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Weiterhin hohe Inflationszahlen im Dienstleistungssektor könnten die EZB unter Druck setzen

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Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

Ein aktueller Kommentar von Tomasz Wieladek, Chefvolkswirt für Europa bei T. Rowe Price:

Im Juli erklärte Präsidentin Lagarde, dass die Entscheidung der EZB über eine Zinserhöhung oder eine Zinspause im September von den Daten abhängen würde. Heute Morgen betonten die restriktivsten Mitglieder des EZB-Rats, darunter Bundesbankpräsident Joachim Nagel, dass die Datenlage noch nicht ausreiche, um eine Pause im September zu rechtfertigen. Heute Morgen berichtete Reuters, dass der EZB-Rat in Anbetracht der schwachen PMI-Daten immer mehr dazu neigt, im September eine Pause einzulegen. In dem Reuters-Bericht heißt es, dass eine solche Pause mit der klaren Aussage einhergehen würde, dass die EZB trotz einer Pause im September auch in Zukunft Zinserhöhungen vornehmen könnte. Auch wenn die Stimmung der EZB-Politiker zunehmend für eine Zinspause spricht, könnte diese feine Balance immer noch in Richtung einer Zinserhöhung kippen, wenn die Inflation weiterhin stark und anhaltend ist.

Daher richten sich alle Augen auf die Veröffentlichung der August-Inflation im Euroraum in der nächsten Woche. Wir werden die Daten aus Spanien und Deutschland einen Tag früher erhalten. Derzeit gehen die Konsensprognostiker davon aus, dass der Kerninflationsindex des Euroraums von 5,5 % im Juli auf 5,3 % im August fallen wird. Auf den ersten Blick wäre ein solches Ergebnis ein erster Hinweis darauf, dass die jährliche Kerninflation im Euroraum ihren Höhepunkt erreicht hat. Bei jeder Jahresberechnung können jedoch Basiseffekte häufig das Signal der Daten dominieren. Es ist bereits weithin anerkannt, dass die Inflation bei Industriegütern, die etwa die Hälfte des Kern-VPI-Warenkorbs ausmachen, in den kommenden Monaten deutlich zurückgehen wird.

Der Schlüssel zu den politischen Entscheidungen der EZB wird jedoch die Inflation bei den Dienstleistungen sein. Der EZB-Rat ist sich bewusst, dass starke Basiseffekte im September zu einer niedrigeren Dienstleistungsinflation als im Vorjahr führen werden. Um die Stärke und Dauerhaftigkeit der Dienstleistungsinflation zu beurteilen, wird der EZB-Rat daher die monatliche Wachstumsrate der Dienstleistungspreise im Euroraum betrachten. Eine monatliche Inflationsrate von 0,4 % oder mehr würde darauf hindeuten, dass die Dienstleistungsinflation weiterhin sehr dynamisch und anhaltend ist und dass es noch keine Anzeichen für einen Höhepunkt gibt.

In Anbetracht des Anstiegs des Dienstleistungspreisindizes in den Einkaufsmanagerindizes in diesem Monat wäre dies wahrscheinlich das wichtigste Indiz für die Entscheidung der EZB über eine Zinserhöhung. In letzter Zeit war es für die Ökonomen sehr schwierig, die Inflation im Euroraum im Konsens zu prognostizieren. Professionelle Prognostiker und die EZB haben in den letzten Monaten die Stärke und Hartnäckigkeit der Inflationsdynamik im Dienstleistungssektor weiterhin unterschätzt. Es besteht daher ein erhebliches Risiko, dass die Inflationsdynamik im Dienstleistungssektor weiterhin anhält und sogar eine weitere positive Überraschung liefern könnte.

In Anbetracht der schwachen Einkaufsmanagerindizes, die diese Woche veröffentlicht wurden, wird jede Entscheidung über eine Zinserhöhung im September natürlich sehr ausgewogen sein. Darauf deuten auch die heute Morgen von Reuters veröffentlichten Kommentare hin. Man darf jedoch nicht vergessen, dass das Hauptziel der EZB die Preisstabilität mit einem Inflationsziel von 2 % ist. Wenn die VPI-Inflation bei den Dienstleistungen, die der beste Indikator für die im Euroraum erzeugte Inflation ist, weiterhin eine starke Dynamik aufweist, wäre dies ein starkes Argument für eine Anhebung im September, da die im Inland erzeugte Inflation ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat.

Die heutige Konferenz in Jackson Hole konzentriert sich auf strukturelle Wirtschaftsfragen, einschließlich der Frage, ob die Inflationsrate gestiegen ist. Der Gedanke, dass sich der Leitzins der EZB bereits in einem restriktiven Bereich befindet, könnte in Frage gestellt werden, wenn aus den Daten der nächsten Woche kein Höhepunkt der Dienstleistungsinflation ersichtlich ist.

