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2022 Gartner® Magic Quadrant™ for Insight Engines

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Squirro erhält den Status „Visionary“ zum zweiten Mal in Folge

Augmented-Intelligence-Anbieter Squirro für die Vollständigkeit seiner Software-Vision und deren Anwendbarkeit ausgezeichnet

Squirro, der Anbieter von Augmented-Intelligence-Lösungen, wurde im 2022 Gartner® Magic Quadrant™ für Insight Engines zum zweiten Mal in Folge als Visionary benannt. Ausgezeichnet wurde die Insight Engine von Squirro für ihre umfassende Produkt-Vision und deren Umsetzungsfähigkeit. Squirros innovative und modulare Insight Engine umfasst die Module „Semantic Enterprise Search“, „Insight Generation“ und KI-gesteuerte kontextbezogene Handlungsempfehlungen zur Unterstützung einer datengesteuerten Entscheidungsfindung, Personalisierung und Automatisierung.

Squirros Insight Engine stellt eine benutzerfreundliche, einfache und klare Benutzeroberfläche bereit und ist ein Vendor-Managed-Service, der über eine Auswahl von Drittanbieter-Cloud-Diensten gehostet und ebenfalls in einer Private-Cloud oder On-Premise zum Einsatz kommen kann.

„Die Auszeichnung als „Visionary“ im Gartner Magic Quadrant for Insight Engines zum zweiten Mal in Folge belegt unseren kontinuierlichen Fokus auf Innovation und unsere Fähigkeit, hochrelevante Erkenntnisse für unsere Kunden bereitzustellen“, sagte Dorian Selz, CEO von Squirro. 

„Unsere Zusammenarbeit mit Organisationen wie der Bank of England, der Europäischen Zentralbank und Henkel zeigt, dass wir die Anforderungen großer Unternehmen verstehen und über die Lösungen und das Fachwissen verfügen, um vorgegebene Ziele zu erreichen. Die Ernennung zum Gartner® Magic Quadrant™ Visionary ist sehr wichtig für uns. Sie ist ein Beleg unserer Fortschritte.“

Squirro bietet eine umfassende Palette von Augmented-Intelligence-Lösungen für eine Reihe von Branchen (wie zum Beispiel Banking und Fertigungsindustrie) und funktionalen Bereichen (wie zum Beispiel Vertrieb, Risikomanagement, Wissensmanagement und Kundenservice) an.

Die Platzierung von Squirro als “Visionary” im Gartner® Magic Quadrant™ verheißt Gutes für nachfolgende Insight Engine-Innovationen, so Dorian Selz weiter: „Wir legen großen Wert auf unsere Insight Engine. Die erneute Anerkennung von Gartner® ist deshalb ein stolzer Moment für Squirro. Sie bestätigt unsere erfolgreiche Wachstumsstrategie in 2023 und darüber hinaus.“

Bild Dorian Selz, CEO der Squirro AG
(© Squirro AG)

Quelle Squirro AG 

Greven Medien spendet Weihnachtsgeschenke und erfüllt Kinderwünsche

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Greven Medien spendet Weihnachtsgeschenke und erfüllt Kinderwünsche

Mehr als 100 Päckchen wurden heute dem Verein SkF Köln überreicht 

Ein schwieriges, von Krisen gebeuteltes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland stellt eine enorme Herausforderung dar – viele Menschen leben in Armut oder existenzieller Not. Um Hilfe zu leisten und Betroffenen eine Freude zu bereiten, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Greven Medien die Adventszeit für einen guten Zweck genutzt und persönliche Träume, die von Kindern und Jugendlichen auf Wunschkarten formuliert waren, erfüllt.

Das Unternehmen spendet insgesamt mehr als 100 individuell verpackte Weihnachtsgeschenke oder Überraschungstüten, die den Kindern und Jugendlichen sowie wohnungslosen Frauen und Familien zugutekommen. Die zahlreichen Weihnachtspäckchen wurden heute Vormittag im Geschäftshaus der Greven Gruppe an den SkF Köln (Sozialdienst katholischer Frauen) überreicht.

Unter der wirtschaftlichen Situation, die von Pandemie, Inflation und Energiekrise bestimmt ist, leiden vor allem sozial benachteiligte Familien: Viele können aufgrund der drastisch gestiegenen Kosten ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbständig bestreiten. Diesen Menschen möchte Greven Medien mit der weihnachtlichen Spendenaktion helfen und persönliche Wünsche erfüllen.

Dafür haben die Mitarbeitenden 85 Sachspenden für Kinder und Jugendliche gesammelt, darunter Mal- und Spielsachen, Bücher, Sportartikel und warme Winterkleidung. Außerdem kamen bei der Spendenaktion 21 Geschenktüten für wohnungslose Frauen und Familien zusammen, prall gefüllt mit Lebensmitteln, Körperpflegeprodukten, Mützen, Schals und Handschuhen zum Schutz vor Kälte. 

„Gerade in Zeiten wie diesen ist es notwendig, regelmäßig innezuhalten und sich auf die wirklich wichtigen Themen des Lebens zu konzentrieren. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, Menschen zu unterstützen, die Hilfe benötigen. Daher haben sich viele Kolleginnen und Kollegen selbstverständlich mit Freude an der Weihnachtsaktion beteiligt und liebevoll ausgesuchte Geschenke verpackt. Wir konnten den Wunschkärtchen der Kinder und Jugendlichen mit schönen, kreativen Ideen gerecht werden und freuen uns, die Spenden an den SkF in Köln zu übermitteln“, erklärt Kathleen Oswald, Leitung Marketing und Kommunikation von Greven Medien.

„Wir sind sehr erfreut, dass Greven Medien uns mit der Weihnachtsaktion den Rücken stärkt und bedanken uns ganz herzlich bei den Spendern. Den Empfängern wird ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wenn sie die Gaben überreicht bekommen – das ist mehr wert als viele Worte“, sagt Anne Rossenbach, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Ehrenamt und sozialpolitische Grundsatzthemen beim SkF. 

