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Fiete sorgt für Gesundheits-Sicherheit beim Shoppen

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fiete
Patrick Bach

Roboter-Möwe verteilt Hand-Desinfektion in der Europa Passage Hamburg

Zielgerichtet, wie die frechsten Möwen im Hamburger Hafen die Fischbrötchen der Tourist*innen anfliegen, steuert Fiete die Besucher*innen in der Europa Passage Hamburg an: „Moin! Herzlich willkommen! Flossen schon gesäubert?“ Fiete ist eine Roboter-Möwe, die im Einkaufszentrum zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt ab sofort auf Wunsch eine Portion Hand-Desinfektion verteilt. Ein Service mit Fun- und Gesundheits-Faktor.

Fernseh-Liebling Patrick Bach stellte den freundlichen Roboter-Service vor. Der gebürtige Hamburger Jung avancierte Dank seiner Hauptrollen in ‚Silas‘ und ‚Jack Holborn‘ bereits in den 80er-Jahren zum Kinder- und Serienstar. Seither ist der Schauspieler aus dem deutschen Fernsehen nicht wegdenken. Ob im ‚Traumschiff‘, bei ‚Klinik unter Palmen‘, in Serien wie ‚Nicht von schlechten Eltern‘ oder ‚Die Wache‘ – das Publikum schaltet gern ein, wenn Patrick Bach zu sehen ist. Ebenso, wenn seine Stimme zu hören ist. Seit inzwischen 20 Jahren ist er auch als Hörspiel- und Synchronsprecher gefragt. Selbst in internationalen Produktionen. So spricht Patrick Bach in der ‚Herr der Ringe‘-Trilogie den Sam und in der beliebten Kinderfernsehserie ‚Paw Patrol‘ den Chaz.

„Unser Fiete sieht ganz bewusst wie eine lustige Zeichentrick-Möwe aus. Fiete soll Spaß machen“, sagt Centermanager Jörg Harengerd.

„Damit ihn unsere Besucher*innen schnell in ihre Herzen schließen, haben wir ihm für den Start einen sympathischen Freund gesucht. Daher freuen wir uns sehr, dass Patrick Bach, der generationsübergreifend begeistert, die erste Runde mit Fiete in unserer Shopping Mall drehte.“ Der vollkommen eigenständig agierende Service-Roboter fährt mit ca. 1 km/h durch die Ladenstraßen der Shopping Mall mit ihren 120 Stores und großer Gastronomievielfalt.

Nach einer Hand-Desinfektion bleibt die Roboter-Möwe auch für ein Selfie stehen. Hersteller ist das dänische Unternehmen Autonomous Units, welches sich auf innovative technologische Lösungen für hohe Hygiene- Anforderungen spezialisiert hat. „Jetzt im Herbst und Winter, wo neben Corona-Viren auch wieder vermehrt Erkältungs- und Grippe-Erreger unsere Gesundheit beeinträchtigen, versuchen wir ein sicheres und sauberes Shopping-Erlebnis zu ermöglichen“, so Centermanager Jörg Harengerd. „Zum Schutz unserer Kund*innen und Einzelhändler*innen.“

Als erstes Einkaufszentrum in Deutschland investierte die Europa Passage Hamburg bereits im April 2020, zu Beginn des ersten Pandemie-Jahres, in neuartige Desinfektionstechnologien. Durch Investitionen in Höhe von 100.000 Euro wurden öffentliche Oberflächen und Rolltreppen keimfrei gemacht.

Bild: Patrick Bach, Schauspieler & Synchronsprecher Copyright: Robin Lösch für Europa Passage Passage Hamburg

Quelle SOCIETY RELATIONS & Communications

Erster Wertpapier-Token auf Musikrechte

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360x music Jan Denecke Fotograf Benjamin Held

360X Music gibt in Kooperation mit der GEMA den weltweit ersten regulierten Wertpapier-Token für Lizenzvergütungen aus Musik-Autorenrechten heraus

Die 360X Music AG als Muttergesellschaft der twelve x twelve begibt in Zusammenarbeit mit der GEMA den ersten Wertpapier-Token für Lizenzvergütungen von Musikautoren. Wertpapier-Token sind digitale Vermögenswerte, die den geltenden Regularien für Wertpapiere entsprechen. Investoren erhalten so erstmals die Möglichkeit, in Lizenzvergütungen aus Musikwerken zu investieren und sich somit indirekt an Musikrechten zu beteiligen.

Der sichere Handel der Token wird über 360X ermöglicht. Als BaFin-regulierter Marktplatz bietet 360X eine digitale Plattform für alternative Anlageklassen wie Musik, Kunst oder Immobilien. Die nun erstmals emittierten Wertpapier-Token beinhalten von der GEMA vereinnahmte Lizenzvergütungen des Filmmusikkomponisten Hans Günter Wagener. Seit über 30 Jahren ist Hans Günter Wagener einer der erfolgreichsten Filmkomponisten in Deutschland und feste Größe im deutschen Fernsehgeschäft (u.a. auslandsjournal, Das Traumschiff, heute, Terra X).

Die 360X Music AG ist Teil der 360X Music Gruppe, zu der auch die twelve x twelve gehört – eine Blockchain-getriebene Community-Plattform für WEB3-Kampagnen und Metaverse, auf der Musik in NFT-Formate gewandelt werden. twelve x twelve hat sich in den vergangenen eineinhalb Jahren im Europäischen Markt etabliert, erfolgreiche WEB3-Kampagnen für Künstler*innen wie Haftbefehl, Till Lindemann, Genetikk oder für Die drei ??? durchgeführt und arbeitet hierfür unter anderem mit der GEMA, Innervisions und AON Records zusammen.

Indem Deutschlands größte Verwertungsgesellschaft GEMA und die 360X Music Gruppe ihre Partnerschaft ausbauen und einen regulierten Wertpapier-Token für Lizenzvergütungen von Musikautoren herausbringen, ermöglichen sie allen Beteiligten der Musikindustrie alternative und neue Finanzierungsmodelle, ohne dass die Rechteinhaber*innen die Kontrolle über ihre Rechte verlieren. Somit sollen zukünftig Musikrechte als alternative und interessante Anlageklasse für Investor*innen erschlossen werden.

Als Primär- sowie Sekundärmarkt bietet 360X hier eine regulierte Plattform für die auf der Blockchain basierenden Wertpapier-Token. Mit Instant Settlement (sofortige Wertstellung und Übertragung), Bezahlung in Euro und angebundener, regulierter Verwahrstelle ist die Plattform Vorreiter in Technologie und Sicherheit.

Jan Denecke, CEO der 360X Music AG: „Mit der 360X Music und unserer Tochtergesellschaft twelve x twelve ermöglichen wir der Musikindustrie den Zugang zu neuen Märkten im WEB3 und dessen enormen Möglichkeiten. Wir sind stolz, heute bekanntgeben zu können, dass uns ein wichtiges Etappenziel auf unserem Weg, die Zukunft der Musik im WEB3 mitzugestalten, gelungen ist.

Gemeinsam mit unseren starken Partnern GEMA und 360X haben wir den weltweit ersten regulierten Wertpapier-Token für Lizenzvergütungen aus Musikrechten herausgegeben. Investoren können zukünftig direkt in Artists, Autor*innen oder Verlage investieren und nun auch selbst Anteil an deren Erfolg haben. Unser Ziel ist es, dass auch Fans neben Investoren zukünftig sicher in Musik investieren können, die sie lieben. So können sie am Erfolg von ihren Künstler*innen partizipieren.”

Dazu Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA: „Moderne digitale Technologien wie Wertpapier-Token bieten Rechteinhabern und Musikschaffenden attraktive Möglichkeiten, ihre Urheberrechte durchzusetzen und neue Finanzierungsquellen zu erschließen. Die GEMA als Interessenvertreterin ihrer Mitglieder unterstützt die Entwicklung dieser innovativen Technologie. Wertpapier-Token haben das Potenzial, den Musikmarkt von Grund auf zu verändern.

Der erste, von der GEMA und der 360X Music gemeinsam herausgegebene Token für die Musikindustrie ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg, die wirtschaftliche Lage von Textdichtern, Komponist*innen und Verlagen zu verbessern und ihnen weiterhin die Hoheit über ihre Rechte zu gewährleisten.“

Carlo Kölzer, CEO 360X AG: „Die letzten Monate haben uns deutlich gezeigt, wie wichtig regulierte und damit verlässliche Marktplätze sind. Als erster BaFin-regulierter Primär- und Sekundärmarkt für Wertpapier-Token setzt 360X einen neuen Standard für Investments in alternative Vermögenswerte. Mit Musik, aber auch Kunst und Immobilien, ermöglichen wir einzigartigen Zugang zu attraktiven Anlageklassen. Wir sind stolz, unseren Kund*innen diese Premiere auf 360X anbieten zu können und künftig weitere Investments sowie auch einen Sekundärhandel zu ermöglichen.“

Bild Jan Denecke Fotograf Benjamin Held

Quelle 360X Music AG

PINKTUM bezieht im Hamburger Geesthof neues Filmstudio, Büroräume und Eventflächen

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pinktum

2022 hat PINKTUM rund 40 neue Arbeitsplätze in Hamburg und circa 20 weitere in München geschaffen

PINKTUM, einer der führenden Anbieter für die Digitalisierung der betrieblichen Weiterbildung durch E-Trainings, hat im historischen Hamburger Geesthof zwei Etagen in Betrieb genommen. Damit mehr als versechsfacht der in München und Hamburg sitzende E-Training-Anbieter die Fläche seines Standorts in der Hansestadt auf zunächst 1.900 qm. PINKTUM verfügt ab sofort über ein eigenes 360 qm großes Produktionsstudio, moderne Büroräumlichkeiten sowie eine außergewöhnliche Eventfläche, die in einem ehemaligen U-Bahntunnel liegt.

Ebenfalls in den Geesthof eingezogen ist das Schwesterunternehmen Compenyon im Hofgeschoss auf rund 240 qm inklusive eigenem Filmstudio für sogenannte Microlearnings. 

Joachim Pawlik, CEO PINKTUM: „E-Learning ist ein extrem dynamisch wachsender Markt, daher ist der schnelle Ausbau unserer Kapazitäten zentral. Der Umzug in den Geesthof zahlt konsequent auf unsere Wachstumsstrategie ein. Seit 2021 ist PINKTUM dynamisch gewachsen. Bis Jahresende 2022 wird der PINKTUM-Personalstamm auf rund 120 Mitarbeitende ansteigen. Im kommenden Jahr plant PINKTUM die Zahl der Mitarbeitenden auf fast 200 zu erhöhen. Nach Abschluss der Gebäudesanierung werden auch zusätzliche Bereiche der PAWLIK Group, zu der PINKTUM gehört, weitere Flächen im Hamburger Geesthof beziehen.“

Philipp Mehrtens, CSO PINKTUM: „Mit der neuen Studiofläche gewinnen wir eine eigene erstklassige Produktionsstätte für den hohen Anspruch an unsere E-Trainings. Der Umzug ist damit der nächste große Transformationsschritt für PINKTUM, um seine nationale sowie internationale Position auf dem E⁠-⁠Learning Markt weiter auszubauen.“

PINKTUM setzt auf Nachhaltigkeit 
Der sanierte Geesthof entspricht dem Nachhaltigkeitsanspruch von PINKTUM und der gesamten PAWLIK Group. Das Gebäude verfügt über aktuellste Gebäudeenergieeffizienz-Normen u. a. durch sparsame Heizsysteme, eine automatisierte LED-Lichtsteuerung, ergonomische Arbeitsplätze mit Schallschutzvorrichtungen und einem Konzept zur zentral vereinfachten Müllreduzierung. Mit der direkten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr wird die Erreichbarkeit für die Kund:innen, Geschäftspartner:innen und Mitarbeitende von PINKTUM sowie der PAWLIK Group erleichtert.

Besondere Architektur und Kunst für das neue „Home of E-Training“
Das neue Innendesign ist eine Hommage an den Ursprung des Geesthofs und somit an die 20er-Jahre durch die Verwendung von stilistischen Tapeten mit zeitgenössischen Mustern sowie einem Art-Deco-Malerei-Farbkonzept samt passenden Lampendesigns. Neben dem besonderen Retro-Design-Konzept soll das Innendesign individualisiert werden durch eine Kooperation mit einer lokalen Kunstberatung. So werden sich die Räumlichkeiten der PAWLIK Group im Geesthof auch zu einem besonderen Arbeitsort mit Kunstwerken von aufstrebenden Künstler:innen entwickeln, die inspirieren. 

Der Hamburger Geesthof
Der ikonische Geesthof am Besenbinderhof gehört zu Hamburgs historischen Bürobauten der Zwischenkriegszeit. Das um hundert Jahre alte Gebäude wird derzeit aufwendig kernsaniert. Dabei wurden die Räume neu aufgeteilt und für die spezifischen technischen Anforderungen der PAWLIK Group und seiner Brands PINKTUM sowie Compenyon komplex ausgestattet. 

Der Innenarchitekt Stephen Williams wurde bei der Entwicklung des Retro-Design-Konzeptes und der Gestaltung einbezogen. Cushman & Wakefield (C&W) war als Makler eingesetzt, Eigentümerin des Objekts ist die alstria office REIT-AG aus Hamburg.

Bild Die frisch bezogenen Geschäftsräume von PINKTUM im Hamburger Geesthof / Bildrechte: PINKTUM

Quelle Pink University GmbH

Wechsel an der Spitze von Deutschland – Land der Ideen

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Philipp Mehne Credit Katrin Penschke

Philipp Mehne wird neuer Geschäftsführer der Standortinitiative Deutschland – Land der Ideen

Wechsel an der Spitze von „Deutschland – Land der Ideen“: Mit Dr. Philipp Mehne verantwortet ab 1. Dezember 2022 ein versierter Stratege und gut vernetzter Kommunikator die Geschicke der Initiative sowie die zukünftige Ausrichtung der einmaligen und weltweit geschützten Marke. Die Land der Ideen Management GmbH entwickelt und steuert die Aktivitäten der von der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft 2005 gemeinsam ins Leben gerufenen Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“. Mit ihren vielfältigen und umfangreichen Projekten leistet sie einen zentralen Beitrag zur Pflege und Verbesserung des Deutschlandbilds im In- und Ausland.

Seit 2017 war Philipp Mehne als freiberuflicher Strategieberater im Bereich Marken-, Content- und Kampagnenstrategie sowie Krisen- und Pitch-Beratung tätig, u.a. für IBM, Veolia, den TÜV-Verband, den Verband der Automobilindustrie, die Europäische Kommission und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Zuvor leitete Mehne das Büro von Scholz & Friends in Brüssel, wo er für Strategie und Koordination der WPP-Agenturen bei europaweiten Kampagnen im Auftrag der Europäischen Kommission verantwortlich war. Bei der Agentur war er in unterschiedlichen Positionen insgesamt zehn Jahre tätig.

„Land der Ideen hat beim Standortmarketing Maßstäbe gesetzt. Umso mehr freue ich mich darauf, nun Teil dieser Initiative zu sein und sie mit dem Team und den vielen Partnerorganisationen weiterzuentwickeln. Wir brauchen eine positive Außendarstellung Deutschlands und mehr Aufmerksamkeit auch für die vielen positiven Impulse hierzulande, die uns als Gesellschaft voranbringen. Die Marke „Deutschland – Land der Ideen“ ist dafür die ideale Plattform“, sagt Dr. Philipp Mehne anlässlich seines Einstiegs. 

„Ich freue mich, dass wir mit Philipp Mehne einen ausgewiesenen Experten und bestens vernetzten Strategen für die Initiative gewinnen konnten. Denn gerade in diesen Zeiten ist eine etablierte Plattform für all die kreativen und engagierten Menschen hierzulande von unschätzbarem Wert. Insofern bin ich überzeugt, dass wir mit Philipp Mehne eine wichtige Zukunftsperspektive für das Land der Ideen geschaffen haben“, so Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der deutschen Industrie e.V. und Aufsichtsratsvorsitzender von Deutschland – Land der Ideen.

Gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft initiiert und organisiert die Initiative umfangreiche Projekte und Konferenzen, u.a. das Ostdeutsche Wirtschaftsforum (OWF), die wichtigste Wirtschaftskonferenz für Ostdeutschland, das afrikanisch-deutsche Führungskräfteprogramm AGYLE in Zusammenarbeit mit der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE) und gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) sowie denInnovationswettbewerb „Digitale Orte im Land der Ideen“ in Kooperation mit Deutsche Glasfaser.

Ab 1. Dezember 2022 übernimmt Philipp Mehne die Geschäftsleitung von Ute Elisabeth Weiland, die die Initiative nach gut sechs Jahren verlassen hat und als Geschäftsführerin zum Verein Berliner Kaufleute und Industrielle (VBKI) gewechselt ist.

Bild Philipp Mehne Credit Katrin Penschke

Quelle Deutschland – Land der Ideen

100 Millionen Euro Kapital und Sektorenexpertise für europäische Health-Tech-Unternehmen

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yzr

Die Münchner Beteiligungsgesellschaft YZR Capital legt einen Fonds mit Fokus auf Gesundheitstechnologien auf und holt renommierte institutionelle Investoren an Bord

Die 2021 von Prof. Dr. Reinhard Meier und Markus Feuerecker gegründete YZR Capital (gesprochen Waizer) legt einen neuen Investitionsfonds für europäische Early- Stage Health-Tech-Startups mit Fokus auf Pre-Seed, Seed und Series A Finanzierungen auf. Knapp 60 Prozent des angestrebten Zielvolumens in Höhe von 100 Millionen Euro wurden bereits im First Closing Ende November gezeichnet. Anleger sind institutionelle und strategische Investoren wie der European Investment Fund, Bertelsmann Investments und die Beiersdorf AG. Zudem sind Family-Offices sowie Industrie- und Tech-Unternehmer investiert. Mit dem neu ins Leben gerufenen Fonds unterstützt YZR europäische Health-Tech-Gründer auf ihrem Weg zu globalen Technologieführern und möchte einen Beitrag dazu leisten, den europäischen Health-Tech-Standort zu stärken.

YZR ist eine langfristig orientierte Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in München, die auf den Mehrwert von komplementärer Expertise im Investment-Team und Sektorenfokussierung setzt. Hierfür kombiniert YZR professionelle Investorenkultur mit unternehmerischer Erfahrung und profundem Branchen-Know- how. Eine Philosophie, die sich auch im Namen YZR widerspiegelt. Er leitet sich von einer alten Schreibweise der durch München fließenden Isar ab und steht für „wise and informed investment decisions“.

