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Aus alt mach neu

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Die IG Metall Baden-Württemberg schließt sich mit dem Upcycling Pionier MOOT zusammen und stellt über 1.000 Upcycling-Produkte aus ausrangierten IG Metall Materialien her.

Aussortierte Warnwesten werden zu Sitzkissen, alte Banner werden zu Taschen und alte Fahnen dienen als Basismaterial für Laptoptaschen und Moonbags: Mit dem Upcycling alter Materialien setzt die IG Metall Baden-Württemberg auch bei der Wiederverwendung von Gewerkschaftsmaterialien auf eine nachhaltige Lösung.

Die IG Metall Baden-Württemberg sieht sich in der Verantwortung, in puncto Nachhaltigkeit in allen Bereichen mit gutem Beispiel voranzugehen. Die größte Gewerkschaft Deutschlands setzt unter anderem auf das Upcycling ausrangierter Kampagnenmaterialien und kooperiert mit dem Upcycling-Vorreiter MOOT aus Berlin. Dutzende Pakete voller Kleidungsstücke und Banner wurden dieses Jahr in Stuttgart gesammelt, sortiert und anschließend nach Berlin gesendet. Aus über 1.000 alten Kleidungsstücken sowie rund 500 Quadratmetern Bannern und Fahnen hat die Berliner Upcycling-Firma acht neue IG Metall-Produkte geschaffen. Diese Upcycling-Produkte werden als Dankeschön für das tolle Engagement der IG Metall Jugend Baden-Württemberg verwendet.

„Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Verantwortung in allen Bereichen zu übernehmen – auch bei der Wiederverwendung unserer Materialien. Nicht immer ist es möglich, Bestände restlos aufzubrauchen. Umso schöner, dass nun eine nachhaltige Lösung gefunden wurde. Mit diesem Upcycling-Projekt zeigen wir, dass kreative Lösungen möglich sind, die die Umwelt schonen und gleichzeitig einen echten Mehrwert für unsere Mitglieder schaffen“, so Barbara Resch, Bezirksleiterin der IG Metall Baden-Württemberg.

Upcycling bietet eine noch nachhaltigere Alternative im Vergleich zum chemischen oder mechanischen Recycling: Da die bereits produzierten Fasern der Bekleidung nicht entsorgt, zerlegt und neu produziert werden müssen, sondern MOOT sie direkt weiterverarbeitet und aufwertet, werden Energie und Produktionsschritte eingespart. Der ikonische „Diamantel“ der IG Metall Jugend Baden-Württemberg etwa wurde als Basis für neue Brustbeutel verwendet. Neu entstanden ist eine eigene Upcycling-Kollektion, die Ressourcen schont und Wiederverwertung greifbar macht. Alle Produkte wurden von MOOT entwickelt, gereinigt und in Polen handgefertigt.

Mit MOOT hat die IG Metall Baden-Württemberg für das Upcycling-Projekt einen erfahrenen Partner an der Seite.

Seit dem Jahr 2020 vertreibt das Berliner Unternehmen unter eigener Marke Upcycling-Bekleidung und -Accessoires. Das Leistungsspektrum des Berliner Unternehmens geht über den Verkauf nachhaltiger Mode hinaus: Die beiden Gründer und Geschäftsführer, Michael Pfeifer und Nils Neubauer, bieten ihr Expertenwissen zum Thema Upcycling seit letztem Jahr auch als Dienstleistung für Unternehmen an. “Upcycling-as-a-Service” nennen die Gründer das Modell.

In verschiedenen Projekten unterstützt MOOT Unternehmen in der gesamten DACH-Region dabei, ihre Abfallkonzepte zu verändern. Aus alten Materialien von Unternehmen wie Katjes, Deutsche Bahn, DHL oder dem Deutschen Fußball-Bund entwickelt MOOT maßgeschneiderte Upcycling-Lösungen. Dafür senden Kooperationspartner MOOT zunächst Musterexemplare der Materialien zu, die zurück in den Kreislauf gebracht werden sollen. Ein Team von Produktentwicklern prüft diese auf ihre Upcycling-Fähigkeit und entwickelt Produkte, die regional upgecycelt und innerhalb weniger Wochen an die Unternehmen ausgeliefert werden.

Aus alt mach neu: MOOT und IG Metall Baden-Württemberg upcyceln aussortierte Textilien und Banner

Bild Copyright MOOT

Quelle Cleo Public Relations

HERZA Schokolade setzt auf farbenfrohe Vielfalt und kulinarische Nostalgie

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HERZA Schokolade HERZA Bio Nougat-Schokolade @HERZA Schokolade

Neue aufregende Kreationen mit Wow-Effekt oder die Rückbesinnung auf traditionelle Rezepturen? Konsumenten wünschen sich beides, wie Innova Market Insights zeigt: „Wildly inventive“ und „Tradition reinvented“ sind zwei der aktuellen Top Ten Trends fürs kommende Jahr. HERZA Schokolade bedient diese Trends mit attraktiven Schokoladenstücken: Auf der BIOFACH 2025 stellt das Unternehmen bunte Compound Stücke in Bio-Qualität sowie kleinstückige Bio-Nougat-Schokolade vor. Auch das Schwesterunternehmen SternLife setzt auf trendigen Genuss. Der neue Proteinriegel DELUXE in Bio-Qualität erfüllt die steigende Nachfrage nach hochwertigen Snacks mit gesundheitlichem Mehrwert.

Bunte Compound Stücke für ultimative Genusserlebnisse

Rund 43 Prozent der Konsumenten weltweit sind laut Innova Trend-Umfrage auf der Suche nach außergewöhnlichen Kreationen, die das ultimative Genusserlebnis bieten. Mit den bunten Compound Stücken können Hersteller von Backwaren und Backzutaten den Wunsch der Verbraucher erfüllen. Basis der Compound Stücke, die auch als vegane Variante erhältlich sind, ist Kakaobutter. Die bunte Vielfalt entsteht durch natürliche färbende Lebensmittel. Als Dekor verleihen sie Kuchen und Torten – egal, ob frisch oder tiefgefroren – den besonderen Effekt. Abgepackt als Monoprodukt im Supermarktregal liefern sie darüber hinaus auch neue Inspirationen für Hobbybäcker. „Bunte Dekor-Produkte in Bio-Qualität gibt es bislang kaum im Markt.

Umso mehr freuen wir uns, dass wir unser Produktionsverfahren um die neuen, farbenfrohen Stückchen erweitern konnten“, erklärt Bodil Reimers, Produktentwicklerin HERZA. „Mit den neuen Compound Stücken besetzen wir eine Lücke und geben neue Impulse. Denn die Produktrange steht nicht nur für innovative Lebensmittelherstellung, sondern auch für Genuss und Lebensfreude, die wir mit unseren Kunden teilen möchten.“

Bio Nougat-Schokolade: ein Klassiker neu interpretiert

Eine feine Mischung aus edelster Vollmilchschokolade mit hochwertigem Haselnuss-Nougat – die neue kleinstückige Bio Nougat-Schokolade vereint verschiedene Texturen und Aromen. Verarbeitet zu Chips, Chunks oder anderen Formen verfeinern die zartschmelzenden Stückchen Eiscreme, Porridge, Backwaren oder Müsli – wahlweise auch als vegane Varianten. In diesem Fall wird die Nougat-Schokolade mit Erdmandelmehl statt mit Vollmilchpulver hergestellt.

Auch diese Neuheit füllt eine Lücke im Markt: Nougat-Schokolade in Bio-Qualität oder in veganer Form war bislang nicht verfügbar. Mit den neuen kleinstückigen Varianten eröffnet HERZA neue Möglichkeiten und unterstützt zugleich den Trend nach nostalgischen Genussmomenten. Denn laut Innova Trend-Umfrage würden fast zwei Drittel der Konsumenten gern neue Produkte mit traditionellen Geschmacksrichtungen probieren. „Mit der pflanzenbasierten Variation haben wir das Traditionsprodukt Nougat neu interpretiert“, kommentiert Carsten Braumann, Business Unit Leiter Schokolade. „Aber auch der Klassiker in Bio-Qualität überzeugt. Erste Produktvorstellungen bei Schlüsselkunden waren sehr positiv.“

SternLife: Bio Proteinriegel DELUXE mit besonderem Mehrwert

Trendiger Genuss steht auch bei der mitausstellenden SternLife im Mittelpunkt. Mit den neuen Bio Proteinriegeln bedient das Unternehmen zum einem den Wachstumsmarkt der Proteinriegel, zum anderen den Innova Top Trend 2025 „Ingredients and Beyond“. Danach stehen hochwertige Inhaltsstoffe und gesundheitliche Vorteile bei den Verbrauchern klar im Fokus. Proteinprodukte erreichen ein neues Level. Bestes Beispiel hierfür ist SternLifes Organic DELUXE Protein Bar.
Umhüllt von knackiger Zartbitter Schokolade, überzeugt der Riegel nicht nur durch seinen hohen Gehalt an Proteinen und Ballaststoffen, sondern vor allem auch geschmacklich.

Er verführt mit einer cremigen Füllung in den Geschmacksrichtungen Himbeer-Vanilla oder Erdnuss sowie crunchigen Crispies als Topping. „Mit dem neuen Riegel können konventionelle Marken ab sofort auch Konsumenten ansprechen, die Bio-Qualität wünschen“, so Marc van Essen, Business Unit Director. „Gleichzeitig können Bio-Marken ihr Sortiment um hochwertige Proteinriegel erweitern und ebenfalls neue Zielgruppen generieren.“ Organic DELUXE Protein Bar verbindet ein verführerisches Geschmackserlebnis mit gesundheitlichen Benefits. Er liefert damit den Mehrwert, den Anbieter für ihre Marken suchen – ob Eigenmarken für Drogerien und Retail, Lifestyle- oder Bio-Marken.

Messebesucher können die Neuheiten und das vielfältige Bio-Sortiment von HERZA und SternLife auf der BIOFACH in Nürnberg live erleben – am Gemeinschaftsstand des Landes Schleswig-Holstein, Stand-Nr. 9-335.

Über HERZA:
HERZA Schokolade GmbH & Co. KG mit Sitz in Norderstedt bei Hamburg zählt weltweit zu den führenden Anbietern von funktioneller Qualitätsschokolade für die weiterverarbeitende Industrie. Im Bereich kleinstückiger Schokolade für Müsli ist das Traditionsunternehmen sogar europäischer Marktführer. Darüber hinaus hat sich HERZA als Lohnproduzent mit der Entwicklung und Herstellung von funktionellen Riegeln einen Namen gemacht. Als Tochtergesellschaft der konzernunabhängigen, inhabergeführten Stern-Wywiol Gruppe mit insgesamt zwölf Tochterfirmen nutzt HERZA diverse Synergien. Dabei steht dem Unternehmen das gesammelte Know-how von rund 125 F&E-Spezialisten im großen Ahrensburger Technologiezentrum mit umfangreicher Anwendungstechnik zur Verfügung. Hinzu kommen gemeinsam genutzte Produktionsanlagen bis hin zur gruppeneigenen Logistik. Kunden profitieren hierbei von einem hohen Maß an Innovationskraft und Flexibilität.

HERZA Schokolade setzt auf farbenfrohe Vielfalt und kulinarische Nostalgie

Bild HERZA Bio Nougat-Schokolade @HERZA Schokolade

Quelle: HERZA Schokolade/ teamhansen / Manfred Hansen

Mit KI schneller zu besseren Photovoltaik-Materialien

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Perowskit-Solarzellen Eines aus einer Million: Künstliche Intelligenz hilft Forschenden bei der Suche nach neuen Materialien für hocheffiziente Solarzellen. (Foto: Kurt Fuchs/HI ERN)

Perowskit-Solarzellen gelten als flexible und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Solarzellen auf Siliziumbasis. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gehören zu einem internationalen Team, das innerhalb weniger Wochen neue organische Moleküle gefunden hat, mit denen sich der Wirkungsgrad von Perowskit-Solarzellen steigern lässt. Das Team kombinierte dabei geschickt den Einsatz von KI mit vollautomatischer Hochdurchsatz-Synthese. Die entwickelte Strategie ist auf andere Bereiche der Materialforschung übertragbar, etwa auf die Suche nach neuen Batteriematerialien. Die Forschenden berichten aktuell in Science (DOI: 10.1126/science.ads0901).

Wer unter 1 000 000 Molekülen jene herausfinden will, die als Leiter positiver Ladung Perowskit-Solarzellen besonders effizient machen, muss diese Million Moleküle herstellen und testen – oder so vorgehen, wie es Forschende rund um Tenure-Track-Professor Pascal Friederich vom Institut für Nanotechnologie des KIT und Professor Christoph Brabec vom HI ERN und getan haben. „Mit nur 150 gezielten Experimenten konnte ein Durchbruch erzielt werden, der sonst Hunderttausende von Tests erfordert hätte. Der entwickelte Workflow eröffnet neue Möglichkeiten für die schnelle und kosteneffiziente Entdeckung leistungsstarker Materialien in einer Vielzahl von Anwendungsfeldern“, sagt Brabec. Mit einem der so entdeckten Materialien steigerten sie den Wirkungsgrad einer Referenz-Solarzelle um rund zwei Prozent auf 26,2 Prozent. „Dieser Erfolg zeigt, dass man bei der Entwicklung neuer Energiematerialien mit einer geschickten Strategie enorm Zeit und Ressourcen einsparen kann“, so Friederich.

Ausgangspunkt am HI ERN war eine Datenbank mit den Strukturformeln von rund einer Million virtuellen Moleküle, die aus handelsüblichen Substanzen herstellbar wären. Von 13 000 dieser virtuellen Moleküle, nach dem Zufallsprinzip ausgelesen, berechneten die Forschenden am KIT mit etablierten quantenmechanischen Methoden Energieniveaus, Polarität, Geometrie und andere Merkmale.

KI-Training mit Daten von nur 101 Molekülen

Aus diesen 13 000 Molekülen wählten die Forschenden wiederum 101 Moleküle aus, die sich in ihren Merkmalen möglichst stark unterschieden. Diese wurden am HI ERN mit Hilfe eines Robotersystems automatisch hergestellt und damit ansonsten baugleiche Solarzellen gefertigt. Anschließend maßen sie deren Wirkungsgrad. „Für den Erfolg unserer Strategie war entscheidend, dass wir dank unserer hochautomatisierten Syntheseplattform wirklich vergleichbare Proben erzeugten und somit verlässliche Werte für den Wirkungsgrad ermittelten“, sagt Christoph Brabec, der die Arbeiten am HI ERN leitete.

Mit den erzielten Wirkungsgraden und den Merkmalen der zugehörigen Moleküle trainierten die Forschenden des KIT ein KI-Modell. Das Modell schlug dann weitere 48 Moleküle zur Synthese vor, basierend auf zwei Kriterien: ein erwartender hoher Wirkungsgrad und unvorhersehbare Eigenschaften. „Wenn sich das Machine-Learning-Modell bei der Prognose des Wirkungsgrades unsicher ist, lohnt es sich, das Molekül herzustellen, um es näher zu untersuchen“, erklärt Pascal Friederich das zweite Kriterium. „Es könnte mit einem hohen Wirkungsgrad überraschen.“

Tatsächlich ließen sich mit den von der KI vorgeschlagenen Molekülen überdurchschnittlich effiziente Solarzellen bauen, darunter auch solche, die modernste andere Materialien übertreffen. „Wir können nicht sicher sein, wirklich das Beste unter einer Million Moleküle gefunden zu haben, aber wir sind ganz gewiss nahe am Optimum“, sagt Friederich, Tenure-Track-Professor für Künstliche Intelligenz in der Materialwissenschaft.

KI versus chemische Intuition

Die Forschenden können die Molekülvorschläge der KI in gewissem Ausmaß nachvollziehen, da die verwendete KI angibt, welche Merkmale der virtuellen Moleküle für ihre Vorschläge ausschlaggebend waren. Es zeigte sich, dass sich die KI-Vorschläge teilweise auch auf Merkmale stützten, z.B. das Vorhandensein bestimmter chemischer Gruppen wie Amine, die Chemiker bisher weniger beachtet hatten.

Christoph Brabec und Pascal Friederich sind überzeugt, dass ihre Strategie vielversprechend für die Materialforschung auch in anderen Anwendungsbereichen ist oder auf die Optimierung ganzer Bauelemente ausgeweitet werden kann.

Die Forschungsergebnisse, die in Zusammenarbeit mit Forschenden der Universität Erlangen-Nürnberg, des südkoreanischen Ulsan National Institute of Science, der chinesischen Xiamen University und der University of Electronic Science and Technology in Chengdu, China, entstanden sind, wurden kürzlich im renommierten Journal „Science“ veröffentlicht. (ffr)

Originalpublikation
Jianchang Wu, Luca Torresi, ManMan Hu, Patrick Reiser, Jiyun Zhang, Juan S. Rocha-Ortiz, Luyao Wang, Zhiqiang Xie, Kaicheng Zhang, Byung-wook Park,Anastasia Barabash, Yicheng Zhao, Junsheng Luo, Yunuo Wang, Larry Lüer, Lin-Long Deng, Jens A. Hauch, Dirk M. Guldi, M. Eugenia Pérez-Ojeda, Sang Il Seok, Pascal Friederich, Christoph J. Brabec: Inverse design of molecular hole-transporting semiconductors tailored for perovskite solar cells. Science, 2024. DOI 10.1126/science.ads0901.

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 10 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 22 800 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

Mit KI schneller zu besseren Photovoltaik-Materialien
Science-Publikation: Forschende zeigen, wie der Einsatz maschinellen Lernens die Suche nach neuen halbleitenden Molekülen für Perowskit-Solarzellen enorm beschleunigt

Bild Eines aus einer Million: Künstliche Intelligenz hilft Forschenden bei der Suche nach neuen Materialien für hocheffiziente Solarzellen. (Foto: Kurt Fuchs/HI ERN)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Smart Energy Chain: Die erste grüne Blockchain für den Energiesektor

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Mit der Vision, den globalen Energiemarkt nachhaltiger und effizienter zu gestalten, hat das 2024 gegründete Krypto- und Energie-Unternehmen Smart Energy Provider Ltd. (SEP) kürzlich mit der Smart Energy Chain (SEC) die erste vollständig grüne Blockchain auf den Markt gebracht. Als Pionier in der Kombination von erneuerbaren Energien und innovativer Technologie vereint SEP Nachhaltigkeit mit modernster Technik – etwa durch die Entwicklung des patentierten 3D-Windgeräts, das neue Maßstäbe in der Energieerzeugung setzt.

Die SEC ist eine hochskalierbare, EVM-kompatible Blockchain, die Entwicklern und Unternehmen eine Plattform bietet, um dezentrale Anwendungen (DApps) für den Energiehandel und IoT-Integration zu realisieren.

Grüne Blockchain vereint Innovation und Nachhaltigkeit

Die SEC ermöglicht transparente und energieeffiziente Lösungen für den Energiesektor. Ihre Proof-of-Stake-Technologie reduziert Energieverbrauch, während die Ethereum-Kompatibilität die nahtlose Nutzung bestehender Tools und Anwendungen erlaubt. Dirk Delitz, CEO von Smart Energy Provider Ltd.: „Mit der SEC schaffen wir die Basis für eine nachhaltige, transparente und effiziente Energiezukunft.“

Kerntechnologien und Vorteile:

Native Kryptowährung Smart Energy Pay (SEP): Für Transaktionen, Staking und die Tokenisierung von Vermögenswerten.
Schnell und effizient: Über 100.000 Transaktionen pro Sekunde und niedrige Gebühren.
Tokenisierung: Unterstützung von Standards wie ERC-20 für Energiezertifikate und NFTs.
Neue Horizonte für den Energiesektor

Die SEC revolutioniert den Handel mit erneuerbaren Energiequellen und CO₂-Zertifikaten. Im Jahr 2025 plant das Unternehmen Smart Energy Provider mit der Smart Energy Chain-Plattform die Einführung eines NFT-Marktplatzes sowie einer Handelsplattform für CO₂-Zertifikate, ergänzt durch KI-gestützte Energieprognosen. „Unsere Blockchain-Technologie wird es Unternehmen ermöglichen, ihre Nachhaltigkeitsziele schneller und sicherer zu erreichen“, so Jean Pierre Hartl, Mitgründer von Smart Energy Provider.

Börsengang und innovative Technologien

Am 14. Oktober 2024 wurde der Smart Energy Pay (SEP) Coin erfolgreich an der Kryptowährungsbörse XT.com gelistet. Der Börsengang markiert einen wichtigen Meilenstein für SEP und bietet Investoren weltweit die Möglichkeit, an der Entwicklung einer nachhaltigen Energiezukunft teilzunehmen.

Zusätzlich zur SEC arbeitet Smart Energy Provider Ltd. an der Entwicklung des 3D Wind Device, einer innovativen Windturbinentechnologie, die das Potenzial hat, jährlich bis zu 150 Millionen Kilowattstunden saubere Energie zu erzeugen – genug für 200.000 Haushalte. Produktpartner ist hierbei die Grohe Technology GmbH, ein mittelständisches Unternehmen aus dem Schwarzwald mit über 100 Mitarbeitern und einer 50-jährigen Geschichte. Ursprünglich als führender Anbieter von Messing-Drehteilen bekannt, hat sich die Grohe Technology GmbH zu einem innovativen Technologielieferanten weiterentwickelt, der heute maßgeschneiderte Lösungen für diverse Branchen bietet.

