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Union für EU-Binnengrenzkontrollen als "Ultima Ratio"

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Grenzmarkierung, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, spricht sich in der Debatte über eine Reform des EU-Asylsystems für Binnengrenzkontrollen als letztes Mittel aus. Was man derzeit erlebe, sei, dass man bei einer stärkeren Harmonisierung des Asyl- und Migrationsrechts in Europa nicht vorwärtskomme, sagte er in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“.

Und deshalb könne es durchaus sein, „dass Binnengrenzkontrollen eine Ultima Ratio sind“. Erst wenn Europas Außengrenzen geschützt seien, könnten die Binnengrenzkontrollen wieder abgeschafft werden. Zudem verteidigte Frei ein Positionspapier der Union zur Asyl- und Flüchtlingspolitik und forderte eine Angleichung der Sozialstandards. „Beispielsweise könnte man auch dadurch, dass man stärker auf Sachleistungen setzt, diese Anreize reduzieren und dafür sorgen, dass wir in Europa vergleichbare Situationen haben“, so Frei.


Foto: Grenzmarkierung, über dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Darmstadt nach Sieg in Kiel kurz vor Aufstieg

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Fußbälle, über dts NachrichtenagenturKiel (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 30. Spieltags der 2. Bundesliga hat der SV Darmstadt 98 3:0 bei Holstein Kiel gewonnen und damit einen großen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Bei noch vier verbleibenden Spielen hat der Tabellenführer jetzt acht Punkte Vorsprung auf den HSV auf Rang drei.

Für die Kieler geht es unterdessen auf dem zehnten Rang nicht mehr um viel. Die Gäste waren am Sonntag von Anfang an das klar bessere Team. Nachdem sie in der vierten Minute noch eine Riesenchance zur Führung liegengelassen hatten, konnten sie nur zwei Minuten später den ersten Treffer verbuchen. Jannik Müller traf dabei per Kopf.

In der 22. Minute erhöhte Darmstadt nach einem Eigentor von Simon Lorenz weiter. Nach dem Seitenwechsel machten die Lilien in der 52. Minute den Deckel drauf, indem sie die erste Chance nach der Pause zu ihrem dritten Tor nutzten. Diesmal trug sich Phillip Tietz in die Torschützenliste ein. Eine Antwort der Störche blieb bis zum Ende aus.

Für Darmstadt geht es am Samstag gegen St. Pauli weiter, Kiel ist am gleichen Tag in Düsseldorf gefordert. Die Ergebnisse der Parallelbegegnungen vom Sonntagnachmittag: SV Sandhausen – Jahn Regensburg 2:1, Fortuna Düsseldorf – Karlsruher SC 3:2.


Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

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Pérez gewinnt Formel-1-Rennen in Aserbaidschan

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Baku (dts Nachrichtenagentur) – Red-Bull-Pilot Sergio Pérez hat das Formel-1-Rennen in Aserbaidschan gewonnen. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.

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Debatte über sichere Herkunftsstaaten nimmt wieder Fahrt auf

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Basar in Marokko, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In die Diskussion um die Ausweitung der Liste sicherer Herkunftsstaaten kommt vor dem für den 10. Mai anberaumten Flüchtlingsgipfel wieder Bewegung. Das berichtet die „Welt“.

Demnach hält zum Beispiel der Erste Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Peter Tschentscher (SPD), „eine Ausweitung des Kreises der sicheren Herkunftsländer für sinnvoll, weil dies die Asylverfahren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie bei den Verwaltungsgerichten beschleunigt und die zur Aufnahme verpflichteten Länder und Kommunen entlastet“, wie ein Senatssprecher der Zeitung sagte. Infrage kämen dafür „insbesondere Länder wie Georgien, Marokko, Algerien, Tunesien und Indien, die eine Vielzahl von Asylverfahren mit einer äußerst niedrigen Schutzquote aufweisen“, so der Sprecher weiter. Davon unberührt würde der individuelle Anspruch auf Einzelfallprüfung im Asylverfahren bestehen bleiben. Zwar hatte der Bundestag im Januar 2019 eine Ausweitung der sicheren Herkunftsstaaten auf Georgien, Algerien, Marokko und Tunesien beschlossen.

