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Preise für Politische Influencer auf Medientagen München verliehen

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Preise für Politische Influencer: Hanns-Seidel-Stiftung zeichnet auf Medientagen München politische Journalisten mit junger Zielgruppe aus

Markus Ferber: „Social Media ist heute eine wichtige Plattform für politische Kommunikation.“

Zum zweiten Mal wurde (20.10.2022) der Medienpreis der Hanns-Seidel-Stiftung für „Politische Influencer in den Sozialen Medien“ im Rahmen der Medientage München in drei Kategorien vergeben: TikTok, Podast und Multimedia. Die Preise überreichte der Europapolitiker und Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Markus Ferber, MdEP: „Die weltpolitischen Ereignisse verlangen die versierte Einordnung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, gerade auch gegenüber der jungen Zielgruppe. Hierfür ist Social Media eine entscheidende Plattform. Mit dem Preis für Politische Influencer wollen wir deren Leistungen würdigen und auf deren Werk als zielgruppenaffines Informationsangebot aufmerksam machen.“

Ausgezeichnet wurden informative, sachliche und spannende Einzelbeiträge, die Lust auf Politik machen und in den unterschiedlichsten Plattformen der sozialen Medien überwiegend junge Menschen erreichen. Gemacht von Journalistinnen und Journalisten, die sich mit Politik aktiv auseinandersetzen und auch kritisch hinterfragen.

„Die Entscheidung war sehr schwer, weil viele hochwertige und kreative Projekte eingereicht wurden“, sagt Juryvorsitzender Dr. Jonas Schützeneder. Das zeigt: Der Influencer-Preis hat sich in der Medienbranche etabliert. „Anhand von Bewertungsbögen und einer Diskussion hat die Jury intensiv verglichen und analysiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger haben uns inhaltlich, aber auch als Persönlichkeiten überzeugt und wir sehen in ihnen würdige Vorbilder für die politische Kommunikation via Social Media“, ergänzt Dr. Jonas Schützeneder, Vertretungsprofessur Journalismus und digitale Innovation an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

In diesem Jahr wurden die Preise in drei Kategorien vergeben:

Kategorie TikTok: @duhastdiewahl (FUNKE)

“Das Team rund um den TikTok-Kanal @duhastdiewahl liefert auf der relativ jungen Plattform einen spannenden Mix aus Information und Unterhaltung direkt aus dem Herzen der bundesdeutschen Politik. Host Amelie Weber ist nah dran an namhaften Politikerinnen und Politikern, greift Fragen aus dem Publikum auf und setzt mit ihrem Team kreative

Maßstäbe. Das junge Publikum und die enorme Reichweite bestätigen: Hier gibt es politische Information angepasst für eine besondere Zielgruppe: aktuell, bunt, spritzig, interaktiv und informativ!”

Kategorie Podcast: „heute wichtig“
(Audio Alliance / stern / RTL / ntv: Michel Abdollahi, Mirjam Bittner, Dimitri Blinski, Laura Csapó, Isa von Heyl)

“Das Podcast-Team von ‘heute wichtig’ stellt sich der immensen Konkurrenz im Genre Informationspodcast und überzeugt dabei auf ganzer Linie. Kluge Moderation trifft auf informative und authentische Einschätzung von Kolleginnen und Kollegen vor Ort. „heute wichtig“ liefert zum Start in den Tag mehr als nur Schlagzeilen, das Team sorgt für Hintergrund und regt zur eigenen Meinungsbildung an. Besonders entlang des Themas Ukraine-Krieg demonstriert der Podcast auch eine medienpädagogische Ebene: Fake News, Recherchetiefe und Vertrauen in Quellen werden immer wieder thematisiert und anhand aktueller Beispiele diskutiert. Ein preiswürdiges Beispiel für politische Influencer, die mit ihren Inhalten direkt ins Ohr gehen.”

Kategorie Multimedia (Sonderpreis): „words & weapons“
(Free Tech Academy, Axel Springer Journalistenschule)

“19 Volontärinnen und Volontäre der Free Tech Academy haben sich in ihrem Abschlussprojekt eine höchst anspruchsvolle Aufgabe gestellt: Wie geht Informationsjournalismus im Krieg? Das Resultat: Beeindruckende und bedrückende Einblicke in eine spannende und hochwertige Multimedia-Produktion. Der journalistische Nachwuchs nähert sich mit großer Sensibilität und Verantwortung spannenden Menschen, beweist dabei aber hohe Sensibilität und Verantwortung. Gerade im Kontext zunehmender Medienkritik ein Projekt mit Wert und Mehrwert!”

Die Preise sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert.

