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EdTech Einhorn GoStudent übernimmt Studienkreis

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EdTech-Einhorn GoStudent übernimmt in einer bahnbrechenden Transaktion das im deutschsprachigen Raum führende, standortbasierte Nachhilfeunternehmen Studienkreis von IK Partners 

GoStudent, Europas führendes EdTech-Unternehmen und einer der größten Online-Nachhilfevermittler der Welt, gab heute die Übernahme von Studienkreis, dem Marktführer für standortbasierte Nachhilfe im deutschsprachigen Raum, von IK Partners („IK“) bekannt. Die Übernahme beschleunigt die Strategie von GoStudent, das Beste aus der Online- und Offline-Welt zu vereinen und Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung durch Technologie zu ermöglichen.  

Der weltweite Markt für Online-Nachhilfe, der noch im Jahr 2020 auf 145 Milliarden EUR geschätzt wurde, wird bis 2026 voraussichtlich einen Wert von 269 Milliarden EUR erreichen. Angesichts einer globalen Bildungskrise, die sich in Lehrer*innenmangel, Bildungslücken und dem Zugang zu Bildung äußert, ist GoStudent führend in der Diskussion über die Zukunft des Lernens, welche Familien in ganz Europa einen größeren Mehrwert bringen wird.

In den vergangenen 12 Monaten hat das Unternehmen eine Reihe strategischer Akquisitionen getätigt, darunter das britische Unternehmen Seneca Learning, die Tus Media Group aus Spanien und Fox Education aus Österreich. Diese Akquisitionen ermöglichten es dem Unternehmen, in den Bereich der KI-basierten Lerninhalte vorzustoßen, den Zugang zu Tutor*innen sowie dem adressierbaren Nachhilfemarkt zu verbessern und zu erweitern, sowie Kommunikationslösungen für Schulen und Familien anzubieten.

Mit der Integration von Studienkreis kann das Unternehmen nun auch Familien ansprechen, die ein Lernen vor Ort oder Gruppenunterricht bevorzugen. Damit positioniert sich GoStudent fest an der Spitze des Marktes für Vormittagsunterricht, Nachmittagsunterricht und Lerninhalte. 

“Über 1,5 Millionen Online-Nachhilfeeinheiten werden jeden Monat bei GoStudent gebucht, aber wir glauben, dass die Zukunft des Lernens hybrid ist. Durch die Kombination von Online- und Offline-Angeboten entsteht ein Omnichannel-Modell, das Familien maximalen Nutzen bringt und eine Barriere für Wettbewerber darstellt” erklärt Felix Ohswald, CEO und Mitgründer von GoStudent.

“Mit der heutigen Ankündigung bietet GoStudent nun ein komplettes Spektrum an Lernlösungen für jeden Schüler*innentyp und jedes Budget an. Zusätzlich zu unserem Kernangebot, dem 1:1 Online-Nachhilfeunterricht, bieten wir alles von Freemium-Produkten bis hin zu Gruppenunterricht an. Es ist diese erfolgreiche Kombination, die unser zukünftiges Wachstum vorantreiben und gleichzeitig die Rentabilität steigern wird.” 

Der 1974 gegründete Studienkreis ist Deutschlands führendes Nachhilfeunternehmen mit bundesweit über 1.000 Lernzentren. Seit 2012 ist das Unternehmen ein Pionier im Bereich Online-Lernen und betreut jährlich 125.000 Familien in der DACH-Region. Seit 2017 im Besitz von IK, expandierte Studienkreis durch die Übernahme von LernQuadrat im Jahr 2018 nach Österreich und stärkte seine marktführende Position im deutschsprachigen Raum durch die Steigerung der Markenbekanntheit und das Angebot qualitativ hochwertiger Nachhilfedienste. Mit der Kombination von Offline-Nachhilfe mit Online-Diensten und selbst entwickelten digitalen Tools verfolgt Studienkreis die Vision, ein vollständig integriertes Lernerlebnis zu entwickeln. 

„Seit unserem ersten Treffen war klar, dass die beiden Unternehmen die Leidenschaft und die Überzeugung teilen, dass die Zukunft des Lernens hybrid ist, und wir glauben, dass Technologie der Schlüssel dazu ist. Die Position von GoStudent in der Online-Welt, zusammen mit unserer starken Marke und unserem Standort in Deutschland, wird eine Blaupause für den Aufbau individueller, dynamischer Lernpfade schaffen, sodass jede Schülerin und jeder Schüler nicht nur ihre Noten verbessern, sondern auch ihr volles Potenzial ausschöpfen können“, fügte Lorenz Haase, CEO von Studienkreis, hinzu. „Wir freuen uns sehr, Teil dieser nächsten Wachstumsphase zu sein.“

Nils Pohlmann, Partner bei IK, fügte hinzu: „Es war eine Freude, mit Lorenz und seinem Team bei Studienkreis zusammenzuarbeiten. Bildung und Menschen sind der Kern unserer modernen Gesellschaft und Studienkreis und GoStudent sind führende Anbieter von Nachhilfedienstleistungen. Wir wünschen ihnen für ihren gemeinsamen Weg alles Gute.“

Studienkreis wird unter seinem derzeitigen Führungsteam eigenständig weiterarbeiten, während die beiden Unternehmen im Laufe der Zeit Synergieeffekte erzielen werden.

Bild Management Team

Quelle GoStudent

Nachhaltig und innovativ: „Hessen Ideen“ ehrt Hochschul-Gründungsteams

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Projekte aus Darmstadt, Marburg und Frankfurt ausgezeichnet / Viele Ideen mit Fokus auf Klimaschutz

Ein innovativer Versandtaschen, ein Upcycling-Windrad aus E-Rollern, ein sicheres Reinigungssystem fürs Gleisbett und ein aufblasbarer Fahrradhelm: Diese Ideen haben in diesem Jahr beim Gründungswettbewerb „Hessen Ideen“ gewonnen. Staatssekretärin Ayse Asar gratulierte den Teams aus der TU Darmstadt, der Hochschule Darmstadt, der Philipps-Universität Marburg und der Frankfurt University of Applied Sciences per Video bei einer Preisverleihung im Frankfurter Museum für Kommunikation.