Bild Geschenkübergabe im Hause Greven, v.l.n.r. Kathleen Oswald, Leitung Marketing und Kommunikation Greven Medien; Anne Rossenbach, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Ehrenamt und sozialpolitische Grundsatzthemen beim SkF Weihnachtsgeschenke für Menschen in Not | Fotocredit: Greven Medien

Quelle Counterpart Group GmbH

Forschung im Doppelpack: Digitale Technologien und Bauen für eine inklusivere Gesellschaft

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Tandem-Professuren

Erste von vier neuartigen Tandem-Professuren, die Geistes- und Technikwissenschaften verbinden, startet mit Reallabor am KIT

Eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen sind klare Ziele des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Darin haben sich die Vertragsstaaten zu Maßnahmen verpflichtet, die den gleichberechtigten Zugang etwa zur physischen Umwelt sowie zu Information und Kommunikation sicherstellen.

Im Reallabor „Digitale Barrierefreiheit und Assistenzsysteme für Menschen mit Einschränkungen“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird erforscht, wie das Zusammenspiel digitaler Technologien und der Gestaltung der räumlichen Umgebung in Gebäuden und Städten allen Menschen eine gleichberechtigte und selbstbestimmte gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen kann.

„Unser Ziel ist es, eine Brücke zwischen Menschen, Technologien und der räumlichen Umgebung zu schlagen. Hierzu verbinden wir Forschung in Informatik und Architektur“, sagt Professorin Kathrin Gerling, die zur Mensch-Maschine-Interaktion forscht. Gemeinsam mit der Architektin Professorin Caroline Karmann bildet sie das erste mehrerer neuartiger Professuren-Tandems am KIT.

In diesen Tandems betreiben je zwei Personen – eine aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie eine aus den Technik- und Naturwissenschaften – zusammen Wissenschaft. „Wir untersuchen gemeinsam die Schnittstellen zwischen Technologie, der gebauten Umwelt und den Menschen, die darin leben. So loten wir das Potenzial neuartiger Technologien aus, um Barrieren für behinderte Menschen abzubauen“, erläutert Karmann. Ziel ist eine inklusivere Gesellschaft.

Zusammenspiel von Assistenzsystemen und baulicher Umgebung für mehr Teilhabe 

Kathrin Gerling beschäftigt sich mit der Barrierefreiheit interaktiver und körperzentrierter Technologien wie beispielsweise tragbarer Systeme oder virtueller Realität aus Perspektive von Assistenz und Teilhabe. „Mir geht es darum, eine Barrierefreiheit zu schaffen, die über die reine Überwindung von Hindernissen hinaus geht und den Nutzenden positive, bereichernde Erlebnisse ermöglicht“, sagt die Informatikerin. Gemeinsam mit Karmann wird sie erforschen, wie entsprechende Technologien in Kombination mit der baulichen Umgebung eingesetzt werden können, um Barrieren abzubauen und die Lebensqualität behinderter Menschen zu verbessern.

Caroline Karmann arbeitet an der klimabewussten und barrierefreien Gestaltung von Gebäuden und Städten, die ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen unterstützen. „Wenn wir von Inklusion in der gebauten Umwelt sprechen, bedeutet das, dass sich Menschen willkommen und zugehörig fühlen können, unabhängig von individuellen Einschränkungen. Nehmen wir ein Gebäude auf dem Campus: Wie können wir den Eingang, die Erschließungen, die Beschilderung, die Raumaufteilung, die Beleuchtung und die Akustik so gestalten, dass Räume beispielsweise für Menschen mit Sehbehinderungen lesbar sind? Technologie kann hier zu weiteren Lösungen führen.

Könnte zum Beispiel eine digitale Begehung der Räume mittels virtueller Realität vor dem Betreten eines unbekannten Orts den Nutzenden helfen? Unsere Forschungsfragen beziehen sich auf die Sicherheit und den Komfort von Räumen für alle und es ist uns wichtig, unsere Lösungen gemeinsam mit behinderten Menschen zu entwickeln“, sagt die Bauexpertin.

ACCESS@KIT unterstützt Menschen mit Blindheit beim Studium

Im Gegensatz zur Forschung in kontrollierter Atmosphäre hinter verschlossenen Türen spielt sich die Wissenschaft in einem Reallabor in Wechselwirkung mit Menschen ab. Deshalb arbeiten die beiden Wissenschaftlerinnen eng mit dem Zentrum für digitale Barrierefreiheit und Assistive Technologien ACCESS@KIT zusammen. Das Zentrum unterstützt behinderte Studierende am KIT. Derzeit zählen dazu rund 30 Studierende mit Blindheit oder Sehbehinderung.

Reallaborprofessuren: Forschen für die Gesellschaft

Das KIT setzt auf die transformative Forschung an der Schnittstelle zur Gesellschaft und richtet dafür in den Jahren 2022 bis 2025 vier neue Reallabore ein. Darin arbeiten jeweils eine Professur aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie eine aus den Technik- und Naturwissenschaften intensiv zusammen. Mit diesen „Professuren-Tandems“ (KIT Real-World Lab Professorships) verfolgt das KIT einen einzigartigen interdisziplinären Ansatz. Die Reallaborprofessuren sind Teil des 100-Professuren-Programms, mit dem das KIT seine Spitzenforschung innerhalb von zehn Jahren noch leistungsfähiger und agiler machen wird. Zunächst werden Reallabore zu autonomen Systemen, zur Mensch-Maschine-Interaktion und Barrierefreiheit sowie zum Umgang mit Risiken eingerichtet. Ein viertes zu Risikostrategien für die dezentrale Energiewende folgt.

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

Bild Neues Professuren-Tandem am KIT: Architektin Caroline Karmann (links) und Informatikerin Kathrin Gerling (rechts) forschen gemeinsam. (Foto: Tanja Meißner, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Diese fünf Digitaltrends sind für kleine Unternehmen 2023 wichtig

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Mehr Platz für Daten in der Cloud, ressourcensparende IT, neue Datenstrategien und verstärkte Online-Präsenz – Webhoster STRATO erklärt, warum gerade kleine Unternehmen diese Digitaltrends unbedingt auf ihre Agenda setzen sollten.

Einzelunternehmer und kleine Betriebe verbessern ihre Marktchancen deutlich, wenn auch sie auf digital setzen: Dann erreichen sie mehr Kundinnen und Kunden, können sie besser betreuen, verbessern die Kundenbindung und sichern so den Fortbestand ihres Geschäftes. STRATO erklärt, warum die folgenden Trends dabei wichtig sind.

Auslagerung in die Cloud

Kommunikation mit Kundinnen und Kunden findet immer häufiger über elektronische Kanäle statt. Damit wichtige Daten und Dokumente wirklich sicher gespeichert sind, geht der Trend auch bei Einzelunternehmen oder kleineren Betriebe hin zur Auslagerung von Dateien in die Cloud: Schließlich sind sie mit den Themen Datensicherung und Backups inhouse nicht selten überfordert.

Nutzen sie die Cloud, können sie sich darauf verlassen, dass der Provider alles unternimmt, um Daten absolut sicher zu speichern. Der Schritt in die Cloud bietet auch Vorteile beim Datenschutz: Zumindest deutsche Provider halten die europäischen Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen streng ein. Zudem ist eine Cloud-Lösung skalierbar, das heißt, Nutzende können ihren Speicherplatz zu jedem Zeitpunkt beliebig erweitern – oder, wenn nötig, auch reduzieren. Ein weiterer Vorteil der Cloud ist der ortsunabhängige Zugriff: Egal ob vom Büro, von unterwegs oder von Kundinnen und Kunden aus – jede Information ist, per Knopfdruck, immer verfügbar.

Ökologische Verantwortung durch Green IT​

Green IT ist so wichtig wie nie zuvor. Auch kleinere Firmen können ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Am eigenen Arbeitsplatz sparen sie zum Beispiel mit modernen Geräten mit intelligenten Energiesparfunktionen Strom. Betreiben Firmen eine eigene Website, sorgt Sustainable Webdesign für einen energiesparenden Auftritt: Durch eine minimalistische Gestaltung und den Einsatz von Bildern, die auf Online-Auflösung konfiguriert sind oder von Videos, die etwa über Youtube indirekt eingebunden sind, lädt die Seite schneller und Nutzende benötigen beim Aufrufen weniger Energie.

Doch nicht nur die Website, sondern auch deren Bereitstellung können Firmen klimaschonend gestalten. Ein wichtiges Zeichen setzen Provider, die Green Hosting anbieten. Hier laufen die Rechenzentren ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien – idealerweise wird auch der gesamte CO2-Fußabdruck des Hosters ausgeglichen. Diese umweltfreundliche Alternative senkt auch den ökologischen Fußabdruck des eigenen Internetauftrittes deutlich.

Tausch von Daten gegen Mehrwert

Auch Kleinstunternehmen sind auf detaillierte Kundeninformationen angewiesen, um maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Das Problem: Strenge Datenschutzrichtlinien verhindern das Sammeln von Daten ohne das ausdrückliche Einverständnis der Verbraucherinnen und Verbraucher. Tatsächlich werden diese immer sensibler beim Umgang mit ihren persönlichen Daten und geben Informationen nur ungern preis – es sei denn, sie erhalten im Gegenzug einen Mehrwert.

Diesen Umstand sollten Firmen nutzen und sich auf Daten aus erster Hand, so genannte First Party Data, stützen: Beim Organisieren von Rabattaktionen, Gewinnspielen oder Umfragen geben Kundinnen und Kunden bereitwilliger Auskunft, wenn im Gegenzug ein Preis oder ein Nachlass winken. Derart gesammelte Daten haben in der Regel eine hohe Qualität, bilden die Wünsche der Kundinnen und Kunden ab und sind für Unternehmen eine optimale Grundlage, um personalisierte Angebote zu entwerfen.

Nutzung unterschiedlichster Digitalkanäle

Kundinnen und Kunden nutzen viele verschiedene Kommunikationskanäle. Deswegen sollten auch kleine Unternehmen auf Diensten wie Instagram, Facebook oder als Ansprachekanal auch auf WhatsApp sichtbar sein. Dieses kanalübergreifende Geschäftsmodell, bei dem Unternehmen stationären Handel, Social Media und Onlineshop miteinander verknüpfen, wird auch als Omnichannel-Strategie bezeichnet. Häufig ist es eine Veröffentlichung auf Facebook oder Instagram, die Verbraucherinnen und Verbraucher auf die Website der Firma oder sogar ins Ladengeschäft lockt.

Verstärkung von E-Commerce

Die Zunahme der digitalen Affinität von Kundinnen und Kunden sollten auch kleine Unternehmen für sich nutzen und online und offline geschickt miteinander verknüpfen. Eine eigene Website ist daher eine logische Erweiterung zum Ladengeschäft. Je nach Branche dient sie als einfache Informationsplattform oder auch als Onlineshop. Wer fürchtet, der persönliche Kontakt zur Kundschaft könnte auf diesem Weg verloren gehen, kann „Click & Collect“ anbieten: Bei diesem Modell bestellt man im Internet, holt die Ware dann aber im Geschäft ab. So sparen Händlerinnen und Händler nicht nur Versandkosten, sondern können auch bei der Übergabe der Ware einen zusätzlichen Service anbieten, zum Beispiel in Form von spezifischen Informationen zum Produkt. Mit einem eigenen Onlineshop kann sich das Geschäft auch Verkaufsaktionen wie dem Black Friday integrierter anschließen und so preissensible Verbraucherinnen und Verbraucher online mit besonderen Rabatten erreichen.

Kurzum: Kleine Unternehmen sind näher an ihrer Kundschaft und können den persönlichen Kontakt sehr gut pflegen. Mit Hilfe digitaler Trends lernen sie die Bedürfnisse der Kunden und Kundinnen allerdings noch besser kennen und zeigen mehr Präsenz. Damit festigen sie die Kundenbindung, die auch in schwierigen Zeiten die Grundlage für Erfolg bleibt.

