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Selenskyj will am Montag nach Washington reisen

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Wolodymyr Selenskyj am 13.08.2025, via dts NachrichtenagenturKiew/Washington (dts Nachrichtenagentur) – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will am Montag nach Washington reisen. Das teilte Selenskyj am Samstag nach einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump mit.

Bei dem Treffen werde man „alle Einzelheiten zur Beendigung des Tötens und des Krieges“ besprechen, hieß es weiter. Er sei „dankbar für die Einladung“, sagte Selenskyj.

Während des Telefonats habe Trump ihn zunächst in einem Einzelgespräch über die Inhalte seines Treffens mit Russlands Präsident Wladimir Putin informiert. Anschließend hätten sich europäische Staats- und Regierungschefs dem Gespräch angeschlossen. Wie schon Trump und Putin selbst gab auch Selenskyj keine tieferen Details oder mögliche Abmachungen bekannt.

„Wir unterstützen den Vorschlag von Präsident Trump für ein trilaterales Treffen zwischen der Ukraine, den USA und Russland“, sagte der ukrainische Präsident lediglich. Es sei wichtig, dass die Europäer „in jeder Phase beteiligt“ seien, um gemeinsam mit den USA „verlässliche Sicherheitsgarantien“ zu gewährleisten. Man habe auch „positive Signale“ der US-Seite zur „Beteiligung an der Gewährleistung der Sicherheit der Ukraine“ besprochen, so Selenskyj.


Foto: Wolodymyr Selenskyj am 13.08.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Wizz Air will Flugangebot nach Deutschland ausbauen

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Wizz Air (Archiv), via dts NachrichtenagenturBudapest (dts Nachrichtenagentur) – Die osteuropäische Billigfluglinie Wizz Air, eine der größten Fluggesellschaften Europas, will ihr Angebot nach Deutschland stark ausbauen.

„Wir bauen dieses Jahr unser Angebot um 30 Prozent aus, auf 8,5 Millionen Sitze im Jahr“, sagte der Vorstandsvorsitzende Jozsef Varadi der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS). „Deutschland ist zu einem Wachstumsmarkt für uns geworden. Es ist einer unserer wichtigsten Märkte.“

Damit hebt sich Wizz Air ab von anderen ausländischen Fluggesellschaften, die ihr Angebot nach Deutschland reduziert hatten. Die vier größten deutschen Ziele von Wizz Air seien Dortmund mit 2,7 Millionen, Memmingen mit 1,5 Millionen, Hamburg mit mehr als 850.000 und Berlin mit fast 800.000, sagte Varadi. Er ergänzte, dass er die großen Drehkreuze Frankfurt und München weiter meiden und kleinere Flughäfen anfliegen wolle.

„Deutsche Flughäfen sind teuer, vor allem die großen sind überteuert. Deswegen fliegen wir dort nicht hin. Zumal die Abläufe dort auch ineffizient sind. Es dauert zu lange, bis unsere Flugzeuge abgefertigt und wieder in der Luft sind, das ist schlecht für einen Billiganbieter wie uns. Und es gibt wenige freie Start- und Landerechte, die Lufthansa-Gruppe dominiert den Markt.“ Die kleineren Flughäfen lägen bei den Kosten zumindest im europäischen Durchschnitt.

Wizz Air will weiter stark wachsen. „Wir werden sicher in einigen Jahren die Nummer zwei in Europa sein. Wir wollen größer als Easyjet werden.“ Wizz Air wachse mit zweistelligen Prozentsätzen im Jahr, Easyjet deutlich weniger. „Das liegt an unserem Schwerpunkt auf der Wachstumsregion Osteuropa, aber auch daran, dass unsere Kosten 30 Prozent niedriger liegen. Wir haben viel neuere, spritsparende Flugzeuge, die im Schnitt nur viereinhalb Jahre alt sind. Und sie sind größer“, sagte Varadi der FAS. Er erwartet steigende Ticketpreise in Europa von drei bis fünf Prozent im Jahr.


Foto: Wizz Air (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Magdeburger Attentäter sollte 2013 in Psychiatrie eingewiesen werden

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Tatort nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturRostock (dts Nachrichtenagentur) – Das Rechtsmedizinische Institut der Universität Rostock hat bereits am 23. Mai 2013 die „sofortige Einweisung“ des Magdeburger Attentäters in eine psychiatrische Klinik empfohlen. Das steht in einem Schreiben der Kriminalpolizeiinspektion Rostock, über das die „Welt am Sonntag“ berichtet. Der Arzt aus Saudi-Arabien war am 20. Dezember 2024 mit einem Auto durch den Magdeburger Weihnachtsmarkt gerast, hatte sechs Menschen getötet und mehr als 300 verletzt.

Das Schreiben der Polizei Rostock war an den Fachdienst Gesundheit des Landkreises Vorpommern-Rügen gerichtet. Der spätere Attentäter hatte von 2011 bis 2016 in Stralsund gewohnt und 2014 seine Facharztausbildung zum Psychiater abgeschlossen. Zuvor war er vom Amtsgericht Rostock zu einer Geldstrafe von 900 Euro wegen Störung des öffentlichen Friedens und der Androhung von Straftaten verurteilt worden.

In dem Schreiben heißt es, er habe Mitarbeitern der Ärztekammer von Mecklenburg-Vorpommern wegen eines Streits über seine Zulassung mit einer Handlung gedroht, die „international Beachtung finden wird“. Dabei habe er auf den Anschlag in Boston im April 2013 verwiesen, bei dem drei Menschen durch Sprengsätze gestorben waren.

Weiter heißt es in dem Papier, dass bei der Durchsuchung seiner Wohnung Anabolika, Cortison und das starke Schmerzmittel „Tramadol“ aus der Gruppe der Opioide gefunden worden seien. Zudem habe er gegenüber einem Mitarbeiter des Landesprüfungsamtes für Heilberufe die Einnahme von Psychopharmaka eingeräumt, der bei dem späteren Attentäter den Verdacht auf eine Psychose diagnostiziert habe. Öffentlich bekannt war bisher lediglich, dass die Polizei den Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises Vorpommern-Rügen gebeten hatte, aktiv zu werden.

Obwohl es Alarmzeichen gab, wurde der spätere Attentäter damals nicht aus dem Verkehr gezogen. Eine Sprecherin des Landkreises Rügen-Vorpommern sagte auf Anfrage der „Welt am Sonntag“, die im Rahmen der Tätigkeit des Sozialpsychiatrischen Dienstes gewonnenen Erkenntnisse unterlägen der Schweigepflicht. „Das betrifft auch Informationen zu medikamentöser Behandlung, psychiatrischer Diagnostik oder psychischen Einschätzungen.“ Aus Gründen des Persönlichkeits- und Datenschutzes würden keine personenbezogenen oder gesundheitsbezogenen Daten an die Presse weitergegeben.

Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern teilte mit, dass aufgrund des Zeitablaufes keine Akten in den zentralen Systemen der Polizei vorliegen würden. Detailliertere Informationen seien nicht mehr verfügbar.


Foto: Tatort nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Studie: Väter wollen mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen

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Mann mit Kind (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Viele Väter wollen präsent sein und Verantwortung übernehmen – die Realität weicht jedoch oft von den eigenen Vorstellungen ab. Das zeigt die Studie „Familie und Erziehung 2025“ der Krankenkasse Pronova BKK, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) berichten. Befragt wurden 2.000 Mütter und Väter ab 18 Jahren mit mindestens einem Kind unter 16 Jahren im Haushalt.

Demnach wollen 55 Prozent der befragten Väter viel Zeit mit den Kindern verbringen, 51 Prozent sehen sich als „Freund und Beschützer“ ihres Nachwuchses. Für jeden Zweiten gehört es auch dazu, Aufgaben im Haushalt zu übernehmen, bei Erziehungsfragen mitzuentscheiden (49 Prozent) und für den Lebensunterhalt der Familie zu sorgen (48 Prozent).

In der Realität sieht es jedoch anders aus: Nur 46 Prozent verbringen tatsächlich viel Zeit mit ihren Kindern, 36 Prozent stehen nachts beim Baby auf oder wechseln Windeln, obwohl 42 Prozent dies ihrem Idealbild nach tun würden. Gleichzeitig arbeiten 53 Prozent in Vollzeit, obwohl dies nur 36 Prozent mit dem eigenen Idealbild eines modernen Vaters verbinden.

Mütter legen laut Studie noch höhere Ansprüche an sich selbst: 70 Prozent wollen viel Zeit mit ihren Kindern verbringen, zwei Drittel möchten zu Hause bleiben, wenn das Kind krank ist. Väter erwarten dies deutlich seltener von ihnen: 58 Prozent der Väter wünschen sich, dass eine „ideale Mutter“ viel Zeit mit dem Kind verbringt.

„Die Erwartungen der Mütter an die Beziehung zu ihrem Kind sind nur sehr bedingt davon geprägt, was Väter erwarten. Vielmehr spiegeln sie überhöhte bis verzerrte Ansprüche wider, die Mütter an sich selbst stellen“, sagte die Kinderpsychologin Nina Grimm. „Mütter sollten sich klarmachen, dass der Partner vieles anders machen wird – aber nicht automatisch schlechter“, so Grimm. Väter seien in Care-Aufgaben oft ebenso kompetent, nur weniger geübt.

Die Studie zeigt außerdem, dass Väter den Einsatz von Müttern im Alltag häufig unterschätzen: Nur gut die Hälfte erkennt, dass ihre Partnerin Hausarbeiten übernimmt, obwohl tatsächlich zwei Drittel dies tun. Beim Thema „Kind krank“ bleiben 67 Prozent der Mütter zu Hause, wahrgenommen wird dies aber nur von 51 Prozent der Väter.


Foto: Mann mit Kind (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Putin spricht nach Alaska-Treffen von "Abkommen" mit Trump

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Anchorage (dts Nachrichtenagentur) – Die USA und Russland haben nach Worten von Russlands Präsident Wladimir Putin bei ihrem Gespräch in Alaska ein „Abkommen“ vereinbart. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

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Trump und Putin nach Alaska-Treffen optimistisch, aber schweigsam

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Pressekonferenz mit Wladimir Putin und Donald Trump am 15.08.2025, via dts NachrichtenagenturAnchorage (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin haben sich nach ihrem Treffen in Alaska ungewöhnlich schweigsam gezeigt. Auf einer Pressebegegnung nach dem etwa dreistündigen Treffen gaben sich die Staatschefs optimistisch, blieben aber in Bezug auf die offensichtlich getroffenen Vereinbarungen vollkommen unkonkret. Fragen von Journalisten waren nicht zugelassen.

Ungewöhnlicherweise bekam Putin als Gast in Alaska bei dem Auftritt vor der Presse zuerst das Wort. Der russische Präsident schmeichelte dem US-Präsidenten, sprach von einer guten Nachbarschaft und lobte Trump, dass dieser bereit sei, „die geschichtliche Situation zu berücksichtigen“. Was sich in der Ukraine abspiele, sei eigentlich „eine Tragödie“, Russland und die Ukraine hätten schließlich eine gemeinsame Geschichte. Russland und die USA hätten nun ein „Abkommen“ abgeschlossen, so Putin. Was Bestandteil dieses Abkommens sei, blieb dabei vollkommen unklar.

US-Präsident Donald Trump sagte anschließend, er sei mit Putin „in vielen Punkten einer Meinung“, das „bedeutendste Ziel“ sei aber „noch nicht erreicht“. Mit anderen Worten: Eine verbindliche Einigung auf einen Waffenstillstand gab es offenbar noch nicht. Der US-Präsident sagte weiter, er werde jetzt umgehend den ukrainischen Präsidenten Selenskyj und die Nato anrufen. Selenskyj müsse jetzt „die hervorragende Vorarbeit“ mittragen. Auch der US-Präsident gab deutlich zu verstehen an, dass es mit Putin in Alaska offenbar Vereinbarungen im Bereich geschäftlicher Zusammenarbeit gibt. „Wir freuen uns auf diesen neuen Handel“, sagte Trump.


Foto: Pressekonferenz mit Wladimir Putin und Donald Trump am 15.08.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Trump will nach Putin-Treffen Selenskyj und Nato anrufen – Keine Details zu Vereinbarung

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Anchorage (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin haben sich nach ihrem Treffen in Alaska optimistisch gezeigt, aber keine Details zu ihren offensichtlich getroffenen Vereinbarungen preisgegeben. Der US-Präsident sagte nach dem Gespräch, er werde jetzt den ukrainischen Präsidenten Selenskyj und die Nato anrufen. Die dts Nachrichtenagentur sendet gleich weitere Details.

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DIHK dämpft Erwartungen an Industriestrompreis

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Windräder (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, hat die Erwartungen an den geplanten Industriestrompreis gedämpft. „Der Industriestrompreis wird keine nachhaltige Verbesserung bringen“, sagte Adrian der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Er subventioniert durch die EU-Auflagen nur 50 Prozent des Stromverbrauchs bei bestimmten Unternehmen – und das unter zusätzlichen Auflagen, die wieder Geld kosten.“

Man bekomme durch den Industriestrompreis nicht „weggebügelt“, dass Energie in Deutschland „bis zu sechs Mal teurer“ sei als in den USA, so Adrian. „Auch die Senkung der Stromsteuer für das produzierende Gewerbe ist nur eine Fortschreibung des Status quo und keine Entlastung“, kritisierte er.

Dennoch lobt er die ersten Schritte von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in der Energiepolitik. „Ich finde gut, dass im Wirtschaftsministerium wieder Pragmatismus herrscht und weniger Ideologie. Frau Reiche weist zu Recht darauf hin, dass wir Gas-Kraftwerke brauchen, um die Versorgungssicherheit nach dem Kohleausstieg zu gewährleisten“, sagte der DIHK-Chef. „Sehr positiv ist, dass Frau Reiche die Abscheidung und Speicherung von CO2 endlich ermöglicht. Schließlich wird es für viele anders nicht funktionieren mit der Klimaneutralität.“

Reiches Vorgänger Robert Habeck (Grüne) habe Klimaziele vor allem über staatliche Eingriffe erreichen wollen. „Das hat zu teuren Fehlentwicklungen geführt, aber nicht zum Ziel. Beispiel Kohleausstieg. Wir wollen so schnell wie möglich aus der Kohle raus, sorgen aber nicht für ausreichenden Ersatz“, behauptete Adrian.

Die Wissenschaftler des Weltklimarats (IPCC) bewerten CCS als wichtiges Instrument, um mit schwer vermeidbaren Emissionen, wie beispielsweise in der Zement-, Stahl- oder Chemieindustrie, umzugehen. Zugleich warnt der IPCC, dass Pläne zur Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre die Anreize zur nötigen sofortigen Emissionsminderung verwässern könnten. Da CCS-Projekte sich bislang als teuer und schlecht skalierbar erweisen, bleibt die Technologie zudem weit hinter den geplanten Kapazitäten zurück. Eine besondere Herausforderung ist, dass die gespeicherten Emissionen in den Endlagerstätten dauerhaft daran gehindert werden müssen, wieder in die Atmosphäre auszutreten, da sie sonst mit etwas Verzögerung dennoch zur Erderhitzung beitragen.


Foto: Windräder (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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DFB-Pokal: Arminia siegt gegen Werder

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Leonardo Bittencourt (SV Werder Bremen) (Archiv), via dts NachrichtenagenturBielefeld (dts Nachrichtenagentur) – Arminia Bielefeld hat in der ersten Runde des DFB-Pokals Bundesligist Werder Bremen mit 1:0 besiegt. Das entscheidende Tor erzielte Isaiah Young in der dritten Minute der Nachspielzeit.

Vor den Zuschauern in der Schüco-Arena lieferten sich beide Teams von Beginn an ein intensives Duell, in dem Bremen in der ersten Halbzeit die besseren Chancen besaß. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie: In der 54. Minute musste Leonardo Bittencourt nach einer Gelb-Roten Karte vorzeitig vom Platz, wodurch Bielefeld in Überzahl agierte. Die Ostwestfalen erhöhten daraufhin den Druck, ließen jedoch lange Zeit mehrere Gelegenheiten ungenutzt.

Als sich bereits alles auf eine Verlängerung einstellte, nutzte Young in der dritten Minute der Nachspielzeit eine Unachtsamkeit in der Bremer Defensive und traf aus kurzer Distanz zum umjubelten Siegtreffer. Bielefeld zieht damit in die zweite Pokalrunde ein.


Foto: Leonardo Bittencourt (SV Werder Bremen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen uneinheitlich – Nasdaq schwächer

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben sich am Freitag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 44.946 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.450 Punkten 0,3 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 23.712 Punkten 0,5 Prozent im Minus.

Analysten blickten am Freitag gespannt auf das Treffen von US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin in Alaska. Auf dem Weg dorthin kündigte Trump an, in der kommenden Woche über Zölle auf Halbleiter und Computerchips entscheiden zu wollen. Doch statt des bisher kommunizierten möglichen 100-Prozent-Zollsatzes sprach Trump nun von 200 bis 300 Prozent.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1701 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8546 Euro zu haben.

Der Goldpreis stieg leicht an, am Abend wurden für eine Feinunze 3.339 US-Dollar gezahlt (+0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 91,73 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 66,13 US-Dollar, das waren 71 Cent oder 1,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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