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BM H und ISB investieren in hochwertige Rasur- und Barberprodukte

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Störtebekker

Frisches Kapital für Störtebekker (SSA)

Die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH („BMH“), die mittelständische Beteiligungs- und Venture-Capital-Gesellschaft des Landes Hessen, investiert in Störtebekker Shaving Accessories GmbH (SSA). Das junges E-Commerce Start-Up lässt die traditionelle Rasur und Bartpflege mit qualitativen zero-waste Produkten neu aufleben und generiert bei ihren Kunden ein „Barbershop-Feeling“ für zuhause. Neben der BMH als Lead-Investor haben sich die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) über ihre Tochtergesellschaft Venture-Capital Rhein-Neckar (VC RN) und ein Co-Investor an der Finanzierungsrunde im oberen sechsstelligen Bereich beteiligt.

SSA wurde von Martin Picard 2017 als Amazon Shop gegründet, mit dem Ziel dem Kunden als Barbier in seinem eigenen Zuhause zur Seite zu stehen. 2020 folgte der Onlineshop, über welchen die hochwertigen Rasur- und Bartpflegeprodukte, wie Rasierhobel, – pinsel und -messer zusätzlich vertrieben werden. Das Sortiment wird durch die komplette Zubehörpalette ergänzt: Seifen, Bartbalm, Rasieröl, Kämme und Bürsten komplettieren so das persönliche Rasurerlebnis. Neben einem Videotutorial rund um die Bartpflege wird das Unternehmen die Produktpalette in naher Zukunft um weitere Accessoires für Männer ergänzen. 

„Die Marke Störtebekker soll bei unseren Kunden für Männlichkeit, Freiheit und Entspannung stehen und die Rasur vom „lästigen Übel“ zum positiven Ritual transformieren.“, beschreibt Martin Picard, Gründer und Geschäftsführer von SSA, seine Vision des heimischen Barbershops und fügt hinzu: „Im Gegensatz zu den weit verbreiteten Systemrasierern setzen wir auf Produkte, die auch in professionellen Barbershops verwendet werden. Unsere plastikfreien Produkte zeichnen sich durch ein optimales Rasurergebnis mit weniger Hautirritationen aus.“  

Die neuen finanziellen Mittel im oberen sechsstelligen Bereich sollen überwiegend für die Ausweitung der Vertriebsaktivitäten auf weitere Verkaufsplattformen, den Einzelhandel sowie Barbershops eingesetzt werden.  

„Trotz Bootstrapping hat SSA bereits in den ersten Jahren aufgrund des großen persönlichen Engagements von Martin Picard eine beeindruckende Umsatz- und Ertragsentwicklung gezeigt. Wir freuen uns, das Unternehmen bei der weiteren Geschäftsentwicklung und beim Ausbau einer starken Marke unterstützen zu können“, so der zuständige Investment-Manager Dirk Pieper von der BM H Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH, die u. a. den Fonds Hessen Kapital III (EFRE) GmbH verwaltet. 

„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit den Kollegen aus Hessen dieses vielversprechende Unternehmen auf seinem Wachstumskurs begleiten zu können“, so Mike Walber, Leiter des Bereichs Venture Capital der ISB.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild Produktbeispiel Rasur (Quelle: Störtebekker)

Quelle IWK GmbH

Marken entdecken das Metaverse

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400 Besucher bekamen beim ersten Markenfestival in Düsseldorf Einblicke in die neuesten Trends und Entwicklungen rund um die digitalen Paralleluniversen.

Das Metaverse gilt nicht nur in der Technologie-Branche als die Zukunft des Internets. Die neue virtuelle Erweiterung der realen Welt beschäftigt zunehmend auch viele Branchen und Marken. Doch gerade in Deutschland und anderen europäischen Ländern ist vielen Bürgern der Begriff und was sich dahinter verbirgt noch unbekannt.

Beim ersten von ESB Marketing Netzwerk und D.LIVE präsentierten Markenfestival in der MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf berichteten über 60 Top-Speaker über die aktuellsten Entwicklungen rund um die digitalen Paralleluniversen, in denen verschiedene Aktivitäten wie Einkaufen, Arbeiten, Spielen oder Reisen möglich sind. Auf vier Bühnen wurden Trends diskutiert und Entwicklungen vorgestellt. Marken wie Vodafone, PwC, Nissan, Meta, Kaufland oder Hewlett Packard Enterprise präsentierten ihre Strategien im Umgang mit der neuen virtuellen Welt.

„Das Metaverse hat ein Riesenpotenzial“
Die Entwicklung des Metaverse ist in den vergangenen Jahren rasant vorangeschritten – und erwartet wird, dass sie in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird. „Für Brands wird es künftig von großer Bedeutung sein, wie sie die Vielzahl von Möglichkeiten des Metaverse für sich und ihre Zwecke nutzen. Diejenigen, die jetzt einsteigen, legen die Basis für eine Zukunft, in der sich immer mehr Menschen und Brands im Metaverse tummeln werden“, sagt Marc HerronHead of Strategy von Sparks, dessen Agentur in den USA ganzheitliche Markenerlebnisse im Metaverse entwickelt.

Über die Chancen für Marken, die sich als „frühe Mover“ auf dem Weg ins Metaverse ergeben, sagt Lisa DauvermannHead of Commerce Platforms bei Meta (Facebook): „Das Metaverse ist die Weiterentwicklung des Internets und hat ein Riesenpotenzial. Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, dass sich ein neues Ökosystem entwickelt. Wir bleiben nicht stehen, sondern kreieren einen Mehrwert, der das digitale Leben unter dem Strich einfacher machen soll.“

Christian MaierHead of Integrated Channel Management bei Vodafone Deutschland, sieht in den Möglichkeiten des Metaverse nicht nur für Kommunikationsunternehmen eine große Chance, die es zu nutzen gilt: „In den nächsten Jahren wird das Thema Metaverse für Unternehmen aus allen Branchen stetig und massiv an Bedeutung gewinnen. Das, was wir gerade erleben, ist erst noch eine Transformationsphase.“ Auch im Bereich Stadtmarketing und Tourismus nimmt das Metaverse zunehmend eine wichtigere Rolle ein, wie Armin MöllerLeitung Daten & Innovation bei Tirol Werbung, erklärt: „Es braucht ein neues Zielgruppensystem, das Motive der Konsument:innen und ihr Verhalten miteinbezieht. Das ,Warum‘ ist das neue ,Wohin‘.“

Trends und Innovationen zum Erleben und Ausprobieren
Neben dem fachlichen Input wurden auf dem Festivalgelände in der MERKUR SPIEL-ARENA die neuesten Trends und Innovationen aus der Markenwelt präsentiert. Auf der Presenter-Ebene gab es Innovationen und neue Dienstleistungen zu sehen und zu erleben. „Ziel des Festivals war es, das Potenzial des Metaverse für Unternehmen aufzuzeigen und Wege zu finden, wie Marken die neue Technologie für sich in Zukunft noch besser nutzen können“, sagt Hans-Willy BrockesGeschäftsführer ESB Marketing Netzwerk.