Bild:SEP Coin

Quelle:Smart Energy Provider Ltd.

Regional Cup Nordschwarzwald: OnlyGreens aus Ispringen zieht ins Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2024/2025“ ein

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Mit dem Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ sucht das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus bereits zum elften Mal nach den einfallsreichsten Geschäftsideen und besten Gründerinnen und Gründern im Land.

Dafür finden in ganz Baden-Württemberg Vorentscheide für das Landesfinale statt, die eigenverantwortlich durch die Partner organisiert werden. Der Regional Cup Nordschwarzwald fand am 11. Dezember 2024 statt. Gründer Sven-Erik Asmussen überzeugte mit seiner Geschäftsidee einer modularen und vertikalen Anbaulösung für den Indoor-Anbau von Microgreens und Blattgemüsesorten die Jury und zieht ins Landesfinale 2025 ein.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gratuliert dem frisch gekürten Landesfinalisten und betont: „Ich freue mich, dass die IHK Nordschwarzwald, die Handwerkskammer Karlsruhe, das Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim/Kreativwirtschaft, die Hochschule Pforzheim, der Förderverein der Hochschule Pforzheim (FAV), die Sparkasse Pforzheim Calw und die Volksbank pur Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid die Gelegenheit gibt, sich und ihre innovativen Geschäftsideen zu präsentieren. Gründerinnen und Gründer gestalten mit ihren innovativen Geschäftsideen die Zukunft unserer Wirtschaft entscheidend mit. Deshalb wollen wir sie mit unserer Landeskampagne ‚Start-up BW‘ bestmöglich bei ihren Vorhaben unterstützen. Durch die Teilnahme am ‚Start-up BW Elevator Pitch‘ können sie ihre Geschäftsmodelle in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit präsentieren und so wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung ihrer Unternehmen knüpfen.“

Beim Regional Cup Nordschwarzwald präsentierten neun Teams ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury.

Zum „Start-up BW Elevator Pitch“
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg führt den Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ seit Oktober 2013 als Baustein der Landeskampagne „Start-up BW“ durch. In der Wettbewerbsrunde 2024/2025 werden die Vorentscheide von den Partnern von Start-up BW durchgeführt. Sie schicken ihre Landesfinalisten in das Landesfinale „Start-up BW Elevator Pitch“.

Die Gründerinnen, Gründer und Start-up-Teams haben in der Regel drei Minuten Zeit, um die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Teams werden von einer qualifizierten Jury bewertet. Beim Vorentscheid sollen mindestens 7 Start-ups, Gründerinnen und Gründer pitchen.

Für den Landesfinalisten gelten folgende Kriterien, um sich für das Landesfinale zu qualifizieren:

  • Das Start-up / die Gründerin / der Gründer ist am Tag des Wettbewerbs mindestens 18 Jahre alt.
  • Das Start-up / die Gründerin / der Gründer hat zum Zeitpunkt des Wettbewerbs nicht länger als 5 Jahre an der konkreten Umsetzung der Geschäftsidee gearbeitet, befindet sich in der Projekt- beziehungsweise Vorgründungsphase oder hat bereits gegründet.
  • Es muss sich um eine konkrete Geschäftsidee handeln. Fiktive Geschäftsideen können leider nicht berücksichtigt werden.
  • Der Standort des Unternehmens ist in Baden-Württemberg.
  • Die Geschäftsidee wurde nicht bereits im Rahmen des „Start-up BW Elevator Pitch“ präsentiert.

Bild:Quelle: Tobias Blank für IHK Nordschwarzwald

Quelle:Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

PM-International verkündet Rekorde auf dem Leadership Event 2024

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PM-International verkündet Rekorde auf dem Leadership Event 2024

PM-International setzte mit seinem Leadership Event 2024 in Berlin, Deutschland, einen neuen Meilenstein. Über 2.200 Top-Führungskräfte aus der ganzen Welt kamen zusammen, um zukünftige Strategien zu diskutieren und Erfolge zu feiern. Dieses Event markiert das größte Leadership Event in der Geschichte des Unternehmens und unterstreicht dessen kontinuierliches Wachstum.

Die Zukunft von PM-International: „Großes steht bevor“, sagt Rolf Sorg

CEO und Gründer Rolf Sorg nutzte die Gelegenheit, um einen Einblick in eine bedeutende Produktinnovation im Bereich der FitLine-Nahrungsergänzungsmittel zu geben, die für 2025 geplant ist. Er kündigte eine „Produktrevolution“ an, die das Potenzial hat, den Markt für Nahrungsergänzungsmittel zu transformieren und neue Chancen für die Vertriebspartner von PM-International zu schaffen. Obwohl noch keine Details bekannt gegeben wurden, sorgte die Ankündigung und erste Produktmeinungen für spürbare Begeisterung bei den Anwesenden.

In der Direktvertriebsbranche hat sich PM-International an der Spitze etabliert. Mit einem Außenumsatz von über 3 Milliarden US-Dollar in der PM-International-Gruppe im Jahr 2023 und Platz 6 in der „DSN Global 100“-Liste der größten Direktvertriebsunternehmen weltweit ist das nächste Ziel des Unternehmens, zu den TOP 5 der Branche zu gehören. Dieses Wachstum spiegelt das immense Engagement und die Leistungsbereitschaft der Vertriebspartner von PM-International weltweit wider.

2,376 Millionen Euro für Kinder in Not

PM-International teilt weiterhin den Erfolg. Ein bedeutender Moment des Events war die Ankündigung von Vicki Sorg, Charity-Botschafterin von PM-International, dass die PM We Care Stiftung ihre jährliche Spende zur Unterstützung von bedürftigen Kindern erheblich erhöht. PM We Care spendet 2,376 Millionen Euro an die Hilfsorganisation World Vision. Mit diesem Beitrag wird das Unternehmen weitere 600 Kinder unterstützen, wodurch sich die Gesamtzahl der unterstützten Patenkinder weltweit auf 6.600 erhöht. Die Partnerschaft mit World Vision, die vor über 20 Jahren begann, hat bereits Tausenden von Kindern Zugang zu Bildung, sauberem Wasser und medizinischer Versorgung ermöglicht. „PM-International ist stolz darauf, der größte Unternehmenspate von World Vision zu sein und nachhaltige Veränderungen zu fördern“, erklärte Vicki Sorg. Die neueste jährliche Spende umfasst noch nicht alle direkten Spenden und Nothilfemaßnahmen, die PM-International ebenfalls bereitstellt.

Verpflichtung mit klarem Fokus

In seiner Rede hob Rolf Sorg die erfolgreiche Verpflichtung von PM-International zum Direktvertriebsmodell hervor. Er betonte, dass das Unternehmen auch weiterhin ausschließlich auf diesen Vertriebskanal setzt und keine Pläne hat, Omnichannel-Modelle einzuführen.

Rolf Sorg schloss mit den Worten: „Direktvertrieb ist nicht nur ein Teil unserer Vergangenheit bei PM-International; es ist unsere Gegenwart und unsere Zukunft.“ Diese klare Haltung spiegelt das Vertrauen des Unternehmens in die Stärke und Relevanz des Direktvertriebs wider. Die neuesten Wachstumsrekorde aus dem Jahr 2024 bestärken diese Entscheidung: Im November wurde eine Rekordzahl neuer Vertriebspartner registriert, und die PM-International-Gruppe verzeichnete den höchsten monatlichen Außenumsatz in der Firmengeschichte. Diese Errungenschaften unterstreichen die positive Entwicklung und das Wachstumspotenzial des Unternehmens.

Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich PM-International optimistisch. Die Kombination aus innovativen Produkten, einem starken Engagement für den Direktvertrieb und einem klaren Bewusstsein für soziale Verantwortung bildet die Grundlage für weiteres nachhaltiges Wachstum. Das Unternehmen ist entschlossen, seine Position in der Branche weiter zu stärken und gemeinsam mit seinen Vertriebspartnern neue Meilensteine zu erreichen.

Bild:Vicki Sorg übergibt den Scheck

Quelle:PM-International AG

EpiQ-Kollektion von Airpaq

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EpiQ-Kollektion von Airpaq Airpaq_Rolltop_Ultrasuede_Schwarz_2_Copyright_Airpaq

Luxus für jeden Tag – die neue EpiQ-Kollektion von Airpaq

Wer einmal das Gefühl von hochwertigen Sitzen in einem Premium-Fahrzeug erlebt hat, weiß, wie besonders sich Luxus anfühlen kann. Mit der neuen EpiQ-Kollektion von Airpaq gibt es das jetzt auch für den Alltag – ganz ohne teures Auto. Das Kölner Taschenlabel bringt die drei beliebtesten Modelle nämlich in dem neuen Ultrasuede-Material auf den Markt: den Rolltop, die Moonbaq und die Hipbaq. Der Stoff überzeugt mit seiner samtigen Haptik und einem edlen Look – so wie man ihn sonst aus teuren Autos kennt. Das Beste: Die Airpaq-Modelle sehen nicht nur hochwertig aus, sie sind auch langlebig und setzen ein Zeichen für Nachhaltigkeit, denn sie werden wie gewohnt aus Ausschussware aus der Automobilindustrie gefertigt – stilvolles Upcycling der Extraklasse, wie man es von Airpaq kennt.

Gut verpackt

Die Airpaq-Klassiker gibt es ab sofort in einem neuen EpiQ-Gewand aus Ultrasuede. Der Rolltop EpiQ ist der perfekte Alltagsbegleiter mit 21 Liter Stauraum, Laptop- und Flaschenfach und damit optimal für die Uni, Schule oder Arbeit. Die Moonbaq EpiQ ist eine stylische Umhängetasche in Halbmondform und bietet garantiert genug Platz für alles, was dir wichtig ist. Für Tage, an denen man weniger Gepäck braucht, ist die Hipbaq EpiQ mit extra langem Tragriemen für deinen perfekten Crossbody-Look die richtige Wahl. Alle drei Modelle gibt es ab sofort in Luna, einem Mondgrau und Midnight, einem Nachtschwarz, die Moonbaq kommt außerdem auch noch in Forest, einem Waldgrün.

Nachhaltig, vegan und perfekt für jedes Abenteuer

Ultrasuede vereint Nachhaltigkeit mit Ästhetik. Es fühlt sich an wie Leder, kommt aber komplett ohne Tierleid aus. Das Material ist extrem strapazierfähig, temperaturbeständig und super pflegeleicht – perfekt für den Alltag und jedes Abenteuer! Natürlich bleibt auch das Thema Upcycling im Fokus: Airpaq nutzt die Produktionsüberschüsse und Ausschussware aus der Automobilindustrie und schenkt dem innovativen Material in Form von Taschen und Rucksäcken ein neues Leben. Alle Produkte von Airpaq werden fair in einem Familienbetrieb in Rumänien produziert.

Über Airpaq
„Upcycling bedeutet Wertschätzung für unseren Planeten.“ Unter diesem Motto stellt das Kölner Start-up Airpaq unter fairen Bedingungen innerhalb der EU nachhaltige Rucksäcke und Accessoires aus Autoschrott her. Sie verwenden dazu Airbags und Sitzgurte aus der Ausschussware der Autoindustrie sowie Gurtschlösser vom Schrottplatz. Ihr Ziel ist es, einen kreativen und bedachten Umgang mit den kostbaren und knappen Ressourcen unseres Planeten zu fördern.

Bildcredit © Airpaq

Die Ultrasuede-Kollektion ist in Schwarz und Grau erhältlich. Der Airpaq Rolltop EpiQ kostet 249 Euro, die Moonbaq liegt bei 119 Euro und die Hip Baq bei 69 Euro.

Quelle Cleo Public Relations

Beauty Talk mit éclat

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eclat mutter und tochter

Wie die Mutter, so die Tochter – Beauty Talk mit éclat

Family is everything. Wie wichtig Familie in unserem Leben ist, wissen wir nur zu gut – und auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, so gibt uns Familie Verbundenheit, Zusammenhalt und Wertschätzung zueinander. Das Mutter-Tochter Duo Filiz und Gamze Ulker, beide Female Founder der Beauty Kollagen Brand éclat, hat genau diese Werte in ihr Familienunternehmen eingebracht. Tochter Gamze steht ihrer Mutter Filiz sehr nahe und hat schon von klein auf gelernt, wie Filiz mit viel Freude und Passion eine eigene Drogerie mit Schönheitsprodukten geleitet hat.

Gefolgt von ihrer Vision, hat Gamze all die Weisheit und Erfahrung ihrer Mutter mit ihren eigenen Vorstellungen vereint und gemeinsam wurde éclat gegründet. Èclat ist Beauty Kollagen für den Körper und für die Seele, ganz gleich ob in jungen oder in reifen Jahren. Da die Kollagenproduktion vor allem nach dem 25. Lebensjahr abnimmt, können wir mit einer gesunden und glücklichen Lebensweise, Achtsamkeit im Alltag, einer bewussten Ernährung und einer regelmäßigen Beauty Routine (z.B. mit éclat) auch weiterhin für ein strahlendes Aussehen und Wohlbefinden sorgen. Ihre ganz persönlichen Beauty Erfahrungen haben Mutter und Tochter hier mit uns geteilt.

The Secret of True Beauty: Im Gespräch mit éclat Female Founder Gamze Ulker und Mutter Filiz

1. Verraten Sie uns Ihr Geheimnis wahrer Schönheit.

Gamze: Mein größtes Schönheitsgeheimnis ist die Beständigkeit, ganz gleich ob es um meine Skincare Routine geht oder um die regelmäßige Einnahme von éclat Kollagen (z.B. Marine Kollagen Beauty Blend) kurz vor dem Schlafengehen. Das Geheimnis liegt darin, Gewohnheiten aufzubauen und an ihnen festzuhalten. Ich habe gelernt, dass kleine tägliche Handlungen im Laufe der Zeit verändernde Auswirkungen haben können.
Filiz: Für mich kommt wahre Schönheit von innen. Es geht nicht nur um die Produkte, die wir verwenden, sondern auch darum, wie wir unseren Körper und Geist nähren. Kollagen ist ein Teil davon, aber auch eine positive Einstellung, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr sind wichtig.

