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Merz verteidigt Zahnarzt-Aussage und kritisiert private Seenotretter

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Friedrich Merz am 28.09.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Chef Friedrich Merz hat seine Aussage über Zahnbehandlungen für abgelehnte Asylbewerber verteidigt. „Ich habe die Überlastung unseres Systems mit einem konkreten Beispiel deutlich gemacht und es gäbe noch viele weitere“, sagte Merz dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe).

„Aus der CDU höre ich sehr viel Zustimmung.“ Und auch aus der Bevölkerung kämen „sehr viele positive Rückmeldungen“, wenn er die Überlastungen anspreche. Konkret gehe es um fehlende Kita- und Schulplätze, um fehlende Wohnungen und eben auch um die Leistungsgrenzen des Gesundheitssystems, sagte der CDU-Chef. „Die Überlastung unseres Landes ist real. Das muss die Politik doch aufnehmen und vor allem lösen.“

Entschuldigen will er sich für die Aussage nicht: „Dafür gibt es überhaupt keinen Grund.“ Der CDU-Vorsitzende kritisierte die Bundesregierung auch wegen der finanziellen Unterstützung für private Seenotrettungs-Organisationen im Mittelmeer. „Der italienische Außenminister hat sich erst jüngst bei mir beschwert, dass aus dem Bundeshaushalt in der letzten Woche 120 Millionen an diese Organisationen überwiesen werden“, sagte Merz.

„Ich kann den Ärger verstehen.“ Mehrere Rettungsschiffe von deutschen NGOs seien unter deutscher Flagge auf dem Mittelmeer unterwegs, um Flüchtlinge aufzunehmen und auf Lampedusa aussteigen zu lassen. „Das ist aber leider – ob gewollt oder nicht – ein Teil des Konzepts der Schlepperbanden“, sagte Merz.


Foto: Friedrich Merz am 28.09.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Link mahnt zu Vorbereitungen auf mögliche zweite Amtszeit Trumps

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Michael Georg Link (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Transatlantik-Beauftragte der Bundesregierung, Michael Link (FDP), hat die Europäer angesichts der in den USA gestrichenen Ukraine-Hilfe zu Vorbereitungen für eine mögliche Wiederwahl Donald Trumps zum US-Präsidenten aufgerufen. „Das Fehlen der Ukraine-Hilfe in dem in letzter Minute gefundenen Haushaltskompromiss des US-Kongresses zur Vermeidung des drohenden Government Shutdown unterstreicht erneut, wie toxisch ansteckend Trumps isolationistische Außenpolitik ist“, sagte Link dem „Tagesspiegel“ (Dienstagausgaben).

„Viele Republikaner besonders im Repräsentanten-Haus stellen die Ukraine-Hilfe aus populistischen Gründen und teils wider besseres Wissen infrage und tun so, als ob der Einsatz gegen ein imperialistisches Russland und der Einsatz für ihre Wahlkreisinteressen ein Widerspruch wäre.“ Link forderte Vorkehrungen für den Fall eines Sieges von Ex-Präsident Trump bei der Wahl im November 2024 und eine verstärkte Kooperation mit der Regierung Biden in der Handelspolitik. „Für uns Europäer heißt das, dass wir umso mehr tun müssen, um uns einerseits auf ein ungewolltes Szenario Trump 2 vorzubereiten, andererseits aber auch alles erdenklich Mögliche tun, um mit der Biden-Administration zum Beispiel auf dem Feld der Handelspolitik schnell voranzukommen, etwa durch den Abschluss sektoraler Abkommen zum Schutz unserer transatlantischen Handelsbeziehungen vor Protektionismus auf beiden Seiten“, sagte der Koordinator der Bundesregierung für die transatlantische Zusammenarbeit. Der FDP-Politiker sprach sich zudem für schnellere Waffenlieferungen an die Ukraine aus.

„Was speziell die Ukraine-Hilfe angeht, so müssen wir gemeinsam mit den USA schnellstmöglich die nötigen Waffensysteme liefern, um der ukrainischen Armee zeitnah entscheidende Erfolge in der Verteidigung ihres Landes zu ermöglichen“, sagte Link dem „Tagesspiegel“: „Der Faktor Zeit ist entscheidend. Je länger die Ukraine braucht, um Frontlinie der russischen Angreifer zu durchbrechen, desto mehr spielt die Zeit für Putin.“


Foto: Michael Georg Link (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Dax lässt deutlich nach – Zurückhaltung dominiert

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.247 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Die größten Verluste gab es bei Fresenius, der Deutschen Bank und RWE. Die größten Gewinne gab es entgegen dem Trend bei Zalando. „Im Deutschen Aktienindex fand die Rally vor acht Wochen zunächst ihr Ende und der saisonale Trend einer Sommerschwäche hat sich eindrucksvoll durchgesetzt“, kommentierte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets den Handel zum Wochenbeginn. Der Oktober könne zumindest mit dem Blick in die Statistik nun wieder die Wende bringen: „Wenn August und September negative Monate waren, endete der heute begonnene Monate in der Mehrzahl der Fälle mit einem Plus. Nur in drei der letzten 14 Jahre verlor der Dax weiter an Boden. Für eine mögliche Wende nach oben spricht die aktuelle Positionierung der Anleger, viele bevorzugen wieder die Seitenlinie.“

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,0508 US-Dollar (-0,54 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9517 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 90,95 US-Dollar, das waren 125 Cent oder 1,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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Merz schlägt grundlegende Reform der Unternehmenssteuern vor

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Friedrich Merz am 28.09.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Chef Friedrich Merz will die Unternehmensbesteuerung in Deutschland grundlegend umbauen. „Ich plädiere für die Schaffung einer echten Unternehmensteuer“, sagte Merz dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe).

„Das bedeutet: Alle Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform werden nur noch nach einem einheitlichen Unternehmenssteuerrecht besteuert, Personengesellschaften nicht mehr nach der Einkommensteuer.“ Bisher unterliegen rund eine Million Personengesellschaften in Deutschland der Einkommensteuer. „Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Einkommensteuer für die unternehmerischen und gewerblichen Einkünfte gehen auf in einer einfachen und verständlichen Unternehmensbesteuerung“, sagte Merz. Mit der Reform wäre auch eine Senkung des Steuersatzes verbunden.

„Wettbewerbsfähig sind wir mit etwa 25 Prozent“, sagte der CDU-Vorsitzende. Es wäre die größte Reform der Unternehmensbesteuerung seit Jahrzehnten. Man müsse „zunächst wohl mit Mindereinnahmen in einer Größenordnung zwischen 20 und 30 Milliarden Euro kalkulieren“, sagte Merz. „Aber natürlich werden wettbewerbsfähige Unternehmenssteuern auch zu mehr Wachstum und damit zu mehr Einnahmen führen.“

Das lasse sich aber nur schwer beziffern. Aber ohne Reform und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit „verlieren wir mittelfristig noch viel mehr“, so Merz. Merz betonte, dass die Kommunen für den Wegfall der Gewerbesteuer kompensiert würden. „Wir befassen uns heute mit einer grundlegenden Reform der gesamten Unternehmensbesteuerung, bei der es dann auch eine Neuverteilung des Steueraufkommens zwischen Bund, Ländern und Gemeinden geben muss“, sagte Merz.

Natürlich werde man dabei auf eine ausreichende Finanzausstattung der Gemeinden achten. „Wir würden ihnen sogar zusätzliche Freiräume geben, etwa bei der Festlegung von Hebesätzen“, erläuterte Merz seine Pläne.


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Faeser warnt vor wirtschaftlichem Schaden durch Extremismus

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Nancy Faeser (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) warnt wegen des veränderten politischen Klimas in Deutschland vor negativen Auswirkungen für die Wirtschaft. „Es ist vor allem die AfD, die das gesellschaftliche Klima permanent zu vergiften versucht“, sagte Faeser dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe).

Die AfD befördere ein Klima, das dem Standort Deutschland schade. „Wer Ängste, Ressentiments und Spaltung schürt, der schreckt qualifizierte Arbeits- und Fachkräfte ab, die unsere Wirtschaft dringend braucht“, so die Ministerin. „So gefährdet die AfD besonders die wirtschaftlichen Perspektiven der Regionen, die dringend Aufschwung und Investitionen brauchen.“ Faeser teilt die Analyse der fünf führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute, dass das gesellschaftliche Klima ein entscheidender Faktor für die deutsche Wirtschaft sei.

Die Institute hatten vergangene Woche in ihrer Gemeinschaftsdiagnose für die Bundesregierung konstatiert, dass seit einiger Zeit „extremes Gedankengut an Boden“ gewinne, welches Selbstverständlichkeiten wie den Respekt vor allen Mitmenschen und vor dem Eigentum sowie der Handlungsfreiheit anderer infrage stelle. „Mögen die unmittelbaren Konjunkturrisiken dieser Tendenz auch begrenzt sein, so gehen von ihr doch erhebliche Risiken für die langfristigen Wachstums- und Wohlstandsaussichten aus“, so die Experten. Faeser sagte dazu: „Verantwortungsvolle Politik muss Zuversicht, Vertrauen und Zusammenhalt stärken. Wer stattdessen eine Politik der Spaltung betreibt und Menschen gegeneinander aufhetzt, schadet dem Zusammenhalt und damit auch unserem Wohlstand.“


Foto: Nancy Faeser (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Österreich hofft auf baldige Verhandlungen im Ukraine-Krieg

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Haus in Kiew mit urkainischer Flagge (Archiv), über dts NachrichtenagenturKiew (dts Nachrichtenagentur) – Der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg hat die Hoffnung auf den baldigen Beginn eines Friedensprozesses im Ukraine-Krieg geäußert. Noch gebe es auf beiden Seiten eine „Schlachtfeld-Logik“, die sich hoffentlich bald wieder zu einer „Verhandlungs-Logik“ wandeln werde, sagte er am Montag in Kiew dem TV-Sender „Welt“.

Denn: „Frieden wird immer am Verhandlungstisch gemacht, nie am Schlachtfeld.“ Die Entscheidung über den Zeitpunkt werde die ukrainische Regierung treffen, er hoffe aber, „dass es einfach bald geschieht“. Eine Maxime müsse dabei sein: „Keine Verhandlungen über die Ukraine, ohne die Ukraine“. Schallenberg plädierte für einen multilateralen Ansatz für Friedensverhandlungen.

Denn die schwierigste Frage sei, wie man den Menschen in der Ukraine das Vertrauen geben könne, „dass Russland nicht in ein paar Jahren wieder zuschlägt“. Dafür werde es „vermutlich Sicherheitsgarantien weit über die Europäische Union hinaus“ geben müssen. „Da muss China, da müssen die Vereinigten Staaten, vielleicht auch andere Staaten – noch Brics und sonstige – am Tisch sein.“


Foto: Haus in Kiew mit urkainischer Flagge (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Forsa: FDP rutscht auf 5 Prozent

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Christian Lindner (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP hat in der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa in der Wählergunst nachgelassen. In der Erhebung für die Sender RTL und ntv verlieren die Liberalen einen Prozentpunkt und verzeichnen mit 5 Prozent ihren schlechtesten Wert seit Anfang März.

Die AfD büßt ebenfalls einen Prozentpunkt ein, bleibt aber mit 20 Prozent zweitstärkste Kraft hinter der Union, die sich in dieser Woche auf 28 Prozent (+1) steigert. Auch die SPD gewinnt einen Prozentpunkt hinzu und kommt auf 18 Prozent. Die Werte für die Grünen (14 Prozent), die Linke (4 Prozent) und die sonstigen Parteien (11 Prozent) bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Ende des Jahres ist die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP zwei Jahre im Amt: Nur 19 Prozent der Bundesbürger meinen, dass die derzeitige Bundesregierung unter Olaf Scholz (SPD) eine bessere Arbeit leistet als die Vorgängerregierung unter Angela Merkel (CDU).

Mehr als doppelt so viele (46 Prozent) finden dagegen, die Ampel-Regierung mache eine schlechtere Arbeit. Ein Drittel (32 Prozent) sieht keine größeren Unterschiede. Selbst unter den Anhängern der drei Regierungsparteien hat jeweils nur eine Minderheit (SPD: 38 Prozent; Grünen: 47 Prozent; FDP: 13 Prozent) den Eindruck, dass die Ampel-Koalition eine bessere Arbeit leistet als die Vorgängerregierung der Großen Koalition. Eine Mehrheit von 68 Prozent der Bundesbürger ist der Meinung, dass Scholz häufiger als bisher von seiner Richtlinienkompetenz als Bundeskanzler Gebrauch machen und ein „Machtwort“ sprechen sollte, um Streit innerhalb der Regierung zu beenden.

25 Prozent meinen das nicht. Die Daten zu den Parteipräferenzen wurden vom 26. bis 29. September erhoben. Datenbasis: 2.004 Befragte. Zur Arbeit der Bundesregierung wurden am 28. und 29. September 1.009 Personen befragt.


Foto: Christian Lindner (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Dax dreht am Mittag ins Minus – Anleger bleiben zurückhaltend

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt ist am Montag nach einem freundlichen Start bis zum Mittag ins Minus gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Dax mit rund 15.350 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag.

Die größten Abschläge gab es bei Fresenius, Merck und Sartorius. Entgegen dem Trend konnten unterdessen Vonovia, Daimler Truck und Porsche am stärksten zulegen. „Der Handel im Dax läuft zum Wochenbeginn in eher ruhigen Bahnen“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. „Die Marktteilnehmer greifen selektiv bei den Immobilien- und Technologieunternehmen zu. Verkauft werden die Unternehmen aus den defensiven Branchen.“

Diese Branchenrotation sei zugleich Ausdruck der vorerst abwartenden Haltung vieler Investoren. „Die Marktteilnehmer stehen in den Startblöcken und warten auf das richtige Signal, um in den europäischen Aktien wieder verstärkt investieren zu können“, so Lipkow. Das Signal könne sowohl von den Notenbanken als auch den makroökonomischen Konjunkturdaten kommen: „Noch ist jedoch Vorsicht geboten, da die jeweilige Gemengelage in beiden Themengebieten nicht überschaubar sind.“

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,0538 US-Dollar (-0,25 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9489 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 93,08 US-Dollar. Das waren 88 Cent oder 1,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Nobelpreis für Medizin geht an Katalin Karikó und Drew Weissman

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Stockholm (dts Nachrichtenagentur) – Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin geht in diesem Jahr an Katalin Karikó und Drew Weissman. Das teilte das Karolinska-Institut am Montag in Stockholm mit.

Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.

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Welche Rolle spielen Testimonials bei der Konversionsoptimierung?

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kundenbewertungen

Die Wichtigkeit von Kundenbewertungen und Testimonials im Affiliate-Marketing

In der digitalen Marketinglandschaft ist das Vertrauen der Konsumenten eine der wichtigsten Währungen. Dies gilt insbesondere für das Affiliate-Marketing, ein Bereich, in dem Marketer Produkte oder Dienstleistungen anderer Unternehmen bewerben und dafür eine Provision erhalten. In diesem Kontext sind Kundenbewertungen und Testimonials nicht nur nette Zusätze, sondern entscheidende Instrumente, die den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem hochprofitablen Affiliate-Programm ausmachen können.

Sie dienen als soziale Beweise, die die Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit des beworbenen Angebots untermauern. In einer Zeit, in der Konsumenten von einer Flut von Informationen und Angeboten überwältigt sind, können gut platzierte und authentische Kundenbewertungen und Testimonials die entscheidende Rolle spielen, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen und sie zu einer Handlung zu bewegen. In diesem Artikel werden wir tief in die Mechanismen eintauchen, die die Wichtigkeit von Kundenbewertungen und Testimonials im Affiliate-Marketing erklären, und praktische Tipps geben, wie sie am effektivsten eingesetzt werden können.

Vertrauen als Währung

Glaubwürdigkeit aufbauen
Im Affiliate-Marketing ist das Vertrauen der Zielgruppe entscheidend. Kundenbewertungen und Testimonials können hierbei als soziale Beweise dienen, die die Glaubwürdigkeit des Affiliate-Partners und des beworbenen Produkts oder der Dienstleistung stärken.

Risikominderung
Für viele Konsumenten ist der Online-Kauf immer noch mit Unsicherheiten verbunden. Positive Bewertungen können diese Bedenken mindern und die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs erhöhen.

SEO-Vorteile

Verbesserung des Rankings
Kundenbewertungen, insbesondere wenn sie Schlüsselwörter enthalten, können das SEO-Ranking einer Seite verbessern. Dies führt zu mehr Sichtbarkeit und letztlich zu mehr Verkäufen.

User-Generated Content
Bewertungen und Testimonials sind Formen von User-Generated Content, der nicht nur für SEO, sondern auch für die Content-Strategie wertvoll ist.

Konversionsoptimierung

Call-to-Action
Gut platzierte Testimonials können als effektive Call-to-Action-Elemente dienen, die den Besucher dazu bewegen, eine Kaufentscheidung zu treffen.

Social Proof
Das Prinzip des „Social Proof“ besagt, dass Menschen eher dazu neigen, eine Handlung auszuführen, wenn sie sehen, dass andere sie bereits ausgeführt haben. Kundenbewertungen dienen als solcher sozialer Beweis und können die Konversionsrate erhöhen.

Reputationsmanagement

Krisenbewältigung
Negative Bewertungen sind unvermeidlich, aber sie bieten auch eine Chance zur Verbesserung. Ein proaktives Reputationsmanagement, das auf negative Bewertungen eingeht und Lösungen anbietet, kann das Vertrauen in die Marke und den Affiliate-Partner wiederherstellen.

Langfristige Beziehungen
Positive Bewertungen und Testimonials können nicht nur kurzfristige Verkäufe fördern, sondern auch langfristige Beziehungen mit den Kunden aufbauen. Sie dienen als Grundlage für Mundpropaganda und wiederholte Geschäfte.

Multichannel-Einsatz

Cross-Promotion
Kundenbewertungen und Testimonials sind nicht nur für die Website nützlich. Sie können auch in E-Mail-Marketingkampagnen, auf Social-Media-Plattformen und in gedruckten Materialien verwendet werden, um eine konsistente Botschaft über verschiedene Kanäle hinweg zu vermitteln.

Dynamische Anzeigen
Einige fortschrittliche Marketing-Tools ermöglichen die Integration von Echtzeit-Kundenbewertungen in dynamische Online-Anzeigen. Dies erhöht die Relevanz und die Klickrate der Anzeigen.

Rechtliche Aspekte

Transparenz und Compliance
Es ist wichtig, die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Verwendung von Kundenbewertungen und Testimonials zu kennen. In vielen Ländern müssen solche Bewertungen authentisch sein und dürfen nicht irreführend sein. Außerdem müssen Affiliate-Beziehungen oft klar gekennzeichnet werden.

Kundenbewertungen und Testimonials sind weit mehr als nur schmückendes Beiwerk in der Welt des Affiliate-Marketings; sie sind entscheidende Instrumente, die den Erfolg oder Misserfolg einer Kampagne maßgeblich beeinflussen können. Sie dienen nicht nur als soziale Beweise, die das Vertrauen der Konsumenten in ein Produkt oder eine Dienstleistung stärken, sondern sie haben auch einen direkten Einfluss auf SEO-Rankings, Konversionsraten und letztlich den Umsatz. Darüber hinaus können sie als wertvolle Tools für das Reputationsmanagement und die Kundenbindung dienen.

In einer zunehmend digitalisierten Welt, in der die Konsumenten mit einer Überflutung von Informationen und Angeboten konfrontiert sind, können authentische und gut platzierte Kundenbewertungen und Testimonials den entscheidenden Unterschied machen. Sie können die Glaubwürdigkeit einer Marke oder eines Affiliate-Partners stärken, die Unsicherheit der Konsumenten mindern und sie dazu bewegen, eine Kaufentscheidung zu treffen.

Aber die Verwendung dieser Instrumente erfordert Sorgfalt und Strategie. Von der Einhaltung rechtlicher Vorschriften bis zur Integration in Multichannel-Marketingstrategien müssen Marketer eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigen, um das volle Potenzial von Kundenbewertungen und Testimonials auszuschöpfen.

Dieses ausführliche Fazit soll als umfassender Leitfaden für Marketer und Unternehmer dienen, die die vielfältigen Möglichkeiten erkennen möchten, die Kundenbewertungen und Testimonials im Affiliate-Marketing bieten. Es unterstreicht die Notwendigkeit einer strategischen Herangehensweise und bietet eine Grundlage für die Entwicklung effektiver Kampagnen, die auf Vertrauen, Glaubwürdigkeit und letztlich auf den Erfolg ausgerichtet sind.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – contrastwerkstatt