Auch Christian PoschmannExecutive Director Corporate Events bei D.LIVE, zog ein positives Fazit: „Wir sind sehr zufrieden mit der Erstauflage des Markenfestivals. Die MERKUR SPIEL-ARENA hat mit der Ausrichtung wieder einmal ihre Vielseitigkeit und Flexibilität bewiesen. Dass wir dieses Event mit vier verschiedenen Bühnen und der dazugehörigen Ausstellungsfläche auf diese Art und Weise durchführen konnten, zeigt die Variabilität der Arena, die sie zu einem perfekten Veranstaltungsort macht.“ Das Markenfestival soll ein Treffpunkt für Enthusiasten und Experten werden, um über die Zukunft des Metaverse zu diskutieren. Das nächste Markenfestival findet am 20. September 2023 in Düsseldorf statt. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild: Fotograf/Bildquelle: Gabriele Griessenböck 

Quelle ESB Marketing Netzwerk AG

Heidi Stopper: „Emotionale Intelligenz ist eine Quelle der Macht“   

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In der gegenwärtigen Zeit des Wandels und der Krisen sind Top-Manager:innen und Führungskräfte besonders gefordert. „Schon vor der Pandemie war die Wirtschaftswelt sehr schnelllebig. Die Pandemie und die multiplen Krisen haben das noch weiter verschärft – das klassische Leadershipmodell stößt bei diesen komplexen und schnelllebigen Herausforderungen an seine Grenzen“, sagt Prof. Heidi Stopper. Nach ihrer langjährigen Führungskarriere unter anderem als Personal-Vorständin bei der ProSieben Sat1 Medien AG und als Vice President Human Resources für EADS Astrium Satellites berät sie seit 2006 hochrangige Executives und Vorstandsmitglieder. 

Auf der herCAREER wird Heidi Stopper am 06. Oktober 2022 einen Vortrag zum Thema „Der neue Führungsstil: Wie Leadership durch den Einsatz von emotionaler Intelligenz und Bauchgefühl wirkungsvoller wird.“ halten. Im Vorfeld hat die herCAREER sie zum Interview gebeten. 

Die Ansprüche an Führung hätten sich in den vergangenen 15 Jahren wegen der Digitalisierung und Globalisierung und den zunehmenden Unsicherheiten verändert, sagt Heidi Stopper. War in den 1980er Jahren die ideale Führungskraft noch vor allem der oder die Expertin, die fachlich anleitet und wusste, was und wie es zu tun war, ging es in den 1990ern eher um strategische Zielsetzungen im Leadership. „Mit der Dynamik der Digitalisierung kam dieses Modell bereits an seine Grenzen. Die schwierigen Makrobedingungen der letzten Jahre sind zusätzliche Beschleuniger, Führung im Heute wirksamer auszurichten“, sagt die Expertin. Denn nicht nur im Außen, „auch im Innen gibt es immer mehr Druck von der Belegschaft.“

92 Prozent der Mitarbeitenden würden laut einer Studie nur dann im Unternehmen bleiben, wenn der Chef künftig empathischer führt. Und: „85 Prozent der Befragten einer kununu-Studie in Deutschland gaben an, dass in deutschen Unternehmen ein schlechter Führungsstil vorherrscht. Hinzu kommt ein großer Personalmangel aufgrund von Demografie und Fluktuation – nicht nur ihn Handwerksbetrieben, sondern auch im akademischen Bereich. Führungskräfte stehen also auch hier sehr unter Druck“, so Heidi Stopper. 

Heute müssten Führungskräfte also komplexe Herausforderungen lösen – „das bedeutet für Führungskräfte, sich weiterentwickeln zu müssen, Bewährtes und Gewohntes auf den Prüfstand zu stellen und an der eigenen Entwicklung aktiv zu arbeiten“ und „diverse Teams gekonnt zu führen“, so Prof. Heidi Stopper.

Hier kommt die Emotionale Intelligenz ins Spiel, die auch dank des US-Ökonoms Richard Thaler, der 2002 den Wirtschaftsnobelpreis für die Absage an den Homo Oeconomicus bekam, an Relevanz gewinnt. „Wir sind bei der Arbeit nicht ratio- und vernunftgesteuert. Vielmehr verfügen wir über drei Intelligenzsysteme: den Kopf mit der Ratio, das Herz mit seinen Emotionen und Gefühlen und den Bauch mit seiner Intuition und Instinkten. Für gelingende Führung sind alle drei Intelligenzsysteme wichtig“, so Heidi Stopper.

Die Top-ManagerInnen hätten nicht schlaflose Nächte wegen ungelöster Business-Fragen, sondern: „Schlaflose Nächte bereiten stets die Beziehungs- und Machtstrukturen,  die in jedem System bestehenden Konflikte und die damit verbundenen Emotionen. Je diverser ein Team ist, desto mehr Konfliktpotential entsteht.“ Daher seien diverse Teams auch nur dann ein Erfolgsrezept, wenn sie gut geführt würden. Das erfordere emotionale Intelligenz, nämlich in zwei Ausprägungen: „die Bewusstheit im Umgang mit den eigenen Emotionen und im Umgang mit den Emotionen anderer Menschen.“

Spannend ist auch die Frage, welche Emotionen am Arbeitsplatz überhaupt erlebt werden: „Fragt man Führungskräfte, nennen sie in erster Linie Ärger und Frust“, sagt Heidi Stopper. 

Ärger sei ein für Führungskräfte tolerables Gefühl – im Gegensatz zu Angst, Traurigkeit oder Scham, die oft in die Tiefen des Unterbewusstseins verdrängt würde. Sie empfiehlt den bewussten Umgang mit den eigenen Emotionen und Gefühlen, es gelte „innezuhalten, sie zu beobachten und den eigenen Reaktionsimpuls zu überprüfen.“

So wie auch Viktor Frankl, einer der bekanntesten deutschen Psychologen und Erfinder der Logotherapie, schon sagte: „Die größte Freiheit des Menschen liegt im Bruchteil der Sekunde zwischen Reiz und Reaktion.“ Auf der herCAREER wird Heidi Stopper in ihrem Vortrag einige praktische Tipps verraten, wie man die Reiz-Reaktionsmuster wirkungsvoll unterbricht und gut mit seinen Emotionen haushält.

Nicht nur das: Emotionale Intelligenz sei auch für die eigene Macht im positiven Sinne hochrelevant: „Emotionale Intelligenz ist nicht nur erforderlich in der Konfliktbewältigung und der Eigenführung, sie ist auch eine Quelle informaler Macht. Für Führungskräfte ist es wichtiger denn je, selbstwirksam zu sein und Gestaltungsräume zu erarbeiten. Richtig eingesetzte Empathie und mehr emotionale Kompetenz führen zu mehr Macht. Es führt aber vor allem zu mehr Erträglichkeit für alle Betroffenen. Damit wäre doch schon sehr viel gewonnen.“

Am 06. Oktober 2022 kommt Heidi Stopper auf die herCAREER-Expo, spricht beim Vortrag zum Thema „Der neue Führungsstil: Wie Leadership durch den Einsatz von emotionaler Intelligenz und Bauchgefühl wirkungsvoller wird.“ und ist als Table Captain auf der Abendveranstaltung herCAREER@Night zu Gast.

Heidi Stopper: „Emotionale Intelligenz ist eine Quelle der Macht“ 

 Bildquelle: Karin Volz

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Quelle messe.rocks GmbH

CANDIS revolutioniert die Finanzbranche nachhaltig

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CANDIS revolutioniert die Finanzbranche nachhaltig – 16 Millionen für KI-Buchhaltung

Nur jede vierte Buchhaltung in Deutschland ist digital aufgestellt. Durch den damit verbundenen Arbeitsaufwand, diverse Freigaben und lange Lagerzeiten kostet ein Unternehmen jede Rechnung so durchschnittlich zehn Euro. Das läppert schnell zu einer hohen Summe. CANDIS möchte mittels seiner KI-Software dabei helfen, Rechnungsfreigaben, Belegexporte sowie Zahlungen zu automatisieren. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Investoren wie Viola Fintech, Lightspeed und Viola Ventures sind von dem Konzept überzeugt. So wurden insgesamt 16 Millionen Dollar in der aktuellen Finanzierungsrunde eingesammelt. Zukünftig will CANDIS zudem das Portfolio durch digitale und physische Kreditkarten für Unternehmen erweitern, die Software ausbauen und mehr Mitarbeiter:innen einstellen.

