Aston Martin DBS 770 Ultimate bringt 750.000 CHF bei Wohltätigkeitsauktion ein
Der allererste handgefertigte Aston Martin DBS 770 Ultimate hat 750.000 CHF für wohltätige Zwecke eingebracht und stand im Mittelpunkt einer glanzvollen Auktion im Rahmen der Action Innocence Charity Gala in Gstaad, Schweiz.
Das erste Exemplar des begehrten Coupé-Modells wurde von Aston Martin Lagonda gespendet und wurde zum Star der Auktion, da es die Schätzungen übertraf und den Erlös der Auktion unterstützte, der sich auf über 4 Millionen CHF belief und der Arbeit der Stiftung für Online-Sicherheit in der Schweiz zugute kommt.
Zu den Teilnehmern der prestigeträchtigen philanthropischen Veranstaltung gehörten die Ehrenpräsidentin Penelope Cruz, die Zeremonienmeisterin Elsa Zylberstein, der Schauspieler Christophe Lambert und der Singer-Songwriter Mika, der für die anwesenden VIP-Gäste am Flughafen Gstaad einen besonderen Auftritt gab.
Der DBS 770 Ultimate ist der leistungsstärkste Serien-Aston Martin, der je gebaut wurde, und bildet den ultimativen Abschluss der Aston Martin Super GT Blutlinie. Er wurde in streng limitierter Stückzahl gebaut und alle Exemplare des begehrten Modells wurden bereits vor seiner Veröffentlichung im letzten Monat verkauft.
Das Sondermodell, das bei der Wohltätigkeitsauktion versteigert wurde, ist in der Aston Martin-Aussenfarbe Ultramarine Black mit Einfluessen von Trophy Silver lackiert und einer Innenausstattung in Aston Martin Cote d’Azure Blue aus dem Individualisierungprogramm „Q by Aston Martin“.
Andreas Bareis, Regional President von Aston Martin Europe, sagte: „Wir freuen uns sehr, einen Beitrag zur Action Innocence Charity Gala zu leisten, die sich zu einer der wichtigsten philanthropischen Veranstaltungen in Gstaad entwickelt hat, einer bedeutsamen Destination für Aston Martin und unserer Kunden in Europa.
Es ist fantastisch zu sehen, wie dieses einzigartige Modell DBS 770 Ultimate als eine Ikone im atemberaubenden Produktportfolio von Aston Martin so viele Spenden für wohltätige Zwecke sammelt und bei der Gala für unglaubliche Begeisterung sorgt.“
Das Münchner Start-up Silberfluss entwickelt ein digitales Backoffice für Kanzleien, erfolgreich gefördert von HM und SCE.
Begonnen hat alles als studentisches Projekt im ersten Corona-Lockdown. Heute ist Silberfluss eine marktreife Software für Kanzleimanagement. „Unser Produkt ist eine Art digitales Sekretariat, das Kanzleien durch Prozessautomatisierung von zeitraubenden Aufgaben entlastet und ihnen somit mehr Zeit für die individuelle Mandantenpflege verschafft“, erklärt Lukas Ballweg, CEO von Silberfluss.
Das vierköpfige Start-up, ein interdisziplinäres Team aus Wirtschaftsinformatikern und Softwareentwicklern mit Legal-Tech-Expertise, konnte von Beginn an mit seiner Businessidee überzeugen: 2021 als Gewinner des Strascheg Awards des HM-Gründerzentrums SCE und 2022 als Stipendiaten des EXIST-Gründerstipendiums vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Dazu Ballweg: „Das Stipendium beinhaltet 5.000 Euro Coachingbudget, finanziert bis zu 30.000 Euro Sachausgaben und zahlt ein Jahr lang unsere Gehälter.“
Automatisierte Massenverfahren Neben dem Stipendium war die Unterstützung durch SCE und Hochschule München für Silberfluss maßgeblich, insbesondere durch die Mentorin Prof. Dr. Charlotte Achilles-Pujol, Juristin und Professorin der HM-Fakultät für Tourismus. „Ihr umfangreiches Fachwissen floss beispielsweise in unsere Programmierung des Fluggastrechteverfahrens ein“, so Ballweg. Damit kann die Silberfluss-Software eine Kanzlei bei Massenverfahren zu Ausgleichsleistungen für Passagiere bei Flugunregelmäßigkeiten automatisiert entlasten.
Prozesse im Flow Bis Juni 2023 – solange läuft das Gründerstipendium noch – möchte sich Silberfluss selbst tragen. Die Chancen dafür stehen gut. Erste Pilotkanzleien sind bereits an Bord und nutzen Silberfluss zur Abwicklung von mehreren hundert Mandaten pro Monat. „Aktuell haben wir ein monatliches Umsatzwachstum von 100 Prozent“, sagt Ballweg. Ab Herbst hat die GmbH eine Finanzierungsrunde mit Wagniskapitalgebern geplant, eigene Mitarbeiter:innen sollen eingestellt werden, um die Software zielgerichtet weiterzuentwickeln. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf Kanzleien, sondern eine Erweiterung auf Rechtsabteilungen von Unternehmen und Behörden ist angedacht. Damit die Prozesse für alle Beteiligten im Flow bleiben.
Bild Die Gründer von Silberfluss (v.l.): Felix Füssel, Jan Jakob, Lukas Ballweg und Nils Lißner (Foto: Silberfluss)
Wen und was braucht es, um Menschen mit fehlenden Gliedmaßen oder bei neuroorthopädischen Einschränkungen umfassend zu versorgen? Und wie sollte ein solcher Ort aussehen, damit sich die PatientInnen bestens aufgehoben fühlen? Auf diese Fragen gibt Ottobock eine Antwort: Das international tätige Healthtech-Unternehmen öffnet am 20. Februar im neuentwickelten Sartorius Quartier in Göttingen die Türen zu seinem bisher modernsten und zukunftsorientierten Zentrum für die Versorgung von nationalen und nun auch internationalen PatientInnen.
„Bei der Planung des Patient Care Centers lag unser Fokus von Beginn an darauf, den kompletten Weg der medizinischen Versorgung für unsere Patientinnen und Patienten so angenehm wie möglich zu machen“, erklärt Rolf Jarasch, Director Patient Care Center Göttingen. Nach einer Bauzeit von 18 Monaten entstand ein Kompetenzzentrum, das neben einer modernen Orthopädiewerkstatt auch Therapieräume, ein Forschungslabor und Büroräume unter einem Dach vereint.
