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Kickstart ins neue Jahr

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personalisierte ernährung every foods

Kickstart ins neue Jahr – Personalisierte Ernährung mit every

Die beliebte Wellbeing-Food-Marke every, bekannt für hochwertige Ready-to-Eat-Mahlzeiten im praktischen Abonnement, hat sich auf personalisierte Ernährung spezialisiert. every bietet eine vielfältige Auswahl an Ernährungsplänen und sorgfältig zusammengestellten Boxen, die in Zusammenarbeit mit Ernährungsexperten auf individuelle Ziele abgestimmt sind. Ob für eine bessere Darmgesundheit, mehr Protein oder das persönliche Wohlfühlgewicht. Every macht ganzheitliches Wohlbefinden, das über klassische Ernährung hinausgeht, für alle zugänglich.

Dank einer großen Vielfalt an rein pflanzlichen und köstlich schmeckenden Gourmet-Gerichten sowie Slow-Juice Smoothies und Detox Shots für unsere Entgiftung, wird bei jeder Lieferung stets für ausreichend Abwechslung gesorgt. Denn gutes Essen kennt keine Langeweile.

Essen mit Freude geniessen – ins neue Jahr mit every

Sich gut zu fühlen hängt nicht nur von der Ernährung ab, sondern auch von unseren Gewohnheiten und Routinen. every unterstützt dabei nicht nur kulinarisch, sondern vermittelt fundiertes Wissen zu Ernährungsthemen, damit wir unsere Ziele mühelos in den Alltag integrieren. Zum Jahresstart bietet every nun exklusive Ernährungsprogramme mit einem zertifizierten Ernährungsberater an. Der Coach steht für alle Fragen rund um das Anpassen von Routinen und das Setzen neuer Ziele zur Verfügung, damit wir uns entspannt zurücklehnen und unser Essen einfach genießen können. Die Plätze für das Coaching sind streng limitiert, um jeder:m die volle Aufmerksamkeit und fachliche Expertise zu garantieren.

Die Produkte von every sind unter every-foods.com erhältlich.
Alle Bestellungen müssen mindestens zwei Tage vor dem gewünschten Lieferdatum getätigt werden. Geliefert wird immer Dienstag – Freitag per Expressversand direkt bis vor die Haustür.

Bildcredit © every

Quelle: Sonja Berger Public Relations

Wir müssen uns alle fragen: Was will ich mit meiner Macht erreichen?

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Sophie Pornschlegel Politikwissenschaftlerin und Publizistin, ihre Schwerpunkte sind Europapolitik, deutsch-französische Beziehungen und Zukunft der Demokratie © Andreas Sowa

Kriege, Klimakrise und Rechtsextremismus – die Demokratie befindet sich im Krisenmodus. Die Politikwissenschaftlerin und Autorin Sophie Pornschlegel führt die herrschende Unordnung und Instabilität auf ein überholtes gewaltvolles Verständnis von Macht zurück. Ihr Buch „Am Ende der gewohnten Ordnung“ ist auch ein Appell: Wir brauchen ein neues Machtverständnis, auf dessen Grundlage wir Allianzen und Solidaritätsbewegungen bilden können.

Sophie Pornschlegel: „Wir merken, dass sich die Welt verändert und dass die Stabilitätsanker, die wir einmal hatten, nicht mehr da sind“

herCAREER: Wie ist unser heutiges Verständnis von Macht?

Sophie Pornschlegel: Ich erlebe ein regressives, machiavellistisches Verständnis von Macht, eine individualistische Ellenbogenmentalität. Entsprechend verbinden viele Menschen Macht mit etwas Negativem – das ist sicherlich auch ein Grund für die aktuelle Politikverdrossenheit. Dabei gehen viele Menschen mit dem Ziel in die Politik, Einfluss und Gestaltungsmacht zu erlangen, um Dinge zum Positiven zu verändern.

herCAREER: Du schilderst zu Beginn deines Buches, dass wir uns in einer Zeit der Unsicherheit befinden, in der die „alte Ordnung“ an ihr Ende gelangt ist, wir aber noch keine Idee haben, wohin wir uns bewegen. Kannst Du das näher erläutern?

Wir stellen gerade fest: Unsere Demokratie ist in der Krise, unsere Wirtschaft ist nicht nachhaltig gestaltet; über allem schwebt eine nicht umkehrbare Klimakrise. Das erinnert an das „Interregnum“, das der italienische Antifaschist Antonio Gramsci Ende der 1920er beschrieb – eine Zeit, . Wir merken, dass sich die Welt verändert und dass die Stabilitätsanker, die wir einmal hatten, nicht mehr da sind – nur noch wenige glauben daran, dass die Politik Frieden, Wohlstand und Sicherheit gewährleisten kann oder Menschenrechte verteidigt, wenn im Mittelmeer so viele Flüchtlinge sterben. Wir befinden uns in einer Transformationsphase, aber wir arbeiten weiterhin mit politischen Konzepten und Systemen aus dem 20. Jahrhundert, die immer weiter an ihre Grenzen kommen, je weiter sich die Krisen entfalten und multiplizieren.

herCAREER: Wir befinden uns also am „Ende der gewohnten Ordnung“. Wie zeigt sich das in der Weltpolitik?

Der Westen ist nicht länger das Maß aller Dinge – das ist sicherlich eine massive Veränderung. Damit verliert auch die multilaterale Ordnung, wie wir sie kennen, an Kraft – inzwischen spricht man von einer „multipolaren“ Weltordnung, in der sich verschiedene regionale Pole gebildet haben. Institutionen wie die UNO, die bisher stark westlich geprägt waren, verlieren an Einfluss. Andere Länder – allen voran China und Indien – haben in diesen Foren an Macht hinzugewonnen beziehungsweise nutzen sie für ihre eigenen Interessen aus. Währenddessen steckt Europa in einer Wertekrise und lässt Ungarn – aber auch andere Länder wie Italien oder die Slowakei – demokratische Standards mit Füßen treten.

herCAREER: Und welche Ordnung endet in der Wirtschaft?

Das ist ein riesiges Thema. Wir müssen uns von dem falschen Gegensatz Planwirtschaft vs. Kapitalismus verabschieden – das ist eine Denkweise aus dem 20. Jahrhundert, die die heutigen Verhältnisse nicht mehr widerspiegelt. Fest steht, dass die gegenwärtige Form unserer Wirtschaftsordnung auf der Ausbeutung des Planeten und der Menschen beruht. Profitmaximierung steht über Mensch und Erde – und das muss umgekehrt werden. Für mich hat die ökologische Transformation oberste Priorität. Und zwar nicht punktuell, sondern langfristig, grundlegend und spürbar.

Denn in wenigen Jahrzehnten werden wir Versorgungsengpässe und Wasserknappheit haben. Je länger wir so weitermachen wie bisher, desto schlimmer werden die Konsequenzen. Leider wird man bei solchen Aussagen sofort als alarmistisch abgestempelt – wir sind kollektiv nicht in der Lage, mit solchen Szenarien und unserer Angst umzugehen.

herCAREER: Wirtschaft und Politik sind seit jeher eng miteinander verbunden. In deinem Buch beschreibst du zum Beispiel eine neue Qualität der Lobbyarbeit von Tech-Konzernen. Was bedeutet es, wenn die Wirtschaft so viel Macht hat?

Es ist ein großes Problem für die Demokratie, dass Menschen oder Unternehmen mit sehr viel Geld inzwischen mehr Macht haben als demokratisch gewählte Vertreter*innen. Denn das bedeutet im Umkehrschluss, dass diejenigen ohne Geld nichts verändern können. Die soziale Ungleichheit hat sich in den letzten Jahrzehnten verschärft. Finanzielle Macht ist hochproblematisch, weil sie die Politik korrumpiert und die Demokratie schwächt. Kein Elon Musk dieser Welt sollte die Möglichkeit haben, die digitale Öffentlichkeit zu kaufen und nach seinem individuellen Verständnis der “Meinungsfreiheit” zu verändern.

herCAREER: Wenn wir das noch einmal auf unser Machtverständnis übertragen, dann haben wir hier eine klare Hierarchie: Die Menschen und Länder mit den größten Ressourcen haben auch die größte Macht.

Genau. Wir leben aktuell in einer Welt, in der die sozialen Beziehungen in großen Teilen auf Unterdrückung oder Manipulation beruhen und nicht auf Kooperation. Im Englischen kann man das sehr schön ausdrücken: nicht „power to“ oder „power with“, sondern „power over“. Es gilt also, Macht über andere zu erlangen, und nicht etwa um kollektive Ermächtigung oder um konstruktiv in die Gestaltung zu gehen.

herCAREER: Spricht man über Gemeinschaft, Solidarität und Kooperation , kommt man nicht umhin, über Feminismus und Sisterhood nachzudenken. Mir ist aufgefallen, dass du den Begriff Matriarchat im Buch nicht verwendest. Warum nicht?

Ich glaube, Matriarchat ist kein Begriff, der hilfreich gewesen wäre, weil er gerne im gleichen Sinne wie Patriarchat verstanden wird.

herCAREER: Du meinst: Wir verstehen Matriarchat als eine Ordnung, die auf Konsens beruht und in der die Menschen im Sinne der Gemeinschaft handeln. Aber andere hören: „Frauen an die Macht“?

Genau. So wie der Feminismus tatsächlich nur gleiche Chancen für Männer und Frauen anstrebt und kein Männerhass ist. Mir geht es um Gleichheit. Deshalb kritisiere ich den aktuellen Hyperliberalismus sehr. Die Identitätspolitik lässt uns gerne vergessen, dass wir für die gleiche Sache kämpfen. Statt untereinander zu streiten, sollten wir verstehen, dass grundsätzliche Freiheiten wie das Abtreibungsrecht heute auf dem Spiel stehen. Um diese zu verteidigen, brauchen wir starke Allianzen und Solidaritätsbewegungen.

herCAREER: Die Gefahr für unsere demokratischen Werte ist real: Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, die Kontrolle und Zensur der Medien in der Türkei oder das Abtreibungsverbot in den USA sind nur einige Beispiele. Ich glaube, viele Menschen fragen sich: Wenn Macht mit Gewalt konnotiert ist, wie kann man dann Macht ausüben, ohne auf Gegengewalt zurückzugreifen?

Das ist genau der Grund, warum ich dieses Buch geschrieben habe. Was haben die USA mit der Eröffnung der Foltergefängnisse von Abu Ghraib und Guantanamo signalisiert? Dass man mit Gewalt Macht zementieren kann – ganz im Gegensatz zum Diskurs, dass die „westlichen Werte“ für Menschenrechte stehen. Damit haben sich die Vereinigten Staaten auf die Ebene der Taliban oder der Hamas herabbegeben. Dabei sollten wir gerade im Zuge von Terror und Gewalt mit Menschlichkeit und demokratischen Werten reagieren.

herCAREER: Um es mit Michelle Obamas Worten zu sagen: „When they go low – we go high?“

Ganz genau.

herCAREER: Ich habe das Gefühl, dass dieser Wertedialog gerade im US-Wahlkampf stattfindet. Donald Trump feuert mit sexistischen, rassistischen und klassistischen Kommentaren und Kamala Harris kontert mit kollektiven Werten, dem Versprechen von Freiheit und Vielfalt. Wie erlebst du das?

Das ist aus meiner Sicht ein entscheidender Unterschied zwischen Demokraten und Republikanern: Demokraten haben ein anderes Verständnis von Macht. So hat auch Biden – sicherlich ungern – seine individuelle Macht aufgegeben und Platz gemacht für eine Person, die vielleicht eine größere Chance hat, Gestaltungsmacht zu erlangen.

herCAREER: Was forderst du von den Akteur*innen in Wirtschaft und Politik?

Dass sie sich kritisch(er) mit ihrer Macht auseinandersetzen. Ich habe den Eindruck, dass zu viele Menschen in Machtpositionen nie darüber nachgedacht haben, wie sie Macht definieren und was sie damit erreichen wollen. Sie sind gefangen in ihren eigenen Interessen und dem Gedanken: Wie kann ich meine Macht erhalten oder vergrößern?

herCAREER: Gibt es Hoffnung, dass wir ein neues Machtverständnis in der Gesellschaft erlangen?

Wenn man sich die Welt im Moment anschaut, ist es leicht, die Hoffnung zu verlieren. Aber Pessimismus lähmt. Hoffnung dagegen ist ein Motor, sie spornt zum Handeln an. Entsprechend widerspreche ich Helmut Schmidt, der ja bekanntlich sagte, dass jemand mit Visionen zum Arzt gehen sollte. Wir brauchen heute mehr denn je Zukunftsvisionen. Die europäische Gemeinschaft und anschließend die EU haben es seit 1945 geschafft, Frieden zwischen ihren 27 Mitgliedsländern zu schaffen, obwohl wir uns davor jahrhundertelang bekriegt haben. Diese Errungenschaften sind keine Selbstverständlichkeit. Dafür brauchen wir unermüdliches Engagement – in der Politik, in der Wirtschaft und in der Zivilgesellschaft.

herCAREER: Am Ende des Buches machst du den Schritt vom systemischen Problem zur individuellen Verantwortung. Wo kann ich als Einzelne*r ansetzen, um eine neue Ordnung mitzugestalten?

Hier muss ich Hannah Arendt frei zitieren, die gesagt hat: Sobald es soziale Beziehungen gibt, wird es Machtverhältnisse geben. Wir müssen uns bewusst sein, dass wir Macht ausüben, egal in welcher privaten oder beruflichen Position wir uns befinden. Und das gilt noch mal besonders für Politiker*innen, Influencer*innen und Medienschaffende, aber auch für Führungskräfte, Lehrkräfte und ältere Geschwister. Das bedeutet, dass wir uns alle fragen müssen: Was will ich mit meiner Macht erreichen? Welche Welt möchte ich mit meinem Einfluss gestalten?
* Adam Gramsci in seinen „Gefängnisheften“: „Die Krise besteht gerade darin, dass das Alte stirbt und das Neue nicht geboren werden kann: In diesem Interregnum treten die vielfältigsten morbiden Erscheinungen auf.“

Das Gespräch führte herCAREER-Redakteurin Kristina Appel.

Über die Person

Sophie Pornschlegel arbeitet als politische Analystin in Brüssel. Sie ist Policy Fellow beim Progressiven Zentrum in Berlin, lehrt an der Sciences Po Paris und forscht zu Europapolitik und der Zukunft der Demokratie. Ihre publizistischen Beiträge erscheinen bei Deutschlandfunk Kultur, ZEIT Online, FAS und im Tagesspiegel. Im Frühjahr 2024 erschien ihr Buch „Am Ende der gewohnten Ordnung Warum wir Macht neu denken müssen. Eine kritische Analyse deutscher und internationaler Macht-Politik“ bei Droemer.

Am 17. Oktober spricht Sophie Pornschlegel, Autorin und politsche Analystin in Brüssel im Rahmen der herCAREER mit Kristina Appel, Journalistin im Bereich Chancengerechtigkeit und Frauen*. Das Podcast-MeetUp trägt dem Titel “Am Ende der gewohnten Ordnung: Warum wir Macht neu denken müssen“. Ort und Zeitpunkt finden Sie im Programm.

