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BayBG und Bayernkapital investieren in AlfaDocs.com/ Arztpraxis-Management-Plattform

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Alfadocs.com

AlfaDocs.com erhält zwei Millionen Euro für seine Arztpraxis-Management-Plattform

Die auf cloudbasierte Systeme für Praxismanagement und Patienten-Engagement spezialisierte AlfaDocs GmbH erhält in einer von Lead-Investor BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft und Co-Investor Bayern Kapital getragenen Finanzierungsrunde insgesamt zwei Millionen Euro.

Durch automatisierte Workflows steigert die All-in-One SaaS-Plattform von AlfaDocs.com die Effizienz aller relevanten Praxisabläufe, spart Zeit, senkt Kosten und erhöht zugleich die Patientenzufriedenheit. Zu AlfaDocs.com Softwarepaket gehören Terminvereinbarung, vollständige Befunddokumentation, Integration von Röntgensystemen sowie die komplette Leistungsabrechnung. Die cloudbasierte SaaS-Architektur gewährleistet Nutzbarkeit auf allen Endgeräten, einen höchstmöglichen Standard an Datensicherheit und reduziert den Wartungsaufwand auf null.

AlfaDocs.com-Mitgründer und -CEO Niklas Fischer-Riepe: „Wir sind sehr stolz, dass wir im aktuell für junge Unternehmen sehr herausfordernden Marktumfeld mit der BayBG und Bayern Kapital zwei renommierte Venture-Capital-Gesellschaften als neue Investoren gewonnen haben. Dadurch fühlen wir uns in unserer Vision bestätigt, die Digitalisierung von Arztpraxen in ganz Europa konsequent voranzutreiben. Schon heute nutzen unsere Kunden die Vorteile moderner Technologie, um ihre Arbeitsabläufe zu automatisieren, die richtigen Entscheidungen zu treffen und so ihren Patienten eine bessere Gesundheitsversorgung zu bieten. Mit den zusätzlichen Finanzmitteln wollen wir unsere Expansion vorantreiben und unseren Technologievorsprung weiter ausbauen, etwa durch die Integration von Produkten Dritter in unsere Plattform.“

BayBG Investment Manager Dr. Peter Graf: „Mit überzeugenden Vorteilen, wie z.B. SaaS-Architektur, Cloud-Lösung und breitem Funktionsumfang, schaffte es AlfaDocs.com innerhalb kurzer Zeit, in seinem ersten großen Markt Italien einen signifikanten Anteil des ärztlichen Praxismarkts zu gewinnen. Und das ohne umfangreiche Marketing- oder Vertriebsaktivitäten. Das ist ein überzeugender Market-Proof, der das mittel- und langfristige Marktpotenzial verdeutlicht.“

Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital, ergänzt: „AlfaDocs.com hat in den sieben Jahren seit ihrer Gründung ein technologisch ausgereiftes Softwareprodukt für den medizinischen Markt erschlossen, der zum Teil noch analog oder mit veralteten Systemen arbeitet, und dem Thema Digitalisierung weitgehend offen gegenübersteht. Dank eines innovativen und wirtschaftlich aussichtsreichen Geschäftsmodells sowie der Marktexpertise der Gründer sind alle Voraussetzungen für langfristiges Wachstum gegeben, weshalb wir AlfaDocs.com auf seiner Mission gerne unterstützen.“

Bild: Niklas Fischer-Rieper, CEO Alfadocs.com

Quelle BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH

Uni Duisburg lernt aus Cyberangriff: IT-Sicherheit muss verbessert werden

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cyberangriff

Cyberangriffe stellen eine ernsthafte Bedrohung für Unternehmen dar. Wie jüngst an der Universität Duisburg zu sehen war, können solche Angriffe zum Ausfall von IT-Systemen und zu erheblichen Schäden führen. Um Organisationen beim Schutz ihrer Netzwerke vor Cyberangriffen zu unterstützen, hat IT-Sicherheitsexperte Thomas Kress sein Wissen in einem Gastbeitrag zusammengefasst.

Er bietet Empfehlungen und Tipps, die Unternehmen beachten sollten, um ihre Datensysteme und IT-Infrastruktur sicher zu machen. Darüber hinaus gibt er Einblicke in die Maßnahmen, die erforderlich sind, um Netzwerke wirksam vor Hackerangriffen zu schützen. Mit seinem Fachwissen bereitet Thomas Kress Unternehmen den Weg ins digitale Zeitalter und ermöglicht ihnen somit, neue Technologien und Innovationen sorgenfrei zu nutzen.

Was geschah beim Cyberangriff auf die Universität Duisburg?

Der Cyberangriff auf die Universität Duisburg am 27. November 2022 ist ein trauriges Beispiel dafür, wie oft solche Gefahren inzwischen vorkommen. So zeigt sich wieder einmal, dass niemand vor dieser Bedrohung geschützt ist – von Einzelpersonen bis hin zu globalen Konzernen können alle Ziele eines solchen illegalen Handelns werden. Das gesamte System der Universität wurde mithilfe einer Ransomware verschlüsselt und war mehrere Tage lang außer Betrieb. Die Daten der Universität wurden schließlich auch im Darknet veröffentlicht und zum Verkauf angeboten.

Ebenso konnte keine andere Dienstleistung mehr genutzt werden, inklusive E-Mail und Telefonate. Aktuell arbeitet man bereits an Übergangslösungen, aber es wird noch weitere Monate dauern, um alle Systeme vollständig herzustellen. Es ist besonders erschreckend festzustellen, dass Angriffe dieser Art nicht über Nacht entstehen, sondern oftmals schon Wochen oder gar Monate zuvor beginnen – oft langsam und unauffällig. Deshalb ist es für Organisationen aller Größenordnungen wichtig, regelmäßig ihre Datensicherheit zu überprüfen sowie auf Updates des Systems zu achten und notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Nur so kann man sich effizient vor Cyberattacken schützen und Schaden minimieren.

Welche Möglichkeiten gibt es, um sich zu schützen?

Oft erfolgt der Angriffe mit der Unterstützung eines unvorsichtigen Mitarbeiters. Daher sind IT-Awareness-Trainings, kombiniert mit regelmäßigen Test-Phishing-Mails ein Muss für jede Verwaltung und jedes Unternehmen. Darüber hinaus ist ein guter Endpunktschutz kombiniert mit einer Lösung zur Mikro-Segmentierung des Netzwerks ein wichtiger Schutz, um es Hackern schwerer zu machen. Mittels Netzwerksegmentierung wird der Zugang zu bestimmten Systemen und Bereichen in einem Netzwerk eingeschränkt, um unbefugten Personen den Zugriff auf sensible Daten zu verhindern.

Deswegen ist es auch entscheidend, dass in einer Universität beispielsweise Entwicklungs-PCs keinen Zugang zu zentralen Systemen erhalten oder Änderungen daran vornehmen können. Zum Schutz der Servers und PCs vor Mal- und Ransomware ist eine zeitgemäße Lösung zu empfehlen, leider sind jedoch nur sehr wenige Lösungen auf dem Markt nicht manipulierbar. 

Eine Sicherung der Daten ist unerlässlich

Um einen Plan B für den Fall des Falles zu haben, ist es unerlässlich, regelmäßig und gründliche Backups zu erstellen, sodass man im Falle eines Ausfalls auf die Daten zurückgreifen kann. Zur Sicherung der Daten gehört jedoch auch ein regelmäßiger Test einer Rücksicherung. Es gibt keinen Universalschlüssel zum Entschlüsseln einer Ransomware-Verschlüsselung, diesen hat nur die Hackergruppe und die wird ihn nicht ohne Zahlung herausgeben. Strenge Sicherheitsmaßnahmen sowie regelmäßige Aktualisierungen aller Systeme sind notwendig, um Hacker abzuwehren und sensible Daten zu schützen.

Fazit

Kurz gesagt, es ist möglich, sich durch die Einhaltung der notwendigen Sicherheitsstandards vor Cyberangriffen zu schützen. Dies beinhaltet eine effektive Firewall- und Antivirensoftware, ein systematisches Passwortmanagement, regelmäßige Softwareupdates und eine geeignete Datensicherheitsmaßnahme. Unternehmen und Organisationen wird zudem empfohlen, externe Berater zu Rate zu ziehen und verschiedene Datensicherheitskonzepte anzuwenden. Diese Vorgehensweisen sind wesentlich, um effektiv vor Cyberangriffen geschützt zu sein und stellen eine Investition in die Zukunft des Unternehmens dar.

Autor

Thomas Kress ist IT-Sicherheitsexperte und Inhaber der TKUC Group mit den Marken TKUC und TheUnified. Nachdem er über 25 Jahren als IT-Consultant und Projektmanager für namhafte Unternehmen arbeitete, beschloss er, sich im Bereich IT-Sicherheit und Telekommunikation selbstständig zu machen. Seither betreut er u.a. Projekte für Konzerne wie die Deutsche Bank, Orange Business Services oder die Gothaer Versicherung, sowie eine Reihe Industrieunternehmen des deutschen Mittelstandes. TheUnified bietet professionelle IT-Security Lösungen, um Unternehmen perfekt vor Cyberangriffen zu schützen.

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Interim Management ist aktuell die bessere Lösung

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Interim Management

In Unternehmen, die aktuell mit einer hohen Mitarbeiterfluktuation und der Ersetzung von Spitzenmanagern konfrontiert sind, stellen Maßnahmen in Bezug auf das Interim Management eine attraktive Option dar. Durch den Einsatz von Interim Managern können Unternehmen erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen bei der Umsetzung ihrer Prozesse erzielen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Personaler an diese Lösung wenden, um in schwierigen Situationen zügig handeln zu können. In einem Gastbeitrag beschreibt Experte und Geschäftsführer der RSC GmbH Maximilian Schreiber anschaulich, warum Interim Management für Unternehmen so interessant sein kann und welche Chancen es bietet.

Die bessere Alternative zur herkömmlichen Personalsuche

Interim Management ist eine hervorragende Lösung für Unternehmen, die sich in einer unvorhersehbaren Situation befinden – etwa, wenn Führungspositionen aus verschiedenen Gründen wegfallen. Interim Manager sind Experten, die über das nötige Fachwissen verfügen, um bestimmte Aufgaben zu erledigen. Sie bringen Berufserfahrung und Verantwortungsbewusstsein mit und können ihre Arbeit somit zuverlässig und effizient ausführen.

Da sie meistens einen befristeten Vertrag haben, stellen sie eine kostengünstige Option für Unternehmen dar. Darüber hinaus kann der Vertrag eine erfolgsabhängige Prämie enthalten, was den Interim Manager noch mehr motiviert, seine tägliche Arbeit auszuführen und entsprechende Ziele zu erreichen. Ein wichtiger Aspekt des Interim Managements ist, dass es dem Unternehmen einen erheblichen Mehrwert bietet.

Der Erfolg von Projekten oder anderen Aktivitäten wird als Referenz für den Lebenslauf des Interim Managers gewertet, sodass dieser in Zukunft weitere Positionen von verschiedenen Unternehmen besetzen kann. Insgesamt ist Interim Management somit eine großartige Möglichkeit für alle Unternehmen, die nach vorübergehendem Führungspersonal suchen. So kann ein Interim Manager mit der Personalabteilung partnerschaftlich und gemeinschaftlich zusammenarbeiten und damit die bestmögliche Performance abrufen.

Förderung des strukturierten Wachstums im Unternehmen

Nahezu jedes Unternehmen strebt nach Wachstum – wirtschaftlich, aber auch sozial. Trotz flacher Hierarchiestrukturen und geringer Mitarbeiterzahlen kann hier durch speziell zugeschnittene Interim Manager, die für eine bestimmte Zeitspanne, ein Projekt oder andere Aufgaben in das Unternehmen geholt werden, der Betrieb gestärkt werden. Eine mögliche Anschlusslösung ist eine befristete oder unbefristete Anstellung je nach Ergebnis des Projekts sowie eine mögliche Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen des Unternehmens.

Um den Bedürfnissen des Betriebs entgegenzukommen, bietet sich auch die Implementierung von modernerer Software an. Hier kann der Interim Manager unterstützen, da er in der Regel entsprechende Fachexpertise besitzt und helfen kann, diese in die bereits bestehende Struktur zu integrieren. Ferner kann er bei Standorterweiterungen und Produktlaunches Unterstützung leisten, sodass sich die internen Mitarbeiter auf ihre festgelegten Aufgabenbereiche fokussieren können.

Dementsprechend bietet Interim Management große Vorteile für Firmen jedes Umfangs: Ob größere Konzerne oder Kleinunternehmen – es handelt sich hierbei um eine Möglichkeit, langfristig erfolgreiches Wachstum zu generieren und gleichzeitig flexibel auf neue Herausforderungen reagieren zu können. Der Schlüssel liegt darin, passende Führungskräfte und Experten rechtzeitig ins Boot zu holen und deren Know-how effizient im Unternehmen zu nutzen.

Offene Stellen können einfach überbrückt werden

Krankheitsfälle, Kündigungen, Sabbatjahre oder Schwangerschaften können dazu führen, dass eine Position in der Führungsetage vorübergehend unbesetzt ist. Interim Management bietet eine geeignete Lösung, indem es einen entsprechend qualifizierten Manager für die Position zur Verfügung stellt, wodurch die Abteilung nicht von einem kompletten Personalwechsel betroffen ist. Der Manager ist nur befristet angestellt, sodass sich die aktuelle Führungskraft auf ihren Job verlassen kann, insoweit das Fehlen im Unternehmen lediglich temporär ist. Interim Management kann auch auf andere Positionen im Management angewendet werden, da ein passender Ersatz schnell und effektiv gefunden wird.

Interim Management ist auch für Krisen und Herausforderungen eine perfekte Lösung

Interim Management kann auch als eine effektive Lösung für Unternehmen angesehen werden, die verschiedene Herausforderungen meistern müssen. Insbesondere bei Restrukturierungen oder Krisen ermöglichen Manager eine nachhaltige Verbesserung der Unternehmensstruktur. Dazu fungieren sie als Mediatoren, Organisatoren und Berater, womit sich auch die Planung von Geschäftsabläufen vereinfacht.

Darüber hinaus übernehmen Manager Aufgaben wie die Kommunikation mit Bankinstituten oder das Führen unangenehmer Mitarbeitergespräche. Ihre fundierte Expertise hilft ihnen, angemessene Lösungen zu entwickeln und das Unternehmen aus seiner Krise zu führen. Ein gut durchdachter Plan und eine effiziente Umsetzung sichern den langfristigen Erfolg des Unternehmens.

Fazit: Interim Management ist die bessere Alternative

Interim Management ist eine äußerst nützliche Strategie für Unternehmen, die sich in einer komplizierten Situation befinden. Mithilfe eines Interim Managers können Unternehmen schnell und effektiv auf Veränderungen reagieren und die nötigen Schritte einleiten. Ferner bietet ein Interim Manager neue Ideen und kann dazu beitragen, neue Ansichten zu entwickeln.

Autor: Maximilian Schreiber ist Wirtschaftsjurist, Business-Coach, Change-Management-Consultant, Gründerberater, Fördermittelexperte und Geschäftsführer der RSC GmbH. Nach seinem Wirtschaftrechtsstudium spezialisierte er sich auf die staatliche Fördermittelthematik. In seiner über 10-jährigen Tätigkeit als Unternehmer sammelte er zusätzlich praktische Erfahrung durch eigene Beantragung von Fördermitteln in verschiedenen Branchen, was er heute, in Kombination mit seinem theoretischen Wissen, nutzt, um anderen Unternehmen und Gründern mehr Liquidität durch staatliche Fördermittel zu verschaffen. Maximilian Schreiber betreut Kunden im gesamten DACH-Raum.

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Von künstlicher Intelligenz profitieren

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8 Wege, wie sich jedes Unternehmen die KI-Helfer zunutze macht

Laut einer Bitkom-Studie nutzen momentan lediglich neun Prozent aller Unternehmen künstliche Intelligenz. Umfragen zeigen aber: Derartige Technologien liegen weiterhin im Trend. Auch Technologie-Gigant Microsoft will die KI-Helfer in all seine Produkte wie etwa seine Clouddienste integrieren. „Richtig eingesetzt bieten KIs in nahezu allen Bereichen wertvolle Vorteile“, sagt Raoul Plickat.

„Das haben mittlerweile auch die meisten Unternehmer verstanden – sie fragen mich deshalb täglich, wie sie die Technologien nutzen sollten“, so der Marketing-Profi. Als Gründer eines der erfolgreichsten Fintech-Unternehmen Deutschlands weiß er, wie wertvoll derart innovative Ansätze sind und wie man ihr maximales Potenzial entfaltet. Gerne stellt er in diesem Gastartikel acht Möglichkeiten vor, wie Unternehmen von künstlicher Intelligenz profitieren.

1. Automatisierung

Künstlich intelligente Systeme haben sich stark weiterentwickelt und können bereits heute die Unternehmen merklich entlasten. So können sie von künstlicher Intelligenz profitieren, indem sie deren Fähigkeit zu maschinellem Lernen nutzen: Viele Geschäftsprozesse innerhalb eines Betriebes lassen sich mithilfe von KI derart automatisieren, dass die nötigen Aufgaben ohne menschliche Arbeitskraft und damit entsprechend effizienter und kostensparender erledigt werden können. 

Die Automatisierung durch KI garantiert zudem, dass auch sich wiederholende Prozesse nach immer gleichem Standard abgearbeitet werden, ohne die gerade bei Routineaufgaben auftretenden Qualitätseinbußen in Kauf nehmen zu müssen.  

2. Analyse

Innerhalb bestimmter Aufgabenfelder ist KI zudem bereits dem menschlichen Anwender weit überlegen: So verfügt jedes Unternehmen heute über potenziell gewinnbringende Daten, die angesichts ihrer schieren Menge jedoch von Angestellten kaum sinnvoll analysiert werden können. KI-Systeme dagegen können auch unglaublich komplexe Datenmengen verarbeiten und auswerten – und dies nicht nur in einem Bruchteil der Zeit, sondern auch viel tiefgreifender, als dies einem menschlichen Anwender möglich wäre.

Indem KIs hier Korrelationen und Kausalitäten offenlegen, können sie nützliche Einsichten in den Markt und seine Bewegungen in einem Umfang liefern, der sonst eine eigene Abteilung mit 100 Angestellten erfordern würde. Mit KI-Systemen können daher auch mittelständische Unternehmen heute wesentlich schneller und zu einem Bruchteil der Kosten zu tiefgreifenden Analysen des Marktgeschehens gelangen.

3. Support

Viele Unternehmen können zudem KI einsetzen, um eingehende Support-Anfragen zu beantworten und so zu einer ersten Lösung zu führen. Dabei lassen sich die KI-Systeme mittlerweile mit etwas Training in die Lage versetzen, auch komplexe Angelegenheiten automatisiert zu erledigen.

4. Empfehlungen

Durch ihre Fähigkeit zur Erkennung von Zusammenhängen und Kausalitäten kann KI zudem auch eingesetzt werden, um dem Kunden personalisierte Empfehlungen zu unterbreiten – und zwar ohne dass diesem überhaupt bewusst wird, es in der Kommunikation mit einem maschinellen System zu tun zu haben.

5. Prognosemodelle

Viele Unternehmen aus dem Finanzbereich arbeiten bereits mit künstlicher Intelligenz, um wichtige Einblicke in die Zukunft zu erhalten – etwa der bekannte Vermögensverwalter BlackRock. Möglich wird dies durch leistungsfähige Rechner, die mit möglichst vielen relevanten Daten gefüttert werden und so überraschend genaue Prognosemodelle erstellen können. Unternehmer können KIs daher heute einsetzen, um eine gute Basis für die eigene Entscheidungsfindung zu erhalten.

6. Bilderkennung

Ebenfalls flächendeckend im Einsatz ist die automatisierte Bilderkennung: Zum Beispiel verwenden Facebook oder Instagram eigene KI-Systeme, um hochgeladene Bilder inhaltlich zu analysieren und zu kategorisieren. Diese Technologien können sich auch Einzelhandelsunternehmern oder Versicherungsgesellschaften zunutze machen, indem sie von Mitarbeitern oder Kunden eingesendete Bilder einer ersten Analyse unterziehen – eine trainierte KI kann hier gut erkennen, was auf dem Bild zu sehen ist, etwa ein beschädigtes Fahrzeug oder ein ganz bestimmter Artikel.  

7. Spracherkennung

Ein weiterer Vorteil von künstlicher Intelligenz ist deren Fähigkeit zur Spracherkennung, wie sie bereits bei Sprachassistenten wie Alexa oder Cortana zum Einsatz kommt. Hier können Unternehmen von den Möglichkeiten der KI profitieren, indem sie über Spracherkennung ihre Kundengespräche im Blick behalten und zur stetigen Verbesserung des Service auswerten können. 

Zudem zeichnen sich neue Anwendungsmöglichkeiten wie etwa in der Compliance eines Unternehmens ab – durch die automatisierte Analyse von Telefonaten und Konferenzen ist es theoretisch möglich, über sämtliche geschäftlichen Vorgänge auf dem Laufenden zu bleiben.

8. Werbetexte und Blogartikel

Die Möglichkeiten, die KI-Systeme heute bieten, reichen weit über die Erstellung von ganzen Blogartikeln: So kann der US-amerikanische Bot ChatGPT nach Angaben des Entwicklers bereits eingesetzt werden, um zum Beispiel schulische Hausarbeiten oder Bewerbungen zu erstellen – selbst für Printmedien wird es daher theoretisch möglich sein, bestimmte Artikel von einer KI schreiben zu lassen. 

Neben den anderen zahlreichen Möglichkeiten können Unternehmen daher KI-Systeme einsetzen, um sich für Werbetexte oder Produktbeschreibungen bei der Ideenfindung von einer künstlichen Intelligenz unterstützen zu lassen. Auch hier kann sich eine Investition schnell lohnen, da viel Zeit und Geld gespart werden und sich Umsatz und Qualität im Unternehmen entscheidend erhöhen lassen. 

Autor:

Raoul Plickat ist Gründer von CopeCart und Marketing.MBA. Er ist seit 2012 im Marketing-Bereich tätig und hat sich seitdem zu einem der gefragtesten Marketer Deutschlands entwickelt. In seiner Tätigkeit optimiert der Experte die Positionierung und Marketingmaßnahmen großer Marken. Für sein Wirken wurde er unter anderem mit dem „TWO COMMA X-Award“ ausgezeichnet.

Mehr Informationen unter

Bildquelle: Marketing.MBA

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

STARTERiN Hamburg 2023: Fegebank unterstützt Initiative für Gründerinnen

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STARTERiN Hamburg 2023
Hamburgische Bürgerschaft - Wahl des Ersten Bürgermeisters am 10.06.2020 in Hamburg. Foto: Daniel Reinhardt/Senatskanzlei

Hamburger Startup-Community wählt die STARTERiN Hamburg 2023 – Katharina Fegebank unterstützt Initiative für mehr Sichtbarkeit von Gründerinnen

Gerade mal jedes fünfte Startup in Deutschland wird von einer Frau oder zumindest mit einem weiblichen Mitglied im Gründungsteam gegründet. Und auch in Sachen Investments ziehen Frauen die kürzeren, hier liegt der Anteil laut Deutschem Startup Monitor deutlich unter 20 Prozent. Damit sich an diesem Umstand etwas ändert, hat Sina Gritzuhn von der privatwirtschaftlichen Plattform Hamburg Startups die Initiative STARTERiN Hamburg ins Leben gerufen, die nach der Premiere im Jahr 2021 in die zweite Runde geht.

„Auch wenn wir hier in Hamburg ein wenig über dem viel zu niedrigen Bundesschnitt für weibliche Gründungen liegen, wollen wir deutlich machen, dass noch viel zu tun ist. Wir zeigen mit der STARTERiN Hamburg 2023 die Vielfalt der Gründerinnenszene, schaffen Sichtbarkeit und inspirieren andere Gründerinnen sich zu trauen.“ Als Schirmherrin konnte Sina Gritzuhn Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke der Stadt Hamburg, gewinnen. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Frauen darin zu bestärken, ein Unternehmen zu gründen.

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Sina Gritzuhn, Hamburg Startups und Initiatorin STARTERiN by Rieka Anscheit

Ein Wettbewerb wie die STARTERiN Hamburg 2023 zeigt, wie viele erfolgreiche Unternehmerinnen es bereits gibt und ermutigt diejenigen, die es werden wollen. Die Situation speziell von Gründerinnen muss noch mehr Aufmerksamkeit erfahren, damit sich die Rahmenbedingungen verbessern und der Anteil von Frauen in dem Bereich weiter steigt.“

In den Kategorien Tech, Commerce und Impact konnten sich Gründerinnen bis Ende Januar als STARTERiN 2023 bewerben. Ab sofort präsentiert Hamburg Startups die ausgewählten TOP 36 Gründerinnen auf der Website. Nun ist die Community gefragt, die in einem Public Voting ihre Favoritinnen wählt. Zwei Gründerinnen jeder Kategorie werden ihre Startup-Ideen am 30. März ab 18 Uhr live auf der Bühne in einem Pitch präsentieren.

Dann hat die Jury, prominent besetzt unter anderem mit Laura Bonomini vom Startup-Accelerator der Telefónica WAYRA, Veronika Reichboth von Hamburg Invest, und Ulrich Britting von der Wirtschaftsprüfung ba group, die Aufgabe drei STARTERiNNEN Hamburg 2023 auszuwählen.

Beim anschließenden Meetup der Hamburger Gründer:innen-Szene treffen die Gewinnerinnen für einen spannenden Austausch auf das Startup-Ökosystem. Angekündigt haben sich auch die drei Gewinnerinnen der ersten STARTERiN Hamburg, Yesica Ríos von JOBMATCH.ME, Madeleine von Hohenthal von Bracenet and Britta Wiebe von Vulvani. Alle drei erinnern sich mit Begeisterung an den Wettbewerb und profitieren noch heute von den Effekten wie Yesica Ríos stellvertretend berichtet: „Für mich war die STARTERiN eine großartige Erfahrung.

Es sind ein Netzwerk und eine Plattform, bei denen man zeigen kann, was man macht. Nachfrage und Bekanntheit haben sich spürbar weiterentwickelt. Und wir haben neue Partner und Investoren kennengelernt.“

Die drei Gewinnerinnen können sich neben dem Titel „STARTERiN Hamburg 2023“ über attraktive Preise der teilnehmenden Partner freuen wie ein Coaching Paket von WAYRA, Tickets zum GREENTECH FESTIVAL in Berlin und zum EMOTION Women’s Day in Hamburg sowie Einkaufsgutscheine von REWE und ein Mediabundle sowie die Mitgliedschaft bei Hamburg Startups. Weitere Partner sind ba group, willy.tel, Hamburg Invest und die Handelskammer Hamburg.

Bild Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin ist Schirmherrin STARTERiN Hamburg 2023-Fotocredit: Pressestelle Freie und Hansestadt Hamburg- Hamburgische Bürgerschaft – Wahl des Ersten Bürgermeisters am 10.06.2020 in Hamburg. Foto: Daniel Reinhardt/Senatskanzlei

Quelle Deutschmann Kommunikation

Für Plus bestimmen fünf Trends die Zukunft des autonomen Fahrens

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Autonomen Fahrens

Diese fünf Trends bestimmen die Zukunft des autonomen Fahrens

Wirtschaftliche, technologische und nachhaltige Entwicklungen treiben das Wachstum hochautomatisierter Gütertransportlösungen voran

1. Der Aufstieg infrastrukturunabhängiger Konzepte und Technologien

Die Forschung und Entwicklung im Bereich des fahrerlosen LKW-Verkehrs gestaltet sich vielseitig. Eine große Rolle spielt dabei die fortschrittliche Vehicle-to-Everything-Kommunikation (V2X), bei der Fahrzeuge und Infrastruktur in Echtzeit miteinander kommunizieren. Ein ebenso wichtiges Thema stellt die Bereitstellung separater Fahrspuren für autonome Fahrzeuge dar. Diese, von der Infrastruktur abhängigen Ansätze, erfordern jedoch enorme technologische und physische Investitionen. Abgesehen von einer flächendeckenden 5G-Infrastruktur müssen auch die Verkehrswege entsprechend angepasst werden.

Vielversprechender und schneller umzusetzen sind daher  von der Infrastruktur unabhängige Lösungen. Bei diesem Ansatz des hochautomatisierten Fahrens wird zwar weiterhin eine Person zur Überwachung des autonomen Fahrsystems in der Kabine benötigt, dafür aber die Sicherheit, die Effizienz und der Fahrerkomfort verbessert. Solche Technologien sind bereits heute kommerziell verfügbar und können als Teil des Fertigungs- und Montageprozesses eingebaut werden. Ein großer Vorteil der hochautomatisierten Fahrtechnologien besteht zudem darin, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt auf einen vollständig fahrerlosen Betrieb umgestellt werden können. So erhalten Flottenbetreiber eine nahtlose Lösung aus einer Hand, auch wenn sich die Technologie weiterentwickelt.

2. Güterverkehr treibt Automatisierung voran

Es gibt viele Gründe, warum der Güterverkehr und insbesondere der LKW-Fernverkehr, bei der Entwicklung autonomer Fahrtechnologien eine Vorreiterrolle einnimmt. So verbringen LKW zum einen den Großteil ihrer Zeit auf Autobahnen und damit in einer längeren und weit weniger komplexen Fahrumgebung als dem Stadtverkehr. Dies kommt autonomen Fahrsystemen entgegen, da diese Szenarien weit weniger Berechnungen bedürfen. Zum anderen ist die Transport- und Logistikbranche unter Druck, wo immer möglich Kosten- und Effizienzvorteile zu erzielen. Hier können hochautomatisierte Lösungen helfen, indem sie die Fahrer entlasten und deren Sicherheit erhöhen sowie aufgrund von weniger Unfällen auch die Haftungskosten reduzieren. Die KI-Fahrunterstützung kann zudem den Kraftstoffverbrauch senken, was zu einer weiteren Senkung der Kosten und der Kohlenstoffemissionen führt.

3. Automatisierung mildert Unterbrechungen der Lieferketten

Aufgrund steigender Kraftstoffpreise, akutem Fahrermangels, geopolitischer Umwälzungen und Klimaregulierungen sind Erstausrüster und Flottenbetreiber enormen Druck ausgesetzt. Logistikunternehmen sind daher zunehmend auf der Suche nach hochautomatisierten Lösungen, die ihnen dabei helfen, sich gegen immer häufigere und schwerere Krisen zu rüsten. Hochautomatisierte Fahrzeuge können hier unterstützen und so Unterbrechungen der Lieferkette vermeiden.

4. Win-Win-Situation für OEMs, Flotten- und Technologiepartnerschaften

Logistikunternehmen und Technologielieferanten gehen vermehrt Partnerschaften ein, die Innovationen beschleunigen und gleichzeitig wertvolle Vorteile für OEMs, Flottenbetreiber und Fahrer bieten. Durch die Zusammenarbeit mit Anbietern für hochautomatisiertes Fahren erhalten die OEMs Zugang zu neuen Technologien, die ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Dies treibt die Entwicklung im Markt voran, wovon in der Folge auch Logistikunternehmen profitieren. Technologielieferanten profitieren ebenfalls durch die engere Zusammenarbeit. Denn sie erhalten wertvolle, reale Fahrdaten, die anschließend zur Optimierung und Verfeinerung der Lösungen genutzt werden können. Eine Win-Win-Situation also für alle Beteiligten.

5. Entlastung der Arbeitskräfte durch hochautomatisierte Lösungen

Anders als häufig befürchtet, wird hochautomatisiertes Fahren den Berufsstand des Fahrers nicht bedrohen, sondern erweitern, verändern und vor allem erleichtern. Auch mit fortschreitender Automatisierung wird es immer Menschen brauchen, die die Technologie überwachen und notfalls das Steuer übernehmen. Die KI kann aber gerade lange Strecken angenehmer gestalten und dem Fahrer ermüdende, sich häufig wiederholende Aufgaben abnehmen. Dadurch wird das Berufsbild wieder attraktiver und Logistikunternehmen können leichter neue Mitarbeiter gewinnen. Zudem entstehen neue Berufe wie Sicherheitsfahrer oder Fahrzeugbetriebsspezialisten, die die Entwicklung, Einführung und Wartung hochautomatisierter Fahrzeuge auf der Straße unterstützen.

Fazit

Das Zusammenwirken von ökologischen, wirtschaftlichen und technologischen Faktoren fördert die Entwicklung des hochautomatisierten Fahrens – insbesondere im Güterverkehr. Obwohl der regelmäßige Einsatz vollautonomer LKW noch einige Jahre entfernt ist, können Logistikunternehmen schon heute mit hochautomatisierten und leistungsstarken Ansätzen erhebliche Vorteile erzielen.

Bild Sunny Choi, Senior Director Business Development & Partnership bei Plus

Quelle: Akima Media

Swappie verstärkt Managment Team in Deutschland

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Swappie verstärkt sein Management Team in Deutschland mit Christoph Lau und Robert Fritsche

Swappie verstärkt sein deutsches Team und festigt damit seine Aktivitäten in Deutschland. Nachdem Christoph Lau kürzlich als Head of Region Deutschland & Italien die Leitung zweier Schlüsselmärkte übernommen hat, übernimmt Robert Fritsche ab Februar die Rolle des Country Manager Deutschlands.

Christoph Lau ist der neue Head of Region Deutschland & Italien bei Swappie. Er wird zukünftig für den Erfolg und die Kontinuität beider Märkte verantwortlich sein und seine Führungs- und Marketingexpertise in die Weiterentwicklung des Unternehmens einbringen. Zuvor war er langjährig für Axel Springer tätig und leitete zuletzt die 12 internationalen Märkte des Produktvergleichs Ladenzeile.

Christoph Lau: „Für Swappies Wachstum sind Deutschland und Italien als große europäische Märkte von zentraler Bedeutung. Wir werden dort weiter kontinuierlich investieren, um sowohl die refurbished iPhone Kategorie zu fördern als auch Swappie als Marke zu stärken. Ich bin überzeugt davon, dass wir in beiden Märkten in den nächsten Jahren weiter wachsen werden und kontinuierlich mehr User mit unseren qualitativ hochwertigen Produkten begeistern werden können.“

Robert Fritsche wird Swappies neuer Country Manager für Deutschland. Er wird die Entwicklung der Länderstrategie vorantreiben, um Swappies Marktposition in Deutschland weiter zu stärken. In seinen vorherigen Stationen bei McMakler und Idealo war er für das Brand- und Offline-Marketing, mit Fokus auf TV und digitale Videokampagnen, zuständig.

Robert Fritsche: „Der deutsche Markt ist im Bereich Smartphone-Refurbishment vergleichsweise weit entwickelt und sehr kompetitiv. Trotzdem sehe ich hier mit Swappies starker Marke und der eigenen Refurbishment-Kapazität große Chancen für weiteres Wachstum. Diese Botschaft werden wir in den nächsten Monaten verstärkt in den Markt geben und das Wachstum fördern.“

Bildquelle Swappie

Quelle markengold PR

Spitzenverkäufer feilschen nicht über den Preis

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Persönlichkeit

Persönlichkeit ausstrahlen und leben

Gute Verkäufer sind authentisch. Sie sind eben keine geschulten Überredner, sondern echte Persönlichkeiten, die sich mit ihrem Unternehmen und ihrem Produkt identifizieren. Sie leben und lieben den Verkauf und die Kommunikation mit anderen Menschen. Sie bauen Netzwerke auf und pflegen diese leidenschaftlich. Sie sind gerne unter Menschen und handeln mit Informationen. Das macht sie echt, ehrlich, glaub- und vertrauenswürdig. Sie sagen, was sie tun und tun, was sie sagen. Sie leben den Erfolg – und der spiegelt sich auch in Verlaufsabschlüssen wider.

Klare und eindeutige Positionierung

Wer seine Botschaft nicht in wenigen Sekunden transportieren kann, der hat keine Botschaft. Und wer keine Botschaft hat, der hat auch kein glaubwürdiges Produkt, macht sich beliebig und austauschbar. Spitzenverkäufer sind jederzeit in der Lage, kurz und präzise zu sagen, was sie selbst, ihr Unternehmen und das Produkt einmalig machen.

Ein erfolgreicher Elevator Pitch braucht nicht viele Worte, sondern Überzeugungskraft. Nur wer kein Alleinstellungsmerkmal hat oder besondere Leistungen bieten kann, muss über den Preis verkaufen. Rabatte sind Ausdruck substituierbarer Angebote und demonstrieren Beliebigkeit. Billig ist niemals besonders.

In maximal 20 Sekunden sind Top-Verkäufer in der Lage zu sagen, was sie und ihr Produkt ausmacht und wo der besondere Vorteil gerade für diesen Kunden liegt. Ein guter Elevator Pitch als Ergebnis einer eindeutigen Positionierung ist kein auswendig gelerntes Textfragment, sondern ein individueller, kundenoptimierter und ausdrucksstarker Wirkungshebel.

Perfekte Vorbereitung, Disziplin und Know-how

Damit sind wir beim nächsten Punkt, denn ein perfekter und individueller Elevator Pitch erfordert eine ausführliche Vorbereitung. Was braucht der Kunde? Wie steht der Kunde zu meinem Unternehmen, dem Produkt und dem Markt? Was ist sein Kaufmotiv? Was möchte er mit meinem Produkt erreichen und wie bringt es ihn weiter? Diese und viele andere Fragen stellen sich Top-Verkäufer. Sie kennen den Kunden und den Markt.

Sie kennen aber auch die eigenen Stärken und Schwächen und wissen genau, welchen Hebel sie ansetzen müssen, um den Kunden zu begeistern und ihm eine passgenaue Lösung zu bieten. Gute Verkäufer sind in der Lage, aus hundert Produktmerkmalen und Vorteilen genau die drei oder vier herauszufiltern, die der Kunde hören möchte und die seine Motive spiegeln.

Außerdem ist Kompetenz wichtig. Gute Vertriebler sind Informations- und Impulsgeber, kennen die Szene, die Wettbewerber und die Geheimnisse der Branche. Sie arbeiten diszipliniert an diesem Wissen, Lesen und Recherchieren viel, sind immer am Puls der Zeit und stets informiert. Damit werden sie ernst genommen, sind gern gesehene Gesprächspartner und können ihre Kontakte voll ausschöpfen. Sie sind wertvolle Partner, nicht lästige Verkäufer. Und deswegen feilscht man auch nicht mit ihnen, sondern schätzt sie wert.

Argumentation, Verhandlungskunst und Kommunikationsgeschick

Gute Verkäufer wissen zu überzeugen und können sich auf ihre Gesprächs- und Verhandlungspartner einstellen. Sie sprechen deren Sprache – fachlich, rhetorisch und argumentativ. Sie hören aufmerksam zu und erkennen aus dem Gesagten, was den Kunden wirklich bewegt. Auf dieser Basis präsentieren sie dann die richtigen Argumente und Produktleistungsmerkmale. Vor allem aber stellen sie die richtigen Fragen und erfahren so, was der Gesprächspartner möchte. Zugleich schaffen gute Verkäufer Sympathie – sie zeigen Verständnis, parlieren gekonnt und mit den Worten des Gegenübers.

Sie nehmen ihr Gegenüber ernst, schätzen ihren Gesprächspartner, dessen Leistungen und Tätigkeit wert und suchen den Abschluss über den individuellen Kundennutzen. Sie tragen durch den Verkauf des Produktes etwas zum Erfolg des Kunden bei – das ist ein anderer Anspruch als das schnelle Geld – es ist der Einstieg in eine langfristige Kundenbeziehung. Gute Verkäufer wissen, dass Einwände Kaufsignale sind, denn sie bieten Raum für weitere, gute Argumente. Offene Fragen, gute Argumente und taktisch kluges Verhandeln auf Basis von Werten machen gute Verkäufer erfolgreich.

Verhandeln heißt aber auch, die eigenen Interessen nicht aus dem Blick zu verlieren. Ziel ist der Abschluss – den haben Top-Verkäufer stets im Blick. Ihre Gespräche dienen diesem Ziel und sie lenken sie auch gezielt dorthin. Sie verkaufen nicht um jeden Preis, aber sie verkaufen immer dann, wenn sie es wollen und wenn das Produkt zum Kunden passt.

5 Erfolgsfaktoren der Verkäufer

Diese fünf Erfolgsfaktoren schützen gute Verkäufer vor Rabattschlachten und unnötigen Preisnachlässen. Preise haben einen Sinn. Sie sind in aller Regel betriebswirtschaftlich kalkuliert und spiegeln den Markt- oder Markenwert eines Produktes wider. Wer voreilig Positionen und Preise räumt, macht sich unglaubwürdig. Motto: Da muss noch mehr drin sein.

Über Rabatte verkaufen heißt, sich unter Wert zu verkaufen und zeigt Schwäche. Rabatte führen darüber hinaus zu immer neuen Forderungen der Kunden. Die Spirale dreht sich abwärts, während die Produktions- und Marketingkosten steigen. Top-Verkäufer wissen, dass auch ihr Gehalt und ihre Provision vom Erfolg des gesamten Unternehmens abhängen und dass sie sich mit jedem Nachlass selbst unter Druck setzen. Wer Rabatte gewährt, muss entweder mehr verkaufen oder sich mit weniger Ertrag begnügen. Das wird ein Spitzenverkäufer nicht zulassen – denn er will mehr, er will an der Spitze bleiben.

Preisverhandlungen wird es dennoch immer geben. Das ist auch nichts Negatives. Aber Preise dürfen nicht zum einzigen Verkaufsargument werden oder gar im Mittelpunkt der Unternehmens- oder Produktkommunikation stehen. Natürlich kann man guten Kunden Rabatte geben und letztlich gehört es auch zum sportlichen Ehrgeiz und zum guten Gefühl einer Kundenbeziehung, über den Preis gesprochen zu haben. Preiswert dürfen Produkte sein – eben ihren Preis wert – nur billig gilt es zu vermeiden, Top-Verkäufer verkaufen Werte und brauchen deshalb keine Rabattschlachten.

Bild Ulrike Knaur

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

 

Execute: Die neue Messe für Gründer:innen und Start-Ups im Rhein-Main-Gebiet

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execute

Da werden Sie geholfen“. Mit diesem Slogan schaffte Verena Pooth (damals Feldbusch) Anfang der 2000er-Jahre Aufmerksamkeit für eine Telefonauskunft. Er könnte auch über der „Execute“ stehen, der neuen Messe für Gründer:innen und Start-Ups im Rhein-Main-Gebiet. Die hat der Bundesverband der Mittelständischen Wirtschaft e.V. (BVMW) angeschoben, der mit einem neuartigen Konzept genau dieses Ziel verfolgt: Er will Gründer:innen und Jungunternehmer:innen helfen, ihre Geschäftsidee umzusetzen – zu exekutieren.

Es geht um praktische Fragen: Wo bekomme ich professionelle Fotos her? Wie kann ich mein LinkedIn-Profil optimieren? Halte ich mit meiner Datenverwaltung die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ein? Wie mache ich eine Zielgruppenanalyse? Die Besuchenden der Execute sollen mit handfesten Ergebnissen und Kontakten nach Hause gehen, die ihrem (zukünftigen) Unternehmen sofort weiterhelfen.

Die neue Messe Execute findet am 24.03.2023 von 12 bis 18 Uhr im Atelier Lihotzky, Danziger Platz 12, statt.

Um möglichst viel praktisches Know-how an die Gründer:innen zu bringen, gibt es statt einer Event-Bühne 14 verschiedene Boxen, in denen Expert:innen aus der Digital Trendteam Marketing GmbH und des BVMW FrankfurtRheinMain gemeinsam mit den Teilnehmenden Lösungen für deren Fragen und Anforderungen erarbeiten. Mit dem Erwerb der Tickets erhalten Besucher:innen fünf Slots: Drei müssen sie vor der Veranstaltung verbindlich buchen, zwei können sie spontan auf der Execute einsetzen. Um 18 Uhr endet die Messe – dann geht das Feiern los: Im Rahmen einer Afterwork Party kann weiter genetworked werden.

Die Execute ist nicht nur für Gründer:innen und Start-Ups wichtig. Auch der Wirtschaftsstandort Rhein-Main profitiert von der Messe.

„Der Mittelstand ist das starke Gerüst unserer Unternehmen in Hessen. Er schafft die meisten Arbeitsplätze und seine Bedeutung für unsere Gesellschaft kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Junge aufstrebende Unternehmen benötigen Veranstaltungen wie diese, um sich zu präsentieren und den wichtigen Austausch mit allen Interessierten führen zu können“, sagt Ralph Haerth (Haerth.Communication), Sprecher der Interessengemeinschaft Hanauer Landstraße, Vorstandsmitglied im Dachverband Frankfurter Gewerbeverein e. V. und Herausgeber des Eastside Magazin.

Und Simon-Philip Horn (Gastronomie Betriebsgesellschaft Schöbel & Horn mbH und Teil des Teams der Event- und Gründer-Location Danzig am Platz) ergänzt: „Ohne Start-Ups keine Entwicklung und kein „Knistern in der Luft“. Da wir selbst Start-Ups gründen und erfolgreich gemacht haben, liegt uns das besonders am Herzen. Gemeinsam entsteht die richtige Kraft und Atmosphäre, um sich an neues zu trauen und den Mut aufzubringen mit neuen Ideen Firmen zugründen.“

Quelle Der Mittelstand, BVMW e.V.

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Bildquelle Ackerherz

Quelle Sonja Berger Public Relations