Der Mehrwert für PatientInnen: alles an einem Ort
Zum besonderen Konzept des Patient Care Zentrums zählt auch der Standort selbst: In der Göttinger Universitätsmedizin und den nahegelegenen Krankenhäusern können bei Bedarf chirurgische Vorbereitungen für Prothesenversorgungen vorgenommen werden. Die Zusammenarbeit mit der UMG wird so weiter intensiviert. Zudem bietet das Sartorius Quartier Apartments an, in denen die PatientInnen für die Dauer ihres Aufenthaltes – dieser kann bis zu sechs Monate dauern – wohnen können. Tiefgaragenparkplätze, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants sowie eine direkte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr runden das Angebot ab. Alle Bereiche auf dem Gelände sind barrierefrei zugänglich.
Auf insgesamt 3.800 Quadratmetern rückt Ottobock näher mit dem Göttinger Rehazentrum Rainer Junge zusammen, das sein ambulantes Reha-Programm auf zusätzliche neuroorthopädische Behandlungen ergänzt. Die Zusammenarbeit besteht seit mehr als 25 Jahren und wird jetzt in einem Gebäude auch räumlich zusammengeführt.
In direkter Nachbarschaft befinden sich die Life Science Factory sowie Räumlichkeiten der Hochschule HAWK. Nicht nur für Studierende entstehen durch den neuen Gesundheitscampus wichtige Synergie-Effekte, etwa durch einen direkten Zugang zu den Ottobock Werkstätten, Labore und der damit verbundenen Patientennähe.
„Was hier entstanden ist, ist ein waschechtes Lighthouse-Projekt für die Region“, so Professor Hans Georg Näder, Ottobock Eigentümer und Honorarprofessor an der HAWK. „Hier wird vorgemacht, wie die gewinnbringende Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft aussehen kann. Ein weiterer Step zur Stärkung des Life Science Standorts Göttingen.“
Forschung, Digitalisierung und ganzheitliche Versorgung
Neben der Patientenversorgung und dem Therapiezentrum, bezieht auch die Biomechanische Forschung von Ottobock neue Räume, wie zum Beispiel ein Labor mit modernster Messtechnik.
„Die Biomechanische Forschung ist zentraler Bestandteil der Neuentwicklung unserer zukunftsweisenden Produkte. Dabei werden mit wissenschaftlichen Methoden die Wirkungsweisen von orthopädietechnischen Hilfsmitteln dargestellt. Und dafür bietet die Nähe zur Patientenversorgung und den Hochschulpartnern am neuen Standort ideale Voraussetzungen“, so Prof. Dr. Malte Bellmann, Leiter der Biomechanischen Forschung bei Ottobock.
Für PatientInnen entsteht damit ein 360-Grad-Konzept, das in der Region einzigartig ist und ebnet gleichzeitig für das Healthtech-Unternehmen den Weg in die Zukunft der Patientenversorgung.
Zunutze machen sich die Ottobock-TechnikerInnen dafür auch die digitale und innovative Technik in der Anpassung und Dokumentation von Hilfsmitteln in Form des 3D-Scans und 3D-Drucks. So lassen sich Orthesen und Prothesen schnell und maßgeschneidert produzieren. OrthopädietechnikerInnen scannen hierfür das Körperteil und bearbeiten die Daten am Computer. So wird Zeit für die Versorgung frei, die bisher für teils aufwendige Handarbeit am Gipsabdruck nötig war. Die Daten werden im Anschluss direkt an den Fräser und 3D-Drucker übermittelt, was Fehlerquellen minimiert.
Auch über die digitalen Lösungen hinaus verändert sich in den Ottobock Werkstätten die Art des Arbeitens, erklärt Rolf Jarasch: „In Göttingen haben wir den Mut gezeigt, an die technische Orthopädie der Zukunft zu glauben und uns danach auszurichten. Die Orthopädietechniker haben keine eigenen Werkbänke mehr. Die Arbeitsplätze richten sich nach den Funktionen und Tätigkeiten und können so noch effektiver genutzt werden. Da die persönlichen Werkbänke aber auch immer ein Ort für den kollegialen Austausch waren, haben wir hier eine Alternative geschaffen. Entstanden ist dabei das Work Café als Kommunikationsknotenpunkt für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
Ottobock.care als Dachmarke der globalen Versorgungslösungen
Oliver Jakobi, CEO von Ottobock, sagt über die Eröffnung: „Anhand des neuen Patient Care Zentrums erkennt man den Wandel, den Ottobock in den letzten Jahren vollzogen hat: Unter dem Dach Ottobock.care zeigen wir, was schon immer zu uns gehört – die ganzheitliche Versorgung unserer Anwenderinnen und Anwender weltweit – und lösen uns vom Image des reinen Prothesenherstellers.“
Bild (von links nach rechts:) Prof. Dr. Malte Bellmann (Director Research Biomechanics – Biomechanische Forschung), Marleen Zander (Patient Care Center Göttingen), Rolf Jarasch (Director PatientCare – Patient Care Center Göttingen) und Erik Andres (Head of Patient Care/ Bereichsleiter – Patient Care Center Duderstadt/Berlin)
Der Fokus von xolo liegt auf optischen Anwendungen, Bioprinting und der Dental- und Akustikindustrie.
Der DeepTech & Climate Fonds (DTCF) hat sein erstes Investment im Rahmen einer Series-A-Finanzierung erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam mit der HZG Group, Onsight Ventures und dem Bestandsinvestor SquareOne stellt der DTCF der xolo GmbH acht Millionen Euro zur Verfügung. Diese Finanzierung unterstützt xolos Vision, die Branche des 3D-Drucks durch ihr revolutionäres neues Verfahren „Xolographie“ zu verändern.
Xolographie ist ein volumetrisches Druckverfahren, das schnell druckt und sehr glatte Oberflächen produziert. Es operiert zudem mit Materialien, die bisher nicht für den 3D-Druck verwendet werden konnten. Damit werden drei der großen Herausforderungen der 3D-Druckindustrie adressiert. Ziel ist es, der Technologie Xolographie zum Durchbruch zu verhelfen und dadurch dem 3D-Druck völlig neue Anwendungsfelder zu erschließen. Zum Beispiel in der Medizintechnik bei der Reproduktion von Organen oder in der optischen Industrie bei der Herstellung von Hochpräzisionslinsen.
Objekte entstehen aus dem Nichts Das Druckverfahren wurde am Technologiepark Berlin-Adlershof von den xolo-Gründern Prof. Dr. Martin Regehly, Prof. Dr. Stefan Hecht und Dirk Radzinski entwickelt. Die Xolographie klingt nach Science-Fiction, denn Objekte entstehen quasi aus dem Nichts. Die drei Gründer bringen die Xolographie im 3D-Drucker Xube zum Einsatz. Anders als bei herkömmlichen 3D-Druckverfahren, bei denen Schicht für Schicht gearbeitet wird, druckt die Xolographie aus dem vollen Volumen.