Die Digitalisierung ist in den meisten Branchen längst angekommen. In vielen Abteilungen der Betriebe sind digitale Lösungen nicht mehr wegzudenken. Doch  deutsche Finanzabteilungen haben Aufholbedarf: Obwohl die Buchhaltung für den Erfolg eines Unternehmens von entscheidender Bedeutung ist, ist der Anteil manueller und ineffizienter Prozesse hier besonders hoch. Die Cloud-Software CANDIS hilft dabei, Rechnungen schnell und einfach freizugeben, statt Kolleg:innen den Pendelordner hinterherzutragen.

Rechnungsfreigabe, Export von Beleg- und Buchungsdaten oder Zahlungen – früher ein langwieriger und manueller Prozess – geht nun ganz einfach per Mausklick. Das Potenzial erkannten auch unter anderem namhafte Investoren wie Viola Fintech, Lightspeed und Viola Ventures und gaben in zwei Finanzierungsrunden insgesamt 30 Millionen US Dollar. Christian Ritosek, CEO und Gründer von CANDIS, bestätigt mithilfe der kräftigen Finanzspritze weitere Innovationen: „Mit dem starken Wachstum stiegen natürlich auch die Anforderungen unserer Kund:innen. Die Erweiterung unseres Angebots um intelligente Firmenkarten ist der nächste logische Schritt, da wir Unternehmen dadurch einen vollumfänglichen Einblick in ihre gesamten Ausgaben geben können.“

Aufholbedarf der Finanzbranche in Sachen KI

In Deutschland sind lediglich 25 Prozent der Buchhaltungsabteilungen ausreichend digital aufgestellt. Ordner mit eingeklebten Belegen und Mitarbeiter:innen, die verzweifelt vermisste Rechnungen suchen, sind ein gängiges Bild. Darauf deutet zumindest eine aktuelle Pleo-Studie  hin, die gemeinsam mit dem Umfrageinstitut Yougov durchgeführt wurde. Befragt wurden rund 3.000 Entscheider:innen und Budgetverantwortliche in ganz Europa, darunter auch 512 in Deutschland. Der Arbeitsaufwand für die manuelle Buchhaltung beläuft sich bei zwei Drittel der befragten Unternehmen aktuell auf einen Arbeitstag im Monat. Jedes fünfte Unternehmen benötigt sogar eine Woche.

In jeder fünften deutschen Firma geißelt die manuelle Buchhaltung selbst das Management mit administrativen Aufgaben an den Schreibtisch, so die Studie. „Das ist Zeit, die andernfalls kreativ und produktiv für das Unternehmen eingesetzt werden könnte. Führungskräfte von morgen sind keine Administrator:innen, sondern arbeiten eng mit ihrem Team“, weiß Ritosek. Deshalb wurde CANDIS entwickelt, um Unternehmen mithilfe des digitalen Tools mehr Kontrolle und Transparenz zu geben. Es verschafft einen 360-Grad-Überblick über Unternehmensausgaben sowie visualisiert und kategorisiert alle Ausgaben in Echtzeit mit nur einem Klick.

Große Investoren finanzieren Innovation für Buchhaltung

Durch die Einführung von Kreditkarten erhalten Kund:innen einen zentralen Überblick über alle Unternehmensausgaben in Echtzeit. Wo man früher wochenlang auf die monatliche Abrechnung warten musste, lassen sich die Kreditkartentransaktionen nun in Echtzeit einsehen. Durch den intelligenten Matching-Algorithmus der Software lassen sich die entsprechenden Belege direkt und einfach verknüpfen. Auf diese Weise kann man jederzeit nachvollziehen, wer welche Einkäufe getätigt hat.

„Statt die Kreditkarte der Geschäftsleitung herumzureichen, werden die Mitarbeiter:innen mit eigenen virtuellen oder physischen Kreditkarten ausgestattet“, weiß der Gründer von CANDIS. Damit entfallen zahlreiche Schritte, die alle Beteiligten Zeit und Nerven kosten: „Neue Karten können innerhalb von Sekunden beantragt und ausgestellt werden. Auch individuelle Budgets und hohe Limits werden flexibel festgelegt – immer genehmigt von der Finanzabteilung“, betont Ritosek. All dies geschieht direkt in CANDIS, ohne die Anwendung verlassen zu müssen. 

Das Prinzip hinter der Rechnungsmanagement-Software

Digitale Lösungen zu Optimierungszwecken müssen nicht immer aufwendig implementiert werden. CANDIS automatisiert die Rechnungsverwaltung für KMUs. Die Software bezieht beispielsweise Rechnungen aus verschiedenen Quellen. So können diese automatisch aus Online-Portalen wie etwa Amazon oder dem ausgewählten E-Mail-Postfach importiert werden. Vorkenntnisse oder lange Einführungsprojekte sind nicht nötig.

Dennoch stehen nach einer Einführung jederzeit Mitarbeiter:innen für Fragen zur Verfügung – ohne Zusatzkosten. Der vollständig integrierte Prozess ist nach 30 Minuten einsatzbereit: Wiederkehrende Tätigkeiten wie die Datenerfassung, Vorkontierung oder Dublettenprüfungen werden mithilfe künstlicher Intelligenz automatisiert. Rechnungen können somit entspannt verwaltet und Daten mühelos mit einem Klick nach DATEV exportiert werden. „In unserem digitalen Rechnungsarchiv in der Cloud sind sämtliche Dokumente gemäß den GoBD-Aufbewahrungsfristen und -standards für zehn Jahre gespeichert. Ab dem Zeitpunkt des Rechnungseingangs werden sämtliche Vorgänge nachvollziehbar festgehalten“, erklärt der Gründer. Das bedeutet Prüfungssicherheit und Transparenz. 

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Quelle Fullstop PR Deutschland GmbH 

TRUMPF investiert in das Start-up Tunable und die Entwicklung von Gassensoren

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Investitionsrunde über 6,4 Millionen Euro für Deep-Tech-Start-up Tunable

TRUMPF Venture führt gemeinsam mit dem französischen Technologieunternehmen GTT eine Finanzierungsrunde von 6,4 Millionen Euro in das Deep-Tech-Start-up Tunable AS an. Tunable entwickelt und produziert kompakte Sensoren, die auf MEMS-Technologie basieren. Die kleinen Sensoren identifizieren und analysieren mehrere Gase gleichzeitig und in Echtzeit.

„Tunable ermöglicht die elektronische Nase – eines der letzten zu digitalisierenden Sinnesorgane. Wir freuen uns, das Team von Tunable begleiten zu dürfen und mit der innovativen MEMS-Technologie die Funktionalität von Laborgeräten auf kleinstem Bauraum umzusetzen,“ sagt Dieter Kraft, Managing Director bei TRUMPF Venture. Das Unternehmen mit Sitz in Oslo (Norwegen) beschäftigt derzeit 23 Mitarbeiter und plant, mit dem Investment den Vertrieb und das Marketing weltweit auszubauen und die Entwicklung noch kleinerer Sensoren voranzutreiben.  

Beitrag zum Klimaschutz

Erste Produkte des Start-ups sind bereits in der Schifffahrtsindustrie im Einsatz. Dort messen sie Emissionen großer Schiffsmotoren und analysieren das Gas, das einigen Schiffen als Treibstoff dient. Derzeit testet Tunable die Sensoren in weiteren Bereichen, etwa bei der Analyse von Industrieabgasen und bei der Überwachung von Gasverteilernetzen. „Mit unseren Sensoren erfassen Unternehmen ihre Emissionen. Das schafft Transparenz und ist ein erster Schritt, um schädliche Gase zu reduzieren und das Klima zu schonen“, sagt Kristian Hovet, CEO von Tunable.