Entsprechend komplementär ist das Gründerteam von YZR Capital. Gründungspartner Prof. Dr. Reinhard Meier war praktizierender Arzt und Mitgründer der telemedizinischen Plattform TeleClinic, die 2020 an einen börsennotierten Konzern verkauft wurde. Der Digital Health Pionier unterstützt bereits seit Jahren das deutsche Health-Tech Gründer-Ökosystem als Business Angel. Gründungspartner Markus Feuerecker verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Private Equity Investor. Er investierte für namhafte Fonds in den Disziplinen Venture Capital, Wachstumskapital und Buy-Out.

Das Team um die YZR-Initiatoren deckt außerdem ein weites Spektrum der Gesundheits- und Tech- Branche ab. Es besteht u.a. aus Seriengründern und ehemaligen CEOs der Gesundheitsindustrie.

Die ersten sechs Investments des Fonds stehen bereits. Beispielsweise die Beteiligung an scan.com, einer u.a. im Vereinigten Königreich und den USA tätigen Buchungsplattform für medizinische Bildgebung. Weitere Beteiligungen bestehen u.a. an clare&me und ApoQlar. clare&me ist eine sprachbasierte KI-Lösung für psychische Erkrankungen im englischsprachigen Markt. ApoQlar ist ein global operierender Anbieter eines Betriebssystems für 3D-Datenvisualisierung, die Ärzten die Durchführung von Operationen erleichtert.

Das aktuell schwierige Kapitalmarktumfeld sieht YZR als Opportunität. Einerseits weil die Covid- Pandemie nachhaltige Technologiesprünge im Gesundheitswesen beschleunigte, anderseits weil YZR antizyklisch im vielversprechenden und sich langfristig positiv entwickelnden Gesundheitsmarkt agiert.

„Aufgrund des Kapitalmarktumfeldes haben es Gründer momentan bei der Kapitalbeschaffung schwerer. Dabei sind Investitionen in frische Ideen im Gesundheitsbereich essenziell für ein langfristig funktionierendes und sich weiterentwickelndes Gesundheitswesen. Damit Europa im Gesundheitssektor zukunftsfähig bleibt und das hierzu benötigte Startup-Ökosystem skaliert, wollen wir europäische Tech- Gründer auf ihrem Weg zu globalen Technologieführern unterstützen. Als Arzt und Investor ist mir wichtig, Ideen eine Chance zu geben, die die Gesundheit der Menschen nachhaltig verbessern können“, sagt Reinhard Meier. Markus Feuerecker ergänzt: „Mit Blick auf das Marktumfeld ist die langfristige Perspektive entscheidend, da wir sehr große, durch Technologiesprünge getriebene Märkte adressieren.

Dank unserer langjährigen Investmenterfahrung sind wir ein souveräner Partner, der sich nicht von aktuellen Nachrichten lähmen oder euphorisieren lässt. Nach unserer Überzeugung ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um frühphasig in Health-Tech-Unternehmen in Europa zu investieren. Um das Potenzial voll auszuschöpfen, bindet YZR Capital die besten Gründer in sein Netzwerk ein. Hierbei ist der direkte Wissensaustausch zwischen Gründern und dem YZR-Team elementar und erhöht die Chancen europäischer Startups zu globalen Champions aufzusteigen signifikant.“

Quelle public performance

Unsicherheit strukturiert verringern: der wichtigste Trend 2023

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Weitere Themen für das kommende Jahr: Energieverbrauch, Produktivität und Fachkräfte

Das Unvorhersehbare korrekt vorauszusagen – um diesem Wunsch etwas näher zu kommen, müssen Unternehmen 2023 alle Register ziehen und verstärkt auf Daten, Analysefähigkeiten und entsprechende Technologien zur Auswertung setzen. Dies hat der Microsoft-Lösungsanbieter Avanade als einen der zentralen Trends für das nächste Jahr identifiziert. Ebenfalls auf den Agenden der Wirtschaft: Der Energieverbrauch muss gesenkt, die Produktivität erhöht werden – und das alles bei einer weiterhin prekären Fachkräftelage.

Ob geopolitische Verwerfungen, Pandemie oder Chip-Krise: Die Lieferketten der Unternehmen waren zuletzt stark strapaziert bzw. sind es immer noch. Die ursächlichen Faktoren für abstrakte Herausforderungen erfolgreicher in Planungen einbeziehen zu können, ist demnach eine wichtige Aufgabe für Unternehmen.

Die vorhandene Datenbasis ist dabei ein bedeutender Faktor: „Nach wie vor ist der noch nicht gehobene Datenschatz in den Unternehmen enorm“, sagt Stefan Smolka, Geschäftsführer der Avanade Deutschland GmbH. „Wer hier vorangeht, kann sich einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten. Das gilt besonders, wenn die Wissensbasis weiter ausgebaut und auch von Systemen Künstlicher Intelligenz genutzt wird. Das klappt natürlich besonders gut mit einer Cloud-First-Strategie.“ Dass gerade beim Thema KI noch Nachholbedarf besteht, hat bereits eine entsprechende Vorjahresstudie belegt.

ESG-Ziele und verbesserte Datennutzung müssen Hand in Hand gehen

Gelänge die Auswertung vorhandener Informationen samt Einbindung verfügbarer externer Datenquellen besser, ließen sich zum Beispiel Krisenpläne robuster gestalten. Auch eine weitere große Herausforderung des Jahres 2023 ließe sich dadurch adressieren: die Optimierung des Energieverbrauchs. Das Potenzial und der Bedarf an Digitaltechnologie zur Erlangung von ESG-Zielen bestätigten daher auch 68 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Befragung.

Hier gibt es nach wie vor erheblichen Bedarf an Verbesserungen, gerade im Hinblick auf Branchen wie etwa den Maschinen- und Automobilbau. „Dort spielen die Verfügbarkeit und Nutzung von Daten eine zentrale Rolle, gerade in Verbindung mit digitalen Zwillingen und zugehörigen Sensoren“, führt Stefan Smolka weiter aus. „So lassen sich nicht nur Produktionsabläufe energiesparend gestalten, sondern auch Leerlaufzeiten. Das Treffen des richtigen Abschaltzeitpunkts einer Maschine hängt von vielen Faktoren ab, etwa Temperaturen, Drehzahlen, Drücke etc.

Daher ist es komplex und wird oft nicht gemacht, wäre aber mit der richtigen datenbasierten Technologie im Grund recht einfach möglich.“ Zur Senkung der Energiekosten können Unternehmen 2023 solche Optionen nutzen. Damit erhalten sie auch die Chance, ihre Produktivität zu steigern – eine Kombination, die essentiell ist, um rentabel am Markt bestehen zu können.

Touchpoints machen den Unterschied

Doch auch, wenn Unternehmen ihre Lieferketten aufrechterhalten oder umgestalten und die Produktionen fortführen können, müssen sie ihre hergestellten Güter noch verkaufen. Und die Coronapandemie hat hierbei einen Faktor verstärkt, der bereits zuvor mehr als ein Trend war: Rein stationäre Verkaufsstrategien sind kaum noch als Geschäftsmodelle rentabel.

„Die Zahl der sogenannten Touchpoints ist gestiegen und muss zu einem nahtlosen Erlebnis verknüpft werden, das Digitales und Stores ohne Systembrüche verknüpft“, führt Smolka weiter aus. „Diese Tatsache ist an sich nicht neu, ihre bisher zu zögerliche Umsetzung könnte 2023 jedoch zur Überlebensfrage für so manchen Anbieter werden, gerade vor dem Hintergrund steigender Energiekosten für Ladengeschäfte.“ Das gelte umso mehr, als immer mehr junge Anbieter von Anfang an auf rein virtuelle Showrooms etc. setzen, vom Lebensmittelgeschäft bis hin zum Automobilhersteller.

Der Mainframe muss in Rente gehen

Einen weiteren vierten Trend sieht der Avanade-Geschäftsführer in der Verfügbarkeit von Fachkräften, wobei hierbei inzwischen auch der demographische Faktor eine immer stärkere Rolle spiele: „Wir sehen gerade im Mainframe-Umfeld, dass die Expertinnen und Experten einfach vermehrt in den Ruhestand gehen. Wir sprechen dabei von einem Ausbluten an Kompetenz für Programmiersprachen, die teils bis in die 1960er-Jahre zurückreichen“, sagt, Stefan Smolka.

„Das verschärft die ohnehin prekäre Personallage gerade im Hightech-Bereich vieler Unternehmen weiter. Die Konsequenz kann nur sein: Der Mainframe muss mit diesen Teams in Rente gehen.“ Gemäß des Avanade-Geschäftsführers ermögliche das zugleich, Kosten einzusparen und durch den so möglichen Cloud-First-Ansatz agiler bei der Entwicklung neuer Services zu werden. Dass der sogenannte War for Talents auch 2023 ein wichtiges Thema auf den Agenden der allermeisten Unternehmen sein wird, bestätigt eine Studie von CEO.digital.

Unsicherheit strukturiert verringern: der wichtigste Trend 2023

Quelle MBC Isarrauschen

Darauf sollten Immobilienunternehmen bei der Auswahl ihrer ESG-Management-Software achten

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Immobilienunternehmen

Die Bedeutung von Klimaschutz und Energieeffizienz für den Werterhalt von Wohn- und Gewerbeimmobilien nimmt weiter zu. Umwelt-, Sozial- und Governance-Berichterstattung (ESG) wird für Bestandshalter, wie Immobilienunternehmen und -fonds, immer mehr zum Standard. Gleichzeitig zeigen aktuelle Auswertungen, wie die jüngste JLL-Analyse über Preisabschlägen bei Wohnhäusern mit schlechter Energiebilanz, dass Immobilien, die nicht entsprechend gesetzlichen Vorgaben und Markt-Benchmarks modernisiert werden, mit einem deutlichen Wertabschlag von bis zu minus 30 Prozent im Markt gehandelt werden.

Grund für immer mehr Immobilienunternehmer und Portfoliomanager auf spezialisierte ESG-Management-Software zurückzugreifen, um ESG-Daten zu erfassen, Modernisierungsmaßnahmen zu planen und Reportings zu erstellen. Jens Thumm, Geschäftsführer von Predium Technology, ist Experte für ESG-Management-Software. Er erklärt, worauf bei der Auswahl der Software geachtet werden sollte.

Einfache Erfassung und zentralisierter Zugriff auf ESG-Daten

Für Immobilienunternehmen und Asset-Manager ist es wichtig zu jeder Zeit zu wissen, wann Immobilien Ertrag erwirtschaften und wie gehandelt werden muss, um Objekte wirtschaftlich zu halten. Eine gute Software sollte die Nutzer unterstützen, Informationen zum Energieverbrauch, CO2-Ausstoß und weitere Gebäudeinformationen einfach einzupflegen, unabhängig davon, ob Daten vom Property oder Facility Management kommen oder aus Abrechnungen und Excel-Tabellen stammen. 

„ESG-Daten für Wohn- und Gewerbeeinheiten zusammenzutragen und aufzubereiten, bedeutet einen hohen Verwaltungsaufwand. Die richtige Software sollte in der Lage sein, Daten aus verschiedenen Quellen einzuspielen und automatisiert für Analysen zur Verfügung zu stellen.“, erklärt Jens Thumm.

Szenarien- und Maßnahmenplanung mit Wirtschaftlichkeitsrechnung auf Knopfdruck

Innerhalb eines Immobilienportfolios ist es wirtschaftlich nicht möglich, alle Assets zeitgleich zu modernisieren. Für eine Entscheidung, welche Maßnahmen für welche Immobilien wann getätigt werden sollten, fehlen häufig Informationen zu ESG-Benchmarks, Grenzwerten, Kosten, Einsparpotenzialen und möglichen Förderungen. Ein gutes ESG-Management-Tool sollte genau dabei helfen, Maßnahmen zu definieren, zu priorisieren und die Umsetzung zu verfolgen. Im Idealfall sind alle Aktivitäten mit einer Wirtschaftlichkeitsrechnung inklusive Szenariensimulation, ROI- und Risikoanalysen hinterlegt, die sämtliche interne und externe Einflussfaktoren automatisiert einbeziehen.