Eine Küvette mit Flüssigharz bewegt sich dafür kontinuierlich durch einen sogenannten Lichtschnitt, in den eine Lichtprojektion fokussiert wird. Durch die Anreicherung des Flüssigharzes mit von xolo entwickelten photo-aktiven Spezialchemikalien, den sogenannten Photoinitiatoren, entsteht innerhalb kürzester Zeit das Endprodukt mit glatten Oberflächen. Mehr dazu im Fachmagazin „Nature“, in dem die Forscher ihr Verfahren beschrieben haben: https://www.nature.com/articles/s41586-020-3029-7
Expertise, Finanzkraft und Netzwerk xolo-Co-Gründer und CEO Dirk Radzinski: „Die Xolographie stellt eine fundamentale Veränderung in der 3D-Druckbranche dar. Von der Hardware bis zum Material wird alles neu gedacht. Unsere Investoren verstehen die Bedeutung dieses Paradigmenwechsels und unterstützen uns mit ihrer Finanzkraft, Expertise und Netzwerk bei der erfolgreichen Umsetzung.“
Frank Carsten Herzog, geschäftsführender Gesellschafter der HZG Group, ergänzt: „Die Xolographie verbessert die Auflösung und Volumengenerierungsrate bisheriger Verfahren erheblich. Das bedeutet, dass mit dem Verfahren in Zukunft hohe Stückzahlen detailreicher Objekte in kurzer Zeit produziert werden können – das wirtschaftliche Potenzial ist enorm.“
Der DTCF konzentriert sich mit seinen Investments auf die kapitalintensive Wachstumsphase von Unternehmen. Ziel ist es, die Technologie-Champions der Zukunft zu entwickeln. Mit seinem ersten Investment will der DeepTech & Climate Fonds der revolutionären 3D-Druck-Technologie von xolo den Übergang zur Nutzung im industriellen Maßstab ermöglichen. Co-Geschäftsführer Tobias Faupel: „xolo besitzt alle Voraussetzungen, um sich im Bereich 3D-Druck zu einem künftigen Marktführer zu entwickeln. Wir freuen uns, diese Entwicklung gemeinsam mit HZG, Onsight Ventures und SquareOne begleiten zu dürfen.“
Bild: Fototermin xolo (Bild 1) Von links: Dirk Radzinski (CEO, xolo), Prof. Stefan Hecht (CSO, xolo), Frank Carsten Herzog (HZG Group), Dr. Elisabeth Schrey (DeepTech & Climate Fonds), Dr. Anna Christmann (Bundesministerium Wirtschaft und Klimaschutz), Tobias Faupel (DeepTech & Climate Fonds) Bildrechte: xolo GmbH
Ganzheitliche Kampagne: Der Umstieg auf Elektromobilität steht gleichbedeutend mit einem Wandel alter Gewohnheiten. Aiways will diese mit der neuen Kampagne „Electric State of Mind“ aufbrechen.
Aiways steht für moderne und nachhaltige Mobilität. Mit dem Fokus auf rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge und innovative Software- und Fahrerassistenzlösungen stellt sich die junge Marke aus Shanghai den Herausforderungen der Zukunft. Das neue „Electric State of Mind“ Gefühl visualisiert diesen Umbruch und verknüpft ihn mit ganzheitlichen Denkanstößen zum Thema Elektromobilität.
Der Umstieg auf Elektromobilität ist nicht nur aus technologischer Sicht der größte Umbruch, der je in der Automobilindustrie stattgefunden hat. Denn er bringt auch aus emotionaler Sicht völlig neue Herausforderungen mit sich: Es fängt mit altbekannten Maßeinheiten an und geht über Gewohnheiten wie Schaltvorgänge oder vertraute Geräusche hin zu komplett verändertem Kraftstoff.
Der Wechsel zur Elektromobilität bedeutet für viele ein Verlassen der Komfortzone
Veränderungen bedeuten für den Menschen eine Herausforderung. Denn Veränderungen sind oft mit Unsicherheit verbunden. Man ist deshalb dazu geneigt die eigene Komfortzone nicht zu verlassen und Veränderungen als Bedrohung zu empfinden. Die Anpassung an einen grundlegenden Wandel und neue Bedingungen sorgt deshalb mitunter für Probleme. Vor allem, weil Veränderungen oft mit Verlusten verbunden sind, sei es in Bezug auf Stabilität oder persönliche Überzeugungen.
„Es kann schwierig sein, sich von vertrauten Dingen zu verabschieden und sich auf Unbekanntes einzulassen“, erklärt Dr. Alexander Klose, Executive Vice President Overseas Operations bei Aiways. „Elektromobilität ist bei vielen Menschen noch immer mit Vorurteilen behaftet. Diese negative Einstellung sorgt dafür, dass neue Möglichkeiten nicht erkannt werden und ein positiver Einfluss auf das eigene Nutzungsverhalten nicht wahrgenommen wird.“
„Electric State of Mind“ steht für Ausgeglichenheit, Fokus und Entspannung
Denn die Vorteile der Elektromobilität sind vielschichtig und nicht nur mit ihrer hohen Effizienz, dem damit verbundenen geringeren Energiebedarf und dem entsprechend besseren Einfluss auf die Umwelt zu beantworten. In einer immer schnellen drehenden Welt des Fortschritts kann der Umstieg auf E-Mobilität auch für mehr Ausgeglichenheit, Fokus und Entspannung sorgen – weshalb Aiways diese Eigenschaft als Leitthema für die PR-Launch-Kampagne des neuen Aiways U6 SUV-Coupé gemacht hat: „Electric State of Mind“.
Der „Electric State of Mind“ ist ein Zustand, in dem wir uns ausgeglichener, konzentrierter und entspannter als je zuvor fühlen. Ein Zustand, der es uns erlaubt, unsere Energie für das zu nutzen, was wirklich wichtig ist. Atmen. Zuhören. Loslassen. Mit „Electric State of Mind“ wollen wir uns auf das konzentrieren, was die Erfahrung des Besitzes und Fahrens eines Elektrofahrzeugs – genauer gesagt des Aiways U6 SUV-Coupé – so besonders macht: Zufriedenheit. Nicht nur bei der Gewissheit, einen Beitrag zum Übergang in eine nachhaltige Zukunft zu leisten, sondern auch während man das Auto fährt.
Aiways wird an allen Berührungspunkten für einen „Electric State of Mind“ sorgen
Doch die Zufriedenheit ist der zweite Schritt. Erst muss die Unsicherheit überwunden und die Lust auf Veränderung geweckt werden. Damit das gelingt, wird Aiways parallel mit dem medialen Launch des neuen U6 SUV-Coupé „Electric State of Mind“ als PR-Kampagne, die verschiedene Medien bespielt, starten.