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle Brandmacher Agentur für Kommunikation GmbH

Stabilere Zustände für Quantencomputer

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Forschende des KIT arbeiten an neuem Qubit-Ansatz – Veröffentlichung in Nature Materials

Quantencomputer gelten als die Rechner der Zukunft. A und O sind dabei Quantenbits (Qubits), die kleinste Recheneinheit von Quantencomputern. Da sie nicht nur über zwei Zustände verfügen, sondern auch über Zustände dazwischen, verarbeiten Qubits mehr Informationen in kürzerer Zeit.

Einen solchen Zustand länger aufrechtzuerhalten, ist allerdings schwierig und insbesondere von den Materialeigenschaften abhängig. Ein Forschungsteam des KIT erzeugte jetzt Qubits, die 100-mal sensitiver auf Materialdefekte sind – ein entscheidender Schritt, um diese auszumerzen. Die Ergebnisse veröffentlichte das Team in der Zeitschrift Nature Materials (DOI: 10.1038/s41563-022-01417-9).

Quantencomputer können große Datenmengen schneller verarbeiten, weil sie viele Rechenschritte parallel durchführen. Informationsträger des Quantencomputers ist das Qubit. Bei Qubits gibt es nicht nur die Informationen „0“ und „1“, sondern auch Werte dazwischen. Die Schwierigkeit liegt im Moment allerdings noch darin, Qubits herzustellen, die klein genug sind und sich schnell genug schalten lassen, um Quantenkalkulationen auszuführen. Als vielversprechende Option gelten hier supraleitende Schaltungen.

Supraleiter sind Materialien, die bei extrem niedrigen Temperaturen keinen elektrischen Widerstand aufweisen und daher elektrischen Strom verlustfrei leiten. Dies ist entscheidend, um den Quantenzustand der Qubits zu erhalten und sie effizient miteinander zu verbinden. 

Gralmonium-Qubits: Supraleitend und sensitiv

Forschenden des KIT ist es gelungen, neuartige und unkonventionelle supraleitende Qubits zu entwickeln. „Das Herzstück eines supraleitenden Qubits ist ein sogenannter Josephson-Kontakt, der zur Speicherung von Quanteninformation dient. Genau an dieser Stelle haben wir eine entscheidende Veränderung vorgenommen“, so Dr. Ioan M. Pop vom Institut für QuantenMaterialien und Technologien des KIT (IQMT). In der Regel werden solche Josephson-Kontakte für supraleitende Quantenbits erzeugt, indem zwei Aluminiumschichten durch eine dünne Oxid-Barriere getrennt werden.

„Im Gegensatz dazu verwenden wir für unsere Qubits nur eine einzelne Schicht aus ‚granularem Aluminium‘, einem Supraleiter aus wenige Nanometer großen Aluminiumkörnern, die in einer Oxid-Matrix eingebettet sind“, sagt Pop. Dadurch bildet das Material von sich aus ein dreidimensionales Netzwerk aus Josephson-Kontakten. „Spannenderweise werden die gesamten Eigenschaften unseres Qubits durch eine winzige Engstelle von nur 20 Nanometern dominiert. Dadurch wirkt es wie eine Lupe für mikroskopische Materialdefekte in supraleitenden Qubits und bietet eine vielversprechende Perspektive für deren Verbesserung“, ergänzt Simon Günzler vom IQMT.

Aus einem Guss: Qubits vollständig aus granularem Aluminium

Die vom Team entwickelten Qubits sind eine fundamentale Weiterentwicklung eines bereits zuvor erprobten Ansatzes mit sogenannten Fluxonium-Qubits. Bei dieser Vorgängerversion wurden Teile aus granularem Aluminium und andere Teile konventionell aus Aluminium hergestellt. Bei der aktuellen Arbeit gingen die Forschenden noch den entscheidenden Schritt weiter und stellten die kompletten Qubits aus granularem Aluminium her. „Als würde man einen Quantenschaltkreis einfach aus einem Metallfilm herausschneiden. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für die industrielle Herstellung mit Ätzverfahren und erweiterte Einsatzbereiche für die Qubits, zum Beispiel in starken Magnetfeldern“, so Dennis Rieger vom Physikalischen Institut des KIT.

Diese Erfindung haben die Autoren auch durch ein europäisches Patent geschützt.

Originalpublikation
D. Rieger, S. Günzler, M. Spiecker, P. Paluch, P. Winkel, L. Hahn, J. K. Hohmann, A. Bacher, W. Wernsdorfer, and I. M. Pop: Granular Aluminium Nanojunction Fluxonium Qubit. Nature Materials, 2022. DOI: 10.1038/s41563-022-01417-9 

https://www.nature.com/articles/s41563-022-01417-9

Details zum KIT-Zentrum Materialien: https://www.kit.edu/themen/materialien.php

Bild Die Eigenschaften von Gralmonium-Qubits werden durch eine winzige Engstelle von nur 20 Nanometern dominiert, die wie eine Lupe für mikroskopische Materialdefekte wirkt. (Grafik: Dennis Rieger, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

PwC-Studie: Investor:innen legen Wert auf Klimaschutz – trotz Verdacht auf Greenwashing

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Weltweit stufen Investor:innen die Inflation (67 %), wirtschaftliche Volatilität (62 %) und geopolitischen Konflikt (37 %) als die größten Gefahren für Unternehmen in den kommenden 12 Monaten ein – gefolgt von Cybersecurity-Risiken (36 %) und dem Klimawandel (22 %). Das zeigen die Ergebnisse der Global Investors Survey 2022 von PwC. Dennoch erwarten sie von Manager:innen, einen Schwerpunkt auf den Schutz des Klimas zu legen: 44 % der befragten Investor:innen sind der Meinung, dass Maßnahmen gegen den Klimawandel zu den fünf Top-Prioritäten von Unternehmen zählen sollten. Daneben haben die Innovationsfähigkeit (83 %), die Profitabilität (69 %) sowie Datenschutz & -sicherheit (51 %) oberste Priorität. 

Im Gegensatz dazu werden Aspekte wie Arbeitnehmer:innen-Schutz und -Sicherheit (27 %) als weniger wichtig erachtet. Die Verbesserung von Diversität, Inklusion und Gleichstellung in der Belegschaft von Unternehmen stellt für lediglich 25 % der Investor:innen eine Priorität dar.

Vertrauensprobleme: 87 % der Investor:innen befürchten Greenwashing
Allerdings sind Investor:innen einem schwierigen Informationsumfeld ausgesetzt und haben wenig Vertrauen in die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen: 87 % der Investor:innen glauben, dass Unternehmen zumindest in einem gewissen Ausmaß Greenwashing betreiben. Davon vermuten drei Viertel (78 %), dass „unbestätigte Behauptungen“ sogar in hohem Maße im Reporting vorkommen. Nur 2 % der Befragten sind der Meinung, dass die Berichterstattung von Unternehmen ausschließlich bestätigte Angaben zu Nachhaltigkeit enthält. Angaben von ESG-Ratingagenturen lösen das Vertrauensproblem nicht, da nur 22 % der Investor:innen angeben, diese in einem hohem oder sehr hohem Ausmaß zu nutzen. 

„Wenn weltweit betrachtet fast neun von zehn Investor:innen angeben, dass sie Greenwashing in der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen vermuten, sollte dies Unternehmen und Aufsichtsbehörden aufhorchen lassen. Der Mangel an Vertrauen ist beunruhigend, da Nachhaltigkeitsangaben ständig an Bedeutung gewinnen, sowohl für Entscheidungen von Investor:innen als auch anderer Stakeholder“, erläutert Agatha Kalandra, Vorstandsmitglied und Head of ESG bei PwC Österreich. „Es ist notwendig, dass Unternehmen ihre Daten, Systeme und Governance verbessern – und dass Aufsichtsbehörden sich weiter für global ausgerichtete und kompatible Standards für Berichterstattung und Prüfung einsetzen.“

Fokus auf den Klimawandel als wirtschaftliche Priorität
Investor:innen sehen Klimaschutzmaßnahmen als wirtschaftlich vorteilhaft. Die Gründe für ESG-Investitionen sind vielfältig: Rund zwei Drittel (64 %) der Investor:innen sehen darin das Potenzial, die Anlagerenditen zu erhöhen. 68 % geben den Schutz von Investitionsrenditen ebenfalls als ausschlaggebend an. Die Mehrheit – beachtliche 82 % – tätigt ESG-Investitionen, um den Anforderungen ihrer Kund:innen nachzukommen.

Dieses Muster zeigt ein steigendes Bewusstsein dafür, dass der Klimawandel zu einem wesentlichen Geschäftsrisiko werden könnte. 22 % der Investor:innen geht davon aus, dass Unternehmen allein in den kommenden 12 Monaten hohen oder sehr hohen Klimarisiken ausgesetzt sein werden. 37 % glaubt sogar, dass der Klimawandel auch in den nächsten fünf Jahren eine Bedrohung darstellen wird – ebenso 37 % sehen im selben Zeitraum auch geopolitische Herausforderungen weiterhin als Gefahr an.

Wunsch nach mehr Transparenz
Zwei Drittel der befragten globalen Investor:innen geben an, dass Unternehmen den Geldwert der „Auswirkung, die ihre unternehmerische Tätigkeit oder andere Tätigkeiten auf die Umwelt oder Gesellschaft haben“ offenlegen sollen, um die wirtschaftliche Tragweite ihrer Geschäftsentscheidungen zu verstehen. Zudem möchten fast drei Viertel (73 %) der Investor:innen, dass Unternehmen über die Kosten zur Erreichung ihrer gesetzten Nachhaltigkeitsziele berichten.  

„Sogar in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld sehen 44 % der Investor:innen Klimaschutzmaßnahmen als eine der fünf Top-Prioritäten für den Geschäftsbetrieb. Die erfolgreiche Umsetzung des Wandels hin zu Netto-Null ist daher auch ein wichtiger Schritt, um Kapital anzuziehen“, schließt Agatha Kalandra.

PwC-Studie: Investor:innen legen Wert auf Klimaschutz – trotz Verdacht auf Greenwashing

Bild AGATHA KALANDRA Vorstandsmitglied und Head of ESG bei PwC Österreich Copyright: PwC Österreich

Quelle Ketchum GmbH

Neues Jahr, neue Rechte: Das ändert sich 2023 im Arbeitsrecht

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Mit dem Jahreswechsel treten einige neue Gesetze in Kraft. Die Kanzlei Wittig Ünalp hat die wichtigsten Neuerungen im Arbeitsrecht zusammengefasst: 

Die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist bereits seit Wochen Thema in den Medien. Kein Wunder, nur noch wenige Tage und es sind nicht länger die Arbeitnehmenden, die die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung weiterreichen müssen. Stattdessen muss der Arbeitgebende den Nachweis der Arbeitsunfähigkeit selbst digital abrufen. „Den gesetzlich krankenversicherten Arbeitnehmenden obliegt dann nur noch die Pflicht, die Arbeitsunfähigkeit und deren Dauer gegenüber dem Arbeitgebenden anzuzeigen“, erklärt Maximilian Wittig, Fachanwalt für Arbeitsrecht sowie Partner der Kanzlei Wittig Ünalp.

Elektronisch unterstützte Betriebsprüfung 

Auch die Deutsche Rentenversicherung wird digital. Ab 01.01.2023 wird die Betriebsprüfung nur noch mithilfe digitalisierter Daten durchgeführt. „Das bedeutet für die Unternehmen, dass sie ihre Software für Gehaltsabrechnungen aktualisieren müssen“, so Maximilian Wittig. „Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sollten deshalb, wenn nicht schon geschehen, entsprechende Software prüfen und für ihr Unternehmen implementieren.“

Hinweisgeberschutzgesetz

2023 wird eine Whistleblowing-Meldestelle Pflicht. Bereits Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden müssen eine solche interne Meldestelle einrichten, an die sich Personen wenden können, wenn sie Hinweise auf rechtliche Verstöße im Unternehmen haben. Wer die Meldestelle nicht einrichtet, muss mit einem Bußgeld von 20.000 Euro rechnen.

Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst und Lohn- und Urlaubserhöhung in der Pflege

10,5 Prozent mehr Einkommen fordern die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst. Im Januar 2023 starten die Verhandlungen. Warnstreiks gelten als sehr wahrscheinlich. Außerdem steigt im Jahr 2023 der Mindestlohn für Beschäftigte in der Pflege in zwei Schritten zum 01.05.2023 und zum 01.12.2023 auf bis zu 18,25 Euro pro Stunde. Auch der Urlaubsanspruch erhöht sich um neun zusätzliche Tage.

Neues Jahr, neue Rechte: Das ändert sich 2023 im Arbeitsrecht

Bild Maximilian Wittig, Fachanwalt für Arbeitsrecht sowie Partner der Kanzlei Wittig Ünalp. Quelle: Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB

Quelle CCAW PR und Text

Macaw und SIG sichern Qualität von Microsoft-Power-Platform-Apps

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Der Digital-Dienstleister Macaw und die unabhängige internationale Organisation für Software-Sicherheit SIG haben gemeinsam KPIs zur Kontrolle von Qualität und Sicherheit von Low-Code-Anwendungen entwickelt.

Die Kennzahlen garantieren Qualität und Sicherheit von Anwendungen, die mit der Microsoft Power Platform erstellt wurden. Zunehmendes Citizen Development – also die Entwicklung von Software und Apps ohne professionelle Programmierkenntnisse – macht es immer wichtiger, dass eine einheitliche Kontrollstruktur die Qualität und Sicherheit von Software gewährleistet. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Entwicklungskapazitäten erhöhen.

„Für Unternehmen ist es sehr schwer, die Qualität ihrer Software zu beurteilen“, erläutert Pien Oosterman, CEO von SIG. „Sie brauchen fundierte und unabhängige Erkenntnisse über die Risiken und Kosten für den Aufbau solider Softwareanwendungen und müssen klare Ziele für Softwarequalität und -sicherheit festlegen, die vor dem Go-live erreicht werden müssen.“

Da es wenige Möglichkeiten gibt, um die Softwarecode-Qualität und Sicherheit von Microsoft-Power-Apps zu messen, haben SIG und Macaw eine Partnerschaft gebildet. Gemeinsam haben sie KPIs für Microsoft-Power-Platform-Apps entwickelt, die im Code selbst gemessen werden und so frühzeitig Anti-Patterns erkennen. Die Kontrolle erfolgt mithilfe der Software-Assurance-Plattform Sigrid, die durch die Analyse des Quellcodes versteckte Risiken und Chancen des Softwareportfolios aufdeckt.

Oosterman fügt hinzu: „Mit unserer Software-Assurance-Plattform Sigrid können sowohl Citizen Developers als auch professionelle Systementwickler den Zustand ihrer Power-Apps einfach und kontinuierlich überprüfen. Sigrid zeigt die Qualität und Risiken auf und gibt gezielte Empfehlungen, wo Verbesserungen vorgenommen werden sollten. Dies hilft Entwicklern, schnell zu lernen und ihr neues Wissen in den nächsten Versionen anzuwenden. Sigrid ermöglicht die Unterstützung von Peer-to-Peer-Reviews und das Coaching der Entwickler sowie die Festlegung von unternehmensweiten Zielen für Sicherheits- und Qualitätsstandards. Dies hat sich als Best Practice erwiesen, die ein Gleichgewicht zwischen Teamautonomie und Unternehmenskontrolle ermöglicht.“

„Die Anzahl der Citizen Developers nimmt zu. Um eine hohe Qualität sowie Sicherheit der von ihnen entwickelten Anwendungen zu garantieren, müssen Unternehmen für eine kontinuierliche Kontrolle sorgen“, betont Jack Klaassen, Director of Innovation and Technology bei Macaw. „Die gemeinsam mit SIG entwickelten KPIs zeigen Risiken und Chancen in den Power-Apps der Unternehmen und beschleunigen so die Modernisierung bestehender Lösungen sowie die digitale Transformation.“

Bild Jack Klaassen, Director of Innovation and Technology bei Macaw (Quelle: Macaw)

Quelle PR-COM

Erfolgreiche Series-D-Finanzierungsrunde: Bayern Kapital investiert erneut in iThera Medical

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Bayern Kapital, einer der erfahrensten und aktivsten Wachstumsinvestoren in der deutschen High-Tech-Landschaft, beteiligt sich aus Mitteln des Wachstumsfonds Bayern erneut an iThera Medical. Das Münchner MedTech-Start-up ist im Bereich der optoakustischen Bildgebung für die medizinische Diagnostik tätig und hat die laserlichtbasierte „MSOT“-Technologie (Multispectral Optoacoustic Tomography) zur Erkennung von verschiedenen Krankheitsbildern wie Krebs oder Fibrosen entwickelt.

Weitere Investoren der Series-D-Runde im Gesamtvolumen von 13 Mio. EUR sind TRUMPF Venture als Lead-Investor, der European Innovation Council Fund der Europäischen Kommission sowie die Bestandsinvestoren Mey Capital Matrix, BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH, Fluxunit, Falk Strascheg Holding und Occident Group.

In der klinischen Praxis ist ein breites Spektrum an diagnostischen Verfahren unerlässlich, um Krankheiten zu diagnostizieren und das Ansprechen auf eine Behandlung zu überwachen. In vielen Bereichen besteht jedoch ein ungedeckter Bedarf an genauen, objektiven und quantitativen Verfahren.

Einen Durchbruch verspricht hier die einzigartige multispektrale optoakustische Tomographie (MSOT) der iThera Medical GmbH. Das MedTech-Unternehmen wurde 2010 als Spin-Off aus dem Helmholtz Zentrum München mit dem Ziel der Kommerzialisierung der Forschungsergebnisse im Bereich innovativer medizinischer Bildgebungsverfahren ausgegliedert und beschäftigt heute 45 Mitarbeiter. iTheras MSOT-Technologie nutzt den photoakustischen Effekt – die Umwandlung von Lichtenergie in Schallwellen –, um unterschiedliche Gewebetypen im Körper zu charakterisieren, zu differenzieren und in 3D-Bilder umzusetzen.

Im Unterschied zu etablierten bildgebenden Verfahren kann damit erstmals anatomische, funktionale und molekuläre Gewebeinformation hochaufgelöst in mehreren Zentimetern Tiefe dargestellt werden. Dies ermöglicht es Ärzten, Diagnosen frühzeitig, nicht-invasiv und in Echtzeit zu erstellen – beispielsweise bei Gefäß-, fibrotischen oder Tumorerkankungen. MSOT hat seinen potenziellen klinischen Wert bereits in einer Vielzahl von Studien unter Beweis gestellt und kommt derzeit in der klinischen Forschung an führenden akademischen Krankenhäusern weltweit zum Einsatz.

Mit den neuen finanziellen Mitteln wird das Unternehmen den Übergang des MSOT von der Forschung zur klinischen Routineanwendung vorantreiben. Dafür entwickelt iThera Medical ein auf den klinischen Routineeinsatz optimiertes MSOT-Gerät, um die behördliche Zulassung für den Einsatz in Europa und den USA (CE- und FDA-Zulassung) zu erhalten und die klinische Evidenz aus vorherigen Studien zu erweitern.

„Die Finanzierungsrunde ist der nächste wichtige Schritt, um unsere MSOT-Technologie von einem Forschungsinstrument zu einem diagnostischen Hilfsmittel im klinischen Umfeld zu machen, von demwir glauben, dass es für Millionen von Patienten auf der ganzen Welt ein entscheidender Vorteil sein wird“, sagt Christian Wiest, CEO und Mitgründer von iThera Medical. „Die Unterstützung unserer Investoren – sowohl neuen als auch bestehenden – wird es uns ermöglichen, diese Vision zu verwirklichen.“

Ulrich Kruse, Investment Manager bei TRUMPF Venture, kommentiert: „Die Technologie von iThera Medical ist in der Lage, den nächsten Durchbruch in der medizinischen Bildgebung zu erzielen. Als Unternehmen mit Wurzeln in der Photonik und Medizintechnik freuen wir uns, die weitere Entwicklung von MSOT zu unterstützen, und erwarten eine erfolgreiche Markteinführung in der medizinischen Bildgebung.“

„MSOT adressiert einige kritische Einschränkungen der heutigen nicht-invasiven In-Vivo- Bildgebungstechnologien und kombiniert dabei die Benutzerfreundlichkeit und Tiefeneindringung konventioneller, handgehaltener Ultraschallsysteme mit bisher unerreichter hochaufgelöster optischer Information bis auf molekulare Ebene“, erläutert Dr. Georg Ried, Geschäftsführer von Bayern Kapital. „Damit lassen sich Risiken für Patienten minimieren und die finanziellen Belastungen in mehreren Bereichen der Gesundheitssysteme weltweit senken. Wir freuen uns deshalb sehr, den gemeinsam eingeschlagenen Weg auch in Zukunft fortzusetzen.“

Erfolgreiche Series-D-Finanzierungsrunde: Bayern Kapital investiert erneut in iThera Medical

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle IWK Communication Partner 

Jahresanalyse 2022: Investitionen in deutsche Startups sind in der zweiten Jahreshälfte stark zurückgegangen

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Nach einem Boom-Jahr in 2021, hat sich der Venture-Capital-Markt in der zweiten Jahreshälfte 2022 stark abgekühlt. Dies belegt eine Auswertung des technologie- und datengetriebenen Venture-Capital-Unternehmens Morphais VC – basierend auf den Daten von Dealroom. Hierbei zeigt die Auswertung der Daten vom 1. Januar bis 30. November 2022, dass der Gesamtwert der Investitionen in deutsche Startups im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um -46 % auf 11,9 Milliarden Dollar gefallen ist, die Zahl der Finanzierungsdeals um -29 % auf 1.137 Deals. Der große Einbruch am VC Markt geschah hierbei vor allem in der zweiten Jahreshälfte: 

Geopolitische Spannungen, Inflation, Zinserhöhungen sowie die Angst vor einer Rezession haben insbesondere in der zweiten Jahreshälfte für ein sehr zögerliches Investmentverhalten gesorgt,” resümiert Eva-Valérie Gfrerer, CEO & General Partner von Morphais VC. 

Stärkster Rückgang in der Later-Stage-Phase

Am stärksten war der Rückgang bei Finanzierungsrunden über 250 Millionen Dollar. Hier sind die Finanzierungssummen und -runden am deutlichsten zurückgegangen. Während es im vergangenen Jahr noch 14 Finanzierungsdeals mit einem Volumen von über 250 Millionen Dollar gab, waren es in diesem Jahr gerade einmal 6 Unternehmen, die eine solch hohe Summe einsammelten. Damit ist die Zahl der Top-Deals um mehr als 50% gefallen. 

Die Gesamtinvestitionssumme ist zudem bei den Top-Finanzierungsrunden von knapp 10 Milliarden Dollar auf 2,2 Milliarden Dollar gesunken (-78 %). Während 2021 noch 8 Unternehmen mehr als 500 Millionen Dollar einsammeln konnten, wurde dies in 2022 von keinem Startup erreicht. 

Die Daten zeigen außerdem, dass 2021 einige Startups schon in einer recht frühen Phase hohe Summen zu sehr hohen Bewertungen eingenommen haben. Beispielsweise erhielten junge Lieferplattformen bereits in der Series B und Series C Investmentsummen von jeweils mehr als 500 Millionen Dollar. Hingegen zeigte sich in diesem Jahr, dass einige dieser Startups ihre Bewertung in sogenannten “Downrounds” nach unten korrigieren mussten. 

Auch bei Finanzierungsrunden, mit einem Volumen von 100 bis 250 Millionen Dollar, wurde ein Rücklauf verzeichnet. Hier ist die Investitionssumme zwischen Januar und November auf 2,9 Millionen Dollar gefallen. Dies sind 38 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Gezählt wurden zudem nur 19 Finanzierungsdeals zwischen Januar und November 2022. Im Vorjahreszeitraum 2021 waren es hingegen noch 33. 

Rückgang des Finanzierungsvolumens auch in der Pre-Seed-Phase

Zwischen Januar und November dieses Jahres wurde in der Pre-Seed-Phase mit 51 Millionen Dollar deutlich weniger investiert als im Vorjahreszeitraum (-37 %). Die Zahl der Finanzierungsrunden hat sich nach aktueller Datenlage sogar um -48 % reduziert: Während zwischen Januar und November 2021 noch 953 Finanzierungsrunden im Pre-Seed-Bereich gezählt wurden, waren es in diesem Jahr gerade einmal 498 Finanzierungsrunden*.

Etwas besser sah es hingegen in der Seed-Phase, Series A und Series B aus. In der Seed-Phase ist das Investitionsvolumen deutscher Startups im Vergleich zum Vorjahreszeitraum marginal um -1 % gesunken, in der Series A und Series B ist das Finanzierungsvolumen sogar um 13 % bzw. 12 % gestiegen. Hierbei muss allerdings auch beachtet werden, dass die Finanzierungssummen und -runden in der Seed-Phase, Series A und Series B von 2020 zu 2021 noch sehr stark gestiegen waren, in diesem Jahr hingegen nur konstant geblieben sind. Darüber hinaus flossen noch im Dezember 2021 hohe Investitionsummen in der Series A und B, was dieses Jahr nicht mehr zu erwarten ist. 

In den letzten Monaten hat sich der Markt für Risikokapital sehr verändert. VCs schauen nun genau hin, wo sie ihr Geld einsetzen. Gleichzeitig ist jetzt die perfekte Zeit, um frühzeitig in junge Unternehmen zu investieren. Der Markt bietet aktuell sehr attraktive Einstiegsbedingungen in vielversprechende Startups. Wer jetzt investiert, fördert nicht nur die talentiertesten Gründer*innen von Morgen, sondern profitiert auch von langfristig gutenRenditen, sobald der makroökonomische Gegenwind nachgelassen hat,“ sagt Eva-Valérie Gfrerer, CEO & General Partner von Morphais VC. 

Weiterhin Kapital am Markt vorhanden, insbesondere in kleineren Fonds 

Obwohl VCs vor allem in der zweiten Jahreshälfte weniger investiert haben, verfügen sie noch immer über einen großen Pool an Kapital, denn die Zahl neu aufgelegter Fonds wie auch die Fondssummen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. In diesem Jahr wurden 58 neue Investmentfonds in Deutschland gezählt – und damit sogar noch ein Fonds mehr als im Boomjahr 2021. Im Vergleich zu 2020 ist die Zahl neu angelegter Fonds um 42 % gestiegen. Dabei haben viele der Fonds, die 2022 geschlossen wurden, noch vom Marktumfeld der Vorjahre profitiert. Die lockere Geldpolitik zur Abwendung einer wirtschaftlichen Krise während der Pandemie und negative Realzinsen führten zu niedrigen Kapitalkosten für LP’s, Startups und Investor*innen. 

Im Rückblick zeigt sich zudem, dass auch die Fondsvolumen seit 2020 weiter gestiegen sind. So lag die Gesamtsumme neu aufgelegter Fonds in 2019 bei 4,4 Milliarden Dollar, in 2020 bei 11 Milliarden Dollar, in 2021 bei 17,8 Milliarden Dollar. In diesem Jahr wurden zwischen Januar und November nochmals 14,7 Milliarden Dollar von VC Fonds eingesammelt. Dabei umfassen die VC Fonds sowohl Folgefonds bestehender VC Firmen, als auch Corporate VCs und First-Time-Fonds.

Vor allem kleine Fonds mit einem Volumen von unter 50 Millionen Dollar sind zahlreicher und besser gefüllt als je zuvor. In diesem Jahr wurde bisher 16 % mehr in kleinere Fonds investiert als in 2021 (von 182 Millionen auf 211 Millionen Dollar). 

Wir sehen, dass noch viel Kapital am Markt vorhanden ist. Dennoch sollten sich Gründerteams bewusst sein, dass Investor*innen zurückhaltender geworden sind und die Beschaffung von Startkapital im kommenden Jahr deutlich länger dauern kann. Während es in den Boom-Jahren 2020 und 2021 teilweise nur wenige Monate dauerte um eine Finanzierungsrunde zu schließen, sollten Gründer*innen jetzt ein halbes Jahr oder noch länger für den Fundraising-Prozess einplanen. Zudem sollte auch in 2023 der Fokus weiter auf Effizienz und Profitabilität liegen,“ so Eva-Valérie Gfrerer, CEO & General Partner von Morphais VC. 

Die Top- Startup-Deals in Deutschland 2022  

Die größten Deals mit 400 Millionen Dollar erhielten in diesem Jahr das Münchener Deep-Tech-Startup Celonis und das Berliner Insurtech-Startup WeFox. In die Liste mit den Top-Deals kommen außerdem die deutschen Startups Onefootball ($300 Mio.), Trade Republic ($250 Mio.) Forto ($250 Mio.), Taxfix ($220 Mio.), H2gen AG ($220 Mio.), 1Kommas ($220 Mio.), Personio ($200 Mio.) und Coachhub ($200 Mio.). 

*Fußnote: Gerade im Pre-Seed Bereich werden nicht alle Deals zeitnah veröffentlicht. Dadurch kann es zu einer Reporting-Verzögerung kommen, sodass die Lücke zum Vorjahr möglicherweise etwas kleiner ist, als momentan von Dealroom berichtet.

Über die Datenauswertung

Die vorliegende Analyse basiert auf den Daten von Dealroom. Die Vorjahresvergleiche beziehen sich auf den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. November 2022  – wenn nicht anders angegeben. Die Daten umfassen hierbei u.a. Investitionen von VCs, Business Angels, Corporate VCs und öffentlichen Fonds. 

VC Investitionen fließen überwiegend in Startups. Startups sind wachstumsorientierte Unternehmen, die jünger als 15 Jahre sind. In Einzelfällen fließen VC Investitionen auch in Unternehmen, die älter als 15 Jahre sind.

Jahresanalyse 2022: Investitionen in deutsche Startups sind in der zweiten Jahreshälfte stark zurückgegangen

Bild Bildcredits: Morphais VC

Quelle Morphais HSTL Technologies GmbH