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Wallet Express Issuer Enablement Program von Mastercard überzeugt

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wearonize

wearonize Netzwerk wächst um 750 weitere Banken

das Startup wearonize schließt mit klaren Erfolgen das Wallet Express Issuer Enablement Program von Mastercard ab und ist bei europäischen Banken weit vorne auf der Beliebtheitsskala. Bis Ende März war es den europäischen Banken freigestellt, passive Wearables als Zahlungsmethode, ohne großen Aufwand in ihr jeweiliges Bankensystem einzugliedern. Die Ergebnisse sprechen Bände – vor allem für wearonize.

Über das Mastercard Wallet Express Issuer Enablement Program

Im Rahmen des oben genannten Programms gab Mastercard den Europäischen Banken erstmals bis einschließlich Ende März 2023 die Möglichkeit, passive Payment Wearables kostenfrei und ohne großen Projekt- und Bearbeitungsaufwand als zusätzliche Zahlungsmethode freizuschalten. Mastercard reicht durch diese Initiative den europäischen Banken die Hand und verzichtet auf Onboarding-Gebühren und komplizierte Prozesse – mit Erfolg. Zahlreiche Banken haben sich für das Onboarding von Wearables entschieden, mit über 15% erhält wearonize davon den größten Anteil.

wearonize überzeugt weitere 750 Banken und bleibt an der Spitze

Das Ergebnis aus der Mastercard Direktive spricht für sich: wearonize kann auch weiterhin ihren Titel als Marktführerin ausbauen. Im Rahmen der Initiative haben sich mehr als 750 weitere Banken für den Leader im Bereich passive Wearable Enablement entschieden, darunter auch Banken wie die DZ Bank und die PSA.

wearonize Netzwerk wächst um 750 weitere Banken

Wearable Portfolio und 360° Lösung

Durch das Joint Venture LAKS PAY mit dem Wearable-Hersteller LAKS GmbH, ist wearonize das einzige Unternehmen im Bereich Passive Wearable Payment, das eine 360-Grad-Lösung bieten kann: von Wearable Produktion und Vertrieb, über Payment Technologie und Software, bis hin zu zugehöriger App und Support. Dieser Rundum-Service überzeugte auch die europäischen Banken. Als besonderes Benefit bietet wearonize ein Card Programm, das auch für Banken einsetzbar ist.

Mit einem Netzwerk von nun über 835 großen Banken und der Arbeit mit renommierten Marken wie Swatch, sichert wearonize einen erheblichen Vorsprung vor potenziellen Wettbewerbern. Die wearonize Technologie steht bereits heute über 400 Millionen Personen in mehr als 35 Ländern zur Verfügung. Mit dem erfolgreichen Mastercard Wallet Express Issuer Enablement Program freut sich wearonize nun darauf, ab sofort noch mehr Bankkunden zur Verfügung zu stehen.

Das Team hinter wearonize

Das deutsch-schweizer Team besteht aus erfahrenen Gründern, Vorständen, Beratern und hochspezialisierten Branchenexperten, in den Bereichen Plattformentwicklung, Cyber Security, Mobile- und Wearable Payment, die in gemeinsamen Projekten bereits erfolgreich zusammengearbeitet haben. Das Team rund um CEO Thorsten Röske und Co-Founder Heidrun Böck umfasst derzeit ca. 23 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist an den Standorten Luzern (Schweiz), München (Deutschland), Cluj (Rumänien) und Wilmington (Delaware, USA) vertreten und wächst stetig.

Bilder copyright wearonize

Quelle Münchner Marketing Manufaktur GmbH

Uni-Platz mit wenigen Klicks

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compounder

Ein Profil für alle Bewerbungen: Mit Compounder zum Traumstudium

Mit nur einem Profil direkt für alle Wunschstudiengänge bewerben? Compounder prüft die Bewerbung automatisch auf Vollständigkeit und Zulassung. So sparen Hochschulen und Studieninteressierte eine Menge Zeit. Eine Plattform mit klarem Win-Win: Darum hat allygatr, der operative Venture Capitalist für HR Tech, investiert.

Nie wieder unzählige Kopien von immer den gleichen Unterlagen! Das Kölner Startup Compounder entstaubt einen der wohl staubigsten Prozesse in der deutschen Bürokratie: die Bewerbung auf einen Studienplatz.

Das einzigartige an Compounder: Studieninteressierte legen sich nur einmal ein Profil an. Compounder überprüft automatisch die Unterlagen: Sind sie vollständig? Sind sie korrekt? Passt die Bewerbung auf die Anforderungen der Uni? Sind alle erforderlichen Unterlagen hochgeladen, können die Nutzer:innen sich bei den Hochschulen bewerben.

Durch Zentralisierung, Digitalisierung und Automatisierung erhalten Studienanfänger:innen so schneller und einfacher ihren Traumstudienplatz und Hochschulen erhalten neue Bewerber:innen aus aller Welt, die bereits automatisch für die Zulassung geprüft wurden. Eine Plattform mit klarem Win-Win also.

“Die Idee hinter Compounder ist unglaublich einfach! Die Gründer:innen haben mit ihrer Plattform eine Lösung erarbeitet, die für Studieninteressierte wie für die Hochschulen gleichermaßen den Prozess erleichtert”, so Benjamin Visser, CEO und Gründer von allygatr. “Eigentlich so genial, dass man sich fragt, warum Compounder nicht schon viel früher erfunden wurde.”

Trio treibt Kölner Startup erfolgreich voran

Hinter Compounder stehen die zwei Gründerinnen Paula Vorbeck (CEO), Evelyn Wagner (CMO) sowie der Gründer Carmine Siena (CTO). Das Trio hat selbst beim Studium bemerkt, wie unnötig kompliziert die Studienbewerbungen laufen – und so war die Idee für Compounder entstanden.

Von dieser Idee ist auch allygatr, Berlins operativer Venture Capitalist für HR Tech, überzeugt. Deshalb hat sich der VC an Compounders Finanzierungsrunde beteiligt. Dabei konnte das Kölner Startup fast eine halbe Million Euro einsammeln – und allygatr ist eine der Hauptinvestor:innen.

“Wir sind mega happy Teil der allyance zu sein und gemeinsam mit allygatr unser Unternehmen zu boosten und zu wachsen”, so die Gründer:innen von Compounder. “Wir sind dankbar in das Vertrauen in uns und unsere Vision.”

Der operative Venture Capitalist für HR Tech, allygatr, ist mittlerweile in fast 20 Startups investiert. Zuletzt hatte allygatr erstmals international expandiert: in die Matching-Plattform für Entscheidungsträger:innen Board Owl. Daneben gehören der “Recruiting as a Service”-Dienstleister Searchtalent, die “Benefits as you like”-App für Mitarbeitende emplu oder Ordio, die Schichtplanung digital und einfach machen, zu den Investments von allygatr.

Bild Das Founder-Trio von Compounder: Evelyn Wagner (CMO), Carmine Siena (CTO), Paula Vorbeck (CEO) (v.l.n.r.) Copyright Compounder

Quelle allygatr

BGH kippt Reservierungsgebühren bei Immobilienmaklern

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Bundesgerichtshof, über dts NachrichtenagenturKarlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Immobilienmakler dürfen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen keine Reservierungsgebühren von Kaufinteressenten verlangen. Entsprechende vereinbarte Verpflichtungen seien unwirksam, wie der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag entschied.

Konkret ging es in dem Prozess um einen Fall aus Sachsen, bei dem eine Maklerin mit Kaufinteressierten einen Reservierungsvertrag geschlossen hatte. Damit hatte sie sich verpflichtetet, das Grundstück gegen Zahlung einer Gebühr bis zu einem festgelegten Datum für die Interessenten vorzuhalten. Nachdem diese später vom Kauf Abstand genommen hatten, verlangten sie die Rückzahlung dieser Gebühr und verklagten dementsprechend die Maklerin. In den Vorinstanzen war die Klage abgewiesen worden, der BGH entschied nun aber zugunsten der Kläger.

Begründet wurde das Urteil damit, dass es sich beim Reservierungsvertrag nach dem Inhalt der getroffenen Abreden nicht um eine eigenständige Vereinbarung, sondern um eine den Maklervertrag ergänzende Regelung handele. Dass er in Form eines gesonderten Vertragsdokuments geschlossen wurde und später als der Maklervertrag zustande kam, stehe dem nicht entgegen, so die Karlsruher Richter. Der Reservierungsvertrag benachteilige die Maklerkunden „unangemessen“ und sei daher unwirksam, weil die Rückzahlung der Gebühr ausnahmslos ausgeschlossen sei und sich aus dem Vertrag weder für die Kunden nennenswerte Vorteile ergäben noch seitens des Immobilienmaklers eine geldwerte Gegenleistung zu erbringen sei. Außerdem komme er der Vereinbarung einer erfolgsunabhängigen Provision zugunsten des Maklers gleich.

Das widerspreche dem Leitbild der gesetzlichen Regelung des Maklervertrags, wonach eine Provision nur geschuldet sei, wenn die Maklertätigkeit zum Erfolg geführt habe, so das Gericht (Urteil vom 20. April 2023 – I ZR 113/22).


Foto: Bundesgerichtshof, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

FDP drängt auf schnelle Änderung des Klimaschutzgesetzes

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Straßenverkehr, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Fraktionschef Christian Dürr drängt auf eine rasche Änderung des Klimaschutzgesetzes. „Wir wollen jetzt ganz, ganz schnell das Klimaschutzgesetz machen, denn die sektorale planwirtschaftliche Betrachtung hat in der Vergangenheit nicht funktioniert und deswegen ändern wir das als Koalition“, sagte er den Sendern RTL und ntv.

Die „starre Einteilung“ in jeweils einen Energie-, Verkehrs- und Gebäudesektor ergebe keinen Sinn. „Wir wollen die Klimaschutzziele erreichen, indem wir viele Technologien erlauben“, so der FDP-Politiker. Jetzt sei der Rechtsrahmen anzupassen. Zuständig für das Klimaschutzgesetz sei Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne).

„Da sollten wir jetzt wirklich schnell rangehen“, so Dürr. Das sei „ein bisschen kompliziert“, aber die „planwirtschaftliche Betrachtung“ sei gescheitert „und das sehen ja auch alle in der Koalition so“.


Foto: Straßenverkehr, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Das sind die 5 hundefreundlichsten Unternehmen Deutschlands

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Folgende Unternehmen sind nicht nur erfolgreich, sondern auch auf den Hund gekommen. Sie erfreuen sich also unter anderem aufgrund ihrer Zuneigung zu Hunden großer Beliebtheit – so erlauben sie es ihren Arbeitnehmern unter anderem, die Fellnase mit ins Büro zu nehmen. Hier können Sie sich über die Betriebe und deren Geschäftsidee schlaumachen.

Den Hund in den Arbeitsalltag integrieren – diese Arbeitgeber machen es möglich

1. Holisticon AG

Es schneidet sie IT- und Management-Beratung Holisticon AG bei ihren Arbeitnehmern sehr gut ab. Dies liegt daran, dass das Unternehmen jede Art von Hund im Büro akzeptiert. Vom süßen Havaneser bis hin zum Dogo Argentino sind alle Vierbeiner willkommen. Außerdem fördert der Arbeitgeber Flexibilität im Arbeitsalltag. So haben Mitarbeiter die Möglichkeit, Beruf und Hund leicht unter einen Hut zu bringen.

Einen Namen hat sich die Holisticon AG des Weiteren aufgrund ihrer positiven Unternehmenskultur gemacht. Laut den Angaben der Angestellten auf kununu, fordern diese selbstständig Mitarbeitergespräche ein – Probleme oder Verbesserungsvorschläge können sie offen ansprechen. Das Hamburger Unternehmen landet damit nicht nur bei Tierliebhabern.

2. sum.cumo GmbH

Hunde sind auch in den Büroräumen der sum.cumo GmbH erlaubt. Einen Namen macht sich das Beratungsunternehmen aus Düsseldorf aber auch durch die gute Work-Life-Balance. So haben Sie die Gelegenheit, den Arbeitsalltag mitzugestalten, um sich mit der Zeiteinteilung an den Bedürfnissen Ihres besten Freundes zu orientieren.

Spezialisiert hat sich die sum.cumo GmbH übrigens auf die Bereiche Internet und Multimedia. Suchen Sie im Raum Düsseldorf nach einem Arbeitgeber, der Hunde im Büro erlaubt, und verfügen Sie über die benötigte Expertise, ist eine Bewerbung bei diesem Unternehmen empfehlenswert.

3. SprintEins GmbH

Bekannt ist die SprintEins GmbH für ihre digitalen Produktlösungen – mittlerweile hat sich die Firma auch aufgrund ihrer Hundefreundlichkeit einen Namen gemacht. Das Unternehmen ist familienfreundlich, wobei der Hund ebenfalls als wichtiges Mitglied gilt – Sie können ihren Vierbeiner jederzeit ins Büro mitnehmen. Es kommen Mitarbeiter zudem in den Genuss einer ruhigen, positiven und trotzdem produktiven Atmosphäre. Auch dürfen sich Angestellte über eine Vielzahl an Benefits freuen.

4. CENTOMO GmbH & Co. KG

Tätig ist die CENTOMO GmbH & Co. KG im Personalwesen und der Personalbeschaffung. Das Unternehmen gestattet die Mitnahme der Fellnase ins Büro. Auch haben Sie die Gelegenheit, vom Homeoffice aus zu arbeiten. Wollen Sie also Ihrem Vierbeiner einmal in den eigenen vier Wänden Gesellschaft leisten, ist dies bei der CENTOMO GmbH & Co. KG durchaus möglich. Bei diesem Arbeitgeber können Sie also Hund und Beruf problemlos miteinander vereinbaren.

Mitarbeiter loben des Weiteren die hohe Wertschätzung und das attraktive und faire Provisionsmodell. Dadurch stehen die Arbeitnehmer immer im Mittelpunkt. Suchen Sie in Sindelfingen nach einem Unternehmen, das Mensch und Tier gleichermaßen wertschätzt? Dann sind Sie bei der CENTOMO GmbH & Co. KG bestens aufgehoben.

5. Staffbase

Staffbase spezialisiert sich auf Internetdienstleistungen mit dem Schwerpunkt auf Kommunikation. Dieser Arbeitgeber punktet mit seiner modernen Unternehmenskultur. Nicht nur sind Hunde im Büro erlaubt, sondern Sie dürfen sich gleichermaßen über flexible Arbeitszeiten freuen. Des Weiteren können Sie bestimmte Tage im Homeoffice verbringen. Ihr Vierbeiner muss den Tag über also nicht alleine sein. 

Den Mitarbeitern stellt das Unternehmen aus Chemnitz ein Budget für die berufliche Weiterentwicklung zur Verfügung. Auf Wunsch haben Sie also auch die Möglichkeit, in einem der ausländischen Büros des Konzerns Erfahrung zu sammeln. Die Firma ist mittlerweile weltweit erfolgreich und wächst stetig. Haben Sie also an einer Mitarbeit bei Staffbase Interesse, lohnt sich eine Bewerbung durchaus.

Fazit

Bevor Sie sich für einen Arbeitgeber entscheiden, sollten Sie ihn in puncto Hundefreundlichkeit unter die Lupe nehmen. Idealerweise kann Ihr bester Freund Sie ins Büro begleiten. Auch flexible Arbeitszeiten und Homeoffice erweisen sich als praktisch. Wollen Sie sich die langwierige Suche nach einem tierfreundlichen Betrieb ersparen, halten Sie sich einfach an die Firmen aus dem Beitrag.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von sugarfoot67 auf pixabay

Autor: Jesse Reimann

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Exporte in Drittstaaten gesunken

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Container, über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Exporte aus Deutschland in die Staaten außerhalb der Europäischen Union sind im März 2023 gesunken. Sie ließen gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 4,4 Prozent nach, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse am Donnerstag mit.

Insgesamt wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 59,3 Milliarden Euro exportiert. Nicht kalender- und saisonbereinigt waren es Waren im Wert von 68,1 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Exporte um 8,1 Prozent. Dieser wertmäßige Anstieg sei auch vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Außenhandelspreise zu sehen, so die Statistiker.

Mengenmäßig sanken die deutschen Exporte in die Drittstaaten um 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren auch im März 2023 die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 14,7 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte in die USA gegenüber März 2022 um 6,2 Prozent.

Nach China wurden Waren im Wert von 9,0 Milliarden Euro exportiert, 13,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte Königreich stiegen im Vorjahresvergleich um 13,6 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro. Die deutschen Exporte nach Russland stiegen unterdessen gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,5 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Im März 2023 lag Russland damit auf Rang 14 der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte außerhalb der EU. Im Februar 2022, dem Monat vor dem Angriff auf die Ukraine, hatte Russland noch Rang 5 belegt.


Foto: Container, über dts Nachrichtenagentur

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Saarlands Ministerpräsidentin will Pipelines für Wasserstoff

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Wasserstoff-Behälter, über dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger (SPD), hat an die Bundesregierung appelliert, in der Europäischen Union die Voraussetzung zum Bau von Pipelines für grünen Wasserstoff zu schaffen. Dies sei ihr „dringender Appell“, sagte Rehlinger dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe).

„Es braucht eine klare Position der Bundesregierung in Europa.“ Die SPD-Politikerin fügte hinzu: „Wasserstoff ist nicht, wie einige sagen, der Champagner der Industrie, sondern das Tafelwasser. Wir müssen dafür sorgen, dass er dort ankommt, wo er gebraucht wird.“ Ein wichtiger Anreiz wäre ihrer Meinung nach, „dass sich Unternehmen darauf verlassen können, dass ihre Investitionen ihnen auch Gewinne erwirtschaften und diese nicht über eine Wasserstoffagentur quasi verstaatlicht werden“.

Die Wasserstofftechnologie soll nach dem Willen der SPD-geführten Landesregierung eine wichtige Rolle bei der Transformation der Wirtschaft des Landes hin zu Klimaneutralität spielen.


Foto: Wasserstoff-Behälter, über dts Nachrichtenagentur

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FDP will Absage an jegliche Steuererhöhungen untermauern

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Finanzamt, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP will ihre Absage an jegliche Steuererhöhungen untermauern. Einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag für den kommenden Bundesparteitag will der Parteivorstand am Donnerstag beschließen, wie das „Handelsblatt“ berichtet.

„Steuererhöhungen können angesichts historisch hoher Steuern und Abgaben keine Option sein“, heißt es darin. Mit dem Antrag grenzt sich die FDP auch von der CDU ab, die einen höheren Steuersatz für Spitzenverdiener diskutiert, um so Entlastungen für die Mittelschicht zu finanzieren. Die FDP erteilt solchen Überlegungen eine Absage. „Ein Abbau des Mittelstandsbauchs durch Steuererhöhungen an anderer Stelle würde zu Steuersätzen von bis zu 57 Prozent bei Einkommen ab 80.000 Euro führen“, heißt es im Antrag.

„Dies würde Arbeitsplätze gefährden, Fachkräfte abschrecken und Familienunternehmen an andere Standorte treiben.“ Nicht nur in der Steuerpolitik kritisiert die FDP die CDU, die Liberalen machen die Union auch für die angespannte Lage im Bundeshaushalt verantwortlich. „Statt in die Zukunft des Landes zu investieren, wurden unter Führung der Union fehlgeleitete Subventionen eingeführt, überdimensionierte Sozialleistungen beschlossen und unnötige Schulden gemacht“, heißt es in dem Papier. Der Antrag für den FDP-Bundesparteitag enthält auch Mahnungen in Richtung der Ampelpartner wegen der angespannten Haushaltslage.

Es sei notwendig, Ausgaben „grundsätzlich auf ihre Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit zu prüfen“. Möglicherweise müssten auch Vorhaben der Ampel zurückgestellt werden, wenn sie wegen der angespannten Haushaltslage nicht finanziert werden können. „Auch die Projekte der Koalition müssen streng im Lichte der finanziellen Möglichkeiten betrachtet und auf der Zeitschiene stärker priorisiert werden“, heißt es im Antrag.


Foto: Finanzamt, über dts Nachrichtenagentur

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Eon-Aufsichtsratschef rechnet mit anhaltend hohen Energiepreisen

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Preiserhöhung für Strom, über dts NachrichtenagenturEssen (dts Nachrichtenagentur) – Der Aufsichtsratschef des Energiekonzerns Eon, Karl-Ludwig Kley, rechnet mit anhaltend hohen Strom- und Gaspreisen. „Ich denke, wir werden auf absehbare Zeit mit höheren Energiepreisen leben müssen“, sagte er der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe).

„Die Energiepreise in Deutschland waren im weltweiten und auch im europäischen Vergleich schon vor dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs mit die höchsten. Mit dem russischen Angriffskrieg ist die Lage noch schwieriger geworden.“ Kley sieht in diesem Zusammenhang Gefahren für die industrielle Basis Deutschlands. „Es gibt schon lange einen schleichenden Prozess, der sich jetzt beschleunigen könnte“, sagte der Eon-Aufsichtsratschef.

„In der Chemieindustrie wird das besonders deutlich: In den vergangenen 15 Jahren ist fast jede Großinvestition der heimischen Unternehmen außerhalb Deutschlands erfolgt, weitgehend sogar außerhalb Europas. Das ist alarmierend.“ Den Atomausstieg bezeichnete Kley als falsch. Deutschland verliere den Anschluss bei der Kernforschung, kritisierte der Eon-Aufsichtsratschef.

„Der Blick in den Rückspiegel bringt uns nicht weiter. Aber ich mache auch keinen Hehl daraus, dass ich den Ausstieg inhaltlich falsch finde“, sagte Kley. „Mit dem Ende der Kernkraft stellen wir praktisch die Forschung an dieser Technologie ein. Dabei wissen wir gar nicht, was in zehn oder zwanzig Jahren noch alles kommen kann.“

Die Potenziale der Kernforschung blieben dann in Deutschland ungenutzt, fürchtet Kley. „Das ist bitter.“


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Kubicki warnt "Letzte Generation" vor Störung des FDP-Parteitages

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Klimaprotest, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ davor gewarnt, den FDP-Parteitag ab diesem Freitag in Berlin zu stören. „Wer sich festklebt, um andere bei ihrer demokratischen Willensbildung zu behindern, versündigt sich an unserer Demokratie“, sagte Kubicki der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe).

Er halte den geplanten Protest für wenig durchdacht, weil er die Bewegung insgesamt diskreditiere. Kubicki rechnet mit harten Strafen für die Aktivisten, sollten sie den Parteitag stören. „Wenn wir erlauben, dass kleine Gruppen das Recht selbst in die Hand nehmen, dann akzeptieren wir rechtsfreie Räume. Auch andere Gruppen könnten sich anmaßen, das, was sie für richtig halten, selbst durchzusetzen“, sagte Kubicki. Den Vorschlag der Initiative „Letzte Generation“, einen aus zufällig ausgewählten Bürgern zusammengestellten „Gesellschaftsrat“ über die Klimapolitik bestimmen zu lassen, bezeichnete er als „undemokratisch“. „Ein Gesellschaftsrat wäre verfassungsfeindlich und undemokratisch. Was passiert denn, wenn die Klimaräte nicht das beschließen, was die Klimaaktivisten sich vorstellen – zum Beispiel bei einer Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke?“, so Kubicki. Der Vorschlag der „Letzten Generation“ hat Frankreich zum Vorbild. Dort hatte Präsident Emmanuel Macron 2019 ein Gremium aus 150 zufällig ausgelosten Bürgern eingesetzt, das über Klimaschutzmaßnahmen beraten sollte. Die 149 Vorschläge des Rates umfassten unter anderem ein Tempolimit von 110 km/h, das Ende von Inlandsflügen ab 2025 und Subventionen für Unternehmen, die ihren CO2-Fußabdruck reduzieren. Macron hatte angekündigt, bis auf drei Vorschläge alle Maßnahmen umzusetzen.


Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

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