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Beamtenbund warnt vor Einschränkung des Beamtenstatus

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Rathaus von Offenbach (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Beamtenbund warnt davor, den Beamtenstatus einzuschränken.

„Wir brauchen doch einen handlungsfähigen Staat“, sagte der Vorsitzende des Beamtenbundes, Volker Geyer, MDR Aktuell. „Uns fehlt doch hinten und vorne Personal“ 570.000 Kollegen fehlten im öffentlichen Dienst. Das seien entsprechende Vorschläge „komplett kontraproduktiv“.

Er reagierte damit auf einen Vorstoß von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, der künftig nur noch in Bereichen mit hoheitlichen Aufgaben wie Polizei, Justiz, Zoll oder Finanzverwaltung verbeamten will. In allgemeinen Verwaltungsbereichen oder etwa bei Lehrern soll demnach keine Verbeamtung stattfinden.


Foto: Rathaus von Offenbach (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Innovative Ansätze zur Mitarbeiterbindung in Unternehmen

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motivation mitarbeitermotivation Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Die Gewinnung und langfristige Bindung qualifizierter Fachkräfte zählt zu den wichtigsten Zielen moderner Unternehmen. In Zeiten verstärkter Konkurrenz wird es immer bedeutsamer, den bestehenden Mitarbeiterstamm wirkungsvoll zu halten und zu fördern. Dabei geht es nicht allein um attraktive Vergütung und Sozialleistungen, sondern auch um ein inspirierendes Arbeitsklima, zeitgemäße Entwicklungsmaßnahmen und eine Unternehmenskultur, die Sinn stiftet. Gerade im Kontext des digitalen Wandels ist es ratsam, nach neuartigen Wegen zu suchen, um Loyalität und Engagement nachhaltig zu steigern. Unternehmen, die strategische Personalentwicklung betreiben und dabei auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden eingehen, schaffen ein Umfeld, in dem sich Talente entfalten können. Diese offene Haltung fördert kollektive Kreativität und erhöht die Wahrscheinlichkeit, sich im Wettbewerb erfolgreich zu behaupten. Überdies entsteht eine verbindliche Gemeinschaft, in der gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung gelebt werden.

Motivation als Grundpfeiler der Unternehmenskultur

Unternehmen, die eine von Vertrauen und Respekt geprägte Arbeitsatmosphäre schaffen, legen das Fundament für beständige Motivation. In vielen Branchen bewähren sich flexible Arbeitsmodelle, inspirierende Workshop-Formate und regelmäßige Fortbildungsangebote als wichtige Bausteine, um die Zufriedenheit der Belegschaft langfristig zu erhöhen. Gerade die Betonung von persönlicher Entwicklung und ganzheitlicher Bildung motiviert viele Mitarbeitende, sich intensiver einzubringen. Überdies ist eine rasche Anpassungsfähigkeit an Marktveränderungen nur möglich, wenn das Team befähigt wird, neue Kompetenzen zu erwerben.

Gerade im deutschen Mittelstand zeigt sich, dass eine motivierte Belegschaft deutlich zum Erfolg beiträgt. Und genau hier kommt eine Personalberatung für den Mittelstand ins Spiel: Sie unterstützt Unternehmen dabei, gezielt Strukturen zu schaffen, die Motivation und Leistungsbereitschaft fördern. Durch passgenaue Strategien in den Bereichen Personalentwicklung, Führungskräftecoaching und Kulturwandel tragen spezialisierte Berater dazu bei, Potenziale im Unternehmen zu erkennen und zu aktivieren.

Durch das Zusammenspiel von Führungsebene und Mitarbeitenden entstehen belastbare Beziehungen, die Innovationskraft und Teamgeist begünstigen. Diese Maßnahmen fördern ein höheres Verantwortungsgefühl und stärken die Identifikation mit der betrieblichen Vision. So lassen sich Talente langfristig binden – was nicht nur die Unternehmenskultur positiv prägt, sondern auch die Fluktuation effektiv verringert.

