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Schülerwettbewerb JUGEND GRÜNDET startet in die Planspiel-Phase

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Start-up Simulator

Jugendliche werden im Unternehmensplanspiel „Start-up Simulator“ zu Start-up-Managern

Aus dem Jugendzimmer ein eigenes Start-up managen, das geht bei JUGEND GRÜNDET. In der zweiten Phase des bundesweiten Schülerwettbewerbs können Jugendliche ihre Manager-Qualitäten testen: Im Unternehmensplanspiel „Start-up Simulator“ versuchen Schülerinnen und Schüler, ein Unternehmen zum Erfolg zu führen – natürlich rein virtuell und völlig risikolos. Wer genug Punkte sammelt, kann sich für das Bundesfinale qualifizieren. Die besten Planspieler erhalten außerdem einen Sonderpreis.

Vom 1. Februar bis zum 17. Mai 2023 haben Schülerinnen und Schüler Zeit, um im Unternehmensplanspiel „Start-up Simulator“ möglichst viele Punkte zu sammeln. Nur wer ganz vorne mit dabei ist, kann sich für das JUGEND GRÜNDET Bundesfinale im Juni 2023 in Stuttgart qualifizieren. Die Planspiel-Phase ist die zweite Phase im bundesweiten Schülerwettbewerb, der das Ziel verfolgt, die Gründungskompetenzen von Jugendlichen zu stärken. Dafür schlüpfen Schülerinnen und Schüler im Unternehmensplanspiel in die Manager-Rolle.

Schüler-Manager gegen Planspiel-KI
Im „Start-up Simulator“ managen die Jugendlichen virtuell ein Unternehmen. Das Planspiel simuliert die ersten acht Jahre nach der Unternehmensgründung. Die Aufgabe in den acht Planspiel-Perioden ist es, das Start-up erst in den Markt einzuführen, dann stabil gegenüber der Konkurrenz zu positionieren und letztendlich erfolgreich am Markt zu etablieren. Dafür müssen die Jugendlichen jede Menge Management-Entscheidungen treffen: Wie viel Personal brauche ich, um mein Start-up am Laufen zu halten? Wie viel gebe ich für Werbung aus, um mein Produkt bekannt zu machen? Muss ich bei den Materialkosten sparen oder kann ich aus den Vollen schöpfen und zum Beispiel teurere, fair produzierte Rohstoffe verwenden?

Ganz wie bei einer echten Gründung entscheiden im Planspiel viele verschiedene Faktoren über Erfolg oder Misserfolg. Außerdem bekommen es die Schülerinnen und Schüler auch bei JUGEND GRÜNDET mit Konkurrenzunternehmen und anderen Herausforderungen wie besonderen Krisensituationen zu tun, beides gesteuert von der Planspiel-KI (= Künstliche Intelligenz).

Alles eine Frage der Strategie
Im „Start-up Simulator“ hilft daher nur: Strategisch Denken! Mit der „richtigen“ Strategie können die Schülerinnen ihr Start-up nicht nur vor der Insolvenz bewahren, sondern auch Punkte für eine besonders nachhaltige Unternehmensführung verdienen. Schließlich bemisst sich der Erfolg eines Unternehmens nicht nur am Gewinn, sondern auch an Aspekten wie dem ökologischen Fußabdruck, der sozialen Verantwortung und der ökonomischen Zukunftssicherheit. Wer das Start-up zum Erfolg führt, hat die Chance auf den Einzug ins JUGEND GRÜNDET Bundesfinale und damit den Bundessieg. Fünf Versuche haben die Schülerinnen und Schüler im Planspiel. Gezählt wird allerdings nicht der beste, sondern der letzte Versuch.

Wer spielt sich ins Bundesfinale?
Für den Finaleinzug müssen Jugendliche bei JUGEND GRÜNDET echte Gründerqualitäten beweisen. In den zwei Phasen des Wettbewerbs durchlaufen die Schülerinnen und Schüler virtuell den Prozess der Unternehmensgründung: Bevor sie im Unternehmensplanspiel virtuell ein Start-up managen (Planspiel-Phase), entwickeln sie eine innovative Geschäftsidee und schreiben einen Businessplan (Businessplan-Phase). Die zehn Teams, die in der Gesamtwertung aus beiden Wettbewerbsphasen die meisten Punkte sammeln, qualifizieren sich für das Bundesfinale, das am 27. und 28. Juni 2023 in Stuttgart ausgetragen wird. Der Hauptpreis ist eine geführte Rundreise ins Silicon Valley/USA, daneben gibt es thematische Sonderpreise zu gewinnen.

Sonderpreis für beste Planspieler
Auch die besten Planspieler werden beim Bundesfinale geehrt: Die Schülerinnen und Schüler, die in der Planspiel-Phase das beste Ergebnis erzielen, werden vom Sponsor Volkswagen Konzern mit dem JUGEND GRÜNDET Planspiel Sonderpreis ausgezeichnet. Mit dem Sonderpreis, einer Reise ins Headquarter des Volkswagen Konzerns in Wolfsburg, möchte das Unternehmen dazu beitragen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen spielerisch betriebswirtschaftliche Prozesse näherzubringen.

JUGEND GRÜNDET stärkt Gründungskompetenzen
Mit der einzigartigen Kombination aus Businessplan und Planspiel vermittelt der Wettbewerb JUGEND GRÜNDET Schülerinnen und Schülern wirtschaftliches Grundlagenwissen praxisnah und stärkt wichtige Zukunftskompetenzen wie Selbstständigkeit, strategisches Denken, Reflexionsvermögen und Entscheidungsfähigkeit. Der Wettbewerb will Jugendliche dazu befähigen und ermutigen, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen – als Basis für eine zukunftsfähige Gesellschaft.

Sponsoren & Förderer
Der bundesweite Schülerwettbewerb JUGEND GRÜNDET wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von einer Reihe namhafter Förderer bei der Bekanntmachung des Wettbewerbs, bei den Preisen sowie bei den Events unterstützt. Hauptsponsor ist die Porsche AG. Ausführliche Informationen zum Bundeswettbewerb gibt es auf www.jugend-gruendet.de.

Bildunterschrift Im bundesweiten Schülerwettbewerb JUGEND GRÜNDET schlüpfen Jugendliche in die Rolle von Gründerinnen und Gründern

Foto: JUGEND GRÜNDET

Quelle JUGEND GRÜNDET – Chancen erkennen. Zukunft gestalten

Gemeinsame Sache: Maximilian Günther ist offizieller Partner und Werbebotschafter für Racemates

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Maximilian Günther ist offizieller Partner und Werbebotschafter für Racemates

Monaco, 03.02.2023. Maximilian Günther und Racemates starten ab sofort gemeinsam mit einer offiziellen Partnerschaft auf der digitalen Plattform durch. Dank des vielversprechenden Konzepts profitieren Fans direkt von der sportlichen Leistung des aktuellen Formel-E-Piloten aus Oberstdorf. Der globale Motorsport-Manager Racemates bietet physische Sammelkarten von Rennfahrern an, die als „NFTs“ auf der Blockchain gesichert sind.

Racemates und der 25-Jährige Allgäuer senden mit der Zusammenarbeit ein klares Signal für die digitale Zukunft des Motorsports. Durch die „trading cards“ teilt Günther seine Ergebnisse sowie Erfolge direkt mit seinen Fans und schafft eine einzigartige Verbindung mit ihnen. Die exklusive Sammelkarte ist in drei verschiedenen Raritätsstufen erhältlich (35 Bronze, 25 Silber und 10 Gold). Schon ab Mai können die virtuellen Karten in der Racemates Racing League eingesetzt werden. Nutzer haben bereits jetzt die Möglichkeit, die exklusive Karte von Günther unter www.racemates.de zu erwerben. 

Maximilian Günther: „Durch meine Renneinsätze in der Formel E bin ich in einem äußerst innovativen Umfeld tätig. Zukunftsweisende Technologien, zur der auch NFTs zählen, sind ein großer Schritt in der digitalen Entwicklung. Ich bin sehr stolz, fortan ein Teil von Racemates zu sein. Es freut mich, dass meine Fans nun noch näher an meine Leistungen und mein Racing herangeführt werden. Auf diese Art und Weise schaffen wir eine Möglichkeit, den Motorsport nochmal in einer neuen Stufe zu erleben.“

Michael Sälzer, Co-Founder/CEO von Racemates: „Es freut uns sehr, Maximilian als Teil unserer Community willkommen zu heißen. Seine Leidenschaft und Begeisterung für den Motorsport sowie seine professionelle Arbeitsweise und sein eloquentes Auftreten machen ihn zu einem perfekten Repräsentanten für unsere Marke. Wir sind fest davon überzeugt, dass „NFTs“ in Zukunft im Motorsport eine große Rolle spielen und schaffen damit für Fans eine einzigartige Plattform.

Das Thema Nachhaltigkeit ist selbstverständlich ein großes Anliegen von uns. Entsprechend kommt die Polygon Blockchain als Layer 2 Blockchain für unsere NFTs zum Einsatz. Polygon ist eine Ethereum Sidechain, die wegen ihres geringen Energieverbrauchs durch Proof-of-Stake Validierung gegenüber Proof-of-Work als „grüne“ Blockchain bekannt ist.“

Günther geht in dieser Saison für Maserati MSG Racing in der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft auf Erfolgsjagd. Der Wahl-Monegasse fährt bereits seit fünf Jahren in der vollelektrischen Rennserie und sitzt 2023 am Lenkrad des Gen3-Fahrzeugs mit einer Leistung von 350 Kilowatt (rund 480 PS). Der endgültige Durchbruch gelang ihm im Januar 2020: In Chile trug sich Günther mit gerade einmal 22 Jahren am Steuer von BMW i Andretti Motorsport als jüngster Formel-E-Rennsieger in die Geschichtsbücher ein. Der nächste Renneinsatz von Maximilian Günther findet vom 10. bis 11. Februar beim Hyderabad E-Prix in Indien statt.

Gemeinsame Sache: Maximilian Günther ist offizieller Partner und Werbebotschafter für Racemates

Quelle: 9pm media GmbH & Co. KG

Fotos:Copyright Maserati MSG Racing

Kopernikus Automotive gewinnt Auftrag für VW Test Facility

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Selbstfahr-Startup Kopernikus Automotive gewinnt Auftrag für VW Test Facility und erhält €3 Mio. Investment

Die Kopernikus Automotive GmbH, ein in Leipzig beheimatetes K.I.-Startup, dass auf fahrerloses hochautomatisiertes Parken und Autonomes Rangieren auf Level 4 spezialisiert ist, erhält ein € 3mio Folgeinvestment von Continental und dem TGFS Technologiegründerfonds Sachsen.

Nachdem sie den Auftrag für eine brandneue Test Facility für Automated Valet Parking Type 2 in Wolfsburg von Volkswagens CARIAD Softwaregruppe sowie zwei Aufträge für zwei Pilotprojekte in zwei Ford Autowerken im letzten Jahr erhalten hat, legt Kopernikus Automotive den nächsten Gang in Richtung Serienentwicklung ein und sammelt drei weitere Millionen Euro Kapital ein: “Diese Kapitalerhöhung sichert ab, dass wir unsere Serienentwicklung und Sicherheitszertifizierung für eine der ersten wirklich fahrerlosen Anwendungen, die wir alltäglich sehen werden, abschließen können”, sagt der COO von Kopernikus, Tim von Törne.

Kopernikus fokussiert seine K.I.-Entwicklung auf Autonomous Valet Parking und infrastruktur-basiertes Manövrieren: Dabei werden alle Fahrzeuge von Kameras und Computern überwacht und gefahren, die im Gebäude oder auf einem Gelände untergebracht sind (häufig ein Parkhaus, ein Logistikzentrum oder eine Fahrzeugfabrik). Kopernikus rüstet dieses Gelände mit einer Künstlichen Intelligenz aus, die ein Auto sicher fahren kann.

Die neue Test Facility in Wolfsburg wird von Volkswagens Softwaregruppe CARIAD betrieben und soll als Entwicklungs- und Erprobungsfläche für die Entwicklung neuer Fahrzeuge mit Automated Valet Parking Funktion genutzt werden: “CARIAD wird hier mit Kopernikus Automated Valet Parking erproben und an neuen Anwendungsfällen des automatisierten Fahrens arbeiten”, sagt Rudolf Leinfelder von CARIAD.

“Für ein Start-Up Unternehmen ist es nicht einfach, in die Automobilindustrie zu kommen, gerade mit einer K.I.-basierten Fahrfunktion. Deshalb sind wir sehr dankbar gegenüber allen Partnern und Automobilherstellern, insbesondere hier in Deutschland, die mit uns in den letzten Jahren zusammen an dieser neuen Technologie gearbeitet haben und uns in verschiedenen Arbeitsgruppen und Konstellationen ermöglicht haben, Automated Valet Parking zu erproben, zu testen und erstmals zu implementieren – und es gemeinsam in die Spezifikation und Standardisierung zu bringen, denn bei dieser Technologie müssen Auto und Infrastruktur zusammenarbeiten”, sagt Stefan Jenzowsky, CEO von Kopernikus Automotive.

Continental und TGFS hatten bereits in Kopernikus Automotive investiert – und Continental hat inzwischen angefangen, ein Kopernikus-basiertes System weltweit zu vermarkten, unter anderem mit einer Live Demonstration der Technologie auf der CES 2023 in Las Vegas Anfang Januar. „Diese innovative Technologie begeistert, weil sie auf jedes Fahrzeug heute in Serienproduktion angewendet werden kann. Es braucht hierzu keine zusätzlichen Sensoren oder Computer im Fahrzeug. Unsere Kunden können heute beginnen, Kosten zu sparen – und sie können morgen fahrerloses Automated Valet Parking zu ihren Kunden bringen”, sagt Laurent Fabre, Leiter des Segments Passive Safety and Sensorics bei Continental.

Sören Schuster, der Geschäftsführer des TGFS fügt hinzu: “Kopernikus Automotive hat herausragende Fortschitte bei der Entwicklung ihres Systems in den letzten zwei Jahren gemacht – nicht nur unter Laborbedingungen, sondern auch bereits in einer ganzen Reihe von Testanwendungen im Feld. Wir sind froh und stolz, die Entwicklung des sehr engagierten Kopernikus-Teams auch weiterhin zu begleiten.“

Bild Ein Kopernikus Testfahrzeug auf der CES2023 in Las Vegas (© Kopernikus Automotive)

Quelle Bild und Text: Kopernikus Automotive GmbH

PwC-Report: Klimaschutztechnologien bleiben attraktiv für Risikokapitalgeber

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klimaschutztechnologien

Wagniskapitalgeber investieren weiter in Klimaschutztechnologien

Mit dem 53. Weltwirtschaftsforum in Davos diskutierten Politik und Wirtschaft einmal mehr auf der großen Bühne die Folgen des Klimawandels. Eine wichtige Erkenntnis: Die nachhaltige Transformation gelingt nur mit den richtigen Technologien. Das wissen inzwischen auch viele Investoren. So zählt Climate-Tech für Risikokapitalgeber weiterhin zu den beliebtesten Investitionsfeldern. Zu diesem Ergebnis kommt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland in ihrem Bericht „State of Climate Tech 2022“. Demnach entfiel 2022 rund ein Viertel des weltweiten Venture Capitals (VC) auf den Bereich der Klimaschutztechnologien.

Märkte für Klimatechnologie bleiben stabil

Insgesamt investierten Wagniskapitalgeber in den ersten neun Monaten des Jahres mehr als 50 Milliarden US-Dollar in Technologien zur Bekämpfung des Klimawandels, 2 Milliarden Dollar davon konnten sich deutsche Startups sichern. „Die Märkte für Klimatechnologie zeigen sich erfreulich stabil“, sagt Nicole Röttmer, Partnerin und Climate Leader bei PwC Deutschland. „Befürchtungen, dass der Einmarsch von Russland in die Ukraine, die hohe Inflation und die Kurskorrektur an den Kapitalmärkten das Vertrauen der Anleger stark beschädigen würde, scheinen sich nicht zu bewahrheiten.“

Zugleich konstatiert der Bericht, dass Venture Capital inzwischen vor allem in die Klimatechnologien fließt, die besonders stark zur Emissionssenkung beitragen. Entfielen im vergangenen Jahr global betrachtet noch 39 Prozent der Investitionen auf diese Segmente, floss 2022 bereits mehr als jeder zweite VC-Dollar (52 Prozent) dorthin. Hierzulande profitierten 2022 dabei vor allem Klimatechnologie-Startups aus der Bau- und Energiewirtschaft. „Aber auch IT-Wirtschaft und Industrie sowie industrielle Climate-Tech-Startups weckten mit innovativen Lösungen zur Analyse von Treibhausgasemissionen das Interesse der Investoren“, so Röttmer. Deutsche Startups aus diesen Segmenten konnten im Berichtszeitraum Wagniskapital in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar einsammeln.

Investitionen müssen weiter steigen

Nichtsdestotrotz verzeichnet der PwC-Report auch weniger positive Trends: Einerseits sinken seit 2021 sowohl die Anzahl als auch der Gesamtwert kleinerer Deals von unter 5 Millionen US-Dollar. Im Erhebungszeitraum (Q1 bis Q3/2022) schlossen deutsche Startups nicht einmal halb so viele Deals wie 2021 in dieser Kategorie ab. Rainer Kroker, Partner und ESG Leader bei PwC Deutschland „Da kleinere Summen vor allem in den frühesten Finanzierungsphasen getätigt werden, weist dieser Abwärtstrend auf eine schwache Pipeline hochwertiger Startups hin.“

Darüber hinaus investieren Wagnis-Kapitalgeber zwar weiterhin in Klimatechnologie, allerdings längst nicht mehr so viel wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2021 sanken die Barmittel zwischen Januar und September dieses Jahres weltweit um ein knappes Drittel (30 %). „Insgesamt bleiben die Risikokapitalinvestitionen in deutsche Climate-Tech-Unternehmen zwar einigermaßen stabil, aber eben auch deutlich unter dem, was es zum Stopp des Klimawandels braucht“, resümiert Kroker. Denn um die beim letzten Welt-Klimagipfel nochmals verschärften Emissionsziele zu erreichen, brauche es in Deutschland und anderswo deutlich mehr Anstrengungen.

Bild Portraitfoto Nicole Röttmer, Partnerin und Climate Leader bei PwC Deutschland

Quelle PwC

Österreichs Süßwarenmarkt im Wandel: 76 % wollen Zuckerkonsum einschränken

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Vielversprechende Zukunftslösung: Zuckerersatz-Formel von NEOH vor Einzug in Industrie

Die Diskussion über Zucker als Gesundheitsproblem wurde in den letzten Jahren immer intensiver. Das zeigt sich auch in der Einstellung der Österreicher:innen: Laut einer aktuellen Umfrage1 glauben knapp zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung (63 %), heute bewusster auf Zucker zu verzichten und mehr auf ihre Gesundheit zu achten als noch vor ein paar Jahren.2 Drei von vier Österreicher:innen (76 %) möchten ihren Zuckerkonsum dauerhaft einschränken. 7 % geben sogar an, schon lange auf Zucker zu verzichten und nur für 17 % spielt die Einschränkung des Zuckerkonsums nicht wirklich eine Rolle.

Die Ergebnisse zeigen eine positive Entwicklung: Das Bewusstsein für das Thema Zucker ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – vor allem, was die gesundheitlichen Auswirkungen betrifft. So glauben heute 89 % der Befragten (2018: 87 %), dass zu viel Zucker schlecht für ihre Gesundheit ist und 87 % befürchten, dass sie durch zu hohen Zuckerkonsum Gewicht zunehmen (2018: 83 %). Knapp drei Viertel der Österreicher:innen (73 %) sind der Meinung, dass Zucker zwar kurzfristig ein Energielieferant ist, nach kurzer Zeit aber Müdigkeit und Trägheit eintritt (2018: 62 %). Und 64 % glauben, dass zu viel Zucker schlecht für die Haut ist (2018: 53 %). Fast jede:r Zweite (45 %) hat nach dem Konsum von Zucker ein schlechtes Gewissen (2018: 45 %).

Alternativen sind gefragt: Transformation der österreichischen Süßwarenbranche
Wer grundsätzlich den Zuckerkonsum einschränken möchte, hat dafür einige Hürden zu überwinden: Fast die Hälfte (44 %) möchte nicht generell auf Süßigkeiten verzichten und für jede:n Dritte (31 %) gibt es zu wenige Alternativen, die gut schmecken. Für ein Viertel (25 %) gibt es zu viele Versuchungen wie beispielsweise am Arbeitsplatz oder durch Freunde. 16 % geben an, aus Zeitmangel oft zu zuckerhaltigen Snacks zu greifen und knapp jede:r Zehnte (9 %) meint, Zucker einfach nicht wiederstehen zu können.

Um diese Barrieren besser bewältigen zu können, braucht es ein breites Angebot an schmackhaften Alternativen. Als Reaktion auf die Bedürfnisse der Konsument:innen befindet sich der Süßwarenmarkt in einem Wandel. Das beweist nicht zuletzt das heimische, auf zuckerfreie Süßwaren spezialiserte Food-Tech NEOH mit seiner Zuckerersatz-Formel ENSO16: Als vielversprechende Zukunftslösung hat der Rohstoff das Potenzial, herkömmlichen Zucker zu 100 % zu ersetzen „Wir haben von Beginn an hart daran gearbeitet, eine Zuckersatzformel zu entwickeln, die geschmacklich nicht von Zucker zu unterscheiden ist.

Durch die Weiterentwicklung direkt am Produkt haben wir immer direkt den Geschmack der fertigen Snacks bewertet und entsprechend an der Formel gefeilt. So ist es uns gelungen, mit ENSO16 eine Lösung zu schaffen, die sich einfach auf alle Lebensmittel und in den verschiedensten Bereichen anwenden lässt“, so NEOH Gründer und Geschäftsführer Manuel Zeller. 

Heimische Zuckerersatz-Formel auf Erfolgskurs in der Industrie
Die positiven Auswirkungen von ENSO16 wurden kürzlich erstmals auch wissenschftlich bestätigt: So belegt eine klinische Studie der Medizinischen Universität Wien, dass die Zuckerersatz-Formel ENSO16 im Vergleich mit Zucker keine oder nur minimale Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel hat. „Ich sehe eine große Zukunft für die Anwendung unserer Zuckerersatz-Formel in der Industrie.

Für die breite Anwendung von ENSO16 in zahlreichen Lebensmitteln führen wir bereits vielversprechende Gespräche mit etablierten Playern in der Lebensmittelbranche“, so Zeller. Namhafte Unternehmen wie REWE, Eis-Greissler, Biogena und STAMAG Stadlauer Malzfabrik GmbH setzen schon seit vergangenem Jahr auf den innovativen Rohstoff.

Prominente Partner und neue NEOH-Produkte
Der Erfolg von NEOH zieht auch zahlreiche prominente Partner an Bord des Unternehmens: Neben Tennis-Ass Dominic Thiem und dem deutschen Fußball-Nationalspieler Jonathan Tah beteiligte sich vergangenes Jahr auch der bekannte Wiener Rapper RAF Camora am heimischen Food-Tech.

Der heiß begehrte Clou der Partnerschaft: Die neuen, gemeinsam entwickelten Drageelinos, die österreichweit bei BILLA und BILLA Plus erhältlich sind. Doch damit nicht genug: Im Februar wird NEOH mit einer weiteren Innovation Einzug in Österreichs Süßwarenabteilung halten und damit mit sechs Produkten im Süßwarenregal zu finden sein. „Mit sechs gelisteten Produkten – von den Riegeln über die NEOH Cream Cake bis zu den Drageelinos – spielen wir in der gleichen Liga wie die internationalen Konzerne Mars und Ferrero. Als junges, österreichisches Unternehmen sind wir darauf wirklich stolz“, freut sich Zeller.

Österreichs Süßwarenmarkt im Wandel: 76 % wollen Zuckerkonsum einschränken

Bild NEOH-GRÜNDERTEAM v.l.n.r.: Adel Hafizovic, Alexander Gänsdorfer, Manuel Zeller und Patrick Kolomaznik Copyright: © NEOH

Quelle Ketchum GmbH

Michael Müller ist Sales Director EMEA beim Technologieunternehmen NXRT

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Michael Müller ist Sales Director EMEA beim Technologieunternehmen NXRT

Der Vertriebsexperte Michael Müller (58) zeichnet ab sofort beim auf interaktive Echtzeitsimulationen spezialisierten Unternehmen NXRT als Sales Director EMEA für den Vertrieb des Produktspektrums im Automotive-Bereich verantwortlich. In der neu geschaffenen Position wurde er auch mit dem Aufbau und der Führung des Vertriebsteams sowie mit der Errichtung des Münchner Büros betraut. Er entlastet damit die beiden NXRT-Geschäftsführer Lukas Stranger und Martin Wagner, die sich nun noch mehr auf die strategische Unternehmensentwicklung konzentrieren können.

Müller bringt jahrelange Vertriebserfahrung mit Umsatzverantwortung im Automotive-Bereich und ein starkes Netzwerk in das Unternehmen ein. Seine wichtigsten beruflichen Stationen vor dem Einstieg bei NXRT führten ihn zu Dassault Systems 3DExcite und der Realtime Technology AG (RTT AG).

Über die Entwicklungsplattform von NXRT können Automobilunternehmen eigenständig Test-, Trainings- und Verkaufslösungen erstellen. Damit lassen sich z. B. moderne Assistenzsysteme testen und der Umgang mit Gefahrensituationen unter sicheren Bedingungen üben. Zur Auswahl steht eine Vielzahl an immersiven Fahrzeug-Simulationen, die sich die Nutzer individuell zusammenstellen können. Zu den Kunden zählen namhafte Unternehmen wie Porsche, Audi, AVL, die Rhomberg Sersa Vossloh GmbH sowie die Rail4mation AG. Michael Müller wird die Zusammenarbeit von NXRT mit OEM, Tier1 und Händlern in der Automobilbranche intensivieren und ausbauen.

In seiner Freizeit unternimmt er gerne Wanderungen mit seinem Hund oder geht seinen anderen beiden Leidenschaften Autos und Fußball nach.

Bildtext: Michael Müller vertreibt immersive Fahrzeug-Simulationen für Test-, Trainings- und Verkaufszwecke in der Automobilbranche

Bildquelle: NXRT

Quelle: NXRT

ChatGPT verzeichnet ein rasantes Wachstum

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ChatGPT verzeichnet ein rasantes Wachstum: Experte erklärt, wie die revolutionäre Text-KI die Zukunft des Marketings bestimmen wird

ChatGPT, der mächtige Chatbot des Entwicklers OpenAI, hat das Internet im Sturm erobert. Mit seinen zielsicheren Antworten auf so gut wie jede Frage fasziniert er weltweit – nicht zuletzt, weil er dazu in der Lage ist, ein kohärentes Gespräch mit seinen Usern zu führen. Kein Wunder, dass auch immer mehr Unternehmen die Vorteile von ChatGPT für sich nutzen möchten.

„Gerade im Marketing wird die Technologie bald schon unverzichtbar sein“, prognostiziert der Marketing-Profi Raoul Plickat, der sich auf Big Data und Artificial Intelligence spezialisiert hat. „Dass die KI in Zukunft kostenpflichtig werden soll, ist in diesem Zusammenhang eine gute Nachricht, denn sie lässt vermuten, dass OpenAI die Weiterentwicklung des Tools durch finanzielle Mittel beschleunigen möchte.“ Im Folgenden verrät Raoul Plickat, wie der Chatbot aus seiner Sicht bald im Marketing zum Einsatz kommen wird.

Ausgangslage: Die zahlreichen Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz

Schon jetzt bietet künstliche Intelligenz zahllose Möglichkeiten, die noch vor einigen Jahren unvorstellbar gewesen wären. Dabei wird die Technologie hinter Chatbots wie ChatGPT kontinuierlich weiterentwickelt und immer leistungsfähiger, um die Konversationen noch realistischer und menschenähnlicher zu gestalten.

Mit Erfolg: Bereits jetzt ist künstliche Intelligenz dazu in der Lage, den Arbeitsalltag vieler Menschen zu erleichtern – so zum Beispiel, indem sie nach Vorgabe eines Themas dabei hilft, ganze Power-Point-Präsentationen mitsamt passender Titel, Texte und individueller Bilder zu erstellen. Ebenso sind Tools wie ChatGPT dazu in der Lage, persönliche Notizen durch nützliche Zusatzinformationen zu ergänzen, die sie selbstständig recherchieren und einfügen.

Für die Zukunft des Menschen bedeutet das, dass auf lange Sicht ganz neue Aufgaben- und Tätigkeitsfelder entstehen werden. KIs werden in Zukunft also nicht massenweise Jobs anstelle von Menschen erledigen, sondern die heutigen Arbeitsfelder eher erweitern. Denn KIs benötigen trotz aller Leistungsfähigkeit eine Person, die weiß, welche Fragen sie stellen muss, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Ein Beispiel: Um automatisch einen detaillierten Marketingplan zu erhalten, muss der Mensch, der die Technologie für seine Zwecke nutzt, sich zuvor ausführlich mit dem Thema Marketing befasst haben. Denn ein Tool wie ChatGPT ist immer nur so smart wie der Mensch, der es nutzt.

Warum ChatGPT aktuell noch nicht ausgereift genug ist

Aktuell ist ChatGPT für professionelle Anwender noch nicht in jedem Bereich einsetzbar, denn da das Tool mit minderwertigen Daten gefüttert wird, ist es schlichtweg noch nicht ausgereift und zuverlässig genug. Das wird sich allerdings schnell ändern, wenn die Text-KI kostenpflichtig wird. Dieser Schritt zeigt, dass die Weiterentwicklung durch finanzielle Mittel vorangetrieben werden soll. Hinzu kommt, dass ChatGPT durch die Kostenpflichtigkeit mit hochwertigeren Anfragen versorgt wird. Schließlich wird wohl kein Nutzer einen kostenpflichtigen Service für unnötige Spielereien missbrauchen. Dadurch wird auch die Qualität der gelieferten Resultate steigern – mit der Folge, dass die Technologie jeden Monat besser wird. Letztendlich wird die Text-KI so zu einem wertvollen Helfer in ganz unterschiedlichen Branchen werden.

So zum Beispiel im Marketing: Aufgrund des großen Potenzials möchten immer mehr Unternehmen die Vorteile von ChatGPT für sich nutzen. Es handelt sich um eine echte Revolution, denn die Text-KI ist das erste Tool, das maschinelles Lernen und natürliche Sprachverarbeitung nutzt, um personalisierte Antworten zu liefern. Dadurch kann die Verwendung von ChatGPT zum Beispiel die Effizienz von Marketingkampagnen steigern.

Schon jetzt kann die Technologie problemlos für tägliche Arbeiten wie die Kommunikation mit Kunden, die Erstellung von Texten für Social Media oder die Analyse von Kunden herangezogen werden. Das Tool kann in Sekundenschnelle verschiedene Varianten mit individueller Ansprache erstellen – und dem User so immens viel Zeit abnehmen. Erzielt der Entwickler OpenAI weiterhin in diesem Tempo Fortschritte, ist in den nächsten zwei bis drei Jahren eine starke Disruption in diesem Feld zu erwarten – eine Entwicklung, die durch die geplante Kostenpflichtigkeit von ChatGPT noch zusätzlich begünstigt werden wird.

Ausblick: Künstliche Intelligenz als Tool der Zukunft

Der derzeitige Boom von ChatGPT macht klar: Künstliche Intelligenz ist im Kommen. Für die Zukunft könnte sie durchaus ein hilfreiches Tool sein, sofern sie weiter verbessert und richtig eingesetzt wird. Die aktuelle Version ChatGPT-3 ist dabei nur der Anfang: Noch dieses Jahr soll mit ChatGPT-4 eine leistungsfähigere Version mit verbesserten Features auf den Markt kommen. Angesichts dieser raschen Fortschritte ist davon auszugehen, dass künstliche Intelligenz die unterschiedlichsten Dinge vereinfachen wird – darunter auch den Arbeitsablauf im Marketing.

Autor:

Raoul Plickat ist Gründer von CopeCart und Marketing.MBA. Er ist seit 2012 im Marketing-Bereich tätig und hat sich seitdem zu einem der gefragtesten Marketer Deutschlands entwickelt. In seiner Tätigkeit optimiert der Experte die Positionierung und Marketingmaßnahmen großer Marken. Für sein Wirken wurde er unter anderem mit dem „TWO COMMA X-Award“ ausgezeichnet.

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

tonies übertrifft die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2022

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tonies übertrifft die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2022 mit einem sehr starken US-Geschäft und erreicht die Prognose für Profitabilität

tonies SE („tonies“), eine international führende digitale Audio-Plattform für Kinder mit der preisgekrönten Toniebox, hat vorläufige und ungeprüfte Ergebnisse für das Gesamtjahr 2022, das am 31. Dezember 2022 endete, veröffentlicht. Dank eines sehr starken Weihnachtsgeschäfts hat tonies seine Umsatzprognose für die Gruppe und den US-Markt übertroffen und seine Prognose für die adjusted EBITDA-Marge erreicht.

Marcus Stahl, Co-Founder und Co-CEO, sagt: „Ein weiteres Mal haben wir unsere Versprechen gehalten. Im Jahr 2022, einem Jahr, das von zahlreichen Herausforderungen geprägt war, hat tonies seine Umsatzprognose sogar übertroffen. Unser Geschäftsmodell funktioniert dank der fantastischen Arbeit und des Engagements unseres gesamten Teams und dank der anhaltend hohen Nachfrage nach unseren fantastischen Produkten weiterhin sehr gut. Wir gehen gestärkt in das neue Jahr und sind zuversichtlich, dass wir unsere internationale Expansion auch 2023 erfolgreich vorantreiben werden.“

tonies verzeichnete im Jahr 2022 insgesamt eine sehr starke Geschäftsentwicklung. Der Umsatz der Gruppe wird voraussichtlich die Jahresprognose von EUR 250 Millionen übertreffen und rund EUR 255 Millionen erreichen, was einer Wachstumsrate von ca. +36% gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 188 Millionen entspricht. 

tonies hat das Jahr 2022 mit einem sehr deutlichen Wachstum im vierten Quartal von mehr als +40% im Vergleich zum Vorjahr abgeschlossen, was einem absoluten Umsatz von rund 
EUR 117 Millionen entspricht. Diese Entwicklung wurde durch eine sehr starke Kundennachfrage im Weihnachtsgeschäft getrieben, insbesondere in den USA. Der US-Markt setzte seinen rasanten Wachstumskurs auch im vierten Quartal fort und übertraf mit einem erwarteten Umsatz von rund EUR 65 Millionen sogar klar die Umsatzprognose von 
EUR 52 Millionen für das Gesamtjahr 2022.

Haupttreiber war der weitere Roll-out von tonies, teilweise unterstützt durch die Aufwertung des USD gegenüber dem EUR. Gleichzeitig hat sich das Wachstum in der profitablen DACH-Region nach einer zwischenzeitlichen Verlangsamung der Umsätze im dritten Quartal 2022 im vierten Quartal wieder beschleunigt und eine positive Entwicklung gezeigt. 

Es wird erwartet, dass sich die adjusted EBITDA-Marge von -8,1% im Jahr 2021 deutlich verbessern und im Jahr 2022 innerhalb der prognostizierten Spanne von -5% bis -2% liegen wird. 

Die finalen Zahlen sowie die Prognose für das Gesamtjahr 2023 werden zusammen mit dem Geschäftsbericht der tonies SE am 13. April 2023 veröffentlicht.

Die beiden CO-CEOs der tonies SE, Marcus Stahl und Patric Faßbender / tonies.com

Quelle tonies GmbH

AI:MAG: Neues Magazin im Bereich KI gelauncht

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AI:MAG

Die FUNDSCENE Media gibt bekannt, dass das Unternehmen alle drei Monate ein neues Magazin im Bereich Künstlicher Intelligenz veröffentlicht. Das Magazin mit dem prägnanten Titel AI:MAG ( zusammengesetzt aus Artificial und Magazin) richtet sich an Fachleute, Entscheidungsträger und Interessierte, die sich über die neuesten Forschungsprojekte, praktische Beispiele aus der Industrie und Anwendungsbereiche der KI informieren möchten.

In der 1. Ausgabe wurden u.a. der KI Mindverse verschiedene Aufgaben gestellt  z.B. ImmobilienExpose verfassen, eine Verabschiedungsrede für einen Mitarbeiter schreiben, Artikel inkl. Quellenangaben verfassen. Wie sich der ChatGPT Mitbewerber geschlagen hat, lesen Sie in der aktuelle Ausgabe.

“Künstliche Intelligenz: Ein Tauziehen zwischen Angst und Effizienz“ von Stefan Spelter, Geschäftsführer der MyVerse GmbH ist nur einer von vielen interessanten Gastbeiträgen.

Das Magazin bietet einen tiefen Einblick in die Welt der KI und deckt Themen ab, die für die Branche von entscheidender Bedeutung sind. Es werden auch KI-Tools vorgestellt und getestet, um Lesern eine fundierte Entscheidung bei der Wahl geeigneter Programme zu ermöglichen.

„Unser Ziel ist es, den Lesern ein umfassendes Verständnis der KI und ihrer Anwendungen zu vermitteln. Wir sind stolz darauf, ein Magazin zu veröffentlichen, das für alle, von Anfängern bis hin zu Experten, einen Mehrwert bringt“, sagte ein Sprecher der FUNDSCENE Media.

Das AI-Magazin von FUNDSCENE ist ab sofort bei Readly, United Kiosk und zeitnah im eigenen Onlineshop erhältlich.

Erst vor einigen Wochen hat die FUNDSCENE Media das wöchentliche Wirtschaftsmagazin „Paul F“ gestartet. Wir berichteten.

AI:MAG: Neues Magazin im Bereich KI gelauncht

Quelle: FUNDSCENE Media

Kunst als Dialograum: Warum wir echten Afghanistan-Expert:innen zuhören sollten

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nahid shahalimi

Die Projekte der Autorin, Produzentin und Menschenrechtsaktivistin Nahid Shahalimi drehten sich zuletzt fast immer um ihr Geburtsland Afghanistan.

Auf der herCAREER 2022 stellte sie ihr Buch „Wir sind noch da!“ vor. Kürzlich hat sie die afghanische Nationalhymne im Opernstil neu arrangiert – gesungen von Jugendlichen unter 20 Jahren. Im herCAREER-Interview spricht die weltweit bekannte Vielfachkünstlerin darüber, wie sie ihre Projekte auch unter schwierigsten Bedingungen zum Erfolg führt. 

„Ich male Bilder, mache Ausstellungen, schreibe Bücher und produziere Kunst-Projekte“, sagt Nahid Shahalimi, die auch Social Impact CEO und Menschenrechtsaktivistin ist. Gerade wird sie häufig als Autorin wahrgenommen. Mit ihrem Buch „Wir sind noch da!“, in dem 13 Frauen aus Afghanistan über sich berichten, war sie zuletzt auch auf der herCAREER in München. 

Bei dieser Gelegenheit beteiligte sie sich in einer prominent besetzten Podiumsdiskussion zum Thema feministische Außenpolitik. Auf die Frage, ob sie von der deutschen Politik diesbezüglich enttäuscht sei, sagtNahid Shahalimi nun im Interview: „Enttäuschung ist leicht gesagt. Deutschland hat absolut nichts gemacht in der letzten Zeit.“ Es habe viel Gatekeeping gegenüber Afghanistan gegeben. Man ziehe lieber sogenannte Berater:innen zu Rate anstatt aus erster Hand echte Afghanistan-Expert:innen zu hören. Das ändere sich seit der Machtübernahme der Taliban erst jetzt ganz langsam.

„Wir sollten immer mit den Leuten sprechen, die wirkliche Expertise haben. Sonst wird ein Narrativ von Opfern gebaut“, betont die Vielfachkünstlerin. In Medien-Berichten über Afghanistan werde oft die Geschichte ausgeblendet. Es habe in dem Land allen geschlechtsspezifischen Problemen zum Trotz auch viele Fortschritte gegeben. „Wir müssen daran arbeiten, genau wie der Rest der Welt auch.

Denn KEIN Land auf dieser Welt ist bisher völlig gleichberechtigt.“ Wenn man nur von Krieg und Unterdrückung der Frauen erzähle, entstehe ein einseitiges Bild, das afghanische Frauen zu exotischen Wesen mache. „Sie sind so weit weg, dass wir uns nicht mit ihnen verbinden müssen.“ 

Dieses Denkmuster möchte Nahid Shahalimi durchbrechen, in all ihren Aktivitäten – seien sie politisch oder künstlerisch. Gerade hat sie die afghanische Nationalhymne im Opernstil neu vertont. Dass Frauen unter 20 Jahren die Hymne singen, war in der afghanischen Musik schon immer ein Tabu. Ein 20-jähriger Musiker hat die Instrumentalbegleitung übernommen.

Auch das ist ein Statement. „Es ist niemand erlaubt, Musik zu machen. Die Taliban verbrennen Musikinstrumente, sie schlagen Musiker – Männer und Frauen“, berichtet die Künstlerin, die ein anderes Bild ihres Geburtslandes zeigen möchte. „Viele junge Menschen werden jetzt auf diese Art von Musik aufmerksam und fragen sich. Das ist für sie eine neue Welt.“ Türen öffnen, einen Dialog führen und der Jungend mehr vertrauen – darum geht es Nahid Shahalimi. „Wenn wir mehr für Frauen erreichen möchten, kommen wir nicht immer mit Revolution und harten Worten weiter. Es braucht eine Evolution der Generationen.“ 

Ihre Arbeit als Künstlerin und Gründerin des Sozialunternehmens „We the Women“ wird durch die aktuelle Entwicklung in Afghanistan erschwert. Trotzdem verliere sie nie die Hoffnung, sagt Nahid Shahalimi. Ihre Projekte erregen viel Aufmerksamkeit. Eines ihrer Erfolgsgeheimnisse lautet: ganz viel Flexibilität. „Ich sage nie, es muss so sein. Wenn etwas nicht passiert, ist es oft nicht der richtige Moment. Dann sollte man Dinge auch loslassen können.“ 

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Fotograf /Bildquelle Dr. Isa Foltin

Quelle messe.rocks GmbH