Im Bundesrat wurde darüber aber bisher nicht abgestimmt, weil keine Mehrheit in Aussicht steht. Die Grünen lehnen eine Ausweitung des Status auf die Maghreb-Staaten bisher ab. „Ich würde es begrüßen, wenn diese Entschließung im Bundesrat endlich auf die Tagesordnung gesetzt würde“, sagte der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), der „Welt“. Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hält „eine Einstufung von Georgien, Marokko, Algerien und Tunesien als sichere Herkunftsstaaten für dringend geboten“, wie er auf Anfrage der Zeitung sagte.

Asylverfahren und Rückführungen würden dann schneller funktionieren. „Bei diesen vier Ländern gibt es nur eine minimale Anerkennungsquote“, argumentiert der Christdemokrat. Scharfe Kritik übte Kretschmer in diesem Zusammenhang an den Grünen. „Die Grünen leisten keinen einzigen Beitrag dazu, die illegale Migration nach Deutschland in den Griff zu bekommen. Sie stellen Ideologie über die Interessen des Landes“, sagte Kretschmer der Zeitung.

„Wir haben ein akutes Problem. Das bestätigen alle Bürgermeister und alle Landräte in Deutschland über Parteigrenzen hinweg.“ Zwei Flüchtlingsgipfel habe man erlebt, „ohne Ergebnis. So kann das nicht weitergehen. Um auch im Bundesrat weiterzukommen, braucht es den Druck aus Berlin“, so Kretschmer.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) nimmt ebenfalls die Bundesregierung in die Pflicht. Es sei die Aufgabe der Grünen, der SPD und der Liberalen auf Bundesebene, dafür zu sorgen, „dass über veraltete und nicht mehr in die Zeit passende Positionen neu diskutiert wird“.


Foto: Basar in Marokko, über dts Nachrichtenagentur

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Bitkom erwartet Abschwung des chinesischen Tech-Sektors wegen KI

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Frau in der Metro von Peking, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Hauptgeschäftsführer des IT-Branchenverbandes Bitkom, Bernhard Rohleder, rechnet wegen des Aufkommens von generativer Künstlicher Intelligenz mit einem deutlichen Abschwung des chinesischen Tech-Sektors. „ChatGPT könnte der Anfang vom Ende des chinesischen Höhenflugs im Tech-Sektor sein“, sagte Rohleder der „Bild am Sonntag“.

Künstliche Intelligenz brauche Meinungsfreiheit und Pluralismus, sonst könne sie nicht lernen – das chinesische Zensursystem stelle das vor eine kaum lösbare Aufgabe. Rohleder rechnet außerdem damit, dass ChatGPT als bislang bekanntester Anbieter einer generativen KI nicht unangefochten bleiben wird. „Das Rennen um die Marktführerschaft bei der künstlichen Intelligenz ist noch völlig offen. Google ist eine Innovationsmaschine und wird den anderen das Feld nicht kampflos überlassen“, so Rohleder.

„Ich rechne auch fest damit, dass neue Unternehmen mitmischen werden, von denen wir bislang noch gar nichts gehört haben.“ Prinzipiell werde die KI das Internet für Menschen erschließbar machen, die bislang noch vollständig offline unterwegs sind. „Es gibt in Deutschland zehn Millionen Menschen, die das Internet nicht nutzen. Für sie wird die Eintrittsschwelle auf null gesetzt“, so Rohleder.

„Man wird einem Fernseher, einem Hörgerät oder einem Auto einfach eine Frage stellen und eine brauchbare Antwort bekommen.“


Foto: Frau in der Metro von Peking, über dts Nachrichtenagentur

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PEUGEOT Ocean Trophy 2023 nimmt Kurs auf Klima- und Umweltschutzprojekte

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PEUGEOT Ocean Trophy 2023 nimmt Kurs auf Klima- und Umweltschutzprojekte

Am 3. Mai 2023 heißt es wieder „Schiff Ahoi“ in der Ägäis: Dann hisst die PEUGEOT Ocean Trophy 2023 die Segel.