2. Wie und wann haben sich Ihre Haut, Ihr Körper und Ihr Wohlbefinden seit der Einnahme von éclat verändert?

Gamze: Ich habe innerhalb der ersten paar Monate Veränderungen bemerkt. Meine Haut fühlte sich praller und frischer an, besonders in den Wintermonaten, wenn sie normalerweise trocken ist. Allgemein war ich auch weniger müde, was ich anfangs gar nicht erwartet hatte, aber ein toller Nebeneffekt war.
Filiz: Das Erste, was mir auffiel war, dass ich besser schlief und, was ebenso wichtig war, weniger Gelenk- und Muskelschmerzen hatte. Nach einem langen und aktiven Tag wachte ich nicht mehr mit schmerzenden, steifen Gelenken auf. Es ist unglaublich, sich so viel besser zu fühlen, besonders nach 60 – es ist wie ein echter Selbstvertrauensschub!

3. Welche anderen Selfcare Aktivitäten oder Rituale pflegen Sie jeden Tag?

Gamze: Ich lege großen Wert auf Bewegung, sei es ein Workout oder nur ein Spaziergang in der Natur – es hilft mir, mich zu entspannen. Ich schwöre auch darauf, morgens Tagebuch zu führen, um den Tag mit Klarheit und Dankbarkeit zu beginnen.
Filiz: Ich halte meine Morgen gerne einfach und beruhigend, mit einer Tasse Tee und etwas Zeit zum Nachdenken. Ich praktiziere regelmäßig Achtsamkeit und nehme mir Zeit für Stretching oder leichtes Yoga – das ist gut für Körper und Geist.

4. Warum haben Sie sich entschieden, als Familienteam für éclat zusammenzuarbeiten?

Gamze: Meine Mutter war schon immer meine größte Inspiration. Durch die Zusammenarbeit mit ihr kann ich ihre Weisheit und Erfahrung mit meiner Vision und Energie kombinieren. Éclat ist unser gemeinsames Leidenschaftsprojekt und ich liebe es, dass wir es zusammen aufbauen können.
Filiz: Gamze und ich haben schon immer eine Liebe für Schönheit und Wellness geteilt, daher war es ganz natürlich, éclat zu gründen. Wir bringen unterschiedliche Perspektiven ein, aber unsere gemeinsamen Werte – Authentizität und Qualität – halten uns auf einer Linie.

5. Welche (Neujahrs-)Vorsätze haben Sie für 2025?

Gamze: Für 2025 werde ich mich darauf konzentrieren, éclat in neue Kategorien wie Darmgesundheit und Gelenkgesundheit auszuweiten, um einen umfassenderen Ansatz für Wellness zu bieten. Privat möchte ich mehr Zeit mit meinem Mann und meiner Tochter verbringen. Außerdem erwarten wir 2025 Familienzuwachs, daher freue ich mich schon auf dieses neue Kapitel.
Filiz: Mein Vorsatz ist, weiterhin zu lernen und neugierig zu bleiben – egal, ob es um Schönheit, Gesundheit oder etwas ganz Neues geht. Ich hoffe, dass wir mit éclat mehr Frauen dazu inspirieren können, in sich selbst und ihr Wohlbefinden zu investieren.

Über éclat
éclat wurde 2020 in den Niederlanden gegründet. Female Founder Gamze Ulker und ihre Mutter Filiz haben als Mutter-Tochter Duo ihre jeweiligen Stärken eingesetzt, um den perfekten Collagen Beauty Booster zu kreieren. Filiz betreibt seit vielen Jahren eine eigene Drogerie, in der sie stets ein Auge für starke Formeln bei Nahrungsergänzungsmitteln und Hautpflegeprodukten hat. Gamze hat neben ihrem Studium in der Schönheitsbranche gearbeitet und erkannt, wie wichtig schöne und strahlende Haut ist, um in Würde zu altern. So ist éclat entstanden. Auf Französisch bedeutet éclat „strahlen“ und genau dafür steht die Marke: Strahlen von innen heraus. éclat ist eine Beauty-Marke unserer Zeit. Von Jung bis Alt. Von Frau bis Mann. Sie setzt auf Vielfalt und legt Wert darauf, dass die Produkte für jede:n zugänglich sind. Aus Liebe und Fürsorge zu sich selbst.

Die Produkte von éclat sind Online erhältlich. Sie kosten ab 39,95€ (z.B. Marine Kollagen Booster mit 30 Sachets)

Bild @éclat

Quelle Sonja Berger Public Relations

Vitaler Start ins neue Jahr

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vitaler start Energieküche Quelle:  Stefan Ringler (Das Walchsee Aktivresort)

Bewegung und Verwöhnmomente, Gesundheit stärken und entspannen – so beginnt das neue Jahr kraftvoll und ausgeglichen. Im Das Walchsee Aktivresort finden Gäste ideale Bedingungen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen und neue Energie für den Alltag zu tanken. Für Langlaufbegeisterte bleiben hier in einem der größten Langlaufgebiete Österreichs keine Wünsche offen. Eingebettet in die beeindruckende Winterlandschaft des Tiroler Kaiserwinkls bietet das Resort nicht nur höchsten Komfort und erstklassigen Service, sondern auch direkten Anschluss an die bestens präparierten Loipen der Region.

Langlauftipps direkt vom Profi

Johannes Harasser ist der erfahrene Langlaufguide und -trainer im Das Walchsee Aktivresort. Mit über zehn Jahren Erfahrung im Biathlon-Weltcup bietet er sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Langläufern professionelle Unterstützung. Wer den Langlaufsport neu entdeckt, nimmt am kostenlosen „Kennenlernkurs“ teil und findet so unter fachkundiger Anleitung schnell Freude am Langlaufen in der überwältigenden Bergkulisse – egal, ob im klassischen oder im Skating-Stil. Für alle, die ihre Technik verfeinern wollen, werden individuelle Privatstunden angeboten – ein maßgeschneidertes Training, das persönliche Fortschritte garantiert. Neben den verschiedenen Langlaufkursen organisiert Johannes Harasser auch spezielle Langlaufcamps, die Technikschulung, gemeinsame Aktivitäten und Wellness-Angebote kombinieren. Ein Langlaufcamp dauert drei Tage und kann im Zeitraum vom 7. Januar bis 6. Februar 2025 gebucht werden.

Die hauseigene Langlaufschule sowie ein hochwertiger Ausrüstungsverleih sorgen dafür, dass sowohl Anfänger als auch versierte Langläufer optimal betreut sind. Zusätzlich steht eine kompetente Skiwerkstatt bereit, wo der Langlaufprofi für den perfekten Service sorgt – vom Wachsen und Schleifen bis hin zu individueller Beratung. So bleibt die Ausrüstung stets in Top-Zustand, damit die Gäste ihren Lieblingssport in vollen Zügen genießen können. Und Das Walchsee Aktivresort hat noch ein „Ass im Ärmel“: Die neue Laser-Biathlonanlage macht die Faszination des Biathlonsports hautnah erlebbar. Unter Anleitung eines qualifizierten Trainers erlernen Interessierte die Kunst der Atem- und Schießtechnik und tauchen in ein authentisches Sporterlebnis ein.

Move & Relax. Balance your life.