Wertschätzung und Mitarbeiterengagement

Ein weiterer essenzieller Aspekt bei der Bindung von Talenten ist eine Kultur der Anerkennung. Mitarbeitende wünschen sich ein Arbeitsumfeld, in dem ihr Beitrag gesehen, gewürdigt und respektiert wird. Deshalb spielt das Maß an Mitarbeiterengagement eine zentrale Rolle: Wann immer Führungskräfte aufmerksam zuhören, konkrete Erfolge hervorheben und konstruktives Feedback geben, empfinden Teams eine stärkere Verbindung zum Unternehmen. Auf diese Weise werden nicht bloß einmalige Prämien, sondern eine tiefere Verantwortlichkeit angestrebt, die das kollektive Streben nach Fortschritt belebt.

Gerade in dynamischen Märkten zeigt sich immer wieder, wie wertvoll ein respektvoller Umgangston und die Einladung, frische Ideen einzubringen, sind. Diese Offenheit erhöht die Bereitschaft, aktiv an Entwicklungsprozessen und Problemlösungen mitzuwirken. Eine solche Einbindung fördert Transparenz und Vertrauen, wodurch eine solide Vertrauensbasis entsteht, die langfristige Unternehmensziele unterstützt. Dadurch wächst sowohl das Engagement als auch die Loyalität, was für ein dauerhaft erfolgreiches Zusammenspiel unverzichtbar ist.

Flexibilität und Selbstbestimmung im Arbeitsalltag

Die moderne Arbeitswelt erfordert zunehmend Freiräume und Eigenverantwortung. Flexibilität hinsichtlich Arbeitszeit und Arbeitsort steigert nicht nur die Work-Life-Balance, sondern stärkt auch die Initiative der Mitarbeitenden. Unternehmen, die auf Vertrauensarbeitszeit oder hybride Modelle setzen, ermöglichen Teams mehr Unabhängigkeit und Handlungsspielraum. Diese Autonomie trägt spürbar dazu bei, dass sich Beschäftigte intensiver mit ihren Aufgaben identifizieren und eine höhere Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme entwickeln.

Zudem erweist sich die Förderung individueller Projekte und persönlicher Interessen als bereichernd. Wenn Führungskräfte die Freiheit für kreative Ideen lassen, nehmen Mitarbeitende ihr Unternehmen als aufgeschlossen und vorwärtsgewandt wahr. In einem solchen Klima gedeihen Neugierde und Experimentierfreude, sodass Innovationen nicht nur gefordert, sondern gelebt werden. Wichtig ist jedoch die Vermittlung klarer Leitlinien und Ziele, damit trotz Gilteingräumen ein gemeinsames Verständnis zur Ausrichtung entsteht.

Führung und Transparenz als Katalysatoren

Ein wertschätzender Führungsstil, gepaart mit offener Kommunikation, ist grundlegend für das Vertrauen zwischen Management und Beschäftigten. Wenn Führungskräfte Herausforderungen, Ziele und Fortschritte klar und verständlich vermitteln, fühlen sich Mitarbeitende involviert und ernst genommen. Gleichzeitig lassen sich Gerüchte oder Unsicherheiten reduzieren, was die Stabilität des Betriebsklimas erhöht. Auch die Identifikation mit dem Unternehmen steigt, wenn Teammeetings regelmäßig stattfinden und ein authentisches Leitbild vermittelt wird, das nicht nur als formale Richtlinie existiert.

Transparenz fördert das Verstehen individueller Rollen und beleuchtet, welchen Beitrag jede Person zum Erreichen der Gesamtvision leistet. Durch Feedbackschleifen, klar artikulierte Werte und eine respektvolle Gesprächskultur wird ein Rahmen geschaffen, der Mitarbeiterbindung nachhaltig untermauert. Diskussionen werden so lösungsorientiert geführt, und konstruktive Kritik gewinnt an Bedeutung. Auf diese Weise können sich Beschäftigte nicht nur weiterentwickeln, sondern das Unternehmen selbst weiter voranbringen und stärken.