„Frische Ideen, innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle modernisieren nicht nur die Wirtschaft; sie bieten vor allem Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit. Der Fokus vieler Bewerbungen lag in diesem Jahr auf klimafreundlichen Gründungsideen – deswegen hat sich die Jury entschieden, zwei dritte Plätze zu vergeben. Das zeigt, wie zukunftsweisend unser Hochschulgründungswettbewerb Hessen Ideen ist“, so Staatssekretärin Ayse Asar.

„Und wir bleiben mit der Initiative nicht stehen. Ein sichtbares Zeichen dafür ist der neue Baustein ,Hessen Ideen Crowdfunding‘, mit dem wir in diesem Jahr gestartet sind: Damit fördern wir noch gezielter soziale, kulturelle und ökologische Innovationen aus hessischen Hochschulen. Denn wenn alle klugen und kreativen Köpfe ihr volles Potenzial entfalten, erschaffen sie Dinge, die uns bereichern und voranbringen. Nur so gestalten wir eine stabile Gesellschaft, die veränderungsfähig und damit auch zukunftsfähig ist.“

Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis erhielten Pascal Koschwitz, Falah Alobaid, Victor Breburda und Lukas Kaiser von der TU Darmstadt mit ihrem Projekt „HOPES – Windstrom clever speichern“: Das Gründungsteam hat einen hybriden Osmose-Pumpspeicher entwickelt, der direkt im Turminneren der Windräder installiert wird und aus Salzwasser, Tanks, Pumpturbinen und Salzwassertrennmembranen besteht.

Die Jury überzeugte besonders die zukunftsorientierte und umweltschonende Technologie des Speichers: Das Team arbeite an einer besonders nachhaltigen Lösung für ein eklatantes Problem unserer Zeit und leiste einen innovativen Beitrag für eine sichere und autarke Energieversorgung.

Auf den mit 3.500 Euro dotierten zweiten Platz schafften es Yannick Zinner und Bennet Siller von der Hochschule Darmstadt mit „Transfairbag“. Sie haben einen plastikfreien gepolsterten Versandumschlag entwickelt, der komplett aus recyceltem Papier besteht. Anders als klassische Luftpolsterversandtaschen, die durch den Verbund von Plastik und Papier meist nicht getrennt und deshalb vernichtet werden, ist die Transfairbag vollständig über die Altpapiertonne entsorgbar.

Die Jury lobte, dass das Gründungsteam mit seinem Produkt eine einfache und kostengünstige nachhaltige Alternative zu konventionellen Versandtaschen entwickelt hat, die zur Kunststoffreduzierung und Ressourceneffizienz beiträgt und so einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft leistet.

Einen von zwei dritten Plätzen und 2.000 Euro erhielten René und André Mertschuweit von der Philipps-Universität Marburg für ihre Idee „EroWi – das umweltfreundlichste Windrad“. Das Team entwickelt Kleinwindkraftanlagen, die sie aus alten Elektrorollern herstellen. Dabei verwerten sie gleich zwei Bauteile für das Upcycling: Die Motoren der Roller überführen sie in Windkraftgeneratoren. Außerdem verwenden sie Batteriezellen aus alten Elektrorollern, die sie mit einem eigens entwickelten Zellentester prüfen. Ihr Ziel ist es, wertvolle Ressourcen aus E-Rollern, E-Bikes und E-Autos in erneuerbare Energieerzeuger umzuwandeln.

Die Jury überzeugte die Kreativität und Ambition des Teams: Aus einem ausgedienten Energieverbraucher einen Energieerzeuger zu konstruieren, sei ein innovativer Lösungsansatz, der zu größerer Ressourceneffizienz und zur Reduzierung des CO2- Ausstoßes beitrage.

Den zweiten dritten Platz und ebenfalls 2.000 Euro erhielten Andre Röll, Igor Meier, Stefan Resch, Johannes Abel und Bassam Al Magrakuni von der Frankfurt University of Applied Sciences für ihre Idee „Eco Trackbed Cleaning System“. Das Team entwickelt ein Reinigungssystem für Gleisbette von einem sicheren Standort aus – zum Beispiel einem Bahnsteig oder Arbeitswagen.

Mithilfe verschiedener Düsenaufsätze können mit dem System Grob- und Feinverschmutzungen aufgesaugt werden. Die Jury lobte das hohe Effizienzsteigerungspotential des Systems. Die Produktidee soll die manuelle Reinigung des Gleisbettes mittels Greifzangen in Zukunft vollständig ersetzen und so Personal, Zeit und damit Kosten sparen. Gleichzeitig kann das Personal sicherer arbeiten.

Der Publikumspreis ging an Jonas Engelhardt, Maximilian Klyk und Julian Wiebke von der TU Darmstadt für ihr Projekt „Inflabi“. Ihr Ziel ist ein sicherer, bequemer, verstaubarer und ästhetischer Fahrradhelm für den Alltag. Statt aufgeschäumtem Kunststoff für die Struktur des Helms nutzen sie Luftpolster, die die Energie im Falle eines Sturzes aufnehmen. Der Helm lässt sich aufpumpen und nach Gebrauch zusammenfalten.

Der Wettbewerb für Hochschulgründungsideen „Hessen Ideen“ fand in diesem Jahr zum siebten Mal statt; teilgenommen haben 31 Teams aus 12 Hochschulen. In diesem Jahr hat erstmals auch Hessian.AI Ideen nominiert. „Hessen Ideen“ richtet sich an gründungsaffine Hochschulangehörige, die mit ihrer Idee für ein Unternehmen noch am Anfang stehen. Gutachterinnen und Gutachter hatten die Projekte bewertet, parallel stimmten die Userinnen und User online für ihre Lieblingsidee ab. Auf diese Weise kamen 13 Geschäftsideen ins Finale und präsentierten sich vor einer Jury, die über die Preisträger entschied.

„Hessen Ideen“ ist eine Initiative des Landes Hessen, der hessischen Hochschulen und hessischer Unternehmen.

Mit den Säulen Hessen Ideen Wettbewerb, Hessen Ideen Stipendium, Hessen Ideen Hochschulnetzwerk und Hessen Ideen Crowdfunding sollen unternehmerische Ideen an den Hochschulen entdeckt und gefördert werden. Die Initiative Hessen Ideen wird von UniKasselTransfer an der Universität Kassel in Kooperation mit HIGHEST von der Technischen Universität Darmstadt koordiniert. Der jüngste Baustein, das Hessen Ideen Crowdfunding, hilft Gründerinnen und Gründern bei einer eigenen Finanzierungskampagne. Das Land Hessen unterstützt die Initiative „Hessen Ideen“ im Rahmen des Hessischen Hochschulpaktes bis 2025 mit 5,4 Millionen Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.hessen-ideen.de.

Quelle Bild und Text: UniKasselTransfer – Projekt Hessen Ideen

Erst artikulieren, dann relativieren?

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Erst artikulieren, dann relativieren?
Warum erst die Handlung die Kommunikation glaubwürdig macht

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. So besagt ein Sprichwort. Eine namhafte Bank macht immer wieder durch negative Schlagzeilen von sich reden. Wie Kommunikation und Handlung zusammenhängen, darüber berichtet der Schweizer Experte für glaubwürdige Kommunikation Stefan Häseli an einem Beispiel – übrigens ein zu 100 Prozent wahrer Fall…

Es ist im großen Stil eine Sabotage des eigenen Rufs: Manager, die es sich offensichtlich zu gut gehen lassen. Gigantische Gehälter, ansehnlicher Wagenpark und Eskapaden auf Partys gelangen an die Öffentlichkeit. Brisant wird das ganze durch hohe Verluste, Mitarbeitende werden entlassen und der Betrieb steht vor der Frage, wie das eigene Überleben noch gesichert werden kann. Streitereien werden prominent in den Medien austragen, das Image leidet. Erst recht, wenn die Investment-Banker ihr Spiel auf dem Finanzplatz überborden.

So weit, so gut. In der aktuellen Welt, in der sich Schlagzeilen gut verkaufen und so mancher Skandal wie Säue durchs Dorf gejagt werden, ist so manches auch schnell wieder vergessen. Normalerweise. Hausgemachte Fehler, seien sie noch so absurd, verschwinden eines Tages wieder im Nebel des Alltagsgeschäftes. Wenn aber genau diese Bank regelmäßig mit solchen Auswüchsen von sich reden macht, wird es durchaus heikel. Denn jedes Mal versicherte der Vorstand im Anschluss an einen Vorfall, dass so etwas nicht mehr geschehen werde. Dass das Unternehmen alles daransetzen würde, dass so etwas in Zukunft nicht mehr passiere, dass man personelle Konsequenzen ziehe. Regelmäßig wollte sich die Bank auf eine neue Bescheidenheit einschwören.

Ich sag das nur noch einmal…

Durch diese Form der Kommunikation entsteht einerseits eine Erwartungshaltung. Andererseits wird genau diese Strategie definitiv zum kommunikativen Super-GAU, wenn es wenige Monate später wieder ähnliche Auswüchse zu verzeichnen, zu artikulieren und zu relativieren gibt. Erst die Handlung macht die Kommunikation glaubwürdig. Oder die Nicht-Handlung macht sie unglaubwürdig. Das ist beileibe nicht nur eine Angelegenheit von Großbanken und deren geschulten Kommunikationsabteilungen. Selbst wer als Elternteil dem Kind dreimal hintereinander sagt: „Du darfst nicht auf diese Leiter steigen – ich sag dir das nur noch einmal!“, verliert nicht nur an Glaubwürdigkeit, sondern die ganze Angelegenheit verkommt zur Farce.

Der logische Rückkehrschluss muss also lauten: Wenn ich weiß, wie ich handle, weiß ich, wie ich kommunizieren soll. Aber Hand aufs Herz: Wie häufig kommt es vor, dass man einfach mal so in eine Diskussion steigt, ohne klar zu wissen, was man will? Am Schluss ist dann wieder einmal nichts rausgekommen – im besten Fall. Im schlechtesten Fall hat genau darum die Glaubwürdigkeit darunter gelitten. „Irgendetwas reden“ birgt das Risiko, aufgrund der mangelnden Greifbarkeit der Botschaft als unglaubwürdig, also wenig wahrhaftig zu wirken. 

Wer sein Ziel nicht definiert hat, kann nicht kommunizieren

In so vielen Unternehmen werden Meetings abgehalten, von denen oft ein großer Teil der Beteiligten nicht ganz so genau weiß, warum man jetzt hier ist und vor allem: warum ich gerade hier bin. Wenn ich es schon nicht weiß, fehlt der Zweck und entsprechend lau, unbefriedigend läuft das Gespräch dann auch ab. Am Schluss mündet die Diskussion zwischen Sitzungszimmer und Pausenraum in die Erkenntnis „das hat wieder mal nichts gebracht“. Es geht ja nicht einmal um die allseits bekannte SMART-Formel eine gewieften Sitzungsleitung, es geht um meinen Auftritt, mein Verhalten in der Runde. Das hat nichts mit der zu spät eingetroffenen Sitzungsagenda zu tun, sondern damit, dass ich just in diesem Moment mein Ziel nicht definiert habe. 

Aus solchen Erfahrungen lassen sich altbekannte Verhaltensthesen schön und beherzt formulieren: Man soll klar, zielorientiert und doch menschlich nah- und greifbar sein. Die Ansprüche, die gestellt werden, sind nicht nur hoch, sondern haben oft einen scheinbaren Widerspruch in sich. Man soll gleichzeitig alles im Überblick haben und trotzdem immer im Hier und Jetzt sein. 

Ein Blick in die Theaterwelt kann aufzeigen, wie Glaubwürdigkeit in der Kommunikation zusammenhängt und gelingen kann. Nein, es geht nicht darum, dem anderen etwas vorzuspielen, sondern sich Elemente aus der Theaterarbeit anzusehen, womit dort an glaubwürdigen Figuren und Kommunikation gearbeitet wird.

Handlungen und Inhalte müssen übereinstimmen 

Glaubwürdigkeit entsteht nicht nur in der Theaterwelt dadurch, dass allfällige, nachgelagerte Handlungen mit dem übereinstimmen, was vorher kommuniziert wird. Es ist wie der Abschluss einer Botschaft, wenn die Aktion das übernimmt, was gesagt wird. Erst dann entsteht ein stimmiges, glaubwürdiges Gesamtbild. Dazu gesellt sich eine Schlüsselregel aus der Bühnenarbeit: keine Handlung ohne Ziel.

Jede kleine, selbst winzigste Handlung ist konkret und hat ein Ziel. Es gibt keinen Schauspieler, der auf der Bühne irgendetwas sucht oder tut. Er sucht einen verlorenen Schlüssel, er bewundert die Lampe, zählt die Blumen – alles hat ein Ziel, einen Zweck. Der Rest wird vom Regisseur mit dem Etikett „ohne Motivation“ abgetan und wird nie eine Wirkung erzielen – und daher auf der Bühne weder einen Raum noch ein Zeitfenster bekommen.

Die Handlung muss ein klares Ziel haben. Sie muss ein klares Objekt haben. Eine Handlung ist bedeutungslos, wenn sie nicht vollendet ist oder ohne Zielsetzung ausgeführt wird. Und genau für dieses Ziel muss sich ein Schauspieler begeistern können. Nur mit innerem Engagement für das Ziel ausgeführte Handlungen, erzielen die Wirkung, die man beabsichtigt. 

Ziel, Wirkung, Motivation – dann Handlung 

Der Schauspieler bewundert die Rose, die auf dem Boden liegt. Er hebt sie auf, weil er sie entweder entfernen will, dann ist er durch Ordnungssinn motiviert. Oder er hat den Drang, sämtliche Spuren seiner Exfrau zu verwischen. Oder er stellt sie in eine Vase, weil er inneres Feuer für schön gestaltete Räume hat. Das ist Ziel, Wirkung, Motivation, die zur Handlung hinführt und die diese Handlung glaubwürdig macht. 

Wenn Sie zum Beispiel als Teamleiter am Morgen durch die Produktionsräume gehen und „Guten Morgen!“ der Belegschaft zurufen, gibt es solche, die tun das, weil sie in einem Motivationsbuch gelesen haben, dass man das tut. Doch es wirkt nicht – im besten Fall, denn im schlimmsten Fall kann so etwas auch zynisch wirken. Wer sich allerdings bewusst ist, was er hier tut, weil er weiß, was er damit für ein Ziel verbindet, schreitet anders durch die Hallen, begegnet seinen Mitmenschen anders, sofern er während dieser Zeit mit diesem Ziel in Verbindung bleibt. 

Fazit: Jede Handlung – sei sie noch so klein – hat im Alltag ein Ziel. 

Zum Autor
Stefan Häseli ist Experte für glaubwürdige Kommunikation, Keynote-Speaker, Moderator und Autor mehrerer Bücher. Als ausgebildeter Schauspieler mit jahrelanger Bühnenerfahrung schreibt er ganze Abendprogramme selbst. Dazu kommen Engagements in Kinofilmen, TV-Serien, TV-Werbespots und Schulungsfilmen. Er betreibt ein Trainingsunternehmen in der Schweiz. Häseli ist mehrfach international ausgezeichneter Redner und Trainer. Die Kommunikation in ihren unterschiedlichen Welten und die Details in der Sprache faszinieren ihn und prägten seinen beruflichen Werdegang. Er begeistert in seinen Fachartikeln und Kolumnen mit feinsinnigem Humor. 

Das dazugehörige Buch
In seinem Buch „Glaubwürdig – Von Schauspielern fürs Leben lernen“ (Verlag BusinessVillage) geht Stefan Häseli im Detail darauf ein, wie jeder seine Rolle(n) im Leben authentisch ausfüllen kann. Anschaulich bringt er Psychologie, Alltagskommunikation und Erfahrungen aus dem Schauspiel zusammen. Der Kommunikationsexperte und ausgebildete Schauspieler illustriert, wie wir unsere Selbstwirksamkeit kritisch hinterfragen, glaubwürdig und authentisch rüberkommen und unsere Rollen und den Umgang mit Erwartungen besser gestalten können.

Bild Der Schweizer Stefan Häseli ist Experte für glaubwürdige Kommunikation und Autor mehrerer Bücher.

Quelle Titania Kommunikation

Lech Zürs startet am 02. Dezember 2022 in die Skisaison

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Der Winter kann kommen: Lech Zürs startet am 02. Dezember 2022 in die Skisaison
Tradition und Innovation – und eines der besten Skigebiete der Welt:

Der Arlberg ist nicht nur die Wiege des alpinen Skilaufs, auch durch ein erstklassiges Angebot an hochmoderner Ski-Infrastruktur zeichnet er sich aus: 87 Bahnen und Lifte bringen Skisportler auf den Berg, hinunter geht’s auf mehr als 300 Skiabfahrtskilometern. Am Freitag, dem 02. Dezember 2022, startet Lech Zürs in die Wintersaison. Möglich machen dies winterliche Temperaturen und bereits gefallener Schnee sowie Beschneiungs- und Pistenteams, die zurzeit rund um die Uhr im Einsatz sind.

Lech Zürs liegt im Herzen des Skigebiets Ski Arlberg, das (mit den Liften und Bahnen in St. Anton, St. Christoph, Stuben, Warth und Schröcken) mehr als 300 Skiabfahrtskilometer und über 200 Kilometer Tiefschnee-Runs zu bieten hat. Damit ist der Skiverbund das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs und eines der fünf größten der Welt. Am Freitag, dem 02. Dezember 2022, startet Lech Zürs in die Wintersaison.

Der Arlberg gilt als Wiege des alpinen Skilaufs: 1937 entstand in Zürs der erste Schlepplift Österreichs. Die Galzigbahn in St. Anton war die erste für den Winterbetrieb konzipierte Seilbahn Österreichs. Heute sorgt eine Hightech-Infrastruktur dafür, dass Skifahrer rasch und bequem auf den Berg fahren. Die Liftgesellschaften von Lech, Oberlech und Zürs haben für den Winter 2022/23 über 2,3 Millionen Euro in Pistenoptimierung, Sicherheit, Umwelt sowie Gastronomie investiert.

