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Google könnte Führung bei KI übernehmen

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Die schlechten Zahlen der des letzten Quartalsberichte von Tech-Größen wie Alphabet (Google) oder Apple entsprachen ziemlich genau den Erwartungen der Marktteilnehmer. Im Kerngeschäft fielen sie jedoch etwas besser aus, was zu einigen Prozentpunkten positivem Wachstum führte bedeutete.

Diese Entwicklung ist derzeit eher zyklischer als struktureller Natur. Allerdings ist zu bedenken, dass auch die FAANG-Unternehmen nicht dauerhaft um 30-40 % wachsen können. Aber ein Wachstum auf dem aktuellen Niveau würde aus unserer Sicht eine gute Perspektive bedeuten.

Wir gehen davon aus, dass beispielsweise die Ergebnisse von Google im ersten Quartal ähnlich ausfallen werden wie die Ergebnisse in Q4/22. Die Umsetzung der Kostensenkungsstrategie dürfte etwas länger dauern als bei Meta, so dass sich dies erst später in den Finanzergebnissen niederschlagen wird. Was Apple betrifft, so hatte das Unternehmen am 22. Dezember in China aufgrund von Covid-19 Produktionsprobleme, die sich auf Q4/22 auswirkten, und die Schätzungen wurden entsprechend nach unten korrigiert.

So gingen die iPhone-Verkäufe, die 50 % des Geschäfts ausmachen, im Dezember um 8 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Der Rückgang der iPhone-Verkäufe in Verbindung mit dem schwächeren iPad- und Mac-Absatz führte zu einer Senkung der Schätzungen für das Gesamtjahr um 5 %. Apple ist die teuerste Aktie unter den FAANG-Unternehmen und weist das geringste Wachstum auf.

Die großen Technologieunternehmen wie Google, Meta, Amazon & Co. gehörten zu den großen Gewinnern der Corona-Krise, haben aber im Zuge der Rotation von Growth zu Value deutlich an Boden verloren. Jetzt normalisiert sich die Lage wieder und einige dieser Aktien sind geradezu spottbillig. Wir befinden uns in einer sehr interessanten Situation, weil diese Unternehmen massiv in das Metaverse, aber auch in die künstliche Intelligenz investieren. Meta zum Beispiel, das ehemalige Facebook, könnte sich vor diesem Hintergrund zu einer erstklassigen Aktie entwickeln. Meta hat 30 Milliarden Dollar in diese Technologie investiert.

KI bringt generell einen Mehrwert für die gesamte Technologie- und IT-Branche, da Arbeitsschritte effizienter durchgeführt werden können. Diese Art des technologischen Wandels findet in jeder Generation statt, was erklärt, warum der Technologiesektor langfristig am besten abschneidet. Diese Entwicklung ist insbesondere für Microsoft positiv, da es die offene KI oder Chat-GPT in seinen anderen Produkten nutzen kann, was einen Wendepunkt in der Codierungsumgebung für die Microsoft Office-Anwendungen (Word, PowerPoint, Excel usw.) darstellen wird.

Diese könnten dadurch wettbewerbsfähiger werden oder sogar Preiserhöhungen durchsetzen. Google könnte auf diesem Markt die Führung übernehmen, da das Unternehmen im Bereich der offenen KI weit voraus ist und seit langem unter Druck steht, diese Technologie weiterzuentwickeln. Kürzlich wurde ihr Neuzugang namens „BARD“ angekündigt. Während Microsoft seine Produktpalette mit ChatGPT erweitert, muss Google seine Geschäftsstrategie überdenken, da „BARD“ eine Bedrohung für Googles eigene Suchmaschine werden könnte, deren Haupteinnahmequelle Werbung ist.

Das derzeit am schnellsten wachsende Unternehmen ist Microsoft. Das Wachstum liegt bei ca. 7% und wir erwarten ein ähnliches Wachstum im nächsten Quartal. Die Aktie ist mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 23 etwas teuer, hat aber eine zyklische Komponente in ihrem Geschäft, die vor allem von der Verbraucherseite geprägt ist.

Generell gelten Technologieunternehmen in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit als relativ widerstandsfähig, da Technologie und Innovation unabhängig von der allgemeinen Wirtschaftslage gefragt sind. Darüber hinaus verfügen viele Technologieunternehmen über starke Bilanzen und solide Liquiditätsreserven, die ihnen helfen können, wirtschaftliche Herausforderungen zu meistern.

Einige Technologieunternehmen sind jedoch anfälliger für höhere Zinsen und eine schwächere wirtschaftliche Nachfrage, insbesondere solche, die sich stark verschuldet haben oder deren Geschäftsmodell eng mit den Verbraucherausgaben verknüpft ist.

Es sollte auch nicht vergessen werden, dass Technologieunternehmen in einer sich schnell verändernden und hart umkämpften Branche tätig sind und ihr Erfolg von Faktoren wie sich ändernden Verbraucherpräferenzen, intensivem Wettbewerb und Änderungen in der staatlichen Regulierung beeinflusst werden kann. Eine Rezession, die für die Technologiegiganten wahrscheinlich schmerzhaft sein wird, dürfte jedoch nichts an ihren guten langfristigen Aussichten ändern. Sie könnten sich danach sogar noch stärker präsentieren.

Foto von Anders Tandberg-Johansen (Quelle: DNB Asset Management).

Quelle TE Communications GmbH

Green Fusion erhält 2,7 Millionen Euro Seed-Finanzierung

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Das Brandenburger Start-up Green Fusion aus Hohen Neuendorf, Anbieter einer intelligenten SaaS-Lösung zur sektorübergreifenden Steuerung und Optimierung von Wärme- und Energiesystemen, schließt eine Seed-Finanzierung über 2,7 Millionen Euro erfolgreich ab.