Das neue Lifestyle-Modell wird für verschiedene Zielgruppen viele verschiedene Dinge bedeuten. Auch Aiways als Marke steht für Vieles: unterschiedliche Protagonisten, revolutionäre Ideen und nachhaltige Ideale. „Electric State of Mind“ erzählt deshalb Geschichten über nachhaltige Mobilität und ein Unternehmen, das völlig neue Impulse setzt. „Electric State of Mind“ wird allerdings mehr als nur die Reise von Aiways erzählen. Die Kampagne wird von Menschen erzählen, die bereit sind, etwas zu verändern und andere dazu inspirieren.
Bild: Ganzheitliche Kampagne: Der Umstieg auf Elektromobilität steht gleichbedeutend mit einem Wandel alter Gewohnheiten. Aiways will diese mit der neuen Kampagne „Electric State of Mind“ aufbrechen.
Ostern 2023: Mit Costa Kreuzfahrten das Mittelmeer und die Kanaren unsicher machen
Familien und Kreuzfahrt-Liebhaber, die es an Ostern ins Mittelmeer und zu den Kanaren zieht, kommen bei Costa Kreuzfahrten auf ihre Kosten. Wer schnell ist und bis zum 28. Februar bucht, hat außerdem die Chance auf All Inclusive-Angebote.
In nicht einmal mehr zwei Monaten steht Ostern vor der Tür – der ideale Zeitpunkt, dem Alltag zu entfliehen und im Mittelmeer das Dolce Vita zu genießen. Bei Costa Kreuzfahrten kommen Familien und Kreuzfahrt-Liebhaber voll auf ihre Kosten. Wer schnell ist und bis zum 28. Februar bucht, hat außerdem die Chance auf All Inclusive-Angebote. Ein weiterer Vorteil: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre reisen auf den meisten Abfahrten kostenlos in der Kabine der Eltern.
Mit der Costa Toscana und Costa Smeralda durch das westliche Mittelmeer
Die Costa Toscana und ihr Schwesterschiff Costa Smeralda, beides LNG-fähige Neubauten der italienischen Reederei, nehmen die Gäste mit auf einwöchige Reisen durch das westliche Mittelmeer. So geht es beispielsweise ab/bis Barcelona nach Cagliari, Neapel, Civitavecchia/Rom, Genua und Marseille oder ab/bis Savona nach Marseille, Barcelona, Palma de Mallorca, Palermo und Civitavecchia/Rom. Während die Flugan und -abreise nach Barcelona dank Fly & Cruise bereits im Angebot enthalten ist, erreichen Gäste Genua und Savona auch bequem mit dem Auto und können direkt am Hafen parken.
Die Kanarischen Inseln und Madeira mit der Costa Diadema
Wem eine Woche zu kurz ist, für den bietet die Costa Diadema ein besonderes Routen-Highlight: Ab/bis Savona stehen Valencia, Lanzarote, Santa Cruz de Tenerife, Funchal, Lissabon, Cadiz, Barcelona und Marseille auf dem Fahrplan. Insgesamt fünf Seetage laden außerdem zum intensiven Genießen des Schiffs und all seiner Vorzüge ein.
All Inclusive-Angebote lassen kaum Wünsche übrig
Wer schnell ist und bis zum 28. Februar bucht, hat noch die Chance auf All Inclusive-Angebote, die kaum Wünsche offenlassen. Die Angebote beinhalten Vollpension, Getränkepaket, Trinkgeld an Bord, Kids & Teens gratis (auf den meisten Abfahrten) und Fly & Cruise (für ausgewählte Kreuzfahrten).
Bild Costa legt über Ostern mit den beiden Neubauten Costa Toscana und Costa Smeralda zu Kreuzfahrten durch das Mittelmeer ab. Zeitgleich nimmt die Costa Diadema Kurs auf die Kanarischen Inseln. Kinder und Jugendliche reisen auf den meisten Abfahrten kostenfrei mit. Bis Ende Februar ermöglicht Costa All Inclusive-Angebote. Bildquelle Costa
Quelle John Will Kommunikation für Costa Kreuzfahrten
SEELEITEN Lake Spa Hotel schnürt attraktive Pakete für Radler – Geführte Touren, kostenlose Räder und spezielle Sportmassagen
Es läuft richtig rund: Das SEELEITEN Lake Spa Hotel am Kalterer See startet bewegt in den Frühling mit neuen, umfassenden Angeboten für Zweiradfans, die den Kalterer See längst als Zweirad-Eldorado für sich entdeckt haben. Mit ihren milden Temperaturen bietet die vielseitige Südtiroler Region schon ab März beste Voraussetzungen, um erste Touren zu machen. Ab dem 17. März erwartet Radfans im SEELEITEN neben verlockenden Vorsaison-Preisen und Angeboten ein großes Bike-Areal mit videoüberwachten Bike-Räumen, Werkstatt und Waschstraße. Wöchentlich stehen zwei geführte Radtouren auf dem Programm.
Helme, Rucksäcke sowie Mountainbikes können kostenfrei ausgeliehen werden; topaktuelle E-Bikes und Trekkingräder sind gegen Gebühr erhältlich. Um die Muskeln nach einer fordernden Tour zu lockern, stehen auf dem SPA-Menü verschiedene Sportmassagen zur Auswahl, zwei Physio- und Osteopathen vor Ort geben Tipps und kurieren Beschwerden. Die Übernachtungspreise im SEELEITEN Lake Spa Hotel beginnen bei 179 Euro pro Person in der Junior Suite mit Dreiviertel-Verwöhn-Pension. Weitere Informationen finden sich unter www.seeleiten.it.
Zwei spezielle Bike-Packages, die individuell zur Übernachtung dazugebucht werden können, machen das SEELEITEN Lake Spa Hotel in diesem Sommer für Radler besonders attraktiv: Das Bike Paket „Fast“ zum Preis von 119 Euro ist perfekt für routinierte Rennrad- oder Mountainbike-Fahrer, die ein bis zwei größere Touren planen und im Falle eines Radschadens abgesichert sein möchten. So umfasst das Angebot zwei „Power Meal Packs“ für die Tour, einen kostenfreien Abholdienst im Fall einer Panne, kostenlose Radwäsche sowie die Bein-Massage „Light Legs“.
Das Bike Paket „Driver“ zum Preis von 250 Euro ist ab einem Aufenthalt von vier Nächten buchbar und ergänzt die Leistungen des „Fast“-Angebots um eine Sportmassage und die zweimalige Tagesleihe eines E-Bike Fully. Wer mag, bucht einen privaten Bike-Guide für 150 bis 200 Euro pro Tag dazu. Durch die Lage an der berühmten Südtiroler Weinstraße ist das SEELEITEN Lake Spa Hotel ein idealer Ausgangspunkt für Bike-Touren sämtlicher Schwierigkeitsgrade. Vom Hotel starten auch eine Vielzahl der unter Rennradfahrern beliebten „100 km–Touren“, die mit herrlichen Abfahrten zum See enden.
Als eine Mountainbike-Tour der Superlative gilt die über 50 Kilometer lange „MTB Roen“, die spektakulären Aussichten und aufregende Trail-Abfahrten vereint. Den Ausgangsort zum 2.116 Meter hohen Monte Roen markiert der Mendelpass, den man ab Tramin mit der Mendelbahn erreicht. Die Nutzung der Bahn ist mit dem Südtirol Pass, den das SEELEITEN seinen Gästen schenkt, kostenfrei.
Sportliches Vergnügen jenseits der Radwege garantiert das SEELEITEN mit seinem Fitnessprogramm, das Joggingtouren rund um den See, Yoga, Zirkeltraining, Stretching, Aqua Gym, Bauch-Beine-Po und Pilates beinhaltet. Sollte es einmal regnen, stehen Spinning- und Cardio-Bikes bereit. Wer mag, kann auf dem Kalterer See auch eine Tour mit dem SUP-Board ab dem hoteleigenen Seegrundstück mit Lake House unternehmen. Als Ausgleich zur körperlichen Betätigung verwöhnt das SEELEITEN seine sportlichen Gäste mit einem außergewöhnlichen kulinarischen Wochenprogramm, das exklusive Verkostungen und Führungen durch das hoteleigene Weingut Moser und die Handwerksbrauerei sowie Genusswanderungen umfasst.
75 Jahre Porsche Sportwagen: Porsche feiert eine Erfolgsgeschichte
1948 verwirklicht Ferry Porsche seinen Traum von einem Sportwagen: Mit seinem Team fertigt er den Porsche 356 „Nr. 1“ Roadster. Es ist die Geburtsstunde einer legendären Marke und der Grundstein für eine beispielhafte Erfolgsgeschichte, für den Mythos Porsche. Der Sportwagenhersteller würdigt das Jubiläum im Jahr 2023 mit Feierlichkeiten auf der ganzen Welt und der Studie Porsche Vision 357.
„75 Jahre Porsche stehen für Pioniergeist, Herzblut und Träume. Wir feiern gemeinsam mit Menschen, die von Träumen angetrieben sind“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Den Auftakt der Feierlichkeiten bildet die Sonderausstellung „Driven by Dreams. 75 Jahre Porsche Sportwagen“. Sie eröffnet am 27. Januar im „DRIVE. Volkswagen Group Forum“ in Berlin und dauert bis zum 10. September 2023. Besucher haben dort die Möglichkeit, in Träume und Wagnisse der Erfolgsgeschichte von Porsche einzutauchen und selbst über ein digitales Modul ihre Träume und Werte zu verfassen.
„Driven by Dreams“ definiert den Markenkern. Darüber hinaus spiegelt der Slogan das Selbstverständnis wider, mit dem die Menschen hinter Porsche jeden Tag daran arbeiten, die Träume der Kunden rund um den Globus zu erfüllen. „Wir sind stolz auf unser Erbe. Es ist unsere Basis für eine erfolgreiche Zukunft. Wir verbinden unser Heritage mit Innovation und Fortschritt – und fügen der einzigartigen Porsche-Story immer neue große Momente hinzu“, erklärt Blume.
Blick zurück auf die Gedankenreise in die Zukunft
Beispielhaft dafür steht die Studie Porsche Vision 357 – eine Hommage an den 356. Sie ist in Berlin erstmals zu sehen. Mit ihr überführt das Style Porsche Team die monolithische Formgebung in die Gegenwart und zeigt mögliche Ausprägungen einer zukünftigen Designphilosophie: Prägnantes Beispiel ist die konsequent weitergedachte Lichtsignatur, die ebenso progressiv wie visionär in die Zukunft weist. Der Grundgedanke spiegelt das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation wider: Wie hätte der Traum von Ferry Porsche von einem Sportwagen heute ausgesehen?
„Mit dem Porsche Vision 357 haben wir ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk kreiert. Es unterstreicht die Bedeutung unserer Design-DNA, die auf dem 356 basiert“, sagt Michael Mauer, Leiter Style Porsche. „Die Studie ist der Versuch, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stimmig miteinander zu verbinden. Die Proportionen erinnern an das historische Vorbild, Details visualisieren den Blick in die Zukunft.“ Aufgebaut auf der Technik-Plattform des 718 Cayman GT4 RS mit 368 kW (500 PS) steht der Porsche Vision 357 für herausragende Sportwagen-Performance.
Seit jeher ist das Design elementarer Bestandteil des Mythos Porsche. Visionäre Studien und Konzeptfahrzeuge bilden die Basis für das unverwechselbare und innovative Design. „Kreativ über die Zukunft nachzudenken ist eine wesentliche Aufgabe von Style Porsche. Denn Studien sind der Ideenpool für das Design von morgen“, sagt Michael Mauer. „Wir sind stets auf einer Gedankenreise in die Zukunft der Mobilität. Als Inspirationsquelle dient uns dabei immer wieder die Markengeschichte. Der Rückblick auf unsere Tradition mit einer Zukunftsstudie ist also nur scheinbar paradox. Außerdem sind kreative Freiräume wichtig: Hier entstehen wertvolle Ideen, die uns helfen, unsere konsistente Designphilosophie innovativ weiter zu denken“.
Weitere Höhepunkte an den Standorten
Die Feierlichkeiten zum Jubiläum führt Porsche vor den Toren Stuttgarts auf der „Retro Classics“ fort. Die Leitmesse für historische Autokultur findet vom 23. bis 26. Februar statt. Am 9. Juni eröffnet das Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen dann eine umfangreiche Sonderausstellung. Am 10. und 11. Juni rückt Porsche Deutschland das Jubiläum beim „Festival of Dreams“ am Hockenheimring in den Mittelpunkt. Im dortigen Porsche Experience Center präsentiert der Sportwagenhersteller die Historie, Gegenwart und Zukunft der Marke. Es gibt Fahrzeugausstellungen, Dream Talks, Live-Acts, verschiedene Themenwelten und viele weitere spannende Erlebnisse für Interessierte, Porsche Clubmitglieder, Car-Communities, Fans und Kunden jeder Altersklasse. Kinder kommen im Bereich der „Kids World“ auf ihre Kosten. Mit der extra ausgewiesenen Van-Area biete das „Festival of Dreams“ Übernachtungsmöglichkeiten. Und auch der Motorsport spielt eine große Rolle: Neben einer Liveübertragung des 24-Stunden-Rennen von Le Mans gibt es vor Ort den Porsche Carrera Cup Deutschland, den Porsche Carrera Cup Benelux sowie das ADAC GT Masters.
