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Führen Sie schon?

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boris grundl

Gar nicht da, viel zu nah – Boris Grundl identifiziert zehn Führungspersönlichkeiten, die die Entwicklung befähigender Firmenkulturen hemmen.

Führungsstile unterscheiden sich zwar wie die Menschen dahinter, dennoch kennt jede:r mindestens einen bestimmten Typus, der häufig in Chefetagen sitzt. Führungskräfte-Coach Grundl betrachtet zehn häufige Erscheinungsformen und zeigt Änderungspotentiale auf. Wichtig für alle: eine positive Grundhaltung gegenüber Veränderungen aufzubauen. 

Abwesende …

Um ein Team gut zu leiten, benötigen Führungskräfte ein gewisses Maß an Distanz. Doch schießen einige übers Ziel hinaus und geben Verantwortung vollständig an ihre Mitarbeitenden ab – selbst im Notfall. Dadurch eliminieren Leitende die Möglichkeit kommunikativer Fehler und lassen scheinbar freie Hand. In Wirklichkeit jedoch verweigern sie ihre Aufgabe als Wegweiser. Hier gilt das „Prinzip der distanzierten Nähe“: Im Sinne eines motivierenden Arbeitsklimas achten Führende darauf, die Balance zwischen Distanz und Nähe zu wahren. 

… und Lieblinge

Everybodys Darling vermeidet Konflikte. Statt mit offenen Karten zu spielen und Fehler anzusprechen, lobt oder beschwichtigt dieser Typus und nimmt verständnisvoll die Position seines Gegenübers ein. Doch Harmoniebedürfnis erstickt Entwicklungschancen: Nur wer weiß, dass und wo es hakt, kann etwas ändern. Schlucken Führende kritische Worte ungesagt hinunter, verschenken sie das Potenzial von Mitarbeitenden und mindern die Wertschätzung für erbrachte Leistungen. Wer dem Prinzip der distanzierten Nähe folgt, öffnet Raum für konstruktive Diskussionen. 

Wartende 

Mal schauen, was passiert – frei nach dem Motto: Irgendjemand macht das schon. Solch ein Handeln verleitet ähnlich wie bei Abwesenheit zu einer Fehlinterpretation der Freiheit und des Zutrauens. In Wirklichkeit versagen Abwartende der Arbeit anderer den Respekt. Wer sich bei Mitarbeitenden nicht auf Stand hält, weiß weder, wer gute Arbeit vollbringt, noch registriert er/sie Unstimmigkeiten. Positive Kontrolle über die Leistungen des Teams hält Mitarbeitende bei der Stange.  

Shootingstars

Gerade neu im Unternehmen, übernehmen diese Führungspersonen gerne jegliche Aufgaben, die ihnen zugerufen werden, um gut dazustehen. Wer viel schafft, macht einen guten Job? Nein, hier geraten Aktion und Aktionismus durcheinander – ein Irrtum, dem viele erliegen und der im schlimmsten Fall zu schwammiger Performance führt. Gute Leitende fokussieren Ergebnisse und beantworten unbeirrt die Frage: Was hilft, um den nächsten Schritt zu erreichen? 

Besserwissende

Knapp und treffend beschreibt die Klage „Immer muss ich alles selber machen“ diese Art von Führungsmenschen. Ihre Kenntnis reicht – gefühlt – von Arbeitsrecht bis Zinsrechnung. Warum also sollte jemand anders Anstehendes übernehmen und es womöglich schlechter bewerkstelligen? Langjährige Erfahrung zeigt, dass Kennen nicht gleich Können bedeutet. Aufgaben nach Kernkompetenzen zu verteilen bringt mehr für den Einzelnen und das Team – eine Transformation hin zu vertrauendem Delegieren erlaubt Selbermacher:innen größere Ergebnisakzeptanz.

Einzelkämpfende

Stets das Ziel vor Augen, versperren sich einige Leitungspersonen zweiten Meinungen. Mein Weg oder keiner lautet ihre Devise; zieht niemand mit, dann halt allein. Achtung: Schnell stehen solche Leitwölfe und -wölfinnen einsamer da als gewünscht! Gute Leader verstehen oder erlernen die Notwendigkeit konkret abgesteckter Verantwortungsbereiche. Darf jede:r seinen oder ihren Teil zum Projekt beitragen, entfalten sich Mitarbeitende. Daher formulieren Führungskräfte einen Zweck, mit dessen Kern sich jede:r Einzelne identifizieren kann, und definieren klar verteilte Aufgaben. 

Herrschende

Andere Ansichten gibt es im Regiment des Herrschenden nicht. Von Oben kommt eine Ansage und nach dieser richtet sich die Gefolgschaft. Manche spekulieren auf Ansehen in höheren Etagen, anderen liegt Regieren in der Natur. Doch dem Fortkommen einer Firma und eines Teams dient autoritäres Delegieren nicht. Statt Befehlen lernen zum Regieren Neigende, im Tempo des Gegenübers zuzuhören und Fragen zu stellen. Das gestattet Gesprächspartnern, über Probleme nachzudenken und endlich selber Lösung anzugehen, statt passiv der Chef-Entscheidung zu harren.

Arbeitstiere 

Sie glänzen mit Fachkompetenz und übernehmen, wenn Not am Mann oder Frau ist. Aufgaben zu erfüllen, treibt sie an. Mit Was steht alles an? starten sie ihren Tag, machen Häkchen, wuseln hier, helfen da, hetzen zu Meetings. Um sich am Ende des Tages zu fragen, was sie eigentlich geschafft haben. Die Personalforschung bezeichnet solche Menschen als „Gießkannen“. Ihr Pendant, die Brenngläser“, orientieren sich zielgerichtet an gewünschten Ergebnissen. Im Verständnis des Grundl Leadership Instituts heißt Ergebnisorientiertheit, sich auf den Teil der Ergebnisse zu konzentrieren, den ich beeinflussen kann, und dort der oder die Beste zu werden, der bzw. die ich sein kann.

Zerstreute

Der Terminkalender platzt gleich? Egal. Zerstreuten kommt kein Nein über die Lippen. Nur im Notfall wechseln Projekte den Zuständigkeitsbereich. Dabei kommt nichts Halbes und nichts Ganzes heraus. Fokussieren Führende einige wenige Aufgabenfelder und nähern sich immer mehr dem „Brennglas“ an, erreichen sie mit demselben Aufwand deutlich bessere Ergebnisse. 

Absahnende

Ernten alle Lorbeeren – auch die, für die andere ackerten. Ihre Energie kanalisieren sie ins persönliche Fortkommen und leben diese Steuerung auch vor. So verspielen Egoisten Vertrauen und verpulvern die Energie ihrer Mitarbeitenden. Das Verlangen nach Netzwerk und Anerkennung bremst das ehrliche Interesse an guten Resultaten fürs Unternehmen aus. Geistige Transformation weg von der eigenen Person hin zum Wunsch nach guten Firmenergebnissen erzeugt nachhaltige Motivation: Dieser intrinsische Wunsch setzt positive Kräfte bei sich und dem Team frei. Überzeugende Leistungen folgen, die wiederum den Status heben.

Bild Gute Führung fördert Mitarbeitende und schafft ein konstruktives Arbeitsumfeld. (Bild: Grundl Leadership Institut) 

Quelle Borgmeier Media Gruppe GmbH

Edel und für die Ewigkeit

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Zum 3. Geburtstag präsentiert das Wiener Geschirr-Startup Olav die „The Pure Edition“-Pfanne aus Kupfer

Kochgeschirr für ein ganzes Leben ist das Credo von Olav, dem Wiener Startup der beiden Gründer Christina Neworal und Till von Buttlar. Zum 3. Geburtstag präsentieren die Jungunternehmer ihr bisher edelstes Stück, die „The Pure Edition“-Pfanne aus Kupfer. Dank einer keramisch verstärkten Antihaftbeschichtung und eines ferromagnetischen Bodens ist die ofenfeste Pfanne für alle Herdarten – auch Induktion – geeignet. Erhältlich ist die „The Pure Edition“ beschichtet oder auch unbeschichtet ab 279 Euro auf myolav.com

Mit ihrem Kochgeschirr, das immer wieder neu beschichtet werden kann und somit ein Leben lang hält, setzte das 2017 von der Wienerin Christina Neworal und dem Bonner Till von Buttlar gegründete Startup Olav ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft. Ihre Idee begeistert auch bekannte Gastronomen, wie z.B. Haya MolchoPaul IvićSilvio Nickol oder Thomas Hofer. Jetzt, zum dreijährigen Jubiläum von Olav, präsentieren die beiden Gründer mit „The Pure Edition“ eine ofenfeste, wiederbeschichtbare Pfanne, die überwiegend aus Kupfer besteht und sich trotzdem für alle Herdarten eignet.

Die Königin der Pfannen

„The Pure Edition“ funktioniert auf allen Herdarten inkl. Induktion. Die keramisch verstärkte Antihaftbeschichtung ermöglicht fettfreies Anbraten und ist bis 220°C für den Backofen geeignet. „Zwei Jahre hat die Entwicklung gedauert, aber es hat sich gelohnt. Keine andere Pfanne wie die ,The Pure Edition` hat so überragende Wärmeleiteigenschaften. Sie reagiert sofort auf die feinste Regulation der Hitzezugabe und ermöglicht es, den Garpunkt mit einer sehr hohen Präzision zu bestimmen.

Dank der außergewöhnlich guten Hitzeverteilung von Kupfer, ist sie ideal für gleichmäßiges und zudem vitaminschonendes Garen. Da bereits niedrige Temperaturstufen ausreichen, spart sie obendrein Energie!“, erklären Christina Neworal und Till von Buttlar. Die Pure Edition gibt es auch ohne keramisch verstärkte Antihaftbeschichtung. Hier übernimmt eine Innenverkleidung aus hauchdünnem Edelstahl diese Rolle. Diese Pfanne eignet sich perfekt für alle, die gerne besonders scharf anbraten und intensive Röstaromen lieben.

Wie neu, dank Wiederbeschichtungsservice 

Sollte die Innenbeschichtung nach Jahren des Gebrauchs den Antihafteffekt verlieren, keine Sorge! Dank des Wiederbeschichtungsservice erhält die Pfanne nicht nur ein nagelneues Innenleben, sie wird auch aufpoliert und die Nieten werden nachgezogen. Einfach einsenden und nach kurzer Zeit bekommt man seine Pfanne für kleines Geld wie neu zurück.

Erhältlich ist „The Pure Edition“ beschichtet und auch unbeschichtet von Olav ab 279 Euro in den Größen 20cm, 24cm und 28cm inkl. Deckel auf myolav.com

Quelle ROBIN CONSULT

Frisches Kapital für Bio-Fertiggericht-Start-up

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Löwenanteil sammelt Millionen ein

Seit der Gründung im Jahr 2017 mischt das Oldenburger Food-Start-up Löwenanteil mit seinen hochwertigen, größtenteils veganen Gourmet- Fertiggerichten das Direct-to-Consumer-Geschäft gehörig auf. Mittlerweile verzeichnet das Unternehmen zweistellige Millionenumsätze – ein Potenzial, das immer neue Investoren anzieht: Jüngst investiert ein Family Office 2,6 Millionen Euro.

Das aufgebrachte Kapital wird in verschiedene Wachstumsmaßnahmen fließen, die vor allem die Präsenz des Unternehmens im hoch-frequentierten Markt stärken, aber auch der internationalen Expansion, der Erweiterung des Produktsortiments sowie dem personellen Ausbau dienen. Wie wachstumsstark sich Löwenanteil trotz harter Konkurrenz in einem vermeintlich gesättigten Food-Markt bereits positioniert, beweisen die aktuellen Verkaufszahlen: Allein in diesem Jahr verkauft Löwenanteil mehr als zwei Millionen Gerichte, was über 1000 Tonnen Essen entspricht, an weit über 100 000 zufriedene Kund:innen. Der Grundstein für diesen Erfolg liegt in dem alternativen Ansatz, den das Unternehmen verfolgt: Als reines D2C-Modell mit schlanken Strukturen setzt es sich gegen die Konkurrenz durch. Für dieses Jahr ist monatlich ein siebenstelliger Umsatz geplant.

Aussichten, die den neuen Investor überzeugen:

„Wir glauben daran, dass ein Unternehmen, das derartig rapide skaliert wie Löwenanteil, für eine erfolgreiche Zukunft bestens aufgestellt ist, und das wollen wir unterstützen. Das großartige Konzept, qualitativ hochwertiges, gesundes Essen schnell und unkompliziert zur Verfügung zu stellen, muss eine möglichst breite Masse erreichen. Die Aussichten von Löwenanteil sind extrem vielversprechend und wir freuen uns, von nun an dabei unterstützen zu können“, so der Investor.

Mit Investorengeldern trendgerechte Produkte entwickeln

„Dank unserer Unternehmensphilosophie, die klar festlegt, welche Aufgaben intern gelöst und welche extern ausgelagert werden können, kommen die Gelder unserer Investoren immer genau dort an, wo sie am sinnvollsten eingesetzt werden: in der Entwicklung neuer Produkte, die den aktuellen Zeitgeist und den Geschmack unserer Kund:innen treffen“, so Thomas Kley, der das Unternehmen gemeinsam mit Robin Redelfs gründete. „Unsere nährstoffreichen, gesunden Bio-Gourmet-Gerichte kommen hervorragend an: Die neue African-Bowl war bereits nach einer Woche ausverkauft!“

Klar definiertes Ziel für 2022: ein achtstelliger Umsatz

Die Strategie für kontinuierliches Wachstum und nachhaltigen Erfolg soll auch künftig vorangetrieben werden – der Bestandsinvestor Square One Foods bleibt Löwenanteil dabei weiterhin als strategischer Partner erhalten. Für dieses Jahr sind ein achtstelliger Umsatz – mehr als das Dreifache zum Vorjahr – und eine Stärkung der Personalstrukturen geplant. Neben dem umsatzstarken deutschen Markt wird zusätzlich der Erfolg im österreichischen Markt gefestigt, wie jüngst durch die neue Listung bei dem österreichischen Lieferservice Mjam geschehen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle ease PR

anybill gewinnt starke Partner und Investor:innen für weiteres Wachstum

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anybill treibt die Digitalisierung des Einzelhandels weiter voran und bildet für das Erstellen digitaler Kassenbons die Schnittstelle zwischen Handel, Kassensystembetreiber und Endkunden ab. 

Die Technologie und das Partnernetzwerk von anybill ermöglicht Händlern jeder Branchengröße, Kassenbons direkt an der Kasse digital auszustellen. Kund:innen können dabei den digitalen Bon flexibel auf dem Smartphone speichern und verwalten. Das SaaS-Unternehmen anybill erweitert stetig sein Partnernetzwerk und verfolgt mit Software-Partnern gemeinsam das Ziel, den Handel zu digitalisieren. Zu den neusten Connected-Retail-Partnern zählen unter anderem Diebold Nixdorf und Gebit Solutions. Beide Unternehmen sind weltweit führende Anbieter digitaler Retail-Lösungen.

Mit der anybill-Integration können sie ihren Kund:innen eine ausgereifte Lösung für die Ausgabe von digitalen Kassenbons bieten. Um das geplante Wachstum in 2022 weiter voranzubringen, hat anybill eine weitere Finanzierung erhalten. Somit konnte die Summe der Seed-Finanzierung auf 5 Millionen Euro ausgeweitet werden. 

Händler stehen nicht erst seit dem Inkrafttreten der Belegausgabepflicht 2020 vor stetig wachsenden Herausforderungen im stationären Handel. Die Erwartungen von Kund:innen verändern sich, welche mittlerweile ökologische und nachhaltige Strategien im Handel fordern. anybill verfolgt das Ziel, zu jeder Zahlung einen digitalen Kassenbon zu liefern – in Händler-Apps, Wallets, Banking- und Payment-Apps oder ohne Applikation – dort wo digitale Belege erwartet und gebraucht werden.

Das Unternehmen positioniert sich dabei als Tech-Enabler und setzt sich zum Ziel, eine relevante Lücke in der bestehenden (Payment-)Infrastruktur zu schließen und als Plattform für alle Stakeholder zu agieren. Eine der wichtigsten Komponenten in der großflächigen technischen Abdeckung ist das Partner-Netzwerk von anybill. 18 neue Software-Partner konnte anybill innerhalb der vergangenen sieben Monate bereits gewinnen und so das Partner-Ökosystem weiter ausbauen.

Lea Frank, Co-Gründerin und CEO von anybill, über die Finanzierung und das Partner-Ökosystem von anybill: „Durch die gewonnenen Partner auf Software- und Investor:innen-Seite kommen wir unserem Ziel als Enabler für die Ausgabe, Akzeptanz und Weiterverarbeitung von digitalen Einkaufsbelegen einen bedeutenden Schritt näher. Wir sind fest davon überzeugt, dass der digitale Kassenbon zukünftig das ‚New Normal‘ sein wird und wir diesen Zustand mit starken Partnerschaften und unseren modernen Technologien herbeiführen können.

Zukünftig werden wir uns als Gesellschaft die Frage stellen, warum wir überhaupt auf Papierbons gesetzt und dadurch jeden Tag nicht nur die Umwelt unnötig belastet, sondern gleichzeitig wertschöpfende Potenziale ungenutzt gelassen haben. anybill ermöglicht echte Mehrwertservices rund um die Bezahlung und kann in Zukunft maßgeblich dazu beitragen, vollständige Automatisierung rund um digitales Belegmanagement zu ermöglichen.”

Bernd Wendeln, Managing Director, und Christophe Aumaître, Principal von WENVEST Capital, über anybill:

„Das Team von anybill hat uns sofort begeistert, sowie überzeugt, dass sie mit anybill der FinTech Player im Markt werden können, der ein wirklich tangibles und großes Problem löst. Die Unmengen an nutzlosen Kassenbons, die direkt zu Abfall werden, müssen in ein digitales Format konvertiert werden, um somit allen Stakeholdern wieder einen Vorteil bieten zu können. Wir freuen uns auf eine aktive Zusammenarbeit in den nächsten Jahren.“

Geplantes Wachstum bei anybill für 2022

Das Tech-Unternehmen anybill konnte zusätzliche Investor:innen gewinnen, um das Wachstum des Startups weiter voranzutreiben. Mit an Bord sind Mutschler VenturesWENVEST Capital und der Auxxo Female Catalyst Fund, sowie bekannte Gründerpersönlichkeiten als Business Angels. Zudem konnte das Team neben den Payone Gründern, die bereits letztes Jahr in das junge Unternehmen investiert haben, mit der AVG einen weiteren Branchenexperten mit langjähriger Erfahrung im Zahlungsnetzbetrieb als Investor gewinnen. Bestandsinvestoren wie Ilavska Vuillermoz Capital schenken anybill weiterhin Vertrauen und haben sich ebenfalls an der Runde erneut beteiligt.

Sylvie Mutschler, Geschäftsführerin, und Maximilian Engelken, Managing Director von Mutschler Ventures, über anybill:

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einer fantastischen Gründerin und ihrem Co-Founder- und Managementteam, denen wir zutrauen anybill zu einem Category-Leader zu machen.“

Das knapp 30-köpfige anybill-Team steht im Zentrum der Wachstumspläne. Die Finanzierung soll vor allem dafür eingesetzt werden, die Mitarbeitenden durch neue Kolleg:innen zu unterstützen. Um das ausgereifte Produktportfolio zukünftig noch besser vertreiben und skalieren zu können, sucht anybill insbesondere motivierte Teammitglieder im Sales, Customer Success Management und Tech.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild v.l.: Alexandra Lüke (CPO), Tobias Gubo (Co-Founder & CTO), Lea Frank (Co-Founder & CEO), Jan Sobota (COO/CFO)

Quelle Siccma Media GmbH

LiveEO erhält 19 Mio. €, um Weltraumdaten-Insights zur Industrie 4.0 zu bringen

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LiveEO

Der führende Anbieter von Satellitenanalysen, LiveEO, hat sich eine Finanzierung in Höhe von 19 Mio. EUR gesichert – eine der bisher größten Investitionen in die Erdbeobachtung in Europa.

Die Runde wurde von MMC Ventures angeführt und umfasst 17 Mio. EUR Risikokapital sowie weitere Mittel von der Europäischen Kommission und der Investitionsbank Berlin. Alle bisherigen Anteilseigner unterstützen das Unternehmen weiterhin und haben sich an der Runde beteiligt, darunter Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures), Helen Ventures, Matterwave und motu ventures. Neben MMC haben sich Segenia Capital und Hannover Digital Investments (HDInv) als neue Investoren an der Runde beteiligt. 

Das Kernprodukt von LiveEO ist eine auf Satellitenbildern basierende Infrastruktur Überwachungs-Suite. Das Unternehmen nutzt künstliche Intelligenz, um Erdbeobachtungsdaten zu analysieren, und gibt Betreibern von Eisenbahnen, Stromleitungen und Pipelines verwertbare Informationen über das Risiko, das von Vegetation, Bodenverformungen oder Dritten ausgeht.

Die Software ermöglicht es den Kunden, die Instandhaltungsprogramme für die wichtigsten Infrastrukturanlagen zu optimieren und sie damit widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen. Dies wiederum reduziert Reiseunterbrechungen, Stromausfälle und Verzögerungen in der Lieferkette.

„Wir sind dabei, die dritte große Welle der Kommerzialisierung der Raumfahrtindustrie einzuleiten. Nach den enormen Investitionen in Raketen und Satelliten in den letzten Jahren ist es an der Zeit, dass Unternehmen wie wir hochautomatisierte Anwendungen entwickeln, die die Daten von Hunderten von Erdbeobachtungssatelliten in einen echten Wert für die Endnutzer übersetzen“, sagte Daniel Seidel, Mitbegründer und Co-CEO von LiveEO.

„Es ist großartig zu sehen, dass unsere Vision und unsere bisherige Umsetzung sowohl bei führenden Venture-Capital-Unternehmen als auch im öffentlichen Sektor Interesse weckt und Investitionen anzieht. Wir wollen die aus Weltraumbildern gewonnenen Erkenntnisse in jede globale Wertschöpfungskette einbringen und uns weiterhin auf Anwender-zentrierte Applikationen konzentrieren. Diese Finanzierungsrunde bringt uns diesem Ziel einen bedeutenden Schritt näher“, sagte Sven Przywarra, Mitgründer und Co-CEO von LiveEO. 

Seit einer 5,25 Millionen Euro Series-A-Runde im Jahr 2021 hat LiveEO seine Mitarbeiterzahl mehr als verdoppelt, seinen Umsatz verdreifacht, neue Kunden auf fünf Kontinenten gewonnen und seine marktführende Position im Bereich der Infrastrukturüberwachung ausgebaut. In den vergangenen vier Jahren seit der Gründung haben die Produkte von LiveEO den Kunden ermöglicht, ihre Wartungsarbeiten zu verschlanken, sie sicherer und effizienter zu machen und dabei Tausende von Tonnen an Kohlenstoffemissionen einzusparen.

Der Deep-Tech-Investor MMC hat großes Interesse am NewSpace-Ökosystem gezeigt und die Erdbeobachtung als einen schnell wachsenden Markt identifiziert. Die Investitionsrunde ist ein Zeugnis dieser Einschätzung. „Wir freuen uns, diese Runde für LiveEO anzuführen. Sie spiegelt den anhaltenden Fokus von MMC auf neu entstehende Datensätze und Unternehmen wider, die KI-Analysen zur Unterstützung wichtiger Geschäftsentscheidungen entwickeln. LiveEO bietet ein entscheidendes Werkzeug, das den Weg für eine nachhaltige Industrieautomatisierung ebnet.

Wir unterstützen die Vision des Unternehmens, Satellitentechnologien, Big Data und die neuesten Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz zu nutzen, um Unternehmen bei der Anpassung an die Herausforderungen des Klimawandels zu helfen, von ganzem Herzen“, sagte Andrei Dvornic, Principal bei MMC Ventures.

Die neuen Mittel werden die globale Marktexpansion von LiveEO für seine Produkte zur Infrastrukturüberwachung beschleunigen und den Eintritt in neue Märkte wie den Versicherungssektor finanzieren. Der neue Investor HDInv unter der Leitung von Ulrich Wallin wird die Produktentwicklung und die Markteinführung im Versicherungssektor, wo LiveEO’s Insights zur fundierten Entscheidungsfindung beitragen können, unterstützen.

„Die Technologie von LiveEO bietet Unternehmen und Institutionen einen effizienten und intelligenten Weg, Anlagegüter zu überwachen. So können potenzielle Schadensfälle frühzeitig erkannt und verhindert werden“, sagt Ulrich Wallin, HDInv-Geschäftsführer und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück, der drittgrößten Rückversicherungsgesellschaft der Welt. 

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Quelle LiveEO GmbH

Pigtie erhält sechsstelliges Pre-Seed-Investment

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Münchner FinTech Start-Up Pigtie erhält sechsstelliges Pre-Seed-Investment, um die beste Finanz-App für die Generation Z in Deutschland zu werden

Pigtie (www.pigtie.de), eine Smartphone-App für iOS und Android, die Menschen befähigt ihre Finanzen selbst in die eigene Hand zu nehmen, sammelt ein sechsstelliges Pre-Seed-Investment ein. Mehrere namhafte Business Angels mit Finanz- und FinTech-Hintergrund investieren in das Start-Up. Das neue Kapital wird vor allem für die Weiterentwicklung der App genutzt. Die große Vision des Teams: lebenslanger Begleiter für die persönlichen Finanzen der Nutzer:innen zu werden. Zusätzlich wird das Investment für den Ausbau der Pigtie-Community verwendet.

Vom Microinvesting-Tool zur ganzheitlichen Finanzplattform

Mit Pigtie können Nutzer:innen spielend einfach mit dem Investieren starten und die persönlichen Finanzen in die eigene Hand nehmen. “Unsere Hauptzielgruppe sind Studierende und Berufseinsteiger:innen zwischen 18 und 32 Jahren. Unabhängig vom Alter hilft Pigtie jedoch allen, die ihre Finanzplanung endlich zeitgemäß und unabhängig umsetzen möchten.”, erklärt CEO und Mitgründer Maximilian Klinke. Pigtie positioniert sich hierbei als Einstiegstor, konkretes Spar-Tool sowie Wissensplattform für die individuelle Finanzplanung.

Bislang überzeugt die App besonders durch den intuitiven und kostenfreien Aufrunden-Service. Dabei handelt es sich um ein Microinvesting-Tool, das Nutzer:innen durch regelmäßiges Investieren von Centbeträgen mühelos an die Welt der Kapitalmärkte heranführt. “Pigtie Lessons”, eine in der App integrierte Wissensplattform, unterstützt die Nutzer:innen Schritt-für-Schritt zu Finanzprofis zu werden.

Aktuell ist für Nutzer:innen in der App schon die Integration bestehender Bankkonten und das Eröffnen eines neuen oder das Verbinden mit einem bestehenden Depotkonto möglich. Für die Zukunft strebt Pigtie an, eine ganzheitliche Finanzübersicht in der App ermöglichen und somit das “Finanzielle Zuhause” für die Nutzer:innen bereitzustellen.

Große Pläne mit dem Investment

“Wir haben bewiesen, unsere Nutzer:innen zu befähigen, sich mit ihren persönlichen Finanzen zeitgemäß auseinanderzusetzen, über den Tellerrand der veralteten Finanzprodukte hinaus zu schauen und spielerisch den Kapitalmarkt für sich zu entdecken. Durch die erfolgreiche Finanzierungsrunde haben wir gezeigt, dass wir mit unserer Vision nicht nur mehrere Tausend Nutzer:innen, sondern auch namhafte Investoren überzeugen. Mit dem nun eingesammelten Kapital werden wir ein komplettes Redesign der App umsetzen, weitere Features und Angebote innerhalb unserer App entwickeln, sowie unsere Community erweitern.”, sagt Klinke über die aktuellen Plänen für das FinTech Start-Up.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle FinEasy GmbH

SNOCKS – Jungunternehmen expandiert mit frischem Kapital international und feiert das 100. Teammitglied

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jungunternehmen snocks

Wie man es mit Socken, Unterhosen und absolutem Fokus unter die erfolgreichsten Jungunternehmen Deutschlands schafft

Ein 100 Personen starkes Team, 32 Millionen Euro im Kalenderjahr 2021, 50 Millionen Umsatz sollen es in diesem Jahr werden – ein Vorbild für zahlreiche Jungunternehmen in der deutschen Start-Up-Szene und noch größere Pläne für die Zukunft:

Das Start Up SNOCKS hat innerhalb von sechs Jahren das geschafft, wovon die meisten nur träumen können.

Wer jetzt den klassischen Weg vom BWL-Studium, einen aufwändigen Business-Plan und ambitionierten Investoren dahinter vermutet, irrt jedoch gewaltig. Bei SNOCKS lief vieles komplett anders. 4000€ Startkapital und wenig Erfahrung vom Unternehmertum stehen am Anfang dieser Geschichte – die sie innerhalb von 6 Jahren zu einem der erfolgreichsten E-Commerce-Start-Ups Deutschlands und auf die renommierte Liste “Forbes 30 under 30” katapultiert.

Man mag vermuten, dass hinter so einem Erfolg ein Tech-Unternehmen oder eine andere Art schnell skalierbares Geschäftsmodell steht. Die Idee der zwei Cousins war allerdings weitaus simpler: Socken im Internet verkaufen.

„Der Startschuss fiel im Urlaub“, erinnern sich Johannes Kliesch und Felix Bauer. „Für uns stand immer schon fest, dass wir unser eigenes Ding machen wollen. Der klassische Nine-To-Five-Job war einfach nicht unser Ding.“ Womit man das Unternehmen gründen wollte, darüber war man sich anfangs noch uneinig. So versuchten es die beiden mit Onlinepoker, Daytrading und schließlich mit Sneaker-Reselling.

„Wir unterhielten uns darüber, dass es irgendwie nie die passenden Socken für Sneaker gibt und generell keine coole Sockenmarke speziell für Sneaker existiert. Dabei sind Socken und Sneaker grade in Kombination ein echtes Statement.“

Die Idee, speziell Socken für Sneaker zu entwickeln, war geboren. Nur zwei Jahre später wird das noch junge Start-Up SNOCKS beim größten Onlinehändler der Welt zum “Amazon Verkaufspartner des Jahres” gewählt. Hier nimmt die Geschichte weiter Fahrt auf. Mit Erweiterungen des Sortiments, vielen Rückschlägen und Mut zu “Trial and Error” schaffen es Johannes und Felix, ein funktionierendes E-Commerce-Business zu erschaffen.

SNOCKS ist dabei Hersteller und Händler zugleich, man spricht vom sogenannten Direct-to-Consumer-Modell. Entscheidend für das Wachstum und unseren Erfolg sind laut Johannes das Team und die Menschen rund um die Marke. “Bei SNOCKS haben wir von Anfang an den Fokus darauf gelegt, das Wissen intern aufzubauen und für jeden Bereich in der Firma Top-Talente zu finden.” Heute besteht die Unternehmung aus 100 Personen, das war natürlich nicht immer so.

“Wir hatten bei der Gründung beide Jobs bei der Bank, haben uns damit allerdings nie so richtig wohl gefühlt. Wir wussten einfach, das ist nicht unser Ding und wollten etwas Eigenes machen. Also haben wir es mit unserem Ersparten von 4000€ versucht”.

Diese Leichtigkeit und der Hang dazu, Dinge zu testen und zu riskieren, leben die zwei auch heute noch. “Why not” – das ist das Motto und Leitbild von SNOCKS. Warum also das Geschäftsmodell nicht diversifizieren?

Nach und nach entstehen dabei neue Geschäftszweige von SNOCKS. Eine Amazon-Beratung inklusive Podcast, ein Start-Up-Format und ein stationäres Café in der Heimatstadt Mannheim. All diese Unternehmen sind heute eigenständig operierende Gesellschaften.

“Mit dem SNOCKS Coffee wollten wir einen physischen Raum für Austausch schaffen”, erzählt Johannes. Auch das ist gelungen. Zu den Events für Start-Up-Interessierte, die die beiden dort in Mannheim regelmäßig veranstalten, kommen Gründungsinteressierte aller Altersklassen aus ganz Deutschland.

Mannheim hat sich unterdes zu einem der Start-Up-Hotspots in Deutschland entwickelt. Die Geschichte von Felix und Johannes ist dabei eine Inspiration für viele Gründungswillige, etwas Neues auszuprobieren.

Anfang 2022 nimmt das Wirtschaftsmagazin Forbes Felix und Johannes auf die Liste der “30 Under 30 Europe” auf und nach sechs Jahren folgt der nächste große Schritt in der Erfolgsgeschichte: Die beiden Gründer geben das erste Mal Anteile am Unternehmen ab.

Der französische Private-Equity-Fonds Cathay Capital investiert einen „signifikanten zweistelligen Millionenbetrag“ in das Mannheimer Startup, lautet die Pressemitteilung im Mai 2022. Das Ziel davon ist klar: SNOCKS soll auch international bekannt werden und neue Märkte erschließen.

“Meine Vision für die Zukunft?”, sagt Johannes Kliesch, “SNOCKS als DIE Lifestyle Brand am Markt etablieren. Wir fangen gerade erst an!”

Quelle Rosenheim Rocks

CNC24 schließt erstes Funding mit 8,25 Millionen Euro ab

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CNC24

Die digitale Plattform für Präzisionsbauteile CNC24 hat mit 8,25 Mio. Euro ihre erste Finanzierungsrunde abgeschlossen.

Das Unternehmen ging 2020 an den Markt und verzeichnete trotz des schweren Marktumfeldes ein jährliches Wachstum von über 500 %. Nun soll neben der Expansion in Europa auch der Eintritt in den asiatischen Markt vorbereitet werden. Gegründet wurde CNC24 von Ex-wefox CMO Willi Ruopp und Marlon Gerat. Neben erfahrenen Business Angels wie den wefox Co-Foundern Fabian Wesemann und Dario Fazlic, wird die aktuelle Finanzierungsrunde vom japanischen SBI-Fund Future Industry Ventues angeführt. Die VCs Comparion, Equity Pitcher sowie der Bestandsinvestor Seedcamp sind ebenfalls an der Runde beteiligt.

Mit dem frischen Kapital plant CNC24 in Europa zu expandieren und auch schon mittelfristig in den asiatischen Markt einzutreten. Dazu plant das Berliner Startup weitere MitarbeiterInnen einzustellen und auch das internationale Supplier-Netzwerk deutlich zu erweitern. Industriekunden wie SIEMENS, DIEHL Gruppe, Qualcomm, KRONES AG, Carl Zeiss, BASF, CERN, Max-Planck-Institut oder Syntegon haben sich bereits für die digitale Beschaffungsplattform für individuell gefertigte Industriebauteile entschieden. Der datengetriebene Ansatz von CNC24 ermöglicht einen reibungslosen Matching-Prozess zwischen Bauteil und den Werkzeugmaschinen von über 500 Fertigungspartnern weltweit.

“2019 haben wir CNC24 mit dem Ziel gegründet, den hochkomplexen Beschaffungsprozess für Bauteile zu revolutionieren, in dem wir Technologie und persönliche Beratung kombinieren, um marktgerechte Automatisierung voranzutreiben. Heute treten wir an, um die unbestrittene Nr. 1 für Präzisionsbauteile in Europa zu werden. Wir sind stolz, schon jetzt hochkarätige Investoren und Partner an der Seite zu haben, die unseren integrativen Plattform-Ansatz unterstützen und mit denen wir gemeinsam den über € 50 Mrd. großen Markt für Industriebauteile erobern.”- Willi Ruopp, CEO & Co-Founder von CNC24

Volatile Märkte: KMUs und Industrie sollen gleichermaßen profitieren

CNC24 ist die erste datengetriebene Plattform in der globalen Fertigungsindustrie. Die Plattform überbietet komplexe Kostenstellen und Preisstrukturen des europäischen Marktes, indem angebundene Fertiger von Industriebauteilen ihre Angebotspreise eigenständig kalkulieren, wodurch Unternehmen in Echtzeit über CNC24 auf verfügbare Produktionskapazitäten zugreifen können. So garantiert CNC24 Industrie- und KMU erstmals die datengetriebene, transparente und simplifizierte Beschaffung von Maschinenbauteilen über eine einzige Plattform.

„In zunehmend volatilen Märkten, die von Lieferkettenrisiken geprägt sind, adressiert CNC24 ein wichtiges Problem in der Fertigungsindustrie. Gerade für KMU und Deep-Tech-Unternehmen ist die industrielle Bauteilbeschaffung oftmals eine kostspielige und zeitintensive Aufgabe, denn es nimmt viel Zeit in Anspruch, den richtigen Produktionspartner zu finden, der einerseits faire Preise anbietet, aber auch Qualität und Zuverlässigkeit gewährleistet. Wir sind beeindruckt, dass CNC24 es geschafft hat, den digitalen Plattform-Ansatz mit erstklassiger Qualitätssicherung zu kombinieren, um ihren Kunden eine ressourcenschonende Beschaffung zu ermöglichen. Die Vision des Teams hat uns überzeugt und wir freuen uns sehr, gemeinsam mit ihnen diesen neuen Standard auszubauen.“ – Stefano Gurciullo, Partner bei Future Industry Ventures

Hybrider Ansatz: Reklamationsquote unter 0,17 %

Insgesamt konnte CNC24 nach nur zwei Jahren bereits ein Angebotsvolumen von über €500 Mio. verzeichnen und namhafte Kunden aus der deutschen Industrie gewinnen. Besonders der hybride Ansatz aus Technologie und persönlicher Beratung wird von Kunden verlangt und wertgeschätzt.

„Mit unserem einzigartigen hybriden Ansatz geben wir unseren KundInnen genau das, was sie möchten. Während der Beschaffungsprozess voll digital abgewickelt wird, steht unser Experten-Team aus Ingenieuren und Zerspanungsmechanikern unseren KundInnen beratend zur Seite, so bleiben sie uns lange treu. Außerdem können wir unseren hohen Qualitätsstandard durch unser hauseigenes Messzentrum für Qualitätskontrolle in Berlin garantieren. Die Reklamationsquote von unter 0,17 % ist der Turbo für unseren hervorragenden NPS”- Marlon Gerat, CPO & Co-Founder von CNC24

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle CNCTeile24 GmbH

gyde sorgt mit digitaler Plattform für Führungskräfteentwicklung für Furore 

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Die Stuttgarter Gründer Lukas Heinzmann und Omar Sanchez haben erfolgreich die erste Finanzierungsrunde ihrer digitalen Plattform gyde für Führungskräfteentwicklung abgeschlossen. Bisher nahmen über 200 Führungskräfte diverser mittelständischer Unternehmen an den Weiterbildungskursen von gyde teil.

Die digitale Plattform für Führungskräfteentwicklung gyde hat ihre erste Finanzierungsrunde mit einem Funding von 1,1 Millionen Euro abgeschlossen. Das Start-up wurde 2020 von den Stuttgartern Lukas Heinzmann und Omar Sanchez gegründet. 2022 wurde das Management-Team um den Managementsoziologen Dr. Andreas Bunz erweitert. Die neue Arbeitswelt schafft neue Möglichkeiten, stellt aber auch neue Anforderungen an Unternehmen sowie insbesondere an deren Führungskräfte. Während sich Führungsverantwortliche vor Covid-19 vorrangig im Rahmen von tagelangen Seminaren weiterbildeten, erobern nun digitale Anbieter den Markt. So auch der digitale Kursanbieter gyde.

Mit seinem Konzept konnte gyde Investoren wie Benedikt Ilg (Gründer der internen Kommunikations-App Flip), Florian Buzin (Gründer & CEO des Businesskommunikationsanbieter Starface) ebenso überzeugen wie die Storytelling-Agentur Bär Tiger Wolf mit Gründer Theo Eißler und Robin Behlau (Gründer von AroundHome und valyria). Zu den neuen Investoren zählen auch und die Beteiligungsgesellschaften S-Kap, ES-Kapital, d.ventures und snabb Cap.

gyde setzt bei seinem Angebot für Führungskräfte aus mittelständischen Unternehmen und Scale-ups auf einen neuartigen Dreiklang aus fünf- bis zehnminütigen Lerneinheiten (Micro Learnings), thematischen Übungen und dem sogenannten Peer Coaching, unternehmensübergreifenden Gruppen-Coachings per Videocall. Diese Elemente werden auf einer digitalen Plattform durch Datenaustausch und weitere Features miteinander verbunden. Seit der Gründung haben bereits 30 Unternehmen die Kursangebote für ihre Mitarbeiter gebucht. Über 200 Führungskräfte haben schon an den Kursen von gyde teilgenommen.

„Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren rasend schnell verändert“, sagt Lukas Heinzmann, CEO von gyde. „Die Art und Weise, wie die meisten Unternehmen Weiterbildung gestalten, ist aber unverändert geblieben. Das ist ein riesiges Problem. Wir möchten den Unternehmen und Führungskräften eine zeitgemäße Art von Weiterbildung ermöglichen. Mit gyde bieten wir eine neue, digitale und vor allem hochwirksame Form des Lernens für Unternehmen und ihre Führungskräfte.“ 

„Mitarbeitende und Führungskräfte erwarten heute relevante und wirksame Weiterbildungsangebote, die sie mit ihrem stressigen Alltag vereinbaren können“, führt gyde Co-Founder Omar Sanchez aus. „Mit unserer digitalen Plattform, die intelligent Micro Learning, Reflexion und Gruppenaustausch verbindet, bieten wir genau das.“

Bild: Dr. Andreas Bunz, Gesellschafter & Head of Coaching, Lukas Heinzmann, Gründer & CEO und Omar Sanchez, Gründer & Chief Technolgy Officer

Quelle schoesslers GmbH

Teilen ist das neue Haben

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franca parianen

Die Neurowissenschaftlerin und Science Slammerin Franca Parianen ist überzeugt: Wenn wir teilen, schaffen wir Mehrwert für alle. In ihrem jüngsten Buch „Teilen und Haben“, das sie im Oktober auf der herCAREER-Expo vorstellt, belegt sie dies mit Exkursionen zum Ursprung der Menschheit und kindlichem Sozialverhalten. Im Preview-Interview sprachen wir mit ihr über verschiedene Formen des Teilens und was Männer und Frauen dabei unterscheidet.

„Wenn wir uns zusammentun, haben wir alle mehr.“

„Teilen ist das Einzige, was wir Menschen richtig gut können“, sagt die Neurowissenschaftlerin Franca Parianen. Schon kleine Kinder könnten im Vergleich zu Menschenaffen kooperativ zusammenarbeiten. Als klassisches Beispiel nennt die Autorin des Buchs „Teilen und Haben“ die Räuberleiter: „Das obere Kind muss dem unteren von der Beute etwas abgeben. Es geht um die Erkenntnis: Wenn wir uns zusammentun, haben wir am Ende alle mehr.“

Doch der Gedanke vom „Survival of the fittest” habe sich in unserer Wirtschaft breit gemacht – etwa in Vergütungssystemen und Regeln von Belohnung und Bestrafung. Gerade Sektoren, die der Menschheit früher das Überleben sicherten wie die Care-Arbeit, sei bisher selten als Mehrwert in diese Systeme eingeflossen. Das betreffe auch Lebensgrundlagen wie die Nahrungsmittelversorgung oder eine saubere Umwelt. All das sehe man meist nur als Kostenfaktor. „Wenn man etwas nicht bepreisen kann, hat es für uns keinen Wert.“ Hinzu komme: Berufe würden niedriger bezahlt, sobald sie besonders viele Frauen ergreifen. „So Sätze wie, das machen die doch freiwillig, sollten wir nicht mehr einfach so stehen lassen.“

„Kooperation war fürs Überleben unserer Vorfahren wichtiger als die Chance, die besten Informationen für uns zu behalten“, sagt Franca Parianen. Auch Wissen werde mehr, wenn man es teile. Die Neurowissenschaftlerinnen macht das zum Beispiel am Thema Hormone fest. Östrogene hätten einen ganz schlechten Ruf, etwa auf Youtube: „Es gibt zigtausende Videos, wie man Testosteron steigert und Östrogen unterdrückt“, so die Science Slammerin. Klischees, wie Hormone wirken und wie wir sie bewerten, möchte sie Fakten aus der Forschung entgegensetzen. „Es lohnt sich, ganz anders darüber nachzudenken und das sollten wir gemeinsam tun – zum Beispiel in Frauennetzwerken.“

In der Forschung gebe es Anhaltspunkte von verschiedenen Strategien des Teilens bei Männern und Frauen. Während Frauen sehr sensibel für die Parameter der Zusammenarbeit seien, lasse sich bei Männern eine Tendenz zum Gruppen- und Wettbewerbsdenken beobachten. Sie vertrauten eher mal blind auf Bevorzugung innerhalb ihrer Gruppe oder gäben Geld aus, damit die andere Gruppe weniger habe. Letztlich kämen aber alle Geschlechter auf Vor- und Nachteile. „Deswegen sind diverse Teams am besten.“

Am Freitag, 7. Oktober 2022, um 14.50 Uhr ist die Neurowissenschaftlerin und Wissenschaftskommunikatorin Franca Parianen zu Besuch beim Authors-Meetup der herCAREER-Expo in München und stellt ihr Buch „Teilen und Haben: Warum wir zusammenhalten müssen, aber nicht wollen“ vor.

Bildquelle/ Fotograf: © Anke Illing

Quelle messe.rocks GmbH