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Mehr Regionalität im Handel: Gamba Zamba weitet Vertrieb von niedersächsischen Garnelen im LEH aus

Das niedersächsische Food-Tech-Startup Gamba Zamba baut seine Präsenz im Lebensmitteleinzelhandel weiter aus. Die im Inland produzierten White Tiger Garnelen sind künftig an den Fisch-Frischetheken von Famila Nordost sowie in den CITTI Märkten erhältlich.

Nachfrage nach regionalen Seafood-Konzepten steigt

Kann eine regional produzierte Garnele im deutschen Seafood-Markt Marktanteile gewinnen? Während Garnelen im Handel bislang fast ausschließlich aus internationalen Importen stammen, zeichnet sich im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) ein neuer Trend ab: Regional erzeugte Alternativen werden von Einkäufern vermehrt als Ergänzung des Sortiments in Betracht gezogen. Die Nachfrage nach transparenten Lieferketten und heimischer Produktion treibt diese Entwicklung voran.

Erweiterung der Distribution im norddeutschen Raum

Wenige Monate nach dem Produktionsstart in einer modernen Garnelenfarm in Niedersachsen erweitert Gamba Zamba seine Vertriebswege. Nach ersten Listungen im Tiefkühlbereich, dem Start im REWE-Onlineshop und ersten Frischetheken-Kooperationen folgt nun der nächste Schritt im Nordosten Deutschlands: Die White Tiger Garnelen werden in das Sortiment der Fisch-Frischetheken von Famila Nordost aufgenommen. Parallel dazu wächst die Distribution über die CITTI Märkte sowie weitere regionale Vertriebspartner.

Kreislauftechnologie statt Importware

Hinter dem Food-Tech-Unternehmen stehen die Gründer David Gebhard und Florian Gösling. Ihr Ziel ist es, zu zeigen, dass sich eine kommerzielle Aquakultur in Deutschland wirtschaftlich und ökologisch betreiben lässt. Gamba Zamba produziert die White Tiger Garnelen in einer geschlossenen Anlage in Niedersachsen. Nach Angaben des Unternehmens wird dabei vollständig auf den Einsatz von Antibiotika sowie chemische Zusätze verzichtet. Durch die lokale Aufzucht entfallen die langen Transportwege der klassischen Importware, was sich positiv auf die Frische auswirkt.

Transparenz als Faktor für den Lebensmitteleinzelhandel

Angesichts steigender Anforderungen an die Nachhaltigkeit und die Resilienz von Lieferketten im Lebensmittelbereich gewinnt die heimische Aquakultur an Relevanz. Der Fall Gamba Zamba veranschaulicht, wie ein herstellerseitig kontrollierter Produktionsprozess dazu beitragen kann, ein Startup innerhalb weniger Monate als festen Lieferanten für etablierte Handelsketten zu positionieren.

Bildcredits Gamba Zamba 

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