Start Blog Seite 2221

Sozialverband fürchtet sinkende Lebenserwartung

0

Friedhof, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, warnt angesichts steigender Lebensmittelpreise vor einer sinkenden Lebenserwartung in Deutschland. Das Kochen mit frischen Lebensmitteln und eine ausgewogene Ernährung dürften nicht zum Luxus werden, sagte Bentele der „Bild am Sonntag“.

„Aus Studien wissen wir längst, dass arme Menschen eine kürzere Lebenserwartung haben.“ Gerade Rentner, Geringverdiener, Bezieher von Bürgergeld und Grundsicherung oder Alleinerziehende könnten sich eine gesunde Ernährung kaum noch leisten. Bentele bezeichnete die Preissteigerung bei gesunden Lebensmitteln als „fatale Entwicklung“ für Familien mit Kindern. „Wenn man für eine Gurke oder einen Salatkopf zwei Euro zahlen soll, überlegt man sich das natürlich zweimal, wenn das Geld sowieso kaum bis zum Monatsende reicht.“ Bentele forderte als Gegenmaßnahme Steuererleichterungen: „Die Senkung der Mehrwertsteuer auf frische, gesunde Lebensmittel würde eine echte Kostenentlastung bedeuten. Das wäre sozial gerecht und ein Signal der Regierung, dass gesunde Ernährung ein Grundrecht und kein Luxusgut ist.“ Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt sagte der „Bild am Sonntag“: „Die Lasten müssen zukünftig gerechter verteilt werden.“ Diejenigen, die den Laden am Laufen halten, müssten auch in schwierigen Zeiten gut zurechtkommen. „Das geht über den Mindestlohn, Tarifverhandlungen und die kräftige Rentenerhöhung im Sommer.“


Foto: Friedhof, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Insa: SPD kann Vorsprung vor Grünen ausbauen

0

Olaf Scholz, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD kann ihren Vorsprung vor den Grünen ausbauen. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommen die Sozialdemokraten auf 21 Prozent, das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche.

Die Grünen hingegen verlieren einen Punkt und kommen nur noch auf 15 Prozent. Auch die Union büßt einen Prozentpunkt ein und kommt in dieser Woche auf 27 Prozent. Die FDP bleibt bei 8 Prozent, die AfD bei 16 Prozent. Die Linke kann sich um einen Punkt verbessern und kommt auf 5 Prozent. Die sonstigen Parteien würden 8 Prozent der Stimmen auf sich vereinen (+/-0). Für die „Bild am Sonntag“ hatte Insa 1.204 Personen im Zeitraum vom 11. bis zum 14. April befragt (TOM). Frage: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“


Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

1. Bundesliga: Frankfurt und Gladbach unentschieden

0

Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach), über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 28. Bundesliga-Spieltags haben sich Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach mit einem 1:1 unentschieden getrennt. Trotz eines besseren Starts der Frankfurter ging Gladbach in der 13. Minute durch Jonas Hofmann in Führung und hielt die auch lange.

Kurz nachdem ein weiterer Treffer der Gladbacher wegen vorangegangenen Fouls nicht zählte erzielte Kolo Muani in der 83. Minute den Ausgleich. In der Tabelle bleiben beide Teams da wo sie schon vorher waren: Frankfurt auf Rang sieben, Gladbach auf Position zehn.


Foto: Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lottozahlen vom Samstag (15.04.2023)

0

Lotto-Spielerin, über dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 7, 12, 22, 33, 34, 43, die Superzahl ist die 1. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 2730131. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 123732 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Nachdem die letzten drei Mal die oberste Gewinnklasse nicht geknackt wurde, sind jetzt rund elf Millionen Euro im Jackpot.


Foto: Lotto-Spielerin, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

1. Bundesliga: Leipzig gewinnt gegen Augsburg

0

RB Leipzig - FC Augsburg am 15.04.2023, über dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Am 28. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat Leipzig 3:2 gegen Augsburg gewonnen. Dabei nutzte der FCA in der Sachsen-Metropole bereits fünf Minuten nach Anpfiff direkt seine erste Torchance durch Arne Maier, doch nur fünf Minuten später erzielte Kevin Kampl den Ausgleichstreffer für die Gastgeber, die durch Treffer von Timo Werner in der 32. und 35. Spielminute auf 3:1 stellten, Ruben Vargas gelang in der 82. noch der Anschlusstreffer.

Durch den Sieg bleiben die Leipziger sicher auf einem Champions-League-Platz, während Augsburg nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 hat. Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: VfB Stuttgart – Borussia Dortmund 3:3, FC Bayern München – 1899 Hoffenheim 1:1, 1. FC Köln – FSV Mainz 05 1:1.


Foto: RB Leipzig – FC Augsburg am 15.04.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

IWF fürchtet Rückkehr der Energiekrise

0

Kraftwerk, über dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Europas Energiekrise ist nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) noch nicht überwunden. „Ich glaube, dass wir noch nicht aus dem Gröbsten heraus sind und die Energiepreise erneut ansteigen könnten“, sagte die IWF-Vizechefin Gita Gopinath dem „Handelsblatt“.

Die Energiemärkte seien „immer noch volatil, wie wir kürzlich gesehen haben, als die OPEC-Staaten die Ölproduktion kürzten und die Preise wieder anzogen“. Die teure Energie wirke sich gerade auf die deutsche Wirtschaft negativ aus, fügte Gopinath hinzu. „Für eine Industrienation mit starkem produzierendem Gewerbe macht das einen großen Unterschied.“ Zur Entscheidung der Bundesregierung die letzten Atomkraftwerke vom Netz zu nehmen, sagte die Ökonomin, dass Energiepolitik eine nationale Angelegenheit sei.

Entscheidend sei aber, dass „jedes Land über genügend Reserven und Widerstandsfähigkeit in der Energieversorgung verfügt, um auf Schocks und eine angespannte geopolitische Lage reagieren zu können“, so Gopinath.


Foto: Kraftwerk, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Esken weist FDP-Vorstoß zur Kernfusion zurück

0

Saskia Esken, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat Forderungen der FDP zurückgewiesen, nach Abschaltung der letzten Atommeiler für die Energiegewinnung auf Kernfusion zu setzen. „Wer jetzt den Eindruck vermittelt, dass mit dieser Technologie in absehbarer Zeit ein verlässlicher Beitrag zu unserer Energieversorgung geleistet werden kann, der streut den Menschen Sand in die Augen“, sagte Esken den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben).

Mit der Kernfusion – der Nachahmung der Energieerzeugung in der Sonne – sei man „auch in vielen Jahrzehnten intensiver Forschung bislang auf keinen grünen Zweig gekommen“. Sie sei „sehr froh“, dass Deutschland den Ausstieg „aus der hochgefährlichen Atomkraft nun endlich geschafft“ habe, sagte Esken. Anstatt auf Kernfusion zu setzen, müsse der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter vorangebracht werden. „Damit schaffen wir eine Energieversorgung, die uns unabhängig macht, klimaneutral ist und im Gegensatz zur Kernkraft auch keinen ewig strahlenden Müll erzeugt“, so Esken.

FDP-Fraktionschef Christian Dürr hatte sich für die Kernfusion und ein eigenes Kernfusionsgesetz ausgesprochen.


Foto: Saskia Esken, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Sachsen-Anhalt

0

Notarzt, über dts NachrichtenagenturZeitz (dts Nachrichtenagentur) – Auf einer Bundesstraße im sachsen-anhaltinischen Burgenlandkreis sind am Samstagvormittag zwei Personen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Gegen 10 Uhr ist ein Autofahrer zwischen Meuselwitz und Zeitz auf die Gegenfahrbahn abgekommen und dort frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen, teilte die Polizei nach ersten Erkenntnissen mit.

Die zwei Insassen des entgegenkommenden Pkw wurden demnach im Fahrzeug eingeklemmt und starben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des anderen beteiligen Wagens musste durch die Feuerwehr aus seinem Auto befreit werden und wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei leitete Maßnahmen der Verkehrsunfallaufnahme ein. Die Bundesstraße wurde vorerst voll gesperrt und der Verkehr abgeleitet.


Foto: Notarzt, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Trittin fordert Ende der Brennelemente-Produktion im Emsland

0

Jürgen Trittin, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Abschalten des Kernkraftwerks Emsland in Lingen sollte nach Meinung von Grünen-Politiker Jürgen Trittin auch die dortige Produktion von Brennelementen eingestellt werden. „Robert Habeck fordert zu Recht, den Import von Uran aus Russland im Rahmen des Sanktionsregimes zu unterbinden, in Lingen sollten nicht länger Brennelemente produziert werden“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Darüber hinaus spricht sich Trittin für eine schnellere Suche nach einem Atommüll-Endlager in Deutschland aus. „Wir brauchen auch bei der Suche nach einem Endlager in Deutschland eine Beschleunigung des Verfahrens“, so der Grünen-Politiker. Man dürfe die Geduld der Menschen nicht „überstrapazieren“. Es werde nach dem Ausstieg „immer schwieriger“ werden, Menschen zu vermitteln, warum vor ihrer Haustür ein Endlager für radioaktiven Müll entstehen sollte. „Es kann nicht sein, dass wir erst 2060 ein Endlager haben, wir müssen deutlich früher eine sichere Lösung haben“, so Trittin.


Foto: Jürgen Trittin, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

FDP fordert Kernfusionsgesetz

0

FDP-Parteizentrale, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Fraktionschef Christian Dürr fordert ein eigenes Kernfusionsgesetz. „Die Kernfusion fällt derzeit unter das Atomrecht – obwohl überhaupt keine hoch radioaktiven Abfälle entstehen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

Die Kernfusion könne eine wichtige Säule der Stromproduktion werden. Sie produziere umweltfreundliche Energie, unabhängig von Wind und Sonne. Darin sehe er „eine große Chance“, so Dürr. Länder wie Frankreich und Großbritannien seien hier „schon einen Schritt voraus“.

„Das zeigt, dass wir schnell tätig werden müssen, es wäre mehr als ärgerlich, wenn bei der Großanwendung zur echten Stromproduktion andere Länder das Rennen machen“, so der FDP-Politiker. Er wolle, dass in Deutschland „einer der ersten Kernfusionsreaktoren entsteht“. Dazu solle der Einsatz der Kernfusion „entbürokratisiert“ werden. Ob das erste Kernfusionskraftwerk „in zehn oder in 20 Jahren“ entstehe, lasse sich noch nicht absehen.

Jedenfalls sei die Kernfusion „eine grundlastfähige Stromproduktion, der die Zukunft gehören kann“, so Dürr. Der Nachteil bei Wind und Sonne sei, dass es immer noch keine ausreichenden und vor allem preisgünstigen Speichermöglichkeiten gebe. Staatliche Förderung soll es allerdings nicht geben. Private Investoren seien „schon bereit, bei der Kernfusion ins Risiko zu gehen“.

Das sei „immer ein gutes Zeichen“, so Dürr. „Wir wollen ja keine staatlichen Kernfusionsreaktoren bauen – und auch keine Subventionen verteilen“, fügte er hinzu. Zugleich forderte Dürr erneut, die letzten drei Atommeiler – die am Samstag abgeschaltet werden – bis auf Weiteres betriebsbereit zu halten. „Es wäre falsch, sofort mit dem Rückbau der Kernkraftwerke zu beginnen, die derzeit noch sicher laufen“, sagte er.

„Wir sollten die drei Meiler in Reserve halten für den Fall, dass wir bei der Energieversorgung in eine dramatische Situation geraten, wie wir sie im vergangenen Herbst hatten.“ Der FDP-Fraktionschef rief dazu auf, den Kauf von Brennstäben vorzubereiten: „Spontane Blackouts dürfen gar nicht erst eintreten, wir müssen reagieren, wenn sich abzeichnet, dass es keine ausreichenden Stromkapazitäten in Europa gibt.“ Man sollte sich „jetzt in Gesprächen mit anderen Ländern die Option auf Brennstäbe sichern, damit wir imstande sind, die drei Kraftwerke schnellstmöglich wieder hochzufahren“, so Dürr.


Foto: FDP-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts