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BVB will Transfermarkt weiter beobachten

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Borussia-Dortmund-Spieler (Archiv), über dts NachrichtenagenturDortmund (dts Nachrichtenagentur) – Der Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, Sebastian Kehl, schließt weitere Transfers in diesem Sommer nicht aus. „Unser Kader ist aktuell sicher nicht zu klein“, sagte er dem „Kicker“ (Montagsausgabe).

Und vielleicht werde sich auch auf der Abgabeseite noch etwas tun. „Deshalb ist es unsere Verpflichtung, den Markt weiter zu beobachten“, so Kehl. „Insgesamt war es unser Ziel, den Kader in diesem Sommer noch einmal weiterzuentwickeln, besser zu werden.“ Im vergangenen Sommer habe man sieben Spieler neu verpflichtet, im Winter dann noch mal zwei als Vorgriff auf die Saison 2023/24. „Diesen Sommer sind bislang drei Neue dazugestoßen. Das sind einige Veränderungen, die aber auch wichtig waren, um den Wandel in unserem Team anzustoßen“, fügte der Sportdirektor hinzu.

Man müsse jedoch aufpassen, dass man das System nicht überfordere. „Der Prozess der Veränderung ist noch nicht abgeschlossen, ich bin noch nicht zu 100 Prozent zufrieden.“ Aber man könne nicht alles von heute auf morgen umsetzen.

„Manches benötigt Zeit“, sagte Kehl weiter.


Foto: Borussia-Dortmund-Spieler (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Alpin Panorama Hotel Hubertus: Einfach Wow – Bilder, die um die Welt gehen

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Alpin Panorama Hotel Hubertus

Wer Wellness liebt, hat sie längst gesehen – die umwerfenden Aufnahmen, die uns aus dem Alpin Panorama Hotel Hubertus in unsere Büros und Wohnzimmer geliefert werden: Menschen, die in dem sagenhaften Sky Pool die Schwerkraft zu überlisten scheinen. Die Spa-Plattform, die „kopfüber“ zwischen dem Himmel und dem Tal schwebt. Echtes Infinity-Feeling, grenzenlose Aussichten, große Freiheit, architektonische Meisterwerke, die neugierig machen. Vom Bett aus beobachten, wie die Sonne die Bergwelt in weiches Licht taucht. Speisen mit dem ganz großen Naturkino vor Augen. Das Hubertus hat das große Glück, an diesem spektakulär schönen Aussichtspunkt in den Dolomiten zu stehen. Was die Gastgeber daraus gemacht haben, ist sicher eines der schönsten Urlaubsrefugien der Alpen.

In the main role …

… ein Luxury Retreat. Das Hubertus ist ein Belvita Leading Wellness Hotel und liegt prachtvoll in einem 7.000 m2 großen Wellness-Park. Der Leading Spa Award bescheinigt dem Resort Wellness der Spitzenklasse. Die beiden Eyecatcher sprengen alle Grenzen: Die neue Wellness-Plattform Heaven & Hell mit drei Whirlpools und zwei Saunen und der spektakuläre Sky Pool. Damit nicht genug: Weitere fünf beheizte Pools, sieben Saunen, mehrere Ruheräume und unzählige Wellness- und Beautybehandlungen, die sich die Kraft der Natur zunutze machen, laden zum relax de luxe. Im Hubertus Park schlendern Genießer rund um das Hotel durch Südtiroler Obstbäume, riechen an typischen Kräutern, spielen an der handgemachten Holz-Kegelbahn, meditieren an der Feuerstelle oder genießen einfach die einzigartige Ruhe und den traumhaften Ausblick in die Berge.

Naturschönheiten

Bis zu fünfzehnmal in der Woche marschieren die Wander- und Aktivguides des Hubertus mit den bergbegeisterten Gästen zu Highlight-Touren in die Natur. Der Naturpark Fanes-Sennes-Prags und die Rieserfernergruppe sind zum Greifen nah. Genussradeln und Nordic Walking, Sonnenaufgangswanderungen, Bauernhofbesuche und Bergtouren – es gibt viele Wege, vom Hubertus aus, die Natur aktiv zu erobern. Die Bilder von weiten, unberührten Almlandschaften, von Berggipfeln und beschaulichen Bergdörfern bleiben lange in Erinnerung. So wie auch der Duft nach würziger Bergluft und nach frisch gemähtem Heu.

The Green Travel Award goes to …

Auch in Sachen Nachhaltigkeit liegt das Hubertus ganz weit vorne. Der „Green Travel Award 2023“ in der Kategorie „Best Green Bio Spa“ ging an das ausgezeichnete Wellnesshotel. Wärme und Strom werden autark mit Hilfe der hauseigenen Hackschnitzelanlage, der Photovoltaikanlage und mit Wasserenergie erzeugt. Um nur ein paar von vielen Maßnahmen zu nennen, die in dem verantwortungsbewussten Haus umgesetzt wurden und werden. Weitere Informationen

Bild: Alpin Panorama Hotel Hubertus

Quelle mk Salzburg

Hotel Húsafell**** – Einzigartige Naturerlebnisse im Herzen der Aurora-Zone Islands

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hotel husafell

Im Westen Islands, nahe des Northern Lights Institutes, liegt das, für sein Umweltbewusstsein und exklusiven Komfort bekannte Hotel Húsafell.

Es wurde als erstes Hotel nordischer Länder in die National Geographic-Liste der einzigartigen Lodges der Welt aufgenommen und zeichnet sich durch seine Nachhaltigkeit, Authentizität und exzellentem Service aus. Eigenproduzierte Energie aus Lava, Gletschern und Thermalquellen sorgt zudem für nachhaltiges und umweltbewusstes Reisen.

48 Zimmer in vier unterschiedlichen Kategorien, mit moderner isländischer Einrichtung, isländischen Bio-Pflegeprodukten und Originalkunstwerken des renommierten lokalen Künstlers Páll Guðmundsson, versprechen Ruhe und Entspannung. Vier Zimmer sind barrierefrei konzipiert. Exklusiven Komfort bietet die 45 m2 große Suite mit privater Sonnenterrasse, Whirlpool und begehbarer Regendusche. Zwei Außen- und Whirlpools sowie eine Wasserrutsche sorgen für Wohlfühlerlebnisse inmitten unberührter Natur.

Zwei Restaurants, mit vier Speisesälen, verköstigen Besucher mit isländischen Spezialitäten und sorgen für saisonale Geschmackserlebnisse. Im gemütlichen Restaurant Húsafell Bistro werden Hotelgäste mit einem regionalen Mittagsbuffet verwöhnt, Selbstversorgern und Individualisten steht ein hoteleigener Minimarkt zur Verfügung. Mit durchschnittlich drei Aurora-Sichtungen pro Woche ist das Húsafell Resort ein ausgezeichnetes Nordlichtrevier, denn die hohen schneebedeckten Kuppeln des nahe gelegenen Langjökull-Gletschers sorgen für perfekte Wetterbedingungen.

Eine atemberaubende Wanderung durch die isländische Wildnis, mit anschließendem entspannten Bad in einem geothermischen Pool – die Húsafell Canyon Bäder sind genau das Richtige, um die Faszination Islands zu genießen. Direkt vor dem Hotel befinden sich die Lindin- Geothermiebäder. Ihr außergewöhnliches Hangdesign mit unterschiedlichen Pools garantiert einzigartige Badeerlebnisse.

Das Resort gilt als perfekter Ausgangspunkt für spektakuläre Wanderwege durch dichte Wälder, Wasserfälle, Gletscher, schroffe Lavafelder, kristallklare Quellen, Wildblumenwiesen und zu historischen Ruinen. 25 Minuten entfernt befindet sich ein erstklassiger Wellnesskomplex mit zwei Saunen, einem Ruhebereich und fünf Naturbädern im Freien, die von Europas höchster heißer Quelle, Deildartunguhver, gespeist werden. Víðgelmir, die größte Lavahöhle der Welt im Lavafeld Hallmundarhraun, nur wenige Minuten von Húsafell entfernt und seit 1993 unter Naturschutz, sorgt mit knapp 1600 Metern Höhe, ihren schillernden Farben und Lavaformationen für ein unvergessliches Erlebnis.

Aufregende Rundreisen zum Golden Circle, Silver Circle oder in die nördlichste Hauptstadt der Welt, nach Reykjavík, zählen zu weiteren beliebten Ausflugszielen. Unter der Mitternachtssonne können Golfbegeisterte ihr Handicap auf dem GEO zertifizierten und nachhaltigen 9-Loch-Golfplatz verbessern und eine der außer- gewöhnlichsten Golfpartien ihres Lebens spielen.

Abenteuer, Erholung und Entspannung inmitten unberührter Natur – das Hotel Húsafell**** glänzt durch modernen Luxus und rauer Wildnis!

Alle weiteren Infos unter www.husafell.com

Bilder: @Hotel Húsafel

Quelle PR-Pressereisen OG

Dax startet leicht im Minus – Euroraum-Inflationsdaten erwartet

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Montag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der Dax mit rund 16.460 Punkten berechnet, was einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem Handelsschluss am Freitag entspricht.

An der Spitze der Kursliste standen die Aktien von Bayer, Qiagen und RWE entgegen dem Trend im Plus. Am Ende rangierten die Papiere der Hannover Rück, der Deutschen Börse und von Zalando. Im Laufe des Vormittags werden die Anleger unter anderem nach Luxemburg blicken, wo das EU-Statistikamt Eurostat Inflationsdaten für den Monat Juli veröffentlicht. Die meisten Experten erwarten, dass die Teuerungsrate sich weiter abschwächt.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1025 US-Dollar (+0,07 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9070 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 84,85 US-Dollar. Das waren 14 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

EU droht Putschisten in Niger

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Putsch-Erklärung im nigrischen Fernsehen (Archiv), RTN, über dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Militärputsch in Niger hat die EU die Putschisten erneut zur Rückgabe der Macht aufgefordert und zugleich eine Drohung ausgesprochen. „Wir machen die Putschisten für alle Angriffe auf Zivilisten und diplomatisches Personal oder Einrichtungen verantwortlich“, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Montag.

Man unterstütze auch alle Maßnahmen, die von der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) als Reaktion auf den Staatsstreich ergriffen wurden. Die Ecowas hatte zuletzt unter anderem mit dem „Einsatz von Gewalt“ gedroht. Borrell widersprach unterdessen jedem Vorwurf einer „ausländischen Einmischung“ in Niger: „Es ist wichtig, dass der Wille des nigrischen Volkes, wie er in den Wahlen zum Ausdruck kommt, respektiert wird“, sagte er. Der von den Putschisten festgesetzte Präsident Mohamed Bazoum müsse freigelassen werden.

Er bleibe „das einzige Staatsoberhaupt Nigers“, so Borrell. Jede andere Autorität außer seiner eigenen könne nicht anerkannt werden. „Er muss unverzüglich und bedingungslos die Freiheit und die volle Ausübung seiner hohen Ämter wiedererlangen.“ Ähnlich äußerte sich am Montag auch EU-Ratspräsident Charles Michel: Bei einem erneuten Telefonat am Sonntagabend mit Bazoum habe er die „uneingeschränkte Unterstützung der EU für die verfassungsmäßigen und legitimen Institutionen Nigers bekräftigt“. Zudem sagte Michel seine volle Unterstützung für „regionale Initiativen zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung“ zu.

Im Rahmen des Militärputsches in Niger hatten Soldaten der Präsidialgarde am vergangenen Mittwoch den Zugang des Präsidentenpalastes in Niamey gesperrt und Bazoum festgesetzt. Der Chef der Präsidentengarde in Niger, General Omar Tchiani, ernannte sich später selbst zum neuen Machthaber. Die Verfassung des westafrikanischen Landes wurde außer Kraft gesetzt und alle verfassungsmäßigen Institutionen aufgelöst.


Foto: Putsch-Erklärung im nigrischen Fernsehen (Archiv), RTN, über dts Nachrichtenagentur

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Flick will für Heim-EM "Kernmannschaft" bilden

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DFB-Zentrale (Archiv), über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Bundestrainer Hansi Flick hat eingeräumt, dass die deutsche Nationalmannschaft derzeit nicht in der Weltspitze ist. „Wenn man die Ergebnisse sieht, und damit meine ich nicht nur die letzten im Juni, sondern auch die bei den zurückliegenden drei Turnieren, dann müssen wir ehrlich sein: In Summe ist es im Moment einfach zu wenig“, sagte Flick dem „Kicker“ (Montagsausgabe).

Und dennoch sei er überzeugt davon, dass man genug Qualität habe, um eine „erfolgreiche EM“ zu spielen. Dafür werde man jetzt eine „Kernmannschaft“ bilden: „Eine Mannschaft, in der jeder seine Rolle kennt, seine Aufgaben – und diese annimmt.“ Für ihn sei klar: „Wir haben die Spieler, wir haben das Know-how und wir haben genügend Zeit“, so Flick. Ab wann genau er von einer „erfolgreichen EM“ sprechen würde, ließ der Bundestrainer offen: „Es bringt nichts, jetzt öffentlich eine Vorgabe zu machen, aber klar ist: Es geht um die Art und Weise und darum, dass wir die Leute begeistern.“

Und natürlich könne man als Gastgeber auch nicht sagen, nur die Gruppenphase überstehen zu wollen. „Es geht darum, wieder ein Selbstverständnis zu entwickeln“, fügte Flick hinzu. „Ich habe keinen Bock mehr darauf, Spiele zu verlieren. Es kotzt mich an. Ich will gewinnen.“


Foto: DFB-Zentrale (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Rechnungshof beklagt mangelnde Erfolgskontrolle bei Ausgaben

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Bundesrechnungshof (Archiv), über dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesrechnungshof (BRH) wirft der Bundesregierung schwere Verstöße gegen das Haushaltsrecht vor. Entgegen den Vorgaben kontrollierten die Ministerien und Behörden nicht ausreichend, ob ihre vergebenen Mittel die gewünschten Ziele erreichten, schreibt der BRH in einem bisher unveröffentlichten Bericht, aus dem der „Spiegel“ zitiert.

Der BRH untersuchte dafür Investitionen des Bundes und bemängelte etwa Infrastruktur-Projekte im Bereich Verkehr. Das Ministerium könne nicht angeben, ob es „den angestrebten Mehrwert für die Gesellschaft erreichen konnte“. Im Hochbau hätten sich die Behörden darauf beschränkt, Qualität, Ausgaben und Fristen von Bauprojekten zu überprüfen. Den Betrieb und langfristigen Erfolg aber untersuchte offenbar niemand mehr.

Scharf urteilten die Prüfer auch über 264 Veränderungen in der Organisation von Behörden. Bei 87 Prozent der Vorhaben wurde nicht kontrolliert, ob die Maßnahmen auch funktionierten. Dem Bericht ist Irritation darüber anzumerken, wie die Stellen ihr Versagen rechtfertigten: Einige verwiesen auf „fehlende fachliche Kompetenzen“, andere darauf, dass der Kontrolle nur geringe Bedeutung beigemessen werde. Gesine Lötzsch, Chefhaushälterin der Linksfraktion, kritisiert die mangelnde Lernfähigkeit: Kürzlich habe das Wirtschaftsministerium vorgeschlagen, die Mitsprache des Haushaltsausschusses bei Rüstungsausgaben zu beschränken.

Dort aber sei die mangelnde Kontrolle besonders offensichtlich. „Wenn man keine Erfolge hat, will man nur ungern kontrolliert werden“, sagte Lötzsch.


Foto: Bundesrechnungshof (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Polizeigewerkschaften fordern Grenzkontrollen innerhalb der EU

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Grenze Deutschland - Tschechien in der Sächsischen Schweiz (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Druck auf Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) steigt, die deutschen Grenzen Richtung Polen und Tschechien besser gegen illegale Migration abzusichern. Die Vertreter der Bundespolizei in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) forderten Faeser auf, baldmöglichst auf EU-Ebene in der Sache aktiv zu werden.

Durch eine sogenannte Notifizierung von Grenzkontrollen an der polnischen und tschechischen Grenze solle die Voraussetzung geschaffen werden, flexibel zu agieren. „Es ist dringend notwendig, endlich den rechtlichen Status der Bundespolizei an den Grenzen zu Polen und Tschechien zu ändern“, sagte der Vorsitzende des GdP-Bezirks Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der „Welt“ (Montagausgabe). Noch weigere sich Faeser, die für diese Änderung notwendige Notifikation in Brüssel zu hinterlegen. „Daher dürfen die Bundespolizisten bei illegalen Übertritten im Osten niemand zurückweisen, anders als in Bayern.“

Bei einem Treffen mit Faeser Mitte August wolle seine Gewerkschaft erneut auf eine rasche Notifizierung dringen, so Roßkopf. Gemeint ist damit eine Anmeldung von temporären innereuropäischen Grenzkontrollen, die Brüssel genehmigen muss. Seit 2016 sind fünf Grenzübertritte zwischen Österreich und Bayern notifiziert. Dort wurden stationäre Kontrollposten eingerichtet.

Feste Kontrollen will Faeser aber Richtung Polen und Tschechien nicht einrichten. Das sei aber nach einer Notifizierung auch nicht zwangsläufig nötig, so Roßkopf. „Das Beispiel Frankreich zeigt, dass ein Land sämtliche Grenzübergänge auflisten und notifizieren kann.“ Anfang Mai hatte Frankreich, befristet zunächst auf ein halbes Jahr, für sämtliche Grenzen und auch den Luftraum die Wiedereinführung von Binnengrenzkontrollen in Brüssel beantragt.

„Nach erfolgter Notifizierung kann flexibel und je nach Lage entschieden werden, ob auf feste Kontrollposten oder Schleierfahnder eingesetzt wird“, so Roßkopf. Auch letztere hätten dann aber die rechtliche Befugnis zur Zurückweisung, was derzeit an der Grenze zu den beiden osteuropäischen Ländern noch nicht der Fall sei. Heiko Teggatz, Vorsitzender der DPolG-Bundespolizeigewerkschaft, erhofft sich durch den Schritt eine Ausweitung der rechtlichen Befugnisse der Beamten. „Das löst eine abschreckende Kettenreaktion aus, und das soll es auch. Dadurch würde beispielsweise Tschechien signalisiert, seine Grenzen Richtung Ungarn und Slowakei besser zu schützen. Denn wer an der deutsch-tschechischen Grenze ankommt, hat womöglich schon vier EU-Staaten durchreist, ohne Asyl zu beantragen. Das heißt für mich als Praktiker: Irgendwas funktioniert hier in Schengen nicht richtig.“

Im vergangenen Jahr sei es an der bayerisch-österreichischen Grenze gelungen, 15.000 Personen zurückzuweisen.


Foto: Grenze Deutschland – Tschechien in der Sächsischen Schweiz (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Kein Anstieg der Kriminalität durch 49-Euro-Ticket

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Zwei Polizisten im Zug (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Drei Monate nach Einführung des Deutschlandtickets haben sich Befürchtungen nicht bestätigt, dass durch mehr Fahrgäste die Kriminalität in Bussen und Bahnen ansteigen wird. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, sagte der „Rheinischen Post“ (Montag): „Die Kriminalitätsrate und die Dinge, für die die Polizei und DB-Sicherheit gerufen werden müssen, sind nicht stark gestiegen.“

Roßkopf ergänzte: „Wir sind mit der Lage eigentlich sehr zufrieden.“ Nach drei Monaten könne man eine weitgehend positive Bilanz ziehen. Man dürfe zudem nicht vergessen, dass das Deutschlandticket vor allem von Berufspendlern und vermehrt älteren Menschen genutzt werde, „die tatsächlich mehr Bahn fahren, um Ausflüge zu machen“, sagte Roßkopf.


Foto: Zwei Polizisten im Zug (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Waldbesitzer fordern mehr Hilfen wegen extremer Wetterlagen

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Holzstämme (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der Zunahme von extremen Wetterlagen fordern die deutschen Waldbesitzer mehr Hilfen von der Bundesregierung. Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Waldeigentümer (AGDW), Andreas Bitter, sagte der „Rheinischen Post“ (Montag), bislang hätten zur Bewältigung von Extremwetterereignissen in den vergangenen drei Jahren insgesamt 800 Millionen Euro Sondermittel zur Verfügung gestanden.

„Im Haushaltsentwurf der Bundesregierung für das Jahr 2024 findet sich dafür kein Cent mehr. Das darf nicht sein. Die Ampel muss sich besinnen.“ Bitter ergänzte: „Wir brauchen zusätzliche Gelder für Wiederaufforstung und Waldumbau.“

Die Probleme seien angesichts der weiter zunehmenden Schadensflächen noch dringlicher geworden. „Unsere Forderung ist, dass mindestens 100 Millionen Euro im nächsten Jahr an Sondermitteln zur Verfügung gestellt werden.“ Zugleich warnte der Präsident vor einer Zunahme von Waldbränden in Deutschland. „Die Hitzeperioden werden länger werden. Deswegen müssen wir verstärkt für geeignete Bekämpfungsmöglichkeiten sorgen“, sagte Bitter.


Foto: Holzstämme (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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