Die innovative Move & Relax Philosophie im Das Walchsee Aktivresort bringt Bewegung, Entspannung und Ernährung in harmonischen Einklang. Dabei profitieren Gäste von spezialisierten Sportwissenschaftlern und nehmen wertvolle Tipps für den Alltag mit. Inspirierende Gruppentrainings aller Levels und der vielseitige Move Bereich bieten hervorragende Möglichkeiten zum Sporteln, zum Aufwärmen vor dem Langlaufen oder zum Cool-Down nach einem aktiven Tag. Nach dem Genuss an der frischen Winterluft warten entspannende Stunden in den Saunalandschaften und in dem großzügigen In- und Outdoor-Pool. Wann, wenn nicht im Urlaub, findet man die Zeit, eine wohltuende Massage zu genießen oder sich ein belebendes Beauty-Treatment zu gönnen. Abgerundet wird das harmonische Urlaubserlebnis durch die vitale Energy-Küche, die ausgewogene Ernährung und kulinarischen Genuss miteinander verbindet.

Schneesicherheit für Langläufer

Mit 253,5 bestens präparierten Loipenkilometern, die kostenlos benützt werden können, und dem renommierten Loipengütesiegel des Landes Tirol ist die Region Kaiserwinkl wie geschaffen für Langläufer. Als Mitglied der Cross Country Ski Holidays hat sich Das Walchsee Aktivresort unvergesslichen Momenten für Langläufer verschrieben. Selbst bei wenig Schnee garantieren beschneite Kunstschneeloipen gute Bedingungen, sodass die Gäste des Das Walchsee Aktivresorts den Winter auf den Loipen genießen können. Eingebettet in die wunderschöne Natur und umrahmt von majestätischen Bergen eröffnet sich Langläufern ein atemberaubendes Panorama.

Kraftvoller Rückzugsort

Aktivität, Erholung und Genuss verschmelzen im Das Walchsee Aktivresort zu einem besonderen Wintererlebnis. Seit Mai 2024 ergänzt die stilvolle See-Dependance Lakeside das Resort um 22 exklusive Suiten, ein À-la-Carte Restaurant und eine moderne Bar – ein Rückzugsort am See, der zur winterlichen Ruhe und Entschleunigung einlädt und dabei Kraft schenkt.

Das Walchsee Aktivresort ist ein Hotel der Pletzer Resorts. Die innovative Move & Relax Philosophie bereichert eine Auszeit inmitten der beeindruckenden Landschaft am Walchsee und am Fuße des Kaisergebirges. Das Walchsee Aktivresort bietet 88 Zimmer. Mit der neuen See-Dependance Das Walchsee Lakeside wird das Angebot um 22 hochwertig ausgestatteten Suiten in direkter Lage am See ergänzt. Die Pletzer Resorts wurden im Jahr 2018 gegründet, mit Sitz in Hopfgarten in Tirol. Die Pletzer Resorts haben insgesamt 474 Zimmer und Suiten in fünf Resorts.

Langlaufcamp mit Johannes Harasser (im Zeitraum von 07.01.– 06.02.2025)
Leistungen: 3 Übernachtungen inkl. Frühstück und Abendessen, 3-tägiger Langlaufkurs mit Johannes Harasser (mit über 10 Jahren Biathlon-Weltcup-Erfahrung), Get Together am ersten Abend, 1 x Hüttenabend, 1 x Ganzkörpermassage, 1 x Multifunktionstuch, Late Check-Out, Eintritt Move & Relax Bereich, Teilnahme am wöchentlichen Aktivprogramm, Kaiserwinkl Card mit vielen Vergünstigungen in der Region, Badetasche, kostenloses WLAN – Preis p. P.: ab 826 Euro, Equipment zubuchbar

Vitaler Start ins neue Jahr im Das Walchsee Aktivresort: Langlaufen im Tiroler Kaiserwinkl

Bild Energieküche Quelle:  Stefan Ringler (Das Walchsee Aktivresort)

Quelle mk Salzburg

2025: Endlich effizientere Meetings

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2025: Endlich effizientere Meetings anne m schüller portrait mit hut

Meetings sind ein Spiegelbild der Unternehmenskultur – und Gradmesser für das Überleben am Markt. Denn Entscheidungen, die für die Zukunft einer Firma maßgeblich sind, fallen ja meistens in Meetings. Wem also die besseren Meetings gelingen, wird zu einem Überflieger der Wirtschaft.

Daniela ist spät dran. Ihr Kleiner musste in den Kindergarten und hat gequengelt. Das Meeting beginnt während der Fahrt ins Büro. Sie schaltet sich via Handy zu, versucht, sich zu zeigen und diskutiert mit. Während des Fahrens! Jeder Tag ist voll mit Besprechungen aller Art. Ihre Arbeit kann sie nur schaffen, wenn sie während eines Meetings E-Mails beantwortet und Powerpoints vorbereitet. Sie trägt Videocalls, die es gar nicht gibt, in ihren Kalender ein, um wenigstens ab und an Luft zu bekommen.

Den anderen im Unternehmen geht es genauso. Höchste Zeit also, die internen Meetings zu optimieren und effizienter zu machen. Aber wie? Im ersten Schritt wird das Bestehende hinterfragt: Anzahl, Form, Inhalt, Ort, Teilnehmende, Dauer, alles kommt auf den Prüfstand. Meetingmarathons, Geschwafel, Plänkeleien, Endlosdebatten und Ergebnisarmut sind reinste Verschwendung. Dafür hat niemand noch länger Zeit.

Das Ziel ist klar: Meetings müssen Ergebnisse bringen, vor allem schnelle, gute Entscheidungen, damit der Sprung in die Zukunft gelingt. Ergo: Die Zeit wird gestrafft. Ins Meeting darf nur, wer zum Thema einen Beitrag leisten kann. Unnötiges wird rigoros ausgemistet. Und der Ablauf für ein optimales Meeting wird definiert.

Die Grundregeln für eine hohe Meetingeffizienz

Die Grundregel bei einem Meeting lautet: Jeder Teilnehmende handelt zu jedem Zeitpunkt nach bestem Wissen, Gewissen und Kenntnisstand. Zudem ist jeder Anwesende verantwortlich dafür und trägt mit seinem Verhalten dazu bei, dass das Meeting gelingt. Basis dafür sind die folgenden Meeting-Grundsätze:

Wir pflegen einen wertschätzenden Umgang miteinander.
Jeder hat die Pflicht und das Recht, seine Meinung zu sagen.
Wir fassen uns kurz und hören einander respektvoll zu.
Jeder spricht nur dann, wenn er Relevantes/Substanzielles vorbringen kann.
Jeder kommt bei Diskussion und Entscheidungen gleichwertig zu Wort.

Ein effizientes Meeting, egal ob physisch oder remote, dauert maximal 50 Minuten, damit die Teilnehmenden zwischen zwei Meetings, die am besten zur vollen Stunde beginnen, eine Verschnaufpause haben. So kommt ihr immer pünktlich zum nächsten Meeting. Zudem bleibt Zeit für den Gang zur Kaffeeküche oder anderswohin, für das Beantworten eiliger Mails oder die Einstimmung auf das neue Meeting.

Zwei besondere Rollen, damit Meetings gelingen

Im Meeting selbst gibt es zwei besondere Rollen: die des Moderators/der Moderatorin und die des guten Gewissens. Beide Rollen rollieren, sie werden also in jedem Meeting von einer anderen Person eingenommen, damit jeder das mal übt.