Unter der Leitung des Lead-Investors BitStone Capital beteiligen sich neben den bestehenden Investoren High Rise Ventures, ENKIDU Venture Capital und Vireo Ventures auch Brandenburg Kapital (Tochter der ILB), die Impact VCs Übermorgen Ventures und Wi Venture sowie strategische Angel Investoren aus der Energie- und Immobilienwirtschaft. Mit dem frischen Kapital forciert das Unternehmen den Wachstumskurs und treibt die Produktentwicklung weiter voran.

„Die Wohnungswirtschaft steht vor großen Umbrüchen. Ökologische Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, signifikant steigende Energiekosten und die technisch-systemische Transformation der Energiewende, die Herausforderungen sind vielfältig und erfordern ganzheitliche Antworten“, sagt Myke Naef, Partner bei Übermorgen Ventures. „Green Fusion bietet für das Wärme- und Energiemanagement eine durchdachte und zukunftssichere Lösung, von der Optimierung einfacher Bestandssysteme bis hin zur Steuerung komplexer regenerativer Hybridsysteme. Kurz: Ein echtes Impact Startup, das die Immobilienwirtschaft bei der Transformation zur Klimaneutralität begleitet.“

„Dazu kommt ein komplementär aufgestelltes Green Fusion Team mit einem jetzt schon beeindruckenden Kundenportfolio. Dies hat uns als Impactinvestoren überzeugt“, ergänzt Luis Sperr, Managing Partner von Wi Venture.

Das Kapital der neuen Runde investiert Green Fusion in die technologische Weiterentwicklung seiner Energie-IoT- Plattform. Der Fokus liegt insbesondere auf dem Ausbau der KI-Funktionalität zur automatisierten Analyse und Optimierung der Energieeffizienz. Dazu wurde kürzlich auch das Führungsteam durch Nina Germanus gezielt verstärkt. Nina, die zuvor beim international führenden Speicherhersteller sonnen den weltweiten Aufbau von virtuellen Kraftwerken vorangetrieben hat, baut nun bei Green Fusion den Data-Science-Bereich aus. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auf Wachstum und bereitet bereits den Eintritt in neue europäische Märkte vor.

„Green Fusion hat sich im letzten Jahr sehr erfolgreich entwickelt, wichtige Meilensteine erreicht und mit der GETEC, WSL Leipzig und der Gewobag namhafte Kunden gewonnen, daher verstärken wir unsere Investition gern. Gemeinsam wollen wir die Digitalisierung der Wohnungswirtschaft vorantreiben, Immobilien nachhaltiger und Wohnen bezahlbarer machen“, unterstreicht Kai Panitzki, Managing Partner bei BitStone Capital.

„Green Fusion bietet Wohnungsgesellschaften und Wärmeverbrauchern einen ausgezeichneten Mehrwert und adressiert ein strategisches Thema im Hinblick auf die Verbesserung der Effizienz bei gleichzeitiger Sicherstellung der Wärmeversorgung. Das Segment birgt ein hohes Potenzial, da die Immobilienwirtschaft dringend auf Nachhaltigkeit umgestellt werden muss, insbesondere im Bereich der Wärmeerzeugung. Wir freuen uns darauf, das talentierte Team gemeinsam mit erfahrenen Co-Investoren bei der weiteren Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen“, sagt Binh Vu von Brandenburg Kapital.

„Obwohl wir Green Fusion erst im Jahr 2021 gegründet haben, konnten wir unsere Lösung schon erfolgreich im Markt platzieren. In über 200 Gebäuden, darunter auch ganze Quartiere, konnten Energieverbrauch, CO2- Emissionen und Kosten mit unserem Energiemanagement im Schnitt um 20 Prozent gesenkt werden. Das positive Feedback unserer Kunden ist enorm und genau dieses Momentum wollen wir nun gestärkt durch unsere Partner nutzen. Das Optimierungspotential ist riesig, und Bedarf und Notwendigkeit in der Wohnungswirtschaft sind mindestens genauso groß“, sagt Paul Hock, Geschäftsführer und Co-Founder von Green Fusion.

Bild Quelle: Green Fusion GmbH

Quelle Investitionsbank des Landes Brandenburg

IM Academy-Studenten konzentrieren sich bei der neuen MMX Academy auf die Entwicklung von Mentalität und Mentorenschaft

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Garrett Kipler

IM Academy ist ein Anbieter von Online-Bildungsressourcen und hat im Jahr 2022 fünf neue Akademien eröffnet, die meisten seit der Gründung der Plattform im Jahr 2013. IM Academy konzentriert sich nicht nur weiterhin auf die finanzielle Bildung, sondern entwickelt auch Programme in neuen Bereichen, darunter ein Reise- und Lifestyle-Service sowie Akademien für Social Media Marketing und die Entwicklung von Denkweisen.

Die Mindset Mastery (MMX) Academy steht für den Schwerpunkt der IM Academy auf der Entwicklung eines psychologischen Ansatzes, der auf positiven Selbstgesprächen und der Offenheit für Mentoren beruht – ein Konzept, das auf jedes Bildungs-, Finanz- oder Geschäftsziel angewendet werden kann. 

Für Christopher Terry, Mitbegründer und CEO der IM Mastery Academy, ist Mentoring die Grundlage der Bildung. Das Ziel der Gründung einer Akademie, die sich der Denkweise widmet, ist es, Studenten zu betreuen, die es mit dem Lernen ernst meinen und die Flexibilität einer nicht-traditionellen Online-Plattform schätzen.

„Es ist die Energie, die Sie an den Tisch bringen. Führen Sie bewusst mit Zielstrebigkeit und arbeiten Sie mit einer zuversichtlichen, positiven Einstellung“, sagte Terry kürzlich in einem Instagram-Post. „Manche sagen, dass ‚Einstellung‘ das Zauberwort ist und dass Ihre Einstellung im Leben Ihre Höhe im Leben bestimmt. Wenn Sie mit Menschen zu tun haben, sollten Sie ein Feuer in Ihren Augen haben, während Sie mit ihnen sprechen.“

Wie funktioniert MMX?

MMX wurde entwickelt, um den Studenten der IM Academy die Möglichkeit der Live-Mentorenschaft zu bieten, die für alle Angebote der Academy grundlegend ist. Die Teilnehmer haben Zugang zu wöchentlichen Live-Sitzungen mit Dozenten, in denen sie motivierende Diskussionen führen und die Möglichkeit haben, sich mit anderen über Strategien zur Kultivierung ihrer Denkweise auszutauschen. Die Dozenten der Academy bieten die Sitzungen nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Spanisch und Deutsch an.

Die Sitzungen sind über die Online-Videodiskussionsplattform GoLive der IM Academy verfügbar. GoLive ist ein wichtiger Bestandteil vieler Dienstleistungen der Academy, da es asynchrone Materialien wie aufgezeichnete Lesungen und Vorlesungen ergänzen soll. MMX stellt diese Funktion der IM Academy in den Vordergrund und unterstreicht damit die Rolle des Live-Dialogs in der Bildung, auch in einem Online-Format.

Andere Angebote der IM Academy

MMX wurde zu einer Reihe von Dienstleistungen hinzugefügt, die eine Vielzahl von Akademien zu Finanzmärkten und anderen Themen umfassen. Die am längsten bestehenden Akademien der IM Academy sind die FRX Academy, die sich auf die Devisenmärkte konzentriert, die DCX Academy, die sich mit den Märkten für digitale Währungen befasst, und die ECX Academy mit dem Thema E-Commerce.

Zusätzlich zu MMX hat IM Academy im Jahr 2022 zwei neue Finanzakademien ins Leben gerufen: TBX Academy, die sich auf eine zeitbasierte Intraday-Börsenstrategie konzentriert, die als Scalping bekannt ist, und die SFX Academy zu Aktien- und Futures-Märkten. Zu diesen Finanzakademien gesellten sich der TLX Reise- und Lifestyleservice und die SMX (Social Media) Academy zum Thema Personal Branding und Einfluss in den sozialen Medien. 

Wachstumsorientierte Denkweise

2022 war für die IM Academy ein Jahr bedeutenden Wachstums, in dem sie Tausende von Teilnehmern und unabhängigen Geschäftsinhabern auf internationaler Ebene erreichte. Christopher Terry startete im Sommer eine europäische Vortragsreise zu mehr als 12 Orten auf dem ganzen Kontinent, und die Akademie veranstaltete mehrere IM Beyond-Events an Orten von Barcelona, Zürich bis Palm Beach, Florida, und Phoenix sowie Glendale, Arizona. Weitere IM Beyond-Veranstaltungen sind bereits für 2023 geplant: IM Beyond Rotterdam, Niederlande, vom 16. bis 19. März, IM Elevate Orlando, Florida, vom 24. bis 26. März, und IM Beyond Mexico City vom 21. bis 23. April.

Diese Aktivität ist bezeichnend für die proaktive, positive und wachstumsorientierte Denkweise, die an der MMX gelehrt wird. Die Akademie strebt an, auch im Jahr 2023 weiter zu wachsen, indem sie potenziell neue Wege in der Online-Bildung beschreitet und sich stets auf die Denkweise und das Mentoring konzentriert.

In einem anderen Instagram-Post betonte Christopher Terry, wie wichtig es ist, das neue Jahr mit einer neuen Einstellung anzugehen.

„Während wir uns auf das neue Jahr vorbereiten, ist es wichtig, dass wir uns Zeit nehmen und über das vergangene Jahr nachdenken. All die Triumphe und Schwierigkeiten. Das Gute und das Schlechte. Was hat funktioniert? Was hat nicht geklappt? Wo ist etwas schief gelaufen? Wo haben wir versagt?

„Sehen Sie, Sie können nicht erwarten, dass 2023 ein Durchbruchsjahr wird, wenn Sie mit der gleichen Denkweise wie 2022 arbeiten. Um Neues anzuziehen, müssen Sie Neues schaffen. Bauen Sie ein neues Modell auf, bauen Sie ein neues Paradigma auf, bauen Sie eine neue Denkweise auf. Die Zeit ist jetzt.“

Hinweis: IM Academy bietet Bildungsdienstleistungen an und ist kein Broker oder Anlage- oder Finanzdienstleistungsberater. Die Plattformen der IM Academy bieten keinen Zugang zum Live-Trading oder zu Brokerdiensten.

Bild Garrett Kipler

Autor Garrett Kipler

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Volocopter in Japan: Lokale Zulassung und weiteres Investment in Series E

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Volocopter, der Pionier der Urban Air Mobility (UAM), gab heute bekannt, dass Sumitomo Corporation, das Fortune-500-Unternehmen und eines der größten Handelsunternehmen der Welt, in die Series –E Finanzierungsrunde des Unternehmens investiert hat. Sumitomo wird damit auch ein wichtiger strategischer Partner für den kommerziellen Launch im japanischen Markt ab 2025.

Zudem hat die japanische Zivilluftfahrtbehörde JCAB (Japan Civil Aviation Bureau) den Antrag von Volocopter auf eine gleichzeitige Musterzulassung (TC) für den VoloCity in Japan angenommen. Um die regionale Öffentlichkeit für Flugtaxis zu sensibilisieren und die Akzeptanz dieser neuen Mobilität zu erhöhen, stellt Volocopter vom 8. bis 12. März ein statisches VoloCity-Modell in Osaka aus.

Bereits 2021 verkündete Volocopter, dass es mit seinem elektrischen Flugtaxi, VoloCity, auf der EXPO Osaka Kansai 2025 fliegen will. Die EU-Flugsicherheitsbehörde (EASA) und JCAB gaben heute bekannt, dass sie Volocopters Antrag auf diegleichzeitige Zulassung des VoloCity für den kommerziellen Betrieb in Japan akzeptiert haben: ein wichtiger regulatorischer Meilenstein, um die ehrgeizigen Markteröffnungsziele im Land zu erreichen.

