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Gründermotor: Ministerpräsident Winfried Kretschmann bekräftigt Public-Private-Partnership-Modell

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winfried kretschmann

Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Gründerszene ist Frischzellenkur für unsere Wirtschaft / Gründermotor als wichtige Schnittstelle zwischen Hochschulen und Wirtschaft“

Gründermotor und Vector Informatik laden Akteure zu exklusivem CXO-Dinner ein

Die Gründermotor Landesinitiative basiert auf der Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung und der Privatwirtschaft in Baden-Württemberg. Die Initiatoren von Gründermotor informierten am vergangenen Dienstag bei einem Abendessen rund 20 Wirtschafts-Vertreter:innen aus dem Partnernetzwerk über die Erfolge des Programms seit Februar 2018. Damals setzte Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der Ehrengast des Abends war, den initialen Impuls für das Public-Private-Partnership-Modell Gründermotor.

„Der Spirit der Gründerszene begeistert mich immer wieder. Ihre Innovationskraft und Kreativität sind wie eine Frischzellenkur für unsere Wirtschaft. Es ist höchst erfreulich, wie sich die Start-up-Landschaft in Baden-Württemberg in den letzten Jahren entwickelt hat“, erklärte Ministerpräsident Kretschmann.

„Heute haben wir in Baden-Württemberg eine richtige Gründungslandschaft, von Mannheim bis zum Bodensee. Und natürlich mit dem Gründermotor als wichtiger Schnittstelle für die Start-up-Förderung zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft. Denn ob bei der Künstlichen Intelligenz, der Digitalisierung, der Green Tech, dem Wandel der Mobilität, dem Wandel des Gesundheitswesens oder den wirtschaftlichen Potenzialen der Plattform-Ökonomie – wer bei diesen Zukunftsthemen dabei sein will, der kommt ohne neue, junge Unternehmen nicht weit.“

Im Mittelpunkt des abendlichen Treffens, in das der Gastgeber Dr. Helmut Schelling, Gründer von Vector Informatik, und Ministerpräsident Winfried Kretschmann einführten, stand die Vorstellung des Public-Private-Partnership-Modells. Adrian Thoma, Geschäftsführer von Gründermotor, erläuterte den geladenen Führungskräften, wie Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in Baden-Württemberg gemeinsam dazu beitragen, dass Start-ups die mittelständischen Unternehmen von morgen sein können.

Ins Leben gerufen haben die Gründermotor Landesinitiative die Landesregierung Baden-Württemberg, Vector Informatik, die Universität Stuttgart und Pioniergeist; kurz darauf schlossen sich FESTO, STIHL und die Hochschule der Medien der Initiative an. Durch einen Kooperationsvertrag verbunden, arbeiten der von der Wirtschaft finanzierte private Teil des Gründermotors mit der Universität Stuttgart und der Hochschule der Medien in einer Public-Private-Partnership daran, die „Next Generation Mittelstand“ für Baden-Württemberg zu formen.

Public-Private-Partnership-Modell schafft Arbeitsplätze

Wie sehr die Zusammenarbeit den jungen Entrepreneurs im Land nützt, zeigt sich vor allem in der praktischen Umsetzung. So identifiziert das Team von Gründermotor im Rahmen des Intensivprogramms „Meisterklasse“ themen- und hochschulübergreifend die vielversprechendsten Talente und Start-ups, um deren Ideen gemeinsam mit Unternehmen und Einrichtungen aus dem Partnernetzwerk bis zur Investitionsreife zu entwickeln. Am Institut für Entrepreneurship und Innovationsforschung (ENI) der Universität Stuttgart wurde im Mai 2021 die Projektgruppe zum Gründermotor eingerichtet.

Diese beschäftigt sich mit der Konzeption und Umsetzung einer Forschungs- und Lehrplattform sowie mit einer entsprechenden Begleitforschung. Dazu gehört zum Beispiel ein Aus- und Weiterbildungsprogramm für Start-up-Coaches, um Best Practices in ganz Baden-Württemberg zu etablieren. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, Entrepreneurship in Forschung und Lehre stärker zu verankern, und die Akteure an den baden-württembergischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften viel besser zu vernetzen“, erklärte Prof. Dr. Alexander Brem, Direktor des ENI beim CXO-Dinner. „Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten stärkt die Innovationskraft in Baden-Württemberg und schafft viele neue Arbeitsplätze.“

Gemeinsames Leitbild „Next Generation Mittelstand“

Gründermotor ist schon jetzt eine Erfolgsgeschichte. So bringt das Team um Adrian Thoma und Projektleiter Dr. Eric Heintze regelmäßig Investoren aus ganz Deutschland mit Start-ups zusammen und unterstützt so bei der Finanzierung. Durch die Zusammenarbeit zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen entstehen Innovationen und neue Geschäftsideen ‒ zum Nutzen beider Seiten; die Start-ups erreichen so einen höheren Reifegrad und gewinnen an Marktstärke.

Parallel dazu fördern die Angebote der Universitäten und Hochschulen die Weiterentwicklung der jungen Gründer:innen. „Wir helfen den Start-ups dabei, in unserem umfangreichen Ökosystem genau das zu finden, was ihnen in ihrem jeweiligen Stadium den größten Mehrwert bietet“, betont Dr. Eric Heintze vom Institut für Entrepreneurship und Innovationsforschung der Universität Stuttgart. „Im Kern geht es darum, gemeinsam Wertschöpfung für ein starkes Baden-Württemberg zu schaffen.“

Quelle Sympra GmbH (GPRA)

GovRadar GmbH schließt sechsstellige Pre-Seed-Finanzierung ab

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govradar

GovRadar GmbH schließt sechsstellige Pre-Seed-Finanzierung ab und steigt in die Verteidigungsbeschaffung ein

Das Münchner Startup GovRadar GmbH entwickelt Software für Behörden, um die Beschaffung im öffentlichen Sektor zu beschleunigen. Nun hat das GovTech-Unternehmen eine Pre-Seed- Finanzierung um die Investoren Prof. Wolfgang Reitzle und Andreas Kupke abgeschlossen. Sie wird genutzt für den deutschlandweiten Vertrieb und den Einstieg in den Verteidigungssektor.

Das Unternehmen hat im April eine sechsstellige Pre-Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Lead-Investoren sind Prof. Wolfgang Reitzle (u.a. Continental AG, Advisory Council Münchner Sicherheitskonferenz) und Andreas Kupke (Finanzcheck). Ein wesentlicher Meilenstein für die Mission des Startups, die Zukunft der öffentlichen Beschaffung zu gestalten. Die Finanzierung wird eingesetzt, um die Präsenz bei deutschen Kommunen auszubauen, eine Integration von Lieferanten in die Plattform zu entwickeln und um die Software-as-a-Service-Lösung für die Verteidigungsbeschaffung anzupassen.

Nachdem die Software im Oktober letzten Jahres live ging, sind inzwischen über 100 Nutzer in der Lage, ihre Beschaffung durch die Erstellung automatisierter Ausschreibungsunterlagen zu beschleunigen. Mit 30.000 öffentlichen Beschaffungsstellen allein in Deutschland und einem validierten Geschäftsmodell zur Einbindung von Lieferanten sieht sich GovRadar nun sehr gut positioniert, um die führende öffentliche Beschaffungsplattform in Europa zu entwickeln. Man adressiert einen europäischen Markt in Höhe von EUR 8,5 Mrd. jährlich.

Sascha Soyk, Gründer und Geschäftsführer der GovRadar GmbH:

„Angesichts der jüngsten geopolitischen Entwicklungen und des furchtbaren Krieges in der Ukraine erachten wir es als innovatives Startup als unsere Pflicht, zur Stärkung westlicher Nationen und ihrer Verbündeten beizutragen. Daher werden wir unser Produkt für den Verteidigungsbereich anpassen, um der Bundeswehr und den deutschen Partnern zu ermöglichen, dringend benötigte Lösungen 10-fach schneller und kostengünstiger zu beschaffen. Mit unserer vertikal integrierten Automatisierungsplattform – das spart dem Steuerzahler Milliarden von Euro.“

Das GovRadar-Team kombiniert erstklassige technische Fähigkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung im öffentlichen Sektor und im Beschaffungswesen. Um alle anstehenden Herausforderungen zu meistern, ist man weiterhin auf der Suche nach hervorragenden Software-Entwicklern und Fachleuten für die Geschäftsentwicklung. Nicht zuletzt weil bereits erste Kooperationen mit Bundesbehörden anstehen, soll das Team nun schnell aufwachsen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle GovRadar GmbH

Neue E-Learning Plattform für Immobilien-Investments 

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Fynn Academy

Premiere für die Fynn Academy

Die Fynn Academy ist an den Start gegangen: Ab sofort können alle, die sich für das Thema Immobilien-Investments interessieren und dazu mehr erfahren wollen, das neue digitale Finanzbildungsportal nutzen. Das Start-up bietet auf der Website www.fynn-acdemy.de ein großes Spektrum an multimedialen Lernangeboten. Ziel der E-Learning Plattform ist es, Nutzern ein grundlegendes und umfassendes Fachwissen rund um das Thema Immobilien zu vermitteln.

Sie sollen erfahren, wie man in eigener Regie erfolgreich in Gebäude oder Grundstücke investiert und darüber hinaus eine eigene Anlage-Strategie entwickelt. Zum Start der Fynn Academy stehen mehr als 100 spezielle E-Learning Videos sowie sinnvolle Guides bereit, um Regeln, Verhaltensweisen und Verfahren kennenzulernen. 

Wie finde und bewerte ich Immobilien, wie finanziere ich erfolgreich und wie sichere ich Risiken ab? Wie läuft ein Immobilienkauf ab und wie kann ich Steuern optimieren? Diese und viele weitere Fragen werden in den E-Learning Kursen ausführlich bearbeitet und beantwortet. Zudem stehen professionelle Checklisten, Leitfäden und Kalkulationsrechner zur Verfügung, mit deren Hilfe die Anwender in die Lage versetzt werden, bei ihren Investments alle wichtigen Aspekte zu berücksichtigen oder zum Beispiel bei Besichtigungen Mängel zu entdecken. 

„Wir präsentieren gleich zum Auftakt qualitativ hochwertige maßgeschneiderte Web Based Trainings. Und wir bieten unseren Teilnehmern die Möglichkeit, sich zeitlich und auch thematisch flexibel ein umfassendes Expertenwissen anzueignen“, sagt Geschäftsführerin Anne Spiering, die das junge Unternehmen zusammen mit ihrem Co-Gründer Dr. Bernhard Eickenberg führt. 

Zu den Alleinstellungsmerkmalen der erstklassigen E-Learning Kurse gehören zwölf Experten, die ihr Fachwissen als Finanzexperten, Steuerberater, Bauchsachverständige, Immobilienmakler, Investoren, Anwälte, Notare und Investoren zur Verfügung stellen. Mit dabei sind unter anderem Prof. Dr. Michael Voigtländer (Head of Research Unit Financial and Real Estate Markets) vom Institut der deutschen Wirtschaft, die Finanzierungsberaterin und Autorin von „Immobilienfinanzierung leicht gemacht“ Daniela Landgraf, der Steuerberater Prof. Dr. Oliver Middendorf sowie die Investorin und Gründerin von „26 Homes“ Dorothea Metasch. 

Investitionen in Immobilien sind aktuell besonders attraktiv, denn Gebäude sind derzeit so wertvoll wie nie zuvor. Seit 2015 sind die Wohnungspreise im Durchschnitt um mehr als 50 Prozent gestiegen.  Auch deshalb interessieren sich immer mehr Menschen für diese Form der Geldanlage. „Unsere handverlesenen und nachweislich erfolgreichen Immobilien-Profis lehren bankenunabhängig und neutral Methoden und Mittel, um erfolgreich zu investieren“, betont Geschäftsführer Dr. Bernhard Eickenberg und macht allen Interessierten ein Angebot: „Wer sich von der Premiumqualität unserer Fynn Academy überzeugen möchte, dem bieten wir die Chance, einmal kostenlos in unser exklusives Angebot hineinzuschnuppern.“

Darüber hinaus profitieren Frühbucher jetzt noch von einem besonderen Bonus zum Start der multimedialen Lernwelt: Die ersten 100 Käufer erhalten 100 Gratis-Dossiers beim PriceHubble Property Advisor und können sich damit mit wenigen Klicks eine umfangreiche Standort- und Wertanalyse interessanter Objekte ausgeben lassen. 

Die Fynn Academy gehört zu den wenigen E-Learning Anbietern in Deutschland, die eine moderne Online-Akademie für das Thema Immobilieninvestments anbietet. Das Start-up ist eine Tochter der Volksbank Bielefeld-Gütersloh. 

Bild: Fynn Academy Co-Gründerin Anne Spiering 

Quelle Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG

Österreichischer ‘Tigris Web3 Krypto Fund’ im Angebot

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Blockpit 3Folio

Blockpit steigt bei Hedge Funds Manager 3Folio ein

3Folio, die zu Anfang des Jahres in Wien gegründete Plattform für das Hedge Funds Management für Krypto Assets, konnte den Linzer Kryptosteuerexperten Blockpit als Shareholder und strategischen Partner dazu gewinnen. Blockpit garantiert für 3Folio die Einhaltung aller Reportingstandards für das Fondsmanagement von digitalen Assets. Hierunter fallen unter anderem die lückenlose und rechtssichere Erfassung der Blockchain Transaktionen sowie die steuerliche Aufbereitung und Erfassung der Datensätze.

“Digitale Assets sind lange nicht mehr nur für IT-Affine Nutzer interessant, sondern werden sowohl von privaten- als auch institutionellen Investoren genutzt. 3Folio kann mit seiner Technologie einen digitalen Fonds voll abbilden und den Fonds-Auflegern alle notwendigen Tools mitgeben, die einen Hedge-Fonds für digitale Assets planen”, sagt Florian Wimmer, Geschäftsführer der Blockpit AG.

Die Plattform 3Folio bietet für das Hedge Funds Management unter anderem ein Portfolio Tracking, ein automatisiertes Transaktionsbuch sowie benutzerdefinierte Fondberechnungsmodelle im Bereich Decentralized Finance und Web3 an. “Wir wollen mit 3Folio die Eintrittsbarrieren in den Hedge Fonds Markt senken und das Vertrauen durch die Einhaltung aller Sicherheits- und Qualitätsstandards eines europäischen Unternehmens steigern”, sagt Michael Schöngruber, Geschäftsführer und Mitgründer von 3Folio.

Neben dem Ausbau und der Evaluierung der bisherigen Funktionen an einem ersten Pilotprojekt stehe auch der Launch einer Investoren App sowie die weitere Expansion in Europa und die USA bevor.

Start mit Tigris Web3 Krypto Fund

Laut Michael Schöngruber soll die Hedge Funds Plattform im kommenden Quartal voll einsatzbereit sein. Als Pilotprojekt wird bereits der Tigris Web3 Alternative Investment Fund (AIF) des Venture-Capital-Unternehmens Venionaire Capital und des österreichischen Internetpioniers Peter Augustin über die 3Folio abgewickelt. Der Tigris Web3 AIF wird derzeit jedoch seitens des Auflegers nur an eine limitierte Anzahl an professionellen Anlegerinnen und Anlegern angeboten. Laut Michael Schöngruber von 3Folio ist das kein Widerspruch.

„Das langfristige Ziel von 3Folio ist generell die Eintrittsbarrieren zu senken und Anbietern von Hedge-Fonds im Krypto Markt eine sichere, zugängliche und transparente Plattform anzubieten“. Laut Eigenaussage befindet sich das Unternehmen gerade am Ende der Evaluierungsphase, um ein Listing weiterer alternativer Investmentprodukte umsetzen zu können und stehe bereits mit weiteren Fonds-Auflegern in Kontakt. „Die ersten Erfahrungen mit dem Tigris Web3 AIF haben uns geholfen, die Bedürfnisse von Hedge Funds Managern im Bereich digitaler Assets näher kennenzulernen und technisch umsetzen zu können”, so Michael Schöngruber abschließend.

Quelle skyrocketX communications

Typisch Mann! Was bedeutet Männlichkeit überhaupt?

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Blickt man auf das heutige, in Teilen immens aufgeheizte Weltgeschehen, dann offenbart sich ein gesellschaftlicher Konflikt im Zentrum dieser Missstände. Das Ringen der Männer damit, was es heißt, ein Mann zu sein. Der maskuline Kompass zeigt, aufgepeitscht von zeitgenössischen Allüren, in alle möglichen Richtungen – nur nie in die eigene Mitte. Männer haben Zerrbilder von Männlichkeit eingeflößt bekommen, welche nicht ihrem emotionalen Kern und ihren intrinsischen Qualitäten entsprechen.

Der Mann muss seine Liebe zur Erde und Gesundheit wiederfinden. Er muss für Gemeinschaftssinn und Empathie anstatt für Macht und Herrschaft antreten. Männer müssen wieder Männer werden! Wie dieser Prozess gestartet werden kann, weiß Marius Bundt, Experte für spirituelles und energetisches Coaching für Männer. Seine Gedanken dazu teilt er gerne in diesem Gastbeitrag.

Zwischen Unsicherheit und Überkompensation

Im verbissenen Ringen um die Frage, was es „heutzutage“ bedeutet, ein Mann zu sein, tun sich viele unerbittliche Deutungshoheiten auf. Was in diesem polarisierenden Chaos fehlt, sind echte Antworten. Dies bringt etliche widersprüchliche Man(n)ifestationen hervor. Einerseits wird hedonistisch dem Konsum gefrönt und es wird auf Teufel komm raus der eigene Status aufgedonnert. Andererseits wird ein komplettes Umkrempeln der Männlichkeit propagiert, die sämtliche Geschlechtsunterschiede allein als soziale Konstrukte interpretiert. Werte im Sinne eines männlichen Selbstverständnisses werden dadurch gar nicht erst in Betracht gezogen.

In diesem Zusammenhang wird immer wieder von der „Krise der Männlichkeit“ getitelt. Doch was konkret mit dieser Krise des Maskulinen gemeint ist und welche Symptome identifiziert werden, ist denkbar unterschiedlich.

Politisch konservative Quellen sehen liebgewonnene und als unerlässlich propagierte Traditionen untergehen und sehnen sich nahezu unverhohlen die 50er Jahre zurück. Wohin für ausgesprochen progressive Kräfte der Mann fast schon so etwas wie der Urheber allen Übels zu sein scheint, dessen Geschlechterrolle im Grunde genommen antiquierte Erbsünde ist. Beiden Betrachtungsweisen, so radikal entgegengesetzt sie sein mögen, fehlt es heutzutage nicht an einer Bühne. Politisch ist das Internet schon längst das Leitmedium unserer Zeit. Vornehmlich dort wird um die männliche Seele gerungen. Männlichkeit ist zu einem großen Politikum unserer Tage geworden.

Die Uniform der Individualität – Gefährliches Halbwissen

Die Suche nach der eigenen maskulinen Identität führt, geprägt vom politischen Ringen um sie, leicht auf Abwege. Viele davon münden in ein selbstverliebtes Abziehbild von Männlichkeit. Körperkult, Erfolg um jeden Preis, sozialer Status (in all seinen Facetten) als Skala der eigenen Männlichkeit. Es scheint so, als ob Männer sich heutzutage noch verbissener auf ihren primitiven, impulsiven Kern reduzieren.

Denn dort finden sie simple Gewissheiten, die sie den Fragen und Herausforderungen unserer Zeit trotzig entgegenschleudern können. Was sie dabei verkennen: Es macht sie zum Teil des Problems! Um dies zu erkennen, kann ich meine ureigensten Erfahrungswerte heranziehen.

Schon in der Schule habe ich mir die Frage gestellt: „Wozu das Ganze?“ Die Allgemeinplätze, mit denen man abgespeist wird, haben mich nie zufrieden gestellt. Also bin ich selbst auf die Suche gegangen, warum alle so selbst-optimiert vor sich hin leben und dabei doch nicht bei sich selbst ankommen.

Dies führte mich naturgemäß in den Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Durch das Wissen, sich Kraft seines eigenen Willens scheinbar beliebig selbst entwickeln zu können, war ich sehr motiviert, immer besser zu werden. Oder zumindest das, was ich immer für „besser“ hielt.
Dadurch war ich über Jahre ausschließlich in meiner männlichen Energie, beziehungsweise im impulsiv-primitiven Ausdruck derselben. Ich habe den ganzen Tag geackert, bin pflichtbewusst „meinen Zielen“ hinterhergelaufen, wollte so viel wie möglich von allem: Geld, Frauen, Status etc.

Das Ego hat sich aufgebaut, bis es am vermeintlichen Höhepunkt gebrochen und das Herz freigelegt wurde. Seitdem setzen sich in mir Kräfte frei, die ich mir vorher nie zu träumen gewagt habe.

Männlichkeit ist mehr als eine Punch Line

So widersprüchlich die politischen Extreme in ihren Ansprüchen an Männlichkeit sind, sie irren beide im Kern auf derselben Ebene. Sie reduzieren den Mann zu einem Götzenbild, dem er, wie ein braver Soldat, zu genügen hat. Obrigkeitshörigkeit und der primitive Wunsch, gefallen zu müssen und möglichst gewisse Zustimmung zu ernten, sind die zentralen Anreize. Was auf der Strecke bleibt, ist die eigene souveräne Spiritualität.

Der Mann muss stattdessen vom Soldaten zum spirituellen Krieger werden! Wenn es gelingen soll, die moderne, industrielle Zivilisation mit ihrem gegenwärtigen, verheerenden Einfluss auf die Welt in eine gutartige Daseinsform zu überführen, dann müssen Männer ihre intuitive Souveränität entdecken. Es geht dabei ausdrücklich nicht darum, an antiquierten Rollenbildern festzuhalten, die uns in vielerlei Hinsicht die heutigen Missstände eingebracht haben.

Doch genau so falsch ist es, sich in Paralyse durch Analyse zu verlieren und das Pseudo-Rollenbild progressiver Beliebigkeit auszufüllen, die sich allein um sich selbst und das Karussell politischer Befindlichkeiten dreht. Es geht darum, dass Männer wieder zu ihrem authentischen Kern finden.

Autor Marius Bundt

In der Schule habe ich mir schon die Frage gestellt wozu das Ganze. Und die Antwort “weil es normal ist” hat mich nicht zufriedengestellt. Also bin ich selbst auf die Suche gegangen, warum alle so vor sich hin leben ohne an sich selbst zu denken. Ich bin dann sehr schnell selbstständig geworden und in die Persönlichkeitsentwicklung getaucht.

Durch das Wissen, sich selbst entwickeln zu können wie man möchte, war ich sehr motiviert, immer besser zu werden. Dadurch war ich über Jahre ausschließlich in meiner männlichen Energie. Ich habe den ganzen Tag gearbeitet, bin meinen Zielen hinterhergelaufen, wollte so viel wie möglich von allem: Geld, Frauen, Status etc. Das Ego hat sich aufgebaut, bis es am Höhepunkt gebrochen wurde und das Herz freigelegt wurde. Seitdem setzen sich in mir Kräfte frei, die ich mir vorher noch nie zu träumen gewagt habe. 

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

McMakler Finance verzeichnet starken Nachfrageanstieg nach Immobilienfinanzierungen

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McMakler Finance hat im Jahr 2021 einen starken Anstieg in der Nachfrage nach Finanzierungsberatungen verzeichnet. Dieser setzt sich im ersten Quartal dieses Jahres fort. Angesichts einer hohen Inflation bleibt die Immobilie für die Deutschen nach wie vor eine attraktive Kapitalanlage. Der Geschäftsbereich der McMakler Gruppe unterstützt seit 2019 Kunden bei der Finanzierung von Immobilien.

Steigende Zinsen und längere Kreditlaufzeiten

Eine Auswertung der Finanzierungsdaten* von McMakler Finance zeigt, dass die Zinsen für Immobiliendarlehen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark gestiegen sind: So kostete ein Darlehen mit einer Zinsbindung von zehn Jahren im April 2022 durchschnittlich 1,6 Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahresmonat. Bei einer Zinsbindung von 15 Jahren mussten Kreditnehmer ebenfalls eine um 1,6 Prozentpunkte höhere Zinsrate im Vergleich zum Vorjahr in Kauf nehmen.

Vor dem Hintergrund der aktuell hohen Inflation von zuletzt 7,4 Prozent** ziehen die Zinsen für Immobiliendarlehen im April weiter an: Seit Januar haben sich diese im Schnitt um fast 1,7 Prozentpunkte verteuert. Ein Immobiliendarlehen mit 10-jähriger Zinsbindungsfrist kostet Ende April etwa 2,3 Prozent. Gleichzeitig hat sich die durchschnittliche Kreditlaufzeit von 11,9 Jahre (2020) auf 12,9 Jahre (2021) verlängert.

Lam Son Nguyen, Managing Director von McMakler Finance, erklärt: „Angesichts der jüngsten Entwicklungen ist das Ende des aktuellen Zinsanstiegs noch nicht abzusehen. Der Druck auf die EZB steigt, die Inflation durch Leitzinserhöhungen einzudämmen. Diese Entwicklung ist bereits in den USA zu beobachten. Es ist davon auszugehen, dass die EZB im Laufe des Jahres erste Zinsschritte verkünden wird – damit ist ein weiterer Anstieg der Hypothekenzinsen wahrscheinlich.”

Starkes Wachstum von McMakler Finance bestätigt anhaltend hohe Immobiliennachfrage

Das Wachstum von McMakler Finance zeigt, dass die Nachfrage nach Immobilienkrediten und einer fundierten Beratung durch Spezialisten weiterhin ungebrochen hoch ist. Die Anzahl der vermittelten Finanzierungen steigt 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 250 Prozent. Dabei zahlt sich zunehmend das integrierte Angebot der McMakler-Plattform aus: Bei durchschnittlich rund 15 Prozent der verkauften Immobilien unterstützt McMakler Finance die Käufer zusätzlich bei der Finanzierung.

Auch im ersten Quartal 2022 setzt sich dieser Trend fort: Mit bereits knapp 65 Millionen Euro an vermitteltem Darlehensvolumen verzeichnet McMakler Finance einen Anstieg von über 300 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Mittlerweile kümmern sich 70 Mitarbeiter bei McMakler Finance, in der Beratung sowie im Bank- und Qualitätsmanagement um alle Kundenwünsche rund um die Immobilienfinanzierung.

Kunden profitieren dabei von einer maßgeschneiderten Betreuung aus einer Hand, bei der Wunschimmobilie, Lebensplanung und Finanzierung perfekt aufeinander abgestimmt werden. So sparen sich Kunden den Weg in die lokale Bank. Hierfür vergleichen die Experten von McMakler Finance unter anderem die Angebote von über 450 Banken deutschlandweit. Jedem Kunden wird dabei ein fester Ansprechpartner zur Verfügung gestellt, der auch nach erfolgreichem Abschluss beratend zur Seite steht.

Das müssen Immobilienkäufer nun beachten

Durch den jüngsten Zinsanstieg kommen höhere monatliche Belastungen auf Immobilienkäufer zu. Gepaart mit den weiterhin steigenden Immobilienpreisen müssen Käufer nun einen größeren Teil ihres Einkommens für die Finanzierung aufbringen. Ein Immobilienkauf kann sich in jedem Fall lohnen, muss jedoch gut durchdacht sein. Laut dem Finanzexperten Lam Son Nguyen sollten interessierte Käufer dabei vor allem Folgendes beachten:

„Vor dem Hintergrund steigender Zinsen werden längere Zinsbindungsfristen und zinsabsichernde Produktkombinationen (z.B. mit Bausparvertrag) für Darlehensnehmer attraktiver. Durch einen Konditionenvergleich und professionelle Beratung lässt sich langfristig bares Geld sparen.

Interessenten sollten vor einem Immobilienkauf daher unbedingt zusammen mit einem Experten verschiedene Finanzierungsoptionen durchrechnen und im Detail besprechen. Denn der Zins ist nicht alles. Das gesamte Finanzierungskonzept muss stimmig sein und in die Lebensplanung passen.”

Die Datenerhebung basiert auf den vermittelten Baufinanzierungen durch McMakler Finance im Beobachtungszeitraum Januar 2020 bis Januar 2022. Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssätzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern über die McMakler Finanz GmbH im ausgewählten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden.

**Verbraucherpreisindex, April 2022; Prozentualer Anstieg zum Vorjahresmonat (vorläufig) gem. Statistischem Bundesamt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle McMakler

Grüne Schifffahrt: Flagship Founders gründet Startup zero44 aus

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zero44

Flagship Founders gründet weiteres Startup aus: zero44 verhilft Schifffahrtsunternehmen zur optimalen CO2-Strategie

Flagship Founders kann heute die Ausgründung seines dritten Startups verkünden. Das Unternehmen mit dem Namen zero44 wird Reedereien, Schiffsmanager und Charterer künftig dabei unterstützen, die CO2-Emissionen ihrer Flotte zu messen und zu steuern, um eine möglichst optimale CO2-Bilanz und damit kommerziellen Erfolg möglich zu machen. Dies ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Zukunft in einer Branche, die sich ab 2023 strengen Regularien zur Emissionsreduktion gegenübersieht.

Die Schifffahrt verursacht etwa drei Prozent der globalen Emissionen. Ihr Ziel ist es, bis 2050 CO2-neutral zu sein. Noch aber steigen die Emissionen, statt zu sinken – nach aktuellem wissenschaftlichem Stand werden sie im Jahr 2050 sogar 20 Prozent über den aktuellen Ausstoß-Werten liegen, so nicht bald entschieden gegengesteuert wird. Zugleich sind Veränderungszyklen in der Schifffahrt lang, hochmoderne Schiffe mit sparsamen Technologien werden sich erst ab ca. 2030 schrittweise verbreiten. Der Austausch der gesamten Welthandelsflotte dauert anschließend weitere Dekaden.

Deutlich früher allerdings müssen sich Schifffahrtsunternehmen mit den neuen gesetzlichen Anforderungen zur Emissionsreduktion auseinandersetzen: Schon ab 2023 treten die schärferen Klimaschutzvorgaben der IMO in Kraft, die Schiffe je nach ihrer CO2-Effizienz bewerten. Für Schiffe, die ein schlechtes Rating erhalten, müssen Eigner oder Betreiber dann konkrete Pläne vorlegen, um den CO2-Ausstoß zu verringern.

Daneben steht auch die Aufnahme der Schifffahrt in den EU-Emissionshandel voraussichtlich kurz bevor. Tritt dies ein, müssen Schiffe wie in anderen Sektoren üblich CO2-Zertifikate erwerben, wenn sie in europäischen Gewässern agieren. Dies wird nach aktuellem Stand bei zahlreichen Akteuren zu massiven Betriebskostensteigerungen führen. Im Schnitt werden diese bei ca. einer Million Euro zusätzlich pro Schiff und Jahr liegen.

Weitere Regularien überall auf der Welt sind zu erwarten. Diese Gegebenheiten erfordern schnelle, wirksame Lösungen für eine nachhaltige CO2-Reduktion.

CO2-Strategien für bestmögliche Geschäftsergebnisse

Genau hier setzt zero44 an: Das Unternehmen will seinen Kunden dabei helfen, die bestmöglichen Entscheidungen rund um ihre CO2-Emissionen zu treffen. zero44 greift dabei schon an einem sehr frühen Zeitpunkt in das CO2-Management ein. So erhalten Schifffahrtsunternehmen mit Hilfe der digitalen Lösung nicht nur einen umfassenden und tagesaktuellen Überblick über ihre Emissionen, sondern auch ganz konkrete Entscheidungshilfen für ihre CO2-Planung. Sie erfahren, welche kommerziellen Auswirkungen bestimmte Entscheidungen haben und wie sie ihre Prozesse daraufhin optimieren können.

Dafür werden diverse relevante Parameter und Optionen berücksichtigt: Dazu kann etwa die Planung der Dauer und Strecke einer Schiffsroute gehören, die sich stark auf den CO2-Ausstoß auswirken. Auch bereits bestehende IMO-Ratings für Schiffe werden in den Berechnungen einkalkuliert. In anderen Fällen wiederum kann es die geschäftlich sinnvollste Lösung für beteiligte Unternehmen sein, einen Aufpreis für höhere CO2-Emissionen zu zahlen – auch dies berücksichtigt zero44 in seinen Empfehlungen.

Damit bietet das Unternehmen eine wirklich umfassende Lösung, mit der sich Unternehmen der Schifffahrt schnell und effizient nachhaltig aufstellen können.

„Die Schifffahrt braucht ganz dringend Lösungen, um nachhaltiger zu werden – und das nicht erst in einigen Jahren oder Jahrzehnten, sondern jetzt sofort“”, sagt Friederike Hesse, Managing Director und Mitgründerin von zero44. “Der Klimawandel wartet nicht. Also gilt es, jetzt kreative und gleichzeitig langfristig wirksame Möglichkeiten zur CO2-Reduktion zu finden, die sich sofort einsetzen lassen: Auf allen Arten von Schiffen und unabhängig ihres Alters oder der genutzten Technologie.

Bisher gab es dafür keine umfassenden und zufriedenstellenden Lösungen. Genau deshalb haben wir zero44 gegründet. Wir wollen Schiffsbetreibern bei dieser schwierigen Aufgabe helfen und mit ihnen gemeinsam die globale Schifffahrt nachhaltig und ressourcenschonend gestalten. Nur so ist sie zukunftsfähig.“

Flagship Founders’ drittes Startup

Auch Fabian Feldhaus, Managing Director und Mitgründer bei Flagship Founders, freut sich über die neue Ausgründung: “Die Schifffahrt muss nun schnell sein und nachhaltig werden. Wir als Flagship Founders wollen dazu unbedingt beitragen und hatten das Thema schon früh im Blick. Gespräche mit verschiedensten Branchen-Akteuren und -Experten haben uns darin nur bestätigt: Wir sehen uns hier einer der größten Herausforderungen dieser globalen Branche gegenüber, und das für mindestens 30 Jahre.

Die kommenden Regularien erfordern, dass sich alle Akteure hinsichtlich des Emissionsmanagements abstimmen. Die kommerziellen Auswirkungen der neuen Gesetzgebung müssen dabei berücksichtigt und Planungsprozesse darauf zugeschnitten optimiert werden. Das Potenzial in diesem Bereich ist riesig, das konnten wir im Vorfeld der Gründung validieren. Hier können wir unser Know-how im Aufbau digitaler Geschäftsmodelle besonders gut einsetzen. So fiel die Entscheidung für den Aufbau und die Ausgründung von zero44.”

Geleitet wird zero44 von Friederike Hesse und Nils Obermann, die beide als Managing Director und Mitgründer fungieren. Das Unternehmen befindet sich vorerst in der Produktentwicklungsphase und fokussiert zudem auf den Aufbau des Mitarbeiter-Teams und den Aufbau von Kundenbeziehungen. Der Launch der Software für den breiten Markt ist im Laufe des Jahres geplant.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Flagship Founders

MANGOPAY ernennt Luke Trayfoot zum neuen Chief Revenue Officer, um Wachstum und Expansion voranzutreiben

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luke trayfoot

Luke Trayfoot, ehemaliger EMEA Marketplace Strategy Director bei PayPal, leitet die britische Niederlassung und ist Mitglied des Executive Committee, um die Expansion von MANGOPAY nach Übersee zu leiten und das Wachstum voranzutreiben.

MANGOPAY, europäischer Marktführer für die Zahlungslösungen von Marktplätzen und Plattformen, hat die Ernennung von Luke Trayfoot zum Chief Revenue Officer bekannt gegeben. In dieser neu geschaffenen Position übernimmt Luke Trayfoot eine wichtige Führungsrolle, um MANGOPAY bei der Beschleunigung der internationalen Expansion zu unterstützen und die Umsatzströme für diese nächste Wachstumsphase zu verbessern.

Die Ernennung von Luke Trayfoot, der an den CEO Romain Mazeries berichten wird, ist ein weiterer Schritt für MANGOPAY auf dem Weg zu einer der wichtigsten globalen Zahlungslösungen für die Plattformökonomie.

Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung in der Zahlungsverkehrs- und Marktplatzbranche verfügt Luke Trayfoot über eine starke Erfolgsbilanz bei der Skalierung von Technologie- und Zahlungsunternehmen, aber auch über ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen der wichtigsten Marktplätze. Mit seinen Kenntnissen über digitale Marktplätze, grenzüberschreitenden Handel und Zahlungsumgebungen wird sich Luke auf die Entwicklung neuer Märkte konzentrieren, den Kunden von MANGOPAY die Möglichkeit geben, ihr Geschäft global auszuweiten, und Wachstums- und Gewinnziele erreichen. Diese Ernennung folgt auf ein Jahr mit außergewöhnlichem Wachstum für das Unternehmen und das Investment von Advent International. 

Zuvor war Luke EMEA Sales Director bei Hyperwallet, wo er zum Aufbau eines globalen Payout-Unternehmens beitrug. Er war bei Hyperwallet, als PayPal das Fintech-Unternehmen übernahm, um die PayPal-Zahlungsfunktionen speziell für Marktplätze und Plattformen zu verbessern. Nach seinem Wechsel zu PayPal leitete er die EMEA-Marktplatzstrategie des Unternehmens. Bevor er zu Hyperwallet kam, war Luke vier Jahre bei World First tätig, wo er zahlreiche Führungspositionen innehatte, darunter Head of Partnership Sales EMEA und Partnerships Sales Manager.

Zu seiner Ernennung zum Chief Revenue Officer sagt Luke Trayfoot:

„Ich freue mich sehr, bei MANGOPAY einzusteigen und mein umfangreiches Wissen und meine Erfahrung bei einem so spannenden Pionier für digitale Zahlungslösungen einzubringen. Marktplätze sind nach wie vor der Paradigmenwechsel im digitalen Handel, der die ganze Welt verbindet. Tatsächlich stiegen die Umsätze auf Marktplätzen im letzten Jahr um 25 Prozent im Vergleich zum weltweiten E-Commerce-Umsatz, der nur um 12 Prozent wuchs. Im Gegensatz zu anderen Marktplatz-Zahlungslösungen ist die Zahlungsumgebung von MANGOPAY auf die spezifischen Bedürfnisse globaler Marktplätze zugeschnitten. Mit dem bestehenden Team und der Position von Advent innerhalb der Branche bin ich sicher, dass wir auf dem besten Weg sind, die führende Zahlungslösung in dieser Kategorie zu werden.“

 „Ich freue mich, Luke in unserem Team begrüßen zu dürfen. Sein motivierender Führungsstil und sein Fachwissen in Sachen Go-to-Market-Strategie und -Umsetzung werden uns bei der Fortsetzung unserer britischen und globalen Expansionspläne eine große Hilfe sein“, sagte Romain Mazeries, Chief Executive Officer von MANGOPAY. „Luke kommt zu einem sehr spannenden Zeitpunkt zu uns – frisch nach dem Investment von Advent. Er wird uns dabei helfen, in eine weitere aufregende Hyperwachstumsphase einzutreten“.

Quelle MANGOPAY

Acht Monate nach Teilnahme an Gründershow

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Acht Monate nach Teilnahme an Gründershow – Wohnwagen Start- Up veröffentlicht neuen Camping-Trailer

Vergangenen September stellte Hannes Trautmann seinen selbst entwickelten Wohnwagen in der Gründershow „Die Höhle der Löwen vor“ – und ging ohne Deal nach Hause. Acht Monate später hat sein Start-Up „MINIATOURING“ einen Investor gefunden und geht mit einer neuen Modellvariante deutschlandweit in den Handel.

Die Gründershow „Die Höhle der Löwen“ verließ Hannes Trautmann im September 2021 ohne einen Deal. Im Anschluss an die Ausstrahlung drehte sich das Investoren-Karussell für sein Wohnwagen Start-Up trotzdem weiter. Das Unternehmen konnte einen passenden Investor überzeugen und entwickelte seinen Kompakt-Camper, genannt „MINIATOURING“ weiter. Etwas mehr als ein halbes Jahr nach der Ausstrahlung der Sendung bringt das Nieder-Olmer Start-Up nun seine Weiterentwicklung des Wohnwagens auf den Markt.

„Mit Hilfe unseres neuen Investors konnten wir den „MINIATOURING“ weiterentwickeln und unsere Produktion vergrößern. Dadurch sind wir jetzt in der Lage unsere Camper über ein deutschlandweit gestartetes Händlernetz einem deutlich größeren Publikum zugänglich zu machen.“ berichtet Gründer Hannes Trautmann.

Das Unternehmen hat seinen nach eigenen Angaben „roadtriptauglichen“ Wohnwagen technisch und optisch umfangreich überarbeitet. Der Camper wiegt rund 400 kg und bietet eine voll ausgestattete Outdoorküche mit Kühlbox, Gaskocher und Wasserversorgung. Der Wohnwagen wird sowohl in einer Straßen- als auch einer geländegängigen Offroadvariante angeboten.

Der Verkaufspreis für einen voll ausgestatteten MINIATOURING liegt bei 12.785€.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Trautmann Handels GmbH

UNOWN schließt Seed-Finanzierungsrunde über zwei Millionen Euro ab

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Circular Economy Software-Startup UNOWN schließt Seed-Finanzierungsrunde über zwei Millionen Euro ab

Das Hamburger Impact-Startup UNOWN hat eine Seed-Runde über zwei Millionen Euro abgeschlossen. Die Runde wird angeführt vom Schweizer Impact-Investor Übermorgen VC, die damit ihr Investment in das Startup erneuern. Zu den weiteren Investoren gehören Nicolas & Loïc Brunschwig (Miteigentümer und Co-CEO des Schweizer Luxus-Retailers Bongenie-Grieder), Maximilian Böck (CEO Marc O’Polo), Vealo Ventures sowie Bestandsinvestor APX. Mit dem Investment wollen die beiden Gründerinnen Linda Ahrens und Tina Spießmacher ihre B2B-Software skalieren.

Das Ende 2019 gegründete Unternehmen UNOWN (Markenname der Leasing for Good GmbH) entwickelt Software für das Leasing von Lifestyle-Produkten (siehe hier) und betreibt außerdem selbst den deutschen Marktführer für das Leasing von Kleidung & Accessoires von mehr als 80 Marken (siehe hier). Mit seiner Technologie will das Startup Post-Ownership Services wie Leasing, On-Demand Miete und Secondhand branchenweit ermöglichen.

Lead-Investor Übermorgen VC investiert zusammen mit Persönlichkeiten aus der Modeindustrie und APX

Angeführt wird die Runde vom Schweizer Impact-Investor Übermorgen VC, die ihre Investments auch anhand von C02-Einsparungszielen tätigen. Außerdem steigen bekannte Führungspersönlichkeiten aus der Modeindustrie ein, darunter Nicolas Brunschwig, Miteigentümer des Schweizer Luxus-Retailers Bongenie-Grieder, Loïc Brunschwig, Co-CEO von Bongenie-Grieder, sowie Maximilian Böck, CEO von Marc O’Polo.

Mit der Finanzierungsrunde kann das Team von 22 Mitarbeitenden die B2B-Services skalieren. Neben dem bestehenden B2C-Angebot auf der Website und in der UNOWN-App wird die Software in den kommenden Monaten auch bei Herstellermarken und Händlern implementiert. Damit wird es einfacher denn je, flexible Nutzungsmodelle in Anspruch zu nehmen.

Linda Ahrens, Co-Founder & Managing Partner von Unown: “Die Finanzierungsrunde ist nicht nur Rückenwind für uns bei Unown, sondern für die Circular Economy als ganze. Mit dem Investment werden wir unser B2B-Softwareangebot massiv ausbauen und damit zum Systemwandel in der Modeindustrie beitragen.”

Adrian Bührer, Co-Founder und Managing Partner Übermorgen Ventures: “Wir glauben, gerade im Modebereich, sehr stark an Circular Economy Ansätze. Fast-Fashion macht unseren Planeten kaputt und Konsument:innen realisieren dies zunehmend und handeln entsprechend. Der Ansatz von Unown, sowohl ein attraktives Angebot für Endkund:innen zu haben, wie auch eine skalierbare SaaS-Lösung für Modeunternehmen anzubieten, überzeugt uns auf ganzer Linie.“

Loïc Brunschwig, Co-CEO des Schweizer Luxus-Händlers Bongenie-Grieder: “Seit der Gründung von Bongénie Grieder in 1891 geht es uns immer darum, an neuen Trends und Verhaltensänderungen unserer Kund:innen teilzuhaben. Es ist offensichtlich, dass Menschen Produkte wie Kleidung auch in der Kreislaufwirtschaft konsumieren wollen. Wir haben in Unown investiert, weil das Team Einzelhändlern und Marken hilft, selbst solche Leasingmodelle anzubieten.”

Maximilian Böck, CEO der Modemarke Marc O’Polo: “Für mich ist klar, dass Nachhaltigkeit in Zukunft nicht bei den Rohstoffen und der Herstellung des Produkts endet. Viel entscheidender wird sein, den Lebenszyklus eines Produktes zu optimieren und Kund:innen auch Services neben dem Kauf anzubieten. Deshalb glaube ich fest an Leasingmodelle und bin davon überzeugt, dass Unown sowohl im B2C Bereich als auch B2B über ihre Software-Lösung hervorragend aufgestellt ist.”

Foto von Carina Wendland

Quelle Leasing for Good GmbH