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DIW begrüßt Ampel-Pläne für schnellere Einbürgerung

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Reisepass (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat die neuen Regeln für eine schnellere Einbürgerung begrüßt, die am Mittwoch vom Bundeskabinett gebilligt werden sollen. „Eine Erleichterung von Einbürgerungen verbessert die Chancen für eine erfolgreiche Integration, wirtschaftlich wie auch gesellschaftlich“, sagte Fratzscher dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).

Der Ökonom sieht zudem größere Chancen, Fachkräfte nach Deutschland zu locken. „Wir dürfen nicht den Fehler machen zu glauben, Deutschland sei hochattraktiv für Fachkräfte aus dem Ausland“, sagte er. Es fehle an Zukunftsperspektiven und einer Willkommenskultur, damit mehr Fachkräfte auch langfristig in Deutschland bleiben wollen. Eine zeitnahe Einbürgerung sei dafür ein „wichtiges Element“, so Fratzscher.

„Dazu gehört auch die Möglichkeit einer dualen Staatsbürgerschaft, die wichtig ist, um Deutschland als Heimat für mehr Menschen attraktiv zu gestalten.“


Foto: Reisepass (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Zweiter Verdächtiger im Mordfall Yeboah in Saarlouis bleibt in U-Haft

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Festnahme mit Handschellen (Archiv), über dts NachrichtenagenturSaarlouis (dts Nachrichtenagentur) – Im Fall des rassistischen Brandanschlags von Saarlouis, bei dem 1991 der Ghanaer Samuel Yeboah starb, ist einer der Verdächtigen mit seiner Haftprüfung am Bundesgerichtshof (BGH) gescheitert. Das berichtet der „Spiegel“.

Der Mann aus Saarlouis war Anfang Juni festgenommen worden. Wie sein Anwalt dem Nachrichtenmagazin bestätigte, hat der Beschuldigte in Karlsruhe zu den Vorwürfen Stellung genommen und zu seiner früheren Rolle in der rechten Szene ausgesagt. Der Mann galt laut „Spiegel“ in den Neunzigerjahren als Führungsfigur der saarländischen Neonazi-Szene. Das räumte er seinem Anwalt zufolge auch ein, mit dem Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft habe er allerdings nichts zu tun gehabt.

Die Ermittlungsrichterin am Bundesgerichtshof überzeugte das nicht, der Beschuldigte bleibt daher in Untersuchungshaft. Sein Anwalt empfindet den Beschluss laut „Spiegel“ als „sorgfaltslos“. Die Ermittler werfen dem Beschuldigten Beihilfe zum Mord und zum versuchten Mord vor. Demnach soll er in einem Gespräch auf den mutmaßlichen Hauptbeschuldigten des Brandanschlags „eingewirkt“ und diesen in seinem Tatentschluss bestärkt haben.

Der Hauptbeschuldigte muss sich derzeit vor dem Oberlandesgericht Koblenz verantworten.


Foto: Festnahme mit Handschellen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Union übt scharfe Kritik an neuem Staatsangehörigkeitsrecht

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Personalausweis (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vertreter der Union-Bundestagsfraktion üben scharfe Kritik an den neuen Regeln für eine schnellere Einbürgerung, die am Mittwoch vom Bundeskabinett gebilligt werden sollen. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer Thorsten Frei (CDU) warf Innenminister Nancy Faeser (SPD) vor, „die falschen Prioritäten“ zu setzen.

„In der aktuellen Migrationskrise sollte sie sich darauf konzentrieren, die illegale Migration einzudämmen“, sagte Frei dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Auch die Union wolle mehr Einwanderung. „Doch der Weg zu diesem Ziel führt nicht über offene Tore und geringste Voraussetzungen für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit, wie sie die Ampel nun vorsieht.“ Mit dem neuen Gesetz stehe vielmehr zu befürchten, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt Schaden nehme.

Der parlamentarische Geschäftsführer der CSU im Bundestag, Stefan Müller, sprach von einem „falschen Gesetz zur falschen Zeit“. „Während Deutschland wieder Rekordzahlen bei der Migration verzeichnet, senkt die Ampel die Hürden für den deutschen Pass und schafft damit weitere Anreize nach Deutschland zu kommen“, sagte Müller dem „Handelsblatt“. „Statt die deutsche Staatsbürgerschaft zu verramschen, sollte die Ampel endlich wirksame Maßnahmen gegen illegale Migration ergreifen und mehr Herkunftsstaaten als sicher einstufen, freiwillige Aufnahmeprogramme sofort stoppen und echte Grenzkontrollen einführen.“ Der Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz verteidigte die Reformpläne.

„Endlich schafft Deutschland ein modernes und zeitgemäßes Staatsangehörigkeitsrecht“, sagte von Notz dem „Handelsblatt“. „Das ist ein wichtiger Schritt für bessere Integration, unbürokratische Anerkennung der Leistung von Menschen und die bessere Gewinnung von Fachkräften für den deutschen Arbeitsmarkt.“


Foto: Personalausweis (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Schwarzmarkt-Eindämmung durch Cannabislegalisierung umstritten

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Marihuana (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Mehrheit der Bundesbürger (58 Prozent) glaubt nicht, dass durch die Cannabislegalisierung der Schwarzmarkt eingedämmt werden kann. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das „Trendbarometer“ von RTL und ntv hervor.

38 Prozent der Befragten teilen dagegen die Einschätzung des Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD), der unkontrollierte Handel und Konsum von Cannabis über den Schwarzmarkt werde nach der Legalisierung abnehmen. Mehrheitlich glauben das nur die Anhänger der Grünen (57 Prozent). Von den Ärzten, der Polizei oder der Justiz wurden erhebliche Bedenken gegen die von der Bundesregierung geplante Legalisierung des Cannabis-Konsums geäußert. 71 Prozent der Befragten gaben an, sie könnten in der Diskussion über die Cannabis-Legalisierung den Argumenten von Ärzten, Polizei und Justiz eher vertrauen.

Weniger als ein Drittel der Bundesbürger (22 Prozent) hält die Regierung für kompetent in diesem Thema. Ebenfalls ein Ergebnis der Befragung: Die Mehrheit der Bundesbürger (80 Prozent) hält die Frage der Cannabislegalisierung im Vergleich zu den anderen vorhandenen Problemen für weniger wichtig bzw. gar nicht wichtig. 19 Prozent finden das Thema „wichtig“. Für die Erhebung wurden am 18. und 21. August insgesamt 1.001 Menschen befragt.


Foto: Marihuana (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Voice-Search: Steht das Affiliate-Marketing vor einer Zeitenwende?

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Voice-Search

Die Auswirkungen von Voice-Search auf das Affiliate-Marketing

In unserer immer stärker digitalisierten Welt suchen Konsumenten nach nahtloseren und intuitiveren Wegen, um Informationen zu finden und Einkäufe zu tätigen. Ein solcher Weg, der sich immer weiter durchsetzt, ist die Voice-Search. Die Zeiten, in denen Texte in Suchleisten eingetippt wurden, weichen dem Komfort des gesprochenen Wortes. Dies ist besonders in unseren eigenen vier Wänden sichtbar, wo Sprachassistenten wie Alexa und Google Assistant zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden sind.

Doch während die Verbraucher von der Einfachheit und Effizienz dieser Technologie profitieren, stehen Marketer vor neuen Herausforderungen und Chancen. Insbesondere im Bereich des Affiliate-Marketings, einem Sektor, der stark von der Art und Weise abhängt, wie Menschen online suchen und einkaufen, hat die Voice-Search eine Welle von Veränderungen ausgelöst. In diesem Beitrag werden wir tief in diese Veränderungen eintauchen und untersuchen, wie genau die Sprachsuche das Affiliate-Marketing neu definiert.

1. Natürlichere Suchanfragen

Der erste und offensichtlichste Unterschied: Sprachsuchen sind in der Regel länger und konversationeller. Während jemand vielleicht „beste Laufschuhe“ in eine Textsuche eingibt, könnte die Sprachanfrage lauten: „Welche sind die besten Laufschuhe für Marathonläufer?“ Für Affiliate-Marketer bedeutet das, long-tail Keywords und natürlichere Phrasen in ihre SEO-Strategien einzubeziehen.

2. Lokale Suchanfragen

Sprachsuchanfragen sind oft lokaler Natur. „Wo kann ich in der Nähe Sportschuhe kaufen?“ ist ein gutes Beispiel. Affiliate-Marketer, die mit lokalen Unternehmen zusammenarbeiten, sollten diese Tendenz berücksichtigen und ihre Strategien entsprechend anpassen.

3. Weniger Bildschirmzeit

Mit Voice-Search kommt oft weniger Bildschirmzeit. Das bedeutet, dass visuelle Anzeigen und Banner möglicherweise weniger Effektivität haben. Affiliate-Links müssen daher in einem Kontext eingebettet sein, der für die Hörer relevant und ansprechend ist.

4. Schnelle Antworten bevorzugt

Sprachassistenten neigen dazu, die genaueste und kürzeste Antwort auf eine Anfrage zu geben. Das bedeutet, dass die Chance, dass mehrere Affiliate-Optionen vorgestellt werden, verringert wird. Infolgedessen wird der Wettbewerb um den „Featured Snippet“ oder die Top-Position in den Suchergebnissen intensiver.

5. Anpassung der Content-Strategie

Da Voice-Search oft Frage-Antwort-basiert ist, sollten Affiliate-Marketer in Erwägung ziehen, ihren Content entsprechend anzupassen. FAQ-Seiten, Blogposts mit Antworten auf häufige Fragen oder „How-to“-Guides können in dieser Hinsicht besonders wertvoll sein.

6. Veränderung der Geräte-Landschaft

Die Zunahme von Voice-Search hat auch eine Verlagerung in der Gerätenutzung bewirkt. Neben Smartphones nutzen Menschen vermehrt Smart-Lautsprecher und -Assistenten. Affiliate-Marketer müssen daher nicht nur Webinhalte, sondern auch inhalte für solche Geräte optimieren, was eine zusätzliche Schicht von Komplexität hinzufügt.

7. Vertrauen und Authentizität werden noch wichtiger

Da Nutzer von Voice-Search seltener visuelle Bestätigungen erhalten, müssen sie sich darauf verlassen, dass die Quellen, die ihnen vorgeschlagen werden, vertrauenswürdig sind. Für Affiliate-Marketer bedeutet dies, dass Authentizität und Markenvertrauen noch wichtiger werden. Empfehlungen durch Sprachsuche müssen als zuverlässig und ehrlich wahrgenommen werden.

8. Veränderte Conversion-Pfade

Voice-Search kann die typischen Conversion-Pfade ändern. Wenn ein Benutzer beispielsweise nach einem Produkt fragt und sofort einen Kauf über seinen Sprachassistenten tätigt, kann dies den traditionellen Klickweg verkürzen. Dies stellt neue Herausforderungen in Bezug auf die Nachverfolgung von Affiliate-Verkäufen und die Bestimmung von Provisionen.

9. Anpassung von Call-to-Actions (CTAs)

Traditionelle CTAs, die zur Interaktion auf einem Bildschirm auffordern, könnten in einer sprachbasierten Umgebung weniger wirksam sein. Affiliate-Marketer müssen kreativ werden und neue sprachaktivierte CTAs entwickeln, die den Nutzer zum Handeln auffordern, sei es durch eine verbale Bestätigung oder eine andere Form der Interaktion.

Die Digitalisierung und ihre sich ständig weiterentwickelnden Technologien bringen stetige Veränderungen mit sich, denen Marketer gewachsen sein müssen. Voice-Search repräsentiert nicht nur einen solchen Wandel, sondern symbolisiert auch eine größere Verschiebung im Verbraucherverhalten hin zu mehr Bequemlichkeit und Sofortigkeit. Für das Affiliate-Marketing, das traditionell stark von visuellen Hinweisen und Klickwegen abhängig war, bietet diese Sprachrevolution sowohl Herausforderungen als auch immense Chancen.

Es geht nicht nur darum, sich an veränderte Suchgewohnheiten anzupassen, sondern auch darum, das Vertrauen und Engagement der Nutzer in einer „bildschirmlosen“ Welt neu zu definieren. Marketer, die diese Nuancen erkennen und proaktiv handeln, positionieren sich an vorderster Front der Innovation. Es wird spannend zu beobachten sein, wie das Affiliate-Marketing in dieser neuen Ära weiterhin gedeiht und sich transformiert.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Forsa: Union baut Vorsprung aus – auch SPD legt zu

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Friedrich Merz und Carsten Linnemann (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa können die CDU und die SPD zulegen. In der Erhebung für die Sender RTL und ntv gewinnt die CDU einen Prozentpunkt und ist mit 26 Prozent weiterhin stärkste Kraft.

Dahinter folgt die AfD mit 20 Prozent (-1), die SPD kann sich im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt verbessern und kommt auf 18 Prozent. Die Grünen verlieren einen Prozentpunkt (14 Prozent), während die FDP sich bei 7 Prozent hält; auch die Werte für die Linke (4 Prozent) und die sonstigen Parteien (11 Prozent) bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Friedrich Merz (CDU) rückt unterdessen bei der Kanzlerfrage näher an Olaf Scholz (SPD) heran. Sowohl in der Konstellation Scholz (21 Prozent) – Merz (19 Prozent) – Habeck (Grüne) (15 Prozent) als auch bei Scholz (22 Prozent) – Merz (21 Prozent) – Baerbock (Grüne) (16 Prozent) legt der CDU-Chef einen Prozentpunkt zu.

Die anderen Kanzlerkandidaten bleiben mit ihren Werten unverändert zur Vorwoche. Die zugeschriebenen Kompetenzwerte gegenüber den großen Parteien bleiben verheerend: 58 Prozent der Befragten trauen keiner Partei die Lösung der Probleme in Deutschland zu. Das ist der höchste Wert, den Forsa in dieser Frage 2023 gemessen hat. Jeweils 11 Prozent der Bundesbürger halten CDU/CSU und SPD, 7 Prozent die Grünen und 8 Prozent die AfD für so kompetent, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden.

Damit trauen nur noch 21 Prozent den drei die Bundesregierung bildenden Parteien zusammen politische Kompetenz zu. Die Daten zu den Partei- und Kanzlerpräferenzen wurden vom 15. bis 21. August erhoben. Datenbasis: 2.506 Befragte. Zur politischen Kompetenz wurden 1.004 Personen befragt.


Foto: Friedrich Merz und Carsten Linnemann (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Umwelthilfe wirft Regierung Rechtsbruch beim Klimaschutz vor

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Deutsche Umwelthilfe (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wirft der Bundesregierung einen Bruch des Klimaschutzgesetzes vor, da sie weder für den Verkehrs- noch für den Gebäudesektor ein Sofortprogramm zur Einhaltung der Klimaziele vorgelegt habe. „Es hätte eigentlich am 17. Juli von Herrn Wissing und von Frau Geywitz ein entsprechendes Sofortprogramm vorgelegt werden müssen“, sagte die stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz dem Fernsehsender Phoenix.

„Das Gesetz gilt, es ist noch nicht in der Novellierung durch den Bundestag gegangen. Von daher, ist es ganz klar ein Rechtsbruch.“ Das Klimaschutzgesetz schreibt Sofortprogramme vor, wenn – wie im vergangenen Jahr in den Sektoren Verkehr und Gebäude geschehen – die vorgegebenen Ziele zur Treibhausgasminderung nicht erreicht werden. Metz befürwortete eine Novellierung des Klimaschutzgesetzes, „aber nicht so, wie es jetzt geplant“ sei: „Es müsste eigentlich noch ambitionierter werden, als es aktuell ist. Und die Bundesregierung macht genau das Gegenteil. Das ist schon sehr, sehr bitter, insbesondere da wir auch noch eine grüne Beteiligung in dieser sogenannten Klimaregierung haben“, kritisierte Metz.

Die Umweltaktivistin forderte erneut ein allgemeines Tempolimit, womit nach Berechnungen des Umweltbundesamtes Millionen Tonnen CO2 eingespart werden könnten. Ferner verlangte sie einen Abbau klimaschädlicher Subventionen im Verkehrssektor, wie der Förderung von besonders hoch emittierenden Dienstwagen oder des Diesel-Preises.

Für den Gebäudesektor forderte Metz ein Gebäudeenergiegesetz mit sofortigem Verbot von Öl- und Gasheizungen im Neubau sowie einer schnellen Austauschpflicht von fossilen Heizungen in Altbauten.


Foto: Deutsche Umwelthilfe (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Dax baut Gewinne zum Mittag aus und setzt Kurskonsolidierung fort

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax nach einem bereits freundlichen Start zum Mittag weiter zugelegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Dax mit rund 15.770 Punkten berechnet, 1,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Die größten Gewinne gab es bei Infineon, Vonovia und SAP. Verluste gab es entgegen dem Trend lediglich bei Rheinmetall und Merck. Laut Marktexperte Andreas Lipkow setzt der deutsche Aktienmarkt aktuell seine Kurskonsolidierung fort: „Es muss sich nun zeigen, ob die Investoren neue Kaufargumente finden und dadurch den Dax wieder in seine Handelsspanne zwischen 15.750 und 15.950 Punkten zurückführen können.“ Im Fokus stehen laut Lipkow am Dienstag wieder die „High-Beta-Titel aus den Technologiesektoren“. Weniger gefragt seien dagegen Titel aus den defensiven Branchen.

„Das Handelsvolumen liegt insgesamt jedoch noch leicht unter dem Durchschnitt der vergangenen Handelstage.“ Insgesamt zeichne sich der Handel durch eine Lustlosigkeit und eine abwartende Haltung der Investoren aus. „Das kann sich heute Nachmittag mit den US-Konjunkturdaten schnell ändern“, so Lipkow. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmittag etwas schwächer.

Ein Euro kostete 1,0892 US-Dollar (-0,05 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9181 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 84,18 US-Dollar. Das waren 28 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Jackson Hole: Jetzt ist nicht die Zeit, für Unruhe zu sorgen

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Fed Jackson Hole Inflation
Foto von Blerina Uruci (Quelle: T. Rowe Price)

Das am Donnerstag bevorstehende Treffen der Notenbanker aus aller Welt in Jackson Hole in den Rocky Mountains kommentiert Blerina Uruci, Chief U.S. Economist bei T. Rowe Price:

Was ich von Jerome Powells Rede erwarte: Ich denke, er wird sich sehr ausgewogen äußern und darauf hinweisen, dass die Juni-Prognose den Zinspfad für dieses Jahr korrekt widerspiegelt. Die Juni-Prognose deutete bereits an, dass eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr angemessen wäre, und ich gehe davon aus, dass diese höchstwahrscheinlich auf der Sitzung im Oktober/November erfolgen wird.

Ein Blick in die Zukunft: Neutrale Zinssätze und ihre Auswirkungen auf die Geldpolitik sind seit dem Interview mit William von der Federal Reserve Bank of New York das Thema vieler Marktspekulationen. Auch wenn diese Themen eine Diskussion und Untersuchung verdienen, sind die praktischen Auswirkungen auf das aktuelle politische Umfeld meiner Meinung nach begrenzt. In seiner Rede in Jackson Hole 2018 wies US-Notenbankchef Powell auf die erheblichen Schwierigkeiten hin, eine Geldpolitik umzusetzen, die sich an den akademischen Ansätzen des neutralen Zinssatzes und der gleichgewichtigen Arbeitslosenquote orientiert. Der Grund dafür ist, dass die Ungewissheit darüber, wo sich diese beiden Parameter ungefähr befinden, sehr hoch ist.

Ich denke, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Verunsicherung im Hinblick auf diese Art von Konjunkturanalysen seit 2018 eher zu- als abgenommen hat. Brauchen wir also in diesem Bereich mehr Analysen? Auf jeden Fall ja. Sollte die kurzfristige Politik auf der Annahme beruhen, dass die Zinssätze so niedrig bleiben wie vor der Pandemie? Das hoffe ich nicht.

Ein dovishes Ergebnis: Wenn Powell der Meinung ist, dass er genügend Fortschritte bei der Inflation und Entspannung des Arbeitsmarktes beobachtet hat, um die Zinsen in diesem Jahr nicht weiter zu erhöhen, wird die Zusammenfassung der Wirtschaftsprognosen auf der Fed-Sitzung im September wahrscheinlich einen niedrigeren mittleren Punkt ausweisen. Dies wäre jedoch aus zwei Gründen problematisch. Die Entwicklung der Daten seit Juni deutet darauf hin, dass die Wachstums- und Arbeitslosenprognosen des Offenmarktausschusses zu pessimistisch waren. Es wäre schwierig, weniger Zinserhöhungen zu rechtfertigen, wenn die Wirtschaftsaussichten besser sind als erwartet.

Einige werden den jüngsten Rückgang des Kern-Verbraucherpreisindex (CPI) als Beleg dafür anführen, dass der Straffungszyklus vorbei ist und die Fed sogar über Zinssenkungen nachdenken kann, da die Inflation nachlässt und die Realzinsen im Gleichschritt steigen. Ich bin jedoch besorgt, weil die jüngste Abkühlung der Inflation von den Autopreisen und den Flug- und Hotelpreisen im Allgemeinen herrührt. Die Inflationsaussichten erscheinen eher ungewiss, wenn man davon ausgeht, dass sich die Preise in diesen volatilen Kategorien etwas erholen werden. Darüber hinaus wird die Kerninflationsrate der persönlichen Konsumausgaben (PCE), die neben dem Verbraucherpreisindex (VPI) auch Komponenten des Erzeugerpreisindex (PPI) verwendet, im Juli höher ausfallen als die VPI-Daten. Generell ist die Disinflation in den PCE-Daten langsamer, was bedeutet, dass wir nicht von allen Inflationsmessgrößen ein eindeutiges Signal erhalten.

Insgesamt erscheint die Wachstumsdynamik im dritten Quartal stark, so dass die Fed zurückhaltend sein sollte, zu früh ein Ende der Inflation zu verkünden. Die Immobilienmarktdaten waren widerstandsfähiger als von den meisten erwartet, und die Immobilienpreise steigen trotz der hohen Hypothekenzinsen und der Tatsache, dass Häuser für die meisten Haushalte unerschwinglich sind. Auch die Wachstumsdynamik im dritten Quartal scheint stark zu sein, selbst wenn man sich nicht vollständig dem Atlanta Fed Tracker von fast 6 % Wachstum anschließt. Was den Arbeitsmarkt betrifft, so ist die Arbeitslosenquote nach wie vor sehr niedrig, auch wenn sich das Beschäftigungswachstum verlangsamt hat.

Unter dem Strich bedeutet das für mich, dass wir trotz der jüngsten Abkühlung der Inflation nicht sicher sein können, dass wir die letzte Zinserhöhung hinter uns haben. Und angesichts der jüngsten Mitteilungen der Fed finde ich es interessant, dass die Mitglieder des Ausschusses darüber diskutieren, wann die Zinsen gesenkt werden sollten, bevor wir mehr Gewissheit haben, dass wir die Ziellinie der letzten Zinserhöhung erreicht haben. Ich denke, es ist zu früh, um den Sieg zu verkünden, zumindest ist das meiner Meinung nach die Lektion aus den 1980ern.

Meiner Meinung nach waren die jüngsten Äußerungen der Chefin des Notenbankbezirks San Francisco, Mary C. Daly, genau richtig, denn die Fed hat die von ihr erwarteten Fortschritte bei der Inflation erzielt. Daher ist es vernünftig, den Kurs beizubehalten und weiterhin einen geldpolitischen Pfad zu signalisieren, der mit der Juni-Prognose im Einklang steht. Wenn Powell in seiner Rede in Jackson Hole bei seiner Botschaft bleibt, können die Daten die harte Arbeit für die Fed erledigen.

Jackson Hole: Jetzt ist nicht die Zeit, für Unruhe zu sorgen

Foto von Blerina Uruci (Quelle: T. Rowe Price)

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Die Selbstheilung der Haut mit hochwirksamen Wirkstoffen ankurbeln

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Elements for Beauty” von Dr. M. Phytoplasma Cosmetic

Die “Elements for Beauty” von Dr. M. Phytoplasma Cosmetic

Die schlechte Nachricht vorweg: Den einen Wunderwirkstoff in Sachen Anti-Aging gibt es nicht. Das wahre Wunder ist ganz natürlich! Denn unsere Haut kann sich selbst heilen und reparieren. Doch gerade aufgrund der vielen, schädlichen Umwelteinflüsse benötigt sie dafür ein klein wenig Hilfe. Von hochdosierten, reinen Wirkstoffen aus der Natur, wie sie sich in den “Elements for Beauty” von Dr. M. Phytoplasma Cosmetic befinden. Clean Beauty at its best!

Unser Körper weiß am besten, was ihm guttut. Deswegen setzt die Marke Dr. M. auf die einzigartige Phytoplasmacreme. Sie entspricht im Aufbau dem menschlichen Hautfett und unterscheidet sich so signifikant von herkömmlichen Cremes. Begleitet wird die smarte Natur-Systemkosmetik bei Dr. M. von den “Elements for Beauty”. Dabei handelt es sich um Ampullen mit reinen Wirkstoffen in hochkonzentrierter Form. Auf Konservierungsstoffe oder sonstige chemische Substanzen wird konsequent verzichtet.

Die richtige Kombination von Hyaluron ist für die Selbstheilung der Haut entscheidend
Beispielsweise enthält der Dr. M. Hyaluron Komplex 2,5% Hyaluron aus langkettigen und kurzkettigen Molekülen. Die richtige Molekülgröße ist bei dem körpereigenen Wirkstoff Hyaluron entscheidend. Während die kurzkettigen Moleküle besser in die Haut eindringen, binden die langkettigen Moleküle stärker die Feuchtigkeit in der Haut. Auf diese Kombination setzt das Dr. M. Hyaluronsäure Serum. Die Oligohyaluronsäure wirkt dauerhafter, da sie im Bindegewebe der Haut gespeichert wird. (30ml um 60 Euro)

Vitamin-Kick für die Haut!
Einen echten Vitamin-Push gibt wiederum die Wirkstoffampulle Vc Vitamin C10% Ascorbic Acid. Sie enthält eine Kombination aus 10% hochreiner Ascorbinsäure und OPC aus Traubenkernen. Vitamin C unterstützt die Haut bei wesentlichen Funktionen, unter anderem bei der Selbstheilung. Es ist ein wirksames Antioxidans, beim Aufbau von Kollagen beteiligt und hilft bei Unreinheiten, Akne und Pigmentflecken. 3 ml Ampulle 13,- Euro

Aber auch hier gilt: Vitamin C ist nicht gleich Vitamin C. Es gibt unterschiedliche Formen. Am direktesten wirkt das reine Vitamin C, die Ascorbinsäure. Doch eben dieses reine Vitamin C kann nicht in einer Creme verarbeitet werden. Der Grund: Es ist zu oxidationsanfällig und zersetzt sich rasch. Deswegen ist der Wirkstoff nur dann auch wirklich wirksam, wenn in einem Serum verarbeitet – wie im DR. M. VITAMIN C10%. Doch aufgepasst: Das Serum ist nicht für die tägliche Anwendung, da es zu sauer und reizend sein kann. Es ist eher als Kick für die Haut gedacht.

Tipps, um die Selbstheilung der Haut anzukurbeln
Die Grundregel für Pflegeprodukte lautet also: Auf die Wirkstoffe und deren Zusammensetzung achten. Nur hochdosierte Wirkstoffe machen wirklich den Unterschied in Sachen Hautpflege.Wie man die Selbstheilung der Haut noch unterstützen kann? Hier kommen drei smarte Tipps von den Dr. M. Beauty-Expert*innen.

Ausreichend Schlafen: Denn unser Organismus nutzt den nächtlichen Schlaf, um sich zu regenerieren. Dabei geht es nicht nur um körperliche, sondern auch um seelische Reparaturen – die sich auf unsere Haut auswirken.
Stress reduzieren: Und wo wir gerade von seelischen Reparaturen sprechen. Stress wirkt sich negativ auf unsere (Haut-)Gesundheit aus. Nehmen Sie also hin und wieder die Vogelperspektive auf Ihr Leben ein und fragen Sie sich in aller Ernsthaftigkeit: Was müssen Sie ändern, um Stress in Ihrem Leben zu reduzieren?
Basische Ernährung. Ein schwaches Immunsystem, schlechte Haut, eine träge Verdauung und Müdigkeit hängen oft mit nährstoffarmer und einseitiger Ernährung zusammen. Deswegen, öfter mal Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, große Salate und gedünstetes Gemüse in die Ernährung einbauen. Und natürlich nicht vergessen, ausreichend zu trinken – ungesüßten Tee und stilles Wasser.

Über Dr. M. Phytoplasma Cosmetic
Dr. M. Phytoplasma Cosmetic ist eine Marke des deutsch-mallorquinischen Unternehmens Dr. M. Beauty and Health Care. Mitgründer ist Bernd Kuhs. Der deutsche Chemiker forscht bereits seit Anfang der 90er Jahre in seinem Laboratorium an der Entwicklung einer Creme, die dem laminaren Aufbau des menschlichen Hautfetts entspricht. Er ist der Erfinder der Membranstruktur Cremes, die er über die letzten Jahre stetig verbesserte. Die neuste Entwicklung führte zum Phytoplasma-Verfahren, wo Wirkstoffe direkt und individuell in die hautähnliche Struktur eingearbeitet werden können.
Die exklusive Beauty-Tech-Brand Dr. M. Phytoplasma Cosmetic mit der Beauty Bar finden Kund*innen in ausgewählten Kosmetik-Studios und Day-Spas. Zum Onlineshop

Quelle SPApress