Das Deep-Tech-Start-up wurde 2015 als Spin-off des norwegischen Forschungslabors SINTEF gegründet. An der aktuellen Investitionsrunde beteiligen sich neben TRUMPF und GTT bestehende Investoren wie Skagerak Maturo, eine norwegische Venture Capital Investmentfirma. In einem zweiten Closing Ende dieses Jahres erhalten weitere Investoren die Möglichkeit, sich an der Finanzierungsrunde zu beteiligen.

Ein Labor im Mini-Format 

Die Technologie hinter den Sensoren basiert auf Infrarotspektroskopie. Sie macht sich zu Nutze, dass Gase auf Licht je nach dessen Wellenlänge unterschiedlich reagieren. In den Tunable Sensoren strömt Gas durch eine Kammer. Ein Lichtstrahl in einer definierten Wellenläge durchleuchtet das Gas. Diesen Lichtstrahl erzeugen eine Infrarotlampe und ein optischer Filter. Dabei ist der optische Filter verstellbar, sodass er ein breites Spektrum an Wellenlängen generieren kann. Für die Gasanalyse variiert der Filter die Wellenlänge des Lichtstrahls kontinuierlich, vergleichbar mit dem Senderdurchlauf eines Radios.

Abhängig von der jeweiligen Lichtwellenlänge beginnen unterschiedliche Gasmoleküle zu schwingen. Ein optisches Mikrofon misst diese minimalen Schwingungen mithilfe eines Lasers. Im Anschluss wertet eine Software die Messdaten aus und identifiziert so das Gas und seine Konzentration. Dank MEMS-Technologie bildet Tunable diesen physikalischen Vorgang auf kleinstem Bauraum ab. 

Digitale Geruchskontrolle

Bei der Abgasmessung und Gasanalyse von Schiffen hat sich die Technologie von Tunable bereits etabliert. Gerade erschließt das Start-up neue Anwendungsfelder, zum Beispiel das Condition Monitoring von Transformatoren, die Überwachung von Methan und GHG (Green House Gas) oder von Ammoniak und anderen Gasen in der Tierzucht. Neben der Analyse definierter Gasgemische lassen sich mit den Sensoren auch vorher nicht bekannte Gase und Gerüche identifizieren. Hierdurch ergeben sich weitere mögliche Anwendungsfelder, wie die Qualitätskontrolle von Lebensmitteln.  

TRUMPF investiert in das Start-up Tunable und die Entwicklung von Gassensoren

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Bild: Bei der Abgasmessung und Gasanalyse von Schiffen hat sich die Technologie von Tunable bereits etabliert. Mit der neuen verkleinerten Produktreihe (in blau) erschließt Tunable neue Anwendungsfelder. (Quelle: Tunable AS)

Quelle TRUMPF SE + Co. KG

20. Deutscher Gründerpreis: Zum Jubiläum  steht Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

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Berlin: Deutscher Gründerpreis von stern, Sparkassen, ZDF und Porsche zum 20. Mal vergeben

Die Jubiläumsausgabe des Deutschen Gründerpreises gestern [13.09.2022] im ZDF-Hauptstadtstudio war gleichermaßen Rückschau auf das Who’s who der Deutschen Wirtschaft als auch Ausblick auf junge Unternehmen, die Deutschlands Zukunft gestalten: Nachhaltigkeit siegte bei der Verleihung des bedeutenden deutschen Wirtschaftspreises, der zum 20. Mal vergeben wurde.

Die Gründerinnen von traceless materials aus Hamburg nahmen den Preis in der Kategorie StartUp für die Entwicklung eines Bio-Granulats aus Getreide-Abfall entgegen, das Kunststoff ersetzt. osapiens aus Mannheim wurden als Aufsteiger für ihre B2B-Softwarelösungen, die eine digitale Grundlage für nachhaltigere Lieferketten schaffen, auszeichnet.

Der Deutsche Gründerpreis wird jährlich von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche verliehen. Für sein Lebenswerk wurde Badezimmer-Visionär Klaus Grohe ausgezeichnet. Den seltenen Sonderpreis verliehen die Partnervertreter des Deutschen Gründerpreises an Tatjana Kiel und ihre Initiative #WeAreAllUkrainians. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt den Deutschen Gründerpreis.

Die Hamburgerin Dr. Anne Lamp hat der weltweiten Plastikverschmutzung den Kampf angesagt. Gemeinsam mit Johanna Baare lässt sie einen Bio-Traum Realität werden: Ein Abfallprodukt, das selbst schon bio ist, wird umweltschonend weiterverarbeitet und ersetzt ein Problemprodukt: Getreidereste statt Plastik! Verfahrensingenieurin Lamp hat einen Stoff erfunden, der in vielen Bereichen der Konsumgüter-Herstellung Plastik ohne großen Aufwand ersetzen kann. Das „traceless“-Granulat lässt sich praktisch wie Kunststoff-Granulat verarbeiten, besteht aber nicht aus Erdöl, sondern aus Getreide-Abfall.

Die Jury entschied, den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie StartUp auch deshalb an traceless materials aus Hamburg zu verleihen, weil „Sie kein Unternehmen auf die Beine stellen wollen, das keine Rücksicht nimmt, sondern eines, das Verantwortung übernimmt, das einen positiven Impact auf die Welt hat.“ Mitgründerin Dr. Anne Lamp: „Der Drang und die Ungeduld, etwas verändern zu wollen, hat mich zum Gründen quasi getrieben. Ich kann nur dazu ermutigen, diesen Schritt zu gehen, denn: auf getrampelten Pfaden gibt es kaum Veränderung.“

Die osapiens-Gründer Alberto Zamora, Stefan Wawrzinek und Matthias Jungblut haben Software-Lösungen entwickelt, die Informationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sammeln – vom Rohmaterial über das fertige Produkt bis zum Verkauf an den Endkunden, ebenso über Ereignisse außerhalb des Produktionsprozesses.

All diese Informationen und deren von KI-gestützte Beurteilung helfen, nicht nur besser, sondern auch nachhaltiger, zeit- und kostensparender zu planen. Die Gründerpreis-Jury entschied, den Preis in der Kategorie Aufsteiger an das Gründerteam aus Mannheim zu verleihen, weil „Sie eine neue Lösung für ein globales Problem gefunden haben: Transparenz und Risikomanagement bei Lieferketten machen Sie für Unternehmen denkbar einfach. Und damit haben Sie großen Erfolg!“

Schon jetzt sei osapiens für rund 200 Unternehmen aus mehr als 40 Ländern im Einsatz. „Es ist eine unglaubliche Ehre für uns diesen Preis zu erhalten für ein Thema, das uns schon so lange beschäftigt und das gesamtwirtschaftlich so eine riesige Bedeutung erlangt hat“, so Gründer Stefan Wawrzinek.

Jeweils drei Unternehmen sind Finalisten des Deutschen Gründerpreises in den Kategorien Aufsteiger und StartUp.

Dazu gehörten in diesem Jahr als Aufsteiger auch die Appinio GmbH aus Hamburg, deren Marktforschungs-App mit einer völlig neuen Methodik, Social-Media-Mechanismen und einer ordentlichen Portion Entertainment schneller bessere Daten als Wettbewerber gewinnt, sowie die Schüttflix GmbH aus Gütersloh, deren App für Schüttgüter, Transporte und Entsorgung die Logistik in der Baubranche modernisiert.

Als StartUp in die Finalrunde eingezogen war die Additive Drives GmbH aus Dresden, die mit ihrem 3D-Druck-Verfahren für Elektromotoren Autoherstellern weltweit hilft, ihre Produkte zu verbessern, sowie die Aleph Alpha GmbH aus Heidelberg, deren Modell für künstliche Intelligenz es wie kein zweites versteht, logische Zusammenhänge von Text, aber auch von Bildinhalten, zu interpretieren.