Volocopter treibt derzeit die Flugerprobung im Rahmen der EASA-Zulassung für sein VoloCity Flugtaxi voran, die im Jahr 2024 erwartet wird. Das Unternehmen strebt die gleichzeitige Validierung neben JCAB in Japan auch bei der Federal Aviation Administration (FAA) in den USA und der Civil Aviation Authority of Singapore (CAAS) in Singapur an.

Volocopter’s Zusammenarbeit mit Japan geht auf das Jahr 2018 zurück, als das Land als eines der ersten sein Engagement für die Einführung von UAM ankündigte. Dazu gehörte ein klarer Fahrplan, der die notwendigen Schritte für die Aufklärung der Öffentlichkeit, die Einführung von Vorschriften und kommerzieller Dienste skizzierte. Volocopter verfügt sowohl über die notwendige Erfahrung als auch über das Fachwissen, um mit lokalen Behörden zusammenzuarbeiten und ein UAM-Ökosystem für sichere und nachhaltige elektrisch Flugtaxis zu schaffen.

Sumitomos Investition in Volocopters Finanzierungsrunde E stärkt die strategische Verbindungder Unternehmen. Die Sumitomo Corporation verfügt über ein ausgeprägtes Verständnis des globalen Wirtschaftsmarktes, des Energie- und Rohstoffsektors sowie dem japanischen Markt. So diversifiziert Volocopter seine internationalen Partnerschaften und stärkt sein globales UAM-Ökosystem.

Christian Bauer, Chief Commercial Officer von Volocopter, sagte: „Das Versprechen eine ganz neue Art der Mobilität in einem Land zu etablieren ist keine Kleinigkeit, aber für Volocopter und Japan, beide Pioniere im UAM-Bereich, ist es einfach sinnvoll. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt integraler Bestandteil der UAM-Einführung in Japan 2025 zu sein, und zwar gemeinsam mit Partnern wie Sumitomo, EASA und JCAB, die unsere Vision teilen. Ich kann es kaum erwarten, die Reaktion der Öffentlichkeit auf den VoloCity zu sehen, der in Osaka gezeigt wird.“

Patrick Ky, Exekutive Director der EASA, sagte: „Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Luftfahrttechnologie-Entwicklung in Japan und Europa. Die EASA ist stolz darauf, als Partner des japanischen Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus (MLIT) die Entwicklung der UAM-Industrie in Japan zu unterstützen und ihre Erfahrungen mit den SC-VTOL-Vorschriften im Zertifizierungsprozess des VoloCity mit JCAB zu teilen.“

Um die öffentliche Akzeptanz von elektrischen Flugtaxis in Japan voranzutreiben, stellt Volocopter vom 8. bis 12. März sein statisches VoloCity-Modell in Originalgröße aus. Die Veranstaltung findet im Grand Front Osaka statt, einem frequentierten Einkaufszentrum nahe des Bahnhofs Osaka Umeda, mit 2,3 Millionen Fahrgästen täglich.

Seit Ende 2022 veranstaltet Volocopter im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit der Präfektur Regierung UAM-Wissensseminare für Grundschulkinder in Osaka. Ebendiese zukünftige Generation von UAM-Passagieren bekommen auch VoloCity-Touren im Rahmen des Events angeboten.

Bild: Christian Bauer CCO of Volocopter, Florian Reuter CEO of Volocopter, Stefan Klocke Chairman of the Board of Volocopter, and Dirk Hoke, future CEO of Volocopter, in front of the VoloCity ©Volocopter

Quelle Bild und Text: Volocopter GmbH

PropTech PAYUCA holt sich Series-A Investment

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PAYUCA

Das Wiener PropTech PAYUCA hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Parken und Laden von Autos in Mehrfamilienhäusern so einfach wie möglich zu gestalten. Nun schloss das Unternehmen seine Series-A-Finanzierungsrunde erfolgreich ab.

Bekannt durch die PAYUCA Smart Parking-App mit über 50.000 registrierten Nutzern, die es Kurzparkern in Wien möglich macht, schnell und einfach freie Parkplätze in privaten Tiefgaragen ausfindig zu machen und zu nutzen, hat PAYUCA sein Geschäftsmodell inzwischen auch auf die Digitalisierung und Elektrifizierung der gesamten Garage, insbesondere von Mietwohnhäusern, ausgeweitet. Geführt wird das aufstrebende Unternehmen heute von Co-Founder und Co-CEO Dominik Wegmayer sowie von dessen Bruder, Co-CEO Wolfgang Wegmayer.

PAYUCA als idealer Partner für die Wohnungswirtschaft
Mit ihrer Kurzpark-App ermöglicht PAYUCA Wohnungsunternehmen und Eigentümern von Mietwohnhäusern, unvermietete und somit leerstehende Stellplätze effizient an Kurzparker zu vermieten und so zusätzliche Einnahmen zu lukrieren. All dies funktioniert über das von PAYUCA installierte, intelligente Zugangssystem für alle relevanten Tore, Eingangs- und Zwischentüren im Gebäude, welches über eine App gesteuert wird. PAYUCA kümmert sich dabei um die gesamte Abwicklung mit den Kurzparkern und zahlt die erzielten Einnahmen direkt an die Eigentümer aus.

Über ein Dashboard ermöglicht PAYUCA Hausverwaltungen zusätzlich, auch das Garagen-Management der Dauerparker über das intelligente Zugangssystem abzuwickeln. Somit werden nicht nur Schlüssel und Funksender obsolet, Hausverwaltungen ersparen sich auch den enormen Verwaltungsaufwand bei Übergaben, der Abwicklung von Kautionen sowie bei Verlust oder Diebstahl der Zutrittsmedien. Seit 2021 bietet PAYUCA Mietwohnhaus-Eigentümern mit „Smart Charging“ auch eine unkomplizierte Vorrüstung von E-Ladestationen für dauerhaft vermietete Garagenstellplätze.

Im Herbst 2022 weitete PAYUCA das Geschäftsmodell schließlich auch auf den deutschen Markt aus: Mit dem Berliner Wohnungsunternehmen degewo wurde bereits ein deutscher Big- Player gewonnen, seither konnten schon erste Tiefgaragen von Berliner Wohngebäuden komplett digitalisiert und elektrifiziert werden.

Neues Kapital für den Deutschland-Roll-Out
Das neu gewonnene Kapital aus der Series-A-Finanzierungsrunde wird nun der weiteren Expansion von PAYUCA in Deutschland dienen. Neben Berlin sollen bald auch weitere deutsche Großstädte folgen. Ziel ist es, auch die deutsche Wohnungswirtschaft von den smarten Komplettlösungen von PAYUCA zu überzeugen. Aufgestellt wurde die Finanzierungsrunde von dem internationalen Investor ABB E-mobility AG. Über die exakte Höhe des Investments wurde Stillschweigen vereinbart.

Bild Fotocredit/ Fotograf Philipp Schuster Co-CEO & Co-Founder Dominik Wegmayer und Co-CEO Wolfgang Wegmayer  Copyright: Philipp Schuster

Quelle epmedia Werbeagentur GmbH

Karlsruher HR-Startup holt ehemaligen Scout24-VP an Bord

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Christian Nowak wird ab dem 20. Februar den operativen Bereich bei Workwise verantworte

Das Karlsruher Recruiting-Startup Workwise ergänzt sein Führungsteam zum 20. Februar um Christian Nowak als Chief Operating Officer. In der neu geschaffenen Rolle wird Nowak künftig den gesamten operativen Bereich des Startups verantworten und die Weiterentwicklung der Services und Plattform maßgeblich vorantreiben. Dafür bringt er 20 Jahre Erfahrung im Aufbau digitaler Marktplätze mit.

So etablierte Nowak unter anderem als VP und Country Manager Expedia als einen der größten und führenden Online Reiseanbieter. Als Geschäftsführer und VP bei der Scout24 Gruppe baute er die richtungsweisende Position von AutoScout24 und ImmoScout24 in Deutschland und Österreich aus.

„Mit unserer Lösung helfen wir schon heute über 3.500 Unternehmen dabei, passende Kandidat:innen zu finden. Denn der Fachkräftemangel stellt vor allem kleine und mittlere Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Damit zukünftig noch mehr KMU von unseren Services profitieren können, werden wir unser anhaltendes Wachstum weiter beschleunigen. Christian weiß durch seine jahrelange Erfahrung im Marktplatz-Geschäft genau, worauf es bei der Skalierung ankommt.

Ich bin mir sicher, dass wir von seiner Expertise enorm profitieren können”, so Martin Trenkle, Mitgründer und Co-CEO von Workwise.

Das 2015 gegründete Unternehmen war bis zur Series-A Finanzierung im letzten Jahr komplett selbst finanziert und von Beginn an profitabel. Die Finanzierung in Höhe von 12 Millionen Euro gab Anfang 2022 dann den Startschuss für das weitere Wachstum. Mit Christian Nowak als COO erweitert das Unternehmen nun erstmals seine C-Level-Ebene.

„Workwise bietet mit der Kombination aus Recruiting-Plattform und -Service ein einzigartiges Angebot, das es so bisher noch nicht gab. Der Fokus liegt darauf, die Situation für Jobsuchende und KMU zu verbessern und das finde ich enorm spannend – gerade heute, wo Fachkräfte zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen werden. Ich freue mich sehr, die Weiterentwicklung und Skalierung des Produkts als COO künftig weiter voranzutreiben“, Christian Nowak, COO von Workwise.

Quelle Bild und Text Workwise GmbH

BRABUS 1300 R Edition 23

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BRABUS 1300 R Edition 23

Der erste BRABUS 1-Second-Wow-Effekt auf zwei Rädern geht in die nächste Runde mit der Weltpremiere eines neuen Kapitels der Zusammenarbeit zwischen dem führenden europäischen Motorradhersteller KTM und der renommierten deutschen Luxury Mobility Brand BRABUS.

Nach dem Einstieg der Luxury Mobility Brand in die Welt des exklusiven, modernen Motorradbaus ist diese stark limitierte Sonderedition der Nachfolger der BRABUS 1300 R aus dem Jahr 2022. Eine direkte Weiterentwicklung ihres Vorgängers, die sich durch das Beste beider Marken, neue charakteristische Merkmale und eine ganz eigene Identität auszeichnet. Die Produktion wird auf 290 Maschinen limitiert sein, die in ausgewählten Märkten erhältlich sein werden und die Tür zu einer elitären Reihe von BRABUS Night Riders öffnen.

Bold. Luxurious. Badass. Die BRABUS 1300 R Edition 23.

Die BRABUS 1300 R Edition 23 ist luxuriöses Design, BRABUS typische Liebe zum Detail und ultra-limitierte Exklusivität. Konzipiert, um ein Statement zu setzen und pure Energie mit absoluter Naked-Bike-Präzision zu vereinen, verkörpert die neue Edition 23 in ihrem aggressiv-eleganten Look, ihrer Funktionalität und Power erneut das Beste beider Marken.

Wiederkehrende und weiterentwickelte Highlights der BRABUS Design-DNA, darunter zwei unverkennbare Farbgebungen, geschmiedete BRABUS Monoblock Z-Räder, hochwertige Karosserieelemente aus Carbon sowie ein stilvoller, von den BRABUS Interieur-Spezialisten in Bottrop mit viel Liebe zum Detail gefertigter Fahrersitz, definieren den einzigartigen und sportlichen Charakter des Motorrads und sorgen für einen sofortigen 1-Second-Wow-Faktor.

Die Plattform der BRABUS 1300 R Edition 23 bleibt die KTM 1290 SUPER DUKE R EVO. Gebaut für die beste Performance auf zwei Rädern, bietet dieses Modell ein hochmodernes Fahrerlebnis, kompromisslose Ergonomie und das schlagende Herz der Edition 23: einen LC8 V-Twin Motor, der aus seinen 1 301 Kubikzentimetern 132 kW / 180 PS bei 9 500 U/min und 140 Nm Drehmoment bei 8 000 U/min leistet. Die BRABUS Doppelrohr-Slip-on-Auspuffanlage unterstreicht ihren unverwechselbaren Charakter ebenso wie ihren massiven Sound.

Die BRABUS 1300 R Edition 23 erweitert ihre „Black and Bold“-Identität mit einer Reihe von neuen Features. Eine markante Scheinwerfermaske mit Sichtcarbon-Seitenverkleidung, Powerdomes sowie BRABUS Signature Stripes in der Luftzuführung akzentuieren das einzigartige Gesicht der Edition 23. Neu gestaltete Seitenteile und Luftkanäle sind eine weitere Hommage an jahrzehntelange Erfahrung in der Verarbeitung von Prepreg-Carbon.

Passend zum sportlichen Flair des Designs verfügt der ultraleichte, einteilige Kohlefaser-Unterboden jetzt über eine komplett neue Soziusabdeckung. Durch dieses Upgrade erhält die BRABUS 1300 R Edition 23 eine kompaktere und kraftvollere Silhouette, die das Design der Zündschlossabdeckung aufgreift und auf die Karosseriefarbe abgestimmt ist. Ganz im BRABUS Style wurde der beheizbare Sitz neu gepolstert und mit dem äußerst eleganten BRABUS „Crest“-Nahtmuster versehen. Die neuen Lenkerendspiegel runden das einzigartige Erscheinungsbild des Motorrads ab und lassen sich jederzeit millimetergenau einstellen.

Inspiriert von den exklusiven 1-Second-Wow Supercars der Marke ist die BRABUS 1300 R Edition 23 außerdem mit BRABUS Monoblock Z Schmiederädern ausgestattet. Modernste Fertigungsverfahren und eine brandneue Lackierung in „Platinum Black“ sorgen für den unverwechselbaren BRABUS Look und maximale Festigkeit.

Um der BRABUS 1300 R Edition 23 einen zusätzlichen Hauch von Individualität zu verleihen, wird sie in zwei Farbvarianten angeboten – „Superblack“ und „Stealth Gray“. Die Produktion ist auf 145 Maschinen für beide Varianten limitiert und in ausgewählten Märkten erhältlich.

Aus technischer Sicht nutzt die BRABUS 1300 R Edition 23 die neuste, semiaktive WP APEX Fahrwerkstechnologie. Sie ermöglicht es dem Fahrer, zwischen sechs speziellen Fahrmodi zu wählen: COMFORT, STREET, SPORT, TRACK und ADVANCED. Diese kann der Pilot individuell aktivieren oder er entscheidet sich für den AUTO Modus, der sich automatisch der Fahrbahn und den jeweiligen Fahrbedingungen anpasst.

Foto/Quelle: BRABUS GmbH

McLaren Elva Hyperroadster

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McLaren Elva Hyperroadster

NOVITEC veredelt seit Jahrzehnten die exklusivsten Automobile der Welt. Mit dem exklusiven Individualprogramm für den in einer limitierten Auflage von nur 149 Fahrzeugen gebauten McLaren Elva stellt NOVITEC einmal mehr seine Spitzenstellung in der Welt der Highend-Automobilveredelung unter Beweis.

Der britische Hyperroadster ohne Windschutzscheibe und Dach wird von einem Vierliter-Achtzylinder-Biturbo angetrieben, der mit NOVITEC Motortuning auf 919 Pferdestärken und 888 Nm maximales Drehmoment erstarkt. Daraus resultieren überragende Beschleunigungswerte und eine Höchstgeschwindigkeit von über 330 km/h. Maßgeschneidert für den Zweisitzer entwickelte NOVITEC ein präzise abgestimmtes Handlingpaket mit Hightech-Schmiederädern in 20 und 21 Zoll sowie Sportfedern, die den Mittelmotorsportwagen nicht nur optisch aufregender, sondern auch noch agiler im Handling machen.

High Performance ist die Mission des McLaren Elva, der nicht nur durch seinen Verzicht auf Windschutzscheibe und Dach aus dem Rahmen fällt: Direkt hinter den beiden Sitzen arbeitet das 4,0 Liter-V8-Biturbo-Triebwerk, das serienmäßig 599 kW / 815 PS und ein maximales Drehmoment von 800 Nm produziert.

Damit bietet dieser Motor eine hervorragende Basis für drei ebenso effiziente wie alltagstaugliche Leistungssteigerungen von NOVITEC, die für diesen offenen Supersportwagen angeboten werden. In allen Varianten wird das elektronische Motormanagement im Plug & Play Verfahren mit einem NOVITEC N-TRONIC Modul aufgerüstet. Dieses Zusatzsteuergerät liefert nicht nur spezielle Mappings für Einspritzung und Zündung, sondern greift auch in die elektronische Ladedrucksteuerung ein.

Passend dazu konstruierte der deutsche Tuner eine speziell auf diesen Motor abgestimmte Hochleistungsauspuffanlage, die den Abgasgegendruck reduziert. Sie ist komplett wärmeisoliert, ein Effekt, der mit einer 999 Feingoldbeschichtung weiter optimiert werden kann. Dadurch werden die Temperaturen im Motorraum reduziert, was sich nicht nur positiv auf eine maximale Leistungsentfaltung auswirkt, sondern auch der Standfestigkeit zugutekommt.

Diese Kombination entlockt dem Triebwerk 76 kW / 104 PS mehr Spitzenleistung und ein um 88 Nm höheres Drehmoment. Damit leistet der von NOVITEC getunte McLaren Elva enorme 676 kW / 919 PS bei 7 100 U/min. Das maximale Drehmoment von 888 Nm steht bei 6 300 Touren bereit.

Die Verbindung von NOVITEC High Performance Tuning und McLaren Leichtbaudesign macht das Fahrerlebnis im Elva noch spektakulärer: Aus dem Stand katapultiert sich der getunte Roadster in nur 2,7 Sekunden auf Tempo 100. Weniger als vier Sekunden später, nach 6,3 Sekunden, ist der von NOVITEC getunte Elva bereits 200 km/h schnell. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 330 km/h. Neben den weiter verbesserten Fahrleistungen fasziniert das NOVITEC Upgrade mit einem noch spontaneren Ansprechverhalten des Triebwerks und einem noch atemberaubenderen Durchzugsvermögen über das gesamte Drehzahlband.

Während die Karosserie des McLaren Roadsters mit ihrer aktiven Aerodynamik unangetastet bleibt, entwickelte NOVITEC zusammen mit Vossen, dem renommierten US-Produzenten von Highend-Leichtmetallfelgen, eine maßgeschneiderte Rad/Reifen-Kombination in 20 und 21 Zoll Durchmesser.

Die NOVITEC MC3 Räder werden unter Einsatz modernster Schmiede- und Bearbeitungstechnologie gefertigt und füllen den vorhandenen Raum in den Radhäusern optimal aus. Mit sieben bis zum Außenrand reichenden Doppelspeichen und einem im Zentralverschluss-Look gestalteten Nabendeckel runden sie die extrem sportliche Optik des Fahrzeugs perfekt ab. Die exklusiven Felgen sind in 72 verschiedenen Farbvarianten und wahlweise auch mit gebürsteter oder polierter Oberfläche erhältlich.

Vorne kommen 9Jx20 Räder mit Hochleistungsreifen der Dimension 255/30 ZR 20 zum Einsatz. An der Hinterachse sorgen 325/25 ZR 21 Pneus auf 12Jx21 Felgen mit konkav geformtem Radstern für hervorragende Traktion.

Die NOVITEC Sportfedern legen den offenen Mittelmotorrenner um ca. 20 Millimeter tiefer. Durch den abgesenkten Schwerpunkt wird das Fahrverhalten noch dynamischer.

Auch das Interieur des McLaren Elva kann von NOVITEC bis ins letzte Detail auf die Wünsche des Besitzers abgestimmt werden: Dafür steht feinstes Leder und Alcantara in einer praktisch unendlichen Vielfalt von Farben zur Verfügung.

Foto/Quelle: NOVITEC GROUP

Windsurf-Weltmeister Philip Köster will Titel Nummer sechs

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philip köster
Mercedes-Benz Windsurf World Cup 2022 / 28.09.2022, Philip Koester +++ www.hoch-zwei.net +++ copyright: HOCH ZWEI /Joern Pollex +++

Philip Köster will Titel Nummer sechs- Der 28-Jährige startet 2023 weltweit bei acht Stationen / Neue World Tour nach Tennis-Vorbild

Es soll die größte Wave-Tour seit 50 Jahren werden: Die beiden Verbände PWA (Professional Windsurfing Association) und IWT (International Windsurfing Tour) machen gemeinsame Sache und weiten das Angebot an Windsurf-Events auf der World Tour deutlich aus. Einer der Top-Favoriten auf den ersten WM-Titel der neu formierten World Tour ist der Deutsche Philip Köster.

Der fünffache Windsurf-Weltmeister bereitet sich derzeit intensiv auf die Welttournee vor und hat als klares Ziel den sechsten WM-Titel ausgegeben. „In bin top in Form, habe neue Tricks im Repertoire und möchte natürlich meinen sechsten WM-Titel gewinnen. Ich freue mich riesig, dass sich in unserem Sport gerade so viel bewegt und die World Tour endlich wieder eine richtige Weltmeisterschaft ist, die rund um den Globus stattfindet.

Es ist ein gutes und wichtiges Zeichen für uns Profis, nachdem es in den vergangenen Jahren, nicht zuletzt auch wegen der Corona-Krise, nicht so rosig um das Windsurfen aussah. Das neue System mit sehr vielen Events, bei denen es nach Einstufung mal mehr und mal weniger Punkte zu holen gibt, wirkt auf mich sehr durchdacht und erinnert an das erfolgreiche Vorbild aus dem Tennissport“, erklärt Philip Köster.

Der Weg zum möglichen sechsten Titel führt für den 28-Jährigen 2023 über die acht hochrangigsten Events des Jahres. Darunter natürlich die beiden Klassiker auf Gran Canaria und Teneriffa, sein Heimat-World-Cup in Deutschland auf Sylt und das große Finale in den USA auf der hawaiianischen Insel Maui. Zusätzlich geht es für den Familienvater zum Saisonauftakt in gut vier Wochen nach Japan, weiter nach Chile, Fiji und nach Peru.

„Die Tour ist eine echte Herausforderung, weil die Spots den Fahrern alles abverlangen werden. Wer sich am Ende die Krone aufsetzen darf, ist ohne Zweifel der kompletteste Windsurfer der Welt“, prophezeit der Fünffach-Champion. „Bis zum Start Mitte März trainiere ich intensiv auf Gran Canaria und in Australien. Ich werde bereit sein und kann es kaum erwarten, wieder in die Wettkämpfe einzusteigen“, sagt Philip Köster.

Hier startet Philip Köster 2023:

16. – 21. März Omaezaki / Japan
25. März – 2. April Topocalma / Chile
1. – 11. Juni Cloudbreak / Fidschi
1. – 9. Juli Gran Canaria / Spanien
5. – 13. August Teneriffa / Spanien
26. August – 3. September Pacasmayo / Peru
22. September – 1. Oktober Sylt / Deutschland
23. Oktober – 3. November Maui / USA

Bild: © HOCH ZWEI /Joern Pollex

Quelle 9pm media

Low-Volatility-Strategien: Drei Wege zur Balance zwischen Risiko und Ertrag

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Low-Volatility-Strategien: Drei Wege zur Balance zwischen Risiko und Ertrag

Nach einem Börsenjahr geprägt von geopolitischen Krisen und einer geldpolitischen Zeitenwende streben viele Investoren nach Sicherheit. Doch auch 2023 wird kein einfaches Jahr. So müssen Anleger auf eine potenziell anhaltende Inflation und steigende Zinsen achten. Selbst wenn sich die Inflation schließlich abschwächt, wird es einige Zeit dauern, bis sich Unternehmen und Märkte auf die neue Realität höherer Zinsen und eines langsameren Wirtschaftswachstums eingestellt haben, weshalb Anleger in diesem Zeitraum mit mehr Volatilität rechnen sollten.
Gerade in solch herausfordernden Zeiten gewinnen Low-Volatility-Strategien an Relevanz für das Portfolio – und mit dem richtigen Ansatz müssen defensive Strategien nicht unbedingt einen Verzicht auf Ertrag bedeuten.

Kent Hargis, Co-Portfolio Manager und Co-Chief Investment Officer – Strategic Core Equities bei AllianceBernstein, erläutert im Folgenden drei Wege, wie Investoren in volatilen Zeiten eine defensive Strategie mit der richtigen Balance zwischen Risiko und Ertrag entwickeln können.

1. Den Begriff „Risiko“ breiter definieren

Traditionell nutzen viele Investoren den Tracking Error, um das Portfoliorisiko zu messen. Dabei handelt es sich jedoch um ein recht eindimensionales Maß, denn in einem volatilen oder rückläufigen Markt bietet eine enge Anlehnung an die Benchmark nur wenig Trost. Die Standardabweichung eignet sich zwar zur Messung des absoluten Risikos, sie trägt allerdings nicht zu einem besseren Anlageergebnis bei.

„Für Investoren, die ihr Portfolio besser gegen Volatilität wappnen wollen, ist es deshalb wichtig, die Definition des Begriffs ‚Risiko‘ zu erweitern, indem sie darüber nachdenken, inwieweit das Portfolio Marktbewegungen nach oben oder nach unten auffangen kann und dies als grundlegende Komponente der Anlagestrategie zu betrachten“, sagt Hargis. „Denn unterm Strich geht es vielen Investoren beim Risiko vor allem darum, Verluste zu vermeiden beziehungsweise zu begrenzen, wenn der Markt fällt.“

Zudem neigen Anleger oft dazu, emotionale Fehlentscheidungen zu treffen, beispielsweise dem Verkauf nach einem großen Verlust. Der Fokus auf ein gleichmäßigeres Ertragsmuster kann dagegen zu einem besseren Ergebnis und Vermögenszuwachs führen.

2. Situationsgerechte Strategien entwickeln

Anleger sollten sich bei der Erarbeitung einer defensiven Strategie nicht zu sehr an der Vergangenheit orientieren, denn jeder Abschwung weist individuelle Charakteristika und teils unvorhergesehene Umstände auf. So schnitten zum Beispiel im Jahr 2020 bis dahin traditionell defensive Branchen und Aktien mit eigentlich geringem Risiko ungewohnt schlecht ab, da Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants während der Covid-Pandemie zeitweise geschlossen waren. „Niemand hat vorhergesehen, dass direkter menschlicher Kontakt und Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf menschlichem Kontakt basiert, plötzlich zu einem Risikofaktor werden würde“, so Hargis. Investoren sollten ihre defensiven Strategien also regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls anpassen, so dass sie das Marktverhalten, die makro-ökonomischen Bedingungen und treibende Kräfte des Wandels berücksichtigen.

3. Stabilität abseits der typischen Branchen suchen

Unternehmen in traditionell defensiven Sektoren wie Basiskonsumgüter, Versorger und Gesundheitswesen haben in der Regel – von den Ausnahmen während der Covid-Pandemie abgesehen – für Stabilität in volatilen Märkten gesorgt und sollten auch weiterhin Teil eines jeden defensiven Portfolios sein. Ein alleiniger Fokus auf diese Sektoren könnte jedoch Ertragseinbußen nach sich ziehen. Eine Ausweitung der Stabilitätsquellen trägt dagegen dazu bei, Risiko und Ertragspotenzial weiter zu diversifizieren.

„Wir suchen nach qualitativ hochwertigen Unternehmen, die weniger markt- oder konjunktursensibel sind. Diese zeichnen sich oft durch Geschäftsmodelle aus, die konsistente Cashflows erzielen, selbst wenn viele andere Unternehmen durch die makroökonomischen Bedingungen in Bedrängnis geraten“, sagt Hargis. „Einige dieser Unternehmen sind so positioniert, dass sie von langfristigen säkularen Veränderungen in ihren Branchen profitieren. Nachgewiesene Kostenvorteile oder andere Wettbewerbsvorteile sind eine weitere Stabilitätsquelle. Immaterielle Vermögenswerte, von F&E über Humankapital bis hin zu starken Marken, tragen ebenfalls dazu bei, die Erträge in Krisenzeiten zu stützen. Und solche Unternehmen finden Investoren auch in Sektoren wie Technologie, Finanzwerte und Energie, in denen sie normalerweise nicht nach Sicherheit suchen.“

Profitable Technologieunternehmen abseits der verbraucherorientierten Giganten wie Apple oder Amazon sind dafür ein gutes Beispiel. Sie sind die Versorgungsunternehmen der Technologiewelt, weil sie dazu beitragen, dass unsere Netzwerkinfrastruktur und Geschäftsprozesse reibungslos funktionieren. Wie die traditionellen Strom- und Wasserversorger sind sie zu wesentlichen Bestandteilen einer funktionierenden Wirtschaft geworden, so dass ihre Produkte und Dienstleistungen wahrscheinlich auch in einer schwierigeren Wirtschaftslage gefragt bleiben werden. Solche widerstandsfähigen Unternehmensmerkmale schlagen sich oft in Aktienkursen nieder, die dem Marktstress standhalten können.

Low-Volatility-Strategien: Drei Wege zur Balance zwischen Risiko und Ertrag

Bild Kent Hargis, AllianceBernstein

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH