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Kontakt zu Milliardären aufbauen – So gelingt es jedem

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Nicht immer kommt es darauf an, was man weiß, sondern wen man kennt. Es ist ein wirkungsvolles Networking-Tool zu wissen, wie man um eine Vorstellung bittet. Man kann schnell Kontakt zu Milliardären gewinnen, wenn man von einem gut vernetzten Bekannten, dem sogenannten Superconnector, vorgestellt wird. Erfreut man sich jedoch selbst daran, neue Leute kennenzulernen und sie einander vorzustellen, kann man auch selbst zu einem Superconnector werden.

So würde die Connection zu Milliardären noch einfacher von der Hand gehen. Doch dazu sind einige Dinge notwendig. Was macht einen Superconnector aus? Und wie wird man einer und kann Kontakte zu Milliardären knüpfen?

Das ist ein Superconnector

Der Superconnector ist eine Person, die Kontakte zu verschiedensten Menschen aus unterschiedlichen Branchen pflegt. Als Superconnector, weiß man über das Know-How und den Nutzen jeder dieser Personen Bescheid. Außerdem kennt man sie so gut, dass man sie jederzeit anrufen kann. Die Aufgabe besteht darin, die Menschen zueinander zu bringen und gegenseitig vorzustellen. Entscheidend ist es dabei, den Nutzen beider Personen im Vorhinein herauszufinden und bei der Vorstellung zur Sprache zu bringen. So kann man auch selbst, neue Kontakte knüpfen und eine Verbindung mit sehr vermögenden Leuten aufbauen. 

Die Verknüpfung zweier Kontakte ist also die große Hürde, die es zu überwinden gilt. Hier lautet die Devise: Übung macht den Meister. Dabei ist es wichtig, dass man eine vorteilhafte Bindung aufbaut, von denen beide Seiten profitieren können. Die Basis davon ist der gegenseitige Nutzen. Es ist nicht nur eine ordentliche Portion Empathie, sondern auch ein gewisses Talent erforderlich. Doch das sind beides Eigenschaften, die man mit der Zeit aufbauen kann. Denn nicht jeder hat sie von Anfang an.

Das wichtigste dabei ist, dass man als Superconnector den aufrichtigen Wunsch besitzt, etwas Gutes tun zu wollen. Es gilt, den Personen aus dem eigenen Netzwerk weiterzuhelfen, ohne einen eigenen Nutzen zu erwarten. Ein Superconnector ist zuletzt bekannt dafür, großartige Vorstellungen zu arrangieren. Das hat auch einen positiven Nebeneffekt. Wenn man nämlich für gute Kontakte und Vorstellungen bekannt ist, wird man geschätzt und weiterempfohlen. So vergrößert sich das eigene Netzwerk immer weiter.

Die Eigenschaften eines Superconnectors

Jeder Superconnector muss zuallererst Motivation und Freude haben, Bekanntschaften aufzubauen und zu pflegen. Wenn man dann noch gut darin ist, Personen einander vorzustellen, kann man im Gedächtnis bleiben. Wie bereits erwähnt, ist dazu eine gewisse Empathie notwendig. Weiterhin sollte man bei jeder Vorstellung eine Idee oder ein Ziel im Hinterkopf haben. Sofern nämlich die Probleme anderer gelöst werden, könnten sich auch gute Gelegenheiten für einen selbst ergeben.

Es gilt, Events mit vielen interessanten Persönlichkeiten zu veranstalten. Auch damit kann man in Erinnerung bleiben. Und es ergeben sich meist sogar neue Kontakte. Bevor man sich mit einer Person trifft, sollte auch eine Recherche zu ihr durchgeführt werden. So hat man die Möglichkeit, sich auf sie abzustimmen und eventuell sogar etwas zu geben. Das muss nicht unbedingt materiell sein, aber zumindest bleibt man so meist in Erinnerung. Zunächst ist es wichtig, stets mehr abzuliefern als man vorher angibt. Man kann so ein gutes Image erhalten sowie Vertrauen gewinnen. Letztendlich ist ein gutes Netzwerk, die wichtigste Essenz eines Superconnectors. 

Die ersten Schritte zum Superconnector

Die Grundlage jedes Superconnectors ist ein großes Netzwerk mit vielen verschiedenen Kontakten. Der Aufbau davon wird viel Zeit in Anspruch nehmen und ist auch nicht ganz leicht. Es gilt, die Personen ausfindig zu machen, die einem auch zukünftig einen Nutzen bringen können. Fragen, die man sich deshalb stellen sollte, sind folgende:

1. Welche Menschen haben bereits das, was ich haben will?

2. Wo halten sich diese Menschen auf?

3. Was ist die beste Zeit und was der passende Ort, diese Menschen kennenlernen?

4. Was muss ich haben, um für diesen Menschen wertvoll zu sein?

5. Wen aus meinem Netzwerk kann ich um Rat fragen, welche Fragen ich diesen Menschen stellen sollte, um das Meiste für mich rauszuholen?

6. Wer kann für mich das Intro machen und uns vernetzen?

Anhand dieser Fragen lassen sich nützliche Kontakte ausmachen. So ist man dem Titel des Superconnectors schon einen Schritt weiter. Im Folgenden muss man sich dann um den Kontaktaufbau dieser Menschen bemühen.

Fazit

Sicherlich ist es nicht jedermanns Wunsch, ein Superconnector zu werden. Jedoch kann es Möglichkeiten eröffnen, von denen man nicht wusste, dass man sie hat. Als Superconnector ist es nicht nur einfach Menschen untereinander zu connecten, man kann auch ganz leicht selbst die Kontakte knüpfen, die man sich wünscht – wie beispielsweise zu Milliardären. Alle Eigenschaften dafür kann man sich selbst aneignen. Ein gutes Netzwerk kann zuletzt das gesamte weitere Leben beeinflussen. Daher kommt es auch darauf an, wen man kennt und nicht, wen man kennt.

Kontakt zu Milliardären aufbauen – So gelingt es jedem

Bildquelle/Fotograf: Daniela Glunz

Autor:

Andre Löwe ist Unternehmer und Investor. Durch seine innovative Anlagestrategie konnte er sich in der Finanzwelt einen Namen als Finanzexperte machen. Zurzeit verwaltet er mit seinem Team mehrere Millionen Euro seiner Klienten. Den Aufbau seiner Unternehmungen und seines aktuellen Lebens hat er sich als Super-Connector ermöglicht.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

das boep feiert Geburtstag: 7 Jahre hochwertige Naturkosmetik für die ganze Familie

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boep med

Seit ihrer Gründung 2015 haben die Ärztin Dr. Michaela Hagemann und ihr Bruder Tilman Kreuder ihr Unternehmen samt Produktsortiment kontinuierlich ausgebaut.

Vor sieben Jahren gründete Dr. Michaela Hagemann gemeinsam mit ihrem Bruder Tilman Kreuder das Start-up das boep – aus eigenen finanziellen Mitteln. Ihre Vision: zart duftende Naturkosmetik für Babys in zeitgemäßem Design.

Diese unbesetzte Nische entdeckt Dr. Michaela Hagemann nach der Geburt ihrer ersten Tochter. Sie beschließt, die Marktlücke zwischen klassischer Naturkosmetik mit entsprechendem Duft und Design und konventionellen Pflegeprodukten mit ansprechendem Parfum und Verpackung zu schließen. Forbes listet sie daraufhin bei „30 under 30“. Was 2015 beim Blick ins Drogerie-Regal als Idee mangels Alternativen begann, ist heute eine Erfolgsgeschichte.

Mittlerweile vertreiben die Geschwister hochwertige Naturkosmetik für die ganze Familie. Über 20 Produkte finden sich in ihrem das boep-Onlineshop sowie bei ausgewählten Partnern im Einzelhandel. Dazu gehören alle knapp 2100 Filialen des Drogeriemarkts „dm“ in Deutschland und 400 in Österreich, 21 Filialen „Basic, Bio für alle“, „Babyone“, zahlreiche Concept-Stores und Apotheken. In diesem Jahr startete außerdem die Zusammenarbeit mit 2200 Rossmann- Filialen in Deutschland.

Vor sieben Jahren entwickelte die damals 25-jährige Michaela Hagemann mit Unterstützung eines renommierten Naturkosmetik-Herstellers aus dem Allgäu eine eigene Pflegeserie. Ihre Besonderheit: gute, natürliche Inhaltsstoffe mit angenehmem Duft in ansprechendem Design. Sie produzierte exakt die Pflege, die sie sich nach der Geburt ihrer ersten Tochter für ihr Kind wünschte – und nicht finden konnte. Sorgfältig wählte die Ärztin Inhaltsstoffe aus, von denen sie wusste, dass sie für sensible Babyhaut geeignet sind.

Dieser Grundsatz gilt bis heute. Alle Produkte sind dermatologisch getestet, nach den strengen Richtlinien für Naturkosmetik zertifiziert und ohne Mineralöle, Parabene, Silikone, Paraffine, PEGs und synthetische Duftstoffe hergestellt. Das Sortiment wird in Deutschland produziert und ist ausnahmslos vegan.

Seit ihrer Unternehmensgründung bauen die Geschwister das Produktsortiment konsequent aus. Die das boep- Babypflegeserie hat sich zur Naturkosmetikmarke für die ganze Familie entwickelt. Von Mandelöl, Babycreme und Schwangerschaftspflege über Lippenpflege, Shampoo und Anti-Ziep-Kämmspray bis hin zu mineralischer Sonnencreme – das boep bietet Produkte für jede Lebensphase.

Was für die Produkte gilt, gilt auch für das Unternehmen. Dr. Michaela Hagemann und Tilmann Kreuder pflegen ein familienfreundliches Arbeitsumfeld und leben Vereinbarkeit von Familie und Beruf aktiv vor. Sie leiten ihr Unternehmen gemeinsam als Doppelspitze und ziehen drei bzw. zwei Kinder im Alter von 8 Wochen bis 8 Jahren groß.

das boep feiert Geburtstag: 7 Jahre hochwertige Naturkosmetik für die ganze Familie

Bildquelle das boep

Quelle das boep GmbH 

Orderlion übernimmt französischen Mitbewerber Supli 

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Orderlion übernimmt Mitbewerber Supli für schnelle Expansion in Frankreich

Orderlion, ein führender europäischer Anbieter von Softwarelösungen für die Digitalisierung der B2B Food Supply Chain, gibt die Übernahme von Supli (www.supli.fr) bekannt. Das in Frankreich ansässige und ausschließlich dort operierende Startup hat sich seit seiner Gründung ebenso wie Orderlion auf die Entwicklung innovativer digitaler Lösungen zur Optimierung der Supply Chain in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie spezialisiert. Die Übernahme ermöglicht es Orderlion, seine Software-as-a-Service (SaaS)-Plattform ab sofort in Frankreich einzuführen und das internationale Wachstum des Unternehmens zu beschleunigen.

Durch den Zusammenschluss mit Supli stärkt Orderlion seine Position als wichtiger Akteur auf dem europäischen Markt für die digitale Transformation von KMU, die entlang der B2B Food Supply Chain tätig sind. Die eigens entwickelte Technologie von Orderlion  bietet seinen Kunden eine umfassende und integrierte Lösung, die alle Aspekte der Lebensmittel- und Getränkelieferkette abdeckt – von der Bestellungsabwicklung über das Vertriebsmanagement bis hin zum Kundensupport und Zahlungen. Orderlion ermöglicht KMU mithilfe seiner Software, interne Abläufe zu optimieren, Kosten zu senken und den Umsatz zu steigern.

Aus Konkurrenten werden Partner

Supli wurde 2018 von Romain Rousselet und Antoine Gutierrez mit der gleichen Zielsetzung wie Orderlion gegründet, um Unternehmen aus der “Food & Beverage” (F&B) -Industrie dabei zu unterstützen, effizienter und nachhaltiger zu werden. Seit Gründung ist das Unternehmen auf 50 Mio. € Gross Merchandise Volume (GMV) gewachsen und zählt branchenführende Lieferanten und Großhändler Frankreichs zu seinen Kunden, die ihre Geschäfte über die B2B-eCommerce-Plattform von Supli abwickeln. Die Übernahme markiert einen Meilenstein in der Entwicklung des Markts, in dem sich Unternehmen mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen durchzusetzen versuchen. 

Bestehende Kunden von Supli wurden im Rahmen der Transaktion bereits auf die digitale Plattform von Orderlion umgestellt und eingebunden, was unterstreicht, dass es sich bei Orderlions Technologie um das umfassendste und leistungsstärkste eCommerce-Betriebssystem (eCommerce OS) für Lebensmittellieferanten und -großhändler auf dem Markt handelt. Alle Mitarbeiter sowie die beiden Gründer von Supli, die vor dem Start des Unternehmens in Paris und New York in der Unternehmensberatung tätig waren, gehören ab sofort zum Team von Orderlion. Die Expertise des Supli-Teams aus der eigenen Produktentwicklung sowie die umfangreichen Erfahrungen aus bestehenden Kundenbeziehungen fließen fortan in die weitere Verbesserung der Orderlion-Plattform ein.

„Die Übernahme von Supli ist ein wichtiger Schritt in unserer Strategie, unsere Präsenz in Europa auszubauen“, sagt Stefan Strohmer, Co-Founder & CEO von Orderlion. „Supli hat ein starkes lokales Team aufgebaut, das uns in unserem Bestreben der Expansion stärkt, und wir freuen uns darauf, die Vorteile unserer Lösung einer wachsenden Anzahl an Unternehmen in Frankreich zugänglich zu machen.“

„Es ist ein großer Meilenstein und der Beginn eines neuen Kapitels für uns, nun Teil von Orderlion zu sein“, kommentiert Romain Rousselet, ehemaliger Gründer und CEO von Supli. „Wir haben nach ersten Gesprächen schnell erkannt, wie stark die Visionen unserer beiden Unternehmen übereinstimmen und dass wir durch die Kombination unserer Teams und Technologieplattformen den Wert, den wir unseren Kunden bieten, erheblich steigern können. Wir freuen uns sehr darauf, das Geschäft von Orderlion in Frankreich gemeinsam auszubauen.“

Ein eCommerce-Betriebssystem für einen fragmentierten, unterdigitalisierten Markt

Mit dem Ziel, die beste vertikale Branchenlösung anzubieten, die genau auf die Bedürfnisse von F&B-Lieferanten zugeschnitten ist, ermöglicht das eCommerce Operating System (OS) von Orderlion KMUs entlang der Lebensmittel- und Getränkelieferkette, ihre eigenen mobilen Apps für die digitale Auftragsabwicklung einzurichten, die sich nahtlos in ihre bestehenden ERP-Systeme integrieren. Mit seinem wachsenden Funktionsumfang ermöglicht Orderlion seinen Kunden zudem u.a. das einfache Upselling neuer und saisonaler Produkte, um den Umsatz im Durchschnitt um 35% zu steigern, und die Digitalisierung der gesamten Zahlungsabwicklung, um bis zu 95% der damit verbundenen Prozesskosten zu sparen.

Mit seinem Team aus HORECA- und SaaS-Branchenexperten hat Orderlion ein äußerst kapitaleffizientes Geschäftsmodell mit einem wachsenden GMV von mehr als $150 Mio. aufgebaut. Orderlions SaaS-Lösung wird derzeit von Kunden in fünf Ländern (Deutschland, Schweiz, Österreich, Großbritannien und Frankreich) genutzt. Trotz der COVID-19-Krise, die die globale Lebensmittelindustrie nach wie vor stark beeinträchtigt, wurde das Produkt bereits sehr früh angenommen und kann kontinuierliche Wachstumsraten verzeichnen.

Nach dem Eintritt von Orderlion in den französischen Markt wird die vor Kurzem verkündete Pre-Series-A-Finanzierung des Unternehmens in Höhe von $4 Mio. Dollar für die weitere internationale Expansion, den Ausbau des Teams und die Erweiterung der Produktpalette verwendet. Mit einem über mehrere Länder ortsunabhängig arbeitenden Team, das sich aus 10 Nationalitäten zusammensetzt, ist Orderlion bereits auf dem besten Weg, das selbstgesteckte Ziel zu erreichen, in den kommenden Jahren ein vollständig global agierendes Unternehmen zu werden.

Bild Patrick Schubert und Stefan Strohmer Orderlion

Quelle nōted – a story studio

Prodlane sammelt 760.000 EUR für die Digitalisierung

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Prodlane, die SaaS-Plattform für datengetriebenes Produktmanagement in Industrieunternehmen, hat eine 760.000 EUR Pre-Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Die Runde wird von einem Schweizer Family Office mit industriellem Hintergrund angeführt. Beteiligt ist außerdem die S2S Ventures AG sowie Business Angels aus Industrie, Produkt- und Personalmanagement. Prodlane wird die Finanzierung für den Ausbau des Vertriebs- und Entwicklungsteams und für den Markteintritt verwenden.

Die Entwicklung von Produkten in Industrieunternehmen ist sehr komplex, involviert eine Menge Daten und Stakeholder und braucht mehrere Jahre. Die Produktmanager spielen in diesem Zusammenhang eine entscheidende Schlüsselrolle. Sie verfügen jedoch über keine geeignete Software, wie es zum Beispiel bei Produktmanagern aus dem IT-Bereich der Fall ist.

Prodlane’s SaaS-Plattform ist der kollaborative Arbeitsbereich für Produktmanagement in Industrieunternehmen. Die Software fördert datengetriebene Entscheidungen und schafft eine vernetzte und vollständig rückverfolgbare Projektdokumentation. So ermöglicht Prodlane mittleren und großen Unternehmen eine schlanke Prozessdurchführung und intelligentes Wissensmanagement.

Cynthia Jurytko, Verwaltungsratspräsidentin, und Arnout Devos, Investment Partner bei der S2S Ventures AG, kommentieren: „Der Markt für industrielle Produktinnovation und Digitalisierung ist riesig und jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, ihn zu erschließen. Prodlane verfügt über umfassende Erfahrung im Produktmanagement und tiefgreifendes Software-Know-how. Das Team ist für den Markteintritt damit optimal gerüstet.“

Carolin Maier, CEO & Co-Founder von Prodlane, ergänzt: „Unsere SaaS-Plattform wird Industrieunternehmen dabei unterstützen, Prozesse im Produktmanagement signifikant zu optimieren. Wir haben eine von veralteter Software geplagte Zielgruppe und freuen uns darauf, den Markt aufzumischen! Die Finanzierungsrunde ist für uns ein erster wichtiger Schritt, um dieses Produkt auf den Markt zu bringen. Ich bin stolz auf unser starkes Team und freue mich auf die weitere gemeinsame weitere Reise.“

Prodlane sammelt 760.000 EUR für die Digitalisierung

Fotograf: Bildquelle Fabian Thüroff

Quelle Prodlane GmbH

Fünf Trends für die digitale Werbung

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Die Werbewelt ist ständig in Bewegung. Die Experten für digitale Werbung des Marketing-Analytics-Startups Nexoya verraten, welche Entwicklungen 2023 wichtig werden: Nach einem pandemiebedingten Rückgang steigen die Werbeausgaben wieder. Videos bleiben beliebt, doch die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer sinkt.

Daher werden die Inhalte kürzer und der Kontext gewinnt an Bedeutung. Während die Vielfalt der Channels zunimmt und ein strategisch geplanter Mix wichtiger wird, sinkt der Return on Advertising Spend, kurz ROAS. KI automatisiert immer mehr Publisher-Plattformen und führt so zu einer effektiveren Anzeigenschaltung. Der Datenschutz wird strenger; dies erfordert einen Ersatz für Multi-Touch-Attribution-Modelle. Nexoya sieht außerdem Potenzial darin, das Konzept des Marketing-Mixed-Modelling für die digitale Werbung zu nutzen. 

Trend 1: Werbeausgaben steigen
Die Ausgaben für digitale Werbung haben 2022 voraussichtlich um 8,6 Prozent zugelegt, so das Ergebnis eines aktuellen Berichts von Insider Intelligence. Die Pandemie hatte zuvor seit 2020 zu einer Verlangsamung geführt, sodass die Ausgaben nur um 5,8 Prozent stiegen. Angetrieben wird der derzeitige Aufschwung durch das anhaltende Wachstum der Social-Media-Plattformen und der Werbung auf Marktplätzen wie Amazon. Für 2023 wird ein zweistelliges Plus erwartet. Formate, die besonders stark wachsen werden, sind Video mit plus 19,2 Prozent und soziale Medien mit plus 18,4 Prozent. Auch die Ausgaben für Werbeformate auf mobilen Endgeräten werden mit einer Steigerung von 23,1 Prozent in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich stark zunehmen.

Trend 2: Video- und kontextbasierte Werbung legen zu
Videos sind weiterhin sehr beliebt, vor allem auf Social-Media-Plattformen. Im kommenden Jahr werden die Nutzer noch mehr Videoinhalte über alle digitalen Kanäle hinweg konsumieren. Plattformen wie TikTok, BeReal, Youtube-Stories und Instagram-Stories verbreiten immer mehr kurze Videoinhalte und verstärken diesen Trend weiter. Marco Hochstrasser beobachtet als Mitgründer und CEO von Nexoya den digitalen Werbemarkt seit fünf Jahren genau. Er erklärt: „Die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer nimmt weiter ab. Werbetreibende Unternehmen müssen ihre Werbestrategien anpassen, um den Anforderungen dieser neuen Ära des digitalen Marketings gerecht zu werden. Unternehmen sind bestrebt, ihren Zielgruppen relevante und zielgerichtete Werbung zu bieten, sodass wir auch eine Zunahme der kontextbasierten Werbung sehen werden.“

Trend 3: Channel-Vielfalt steigt, ROAS sinkt
Entscheidend für den Erfolg in der digitalen Werbung sind der richtige Mix und die Vielfalt der Kanäle. Viele Marketing-Verantwortliche konzentrieren sich auf Google und Meta. Doch es gibt auch neue Anbieter auf dem Markt, die man im Auge behalten sollte, beispielsweise Hive Social und Mastodon. Hive Social ist eine Social-Media-Plattform, die sich auf die Privatsphäre der Nutzer und die Erstellung von Inhalten konzentriert. Mastodon ähnelt Twitter, basiert aber auf Open Source und läuft dezentral. Beide Plattformen bieten eine Nutzererfahrung, die sich sehr von Google und Meta unterscheidet. Sie sollten bei der Entwicklung der Marketing- und Werbestrategie für 2023 auf jeden Fall in die Überlegungen einbezogen werden. Darüber hinaus gibt es lokale Plattformen, die für die Kanalvielfalt wichtig sein können. Ein Beispiel ist naoo aus der Schweiz.

Nexoya optimiert auf Basis von Künstlicher Intelligenz digitale Multi-Channel-Marketingkampagnen. Das Start-up verwaltet in seiner SaaS-Plattform mehr als sechs Prozent der gesamten Ausgaben für digitale Werbung in der Schweiz. Die aggregierten, anonymisierten und standardisierten Daten seiner Kunden geben Nexoya Einblicke in Entwicklungen des Werbemarktes. Flavia Wagner, Head of Customer Experience, hat die Daten hinsichtlich des Returns on Advertising Spend ausgewertet: „Unsere ROAS-Analyse zeigt, dass die Vielfalt der Werbekanäle einen großen Einfluss auf die Performance haben kann. So sehen wir an unseren Daten, dass Werbetreibende, die eine Vielzahl von Channels nutzen, einen durchschnittlichen ROAS-Anstieg von bis zu 20 Prozent im Vergleich zu jenen feststellen, die das nicht tun. Und wir müssen davon ausgehen, dass diese Tendenz sich fortsetzt, da immer mehr Werbetreibende im digitalen Werbemarkt aktiv werden.“ 

Trend 4: Publisher profitieren von KI und Automatisierung 
Die großen Publisher nutzen für ihre Plattformen zunehmend Künstliche Intelligenz und Automatisierung, um leistungsfähige und effektive Anzeigen zu erstellen. Facebooks Advantage+ und Googles Perfmax sind zwei Beispiele für diesen Trend. Advantage+ ist die Facebook-eigene KI, die bei der Optimierung der Anzeigenerstellung und -platzierung hilft. Perfmax ist ein Werkzeug, das die Erstellung von Anzeigen automatisiert. Beide Tools helfen Werbetreibenden, Leistung und Effizienz bei der Erstellung von Anzeigen zu steigern. Marco Hochstrasser sagt: „Natürlich funktionieren diese Technologien nicht für jeden gleich gut. Unsere Daten zeigen, dass etwa die Hälfte der Werbetreibenden, die PerfMax verwenden, bessere Ergebnisse erzielen. Das bedeutet, dass diese Technologien zur automatischen Erstellung und Platzierung von Anzeigen ein großes Potenzial haben. Wir erwarten ähnliche Entwicklungen von anderen Publishern sowie von Google & Meta. Es gibt einen klaren Trend, den Prozess der Anzeigenerstellung und deren Platzierung für die richtige Zielgruppe zu automatisieren.“ In vielen Fällen führt die Automatisierung von Prozessen zu besseren Ergebnissen und verschafft den Werbetreibenden Zeit, sich auf andere Dinge zu konzentrieren „Das bedeutet auch, dass die Anzeigen mit größerer Wahrscheinlichkeit relevanter und effektiver sind, da sie von Algorithmen und nicht von Menschen erstellt und ausgerichtet werden“, sagt Marco Hochstrasser.

Trend 5: Datenschutz erfordert Ersatz für Multi-Touch-Attribution-Modelle
Der Datenschutz ist ebenfalls ein Thema, das weit über das kommende Jahr hinaus wichtig bleiben wird. Mit den neuen Datenschutzbestimmungen steigt in den Marketingabteilungen der Bedarf an einem Ersatz für die Multi-Touch-Attribution, kurz MTA. Attributionsmodelle liefern Werbetreibenden Informationen darüber, welche Bedeutung die einzelnen Touchpoints in der Customer Journey ihrer Kunden haben. Das bedeutet, dass Vermarkter neue Wege finden müssen, um Conversions zu verfolgen und zuzuordnen. „Im nächsten Jahr werden wir einen starken Fokus auf First-Party-Daten, kreatives Storytelling und Personalisierung sehen. Dies sind alles Trends, die dazu beitragen werden, erfolgreichere Kampagnen zu erstellen, die gute Ergebnisse liefern und gleichzeitig die Privatsphäre der Verbraucher respektieren“, sagt Marco Hochstrasser.

Er ist sich sicher, dass sich die digitale Werbung in den nächsten Jahren spürbar verändern wird: „Einer der größten Trends, den wir vorhersagen, ist die breite Verwendung und Kombination von verschiedenen Marketing-Mixed-Modellen. Dieser Ansatz kombiniert Elemente des traditionellen und des digitalen Marketings und nutzt statistische Datenanalysen, um einen ganzheitlichen Blick auf den Kundenstamm zu erhalten. Hier gibt es noch viele Unsicherheiten und auch Raum für Falschinterpretationen, aber in diesem Bereich wird sich 2023 viel bewegen.“ Marketing-Mixed-Modelling hilft Werbetreibenden, besser zu verstehen, wo das Potenzial jedes einzelnen Marketingkanals liegt und wie die verschiedenen Kanäle miteinander interagieren. Eigentlich ist es ein langbewährtes Konzept, aber seine professionelle Anwendung auf das digitale Marketing steckt noch in den Kinderschuhen.

Fünf Trends für die digitale Werbung: 2023 bringt mehr Videos, mehr Kontext, mehr Vielfalt, mehr KI und mehr Datenschutz

Bild Videos erfreuen sich weiterhin einer hohen Beliebtheit, vor allem auf Social-Media-Plattformen. Im kommenden Jahr werden die Nutzer noch mehr Videoinhalte über alle digitalen Kanäle hinweg konsumieren. (Foto: Adem AY on Unsplash)

Quelle Sabrina Ortmann, Nexoya

E-Bike aus dem 3D-Drucker

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Österreichisches Start-up möchte Radindustrie revolutionieren

Zwölf Monate – so lange dauert für gewöhnlich der Weg eines individuell angepassten Rads von der Bestellung bis zur finalen Auslieferung. Das österreichische Start-up Super Mobility möchte diesen Produktionsweg auf sechzehn Stunden (!) verkürzen. Die 3D-gedruckten E-Bikes sind dabei völlig individuell auf Körpergröße und Designwünsche anpassbar. Mittels Crowdinvesting-Kampagne sollen nun 800.000 Euro gesammelt werden.

Lieferengpässe und lange Wartezeiten – das waren die dominierenden Schlagzeilen der Radbranche in den vergangenen Jahren. Monatelang mussten Kunden auf ihr neues E-Bike warten, je nach gewünschter Rahmengröße oder anderer Spezifikationen konnte sich der Traum eines neuen E-Bikes weiter nach hinten verschieben. Eine Situation, die sowohl bei Radfahrerinnen und Radfahrern als auch bei Händlerinnen und Händlern für Frust sorgte.

Die beiden erfahrenen Unternehmer Verena Kreidl und Richard Hirschhuber machten sich daher auf die Suche nach alternativen Methoden, um die Radproduktion und -lieferung zu beschleunigen. Entstanden ist die Super Mobility World – ein Start-up, welches die Radindustrie revolutionieren soll. „Wir produzieren E-Bikes im 3D-Drucker“, erklärt das Führungsduo unisono: „Das Rad wird innerhalb von sechzehn Stunden mit Carbonfasern gedruckt, das jeweilige Design und die Größe kann dabei völlig individuell angepasst werden. Zum Vergleich: Aktuell würde man auf ein individuelles Rad mindestens zwölf Monate warten.“

Kreidl, zuvor als selbstständige Unternehmerin tätig, streicht die Vorteile der innovativen Radfertigung mittels 3D-Druck hervor: „Einerseits bedeutet das ein Ende der langen Wartezeiten, da ein Rad theoretisch innerhalb von drei Tagen fertig abgeholt werden kann. Andererseits können Emissionen im großen Stil eingespart werden, da sowohl die Lagerung der Einzelteile als auch der Transportweg – meist aus Asien – wegfallen.“

Ursprung in der Raumfahrttechnik

Den Grundstein für die Super Mobility World legte ein Gespräch von Richard Hirschhuber im Silicon Valley, wo er auf den vietnamesischen Gründer Sonny Vu traf. Dessen Familienunternehmen „Arevo“ ist ein Vorreiter in Sachen 3D-Drucker, ursprünglich um Teile für die Raumfahrttechnik herzustellen. Mittlerweile hat man das Geschäftsfeld um Möbel und Räder unter der Marke „Superstrata“ erweitert.

„Ich war sofort überzeugt von der Idee und habe noch am Rückflug meine Visionen für die Super Mobility World zu Papier gebracht“, erinnert sich Hirschhuber, der klare Ziele hat: „Wir möchten in den nächsten fünf Jahren in jedem Land in Europa einen 3D-Drucker für die Radproduktion stehen haben.“

Daher sicherte sich Hirschhuber, der in den vergangenen 30 Jahren an einigen Unternehmensgründungen beteiligt war und erfolgreiche Exits geschafft hat, die exklusiven Rechte für Vertrieb und Marketing des 3D-gedruckten E-Bikes für den DACH-Raum und weitere Teile Europas. „Aktuell fokussieren wir uns auf Lifestyle-Stadträder, mit Carbonfaser-Rahmen, die knapp 20-mal härter als Stahl sind. Die Räder sind somit äußerst robust und für den alltäglichen Gebrauch im hektischen Stadtverkehr perfekt geeignet“, führt Hirschhuber weiter aus.

Ein neues E-Bike, frisch aus dem Drucker, kostet zum jetzigen Zeitpunkt knapp 4.000 Euro.

Crowdinvesting als erste Finanzierung

Um die ambitionierten Pläne des Führungsduos umsetzen zu können, wird nun Kapital benötigt. Mit der Technik des Crowdinvesting-Pioniers CONDA werden mittels Nachrangdarlehen Investorinnen und Investoren gesucht. Die Zielsumme beträgt 800.000 Euro.

Investierende bekommen dafür über zehn Jahre Zinsen in der Höhe von 5,25 Prozent p.a. und am Laufzeitende eine Beteiligungsfinanzierung von 15 Prozent – damit ist eine Versechsfachung des investierten Kapitals möglich. Zudem winken je nach Investitionssumme attraktive Goodies.

„Wir möchten Investorinnen und Investoren, die an unser Unternehmen glauben, auch etwas zurückgeben und sie bestärken, selbst mit einem 3D-Bike zu fahren. Daher haben wir uns für einen Gutscheinwert entschieden, der über der Investitionssumme liegt“, führt Verena Kreidl, bei Super Mobility World für Zahlen und Finanzen zuständig, aus.

Produktion nach München bringen

Aktuell nützt man zur Fertigung der Räder die Drucker von „Arevo“, mit steigender Nachfrage soll aber auch ein erster 3D-Drucker nach Europa, genau genommen nach München oder Wien, kommen. 

„So ein Drucker kostet zwischen 800.000 und 1,2 Millionen Euro, da muss eine Anschaffung gut durchdacht sein“, erklärt Hirschhuber. „Wir sind aber davon überzeugt, dass der Markt groß genug ist, dass wir – wie eingangs erwähnt – in jedem europäischen Land einen 3D-Drucker stehen haben.“

Neben den 3D-Bikes möchte die Super Mobility World zudem verschiedene Geschäftsfelder unter ihrem Dach zusammenfügen.

Mit einem hochmodernen Sensorshirt können Vitalfunktionen gemessen und zur Leistungsfeststellung von Sportlern genutzt werden. Mit der SUPERApp können alle Daten aus dem Supershirt sowie dem im Fahrrad verbauten GPS-Tracker ausgewertet werden. Aktuell liegt aber der volle Fokus auf den Fahrrädern aus dem 3D-Drucker.

Bildquelle Super Mobility

Quelle Yield Public Relations

Berliner Investor SquareOne legt 100 Millionen EUR Fund auf

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Der Berliner Frühphaseninvestor SquareOne legt einen neuen Fund in Höhe von 100 Mio EUR auf, der in B2B Enterprise Software / SaaS Start-ups in Europa investieren wird

SquareOne will dabei der erste institutionelle Investor in der jeweiligen Firma sein. Fokus-Themen sind unter anderem Enterprise Software, Climate Tech, OpenSource und Supply Chain/Procurement. 

SquareOne wurde im Jahr 2010 unter dem Namen Paua Ventures in München gegründet. Bekannte Investments sind z.B Pipedrive, Stripe, Wandelbots oder VUE Storefront. Letzte Woche gab die Firma die Umfirmierung bekannt. „Wir haben uns zum Rebranding entschlossen, um das was wir seit 13 Jahren tun, konkret in einer Marke abzubilden, nämlich Early-Stage-Investments. Wir sind Partner von Tag 1 für unsere Portfoliofirmen und obwohl sich viel verändert hat, bleibt unsere DNA die gleiche: we’ve always been doers at heart, so Partner Christian Buchenau. 

SquareOne setzt nun die dritte Fund-Generationen mit EUR 100m auf. Investoren sind Fund of Funds und Family Offices, aber auch Mittelständler und Gründer, wie unter anderem von Instana, Signavio, Workday, Adyen oder Staffbase. Ziel war es, eine gute Mischung aus institutionellen und unternehmerischen Investoren aufzubauen. 

Die Strategie bleibt auch in SquareOne III dieselbe. “Uns begeistern Gründer, die Technologie bauen um komplexe Probleme in großen Märkten zu lösen. Wir glauben, dass jetzt eine gute Zeit ist, große und nachhaltig erfolgreiche Firmen zu bauen. Wir hatten noch nie so viele qualitativ hochwertige Gründerteams in unserem Dealflow”.  so Buchenau. In dem neuen Fund wurden bereits 14 Investments getätigt.  In vielen der Portfolio Firmen sind bekannte Start-up Szenegrößen, aber auch ehemalige DAX-Vorstände co-investiert. “Um so viel Expertise wie möglich für die Gründer zu generieren bauen wir die Captable in enger Zusammenarbeit mit ihnen sehr strategisch auf.”. Das Konzept scheint aufzugehen: In 60% der Fälle investiert ein Tier 1 US Fund als Folge-Investor in die SquareOne Portfolio Firmen. “Diese Funds sehen in uns einen “Feeder Fund” für ihren eigenen Dealflow”, so Buchenau.

Quelle Engel International Communications GmbH

Chancen und Risiken beim Unternehmensverkauf

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Unternehmensverkauf

Die Coronapandemie war der Grund für die Insolvenz vieler Unternehmen. Noch immer haben viele Firmen mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Vor allem in Form von finanziellen Engpässen. Der letzte Ausweg ist der Verkauf des eigenen Unternehmens. Doch dabei kann es zu vielen Problemen kommen. Schließlich gilt es, den am besten geeignetsten Nachfolger zu finden. Worauf sollte man bei dem Unternehmensverkauf achten? Was sind die Risiken und was die Chancen?

Rechtzeitige Planung erforderlich

Zahlungsschwierigkeiten und Insolvenz-Gefahr können schneller kommen als gedacht – das hat uns die Coronapandemie gezeigt. Daher ist es umso wichtiger, die Nachfolge des eigenen Unternehmens frühzeitig zu planen. Mit der Unternehmensabgabe sind viele Emotionen verbunden und Inhaber schieben diese Planung lange vor sich her. Damit man jedoch den richtigen Nachfolger finden und seine Firma guten Gewissens abgeben kann, benötigt es ausreichend Zeit. Ist man mit der Planung überfordert, lohnt es sich, ein Unternehmen zu beauftragen, welches auf Unternehmensnachfolgen spezialisiert ist.

Zunächst sollte man sich jedoch erst einmal fragen, ob das eigene Unternehmen überhaupt nachfolgegeeignet ist oder eventuell vorab Änderungen getroffen werden müssen. Ein Unternehmen ist nur dann zur Nachfolge geeignet, wenn es einige Eigenschaften aufweist wie beispielsweise Wettbewerbsfähigkeit. Die Gebäude sollten gut instand gehalten sein. Außerdem müssen Rechts- und Finanzierungssituation bewertet werden. Als Inhaber sollte man sich zuletzt auch im Klaren darüber sein, wo das Unternehmen in Zukunft stehen soll. 

Chancen und Risiken

Bei einem Unternehmensverkauf besteht das größte Risiko in der Auswahl des Nachfolgers. Der falsche Nachfolger könnte unter Umständen den ganzen Zweck der Firma ändern. Im schlimmsten Fall könnte er sie in den finanziellen Ruin treiben. Und das ist ja eigentlich genau das, was man eigentlich umgehen wollte. Die Vorteile wiegen jedoch schwerer. Denn die größte Chance, die sich beim Unternehmensverkauf auftut, ist deren Fortbestand. Eine Insolvenz kann umgangen werden.

Das Unternehmen kann, wenn alles glatt läuft, in seiner Form bestehen bleiben. Die Mitarbeiter müssen nicht um ihre Arbeitsplätze bangen. Zudem können Steuereinnahmen und Wissensstand gesichert werden. Doch damit es auch so kommen kann, muss der richtige Nachfolger gefunden werden. 

Den richtigen Nachfolger finden

Mit der Suche nach dem geeigneten Nachfolger muss man sich ausgiebig beschäftigen. Es bedarf einerseits viel Aufwand und Recherche, andererseits viel Zeit. Es ist nämlich unausweichlich, mehrere Optionen durchzugehen. Je mehr Kandidaten man unter die Lupe nimmt, desto einfacher findet man den richtigen Nachfolger.

Ein guter Kandidat hat bereits Erfahrung mit der Unternehmensführung. Zudem sollte er sich auch mit der jeweiligen Branche auskennen, in der das Unternehmen tätig ist. Doch noch wichtiger ist es, dass er im Interesse seines Vorgängers handelt. Als potenzieller neuer Inhaber sollte man die Firma voranbringen wollen. Dass Inhaber und Nachfolger die gleichen Werte und Vorstellungen teilen, ist wichtig.

Daneben sollte ein Nachfolger auch bereit dazu sein, Mitarbeiter und Traditionen zu übernehmen. Daher muss man im Voraus einige Zeit mit ihm verbringen und ihm auf den Zahn fühlen. Nur so kann festgestellt werden, ob ein Kandidat wirklich ernste Absichten hat und er das Unternehmen so weiterzuführen wird, wie man es sich wünscht. Es lohnt sich auch, mit vorherigen Partnern zu sprechen. Diese können Auskunft über die Glaubwürdigkeit des Nachfolgers geben. Eventuell sind sogar Erfahrungsberichte online einzusehen.

Fazit

Ein Unternehmensverkauf ist sehr emotional für den Inhaber. Dennoch ist es die einzige Chance, das Unternehmen weiterleben zu lassen. Um das größte Risiko aus dem Weg schaffen zu können, muss man den richtigen Nachfolger finden. Dieser sollte die gleichen Werte teilen. Es gilt deswegen, sich ausgiebig mit der Nachfolgeplanung beschäftigen. Dazu ist viel Zeit und Aufwand notwendig. Potenzielle Kandidaten müssen gesichtet werden – je mehr, desto besser. Nur so kann der beste Nachfolger gefunden werden. Erst danach kann das Unternehmen vor der Insolvenz und deren Mitarbeiter vor dem Arbeitsplatzverlust gerettet werden.

Chancen & Risiken beim Unternehmensverkauf

Autor: 

Asim Qajani ist Verwaltungsrat und CEO von Green Capital und Beteiligungen AG und hat besondere Expertise in den Bereichen Finanzen und Investments. Die Firma investiert in kleine, mittelständische und große Unternehmen und verhilft diesen über die Hürden der Nachfolge. https://www.greencapital-b.ch/

Bildquelle/Fotograf: Chantal Dysli (Photography)

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum First-Party-Daten Cookies aus dem Marketing verdrängen

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Cookies von Drittanbietern, die Nutzer über mehrere Webseiten hinweg verfolgen, gehören bald der Vergangenheit an. Tatsächlich fokussieren sich vorausschauende Marketingexperten immer öfter auf First-Party-Daten. Das globale Technologieunternehmen Zoho erklärt, warum das sinnvoll ist.

First-Party-Daten sind Informationen über Kunden oder Interessenten, die ein Unternehmen selbst gesammelt hat. Dazu gehören zum Beispiel Informationen über das User-Verhalten auf einer Webseite oder innerhalb einer App, aber auch über Käufe, Reklamationen oder Support-Anfragen. Vorteil der Daten aus erster Hand: Sie sind sehr präzise, zuverlässig und kostengünstig – ganz im Gegensatz zu Third-Party-Daten, also Informationen, die über Tracking-Cookies von Drittanbietern gesammelt werden. Höchste Zeit also, dass Unternehmen sie verstärkt zur Verbesserung von Kundenerlebnissen einsetzen. Zoho zeigt vier Wege zu einer optimalen Customer Journey mithilfe von First-Party-Daten auf:

1. Maßgeschneiderte Angebote 

Marketingabteilungen können mit First-Party-Daten jedes Detail der Customer Journey erfassen und so ein beinahe vollständiges, einheitliches Kundenbild entwerfen. Experten finden durch Datenanalysen genau heraus, was Kunden erwarten und erstellen so gezielte und personalisierte Kampagnen. Auf diese Weise entstehen wirklich relevante Kundenerlebnisse – die Voraussetzung für eine langfristige Beziehung zu einer Marke. Schafft es das Unternehmen, durch gekonnte Datenanalyse immer wieder die Erwartungen der Verbraucher zu erfüllen oder sogar zu übertreffen, wird es mit dem Hauptpreis belohnt: Kundenloyalität. 

2. Integrierte Marketingplattformen 

First-Party-Daten sind nur hilfreich, wenn sie im Unternehmen auch optimal verarbeitet werden. Die Realität sieht aber oft anders aus, weil Branchensoftware-Lösungen für Marketingabteilungen meistens Siloanwendungen sind. Für jede Aktivität, sei es Social Media Management, E-Mail-Kampagnen oder SEO, benötigen Experten häufig ein anderes Tool. Manchmal nutzen sie bis zu einem Dutzend verschiedener Anwendungen – alles andere als effizient. Der Ausweg ist eine einheitliche Marketingplattform, die Tools und Daten integriert. So können die Marketingexperten in einem einzigen Fenster alle Aktivitäten einsehen und verwalten. 

3. Handlungsfähiger Kunden-Support

Der Kunden-Support interagiert direkt mit den Kunden und hat den größten Einfluss auf deren Erfahrung mit der Marke. Doch wie soll er einen vielleicht verärgerten Kunden betreuen und sein Anliegen verstehen, wenn ihm keine aussagekräftigen Daten vorliegen? Die Mitarbeitenden können in dieser Situation nur angemessen reagieren, wenn sie in einem Tool kontextbezogene Analysen durchführen können. So sehen sie auf einen Blick, welche Lösungsversuche bereits unternommen wurden und der Kunde muss nicht wiederholt sein Problem von vorne schildern. 

4. Weitsichtige Marketingabteilungen

Schließlich sollten Marketingabteilungen nicht aus dem Blick verlieren, dass es neben datengestützten Kampagnen noch eine ganze Reihe anderer wirkungsvoller Maßnahmen gibt. Basierend auf den bereits vorhandenen First-Party-Daten können Experten zum Beispiel hochwertige traditionelle Offline-Werbung erstellen, die ganz ohne Cookies auskommt und flexibel ist. Auf diese Weise bereichern sie den Marketing-Mix und sensibilisieren die Kunden für Datenschutz über alle Kanäle, Content-Formate und Maßnahmen hinweg. Solche Kampagnen sind zudem ein weiterer wichtiger Baustein, um langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Schlussendlich sind Unternehmen so auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn die Datenschutzregelungen weiter verschärft werden. 

„First-Party-Daten sind zuverlässig, kostengünstig, DSGVO-konform und eine wertvolle Alternative zu Cookies“, hebt Suvish Viswanathan, Head of Marketing bei Zoho Europe hervor. „Weil die Daten präzise und realistisch sind, entstehen Kampagnen, die das Kundenerlebnis wirklich verbessern. Indem Unternehmen Daten aus erster Hand verwenden, signalisieren sie den Verbrauchern, dass sie deren Privatsphäre respektieren. Nur auf dieser Grundlage kann Vertrauen entstehen.“

Warum First-Party-Daten Cookies aus dem Marketing verdrängen

Bildquelle: Bild von Nicole auf pixabay

Quelle PR-COM GmbH

Deutscher Nachhaltigkeitspreis verliehen

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deutscher nachhaltigkeitspreis

15. Deutscher Nachhaltigkeitspreis verliehen

Prof. Dr. Nina Michaels von der FH Münster saß für die Kategorie „Next Economy Award“ in der Jury

Im Mai kam ein Brief vom Kuratorium des Deutschen Nachhaltigkeitspreises (DNP), mit der Bitte, Prof. Dr. Nina Michaelis von der FH Münster in die Jury der Kategorie „Next Economy Award“ zu berufen. Die Expertin für Nachhaltigkeit, die am Fachbereich Wirtschaft, der Münster School of Business (MSB), lehrt, folgte dem Ruf in das Gremium. Am vergangenen Freitag fand die Preisverleihung – unter anderem im Beisein von Bundeskanzler Olaf Scholz und anderer Prominenz – in Düsseldorf statt. Nun stehen die Gewinner*innen fest.

„Es war sehr spannend und es ist uns nicht leichtgefallen, aus den neun Finalist*innen drei auszuwählen: Da waren wirklich ganz tolle Ideen dabei. Wir, die Jury, haben hart diskutiert, waren uns aber im Großen und Ganzen über die drei Besten einig“, berichtet Michaelis. Und gewonnen haben: Die Installion GmbH, eine digitale Plattform, die deutschlandweit Montageaufträge für Photovoltaik, Batteriespeicher und Wallboxen an Elektriker*innen mit noch freien Kapazitäten vermittelt und den Matchingprozess in dem Sektor erheblich verbessert.

Die ProteinDistillery GmbH, die Proteine für die menschliche Ernährung aus Bierhefe herstellt und so einen viel niedrigeren ökologischen Fußabdruck hat als vergleichbare pflanzliche und tierische Proteine. Ein weiterer Gewinner ist die traceless materials GmbH, welche eine Kunststoffalternative aus Reststoffen der Agrarindustrie fertigt, die vollständig biozirkulär ist und eine mögliche Lösung für die globale Plastikverschmutzung bietet. Die Unternehmen hatten sich in einem 15-minütigen Live-Pitch präsentiert. Die Entscheidung der Jury zählte dabei zu 70 Prozent, auch die Bevölkerung konnte vorab online abstimmen und wurde mit 30 Prozent berücksichtigt.

„Wenn man in großen Unternehmen Nachhaltigkeit implementieren möchte, dauert das lange“, so Michaelis. Deshalb habe der Preis „Next Generation Award“, der seit 2015 an Start-ups vergeben wird, die den sozialen und nachhaltigen Wandel mitgestalten wollen, so eine wichtige Signalwirkung. Denn in Deutschland neige man dazu, erst einmal abzuwarten und alles zu regulieren, findet Michaelis. „Wertvoll ist, zu zeigen, welche Start-ups agile und innovative Geschäftsmodelle im Bereich Nachhaltigkeit bereits umgesetzt haben, die sich rechnen. Denn nichts zu tun, ist keine Option!“

Ergänzend zu dem Preis wünscht sich Michaelis, dass die Politik mehr finanzielle Förderprogramme auf den Weg bringt, klare Vorgaben ausspricht und mehr Anreize schafft. „Unsere Wirtschaft ist längst nicht so nachhaltig, wie wir denken, und nicht jedes Top-Management ist intrinsisch motiviert, diesen Prozess anzuschieben. Von alleine wird das nicht passieren und es muss auf allen Ebenen angesetzt werden“, so lautet das Fazit der Volkswirtin.

Bild Prof. Dr. Nina Michaelis von der FH Münster wählte mit einer 13-köpfigen Jury drei vielversprechende Start-ups in der Kategorie „Next Economy Award“ beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis aus. (Foto: privat)

Quelle FH Münster