Die Falken im EZB-Rat werden auf die schwächere Korrelation der PMIs mit dem BIP seit der Pandemie verweisen. Dies gilt insbesondere für die Länder, in denen der PMI für den Dienstleistungssektor am stärksten angepasst wurde, wie z. B. in Deutschland. Das Argument wird auch sein, dass der Arbeitsmarkt nach wie vor sehr stark ist und die Wirtschaft somit Zweitrundeneffekten ausgesetzt ist. Schließlich deuten die deutschen PMI-Daten darauf hin, dass die Dienstleistungspreise schneller steigen. Ein starkes Ergebnis bei der Dienstleistungsinflation in der nächsten Woche könnte daher den EZB-Rat zu einer letzten Zinserhöhung bewegen.

Weiterhin hohe Inflationszahlen im Dienstleistungssektor könnten die EZB unter Druck setzen

Foto von (Bildquelle: T. Rowe Price)

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Indiens Zukunft liegt in der Luftfahrt

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Kishida Mexiko Franklin Templeton Luftfahrt Zementindustrie LED
Foto von Dina Ting (Quelle: Franklin Templeton)

Nach der geglückten Landung der Raumsonde „Chandrayaan-3“ gelang Indien als viertes Land der Welt die Aufnahme in den Club der Mondpioniere. Aber nicht nur extraterrestrisch konnte der Subkontinent reüssieren, auch die heimische zivile Luftfahrt bekommt zunehmend Auftrieb.

Neben der steigenden Nachfrage nach Flugreisen als Folge des rasanten Bevölkerungswachstums schaffen auch andere positive Trends günstige Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Aufschwung Indiens und seiner Märkte. Dina Ting, Head of Global Index Portfolio Management bei Franklin Templeton, schildert die Förderprogramme der Regierung des Landes sowie den starken Finanz-, IT- und Energiesektor:

Inzwischen dürfte wohl den meisten Menschen die demografische Einschätzung bekannt sein, dass Indien die bevölkerungsreichste Nation der Welt ist – oder kurz davor steht. Sein Wachstum übertrifft das von China, dem größten Land der Welt – zumindest seit 1950, als die Vereinten Nationen mit der Erfassung der Bevölkerung begannen.

Aber das Bevölkerungswachstum ist nicht das einzige, was in Indien an Fahrt aufnimmt. Eine wachsende Mittelschicht sorgt für eine verstärkte Reiselust, und das boomende Fluggeschäft und der Luftverkehrsmarkt des südasiatischen Landes gehören heute zu den am schnellsten wachsenden Märkten der Welt. Analysten gehen davon aus, dass sich die damit verbundenen staatlichen Ausgaben bis 2025 auf fast 12 Mrd. USD belaufen werden, um die regionale Infrastruktur zu verbessern. In den kommenden fünf Jahren sollen sowohl die bestehenden Anlagen modernisiert als auch 80 neue Flughäfen gebaut werden.

Die zu Tata gehörende Fluggesellschaft Air India, die derzeit die größte internationale Fluggesellschaft des Landes ist, bestätigte im Juni dieses Jahres eine Großbestellung von 470 Boeing- und Airbus-Passagierflugzeugen. (Die indische Billigfluggesellschaft IndiGo konkurriert mit ihr um Marktanteile im Inland.)

Als US-Präsident Joe Biden im selben Monat den indischen Premierminister Narendra Modi zu einem seltenen Staatsbesuch in Washington empfing, bezeichnete er den Boeing-Auftrag im Wert von 46 Mrd. USD als „historisch“ und stellte fest, dass es sich um den zweitgrößten Flugzeugauftrag für Boeing aller Zeiten handelt. In der jüngeren Vergangenheit haben die beiden Länder eine engere Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen aufgenommen, darunter in der Rüstungsproduktion und bei technologischen Innovationen.

Deshalb ist es unserer Meinung nach an der Zeit, Indien und den börsengehandelten Fonds, die Anlegern ein kostengünstiges und steuereffizientes Instrument für taktische Länderallokationen bieten können, mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Wer ein breiteres Engagement in der indischen Wirtschaft anstrebt, sollte sich vor Augen halten, dass der indische Aktienmarkt gemessen am FTSE India RIC Capped Index im zweiten Quartal 2023 eine Rendite von mehr als 13 % erzielen konnte. Die Anleger haben den schwachen Start des Marktes in das Jahr gut weggesteckt.

Die Benchmark ist mit einer Gewichtung von 21 % auf den Finanzsektor ausgerichtet. Mit einer Gewichtung von jeweils etwa 12,5 % sind Informationstechnologie und Energie die beiden nächstgrößten Sektoren.

Mega-Fusion

Letztes Jahr wurde Indien in Prognosen bezüglich seines rasanten Wachstums als Spitzenreiter bezeichnet, weil es in der Lage ist, seine Aktivität in komplexere Branchen zu diversifizieren. Das Land ist auf dem Global Innovation Index (GII) 2022 der Weltorganisation für geistiges Eigentum von Platz 46 auf Platz 40 vorgerückt (von 132 Ländern). Nach Angaben des indischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie verfügt das Land über das drittgrößte Ökosystem für Technologie-Startups weltweit und weist ein hohes Maß an Unterstützung bei Finanzierung und Investitionen auf.
Das anhaltende Wirtschaftswachstum kam dem indischen Finanzsektor im letzten Quartal zugute. Und im Juli verhalf eine Mega-Fusion im Finanzsektor in Höhe von 40 Mrd. US-Dollar zwischen der Housing Development Finance Corporation, dem größten Hypothekenfinanzierer des Landes, und der HDFC Bank dem indischen Markt zu einer Rallye. Das neue Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von rund 150 Mrd. USD soll die viertgrößte Bank der Welt sein.

Die indische Regierung ist bestrebt, ihr öffentliches Bildungssystem zu reformieren, hat aber noch einen weiten Weg vor sich. Die derzeitigen nationalen Ausgaben für das indische Bildungssystem belaufen sich nach Angaben der Weltbank auf etwa 4,5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und reichen damit nicht an Modis Zusage von 6 % des BIP heran. Bei der Mehrheit der indischen Kinder und Jugendlichen fehlt es immer noch an grundlegenden Lese-, Schreib- und Rechenkenntnissen, obwohl sich die Einschulungszahlen leicht verbessert haben.

Allerdings kann es vorkommen, dass Unternehmen bei der Unterstützung des Zugangs zur Hochschulbildung einspringen, vor allem bei der wettbewerbsorientierten Expansion der Bereiche Back-Office-Processing (BPO) und High-Tech-Produktion. Vor zwei Jahren riefen taiwanesische Universitäten eine gemeinsame Initiative mit dem indischen Mischkonzern Tata ins Leben, der seinen Mitarbeitern Kurse in Elektronik anbietet. Wenn es Indien gelingt, sein Angebot an qualifizierten Arbeitskräften zu erweitern, könnte es mehr Produktionsbetriebe aus anderen asiatischen Ländern anziehen, auch aus China, wo die Mindestlöhne tendenziell höher sind und die Arbeitnehmer nun mehr fordern.

Die Einführung der Steuer auf Waren und Dienstleistungen (Goods and Services Tax, „GST“) und die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft im Land sollen zudem mehr Menschen in die formelle Wirtschaft einbinden. Im Mai lobte Modi den Erfolg der GST in einem Tweet: „Es gibt gute Nachrichten für die indische Wirtschaft. Die steigenden Steuereinnahmen trotz niedrigerer Steuersätze sind ein Beleg für den Erfolg der GST, die die Integration und die Einhaltung der Vorschriften verbessert hat.“

Vor über zehn Jahren hat Indien mit der Einführung seines nationalen Identifikationsprogramms Aadhaar, das biometrische Ausweise zum Nachweis des Wohnsitzes verwendet, eine solide Grundlage für eine stärker digitalisierte Wirtschaft geschaffen. Daraus haben sich zahlreiche soziale Vorteile ergeben, und die digitale finanzielle Integration wurde entscheidend vorangetrieben.

Natürlich ist die Schaffung von Arbeitsplätzen weiterhin eine Herausforderung, aber die Inlandsnachfrage hat angezogen. Zudem werden die indischen Verbraucher wahrscheinlich über ein höheres verfügbares Einkommen verfügen, und da sich die Einkommensverteilung verschiebt, könnte der Gesamtkonsum stark ansteigen. Goldman Sachs Research hat prognostiziert, dass das indische BIP das des Euroraums im Jahr 2051 und das der USA im Jahr 2075 überholen wird.

Neben dem beachtlichen Ausbau der Infrastruktur, dem Wachstum des Finanzsektors und einer riesigen und vielfältigen Bevölkerung sind Indiens bemerkenswerte Fortschritte bei der Umstellung auf saubere Energie ein weiterer interessanter Aspekt für Anleger. Die Weltbank hat unlängst eine Finanzierung in Höhe von 1,5 Mrd. USD genehmigt, um die Entwicklung des indischen CO2-armen Energiesektors zu beschleunigen. Die Internationale Energieagentur rechnet außerdem damit, dass Indien in den kommenden Jahren Kanada und China überholen und zum drittgrößten Ethanolmarkt der Welt (nach den USA und Brasilien) aufsteigen wird.

Indiens Zukunft liegt in der Luftfahrt

Foto von Dina Ting (Quelle: Franklin Templeton)

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ABS-Anleihen mit relativ stabilen Renditen

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Anleihen
Foto von Frank Meijer (Quelle: Aegon AM)

Ein aktueller Marktkommentar von Frank Meijer, Head of Alternative Fixed Income bei Aegon Asset Management:

  • Europäische ABS sind aus Bewertungssicht attraktiv
  • Niedrige Zinsduration bietet Renditeschutz im gegenwärtigen unsicheren Umfeld
  • Spreads werden in einer bestimmten Bandbreite bleiben, mit einem Aufwärtspotenzial, wenn Europa nicht in eine Rezession gerät

Wir gehen davon aus, dass sich die europäischen ABS-Kreditspreads in der zweiten Jahreshälfte 2023 parallel mit den breiteren Märkten entwickeln werden. Es wird voraussichtlich Schwächephasen an den Märkten geben, da die Unsicherheit über die Inflation und die Auswirkungen höherer Zinssätze bestehen bleibt. Eine erhebliche Abschwächung des fundamentalen Bildes ist jedoch bereits eingepreist und die ABS-Anleger scheinen für das erhöhte Kreditrisiko sehr gut entschädigt zu werden. High-Carry-Produkte dürften sich daher besser entwickeln, insbesondere wenn die kommenden makroökonomischen Daten auf eine nachlassende Inflation hindeuten.

Aus fundamentaler Sicht erwarten wir, dass die Zahlungsrückstände in den zugrunde liegenden Sicherheitenpools angesichts des höheren Zinsumfelds und des Drucks auf die Bilanzen der privaten Haushalte zunehmen werden. Wir gehen davon aus, dass die Herabstufungen und Ausfälle von Unternehmen zunehmen werden, was sich auf die fundamentale Performance von Collateralized Loan Obligations (CLOs) auswirken wird. Allerdings sind CLO- und ABS-Strukturen aufgrund struktureller Elemente wie (Liquiditäts-)Reservefonds, Überschuss-Spreads, Auslöser für die Umleitung von Cashflows und Nachrangigkeit, die nach dem GFC 2008 fast alle erhöht wurden, in der Lage, erheblichen Stressszenarien und Zahlungsstörungen standzuhalten.

Darüber hinaus sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren gestiegen, wodurch sich die potenziellen Verluste aus Hypotheken im Falle eines Zwangsverkaufs der Immobilie verringern. Daher haben wir keine unmittelbaren Bedenken hinsichtlich der Fundamentaldaten von ABS und bleiben positiv gegenüber der Anlageklasse.

Ausgewogenes Daten-Bild

Die technischen Daten sind ausgewogen. Wir gehen davon aus, dass die Primäremissionen ihr derzeitiges Tempo beibehalten werden, da die Zentralbanken keine günstigen Finanzierungsquellen wie TLTRO mehr zur Verfügung stellen werden und die Banken andere Absatzmöglichkeiten wie ABS finden müssen.

Die Emissionstätigkeit von Nicht-Banken wird wahrscheinlich weitergehen, wenn auch langsamer, da die Finanzierung teurer ist, während erfahrene Häuser Aktiva mit niedrigeren Kupons im Bestand haben werden, was zu einigen Schwierigkeiten bei der öffentlichen Platzierung dieser Geschäfte führen könnte. Insgesamt glauben wir, dass die technischen Daten in allen ABS-Sektoren neutral sein werden, aber positive Überraschungen möglich sind, wenn das fundamentale Bild positiver ist als wir derzeit erwarten.

Unter Bewertungsgesichtspunkten heben sich europäische ABS von den breiteren Rentenmärkten ab und bieten unserer Ansicht nach einen sehr guten absoluten und relativen Wert, mit einem deutlichen Renditeanstieg gegenüber IG Corporate Credits. Und im derzeitigen unsicheren Umfeld dürften der ABS-Carry und die sehr niedrige Zinssensitivität von ABS-Anleihen für relativ stabile Renditen sorgen.

ABS-Anleihen mit relativ stabilen Renditen

Foto von Frank Meijer (Quelle: Aegon AM)

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Tropensturm Hilary: CAT Bond-Markt von Schäden nicht betroffen

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CAT Bonds Hurrikansaison
Foto von Dirk Schmelzer (Quelle: Plenum Investments)

Die versicherungsrechtlichen Auswirkungen des Tropensturms Hilary kommentiert Dirk Schmelzer, Managing Partner und Senior Portfoliomanager von Plenum Investments AG:

Hilary traf am vergangenen Sonntag als Tropensturm mit einer maximalen anhaltenden Windgeschwindigkeit von etwa 100 km/h in Baja Californina, Mexiko, auf Land. Im weiteren Verlauf bewegte sich der Sturm allmählich landeinwärts und überquerte am Montag Südkalifornien. Dabei brachte Hilary auf der mexikanischen Halbinsel Baja California und in weiten Teilen des Südwestens der USA, darunter auch in den Großräumen Los Angeles und San Diego, verbreitet schwere Regenfälle und örtlich sintflutartige Niederschläge.

Der Sturm brach in Südkalifornien und Nevada alle Niederschlagsrekorde: In Palm Springs fiel innerhalb von 24 Stunden fast so viel Regen wie in einem ganzen Jahr. Die hohen Niederschlagsmengen sorgen für Überschwemmungen, Schlammlawinen, umgestürzte Bäume und Stromleitungen und beeinträchtigten so vor allem die Infrastruktur. So kam es in einigen Regionen zu Stromausfällen, Schlamm und Wasser blockierte Verkehrswege und Schulen blieben geschlossen.

Diese Schäden werden den CAT Bond-Markt aber mit größter Wahrscheinlichkeit nicht tangieren. Größere Gebäudeschäden aufgrund des Winds sind nicht zu erwarten, da sich das Windfeld von Hilary rasch abschwächte. Flutschäden sind in der Regel nicht von der Hausversicherungspolice gedeckt, daher gibt es nur wenige CAT Bonds, die Flutrisiken decken. Zudem traten die Überschwemmungsereignisse vorwiegend lokal auf und waren von kurzer Dauer, da der Sturm vergleichsweise rasch über die betroffenen Regionen hinweg zog, so dass auch hier die finanziellen Schäden begrenzt bleiben dürften.

Tropensturm Hilary: CAT Bond-Markt von Schäden nicht betroffen

Foto von Dirk Schmelzer (Quelle: Plenum Investments)

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Kissen als visuelle Highlights

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Kissen- Kunst AN-NA Design
Anna von der Heiden

Ihre Kissen sind Kunstobjekte. Anna von der Heiden ist sowohl Designerin als auch Künstlerin und das lässt sie in ihre Produkte einfließen.

Als Gründerin der Design-Manufaktur AN-NA Design verfügt sie über eine grenzenlose Kreativität. In einer ländlichen Gegend am Rande des Bergischen Landes pflegt Anna von der Heiden auch die Kunst der Entschleunigung.

Alles außer gewöhnlich 
AN-NA Design bietet individuelle Kissen-Objekte an. Es gibt drei Produktlinien: Limited Editions mit einer Auflage von maximal 100 Stück je Design, Unikate als echte Einzelstücke und Kunst-Kissen, handbedruckt und bemalt. Alle Kissen werden regional handgefertigt. „Made in Germany“ wird für jedes Kissen zertifiziert.

Starke Farben
Die Künstlerin sieht ihr besonderes Talent in der Kombination von Farben und Mustern. „Starke Farben waren schon immer mein Faible“, sagt sie. Mit dem Design ihrer Kissen folgt Anna von der Heiden keiner Mode, sondern sie macht einfach genau ihr Ding. So entstehen Kunstobjekte und visuelle Highlights für die Wohnung.

Hier geht es direkt zum Shop von AN-NA Design: 
https://www.an-na-design.com/webseite/shop/

Quelle Bild und Text :AN-NA DesignAnna von der Heiden

Die neuen Adventskalender von Freche Freunde sind da!

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freche freunde adventskalender

Freche Freunde Adventskalender 2023: Obst und Gemüse statt Schokolade und Co.

Alle Jahre wieder stellt Freche Freunde unter Beweis, dass Adventskalender für Kinder auch ohne Schokolade Spaß machen. Deshalb bringt der Berliner Kindernahrungshersteller auch in diesem Jahr seinen beliebten Adventskalender in die Läden – sowie eine Special Edition exklusiv bei dm für kleine Entdeckerinnen und Entdecker.

Wie immer verstecken sich hinter den 24 Türchen die beliebtesten Bio-Snacks von Freche Freunde mit jeder Menge Obst und Gemüse – angefangen von Quetschies über Fruchtchips bis hin zu Fruchtriegel und vieles mehr. Kleine Spiele sorgen für zusätzlichen Spaß und fördern eine frühe Freundschaft mit Obst und Gemüse sowie gemeinsame Familienmomente. Denn in einer Zeit, in der Plätzchen, Schokolade & Co. Hochsaison haben, möchte Freche Freunde dafür sorgen, dass Obst und Gemüse nicht zu kurz kommen. Nach der Adventszeit kann der Freche Freunde Adventskalender weiterverwendet werden. Denn mit den Schachteln können Kinder anhand eines Plans eine Stadt erbauen.

Der Freche Freunde Adventskalender ist für 29,99 Euro ab Oktober in ausgewählten Supermärkten, Drogerien und online erhältlich. Maße: 366x507x65 mm.

Dieses Jahr neu und nur bei dm: Der Freche Freunde Adventskalender für kleine Schatzsucherinnen und Schatzsucher

Für alle, die in der Adventszeit ein kleines Abenteuer erleben möchten, gibt es den Freche Freunde Adventskalender als Special Edition – und zwar als Schatzkiste mit spannenden Rätselboxen anstatt den üblicherweise durchnummerierten Türchen. Eine Schatzkarte führt kleine Entdeckerinnen und Entdecker mit Hilfe von frechen Bildrätseln zu den richtigen Boxen. Darin verstecken sich – wie soll es auch anders sein – jede Menge Bio Snacks von Freche Freunde sowie Spielspaß rund um das Thema Obst und Gemüse. Und das beste: Die Schatzkiste in Holzopitk kann auch nach der Adventszeit zum Verstecken und Aufbewahren von Spielsachen und weiteren kleinen Schätzen weiterverwendet werden und hat obendrein noch ein spannendes Geheimfach.

Die Special Edition des Freche Freunde Adventskalenders im Schatzkistenformat ist für 39,99 Euro ab Oktober exklusiv bei dm Deutschland und Österreich erhältlich. Maße: 350x290x140 mm.

Weitere Infos unter www.frechefreunde.de

Bild Auch im Adventskalender im Schatzkistenformat verstecken sich jede Menge Bio Snacks von Freche Freunde sowie Spielspaß rund um das Thema Obst und Gemüse. (UVP: 39,99 Euro, ab Oktober exklusiv bei dm Deutschland und Österreich erhältlich. Maße: 350x290x140 mm)

Quelle erdbär GmbH

KI-Boom befeuert Nvidia-Aktienkurs

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Nasdaq KI Netflix Tesla
Foto von Roman Przibylla (Quelle: CATFP)

Die Veröffentlichung der Quartalszahlen von Nvidia kommentiert Roman Przibylla, Partner bei CAT Financial Products :

Nvidia übertraf gestern nachbörslich einmal mehr alle Schätzungen und prognostiziert einen unglaublichen Umsatzanstieg von 170% in diesem Quartal, getrieben von der Nachfrage nach KI-Chips. Besonders das Geschäft mit Rechenzentren trug zu diesem durchweg überzeugenden Ergebnissen bei. Der Umsatz im Rechenzentrumsgeschäft stieg um 171% im Jahresvergleich auf 10,32 Milliarden US-Dollar. Nvidia-Aktien stiegen nachbörslich um fast 10% auf über 510 US-Dollar und hielten sich dort hartnäckig.

Die starke Performance und Prognose von Nvidia zeigen, wie zentral sich das Unternehmen für den Generative-AI-Boom entwickelt hat. Die A100- und H100-KI-Chips von Nvidia sind essentiell für den Aufbau und Betrieb von KI-Anwendungen wie ChatGPT. Die Umsätze im zweiten Quartal haben sich im Jahresvergleich verdoppelt und sind im Vergleich zum vorherigen Quartal um 88% gestiegen.

Nvidia setzt damit seinen Trend im KI-Bereich fort und widerlegt alle Kritiker erneut. Und diese waren vor der Veröffentlichung der Zahlen besonders laut. Die hohe Bewertung und mehr als 220% Performance in diesem Jahr sei völlig übertrieben hiess es gestern noch am Finanzplatz. Ich habe mich offiziell in unserem Podcast Format „znüni“ bereits im Vorfeld der Zahlen für ein gutes Ergebnis, einen positiven Ausblick und weiter steigende Kurse ausgesprochen. Denn wenn alle erwarten, dass die Rally doch nun endlich mal vorbei sein muss, kommt es meist anders. Nvidia liefert einmal mehr den Beweis dafür.

KI-Boom befeuert Nvidia-Aktienkurs

Foto von Roman Przibylla (Quelle: CATFP)

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Das Jedermann-Radsportevent

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© Freddy Planinschek: valgardena.it

Der Sellaronda Bike Day ist ein sportliches Highlight in Val Gardena, Grödental

Am 16. September 2023 heißt es im Grödental wieder kräftig in die Pedale treten: An diesem bei Gästen und Einheimischen gleichermaßen beliebten „Volksradltag“, der 2023 bereits in die 17. Runde geht, werden auch dieses Jahr wieder rund 20.000 Radbegeisterte erwartet. Ob Rennradfahrer, Mountainbiker, E-Biker, Tandem-Nutzer oder Besitzer eines skurrilen Zweirads – beim Sellaronda Bike Day können alle mitmachen und die Sellagruppe ganz ohne Abgase und Motorenlärm umrunden. Für das Event werden von 8.30 bis 16.00 Uhr die vier Dolomitenpässe rund um den berühmten Bergstock, Sella- und Grödnerjoch sowie Pordoi- und Campolongopass, für motorisierte Fahrzeuge gesperrt.

Die Gesamtlänge der Tour beträgt 53 Kilometer bei einer maximalen Steigung von zwölf Prozent. Wer die gesamte Strecke absolviert, überwindet einen Höhenunterschied von insgesamt 1.600 Metern. Doch beim Sellaronda Bike Day handelt es sich nicht um ein klassisches Fahrradrennen – ganz im Gegenteil: Hier erhalten Radfahrer aller Altersgruppen und Leistungsklassen die Chance auf eine einzigartige Tour mit wunderschönen Ausblicken. Um den Genusscharakter des Events zu betonen, gibt es weder eine Startgebühr noch eine Zeitmessung. Auch eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder kann nach Lust und Laune spontan teilnehmen und in einem der Täler Alta Badia, Gröden, Fassatal oder Arabba seine persönliche Fahrt beginnen. Weitere Informationen zum Sellaronda Bike Day finden sich unter www.valgardena.it

Der Sellaronda Bike Day findet zweimal im Jahr, jeweils im Frühjahr und im Herbst, statt. Die Teilnehmer kommen hauptsächlich aus Italien, Deutschland, der Schweiz und Österreich, aber auch aus Großbritannien, den Benelux-Staaten und sogar aus Asien und den USA. Um einen reibungslosen und sicheren Ablauf des Großevents zu gewährleisten, arbeiten die beteiligten Orte im Grödental eng zusammen und werden dabei von zahlreichen Freiwilligen unterstützt. Trotz des lockeren Spaßcharakters der Veranstaltung müssen die Teilnehmer dennoch einiges beachten: Die Straßensperrung auf der Strecke erfolgt ausschließlich in der Zeit der Veranstaltung. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, die Route entgegen der Uhrzeiger­richtung zu fahren und stets auf der rechten Straßenseite zu bleiben, da auch Radsportler mit außergewöhnlichen Gefährten unterwegs sein werden. In zahlreichen Ortschaften bieten Restaurants und Cafés die Möglichkeit für eine genussvolle Einkehr zwischendrin. Viele Besucher nutzen das Event zudem als Gelegenheit, ein Picknick entlang der Strecke zu veranstalten.

Bild © Freddy Planinschek: valgardena.it

Quelle STROMBERGER PR GmbH

Schneller in die Natur

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© lanaregion.it/upscale marketing

Region Lana startet mit neuer Seilbahn in den Spätsommer –Viele Vorteile bei der Fahrt aufs Vigiljoch

Noch entspannter hinauf ins autofreie Naturidyll: Seit 3. August bringt die rundum modernisierte Seilbahn Vigiljoch in der Südtiroler Region Lana Gäste und Einheimische noch schneller auf den Hausberg. Nach einer rund neunmonatigen Umbauphase bietet die neue Bahn größere Kabinen, die nun bis zu 40 Personen fassen, eine barrierefreie Berg- und Talstation sowie modernste Technik. Dadurch verkürzt sich die Fahrt von ehemals acht auf sechs Minuten. Auch optisch ist sie durch die schlichten, natürlichen Holzfassaden der beiden Stationen ein echtes Highlight.

Für mehr Komfort oben auf 1.500 Metern und Panoramablicke ins Etschtal sorgen zudem ab sofort ein großer geräumiger Wartebereich sowie eine neue Aussichtsterrasse. Wer noch höher hinauf will, nimmt gleich neben der Bergstation einen nostalgischen Einser-Sessellift auf den 1.814 Meter hoch gelegenen Gipfel. Er führt durch wunderschöne Lärchenwälder und bietet bei der Rückfahrt eine atemberaubende Aussicht auf die benachbarten Dolomiten. Kleine Fahrgäste profitieren von angepassten Kindertarifen und fahren bis zu einem Alter von acht Jahren kostenlos mit Seilbahn und Sessellift. Und auch die Anfahrt zur Vigiljocher Seilbahn könnte einfacher nicht sein, da sich direkt an der Talstation ausreichend Parkplätze befinden, für welche bei der Nutzung der Bahn keine Gebühren anfallen, und auch der Busbahnhof Lana nur zwei Gehminuten entfernt ist.

Für eine Fahrt hoch ins autofreie Naturschutzgebiet und wieder zurück zahlen Erwachsene regulär 16 Euro. Weitere Informationen finden sich unter: www.lanaregion.it.

Die Seilbahn auf das Vigiljoch hat eine lange Tradition: Bereits 1912 fuhr die zweitälteste Schwebeseilbahn Europas auf den beliebten Hausberg von Lana. Die Fahrt dauerte damals noch 20 Minuten. 1952 wurde die Bahn komplett erneuert, in dem die Mittelstation aufgelassen wurde und eine neue Kabine aus Leichtmetall zum Einsatz kam. 2006 erhielt sie gleichzeitig mit einem neuen Hauptaktionär eine Rundumerneuerung mit Kabinen, die mit Hilfe neuester Technik und Videoüberwachung auf das Gondelpersonal verzichten konnten. Die Fahrzeit für die rund 1.150 Höhenmeter verkürzte sich auf acht Minuten.

Das Vigiljoch ist aber weit mehr als nur der Hausberg der Südtiroler Region Lana, sondern als Ausflugsziel das ganze Jahr über beliebt. Besonders Familien unternehmen gerne eine Rundwanderung auf dem Vigljoch, die herrliche Panoramablicke oder einen Besuch des Biotops „Schwarze Lacke“ mit seiner einzigartigen Flora und Fauna bietet. Auch das berühmte historische St.-Vigilius-Kirchlein oder urige Gasthäuser und Almen wie die Bärenbad Alm mit traditioneller Südtiroler Küche liegen auf dem Weg. Im Winter freuen sich vor allem Kinder und Ski-Anfänger über kleinere Lifte und sanfte Hänge. Doch auch Winter- und Schneeschuhwanderer kommen hier voll auf ihre Kosten und leihen sich Schneeschuhe ganz einfach an der Talstation der Seilbahn. ­

Bild © lanaregion.it/upscale marketing

Quelle STROMBERGER PR GmbH

Kunst und Ästhetik im Südharz

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© Ritter von Kempski Privathotels

Naturresort Schindelbruch und Weltmarke MEISSEN kooperieren -Exklusive Zusammenarbeit in Sachsen-Anhalt

­­Die Kunst des Begeisterns: Am 16. August 2023 eröffnete das Naturresort Schindelbruch in Stolberg im Südharz nach einem sechswöchigen Umbau und bestätigt eindrucksvoll was Pioniergeist bewegen kann. Mit feiner handwerklicher Expertise, leidenschaftlicher Freude an Details und höchstem Qualitätsversprechen entstand in Kooperation mit MEISSEN, älteste Porzellan-Manufaktur Europas, eine umfangreiche Kunst- und Interieur-Collection für die Hotellerie. Diese gibt es erstmals im Naturresort Schindelbruch nicht nur zu bestaunen, sondern auch zu erleben. Die exklusiven Arbeiten der Staatlichen Manufaktur MEISSEN ziehen sich wie ein edler roter Faden durch das Hotel. Fotoserien der beiden Kunstfotografen Heiko Hellwig aus Stuttgart und Prof. Jörg Schöner aus Dresden zeigen Figureninszenierungen in der Harzer Natur und durch faszinierende Tiefenschärfe plastisch präsentiert.

Von Wandinstallationen in 26 Zimmern und Suiten sowie beeindruckend lebendig wirkenden Porzellanskulpturen in den öffentlichen Räumen über ein eigens für das neue Gourmetrestaurant Silberstreif kreiertes Tisch- und Tafelservice bis hin zum bundesweit einzigen Hotelshop mit exklusiver MEISSEN-Kollektion – Gäste kommen ab Herbst 2023 in den Genuss künstlerischer Hochleistung beim Streifzug durch das Resort. Das Naturresort Schindelbruch gehört neben dem Romantik Hotel FreiWerk zu den Ritter von Kempski Privathotels im Südharz. Der Übernachtungspreis beginnt bei 300 Euro für zwei Personen im Doppelzimmer mit Frühstück. Weitere Informationen finden sich unter www.schindelbruch.de.­ ­

Die exklusive Handschrift der Ritter von Kempski Collection by MEISSEN wurde von Eigentümer Dr. Clemens Ritter von Kempski entwickelt. Sie besteht aus verschiedenen Wandinstallationen und beeindruckt mit einer modernen Interpretation von Altbekanntem. Auf diesen fast zwei Quadratmeter großen Arbeiten werden Figuren der Kaendler‘schen Menage der Tiere aus dem 18. Jahrhundert und Großplastiken von anderen Künstlern der Manufaktur MEISSEN durch wenige Striche abstrahiert dargestellt und auf einer Fläche mit architektonisch angeordneten Porzellan-Elementen in den vier Grundfarben Weiß, Sepia, Platin und Gold zusammengeführt. Ergänzt werden diese „ars muralis“ durch Vitrinen mit detailverliebt gearbeiteten Porzellanfiguren, die vor speziell angefertigten, farbigen Porzellan-Rückwänden bezaubern. Einen Genuss für Augen und Gaumen erleben die Gäste ab 19. Oktober 2023. Im neuen Gourmetrestaurant Silberstreif kommt ein exklusiv designtes Tisch- und Tafelservice zum Einsatz, das auf der Basis der MEISSEN-Service Cosmopolitan und Vitruv entwickelt wurde. Auch hier finden sich auf Tassen und Tellern die feinen Skizzierungen der Porzellantiere und Skulpturen wieder. Im November folgt die Eröffnung des einzigen Hotelshops in Deutschland mit exklusiver MEISSEN- Kollektion – eine exklusive Auswahl an kunstvollen Figuren, Fotografien und Geschirr sowie attraktiven Angeboten für Hotelgäste.

„Unser Ziel ist es, unsere Position als eines der führenden touristischen Unternehmen in Mitteldeutschland auszubauen, weiter zu investieren und uns für die Zukunft bestens aufzustellen. Wir haben noch viel vor“, erläutert Dr. Clemens Ritter von Kempski, Eigen­tümer und Geschäftsführer der Ritter von Kempski Privathotels. „Meine persönliche Leiden­schaft für MEISSEN Porzellan und die sich daraus ergebene Kooperation ist auch Ausdruck für unsere Verbundenheit zur Region und den schönen Dingen, die dieses Land hervorbringt.“

„Der rote MEISSEN-Faden, der sich durch das wunderbare Naturresort Schindelbruch zieht, ist eine großartige Ausstellung von Kunst und Kunsthandwerk. Auf höchst eindrucksvolle Weise ist es mit der Ritter von Kempski Collection gelungen, das Kulturgut MEISSEN an seinen Wurzeln aufzugreifen und in die Moderne zu überführen“, so Dr. Tillmann Blaschke, Geschäftsführer Staatliche Porzellan-Manufaktur MEISSEN.

Das Naturresort Schindelbruch befindet sich in direkter Nachbarschaft zur kleinen mittelalterlichen Fachwerkstadt Stolberg im Südharz – Luftkurort, historische Europastadt und Thomas-Müntzer-Stadt zugleich. An der Deutschen Fachwerkstraße gelegen, präsentiert sich der Geburtsort von Thomas Müntzer, Theologe und Revolutionär während der Bauernkriege, mit einem geschlossenen Stadtbild bestehend aus über 380 Fachwerkhäusern aus vier Jahrhunderten. Hoch über der Stadt thront das Wahrzeichen, das Stolberger Schloss, und auf dem 580 Meter hohen Auerberg steht das Josephskreuz, das größte eiserne Doppelkreuz der Welt. Von dort bietet sich eine unbeschreibliche Aussicht bis hin zum Brocken. Die verschiedenen Rundwanderwege des gut ausgebauten Wandernetzes ermöglichen zudem immer wieder faszinierende Blicke auf die Stadt.

Bild © Ritter von Kempski Privathotels

Quelle STROMBERGER PR GmbH