Ein Highlight ist die Ski Arlberg App – mit einem neuen Feature. Einmal am Smartphone installiert, dient sie als Guide im weitläufigen Skigebiet, der beispielsweise über den aktuellen Wetter- und Schneebericht oder den Status von Bahnen, Liften und Pisten informiert. Mithilfe des „Ski-Navis“ der Ski Arlberg App können User zudem durch Auswählen von Start, Zwischenzielen und Ziel eigene Runden durch das Skigebiet planen und sich somit schon im Vorhinein perfekt auf einen Skitag vorbereiten. Mit der integrierten Trackingfunktion können auch die legendären Skirunden „RUN of FAME“, der „Weiße Ring“ oder die Strecke des Kult-Skirennens „Der weiße Rausch“ (inklusive Geschwindigkeitsmessung) aufgezeichnet werden und dabei automatisch an Gewinnspielen teilnehmen.

Praktisch ist der Erwerb des Ski-Arlberg Skipasses: Dieser kann im Webshop online gekauft werden. Auch einzigartige Wintererlebnisse im größten Skigebiet Österreichs sind als Gutscheine zum Verschenken unter www.skiarlberg.at erhältlich.

Wer lieber abseits der Piste unterwegs ist, kann in Lech Zürs auch dort den Winter auskosten: Freeridern eröffnet sich am Arlberg mit 200 Kilometern Tiefschneeabfahrten ein wahres Paradies. Um diese Möglichkeit verantwortungsvoll nutzen zu können, bietet das Skigebiet „Check Your Risk – das praxisnahe Safety-Training“ an, das Sicherheit im freien Gelände fokusiert. Während der gesamten Wintersaison werden in drei Trainingsmodulen – „Vorbereitung“, „Risiko-Reduzierung“ und „Verhalten bei einem Unfall“ – wichtige Inhalte praxisnah und kostenlos von lokalen Experten vermittelt (www.checkyourrisk.ski).

Bild Copyright Lech Zürs Tourismus GmbH

Quelle Lech Zürs Tourismus GmbH

Kloster Kitchen geht bei Eurowings Discover an Bord

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Bereit für den Abflug! Kloster Kitchen ist ab dem 1. Dezember 2022 in der Business Class der Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover erhältlich.

Damit knüpft das Getränke-Start-up an seinen bisherigen Erfolg an und erschließt einen neuen Absatzkanal. Bisher konnten die beliebten Ingwer Shots von Kloster Kitchen vor allem am POS sowie im eigenen Online-Shop erworben werden. Durch die strategische Partnerschaft mit dem Ferienflieger der Lufthansa Group kommen Konsumenten in den nächsten sechs Monaten auch auf 10.000 Meter Höhe in den Genuss des scharfen Wachmachers.

Ob Las Vegas, Windhoek oder Vancouver: Der co-gebrandete Ingwer Shot Classic (1SHOT 30 ml) von Kloster Kitchen und Eurowings Discover geht ab Anfang Dezember auf Reisen und wird Urlaubern bereits vor Ankunft in ihrer Traumdestination den optimalen Kraftschub verleihen. Denn der Ingwer Shot wird vor Landung allen Gästen in der Business Class auf Langstreckenflügen kostenlos angeboten, damit sie neue Energie tanken können, um optimal in den Urlaub zu starten.

Abgerundet wird die Kooperation mit einer crossmedialen Social-Media-Kampagne auf den Kanälen von Kloster Kitchen. Unter dem Motto „Shot goes around the world“ wird die Reise des Kloster Kitchen Ingwer Shots in den nächsten Wochen und Monaten begleitet. Die Crew des Ferienfliegers wird unterschiedlichen Content mit den Ingwer Shots produzieren und sie als den perfekten Begleiter für unterwegs in Szene setzen. Außerdem werden die jeweiligen Destinationen sowie ihre Besonderheiten auf den Social-Media-Kanälen ausgespielt.

Erfolgsversprechendes Konzept

Bereits zum dritten Mal geht das Getränke-Start-up Kloster Kitchen eine co-gebrandete Kooperation ein und baut damit sein New Business Geschäft kontinuierlich aus. Für die Partnerschaft wurde das Flaschendesign des Ingwer Shot Classic (1SHOT 30 ml) individualisiert und an die Farbgebung des Eurowings Discover Logos angepasst. Am Inhalt beziehungsweise an der Klosterrezeptur von Kloster Kitchen wurde nichts verändert, sodass alle Fluggäste der Business Class in den Genuss der Shots mit echten Ingwerstückchen kommen und sich eine Auszeit gönnen können.

Denn der Ingwer Shot bietet neue Kraft nach einem stressigen Alltag und ermöglicht es, das Beste aus sich herauszuholen. Übrigens sind sie vegan und in Bio-Qualität. „Wir haben seit unserer Gründung über 42 Millionen Portionen verkauft und sind sehr schnell gewachsen. Aufgrund der positiven Resonanz aus dem Markt war es für uns der nächste logische Schritt, weitere Vertriebswege zu erschließen und unser New Business Geschäft zu erweitern.

Daher freuen wir uns sehr, mit Eurowings Discover eine Co-Branding-Kooperation umzusetzen und unsere Ingwer Shots einer noch breiteren Zielgruppe anzubieten. Denn unser Anspruch ‚Hol das Beste aus Dir raus‘ passt perfekt zur Erwartungshaltung von Urlaubern“, sagt Julia Stöver, Key Account Managerin New Business bei Kloster Kitchen. Auch in Zukunft sind weitere co-gebrandete Partnerschaften geplant. 

„Wir freuen uns den Kloster Kitchen Ingwer Shot an Bord unserer Business Class anbieten zu können. Bei Eurowings Discover sind wir stets auf der Suche nach innovativen Angeboten für unsere Gäste, damit bereits die Zeit an Bord zur besten Zeit des Jahres wird“, sagt Patrick Door, Lead Onboard Product bei Eurowings Discover.

Quelle Hansmann PR

Politik in der Sackgasse

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Politik in der Sackgasse: Zuwanderung ist keine Lösung, wenn Bestandskräfte ignoriert werden

Fehlendes Skill-Management in der Wirtschaft macht Zuwanderung zum Risikospiel

Die Bundesregierung in Deutschland hat Eckpunkte für ein Gesetz beschlossen, das dringend benötigte ausländische Fachkräfte nach Deutschland locken soll. Doch die damit ersehnte Wende auf dem Arbeitsmarkt ist nach Expertenmeinung wenig wahrscheinlich. „Diese Pläne mögen bei weniger qualifizierten Berufen noch aufgehen – im Handwerk oder in Pflegeberufen.

Aber bei IT-Spezialisten, Ingenieuren und vielen weiteren Fachrichtungen besteht die große Gefahr, Arbeitskräfte anzuwerben, deren Qualifikation nicht zweifelsfrei zu verifizieren ist und damit zum Risiko wird“, analysiert Markus Skergeth, Geschäftsführer von Skilltree. Das österreichische Unternehmen hat eine Software entwickelt, die einen Mitarbeitenden mit allen seinen Talenten und Fähigkeiten sichtbar macht und wie eine Singlebörsen-App auf die Erfordernisse der Projekte matcht.

Denn in der Mehrzahl der Fälle ist einem Arbeitgeber kaum umfänglich bekannt, was ein Mitarbeitender alles kann. „Tatsächlich setzen hier Politik und Wirtschaft falsch an und versuchen, den Arbeitskräftemangel mit externen Kräften zu lösen. Dabei wird gänzlich übersehen, was intern an Kenntnissen und Spezialisierungen vorhanden ist. Vor allem langjährige Mitarbeitende laufen unter dem Radar – bis sie dann aufgrund von eigener Unzufriedenheit von der Konkurrenz abgeworben werden“, so Skergeth weiter.

Skill-Management mildert das Problem deutlich  
Bei aller Euphorie über das eigene Produkt ist eine Softwarelösung kein Wundermittel, um den Fachkräftemangel komplett zu beheben. Doch bei den Unternehmen, die bereits mit der Skilltree-Lösung arbeiten, konnten bis zu 30 Prozent der eigentlich fehlenden Fachkräfte durch interne Ressourcen aufgefangen werden.

„Wir stellen fest, dass unsere Plattform den Mitarbeitenden wieder sichtbar gegenüber dem Unternehmen macht und so jeden einzelnen motiviert, sich neu mit dem Arbeitgeber zu identifizieren. So können mehr Projekte abgewickelt werden und die Mitarbeitenden sind zufriedener. Zudem kann man mit dieser Wissensdatenbank auch interne Schulungen optimieren, bei denen Mitarbeitende von anderen Mitarbeitenden lernen“, erklärt der Softwareunternehmer.

Bei neuen Arbeitskräften aus dem In- und Ausland kann eine Plattform wie Skilltree auch bereits hilfreich sein, um Kenntnisse zum Start zu analysieren, den Projektbedarf mit Kenntnissen zu matchen und aufzudecken, wo möglicherweise noch einzelne Wissenslücken geschlossen werden müssen.

Unternehmen bestätigen: Wir kennen unsere Mitarbeitenden nicht   
Das Phänomen der unbekannten Mitarbeiter-Skills ist ebenso Ergebnis einer Studie, für die 250 Personalverantwortliche und Führungskräfte aus deutschen und österreichischen Wirtschaftsunternehmen im Auftrag von Skilltree unabhängig befragt wurden. Der „Industriereport Fachkräftemangel 2022“ ergibt, dass nur sechs Prozent der Chefs zwischen 75 und 100 Prozent der Fähigkeiten eines Mitarbeitenden kennen, 28 Prozent zwischen 50 und 75 Prozent – und weitere 37 Prozent nur zwischen 25 und 50 Prozent.

20 Prozent kennen nur maximal ein Viertel aller Skills eines Mitarbeitenden. „Das Ergebnis zeigt deutlich, dass die Wirtschaft zunächst ihre Hausaufgaben machen sollte. Während HR-Abteilungen und teure Headhunter nach Fachkräften suchen, und dazu extra die deutsche Gesetzesgrundlage zur Zuwanderung angepasst werden soll, geht die Aufmerksamkeit für sich bereits längst im Unternehmen befindende Mitarbeitende gänzlich verloren“, resümiert Markus Skergeth von Skilltree.

Bild Titelfoto: Bild von Alexa auf Pixabay

Quelle Skilltree by Blueroots Technology GmbH

Veganer Jerusalem Teller – NENI erweitert Speisekarte mit Planted

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Traditionelles, israelisches Streetfood, verbunden mit Spezialitäten aus aller Welt – das ist das Erfolgsrezept der erfolgreichen Gastronomie-Familie rund um Haya Molcho. Immer auf der Suche nach kreativen Ansätzen und neuen Ideen für Gerichte und Rezepte, erweitert NENI ab sofort seine Speisekarte mit Planted. Zudem wird die bekannte Szenegastronomin das neue Gesicht des aufstrebenden Food-Techs. Es ist der Beginn einer inspirierenden Partnerschaft, die das Beste aus zwei Welten vereint: Leidenschaftliche, orientalische Küche kombiniert mit pflanzenbasierten Genussalternativen. 

Israelische Spezialität von NENI jetzt neu mit planted.chicken
Das Menü von NENI ist nun um eine vegane Option reicher: Ab sofort kann der beliebte Jerusalem Teller – NENIs Signature Dish und ein absoluter Klassiker der israelischen Küche – mit dem pflanzenbasierten planted.chicken bestellt werden. Das pflanzliche Huhn von Planted überzeugt mit nur natürlichen Zutaten wie Erbsen, Rapsöl, Wasser und enthält weder Aroma- oder Konservierungsstoffe noch andere Zusatzstoffe, Soja, Gluten oder Laktose.

BEGINN EINER INSPIRIERENDEN PARTNERSCHAFT
Neues Marken-Testimonial Haya Molcho mit dem Planted-Team.
Copyright: © Nuriel Molcho

Haya Molcho zeigt sich begeistert über die neue Kreation: „Der Jerusalem Teller kommt aus meiner Heimat Israel. Umso mehr freue ich mich, dass wir diese typische Spezialität dank Planted unseren Gästen ab sofort auch als pflanzenbasierte Option anbieten können. Der einzigartige Geschmack harmoniert großartig mit unserer Gewürzmischung und den gerösteten Zwiebeln, Paprika und Pfefferoni – eine ordentliche Portion Hummus und fertig ist das perfekte NENI-Gericht!“ 


Haya Molcho: Als Frau in der Spitzengastronomie zu Hause
Vor fast fünfzehn Jahren hat die Quereinsteigerin aus Tel Aviv gemeinsam mit ihren Söhnen das NENI am Naschmarkt gegründet, heute sind Haya Molcho und ihre angesagten Szenelokale aus der Spitzengastronomie nicht mehr wegzudenken. Farbenfrohe Gerichte, orientalische Aromen und eine unendliche Geschmacksvielfalt: Abseits des Altbekannten eroberte die Power-Frau mit ihrer bunten, levantinischen Kochkunst die männerdominierte Welt der Profiküche im Sturm. Mit dem neuen, pflanzenbasierten Jerusalem Teller schafft Haya Molcho zusammen mit Planted jetzt ein neues kulinarisches Highlight – für alle, die auch beim nächsten NENI-Besuch ihren Fleischkonsum reduzieren möchten. 

„Haya Molcho ist für uns viel mehr als nur ein Testimonial – mit ihr haben wir eine starke Wegbegleiterin gefunden, die durch ihre Passion für großartiges Essen auch immer ein Vorbild für uns ist. Wir sind sehr stolz, dass Planted und NENI gemeinsam, aufbauend auf dieser Passion, die Erfolgsgeschichte weiterschreiben“, so Pascal Bieri, Mitgründer von Planted, erfreut.

Den veganen Jerusalem Teller wird es sowohl bei NENI am Prater als auch bei NENI am Naschmarkt auf der Speisekarte geben – für pflanzenbasierten Genuss, umringt vom Duft nach Gewürzen und inmitten des pulsierenden Markttreibens. 

Veganer Jerusalem Teller – NENI erweitert Speisekarte mit Planted

Titelbild.

JERUSALEM TELLER NEU MIT PLANTED.CHICKEN
Die vegane Spezialität kann bei NENI am Prater oder NENI am Naschmarkt bestellt werden. Copyright: © Nuriel Molcho

Quelle Ketchum GmbH

Konsequent digital

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Konsequent digital: sheego fokussiert sich auf Digitalisierung und stellt saisonale Kataloge ein

Konsequent digital – mit diesem Leitspruch legt sheego, die Modemarke für curvy Frauen, zukünftig einen noch stärkeren Fokus auf den Ausbau ihres Profils als digitale Fashion Brand und stellt in diesem Zuge den Versand von saisonalen Katalogen ein. Das Unternehmen reagiert damit vor allem auf die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kundinnen: Ihr Feedback und ihr Kaufverhalten zeigen, dass ein Katalog mit langem Vorlauf in der Produktion nicht mehr zeitgemäß ist. Denn 95% der sheego Kundinnen kaufen mittlerweile online ein, und zwar überwiegend via Smartphone.

Mode erlebbar machen: Durch digitale Features, mehr Personalisierung und neue Shopping-Kanäle

Schnell, flexibel und vielseitig erlebbar – das möchte sheego zukünftig noch stärker für seine Kundinnen sein. Daher konzentriert sich die Modemarke auf den Ausbau digitaler Funktionen, die inspirieren, informieren und unterhalten.

Dazu gehören App-Features wie die neue „Shake a Deal”-Funktion, mit der sich Kundinnen ab Januar 2023 durch Schütteln ihres Smartphones jeden Tag aufs Neue drei individuelle Angebote erspielen können. Auch der sheego Adventskalender wird in diesem Jahr erstmals ausschließlich in der App präsentiert. Die Türchen können über den Screen „freigerubbelt“ werden und präsentieren täglich neue Angebote und Überraschungen.

Im Online-Shop ist das Shopping-Erlebnis weitgehend personalisiert und individualisiert erlebbar, zum Beispiel durch kuratierte Angebotsseiten, deren Verlängerung in ebenfalls personalisierten Newslettern stattfindet.

Digitale Shopping-Kanäle wie das sheego Live-Shopping und Community bildende Social- Media-Aktivitäten erweitern das Portfolio. Dabei bieten sie vielfältige Möglichkeiten, Kollektionen kennenzulernen, die Plus-Size-Vorzüge der Styles zu erleben und Mode zu kaufen, die echtes Verständnis für kurvige Frauen in sich trägt.

Saisonale Kataloge werden eingestellt

sheego hat bisher pro Jahr bis zu zehn Kataloge unterschiedlicher Größe und Formate an die Kundin versandt. Deren Funktion im Sinne von Inspiration, Präsentation, Beratung wird schon lange durch den sheego Online-Shop und die App übernommen – beispielsweise durch Beratungsseiten, im Magazin oder die Rubrik „Get the Look“. In der Konsequenz und durch das eindeutig veränderte Einkaufsverhalten seiner Kundinnen hat das Unternehmen nun entschieden, den saisonalen Katalogversand einzustellen. Gleichzeitig möchte man mit dem Einsparen von wertvollen Papierressourcen zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.

„Unser Geschäftsmodell ist digital – und folglich auch unsere Kommunikationsstrategie. Da ist es nur konsequent, auf gedruckte Kataloge zu verzichten, zumal unsere Kundin uns zeigt, wie wichtig ihr digitale Inspiration und ein digitales Kauferlebnis sind. Sie lässt sich online inspirieren, sie sucht online und sie kauft schlussendlich auch online. Unser Hauptfokus ist es, ihr das zukünftig noch schneller und noch individueller zu bieten – und die sheego Mode über vielfältige digitale Kanäle erlebbar zu machen“, erklärt Torge Doser, Vorsitzender der Geschäftsführung von sheego – The curves company.

Dass sheego mit seiner digitalen Fokussierung auf dem richtigen Weg ist, zeigt sich auch in der zurückliegenden Nachfrageentwicklung: Während die Konsumstimmung in Deutschland deutlich von Preissteigerungen und Inflation belastet ist und viele Unternehmen eine geringere Nachfrage verzeichnen, konnte sich sheego im ersten Geschäftshalbjahr 2022 mit einem erfreulichen Nachfrageplus im starken zweistelligen Bereich antizyklisch zum Markt entwickeln. Dieser Trend setzt sich auch in der Herbst-Winter-Saison fort – auch wenn die Marktlage volatil bleibt.

Quelle sheego GmbH

Pfefferminztee als Innovation: Getränke Startup Ocha-Ocha will das Rad neu erfinden

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pfefferminztee

Seit 2018 verkauft das Augsburger Start-up Ocha-Ocha pure, ungesüßte Tee– und Kaffeegetränke. Anfang 2022 stieg Erik Range, vielen besser bekannt als Youtuber „Gronkh“, als Seed-Investor mit ein. Nun bringt das kleine Team die erste neTue Sorte seit 2020 heraus. 

Kann man das Rad neu erfinden? Denny Sachs, der CMO vom Augsburger Startup Ocha-Ocha, bejaht diese Frage eindringlich. “Nämlich dann, wenn das Rad kaum wieder zu erkennen ist und es nicht mehr seine Funktion wie einst erfüllt. Dann ist ein Schritt zurück ein traditionell innovativer Ansatz.”  

Sachs bezieht sich auf das uns mittlerweile vertraute Getränkeregal im Supermarkt: Wo man hinsieht, dominieren Süßgetränke wie Cola und Limo, die kaum ohne Zucker und Zusatzstoffe auskommen.  

Was für uns heute normal ist, war laut Sachs vor einigen Jahrzehnten noch ein Novum: Getränke, die Energie (in Form von Zucker) liefern. Komplett pure und ungesüßte Getränke sind heutzutage im Supermarktregal laut ihm nicht vorhanden – abgesehen von Mineralwasser. 

Sachs lebte eine Zeit lang in Japan und trank jeden Tag komplett ungesüßte Grüntees und schwarze Kaffees aus den Getränkeautomaten. “Zurück in Deutschland habe ich dann festgestellt, dass diese Kategorie an Getränken hier nicht existiert”, berichtet er.  

“Wenn wir sagen, wir machen Erfrischungsgetränke ohne einen einzigen Zusatzstoff, werden wir schräg angeschaut. Doch in unserer Vergangenheit waren diese ungesüßten Getränke die Norm. Heute ist es plötzlich eine Neuheit: Eine Innovation.”   

Das Startup führt den neu gelaunchten Minztee als Beispiel für diese Innovation an: Auf der Zutatenliste findet sich neben Wasser nur die reine Pflanze: Bio-Pfefferminze.  

“Andere Hersteller würden jetzt noch Zucker hinzufügen, vielleicht noch einen Mangoextrakt, Ascorbinsäure und zig E-Nummern. Doch wozu eigentlich? Das Getränk ist gut so wie es ist”, meint Sachs. Laut Sachs liegt die Innovation von Ocha-Ocha in einem Stopp der “Mehr, mehr!”-Kultur und die Zurückwendung auf das Wesentliche: Getränke aus reinen Pflanzen und Wasser.  

Ob es sich hierbei um eine Innovation handelt, muss jeder für sich selbst klären. Seit dem 1. Dezember 2022 befindet sich das “innovative” Getränk im Onlineangebot des Startups auf ihrer Webseite: www.ocha-ocha.de

Pfefferminztee als Innovation: Getränke Startup Ocha-Ocha will das Rad neu erfinden

Quelle Ocha Ocha GmbH

NRW.BANK erhöht Investitionssumme bei NRW.SeedCap

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­Mehr Möglichkeiten für innovative Start-ups ­:NRW.BANK erhöht Investitionssumme bei NRW.SeedCap

­Die NRW.BANK hat die maximale Investitionssumme je Vorhaben des Beteiligungsprogramms NRW.SeedCap erhöht. Start-ups erhalten ab sofort bis zu 500.000 Euro als direkte Beteiligung – zuvor waren es 200.000 Euro. Voraussetzung ist ein Co-Investment eines privaten Seed Investors, idealerweise eines Business Angels in gleicher Höhe.

NRW.BANK-Vorstandsmitglied Michael Stölting: „Mit dem deutschlandweit einmaligen und jetzt angepassten Programm NRW.SeedCap stellen wir sicher, dass mehr innovative Start-ups mit guten Geschäftsideen eine passende Finanzierung finden. Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, dass der Kapitalbedarf der jungen Unternehmen oft höher ist, als wir ermöglichen konnten. Das haben wir angepasst und gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, mehrere Folgefinanzierungen für ein rasches Wachstum anzuschließen.“

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Mit der Erweiterung von NRW.SeedCap schaffen wir ein Förderprogramm, das den Bedürfnissen wachstumsstarker Start-ups noch besser entspricht. Zusammen mit NRW.SeedCon und NRW.Venture bieten wir jungen innovativen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen nun ein lückenloses Finanzierungsangebot und damit mehr Möglichkeiten für die erfolgreiche Entwicklung in der Frühphase.“

Über das Programm NRW.SeedCap unterstützt die NRW.BANK Kapitalgesellschaften mit innovativen Geschäftsideen in den ersten Wachstumsphasen. Erstantragsberechtigt sind Unternehmen bis zu 36 Monate nach Gründung, die die Finanzierungszusage eines Business Angels oder eines privaten Seed Investors vorweisen können. Folgeanträge können nun erstmals bis zu einem Unternehmensalter von 60 Monaten erfolgen. Bei Bedarf stellt die NRW.BANK Kontakt zu Investoren aus dem Netzwerk der win NRW.BANK Business Angels Initiative her.

In den vergangenen Jahren hat die Förderbank für Nordrhein-Westfalen ihr Volumen in der Venture-Finanzierung sukzessive ausgedehnt. Die nun angekündigte Erhöhung der maximalen Investitionssumme je Gesellschaft auf bis zu 500.000 Euro soll dabei helfen, wachstumsorientierten Start-ups den Zugang zu Wagniskapitel zu erleichtern.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de/seedcap

Titelfoto: Bild von Nattanan Kanchanaprat auf Pixabay

Quelle NRW.Bank