Genf (dts Nachrichtenagentur) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Staatengemeinschaft dazu aufgerufen, mehr geeignete Maßnahmen zu treffen, um Schwangerschaften von 15- bis 19-jährige Mädchen und Frauen zu verhindern.
Mit einem neu veröffentlichten Leitfaden rät die WHO dazu, Kinderheirat zu unterbinden, die Schulzeit von Mädchen zu verlängern und den Zugang zu Informationen über sexuelle und reproduktive Gesundheit zu verbessern. Insbesondere zwischen Kinderheirat und Teenager-Schwangerschaften bestehe eine enge Verbindung: In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen finden neun von zehn der Teeanger-Schwangerschaften unter Verheirateten minderjährigen Mädchen statt.
„Frühe Schwangerschaften können schwerwiegende körperliche und psychische Folgen für Mädchen und junge Frauen haben und spiegeln oft grundlegende Ungleichheiten wider, die ihre Fähigkeit beeinträchtigen, ihre Beziehungen und ihr Leben zu gestalten“, sagte Pascale Allotey, Direktorin für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Forschung bei der WHO und dem Sonderprogramm der Vereinten Nationen für menschliche Fortpflanzung (HRP). „Um dieses Problem anzugehen, müssen wir Bedingungen schaffen, unter denen sich Mädchen und junge Frauen entfalten können – indem wir dafür sorgen, dass sie in der Schule bleiben können, vor Gewalt und Zwang geschützt sind, Zugang zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten haben, die ihre Rechte wahren, und echte Entscheidungen über ihre Zukunft treffen können.“
Sheri Bastien, Wissenschaftlerin im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit von Jugendlichen bei der WHO, verwies auf den Einfluss von Bildung für die Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen. „Bildung ist von entscheidender Bedeutung, um die Zukunft junger Mädchen zu verändern und gleichzeitig Jugendliche – sowohl Jungen als auch Mädchen – in die Lage zu versetzen, wechselseitiges Einverständnis zu verstehen, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und die großen geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in Frage zu stellen, die in vielen Teilen der Welt nach wie vor zu hohen Raten von Kinderheirat und Frühschwangerschaft führen“, erklärte sie.
Foto: Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Württemberg (dts Nachrichtenagentur) – Der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Württemberg, Ernst-Wilhelm Gohl, widerspricht der Kritik aus der CDU, die Kirchen agierten zu politisch. Es sei zwar nicht Aufgabe der Kirche, Tagespolitik zu betreiben, sagte Gohl dem Nachrichtenportal T-Online. „Aber als Christ sollte man politisch Stellung beziehen. Das Evangelium ist eine Sendung in die Welt – und in der Welt geht es politisch zu.“
Gelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Schalke 04 und Cheftrainer Kees van Wonderen gehen zum Saisonende getrennte Wege. Die Entscheidung sei das Ergebnis eines rund zweiwöchigen Prozesses, teilte der Zweitligist am Mittwoch mit.
Istanbul (dts Nachrichtenagentur) – Im Westen der Türkei hat sich am Mittwoch ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,2 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung schließt nicht aus, dass Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Rande der Beisetzung von Papst Franziskus am Samstag auch Gespräche mit US-Präsident Donald Trump und anderen Staatenlenkern führen wird.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, hat die mutmaßlich kommende Bundesregierung vor leeren Versprechen bei der Sicherheitspolitik gewarnt.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chef Jan van Aken gibt der CDU eine Mitschuld an den starken Umfragewerten der AfD. „Das ist ja so eine verlogene Partei. Und ich glaube, dieses Hoch der AfD hat ganz viel auch mit der CDU zu tun“, sagte van Aken den Sendern RTL und ntv.
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch sehr freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 21.775 Punkten berechnet und damit 2,3 Prozent über dem Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Infineon und Airbus, am Ende Rheinmetall, Eon und Vonovia.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) unterstützt Forderungen nach einer Bundespräsidentin. „Eine Kandidatin für die nächste Wahl über das deutsche Staatsoberhaupt würde ich sehr begrüßen“, sagte Paus dem „Tagesspiegel“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um die Beendigung von humanitären Aufnahmeprogrammen für Afghanen hat SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner die Union vor einer Rücknahme von Aufnahmezusagen gewarnt. „Ich habe keine Sympathie für Diskussionen darüber, ob man Aufnahmezusagen widerrufen sollte“, sagte Stegner den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. „Diese sind an Menschen gegeben worden, die als Journalisten oder Regimekritiker gefährdet sind. Wir reden nicht über Terrorverdächtige. Diese Zusagen muss man einhalten.“