>> Die Moderation: Der/die Moderator:in, manchmal auch Facilitator:in oder Head of Meeting genannt, kümmert sich um die inhaltlichen Aspekte und – unterstützt durch automatisierte Prozesse – um einen zielführenden Ablauf:

Er/sie erfragt von den Teilnehmenden die Tagesordnungspunkte mit Zeitangaben.
Er/sie stellt diese im Vorfeld in Form einer Agenda für alle Teilnehmenden bereit.
Er/sie beschafft bei physischen Meetings den Raum, Bestuhlung und Verpflegung.
Er/sie organisiert die notwendige Technik, bei Bedarf auch Moderationsmaterial.
Er/sie moderiert den Ablauf laut Agenda und achtet auf die Einhaltung der Zeit.
Er/sie erstellt eine Dokumentation der Ergebnisse/Entscheidungen/Beschlüsse.

>> Das gute Gewissen: Das Gewissen sorgt sich um die emotionale Hygiene im Meeting. Wer als Gewissen spricht, signalisiert das als Teilnehmer:in zum Beispiel so: „In meiner Rolle als Gewissen möchte ich an die Kommunikationsregeln erinnern, auf die wir uns im Rahmen des letzten Klärungsmeetings geeinigt haben.“ Läuft eine Diskussion aus dem Ruder, stellt das Gewissen Fragen wie diese:

War das die kürzeste Form, in der du das Thema ansprechen konntest?
War das jetzt wertvoll und würdigend gedacht?
War das ein Beitrag, der zur Effizienz des Meetings beitragen konnte?

Die vereinbarten Regeln können auf Schilder geschrieben werden und liegen für das Gewissen zum Hochhalten parat: kurzfassen, zuhören, wertschätzen, ausreden lassen. Zudem hat das Gewissen eine Zimbel zur Hand. Wird viel gejammert, eine Idee zerfleddert, wird es zynisch oder ein Angriff „persönlich“, kann sie erklingen. Für die Dauer des zarten Nachhalls überlegt jeder still, wie man es besser machen kann.

Fünf Bausteine für den optimalen Meetingverlauf

Der Ablauf eines effizienten Meetings kann sich in fünf Bausteine gliedern:

>> Baustein 1: Check-in. Er dient der Begrüßung und dem Ankommen im Meeting. Jeder kann, muss aber nicht, ganz kurz sagen, wie es ihm geht, was ihn umtreibt, erfreut oder belastet. Vor allem bei virtuellen Meetings kann dies helfen, das Befinden der einzelnen Teilnehmenden situativ zu erfassen. Alle Aussagen werden akzeptiert, jedoch nicht diskutiert oder kommentiert, auch nicht mit „Späßchen“.

>> Baustein 2: Emotion. Man beginnt ein Meeting niemals mit Misserfolgen (unerreichte Planzahlen usw.), sondern mit einer frohen Botschaft, etwa dem „High-Five der Woche“. Das kann ein besonderes Team-Erlebnis, ein Lernerfolg, eine Spitzenbewertung im Web, ein toller Pressebericht, eine Ehrung, ein kennzahlenmäßig gutes Ergebnis sein. Oder unter dem Motto „Der Kunde spricht“ werden Erfolgsgeschichten erzählt, in denen es um gelungenes Kundenbeziehungsmanagement geht. Weshalb das? Kein Sportler führt sich sein Misslingen vor Augen, wenn er zum nächsten Sieg eilen will. Er visualisiert seine größten Erfolge.

>> Baustein 3: Interaktion. Dies ist der zeitintensivste Baustein. Nun werden die anstehenden Punkte aus der vorab erstellten und mit Zeitfenstern versehenen Agenda diskutiert, entschieden und in ein To-do-Protokoll überführt. Punkte, die sich erst im Verlauf des Meetings aufgetan haben, werden in eine Pufferzone ans Ende des Meetings gestellt oder je nach Priorität und Umfang in die Agenda des Folgemeetings übertragen.

Um den Ablauf zu beschleunigen, stellt der Einreicher hinter seinen Tagesordnungspunkt ein I, ein B oder ein E, damit klar ist, welches Ziel er angehen will.

I bedeutet Information und bildet die Ausnahme, weil Informationen normalerweise auf andere Weise fließen können und sollen als in einem Meeting.

B bedeutet Beratung. Hier geht es darum, möglichst viele verschiedene Blickwinkel zu einem Thema zu beleuchten oder eine größere Bandbreite an Meinungen einzuholen. Wird hingegen nur eine zweite Meinung benötigt, wird diese außerhalb des Meetings vorab eingeholt und dann vorgetragen.

E bedeutet Entscheidung. Hierzu werden im Vorfeld alle notwendigen Infos verteilt, so dass die Teilnehmenden vorbereitet sind und Entscheidungen zügig treffen können. Statt langer Diskussionsrunden werden schnelle Entscheidungsverfahren gewählt, bei Online-Meetings z. B. Mentimeter.

>> Baustein 4: Reflexion. Jedes Meeting verdient eine Kurzreflexion. Ziel ist die fortlaufende Optimierung der Meeting-Performance. Wer etwas dazu sagen will, sollte seinen wichtigsten Punkt in einem Satz benennen. Nimmt man sich mehr Zeit, weil das Verbessern eine hohe Priorität hat, wird das Feedback schriftlich in Spalten festgehalten. Spalte 1: Was war heute gut? Spalte 2: Was sollten wir beim nächsten Meeting anders machen? Bei mehreren Punkten in der Verbesserungsspalte wird gemeinsam ein Punkt priorisiert. Dieser wird in die Agenda des Folgemeetings aufgenommen. Bei dessen Beginn wird daran erinnert. Die Umsetzung wird in einer Erledigt-Spalte notiert.

>> Baustein 5: Check-out. Am Ende des Meetings gibt jeder, der möchte, ein kurzes Abschluss-Statement. Dabei kann man etwas zum eigenen Befinden sagen, wichtige Geschehnisse im Meeting benennen oder einem Kollegen für etwas danken. Eine solche Wertschätzungskultur kommt allen Beteiligten und dem gesamten Betriebsklima zugute. Sie hebt die Stimmung der Gruppe und bringt Lebensqualität an den Arbeitsplatz.

Das Buch zum Thema

Anne M. Schüller: Bahn frei für Übermorgengestalter
Gabal Verlag 2022, 216 S., 24,90 €, ISBN 978-3967390933

Das Buch zeigt 25 rasch umsetzbare Initiativen und weit über 100 Aktionsbeispiele, um zu einem Überflieger der Wirtschaft zu werden. Kompakt und unterhaltsam veranschaulicht es jedem, der helfen will, eine bessere Zukunft zu gestalten, die maßgeblichen Vorgehensweisen in drei Bereichen: Wie machen wir die Menschen stärker, das Zusammenarbeiten besser und die Innovationskraft im Unternehmen größer.

Die Autorin

Anne M. Schüller ist Managementdenker, Keynote-Speaker, mehrfach preisgekrönte Bestsellerautorin und Businesscoach. Die Diplom-Betriebswirtin gilt als führende Expertin für das Touchpoint Management und eine kundenzentrierte Unternehmensführung. Zu diesen Themen hält sie Impulsvorträge auf Tagungen, Fachkongressen und Online-Events. 2015 wurde sie für ihr Lebenswerk in die Hall of Fame der German Speakers Association aufgenommen. Beim Business-Netzwerk Linkedin wurde sie Top-Voice 2017 und 2018. Von Xing wurde sie zum Spitzenwriter

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder