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KIT: Maschinelles Lernen

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KIT: Maschinelles Lernen

Forschende entwickeln datensichere Trainingsplattform für intelligente Industrieroboter

Autonome, flexibel einsetzbare Roboter gelten als Schlüsseltechnologie für Industrie und Logistik 4.0. Das Problem: Um mit Künstlicher Intelligenz (KI) gesteuerte Roboter zu trainieren, sind sehr große Datenmengen nötig, über die aber nur die wenigsten Unternehmen verfügen. Die Lösung: Roboter unterschiedlicher Unternehmen an verschiedenen Standorten lernen voneinander. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben mit Partnern Möglichkeiten des gemeinsamen Lernens entwickelt, ohne dass sensible Daten und Betriebsgeheimnisse geteilt werden müssen.

„Bei herkömmlichen maschinellen Lernmethoden werden alle Daten gesammelt und die KI auf einem zentralen Server trainiert“, sagt Maximilian Gilles vom Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) am KIT. Durch gemeinsames, aber örtlich getrenntes Lernen, auch Federated Learning genannt, lassen sich Trainingsdaten von mehreren Stationen, aus mehreren Werken oder sogar mehreren Unternehmen nutzen, ohne dass Beteiligte sensible Unternehmensdaten herausgeben müssen. „Damit konnten wir jetzt autonome Greifroboter in der Logistik so trainieren, dass sie in der Lage sind, auch solche Artikel zuverlässig zu greifen, die sie vorher noch nicht gesehen haben“, so Gilles. Aufgrund der Vielfalt der Gegenstände in einem Industrielager sei das eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.

Training ohne zentrales Datensammeln

Für das Training gab es im 2021 gestarteten Projekt FLAIROP, das jetzt abgeschlossen ist, keinen Austausch von Daten wie Bildern oder Greifpunkten, sondern es wurden lediglich die lokalen Parameter der neuronalen Netze, also stark abstrahiertes Wissen, zu einem zentralen Server übertragen. Dort wurden die Gewichte von allen Stationen gesammelt und mithilfe verschiedener Algorithmen zusammengeführt. Dann wurde die verbesserte Version zurück auf die Stationen vor Ort gespielt und auf den lokalen Daten weiter trainiert. Dieser Prozess wurde mehrfach wiederholt. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass mit Federated Learning kollaborativ robuste KI-Lösungen für den Einsatz in der Logistik erzeugt werden können, ohne dabei sensible Daten zu teilen“, sagt Sascha Rank vom Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsmethoden (AIFB) des KIT, das ebenfalls Partner in FLAIROP war.

Zukünftig wollen die Forschenden ihr Federated-Learning-System so weiterentwickeln, dass es als Plattform unterschiedlichen Unternehmen ermöglicht, Robotersysteme gemeinsam zu trainieren, ohne untereinander Daten teilen zu müssen. Für die weitere Forschung suchen Maximilian Gilles und sein Team Partner aus Industrie und Forschung.

Für das Training der Roboter wurden insgesamt fünf autonome Kommissionierstationen aufgebaut: zwei am IFL sowie drei bei der Firma Festo SE mit Sitz in Esslingen am Neckar. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist zu zeigen, dass Roboter voneinander lernen können, ohne sensible Daten und Betriebsgeheimnisse zu teilen. Dadurch schützen wir die Daten unserer Kundinnen und Kunden und wir gewinnen zudem an Geschwindigkeit, weil die Roboter auf diese Weise viele Aufgaben schneller übernehmen können. So können die kollaborativen Roboter zum Beispiel Produktionsmitarbeitende bei sich wiederholenden, schweren und ermüdenden Aufgaben unterstützen“, sagt Dr. Jan Seyler, Leiter Advanced Development Analytics and Control bei Festo.

Das Forschungsprojekt FLAIROP

Das Projekt FLAIROP (steht für: Federated Learning for Robot Picking) war eine Partnerschaft zwischen kanadischen und deutschen Organisationen und Firmen. Die kanadischen Projektpartner konzentrierten sich auf Objekterkennung durch Deep Learning, Explainable AI und Optimierung, während die deutschen Partner ihre Expertise in der Robotik, beim autonomen Greifen durch Deep Learning und in der Datensicherheit einbrachten.

KIT-IFL: Entwicklung Algorithmus Greifpunktbestimmung, Entwicklung automatische Lerndatengenerierung

KIT-AIFB: Entwicklung Federated Learning Framework

Festo SE und Co. KG: Konsortialführung, Entwicklung Kommissionierstationen, Pilotierung

University of Waterloo (Kanada): Entwicklung Algorithmus Objekterkennung

Darwin AI (Kanada): Lokale und Globale Netzwerkoptimierung

FLAIROP wurde vom kanadischen National Research Council (NRC) und dem deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Ans KIT gingen dabei rund 750 000 Euro.

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

Foto: Durch gemeinsames, aber räumlich getrenntes und datensicheres Training lernen autonome Greifroboter an unterschiedlichen Standorten voneinander. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hollmann Beletage: Wer sagt, im Sommer fährt man nicht in die Stadt

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Hollmann Beletage Design & Boutique Hotel

Der Sommer in der Stadt ist richtig cool. Ganz besonders in Wien. Wenn dann noch die Hollmann Beletage mit im Spiel ist, dann wird´s herrlich bunt und gern ein bisschen crazy. Für „City-Lover“ genau richtig, die am liebsten jeden Tag was Neues entdecken. Die Hitze? Dieser schlägt das extravagante Boutiquehotel ein Schnippchen. Stundenlang vor dem Ticketschalter anstellen, in der überfüllen U-Bahn schwitzen – nicht mit dem Vienna Pass, den die Hollmann Beletage für ihre Gäste vorbereitet hat.

Freier Zutritt zu 70 Sehenswürdigkeiten und Museen, Fast Track Eintritt bei fast allen Attraktionen und unlimitierte Nutzung der „Hop on Hop off“ Busse von „Vienna Sightseeing Tours“ – das alles macht das sommerliche Citylife à la Hollmann völlig easy. Und es kommt noch besser: Ein Spritzwein im Gastgarten beim Heurigen erfrischt. Ein Sprung ins Krapfenwaldbad, das wohl imposanteste Freibad der Stadt, sorgt für das Cool Down. Ein Abend unter freiem Himmel in einem Open-Air-Kino, der bringt echte Sommer-Vibes (… und vielleicht Schmetterlinge im Bauch). Die Wiener wissen das Leben zu genießen.

Das Team der Hollmann Beletage „flüstert“ seinen Gästen gerne die „ganz geheimen“ Tipps zu. So wie dieser heiße „Hint“ von Robert Hollmann persönlich: „Wien hat das weltbeste Eis. Denn hier treffen sich die weltberühmten Wiener Konditoreikünste mit den seit Jahrhunderten meisterlich vertretenen italienischen Gelato-Expertisen.“ Daher hat der Hotelier (und seines Zeichens „Schleckermäulchen“) eine Eis-Safari durch Wien gemacht. Nachzulesen auf www.hollmann-beletage.at, nachzukosten in der Stanizeltüte. Die Hollmann Beletage ist ein Haus für Menschen, die das Außergewöhnliche lieben und für Überraschungen offen sind. Out of the box, wie es so schön heißt.

Crazy Summer Package (buchbar bis 03.09.23)
Leistungen: ab 3 Nächten (Anreise Sonntag bis Dienstag), legendäres Hollmann à la carte BIO-Frühstück, 20 % Rabatt auf den Zimmerpreis, 3 Tage Vienna Pass im Wert von 153 Euro pro Person – Preis f. 2 Pers.: ab 590 Euro

Fotograf Gernot Gleiss- Hollmann Beletage Design & Boutique Hotel

Quelle mk Salzburg

Ampel kann CO2-Reduzierung durch GEG immer noch nicht beziffern

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Heizungsrohre (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung kann auch zwei Wochen vor der geplanten Verabschiedung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) im Bundestag immer noch nicht sagen, wie hoch die erwartete CO2-Einsparung ausfallen wird. Das berichtet „Bild“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Antwort von Wirtschaftsstaatssekretär Udo Philipp auf eine Anfrage der Unions-Bundestagsfraktion.