Eine Woche lang werden die Teilnehmenden durch den Saronischen Golf südwestlich von Athen segeln. Mit von der Partie sind zahlreiche prominente Segler:innen aus TV und Schauspiel. Neben dem sportlichen Wettkampf steht bei der PEUGEOT Ocean Trophy ein wichtiges Anliegen im Mittelpunkt, nämlich der Schutz des Klimas, der Meere und Küstenlandschaften im Mittelmeerraum.

An Bord sind zum Beispiel die Filmstars Marie Bäumer und Thomas Heinze, die auch als Teamkapitäne fungieren, außerdem Hannes Jaenicke, Wotan Wilke Möhring, Rufus Beck und viele mehr. Vom 28. April an reisen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland an – natürlich dem Anlass entsprechend mit klimafreundlicher Mobilitätstechnologie. Transfers und Landpartien werden durchweg unter anderem mit der elektrifizierten Variante des PEUGEOT 408 durchgeführt, dem neuen Fastback der Löwenmarke, das Effizienz und Leistungsfähigkeit mit umweltschonender Technologie verknüpft.

Die PEUGEOT Ocean Trophy realisiert die Löwenmarke gemeinsam mit den Partnern Bénéteau und Marinepool. Bénéteau ist heute einer der größten Yachten- und Motorbootbauer der Welt und verfügt über Werften und Produktionsanlagen in Frankreich, Polen und den USA. Der führende Hersteller maritimer Sicherheitsbekleidung Marinepool stattet das gesamte Segelteam mit der aktuellen Marinepool Fashion Kollektion aus.

Start in Athen: Nachhaltigkeit und Segel-Regatta

In verschiedenen Etappen segeln die Teams vom 3. bis 10. Mai 2023 einmal rund um den Saronischen Golf, unter den einzelnen Stationen sind Alimos (Athen), Ermeoni, Methana, Epidauros und Poros.

Das sportliche Programm wird ergänzt durch Besuche bei herausragenden Initiativen und Projekten, die sich dem Umwelt- und Naturschutz widmen, wie eine Schildkrötenauffangstation und Umweltprojekte der Region.

Auf dem Programm steht außerdem die Präsentation von Pelorus Jack, der Umweltstiftung des Schauspielers und Dokumentarfilmers Hannes Jaenicke. Außerdem wird das PEUGEOT Sailing Team gemeinsam mit professionellen Tauchern einen Hotspot für sogenannte „Geisternetze“ ansteuern. Als Geisternetze werden herrenlose Fischernetze bezeichnet, die im Meer herumtreiben und eine erhebliche Gefahr für die Tierwelt darstellen. Gemeinsam mit den Profi-Tauchern werden die Teams auf die Suche nach Netzen und Industriemüll gehen und versuchen, so viel wie möglich davon zu bergen.

Tobias Stöver, Direktor Marketing von PEUGEOT Deutschland, unterstreicht den nachhaltigen Charakter der Segel-Regatta: „Klima- und Umweltschutz ist auch für PEUGEOT ein wichtiges Anliegen. Mit der PEUGEOT Ocean Trophy 2023 wollen wir ein Signal setzen, um die Bedeutung dieses Themas zu unterstreichen und herausragende Projekte und Initiativen in der Region zu würdigen. Ich freue mich, dass wir viele Prominente aus Film, Fernsehen und neuen Medien für dieses Anliegen begeistern konnten und wünsche allen Teams einen spannenden, interessanten und unterhaltsamen Törn durch eine der schönsten Regionen des Mittelmeeres.“

Quelle Bild und Text: Stellantis Germany GmbH

Diagnose ohne Termin

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Online- Diagnose: Welche Rolle eine Künstliche Intelligenz in Zukunft spielen kann

Warum eine Online-Diagnose nicht nur Zeit spart, sondern auch für Reisende, schüchterne Menschen oder bei schubweise auftretenden Krankheiten besonders praktisch ist, erklären die Gründer im Interview

Zwischen Akne und AI

Wochenlang auf einen Termin warten, volle Wartezimmer, gestresste Ärzte – leider Alltag in deutschen Praxen. Deshalb wird Telemedizin immer beliebter. Warum ein medizinisches Anliegen nicht einfach online abklären lassen? Das dachten sich auch der Dermatologe Dr. Christian Drerup und Business Angel Marc Hoffmann und gründeten den Online-Hautarzt doctorderma. In unserem Interview verraten sie, wie die Idee entstand, was für Vorteile eine Online-Diagnose bringt und welche Rolle eine Künstliche Intelligenz in Zukunft spielen kann.

Die Telemedizin ist schon seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Wie sind Sie darauf gekommen, ein dermatologisches Online-Angebot ins Leben zu rufen?

Christian Drerup: Es hat damit angefangen, dass mir Freunde und Bekannte immer wieder Fotos ihrer Hautprobleme per WhatsApp schickten und mich um eine Diagnose baten. Irgendwann dachte ich mir: Wenn die schnelle Hilfe eines Dermatologen schon in meinem Umfeld so gefragt ist, werden sich auch andere Leute dafür interessieren. Im März 2022 habe ich Marc von der Idee erzählt, daraus ein Unternehmen zu machen. Wir kannten uns beide schon von der erfolgreichen Zusammenarbeit bei einem anderen Digitalisierungsprojekt

Marc Hoffmann: Ich fand die Idee dahinter von Anfang an spannend und sah ein großes Potential. Versuchen Sie mal, einen Termin beim Hautarzt zu bekommen. Wenn es mehrere Wochen dauert und nicht mehrere Monate, ist das schnell. Die Untersuchung ist dann meist zügig erledigt. Bei uns bekommen die Patienten nach durchschnittlich vier Stunden eine Diagnose, spätestens am nächsten Tag. Inklusive Rezept, wenn es nötig ist.

Der große Pluspunkt von doctorderma ist also die Zeitersparnis?

Marc Hoffmann: Das auf jeden Fall, aber nicht nur. Unser Angebot richtet sich auch an Reisende. Denn wo will man schnell einen Hautarzt finden, wenn man gerade unterwegs ist und zum Beispiel Kontakt mit einer Qualle hatte. Oder bei einer Verbrennung oder Hautinfektion auf der Trekkingtour oder einer Kreuzfahrt, wo ein Dermatologe nicht in Reichweite ist. Wir sehen auch, dass viele jüngere PatientInnen unseren Service nutzen, die sich aus Scham nicht zum Hautarzt trauen. Diagnose von uns kann aber auch für jüngere Leute interessant sein, die sich wegen einer Erkrankung womöglich schämen und deshalb einen Arztbesuch vermeiden.

Christian Drerup: Plus: wir bekommen einen aktuellen Eindruck von der Krankheit. Manche Ausschläge treten zum Beispiel nur schubweise auf. Dann kann es schon mal vorkommen, dass die Patienten wochenlang keine Symptome haben. Fällt der Termin in eine solche Ruhephase, kann der Arzt mitunter nichts feststellen. Das Problem können wir mit den Fotos, die uns die Patienten schicken, wunderbar lösen.

Vertrauen die Leute einer Website mit Fragebogen, ohne einen Arzt zu Gesicht zu bekommen?

Christian Drerup: Ich glaube, die Skepsis hält sich in Grenzen, aber wir wollten extra niedrige Hürden schaffen. Das sehen wir auch an den regelmäßigen Empfehlungen. Unsere Diagnosen sind leicht verständlich und wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass wir die Fragen der Patienten restlos und weitestgehend ohne Fachausdrücke beantworten, so dass unsere Patienten im Anschluss nicht erst noch googlen müssen. Und zwar persönlich durch einen echten Hautarzt, Bots kommen bei uns nicht zum Einsatz. Beim Verdacht auf eine ernste oder sehr akut behandlungsbedürftige Erkrankung rufen wir die Patienten natürlich auch an, um sie über die weiteren Schritte zu informieren.

Und wie ist das mit der Datensicherheit?

Marc Hoffmann: Alle Daten werden verschlüsselt an uns übertragen und auf deutschen Servern in Frankfurt am Main gespeichert. Nur unser Ärzteteam hat darauf Zugriff. Audits mit unserem Datenschutzbeauftragten finden regelmäßig statt. So können wir allen Patienten ein höchstmögliches Maß an Sicherheit garantieren und hoffentlich alle Bedenken aus dem Weg räumen.

Wie ist das Procedere, wenn ich mich entscheide, doctorderma zu nutzen?

Marc Hoffmann: Über doctorderma.de gelangen die Patienten zu unserer Web-App. Dort müssen sie nur drei Fotos von der betroffenen Körperstelle hochladen – eine Detailaufnahme, ein Foto aus mittlerer Entfernung und eins von der Seite. Im Anschluss gibt es einen angepassten Fragebogen – wie macht sich das Problem bemerkbar, wird der Bereich größer, gibt es Vorerkrankungen? Und dann landet die Anfrage auch schon bei unserem Ärzteteam. Für eine Diagnose berechnen wir 25 Euro, die sich Privatpatienten erstatten lassen können. Wir sprechen auch mit gesetzlichen Krankenkassen, um eine Kostenübernahme für gesetzliche Versicherten zu erreichen. Bis dahin müssen Sie die Kosten von 25 Euro selber zahlen.

Sind Sie zufrieden mit dem Start?

Christian Drerup: Ja, auf jeden Fall. Aber wir stehen eben erst am Anfang. Nach nicht einmal einem halben Jahr konnten wir schon mehreren Tausend Patienten weiterhelfen. Die meisten sind zwischen 20 und 50 Jahre alt. Viele haben Fragen zu ihren eigenen Krankheiten, einige schicken Fotos von Hautproblemen ihrer Kinder oder auch Großeltern, die in Pflegeheimen wohnen. Sehr erfreulich entwickelt sich auch die Zusammenarbeit mit Kliniken, die keinen eigenen Dermatologen vor Ort haben und unsere detaillierten Behandlungspläne und kurzen Antwortzeiten von wenigen Stunden sehr schätzen

Verraten Sie schon Ihre Zukunftspläne?

Marc Hoffmann: Klar, gerne. Wir arbeiten im Moment an einer KI, die wir mit den von uns gestellten Diagnosen füttern. Hier kommt unser Mitgründer und Entwickler Florian Beck-Klaus ins Spiel. Die KI soll in Zukunft nicht nur Parameter wie Alter oder Geschlecht einbeziehen, sondern die gesamte Anamnese eines Patienten. In Zukunft sollen diese Daten unsere Ärztinnen und Ärzte bei der Arbeit unterstützen. Aber auch wirklich nur unterstützen, mehr nicht, das ist uns wichtig. Die Diagnose wird immer von Hautärzten kommen. Wir haben noch viel vor, es wird nie langweilig.

Bild Marc Hoffmann (links) und Dr. Christian Drerup, die Gründer von doctorderma

Quelle TEAM CODE ZERO

Faeser kritisiert Dominanz von Männern in Sportverbänden

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Nancy Faeser, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) fordert eine stärkere Vertretung von Frauen im Sport. „Viele Top-Etagen der Sportverbände müssten einmal ordentlich durchgelüftet werden“, sagte die auch für Sport zuständige Bundesministerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Vor allem auf internationaler Ebene sind die Verbände oft immer noch weitgehend reine Männer-Clubs. Diese geschlossenen Macht-Zirkel sind völlig aus der Zeit gefallen.“ Sportlerinnen stünden für die Vielfalt der Gesellschaft. „Das kann man von vielen Funktionärsebenen der Verbände leider nicht sagen.“

Die Sozialdemokratin forderte mehr Gleichstellung in der Sportwelt: „Frauen sind dort weit unterrepräsentiert.“ Das zeigt auch die gescheiterte Kandidatur der norwegischen Fußball-Verbandspräsidentin Lise Klaveness um einen Sitz im Uefa-Vorstand. „Von 20 Mitgliedern sind dort weiter 19 Männer. Es ist allerhöchste Zeit, dass Frauen auch in den Sportgremien eine stärkere Rolle spielen – und die Vielfalt unserer Gesellschaft sich dort wiederfindet“, sagte Faeser.

Die Bundesinnenministerin nannte die Austragung der Basketball-WM der Frauen 2026 in Deutschland eine „großartige Nachricht“ für den gesamten deutschen Sport. Genauso arbeite man daran, die Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2027 nach Deutschland zu holen. „Millionen Mädchen und Frauen tragen ihre Sportvereine vor Ort. Diese Begeisterung muss auch an der Spitze bei den großen Turnieren sichtbar werden: Mannschaftssport ist Frauensache.“


Foto: Nancy Faeser, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Neue modulare Geldbörsen

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Wallet 1 Collection: Neue modulare Geldbörsen bei Lilienthal Berlin

Wallet 1 Collection: Neue modulare Geldbörsen bei Lilienthal Berlin

Lilienthal Berlin erweitert das Portfolio erneut: Mit der Wallet 1 Collection stellt das junge Berliner Unternehmen nun seine ersten Portemonnaies vor. Der Clou ist die Wandelbarkeit: Es gibt eine klassische Geldbörse und einen Cardholder – und beide lassen sich ganz einfach und schnell zu einem größeren Set ergänzen.

Entspannt morgens beim Brötchenholen, ganz diskret in der Anzugtasche beim feinen Dinner oder mit extraviel Stauraum auf Reisen: Die Idee hinter dem Design der Wallets ist es, eine Geldbörse zu kreieren, die zu jeder Situation passt. Für eine möglichst große Flexibilität haben sich die Designer von Lilienthal Berlin daher ein modulares Prinzip einfallen lassen:

Das größere Wallet 1 Bifold funktioniert als klassisches Portemonnaie, das Wallet 1 Slim ist ein minimalistischer Cardholder – und beide Elemente lassen sich ineinandergesteckt ganz unkompliziert zum extragroßen Wallet 1 Set kombinieren oder genauso einfach wieder auseinandernehmen. So kann die Geldbörse optimal an alle Anforderungen des täglichen Lebens angepasst werden.

URBANES DESIGN KLARE GRUNDLINIEN MIT BESONDEREN DETAILS
Im Design führt sich die typische Stilistik fort, die bereits von den verschiedenen Uhren- Modellen oder den jüngst gelaunchten Taschen bekannt ist. Mit Fokus auf Variabilität und Funktionalität, haben die Geldbörsen eher ein puristisches Äußeres erhalten – die prägnanten Designelemente wie die leicht angeschrägten Öffnungen, die akzentuierten Ziernähte oder die trapezförmigen Easy-Access-Fächer verleihen jedoch gleichzeitig auch einen modernen Look.

Das macht ́s nachhaltig:
• Rein pflanzlich gegerbtes Naturleder
• Futter aus recyceltem Nylon • Zertifiziert als „Klimaneutrales Produkt“
• Langlebige Qualität „Handmade in Spain“

EXPERTISE GENUTZT NACHHALTIGE MATERIALIEN UND KLIMANEUTRALE PRODUKTION
Alle Wallets bestehen aus hochwertigem, rein pflanzlich gegerbtem Leder – Ein Material, das bei Lilienthal Berlin bereits sehr gut bekannt ist.

„Schon als wir unsere ersten Uhren gebaut haben, wollten wir sie unbedingt mit Armbändern aus diesem schadstofffreien Leder anbieten. Es ist aufwendiger zu verarbeiten, aber es ist besser für die Haut und besser für den Planeten – und darum für uns die beste Wahl, auch bei unseren Wallets.“ Jacques Colman, Co-Gründer und -Geschäftsführer von Lilienthal Berlin.

Gefüttert sind die Geldbörsen mit recyceltem Nylon. Alle bei der Produktion anfallenden Emissionen werden in Zusammenarbeit mit Climate Partner kompensiert. Und weil die Wallets zudem per Hand in Spanien verarbeitet werden, überzeugen sie mit Qualität und Langlebigkeit.

ZAHLEN, BITTE INHALT, MAßE UND PREISE
Der Cardholder, das Portemonnaie und auch das kombinierte Set passen in jede Hosentasche, bieten aber dennoch reichlich Platz: Im Wallet 1 Slim gibt es vier Karten- Slots und ein Fach für gefaltete Scheine. Der Cardholder misst dabei schlanke 73 x 97 x 5 mm (leer). Das größere Wallet 1 Bifold stellt acht Karten-Slots, ein Münzfach mit Flip-Cover und ein in zwei Bereiche geteiltes Scheinfach zur Verfügung. Die Maße hier: 114 x 86 x 8 mm (leer). Das Wallet 1 Slim und das Wallet 1 Bifold sind separat oder zusammen als Wallet 1 Set erhältlich. Die Preise belaufen sich auf 69 Euro, 129 Euro und 185 Euro.

Verfügbarkeit: ab sofort Erhältlich über: https://www.lilienthal.berlin/taschen/alle-wallets/

Quelle Lilienthal Berlin

Wenn der Albtraum zum Sprungbrett wird

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2. Mai 2023: Wenn der Albtraum zum Sprungbrett wird
Eine angeborene Fehlstellung im Oberschenkelknochen führt bei Melanie Gießing von „Sproch echt“ zum Perspektivenwechsel. Durch ihren persönlichen Albtraum wird ihr Hobby zum Beruf, der nicht nur ihr, sondern auch anderen Freude & Hoffnung schenkt.
2. Mai 2023: Wenn der Albtraum zum Sprungbrett wird

„Man geht so blind durch die Welt und seit zwei Jahren sehe ich die Welt mit ganz anderen Augen“, erzählt Melanie Gießing. Die Burgenländerin (Bezirk Oberpullendorf) schreibt leidenschaftlich gerne Gedichte, Stanzln, Geschichten und vieles mehr. Sie will mit ihren Worten anderen Menschen für jeden Anlass eine Freude machen. Denn auch ihr persönlich hat das Schreiben aus ihrem ganz eigenen Albtraum geholfen. Melanie Gießing leidet unter chronischen Schmerzen durch eine angeborene Fehlstellung im Oberschenkelknochen.

Diese wirkt sich auf den gesamten Bewegungsapparat aus und auch psychische Probleme waren die Folge. Mit „Sproch echt“ will sie nun auch Balsam für die Seele anderer Menschen geben. Jedes ihrer Werke ist ein Unikat und spiegelt in persönlichen und individuellen Texten verschiedene Themen wider. Bei „2 Minuten 2 Millionen“ ist sie nun auf der Suche nach einem strategischen Partner und ruft eine Firmenbewertung von 20 Cent auf. Kann sie die Investoren um Barbara Meier, Hans Peter Haselsteiner, Katharina Schneider, Heinrich Prokop, Christian Jäger und Daniel Zech mit ihrer Geschichte und ihrer Vision überzeugen?

Außerdem mit dabei bei „2 Minuten 2 Millionen“ am 2. Mai auf ZAPPN & PULS 4:

2. Mai 2023: Wenn der Albtraum zum Sprungbrett wird

Oria-Beauty aus Oberösterreich, Bezirk Perg: Das Geschwister-Duo Florian und Lisa Steinkellner aus Oberösterreich wollen Gesichtsfalten glattbügeln und den Wunsch nach ewiger Schönheit erfüllen. Und das mit ihrer Mikro-Strommaske für jede und jeden zu Hause. „Wenn’s am Hintern funktioniert mit einem Muskel, dann muss es doch im Gesicht mit 50 Muskeln funktionieren“, meint Florian Steinkellner. Er arbeitet als Personal-Trainer und setzt sich schon lange mit Muskeltraining durch Stimulation mit Strom auseinander. Durch die Anwendung der Maske sollen Gesichtszüge gestrafft, geliftet und entspannt werden. Dabei werden die natürlichen Prozesse des menschlichen Körpers genutzt.
„2 Minuten 2 Millionen – Die PULS 4 Start-Up-Show“, die 10. Jubiläumsstaffel immer dienstags um 20:15 Uhr auf ZAPPN & PULS 4

Bilder: © @ Gerry Frank Photography 2023

Quelle ProSiebenSat.1 PULS 4