed Investors vorweisen können. Folgeanträge können nun erstmals bis zu einem Unternehmensalter von 60 Monaten erfolgen. Bei Bedarf stellt die NRW.BANK Kontakt zu Investoren aus dem Netzwerk der win NRW.BANK Business Angels Initiative her.

In den vergangenen Jahren hat die Förderbank für Nordrhein-Westfalen ihr Volumen in der Venture-Finanzierung sukzessive ausgedehnt. Die nun angekündigte Erhöhung der maximalen Investitionssumme je Gesellschaft auf bis zu 500.000 Euro soll dabei helfen, wachstumsorientierten Start-ups den Zugang zu Wagniskapitel zu erleichtern.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/seedcap

Titelfoto: Bild von Nattanan Kanchanaprat auf Pixabay

Quelle NRW.Bank

Tourismusregion Nordsee steigt auf digitales Parken um

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Das Nordseebad Varel-Dangast lässt auf den Parkplätzen am Weltnaturerbeportal Dangast mit 200 Parkplätzen, Auf der Gast mit 150 Parkplätzen und Am Alten Deich mit 50 Parkplätzen das digitale Parkraumsystem des Münchner Unternehmens Peter Park System GmbH installieren. 

„Peter Park hat für uns eine Gesamtlösung konzipiert und stellt das gesamte  digitale Parkraumsystem von der Software bis hin zu den Automaten und Scannern. Wir haben uns für den Marktführer im Bereich digitale Parkraumverwaltung, aufgrund der umfangreichen Beratung, der maßgeschneiderten Lösung  und der schnellen und unkomplizierten Installation entschieden. Wir befinden uns hier im Naherholungsgebiet und wünschen uns daher für unsere Gäste das bequemste und kundenfreundlichste Parkerlebnis, das der Markt bietet.“, erklärt Johann Taddigs vom Eigenbetrieb Tourismus und Bäder der Stadt Varel. 

Bisher sahen sich Tourismusbetriebe bei ihrer Parkraumbewirtschaftung, hohen Wartungskosten, Stau an der Parkschranke bei hoher Besucherfrequenz in der Hauptsaison, Falschparkern, Parkverstößen und einem anfälligen System, das viel Zeitaufwand verlangt, gegenüber. Mit dem schrankenlosen System von Peter Park fallen diese Probleme weg.

Die digitale Verwaltung von Parkflächen und Parkverstößen reduziert Aufwand und Kosten für den Betreiber. Geringe Anschaffungs- und Instandhaltungskosten erhöhen die Effizienz,  Wirtschaftlichkeit und Profitabilität dank Automatisierung der Prozesse. 

Ein zusätzlicher Grund des Betreibers, auf das digitale Parkraumsystem umzusteigen, lag im Nachhaltigkeitsgedanken der Systemlösung: Durch den Verzicht auf Schranken werden verschleißanfällige Bauteile reduziert, Papier eingespart und Müll vermieden. Zudem führt das schrankenlose System zur Vermeidung von Rückstau zu Stoßzeiten und unterstützt somit die Reduktion des CO2 Ausstoßes in der Region.

Der Trend zur Digitalisierung von Parkflächen touristischer Betriebe gewinnt aufgrund der Vorteile im Bereich der Wirtschaftlichkeit, Prozesseffizienz und hohen Nutzerfreundlichkeit rasant an Fahrt.  Ein wichtiger Grund für den Eigenbetrieb Tourismus und Bäder der Stadt Varel, sich für das schrankenlose System des Münchner Unternehmens zu entscheiden, lag in dessen Expertise in genau diesem Bereich.  Auf bisher über 130 Flächen, darunter an zahlreichen Strandbädern, Badeseen und Bergbahn-Parkplätzen, als auch im Parkhaus des Haerder Centers in Lübecks Altstadtkern, installierte das Unternehmen bereits sein digitales Parksystem. Aufgrund ihres großen Erfahrungsschatzes im Tourismusbereich ist die Firma auf stark frequentierten Flächen mit individuellen und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten bestens eingestellt. 

„Als viel besuchter Urlaubsort fühlen wir uns unseren Gästen gegenüber verpflichtet, den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich zu gestalten – dazu gehört auch ein bequemes und nahtloses Parkerlebnis. Besonders zu Stoßzeiten wollen wir mit dem digitalen Parksystem für einen effektiven und reibungslosen Verkehrsfluss ohne Stau und lange Warteschlangen am Automaten sorgen“ so Johann Taddigs vom Eigenbetrieb Tourismus und Bäder der Stadt Varel. 

„Unser System trägt nachweislich dazu bei, die Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Tourismusbetrieben, als auch den gesamten Aufenthalt der Gäste angenehmer zu gestalten. Wir freuen uns über die Vorreiterrolle in der Digitalisierung, die, das Nordseebad Varel-Dangast hiermit eingenommen hat, und es darin zu unterstützen, seinen Gästen ein effizientes und nachhaltiges Parkerlebnis zu ermöglichen“ erklärt Maximilian Schlereth, CEO der Peter Park System GmbH.