Demnach antwortet Philipp auf die Frage, wieviel CO2 ab 2024 pro Jahr durch den Ausbau alter Heizkörper und Einbau klimafreundlicher neue Geräte eingespart werden kann: „Hierzu liegen der Bundesregierung gegenwärtig noch keine abschließenden Abschätzungen vor.“ Wie „Bild“ weiter schreibt, rechnet die Bundesregierung außerdem nicht mit steigenden Gaspreisen in den nächsten Jahren. Danach erwartet das Bundeswirtschafts- und -klimaschutzministerium (BMWK) bis 2035 trotz steigenden CO2-Preises sogar sinkende Preise für Verbraucher. Im Jahr 2035 soll demnach die Kilowattstunde Gas 14 Cent kosten.

Aktuell sind es laut BMW 16 Cent. Die CDU-Bundestagsabgeordnete und Wirtschaftsexpertin Julia Klöckner wirft der Ampel in „Bild“ „eine Fahrt durch Nebel mit geschlossenen Augen“ vor. Die Regierung wolle das GEG „auf Biegen und Brechen so schnell wie möglich durchboxen“. Dabei seien „wichtige Fragen offen, die sie nicht einmal selbst beantworten kann“.


Foto: Heizungsrohre (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SomMeer und mehr – wir verlängern den Sommer mit Hapimag

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Fotograf: Daniel Blanco Resort Marabella

Was für ein Genuss, dieser August!
Doch die letzten lauen Sommernächte hierzulande sind gezählt, bald steht der Herbst vor der Tür. Dieses Jahr nutzen wir die kühlere Jahreszeit und verlängern die Sommertage mit einer Auszeit ans Meer in die vielfältigen Destinationen der Sharing-Community von Hapimag.

Ob Action und Spaß mit der Familie in den Herbstferien, romantische Strandspaziergänge mit dem Partner oder einfach Zeit für sich allein – die Hapimag Resorts bieten Teilhabern sowie Entdeckern komplett ausgestattete Ferienwohnungen mit dem Komfort eines Hotels in bester Lage. Die meisten Resorts haben Restaurants, Spas und Convenience-Stores vor Ort, die Zimmer sind mit hochwertigen Küchenutensilien ausgestattet. Für Baby- und Kinderausstattung ist immer gesorgt. Damit man auch im Urlaub das Gefühl hat, nach Hause zu kommen, obwohl man gerade erst am Ziel angekommen ist.

Hier sind drei Inspirationen für den verlängerten Sommer im Herbst:

Hapimag Resort Bodrum

Das Hapimag Resort Bodrum liegt auf einer privaten Halbinsel mit eigener Bucht an der türkischen Ägäis. Schon bei der Ankunft kann man direkt die Schuhe ausziehen und die Küste Barfuss erkunden. Ob als Paar oder mit der ganzen Familie, das Resort Bodrum biete eine Vielfalt an Aktivitäten für Klein und Groß. Kids und Youth Club, Beachvolleyball oder Stand Up Paddle sind nur eine der unzähligen Möglichkeiten vor Ort. Das Restaurant Merhaba bietet mit seiner multinationalen Küche und täglich frischem Fisch nicht nur saisonale, sondern vor allem abwechslungsreiche Gerichte für jeden Geschmack.

Hapimag Resort Porto Heli

Das Hapimag Resort Porto Heli liegt auf dem Festland Griechenlands an der Riviera Peloponnes. Hier lacht nicht nur fast das ganze Jahr über die Sonne, auch das Lauschen des Mittelmeers ist wie Balsam für unsere Seele. Strand, Pool, Wellness oder Wassersportaktivitäten – hier kommt garantiert jeder auf den Genuss. Tagsüber ist die Kaïki Poolbar der ideale Treffpunkt für zwischendurch bevor man zum Abendessen im Eliá mit griechischer Musik und regionalen Spezialitäten empfangen wird. Ob Peloponnes oder Athen (ca. 200 km), die Highlights Griechenlands sind nicht weit entfernt und lassen sich ideal mit einem Mietwagen erkunden.

Hapimag Resort Marbella

Sonne, Strand und Meer. Was will man mehr im Hapimag Resort Marbella? Das Hotel liegt direkt an der wunderschönen Costa del Sol, und das türkis blaue Wasser lädt schon jetzt zum Träumen ein. Ob am Strand oder am Pool, für die perfekte Entspannung ist auf jeden Fall gesorgt. Im Café y Mercado gibt es zu jeder Tageszeit kleine spanische Köstlichkeiten bevor man bei Sonnenuntergang das Dinner im Restaurant La Terraza geniessen kann. Die Promenade von Marbella ist in Laufweite erreichbar und lädt mit seinen vielen Bars und Geschäften zum verweilen ein.

Fotograf: Daniel Blanco Resort Marabella

Quelle Cléo Public Relations / Sonja Berger Public Relations

Expertenrat beklagt fehlendes Gesamtkonzept beim Klimaschutz

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Windräder (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Expertenrat der Bundesregierung für Klimafragen hat das Klimaschutzprogramm 2023 der Bundesregierung gerügt. Das Programm enthalte „wichtige Neuerungen“, insbesondere in den Sektoren Industrie, Gebäude und Verkehr, die Maßnahmen zielten allerdings „vorrangig auf diejenigen Handlungsfelder zur Treibhausgasminderung ab, die bereits in der Vergangenheit bearbeitet wurden“, heißt es in einer Stellungnahme des Gremiums, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

„Erforderlich wäre eine Adressierung der Minderungspotenziale aller verfügbaren Handlungsfelder, beispielsweise auch der Abbau klimaschädlicher Subventionen, der bisher nur vage formuliert wird“, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Expertenrats, Brigitte Knopf. Aus Sicht des Expertenrats fehlen ein „zusammenhängendes, in sich schlüssiges und konsistentes Gesamtkonzept und ein übergreifender Maßnahmenrahmen“. Eine „konsequente, möglichst frühzeitige“ Durchsetzung der festen Obergrenze im nationalen Emissionshandel, inklusive flankierender Maßnahmen zur sozialen und wirtschaftlichen Absicherung, wäre hierfür eine „naheliegende Option“, so der Expertenrat. „Wir sehen Handlungsbedarf für die Bundesregierung sowohl hinsichtlich der Verbesserung der Datengrundlage der Klimapolitik, bezüglich des Schließens der verbleibenden Ziellücke als auch bei der Entwicklung eines Gesamtkonzepts“, sagte Knopf.

„Besonderes Augenmerk sollte dabei auf die von der europäischen Lastenteilung betroffenen Sektoren gerichtet werden, die bisher im Kontext der Novelle des Klimaschutzgesetzes keine gesonderte Betrachtung finden.“ Mit dem Klimaschutzprogramm hatte die Bundesregierung ein Programm von rund 130 Maßnahmen vorgeschlagen, bei konsequenter Umsetzung soll sich die kumulierte Lücke zum Klimaschutzgesetz-Zielpfad für die Jahre 2021 bis 2030 bis auf rund 200 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente verringern. Damit habe das Klimaschutzprogramm einen „zwar hohen, aber gemäß Klimaschutzgesetz unzureichenden“ Minderungsanspruch, so der Expertenrat. Die Bundesregierung lege dabei nicht dar, wie die verbleibende Differenz zu den KSG-Zielen geschlossen werden soll.

Man habe von der Bundesregierung „eine umfängliche, insgesamt aber unzureichende Datengrundlage“ erhalten, hieß es. Daher könne man die von der Bundesregierung genannte Minderungswirkung des Programms nicht bestätigen. Dennoch gehe man von einem „substanziellen Beitrag“ aus. „Die Maßnahmen im Klimaschutzprogramm können signifikante Treibhausgasminderungen ermöglichen, gerade in den Sektoren Energie und Industrie, aber auch im Gebäudesektor – je nach Umsetzung der GEG-Novelle“, sagte der Vorsitzende des Expertenrats, Hans-Martin Henning.

„Bei etlichen Maßnahmen sehen wir die Realisierungswahrscheinlichkeit und die Abweichung zwischen der Realität und den Annahmen der Bundesregierung in den Unterlagen kritisch.“ Die erwartete Gesamtminderung werde daher „vermutlich überschätzt“. Die gesonderte Prüfung des Expertenrats der Maßnahmen für Gebäude und Verkehr zeigt unterdessen, dass die von der Bundesregierung ausgewiesenen Treibhausgasminderungen für die beiden Sektoren nicht ausreichen würden, um die sektoralen Zielverfehlungen auszugleichen: So bleibt laut den vom Expertenrat geprüften Gutachten für den Gebäudesektor eine kumulierte Lücke bis zum Jahr 2030 von 35 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Im Verkehrssektor beträgt die Lücke bis 2030 zwischen 117 und 191 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente.

Die Spannbreite ergibt sich aus den unterschiedlichen Abschätzungen von Verkehrs- und Wirtschaftsministerium. Man stelle damit fest, dass laut der Zahlen der Bundesregierung die vorgelegten Maßnahmen zwar eine „emissionsmindernde Wirkung“ hätten, aber die Anforderung an ein Sofortprogramm gemäß Klimaschutzgesetz nicht erfüllten, so der Expertenrat.


Foto: Windräder (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet freundlich – Geldpolitik bleibt im Fokus

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt ist am Dienstag freundlich in den Handel gestartet. Gegen 09:30 Uhr wurde der Dax mit rund 15.700 Punkten berechnet, was einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Handelsschluss am Vortag entspricht.

An der Spitze der Kursliste standen die Aktien von Zalando, Vonovia und Siemens Energy. Leichte Abschläge gab es entgegen dem Trend nur bei Beiersdorf, Bayer und Daimler Truck. „Die europäischen Börsen können zum heutigen Handelsstart auf den positiven Vorgaben aus den USA aufbauen“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „An der Wall Street haben die Kurse gestern nach dem europäischen Handelsschluss deutlich nach oben gedreht. Das sollte auch den europäischen Börsen heute Schwung verleihen.“

Hinzu komme, dass es am Dienstag keine großen Neuigkeiten aus China gebe. „Und hier gilt im Moment für die Börsen: No news is good news“, so Altmann. Dass das am Donnerstag beginnende Notenbank-Treffen in Jackson Hole noch immer etwas ganz besonders sei, zeige unterdessen ein Blick auf die Rentenmärkte.

„Trotz der weiter gestiegenen Zinsen traut sich aktuell kaum jemand aus der Deckung. Offensichtlich will sich im Vorfeld von Jackson Hole kaum jemand größer positionieren.“ Dabei hätten in Deutschland die Renditen 30-jähriger Bundesanleihen mit 2,81 Prozent ihren höchsten Stand seit dem Jahr 2013 erreicht.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

MARCLEY sichert sich sechsstellige Pre-Seed-Rundef

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marcley

Marcley, ein Greentech-Startup aus Hannover gibt heute den erfolgreichen Abschluss seiner Pre-Seed Finanzierungsrunde in höherer sechsstelliger Höhe bekannt. Das Team will den Boom von Solaranlagen auch für Mehrfamilienhäuser möglich machen will.

Marcley ermöglicht mit seinem neuen Service den Wohnungseigentümern von Mehrfamilienhäusern eine Solarlösung auf dem eigenen Dach, ohne dass hierfür Investitionen oder Aufwand anfallen. Die Bewohner profitieren durch grünen Strom, der sogar günstiger als der regionale Grundversorger ist.

„Diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, unsere Entwicklung zu beschleunigen und die Dächer von Mehrfamilienhäusern schneller mit Solaranlagen zu versorgen, sodass die Mehrfamilienhäuser ihre jährlichen Stromkosten um mehrere Tausend Euro senken können”, sagt Friedrich Grimm, Co-Founder von Marcley.

Marcley hat sich zum Ziel gesetzt, grüne Energie für alle verfügbar zu machen. Dazu gehören auch Mieter und Wohnungseigentümer-Gemeinschaften, die nur begrenzte oder gar keine Möglichkeiten zur Partizipation auf dem Markt haben. Mit dieser Finanzierungsrunde ist das Unternehmen gut aufgestellt, um seine Vision zu verwirklichen und weiter zu wachsen.

„Wir verstehen die spezifischen Herausforderungen von Mehrfamilienhäusern und setzen unser Fachwissen ein, um nachhaltige Energielösungen zu schaffen. Mit unserer Unterstützung können Mehrfamilienhäuser einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende leisten und gleichzeitig von den wirtschaftlichen Vorteilen der Solarenergie profitieren“, ergänzt Florian Schulte, der Co-Founder von MARCLEY.

Die Finanzierungsrunde wird von Risikokapitalgebern wie den durch den erfahrenen Frühphaseninvestor EnjoyVenture gemanagten Hannover Beteiligungsfonds (HBF) und Climate Founders angeführt und umfasst auch Beteiligungen von Privatinvestoren aus der Branche, unter anderem Robin Kroll (Imogent), Michael Suer (Renewa), Carsten Gropp (Four Management).

„Mit Marcley ergänzen wir unser Portfolio um ein weiteres spannendes Greentech-Startup. Investments in möglichst viele innovative Technologien sind essenzieller Teil einer erfolgreichen Energiewende“, erläutert Reinhard Hinrichs, Geschäftsführer der Hannover Beteiligungsfonds GmbH die Entscheidung.

Quelle Bild und Text Marcley GmbH

Die Branche braucht frischen Wind

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BERGMENSCH

Neuer Gipfelstürmer in der Outdoor-Branche: Start Up-Label BERGMENSCH(www.bergmensch.store) konnte im vergangenen Monat ein 78%iges Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaften – und das noch vor Start der klassischen Wandersaison im Herbst. Und obwohl sich die Branche an sich in der Krise befindet.

„Kaum ein anderes Segment reagiert so wenig auf Trends und Lifestyle-Gefühle wie die Outdoor-Branche,“ sagt BERGMENSCH-Geschäftsführer Felix Keser. „Viele der Artikel muten einfach altbacken an. Dabei ist Bergwandern so trendig und angesagt wie nie zuvor. Es braucht Produkte, die diesem Lifestyle auch entsprechen und nicht einfach nur funktionell sind.“

Seit der Corona-Pandemie sind Outdoor-Aktivitäten in den Bergen einer der Trends schlechthin – mit zweistelligen Wachstumsraten. „Staycations“, also das bewusste Verbringen der Freizeit in der eigenen Umgebung, und alpiner Lifestyle sind angesagter denn je.

Vor dieser Kulisse wollen die Gründer hinter BERGMENSCH die Branche mit mehr Zeitgeist beseelen. Mit zeitgemäßen Funktionsartikeln, witzigen Organic Shirts („sah auf der Karte flacher aus…“) und, als erster Anbieter seiner Art überhaupt, passendem Bergschmuck. Dabei endet der Zeitgeist nicht allein bei der Optik. Auch die Produktion verfolgt einen Nachhaltigkeitsgedanken. So werden alle Artikel so umweltbewusst wie möglich produziert. Für die Shirts bezieht man 100%ige Bio-Baumwolle aus Europa. Die in Deutschland hergestellten Stirnbänder sind ein Ocean-Upcycling und aus recyceltem Meeresplastik gefertigt. Der hochwertige Schmuck wird im Allgäu produziert.

„Wir wollen Mensch und Natur so gut es geht miteinander verbinden. Menschen, mit einer Leidenschaft für die Berge und für die Schönheit der Natur“, so Felix Keser. „Die Kraft, die wir in der Natur finden und die Zeit, die wir ganz bewusst offline verbringen, war für uns alle noch nie so wichtig.“

Er selbst (26) und sein Geschäftspartner Dominik (31) haben dabei so ziemlich abseits jeglicher klassischen Pfade zusammengefunden. Während sich Dominik als Skilehrer und Saunameister verdingte, absolvierte Felix ein Onlinemarketingstudium. Darin hat er eine 5 im Studienfach eCommerce. Und entscheidet sich trotzdem dazu, ein Onlinehandelsunternehmen zu gründen. 2017 rufen die beiden, die sich bislang nur von Facebook kennen und sich am Tag der gemeinsamen Firmengründung das erste Mal in echt treffen, die „somachenwirdas“-UG ins Leben und starten mit allen möglichen bedruckten T-Shirts.

Bis sich nach und nach die Idee und die Designs für BERGMENSCH herauskristallisieren. 2019 fällt der Startschuss für das neue Label. Mit enormem Erfolg: Bereits im ersten vollen Geschäftsjahr verbuchen die zwei einen Umsatz von über 5 Millionen.

Ihr Startkapital: 2000 Euro. Investoren: Fehlanzeige. BERGMENSCH wächst organisch. Das Unternehmen hat aktuell 5 Festangestellte und ist derzeit dabei, das Team weiter zu vergrößern.

Auch Sortiment und Umsatz expandieren kontinuierlich. Im Herbst werden einige Merino-Artikel – Shirts, Socken und Mütze – neu auf den Markt kommen, dazu ein wettertaugliches Sherpa-Fleece und eine Softshell Jacke. Ein Rucksack wurde unlängst neu auf den Markt gebracht. „Die Outdoor-Branche stagniert, aber das muss nicht ausbleibende Firmenerfolge bedeuten“, sagt Felix. „Das, was nämlich leider lange Zeit auch stagniert hat, waren frische Ideen, die dem aktuellen Berg-Trend entsprechen. Hier wollen wir ansetzen.“

Bild Fotocredit: Benjamin Pfitscher

Quelle Rosenheim Rocks

Anyfin launcht Kreditübersicht

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Irfan Cütcü, Chief Product and Technology Officer bei Anyfin

Die makroökonomische Situation belastet die Geldbeutel der Menschen nach wie vor. Hohe Lebenshaltungskosten und steigende Zinssätze – nie war es wichtiger, ein umfassendes Verständnis der persönlichen finanziellen Situation zu haben. Während der Markt für Budgetierungstools weitgehend gesättigt ist, fehlt es an Lösungen, die Menschen einen Überblick und Informationen über ihre Verbindlichkeiten geben.

Das schwedische Fintech Anyfin, das Menschen dabei unterstützt, weniger für teure Konsumkredite zu zahlen, reagiert nun auf diese Nachfrage. Die Kreditübersicht bietet App-Nutzerinnen und -Nutzern erstmals ein komplettes Abbild all ihrer Kredite, vom Ratenkauf über den Dispo bis hin zum Auto- oder Immobilienkredit. Dazu wird die Anyfin-App mit dem Bankkonto verbunden; Kredite werden automatisch als solche erkannt und hinzugefügt.

Dieser Service ist nicht nur eine statische Kreditübersicht, sondern stellt zusätzlich einen detaillierten Einblick in die Kreditstruktur zur Verfügung: Die monatlichen Zahlungen werden in Zinssätze, Gebühren und tatsächliche Kreditrückzahlung aufgeschlüsselt. So können die Nutzerinnen und Nutzer nachvollziehen, wie viel Geld sie tatsächlich für die Tilgung ihrer Schulden aufwenden und welcher Anteil jeden Monat in Zinsen und Gebühren fließt.

„Hohe Zinssätze, versteckte Gebühren, fällige Zahlungstermine und mangelndes Finanzwissen – es ist für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht leicht, im Kreditdschungel den Überblick zu behalten“, so Irfan Cütcü, Chief Product and Technology Officer bei Anyfin. „Mit der Kreditübersicht geben wir Nutzerinnen und Nutzern ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie nicht nur all ihre Schulden an einem Ort einsehen, sondern auch ein tieferes Verständnis für diese entwickeln und entsprechend fundierte finanzielle Entscheidungen treffen können. Unsere Mission ist es, die Kreditbranche fairer und transparenter zu gestalten. Der Launch der Kreditübersicht ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.“

Die Kreditübersicht steht ab sofort kostenlos in der Anyfin-App unter “Meine Kredite” zur Verfügung. Alle gängigen Kreditanbieter werden unterstützt. Die Funktionalität wird kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt

Bild Irfan Cütcü, Chief Product and Technology Officer bei Anyfin

Quelle Redgert Comms GmbH

Weniger Verletzte im Straßenverkehr – Zahl der Toten stagniert

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Fahrradfahrer und Rollerfahrer (Archiv), über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – In den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 sind in Deutschland 167.000 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die am Dienstag veröffentlicht wurden, waren das 2.700 oder knapp zwei Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2022.

Die Zahl der Verkehrstoten war mit 1.270 nahezu unverändert (-eine Person). Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, wurden 206 Personen weniger getötet (-14 Prozent) und 15.100 weniger verletzt (-acht Prozent). Insgesamt nahm die Polizei in den ersten sechs Monaten 2023 rund 1,22 Millionen Unfälle auf und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei knapp 1,09 Millionen Unfällen blieb es bei Sachschaden (+sechs Prozent), bei rund 132.800 Unfällen gab es Getötete oder Verletzte (-zwei Prozent).

Auf die Bevölkerungszahl bezogen starben im ersten Halbjahr 2023 in Deutschland durchschnittlich 15 Menschen je eine Million Einwohner im Straßenverkehr. Im ersten Halbjahr 2022 betrug dieser Wert ebenfalls 15, während er im ersten Halbjahr 2019 bei 18 gelegen hatte.


Foto: Fahrradfahrer und Rollerfahrer (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts