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Das Schnullermonster hat Hunger Recycling-Initiative

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Das Schnullermonster hat Hunger

Der Babyartikelhersteller NUK hat eine groß angelegte Recycling-Initiative gestartet. Seit Juni werden Schnuller, Babyflaschen und Becher aus Kunststoff deutschlandweit kostenlos zurückgenommen und kreislaufgerecht recycelt. Es sammelt das sogenannte „NUK Schnullermonster”, denn das hat „Plastik zum Fressen gern“ und rettet die ausgedienten Babyprodukte somit vor der Verbrennung.

In einem speziellen Recyclingprozess entstehen dann Sandförmchen, die zu 100% aus den recycelten Schnullern, Flaschen und Bechern bestehen und an die Teilnehmenden verlost werden. Sammelstellen gibt es derzeit in über 550 Kindertagesstätten und bei mehr als 100 Einzelhändlern im ganzen Land. Außerdem können Privatpersonen von zuhause aus teilnehmen und auf nuk.de/recycling einen kostenlosen Paketschein erstellen, um alte Produkte selbst einzusenden.

„Die Kinder haben das Monster sofort ins Herz geschlossen. Täglich fragen sie nach, ob das Schnullermonster denn schon satt sei und schauen, wie voll die Sammelbox ist.“ sagt Cornelia Hänig, Leiterin des Kinderhaus Tausendfuß in Dresden. „Mit dem Schnullermonster wird Nachhaltigkeit greifbar für die Kleinen, denn das gemeinsam gesammelte Plastik kommt später als bunte Sandförmchen wieder.“

Breite Partnerschaft aus Industrie und Handel ermöglicht den neuen Kreislauf

Realisiert wird das Programm gemeinsam mit diversen Partnerfirmen: Das Startup HolyPoly aus Dresden hat den Recyclingprozess entwickelt und koordiniert die Kampagne gemeinsam mit NUK. Interzeros „Sammeldrache“ stellt sein deutschlandweites Netzwerk zu Kindergärten zur Verfügung, die sich bereits für Umweltschutz und -bildung einsetzen. BabyOne und die Zweimalschön Charity Shops der Deutschen Kleiderstiftung sowie zwei Einkaufszentren in Leipzig und Bremen haben Schnullermonster-Sammelboxen in ihren Filialen aufgestellt. Der Spielwarenhersteller Gowi fertigt die recycelten Sandförmchen. Der gesamte Prozess findet in Deutschland statt.

Wertvolle Kunststoffe werden vor der Verbrennung gerettet

Sobald die Schnuller, Babyflaschen und Becher im NUK Recyclingzentrum ankommen, werden sie ausgepackt, nach Farben und Kunststoffsorten sortiert und geschreddert. Anschließend wird das Plastik gewaschen, aufbereitet und zur Qualitätskontrolle im Labor geprüft. So wird sichergestellt, dass die entstehenden Sandförmchen von langer Haltbarkeit und am Lebensende wiederum recycelbar sind.

„Normalerweise landen Schnuller und Co. derzeit leider im Restmüll und damit in der Verbrennungsanlage. Das wertvolle Material geht dabei unwiederbringlich verloren und das Klima wird belastet” erklärt Fridolin Pflüger, Projektleiter bei HolyPoly. „NUK schafft hier weltweit erstmalig einen hochwertigen Kreislauf von Kleinkind-Produkten zurück zu Kleinkind- Produkten. Wir gehen davon aus, dass wir deutlich mehr Material sammeln werden, als für die Produktion der Sandspielzeuge benötigt wird und werden auch dieses in anderen hochwertigen Produkten zum Einsatz bringen.“

Recycling lohnt sich für alle, die teilnehmen

Neben der immer wichtiger werdenden Ressourcenschonung und Abfallvermeidung zielt die Sammelaktion darauf ab, umweltbewussten Kindern und Eltern etwas zurückzugeben: Jede teilnehmende Kita erhält zusätzlich zu den Sandförmchen Punkte, die im Sammeldrache-Shop gegen nützliche Prämien wie Spielzeug, Bücher oder Lern- bzw. Bastelmaterialien eingetauscht werden können. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Recyclingworkshop für die ganze Einrichtung zu gewinnen, bei dem die Kinder selbst erleben, wie es funktioniert, Plastik zu recyceln und daraus neue nützliche Gegenstände herzustellen.

Je größer die eingesandten Pakete, desto besser fürs Klima: Privatpersonen können daher für besonders volle Sendungen neben den Sandförmchen ein Jahresabo der Obst- und Gemüse Mix Box Family von Etepetete gewinnen.

Jetzt mitmachen für weniger Plastikmüll und mehr Recycling

Bis Ende November diesen Jahres können sich Kitas kostenlos auf der Programmwebseite zur Teilnahme bewerben und eine Schnullermonster-Sammelbox bestellen. Privathaushalte können jederzeit von zuhause aus teilnehmen und Pakete kostenlos per DHL einsenden.

Eine Liste der öffentlichen Sammelstellen und teilnehmenden Einrichtungen sowie weitere Informationen zum Rücknahmesystems gibt es auf der Website der NUK Recycling-Initiative: nuk.de/recycling

Quelle HolyPoly GmbH

Beim Metaverse ist die deutsche Wirtschaft gespalten

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Beim Metaverse zeigt sich die deutsche Wirtschaft gespalten, Skepsis und Aufgeschlossenheit halten sich die Waage. Rund jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) steht dem Thema generell interessiert und aufgeschlossen gegenüber, ähnlich viele (29 Prozent) aber kritisch und ablehnend. 34 Prozent sind noch unentschieden.

Jedes Vierte (26 Prozent) sieht im Metaverse eine Chance für das eigene Unternehmen, jedes Fünfte (20 Prozent) ein Risiko. Ein Drittel (33 Prozent) geht davon aus, dass das Metaverse keinen Einfluss auf das eigene Unternehmen hat, 21 Prozent trauen sich noch keine Einschätzung zu. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Eine knappe Mehrheit (58 Prozent) ist allerdings der Meinung, das Metaverse werde das Internet deutlich verändern und biete eine Vielzahl neuer Geschäftsmöglichkeiten.