Roadshow und Ausstellungen auf der ganzen Welt
Auch das Petersen Automotive Museum in Los Angeles, die höchstgelegene Automobilausstellung der Welt am Großglockner sowie das Verkehrsmuseum in Luzern geben der Erfolgsgeschichte von „75 Jahre Porsche Sportwagen“ Raum. Außerdem bringt ein speziell für das Jubiläumsjahr konzipierter „Heritage Truck“ die Ausstellungsinhalte von „Driven by Dreams“ zu mehr als 60 Destinationen in Europa und den USA. Den Abschluss der weltweiten Aktivitäten bildet das Automobil-Festival „Rennsport Reunion“ in Kalifornien vom 28. September bis 1. Oktober.
60 Jahre 911 und 100 Jahre Le Mans
Im Jubiläumsjahr von „75 Jahre Porsche Sportwagen“ stehen zwei weitere runde Geburtstage an: 60 Jahre 911 und 100 Jahre 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Seit seiner Präsentation auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) im September 1963 begeistert der Elfer: Mit seinem ikonischen Design und einem unvergleichlichen Fahrgefühl hat er sich in das kollektive Gedächtnis von Sportwagenfans in aller Welt eingebrannt.
Ebenfalls einen Grund zu feiern haben die Veranstalter des berühmtesten Langstreckenrennens der Welt. Am 10. Und 11. Juni zelebrieren sie 100 Jahre „24h Le Mans“ an der Sarthe. Jeder Sportwagenhersteller träumt von Erfolgen auf dem Circuit des 24 Heures, Porsche hat eine besonders enge Beziehung zu dem französischen Langstrecken-Klassiker: Die Marke ist der erfolgreichste und zugleich der einzige Teilnehmer, der seit 1951 ununterbrochen bei den 24 Stunden von Le Mans vertreten ist. In dieser Zeit konnte das Unternehmen 110 Klassen- und 19 Gesamtsiege für sich verbuchen.
Mercedes-Benz C 111-II mit V8-Motor aus dem Jahr 1970. Fahraufnahme aus Los Angeles, 2022.
Die junge Veranstaltung „The I.C.E. St. Moritz“ bietet automobile Klassik in einem außergewöhnlichen Rahmen: Am 24. und 25. Februar 2023 präsentiert sich auf dem zugefrorenen und verschneiten St. Moritzersee ein vielfältiges Feld historischer Automobile. Am Freitag zeigen sich die Fahrzeuge statisch im „Parc Fermé“ dem Publikum und der Jury des Concours of Elegance. Am Samstag drehen sie dynamische Runden über das Eis.
Mercedes-Benz Classic startet mit einem C 111-II mit V8-Motor (1970) und einem 300 SLS Tourensportwagen (W 198, 1958). Zu den Fahrern gehört der ehemalige Werksfahrer und heutige Mercedes-AMG Markenbotschafter Karl Wendlinger. Einen Mercedes-Benz 600 (W 100, 1963) präsentiert die Heritage-Sparte der Marke zu dessen sechzigstem Geburtstag und außerdem einen 300 SL Roadster (W 198, 1958), der zum Verkauf angeboten wird.
„Mercedes-Benz Classic ist offen für Neues. Dazu gehört ‚The I.C.E.‘ in St. Moritz. Die Veranstaltung setzt herausragende Klassiker in Szene – mitten in der kalten Jahreszeit, wenn historische Automobile eher in der Garage bleiben. Berge, Schnee, Eis und hoffentlich Sonnenschein bilden den Rahmen für das frische Konzept.“ Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Heritage
Mercedes-Benz 300 SLS Tourensportwagen (W 198). Fahraufnahme von Le Mans Classic 2022.
Rundkurs auf 50 Zentimeter dickem Eis
Der Name „The I.C.E.“ steht offiziell für „International Concours of Elegance“ und spielt zugleich mit dem Eis als Untergrund der Rundstrecke. Nur drei Monate im Jahr existiert der Parcours: wenn der St. Moritzersee im Winter eine rund 50 Zentimeter dicke Eisschicht trägt. Darauf entsteht der Ovalkurs inklusive Schneedecke. Das Areal wird für verschiedene Veranstaltungen genutzt, bis hin zum Pferdepolo. Bei „The I.C.E.“ starten die Fahrzeuge in Kategorien wie „Open Wheels“, „Barchettas on the lake“, „Le Mans 100“, „Concept Cars & One Offs“ und „Queens on Wheels“. In jeder der Kategorien wird ein Sieger gewählt. Der Mercedes-Benz C 111-II mit V8-Motor erscheint in der Klasse „Concept Cars & One Offs“ und der Mercedes-Benz 300 SLS („Super-Leicht-Sport“) in der Klasse „Barchettas on the lake“.
Die Geschichte der Veranstaltung reicht in den Winter 1985 zurück: Damals entdeckt eine Gruppe Schotten und Engländer die abgesteckte Pferderennbahn auf dem zugefrorenen St. Moritzersee als Piste für ihre klassischen Bentleys. Nach mehr als 30 Jahren greift einer der damaligen Zuschauer die Idee auf. So kommt es zum erfolgreichen Probelauf von „The I.C.E.“ mit Sportwagen im Jahr 2019. Nach einer pandemiebedingten Pause findet die Eisrevue seit 2022 mit vollem Programm statt.
Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198). Fahraufnahme aus dem Jahr 2022.
Der Markenbotschafter von Mercedes-Benz Classic bei „The I.C.E.“ 2023
Karl Wendlinger geboren am 20. Dezember 1968 in Kufstein, Österreich Dem ehemaligen Rennfahrer vertraut Mercedes-Benz Classic gerne exklusive Exemplare aus der rund 1.000 Fahrzeuge umfassenden Sammlung an. Die Fahrweise des AMG Markenbotschafters wird als schnell, sicher und materialschonend eingeschätzt. Darüber hinaus gilt der heute 54-Jährige als kompetenter Gesprächspartner. 1990 gehört Wendlinger zusammen mit Michael Schumacher und Heinz-Harald Frentzen zum Mercedes-Benz Juniorteam in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Als Partner von Jochen Mass und Michael Schumacher verzeichnet er mit den Sauber-Mercedes mehrere Siege. 1993 wechselt Karl Wendlinger als Fahrer im Team des Schweizers Peter Sauber in die Formel 1.