Jens Thumm: „Die Entscheidung, welche Einheiten wie energetisch modernisiert werden, sollte immer auf einer aktuellen und soliden Datenbasis erfolgen. Für die Priorisierung von Maßnahmen sollte eine gute Software in der Lage sein, eine Vielzahl von Daten zu Verbrauch, CO2, Kosten, Förderungen und Ersparnissen zu analysieren.“ Auch die Auswirkungen auf den Carbon Risk Real Estate Monitor (CRREM) sollten aufgezeigt werden.

Flexibles Reporting

Eine gute ESG-Management-Software ist auch ein wichtiges Instrument zur Kommunikation mit Anlegern, Vorständen, Aufsichtsbehörden und weiteren Parteien. Sie möchten wissen, wie sich die ESG- und Finanzperformance der Immobilien entwickeln und welche Modernisierungen als nächstes geplant sind. Das manuelle Einpflegen der Daten und Einhaltung interner und externer Reporting-Standards waren bislang sehr zeitaufwendig und fehleranfällig. Die richtige Software sollte eine einfache Bedieneroberfläche, ein Cockpit, zur Verfügung stellen, sodass flexibel nach verschiedenen Reporting-Standards berichtet und schnell auf Änderungen reagiert werden kann. Auch eigene Reporting- oder Scoring-Modelle eines Unternehmens sollten abgedeckt werden können und vorhandene Daten automatisch in Reports eingespielt werden.

„ESG-Analysen, Maßnahmenplanung und Reportings sind dynamische Prozesse in einer sich stets verändernden Umwelt. Wir benötigen Software-Lösungen, die mittels einer intelligenten Datenerfassung helfen, den ESG-Status-Quo zu verstehen, die es erleichtern Maßnahmen zu priorisieren und Auswertungen auf Knopfdruck ermöglichen. Der Einsatz einer solchen ESG-Software hilft Unternehmen, Ihre Immobilien profitabel und nachhaltig zu managen.“ fasst Jens Thumm zusammen.

Darauf sollten Immobilienunternehmen bei der Auswahl ihrer ESG-Management-Software achten

Bild Predium Technology Gründer und Geschäftsführer Mohamed Ali Razouane, Jens Thumm und Maximilian Körner (vlnr.) (c) Predium Technology, 2022

Quelle: HOSCHKE & CONSORTEN/ Predium Technology GmbH

Digital durchgestartet

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deskbird

deskbird erhält Investment über 6,5 Millionen US-Dollar und wird Microsoft-Partner

deskbird, ein Schweizer Technologieunternehmen für digitales Arbeitsplatzmanagement, erhält im zweiten Teil der Pre-Series-A-Finanzierungsrunde weitere 1,5 Millionen US-Dollar von PortfoLion Capital Partners. Damit schließt deskbird die Finanzierungsrunde mit einem Gesamtinvestment von 6,5 Millionen US-Dollar erfolgreich ab und ist das meistfinanzierte SaaS-Startup für Arbeitsplatzmanagement in Europa. 

deskbird baut Position im europäischen Markt aus 

Mit PortfoLion unterstützen in dieser Finanzierungsrunde nun insgesamt vier Investoren das junge Unternehmen dabei, Europas führende Arbeitsplatzlösung zu werden. Hauptgrund für das Vertrauen ist die exzellente Performance von deskbird: Seit seiner Gründung verzeichnet das Jungunternehmen einen Gesamtumsatz von mehr als 2 Millionen US-Dollar und wächst aktuell monatlich um rund 40 Prozent.  

Mit dem neu gewonnenen Kapital kann deskbird seine Position im europäischen Markt weiter ausbauen und seine einfache und effiziente Lösung für das digitale Arbeitsplatzmanagement noch effektiver gestalten. Neben Schreibtischbuchungen sind nun auch Raumbuchungen verfügbar. Eines der neuesten Features ist die Möglichkeit, persönlich zugewiesene Arbeitsplätze hinzuzufügen. Damit kann in nur einem Klick ein Schreibtisch gebucht werden.​Klicken Sie hier, um Text einzugeben.​ 

Aktuell nutzen mehr als 500 Unternehmen, darunter namhafte Kunden wie Schaeffler oder KFC, die App – Tendenz steigend. Das deskbird-Team vergrößert sich ebenfalls und umfasst mittlerweile 60 Mitarbeitende.  

Und das Wachstum hält an: deskbird plant bereits für das zweite Quartal 2023 mit der Series A die nächste Finanzierungsrunde.  

Teilnahme am Microsoft Partner-Programm 

Neben der finanziellen Unterstützung erhält deskbird auch technologischen Support: Das Unternehmen wurde in das renommierte “Microsoft for Startups Programm” aufgenommen. In dem globalen Programm unterstützt Microsoft B2B-Startups dabei, ihr Geschäft durch den Zugang zu Microsoft-Tools, Expertise und dem Microsoft-Partnernetzwerk zu skalieren. Mit zahlreichen Entwickler-Tools und Ressourcen erhält deskbird Unterstützung dabei, die eigene Lösung noch tiefer in Microsoft-Produkte zu integrieren. Als neuer Channel-Partner bietet Microsoft zusätzlich ein Mentoring an. Zudem ist deskbird nun in der Microsoft Appsource gelistet, einem App-Marktplatz, auf dem Unternehmen innovative Lösungen zur Unterstützung ihres Business finden. 

“Wir sehen sowohl in der erfolgreichen Pre-Series-A-Finanzierungsrunde als auch in unserer Aufnahme in das Microsoft-Partnerprogramm Bestätigung für die Zukunftsfähigkeit unseres Geschäftsmodells und unsere Vision, die Zukunft der Arbeitswelt zu gestalten. Wir freuen uns sehr über das anhaltende Vertrauen unserer bestehenden Investoren session.vc, Fortyone und Rivus Capital sowie unseres Neu-Investors PortfoLion, die uns auf unserem Weg unterstützen. Mit dem Kapital und der Expertise unserer Investoren sowie von Microsoft können wir unsere Position in Europa weiter ausbauen und die Bedürfnisse unserer Kunden noch besser erfüllen”, so Ivan Cossu, Co-Founder und CEO von deskbird.

