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Tourismusregion Nordsee steigt auf digitales Parken um

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peter park

Das Nordseebad Varel-Dangast lässt auf den Parkplätzen am Weltnaturerbeportal Dangast mit 200 Parkplätzen, Auf der Gast mit 150 Parkplätzen und Am Alten Deich mit 50 Parkplätzen das digitale Parkraumsystem des Münchner Unternehmens Peter Park System GmbH installieren. 

„Peter Park hat für uns eine Gesamtlösung konzipiert und stellt das gesamte  digitale Parkraumsystem von der Software bis hin zu den Automaten und Scannern. Wir haben uns für den Marktführer im Bereich digitale Parkraumverwaltung, aufgrund der umfangreichen Beratung, der maßgeschneiderten Lösung  und der schnellen und unkomplizierten Installation entschieden. Wir befinden uns hier im Naherholungsgebiet und wünschen uns daher für unsere Gäste das bequemste und kundenfreundlichste Parkerlebnis, das der Markt bietet.“, erklärt Johann Taddigs vom Eigenbetrieb Tourismus und Bäder der Stadt Varel. 

Bisher sahen sich Tourismusbetriebe bei ihrer Parkraumbewirtschaftung, hohen Wartungskosten, Stau an der Parkschranke bei hoher Besucherfrequenz in der Hauptsaison, Falschparkern, Parkverstößen und einem anfälligen System, das viel Zeitaufwand verlangt, gegenüber. Mit dem schrankenlosen System von Peter Park fallen diese Probleme weg.

Die digitale Verwaltung von Parkflächen und Parkverstößen reduziert Aufwand und Kosten für den Betreiber. Geringe Anschaffungs- und Instandhaltungskosten erhöhen die Effizienz,  Wirtschaftlichkeit und Profitabilität dank Automatisierung der Prozesse. 

Ein zusätzlicher Grund des Betreibers, auf das digitale Parkraumsystem umzusteigen, lag im Nachhaltigkeitsgedanken der Systemlösung: Durch den Verzicht auf Schranken werden verschleißanfällige Bauteile reduziert, Papier eingespart und Müll vermieden. Zudem führt das schrankenlose System zur Vermeidung von Rückstau zu Stoßzeiten und unterstützt somit die Reduktion des CO2 Ausstoßes in der Region.

Der Trend zur Digitalisierung von Parkflächen touristischer Betriebe gewinnt aufgrund der Vorteile im Bereich der Wirtschaftlichkeit, Prozesseffizienz und hohen Nutzerfreundlichkeit rasant an Fahrt.  Ein wichtiger Grund für den Eigenbetrieb Tourismus und Bäder der Stadt Varel, sich für das schrankenlose System des Münchner Unternehmens zu entscheiden, lag in dessen Expertise in genau diesem Bereich.  Auf bisher über 130 Flächen, darunter an zahlreichen Strandbädern, Badeseen und Bergbahn-Parkplätzen, als auch im Parkhaus des Haerder Centers in Lübecks Altstadtkern, installierte das Unternehmen bereits sein digitales Parksystem. Aufgrund ihres großen Erfahrungsschatzes im Tourismusbereich ist die Firma auf stark frequentierten Flächen mit individuellen und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten bestens eingestellt. 

„Als viel besuchter Urlaubsort fühlen wir uns unseren Gästen gegenüber verpflichtet, den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich zu gestalten – dazu gehört auch ein bequemes und nahtloses Parkerlebnis. Besonders zu Stoßzeiten wollen wir mit dem digitalen Parksystem für einen effektiven und reibungslosen Verkehrsfluss ohne Stau und lange Warteschlangen am Automaten sorgen“ so Johann Taddigs vom Eigenbetrieb Tourismus und Bäder der Stadt Varel. 

„Unser System trägt nachweislich dazu bei, die Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Tourismusbetrieben, als auch den gesamten Aufenthalt der Gäste angenehmer zu gestalten. Wir freuen uns über die Vorreiterrolle in der Digitalisierung, die, das Nordseebad Varel-Dangast hiermit eingenommen hat, und es darin zu unterstützen, seinen Gästen ein effizientes und nachhaltiges Parkerlebnis zu ermöglichen“ erklärt Maximilian Schlereth, CEO der Peter Park System GmbH.

Bild Parkplatz in Varel-Dangast (c) Eigenbetrieb Tourismus und Bäder der Stadt Varel

Quelle Peter Park System GmbH

Verkauf der Zukunft – bedeutet den eigenen Standpunkt zu verlassen

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Erfolgreich verkaufen bedeutet, den eigenen Standpunkt zu verlassen

Etwas kaufen ist mehr als ein Bedürfnis zu befriedigen – zumindest außerhalb des Supermarktes. Eine Erkenntnis, die sich immer mehr durchsetzt. Verkäufer mussten schon immer gute Berater und verständnisvolle Fragesteller sein. Doch das reicht im Grunde nicht mehr aus. Unternehmen und Handel haben gelernt. Empathie und Intuition sind elementar wichtig, aber bei weitem nicht mehr ausreichend, um sich auf dem Markt zu unterscheiden. Wer heute zu den Top-Verkäufern zählen möchte, muss spüren, was der Kunde denkt. Ohne Psychologie funktioniert Verkaufen auf einem bestimmten Level nicht mehr.

Fragen stellen – wertschätzend kommunizieren

Fragen stellen, wertschätzend kommunizieren, intuitiv auf der emotionalen und rationalen Ebene den Käufer erreichen und das Verkaufsgespräch führen – all das ist die Pflicht. Die Kür ist, den Kunden komplett zu spiegeln, in seine Gedankenwelt und seine Bedürfnisse, in seine Probleme und gewünschten Lösungen und somit sein Weltbild einzutauchen. Es ist immer mehr notwendig, den eigenen Standpunkt zu verlassen und sich in den Kunden hineinzuversetzen. 

Das veränderte Kaufverhalten bedeutet: „Der Ego-Trip hat ausgedient. Das Weltbild und die Wahrnehmung des Kunden entscheiden, nicht die Fakteneinschätzung des Verkäufers“ Ulrike Knauer

Es geht darum, das Produkt und die Umwelt durch die Augen des Kunden zu sehen und „mit dem Bauch des Kunden zu fühlen“. Dies vor allem, weil 90 Prozent aller Kaufentscheidungen emotional getroffen werden. Erst im Nachhinein werden dann die emotionalen Kaufentscheidungen rational gerechtfertigt. So funktioniert der Mensch nun mal. Das zeigen auch die Ergebnisse der Hirnforschung.

Ähnlich wie bei einem Rechner lässt sich die Denkleistung eines Menschen messen. Das Unterbewusstsein arbeitet dabei mit rund 20.000 Gigabit, das Bewusstsein, also die Ratio, hingegen nur etwa mit 200 Bit. Ein verschwindend geringer Anteil. Da zählen Produktfakten dann nur wenig.

Oft werde versucht, mittels vermeintlich objektiver Ausschreibungskriterien oder definierter Produktanforderungen bis hin zu konkreten Kennzahlen dieses emotionale Element auszublenden. Doch schon bei der Entwicklung der Ausschreibungskriterien spiele das Unterbewusstsein mit. Der Wunschgewinner steht meist schon fest, zumindest in der geistigen Vorstellung.

Nicht die Produkteigenschaften erklären  

Wer dies als Top-Verkäufer beherzigt, erklärt nicht irgendwelche Produkteigenschaften oder Fakten und lässt dann den Käufer mit deren Interpretation allein, sondern wird vielmehr aus dessen Sicht verdeutlichen, wo konkret der Wert und der Nutzen für ihn persönlich liegen. Die Daten, Zahlen und Fakten beweisen erst im zweiten Schritt den emotional verdeutlichten Wert. Wer im Vertrieb so an den Kunden herangeht und das notwenige psychologische Wissen und Fingerspitzengefühl für die Wahrnehmung des Käufers habe, wird seine Abschlussquote deutlich erhöhen.

Das klassische Verkaufs-Kommunikationstraining springt deswegen oft zu kurz. Abschlusstechniken, Fragetechniken, Einwandbehandlung – das hat man schon tausendfach gehört. 

Nötig ist doch eine neue Dimension in der Kommunikationskultur von Verkäufern: der bedingungslose Perspektivenwechsel, das Fühlen, was der Kunde denkt – und das schon zu Beginn des Verkaufsgespräches.  

Quelle Ulrike Knauer – Vortrag, Training, Consulting

Bezahlen in Österreich wird digitaler – Mehrheit der österreichischen Konsument:innen ist aber noch nicht überzeugt

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Das Smartphone als mobile Geldbörse: Bezahlen mit Google, WhatsApp, Instagram oder TikTok für mehr als ein Drittel (39%) der Österreicher:innen bereits vorstellbar

Mit dem Abflauen der Corona-Pandemie, in der bargeldlose Zahlungen Hochkonjunktur hatten, zeigt sich: Die Rückkehr zum Bargeld bleibt aus. Zwar bezahlen aktuell 47% der Österreicher:innen am liebsten mit Bargeld – allerdings lag der Wert vor vier Jahren noch bei 61%. Gleichzeitig nimmt die Präferenz für alternative und mobile Bezahlmöglichkeiten sowie Open Banking-Angebote in Österreich zu, wie aus der neuen „Payments and Open Banking Survey” von Strategy&, der Strategieberatung von PwC, hervorgeht. 12% der Österreicher:innen nutzen inzwischen bevorzugt Wallet- oder App-basierte Bezahllösungen wie Klarna, ApplePay oder PayPal – fast doppelt so viele wie noch 2020. Das beliebteste bargeldlose Zahlungsmittel bleibt die klassische Debitkarte (27%).

Der europaweite Trend zu Bargeldalternativen verfestigt sich damit auch in Österreich. Mittlerweile gehen 16% der Österreicher:innen regelmäßig zum Einkaufen ganz ohne Geldbörse aus dem Haus – in Europa sind es 21%. Weitere 18% der Österreicher:innen – und 15% der Europäer:innen – verlassen sich zumindest hin und wieder allein auf mobile Bezahldienste.

Die App wird zum Erfolgsfaktor

Der Wettbewerb um Kund:innen zwischen traditionellen Banken und FinTechs beschleunigt sich – denn deren Apps sind oft schneller und funktionaler, was sich in den Nutzungszahlen widerspiegelt. In den USA stammen vier der fünf am häufigsten heruntergeladenen kostenlosen Finanzapps bereits von FinTechs. In Polen und Großbritannien sind es zwei, in Deutschland eine. Unter den europäischen Befragten könnten sich 44% vorstellen, ein Konto bei sogenannten Non-Banks zu eröffnen, in Österreich sind es immerhin schon 39%. Unter Non-Banks fallen neben Anbietern wie PayPal, Apple oder Google auch WhatsApp, Instagram oder TikTok. Bei den jüngeren europäischen Befragten unter 35 Jahren liegt die Bereitschaft mit 51% noch höher.

„Unsere Analyse zeigt, dass sich fast jede:r zweite Europäer:in vorstellen kann, alternative Dienste von FinTechs oder Social-Media-Plattformen für Finanzgeschäfte zu nutzen. Das sollte traditionellen Banken Anlass genug sein, ihr digitales Angebot noch besser auf die Anforderungen von Kund:innen zuzuschneiden. Denn es kommt heute nicht mehr so sehr auf ein möglichst engmaschiges Netz von Filialen und Geldautomaten an, sondern vor allem auch darauf, eine gute App zu entwickeln. Hier sind FinTechs den Banken häufig schon einen Schritt voraus“, erläutert Andreas Pratz, Co-Autor der Studie und Partner bei Strategy& Deutschland.

Open Banking wird breiter gedacht

Im Vergleich zu FinTechs genießen Banken unter den europäischen Befragten noch einen Vertrauensvorschuss: Im Austausch für persönliche Vorteile wie Rabatte würden 20% der Kund:innen ihre Daten am ehesten Banken anvertrauen – in Österreich sind es sogar 26%. An FinTechs dagegen würden nur 5% aller Europäer:innen – und 6% der Österreicher:innen – ihre Daten weitergeben.

Am Beispiel von immer beliebteren „Buy Now Pay Later“-Angeboten – also der Möglichkeit zum Aufschieben der Bezahlung beim Einkaufen – zeigt sich allerdings, dass Open Banking-Elemente wie die Verifizierung der Identität oder der Blick ins Konto heute schon von zahreichen Konsument:innen genutzt werden. Mehr als ein Drittel der europäischen Befragten versucht beim Online-Shopping, die Bezahlung mittels BNPL aufzuschieben – in Österreich sind es 36%.

„Die Nutzung der vielfältigen Möglichkeiten, die Open Banking bieten kann, ist bislang noch vor allem auf Kontoinformationsdienste zur Analyse von Kund:innen- und Kontodaten begrenzt. Um das Potential von Open Banking besser auszuschöpfen, sollten Anbieter neue Anwendungsfälle über Kontoinformationen hinaus schaffen, wie etwa Zahlungsauslösung, Kreditangebote oder für Marketingzwecke. Neben privaten Konsument:innen sollten auch Anwendungsfälle für Geschäftskunden wie kleine und mittelständische Unternehmen gezielt mit Open Banking-Angeboten in den Blick genommen werden. Dies gilt insbesondere, da die EU Open Banking mit gezielten regulatorischen Initiativen weiter ausbauen möchte“, kommentiert Hendrik Bremer, Partner bei Strategy& Österreich. 

Bild ANDREAS PRATZ Co-Autor der Studie & Partner bei Strategy& Deutschland Copyright: Strategy&

Quelle Ketchum GmbH

Fiete sorgt für Gesundheits-Sicherheit beim Shoppen

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Patrick Bach

Roboter-Möwe verteilt Hand-Desinfektion in der Europa Passage Hamburg

Zielgerichtet, wie die frechsten Möwen im Hamburger Hafen die Fischbrötchen der Tourist*innen anfliegen, steuert Fiete die Besucher*innen in der Europa Passage Hamburg an: „Moin! Herzlich willkommen! Flossen schon gesäubert?“ Fiete ist eine Roboter-Möwe, die im Einkaufszentrum zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt ab sofort auf Wunsch eine Portion Hand-Desinfektion verteilt. Ein Service mit Fun- und Gesundheits-Faktor.

Fernseh-Liebling Patrick Bach stellte den freundlichen Roboter-Service vor. Der gebürtige Hamburger Jung avancierte Dank seiner Hauptrollen in ‚Silas‘ und ‚Jack Holborn‘ bereits in den 80er-Jahren zum Kinder- und Serienstar. Seither ist der Schauspieler aus dem deutschen Fernsehen nicht wegdenken. Ob im ‚Traumschiff‘, bei ‚Klinik unter Palmen‘, in Serien wie ‚Nicht von schlechten Eltern‘ oder ‚Die Wache‘ – das Publikum schaltet gern ein, wenn Patrick Bach zu sehen ist. Ebenso, wenn seine Stimme zu hören ist. Seit inzwischen 20 Jahren ist er auch als Hörspiel- und Synchronsprecher gefragt. Selbst in internationalen Produktionen. So spricht Patrick Bach in der ‚Herr der Ringe‘-Trilogie den Sam und in der beliebten Kinderfernsehserie ‚Paw Patrol‘ den Chaz.

„Unser Fiete sieht ganz bewusst wie eine lustige Zeichentrick-Möwe aus. Fiete soll Spaß machen“, sagt Centermanager Jörg Harengerd.

„Damit ihn unsere Besucher*innen schnell in ihre Herzen schließen, haben wir ihm für den Start einen sympathischen Freund gesucht. Daher freuen wir uns sehr, dass Patrick Bach, der generationsübergreifend begeistert, die erste Runde mit Fiete in unserer Shopping Mall drehte.“ Der vollkommen eigenständig agierende Service-Roboter fährt mit ca. 1 km/h durch die Ladenstraßen der Shopping Mall mit ihren 120 Stores und großer Gastronomievielfalt.

Nach einer Hand-Desinfektion bleibt die Roboter-Möwe auch für ein Selfie stehen. Hersteller ist das dänische Unternehmen Autonomous Units, welches sich auf innovative technologische Lösungen für hohe Hygiene- Anforderungen spezialisiert hat. „Jetzt im Herbst und Winter, wo neben Corona-Viren auch wieder vermehrt Erkältungs- und Grippe-Erreger unsere Gesundheit beeinträchtigen, versuchen wir ein sicheres und sauberes Shopping-Erlebnis zu ermöglichen“, so Centermanager Jörg Harengerd. „Zum Schutz unserer Kund*innen und Einzelhändler*innen.“

Als erstes Einkaufszentrum in Deutschland investierte die Europa Passage Hamburg bereits im April 2020, zu Beginn des ersten Pandemie-Jahres, in neuartige Desinfektionstechnologien. Durch Investitionen in Höhe von 100.000 Euro wurden öffentliche Oberflächen und Rolltreppen keimfrei gemacht.

Bild: Patrick Bach, Schauspieler & Synchronsprecher Copyright: Robin Lösch für Europa Passage Passage Hamburg

Quelle SOCIETY RELATIONS & Communications

Erster Wertpapier-Token auf Musikrechte

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360x music Jan Denecke Fotograf Benjamin Held

360X Music gibt in Kooperation mit der GEMA den weltweit ersten regulierten Wertpapier-Token für Lizenzvergütungen aus Musik-Autorenrechten heraus

Die 360X Music AG als Muttergesellschaft der twelve x twelve begibt in Zusammenarbeit mit der GEMA den ersten Wertpapier-Token für Lizenzvergütungen von Musikautoren. Wertpapier-Token sind digitale Vermögenswerte, die den geltenden Regularien für Wertpapiere entsprechen. Investoren erhalten so erstmals die Möglichkeit, in Lizenzvergütungen aus Musikwerken zu investieren und sich somit indirekt an Musikrechten zu beteiligen.

Der sichere Handel der Token wird über 360X ermöglicht. Als BaFin-regulierter Marktplatz bietet 360X eine digitale Plattform für alternative Anlageklassen wie Musik, Kunst oder Immobilien. Die nun erstmals emittierten Wertpapier-Token beinhalten von der GEMA vereinnahmte Lizenzvergütungen des Filmmusikkomponisten Hans Günter Wagener. Seit über 30 Jahren ist Hans Günter Wagener einer der erfolgreichsten Filmkomponisten in Deutschland und feste Größe im deutschen Fernsehgeschäft (u.a. auslandsjournal, Das Traumschiff, heute, Terra X).

Die 360X Music AG ist Teil der 360X Music Gruppe, zu der auch die twelve x twelve gehört – eine Blockchain-getriebene Community-Plattform für WEB3-Kampagnen und Metaverse, auf der Musik in NFT-Formate gewandelt werden. twelve x twelve hat sich in den vergangenen eineinhalb Jahren im Europäischen Markt etabliert, erfolgreiche WEB3-Kampagnen für Künstler*innen wie Haftbefehl, Till Lindemann, Genetikk oder für Die drei ??? durchgeführt und arbeitet hierfür unter anderem mit der GEMA, Innervisions und AON Records zusammen.

Indem Deutschlands größte Verwertungsgesellschaft GEMA und die 360X Music Gruppe ihre Partnerschaft ausbauen und einen regulierten Wertpapier-Token für Lizenzvergütungen von Musikautoren herausbringen, ermöglichen sie allen Beteiligten der Musikindustrie alternative und neue Finanzierungsmodelle, ohne dass die Rechteinhaber*innen die Kontrolle über ihre Rechte verlieren. Somit sollen zukünftig Musikrechte als alternative und interessante Anlageklasse für Investor*innen erschlossen werden.

Als Primär- sowie Sekundärmarkt bietet 360X hier eine regulierte Plattform für die auf der Blockchain basierenden Wertpapier-Token. Mit Instant Settlement (sofortige Wertstellung und Übertragung), Bezahlung in Euro und angebundener, regulierter Verwahrstelle ist die Plattform Vorreiter in Technologie und Sicherheit.

Jan Denecke, CEO der 360X Music AG: „Mit der 360X Music und unserer Tochtergesellschaft twelve x twelve ermöglichen wir der Musikindustrie den Zugang zu neuen Märkten im WEB3 und dessen enormen Möglichkeiten. Wir sind stolz, heute bekanntgeben zu können, dass uns ein wichtiges Etappenziel auf unserem Weg, die Zukunft der Musik im WEB3 mitzugestalten, gelungen ist.

Gemeinsam mit unseren starken Partnern GEMA und 360X haben wir den weltweit ersten regulierten Wertpapier-Token für Lizenzvergütungen aus Musikrechten herausgegeben. Investoren können zukünftig direkt in Artists, Autor*innen oder Verlage investieren und nun auch selbst Anteil an deren Erfolg haben. Unser Ziel ist es, dass auch Fans neben Investoren zukünftig sicher in Musik investieren können, die sie lieben. So können sie am Erfolg von ihren Künstler*innen partizipieren.”

Dazu Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA: „Moderne digitale Technologien wie Wertpapier-Token bieten Rechteinhabern und Musikschaffenden attraktive Möglichkeiten, ihre Urheberrechte durchzusetzen und neue Finanzierungsquellen zu erschließen. Die GEMA als Interessenvertreterin ihrer Mitglieder unterstützt die Entwicklung dieser innovativen Technologie. Wertpapier-Token haben das Potenzial, den Musikmarkt von Grund auf zu verändern.

Der erste, von der GEMA und der 360X Music gemeinsam herausgegebene Token für die Musikindustrie ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg, die wirtschaftliche Lage von Textdichtern, Komponist*innen und Verlagen zu verbessern und ihnen weiterhin die Hoheit über ihre Rechte zu gewährleisten.“

Carlo Kölzer, CEO 360X AG: „Die letzten Monate haben uns deutlich gezeigt, wie wichtig regulierte und damit verlässliche Marktplätze sind. Als erster BaFin-regulierter Primär- und Sekundärmarkt für Wertpapier-Token setzt 360X einen neuen Standard für Investments in alternative Vermögenswerte. Mit Musik, aber auch Kunst und Immobilien, ermöglichen wir einzigartigen Zugang zu attraktiven Anlageklassen. Wir sind stolz, unseren Kund*innen diese Premiere auf 360X anbieten zu können und künftig weitere Investments sowie auch einen Sekundärhandel zu ermöglichen.“

Bild Jan Denecke Fotograf Benjamin Held

Quelle 360X Music AG

PINKTUM bezieht im Hamburger Geesthof neues Filmstudio, Büroräume und Eventflächen

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pinktum

2022 hat PINKTUM rund 40 neue Arbeitsplätze in Hamburg und circa 20 weitere in München geschaffen

PINKTUM, einer der führenden Anbieter für die Digitalisierung der betrieblichen Weiterbildung durch E-Trainings, hat im historischen Hamburger Geesthof zwei Etagen in Betrieb genommen. Damit mehr als versechsfacht der in München und Hamburg sitzende E-Training-Anbieter die Fläche seines Standorts in der Hansestadt auf zunächst 1.900 qm. PINKTUM verfügt ab sofort über ein eigenes 360 qm großes Produktionsstudio, moderne Büroräumlichkeiten sowie eine außergewöhnliche Eventfläche, die in einem ehemaligen U-Bahntunnel liegt.

Ebenfalls in den Geesthof eingezogen ist das Schwesterunternehmen Compenyon im Hofgeschoss auf rund 240 qm inklusive eigenem Filmstudio für sogenannte Microlearnings. 

Joachim Pawlik, CEO PINKTUM: „E-Learning ist ein extrem dynamisch wachsender Markt, daher ist der schnelle Ausbau unserer Kapazitäten zentral. Der Umzug in den Geesthof zahlt konsequent auf unsere Wachstumsstrategie ein. Seit 2021 ist PINKTUM dynamisch gewachsen. Bis Jahresende 2022 wird der PINKTUM-Personalstamm auf rund 120 Mitarbeitende ansteigen. Im kommenden Jahr plant PINKTUM die Zahl der Mitarbeitenden auf fast 200 zu erhöhen. Nach Abschluss der Gebäudesanierung werden auch zusätzliche Bereiche der PAWLIK Group, zu der PINKTUM gehört, weitere Flächen im Hamburger Geesthof beziehen.“

Philipp Mehrtens, CSO PINKTUM: „Mit der neuen Studiofläche gewinnen wir eine eigene erstklassige Produktionsstätte für den hohen Anspruch an unsere E-Trainings. Der Umzug ist damit der nächste große Transformationsschritt für PINKTUM, um seine nationale sowie internationale Position auf dem E⁠-⁠Learning Markt weiter auszubauen.“

PINKTUM setzt auf Nachhaltigkeit 
Der sanierte Geesthof entspricht dem Nachhaltigkeitsanspruch von PINKTUM und der gesamten PAWLIK Group. Das Gebäude verfügt über aktuellste Gebäudeenergieeffizienz-Normen u. a. durch sparsame Heizsysteme, eine automatisierte LED-Lichtsteuerung, ergonomische Arbeitsplätze mit Schallschutzvorrichtungen und einem Konzept zur zentral vereinfachten Müllreduzierung. Mit der direkten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr wird die Erreichbarkeit für die Kund:innen, Geschäftspartner:innen und Mitarbeitende von PINKTUM sowie der PAWLIK Group erleichtert.

Besondere Architektur und Kunst für das neue „Home of E-Training“
Das neue Innendesign ist eine Hommage an den Ursprung des Geesthofs und somit an die 20er-Jahre durch die Verwendung von stilistischen Tapeten mit zeitgenössischen Mustern sowie einem Art-Deco-Malerei-Farbkonzept samt passenden Lampendesigns. Neben dem besonderen Retro-Design-Konzept soll das Innendesign individualisiert werden durch eine Kooperation mit einer lokalen Kunstberatung. So werden sich die Räumlichkeiten der PAWLIK Group im Geesthof auch zu einem besonderen Arbeitsort mit Kunstwerken von aufstrebenden Künstler:innen entwickeln, die inspirieren. 

Der Hamburger Geesthof
Der ikonische Geesthof am Besenbinderhof gehört zu Hamburgs historischen Bürobauten der Zwischenkriegszeit. Das um hundert Jahre alte Gebäude wird derzeit aufwendig kernsaniert. Dabei wurden die Räume neu aufgeteilt und für die spezifischen technischen Anforderungen der PAWLIK Group und seiner Brands PINKTUM sowie Compenyon komplex ausgestattet. 

Der Innenarchitekt Stephen Williams wurde bei der Entwicklung des Retro-Design-Konzeptes und der Gestaltung einbezogen. Cushman & Wakefield (C&W) war als Makler eingesetzt, Eigentümerin des Objekts ist die alstria office REIT-AG aus Hamburg.

Bild Die frisch bezogenen Geschäftsräume von PINKTUM im Hamburger Geesthof / Bildrechte: PINKTUM

Quelle Pink University GmbH

Wechsel an der Spitze von Deutschland – Land der Ideen

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Philipp Mehne Credit Katrin Penschke

Philipp Mehne wird neuer Geschäftsführer der Standortinitiative Deutschland – Land der Ideen

Wechsel an der Spitze von „Deutschland – Land der Ideen“: Mit Dr. Philipp Mehne verantwortet ab 1. Dezember 2022 ein versierter Stratege und gut vernetzter Kommunikator die Geschicke der Initiative sowie die zukünftige Ausrichtung der einmaligen und weltweit geschützten Marke. Die Land der Ideen Management GmbH entwickelt und steuert die Aktivitäten der von der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft 2005 gemeinsam ins Leben gerufenen Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“. Mit ihren vielfältigen und umfangreichen Projekten leistet sie einen zentralen Beitrag zur Pflege und Verbesserung des Deutschlandbilds im In- und Ausland.

Seit 2017 war Philipp Mehne als freiberuflicher Strategieberater im Bereich Marken-, Content- und Kampagnenstrategie sowie Krisen- und Pitch-Beratung tätig, u.a. für IBM, Veolia, den TÜV-Verband, den Verband der Automobilindustrie, die Europäische Kommission und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Zuvor leitete Mehne das Büro von Scholz & Friends in Brüssel, wo er für Strategie und Koordination der WPP-Agenturen bei europaweiten Kampagnen im Auftrag der Europäischen Kommission verantwortlich war. Bei der Agentur war er in unterschiedlichen Positionen insgesamt zehn Jahre tätig.

„Land der Ideen hat beim Standortmarketing Maßstäbe gesetzt. Umso mehr freue ich mich darauf, nun Teil dieser Initiative zu sein und sie mit dem Team und den vielen Partnerorganisationen weiterzuentwickeln. Wir brauchen eine positive Außendarstellung Deutschlands und mehr Aufmerksamkeit auch für die vielen positiven Impulse hierzulande, die uns als Gesellschaft voranbringen. Die Marke „Deutschland – Land der Ideen“ ist dafür die ideale Plattform“, sagt Dr. Philipp Mehne anlässlich seines Einstiegs. 

„Ich freue mich, dass wir mit Philipp Mehne einen ausgewiesenen Experten und bestens vernetzten Strategen für die Initiative gewinnen konnten. Denn gerade in diesen Zeiten ist eine etablierte Plattform für all die kreativen und engagierten Menschen hierzulande von unschätzbarem Wert. Insofern bin ich überzeugt, dass wir mit Philipp Mehne eine wichtige Zukunftsperspektive für das Land der Ideen geschaffen haben“, so Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der deutschen Industrie e.V. und Aufsichtsratsvorsitzender von Deutschland – Land der Ideen.

Gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft initiiert und organisiert die Initiative umfangreiche Projekte und Konferenzen, u.a. das Ostdeutsche Wirtschaftsforum (OWF), die wichtigste Wirtschaftskonferenz für Ostdeutschland, das afrikanisch-deutsche Führungskräfteprogramm AGYLE in Zusammenarbeit mit der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE) und gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) sowie denInnovationswettbewerb „Digitale Orte im Land der Ideen“ in Kooperation mit Deutsche Glasfaser.

Ab 1. Dezember 2022 übernimmt Philipp Mehne die Geschäftsleitung von Ute Elisabeth Weiland, die die Initiative nach gut sechs Jahren verlassen hat und als Geschäftsführerin zum Verein Berliner Kaufleute und Industrielle (VBKI) gewechselt ist.

Bild Philipp Mehne Credit Katrin Penschke

Quelle Deutschland – Land der Ideen

100 Millionen Euro Kapital und Sektorenexpertise für europäische Health-Tech-Unternehmen

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Die Münchner Beteiligungsgesellschaft YZR Capital legt einen Fonds mit Fokus auf Gesundheitstechnologien auf und holt renommierte institutionelle Investoren an Bord

Die 2021 von Prof. Dr. Reinhard Meier und Markus Feuerecker gegründete YZR Capital (gesprochen Waizer) legt einen neuen Investitionsfonds für europäische Early- Stage Health-Tech-Startups mit Fokus auf Pre-Seed, Seed und Series A Finanzierungen auf. Knapp 60 Prozent des angestrebten Zielvolumens in Höhe von 100 Millionen Euro wurden bereits im First Closing Ende November gezeichnet. Anleger sind institutionelle und strategische Investoren wie der European Investment Fund, Bertelsmann Investments und die Beiersdorf AG. Zudem sind Family-Offices sowie Industrie- und Tech-Unternehmer investiert. Mit dem neu ins Leben gerufenen Fonds unterstützt YZR europäische Health-Tech-Gründer auf ihrem Weg zu globalen Technologieführern und möchte einen Beitrag dazu leisten, den europäischen Health-Tech-Standort zu stärken.

YZR ist eine langfristig orientierte Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in München, die auf den Mehrwert von komplementärer Expertise im Investment-Team und Sektorenfokussierung setzt. Hierfür kombiniert YZR professionelle Investorenkultur mit unternehmerischer Erfahrung und profundem Branchen-Know- how. Eine Philosophie, die sich auch im Namen YZR widerspiegelt. Er leitet sich von einer alten Schreibweise der durch München fließenden Isar ab und steht für „wise and informed investment decisions“.

Entsprechend komplementär ist das Gründerteam von YZR Capital. Gründungspartner Prof. Dr. Reinhard Meier war praktizierender Arzt und Mitgründer der telemedizinischen Plattform TeleClinic, die 2020 an einen börsennotierten Konzern verkauft wurde. Der Digital Health Pionier unterstützt bereits seit Jahren das deutsche Health-Tech Gründer-Ökosystem als Business Angel. Gründungspartner Markus Feuerecker verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Private Equity Investor. Er investierte für namhafte Fonds in den Disziplinen Venture Capital, Wachstumskapital und Buy-Out.

Das Team um die YZR-Initiatoren deckt außerdem ein weites Spektrum der Gesundheits- und Tech- Branche ab. Es besteht u.a. aus Seriengründern und ehemaligen CEOs der Gesundheitsindustrie.

Die ersten sechs Investments des Fonds stehen bereits. Beispielsweise die Beteiligung an scan.com, einer u.a. im Vereinigten Königreich und den USA tätigen Buchungsplattform für medizinische Bildgebung. Weitere Beteiligungen bestehen u.a. an clare&me und ApoQlar. clare&me ist eine sprachbasierte KI-Lösung für psychische Erkrankungen im englischsprachigen Markt. ApoQlar ist ein global operierender Anbieter eines Betriebssystems für 3D-Datenvisualisierung, die Ärzten die Durchführung von Operationen erleichtert.

Das aktuell schwierige Kapitalmarktumfeld sieht YZR als Opportunität. Einerseits weil die Covid- Pandemie nachhaltige Technologiesprünge im Gesundheitswesen beschleunigte, anderseits weil YZR antizyklisch im vielversprechenden und sich langfristig positiv entwickelnden Gesundheitsmarkt agiert.

„Aufgrund des Kapitalmarktumfeldes haben es Gründer momentan bei der Kapitalbeschaffung schwerer. Dabei sind Investitionen in frische Ideen im Gesundheitsbereich essenziell für ein langfristig funktionierendes und sich weiterentwickelndes Gesundheitswesen. Damit Europa im Gesundheitssektor zukunftsfähig bleibt und das hierzu benötigte Startup-Ökosystem skaliert, wollen wir europäische Tech- Gründer auf ihrem Weg zu globalen Technologieführern unterstützen. Als Arzt und Investor ist mir wichtig, Ideen eine Chance zu geben, die die Gesundheit der Menschen nachhaltig verbessern können“, sagt Reinhard Meier. Markus Feuerecker ergänzt: „Mit Blick auf das Marktumfeld ist die langfristige Perspektive entscheidend, da wir sehr große, durch Technologiesprünge getriebene Märkte adressieren.

Dank unserer langjährigen Investmenterfahrung sind wir ein souveräner Partner, der sich nicht von aktuellen Nachrichten lähmen oder euphorisieren lässt. Nach unserer Überzeugung ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um frühphasig in Health-Tech-Unternehmen in Europa zu investieren. Um das Potenzial voll auszuschöpfen, bindet YZR Capital die besten Gründer in sein Netzwerk ein. Hierbei ist der direkte Wissensaustausch zwischen Gründern und dem YZR-Team elementar und erhöht die Chancen europäischer Startups zu globalen Champions aufzusteigen signifikant.“

Quelle public performance

Unsicherheit strukturiert verringern: der wichtigste Trend 2023

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Weitere Themen für das kommende Jahr: Energieverbrauch, Produktivität und Fachkräfte

Das Unvorhersehbare korrekt vorauszusagen – um diesem Wunsch etwas näher zu kommen, müssen Unternehmen 2023 alle Register ziehen und verstärkt auf Daten, Analysefähigkeiten und entsprechende Technologien zur Auswertung setzen. Dies hat der Microsoft-Lösungsanbieter Avanade als einen der zentralen Trends für das nächste Jahr identifiziert. Ebenfalls auf den Agenden der Wirtschaft: Der Energieverbrauch muss gesenkt, die Produktivität erhöht werden – und das alles bei einer weiterhin prekären Fachkräftelage.

Ob geopolitische Verwerfungen, Pandemie oder Chip-Krise: Die Lieferketten der Unternehmen waren zuletzt stark strapaziert bzw. sind es immer noch. Die ursächlichen Faktoren für abstrakte Herausforderungen erfolgreicher in Planungen einbeziehen zu können, ist demnach eine wichtige Aufgabe für Unternehmen.

Die vorhandene Datenbasis ist dabei ein bedeutender Faktor: „Nach wie vor ist der noch nicht gehobene Datenschatz in den Unternehmen enorm“, sagt Stefan Smolka, Geschäftsführer der Avanade Deutschland GmbH. „Wer hier vorangeht, kann sich einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten. Das gilt besonders, wenn die Wissensbasis weiter ausgebaut und auch von Systemen Künstlicher Intelligenz genutzt wird. Das klappt natürlich besonders gut mit einer Cloud-First-Strategie.“ Dass gerade beim Thema KI noch Nachholbedarf besteht, hat bereits eine entsprechende Vorjahresstudie belegt.

ESG-Ziele und verbesserte Datennutzung müssen Hand in Hand gehen

Gelänge die Auswertung vorhandener Informationen samt Einbindung verfügbarer externer Datenquellen besser, ließen sich zum Beispiel Krisenpläne robuster gestalten. Auch eine weitere große Herausforderung des Jahres 2023 ließe sich dadurch adressieren: die Optimierung des Energieverbrauchs. Das Potenzial und der Bedarf an Digitaltechnologie zur Erlangung von ESG-Zielen bestätigten daher auch 68 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Befragung.

Hier gibt es nach wie vor erheblichen Bedarf an Verbesserungen, gerade im Hinblick auf Branchen wie etwa den Maschinen- und Automobilbau. „Dort spielen die Verfügbarkeit und Nutzung von Daten eine zentrale Rolle, gerade in Verbindung mit digitalen Zwillingen und zugehörigen Sensoren“, führt Stefan Smolka weiter aus. „So lassen sich nicht nur Produktionsabläufe energiesparend gestalten, sondern auch Leerlaufzeiten. Das Treffen des richtigen Abschaltzeitpunkts einer Maschine hängt von vielen Faktoren ab, etwa Temperaturen, Drehzahlen, Drücke etc.

Daher ist es komplex und wird oft nicht gemacht, wäre aber mit der richtigen datenbasierten Technologie im Grund recht einfach möglich.“ Zur Senkung der Energiekosten können Unternehmen 2023 solche Optionen nutzen. Damit erhalten sie auch die Chance, ihre Produktivität zu steigern – eine Kombination, die essentiell ist, um rentabel am Markt bestehen zu können.

Touchpoints machen den Unterschied

Doch auch, wenn Unternehmen ihre Lieferketten aufrechterhalten oder umgestalten und die Produktionen fortführen können, müssen sie ihre hergestellten Güter noch verkaufen. Und die Coronapandemie hat hierbei einen Faktor verstärkt, der bereits zuvor mehr als ein Trend war: Rein stationäre Verkaufsstrategien sind kaum noch als Geschäftsmodelle rentabel.

„Die Zahl der sogenannten Touchpoints ist gestiegen und muss zu einem nahtlosen Erlebnis verknüpft werden, das Digitales und Stores ohne Systembrüche verknüpft“, führt Smolka weiter aus. „Diese Tatsache ist an sich nicht neu, ihre bisher zu zögerliche Umsetzung könnte 2023 jedoch zur Überlebensfrage für so manchen Anbieter werden, gerade vor dem Hintergrund steigender Energiekosten für Ladengeschäfte.“ Das gelte umso mehr, als immer mehr junge Anbieter von Anfang an auf rein virtuelle Showrooms etc. setzen, vom Lebensmittelgeschäft bis hin zum Automobilhersteller.

Der Mainframe muss in Rente gehen

Einen weiteren vierten Trend sieht der Avanade-Geschäftsführer in der Verfügbarkeit von Fachkräften, wobei hierbei inzwischen auch der demographische Faktor eine immer stärkere Rolle spiele: „Wir sehen gerade im Mainframe-Umfeld, dass die Expertinnen und Experten einfach vermehrt in den Ruhestand gehen. Wir sprechen dabei von einem Ausbluten an Kompetenz für Programmiersprachen, die teils bis in die 1960er-Jahre zurückreichen“, sagt, Stefan Smolka.

„Das verschärft die ohnehin prekäre Personallage gerade im Hightech-Bereich vieler Unternehmen weiter. Die Konsequenz kann nur sein: Der Mainframe muss mit diesen Teams in Rente gehen.“ Gemäß des Avanade-Geschäftsführers ermögliche das zugleich, Kosten einzusparen und durch den so möglichen Cloud-First-Ansatz agiler bei der Entwicklung neuer Services zu werden. Dass der sogenannte War for Talents auch 2023 ein wichtiges Thema auf den Agenden der allermeisten Unternehmen sein wird, bestätigt eine Studie von CEO.digital.

Unsicherheit strukturiert verringern: der wichtigste Trend 2023

Quelle MBC Isarrauschen

Darauf sollten Immobilienunternehmen bei der Auswahl ihrer ESG-Management-Software achten

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Immobilienunternehmen

Die Bedeutung von Klimaschutz und Energieeffizienz für den Werterhalt von Wohn- und Gewerbeimmobilien nimmt weiter zu. Umwelt-, Sozial- und Governance-Berichterstattung (ESG) wird für Bestandshalter, wie Immobilienunternehmen und -fonds, immer mehr zum Standard. Gleichzeitig zeigen aktuelle Auswertungen, wie die jüngste JLL-Analyse über Preisabschlägen bei Wohnhäusern mit schlechter Energiebilanz, dass Immobilien, die nicht entsprechend gesetzlichen Vorgaben und Markt-Benchmarks modernisiert werden, mit einem deutlichen Wertabschlag von bis zu minus 30 Prozent im Markt gehandelt werden.

Grund für immer mehr Immobilienunternehmer und Portfoliomanager auf spezialisierte ESG-Management-Software zurückzugreifen, um ESG-Daten zu erfassen, Modernisierungsmaßnahmen zu planen und Reportings zu erstellen. Jens Thumm, Geschäftsführer von Predium Technology, ist Experte für ESG-Management-Software. Er erklärt, worauf bei der Auswahl der Software geachtet werden sollte.

Einfache Erfassung und zentralisierter Zugriff auf ESG-Daten

Für Immobilienunternehmen und Asset-Manager ist es wichtig zu jeder Zeit zu wissen, wann Immobilien Ertrag erwirtschaften und wie gehandelt werden muss, um Objekte wirtschaftlich zu halten. Eine gute Software sollte die Nutzer unterstützen, Informationen zum Energieverbrauch, CO2-Ausstoß und weitere Gebäudeinformationen einfach einzupflegen, unabhängig davon, ob Daten vom Property oder Facility Management kommen oder aus Abrechnungen und Excel-Tabellen stammen. 

„ESG-Daten für Wohn- und Gewerbeeinheiten zusammenzutragen und aufzubereiten, bedeutet einen hohen Verwaltungsaufwand. Die richtige Software sollte in der Lage sein, Daten aus verschiedenen Quellen einzuspielen und automatisiert für Analysen zur Verfügung zu stellen.“, erklärt Jens Thumm.

Szenarien- und Maßnahmenplanung mit Wirtschaftlichkeitsrechnung auf Knopfdruck

Innerhalb eines Immobilienportfolios ist es wirtschaftlich nicht möglich, alle Assets zeitgleich zu modernisieren. Für eine Entscheidung, welche Maßnahmen für welche Immobilien wann getätigt werden sollten, fehlen häufig Informationen zu ESG-Benchmarks, Grenzwerten, Kosten, Einsparpotenzialen und möglichen Förderungen. Ein gutes ESG-Management-Tool sollte genau dabei helfen, Maßnahmen zu definieren, zu priorisieren und die Umsetzung zu verfolgen. Im Idealfall sind alle Aktivitäten mit einer Wirtschaftlichkeitsrechnung inklusive Szenariensimulation, ROI- und Risikoanalysen hinterlegt, die sämtliche interne und externe Einflussfaktoren automatisiert einbeziehen.

Jens Thumm: „Die Entscheidung, welche Einheiten wie energetisch modernisiert werden, sollte immer auf einer aktuellen und soliden Datenbasis erfolgen. Für die Priorisierung von Maßnahmen sollte eine gute Software in der Lage sein, eine Vielzahl von Daten zu Verbrauch, CO2, Kosten, Förderungen und Ersparnissen zu analysieren.“ Auch die Auswirkungen auf den Carbon Risk Real Estate Monitor (CRREM) sollten aufgezeigt werden.

Flexibles Reporting

Eine gute ESG-Management-Software ist auch ein wichtiges Instrument zur Kommunikation mit Anlegern, Vorständen, Aufsichtsbehörden und weiteren Parteien. Sie möchten wissen, wie sich die ESG- und Finanzperformance der Immobilien entwickeln und welche Modernisierungen als nächstes geplant sind. Das manuelle Einpflegen der Daten und Einhaltung interner und externer Reporting-Standards waren bislang sehr zeitaufwendig und fehleranfällig. Die richtige Software sollte eine einfache Bedieneroberfläche, ein Cockpit, zur Verfügung stellen, sodass flexibel nach verschiedenen Reporting-Standards berichtet und schnell auf Änderungen reagiert werden kann. Auch eigene Reporting- oder Scoring-Modelle eines Unternehmens sollten abgedeckt werden können und vorhandene Daten automatisch in Reports eingespielt werden.

„ESG-Analysen, Maßnahmenplanung und Reportings sind dynamische Prozesse in einer sich stets verändernden Umwelt. Wir benötigen Software-Lösungen, die mittels einer intelligenten Datenerfassung helfen, den ESG-Status-Quo zu verstehen, die es erleichtern Maßnahmen zu priorisieren und Auswertungen auf Knopfdruck ermöglichen. Der Einsatz einer solchen ESG-Software hilft Unternehmen, Ihre Immobilien profitabel und nachhaltig zu managen.“ fasst Jens Thumm zusammen.

Darauf sollten Immobilienunternehmen bei der Auswahl ihrer ESG-Management-Software achten

Bild Predium Technology Gründer und Geschäftsführer Mohamed Ali Razouane, Jens Thumm und Maximilian Körner (vlnr.) (c) Predium Technology, 2022

Quelle: HOSCHKE & CONSORTEN/ Predium Technology GmbH