Bild Parkplatz in Varel-Dangast (c) Eigenbetrieb Tourismus und Bäder der Stadt Varel

Quelle Peter Park System GmbH

Verkauf der Zukunft – bedeutet den eigenen Standpunkt zu verlassen

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Erfolgreich verkaufen bedeutet, den eigenen Standpunkt zu verlassen

Etwas kaufen ist mehr als ein Bedürfnis zu befriedigen – zumindest außerhalb des Supermarktes. Eine Erkenntnis, die sich immer mehr durchsetzt. Verkäufer mussten schon immer gute Berater und verständnisvolle Fragesteller sein. Doch das reicht im Grunde nicht mehr aus. Unternehmen und Handel haben gelernt. Empathie und Intuition sind elementar wichtig, aber bei weitem nicht mehr ausreichend, um sich auf dem Markt zu unterscheiden. Wer heute zu den Top-Verkäufern zählen möchte, muss spüren, was der Kunde denkt. Ohne Psychologie funktioniert Verkaufen auf einem bestimmten Level nicht mehr.

Fragen stellen – wertschätzend kommunizieren

Fragen stellen, wertschätzend kommunizieren, intuitiv auf der emotionalen und rationalen Ebene den Käufer erreichen und das Verkaufsgespräch führen – all das ist die Pflicht. Die Kür ist, den Kunden komplett zu spiegeln, in seine Gedankenwelt und seine Bedürfnisse, in seine Probleme und gewünschten Lösungen und somit sein Weltbild einzutauchen. Es ist immer mehr notwendig, den eigenen Standpunkt zu verlassen und sich in den Kunden hineinzuversetzen. 

Das veränderte Kaufverhalten bedeutet: „Der Ego-Trip hat ausgedient. Das Weltbild und die Wahrnehmung des Kunden entscheiden, nicht die Fakteneinschätzung des Verkäufers“ Ulrike Knauer

Es geht darum, das Produkt und die Umwelt durch die Augen des Kunden zu sehen und „mit dem Bauch des Kunden zu fühlen“. Dies vor allem, weil 90 Prozent aller Kaufentscheidungen emotional getroffen werden. Erst im Nachhinein werden dann die emotionalen Kaufentscheidungen rational gerechtfertigt. So funktioniert der Mensch nun mal. Das zeigen auch die Ergebnisse der Hirnforschung.

Ähnlich wie bei einem Rechner lässt sich die Denkleistung eines Menschen messen. Das Unterbewusstsein arbeitet dabei mit rund 20.000 Gigabit, das Bewusstsein, also die Ratio, hingegen nur etwa mit 200 Bit. Ein verschwindend geringer Anteil. Da zählen Produktfakten dann nur wenig.

Oft werde versucht, mittels vermeintlich objektiver Ausschreibungskriterien oder definierter Produktanforderungen bis hin zu konkreten Kennzahlen dieses emotionale Element auszublenden. Doch schon bei der Entwicklung der Ausschreibungskriterien spiele das Unterbewusstsein mit. Der Wunschgewinner steht meist schon fest, zumindest in der geistigen Vorstellung.

Nicht die Produkteigenschaften erklären  

Wer dies als Top-Verkäufer beherzigt, erklärt nicht irgendwelche Produkteigenschaften oder Fakten und lässt dann den Käufer mit deren Interpretation allein, sondern wird vielmehr aus dessen Sicht verdeutlichen, wo konkret der Wert und der Nutzen für ihn persönlich liegen. Die Daten, Zahlen und Fakten beweisen erst im zweiten Schritt den emotional verdeutlichten Wert. Wer im Vertrieb so an den Kunden herangeht und das notwenige psychologische Wissen und Fingerspitzengefühl für die Wahrnehmung des Käufers habe, wird seine Abschlussquote deutlich erhöhen.

Das klassische Verkaufs-Kommunikationstraining springt deswegen oft zu kurz. Abschlusstechniken, Fragetechniken, Einwandbehandlung – das hat man schon tausendfach gehört. 

Nötig ist doch eine neue Dimension in der Kommunikationskultur von Verkäufern: der bedingungslose Perspektivenwechsel, das Fühlen, was der Kunde denkt – und das schon zu Beginn des Verkaufsgespräches.  

Quelle Ulrike Knauer – Vortrag, Training, Consulting

Bezahlen in Österreich wird digitaler – Mehrheit der österreichischen Konsument:innen ist aber noch nicht überzeugt

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Das Smartphone als mobile Geldbörse: Bezahlen mit Google, WhatsApp, Instagram oder TikTok für mehr als ein Drittel (39%) der Österreicher:innen bereits vorstellbar

Mit dem Abflauen der Corona-Pandemie, in der bargeldlose Zahlungen Hochkonjunktur hatten, zeigt sich: Die Rückkehr zum Bargeld bleibt aus. Zwar bezahlen aktuell 47% der Österreicher:innen am liebsten mit Bargeld – allerdings lag der Wert vor vier Jahren noch bei 61%. Gleichzeitig nimmt die Präferenz für alternative und mobile Bezahlmöglichkeiten sowie Open Banking-Angebote in Österreich zu, wie aus der neuen „Payments and Open Banking Survey” von Strategy&, der Strategieberatung von PwC, hervorgeht. 12% der Österreicher:innen nutzen inzwischen bevorzugt Wallet- oder App-basierte Bezahllösungen wie Klarna, ApplePay oder PayPal – fast doppelt so viele wie noch 2020. Das beliebteste bargeldlose Zahlungsmittel bleibt die klassische Debitkarte (27%).

Der europaweite Trend zu Bargeldalternativen verfestigt sich damit auch in Österreich. Mittlerweile gehen 16% der Österreicher:innen regelmäßig zum Einkaufen ganz ohne Geldbörse aus dem Haus – in Europa sind es 21%. Weitere 18% der Österreicher:innen – und 15% der Europäer:innen – verlassen sich zumindest hin und wieder allein auf mobile Bezahldienste.

Die App wird zum Erfolgsfaktor

Der Wettbewerb um Kund:innen zwischen traditionellen Banken und FinTechs beschleunigt sich – denn deren Apps sind oft schneller und funktionaler, was sich in den Nutzungszahlen widerspiegelt. In den USA stammen vier der fünf am häufigsten heruntergeladenen kostenlosen Finanzapps bereits von FinTechs. In Polen und Großbritannien sind es zwei, in Deutschland eine. Unter den europäischen Befragten könnten sich 44% vorstellen, ein Konto bei sogenannten Non-Banks zu eröffnen, in Österreich sind es immerhin schon 39%. Unter Non-Banks fallen neben Anbietern wie PayPal, Apple oder Google auch WhatsApp, Instagram oder TikTok. Bei den jüngeren europäischen Befragten unter 35 Jahren liegt die Bereitschaft mit 51% noch höher.

„Unsere Analyse zeigt, dass sich fast jede:r zweite Europäer:in vorstellen kann, alternative Dienste von FinTechs oder Social-Media-Plattformen für Finanzgeschäfte zu nutzen. Das sollte traditionellen Banken Anlass genug sein, ihr digitales Angebot noch besser auf die Anforderungen von Kund:innen zuzuschneiden. Denn es kommt heute nicht mehr so sehr auf ein möglichst engmaschiges Netz von Filialen und Geldautomaten an, sondern vor allem auch darauf, eine gute App zu entwickeln. Hier sind FinTechs den Banken häufig schon einen Schritt voraus“, erläutert Andreas Pratz, Co-Autor der Studie und Partner bei Strategy& Deutschland.

Open Banking wird breiter gedacht

Im Vergleich zu FinTechs genießen Banken unter den europäischen Befragten noch einen Vertrauensvorschuss: Im Austausch für persönliche Vorteile wie Rabatte würden 20% der Kund:innen ihre Daten am ehesten Banken anvertrauen – in Österreich sind es sogar 26%. An FinTechs dagegen würden nur 5% aller Europäer:innen – und 6% der Österreicher:innen – ihre Daten weitergeben.

Am Beispiel von immer beliebteren „Buy Now Pay Later“-Angeboten – also der Möglichkeit zum Aufschieben der Bezahlung beim Einkaufen – zeigt sich allerdings, dass Open Banking-Elemente wie die Verifizierung der Identität oder der Blick ins Konto heute schon von zahreichen Konsument:innen genutzt werden. Mehr als ein Drittel der europäischen Befragten versucht beim Online-Shopping, die Bezahlung mittels BNPL aufzuschieben – in Österreich sind es 36%.

„Die Nutzung der vielfältigen Möglichkeiten, die Open Banking bieten kann, ist bislang noch vor allem auf Kontoinformationsdienste zur Analyse von Kund:innen- und Kontodaten begrenzt. Um das Potential von Open Banking besser auszuschöpfen, sollten Anbieter neue Anwendungsfälle über Kontoinformationen hinaus schaffen, wie etwa Zahlungsauslösung, Kreditangebote oder für Marketingzwecke. Neben privaten Konsument:innen sollten auch Anwendungsfälle für Geschäftskunden wie kleine und mittelständische Unternehmen gezielt mit Open Banking-Angeboten in den Blick genommen werden. Dies gilt insbesondere, da die EU Open Banking mit gezielten regulatorischen Initiativen weiter ausbauen möchte“, kommentiert Hendrik Bremer, Partner bei Strategy& Österreich. 

Bild ANDREAS PRATZ Co-Autor der Studie & Partner bei Strategy& Deutschland Copyright: Strategy&

Quelle Ketchum GmbH