Bild Sophie Pornschlegel Politikwissenschaftlerin und Publizistin, ihre Schwerpunkte sind Europapolitik, deutsch-französische Beziehungen und Zukunft der Demokratie © Andreas Sowa

Quelle messe.rocks GmbH

ecoplanet gewinnt European Pitch Contest

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ecoplanet wird auf der Hauptbühne der Bits & Pretzels als Sieger ausgezeichnet

European Pitch Contest 2024 – ecoplanet wird auf der Hauptbühne der Bits & Pretzels als Sieger ausgezeichnet

Der European Pitch Contest 2024, einer der wichtigsten europäischen Startup-Wettbewerbe, hat einen Gewinner. Auf der Main Stage des renommierten Startup-Festivals Bits & Pretzels triumphierte das Münchener Unternehmen und sicherte sich den begehrten Titel des European Pitch Champion. „Mit zahlreichen Bewerbungen aus über 30 Ländern war die Teilnahme internationaler als je zuvor” verkündet Andy Bruckschloegl, Co-Founder der Bits & Pretzels. ecoplanet setze sich vor der renommierten Jury, darunter Andreas Etten, Founding Partner bei der 10x Group und Tina Dreimann, Founder und Managing Director von better ventures, gegen eine hochklassige, internationale Konkurrenz durch.

63 Startups – eine goldene Brezel

Der European Pitch Contest hat sich als Sprungbrett für die vielversprechendsten Startups Europas etabliert. Bewerberinnen und Bewerber aus 30 Ländern traten in drei spannenden Wettbewerbsphasen gegeneinander an, um sich die begehrte goldene Brezel zu sichern. Eine hochkarätige Jury aus internationalen Investor*innen wählte im Vorfeld die 63 innovativsten Startups aus, die ihre Geschäftsmodelle live präsentieren durften. Der Wettbewerb erreichte seinen glanzvollen Höhepunkt mit der feierlichen Siegerehrung auf der Bits & Pretzels Hauptbühne. Eine besondere Herausforderung in diesem Jahr: Im Finale war nur eine einzige Slide zur visuellen Unterstützung erlaubt – es zählten vor allem die Inhalte und die Überzeugungskraft der Gründer*innen.

Der Weg zum Sieg: Drei Phasen bis zum Titel des European Pitch Champion

In den thematisch sortierten Vorrunden hatten die Startups drei Minuten Zeit, um ihre Ideen in einem prägnanten Pitch zu präsentieren, gefolgt von einer kurzen Fragerunde der Jury. „Nur die überzeugendsten Teams zogen in die Playoffs ein, wo sie sich in spannenden Duellen um den Einzug ins große Finale behaupten mussten”, erklärt Bernd Storm van’s Gravesande, ebenfalls Co-Founder des Startup-Festivals. Auf der beeindruckenden Main Stage der Bits & Pretzels, auf der bereits inspirierende Speaker wie Michelle und Barack Obama, Jessica Alba oder auch Arnold Schwarzenegger auftraten, fand der Wettbewerb seinen Höhepunkt in einem packenden Finale. Die internationalen Top-Startups traten ein letztes Mal vor die hochkarätige Jury, die nach intensiver Beratung den Sieger kürte: ecoplanet, eine B2B Energy Software, wurde zum European Pitch Champion 2024.

ecoplanet: Der European Pitch Champion 2024

Statt der ursprünglich geplanten drei Finalist*innen zogen durch den Einsatz einer Wildcard der Jury vier vielversprechende Startups ins Finale ein: Clearly, ecoLocked, ecoplanet und Futurail. Maximilian Dekorsy, Gründer von ecoplanet, setzte sich als Sieger durch: „Es ist eine unglaubliche Ehre, diesen Titel zu gewinnen. Der European Pitch Contest auf der Bits & Pretzels war eine riesige Herausforderung, aber auch eine einmalige Gelegenheit. Uns war es insbesondere wichtig, eine möglichst große Anzahl an Personen für unser Thema und unser Unternehmen zu sensibilisieren – das haben wir geschafft!“, erklärt er stolz hinter der Bühne. ecoplanet ist ein in München ansässiges B2B-Energie-SaaS-Unternehmen mit über 35 Mitarbeitenden. Derzeit betreut es mehr als 2.000 Standorte und verwaltet dabei einen Gesamtenergieverbrauch von über 1,5 TWh. Gegründet im Jahr 2022, hat ecoplanet zahlreiche Investoren angezogen, darunter HV Capital und mehrere Business Angels.

Felix Haas, dritter im Bunde des Gründertrios der Bits & Pretzels, fasst zusammen: „Der European Pitch Contest 2024 hat erneut gezeigt, dass Europa voller Innovationen steckt. Die Qualität der präsentierten Geschäftsideen ist beeindruckend und wir freuen uns, ecoplanet als Sieger auszeichnen zu dürfen. Der heutige Tag hat einmal mehr bewiesen, dass der Wettbewerb eine wichtige Plattform darstellt, um europäischen Gründerinnen und Gründern eine Bühne zu geben und Talente zu fördern.“

Bild European Pitch Contest 2024 Sieger ecoplanet (c) Bits & Pretzels

Quelle PIABO Communications

Wie wahrscheinlich ist eine Rezession wirklich?

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rezession marc büttel

Obwohl die US-Zentralbank (Fed) vor einigen Tagen den Leitzins um 50 Basispunkte gesenkt hat, bleibt die Rezessionsangst bestehen. Grund dafür sind vereinzelt enttäuschende Wirtschaftsdaten sowie eine sich vorsichtig eintrübende Wirtschaftsstimmung. Dies ist für die Unsicherheit bei vielen Menschen verantwortlich. Doch wie wahrscheinlich ist eine Rezession wirklich? Chefanalyst von The Investment Club, Marc Büttel, weiß die Antwort darauf. Er kennt die Märkte und gibt eine Einschätzung, ob wir uns wirklich auf eine Rezession einstellen sollten oder ob die Sorgen unbegründet sind.

Aktuelle Marktlage: Positive Signale trotz Abkühlung

Aktuell zeigt der US-Aktienmarkt trotz der allgemeinen Unsicherheit weiterhin positive Entwicklungen. Der S&P 500 ist im bisherigen Jahr um 20 % gestiegen, während der NASDAQ 100 ein Plus von 19 % verzeichnet​. Trotz der üblichen saisonalen Volatilität im September und Oktober, die durch Unsicherheiten im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen verstärkt wird, bleibt das Marktumfeld stabil.

Wesentliche Faktoren, die für eine Fortsetzung des Aufschwungs sprechen, sind:

Die Inflation ist weiter rückläufig und bereits von 9,1 % auf 2,6 % gefallen.
Die Federal Reserve (Fed) hat die Zinssätze gesenkt, was den Konsum und die Unternehmensausgaben unterstützt.
Das Wirtschaftswachstum kühlt sich ab, ohne jedoch bisher in eine Rezession abzugleiten – ein klassisches Soft Landing​.
Die Wirtschaftslage bleibt also trotz der Volatilität stabil, die durch Faktoren wie geopolitische Spannungen und Inflationssorgen ausgelöst wird. Es wird erwartet, dass sich die Inflation weiter beruhigt und die Unternehmen ihre robusten Gewinne auch bis Ende des Jahres fortsetzen können.

Soft Landing statt Rezession: Abkühlung in gesundem Rahmen

Die Fed hat im Jahr 2024 mit Zinssenkungen begonnen, nachdem sie in den letzten Jahren die Zinsen drastisch angehoben hatte, um die Inflation zu kontrollieren. Dies wird allgemein als Schritt hin zu einem Soft Landing angesehen. Historisch betrachtet unterstützt eine solche Zinssenkung den Konsum und die Unternehmensausgaben, da die Kreditkosten sinken. Die Fed bleibt zwar vorsichtig, aber hat einen soliden Rahmen geschaffen, der die US-Wirtschaft stabilisiert.

Was bedeutet ein Soft Landing?

Ein Soft Landing beschreibt eine Phase, in der das Wirtschaftswachstum verlangsamt wird, um Überhitzung und Inflation zu vermeiden, ohne jedoch in eine Rezession zu münden. Die aktuellen Maßnahmen der Fed sowie die stabilen Wirtschaftsdaten deuten darauf hin, dass dieses Szenario derzeit am wahrscheinlichsten ist. Insbesondere die Kombination aus sinkender Inflation und einer schrittweisen Normalisierung der Zinsen stärkt den Konsum und die Unternehmensgewinne.

Der Arbeitsmarkt: Stabil, aber vorsichtig

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der gegen eine Rezession spricht, ist die Stabilität des Arbeitsmarktes. Zwar gibt es Anzeichen einer Abkühlung – die Schaffung von 142.000 neuen Stellen im August lag unter den Erwartungen – doch die Arbeitslosenquote sank gleichzeitig von 4,3 % auf 4,2 %. Diese Zahlen verdeutlichen, dass es keine massiven Entlassungen gibt, sondern eher eine vorsichtige Haltung bei Neueinstellungen​.

Wichtige Erkenntnisse zum Arbeitsmarkt:

Die Arbeitslosenquote liegt deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von 5,7 %.
Die Unternehmen stellen zwar langsamer neue Mitarbeiter ein, entlassen jedoch nicht in großem Umfang, was zeigt, dass der Arbeitsmarkt robust bleibt.
Trotz der leichten Verlangsamung bleibt der Arbeitsmarkt widerstandsfähig, was die Bedenken vor einer Rezession weiter mindert. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist in Schlüsselsektoren weiterhin stabil und die Unternehmen profitieren von den sinkenden Lohnstückkosten.

Risiken und Herausforderungen

Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Rezession gering ist, gibt es einige Risiken, die beobachtet werden sollten. Die wirtschaftliche Schwäche in China, die geopolitischen Spannungen und mögliche negative Auswirkungen auf die globalen Lieferketten könnten die Märkte belasten. Der Ölpreis ist auf ein Jahrestief von 68 USD pro Barrel gefallen, was auf eine Nachfrageschwäche hindeuten könnte​.

Fazit: Keine Rezessionsgefahr in Sicht

Die aktuellen Wirtschaftsdaten und Marktentwicklungen deuten darauf hin, dass eine Rezession in den kommenden Monaten unwahrscheinlich ist. Die Wirtschaft befindet sich in einem Soft Landing, in dem das Wachstum sich zwar verlangsamt, aber stabil bleibt. Die Federal Reserve hat durch die letzte Zinssenkung den Grundstein für eine sanfte wirtschaftliche Anpassung gelegt, die sowohl den Konsum als auch die Unternehmensinvestitionen unterstützt.

Der Arbeitsmarkt zeigt ebenfalls keine Anzeichen einer Krise, und die Inflation ist weitgehend unter Kontrolle. Auch wenn einige Risiken und Herausforderungen bestehen, wie etwa geopolitische Spannungen und mögliche Nachfrageschwächen, bleibt das wirtschaftliche Umfeld robust.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rezession gering ist. Die wirtschaftliche Abkühlung erfolgt in einem kontrollierten Rahmen, was darauf hindeutet, dass die Märkte in den kommenden Monaten weiter stabil bleiben dürften.

Bildcredits privat

Autor: Marc Büttel ist Chefanalyst von The Investment Club. Der Club hat über 1500 Mitglieder und beschäftigt sich mit der Total Return Investment Strategie, Vermögensschutz und Aufbau. https://theinvestmentclub.eu/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

WC-Star – langanhaltende Frische

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WC-STAR Setbild_WC-Star_Francesco La Pica_Ralf Dümmel_Michael Grundmann_Credit RTL Bernd Michael Maurer

WC-Star wird direkt im Spülkasten platziert und sorgt bei jeder Spülung für langanhaltende Frische und Hygiene, die schon im Spülkasten beginnt.

Umweltfreundliche Hygiene für jede Toilette leicht gemacht – das Start-up bietet mit seinem innovativen Spülkasten-Einhänger dem WC- Star eine echte Revolution für die Sauberkeit im WC. Co-Gründer Michael Grundmann erkannte das Problem, dass viele Menschen für ein hygienisch sauberes WC auf Einwegprodukte zurückgreifen, die jedoch eine enorme Menge an Plastikmüll produzieren. Als Handwerksmeister für Sanitär- und Heizungstechnik war es ihm ein Anliegen, eine umweltfreundlichere Alternative zu entwickeln.

Gemeinsam mit seinem Partner Francesco La Pica entstand der WC-Star: ein wiederverwendbarer Behälter, der im Spülkasten befestigt wird und immer wieder mit Hygiene- und Antikalktabs befüllt werden kann. Diese Kombination sorgt bei jedem Spülgang für Sauberkeit und Frische, ganz ohne Einweg-Plastik.

Mit dieser cleveren Lösung begeisterten Michael und Francesco in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ Investor Ralf Dümmel und sicherten sich einen Deal mit ihm.

Clevere WC-Lösung für nachhaltige Hygiene: Mehrweg statt Einweg!

Als junges Start-up entwickeln Michael Grundmann und Francesco La Pica praktische Problemlöser für den Alltag. Ihr Fokus ist dabei klar definiert: Wiederverwendbarkeit.

„Mit dem WC-Star möchten wir herkömmliche WC-Einwegreiniger ersetzen und damit eine große Menge an Plastikmüll einsparen. Wir haben uns oft gefragt, wie viel Plastikmüll herkömmliche WC-Reiniger verursachen und wie sich das ändern ließe“, erklärt Michael Grundmann. „Unsere Lösung ist simpel, aber effektiv: Ein wiederverwendbarer Einhänger, der dauerhaft im Spülkasten bleibt und einfach mit neuen Steinen nachgefüllt wird.“

Der WC-Star Einhängebehälter löst Einwegprodukte ab, indem er dauerhaft in den Spülkasten gehängt und immer mit den im Set enthaltenen Hygiene- und Antikalksteinen befüllt wird. Mit dem WC-Star beginnt die Hygiene bereits im Spülkasten und er vereint die Funktionen des Antikalk- und Hygienesteins in einem Produkt – für ein hygienisch frisches WC mit jedem Spülgang!

Francesco La Pica ergänzt: „Mit Ralf Dümmel an unserer Seite können wir unsere Vision einer umweltfreundlicheren WC-Hygiene nun deutschlandweit vorantreiben. Sein Wissen und Netzwerk sind für uns von unschätzbarem Wert.“

„Für mich ist der WC-Star ein echter Star, denn dieses Produkt ist einfach sensationell. Der WC-Star ist eine geniale Lösung für ein Problem, das viele Menschen tagtäglich im Haushalt haben. Kalkablagerungen, mangelnde Hygiene und zusätzlicher Plastikmüll gehören mit dieser Innovation der Vergangenheit an. Ich freue mich darauf, Michael und Francesco auf ihrem Weg zu unterstützen und die Toiletten in Deutschland mit WC-Star nachhaltiger zu machen. Also auf die Spülkästen, fertig, los…“ Ralf Dümmel 
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Das WC-Star Spülkasten-Hygiene-Set ist ab sofort unter www.wc-star.shop für 9,99€ erhältlich. Auch das praktische Nachfüll-Set kann direkt auf der Website bestellt werden.

Bild Setbild WC-Star Francesco La Pica Ralf Dümmel Michael Grundmann Credit RTL Bernd Michael Maurer

Quelle L & G Ideenwelt GmbH (in Gründung) / DS Unternehmungsgruppe

Briink erhält 3,85 Millionen Euro

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Briink Founder vlnr Samuel King Tomas van der Heijden (c)Tim Steppich

Briink erhält 3,85 Millionen Euro zur Unterstützung von ESG-Teams bei der Überprüfung und dem Benchmarking ihrer Nachhaltigkeitsdaten.

Briink Intelligence GmbH, ein Berliner KI-Startup, das ESG- und Nachhaltigkeitsteams unterstützt, gab heute eine Seed-Finanzierungsrunde über 3,85 Millionen Euro bekannt. Die Runde wurde von EquityPitcher Ventures und 13books Capital gemeinsam geleitet, unter Beteiligung der bestehenden Investoren Merantix Capital und seed + speed Ventures sowie namhaften Angel-Investoren. Die neue Finanzierung stellt einen wichtigen Meilenstein für Briink dar, da das Unternehmen ein wichtiges, aber oft übersehenes Bedürfnis anspricht: die Nutzung von KI, um Nachhaltigkeitsexperten dabei zu helfen, umsetzbare Erkenntnisse aus den Datenbergen zu gewinnen, die die Zukunft unseres Planeten prägen werden, und gleichzeitig konsistente und überprüfbare Prüfpfade zu erstellen.

Briink entwickelt die weltweit ersten KI-Agenten, die speziell für ESG-Teams entwickelt wurden und deren Arbeitsabläufe beschleunigen und gleichzeitig ein Höchstmaß an Datengenauigkeit und -qualität gewährleisten. Die neuen Finanzmittel werden für die Weiterentwicklung dieser spezialisierten KI-Tools verwendet, um menschliche Experten für die strategischen, hochwirkungsvollen Aufgaben freizuhalten, die für einen erfolgreichen Klimawandel erfüllt werden müssen.

Neue Vorschriften wie der europäische Green Deal zwingen die Unternehmen zu mehr Transparenz und stellen weitaus strengere Anforderungen an die Qualität der Daten zu Umweltauswirkungen. ESG (Environmental, Social, and Governance)-Teams stehen an vorderster Front dieser Bemühungen und arbeiten an der Erfassung, Verifizierung und Prüfung einer überwältigenden Menge von Informationen. Ab Januar 2025 müssen über 50 000 EU-Unternehmen schrittweise nachweisen, dass sie und ihre Lieferketten die Vorschriften einhalten. Eine Aufgabe, die von Tag zu Tag schwieriger wird, da sich die Anforderungen häufen und die herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung und -überprüfung einfach nicht mehr mithalten können.

An dieser Stelle kommt Briink ins Spiel. Mit über 40 Unternehmenskunden, darunter einige der weltweit größten Unternehmen, Fonds und Beratungsfirmen, beschleunigt Briink den Benchmarking- und Verifizierungsprozess für ESG-Daten, indem es domänenspezifische KI und LLMs einsetzt und so sicherstellt, dass die Daten genau und umfassend sind und mit den regulatorischen Standards übereinstimmen. Stellen Sie sich Briink als KI-gestützten Assistenten für Nachhaltigkeitsteams vor, die die Zukunft gestalten. Das Ergebnis sind nicht nur schnellere Arbeitsabläufe, sondern auch bessere Daten – d. h. ESG-Daten, die genau, konsistent, vergleichbar und weniger anfällig für falsche Darstellungen und Verzerrungen sind – was für eine fundierte Entscheidungsfindung und die Förderung echter Veränderungen in Richtung Nachhaltigkeit unerlässlich ist.

„ESG-Experten stehen vor einer entscheidenden Herausforderung: die Prüfung und Verifizierung riesiger Datenmengen in einer Landschaft, die immer noch von Undurchsichtigkeit und Greenwashing geprägt ist“, so Tomas van der Heijden, Mitbegründer und CEO von Briink. „Qualitativ hochwertige, geprüfte ESG-Daten sind für den Klimawandel unerlässlich, aber manuelle Prozesse und fragmentierte Standards beeinträchtigen oft die Genauigkeit. In einem Bereich, in dem Präzision der Schlüssel zur Aufrechterhaltung des Vertrauens ist, erreicht die domänenspezifische KI von Briink eine Genauigkeit von über 90% bei ESG-Daten – weit mehr als generische Lösungen wie ChatGPT. Dies gewährleistet verlässliche Erkenntnisse und hilft Unternehmen, Greenwashing zu bekämpfen und gleichzeitig den Fortschritt in Richtung echter Nachhaltigkeit zu beschleunigen.“

Spencer Lake, Partner bei 13books Capital, sagt: „Auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft brauchen wir zweifellos konstruktiv-kreative KI-Plattformen wie Briink, um greifbare Auswirkungen zu erzielen. Für Fonds, Unternehmen und ihre Lieferketten ist Briink die beste Lösung, um Transparenz zu schaffen und sicherzustellen, dass sie mit der wachsenden Anzahl an ESG-Vorschriften konform bleiben. Wir freuen uns sehr, Sam, Tomas und das Team dabei zu unterstützen, auf diesem wichtigen Weg weiterhin etwas zu bewirken.

Bild Briink Founder vlnr Samuel King Tomas van der Heijden (c)Tim Steppich

Quelle: Maschmeyer Group MM Support GmbH

Der Traum vom Eigenheim

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familie Jan Moritz Becker

So wird der Hauskauf für Durchschnittsfamilien wieder realistisch

Der Traum vom Eigenheim ist für viele Familien in Deutschland in weite Ferne gerückt. Die steigenden Zinsen, teure Bauvorschriften und explodierende Nebenkosten machen es immer schwieriger, ein Einfamilienhaus zu finanzieren. Aber was genau muss passieren, damit eine durchschnittliche Familie, bestehend aus zwei Elternteilen und einem Kind, mit einem Haushaltseinkommen von rund 4000 Euro netto sich diesen Traum wieder leisten kann?

Der finanzielle Spielraum einer durchschnittlichen Familie

Eine Familie mit einem monatlichen Haushaltseinkommen von 4000 Euro netto hat eine klare Vorstellung davon, was sie sich leisten kann. Banken setzen für solche Familien oft eine Lebenshaltungskostenpauschale an, die für das Paar und das Kind etwa 1700 Euro beträgt. Damit bleiben rund 2300 Euro übrig, von denen jedoch weitere Kosten wie für Autos und Versicherungen abgezogen werden müssen. Nach Abzug aller festen Kosten bleibt ein Budget von etwa 1750 Euro monatlich für die Finanzierung des Hauses. Dies beinhaltet nicht nur die Kreditrate, sondern auch Nebenkosten wie Heizung, Strom und Müllgebühren.

Belastung durch hohe Zinsen

Bei den aktuellen Zinssätzen von etwa 4 Prozent und einer Tilgung von 1,5 Prozent ergibt sich eine monatliche Belastung von 5,5 Prozent des Kredits. Auf Basis des verfügbaren Budgets von 1750 Euro monatlich könnte die Familie sich derzeit einen Kaufpreis von etwa 380.000 Euro leisten. In vielen Regionen Deutschlands, insbesondere in Großstädten und deren Einzugsgebieten, reicht das nicht aus, um ein Neubau-Reihenhaus zu kaufen. Immobilienpreise von 500.000 bis 600.000 Euro sind in diesen Gegenden keine Seltenheit. Daher ist eine Rückkehr zu niedrigeren Zinssätzen entscheidend, um den Hauskauf wieder für durchschnittliche Familien zu ermöglichen.

Zinsrückgang als Hoffnungsschimmer

Sollte der Zinssatz auf 3 Prozent sinken, könnte die Belastung für Familien deutlich geringer ausfallen. Bei einer Annuität von 4,5 Prozent und einem gleichbleibenden Haushaltsbudget von 1750 Euro im Monat könnte der Finanzierungsrahmen auf 466.000 Euro ansteigen. Das würde bedeuten, dass auch Familien mit einem durchschnittlichen Einkommen wieder die Möglichkeit hätten, in vielen Regionen ein Haus zu erwerben – zumindest in den etwas günstigeren B-Lagen außerhalb der Stadtzentren.

Der Einfluss politischer Entscheidungen

Neben den Zinsen spielen auch politische Entscheidungen eine zentrale Rolle. Ein wichtiger Faktor ist das Gebäudeenergiegesetz, das die verpflichtende Nutzung von Wärmepumpen und anderen umweltfreundlichen Heizsystemen vorsieht. Solche Vorgaben können den Hausbau erheblich verteuern und die Dauer des Bauprozesses verlängern, da es derzeit an Material und Fachkräften mangelt. Wenn diese Anforderungen gelockert oder zumindest aufgeschoben würden, könnten die Baukosten sinken und der Erwerb eines Eigenheims wieder erschwinglicher werden.

Die Bedeutung der Nebenkosten

Nicht nur die Baukosten, sondern auch die laufenden Nebenkosten stellen eine Belastung für Familien dar. Deutschland führt die Liste der Länder mit den höchsten Strompreisen weltweit an. Sollte es der Politik gelingen, die Strompreise zu senken oder zumindest zu stabilisieren, könnte dies eine erhebliche Entlastung für Hauskäufer bedeuten. Auch steigende Heizkosten und Sozialabgaben belasten das Budget vieler Familien zusätzlich. Um den Hauskauf wieder attraktiver zu machen, sollten diese Kostenfaktoren stabil bleiben oder, im besten Fall, sogar sinken.

Fazit

Damit sich die Durchschnittsfamilie wieder ein Einfamilienhaus leisten kann, müssen jedoch nicht nur die bereits erwähnten Parameter wie Zinsen, Bauvorschriften und Nebenkosten beachtet werden. Ein weiterer, oft übersehener Aspekt ist die Verfügbarkeit von Bauland. In vielen gefragten Regionen sind Grundstücke entweder kaum noch verfügbar oder enorm teuer. Eine staatliche Förderung oder Lockerung von Baurechtsvorschriften könnte dazu beitragen, dass mehr erschwingliches Bauland auf den Markt kommt.

Zudem könnten innovative Wohnkonzepte wie Reihenhäuser oder Modulbauten, die weniger Platz und Ressourcen benötigen, eine interessante Alternative darstellen. Solche Konzepte könnten vor allem in städtischen Randgebieten oder ländlichen Regionen mehr Familien die Möglichkeit bieten, Wohneigentum zu erwerben. Darüber hinaus wäre es hilfreich, wenn staatliche Förderprogramme, wie das Baukindergeld oder andere steuerliche Anreize, reaktiviert oder erweitert würden, um Familien bei der Finanzierung eines Eigenheims zu unterstützen.

Damit diese Faktoren langfristig greifen, braucht es jedoch einen kontinuierlichen Dialog zwischen Politik, Bauwirtschaft und Finanzsektor.

Autor
Jan Moritz Becker ist Immobilieninvestor, Gutachter und Geschäftsführer der Cashflow Quartier – Real Estate GmbH. Er verhilft Unternehmern sowie Privatpersonen dazu, Immobilien ohne Eigenkapital zu kaufen und finanzielle Freiheit zu erlangen.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Fassanstich in Stuttgart: Biergipfel zwischen Weinbergen

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Wasen Stuttgart kann auf eine über 200-jährige Geschichte zurückblicken, ist eines der größten Volksfeste der Welt und zieht jährlich rund vier Millionen Besucher an. © Stuttgart Marketing GmbH, Thomas Niedermüller

Von 27. September bis 13. Oktober 2024 heißt es in der baden-württembergischen Landeshauptstadt zum nunmehr 177. Mal: „O’zapft isch!“ – Fassanstich auf Schwäbisch eben. Wer das zweitgrößte Volksfest der Welt besuchen möchte, der sollte sich neben dem Wasen-Bummel die Zeit nehmen, länger zu bleiben und Stuttgarts weitere „hidden Champions“ wie das süddeutsche „Taj Mahal“ oder einige der besten Winzer der Republik zu entdecken. www.stuttgart-hidden-champion.de

Mit dem feierlichen Anstich in Grandl’s Hofbräuzelt durch Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper startet das Cannstatter Volksfest am Freitag, 27. September 2024 um 16 Uhr. Die riesige Fruchtsäule, die bereits 1818 den Mittelpunkt des Geländes bildete, ist noch heute das Wahrzeichen vom Wasen Stuttgart. Vor Ort wird in acht Festzelten sowie dem Albdorf fürs leibliche Wohl gesorgt. Wenn das bekannte Münchener Pendant am 6. Oktober endet, wird in Stuttgart noch eine ganze Woche weitergefeiert.

Dann tanzen die Metropole und ihre Besucher zur Musik der schwäbischen Wasenbands und heben die Bierkrüge – doch nicht nur die: Weil die Region für ihren Weinbau bekannt ist, schenken auch einige Stände und Zelte feine Tropfen von lokalen Winzern aus. Wer keine Lust auf Hendl oder Haxn hat, schlemmt sich durch typische Spezialitäten wie Maultaschen, Zwiebelrostbraten und „Bubespitzle“, auch bekannt als Schupfnudeln.

Der Tag danach – mobil durch die Region Stuttgart

Um den Charme der Region fernab vom Wasen-Trubel zu erleben, starten Städtereisende mit einem Brunch in der Herbstsonne vor den Altbauten in Stuttgart-Mitte, wo sich das Bohnenviertel mit einer großen Auswahl an Cafés und Frühstückslokalen sowie Boutiquen und Ateliers befindet. Von dort können Gäste mit der StuttCard kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel bis nach Untertürkheim nutzen, um eine (Wein-)Wanderung zu einem der romantischsten Orte der Schwaben-Metropole zu unternehmen: Der Weg zur Grabkapelle auf dem Württemberg führt durch herbstlich gefärbte Rebstöcke.

Am Aussichtspunkt, monumentaler Liebesbeweis von König Wilhelm I. an seine verstorbene Gattin Katharina, entlohnt der Weitblick über den „Kessel“, das Neckartal und die MHP Arena Stuttgart für den Anstieg. In fußläufiger Entfernung zur Spielstätte des VfB Stuttgart befindet sich das Mercedes-Benz Museum, eines der meistbesuchten der Stadt. Zur Einkehr eignen sich die saisonal geöffneten, schwäbischen Besenwirtschaften. Dort schenken die Winzer („Wengerter“) ihre selbst gekelterten Weine aus. Dazu gibt es klassisches „Besenessen“ wie Schmalzbrot, Kesselfleisch und Sauerkraut. Wer mag, unternimmt hinterher noch einen Abstecher ins Weinbaumuseum Stuttgart. Immer noch nicht genug vom Wasen-Feeling?

Dann sollten Besucher am besten an einer Führung durch eine der vielen Brauereien teilnehmen. Zum krönenden Abschluss darf ein Abendessen in einer typischen Weinstube nicht fehlen. Sie servieren neben bodenständiger hausgemachter Küche regionale Tropfen in urigem Ambiente.

Über Stuttgart. In Deutschlands Südwesten liegt die Region Stuttgart mit der gleichnamigen Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Umgeben von Hügeln, Obstgärten und Weinbergen bis ins Zentrum besticht die Genießerhochburg mit ihrer charakteristischen Kessellage und unzähligen Aussichtspunkten. Ausgezeichnete Architektur und Kunst sind ebenso typisch für die Kulturmetropole wie die Automobilgeschichte von Mercedes-Benz bis Porsche – oder der erste Fernsehturm der Welt, Symbol des Stuttgarter Erfindertums.

Schwäbische Spezialitäten prägen die typischen Besenwirtschaften, während Gourmetrestaurants mit kreativ-internationaler Küche aufwarten. Sowohl in der Stadt als auch im Umland gibt es zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten vom Neckartal-Radweg über Panorama- sowie Weinwanderrouten bis hin zu Gärten und (Tier-)Parkanlagen. Großveranstaltungen wie der Wasen, das Stuttgarter Weindorf oder die Weihnachtsmärkte machen die Region zu einem attraktiven Ganzjahresziel, das mit dem Einzug des VfB Stuttgart in den Fußballolymp der Champions League ab sofort noch mehr internationales Publikum anziehen wird. www.stuttgart-tourist.de

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Der Wasen Stuttgart kann auf eine über 200-jährige Geschichte zurückblicken, ist eines der größten Volksfeste der Welt und zieht jährlich rund vier Millionen Besucher an. © Stuttgart Marketing GmbH, Thomas Niedermüller

Quelle AHM Kommunikation

Das Berghaus Schröcken – Bergurlaub mit Pfiff

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Bergurlaub Freeriden am Arlberg Quelle: Skilfte Warth (Berghaus Schröcken)

Das Berghaus Schröcken ist Hotel und Berghütte in einem. Ein Unikat voller Bewegung, Entspannung und fröhlicher Geselligkeit. Bergfreunde lieben den „easy going“ Winterurlaub hier am Arlberg, den Familie Schwarzmann in ihrem Haus lebt.

Am Berg aufwachen, rausgehen, die Natur spüren, aktiv sein. Das tut gut und macht glücklich. Dieses Lebensgefühl steckt im Berghaus Schröcken. Zwischen Bregenzerwald und Arlberg bietet das einladende Haus ein unvergessliches Wintererlebnis und verbindet die wohltuenden Annehmlichkeiten eines komfortablen Hotels mit dem liebenswerten Charme einer Berghütte. Das Berghaus Schröcken erwartet Naturliebhaber mit wunderschönen Wohnräumen, die von Bregenzerwälder Handwerkern geschaffen wurden. Es ist ein sportlicher und geselliger Treffpunkt, wie man ihn so schnell kein zweites Mal findet. Ein Haus, in dem nette Menschen zusammenkommen, die die Liebe zur Natur, zu einem umsichtigen und nachhaltigen Lebensstil und zur Bewegung in den Bergen verbindet.

Hier sagt man „GriaßDi“

Regionale Qualität und Naturverbundenheit bilden die Basis für das neuartige Urlaubskonzept im Berghaus Schröcken. Hier ist alles echt, wertvoll und sorgfältig ausgewählt. Gäste, Gastgeberfamilie und Mitarbeiter pflegen einen freundschaftlichen Umgang miteinander. Man ist per DU, wie es hier in den Bergen Tradition ist. Schicke und gemütliche Appartements vermitteln ein Gefühl von Zuhause und bieten Platz für Urlaubsgefühle: zu zweit, für die ganze Familie, für Freunde oder die ganze „Fußballmannschaft“.

Zwei bis 20 Personen wohnen im Berghaus Schröcken unter einem gemeinsamen Dach. Jedes der 40 Apartments ist mit einer hochwertigen Küche ausgestattet. Selbst kochen, auswärts essen gehen oder einfach im hauseigenen Restaurant „Alwins Stammtisch“ Platz nehmen – man macht jeden Tag, was einem gefällt. Das Frühstück ist mit Power-Food aus der Region bestückt und macht fit für den Tag in den Bergen. Das Berghaus Schröcken bietet alle Annehmlichkeiten eines Vier-Sterne-Hotels – von Rezeption und Gästebetreuung über Restaurant und Bar bis hin zum Wellnessbereich mit Pool.

Viel Winter im kleinen Bergdorf am „großen“ Arlberg

Warth-Schröcken gilt als der sportliche Geheimtipp am Arlberg. Obwohl die Ski-Arlberg-Pisten bis ins Ortszentrum führen, ist Schröcken ein kleines Bergdorf geblieben. Mit den Skiern geht‘s zum Freeriden und Carven. Kinder haben ihren Spaß in den Skischulen. Skitourenbegeisterte finden hier Gleichgesinnte oder können sich selbst auf die Entdeckung der umliegenden Bergwelt begeben. Wer das ruhige Wintererlebnis sucht, genießt Schneeschuh- oder Winterwanderungen. Skifahren oder Faulenzen, Nachteule oder Frühaufsteher, Ruhe genießen oder Geselligkeit erleben. Im Berghaus Schröcken stehen die Türen für eine Vielzahl von Urlaubsstilen offen.

Was hast du heute erlebt?

Schwitzen, durchatmen, plaudern, entspannen, im Pool abtauchen. Kräutersauna, finnische Sauna und Dampfbad warten ebenso wie der 32 Grad warme Infinity-Pool mit Blick auf den Hochberg und die idyllische Dorfkirche. Nach einem Tag in den Bergen geht es im Berghaus Schröcken in den Wellnessbereich. Ja, hier kann man wunderbar entspannen und die Seele baumeln lassen. Man kann aber auch fröhlich plaudern und sich austauschen. Denn dafür gibt es die Plauderstube, das Wohnzimmer im Spa. Schließlich gibt es viel zu erzählen, wenn man den ganzen Tag im Schnee unterwegs war.

Das Beste aus vielen Welten

So wie Schröcken Bergidylle mit einem der besten Skigebiete der Welt verbindet, so vereint das Berghaus Schröcken Bergbegeisterte, die sich hier ebenso wohlfühlen wie Familien. Jugendliche genießen die entspannte Atmosphäre im Berghaus. Im Winter bieten die Skischulen Warth und Salober ein tolles Programm für die Teenies. Kids können am Übungsgelände „Paulis Skiarena“ an der Saloberkopf-Talstation, direkt neben den wunderschönen Arlberg-Pisten, ihre ersten Schwünge machen. In den Familienchalets fühlen sich sowohl Groß als auch Klein wie Zuhause. „Für meine Kinder war es immer wichtig, im Urlaub Freunde zu finden“, erzählt Steffi Schwarzmann, Gastgeberin im Berghaus Schröcken. Dafür ist das Berghaus-Kinderprogramm da: Kinder zusammenbringen, mit Aktivitäten, die kreativ, sportlich, lustig und kommunikativ sind.

Faule Tage (bis 20.12.24)
Leistungen: Einfach ausruhen und genießen … Preis inklusive Endreinigung, ohne Verpflegung: ab 160 Euro/Nacht für 2 Personen

Kinderschnee! (11.–18.01.25, 15.–22.03.25, 22.–29.03.25)
Leistungen: Kinderschneewoche für Familien mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahre, 7 Nächte im Familienapartment Samstag bis Samstag, Sauna/Dampfbad (ab 16 Jahre), beheizter Außenpool, Frühstück und Abendessen im Hotel-Restaurant kann dazu gebucht werden, 6 Tage 3 Täler Skipass für Kinder von 3 bis 6 Jahre (Jahrgänge 2018, 2019, 2020), 4 Tage Skikurs für Kinder von 3 bis 6 Jahre

Bild Freeriden am Arlberg Quelle: Skilfte Warth (Berghaus Schröcken)

Quelle mk Salzburg

Moxy Hotels feiert ein Jahrzehnt Stil und Spaß: Portfolioerweiterung auf über 100 Hotels in Europa bis Ende 2025 geplant

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Seit dem Markendebüt 2014 in Mailand hat Moxy Hotels, Teil des Portfolios von Marriott Bonvoy mit über 30 Marken, das Hotelerlebnis für die nächste Generation von Reisenden revolutioniert. Mit ihrem industriellen Design, lebhaften sozialen Bereichen und den mutigen Angeboten hat die Marke neue Maßstäbe in der Hotellerie gesetzt. Zum 10-jährigen Jubiläum kündigte Moxy an, das Portfolio in Europa bis Ende 2025 auf über 100 Hotels auszubauen. Geplant sind 17 neue Eröffnungen, unter anderem in Deutschland, der Schweiz, in Frankreich, Italien, Portugal, Irland, Belgien, Polen und Serbien.

Seit der Einführung vor einem Jahrzehnt hat Moxy Hotels mutig die Regeln des konventionellen Hotelaufenthalts in Europa neu definiert. Heute ist die Marke führend im oberen Mittelklasse-Lifestyle-Segment und verfügt über ein Portfolio von 89 Hotels in 18 Destinationen, was 60 Prozent des globalen Portfolios ausmacht. Mit derzeit 31 Moxy Hotels gibt es in keinem anderen europäischen Land so viele Moxy Hotels wie in Deutschland. Dies entspricht 25% des gesamten Portfolios aller Marken von Marriott International im Land.

„Während wir das 10-jährige Jubiläum von Moxy Hotels feiern, ist es bemerkenswert zu sehen, wie die mutige Vision der Marke bei Reisenden in ganz Europa Anklang gefunden hat“, sagt Jerome Briet, Chief Development Officer, Europe, Africa & Middle East, Marriott International. „Wir sehen hier weiterhin eine starke Nachfrage nach stilvollen und erschwinglichen Hotelerlebnissen. Unsere ehrgeizigen Expansionspläne für Moxy zielen weniger darauf ab, überall präsent zu sein, sondern vielmehr darauf, die richtigen Destinationen zu finden, die den unbeschwerten Geist der Marke perfekt widerspiegeln.“

Seit über einem Jahrzehnt stellt Moxy Hotels den Status quo traditioneller Hotelaufenthalte in Europa auf den Kopf – vom Einchecken an der Bar mit einem kostenlosen Cocktail oder Mocktail bis hin zu den lebendigen, rund um die Uhr geöffneten öffentlichen Bereiche. Jedes Moxy Hotel zielt darauf ab, das soziale Zentrum seiner Destination zu werden, lokale Gemeinschaften zu unterstützen und Brücken zwischen Geschäftsreisenden, Urlaubern und Einheimischen zu schlagen.

Von Beginn an spielte das Design eine zentrale Rolle für die Marke. Moxy steht für smarte, flexible Zimmer und lebendige, vielseitige Räume, die den Gästen während ihres Aufenthalts jede Menge Spaß ermöglichen. Der Erfolg des Moxy Designs liegt darin, dass jedes Hotel ermutigt wird, eigene einzigartige Stilelemente hinzuzufügen, die authentische Bezüge zu ihrer Umgebung und Gemeinschaft darstellen, während sie den zentralen Botschaften der Marke treu bleiben. Der Soundtrack in den Moxy Hotels ist ein ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil des Erlebnisses. Sorgfältig kuratierte Musik spiegelt die verschiedenen Vibes und den verspielten Geist der Marke sowie der jeweiligen Destination wider – von Jazz über Chill bis hin zu Underground-Genres, die Nostalgie und Entdeckung miteinander verbinden. Abgestimmt auf die modernen Reisenden von heute, die von Natur aus gesellig sind, hat Moxy Hotels das Moxy Guestbook eingeführt. Damit gehört sie zu den ersten Marken, die nutzergenerierte Inhalte in eine digitale interaktive Plattform in jedem Hotel weltweit integriert haben.

Sandra Schulze-Potgieter, Vice President, Premium & Select Brands, Europe, Middle East & Africa, Marriott International, fügt hinzu: „Die Expansion von Moxy in bestehende und neue Destinationen in ganz Europa spiegelt die Wünsche und Erwartungen der nächsten Generation von Reisenden wider. Unsere geplanten Eröffnungen werden den Ursprüngen der Marke treu bleiben und sich darauf konzentrieren, in jedem öffentlichen Bereich eine lokale Design-Geschichte zu erzählen, um sicherzustellen, dass jedes Moxy Hotel in der lokalen Kultur verwurzelt ist.“

Moxy Hotels plant, bis Ende 2025 17 neue Hotels zu seinem europäischen Portfolio hinzuzufügen, darunter die neuesten und bevorstehenden Markteintritte in drei Märkte:
Das gerade neu eröffnete Moxy Luxembourg Airport (September 2024) kennzeichnet Marriotts Debüt in Luxemburg. Mit 129 stilvollen und komfortablen Zimmern befindet sich das Hotel im Skypark Business Center am Flughafen Luxemburg und ist über einen überdachten Gehweg direkt mit dem Flughafenterminal verbunden.
Das Moxy Barcelona (Oktober 2024) wird das erste Hotel der Marke in Spanien sein und im Oktober eröffnen. Es befindet sich im aufstrebenden Viertel Sants, nur einen Steinwurf vom Hochgeschwindigkeitsbahnhof, dem historischen Stadtzentrum und dem Stadion des FC Barcelona entfernt. Das Moxy Barcelona wird über 414 stilvolle Zimmer, lebendige soziale Bereiche und einen Rooftop-Pool, der eine ultimative Chill-out-Zone mit Cabanas, Bar, Pop-up-Food-Ständen und Stadtblick sein wird, verfügen.
Zum Ende des Jahres ist das Markendebüt in der Türkei mit der Eröffnung des Moxy Istanbul Beyoğlu (Dezember 2024) geplant, gefolgt vom Moxy Izmir. Das 168 Zimmer umfassende Moxy Istanbul Beyoğlu, nur wenige Gehminuten vom Taksim-Platz entfernt, wird nach einer vollständigen Restaurierung des historischen, 1905 erbauten Afrikahan-Gebäudes eröffnen.

Moxy Hotels plant außerdem, die Präsenz in Deutschland, der Schweiz, in Frankreich, Italien, Portugal, Irland, Belgien, Polen und Serbien bis Ende 2025 auszubauen. Einige der Höhepunkte umfassen:
Deutschland: Moxy Kupferzell in Hohenlohe
Schweiz: Moxy Zürich, Letzigrund
Frankreich: Moxy Annecy und Moxy Nice
Italien: Moxy Pompeji und Moxy Verona
Portugal: Moxy Alfragide Lissabon
Irland: Moxy Cork (September 2024) und Moxy Dublin Docklands
Belgien: Moxy Brussels Airport und Moxy Antwerp
Polen: Moxy Warsaw City
Serbien: Moxy Belgrad Skadarlija Downtown

Hinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält „zukunftsgerichtete Aussagen“ im Sinne der US-amerikanischen Bundeswertpapiergesetze, einschließlich Aussagen zu erwarteten Hoteleröffnungen und Portfolio-Wachstum; Wachstumsstrategien und Expansionsplänen; Nachfragetrends und Erwartungen; sowie ähnliche Aussagen über erwartete zukünftige Ereignisse und Erwartungen, die keine historischen Fakten sind. Wir weisen darauf hin, dass diese Aussagen keine Garantie für zukünftige Leistungen darstellen und zahlreichen sich entwickelnden Risiken und Unsicherheiten unterliegen, die wir möglicherweise nicht genau vorhersagen oder bewerten können, einschließlich der Risikofaktoren, die wir in unseren bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereichten Unterlagen, einschließlich unseres jüngsten Jahresberichts auf Formular 10-K oder Quartalsberichts auf Formular 10-Q, identifizieren. Jeder dieser Faktoren könnte dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den Erwartungen abweichen, die wir in dieser Pressemitteilung ausdrücken oder implizieren. Wir geben diese zukunftsgerichteten Aussagen zum Datum dieser Pressemitteilung ab und übernehmen keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen.

Bild:Moxy Antwerp (c) Moxy Antwerp

Quelle:Marriott International