Design-Aficionado Klaus Grohe ist einer der Vordenker internationaler Badkultur. Seine Ideen wurden weltweit zum Standard in Badezimmern, Armaturen und Brausen tragen seinen Namen. Seit den 1980er Jahren macht er zudem umweltbewusstes Denken und Handeln zur Maxime in der Produktentwicklung und -fertigung. Mit einem Öko-Pionier am Steuer versteht sich das Schwarzwälder Sanitärunternehmen als „Anwalt des Wassers“.

Was aus Heimatliebe entsteht, wird zum „grünen“ Maßstab in der Branche. Der geniale Kopf von Hansgrohe wurde mit dem Deutschen Gründerpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. „Sie haben aus dem gut aufgestellten Schwarzwälder Familienunternehmen für Sanitärprodukte einen Global Player gemacht, indem Sie von Anfang an alles Konventionelle erstmal in Frage stellten“, so die Gründerpreis-Jury: „Was andere immer schon so gemacht haben, das konnte für Sie nicht die beste Lösung sein.

Sie sind nicht nur ein Vordenker. Sie haben immer auch vorgemacht, wovon Sie überzeugt waren und sind damit für viele Gründerinnen und Gründer ein Vorbild!“ Stellvertretend für den erkrankten Klaus Grohe nahm Sohn Richard die Auszeichnung entgegen: „Mein Vater freut sich unheimlich über die Auszeichnung. Dass die Anerkennung für unsere Arbeit aus ganz Deutschland über die ,Schwarzwälder Wipfel‘ zu uns ins Kinzigtal kommt, das finden wir alle im Unternehmen ganz toll.“

Früher hat Tatjana Kiel die Boxkämpfe der Klitschko-Brüder geplant, heute steht sie im übertragenen Sinn selbst im Ring und kämpft für Ukrainerinnen und Ukrainer: Die Geschäftsführerin von KLITSCHKO Ventures hat gleich zu Beginn des Krieges mit Dr. Wladimir Klitschko die Initiative #WeAreAllUkrainiansgegründet. Aus Hamburg organisiert sie Hilfsmaßnahmen und -projekte für die Opfer des russischen Angriffskriegs.

Dafür zeichneten die Partner des Deutschen Gründerpreises – stern, Sparkassen, ZDF und Porsche – die Hilfsaktion #WeAreAllUkrainians und ihre Initiatorin mit dem Sonderpreis der Partner des Deutschen Gründerpreises aus. „Sie haben über Nacht eine der wichtigsten und bedeutendsten Hilfsorganisationen für die Ukraine aufgebaut“, so die Jury: „Sie haben abertausende Tonnen Hilfsgüter zusammengetragen und Ihre Kontakte und die von Wladimir Klitschko genutzt und von vielen Unterstützung bekommen.

Ihre Hilfe war nur möglich, weil sie in kürzester Zeit eine Organisation aufgebaut haben, die strukturiert ist wie ein perfektes Unternehmen. Das ist eine ganz besondere Gründerleistung. Dutzende Mitstreiter, hunderte Transporte, tausende Tonnen Hilfsgüter. Und kein Ende in Sicht.“

Dr. Wladimir Klitschko war in einem Video-Einspieler aus Kyiv voll des Lobes für seine Unterstützerinnen und Unterstützer aus Hamburg: „Was wir brauchen, ändert sich ständig. Wir erkennen hier vor Ort den Bedarf, das Team in Hamburg geht in die Umsetzung. Das Zusammenspiel macht den Unterschied! Danke, dass die Unterstützung des Netzwerks von #WeAreAllUkrainians so stark ist. Keep On Punching!“

Tatjana Kiel verwies in ihren Dankesworten auf einen essenzielen Aspekt ihrer Arbeit: „Ausdauer ist besonders wichtig, einmal mehr aufstehen als liegenbleiben, denn: Auch aufs Gesicht zu fallen ist eine Vorwärtsbewegung.“

Der Deutsche Gründerpreis für Schüler:innen war bereits am 23. Juni 2022 verliehen worden. Im ZDF-Hauptstadtstudio wurde das Siegerteam VoltVoyage von der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim bei Darmstadtvom Parlamentarischen Staatssekretär Michael Kellner gewürdigt. Die sechs Jugendlichen entwickelten ein Konzept für ein vereinfachtes und klimafreundliches Laden von E-Bikes. Kellner: „Im Team von VoltVoyage haben sich Freundinnen und Freunde gefunden, die aus der Schule eine Innovationsschmiede gemacht haben.

Wenn dabei Konzepte entstehen, die sich mit nachhaltigen Lösungen zum Schutz unserer Umwelt und Zukunft beschäftigen, dann freut mich das natürlich ganz besonders. Wir brauchen die unverbrauchten, frischen Ideen der jungen Gründerinnen und Gründer.“

Der Deutsche Gründerpreis ist einer der renommiertesten Wirtschaftspreise in Deutschland. Das liegt ganz wesentlich auch an dem namhaft besetzten Kuratorium, das einem Who’s who der deutschen Wirtschaft gleichkommt und dessen Mitglieder die Finalisten und Gewinner des Deutschen Gründerpreises zum Teil jahrelang beratend begleiten.

Unter den 31 Kuratoriumsmitgliedernsind so erfolgreiche Unternehmer wie Willy Bogner, Heinrich-Otto Deichmann, Prof. Dr. Claus Hipp, Dr. Maximilian Hugendubel, Dr.-Ing. h. c. Roland Mack (Europa-Park), Friedrich von Metzler, Dr. Michael Otto, Prof. Dr. Götz E. Rehn (Alnatura), Alfred Theodor Ritter, Annette Roeckl, Prof. Dr. Jörg Sennheiser, Prof. Klaus Fischer (Fischer-Dübel) und Prof. Dr. Reinhold Würth.

Aus diesem Kreis kommen die Mentoren, die jährlich die sechs Finalisten des Deutschen Gründerpreises unterstützen. Ein Rückblick auf 20 Jahre Deutscher Gründerpreis – eine durchaus positive Gründungsbilanz.

Dirk Biskup, Mitgründer der CeGat GmbH, heute einer der weltweit führenden Anbieter von Gen-Analysen, erinnert sich an seinen Gewinn des Deutschen Gründerpreises: „Wir hatten ganz tolle Ideen, aber kein Mensch kannte uns und wir hatten alle Startkrankheiten, die man als Start-up-Unternehmen durchmachen kann.“

Professor Dr. Ludwig Georg Braun nahm sich dem jungen Unternehmen an, eine strategische Partnerschaft mit der B. Braun Melsungen AG gab dem jungen Start-up einen deutlichen Schub. Mitgründerin Saskia Biskup: „Wir wachsen noch immer ganz deutlich – stets mit dem Ziel, die Diagnostik und die Therapie für Patienten besser zu machen.“

Jan Bredack, Gründer des Vegan-Lebensmittel-Herstellers Veganz Group AG: „Der Deutsche Gründerpreis war für uns ein riesiger Meilenstein, weil wir dadurch für die Industrie wahrnehmbar wurden.“ Das ist auch der Unterstützung des ehemaligen Gründerpreis-Kuratoriums-Mitglieds Götz Werner (…, dm drogerie-markt) zu verdanken, der für Bredack Berater, Begleiter, „Möglichmacher“ und unternehmerischer Freund geworden war. „Er war Vorreiter eines neuen Wertesystems in der Unternehmensführung und damit für mich ein großes Vorbild“, so Bredack.

Willi Bruckbauer gewann mit seiner BORA Lüftungstechnik GmbH den Deutschen Gründerpreis für die Idee, den Dunst in der Küche nicht nach oben, sondern in die Herdoberfläche hinein abzusaugen. Innerhalb von 15 Jahren hat er eine Weltmarke geschaffen. Der Deutsche Gründerpreis war der Startschuss für die Erfolgsgeschichte: „Unser Unternehmen hat sich anfangs sechs Mal verdoppelt und wir sind auch danach mit guter Performance stetig weiter gewachsen.“

Matthias Henze ist Gründer des Webservice-Anbieters Jimdo GmbH und gewann den Deutschen Gründerpreis vor sieben Jahren: „Die Auszeichnung hat uns viel Aufmerksamkeit gebracht, vor allem aber die wunderbare Patenschaft von Alfred Theodor Ritter.“ Der vor allem durch „Ritter Sport“-Schokolade bekannte Unternehmer habe sehr dabei geholfen, die Jimdo-Marke aufzubauen, zudem habe die Patenschaft sehr zur eigenen Professionalisierung beigetragen. Inzwischen ist Henze selbst Mitglied des Kuratoriums des Deutschen Gründerpreises, denn: „Die Nachwuchsförderung liegt mir selbst sehr am Herzen.“

Nicht nur für die Gewinner, sondern für alle Finalisten übernehmen Mitglieder des Kuratoriums des Deutschen Gründerpreises über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften und stellen ihr Know-how und ihre Erfahrungen zur Verfügung. Zudem erhalten alle Finalisten Zugang zum Netzwerk des Deutschen Gründerpreises und eine individuelle, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung durch die Porsche Consulting sowie ein Medientraining beim ZDF.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild Renommierter Wirtschaftspreis: Bereits zum 20. Mal wurde gestern [13.09.2022] der Deutsche Gründerpreis von stern, Sparkassen, ZDF und Porsche in Berlin vergeben. Foto: Franziska Krug für Deutscher Gründerpreis

Quelle tower media GmbH

Nachhaltigkeit siegt beim 20. Deutschen Gründerpreis

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BERLIN, GERMANY - JULY 02: during the Deutscher Gruenderpreis 2019 at ZDF Hauptstadtstudio on July 2, 2019 in Berlin, Germany. (Photo by Franziska Krug/Getty Images for Deutscher Gruenderpreis)

Nachhaltigkeit siegte beim Deutschen Gründerpreis, der heute [13.09.2022] zum 20. Mal im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin vergeben wurde.

Die Gründerinnen von traceless materials aus Hamburg nahmen den Preis in der Kategorie StartUp für die Entwicklung eines Bio-Granulats aus Getreide-Abfall entgegen, das Kunststoff ersetzt. osapiens aus Mannheim wurden als Aufsteiger für ihre B2B-Softwarelösungen, die eine digitale Grundlage für nachhaltigere Lieferketten schaffen, auszeichnet. Der Deutsche Gründerpreis wird jährlich von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche verliehen.

Für sein Lebenswerk wurde Badezimmer-Visionär Klaus Grohe ausgezeichnet. Den seltenen Sonderpreis verliehen die Partnervertreter des Deutschen Gründerpreises an Tatjana Kiel und ihre Initiative #WeAreAllUkrainians. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt den Deutschen Gründerpreis.

Die Hamburgerin Dr. Anne Lamp (31) hat der weltweiten Plastikverschmutzung den Kampf angesagt. Gemeinsam mit Johanna Baare (33) lässt sie einen Bio-Traum Realität werden: Ein Abfallprodukt, das selbst schon bio ist, wird umweltschonend weiterverarbeitet und ersetzt ein Problemprodukt: Getreidereste statt Plastik! Verfahrensingenieurin Lamp hat einen Stoff erfunden, der in vielen Bereichen der Konsumgüter-Herstellung Plastik ohne großen Aufwand ersetzen kann.

Das „traceless“-Granulat lässt sich praktisch wie Kunststoff-Granulat verarbeiten, besteht aber nicht aus Erdöl, sondern aus Getreide-Abfall. Die Jury entschied, den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie StartUp auch deshalb an traceless materials aus Hamburg zu verleihen, weil „Sie kein Unternehmen auf die Beine stellen wollen, das keine Rücksicht nimmt, sondern eines, das Verantwortung übernimmt, das einen positiven Impact auf die Welt hat.“

Die osapiens-Gründer Alberto Zamora (45), Stefan Wawrzinek (40) und Matthias Jungblut (35) haben Software-Lösungen entwickelt, die Informationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sammeln – vom Rohmaterial über das fertige Produkt bis zum Verkauf an den Endkunden, ebenso über Ereignisse außerhalb des Produktionsprozesses. All diese Informationen und deren von KI-gestützte Beurteilung helfen, nicht nur besser, sondern auch nachhaltiger, zeit- und kostensparender zu planen.

Die Gründerpreis-Jury entschied, den Preis in der Kategorie Aufsteiger an das Gründerteam aus Mannheim zu verleihen, weil „Sie eine neue Lösung für ein globales Problem gefunden haben: Transparenz und Risikomanagement bei Lieferketten machen Sie für Unternehmen denkbar einfach. Und damit haben Sie großen Erfolg!“ Schon jetzt sei osapiens für rund 200 Unternehmen aus mehr als 40 Ländern im Einsatz.

Jeweils drei Unternehmen sind Finalisten des Deutschen Gründerpreises in den Kategorien Aufsteiger und StartUp.

Dazu gehörten in diesem Jahr als Aufsteiger auch die Appinio GmbH aus Hamburg, deren Marktforschungs-App mit einer völlig neuen Methodik, Social-Media-Mechanismen und einer ordentlichen Portion Entertainment schneller bessere Daten als Wettbewerber gewinnt, sowie die Schüttflix GmbH aus Gütersloh, deren App für Schüttgüter, Transporte und Entsorgung die Logistik in der Baubranche modernisiert.

Als StartUp in die Finalrunde eingezogen war die Additive Drives GmbH aus Dresden, die mit ihrem 3D-Druck-Verfahren für Elektromotoren Autoherstellern weltweit hilft, ihre Produkte zu verbessern, sowie die Aleph Alpha GmbH aus Heidelberg, deren Modell für künstliche Intelligenz es wie kein zweites versteht, logische Zusammenhänge von Text, aber auch von Bildinhalten, zu interpretieren.

Die Preisträger und Finalisten in den Kategorien StartUp und Aufsteiger erhalten eine individuelle, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung durch die Unternehmensberatung Porsche Consulting GmbH. Zudem übernehmen Kuratoriumsmitglieder des Deutschen Gründerpreises Patenschaften für die jungen Unternehmen. Sie erhalten außerdem ein Medientraining beim ZDF sowie Zugang zum Alumni-Netzwerk des Deutschen Gründerpreises.

Design-Aficionado Klaus Grohe (85) ist einer der Vordenker internationaler Badkultur. Seine Ideen wurden weltweit zum Standard in Badezimmern, Armaturen und Brausen tragen seinen Namen. Seit den 1980er Jahren macht er zudem umweltbewusstes Denken und Handeln zur Maxime in der Produktentwicklung und -fertigung. Mit einem Öko-Pionier am Steuer versteht sich das Schwarzwälder Sanitärunternehmen als „Anwalt des Wassers“. Was aus Heimatliebe entsteht, wird zum „grünen“ Maßstab in der Branche. Der geniale Kopf von Hansgrohe wurde mit dem Deutschen Gründerpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

„Sie haben aus dem gut aufgestellten Schwarzwälder Familienunternehmen für Sanitärprodukte einen Global Player gemacht, indem Sie von Anfang an alles Konventionelle erstmal in Frage stellten“, so die Gründerpreis-Jury: „Was andere immer schon so gemacht haben, das konnte für Sie nicht die beste Lösung sein. Sie sind nicht nur ein Vordenker. Sie haben immer auch vorgemacht, wovon Sie überzeugt waren und sind damit für viele Gründerinnen und Gründer ein Vorbild!“ Stellvertretend für den erkrankten Klaus Grohe nahm Sohn Richard die Auszeichnung entgegen.

Früher hat Tatjana Kiel die Boxkämpfe der Klitschko-Brüder geplant, heute steht sie im übertragenen Sinn selbst im Ring und kämpft für Ukrainerinnen und Ukrainer: Die Geschäftsführerin von KLITSCHKO Ventures hat gleich zu Beginn des Krieges mit Dr. Wladimir Klitschko die Initiative #WeAreAllUkrainians gegründet. Aus Hamburg organisiert sie Hilfsmaßnahmen und -projekte für die Opfer des russischen Angriffskriegs. Dafür zeichneten die Partner des Deutschen Gründerpreises – stern, Sparkassen, ZDF und Porsche – die Hilfsaktion #WeAreAllUkrainians und ihre Initiatorin mit dem Sonderpreis der Partner des Deutschen Gründerpreises aus.

„Sie haben über Nacht eine der wichtigsten und bedeutendsten Hilfsorganisationen für die Ukraine aufgebaut“, so die Jury: „Sie haben abertausende Tonnen Hilfsgüter zusammengetragen und Ihre Kontakte und die von Wladimir Klitschko genutzt und von vielen Unterstützung bekommen. Ihre Hilfe war nur möglich, weil sie in kürzester Zeit eine Organisation aufgebaut haben, die strukturiert ist wie ein perfektes Unternehmen. Das ist eine ganz besondere Gründerleistung. Dutzende Mitstreiter, hunderte Transporte, tausende Tonnen Hilfsgüter. Und kein Ende in Sicht.“

Der Deutsche Gründerpreis für Schüler:innen war bereits am 23. Juni 2022 verliehen worden. Im ZDF-Hauptstadtstudio wurde das Siegerteam VoltVoyage von der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim bei Darmstadt vom Parlamentarischen Staatssekretär Michael Kellner gewürdigt. Die sechs Jugendlichen entwickelten ein Konzept für ein vereinfachtes und klimafreundliches Laden von E-Bikes. Kellner: „Im Team von VoltVoyage haben sich Freundinnen und Freunde gefunden, die aus der Schule eine Innovationsschmiede gemacht haben. Wenn dabei Konzepte entstehen, die sich mit nachhaltigen Lösungen zum Schutz unserer Umwelt und Zukunft beschäftigen, dann freut mich das natürlich ganz besonders. Wir brauchen die unverbrauchten, frischen Ideen der jungen Gründerinnen und Gründer.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild Foto: Franziska Krug für Deutscher Gründerpreis

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Auszeichnung für sein Lebenswerk

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klaus grohe

Klaus Grohe, Badezimmer-Visionär und „Anwalt des Wassers“

Seine Ideen wurden weltweit zum Standard in Badezimmern, Armaturen und Brausen tragen seinen Namen. Design-Aficionado Klaus Grohe (85) ist einer der Vordenker internationaler Badkultur. Der geniale Kopf von Hansgrohe wurde heute [13.09.2022] in Berlin mit dem Deutschen Gründerpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Klaus Grohe habe alles Konventionelle erst einmal in Frage gestellt, so die Gründerpreis-Jury: „Sie sind immer konsequent den anderen Weg gegangen und haben als Unternehmer Verantwortung gelebt, als das Wort Nachhaltigkeit noch kaum einer kannte.“

Klaus Grohe (85) brennt fürs Armaturen- und Brausengewerbe – und das schon von Kindesbeinen an, obwohl Vater und Firmengründer Hans Grohe verfügte, dass Klaus erst mit 25 Jahren ins Unternehmen eintreten darf. „Ich habe immer gerne getüftelt und als junger Mann sogar eine technische Lehre gemacht. So habe ich ein gutes Vorstellungsvermögen entwickelt dafür, was machbar ist. Darüber hinaus hat mich gutes Produktdesign von Anfang an fasziniert.

Daher habe ich als einer der ersten in der Branche mit Designern, insbesondere Produktdesignern, zusammengearbeitet.“ Dem geht eine internationale Bildung voran – mit Studium in der Schweiz sowie Trainingsprogrammen und Praktika in aller Welt. In Schiltach wird er zunächst Organisationsleiter, später Marketingchef, leitet dann als Prokurist den Vertrieb. Früh zeichnet sich ab: Der zupackende und unkonventionelle Firmenchef hat das Zeug zum weitsichtigen Entrepreneur. Er übertrifft alle Erwartungen und macht aus dem süddeutschen Mittelständler einen Global Player der Sanitär-Industrie.

Seine internationale Bildung hat ihm geholfen, ein besseres Verständnis für die Badezimmerkultur in aller Welt zu entwickeln. „So sind immer wieder neue Ideen entstanden, was man in ein Badezimmer einbringen kann.“ Klaus Grohe hat das Badezimmer als Wellness-Oase zu einer Zeit erfunden, als man diesen Begriff in Deutschland noch nicht kannte. Er ist ein großer Vordenker im Bad, gleichsam Perfektionist, Rebell und Visionär in Sachen Produktgestaltung.

Eines der bekanntesten Produkte, das von Klaus Grohe und seinem Team entwickelt wurde, ist die Handbrause „Raindance“ mit mehreren Strahlarten. „Das ist eine unserer ureigenen Erfindungen, die wir in die globale Badezimmerwelt eingebracht haben.“ Durch höchste Präzision bei der Fertigung und eine ausgeklügelte Wasserführung erzeugen die Brausen einen Wasserstrahl aus Mikrotropfen, der kaum spritzt und „flüsterleise“ aus der Düse kommt.

Neben der Technik ist es aber vor allem auch das Design, dank dessen Klaus Grohe „hansgrohe“ zu einer Weltmarke ausbauen konnte. Zusammen mit externen Industriedesignern brachte Klaus Grohe ab Ende der 1960er „die gute Form“ ins Bad. Er engagierte Andreas Haug und Tom Schönherr von frog design, später Phoenix Design. Die Stuttgarter Designschmiede gestaltet noch heute alle Schlüsselprodukte der Premiummarke hansgrohe. Anfang der 1990er entsteht die Designmarke AXOR, Klaus Grohe holt Philippe Starck, Antonio Citterio und weitere namhafte Designer ins Boot.

Das Unternehmen Hansgrohe wird mit Designpreisen überschüttet. „Mehr als die Preise selbst ist mir aber die technische und gestalterische Leistung wichtig, die ihnen zugrunde liegt.“ Klaus Grohe vergleicht das mit seiner Leidenschaft fürs Rallye-Fahren als junger Mann: „Das Präparieren der Autos in höchster Präzision war mir das Liebste daran. Die Arbeit am Motor, an der Mechanik sowie Modifikationen am Fahrwerk – das hat mein technisches Verständnis und meine mechanischen Fertigkeiten geschärft. Wenn ich heute durch unsere Lehrwerkstatt laufe, dann kann ich noch immer am Feilgeräusch erkennen, ob Metallstücke richtig in den Schraubstock gespannt wurden und korrekt gefeilt werden.“

Seit den 1980er Jahren macht Klaus Grohe umweltbewusstes Denken und Handeln zur Maxime in der Produktentwicklung und -fertigung. Mit einem Öko-Pionier am Steuer versteht sich das Schwarzwälder Sanitärunternehmen als „Anwalt des Wassers“. Was aus Heimatliebe entsteht, wird zum „grünen“ Maßstab in der Branche. Vor dem Offenburger Werk steht fortan ein Solarturm, und auf dem Fabrikdach wird 1990 das zu seiner Zeit größte Solarkraftwerk Europas installiert. In der Hansgrohe-Aquademie diskutieren Experten aus aller Welt bei den dort abgehaltenen Wassersymposien.

„Ich lebe direkt neben unserem Unternehmen. Wenn ich zum Fenster rausschaue, sehe ich die historische Keimzelle von Hansgrohe. Zu vielen Zulieferern habe ich immer noch intensiven Kontakt. Es bereitet mir aber auch weiterhin große Freude, an der Produktentwicklung beteiligt zu sein – sowohl auf der technischen Seite als auch beim Design.“ Die Energie, auch heute noch an neuen Produktideen zu „schaffen“, bezieht er vor allem von seiner großen Familie: „Ich habe 14 Enkelinnen und Enkel. Es macht mir riesige Freude, zu sehen, wie sie selbst kreativ und unternehmerisch tätig sind.

Das hält mich fit und motiviert mich – und auch deshalb macht mir die Arbeit immer noch Spaß.“ Für die Zukunft von Hansgrohe wünscht sich Klaus Grohe, „dass Schiltach als Hauptstandort und ,Urzelle‘ bestehen und dem Unternehmen seine Finanzkraft auch in den kommenden Jahrzehnten erhalten bleibt – und dass wir die Kreativität auch weiterhin im Haus behalten.“

„Sie haben aus dem gut aufgestellten Schwarzwälder Familienunternehmen für Sanitärprodukte einen Global Player gemacht. Schon 1990 haben Sie gesagt: ,Der Klimawandel ist nicht ferne Zukunft, sondern Realität!‘ Und Sie haben Ihr Unternehmen entsprechend aufgestellt“, so das Urteil der namhaft besetzten Auswahljury des Deutschen Gründerpreises. „Sie sind nicht nur ein Vordenker. Sie haben immer auch vorgemacht, wovon Sie überzeugt waren. Und damit sind Sie für viele Gründerinnen und Gründer ein Vorbild.“

Stellvertretend für den erkrankten Klaus Grohe nahm Sohn Richard heute [13.09.2022] die Auszeichnung im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin entgegen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild: Ausgezeichnet mit dem Deutschen Gründerpreis für sein Lebenswerk: Klaus Grohe, der Freidenker, der die Badgeschichte fortschreibt. Foto: Dirk Bruniecki für Deutscher Gründerpreis

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Feel Good Food für jeden Tag

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Mit den schnellen und einfachen Gerichten von Every. 

Der Sommerurlaub ist vorbei und der Alltag hat unser wieder fest im Griff. Da bleibt oft wenig Zeit für eine bewusste und ausgewogene Ernährung. Mit Every. kommen gesunde, rein pflanzliche Gerichte jetzt direkt in unser (Home) Office. 

Every. ist unkompliziert, natürlich und einfach köstlich. Die veganen Produkte sind in nur 10 Minuten in der Pfanne oder dem Backofen zubereitet und bringen eine frische und farbenfrohe Vielfalt auf unseren Esstisch. Möglich machen es die erntefrischen Zutaten, die schockgefroren und nachhaltig verpackt werden, um den Geschmack und die Nährstoffe optimal zu erhalten. Ob Bowl, Oven-baked Bowl, Suppen, Porridge, Raw Cakes oder Shots – mit den Gerichten von Every. fühlen wir uns den ganzen Tag über leicht und energiegeladen. 

Every. Gesundes Essen für jeden Tag. 

Every. Key Facts

# Erntefrische Zutaten als optimale Nahrung für den Körper 

# Vegane und natürliche Inhaltsstoffe ohne Konservierung oder Zusätze

# Höchste Qualität und bestes Geschmackserlebnis auf Restaurant-Niveau durch innovative, ausgewogene Rezepte entwickelt mit Ernährungsexpert:innen

# Optimale Frische durch Schockfrostung der Zutaten auf -40 °C direkt nach der Ernte 

# Ressourcenschonend und CO2-neutral 

# Nachhaltig, denn die Verpackung der Every, Gerichte ist zu 100 % recyclebar und aus erneuerbaren Materialien. Der Karton und die Faltschachteln sind für den Altpapier- Müll geeignet und die Isoliermatte ist kompostierbar.

# Lieferung innerhalb von 36 Stunden in 6 Europäische Länder (Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Luxemburg und Dänemark)

# Schnell und ohne Vorbereitung zubereitet in nur 10 Minuten 

Frische, gesunde und schnelle Küche für eine ausgewogene Ernährung. 

So einfach geht Every. 

# Online unter every-foods.com eine Box mit den Lieblingsprodukten zusammenstellen

# Flexible Lieferung wählen dank direkter Auswahl von Lieferdatum und Zeitfenster (die Produkte werden gefroren geliefert)

# Schnelle Zubereitung in nur 10 Minuten, ganz einfach in der Pfanne, Mikrowelle oder dem Ofen (Ovenbaked Bowls).

Easy. Healthy. Every. 

Die Every. Produkte sind Online unter every-foods.com erhältlich. Sie kosten je nach Kategorie ab 5,49 €.

Quelle Sonja Berger – Public Relations

Baby Boom! Mit everdrop wird der Haushalt nachhaltig babytauglich. 

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BABY BOOM!

BABY BOOM! SO WIRD DER HAUSHALT NACHHALTIG BABYTAUGLICH

Pandemie und Lockdowns haben dazu geführt, dass wir mehr Zeit denn je in den eigenen vier Wänden verbracht haben. Ein schöner Nebeneffekt: Es wurden überdurchschnittlich viele Babys geboren. 2021 war das geburtenreichste Jahr seit 1997. Mit einem Kind kommen wundervolle Momente, aber auch ganz neue Herausforderungen im Alltag und Haushalt auf die Eltern zu. Zeit, das eigene Zuhause nachhaltig babytauglich zu machen. Mit diesen everdrop Produkten gelingt das das ganz leicht. 

Babys haben besondere Bedürfnisse, auf die sich frischgebackene Eltern erstmal einstellen müssen. Zum Beispiel die sensible und empfindliche Kinderhaut. Kinder haben eine viel dünnere Haut als Erwachsene und ihnen fehlt der Säureschutzmantel. Es muss also besonders darauf geachtet werden, was die Kinderhaut berührt. Dazu gehört auch die richtige Wahl des Waschpulvers, das so wenig Allergiepotential wie möglich bergen sollte. Das everdrop PURE Waschmittel eignet sich perfekt. Es wurde von Hebammen getestet und von Dermatest als “sehr gut” hautverträglich eingestuft. 

Das everdrop PURE Waschmittel im Überblick: 

●  dermatologisch getestet (“sehr gut”)

●  speziell entwickelt für empfindliche/sensible Haut

●  keine Enzyme, Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe

●  von Hebammen getestet und von 96 % der Befragten empfohlen


Ein anderes Thema ist die Reinigung der Kinderflaschen, die mit der FSC-zertifizierten Flaschenbürste von everdrop besonders einfach gelingt. Mit der Bürste werden auch die schwierigsten Winkel und Ecken erreicht und so können Ablagerungen, sowie Keime und Bakterien aus der Flasche geputzt werden. 


Die everdrop Flaschenbürste: 

●  aus FSC-zertifiziertem Buchenholz

●  Borsten aus pflanzlichen Fasern

●  nachhaltig und mit Liebe in Deutschland hergestellt


Ganz allgemein ist es besonders wichtig, dass man als Elternteil seine Hände immer sauber hält und wäscht. Diese Art von Hygiene ist die sicherste und einfachste Methode, um zu verhindern, dass sich Krankheiten ausbreiten oder sich der Säugling mit einer Infektion ansteckt. Denn das Immunsystem von Neugeborenen muss sich erst noch entwickeln. Da häufiges Händewaschen die Hände oft austrocknet, sollte eine Handseife verwendet werden, die die natürliche Hautschutzbarriere stärkt und die Hände nicht nur reinigt, sondern auch pflegt. 


Das everdrop Handwash im Überblick:

●  dermatologisch getestet (“sehr gut”)

●  feuchtigkeitsspendend, rückfettend, hautpflegend

●  sanft zur Haut: reinigt mild ohne auszutrocknen

Fotograf/ Bildquelle: Jonathan Borba

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Sonja Berger – Public Relations