Die Fahrzeuge von Mercedes-Benz Classic bei „The I.C.E.“ 2023
Mercedes-Benz 300 SLS Tourensportwagen (W 198). Am Steuer Paul O’Shea, Gewinner der US-amerikanischen Sportwagen-Meisterschaft 1957.
Mercedes-Benz 300 SLS Tourensportwagen (W 198), 1958 Einsatz: dynamisch (Samstag, 25. Februar) und statisch (Freitag, 24. Februar) Der Mercedes-Benz 300 SLS („Super-Leicht-Sport“) ist eine Sonderausführung des 300 SL Roadster (W 198) für den Rennsport. Der Tourensportwagen entsteht 1957 in zwei Exemplaren für die amerikanische Sportwagenmeisterschaft, nachdem die Serienversion des neuen Modells in der Saison 1957 noch nicht für die „Standard Production“-Kategorie homologiert werden kann.
Um in der einzigen alternativ möglichen Rennsportkategorie D nicht chancenlos zu sein, wird ein Serienroadster zum nur noch 970 Kilogramm leichten und 173 kW (235 PS) starken 300 SLS optimiert. Das sind 360 Kilogramm weniger und 15 kW (20 PS) mehr als beim 300 SL Roadster. Mit dem 300 SLS gewinnt der vom Werk unterstützte Paul O’Shea die amerikanische Sportwagenmeisterschaft in der Kategorie D mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz. Den Titel holt er bereits 1955 und 1956 mit dem 300 SL „Gullwing“. Bei „The I.C.E. setzt Mercedes-Benz Classic einen authentischen Nachbau des originalen 300 SLS ein.
Technische Daten Mercedes-Benz 300 SLS (W 198) Einsatz: 1957 Zylinder: 6/Reihe Hubraum: 2.996 cm3 Leistung: 173 kW (235 PS) bei 5.900/min Höchstgeschwindigkeit: 260 km/h
Mercedes-Benz C 111-II von 1970 (Mitte), C 111-I von 1969 (links) und früher Prototyp des C 111 (rechts). Foto aus dem Jahr 1970.
Mercedes-Benz C 111-II mit V8-Motor, 1970 Einsatz: dynamisch (Samstag, 25. Februar) und statisch (Freitag, 24. Februar) Mercedes-Benz stellt den C 111 im September 1969 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main vor. Das Forschungsfahrzeug mit extremer Keilform und Flügeltüren hat eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und wird von einem Dreischeiben-Wankelmotor mit 206 kW (280 PS) Leistung angetrieben. Der futuristisch anmutende Sportwagen ist bis zu 270 km/h schnell. Im folgenden Jahr wird die überarbeitete Version C 111-II auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt, nun mit einem Vierscheiben-Wankelmotor und 257 kW (350 PS).
In dieser Version beschleunigt der C 111 in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 km/h. Zahlreichen Bestellungen zum Trotz bleibt der C 111 ein reines Experimentalfahrzeug und wird nicht in Serie gebaut. Stattdessen entwickelt Mercedes-Benz später auf dieser Basis eine Reihe von Rekordfahrzeugen: den C 111-II D (1976) und den C 111-III (1977–1978), beide mit Fünfzylinder-Dieselmotor, sowie den C 111-IV (1979) mit V8-Ottomotor und Turboaufladung. Der C 111-II ist 1970 außerdem Basis für eine V8-Variante mit dem Serienmotor M 116 (147 kW/200 PS) für Antriebsvergleiche mit dem Wankel-Sportwagen.
Technische Daten Mercedes-Benz C 111-II mit V8-Motor Produktionszeitraum: 1970 Zylinder: V8 Hubraum: 3.499 cm3 Leistung: 147 kW (200 PS) bei 5.800/min
Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198). Exterieuraufnahme von links vom Mercedes-Benz Classic Hub 2022.
Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198), 1958 Einsatz: statisch Mercedes-Benz stellt den 300 SL Roadster (W 198) im März 1957 auf dem Genfer Auto-Salon als Nachfolger des 1954 präsentierten „Gullwing“-Coupés 300 SL derselben Baureihe vor. Technisch entspricht der offene Sportwagen weitgehend dem Coupé, allerdings erlaubt der modifizierte Gitterrohrrahmen nun den Einbau herkömmlich angeschlagener Türen. Sie machen die offene Variante möglich und bieten mehr Komfort beim Ein- und Aussteigen. Auch das Fahrwerk ist weiterentwickelt: Die Eingelenk-Pendelachse mit tiefgelegtem Drehpunkt kommt anstelle der klassischen Zweigelenk-Ausführung zum Einsatz, und der 300 SL Roadster hat erstmals eine Ausgleichsfeder.
Ab Herbst 1958 ist der Roadster auf Wunsch auch mit einem abnehmbaren Coupédach erhältlich. Vom serienmäßigen 300 SL Roadster leiten die Mercedes-Benz Ingenieure die Rennsportvariante 300 SLS ab, mit der Paul O’Shea die amerikanische Sportwagenmeisterschaft des Jahres 1957 in der Kategorie D gewinnt. Damit schließt sich ein Kreis, basiert der 300 SL doch auf dem gleichnamigen Rennsportwagen (W 194), der im Jahr 1952 höchst erfolgreich im Motorsport eingesetzt wird. 1961 erhält der 300 SL Roadster Scheibenbremsen und 1962 einen Motorblock aus Aluminiumguss. Die Produktion des Sportwagens läuft 1963 aus. Insgesamt werden in sieben Jahren 1.858 Exemplare des hochexklusiven Sportwagens gebaut. Heute gehört er zu den besonders gesuchten Klassikern.
Technische Daten Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198) Produktionszeitraum: 1957 bis 1963 Zylinder: 6/Reihe Hubraum: 2.996 cm3 Leistung: 158 kW (215 PS) bei 5.800/min Höchstgeschwindigkeit: bis zu 242 km/h
Mercedes-Benz 600 Limousine (W 100). Genreaufnahme aus dem Jahr 1963.
Mercedes-Benz 600 (W 100), 1963 Einsatz: statisch „Der ,Große Mercedes‘ 600 – Das exklusive Fahrzeug der großen Repräsentation“: Mit dieser Überschrift positioniert die Mercedes-Benz Pressemitteilung zur Premiere im September 1963 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main den Mercedes-Benz 600 in der Spitzengruppe der Automobilbranche. Einige seiner Highlights: erster V8-Motor in einem Mercedes-Benz Personenwagen, Fahrleistungen auf Sportwagenniveau, zahlreiche hydraulisch gesteuerte Komfortmerkmale für Sitzverstellung, Öffnen und Schließen der Türen, Fenster und Kofferraumklappe.