Nachhaltige Perspektiven für die Zukunft

Langfristige Mitarbeiterbindung ist heute unverzichtbar, um den stetig wachsenden Anforderungen einer zunehmend volatilen Wirtschaft standzuhalten. Ein durchdachtes Zusammenwirken aus flexiblen Arbeitsbedingungen, innovativen Lernformen und einem vertrauensbasierten Betriebsklima trägt maßgeblich zur Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeitenden bei. Gleichzeitig ist es wichtig, die Angebote und Konzepte immer wieder zu überprüfen, damit auf sich verändernde Lebensphasen und Bedürfnisse der Belegschaft reagiert werden kann.

Gerade angesichts rascher technologischer Fortschritte macht sich bemerkbar, wie wertvoll Wachstum und Erneuerung im Denken sind. Unternehmen, die kontinuierlich auf Weiterentwicklung setzen, schaffen ein inspirierendes Umfeld, in dem sowohl junge Talente als auch erfahrene Kräfte gedeihen können. Eine Balance aus Verlässlichkeit, individueller Förderung und gemeinschaftlicher Vision ist der Schlüssel zu beständigen Erfolgen. Auf diese Weise entsteht ein wertschätzendes Miteinander, das den Grundstein für eine vitale Zukunft legt und die gesamte Organisation stärkt.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Autor: Elisabeth Müller

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Unionsfraktion distanziert sich von Saskia Ludwig

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Saskia Ludwig (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Führung der Unionsfraktion geht auf Distanz zur umstrittenen CDU-Abgeordneten Saskia Ludwig aus Brandenburg. Hintergrund sind Bilder, die Ludwig gemeinsam mit AfD-Parteichefin Alice Weidel bei einer Veranstaltung der rechtskonservativen ungarischen Denkfabrik MCC zeigen.

„Frau Ludwig hat an der Veranstaltung nicht im Auftrag der Fraktion und ohne Wissen der Fraktionsführung teilgenommen“, sagte eine Sprecherin dem Tagesspiegel. „Der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU gilt und schließt jede Zusammenarbeit mit der AfD aus. An diesen ist jedes CDU-Mitglied gebunden.“

Das Mathias Corvinus Collegium (MCC) gehört zum Umfeld von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Die Journalistin Annika Brockschmidt hatte im sozialen Netzwerk Bluesky berichtet, Ludwig sei am vergangenen Freitag Teil eines MCC-Panels gewesen. Weidel habe im Publikum in der ersten Reihe gesessen. Bilder zeigen Weidel und Ludwig im augenscheinlich freundlichen Gespräch. Ludwig habe gesagt, in Westdeutschland gelte es als teuflisch, die Brandmauer zwischen AfD und CDU als Problem zu bezeichnen. Es werde noch viel Zeit brauchen, das Thema in der CDU zu diskutieren. Eine Bestätigung für die Zitate gibt es nicht. Ludwig und das MCC ließen Anfragen am Sonntag unbeantwortet.

Ludwig hatte sich vor der Bundestagswahl für eine Koalition von Union und AfD ausgesprochen. Brandenburgs CDU-Generalsekretär Gordon Hoffmann sagte dem Tagesspiegel nun, es gebe einen klaren Parteitagsbeschluss, der Koalitionen mit Zusammenarbeit mit der AfD ausschließe. „Wer daran etwas ändern will, muss eine neue Mehrheit organisieren. Die sehe ich nicht einmal im Ansatz.“


Foto: Saskia Ludwig (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kiesewetter kritisiert deutsche Nahost-Politik

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Roderich Kiesewetter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutsche Außenpolitiker haben sich nach der Veröffentlichung von Videos ausgehungerter israelischer Geiseln im Gaza-Streifen erschüttert gezeigt und Vorwürfe gegen die radikalislamische Hamas erhoben.

Der Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, Roderich Kiesewetter, kritisierte die Nahost-Politik der schwarz-roten Bundesregierung: „Die deutsche Nahost-Politik macht einen Riesenfehler, wenn sie sich der kognitiven Kriegsführung der Hamas unterwirft und einer Täter-Opfer-Umkehr das Wort redet“, sagte Kiesewetter dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe).

„Es gilt, unverbrüchlich an der Seite Israels zu stehen und die propalästinensischen israelfeindlichen Narrative in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu entlarven.“ Die Hamas nehme zwei Millionen Palästinenser in Gaza in Haft, statt ihnen eine Zukunftsperspektive in Frieden und Freiheit zu bieten, sagte er.

Kiesewetter sagte, das Ziel der Hamas sei die Vernichtung Israels und unschuldiger israelischer Geiseln, die seit fast 700 Tagen entführt seien. „Deutschland verkennt diese Absicht der Hamas und des Irans dahinter. Unser gegenwärtiges Handeln führt zur Täter-Opfer-Umkehr verbunden mit unberechtigter Kritik am notwendigen Vorgehen Israels“, sagte der CDU-Außenpolitiker und fragte: „Warum wirft Deutschland Hilfspakete über Gaza ab, die laut Bundeskanzler bis zu 100 Prozent in Hamas-Hände fallen, also die direkte Unterstützung der Hamas bewirken? Warum führt Deutschland nicht eine Initiative zur Entwaffnung der Hamas an unter Einbindung der arabischen Staaten, die sich gegen die Hamas gestellt haben?“

Eine Perspektive für Gaza werde es nur geben, wenn die Terrororganisation Hamas vollständig zerschlagen sei. „Das wäre wesentlich sinnvoller als einseitig Israel zu kritisieren und gerade in der Stunde der Bewährung unsere Staatsräson als leere Worthülse dastehen zu lassen“, so Kiesewetter. Deutschland solle seine diplomatische Kraft einsetzen, die Länder der Region in die Pflicht zu nehmen und den Aussöhnungsprozess der Abraham Accords mit Israel fortzusetzen. „Zudem sollte Deutschland endlich den Snapback-Mechanismus gegenüber dem Mullah-Regime im Iran auslösen, das die Terrororganisation Hamas unterstützt.“

Die SPD-Bundestagsfraktion verlangte abermals die Freilassung aller israelischen Geiseln. „Wir verurteilen weiterhin die terroristischen Angriffe der Hamas auf Israel, die zynische Instrumentalisierung ihrer eigenen Bevölkerung und der Geiseln – wie aktuell in dem Gräuelvideo zu sehen – auf das Schärfste. Wir fordern die sofortige und bedingungslose Freilassung aller Geiseln“, sagte ihr außenpolitischer Sprecher Adis Ahmetovic dem „Tagesspiegel“. Die Hamas schade mit dem Missbrauch ziviler Einrichtungen für militärische Zwecke ihrer eigenen Bevölkerung und blockiere jede Friedensperspektive. „Zivilen Widerstand aus der palästinensischen Gesellschaft gegen die Hamas unterstützen wir ausdrücklich“, so Ahmetovic.

Ziel der SPD bleibe „eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung: Israel und Palästina als souveräne, lebensfähige Staaten in friedlicher Koexistenz“. Die Anerkennung eines palästinensischen Staates könne „ein Schritt dorthin sein – sofern sie diesem Ziel dient“. Kein Akteur dürfe diese Perspektive zerstören. Dazu brauche es eine reformierte Palästinensische Autonomiebehörde, die die zivile Verwaltung im Gazastreifen ohne Hamas übernehmen kann, sagte der SPD-Politiker.

Der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour erinnerte an die ursächliche Verantwortung der Hamas für die prekäre Lage im Gaza-Streifen. „Die katastrophale Lage der Menschen in Gaza sollte die Situation der Geiseln nicht vergessen machen“, sagte der Bundestagsvizepräsident dem „Tagesspiegel“. „Diese grausamen und entwürdigenden Bilder, die die Hamas für ihren Terror nutzt, sollten alle, die die Netanyahu-Regierung zu Recht kritisieren, daran erinnern, wer die primäre Verantwortung für die Lage trägt: die Terroristen der Hamas.“

Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht in der Veröffentlichung der Videos den Versuch der Hamas, einen Waffenstillstand zu verhindern. „Solche grausamen Taten werden von der Hamas bewusst initiiert und verbreitet, damit der Druck der internationalen Gemeinschaft auf Netanjahu nicht zum Erfolg führt, in Gaza die Menschen zu versorgen und einen Waffenstillstand einzuleiten“, sagte sie der Zeitung.

Strack-Zimmermann forderte mehr Druck arabischer Staaten auf die Hamas. „Neben Ägypten und Jordanien, müssen auch die Staaten Katar, Mauretanien, Oman, Dschibuti, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate, die alle in den letzten Jahren Friedensverträge mit Israel geschlossen haben, Druck auf die Hamas machen, den Krieg gegen Israel umgehend einzustellen und die 59 Geiseln freizulassen“, sagte die Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament. Nur so hätten die Menschen im Nahe Osten eine Chance, zukünftig in Frieden zu leben, sagte Strack-Zimmermann: „Nur so kann es überhaupt eine Lösung geben, ein Palästina mit einem eigenen Staatsgebiet aufzubauen.“


Foto: Roderich Kiesewetter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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DRK-Präsidentin: Roboter können keine Pflege-Fachkräfte ersetzen

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Roboter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, geht nicht davon aus, dass intelligente Maschinen in näherer Zukunft bei der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen helfen können.

„Ein Roboter wird niemals die menschliche Zuwendung ersetzen“, sagte Hasselfeldt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). Diese sei aber bei der Pflege und gerade bei dementen Menschen entscheidend. „Maschinen können sicherlich zum Beispiel dabei helfen, menschliche Arbeitskräfte körperlich zu entlasten. Aber menschliche Zuwendung können letztlich nur Menschen“, ergänzte Hasselfeldt.

Die frühere CSU-Bundestagsabgeordnete, die seit 2017 als Präsidentin an der Spitze des DRK steht, wies darauf hin, dass die Belastung der Fachkräfte in Heimen aber zunehme. „Menschen, die in eine Pflegeeinrichtung kommen, werden immer älter. Gleichzeitig nimmt die Verweildauer dort ab“, sagte Hasselfeldt. Weil so in den Heimen der Anteil der Schwerstpflegebedürftigen steige, steige der Versorgungsbedarf. Als Folge werde mehr Personal benötigt.

Hasselfeldt pochte zudem darauf, Geld aus dem Infrastruktur-Sondervermögen der Bundesregierung bereitzustellen, um Pflegeheime hitzeresistent umbauen zu können. „Gerade bei Hitzewellen sind ältere Menschen großen Belastungen ausgesetzt. Viele Einrichtungen sind dafür weitgehend baulich noch nicht ausgestattet“, warnte Hasselfeldt. Auch bei der energetischen Sanierung hinkten die Einrichtungen hinterher, weil kaum eigene Mittel vorhanden seien, um solche Projekte zu realisieren. „Ich hoffe darauf, dass Mittel aus dem Infrastruktur-Sondervermögen dafür genutzt werden können, die Einrichtungen im sozialen Bereich besser auszurüsten“, sagte sie weiter.


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Dehoga reicht Gastro-Steuersenkung nicht aus

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Bedienung in einem Café (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Dehoga-Chef Thomas Geppert hat angesichts von Personal- und Geldsorgen in seiner Branche vor „amerikanischen Verhältnissen“ einer Zweiklassen-Gastronomie in Deutschland gewarnt und die Bundesregierung dringend um mehr Westbalkan-Arbeitskräfte gebeten.

Die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent sei in der Gastronomie als Gewinnpuffer grundsätzlich zu wenig, sagte der bayerische Landesgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Wegen steigender Lebensmittelpreise, sinkender Umsätze und fehlender Arbeitskräfte hoffe er, dass die Bürger die zugesagten Steuermittel als Mittelstandsförderprogramm anerkennen und nicht nur erwarten, dass das Schnitzel im Wirtshaus billiger werde. Geppert mahnte: „Auf dem Land ist es so: Stirbt das Gasthaus, stirbt das Dorf. Dann haben wir amerikanische Verhältnisse: an Hotspots Fastfood-Tempel für die Masse und in ausgewählten Lagen Sterneküche für die Reichen.“ Man müsse den sozialen Wert der Gaststätte sehen – als Ort des gesellschaftlichen Zusammenhalts, des Aufeinandertreffens vom Akademiker bis zum Hilfsarbeiter, mit einem Stammtisch als politisches Korrektiv. „Das ist im Schnitzelpreis inbegriffen.“

Er warnte: „Wir haben zu wenig Leute und zu viele offene Stellen.“ Die Lücken seien ohne Arbeitskräfte aus dem Ausland nicht zu schließen. „Die Bundesregierung muss dringend von ihrem Plan abrücken, die reguläre Migration nach Deutschland im Rahmen der sogenannten Westbalkan-Regelung auf 25.000 Personen pro Jahr zu begrenzen. Im Juni vorigen Jahres hatte die Ampel die Zahl auf 50.000 heraufgesetzt.“ Auch das sei noch zu wenig. „Die Arbeitskräfte dort wollen arbeiten, und wir brauchen sie, aber wir lassen sie nicht rein. Damit schaden wir uns selbst. Es geht um legale Migration in den Arbeitsmarkt mit einem ordentlichen Arbeitsvertrag.“


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Ex-Hamas-Geisel Shoham: Das ist absichtliches Verhungern

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Erinnerung an von der Hamas entführte Geiseln im Gazastreifen (Archiv), via dts NachrichtenagenturGaza (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der aktuellen Videos von israelischen Geiseln spricht der österreichisch-israelische Staatsbürger Tal Shoham, der 505 Tage in Geisel-Haft der Hamas war, von „absichtlicher Propaganda“ der Hamas.

Evyatar David, mit dem er zusammen in Gefangenschaft der Terroristen war, sei offenbar in einem „ganz, ganz schlechten Gesundheitszustand“, sagte er am Sonntag den ARD-Tagesthemen. Das sei „absichtliches Verhungern“, sagte Shoham weiter. Wenn er die Bilder sehe, „dann glaube ich wirklich, er hat nicht mehr viele Tage zu leben. Jedenfalls nicht unter den Umstanden.“ Er glaube nicht, „dass noch Hoffnung übrig ist“.

„Ich habe den Tunnel wiedererkannt, es ist genau der Tunnel, in dem wir zusammen acht Monate lang festgehalten wurden. Und ich weiß, es ist eine Tatsache, dass nur ein paar Meter weiter, hinter den eisernen Türen, die den Tunnel verschließen, eine Gruppe der Hamas-Terroristen sitzt und in Mengen Essen hat. Fleisch, Fisch, jede Menge Brot, alles, was sie brauchen.“ Er selbst habe während seiner Gefangenschaft jeden Tag Kraft finden müssen, „aus mir heraus, aus meiner neuen Familie heraus, die sich im Tunnel gebildet hat“.

Auf die Frage, was die Hamas mit dem Video von Evyatar David bezwecken wolle, antwortete Shoham: „Es wird aus dem Video ganz deutlich, dass das absichtliche Propaganda der Hamas ist, Evyatar und Rom in so schlechtem Zustand zu zeigen und sie mit Kindern in Gaza zu vergleichen.“ Er habe „viele Kisten mit humanitären Hilfsgütern gesehen, die die Hamas der Öffentlichkeit gestohlen hat, den Bewohnern von Gaza, und sie für sich behalten hat“.

Zur Anerkennung eines Palästinenser-Staates sagte Shoham: „Wir sehen, dass es der Hamas gut geht, wenn die europäischen Regierungen auf eine Anerkennung des palästinensischen Staates drängen“. Es wäre „das Schlimmste, was Europa jetzt tun könnte“.


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FC Bayern verleiht Palhinha nach Tottenham

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Joao Palhinha (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen/London (dts Nachrichtenagentur) – João Palhinha wechselt vom FC Bayern München auf Leihbasis zu Tottenham Hotspur in die Premier League.

Die Leihe des portugiesischen Nationalspielers ist bis zum Sommer 2026 terminiert, verbunden mit einer Kaufoption für den Europa League-Sieger, wie der Bundesligist am Sonntagabend mitteilte.

Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, sagte: „João Palhinha ist in der vergangenen Saison beim FC Bayern leider nicht auf die erhofften Einsatzzeiten gekommen. Mit Tottenham Hotspur haben wir die beste Lösung für alle Seiten gefunden. João kann dort eine ganze Saison auf internationalem Top-Niveau absolvieren. Wir wünschen ihm für das anstehende Spieljahr alles Gute.“

Palhinha war im Sommer 2024 vom FC Fulham aus der Premier League nach München gewechselt. Ein Jahr zuvor galt er als Wunschspieler des damaligen Trainers Thomas Tuchel, der dann allerdings nicht mehr an der Seitenlinie stand. Unter Vincent Kompany gelang es dem Portugiesen nicht wirklich, Fuß zu fassen. In der vergangenen Saison absolvierte er 25 Pflichtspiele und feierte mit dem FC Bayern den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2028. Bei Tottenham trifft Palhinha auf den ehemaligen Münchner Mathys Tel.


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CDU-Sozialflügel warnt vor Bürgergeld-Streichung für alle Ukrainer

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Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Sozialflügel hat sich gegen Markus Söders (CSU) Forderung nach einer Streichung des Bürgergeldes für alle Ukrainer gestellt und vor einem Verwaltungsaufwand gewarnt.

„Der Rechtskreiswechsel für neu ankommende Ukrainer ist beschlossen und ist richtig“, sagte CDA-Chef Dennis Radtke dem „Focus“. „Schon hier zeigt sich aber, dass eine rückwirkende Umsetzung verwaltungstechnisch kaum umzusetzen ist“, fügte Radtke hinzu. „Wie soll das dann erst recht für alle gelten, die schon im bisherigen System sind?“

Es sei fraglich, „in welchem Verhältnis eine mögliche Einsparung zum Verwaltungsaufwand steht und ob dies tatsächlich bei der Integration in den Arbeitsmarkt förderlich ist“. Radtke kritisierte Söders Vorschlag scharf. „Die letzten Jahre sollten doch eigentlich gezeigt haben, dass wir mit breitbeinigen und marktschreierischen Forderungen beim Thema Flucht und Asyl nichts erreichen können.“

Das Denken in Überschriften habe „sich leider zum Arschgeweih der deutschen Politik entwickelt. Eine Zeit lang nett, aber irgendwann ist man es einfach nur noch leid“, ärgerte sich Radtke. „Die Menschen erwarten zu Recht von uns als Union staatstragende und handwerklich saubere Politik, statt einfach einen herauszuhauen.“ Der CDU-Politiker ergänzte: „Das ist das, was uns mal zur erfolgreichsten politischen Kraft in Europa gemacht hat.“


Foto: Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Norris gewinnt Formel-1-Rennen in Ungarn

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Budapest (dts Nachrichtenagentur) – McLaren-Pilot Lando Norris hat das Formel-1-Rennen in Ungarn gewonnen. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

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