Quelle  Maisberger GmbH  

EU nimmt Kampf gegen Fake News und Hassrede auf

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Kommentar Martina Hoffard, Spectrum Markets

Das Europäische Parlament hat im Juli dieses Jahres mit großer Mehrheit zwei Gesetze verabschiedet, die eine strengere Überwachung und mehr Verbraucherschutz im Internet gewährleisten sollen. Das Gesetzespaket zielt darauf ab, Betreiber großer Online-Marktplätze und soziale Netzwerke stärker in die Verantwortung zu nehmen, illegale Inhalte konsequenter zu bekämpfen sowie faire digitale Märkte durch freieren Wettbewerb zu gewährleisten.

Digitale Dienste spielen sowohl in der Wirtschaft als auch in unserem gesellschaftlichen Leben eine immer wichtigere Rolle. Während sich diese Dienste positiv auf die Art und Weise auswirken, wie wir uns vernetzen, kommunizieren, konsumieren und Geschäfte abwickeln, bringen sie jedoch auch neue Herausforderungen mit sich.

Das Gesetzespaket für digitale Dienste umfasst das Gesetz für digitale Märkte (DMA) und das Gesetz für digitale Dienste (DSA). Die Hauptzielgruppe dieser neuen Gesetzgebung sind die einflussreichsten Tech-Firmen – so genannte „Gatekeeper“. Die Vorschriften gelten für alle Gatekeeper, die ihre Dienste innerhalb der EU anbieten, unabhängig davon, wo auf der Welt sie ihren Sitz haben.

Indem es diese mächtigen Unternehmen in die Schranken weist, dürfte das Paket Innovation, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit fördern und kleineren Unternehmen und Start-ups helfen, mit den ganz großen Akteuren zu konkurrieren.

Das Paket wird sich auf viele Arten von Online-Unternehmen auswirken: Internet-Diensteanbieter, Domain-Namen-Register, Hosting-Dienste und E-Commerce-Dienste, einschließlich Reise- und Unterkunftsplattformen und Online-Marktplätze, die als Verbindung zwischen Käufern und Verkäufern dienen.

Die womöglich intensivste Debatte wird jedoch um die Auswirkungen des Pakets auf App-Stores – mit weitreichenden Folgen für den Wettbewerb – sowie auf Suchmaschinen und Social-Media-Plattformen geführt. Schließlich entfalten Fehlinformationen und illegale Inhalte hier die größte Wirkung und geben regelmäßig Anlass zu größerer Sorge.

Das DMA ergänzt das Wettbewerbsrecht und begrenzt die Macht marktbeherrschender Digitalkonzerne. Für zentrale Online-Plattformen wie Suchmaschinen, soziale Netzwerke oder Online-Vermittlungsdienste gelten dann strengere Regeln. Sie dürfen zum Beispiel ihre eigenen Angebote im Ranking nicht mehr bevorzugen. Bislang gab es vergleichbare Regelungen nur in Deutschland mit dem GWB-Digitalisierungsgesetz, das 2021 in Kraft trat. Damit hat sich Europa auf die weltweit strengsten Regeln für mehr Wettbewerb und Fairness unter den großen digitalen Playern geeinigt.

Die großen Plattformunternehmen werden klaren und harten Regeln unterworfen und können nicht mehr einseitig die Spielregeln bestimmen. Das DSA wird den Umgang mit Hassreden und illegalen Inhalten – einschließlich terroristischer Propaganda oder Angeboten zum Verkauf gefälschter Waren – auf digitalen Plattformen regeln. Gleichzeitig soll die Dominanz von marktbeherrschenden Unternehmen wie Apple, Amazon, Facebook und Google eingedämmt und ein fairer Wettbewerb sichergestellt werden. 

WhatsApp muss auch Nachrichten anderer Dienste zulassen

Das DSA weist den Plattformen mehr Verantwortung zu und soll dafür sorgen, dass Inhalte, die gegen die Regeln verstoßen, schneller aus dem Netz verschwinden. In Verbindung mit dem DMA verbietet der DSA den großen Tech-Unternehmen, Daten aus verschiedenen Quellen ohne ausdrückliche Zustimmung der Nutzer zusammenzuführen. Große Messenger-Dienste wie WhatsApp und iMessage müssen sich in Zukunft auch für den Empfang von Nachrichten aus anderen Apps öffnen. Ein großes Problem ist der Handel mit illegalen Waren, Dienstleistungen und Inhalten im Internet.

Eine weitere Problematik ist die manipulative Nutzung intransparenter Algorithmen, die dazu neigen, spalterischen und schädliche Arten von Fehlinformationen besonders zu verstärken. Die Wirkungsweise und -stärke solcher Mechanismen waren etwa bei Anti-Impfstoffkampagnen, den Debatten um den Klimawandel sowie anhand einer generell zunehmenden politischen Polarisierung zu beobachten. Und mit Blick auf den Wertpapierhandel ist die unregulierte Verbreitung ungesicherter Informationen eine reale Gefahr für die Privatanleger, die versuchen, möglichst gut informierte Anlageentscheidungen zu treffen.

Die bestehenden EU-Vorschriften tragen dazu bei, einige dieser Probleme zu lösen. Aber es bleiben erhebliche Lücken und ein paar blinde Flecken. Die derzeitige Situation hat dazu geführt, dass eine kleine Anzahl von Gatekeepern in der Lage ist, de facto die Entscheidungsgewalt über die digitalen Märkte auszuüben. Dies führt mitunter zu unfairen Handelsbedingungen für solche Unternehmen, die diese Plattformen nutzen und zugleich zu weniger Auswahl für die Verbraucher.

Das DSA führt Verpflichtungen zu Transparenz, zur besseren Vorbereitung der Nutzer, zum Risikomanagement und zur Zusammenarbeit innerhalb der Branche ein. Die Interoperabilitätsregel wird beispielsweise Messenger-Dienste wie WhatsApp dazu zwingen, auch Nachrichten von anderen Anwendungen zu empfangen. Stellen Sie sich vor, Sie wollen die Plattform eines großen Anbieters verlassen, aus welchen Gründen auch immer. Derzeit bedeutet dies, dass Sie von der Gemeinschaft innerhalb dieser Plattform abgeschnitten werden.

Künftig können Sie eine Plattform verlassen und gleichzeitig Ihre Kontakte auf dieser Plattform behalten. Dies ist nicht nur ein großer Vorteil für die Nutzer, sondern wird auch den Wettbewerb fördern: Die Nutzer werden zu Anbietern wechseln können, die ein höheres Schutzniveau oder bessere Funktionen bieten.

Auch geschäftliche Nutzer müssen Zugang zu ihren Daten auf der Plattform des Gatekeepers haben. Gemäß DMA wird es für große Unternehmen künftig nicht mehr möglich sein, ihre eigenen Dienste oder Produkte besser zu bewerten als die ihrer Konkurrenten. Darüber hinaus können Nutzer nicht mehr daran gehindert werden, vorinstallierte Software oder Apps einfach zu deinstallieren oder Anwendungen und App-Stores von Drittanbietern zu nutzen. Eine wichtige Neuerung ist ebenso, dass Gatekeeper personenbezogene Daten nicht mehr für gezielte Werbung verwenden dürfen, es sei denn, der Nutzer hat dem ausdrücklich zugestimmt.

Das DSA führt eine „Notice & Action“-Regelung ein, nach der Hosting-Diensteanbieter einen elektronischen Meldemechanismus unterhalten müssen, der die einfache Meldung von z. B. mutmaßlich illegalen Inhalten ermöglicht. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich dies in der Praxis entwickelt, aber die Diensteanbieter müssen Meldungen ohne unangemessene Verzögerung bearbeiten und Inhalte, bei denen ein Verstoß festgestellt wurde, schnell entfernen.

Sie müssen die betroffenen Nutzer benachrichtigen und jede Entscheidung zur Einschränkung oder Entfernung von Inhalten förmlich begründen. Die Betreiber von Online-Plattformen werden unter anderem mit so genannten „Trusted Flaggers“ zusammenarbeiten. Bei diesen handelt es sich um Personen oder Einrichtungen, die über besondere Fachkenntnisse auf dem Gebiet der Bekämpfung illegaler Online-Inhalte verfügen. Wenn Anbieter Meldungen von vertrauenswürdigen Gatekeepern erhalten, müssen diese vorrangig bearbeitet und entschieden werden.

Wie bereits erwähnt, gilt das Gesetzespaket für alle Plattformen, die ihre Dienste innerhalb der Europäischen Union anbieten, unabhängig davon, wo sie ihren Sitz haben. Tech-Giganten wie Amazon, Meta oder Google haben ihren Hauptsitz allesamt in den USA, während auch in China ansässige Unternehmen wie ByteDance immer mehr an Einfluss gewinnen. Viele Technologieunternehmen lassen sich darüber hinaus in Gebieten nieder, die ihnen steuerliche und regulatorische Erleichterungen bieten.

Vor diesem Hintergrund ist nicht auszuschließen, dass dieser wettbewerbsrechtliche und ordnungspolitische Eingriff der EU in die Geschäftsmodelle dieser Unternehmen Anlass für eine Reihe von internationalen Handelsauseinandersetzungen sein könnte. Allerdings scheint auch in den anderen großen Wirtschaftsräumen der Welt ein wachsender Konsens darüber zu bestehen, dass der Handlungsrahmen der Gatekeeper stärker reguliert werden muss.

Bild Foto von Martina Hoffard Quelle: Spectrum Markets

Quelle TE Communications GmbH

Moss nutzt Open-Banking-Platfform von Klarna um in Europa zu expandieren

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Das Deutsche Fintech Moss schließt sich mit Klarna Kosma zusammen, um seine Expansion in Europa und die Digitalisierung von KMU voranzutreiben

Klarna Kosma, die Finanztechnologieplattform von Klarna für Banken, Fintechs und Einzelhändler, hat eine Partnerschaft mit Moss angekündigt. Das schnell wachsende Berliner Fintech Moss digitalisiert das Ausgabenmanagement für kleine und mittlere Unternehmen. 

Moss bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen in Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden digitale Abrechnungslösungen für Mitarbeiterauslagen und Firmenkreditkarten an. Mit der Finanzmanagementplattform können Unternehmen ihre Ausgaben kontrollieren und in Echtzeit sehen, was wo ausgegeben wird. Dadurch sparen sie Zeit und Geld und vermeiden Fehler in der Buchhaltung. Moss nutzt die Open-Banking-Plattform von Klarna, um einfacheren Zugang zu seinen Kunden zu erhalten. Klarna Kosma ermöglicht Moss, neue Kunden schneller zu integrieren sowie ihnen passgenaue Kreditprodukte anzubieten. Außerdem beschleunigt die Partnerschaft mit Klarna Kosma die Expansion von Moss in internationale Märkte. 

Klarna Kosma ist eine Untermarke und Geschäftseinheit von Klarna, mit der das schnelle Wachstum der weltweit führenden Open-Banking-Plattform genutzt wird. Durch den einfachen Zugang zu mehr Banken als jeder andere Open-Banking-Anbieter verkürzt Kosma die Zeit, die neue Fintech-Dienste benötigen, um ihr Geschäft global zu skalieren und liefert die wesentlichen Bausteine für Innovationen im Bereich der Finanzdienstleistungen.

Jörg Heilmann, Senior Solution Engineer bei Klarna Kosma, sagt dazu: „Mit dem Zugang zu Klarna Kosma ist Moss für seine internationalen Expansionspläne und Geschäftsziele bestens gerüstet. Wir sehen, dass Moss auf dem europäischen Markt eine wichtige Rolle bei der Optimierung des Finanzmanagements kleiner und mittlerer Unternehmen spielt. Mit Klarna Kosma werden sie dies in noch größerem Umfang tun können.“

Mike Panzeri, General Manager UK bei Moss, fügte hinzu: „Die Partnerschaft mit Klarna Kosma ist der nächste logische Schritt für uns, mit dem Ziel europäische Unternehmen bei der Automatisierung ihrer Finanzprozesse zu unterstützen. Klarnas Open-Banking-Lösung wird uns helfen, mehr Unternehmen bei der intelligenten Gestaltung ihrer Ausgaben zu unterstützen. Auf diesem Weg wollen wir den KMU mehr Transparenz und Kontrolle über ihre Ausgaben und damit finanzielle Sicherheit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bieten.“ 

Quelle RCKT GmbH