Dazu kommen Luftfederung, Servolenkung und Zentralverriegelung sowie eine elektronisch geregelte Heizungs- und Lüftungsanlage. Die Ausstattung ist in der Summe aller Details zur damaligen Zeit einmalig und markiert den seinerzeitigen Beststand der Technik. Die intern als W 100 bezeichnete Luxuslimousine hält ihre Position als internationaler Maßstab der automobilen Topkategorie fast zwei Jahrzehnte lang. Während der 17-jährigen Bauzeit entstehen 2.677 Exemplare, 487 als Pullman-Ausführung. Der V8-Motor mit 6,3 Litern Hubraum leistet 184 kW (250 PS). Käufer aus der ganzen Welt entscheiden sich für den „600“: Königliche Hoheiten, Staatsoberhäupter und ebenso herausragende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Showbusiness.
Technische Daten Mercedes-Benz 600 (W 100) Produktionszeitraum: 1963 bis 1981 Zylinder: V8 Hubraum: 6.332 cm3 Leistung: 184 kW (250 PS) bei 4.000/min Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h
Fine-Dining-Restaurant öffnet wieder im April 2023 – Lasse Knickrehm wird neuer Küchenchef im „Ahlmanns“
Ein Kreis schließt sich für Lasse Knickrehm: Ehemals Sous Chef, ab April neuer Küchenchef im Restaurant „Ahlmanns“ im Romantik Hotel Kieler Kaufmann. Mit ihm wird Fine Dining in Kiel auf eine heimisch-kreative Ebene gesetzt. Letzte Station des gebürtigen Hamburgers war der Überseeclub in Hamburg, hier hatte er seine erste Position als Küchenchef in einem der renommiertesten und ältesten Clubs Deutschlands inne.
Sein Küchenstil ist bodenständig, authentisch und kreativ unter Verwendung regionaler Produkte. Gleiches hat er nun im Ahlmanns vor. Reichhaltige Erfahrungen bringt der 32-Jährige dafür unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit Sterneköchen wie Bobby Bräuer, Hans Stefan Steinheuer und Dirk Luther mit. Das Fine-Dining-Restaurant Ahlmanns wird im April 2023 wieder eröffnen.
Lasse Knickrehm war in den Jahren 2015 bis 2019 bereits als Sous Chef für die Eröffnung des Restaurants „Ahlmanns“ in Kiel mitverantwortlich und erreichte im Team um Küchenchef Mathias Apelt den ersten Stern für das Haus. Zugute kamen ihm dabei seine Kreativität und enge Kontakte zu regionalen Lieferanten, die er auch weiterhin nutzen wird.
„Ich sehe den Teller als Bühne für unsere leckeren regionalen Produkte. Ich versuche immer das Beste aus ihnen herauszuholen und sie interessant zu kombinieren“, so Lasse Knickrehm. „Natürlich gelingt es am besten im Team. Ich bin froh, dass auch meine Küchencrew eine kreative Ader hat.“ Und zum Team gehört unter anderem Björn Urbach, seit zwei Jahren Restaurantleiter und Sommelier im Ahlmanns. Er wird Lasse Knickrehm zukünftig tatkräftig unterstützen.
Der sympathische 32-Jährige aus Quickborn erlernte die essenziellen Grundkenntnisse des Kochens in seiner Ausbildung im Jagdhaus Waldfrieden in Bilsen-Quickborn, nördlich von Hamburg. Seine Zeit im „Petit Tirolia“ (Kitzbühler Luxushotel Grand Tirolia) im Team mit Bobby Bräuer war der Start in die Sterne-Gastronomie. Hier übte Knickrehm bereits Perfektionismus und erkannte, dass Produktqualität und -regionalität sowie ein gut funktionierendes, harmonierendes Team wichtige Bausteine für den Erfolg sind.
In seiner anschließenden beruflichen Station bei Hans Stefan Steinheuer im Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler legte er erstmalig den Fokus auf die Patisserie. Noch perfektionistischer vertiefte er daraufhin seine Fähigkeiten auf dem Posten des Poissonniers und Sauciers im Alten Meierhof in Glücksburg. Die kreative Herangehensweise in der Erstellung der Menüs durch Dirk Luther beeindruckte und beeinflusste ihn nachhaltig.
„Wir sind sehr froh, dass wir mit Lasse Knickrehm einen jungen, ambitionierten Koch für das Ahlmanns gewinnen konnten, und freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit mit ihm. Schließlich verbinden uns bereits vier gemeinsame Jahre, in denen er als Sous Chef mit im Team war. Gemeinsam wollen wir nun ein neues weiteres erfolgreiches Kapitel im Ahlmanns aufschlagen“, freut sich Kilian Lessau, Inhaber des Romantik Hotels Kieler Kaufmann.
Über das Romantik Hotel Kieler Kaufmann
Die Historie der Villa reicht zurück bis ins Jahr 1911, als das Gebäude als Familienwohnsitz der Bankiersfamilie Ahlmann erbaut wurde. Bankierssohn Dr. Ludwig Ahlmann ließ das heutige Haupthaus des „Romantik Hotel Kieler Kaufmann“ erbauen. Seine Familie bewohnte die Villa über mehrere Jahrzehnte, bis sie diese 1937 an die Marine verkaufte. Nach einem Umbau diente das Gebäude als Admiralssitz. Von den Bomben des Zweiten Weltkriegs schwer gezeichnet, übernahm und restaurierte es ab 1947 der neu gegründete Kieler Kaufmann e.V. Seit dieser Zeit ist es sowohl Hotel als auch Restaurant und immer noch das Clubhaus der Kieler Kaufmannschaft.
Im Jahr 2000 wurden Carl-Heinz und Marlies Lessau neue Pächter des damaligen „Parkhotel Kieler Kaufmann“. Gemeinsam mit dem Eigentümer des Hauses, dem Verein „Der Kieler Kaufmann e. V.“, begann ein umfassendes Neu- und Umbaukonzept zu reifen, welches im März 2016 abgeschlossen wurde. Seit 2008 gehört der Kieler Kaufmann zur Hotelkooperation Romantik Hotels & Restaurants AG. Die Familie Lessau ist Betreiber des Romantik Hotels Kieler Kaufmann. Die Zimmerpreise starten ab 142 Euro pro Nacht inklusive Frühstück, Parkplatz, W-LAN und mehr. Weitere Informationen: www.kieler-kaufmann.de.
Bild Copyright: Romantik Hotel Kieler Kaufmann Foto: Holger Stöhrmann