Start Blog Seite 2407

Getmomo baut vertikale Zahlungsplattform für Immobilienunternehmen aus

0
getmomo

Nach Funding, Getmomo baut vertikale Zahlungsplattform für Immobilienunternehmen aus und verkündet VVRB als neuen Underwriting-Partner

Das Berliner Fintech Getmomo bietet institutionellen Vermietern eine intuitive Plattform, über die Mietzahlungen automatisiert und mögliche Ausfälle einfach abgesichert werden können.

Die größte Assetklasse der Welt, Real Estate weißt auf beiden Seiten des Mietvertrags eklatante Defizite auf. Millionen von Mietern ächzen in Zeiten galoppierender Lebenshaltungskosten unter hohen Barkautionen beim Umzug und potentiell hohen Nachzahlungen für Energie- und Heizkosten in den nächsten 12 Monaten.  In der Immobilienverwaltung sind gleichzeitig manuelle Aufgaben mit wenig bis keinerlei Automatisierung der Standard.

Vorherrschend sind veraltete Property-Management-Systeme, die aufgrund fehlender Konnektivität keine Echtzeit-Transparenz über die Performance des Portfolios darstellen können. Repetitive, manuelle Arbeiten nehmen mehr als 30% der Zeit in der Verwaltung in Anspruch, z.B. für Mietzahlungskontrollen und Mahnwesen. Trotz Mietzahlungen von Milliarden von Euro, die durch das System fließen, bieten nur wenige Banken eingeschränkte und teure vertikale Lösungen im Real Estate.

Um beiden Seiten des Mietvertrags zu helfen, startet Getmomo mit der neuen Partnerschaft. Marcel Meitza, Gründer von Getmomo kommentiert, „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit der VVRB und einen Partner, der so viel Fintech-Erfahrung vorweisen kann, wie kaum eine andere Bank in Deutschland”.

Um Mieter zu entlasten, bietet die Plattform eine Alternative zur Kaution in Zusammenarbeit mit der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank (VVRB). Sowohl beim Einzug als auch bei einer Umwandlung einer bestehenden Kaution kann die Bürgschaft in wenigen Sekunden genutzt werden. Mehr als einem Drittel der Deutschen, geben an, eine Extra-Zahlung von mehr als €1.000 nicht leisten zu können, damit sind die erwarteten Heizkostennachzahlungen von durchschnittlich bis zu €2.000 für Millionen von Mietern eine hohe finanzielle Herausforderung.

In beiden Fällen hilft Getmomo: Mieter müssen beim Einzug keine Barkaution leisten und Bestandsmieter können einfach eine Verrechnung der bereits gezahlten Kaution durchführen. Die VVRB unterstützt den weiteren Aufbau des Geschäftsfelds von Getmomo durch das Underwriting der Bürgschaften und hat sich in den letzten Jahren bereits eine hervorragende Reputation für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Fintechs wie Ratepay, Billie und Mondu aufgebaut.  Für Immobilien- unternehmen sind in Zeiten des Fachkräftemangels, steigenden Zinsen und fallender Bewertungen die Eliminierung von repetitiven Prozessen und Einsparungen, sowie Cash Flow Transparenz von höchster Bedeutung.

Immobilienunternehmen können neben dem Kautionsprodukt über die Getmomo Plattform in Sekunden integrierte Konten eröffnen und Mietzahlungsprozesse und das Reporting automatisieren. Damit bietet Getmomo eine einfache All-in-One Bankinglösung. Ganz ohne hohe Kosten, aufwendige Implementierung und veraltete Anwendungen wie den Electronic Banking Internet Communication Standard (EBICS) oder die Nutzung der eingeschränkten Funktionalitäten von PSDII.

Quelle COHORT GmbH

6 FLOW-Naturgesetze für Führungskräfte: Agile Methoden sind k(l)eine Universalgenies! 

0
Naturgesetze

Unternehmen sehen sich immer öfter dem Ruf „Wir müssen agiler werden!“ ausgesetzt. Verbunden damit sowohl der externe Druck als auch der interne Wunsch, schneller, flexibler und effizienter (ab)liefern zu können. Damit einher gehen im besten oder schlimmsten Fall konkrete Forderungen nach DER agilen Methode: SAFe, LeSS, Scrum, … begleitet von Beratern, die das Blaue vom Himmel versprechen.

Leider können Führungskräfte oft weder abschätzen, ob DIE eine Methode wirklich die bestmögliche für das Vorhaben ist, noch, ob die Versprechen der Berater realistisch sind. Was tun? Einfach probieren? Viel Mühe, Geld und Zeit investieren, um womöglich doch Schiffbruch zu erleiden? Die eigene Karriere und Vision aufs Spiel setzen? 

Nur eines scheint klar: Alles beim Alten belassen, funktioniert nicht! Sprechen Experten über Methoden und Frameworks, fehlt oft die Erkenntnis, welche Effekte sie mit einem blinden Einsatz erzeugen. Es mangelt am Verständnis der zugrundeliegenden „Naturgesetze“, die das Wirken von Agile und Flow definieren. 

1. Littles Gesetz

Littles Gesetz erklärt, warum es so wichtig ist, den Work in Process (WIP) auf ein möglichst niedriges Niveau zu reduzieren, ohne den Fluss zu unterbrechen. Die Verringerung des WIP führt in der Regel zur Reduktion von Fehlern, von negativem Multitasking und von Unterbrechungen – der Durchsatz steigt. Aber: Der WIP darf keinesfalls ZU niedrig angesetzt sein. Es braucht möglichst gleichmäßigen Fluss, um die Einschränkung (siehe Gesetz 2) nicht leerlaufen zu lassen.

2. Goldratts Gesetz

Jedes komplexe offene System hat genau ein Element, das den Durchsatz einschränkt! Wenn wir also akzeptieren, dass es nur einen einzigen lähmenden Engpass gibt, müssen wir alle Managementaktivitäten genau darauf konzentrieren. Optimierung findet nur dort statt, Prioritätsentscheidungen fallen auf dessen Grundlage. Eine Überlastung oder ein Aushungern der Einschränkung ist unbedingt zu vermeiden, wenn wir das Beste (den höchstmöglichen Gesamtdurchsatz) aus ihr schöpfen wollen. 

3. Ashbys Gesetz

Komplexität schlägt Komplexität! Wer an der Spitze stehen will, muss eine größere Vielfalt an Verhaltensweisen nutzen können, also komplexer sein als das System, das man kontrollieren will. Setzen wir mit einzelnen Methoden wie beispielsweise Scrum an, fehlt uns genau diese Komplexität. Was auf den ersten Blick verrückt scheint, ist tatsächlich so: Komplexität macht Agile einfacher.

4. Conweys Gesetz

Nicht wissenschaftlich bewiesen, aber nachvollziehbar und praktisch erlebbar, besagt das Gesetz, dass Organisationen Systeme entwerfen, die ihre eigene Kommunikationsstruktur widerspiegeln. Wenn die Kommunikation nur von oben nach unten läuft – wie kann diese Organisation eine verteilte, selbstorganisierte Systemarchitektur entwerfen? Undenkbar. Die Folgerung: Will eine Organisation in der modernen Welt selbstorganisierter, lose gekoppelter Systeme spielen, muss sie sich zunächst selbst so organisieren und kommunizieren.

5. Shannon-Hartley-Gesetz

Was haben technische Erkenntnisse in der Nachrichtentechnik mit Agile zu tun? Es geht um Kommunikation! In der einfachen Form sagt Shannon „um ein gültiges Signal zu sehen, muss die Frequenz der Messung mindestens doppelt so hoch (besser noch höher) sein.“ Steuern wir ein System, in dem wöchentlich relevante Ereignisse auftreten, müssen wir theoretisch mindestens zweimal pro Woche (besser täglich) messen. Die relevanten Ereignisse stehen allen Verantwortlichen zur Verfügung – nicht als führungsspezifischer Kontrollmechanismus, sondern als einfache Notwendigkeit, um das System zu stabilisieren.

6. Hakens/Schiepeks Konzept der Selbstorganisation

Das deutsche Physiker-Psychologen-Duo hat umfassend über Selbstorganisation geforscht. In gleichnamigem Buch Synergetik beschreiben sie Selbstorganisation als Wirkmechanismus, der bei offenen Systemen, die aus autonomen Teilsystemen (Abteilungen/Teams, letztlich Menschen) bestehen, eine sprunghafte Änderung der Ordnungszustände ermöglicht. Also genau das, was wir mit Agile/Flow anstreben: den Sprung von einem Zustand niedriger Leistung in den höherer Leistung. Selbstorganisierte Veränderungen laufen aber nicht nur schneller, sondern auch sicherer ab. Weil niemand gegen das System anläuft, wird der Change nachhaltig. 

Checkliste “State of the Art Agile”

Es ist grundlegend, die agilen „Naturgesetze“ zu kennen, um einordnen zu können, wann eine Methode überhaupt anwendbar ist oder ob sie das gewünschte Ergebnis liefern kann. Beantworten Führungskräfte vier Fragen mit einem klaren JA, steht einem agilen Makeover nichts im Weg und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Ansatz zum Erfolg führt. Und das nicht nur mit viel Aufwand und teuren Beratern, sondern selbstorganisiert:

  1. Sorgt die vorgeschlagene Methode dafür, dass Sie den Engpass der Organisation erkennen – Goldratts Gesetz?
  2. Stellt die vorgeschlagene Methode sicher, dass jeder und jede unter 100 Prozent Auslastung (inklusive der Backlogs) ist – Littles Gesetz?
  3. Um beispielsweise Termine einzuhalten: Kann die Methode nicht nur agile Teams, sondern auch agile Projekte – Ashbys Law?
  4. Ist die Steuerung schnell genug – Shannons Theorem? Geht es darum, auf Monatsgenauigkeit zu liefern, muss das Signal ein- bis zweimal wöchentlich erzeugt werden. Möchte ich wochengenau liefern, dann täglich für alle! 

Agieren wir unsicher und desorientiert, steuert das System uns und nicht umgekehrt. Der gefürchtete Schiffbruch ist dann die logische Folge. Ein vermeidbares Szenario. Für jeden persönlich und die Organisation als Ganzes. Deshalb: Augen auf – bei der Methoden- UND Beraterwahl!

Autor

Wolfram Müller, Gründer von BlueDolphin, ist Experte für agiles Multiprojekt- und Engpassmanagement sowie selbstorganisierte Veränderungen. Start-ups, Mittelständler und Konzerne haben bisher von seinen außergewöhnlichen Methoden profitiert: deutlich mehr Projekte mit gleichen Ressourcen sowie eine Verkürzung der Projektlaufzeiten innerhalb weniger Wochen

Webseite

1 H. Haken/G. Schiepek „Synergetik in der Psychologie: Selbstorganisation verstehen und gestalten“, 2010

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Selbstmanagement: Wie Führungskräfte ihr Team dabei unterstützen 

0
selbstmanagement
Der Ruf nach Selbstmanagement, -verwaltung und -organisation wird immer lauter. Unternehmen brauchen dezentrale statt traditionelle Strukturen – und trotzdem Führungskräfte, die ihre Teams in diesem Prozess begleiten.  

Selbstverwaltung am Arbeitsplatz wird oft mit einem Unternehmen ohne formale Hierarchie gleichgesetzt. Das stimmt nur bis zu einem gewissen Grad. Die Mitarbeitenden in selbstverwalteten Unternehmen haben die Freiheit, ihre Zeit und ihre Arbeit so zu organisieren, wie es ihren individuellen Bedürfnissen am besten entspricht. Sie wissen aber auch, was von ihnen erwartet wird und dass ihre Beiträge zu den übergeordneten Zielen des Unternehmens beisteuern müssen. 

Vertrauen und Bestätigung statt Befehl und Kontrolle

Selbstverwaltete Teams sind nach wie vor darauf angewiesen, dass „Vorgesetzte“ Input geben und manchmal sogar Anweisungen erteilen. Dies geschieht allerdings eher auf der Basis von „Vertrauen und Bestätigung“ als im traditionellen Stil von „Befehl und Kontrolle“. Die Herausforderung als Unternehmer oder Führungskraft besteht darin, die Richtung vorzugeben und die Balance zwischen größerer Autonomie und dem Wachstum des Unternehmens zu wahren. Ohne Orientierung führen Entscheidungen möglicherweise nicht zu den gewünschten Ergebnissen. Vor allem aber stellen Mitarbeitende Verantwortlichkeiten in Frage. Die Folgen sind unnötige Revierkämpfe und Abteilungssilos. 

4 Tipps für Führungskräfte: Aufbau von Selbstmanagementfähigkeiten im Team 

Unternehmen, die ihr Management dezentralisieren und mit selbstverwalteten Teams arbeiten wollen, streben eine komplett neue Struktur an. Das geht nicht von heute auf morgen! Führungskräfte müssen ihren Mitarbeitenden dabei helfen, die notwendigen Fähigkeiten zur Selbstorganisation zu entwickeln.

1. Jeder darf sich selbst verwirklichen

Äußerer Wandel erfordert zuallererst inneren Wandel. Der persönliche Entwicklungsweg jedes Teammitgliedes ist der Schlüssel zum Aufbau von Selbstmanagementfähigkeiten. Dafür müssen Mitarbeitende zunächst ihre Ziele, Werte und Glaubenssysteme entdecken. Ikigai ist ein Konzept, das jedem die Möglichkeit bietet, herauszufinden, was das eigene Leben lebenswert macht, d.h. was er oder sie liebt, was er/sie gut kann, und wofür andere ihn/sie gerne bezahlen. Um Teammitgliedern dabei zu unterstützen, sich selbst auszudrücken, muss das richtige Umfeld geschaffen werden. Mitarbeitende brauchen einen sicheren Raum, in dem Authentizität geschätzt wird. 

2. Ziele und Pläne fördern Spontaneität

Bis zu einem gewissen Grad wird menschliches Verhalten durch Strukturen gesteuert. Da die Summe der kollektiven menschlichen Verhaltensweisen eine Kultur bildet, ist ein Balanceakt erforderlich, wenn es um die Hierarchie einer selbstverwalteten Teamstruktur geht. Selbst die kleinste Ungleichheit in den zentralen Prozessen kann die Autonomie einschränken und die Menschen daran hindern, spontan zu sein, wie es dem Unternehmen dienlich wäre.

Das Erlernen von Spontaneität oder die Unterstützung von mehr Spontaneität am Arbeitsplatz, hängt oft mit Plänen und Zielen zusammen. Pläne, insbesondere langfristige, können sich ändern. Führungskräfte müssen diese Tatsache verstehen und dem Team passend vermitteln. Das soll nicht heißen, dass eine Organisation ohne Struktur arbeiten sollte, sondern vielmehr mit einer Struktur, die organisch ist, um Kreativität, kritisches Denken und intrinsische Motivation zu fördern. 

3. Transparenz hilft bei der Entscheidungsfindung

Unternehmer und Führungskräfte gehen bei der Entscheidungsfindung nicht immer transparent vor und behandeln Informationen als etwas, das man haben oder wissen muss. Obwohl es Situationen gibt, in denen dies zutrifft, können fehlende Details das Verständnis einschränken und zu weniger effektiven Entscheidungen führen. Mit Ausnahme bestimmter gesetzlicher Datenschutzverpflichtungen sollten Mitarbeitende Zugang zu notwendigen Geschäftsinformationen haben. Auf diese Weise können Unternehmen die kollektive Intelligenz und Zusammenarbeit des Teams nutzen. 

4. „Vorgetäuschte“ Harmonie vermeiden

Nur wenn die Teammitglieder über ihren Selbstwert nachgedacht haben, werden sie das Vertrauen und die Kraft haben, in einer selbstverwalteten Teamstruktur zu gedeihen. Wird dem Selbstmanagement Priorität eingeräumt, muss man sich von der Idee der Harmonie lösen und sich auf Spannungen einlassen, die am Arbeitsplatz unweigerlich entstehen.

Andernfalls wird die Positivität zu einer Illusion, die zerbricht, wenn die Hindernisse wachsen. Unternehmer und Führungskräfte sollten mit gutem Beispiel vorangehen und auch Mitarbeitende ermutigen, aktiv zuzuhören. So gelingt es, die Standpunkte der anderen Parteien zu verstehen (nicht gleichbedeutend mit „Einverstanden sein“), sowie die Verantwortung für die eigene (non-)verbale Kommunikation zu übernehmen. 

In selbstverwalteten Organisationen ist jeder ein Manager!

In der Vergangenheit kontrollierten Führungskräften oft Budgets, Zielerreichung, Zeiterfassung u.a. Das ist auch in der selbstorganisierten Zukunft wichtig, allerdings wird dies jeder für sich selbst oder gemeinsam mit dem Team tun. Demzufolge wird sich auch die Rolle der Führungskraft ändern.

Glücklicherweise bringt die neue Struktur viele Vorteile für den Einzelnen und das Unternehmen mit sich. Tragen Führungskräfte dazu bei, das Selbstmanagement am Arbeitsplatz zu fördern, steigen mit der Eigenverantwortung meist auch die Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung. Selbstverwaltung fördert die Innovation, schafft einen fließenden Ressourcenfluss, der die Arbeitsabläufe verbessert, und ermöglicht es so Unternehmen, flexibler auf sich ständig verändernde Märkte zu reagieren.

Autor

Timm Urschinger ist Mitgründer und CEO von LIVEsciences. Seine Erfahrung im Management globaler Programme und Transformation hat in ihm die Leidenschaft geweckt, pragmatische und innovative Lösungen zu entwickeln. Neue Organisationsmodelle wie Teal spielen dabei eine große Rolle

Webseite

1 https://www.bbc.com/worklife/article/20170807-ikigai-a-japanese-concept-to-improve-work-and-life

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wo sind die Diamanten? 5 Gründe, warum eine professionelle Vorqualifizierung von Bewerbern wichtig ist.

0
vorqualifizierung

Die Suche nach dem perfekten Bewerber für eine ausgeschriebene Stelle ist für viele Unternehmer ein mühsamer und zeitaufwändiger Prozess. Dieser beginnt oft mit einer Anzeige, die auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht wird. Anschließend folgt das Durchsehen von Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und die Auswahl des besten Kandidaten. Allerdings ist es oft schwierig, die richtige Person für die Stelle zu finden, da sich Bewerber oft nur von ihrer besten Seite zeigen und sich nicht selten schon nach kurzer Zeit Probleme am Arbeitsplatz entstehen. Um dies zu vermeiden, ist eine Selektierung von Bewerbern von großer Bedeutung. Nachfolgend finden Sie 5 Gründe für eine professionelle Vorqualifizierung von Bewerbern.

Einsparung von Zeit und Geld

Professionelle Personalberater qualifizieren Bewerber vor. Somit findet eine Selektierung statt. Dadurch können Unternehmen viel Zeit und Geld sparen. Durch eine gründliche Prüfung der Bewerber im Vorfeld können Unternehmen sicherstellen, dass sie nur die Bewerber einladen, die für die Stelle qualifiziert sind. Ist das nicht der Fall, verschwenden sie nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Eine professionelle Vorqualifizierung von Bewerbern hilft Unternehmen also dabei, effizienter zu arbeiten und ihre Ressourcen zu schonen.

Bewerber unter der Lupe

Bewerber werden auf ihre Persönlichkeit, Fähigkeiten und Verhaltensweisen getestet. Je mehr Bewerber für eine offene Stelle zur Verfügung stehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, einen geeigneten Kandidaten zu finden. Dies bedeutet jedoch einen höheren zeitlichen Aufwand, den Personaldienstleister übernehmen. Zudem verfügen diese über die Ressourcen, eine hohe Anzahl an Bewerbern zu prüfen.

Verringertes Risiko von Fehlbesetzungen

Eine Fehlbesetzung kann ein Unternehmen viel Geld kosten und auch den Ruf des Unternehmens schädigen. Durch die professionelle Vorselektierung von Bewerbern können Unternehmen das Risiko von Fehlbesetzungen verringern. Eine sorgfältige Prüfung der Bewerber auf ihre Fähigkeiten, Persönlichkeit und Verhaltensweisen gibt Unternehmen ein klares Bild davon, wer am besten zur Position passt. Wenn Unternehmen die Einstellung von Mitarbeitern auf der Grundlage von fundierten Informationen treffen, verringern sie das Risiko von Fehlbesetzungen.

Verbessertes Arbeitsklima

Die Vorqualifizierung von Bewerbern kann auch dazu beitragen, das Arbeitsklima im Unternehmen zu verbessern. Durch die Einstellung von Mitarbeitern, die gut zur Position passen und über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen, können Unternehmen sicherstellen, dass die neuen Mitarbeiter einen positiven Beitrag zum Arbeitsumfeld leisten. Die Einstellung von Mitarbeitern, die gut in das Team passen, trägt auch dazu bei, das Arbeitsumfeld harmonischer und angenehmer zu gestalten.

Die Chance den Diamanten unter den Bewerbern zu finden

Professionelle Dienstleister haben Zugang zu einem größeren Talentpool als Unternehmen, die nur auf eigene Faust suchen. Sie können auf ein Netzwerk von potenziellen Kandidaten zurückgreifen, die für die ausgeschriebene Stelle qualifiziert sind und die möglicherweise nicht auf herkömmlichen Jobportalen zu finden sind. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, den richtigen Bewerber zu finden und für das eigene Unternehmen gewinnen zu können. Professionelle Dienstleister haben einen geschulten Blick für die Diamanten unter den Bewerbern.

Die Suche nach den passenden Bewerbern für eine ausgeschriebene Stelle ist eine Herausforderung für jedes Unternehmen. Eine Stellenausschreibung allein reicht oft nicht aus, um den idealen Kandidaten zu finden. Durch eine professionelle Vorauswahl von Bewerbern durch einen Personaldienstleister müssen Unternehmen nicht viel Zeit investieren, Bewerbungen sorgfältig zu prüfen und Bewerber durch Interviews und Tests genauer kennenzulernen. Eine gründliche Auswahl kann auch dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass der Bewerber die Position nach kurzer Zeit wieder verlässt, da er nicht zum Unternehmen und zur Position passt.

Letztendlich ist es wichtig, dass Unternehmen Bewerber als Chance betrachten, um die besten Talente für ihre Organisation zu gewinnen. Eine gründliche Auswahl wird dazu beitragen, dass das Unternehmen langfristig von den Fähigkeiten und dem Potenzial des ausgewählten Bewerbers profitiert.

Autorin:

Muila Swele ist Personalberaterin und Inhaberin der Clearstone GmbH. Sie und ihr Team unterstützen Unternehmen dabei, geeignete Kandidaten für offene Stellen zu finden und dabei viel Zeit und Ressourcen zu sparen.

Webseite

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Beetroot Oat Latte von Blue Farm

0
Beetroot Oat Latte von Blue Farm

Viva Magenta ist die Farbe des Jahres! Der knallige Purpurton verschönert ab jetzt nicht nur sämtliche Designs in unserem Leben, sondern hüllt auch den neuen Beetroot Oat Latte von Blue Farm in kräftiges und unwiderstehlich leckeres rot. Seine Farbe bekommt der Beetroot Oat Latte durch den natürlichen Farbstoff Betanin, der in der roten Bete enthalten ist und unser Immunsystem stärkt. Die gefriergetrocknete Rote Bete liefert ausserdem wertvolle Vitamine sowie Mineralien und ist ein wahrer Energie Booster. Um die Natürlichkeit des pinken Neuzugangs der Farm zu erhalten, wurde bewusst auf Zucker und Zusatzstoffe verzichtet.

Beetroot Oat Latte von Blue Farm

Der Beetroot Oat Latte. Purpurroter Genuss, den man sehen und schmecken kann.

Das macht den Beetroot Oat Latte so besonders

# 100% pflanzlich und in Bio-Qualität
# Gefriergetrocknete Rote Bete, wodurch die Nährstoffe erhalten bleiben
# Ohne Zuckerzusatz, künstliche Aromen, Farbstoffe und Konservierungsstoffe
# Koffeinfrei
# Natürlich Energie Booster ohne Koffein
# Enthält Folsäure, Eisen, Kalium, Magnesium, Zink, Vitamin B und C
# Glutenfrei

Einfach warmes oder kaltes Wasser hinzugeben und geniessen. Bei soviel rot wird uns gleich warm ums Herz.

Die Blue Farm Produkte sind alle online unter bluefarm.co erhältlich. Sie können einmalig oder im Abo gekauft werden. Spart Geld und gibt gleichzeitig maximale Flexibilität, wann und wie oft geliefert wird. Der Beetroot Oat Latte kostet 13,95 €.

Quelle Sonja Berger/ Public Relations

Alpenpanorama unter strahlender Sonne

0
Ehrwalder Almbahn
Skiszene im Skigebiet Ehrwalder Alm, Wetterstein Gebirge, Tirol, Österreich.

Ostern beim Sonnenskilauf im Wintersportparadies Ehrwalder Alm genießen

Statt Eiersuche zu Ostern nochmal ab auf die Piste: Begleitet vom Frühlingserwachen in Tirol genießen Wintersportler beim Sonnenskilauf auf der Ehrwalder Alm bis zum 16. April beste Pistenbedingungen unter blauem Himmel. In wenigen Minuten erreichen Gäste mit den neuen Achterkabinen der Ehrwalder Almbahn das familienfreundliche Skigebiet.

Dort sorgen neben zahlreichen Pisten aller Schwierigkeitsgrade Attraktionen wie die Funslope und der Familypark für Skispaß mit der ganzen Familie. Als Einkehrtipp empfiehlt sich die sonnige Terrasse des Tirolerhauses – strahlende Bergsonne und blauer Himmel mit Alpenpanorama inklusive.

Wer die Wintersportsaison noch bis zum Schluss in vollen Zügen genießen möchte, hat im Skigebiet der Ehrwalder Almbahn beste Bedingungen dafür. Noch bis zum 16. April warten 27,5 bestens präparierte Pistenkilometer bei milden Temperaturen und Sonnenschein pur. Während die Funslope mit verschiedenen Tunnels, Steilkurven, Wellen und einer gigantischen Schneeschnecke eine abenteuerliche Abwechslung zu den normalen Pisten verspricht, schnuppern Kinder und Erwachsene erste Freestyle-Luft im Familypark.

Zur Stärkung lädt das Tirolerhaus mit seinen regionalen Schmankerln zum gemütlichen Verweilen ein. Als Teil der Kampagne „Ich sag, wo’s herkommt“, besteht eine große Auswahl der Gerichte aus regionalen Lebensmitteln und ist entsprechend gekennzeichnet. Gestärkt geht es anschließend erneut auf die abwechslungsreichen Pisten der Ehrwalder Alm, um das Osterwochenende mit wärmenden Sonnenstrahlen im Gesicht in vollen Zügen zu genießen.

Der Tages-Skipass „Ehrwald-Lermoos-Biberwier“ ist für 56 Euro für einen Erwachsenen erhältlich, die Familienkarte für zwei Erwachsene und ein Kind für 126 Euro. Für eine Berg- und Talfahrt mit der Ehrwalder Almbahn zahlen Erwachsene 19,50 Euro. Bereits ab 8 Uhr sind die Ehrwalder Almbahn und der 6er-Sessel Ganghofer täglich in Betrieb – die übrigen Anlagen folgen um 8:30 Uhr.

Weitere Informationen unter www.almbahn.tirol

Bild: Das Skigebiet Ehrwalder Alm bietet bis zum 16. April beste Pistenbedingungen unter strahlender Sonne © Ritschel

Quelle uschi liebl pr GmbH

Leos Tag: tonies® launcht Hörfigur mit eigenen Inhalten

0
leo

Zähneputzen kann Spaß machen – mit dem kleinen Tiger Leo.

tonies® bringt am 30.03. eine neue Hörfigur auf den Markt, die den Alltag der Kinder begleitet und sie bei der täglichen Routine unterstützt. Mit lustigen Liedern – allesamt extra für tonies® erdacht und komponiert – sorgt Leo für gute Laune.

Mit diesem Tonie erweitert das Unternehmen nicht nur sein Portfolio, es baut zudem das Segment der eigenen Inhalte aus. So können Geschichten, Musik und Wissen noch unabhängiger, schneller und gezielter produziert werden. “Leos Tag” ist der Auftakt einer Serie, denn im Jahresverlauf werden zwei weitere Leo Tonies veröffentlicht, die die Kinder bei ihren täglichen Routinen begleiten.

“Auf den kleinen Leo sind wir besonders stolz”, erklärt Markus Langer, Chief Content Officer, der den Tonie mit verantwortet hat, “er ist nach der mit großem Erfolg gelaunchten „Schlummerbande“ einer der ersten Tonies, der von der Idee bis hin zur fertigen Hörfigur komplett intern entwickelt wurde.

Auf diese Weise können wir noch flexibler agieren und besser auf die Bedürfnisse und Wünsche von Kindern und Eltern eingehen.“

“Leos Tag” spiegelt viele Momente aus dem Alltag von Kita-Kindern wider und hilft ihnen, diesen spielerisch zu bewältigen. Mit einfachen, eingängigen Melodien und kindgerechten Texten bringt der kleine Tiger – ein süßer, kleiner Kerl mit Zahnbürste und Handtuch – mehr Spaß in die oft ungeliebten Tätigkeiten wie etwa das Zähneputzen.

Ob “Gurgel-Song”, “Meine weltbeste Zahnbürste” oder “Wackelzahn” – die Lieder greifen allesamt auf lustige und charmante Weise die Welt der Kinder auf. Der Clou dabei: Die Länge der Songs ist an die empfohlene Zahnputzzeit angepasst, so vergeht das Zähneputzen wie im Flug.

Den neuen Tonie gibt es für 16,99 Euro. Mehr dazu unter: www.tonies.com

Quelle tonies GmbH

ShowHeroes Group ernennt Patrick Edlefsen als neuen Country Manager für Deutschland

0
Patrick Edlefsen

Der erfahrene Digital-Experte übernimmt ab März die Aufgabe als Country Manager in Deutschland und wird damit den Ausbau von ShowHeroes im deutschen Heimatmarkt weiter vorantreiben.

Die ShowHeroes Group hat Patrick Edlefsen zum neuen Country Manager für den deutschen Markt ernannt, zur weiteren Verstärkung für das Team der ShowHeroes Group, einem weltweit führenden Unternehmen für digitale Videoinhalte, Technologie und Werbelösungen. In dieser neu geschaffenen Position wird er den Erfolgskurs von ShowHeroes im Heimatmarkt weiterverfolgen.

Der Fokus seiner Arbeit liegt auf dem kontinuierlichen Ausbau der Marktführerschaft und dem Erschließen neuer Potenziale im Markt. Edlefsen bringt als Digital-Experte vor allem eine umfassende Expertise im Contextual Targeting sowie im Video- und Rich-Media-Bereich mit. Patrick Edlefsen berichtet an Bastian Döring, SVP EMEA & Global Sales, und verantwortet in seiner neuen Funktion die kommerziellen Bereiche in Deutschland.

Patrick Edlefsen:

„Ich freue mich, dass ich in einem global agierenden Wachstumsunternehmen wie ShowHeroes im Heimatmarkt neue Akzente setzen und den strategischen Ausbau mit einem starken Team weiter vorantreiben darf. Mit dem Better Media Framework hat sich ShowHeroes hervorragend positioniert und trägt einen wichtigen Teil zu nachhaltigen Werbelösungen bei. Es freut mich, Better Media mit den passenden strategischen und innovativen Produkten im deutschen Markt repräsentieren zu dürfen, um unsere Kunden und Partner bei den Herausforderungen zu unterstützen.”

Bastian Döring:

„Mit Patrick haben wir einen ambitionierten und erfahrenen Experten in der digitalen Werbebranche für uns gewinnen können. Sein technisches Know-how und sein großes Netzwerk an Agenturen und Werbetreibende passen perfekt zu unseren fortschrittlichen und ambitionierten Lösungen für Advertiser. Ich freue mich darauf, dass Patrick aus dem Standort Hamburg heraus bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere macht und verzahnt mit unserer globalen Expansion den deutschen Markt weiter ausbaut.”

Vor seinem Wechsel zur ShowHeroes Group war Edlefsen als Managing Director für die Region DACH, Nordics und Niederlande für GumGum tätig und ganzheitlich für die Markteinführung verantwortlich. Er kann auf über 16 Jahre Erfahrung im Digital Advertising zurückgreifen und hat diverse internationale Managementpositionen übernommen. Edlefsen war unter anderem bei JustPremium, Sizmek, Brightroll und Fox Networks angestellt.

Quelle Bild und Text: ShowHeroes

9 SaaS Wachstumsstrategien zur schnellen Skalierung Ihres Geschäfts

0
saas

Als SaaS Geschäftsinhaber suchen Sie wahrscheinlich nach Möglichkeiten, Ihr Geschäft schnell zu vergrößern.

Mit den richtigen Strategien können Sie Ihr SaaS Geschäft skalieren und mehr Kunden als je zuvor erreichen. In diesem Artikel werden acht SaaS Wachstumsstrategien diskutiert, die Ihnen helfen können, Ihr Geschäft auf die nächste Stufe zu bringen.

  • Fokus auf Kundenakquise

Neue Kunden zu gewinnen ist das Lebenselixier jedes Unternehmens, und dies gilt insbesondere für SaaS Unternehmen. Um Ihre Kundenbasis zu erweitern, müssen Sie Ihre Zielgruppe verstehen und eine überzeugende Value Proposition erstellen. Das bedeutet, ihre Schmerzpunkte zu identifizieren und zu zeigen, wie Ihr Produkt ihre Probleme lösen kann.

Sobald Sie Ihre Zielgruppe definiert haben, können Sie damit beginnen, die richtigen Kanäle zu nutzen, um potenzielle Kunden zu erreichen. Dies könnte Social Media, Content Marketing, PPC Werbung oder jede andere Marketingtaktik umfassen, die den Präferenzen Ihrer Zielgruppe entspricht.

  • Verbesserung Ihres User Onboardings

User Onboarding ist der Prozess, bei dem neuen Kunden geholfen wird, mit Ihrem Produkt zu beginnen. Eine gute User Onboarding-Erfahrung kann einen großen Unterschied bei der Kundenbindung ausmachen und sicherstellen, dass sie eine positive Erfahrung mit Ihrem Produkt haben.

Um Ihr User Onboarding zu verbessern, sollten Sie klare Anweisungen bereitstellen und Tutorials und Demos anbieten. Sie sollten auch Support anbieten, um den Benutzern den Einstieg zu erleichtern, wie z.B. eine Wissensdatenbank oder einen Chatbot.

  • Erhöhung der Preiskategorien

Die Erhöhung Ihrer Preiskategorien kann dazu beitragen, höher zahlende Kunden anzusprechen und den Umsatz pro Benutzer zu steigern. Dies kann eine gute Strategie sein, wenn Sie ein Produkt haben, das stark nachgefragt wird und Sie bereits mit Ihrer bestehenden Kundenbasis Traction sehen.

Wenn Sie Ihre Preiskategorien erhöhen, stellen Sie sicher, dass Sie einen zusätzlichen Wert bieten, um die Preiserhöhung zu rechtfertigen. Dies könnte zusätzliche Funktionen, Support oder andere Vorteile umfassen, die für Kunden wertvoll sind.

  • Nutzung des Empfehlungsmarketings

Empfehlungsmarketing ist ein effektiver Weg, um Ihr SaaS Geschäft zu vergrößern. Ermutigen Sie zufriedene Kunden, ihre Freunde und Kollegen zu empfehlen und bieten Sie Anreize, um sie dazu zu ermutigen.

Um das Empfehlungsmarketing zu nutzen, beginnen Sie damit, es für Kunden einfach zu machen, andere zu empfehlen. Dies könnte die Bereitstellung eines Empfehlungslinks oder eines teilbaren Social Media-Posts umfassen. Sie sollten auch Anreize für den Empfehler und die empfohlene Person anbieten, wie z.B. einen Rabatt oder eine kostenlose Testversion.

  • Erweitern Sie Ihr Produktangebot

Die Erweiterung Ihres Produktangebots kann auch dazu beitragen, Ihr SaaS-Geschäft zu skalieren. Dies ermöglicht es Ihnen, neue Märkte zu erschließen und den Umsatz durch den Verkauf von ergänzenden Produkten oder Dienstleistungen zu steigern.

Wenn Sie Ihr Produktangebot erweitern, beginnen Sie damit, zu identifizieren, was Ihre Kunden benötigen und welche Produkte oder Dienstleistungen Ihr bestehendes Angebot ergänzen. Dies könnte Add-Ons, Integrationen oder völlig neue Produkte umfassen.

  • Investieren Sie in Marketing-Automatisierung

Marketing-Automatisierung kann Ihnen helfen, Ihre Marketing-Bemühungen zu optimieren und mit weniger Aufwand mehr Kunden zu erreichen. Dazu gehört die Nutzung von E-Mail-Marketing, Social Media und anderen digitalen Kanälen zur Automatisierung Ihrer Marketing-Kampagnen.

Um in Marketing-Automatisierung zu investieren, beginnen Sie damit, die Kanäle zu identifizieren, die am besten für Ihre Zielgruppe funktionieren. Sie können dann Tools wie E-Mail-Marketing-Software oder Social-Media-Planungstools verwenden, um Ihre Kampagnen zu automatisieren und mehr Kunden zu erreichen.

  • Nutzen Sie Datenanalyse

Datenanalyse kann wertvolle Einblicke in das Kundenverhalten liefern und Ihnen helfen, fundierte Entscheidungen über Ihr Unternehmen zu treffen. Durch die Analyse von Kundendaten können Sie Verbesserungsbereiche identifizieren und Ihre Produkt- und Marketingstrategien optimieren.

Um Datenanalyse zu nutzen, beginnen Sie damit, die wichtigsten Kennzahlen zu identifizieren, die für Ihr Unternehmen relevant sind. Dies könnte die Kundengewinnungskosten, den Lebenszeitwert oder die Abwanderungsrate umfassen. Sie können dann Tools wie Google Analytics oder Mixpanel verwenden, um diese Kennzahlen zu verfolgen und datenbasierte Entscheidungen zu treffen.

  • Aufbau strategischer Partnerschaften

Der Aufbau strategischer Partnerschaften kann Ihnen helfen, Ihr SaaS-Geschäft zu skalieren. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen können Sie deren Fachkenntnisse und Ressourcen nutzen, um neue Kunden zu gewinnen und Ihre Marktreichweite zu erweitern.

Um strategische Partnerschaften aufzubauen, beginnen Sie damit, Unternehmen zu identifizieren, die Ihre Zielgruppe teilen, aber keine direkten Konkurrenten sind. Dies könnte ergänzende Produkte oder Dienstleistungen oder Unternehmen umfassen, die in derselben Branche tätig sind.

Sobald Sie potenzielle Partner identifiziert haben, wenden Sie sich an sie und schlagen Sie eine Partnerschaft vor, die für beide Seiten vorteilhaft ist. Dies könnte Co-Marketing-Kampagnen, Cross-Promotion oder Integrationen zwischen Ihren Produkten und Dienstleistungen umfassen.

  • Fokussierung auf globale Kunden

Die Fokussierung auf globale Kunden ist für jedes SaaS-Unternehmen, das schnell wachsen möchte, wichtig. Das bedeutet, Kunden in anderen Ländern zu erreichen und ihnen die Werkzeuge und Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen, um erfolgreich zu sein.

Eine Möglichkeit, globale Kunden zu erreichen, besteht darin, eine internationale Telefonnummer anzubieten. Dies erleichtert es Kunden in anderen Ländern, Ihr Unternehmen zu kontaktieren und die Unterstützung zu erhalten, die sie benötigen. Sie können auch Sprachunterstützung und lokalisierte Inhalte bereitstellen, um sicherzustellen, dass Ihr Produkt für Kunden in verschiedenen Regionen zugänglich und relevant ist.

Fazit

Das Skalieren eines SaaS-Unternehmens erfordert Zeit, Anstrengung und die richtigen Strategien. Indem Sie sich auf Kundengewinnung, Verbesserung der Nutzererfahrung, Erhöhung der Preisgestaltung, Empfehlungsmarketing, Erweiterung des Produktangebots, Investition in Marketingautomatisierung, Nutzung von Datenanalyse, Aufbau strategischer Partnerschaften und Fokussierung auf globale Kunden konzentrieren, können Sie Ihr SaaS-Unternehmen auf die nächste Stufe bringen.

Denken Sie daran, agil zu bleiben und Ihre Strategien anzupassen, während Sie voranschreiten, und halten Sie Ihre Kunden immer im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Mit dem richtigen Ansatz und dem Engagement für Wachstum kann Ihr SaaS-Unternehmen auf globaler Ebene erfolgreich sein.

Autor: Martin Vozník

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Großes Wachstumspotenzial in Deutschland

0
doctorly

doctorly schließt USD 10 Mio. Series-A Finanzierung ab

Das HealthTech doctorly hat in seiner Series-A-Runde 10 Millionen USD von WELL Health Technologies und Horizons Ventures (Facebook, Skype, Zoom) erhalten. Die Bestandsinvestoren The Delta, Speedinvest, UNIQA Ventures, Calm/Storm und Seedcamp haben sich ebenfalls an der Runde beteiligt. doctorly ist das erste VC-finanzierte Unternehmen, das alle erforderlichen Genehmigungen für den Vertrieb von Praxissoftware in Deutschland erhalten hat. Die neuen Mittel aus der Finanzierungsrunde plant doctorly in das Wachstum in Deutschland und die Entwicklung neuer Funktionen der Praxissoftware zu investieren.

WELL Health Technologies, das bisher größte HealthTech-Unternehmen in Kanada, und doctorly werden gemeinsam an neuen Projekten auf dem deutschen Gesundheitsmarkt arbeiten. Die neuen finanziellen Mittel der Series-A werden besonders für das Wachstum im unberührten deutschen Markt eingesetzt. Dazu wird doctorly in den nächsten Monaten neue Positionen schaffen, um die Produktentwicklung und den Vertrieb des Unternehmens voranzutreiben.

„Diese Finanzierungsrunde ist eine weitere Bestätigung für unsere Vision eines stärker digitalisierten und effizienteren Gesundheitssystems in Deutschland. Seit der Gründung von doctorly haben wir eng mit Ärzten und medizinischem Fachpersonal zusammengearbeitet, um ein neues Betriebssystem für den gesamten Markt der Primärversorgung zu entwickeln. Wir haben ein modernes, einfach zu bedienendes und sicheres Praxismanagementsystem etabliert, das auch Schnittstellen bietet, um weitere Software zu integrieren. Glückliche Ärzte, glückliche Patienten. Das bestätigt unser exzellentes Kundenfeedback.“ Samir El-Alami, CEO und Gründer von doctorly

Software für Arztpraxen stark reguliert

doctorly ist 2022 gestartet, um die Softwarebranche für Arztpraxen, die komplexen Regularien unterliegt, vollständig zu überarbeiten. Laut einer Studie des Regulators, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KVB), verbringen Arztpraxen durchschnittlich 61 Arbeitstage im Jahr mit administrativen Aufgaben. Mit Blick auf Deutschland, wo noch vorwiegend Software aus den 1990er-Jahren eingesetzt wird, hat doctorly ein neues reguliertes Betriebssystem entwickelt, das den Verwaltungsaufwand um die Hälfte reduziert.

„MedizinerInnen sind gegenüber der Digitalisierung sehr aufgeschlossen. Ihre obligatorische, zentrale Praxissoftware ist allerdings auf dem Stand der 90er und lässt sich nicht mit weiteren Technologien erweitern. Diese Silo-Strukturen sind das größte Hindernis für Innovationen im Bereich der medizinischen Grundversorgung. Neben der gesamten Gesundheitsbranche bekommen es in erster Instanz PatientInnen zu spüren. Daher sind wir stolz, ein neues Betriebssystem entwickelt zu haben, dass alle regulatorischen Vorgaben erfüllt und Arztpraxen wie auch PatientInnen glücklich macht.“ Nicklas Teicke, COO und Gründer von doctorly.

Quelle Fatih Aydin