Jerusalem/Teheran (dts Nachrichtenagentur) – Der Iran hat offenbar über arabische Vermittler Botschaften an Israel und die USA gesendet, um ein Ende der Feindseligkeiten und die Wiederaufnahme von Gesprächen über sein Atomprogramm zu erreichen.
Das berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf offizielle Stellen. Teheran habe arabischen Vertretern mitgeteilt, dass es offen für eine Rückkehr an den Verhandlungstisch sei, solange die USA sich nicht an den Feindseligkeiten beteiligten.
Gleichzeitig habe Iran Israel signalisiert, dass es im Interesse beider Seiten sei, die Gewalt einzudämmen. Sollte es keine Aussicht auf die Wiederaufnahme von Gesprächen mit den USA geben, könnte Iran sein Atomprogramm beschleunigen und den Umfang des Krieges ausweiten, so die Drohung aus Teheran.
Unterdessen hat Israel eine Militärbasis im Westen Teherans angegriffen, wie staatliche Medien berichten. Die iranische Nachrichtenagentur Fars meldete, dass die Angriffe das Luftverteidigungssystem ausgelöst hätten.
Weniger als eine Stunde zuvor hatte Israel eine Evakuierungswarnung für Teile der iranischen Hauptstadt herausgegeben. In einer Erklärung, die ursprünglich auf Farsi veröffentlicht wurde, forderten die israelischen Verteidigungskräfte die Bürger auf, das betroffene Gebiet in Bezirk 3 von Teheran sofort zu verlassen.
Seit dem Angriff Israels auf mehrere Einrichtungen im Iran in der Nacht zu Freitag wurden durch die Kampfhandlungen laut Angaben des Gesundheitsministeriums in Teheran mindestens 224 Menschen im Iran getötet. Israel spricht derweil von 24 Toten durch die iranischen Gegenangriffe.
Foto: Israelischer Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Menlo Park (dts Nachrichtenagentur) – „Keine Werbung! Keine Games! Keine Gimmicks!“, lautete einst ein Mantra der WhatsApp-Gründer Jan Koum und Brian Acton. Jetzt kündigt der zu Meta gehörende Messenger die Einführung von Werbung in der App an, allerdings nicht im Chat-Bereich, sondern im App-Tab „Aktuelles“. Unter anderem im Bereich „Status“ sollen dort Anzeigen auftauchen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wegen der steigenden Kinder- und Jugendgewalt dringen unionsgeführte Bundesländer auf eine neue Debatte über die Senkung des Strafmündigkeitsalters.
Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit fordert neue Instrumente, um mehr Arbeitskräfte im Arbeitsmarkt zu halten und sie nicht in Rente zu schicken. „Die alten Instrumente der Arbeitsmarktpolitik reichen nicht aus – schließlich stehen wir vor der größten Transformation der Wirtschaft seit dem Krieg“, sagte Enzo Weber, IAB-Bereichsleiter für gesamtwirtschaftliche Analysen, dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).
Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit zwischen Bund und Ländern um die Finanzierung der geplanten Steuerentlastung für Unternehmen nimmt Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) weitere Vorhaben der schwarz-roten Bundesregierung ins Visier.
Paris (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Finanzmarktaufsicht Esma macht sich für einen systemweiten Stresstest des Finanzsystems stark.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundes-SPD spricht sich für eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern aus, um die Erfolgsaussichten eines AfD-Verbotsverfahrens zu prüfen – analog einer Arbeitsgruppe, die 2012 ein mögliches NPD-Verbotsverfahren bewertete.
Mainz (dts Nachrichtenagentur) – Die Zufriedenheit in Paarbeziehungen unterliegt deutlichen Schwankungen – sowohl im Verlauf weniger Tage als auch innerhalb eines einzelnen Tages. Das hat eine Studie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ergeben, wie die Hochschule am Montag mitteilte. Die Forscher werteten Daten von insgesamt 743 Paaren aus, die über ihre Beziehungszufriedenheit berichtet hatten.
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montagmorgen etwas gestärkt in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.540 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Bank, Rheinmetall und die Commerzbank, am Ende Symrise, Beiersdorf und Brenntag.
Maskat (dts Nachrichtenagentur) – Außenminister Johann Wadephul (CDU) glaubt nach der Eskalation des Konflikts zwischen Israel und dem Iran an eine Verhandlungslösung im Nahostkonflikt. „Meine Bemühungen sind ja darauf gerichtet, dass es nicht ein längerer Krieg wird, sondern dass wir eine Chance nutzen, in eine Verhandlungsphase zu kommen“, sagte der CDU-Politiker, der sich aktuell im Oman aufhält, am Montag im Deutschlandfunk.