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Alter Schwede, Fitte Gitte und Killer Kowalski starten in Köln durch

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Jonathan Jaspers

„Köln 50667“-Schauspieler Jonathan Jaspers eröffnet Pottsalat-Standort in der Domstadt

Salate und September – das passt zusammen. Am 13. September nämlich eröffnet der Salat-Lieferdienst Pottsalat.de seinen ersten Kölner Standort im studentischen Viertel Sülz. In der Luxemburger Straße 181–183 werden ab kommendem Dienstag Salate angerichtet und Bowls gemixt. Ordern können die Kölner die knackigen Kreationen dann online auf www.pottsalat.de, und zum Start Werktags zwischen 11 und 21 Uhr. Das frisch zubereitete Lieblingsessen kommt dann emissionsfrei per E-Bike innerhalb des gesamten Stadtgebiets. Wer ohnehin gerade unterwegs ist, kann sich seine Bestellung natürlich auch abholen. 

Die Domstadt – ein Meilenstein in der Unternehmensentwicklung

„Köln ist für uns ein echter Meilenstein“, sagt Mitgründerin Alexandra Künne, die beim Essener Salatunternehmen für die Expansion und den Ausbau des Franchise-Netzwerks verantwortlich zeichnet. „Die Domstadt ist nicht nur als junge und hippe Metropole spannend für uns“, ergänzt Mitgründer Ben Küstner. „Wesentlich ist auch, dass unser Franchise-Partner Jonathan hier für unseren Standort erstmals eine Banken-Vollfinanzierung durch die Sparkasse KölnBonn erhalten hat!“ 

Rund 350.000 Euro lässt das Kreditinstitut in den Kölner Pottsalat fließen – der Proof of Concept liegt damit auf der Hand. „Dass auch ein alteingesessenes und renommiertes Bankhaus wie die Sparkasse an unsere Geschäftsidee glaubt, freut uns natürlich besonders“, so Ben Küstner weiter. „Unser GründerCenter hat das Potenzial direkt erkannt“, sagt Markus Marx von der Sparkasse KölnBonn. „Köln bietet einen echten Markt für gesunde, moderne Ernährung, und Pottsalat hat schon in einigen anderen Städten unter Beweis gestellt, dass die Geschäftsidee aufgeht“, führt der Vertriebsdirektor aus.

Gebürtiger Düsseldorfer startet linksrheinisch durch 

vlnr: Vanessa Mustafov (Area Managerin), Pottsalat Mitgründer Ben Küstner, Jonathan Jaspers (Geschäftsführer Pottsalat Köln) und Pia Arndt (Duale Studentin Personalmanagement) vor dem neuen Pottsalat-Standort in der Luxemburger Straße in Köln.

Der Geschäftsinhaber des Kölner Standorts dürfte manchem bekannt vorkommen – und das nicht ohne Grund. Früher wirkte Jonathan Jaspers in TV-Formaten wie „Köln 50667“ mit, die lange und mit großem Erfolg im Privatfernsehen ausgestrahlt wurden. Inzwischen konzentriert sich der 29-Jährige wieder auf die Gastronomie, kann er in der Branche doch bereits auf elf Jahre Berufserfahrung zurückblicken. Die Burger-Restaurantkette „Hans im Glück“, deren Hauptgesellschafter auch bei Pottsalat.de investieren, war dabei eine seiner Karrierestationen. 

Der Salat-Lieferservice ist für den gelernten Fachmann für Systemgastronomie nun die Chance, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. „Ich finde es absolut reizvoll, ein Franchise-Nehmer der ersten Stunde zu sein und an etwas Großem mitzuwirken“, erklärt der gebürtige Düsseldorfer. Was ihn auf die andere Rheinseite gezogen hat? „Zum einen natürlich der Beruf, aber inzwischen will ich hier nicht mehr weg. Die Leute sind sehr offen und freundlich, und für meinen Pottsalat-Standort sehe ich viel Potenzial. Das Leben auf der linksrheinischen Seite ist aus meiner Sicht jedenfalls schöner als woanders“, erzählt er mit einem Schmunzeln. 

Große Ziele für Köln:  40 neue Jobs und Millionenumsätze

Der Wahl-Kölner Jonathan hat sich hohe Ziele gesteckt: Mindestens eine Millionen Euro Umsatz will Jaspers bereits im ersten Geschäftsjahr machen und so direkt an die Erfolge der beiden Pottsalat-Stammfilialen in Dortmund und Essen anknüpfen. Etwa 40 neue Jobs schafft er mit dem neuen Pottsalat-Standort, denn rund 20 Mitarbeiter im Gastro-Team bereiten die kreativen Salat- und Bowl-Kreationen täglich frisch zu, die Kunden auf www.pottsalat.de bestellen können. Hinzu kommen bis zu 20 Mitarbeiter, die sich darum kümmern, dass die Speisen schnell, frisch und knackig zum Kunden gelangen. Geliefert wird, wie bereits im Ruhrgebiet auch, umweltfreundlich mit E-Bikes und Elektro-Rollern – Jaspers ist bereits auf der Suche nach Fahrern. 

Nach Köln: Duisburg, Bochum und Münster

Aber nicht nur Jonathan Jaspers hat große Ziele, auch das Pottsalat-Gründerteam hat bereits die nächsten Standorte fest im Blick. So soll im Oktober der Standort in Duisburg eröffnen, gefolgt von Bochum und Münster: „Die Verträge sind unterschrieben, und wir arbeiten bereits mit Hochdruck daran, die Fitte Gitte und Killer Kowalski in weitere Städte zu bringen“, erklärt Ben Küstner. Das erklärte Ziel auf dem Expansionskurs: Pottsalat.de in ganz Deutschland.

Quelle Pottsalat

Marken im Metaverse: Neues Festival liefert Antworten 

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Markenfestival

Das Markenfestival am 14. September in Düsseldorf stellt das Metaverse und dessen Bedeutung für Marken in den Mittelpunkt. Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden eine Mischung aus Experten-Wissen und Inspiration erleben. 

Nach den Smartphones und dem Web 2.0 sollen nun Blockchain, Web3 und das Metaverse zum Gamechanger für viele Branchen werden. Aber was genau kommt da auf uns zu? 

Antworten liefert das Markenfestival mit über 60 Top-Speakern und 21 Stunden Programm. Von Basis-Wissen und Tipps zum Einstieg in die Parallelwelt bis hin zu rechtlichen Fragen werden Vertreter von Top-Brands über ihre Strategien in der neuen Parallelwelt sprechen. „Wir bringen die neuesten Entwicklungen auf die Bühne und diskutieren kontrovers, wie Marken sich im Metaverse positionieren und verhalten sollen“, sagt Hans-Willy Brockes, CEO von ESB Marketing Netzwerk.

Unternehmen entdecken das Metaverse 

Auf vier parallelen Bühnen werden Megatrends wie Marken im Metaverse, Nachhaltigkeit, Brand Management, Influencer- und Storytelling sowie eCommerce und Gamification diskutiert. Mit dabei sind unter anderem Vodafone, Peek & Cloppenburg, PwC, WWF, Deutschen Telekom, Nissan, 4BRO, Kickz, Meta, Kaufland, Rose Bikes, DER Tours, Hewlett Packard Enterprise und IWC.

Ein Blick ins Silicon Valley verrät, welche Entwicklungen auf uns zukommen. Marc Herron von Sparks wird über die aktuellen Entwicklungen und wichtigsten Trends rund um das Metaverse sprechen. Seine Agentur Sparks aus den USA entwickelt holistische Markenerlebnisse im Metaverse. Über die Chancen für Marken, die sich als „frühe Mover“ auf dem Weg ins Metaverse ergeben, wird Lisa Dauvermann von Meta sprechen. Und Christian Maier von Vodafone gibt Einblicke in die digitale Markenführung des Tech-Pioniers.

„Wir haben den Anspruch die Vision des Metaverse erlebbar zu machen und den Entscheidern die Grundlagen des virtuellen und realen Markenmanagements aufzuzeigen“, sagt Brockes. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Vertriebschancen für Marken und deren Produkte gelegt.

Großes Festivalgelände für Trends und Innovationen

Neben dem fachlichen Input werden auf dem Festivalgelände in der Merkur Spiel-Arena die neusten Trends und Innovationen aus der Markenwelt präsentiert. Rund 500 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden erwartet. Die Erstauflage in der Merkur Spiel-Arena richtet sich an Geschäftsführer, Markenentscheider sowie Agenturen und Medien im Markenumfeld.

Die Veranstalter sind das ESB Marketing Netzwerk und D.LIVE. Unter dem Motto „Marken im Metaverse“ wird das Markenfestival am 14. September 2022 in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf stattfinden.

Alle Informationen unter:  https://www.markenfestival.com/

Bild Nach dem Vorbild des Schweizer Markenkongress wird nun auch in Deutschland eine Premium-Plattform für Markenführung und Markenmanagement entstehen. Fotograf/Bildquelle : Gabriele Griessenböck 

Quelle ESB Marketing Netzwerk AG

Berliner Start-up alcemy schließt Series-A-Runde ab

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alcemy

alcemy schließt Finanzierungsrunde ab: 10 Millionen Euro in Series-A-Runde für die Dekarbonisierung der Zement- und Betonindustrie

Nachhaltigere Betone und Zement als Standard im Bau : Das Berliner Start-up alcemy erhält 10 Millionen Euro für seine Series A. Die neuen Investor:innen setzen sich aus prestigeträchtigen Greentech-Fonds und erstmals auch aus Branchengrößen der Bau- und Immobilienwirtschaft zusammen. Die Finanzierungsrunde wird dabei von Galvanize Climate Solutions angeführt, einem der größten Cleantech-Fonds in den USA mit einem Gesamtvolumen von einer Milliarde US-Dollar. Zu den weiteren Investoren zählt AENU, der Impact-Fonds der Brüder Ferry und Fabian Heilemann, der sich auf Unternehmen in den Bereichen Climatetech und Social Impact fokussiert.  

Zudem bringen sich die bau- und immobilienspezifischen Investor:innen BitStone Capital, Momeni Ventures und E.R. Cleantech ein, um die Adaption von nachhaltigeren Betonen in der Industrie zu forcieren. Abgerundet wird die Finanzierungsrunde durch zusätzliche Beteiligungen von Tobias Nendel sowie den Flixbus-Gründern und allen bestehenden Investoren wie. EF, La Famiglia, Firstminute Capital und LocalGlobe. 

Mit dem Investment wird alcemy den Ausbau des Softwareentwicklungsteams für Machine Learning sowie den Aufbau eines Vertriebsteams vorantreiben und so seine Expansion weiter stärken. 

Mit Technologie die Zukunft der Zement- und Betonindustrie sichern 
Die Zement- und Betonindustrie gehört zu den CO2-intensivsten Industrien weltweit – so ist Zement, der wichtigste Bestandteil im Beton, für etwa acht Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Da der Bedarf an Beton als Baumaterial auch in Zukunft weiter steigen wird, steht die Industrie vor einigen Herausforderungen. Sie muss sich dekarbonisieren und zugleich den regulatorischen Vorgaben, wie beispielsweise dem europäischen Emissionshandel beim Zement, gerecht werden sowie mehr nachhaltige Produkte auf den Markt bringen.  

Das alcemy-Team geht mit seinen Produkten die beiden großen Herausforderungen der Industrie gezielt an: Die hohen CO2-Emissionen und den enormen Verbrauch der Primärressourcen durch den Abbau von Sand und Kies zu senken. „Wir haben alcemy mit der Vision gegründet, dass nachhaltigere Zemente und Betone konkret in der Praxis schnell und massenhaft eingesetzt werden können. Dafür braucht es eine engmaschige und fortlaufende Qualitätsüberwachung , die wir als Unternehmen mit unserer Software liefern”, sagt Leopold Spenner, Co-Gründer und CEO von alcemy. 

Im Kontext der CO2-Emissionen spart die alcemy-Lösung bis zu 50 Prozent CO2 im Vergleich zum bisherigen Optimum. Allein 2021 machte das Start-up gemeinsam mit seinen Kunden damit eine CO2-Reduktion von 80.000 Tonnen möglich. Gleichzeitig wird durch die Software ermöglicht, dass mehr Betone mit hohem Recycling-Anteil präziser und sicherer produziert werden können. Zahlreiche Kunden vertrauen bereits auf die Lösung, darunter einige namhafte Branchengrößen in Deutschland. 

„Ich kenne die Beton- und Zementindustrie seit Kindheitstagen, da meine Familie bereits in der dritten Generation Beton- und Zementwerke betreibt. Es ist großartig zu sehen, dass das Interesse an diesem wichtigen Thema und an unserer Lösung so groß ist. Wir freuen uns, dass wir bereits zahlreiche Kunden überzeugen konnten, genauso wie unsere Investor:innen. Damit haben wir einen Grundstein für die Zukunft gelegt – sowohl für uns als Unternehmen als auch für unseren Planeten.”  

Veery Maxwell, Co-Head Innovation & Expansion Fund von Galvanize sagt zu dem Investment: „Wir freuen uns sehr über das Investment in alcemy und unsere künftige Zusammenarbeit mit einem erstklassigen Team. Gemeinsam können wir die Zement- und Betonhersteller weltweit dabei unterstützen, ihre Emissionen auf eine effiziente, skalierbare und nachhaltige Weise zu reduzieren. So kommen wir einen Schritt näher, eine der am schwersten zu dekarbonisierenden Industrien, in eine grünere Zukunft zu begleiten.”  

Manfred Heid, Managing Partner von Bitstone Capital, kommentiert die Runde aus Sicht der Immobilien-Industrie: “Beton ist und bleibt, aufgrund seiner besonderen physischen Eigenschaften, der bestimmende Baustoff unserer Branche. Alcemys KI-basiertes Softwareprodukt hilft unserer Branche heute schon basierend auf einem etablierten Prozess CO2 und Kosten einzusparen. So wird Bau nachhaltiger, effizienter und damit zukunftsfähiger. Die Kombination aus innovativer Technologie kombiniert mit der langfristigen operativen Relevanz hat uns an Alcemy besonders begeistert.” 

Fabian Heilemann, Gründer & CEO von AENU fügt hinzu: „Beton ist einer der wichtigsten Baumaterialien und gleichzeitig einer der größten Umweltsünder. alcemy befindet sich in einer einmaligen Position, schon heute nachhaltigeren Zement und Beton in großem Maßstab zu ermöglichen. Das Gründerduo verbindet dabei praktisches Wissen über und ein Netzwerk in einer sehr analogen Branche mit ihrer datenbasierten Lösung. Und genau das führt zu einem großen Vertrauen seitens der Kunden, die mithilfe von alcemy ihre Prozesse optimieren und Emissionen senken können.”   

Bild Das alcemy Team ©alcemy GmbH

Quelle BitStone Capital Management GmbH

Diana zur Löwen und Rezo, Jean-Michel Jarre und Xatar: Prominente Acts und neue Formate bei der DMEXCO 2022

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dmexco 2022

Die DMEXCO startet in diesem Jahr mit einer hohen CEO-Dichte in Köln: RTL Deutschland Co-CEO Matthias Dang, MediaMarktSaturn CEO Dr. Karsten Wildberger und Googles Europa-Chef Matt Brittin werden die Conference von Europas führender Business-Plattform für digitales Marketing in diesem Jahr als Keynote-Speaker eröffnen. Prominente Influencer wie Diana zur Löwen, Jonas Ems und Rezo sowie Musik-Stars wie Jean-Michel Jarre (AERO Productions) und Rapper und Entrepreneur Giwar Hajabi aka „Xatar“ (Goldmann Entertainment) runden das hochkarätige Bühnen-Line-up der DMEXCO 2022 ab.

Zudem wird den Besucher:innen am 22. September in Köln mit dem neuen Konferenzformat „DMEXCO Social Talk” ein vielfältiges Programm rund um die Creator Economy, Social Media und Influencer Marketing geboten. Nach der DMEXCO findet am 27. September in Kooperation mit Digiday Media ein exklusives Digitalevent für den US-Markt statt.

Die DMEXCO, Treffpunkt der wichtigen Entscheidungsträger:innen aus digitaler Wirtschaft, Marketing und Innovation, glänzt auch dieses Jahr mit einem hochkarätig besetzten Line-up von über 600 Speaker:innen. Neu hinzugekommen sind u.a. Tina Beuchler (Global Head of Media, Nestlé), Matt Brittin (President EMEA, Google), Matthias Dang (Co-CEO, RTL Deutschland), Yannis Dosios (CCO Integral Ad Science), Brian Gleason (CRO Criteo), Andreas Grün (Head of Technology Digital Media, ZDF), Simon Halstead (VP Exchange and Supply International, Yahoo), Visha Kudhail (Director of Business Marketing, EMEA Pinterest), Sandra Lopez (General Manager, CMO, Microsoft Advertising) und Adam Singolda (CEO, Taboola). Yahoo unterstützt die DMEXCO in diesem Jahr als Platinum Sponsor.

Auf insgesamt 14 Stages präsentiert die DMEXCO 2022 wieder ein erstklassiges, breitgefächertes Conference Programm.

Mit branchenübergreifenden Themen wie beispielsweise New Work und Sustainability startet die DMEXCO in den ersten Messetag: Moderiert von Holger Schellkopf (Chefredakteur t3n) sprechen Gali Arnon (CMO, Fiverr), Diana Degraa (CEO, Initiative Media), Lunia Hara (Director Project Management, diconium) und Susanne Harring (Geschäftsführerin, De’Longhi Deutschland GmbH) über die Zukunft der Arbeitswelt und die Möglichkeiten und Risiken von Home-Office.

Die Frage, wie Unternehmen Nachhaltigkeit glaubhaft kommunizieren können, ohne in den Verdacht des Greenwashings zu geraten, diskutieren am Abend des ersten Messetages Anna Alex (Co-Founder, Planetly), Wolfgang Gründinger (Chief Evangelist, EnPal), Alexandra McGee (Sustainability Strategy and Innovation Manager, GroupM) und Emma Newman (Chief Revenue Officer, EMEA, PubMatic). Auch Tina Beuchler, Head of Global Media bei Nestlé, wird sich am ersten Messetag im Gespräch mit Nikolaus Röttger dem Thema “Sustainable Media” widmen.

Auf der Red Stage widmet sich Content Creator, Nindo Founder und Deutschlands wohl bekanntester YouTuber Rezo ebenfalls am DMEXCO Tag 1 in einer eigenen Keynote den Kernthemen des Social Marketings: Reichweitenaufbau, Community Building und Social Commerce. Ein weiteres Highlight ist Prof. Toby Walsh, weltweit führender Forscher auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, der sich unter dem Titel „Machines behaving badly“ kritisch mit KI auseinandersetzt. Und beim Executive Roundtable “What a time to have an agency?!” diskutieren Kristian Meinken (Managing Director Pilot Hamburg), Esther Busch (Managing Partner Serviceplan) Stefanie Tannrath (CEO Universal McCann), Christian Wilkens (CCO MediaCom) und Anke Herbener (CEO TWT) den Status quo der heutigen Agenturlandschaft.

Rund 38 Prozent der Speaker:innen auf den kuratierten Bühnen der DMEXCO sind in diesem Jahr weiblich, mehr als die Hälfte der Speaker:innen arbeiten außerhalb Deutschlands.

“DMEXCO Social Talk” u.a. mit Timm Chiusano, Diana zur Löwen und Rezo

Mit dem „DMEXCO Social Talk by Social Match“ auf der E-Commerce Stage widmet sich die DMEXCO einem der wachstumsstärksten Bereiche des Marketings: der Creator Economy. So geben namhafte Content-Creator:innen und renommierte Social-Media-Expert:innen exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Social Media Marketings aus Brand- sowie Creator:innen-Perspektive. Welche Trends dominieren die relevantesten Social Channels in der Zukunft? Wie wird eine Brand zur absoluten Love-Brand der Community? Warum ist Transparenz maximal wichtig für die gesamte Branche und wie gelingt der nächste virale Hit?

Neben Rezo und Jonas Ems ist Content Creatorin, Business Angel und „Die Höhle der Löwen“-Gastjurorin Diana zur Löwen ebenfalls mit dabei. Über die aktuellen Entwicklungen der internationalen Creator Economy berichten der New Yorker Medienexperte und Content-Creator Timm Chiusano sowie James Creech, SVP Brandwatch. Der „DMEXCO Social Talk“ findet in Kooperation mit der Social-Media-Agentur Social Match am zweiten DMEXCO Tag statt.

Neues Digitalevent: DMEXCO x Digiday Online am 27. September 2022

Nach der DMEXCO ist vor der DMEXCO: Fünf Tage nach dem Ende der Kongressmesse vor Ort wird die DMEXCO am 27. September gemeinsam mit dem führenden US-Fachmedium Digiday ein zusätzliches Digital-only-Event mit Fokus vor allem auf dem US-Markt anbieten. Digiday fungiert dabei als exklusiver Programm-Partner der DMEXCO: Neben Highlight-Sessions der DMEXCO 2022 erwarten die Teilnehmer:innen speziell für das Event produzierte Inhalte von Digiday rund um die wichtigsten Herausforderungen für das digitale Marketing von heute.

Insgesamt vier Channels bieten jeweils fünf Stunden erstklassigen Content und die Möglichkeit mit Partnern der DMEXCO 2022 in Kontakt treten. “DMEXCO x Digiday Online” findet von 16 bis 21 Uhr (MESZ) bzw. 10 bis 15 Uhr (Eastern Time) auf der digitalen Eventplattform der DMEXCO statt. Das Digitalevent ist kostenlos für alle, die dieses Jahr ein DMEXCO-Ticket erworben haben. Separate Tickets, ausschließlich für die DMEXCO x Digiday Online 2022, gibt es ab 74 Euro.

„Digiday freut sich auf die exklusive Zusammenarbeit mit der DMEXCO in diesem Jahr. Beide Organisationen sind in ihren Bereichen führend und besitzen ein einzigartiges Fachwissen, wenn es darum geht, Führungskräfte aus den Bereichen Medien und Marketing zusammenzubringen. So entsteht unserer Meinung nach ein echter Mehrwert”, kommentiert Mike Madarasz, Chief Marketing Officer, Digiday Media.

„Wie kein anderes Event steht die DMEXCO für internationales Business. Wir freuen uns daher sehr, mit der Unterstützung von Digiday ein spezielles Angebot für den US-Markt zu launchen. Damit unterstreichen wir zum einen unseren Anspruch, Türöffner für US-Unternehmen zum europäischen Markt zu sein.

Zum anderen setzen wir unsere digitale Strategie fort, die unserer Community rund um den Globus Networking, Inspiration und vor allem einzigartige Business-Möglichkeiten bietet. Das bietet all jenen die Chance, die Highlights der DMEXCO kurz danach noch einmal zu erleben, die nicht nach Köln kommen können oder vor Ort überschneidende Termine haben”, ergänzt Prof. Dominik Matyka, Chief Advisor der DMEXCO.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild DMEXCO 2021

Quelle Koelnmesse GmbH

Compado kooperiert mit Ad Alliance für die Domain RTL.de

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compado

Das Berliner Tech-Unternehmen Compado und der Werbeflächenvermarkter Ad Alliance versorgen ab sofort die Domain RTL.de mit hochwertigen Inhalten wie Einkaufsratgebern und aktuellen Markenangeboten. Ziel der Kooperation ist es, den Websitenutzern überzeugende Inhalte zu kommerziellen Trend-Themen u.a. aus den Bereichen Meal Delivery, Sprachlern-Apps und Quick Delivery Supermarkets zur Verfügung zu stellen.

Die Compado GmbH, eine der weltweit führenden Tech-Plattformen zur Vermittlung kaufmotivierter Zielgruppen an wertorientierte Marken, gibt ihre Partnerschaft mit Ad Alliance bekannt.

Im Rahmen der Zusammenarbeit stellt Compado RTL Deutschland informative Inhalte wie etwa Einkaufsratgeber zum Thema Kochboxen und kommerzielle Markenangebote bereit, die in Form von Artikeln, Übersichten, Guides und verlinkten Angeboten auf der Domain RTL.de zu sehen sind. Auf der Onlineseite des Medienhauses informieren sich monatlich mehr als 23 Millionen Nutzer über aktuelle Nachrichten und Angebote zum Thema Lifestyle und Unterhaltung.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ad Alliance und der Premium-Domain RTL.de, um ihre Zielgruppen mit den hochwertigen und wirkungsvollen Inhalten und Markenangeboten von Compado zu begeistern“, sagt Emanuel Hoch, Chief Executive Officer von Compado. „Die Domain RTL.de erreicht jeden Tag Millionen von Usern. Wir wollen sicherstellen, dass sie hilfreiche und ansprechende Inhalte finden, wenn sie nach kommerziellen Produkten suchen,“ fügt Hoch hinzu.

Compado erstellt verbraucherorientierte Inhalte für Onlineportale von Verlagen und Medienhäusern, darunter Einkaufsführer, Redaktionsempfehlungen, Rezensionen und Markenprofile. Über ein eigenes Netzwerk von Partner-Brands wie HelloFresh und Babbel ist das Unternehmen in der Lage, Medienhäuser mit aktuellen Angeboten auszustatten und somit das Engagement ihrer Zielgruppen zu erhöhen. Die jüngste Partnerschaft mit Ad Alliance und der Domain RTL.de folgt der Strategie des Unternehmens, kaufmotivierte Zielgruppen und wertorientierte Marken mithilfe von redaktionellen Inhalten und Content-Marketing zusammenzubringen.

Über Compado

Die Compado GmbH ist einer der weltweit führenden Spezialisten für digitale Neukundengewinnung und wurde 2017 als Software-Start-up von Andreas Hoogendijk und Emanuel Hoch in Berlin gegründet. Mittels Machine Learning und Contextual Targeting-Lösungen entwickelt das Unternehmen unterschiedliche Technologien und digitale Benutzeroberflächen zur datengestützten Markenempfehlung und Neukundengewinnung u.a. in den Segmenten Meal Delivery, digitale Supermärkte, Gewichtsabnahme, Ernährung und Sprachlerndienste.

Über diverse Frontends wie Ranglisten, Quizzes, Werbebanner und eigenem Content für Medienseiten wie RTL.de vernetzt Compado täglich mehr als eine Millionen Kunden mit wertorientierten Marken. Mit seinem Pay-per-Customer-Modell fördert Compado zudem den effizienten Einsatz von Online-Werbegeldern und hat sich als fester Bestandteil eines modernen Marketing-Mix etabliert. Das Tech-Unternehmen verfügt über ein weltweit remote-arbeitendes Team aus 120 Mitarbeiter:innen.

Mehr Informationen unter: www.compado.com   

Quelle schoesslers GmbH

Valuecase sichert sich 3.5 Millionen Euro Investment

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Valuecase

Valuecase entwickelt Software, die die Zusammenarbeit zwischen Sales Teams und ihren Käufern:innen radikal vereinfacht.

Das Hamburger SaaS-Startup Valuecase hat erfolgreich eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über 3.5 Millionen Euro abgeschlossen. An der Runde beteiligt sind Picus Capital, XAnge und 10x Founders sowie Angel-Investoren wie Rubin Ritter (Zalando), Felix Jahn (McMakler und Home24) und Jonathan Benhamou (PeopleDoc und Resilience Care).Mit Valuecase können B2B Unternehmen das digitale Kauf- und Onboarding-Erlebnis ihrer Kunden:innen vereinfachen und automatisieren.

Dieses schnell wachsende Software-Segment hat für Sales Teams eine immer größer werdende Priorität: Verwöhnt von ihren E-Commerce-Erfahrungen als Konsumenten:innen, wünschen sich B2B-Käufer:innen heutzutage eine optimierte, digitale und überwiegend self-service Kauferfahrung. Der Status quo im B2B könnte jedoch nicht weiter davon entfernt sein: Über 70% der B2B-Käufer:innen beschreiben ihre letzte Kauferfahrung als unnötig komplex.“B2B-Verkäufer:innen interagieren mit Kunden:innen ähnlich wie vor 15 Jahren: PDFs, viele Meetings und endloses E-Mail-Ping-Pong, was den Kaufprozess umständlich und nervenaufreibend macht.

B2C-Unternehmen, auf der anderen Seite, optimieren an allen Fronten, um ihren Kunden:innen einen reibungslosen Kaufprozess zu bieten. Unsere Vision ist es, diese kundenorientierte Philosophie auf den B2B-Markt zu übertragen“, betont Lennart Prange, Co-Founder von Valuecase.Valuecase ermöglicht es Sales Teams innerhalb von Sekunden kollaborative Workspaces für ihre Kunden:innen aufzusetzen. Diese Spaces sind White-Label, enthalten alle relevanten Informationen und fördern die Zusammenarbeit durch geteilte To-do-Listen. Mit Valuecase erhalten Sales Teams erstmals tiefe Einblicke in das Kauferlebnis ihrer Kunden:innen, wodurch Deals schneller und effizienter abgeschlossen werden können.

Valuecase zählt derzeit unter anderen Workmotion und Welcome to the Jungle zu seinen Kunden. „Wir sind überzeugt, dass das von Valuecase entwickelte Produkt den B2B-Vertrieb revolutionieren wird. Die internationale Ausrichtung und ehrgeizigen Ziele des Teams haben uns dann final davon überzeugt, in Valuecase zu investieren“, fügt Arnaud Baraër, Principal bei XAnge, hinzu. Mit dem Kapital sollen Go-to-Market-Strategie und Produktentwicklung weiter vorangetrieben werden. Das Unternehmen plant, insbesondere in verbesserte Automatisierungs- und Analysefunktionen der Software zu investieren.

„Wir waren von Anfang an sehr beeindruckt von der Vision und Klarheit der Produktstrategie des Teams. Innerhalb kürzester Zeit haben Lennart, Jan Niklas und ihr Team eine innovative Software entwickelt, die die Interaktion und Zusammenarbeit zwischen Käufern:innen und Verkäufern:innen im B2B-Bereich nachhaltig verändert“, so Oliver Heinrich von Picus Capital.

Über die Gründer

Dr. Jan Niklas Wick hat Transformationen im Bereich Data & Analytics als Engagement Manager bei McKinsey & Company geleitet. Bei Valuecase ist er für die Bereiche Personal, Finanzen und Customer Success verantwortlich. Jan Niklas absolvierte seinen Master in Finance an der London School of Economics und promovierte an der Technischen Universität Hamburg im Bereich Entrepreneurial Finance.

Über Valuecase

Lennart Prange hat als Berater für Oliver Wyman gearbeitet, wo er sich auf Unternehmensstrategie und Venture Building konzentrierte. Davor sammelte er Erfahrungen als Webdesigner und -entwickler. Bei Valuecase ist er für die Bereiche Produkt und Sales verantwortlich. Lennart absolvierte seinen Master in Finance an der HEC Paris.

Das 2021 in Hamburg gegründete Unternehmen Valuecase entwickelt Software, die die Zusammenarbeit zwischen kundenorientierten Teams und ihren Käufern radikal vereinfacht. Mit ihrer Software können die Teams Workspaces erstellen, die als einzige Schnittstelle zu Käufer:innen dienen und alle relevanten Informationen und kollaborative Elemente wie eine geteilte To-do-Liste enthalten. Die Workspaces umfassen die gesamte Customer Journey und können mühelos mit allen internen Beteiligten geteilt werden.

Mehr Informationen auf valuecase.com

Quelle Lea Schramm

faCellitate, ein Spin-off der BASF, sammelt in erster Finanzierungsrunde 3,7 Millionen Euro ein

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facellitate

Das Mannheimer Life-Science-Startup faCellitate hat im Closing der Seed-Finanzierung 3,7 Millionen Euro eingesammelt.

Mit an Bord sind Investoren wie SARSTEDT, HTGF, R3 Consulting, ROI Verwaltungsgesellschaft, ARVE Capital und Chemovator.

Das Team von faCellitate unter der Leitung von Mitgründer und Geschäftsführer Dr. Simon Widmaier entwickelt polymere Oberflächenbeschichtungen für Kunststoffe und Glaswaren. Diese ermöglichen vielfältige Anwendungen wie in 3D-Zellkulturen, zell- und proteinabweisende Oberflächenumgebungen oder chemisch induzierte Materialoberflächenmodifikationen. Das erste Produkt des Unternehmens ist BIOFLOAT™. Die 96-Well-Platte mit einer hochgradig antiadhäsiven Oberflächenbeschichtung ist ideal für die schnelle und zuverlässige Herstellung von 3D-Sphäroiden, die sich als In-vitro-Modelle in der Grundlagenforschung und Arzneimittelentwicklung eignen. Diese Eigenschaften machen es zu einem geeigneten Produkt für die 3D-Zellkultur und geben Wissenschaftlern ein schnelles und zuverlässiges Werkzeug für ihre Forschung an die Hand.

Das Unternehmen arbeitet derzeit an der Umsetzung zusätzlicher Plattenformate und der Einführung neuer Produktlinien auf der Grundlage seiner proprietären Plattformtechnologie. Durch die Erschließung von Cross-Selling-Möglichkeiten, die auf dem bestehenden Kundenstamm aufbauen, wird zudem der Unternehmenswert weiter gesteigert.

faCellitate wurde im Rahmen des BASF-internen Venture Builders Chemovator gestartet und Ende 2021 ausgegründet.

Dr. Simon Widmaier, Geschäftsführer von faCellitate, sagt: „Wir sind begeistert, dass faCellitate erfahrene Investoren gewinnen konnte, die unseren Weg und unsere Vision teilen und uns die Möglichkeit geben, zur Innovation im Life-Science-Sektor beizutragen. Zusätzlich zu den Venture Capital-Investoren hat sich mit SARSTEDT ein hochkarätiger strategischer Investor in die Liste der Kapitalgeber eingereiht. Mit dem erhaltenen Kapital können wir mit ganzer Kraft an der Weiterentwicklung unserer Technologieplattform arbeiten, um weitere hochwertige Produkte zu entwickeln, die in modernen Biotech-Laboren benötigt werden.“

Timo Schretzmair, CFO von SARSTEDT, betont: „Das faCellitate-Team hat bereits erste Erfolge bei der Entwicklung einer einzigartigen Beschichtungstechnologie mit beispielloser Produktperformance erzielt, die das Potenzial hat, weltweit neue Wege für Forschung und Wissenschaft zu eröffnen – wir bei SARSTEDT freuen uns sehr, Teil der Entwicklung von faCellitate zu sein.“

Dr. Markus Bold, CEO von Chemovator, fügt hinzu: „Mit faCellitate hatten wir die erste technologie-basierte Idee, welche unser Programm erfolgreich durchlaufen hat. Entwicklungszyklen in der Forschung sind normalerweise lang und kapitalintensiv. Daher bin ich stolz, dass faCellitate es in unserer Umgebung in weniger als 3 Jahren geschafft hat, ein Konzept in ein produktgetriebenes Startup zu entwickeln.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Chemovator GmbH

Software revolutioniert die Kreislaufwirtschaft

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seventhings erhält rund 3,5 Millionen Euro Seed-Finanzierung

seventhings, ein Cloud-Anbieter für Inventarisierung, sichert sich die Finanzierung einer Reihe von hochkarätigen Investoren. Dazu zählen Christoph Jentzsch (Ethereum Mitbegründer, corpus.ventures, slock.it),  die Berliner Gruppe Saarbrücker21 (Investoren u.a. bei Auto1, home24, planetly, Billie), Oliver Manojloic (VP Sales bei Personio), Thomas Schmidt (ex-TomTom, be10x Capital), Julius Göllner (Ex-Zalando), Philipp Herkelmann (Partner bei Entrepreneur First), Alexander von Tschirnhaus (22 Capital) sowie Dr. Rigbert Fischer (Founder und CEO blueworld.group) die ebenfalls als Business Angels investieren.

Außerdem beteiligt sich die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG). Die neuen Investoren bringen zusätzlich ihr Netzwerk sowie Know-how mit ein. So wird Oliver Manojloic von Personio zukünftig die Arbeit des Advisory Boards von seventhings unterstützen.

„Die Verantwortung für Unternehmen, nachhaltig zu wirtschaften, ist schon sehr groß. Sie wird aber noch größer. Wer da bereits auf den smarten Inventarmanager von seventhings setzt und damit Prozesse digitalisiert und genau Bescheid weiß über das Bestandsvermögen, wird entscheidende Wettbewerbsvorteile haben. In fünf Jahren werden sich viele ärgern, diesen Schritt nicht gegangen zu sein. Ich bin überzeugt, dass seventhings zu einem elementaren Bestanteil moderner Unternehmensführung wird“, sagt Oliver Manojlovic.

Digitale Inventarisierung ist Eckpfeiler nachhaltiger und ökonomischer Unternehmensführung

Inventarisierung von Betriebs- und Produktionsmitteln ist kein Selbstzweck: Sie schafft die Voraussetzung für eine energie- und ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, in der repariert, weiterverkauft und recycelt wird, um Abfälle zu vermeiden. seventhings löst diese unternehmerische Herausforderung in Zeiten steigender Energie- und Rohstoffpreise sowie gestörter Lieferketten: Der Cloud-Anbieter für die digitale Inventarisierung bietet Unternehmen mit der gleichnamigen Inventar-Plattform seventhings eine cloudbasierte Bestandsverwaltungssoftware (Video) zur Erfassung und Verfolgung von z. B. Maschinen, IT-Equipment oder Mobiliar (Assets).

Aktuell verwalten mehr als 300 Kunden rund 16 Millionen Inventare über die Plattform. Dazu zählen Unternehmen wie Carl Zeiss, Robert Bosch, Jungheinrich, Leica Camera, die Deutsche Börse, LVMH, Bertelsmann Gruppe, Migros (CH), die Zurich Insurance Group, oder Universitäten wie in Magdeburg, die Stadt Wolfsburg sowie eine Vielzahl von Startups und Mittelständlern wie Air up, Tier, Natsana oder taxdoo, die die weltweite Verwaltung ihres Inventars mit seventhings organisieren. Ziel für die nächsten Jahre ist es, mehr als 16 Milliarden Gegenstände über die Plattform zu verwalten.

Gegründet 2014 in Dresden ist das Softwareunternehmen bis 2020 organisch gewachsen. Aufgrund des sehr guten Marktfeedbacks von Kunden wurde schnell klar, wie groß das Produktpotenzial ist, wenn die Internationalisierungsaktivitäten intensiviert würden. Unterstützung erhielten die Gründer Steffen Prasse und Patrick Boden – beides erfahrene Sales- und Softwareexperten mit langjähriger, internationaler Konzernerfahrung – von privaten Investoren mit Expertise für SaaS-Geschäftsmodelle. „Experimente mit Prototypen liegen hinter uns.

Wir haben unsere Inventar-Plattform erfolgreich am Markt etabliert, sind in kurzer Zeit stetig gewachsen und erwirtschaften heute bereits jährlich wachsende, wiederkehrende Umsätze. Um die nächsten Schritte unserer Unternehmensentwicklung zu beschleunigen, benötigen wir zum ersten Mal Venture Capital“, sagt Steffen Prasse, Co-Founder von seventhings. 

„Siebensachen“-Software für eine global nachhaltige Kreislaufwirtschaft

Die erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde nutzt das Unternehmen außerdem für einen Rebrand. Nach rund sieben Jahren wird aus ITEXIA nun seventhings. Die Gründer schlagen damit ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte auf. „Siebensachen stehen von jeher für einen überschaubaren Besitz. Allerdings verfügen Unternehmen über eine schier unübersehbare Anzahl von Gegenständen. Dieser Zustand erschwert die Organisation einer global nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Wir ändern das“, sagt Patrick Boden, Co-Founder von seventhings. 

seventhings bietet aber mehr als die reine Erfassung von physischen Betriebs- und Produktionsmitteln. Mit der Inventar-Plattform erfüllen Unternehmen regulatorische Anforderungen der Finanzbuchhaltung, schaffen Transparenz über ihre Vermögenswerte sowie die Grundlage dafür, verantwortungsvoll und nachhaltig mit ihren Unternehmens-Assets umgehen zu können. „Für Unternehmen ist es oft schwierig, Inventargegenstände nach der Nutzung noch sinnstiftend weiterzugeben.

Überall landen tonnenweise Gegenstände auf dem Müll, die eigentlich noch top in Schuss sind, aber entsorgt werden, weil der bürokratische Aufwand zu hoch ist“, erklärt Patrick Boden. Nach Bauabfällen waren Abfälle aus Produktion und Gewerbe im Jahr 2019 die bedeutendste Abfallgruppe. Sie erzeugen mit 12 Prozent rund 50 Mio. Tonnen Abfall jährlich. „Mit seventhings vereinfachen wir es für Unternehmen auf der ganzen Welt, Dinge in den Kreislauf zurückzuführen, statt sie zu entsorgen“, sagt Patrick Boden.

Bild Patrick Boden und Steffen Prasse revolutionieren mit seventhings die Kreislaufwirtschaft.

Quelle seventhings

Seed Investment: Shopstory erhält 2,2 Mio. Euro Finanzierung

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Shopstory holt sich in seiner zweiten Finanzierungsrunde ein Millionen-Investment von Hansi Hansmann, tecnet equity, Patrick Pöschl und Startup300.

Das österreichische Start-up Shopstory mit Niederlassung in Hamburg, welches zuvor unter dem Namen boomerank agierte und im Sommer 2022 ein komplettes Rebranding vornahm, holt sich in seiner zweiten Finanzierungsrunde ein Millionen-Investment von tecnet equity, Startup300 und den Business Angels Patrick Pöschl (Co-Founder Scalable Capital) und Hansi Hansmann.

Ebenfalls an der Finanzierungsrunde beteiligt ist das Coinpanion Gründerteam rund um Alexander Valtingojer. Die 2,2 Millionen, welche sich das Gründerteam bestehend aus Sebastian Schwelle, Robert Böhm und Roman Schweiger sicherten, werden vor allem zur Weiterentwicklung der Software im Bereich Business Intelligence sowie zum Vorantreiben der Expansion verwendet.

Shopstory entwickelt eine SaaS-Lösung (Software as a Service), welche als “intelligenter Performance-Marketing Assistent” für Onlinehändler beschrieben werden kann. Die auf künstlicher Intelligenz basierte Software hilft Onlineshops ihren Umsatz, Profitabilität sowie deren generelle Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Gerade die Betreiber von kleinen und mittleren Onlineshops mit eingeschränkten Mitarbeiter- bzw. Zeitressourcen stehen oft vor der Herausforderung, digitale Sichtbarkeit und Neukunden zu gewinnen. Der Wettbewerb durch Internetgiganten wie Amazon und Co. ist hier allgegenwärtig.

Eine Performance-Marketing Software speziell für Onlineshops

Genau hier setzt Shopstory an, denn die Software fokussiert sich darauf, die Online-Performance deutlich zu verbessern – auch wenn nur rudimentäres Marketing Know-how oder kein eigener Performance Marketing Manager im Unternehmen vorhanden ist. Dies ermöglicht die Software unter anderem durch gezielte Unterstützung in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung sowie Suchmaschinenwerbung (z.B. Google Anzeigen).

Die Software beobachtet zudem den Wettbewerb, gibt Input für Kampagnen und Blogposts, automatisiert die Keyword Recherche und versorgt die Shop Besitzer mit intuitiven Performance Reports. Der Erfolg der Software lässt sich auch in konkreten Zahlen messen: in einem aktuell sehr herausfordernden eCommerce Marktumfeld mit einem Rückgang von insgesamt über 40% im ersten Halbjahr 2022 (Salesforce Shopping Index Germany) konnten Shopstory Kunden hingegen ihren Return-on-Advertising-Spend (ROAS) um über 20% steigern.

Geschäftsführer Sebastian Schwelle sagt hierzu: “Es ist es schon immer unser Ziel gewesen, allen Onlineshops eine faire Chance zu bieten, an den eCommerce Umsätzen zu partizipieren. Deshalb freut es uns umso mehr, durch die Unterstützung unserer Investoren mit Know-how und Kapital an unserer Vision weiterarbeiten zu können. Mit Shopstory wollen wir zukünftig durch gezielte Business Insights das Maximum für unsere Kunden herausholen und ihnen die Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit ermöglichen, die sie verdienen. Deshalb auch Shopstory – denn kein Shop kann seine Geschichte erzählen, wenn niemand zuhört.”

“Das Team rund um Shopstory orientiert sich mit seiner Software am aktuellen Marktgeschehen, was sie innovativ und zukunftsfest macht. Eine konkrete Vision, Einsatz und Ausdauer sind wichtige Faktoren, um ein Unternehmen erfolgreich werden zu lassen. Diese Eigenschaften sehe ich bei Shopstory ganz klar, weshalb ich positiv in die Zukunft blicke und mich auf die weitere Zusammenarbeit freue”, erklärt Business Angel Hansi Hansmann.

Quelle Shopstory GmbH

Innenstädte beleben – wertvolle Tipps für den Einzelhandel

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“Damit der Einzelhandel in den Städten weiterhin überleben kann, muss er aktiv werden. Einfach nur so weiterzumachen wie bisher, das wird nicht reichen”, sagt Heinrich Lappe, der Gründer der App “stadtbekannt”. Er hat das Zusammenspiel von Kunde und Einzelhandel untersucht und seine Erkenntnis lautet: Networking ist das Modell der Zukunft, wenn die Innenstädte ihre Geschäftstüchtigkeit und kulturelle Identität bewahren wollen. In diesem Gastbeitrag stellt er seine Ideen zur Stärkung des stationären Einzelhandels vor und gibt wertvolle Tipps.

Onlinemarketing – Freund oder Feind? 

Wenn gebeutelte Einzelhändler auf den Onlinehandel fluchen, dann entbehrt das nicht einer gewissen Ironie. Denn einer der größten Vorzüge des Internets besteht zweifelsohne darin, dass es jedem als gleichermaßen vielseitiges sowie extrem günstiges Marketing Werkzeug dienen kann. Ein nahezu barrierefreier Zugang zu mehr Publizität! Anstatt sich also darüber Gedanken zu machen, wie man die Internetnutzung von Gott und der Welt überwinden kann, sollte man sich lieber Gedanken machen, welche eigenen Bemühungen man diesbezüglich sinnvollerweise unternimmt.

Wer hier die Hände schicksalsergeben in den Schoß legt, darf sich nicht wundern, wenn bald nur noch Einzelhandelsketten die Innenstädte dominieren. Und es muss auch keineswegs ein Kampf gegen den kommerziellen Goliath sein, wenn man sich als innerstädtischer Einzelhandel auf die eigenen Stärken besinnt – und diese konsequent kommuniziert!

Gemeinsam aufstehen statt vereinzelt fallen 

Einzelhändler heißt nicht Einzelkämpfer! Doch leider ist genau diese Attitüde bei kleinen inhabergeführten Geschäften weit verbreitet. Das ist psychologisch sicherlich nachvollziehbar, da diese Geschäfte kraft eigener Bemühungen aufgebaut wurden und dabei jede Menge unternehmerisches Risiko auf oft nur wenigen Schultern liegt. Das heißt aber nicht, dass man den Anspruch auf den Standort „Innenstadt“ verbissen alleine erkämpfen sollte.

Die modernen Medien bieten hervorragende Kommunikationskanäle und Tools, um sich zu vernetzen und sich auch bewusst im Kontext einer Belebung der Innenstädte zu organisieren. Richtig angegangen, ist eine solche Mobilisierung nicht nur reichweitenstark sondern auch sehr überzeugend, denn Einwohner und Besucher von außerhalb schätzen ein authentisches und attraktives Stadtbild. Ein lebhafter Mix aus kleinen und mittleren Unternehmen gehört definitiv dazu!

Kreative Aktionen und Promotions 

Der Netzwerkgedanke lässt sich über das Internet sowie über soziale Medien vielfältig kommunizieren und umsetzen. Konzertierte Aktionen und Promotions ermöglichen attraktive Angebote und Werbung in gemeinsamer Sache. Diese können branchenintern oder branchenübergreifend in Angriff genommen werden. So kann etwa ein Friseur Gutscheine für ein nahegelegenes Nagelstudio, für eine ortsansässige Drogerie oder eine Modeboutique verteilen. Oder ein lokaler Stadtführer kann sich mit Cafés und Kulturangeboten kurzschließen, um seinen Kunden einen echten Mehrwert mit Erlebnischarakter zu bieten.

Und auch das allgemeine Stadtbild sollte bei den Überlegungen eine Rolle spielen. Attraktive, gepflegte Innenstädte mit liebevollen Details wirken viel einladender als breite, gesichtslose Einkaufsmeilen. Aber so ein Projekt kann natürlich nicht im Alleingang gestemmt werden! Es gilt also, den Konkurrenzgedanken beiseite zu schieben, sich mit Nachbarn und Mitbewerbern zu verbünden, sie zu Mitstreitern zu machen und sich mit gemeinsamen Aktionen zur Innenstadt zu bekennen! Nicht zuletzt, weil man sich so geschäftlich gegenseitig den Rücken und den Standort insgesamt stärkt.

Wechselseitige Promotions, besondere Aktionen zu Stadtfesten und vergleichbaren Events, gegenseitige Empfehlungen und eine gemeinsame Organisation machen auch größere Projekte realisierbar. Und wenn die gut ankommen, erhält man die beste Werbung überhaupt: zufriedene Kunden und glückliche Besucher. Wer im Rahmen eines Stadtfestes oder einer konzertierten Aktion als Besucher kommt und die Attraktivität dieser Innenstadt erkennt, kommt auch bei anderen Gelegenheiten wieder. Die Sehnsucht nach dem einzigartigen und diversen Stadtbild treibt keineswegs nur Einzelhändler um. Die Nachfrage ist auch bei der potentiellen Kundschaft da!

Darum sind die Innenstädte erhaltenswert 

Bereits seit Jahrzehnten ist der ästhetische und kulturelle Kontrast zwischen den das Stadtbild prägenden Geschäften und anonymen Ketten ein beständiger Zankapfel im Ringen um die Identität der Innenstädte. Natürlich haben große Ketten immense Reichweitenvorteile, was ihre Marketing Budgets, ihren Bekanntheitsgrad sowie ihre finanziellen Hebel anbelangt. Umso wichtiger, dass man sie eben nicht auf dieser Ebene herausfordert. Das wird immer scheitern. Stattdessen gilt es, sich auf den ureigensten Vorteil zu besinnen – die Verbundenheit zur Stadt!

Zwischen den McDonalds-Filialen in Kaiserslautern, Stuttgart, Berlin, Frankfurt und München gibt es keine kulturstiftenden Unterschiede. Der lokale Einzelhandel hingegen ist ein städtisches Unikat! Das ist ein buchstäblicher Standortvorteil, zu dem man sich nur bekennen muss – gemeinsam und öffentlichkeitswirksam. Die heutigen technischen Möglichkeiten ebnen den Weg für die breite Kommunikation mit der Kundschaft. Mit dem entsprechenden Kontextbezug zur eigenen Innenstadt wird man die richtigen Leute erreichen. Denn an diesen fehlt es nicht. Die Einzelhändler müssen sich dringend aus verbissenem Einzelkämpfertum lösen, alte Gewohnheiten abstreifen, sich zusammentun, verbünden, netzwerken, Ideen sammeln, sich gemeinsam engagieren und an einer attraktiven Innenstadt für alle arbeiten.

Autor:

“Die Städte sollen lebenswert bleiben!” ist Heinrich Lappes Vision. Die Stärkung des stationären Einzelhandels ist für ihn der wichtigste Faktor. Mit seiner App “Stadtbekannt” vernetzt er lokale Unternehmen, Vereine, Kulturinstitutionen und Kundschaft, und belebt so die Innenstädte. www.stadtbekannt.app

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder