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Lehrerpräsident beklagt kurzfristiges Denken in Bildungspolitik

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Klassenraum in einer Schule (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, fordert die Politik auf, im Bildungsbereich längerfristig zu planen. „Politik denkt sehr kurzfristig auf Wahlperioden und hat den langen Blick nicht, und genau das ist das Problem bei der Bildung“, sagte er am Donnerstag den Sendern RTL und ntv.

„Ein junger Mensch ist letztlich zwölf Jahre lang im Bildungsprozess mit drin. Wenn er dann noch auf die Universität geht, dauert das Ganze noch länger.“ Und die Politik denke so weit letztlich nicht. „Die glauben, wenn sie an einer Stelle mal ein bisschen was verändert haben, dann hätte das schon große Auswirkungen. Das ist eben nicht der Fall.“

Letztlich brauche es auch eine „Zeitenwende“: Das Land lebe von der Bildung, die „der Rohstoff schlechthin“ sei, so Düll. Der Lehrerpräsident forderte in diesem Bereich zudem ein „Sondervermögen“, um „entsprechend die Gelder für die Kinder bereitzustellen“.


Foto: Klassenraum in einer Schule (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Erfolgreicher Investoreneinstieg beim Essener Startup AfreeGems

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AfreeGems GmbH

AfreeGems bringt afrikanische Leckereien nach Deutschland – die Spezialitäten von AfreeNuts, AfreeBeans & AfreeSpices in noch mehr Stores erhältlich

Der Notarvertrag ist geschlossen, als aufstrebendes Startup konnte AfreeGems den Unternehmer und Naturfreund Martin Sutter (68) als Investor mit an Bord seiner Firma holen. 10% hält nun der neue Gesellschafter Sutter und freut sich, als privater Hobbyimker und Schafzüchter „dieses nachhaltig ausgerichtete innovative Unternehmen zu unterstützen und weiter auszubauen“, wie er erläutert. Als Kunde und nachhaltiger Afrikafan kennt er die Produkte nur zu gut; war von der Idee und dem Charity-Gedanken fasziniert.

„Wir sind sehr glücklich, Martin Sutter als Business Angel und Finanzpartner für unser junges Unternehmen zu gewinnen und möchten nun weitere nachhaltig orientierte InvestorInnen an Bord holen, um die Idee von AfreeGems weiter und schneller auszubauen“, so Stefan Reiss, geschäftsführender Gesellschafter von AfreeGems.

Das Netzwerk von AfreeGems bringt vielfältige Produkte direkt von den afrikanischen Produzenten zum Konsumenten nach Deutschland bzw. Europa. Unter dem Slogan „Free and Fair Trade. With Africa.“ baut das Social Food Startup bestehende Handelshemmnisse in Afrika ab und unterstützt die afrikanische Wirtschaftsentwicklung vor Ort.

Kurze Transportwege nach dem Konzept “Produced Where It Grows“, nachhaltig ausgerichtet und sozial, denn von jeder verkauften Einheit werden bis zu 80 ct. für die Förderung der Grundschule in Babak im Senegal eingesetzt, fördert AfreeGems die wirtschaftliche Unabhängigkeit seiner afrikanischen PartnerInnen. Immer mehr afrikanische Partnerproduktionsbetriebe aus verschiedenen Ländern Afrikas möchten sich dem Netzwerk von AfreeGems anschließen und vertreiben so effizient und direkt ihre Produkte.

Doch wie kam es dazu?
Dem Geschmack der kleinen senegalischen Erdnüsse verfallen, gründeten Andrea Bolz und Stefan Reiss 2017 den kleinen Familienbetrieb AfreeGems. Angefangen hatte alles in den Bars und Restaurants von Dakar, wo zu den Getränken stets geröstete Erdnüsse gereicht werden. Erdnüsse, die nur leicht mit Atlantik-Meersalz gesalzen und frei von künstlichen Ölzusätzen sind. Erdnüsse, die Stefan und Andrea auch ihrer Familie und ihren Freunden in Deutschland mitbrachten.

Erdnüsse, die einfach frisch und himmlisch lecker schmeckten. Der Wunsch nach mehr machte sich im Freundeskreis schnell breit und für Stefan, der zu diesem Zeitpunkt noch im Senegal für die Vereinten Nationen unterwegs war, war es kein Problem für Na(s)chschub zu sorgen. So reifte langsam, wie die geliebten Erdnüsse unter der afrikanischen Sonne, der Gedanke von AfreeGems.

Andrea und Stefan informierten sich bei den örtlichen Bauern über die traditionelle Verarbeitung von Erdnüssen. In Afrika ist es üblich, die Erdnüsse kurz in ein Salzbad zu geben und sie danach in der Sonne trocknen zu lassen, um sie später zu rösten. Auf ihren Wegen durch das Land lernten die beiden viele Bauern kennen, schlossen Freundschaften und die ersten Abnahmevereinbarungen.

Wie vieles Schöne, hat auch diese Geschichte eine Schattenseite. Die Armut ist in Afrika leider allgegenwärtig. Schulen fehlen in manchen Regionen komplett oder sind nur schlecht ausgestattet. Schulessen ist, falls angeboten, nicht abwechslungsreich. Und so arbeitet AfreeGems mit dem Hilfe-für-Senegal.e.V. zusammen, um die Partnerschule in Babak schrittweise zu fördern.

Welche Produkte bietet AfreeGems an?
Nachhaltigkeit kann so lecker sein! „Free and Fair Trade. With Africa.” und “Produced Where It Grows” sind keine Marketing-Werbeslogans, es ist die Philosophie von AfreeGems! Als direkter Nachbarkontinent ist Afrika der ideale Handelspartner. Die Produkte werden in Afrika angebaut und „fairzehrfertig“ verarbeitet und dienen somit auch der wirtschaftlichen Unabhängigkeit. Lange Transportwege fallen weg, da vor Ort die Produktion stattfindet. Arbeitsplätze konnten erhalten und neu erschaffen werden. Die ausgewählten Bauern bauen ihre Produkte ökologisch an und vieles wird von Hand geerntet und ausgelesen – und das schmeckt man!

AfreeGems bietet aktuell verschiedene Produkte wie AfreeBeans (Kaffee, Espresso und Kakaobohnen), AfreeNuts (Bio-Macadamias, Bio-Cashews, Erdnüsse, Nussmuse) und AfreeSpices (Bio-Safran, Vanilleschoten) an. Und es werden stetig mehr! In Kürze auch die ersten Nonfood-Artikel, in Afrika hergestellte Körbe.

Wer schon einmal in Afrika war, erinnert sich sicherlich noch an den einzigartigen Geschmack des Kaffees, die vollen reifen Aromen und den Geschmack der Sonne. Vielleicht werden auch Erinnerungen wach an Abende mit Freunden, traumhafte Sonnenuntergänge und der besten Tasse Kaffee des Lebens. Der AfreeBeans Premium Kaffee aus Tansania wächst in einer Höhe von 1.600 Metern in Mbeya, ist sonnenverwöhnt und wird reif von Hand geerntet, verlesen und verarbeitet. Auf einer Partnerfarm wird er schonend geröstet und mit Liebe verpackt.

Eine Komposition aus verschiedenen Arabica-Varietäten und eine wahre Geschmacksexplosion mit einer Note von Granatapfel, dunkler Schokolade und Beeren. Kaffeegenuss in höchster Qualität, den man gerne mit der Familie und den Freunden teilt. Nachhaltig verpackt im umweltfreundlichen PaperPack. Der Snacktempel von AfreeNuts hält so einiges an Vielfalt für Genusssüchtige bereit.

Die absoluten Glücklichmacher sind die Premium Bio-Cashews. Sie enthalten von Natur aus L-Tryptophan, was in unserem Körper zu Glückshormonen umgewandelt wird. Die perfekte Nascherei in der Vorweihnachtszeit für die ganze Familie. Premium Bio-Cashews eigenen sich ebenfalls als Energiebooster im Müsli, Geschmacksgeber im Salat oder als Topping für Desserts. Die Premium Bio-Cashews werden nach der Ernte handverlesen, direkt frisch verarbeitet und vakuumiert, um den absoluten lieblichen, knackigen Geschmack beizubehalten. Wahlweise in Natur oder schonend im Ofen geröstet und mit Meersalz verfeinert erhält man die Leckereien in verschiedenen Packungsgrößen im naturbelassenen Sack oder in der originellen FreundeFlasche zum Mitbringen oder als kleines SnackPack für unterwegs.

Die Krone trägt jedoch die Königin der Nüsse, die AfreeNuts Premium Bio-Macadamia. Sie ist eine wahre Königin, denn ihr Anbau erfordert einiges an botanischen Fähigkeiten und die Verarbeitung ist ein längerer Prozess. Die Nüsse werden in mehreren Etappen aufgesammelt, denn nur das gewährt ihre wirkliche Reife. Unter der Sonne Kenias voll ausgereift, wird vor Ort geröstet oder pur mit Liebe verpackt. Eine zart-buttriger Versuchung die in keinem Müsli, Curry, Dessert, Snack, Salat, Sauce, Topping, als Knabberspaß, zum Drink, … fehlen darf.

Reich an B-Vitaminen, ungesättigten Fettsäuren und Magnesium macht sie nicht nur bei Sportlern eine gute Figur, sondern kann auch den eigenen Denkapparat unterstützen. Die royale Versuchung schmeckt jedoch am besten in Gesellschaft: als Knabberei zu einem Glas Punsch, als Snack zu einer guten Tasse Kaffee oder im Salat zur Weihnachtsvorspeise. Wahlweise präsentiert sich die Königin der Nüsse in Natur oder in schonender Ofenröstung mit Meersalz.

Das absolute Must-Have in jeder guten Küche ist jedoch der AfreeSpices Premium Bio-Safran. Gerade jetzt in der bevorstehenden Weihnachtszeit kommt man an dem Premium Bio-Safran nicht vorbei. Die Krokusse für den Premium Bio-Safran wachsen in den südlichen Bergregionen Marokkos und werden dort von Hand geerntet. Ungefähr 100-150 Blüten und 3,5 Arbeitsstunden benötigen die Mitarbeiterinnen auf der Partnerfarm von AfreeGems für ein Gramm Safran. Kein Wunder, dass es auch als Gold der Küche bezeichnet wird. Ob gemahlen oder als Fäden, erhältlich ist der Premium Bio-Safran in praktischen GemsGlas zu einer Einheit von 1 Gramm.

Die Produkte von AfreeGems sind online auf AfreeGems.com und in ausgewählten Fairtrade-Läden erhältlich, die Listung in Bio-Läden wird gerade vorbereitet. Direkt im eigenen Online-Shop sind die AfreeNuts Premium Bio-Macadamias (African Roast, Meersalz) in der nachhaltigen Glas-Flasche (Inhalt 140 g) zu 6,69 €, AfreeBeans Premium Kaffee Tansania im nachhaltigen PaperPack verpackt, Single Origin 100% Arabica Ganze Bohnen ab 16,99 € (Inhalt: 500 g), AfreeSpices Premium Bio-Safran im GemsGlas, als Pulver (Inhalt: 1 g) ab 13,99 € bestellbar.

Bild: AfreeGems GmbH

Quelle rausch communications & pr

Wildwuchs behindert Truppen im Ukraine-Krieg

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Russische Einsatzkräfte (Archiv), MOD,  Text: über dts NachrichtenagenturLondon/Moskau/Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Nach Einschätzung des britischen Militärgeheimdiensts sorgt das nachwachsende Unterholz auf den Schlachtfeldern der Südukraine zunehmend für Probleme auf beiden Seiten. Es sei wahrscheinlich ein Faktor, der zum allgemein langsamen Fortschritt der Kampfhandlungen in der Region beitrage, heißt es am Donnerstag im täglichen Lagebericht aus London.

Die überwiegend für den Ackerbau bestimmten Flächen in der Kampfzone liegen demnach seit 18 Monaten brach – unter den warmen, feuchten Sommerbedingungen kehren Unkraut und Sträucher schneller zurück. Die zusätzliche Deckung trage zur Tarnung russischer Verteidigungsstellungen bei und erschwere die Räumung von Minenfeldern, so die Briten. Obwohl das Unterholz auch Deckung für kleine, getarnte Infanterieangriffe bieten könne, habe es im Endeffekt dazu geführt, dass es für beide Seiten schwieriger geworden sei, voranzukommen.


Foto: Russische Einsatzkräfte (Archiv), MOD, Text: über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Deutsche Autoindustrie verzeichnet weniger Aufträge

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Autoproduktion (Archiv), über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich zuletzt verschlechtert. Das geht aus einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Im Juli sank der entsprechende Indikator demnach auf 23,6 Punkte, nach 27,1 Punkten im Juni. „Bei den Autobauern und ihren Zulieferern schwächeln aktuell die Aufträge“, sagte Anita Wölfl, Fachreferentin am Ifo-Zentrum für Industrieökonomik und neue Technologien. „Angesichts der weiterhin bestehenden Unsicherheit auf den globalen Märkten bleiben auch die Erwartungen der Autoindustrie für die kommenden Monate auf einem niedrigen Niveau.“ Die Autohersteller bewerten ihren Auftragsbestand auffallend zurückhaltend: Der Indikator brach von 56,5 Punkten im Juni auf 19,5 Punkte im Juli ein.

Das ist der niedrigste Wert seit Januar 2021. „Allerdings ist ein Rückgang in der Auftragsbewertung auch nicht ganz überraschend, war die Branche doch mit einem Auftragsstau ins Jahr 2023 gestartet, der nun dank verbesserter Lieferketten abgebaut wird“, so Wölfl. Auch bei den Zulieferunternehmen innerhalb der Branche hat sich die Stimmung verdüstert: Sie bewerten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate schlechter. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage ging leicht auf 28,7 Punkte zurück, nach 30,6 Punkten im Juni; der Erwartungsindikator sank von -31,8 auf -41,7 Punkte.


Foto: Autoproduktion (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Neuer Weltklimarats-Chef wirbt für bessere Klima-Kommunikation

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Fridays-for-Future-Protest (Archiv), über dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Der neue Vorsitzender des Weltklimarats IPCC, Jim Skea, hat davor gewarnt, dass ungenügende Kommunikation beim Klimaschutz den Rückhalt in der Bevölkerung schwinden lassen könnte. „Die Menschen können das nicht allein“, sagte der britische Wissenschaftler dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe) und riet, die Frage individueller Verhaltensänderungen „mit höchstmöglichem Feingefühl“ anzugehen.

„Schließlich macht unser Verhalten uns als Individuen aus.“ Ein Risiko sei, „dass der Fokus stark auf dem Negativen liegt, auf Untergang und Verzweiflung angesichts der schlimmen Dinge, die passieren können“. Dabei gebe es genug Handlungsmöglichkeiten. „Die Zukunft ist nicht hoffnungslos“, sagte Skea.

Neben negativen Folgen des Klimawandels müssten deshalb die Lösungen für die Klimakrise noch stärker betont werden. „Wir sind keine Kaninchen, die ins heranrasende Scheinwerferlicht starren“, so der Physiker. Notwendig für die Bereitschaft zur Veränderung bei vielen Menschen sei „eine Umgebung, die sie zu klimafreundlichem Verhalten befähigt, entsprechende Infrastruktur und Technologien“. Deshalb laufe seiner Ansicht nach die Debatte darüber, ob wir unser Verhalten ändern oder auf neue Technologien setzen sollten, auch ins Leere.

„Beide Dinge gehören zusammen und interagieren miteinander.“ Als Vorsitzender der schottischen „Just Transition Commission“ hat er selbst praktische Erfahrungen mit den gesellschaftlichen Veränderungsprozessen gemacht. Kommunikation ist für ihn dabei ein Schlüssel. „Man muss wirklich zuhören, wie sich Klimaschutzmaßnahmen auf das Leben der Menschen auswirken“, sagte Skea.

„Man muss sich der sozialen und wirtschaftlichen Folgen von Klimaschutzmaßnahmen sehr bewusst sein und die entsprechenden Auswirkungen gut managen. Das geht nur, wenn man mit den Menschen redet.“ Zugleich mahnt Skea zu weitreichenden Klimaschutzmaßnahmen. Wenn die globalen Treibhausgas-Emissionen in den kommenden Jahren bis 2030 nicht deutlich sinken, „ist es schwer vorstellbar, wie wir die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen wollen“, so der Physiker.

Im Pariser Klimaabkommen von 2014 haben sich die Staaten darauf geeinigt, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, am besten auf 1,5 Grad im Vergleich zur Zeit vor der Industrialisierung zu begrenzen. Das Überschreiten der 1,5-Grad-Grenze ist bereits für „einige Teile der Welt eine existenzielle Bedrohung“, sagte Skea. Allerdings mache auch darüber hinaus jedes weitere Zehntel Grad mehr oder weniger Erderwärmung einen Unterschied, was die Folgen des Klimawandels betreffe. „Wenn wir also die 1,5-Grad-Grenze reißen, sollten wir nicht aufgeben, sondern müssen unsere Anstrengungen verdoppeln und verdreifachen.“

Der britische Physiker ist Ende Juli in Nairobi zum neuen Vorsitzenden des Weltklimarates gewählt worden. Der IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) ist eine UN-Institution, der 195 Staaten angehören, und für die tausende Wissenschaftler und Forscher in mehrjährigen Berichts-Zyklen als Autoren und Gutachter den aktuellen Wissensstand zur Klimalage zusammenfassen.


Foto: Fridays-for-Future-Protest (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Außenpolitiker mahnen Vorbereitungen für möglichen Wahlsieg Trumps an

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Donald Trump (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutsche Außenpolitiker halten eine erneute Präsidentschaft Donald Trumps trotz dessen Anklage wegen der Kapitol-Erstürmung für möglich. „Die Mitglieder von EU und Nato dürfen sich im Falle einer erneuten Präsidentschaft Trumps nicht spalten lassen“, sagte der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Michael Link (FDP), dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe).

„In der letzten Amtszeit hatte Trump genau dies bereits versucht, in einer zweiten Amtszeit könnten sich solche Manöver Trumps noch verstärken“, so der FDP-Politiker. „Donald Trump hat mehrfach gesagt, diesmal habe er sehr genaue Pläne, wenn er wieder Präsident wird. Man muss nicht alles wörtlich nehmen, was er sagt. Aber wir sollten seine Aussagen, auch seine Drohungen, sehr ernst nehmen“, so Link.

Daher müsse man jetzt mehr denn je daran arbeiten, belastbare Beziehungen zu all jenen Republikanern aufzubauen, denen an Zusammenarbeit und Freundschaft mit Europa gelegen sei, sagte der Transatlantik-Koordinator. Bei seiner jüngsten Reise durch vier Südstaaten der USA habe er den Eindruck gewonnen, „dass etliche Republikaner von Trump zunehmend genervt sind, auch wenn sie es sich aus Angst vor Trumps starker Wählerbasis nicht offen zu sagen trauen“. Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin rechnet im Falle eines Wahlsiegs Trumps Ende 2024 mit einem Ende der US-Waffenhilfe für Kiew. „Eine erneute Präsidentschaft Donald Trumps wäre das Ende des transatlantischen Honeymoons“, sagte Trittin dem „Tagesspiegel“.

„Trump würde, sofern das nicht vorher geschieht, die militärische Unterstützung der Ukraine umgehend aufgeben. Die Hilfe für die Ukraine wäre schlagartig allein Aufgabe der Europäer. Wir wären geforderter denn je.“ Trittin sagte weiter: „Durch Trumps Geringschätzung der Nato wären die Europäer selber für ihre Sicherheit verantwortlich. Die europäische Säule der Nato würde viel wichtiger als bisher. Trump würde letztlich die europäische Souveränität stärken“, sagte Trittin, der die Parlamentariergruppe des Bundestages mit den USA führt.

Der SPD-Außenpolitiker Metin Hakverdi sagte der Zeitung: „Ein Präsident Donald Trump dürfte, wie in seiner ersten Amtszeit, die Verbündeten gegeneinander ausspielen wollen.“ Trump wolle den Westen spalten, um für sein Land bessere `deals` zu machen.

„Trump würde die westliche Haltung gegen Russland chaotisieren, jede Chance ergreifen, um sich mit Putin zu treffen. Die große Trump-Show eben. Er würde erheblichen Druck auf Präsident Selenskyj machen, ihn zu einer wie auch immer gearteten Verhandlung mit Putin drängen“, so Hakverdi. „Ob die USA in der Sache die Ukraine weniger unterstützen würden, hängt sehr davon ab, wer ab 2025 im Senat die Mehrheit hat.“

Eine Wahl Trumps sei eine schlechte Nachricht für die globale Sicherheit, sagte der SPD-Politiker. „Es wäre an Moskau das Signal, dass sich Europa nicht auf die USA verlassen kann. Das wiederum würde den Druck auf uns alle in Europa erhöhen. Eine Wahl Trumps wäre ein Integrations-Booster für die europäische Integration“, so Haverdi.

„Die EU würde ihre zaghaften Mühen um eine Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik mit Trump im Weißen Haus beschleunigen.“


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Inflation: Finanzmarktforscher für weitere Zinserhöhungen

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EZB (Archiv), über dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Florian Heider, Direktor des Frankfurter Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung, fordert weitere Zinsschritte im Kampf gegen die Inflation. „Die Europäische Zentralbank macht einen guten Job im Moment, aber ich denke, der Gipfel des Zinszyklus ist noch nicht erreicht. Das heißt, die EZB könnte die Zinsen noch stärker erhöhen, als sie das bisher getan hat“, sagte der Ökonom der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

Zwar würden die Preise für Öl, Gas und Strom derzeit stark zurückgehen. Aber es blieben die Zweitrunden-Effekte, die die Inflation sehr hartnäckig machten, so Heider. „Die Kerninflation ohne Preise für Lebensmittel und Energie ist zuletzt gestiegen. Deshalb werden sich die Notenbanken weitere Zinserhöhungen vorbehalten.“ Zugleich warnte Heider vor zu viel Vertrauen in Immobilien. „Das ist ein trügerisches Gefühl von Sicherheit. Bei den Immobilien sind die Preise in der Vergangenheit zu stark im Verhältnis zu den Mieten angestiegen. Das war vor zehn Jahren umgekehrt. Doch die Beliebtheit der Immobilien blieb davon fast unberührt“, ergänzte der Chef des Instituts, das zum House of Finance der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt gehört. Er empfahl, stärker auf Alternativen zu achten: „Den Anlegern standen noch nie so viele Möglichkeiten offen wie heute, ihr Geld gewinnbringend anzulegen. Und auch die Transparenz ist vorhanden. Leider wissen die meisten Menschen zu wenig über die Funktionsweise der Kapitalmärkte und sind deshalb noch zu vorsichtig.“

Heider will indes, dass die Anleger nicht völlig auf Immobilien als Teil des Vermögens verzichten. „Natürlich kann eine Immobilie eine gute Grundlage für die Vermögensanlage sein, aber bitte nicht die einzige. Staatliche Schuldtitel, Aktien, verzinsliche Anleihen sind sehr gute Ergänzungen, auch echte Alternativen.“

Man könne noch viel stärker darauf hinwirken, dass die Menschen sich mehr mit Finanzwissen befassen, so Heider. „Das würde nicht nur persönliche Vorteile bringen, was das eigene Vermögen betrifft, sondern könnte auch unsere lahmende Wirtschaft wieder mehr in Schwung bringen.“


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Pro Bahn plädiert für mehr Steckdosen an Bahnhöfen

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Braunschweig Hauptbahnhof (Archiv), über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die Deutsche Bahn dazu aufgefordert, für deutlich mehr Steckdosen und Handy-Lademöglichkeiten sorgen. Es gehe auch darum, sich permanent über Verspätungen und Zugausfälle informieren zu können, sagte der Bundesvorsitzende des Verbands, Detlef Neuß, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

„Das empfiehlt die Bahn ja selber.“ Neuß fragte, wie man das machen solle, wenn der Akku leer ist. Die Bahn-App liefere häufig bessere Informationen als die Servicestationen. Verkehrspolitiker Thomas Bareiß (CDU), sagte der der Zeitung: „Das Handyladen ist heute ein unverzichtbarer Service, der auch an deutschen Bahnhöfen Standard sein sollte.“ Die Bahn müsse daher „im Sinne ihrer Kunden bei ihrem Angebot an Steckdosen dringend aufrüsten“, so Bareiß. Matthias Gastel, Verkehrspolitiker in der Grünen-Bundestagsfraktion, bemängelte ebenfalls ein fehlendes Angebot. Die Bahn sei „noch nicht ausreichend im Digitalzeitalter angekommen“, sagte Gastel. Eine Sprecherin der Bahn erklärte, es gebe Steckdosen in Zügen, in den 15 Lounges und durch in Sitzmöbeln integrierte USB-Anschlüsse. „Perspektivisch werden wir unseren Reisenden mehr Lademöglichkeiten an unseren Bahnhöfen zur Verfügung stellen können, da wir ab dem kommenden Jahr eine neue Sitzmöbelserie einführen.“


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Arztpraxen beklagen Probleme mit unabgesagten Terminen

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Ärztehaus (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Zahlreiche Arztpraxen in Deutschland haben Probleme mit unabgesagten Terminen. Das geht aus einer Online-Erhebung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hervor, über die die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgaben) berichten.

70 Prozent der befragten Praxen beklagten Terminausfälle. Bei vier von zehn der betroffenen Praxen geht es um fünf bis zehn Prozent aller Termine, an denen Patienten nicht kommen. Es sei mehr als ärgerlich, wenn Patienten Termine in Praxen buchen und diese einfach verstreichen lassen, beklagte KBV-Chef Andreas Gassen. „Praxen können Termine ja nicht zweimal vergeben. Die Termine sind geblockt und stehen dann für andere Patienten nicht zur Verfügung.“ Um den Schaden für die Praxen zu begrenzen, forderte Gassen eine „von den Kassen zu entrichtende Ausfallgebühr, wenn deren Versicherte Termine vereinbaren und dann nicht wahrnehmen“. Forderungen an die Praxen nach schnelleren und mehr Terminen seien angesichts der Zahlen hingegen „einfach lächerlich“, so Gassen.


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Senioren-Union ruft CDU zur Ordnung

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CDU-Parteimitglied (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Senioren-Union, Otto Wulff, hat die CDU angesichts der Umfragewerte der Partei aufgerufen, die internen Auseinandersetzungen zu beenden. „Wir werden da wieder herauskommen, wenn wir einheitlicher und geschlossener agieren“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben) und wandte sich deshalb „gegen permanente innerparteiliche Querelen“.

Man solle sich auf die Sache konzentrieren, so Wulff. „Wir müssen eine Partei sein, die Hoffnung und Zuversicht vermittelt und zeigt, dass sie in der Lage ist, die Probleme zu lösen. Wir brauchen wieder Schwung in der Partei und sollten hin und wieder auch mal zeigen, dass die Arbeit in der Politik Freude macht“, sagte der Chef der Senioren-Union. „Das vermisse ich.“


Foto: CDU-Parteimitglied (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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