42 Prozent halten es aber für einen kurzfristigen Hype, der die Erwartungen nicht erfüllen und bald wieder verschwinden werde. „Das Metaverse setzt auf einer Vielzahl vergleichsweise junger Technologien auf, wie etwa der Blockchain oder auch Virtual Reality. In der Tech-Szene erwarten so Manche eine regelrechte Revolution des Internets. Ob sich dies bewahrheitet, ist derzeit völlig offen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Wichtig ist, dass die deutschen Unternehmen dieser Technologie offen gegenüberstehen und sehr aufmerksam beobachten, wie sie sich entwickelt und was sie ihnen bieten kann.“

Das Metaverse ist keine virtuelle Parallelwelt, sondern sowohl eine 3D-Erweiterung des Internets als auch eine virtuelle Erweiterung der realen Welt. Dabei existieren zahlreiche Verbindungen zwischen realer und virtueller Welt: mit echtem Geld werden virtuelle Güter gekauft, digitale Zwillinge und Avatare bilden reale Maschinen und Personen ab, digitale Informationen werden per Augmented Reality in unserem Sichtfeld angezeigt.

Die Anwendungsmöglichkeiten reichen dabei vom virtuellen Besuch von Konzerten oder den Einkaufsbummel durch rein digitale Shopping-Malls bis zu virtuellen Meetings von über Kontinenten verteilten Teams und zum digitalen Zwilling realer Fabriken, in dem Änderungen am Produktionsprozess getestet werden können. Bis zum Jahr 2030 prognostizieren verschiedene Beratungsunternehmen ein weltweites Marktvolumen von mehreren Hundert Milliarden Euro für Angebote rund um das Metaverse

Die deutschen Unternehmen sehen eine Reihe von Vorteilen, die eine Nutzung des Metaverses bringen kann. Jedes Zweite (49 Prozent) hält eine bessere Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen für möglich, etwa über virtuelle Konferenzen. Mehr als jedes Dritte (37 Prozent) sagt, das Metaverse ermögliche, völlig neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Jeweils ein Fünftel erwartet einen Zugang zu völlig neuen Kundengruppen (22 Prozent) und völlig neue Arten, mit Kunden zu interagieren (21 Prozent).

15 Prozent gehen davon aus, dass sich bestehende Produkte und Dienstleistungen für das Metaverse anpassen lassen, und 11 Prozent nehmen an, dass das Metaverse Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil ermögliche. „Das Metaverse lässt sich unternehmensintern ebenso nutzen wie als Ort, um Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Vieles hängt davon ab, ob es den Anbietern von Metaverse-Lösungen gelingt, eine hohe Anzahl gewerblicher Nutzer von den Chancen zu überzeugen“, so Rohleder.

Für das eigene Unternehmen können sich die Befragten vor allem virtuelle Meetings zur unternehmensinternen Zusammenarbeit, virtuelle Unternehmensrepräsentanzen und Schulungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Metaverse (jeweils 44 Prozent) vorstellen. Aber auch Teambuilding-Events (41 Prozent), Produktpräsentationen (39 Prozent) und Produktverkäufe (35 Prozent) gelten als interessant. Mit etwas Abstand folgen die Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (28 Prozent), die Bereitstellung von Dienstleistungen (24 Prozent) und Marketing (22 Prozent). Kaum ein Unternehmen (2 Prozent) hält direkte Investitionen ins Metaverse wie etwa mit virtuellen Landkäufen für interessant. 4 von 10 Unternehmen (40 Prozent) können sich derzeit ganz grundsätzlich keine lohnende Aktivität im Metaverse vorstellen.

Allgemein gehen zwei Drittel (68 Prozent) der Unternehmen davon aus, dass das Metaverse noch weit entfernte Zukunftsmusik ist. Allerdings sagen auch 14 Prozent, dass das Metaverse das bisherige Geschäftsmodell bedroht. Und fast jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) sieht sogar die Existenz des gesamten Unternehmens durch das Metaverse bedroht. Und 4 von 10 (44 Prozent) rechnen damit, dass Wettbewerber das Metaverse nutzen werden. Ähnlich viele (40 Prozent) halten dies aber für ausgeschlossen.

In der deutschen Wirtschaft wird das Metaverse aktuell vor allem für die Freizeit- und Gaming-Branche als interessant eingeschätzt (65 Prozent). Eine Mehrheit hält es zudem jeweils für digitale Plattformen (56 Prozent), Endverbraucher (56 Prozent), die Aus- und Weiterbildung (54 Prozent), den Tourismus (52 Prozent) sowie die Mode-Branche (51 Prozent) für relevant. Dahinter folgen die Musikbranche (48 Prozent), Unternehmen, die sich direkt an Endverbraucher wenden (48 Prozent), das Gesundheitswesen (46 Prozent) sowie Unternehmen, die sich an Geschäftskunden richten (45 Prozent). 3 von 10 (31 Prozent) der Unternehmen sehen im Metaverse zudem eine Chance für die öffentliche Verwaltung. „Es gibt eigentlich keinen Bereich, in dem man sich die Nutzung von Metaverse-Anwendungen nicht vorstellen“, so Rohleder. „Dabei geht es längst nicht nur um Entertainment. Eine Fortbildung kann in der virtuellen Realität ebenso effektiv sein wie etwa die Konsultation eines Arztes.“

Die Unternehmen sehen eine Vielzahl von Herausforderungen rund um das Metaverse. So wird beklagt, dass die Technologie noch nicht ausgereift ist (76 Prozent) und es an Standardisierung von Metaverse-Anwendungen fehlt (48 Prozent). Aber auch der Nutzen wird allgemein noch in Frage gestellt. So fehlt es zwei Dritteln (66 Prozent) an praktischen Anwendungen, ähnlich viele (63 Prozent) wollen erst mal abwarten, was andere mit dem Metaverse machen.

39 Prozent sehen für das eigene Unternehmen grundsätzlich keinen Nutzen, und 16 Prozent haben ihre Investitionen in anderen Trendthemen gebunden. Aber auch die Regulierung in Deutschland blockiert den Weg ins Metaverse. 62 Prozent beklagen die Anforderungen an den Datenschutz, 46 Prozent sehen rechtliche Unsicherheiten im Metaverse, und 29 Prozent sorgen sich um Anforderungen an die IT-Sicherheit. Unternehmensinterne Hemmschuhe sind derzeit fehlendes Know-how (62 Prozent) und fehlendes qualifiziertes Personal (35 Prozent), aber auch unzureichende Budgets (23 Prozent).

15 Prozent fehlt es an der Zeit, sich mit dem Metaverse zu beschäftigen. „Damit das Metaverse ein Erfolg wird, braucht es dringend Standards und Interoperabilität. Die wenigsten Unternehmen werden Zeit und Geld in die Hand nehmen, um bei einer Metaverse-Lösung dabei zu sein, wenn sie Gefahr laufen, auf das falsche Pferd zu setzen“, sagt Rohleder.

Die aktuelle Unsicherheit hat Folgen: 47 Prozent haben sich inhaltlich noch nicht tiefer mit dem Metaverse beschäftigt und haben das auch nicht vor. Ein Viertel (27 Prozent) hat sich zwar noch nicht damit beschäftigt, kann sich das aber zumindest für die Zukunft vorstellen, und 12 Prozent haben es sogar fest vor. Erst 4 Prozent der Unternehmen haben sich weniger, 2 Prozent sehr intensiv mit dem Metaverse auseinandergesetzt. „Einfach irgendwie im Metaverse dabei sein zu wollen, ist sicher keine geeignete Strategie. Im Moment geht es vor allem darum, die kommenden Entwicklungen sehr aufmerksam zu verfolgen und frühzeitig fürs eigene Unternehmen nutzbar zu machen“, so Rohleder.

Rund die Hälfte der Unternehmen (45 Prozent) plant Investitionen rund um das Metaverse. 2 Prozent wollen noch in diesem Jahr investieren, 8 Prozent haben das für das kommende Jahr vorgesehen. Und 41 Prozent sind überzeugt, 2024 oder in den nächsten fünf Jahren entsprechende Investitionen zu tätigen.

Den Weg ins Metaverse erleichtern würden der deutschen Wirtschaft vor allem bessere Informationen über marktfähige Metaverse-Anwendungen (66 Prozent). Aber auch die finanzielle Förderung von Metaverse-Projekten in Unternehmen (52 Prozent) und Hilfestellung bei der rechtlichen Beurteilung des Einsatzes (48 Prozent) stehen auf der Wunschliste. Jeweils 45 Prozent würde eine bessere Verfügbarkeit von Fachkräften und der Ausbau von Forschungsaktivitäten an Hochschulen helfen, 43 Prozent haben Interesse an Roadshows und Konferenzen, die konkrete Anwendungen zeigen, 41 Prozent am Austausch mit Unternehmen, die beim Thema bereits weiter sind. Jeweils einem Viertel würden der Austausch mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen (27 Prozent) sowie eine externe Bewertung der Qualität von Metaverse-Anwendungen (26 Prozent) helfen.

Aktuell droht Deutschland nach Einschätzung der Unternehmen beim noch jungen Thema Metaverse international abgehängt zu werden. Praktisch kein Unternehmen hält Deutschland beim Metaverse für weltweit führend (0 Prozent) oder in der Spitzengruppe (0 Prozent). Nur 4 Prozent verorten Deutschland im Mittelfeld, aber 30 Prozent unter den Nachzüglern, und 56 Prozent halten Deutschland bereits für abgeschlagen. 11 Prozent trauen sich keine Einschätzung zu. Rohleder: „Das Metaverse kann sich zu einem technologischen Megatrend entwickeln. Wir dürfen hier nicht an der Seitenlinie stehen und zuschauen, was unsere Wettbewerber tun. Gerade in dieser Frühphase ist der Gestaltungsspielraum besonders groß. Ihn müssen wir nutzen.“

Bitkom hat das Metaverse Forum gestartet, um Akteure des Metaverse zusammenzubringen, aktuelle Entwicklungen rund um das Thema zu diskutieren und das Metaverse gemeinsam voranzutreiben und zu gestalten. Mehr Informationen findet man unter www.forum-metaverse.de. Unter anderem steht dort der Leitfaden „Wege in das Metaverse“ als konkrete Hilfestellung für Unternehmen zum kostenlosen Download bereit: www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Wegweiser-Metaverse.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

Bild Symbolfoto

Quelle Bitkom e.V.

Strategische Kooperation zwischen BRUNATA-METRONA und synavision

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BRUNATA-METRONA stellt mittleren siebenstelligen Betrag für Wachstum und Entwicklung zur Verfügung

synavision, der Spezialist für KI-gestützte Optimierung der Gebäudetechnik, konnte im Rahmen seiner Series A Finanzierungsrunde die BRUNATA-METRONA Hürth für eine Investition in mittlerer siebenstelliger Höhe gewinnen. BRUNATA-METRONA ist ein führender Messtellendienstleister für die verbrauchsabhängige Heiz- und Wasserkostenabrechnung in ganz Deutschland, der es seinen Kunden in den letzten Jahrzehnten ermöglicht hat, 60 Millionen Tonnen CO2 einzusparen. 

„Im Rahmen unserer strategischen Zusammenarbeit mit synavision wollen wir gemeinsame Synergien in unseren jeweiligen Geschäftsmodellen nutzen. So können wir noch schneller Mehrwerte für unsere Kunden schaffen“, sagt Norbert Rolf, Geschäftsführer von BRUNATA-METRONA Hürth. „Unsere Kunden werden unmittelbar von der synavision Service-Plattform profitieren. Die Kombination aus Analyse der technischen Anlagen in Gebäuden, Mess- und Zählerdaten sowie KI-Lösungen ermöglicht die schnelle und effektive Steigerung der Nachhaltigkeit des Immobilienbestands.“

„Zusammen können wir vermeintliche „Stranded Assets“ retten und teure Fehlinvestitionen vermeiden“, sagt Dr.-Ing. Stefan Plesser, CEO von synavision. „Bisher haben wir überwiegend Immobilien optimiert, die bereits über eine umfangreiche Gebäudeautomation verfügen. Durch unsere „Manage-to-Green“-Kooperation mit BRUNATA-METRONA haben wir nun die Möglichkeit, auch Gebäude zu unterstützen, denen die technischen Voraussetzungen zur digitalen Analyse heute noch fehlen. Dazu gehören die meisten Wohnimmobilienportfolios und ältere Gewerbeimmobilien, die aber zusammen rund 90% des Immobilienbestands ausmachen!“ 

Die beiden Unternehmen bieten ab sofort eine vollständige ESG-Beratung und Optimierungsservices aus einer Hand für Immobilien und Immobilienportfolios an. Am Anfang steht eine software-unterstützte technische Bestandsaufnahme der Gebäude in Kombination mit einer digitalen Analyse des Anlagenbetriebs. So können Schwachstellen im Betrieb und energetische Optimierungspotenziale unmittelbar aufgezeigt werden. Diese können die CO2-Emissionen vieler Gebäude um bis zu 30 Prozent reduzieren – ohne Investitionen! Immobilieneigentümern erhalten darüber hinaus ein transparentes, ESG-fähiges Reporting und alle notwenigen Leistungen für ein Taxonomie-konformes Messkonzept. 

Bisherige Gesellschafter von synavision sind die beiden Gründer und Vorstandsmitglieder Dr.-Ing. Stefan Plesser und Dr. Claas Pinkernell, der business angel die D.U.H. GmbH & Co. KG (Teil der mittelständischen Unternehmensgruppe d.u.h. mit Hauptsitz in Bielefeld), die CUT POWER AG sowie die BitStone Capital.

„Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Entwicklung unserer Beteiligung. Die Zusammenarbeit mit BRUNATA-METRONA ermöglicht es synavision, den erfolgreichen Wachstumskurs weiter zu beschleunigen. Mit dem Komplettangebot für Immobilienverwalter können wir wirklich Fahrt aufzunehmen in Richtung Nachhaltigkeit und Werterhalt von Immobilienportfolios“, sagt Kai Panitzki, Geschäftsführer von BitStone Capital.

Titelbild Symbolfoto

Quelle PB3C GmbH

Mit flexibler Fertigung gegen Chip- und Energiekrise

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WORKERBASE erhält 10 Mio. Euro in Series-A

WORKERBASE will das Kapital nutzen, um seine Plattform weiterzuentwickeln. Zu den Kunden zählen bereits Unternehmen wie Porsche, Siemens, PON.Bike oder GKN Powder Metallurgy.

Ob unterbrochene Lieferketten, Chip-Mangel oder die Energiekrise – für produzierende Unternehmen läuft gerade wenig nach Plan. Sie müssen ihre Produktion deshalb oft in kürzester Zeit umstellen. Das Münchner Start-up WORKERBASE hat deshalb eine Lösung entwickelt, um sie noch agiler und flexibler zu machen und so z.B. teure Produktionsausfälle zu vermeiden. Für das weitere Wachstum erhalten die Münchner nun 10 Mio. Euro von Almaz Capital, Porsche Ventures und Bayern Kapital sowie dem bestehenden Investor Point Nine.

“Produktion lässt sich nicht mehr wie früher planen, weil die Rahmenbedingungen sich schneller verändern. Durch starre Prozesse werden jeden Tag viele Millionen Euro verbrannt. Das passt nicht zur aktuellen Krisensituation, in der jeder Cent entscheidet. Eines unserer Hauptziele bei der Series A-Finanzierung ist es deshalb, Fertigungsprozesse durch unsere Dynamic Process Execution (DPE) flexibler zu machen”, meint CEO Norman Hartmann.

Die Plattform von WORKERBASE verbindet Menschen, Material und Maschinen in der Fertigung in Echtzeit miteinander, um flexibel auf Veränderungen reagieren zu können. Die Idee: Auf Basis der Echtzeitinformationen kritische Situationen vorhersagen und Mitarbeitende gezielt dort einsetzen, wo sie mit ihren individuellen Fertigkeiten gerade gebraucht werden. Mensch und Maschine arbeiten dabei Hand in Hand – und melden selbständig Fehler und drohende Ausfälle. “Jede Minute, die ein Fließband stillsteht, kostet bares Geld. Das sind dann schon mal zwischen 3.000 und 5.000 Euro pro Minute,” weiß Hartmann. Namhafte Kunden wie Porsche oder Siemens setzen deshalb schon seit mehreren Jahren auf WORKERBASE.

Patrick Huke, Leiter von Porsche Ventures Europa & Israel: „Die digitale Transformation ist schon seit einiger Zeit Teil der Produktionsumgebung und wird diese auch in Zukunft maßgeblich beeinflussen. Mehr denn je wird es für Unternehmen wichtig sein, flexibel zu bleiben, um Verbesserungen jederzeit anpassen und integrieren zu können. Die innovative Softwarelösung von WORKERBASE hat das Potenzial, die riesige Fertigungssoftware-Branche auf den Kopf zu stellen, indem sie Unternehmen hilft, manuelle Prozesse zu digitalisieren und in einer sich ständig verändernden Umgebung immer schnell reagieren zu können. Wir freuen uns darauf, das WORKERBASE-Team in Zukunft als Investor und Partner zu unterstützen.“

Aniruddha Nazre, Partner bei Almaz Capital: „WORKERBASE gestaltet Produktionsprozesse um, indem es sie in kleine Teile einzelner Aktivitäten zerlegt. Ihre Software-Lösung bietet eine völlig neue Möglichkeiten zur Erhöhung der betrieblichen Flexibilität. Wir sehen einen großen Bedarf für diese Art von Software auf dem Markt und damit enorme Wachstumschancen.“


Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital: „WORKERBASE hat eine intelligente Softwareplattform entwickelt, die wesentlich zur Lösung grundlegender Probleme in der Fertigungsindustrie beiträgt. Langwierige Prozessstrukturen entfallen, Unstimmigkeiten werden frühzeitig erkannt – das stärkt die Effizienz und Flexibilität des Fertigungsprozesses.

Wir sehen in WORKERBASE großes Wachstumspotenzial und freuen uns, das Unternehmen auf seinem weiteren Weg der Prozessoptimierung zu begleiten.“
Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister des Freistaats Bayern: „Mit dem Wachstumsfonds Bayern 2 unterstützen wir seit zwei Jahren junge bayerische Hightech-Unternehmen in der reiferen Entwicklungsphase. WORKERBASE ist eines von vielen Beispielen für eine Technologie, die ihren Ursprung in Bayern hat und bei der ein starkes lokales Fertigungs-Know-How in ein innovatives Produkt umgesetzt wird. Wir brauchen viele solcher Start-ups in Bayern. Gerade sie sind es nämlich, die zur Stärkung unseres Wirtschaftsstandortes beitragen.”

Quelle getpress GmbH

7,8 Milliarden Euro: Markt für IT-Sicherheit wächst 2022 um 13 Prozent

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Für IT-Sicherheit wird in Deutschland derzeit so viel Geld ausgegeben wie noch nie zuvor. Die Ausgaben für Hardware, Software und Dienstleistungen im Bereich IT-Sicherheit werden sich 2022 auf rund 7,8 Milliarden Euro belaufen, ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das teilt der Digitalverband Bitkom heute bei der Eröffnung der IT-Sicherheitsmesse „it-sa“ in Nürnberg mit. „Cyberattacken können für Unternehmen aller Branchen existenzbedrohend sein“, sagte Bitkom-Hauptvorstand Udo Littke. „IT-Sicherheit muss Thema des Top-Managements sein und mit entsprechenden personellen und finanziellen Ressourcen ausgestattet werden.“

In den kommenden Jahren werden die Ausgaben für IT-Sicherheit weiter um jeweils rund 10 Prozent steigen. Für 2023 wird ein erneutes Plus um 10 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro erwartet. 2024 soll der deutsche Markt auf 9,4 Milliarden Euro zulegen und im Folgejahr 2025 erstmals mit 10,3 Milliarden Euro der Sprung über die 10-Milliarden-Euro-Marke schaffen. Den größten Anteil an den Gesamtausgaben haben Dienstleistungen rund um IT-Sicherheit, die 2022 mit 3,6 Milliarden Euro (plus 14 Prozent) rund 46 Prozent des Gesamtmarkts ausmachen. Ausgaben für Sicherheitssoftware steigen im laufenden Jahr um 12 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro und haben einen Anteil von 41 Prozent an den Gesamtausgaben. Weitere 1,0 Milliarden Euro entfallen auf IT-Sicherheits-Hardware (plus 14 Prozent). 

„Alle Unternehmen müssen wissen, wie sie sich vor Cyberangriffen und Computerkriminalität schützen und mögliche Schäden minimieren können“, so Littke. „Die Messe it-sa bietet einen einzigartigen Einblick in neueste Technologien und Lösungen der IT-Sicherheit.“ Die „it-sa“ wurde heute in Nürnberg eröffnet und findet noch bis zum 27. Oktober auf dem Messegelände in Nürnberg statt. Der Bitkom unterstützt die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder als ideeller Träger. Weitere Informationen zur Messe gibt es unter www.it-sa.de.

7,8 Milliarden Euro: Markt für IT-Sicherheit wächst 2022 um 13 Prozent

Hinweis zur Methodik: Die Umsatzzahlen und Marktprognosen zum IT-Sicherheitsmarkt in Deutschland basieren auf aktuellen Berechnungen und Studien des IT-Marktforschungsunternehmens IDC.

Quelle Bitkom e.V.

Umfassende Kooperation

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e-mobilio

E-Mobility-Services von e-mobilio für Privat- und Geschäftskunden

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH fördert den Zugang von Privat- und Gewerbekunden sowie ihrer Partner zur Elektromobilität sowie damit einhergehender modularer Beratungs- und Zusatzleistungen. Die Prüforganisation kooperiert dafür mit den E-Mobility-Experten von e-mobilio bei allen wichtigen Aspekten des Wachstumsmarkts Elektromobilität.

Rund 687.000 Elektroautos sind derzeit in Deutschland zugelassen, Tendenz steigend. Damit verbunden ist ein wachsender Bedarf an Ladeinfrastruktur. Gerade für Anbieter autobezogener Dienstleistungen wie etwa Reparaturen oder Kundendienst wird es daher in Zukunft immer wichtiger, geeignete Lademöglichkeiten an den eigenen Standorten zu bieten. Die GTÜ unterstützt die Ausstattung von Prüfstellen mit einer Ladeinfrastruktur und setzt dafür auf das Expertenwissen von e-mobilio. Die Expertise von e-mobilio beruht auf mehr als 70.000 erfolgreich abgeschlossenen digitalen Kaufberatungen für Elektromobilität.

 E-Mobilitätsberater für Privat- und Geschäftskunden

Neben dem Ausbau der Ladeinfrastruktur an den Standorten erweitert die Kooperation mit e-mobilio das Beratungsangebot der GTÜ rund um Fragen der Elektromobilität von Privat- und Geschäftskunden. Die Prüforganisation bietet ihnen ab sofort den umfassenden und modular aufgebauten digitalen 360-Grad-E-Mobilitätsberater (https://www.gtue.de/de/privatkunden/e-mobilitat/e-mobilitaetsberater).

 Die Lösung umfasst:

  • Suche nach passenden Elektro- oder Hybridfahrzeugen
  • Auswahl geeigneter Wallboxen
  • Installationsberatung (digital oder vor Ort)
  • Installationsservice
  • Beratung zu Photovoltaikanlagen und Fördermitteln

 In wenigen Klicks zum CO2-Bonus (THG-Quote)

Der dritte Baustein der Partnerschaft umfasst die CO2-Bonus-Plattform, die direkt unter gtue.co2.auto erreichbar ist. So können Besitzer eines Elektrofahrzeugs oder einer öffentlichen Ladestation ganz einfach den Verkauf ihrer Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) über einen Link beantragen, den sie von ihrer GTÜ-Prüfstelle vor Ort oder direkt über die GTÜ-Website erhalten. Die notwendige Bürokratie wird auf ein Minimum reduziert: E-Auto-Halter schöpfen die Fördermöglichkeiten voll aus, und die Auszahlung erfolgt meist innerhalb von 14 Tagen nach der Bestätigung durch das Umweltbundesamt. Auch das rundet die Beratungsleistung der GTÜ-Prüfstellen ab.

„e-mobilio als kompetenter und bestens in der Automobilbranche verankerter Partner deckt dabei hervorragend und umfangreich die gesamte Prozesskette des sehr heterogenen Ökosystems der Elektrifizierung von Kraftfahrzeugen ab“, begründet Thomas Emmert, Geschäftsführer der GTÜ, die Entscheidung.

„Seit jeher setzt e-mobilio darauf, alle Facetten der E-Mobilität abzudecken. Höchste Qualität ist unser Ziel. Sie zeigt sich beispielsweise auch daran, dass unser Schwesterunternehmen c02.auto GmbH in einer Bewertung des Magazins ‚Finanztest‘ das einzige von 36 Unternehmen des THG-Quotenhandels ist, das keinerlei Mängel in der Datenschutzerklärung aufweist“, erläutert e-mobilio-Geschäftsführer Ralph Missy. „Dass sich mit der GTÜ die größte amtlich anerkannte Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger für uns als empfohlener Kooperationspartner entschieden hat, macht uns sehr stolz.“

Bild Ralph Missy, Geschäftsführer von e-mobilio

Quelle e-mobilio GmH

FINN unterstützt als Mobilitätssponsor den 1. FC Viktoria Berlin

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finn 1. Viktoria Berlin

FINN ist Unterstützer des Frauen-Fußballclubs FC 1899 Viktoria Berlin. Der Club verfolgt das Ziel, Frauenfußball sichtbarer zu machen für mehr Chancengleichheit im Sport – FINN begrüßt das Vorhaben und leistet Support. 

Der Auto Abo Anbieter FINN ist ab sofort Mobilitätspartner des FC 1899 Viktoria Berlin. Der Berliner Frauenfußballclub wurde im Juli 2022 von sechs Gründerinnen, darunter die Unternehmerin Verena Pausder sowie die Welt- und Europameisterin Ariane Hingst, ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, den Verein in die höchste Spielklasse zu führen, um Frauensport sichtbarer zu machen und die Bedingungen für Sportlerinnen nachhaltig zu verbessern. Die Initiative wird von zahlreichen prominenten Persönlichkeiten unterstützt – nun kommt FINN als Mobilitätspartner hinzu.

„Wir unterstützen mit Freude den FC Viktoria Berlin bei ihren Ambitionen für mehr Diversität und begrüßen die Initiative, um auf die Gender Gap aufmerksam zu machen“, sagt Maximilian Wühr, Co-Founder und Chief Growth Officer von FINN. „Als Unternehmen ist uns Diversität und Gleichberechtigung enorm wichtig. Bei Viktoria Berlin sehen wir ein Projekt, das im Einklang mit unseren Unternehmenswerten steht, weswegen wir stolz darauf sind, den Verein zu unterstützen.“

Mit insgesamt neun Fahrzeugen, darunter zwei Fiat 500C, ein Opel Zafira Life  sowie sechs weitere Fahrzeuge, macht FINN die Sportlerinnen des FC 1899 Viktoria Berlin auf ihrem Weg in die erste Liga mobil und unterstützt den Club bei seinen ambitionierten Zielen. Die ersten Fahrzeuge wurden am 23. Oktober 2022 im Stadion Lichterfelde übergeben und stehen dem Verein für ein ganzes Jahr zur Verfügung.

“Wir freuen uns über die Kooperation und Unterstützung von FINN. Die Fahrzeuge ermöglichen uns, die Anreise zum Training und den Punktspielen besser zu koordinieren. Darüber hinaus schonen wir die Umwelt mehr, was unser Nachhaltigkeitsbestreben unterstreicht”, sagt Verena Pausder von Viktoria Berlin.

FINN unterstützt als Mobilitätssponsor den 1. FC Viktoria Berlin

Quelle public performance

Vorwerk Ventures gewinnt Dominik Steinkühler als Partner

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dominik steinkühler

Das personelle Wachstum von Vorwerk Ventures geht weiter. Nachdem erst im August Sascha Günther zum neuen Partner und Holger Witte zum neuen Managing Partner berufen wurden, ist seit dem 1. November auch der ehemalige Lendico-Gründer Dominik Steinkühler als Partner beim Venture Capitalist hinzugestoßen. Er erweitert die bisherige Führungsriege um Norbert Muschong, Dirk Meurer und eben Holger Witte sowie Sascha Günther. 

Dominik Steinkühler kommt vom InsurTech FRIDAY, wo er seit 2021 als Chief Financial Officer tätig war. Vor seiner Zeit bei FRIDAY war Dominik Steinkühler bei der Commerzbank AG als Bereichsvorstand für die digitale Transformation des Geschäfts mit Firmenkunden verantwortlich und leitete in dieser Funktion auch das globale Vertriebsmanagement und die weiteren zentralen Stäbe des Segments. Davor gründete Dominik Steinkühler die Kreditplattform Lendico – was ihn nun in seiner neuen Rolle bei Vorwerk Ventures für Gründer:innen zu einem spannenden Partner auf Augenhöhe macht.

„Mit Dominik Steinkühler gewinnt Vorwerk Ventures einen absoluten Finanz-Experten, der zudem in allen Phasen eines Unternehmens schon viel Erfahrung gesammelt hat. Er hat einen sehr starken operativen Hintergrund und vereint erfolgreiche Gründungs- mit Führungserfahrung in etablierten Unternehmen. Dominik wird eine große Hilfe dabei sein, unsere erfolgreiche Geschichte fortzuschreiben und unsere Mission zu erfüllen, einer der führenden VCs in Europa für Consumer Tech zu sein”, sagt Norbert Muschong, Managing Partner bei Vorwerk-Ventures.

„Ambitionierte Gründer:innen von heute gestalten mit ihren Unternehmen unsere Zukunft. Ich liebe diesen Anspruch und das innovative Umfeld. Der Aufbau eines Unternehmens kann allerdings ein steiniger Weg sein. Aus meiner eigenen unternehmerischen Erfahrung weiß ich, dass der äußere Glanz sich von innen phasenweise anders anfühlen kann. Ich freue mich sehr darauf, zukünftig Gründer:innen in meiner neuen Rolle bei Vorwerk Ventures auf dieser Reise zu begleiten und sie nach allen Möglichkeiten dabei zu unterstützen, erfolgreiche Unternehmen aufzubauen”, ergänzt Dominik Steinkühler.

Vorwerk Ventures gewinnt Dominik Steinkühler als Partner

Quelle hypr.agency

Nachfrage nach digitalen Fachkräften boomt

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Deutschlands größtes IT-Bootcamp entsteht

Der Hamburger IT-Bildungsanbieter neue fische – School and Pool for Digital Talent mit weiteren Standorten in Köln, München, Frankfurt und Bochum, schließt sich mit der Berliner SPICED Academy zusammen. Neue fische Gründerin Dalia Das, die die Leitung beider Unternehmen übernommen hat, baut so ihr Angebot innovativer Trainings- und Talentlösungen für den Ein- und Umstieg in IT-Berufe weiter aus. Mit den Bootcamps werden allein 2022 mehr als 1.200 Menschen in Deutschland zu IT-Fachkräften ausgebildet, darunter rund 500 Frauen.

Kampfansage an den IT-Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel nimmt stetig zu, aktuell sind über 96.000 IT-Stellen1 in Deutschland unbesetzt. Als Antwort darauf entsteht mit der Bündelung von neue fische und SPICED nun das größte Bootcamp für digitale Talente in Deutschland. Das Team um Dalia Das bildet schon seit rund 5 Jahren Quereinsteiger:innen in nur drei bis sechs Monaten zu IT-Fachkräften aus. Mit Erfolg, denn 92 % der Bootcamp Alumni finden anschließend einen Job im IT-Umfeld.

Der Frauenanteil in den Bootcamps ist mit bis zu 40 % mehr als doppelt so hoch als der Anteil der in einem IT-Beruf in Deutschland arbeitenden Frauen (382.000, 19 %)2„Dies zeigt, wie groß das tatsächliche Interesse von Frauen ist, im IT-Umfeld zu arbeiten. Rein mathematisch wäre der Fachkräftemangel mit auf Quereinsteiger:innen ausgerichteten Programmen in nur wenigen Monaten lösbar“, so Dalia Das.

Die neueste McKinsey Studie „Overcoming the fear factor in hiring tech talent“3 bestätigt dabei die vermeintlich kurze Zeitspanne ihrer Trainings:  Quereinsteiger:innen fügen zu ihrer bisherigen Berufserfahrung neue (IT-) Skills dazu und sind in der Lage, sehr schnell Fortschritte in der neuen Domäne zu machen. Mit ihren neu erworbenen IT-Skills, sind unsere Absolvent:innen zusammen mit ihrer bereits vorhandenen Erfahrungen mit gängigen Abläufen im Arbeitsalltag oftmals begehrter am Markt als so mancher Absolvent.“  

Dalia Das empfiehlt aber auch, sich auf der Suche nach IT-Fachkräften nicht nur auf dem umkämpften und ohnehin ziemlich leeren Arbeitsmarkt umzusehen. „Unternehmen trauen ihren eigenen Mitarbeiter:innen einfach zu wenig zu. Dabei ist es oftmals effizienter und sinnvoller, das vorhandene Mitarbeiterpotenzial zu screenen und Beschäftigte durch Up- und Reskilling gezielt für neue Aufgaben weiterzuentwickeln. Investitionen in die eigenen Mitarbeiter:innen sind nachhaltige Investitionen ins Unternehmen.“ 

Durch Zusammenschluss entsteht Deutschlands größtes IT-Bootcamp; Ausbau zu europaweitem Netzwerk geplant

neue fische und SPICED Academy sind Vorreiter, wenn es darum geht, den Mangel an digitalen Fachkräften in Deutschland zu beheben: Die Unternehmen bieten dreimonatige (in Vollzeit) bzw. sechsmonatige (in Teilzeit) Trainingsprogramme in deutscher und englischer Sprache. Die anspruchsvollen und auf die tatsächlichen Anforderungen moderner Berufe ausgerichteten Programme werden an sechs Standorten in Deutschland angeboten. Erfolgreich konnte auch das Angebot im Remote-Live-Modus ausgebaut werden. 

„So erreichen wir Interessierte und Unternehmen in ganz Deutschland“, sagt Das. Nach einer Eignungsprüfung starten Hochschulabsolvent:innen, Studienabbrecher:innen oder Quereinsteiger:innen ihre Ausbildung in den Bereichen Web- und Java-Entwicklung, UX/UI Design, Data Analytics, Data Science oder Cloud Development. Namhafte Unternehmen wie Accenture, CapGemini, Lufthansa und viele mehr setzen bei der Besetzung offener Stellen bereits regelmäßig auf die besonders praxisnah ausgebildeten Absolvent:innen, die von neue fische aktiv bei der Jobsuche unterstützt werden – oder nutzen das Angebot zur Weiterbildung ihrer bestehenden Mitarbeiter:innen. 

„Die COVID-19-Pandemie hat die Nachfrage nach digitalen Fachkräften weiter angekurbelt. Wir helfen Unternehmen dabei, ihre offenen Stellen extern zu besetzen oder Mitarbeiter aus den eigenen Reihen zu qualifizieren. Bis 2024 wollen wir gemeinsam mit möglichen neuen Partnern so bereits mehr als 10.000 Menschen dabei helfen, ihre Digitalkompetenzen auszubauen und ihre erfolgreiche Tech-Karriere zu starten”, so Das.

Erstmals spezielle IT-Bootcamps für Alleinerziehende und Eltern in Teilzeit

Am 24. Oktober 2022 startet eine neue, sechsmonatige Ausbildung zum/zur Data Practitioner:in, die vormittags jeweils von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr online live stattfindet. Zielgruppe sind alle Voll- und Teilzeitbeschäftigten oder Personen in Elternzeit. „Dieses Angebot gab es noch nie in Deutschland, dabei hat gerade diese Gruppe ein riesiges Potenzial, den Fachkräftemangel zu lindern und Deutschlands Digitalisierung voranzutreiben“, so Das. Wir planen deshalb sowohl bei SPICED als auch bei neue fische den Ausbau weiterer Teilzeitangebote.

1 IT-Fachkräftelücke wird größer: 96.000 offene Jobs | Bitkom e.V. 2 Eurostat
3 Overcoming the fear factor in hiring tech talent | McKinsey

Bild Dalia Das

Quelle Beilquadrat

ammely bringt die Hebamme digital nach Hause

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ammely

Hebammen-Plattform ammely und keleya Apps bringen qualifizierte Hebammenbetreuung und Expertenwissen ins eigene Zuhause

Der Herbst mit steigenden Corona Zahlen, aber auch häufiger werdenden Erkältungskrankheiten, lässt auch Schwangere und frisch gebackene Mütter wieder vorsichtiger werden und soziale Kontakte überdenken. Dies betrifft nicht nur den Alltag, sondern auch die so wichtige Betreuung durch Hebammen. Aber dafür bietet die Keleya Digital-Health Solutions GmbH mit den keleya Apps und der Hebammen-Plattform ammely jetzt Abhilfe. Dank eines zertifizierten Video Tools garantiert ammely qualifizierte Hebammen-Betreuung in den eigenen vier Wänden ohne direkten Kontakt. ­

Wenn jetzt im Herbst die Erkältungszeit wieder startet, sind Schwangere wegen ihres häufig schwächeren Immunsystems meist anfälliger für Infekte. Besonders gegen Ende der Schwangerschaft versuchen die meisten eine Ansteckung zu vermeiden, um voller Kraft für die Geburt zu sein. Und auch im dritten Winter trüben immer noch die Gefahr einer Corona Infektion und die damit verbundenen zusätzlichen Einschränkungen die Vorfreude auf die Geburt häufig.

Das beste Mittel zum Schutz: Abstand halten und Kontakte verringern. Während Verzicht im privaten Umfeld noch relativ einfach umzusetzen ist, kann das bei der Hebammen-Betreuung in der Vorsorge und im Wochenbett zu einem großen Problem werden. Die Hebammen-Plattform ammely und die keleya Apps bieten hier eine ideale Lösung, um qualifizierte Hebammen-Betreuung und Expertenwissen auch bei Angst vor Ansteckung oder gar in Quarantäne zu gewährleisten.

Videoberatung: einfach, schnell und kostenlos

Über ammely können Frauen unkompliziert, schnell und vor allem kostenlos einen Termin für eine Videoberatung buchen. Denn über ammely besteht die Möglichkeit sehr zeitnah über ein zertifiziertes Tool mit Hebammen deutschlandweit zu sprechen. So ist eine sehr kurzfristige Terminvergabe – sogar in den frühen Morgen- und späten Abendstunden – möglich. Durch die wasserdichten technischen Voraussetzungen übernehmen die Krankenkassen die Kosten und Schwangere bzw. frisch gebackene Mütter müssen sich um nichts weiter kümmern.
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Zertifiziertes Tool speziell für Hebammen

Aber nicht nur für Frauen vor und nach der Geburt bieten die Videoberatungen über ammely einen enormen Mehrwert, sondern auch für die inzwischen über 6.300 auf der Plattform registrierten Hebammen. Durch Videoberatungen entfallen Anfahrtswege und Hebammen können ihre freien Kapazitäten nutzen, um auch Frauen außerhalb ihres Einzugsgebietes mit Rat und einem offenen Ohr zur Seite zu stehen. Das technische Rüstzeug liefert ammely mit einem DSGVO-konformen, zertifizierten und KBV-gelisteten Tool. Als exklusiver Partner des Deutschen Hebammenverbandes konnte eine Plattform entwickelt werden, die mit Abrechnungshilfen und Dokumentation genau an die Bedürfnisse und Arbeitsabläufe angepasst ist. Diese Entwicklung ist umso bedeutender, da seit 1. Oktober ausschließlich zertifizierte Tools genutzt werden dürfen.
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keleya und ammely: Rundum-Sorglos-Paket vor und nach der Geburt
Doch auch abseits akuter Fragen und dem individuellen Beratungsbedürfnis bieten die Hebammen-Plattform ammely und die keleya Apps über 15.000 aktiven Nutzerinnen Expertenwissen, Kursangebote sowie viele Tipps und Infos für die aufregende Zeit vor und nach der Geburt.

„Gerade in der ersten Schwangerschaft keine Hebamme zu finden oder festzustellen, dass alle Geburtsvorbereitungskurse ausgebucht sind, diese Vorstellung war für mich unzumutbar und das wollte ich ändern. So entstand die Idee zur App keleya, der digitalen Hebamme für die Hosentasche“, erinnert sich Victoria Engelhardt, Gründerin der Keleya Digital-Health Solutions GmbH. „Mittlerweile bieten wir auch wöchentliche Live-Sessions und Fragerunden zu Themen wie Stillen, Geburtsvorbereitung mit Hypnobirthing, Babyschlaf, Elterngeld und vieles mehr an, worauf ich besonders stolz bin. Gerade die buchbare 1:1 Betreuung mit unseren Coaches lässt uns zu einem holistischen Ökosystem wachsen, weit über eine klassische App hinaus“, so die keleya-Geschäftsführerin.

Bild: Victoria Engelhardt

Quelle SGC l STILGEFLÜSTER GmbH