Die Hanns-Seidel-Stiftung möchte mit dem jährlich ausgeschriebenen Preis für politische Kommunikation einen Beitrag leisten, die Aufmerksamkeit auf Medienschaffende zu lenken, die via Social Media vor allem junge Zielgruppen im Auge haben.

Bild: Die Influencer-Preisträger 2022 der Hanns-Seidel-Stiftung mit Stiftungsvorsitzendem Markus Ferber, MdEP (r.), und Institutsleiterin Dr. Jutta Möhringer (l.) Foto: Witte/HSS

Quelle Hanns-Seidel-Stiftung 

earlybird coffee – Kaffeesatz als Beauty- und Life-Allrounder

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Mit ihrer Nachhaltigkeits-Challenge geht das Stuttgarter Kaffee-Start Up neue Wege 

Kaffeesatz ist der neue Beauty- und Life-Allrounder – im Haushalt, Garten und bei der Beautyroutine. Vor einigen Wochen rief das Stuttgarter Kaffee-Start Up earlybird coffee zum Blick in den Kaffeesatz auf. Im Rahmen einer 7-tägigen Nachhaltigkeits-Challenge veröffentlichte earlybird coffee über die sozialen Medien jede Menge Ideen zur Verwendung von übrigem Kaffeesatz, die täglich gemeinsam mit der Community ausprobiert wurden. 

„Kaffeesatz ist einfach viel zu schade, ihn einfach wegzuwerfen“, so die Geschäftsführer Merlin und Emanuel zur Motivation der Kreativ-Challenge, die ganz unter dem Motto „verwenden statt verschwenden“ stand.

Gerade in der aktuellen Zeit traf die Challenge auf eine hohe Resonanz. „Wir waren überwältigt von der Vielzahl an Teilnehmer:innen“, so Lisa Eppelmann, Marketingreferentin des Start Ups. Deutschlands Kaffee-Konsum hat ein Rekord-Hoch erreicht. Wie der Deutsche Kaffeeverband unlängst vermeldete, stieg der Pro Kopf-Verbrauch im zweiten Quartal 2022 auf durchschnittlich 3,8 Tassen pro Tag und Bundesbürger:in – 2021 waren es nur 3,6 Tassen. Gleichzeitig legen viele Wert auf einen nachhaltigeren Lebensstil und begrüßen Tipps zum Sparen. „Unser Ziel war es, Ideen und Inspirationen zu geben, die nicht nur leicht umzusetzen sind, sondern auch dazu führen, weniger wegzuwerfen bzw. neue Dinge gar nicht erst kaufen zu müssen. Das kam bei der Community sehr gut an.“ 

Auch das Start Up-Team von earlybird coffee hat alle veröffentlichten Tipps selbst ausprobiert und in Videos geteilt. „Obwohl wir ja viel mit Kaffee zu tun haben und uns auch einige Dinge, wie beispielsweise Kaffee zum Düngen von Pflanzen zu verwenden, nicht fremd waren, waren wir teilweise selbst erstaunt, wie gut Kaffee als Produkt in den verschiedensten Lebenslagen funktioniert. Besonders fasziniert hat uns der Hinweis, Kaffeesatz als Reiniger zum Schrubben von Töpfen zu verwenden. Das klappt wirklich gut! Die Körner im Kaffeesatz wirken ähnlich wie ein Scheuermittel. Nur benötigt man keine Chemie und schont die Umwelt, wenn man sie mit Kaffee reinigt.“

Interessant zu sehen war auch, dass sich Jung und Alt gleichermaßen an der Challenge beteiligt. „Wir konnten aus den Feedbacks erkennen, dass Nachhaltigkeit für die Menschen ein großes Thema ist, egal welcher Generation sie angehören.“ Die Community teilte dabei täglich ihre Erfahrungen sowie weitere Vorschläge, wie sie Kaffeesatz im Alltag verwenden. „Am beliebtesten waren die Beauty-Tipps“, so Lisa Eppelmann. „Sie erzielten am meisten Aufmerksamkeit.“ Besonders viel nachgefragt: die DIY-Tipps zu den Themen „Kaffeesatz gegen Augenringe“ und „Kaffeesatz für Haarwachstum“.

Damit all die wertvollen Tipps und Tricks nicht vergessen gehen und noch mehr Personen dazu inspirieren, Nachhaltigkeit ganz einfach in ihren Alltag zu integrieren, können diese im earlybird coffee-Blog nachgelesen werden. Beginnend mit einer Anleitung zum fachgerechten Trocknen von Kaffeesatz: https://earlybird-coffee.de/blogs/earlybird-blog/kaffeesatz-trocknen

Aufgrund des großen Erfolges laufen bei earlybird coffee schon jetzt die Planungen für eine weitere Challenge in naher Zukunft. Um noch mehr einfache und umsetzbare Ideen und Inspirationen zu geben, Nachhaltigkeit in den eigenen Alltag zu integrieren.

Bild Copyright earlybird coffee

Quelle Rosenheim Rocks

FarmInsect: Innovatives Deep-Tech-Start-up erhält EU-Förderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro 

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FarmInsect wurde vom European Innovation Council (EIC) als eines der innovativsten Deep-Tech-Start-ups in der EU ausgewählt und erhält eine Förderung über 2,5 Millionen Euro für den Aufbau der regionalen Insektenproduktion. Die Europäische Kommission hat 75 innovative Start-ups in einem wettbewerbsintensiven Verfahren aus über 1.000 Bewerbern ausgewählt. Die 75 ausgewählten Unternehmen, wozu auch FarmInsect gehört, werden zusammen fast 400 Mio. Euro in Form von Zuschüssen und Kapitalbeteiligungen erhalten.

FarmInsect setzt auf regionale Reststoffe aus der Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie, um Larven der Schwarzen Soldatenfliege zu mästen.

Die Insektenlarven dienen als Tierfutter und ersetzen Soja und Fischmehl mit einer nachhaltigen und regionalen Alternative. Landwirten eröffnen die Mastanlagen von FarmInsect ein zusätzliches Wertschöpfungspotenzial unter gleichzeitiger Förderung regionaler Kreislaufwirtschaft, höherer Ressourceneffizienz und deutlicher CO2-Einsparung.

Dazu hat FarmInsect eine automatisierte Mastanlage entwickelt, die von Landwirten auf ihren Höfen betrieben werden kann. Der Landwirt agiert wie ein Mastbetrieb um die von FarmInsect laufend bereitgestellten Junglarven zu mästen. Dieser Ansatz reduziert die Komplexität für den Landwirt erheblich und ermöglicht so einen einfachen Einstieg in die Mast von Insekten als Nutztiere. Die gemästeten Larven kann der Landwirt direkt als Futter für seine Tiere einsetzen oder an Futtermittelhersteller vermarkten.

Der European Innovation Council (EIC) soll bahnbrechende Innovationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg unterstützen. Im Rahmen der zugesagten Förderung erhält FarmInsect 2,5 Millionen Förderung und eine mögliche Eigenkapitalbeteiligung von bis zu 5 Millionen Euro. Damit sollen weitere Anlagen zur regionalen Mast von Insektenlarven entstehen, ein Zuchtprogramm die Futterverwertung der Insekten verbessern sowie ein zweiter Standort für die Erweiterung der Jungtierproduktion gebaut werden. Die Strategie und die Umsetzung des EIC werden vom EIC-Verwaltungsrat gesteuert, der sich aus unabhängigen Mitgliedern aus der Welt der Innovation zusammensetzt (Unternehmer, Forscher, Investoren, Unternehmen und andere aus dem Innovations-Ökosystem).

Zitat Thomas Kühn, Gründer und Geschäftsführer der FarmInsect GmbH: „Wir freuen uns über die Unterstützung der EU bei dem Ausbau der regionalen Erzeugung von Futtermitteln. Unser Ziel ist es in den nächsten Jahren Soja und Fischmehl in der EU durch nachhaltiges Insektenprotein zu ersetzen. Die Förderung der EU wird uns dabei unterstützen dieses Ziel noch schneller zu erreichen.“

FarmInsect: Innovatives Deep-Tech-Start-up erhält EU-Förderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro 

Quelle Aufgesang GmbH

Erste Founders League Show

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Vidar Sport

Vidar Sport gewinnt Social Media Live-Voting der Founders League

Sechs aufgeregte Start-ups, drei erfahrene Juroren, fünf Minuten Elevator-Pitch und ein knallharter Live-Chat: Gestern Abend fand zum ersten Mal die interaktive Live-Show der Founders League statt. Digital-Unternehmer Marcus Diekmann und Snocks-Gründer Johannes Kliesch verschaffen mit ihrer Show jungen Leuten mit unternehmerischem Spirit Reichweite und Zugang zu ihrem Business- und Investoren-Netzwerk.

Das Live-Voting hat das Sports Fashion Start-Up Vidar Sports gewonnen, das nachhaltige Sportbekleidung aus Tencel (Holzfasern) produziert. Die Gründer Christoph Behroz und Rouven Kneipp freuen sich über ein umfassendes Mentoring Programm der Founders League.

Im Pitch waren sechs Start-Ups aus unterschiedlichsten Branchen:

Handel: Egora – Last mile delivery für den lokalen Einzelhandel, Gründer Johannes Manske und Paul Wegener

Health: The Blood –  non-invasiver menstrualer Bluttest, Gründerinnen Isabelle Guenou und Miriam Santer

Sports Fashion: Vidar Sport – nachhaltige Sportbekleidung aus Tencel (Holzfasern), Gründer Christph Behroz und Rouven Kneipp

Digital: Pola – Matching Plattform für Content Creator,  Gründer:in Adrian Balosch und Sophia Wittrock

Food: Malunt, Soulfood für herzhafte Gelüste, Gründerin Marie Ueckeroth

Science: Green Elephant Biotech – nachhaltiges und skalierbares Expansionssystem für adhärente Zellen, Gründer Dr. Joel Eichmann, Felix Wollenhaupt

Alle Gründer:innen  haben sich hervorragend präsentiert und konnten während der Show wertvolle Tipps einholen und Kontakte knüpfen. Das Publikum überzeugt und das Live-Voting gewonnen hat der Pitch von Christoph Behroz mit seinem nachhaltigen Sports Fashion Brand Vidar Sport.

Die Produkte sind aus rein natürlichen Materialien, überwiegend TENCEL Holzfasern hergestellt und biologisch abbaubar – gleichzeitig haben sie einen hohen Tragekomfort und stinken nach dem Sport nicht. Die Marschroute von Vidar Sport für die kommenden Monate: Die Baustelle „Brand Awareness“ weiter beackern und Kooperationen mit deutschen Profi-Sportvereinen weiter ankurbeln.

Quelle Vaubel Medienberatung GmbH

Neues Unternehmertum

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finanzchef24

Viele Kleinst- und Kleinunternehmer laufen sich für kalten Winter warm

Dritter Gewerbeversicherungsreport von Insurtech Finanzchef24 und Digital-Versicherer andsafe: Inflation und Energiekosten für Gewerbetreibende mittlerweile Top-Themen

Viele Selbstständige blicken angesichts explodierender Betriebskosten, nachlassender Kaufkraft und der nächsten zu erwartenden Corona-Pandemiewelle voller Sorgen in die Zukunft. Aber: Die Kleinsten und Kleinen wollen der drohenden Rezession nicht tatenlos zusehen. Dieses Fazit lässt sich aus der jüngsten Befragung ziehen, die Finanzchef24 und andsafe zusammen mit dem Panelanbieter Consumerfieldwork unter 654 Unternehmern durchgeführt haben.

„Nachdem sich viele Kleinst- und Kleinunternehmer in der Corona-Pandemie im Vergleich zu Konzernen von der Politik vernachlässigt gefühlt haben, wollen sie den Herausforderungen aktiver denn je entgegentreten“, sagt Payam Rezvanian, Geschäftsleitung von Finanzchef24, zur Vorstellung des dritten Gewerbeversicherungsreports. 

„Die Stimmung ist branchenabhängig unterschiedlich. Viele kleine Unternehmer und Unternehmerinnen eint allerdings eine neue Entschlossenheit und Agilität, nachdem sie sich von der Regierung während der Corona-Krise kaum gesehen oder alleingelassen gefühlt haben“, sagt er. So schaut immerhin gut die Hälfte optimistisch auf die Geschäftsentwicklung in den kommenden 12 Monaten.

Neue Geldpolitik kommt für viele zu spät

Die Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik kommt für Deutschlands Kleinst- und Kleinunternehmer zu spät. 72 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Inflation das wichtigste geschäftsbestimmende Thema in den nächsten 12 Monaten sein wird. Beim letzten Report, der zum Jahreswechsel 2021/22 erhoben wurde, lag die Inflation bei rund 5 Prozent. Damals hatten lediglich 29 Prozent die Inflation als geschäftsbestimmendes Thema auf dem Radar. Eng beziehungsweise direkt verbunden mit der Inflation sind für Unternehmen die höheren Energiepreise, steigende Betriebsnebenkosten und sinkende Konsumausgaben.

Entsprechend denken 68 Prozent, dass höhere Energiepreise ihre Geschäftsentwicklung auf Jahressicht beeinflussen werden. 41 Prozent erwarten zudem sinkende Konsumausgaben, die auf den Umsatz schlagen. „Selbst wenn ein Kleinst- oder Kleinunternehmer weniger Energie benötigt als die Industrie, so fressen die horrenden Energiepreise die ohnehin schmalen Margen. Die Kombination mit gleichzeitig nachlassender Nachfrage könnte für einige existenzbedrohlich werden“, fasst Payam Rezvanian zusammen.

Dauerbrenner Lieferkettenprobleme, Corona und Fachkräftemangel

Nicht mehr ganz so wichtig wie im Vorjahr stufen die Befragten im neusten Gewerbeversicherungsreport die Corona-Pandemie ein. War Covid-19 im Jahr 2021 für 64 Prozent das bestimmende Top-Thema für den Business-Alltag, gehen im Herbst 2022 noch 47 Prozent der Befragten davon aus, dass ihr Geschäft unter der Pandemie leidet oder für einen weiteren Schub sorgt – je nach Branche. Payam Rezvanian: „Corona bleibt für immerhin knapp die Hälfte relevant.“

35 Prozent der Befragten gehen weiter davon aus, dass sich Lieferprobleme auf den Geschäftsbetrieb auswirken. Der Fachkräftemangel rangiert aktuell mit 34 Prozent im Mittelfeld der geschäftsbeeinflussenden Faktoren. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Thema damit noch einmal zugespitzt, spielte es 2021 doch nur für 27 Prozent der Befragten eine Rolle. Ebenfalls im Mittelfeld der Themen zu finden, sind ökologische beziehungsweise Nachhaltigkeitsthemen für 32 Prozent der Befragten.

Newcomer-Thema: teure Kredite

Die geänderte Zinspolitik der Notenbanken hat zudem direkte Auswirkungen auf die Refinanzierung. Ob Geld für die Expansion oder Investitionen: Immerhin 28 Prozent der Unternehmen sehen höhere Zinsen für Darlehen als ein Problem an, das ihre Geschäftstätigkeit beeinflussen wird. „Mehr als jeder vierte Unternehmer erwartet beim Thema Fremdkapital Gegenwind. Unternehmen, die Geld von der Bank benötigen, müssen deutlich mehr dafür zahlen oder scheitern an neuen Risikobestimmungen. Gerade auf Selbstständige mit einem erhöhten Kapitalbedarf kommen schwierigere Zeiten zu“, sagt Rezvanian.

Zwischen Optimismus und Notbremse

Dennoch gibt es Hoffnungsschimmer im kleinen Mittelstand. Laut Umfrage beurteilen 12 Prozent die mittelfristige Geschäftsentwicklung als sehr gut – Ukrainekrieg, Inflation und Engpässen zum Trotz. Ganze 37 Prozent erwarten auf Jahressicht eine gute Geschäftsentwicklung. 30 Prozent sind unentschlossen. Mehr als jeder fünfte Kleinst- und Kleinunternehmer hat jedoch nur eine ausreichende oder sehr schlechte persönliche Konjunkturerwartung.

Der Gewerbeversicherungsreport von Finanzchef24 und andsafe zeigt jedoch auch: Hiesige Klein- und Mittelständler haben genaue Vorstellungen, welche Stellschrauben sie trotz oder gerade angesichts der exogenen Faktoren bedienen müssen. „Das Thema Wettbewerbsfähigkeit wird für den Kleinst- und Kleinunternehmer im Herbst 2022 neu ausgelotet. Es zählt nicht mehr allein, mit dem richtigen Produkt zu einem wettbewerbsfähigen Preis am Markt zu sein – sondern überhaupt zu einem Preis liefern zu können“, erklärt Payam Rezvanian. Ähnlich wie im Vorjahr sieht die Mehrheit in höheren Gewinnen beziehungsweise besseren Margen den wichtigsten Schlüssel, um am Markt zu punkten.

Für 43 Prozent der Befragten ist dies die Top-Antwort (2021: 39 Prozent). Auf dem zweiten Platz der Maßnahmen steht die klassische Außenwerbung für 26 Prozent der Unternehmer (2021: 28 Prozent). Die dritte Stellschraube für mehr Wettbewerbsfähigkeit lautet für circa jeden fünften Kleinst- und Kleinunternehmer (21 Prozent) in Anbetracht der extremen Energiepreise Kostenreduktion durch Einsparungen.

Jeder Fünfte will schneller und digitaler werden

Auch das Thema Geschwindigkeit gewinnt in Zeiten von Corona, Fachkräftemangel und Knappheit an Fahrt. Es geht für den Mittelstand nicht nur darum, schneller in der Produktionszeit zu sein. Sondern ebenso schneller in Bezug auf sich ändernde Kundenbedürfnisse, agiler in puncto der Arbeitsprozesse sowie aufgeschlossener gegenüber Neuem und Veränderung. Ungefähr jeder fünfte befragte Kleinst- und Kleinunternehmer (19 Prozent) gibt an, seine Geschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit für mehr Wettbewerbsvorteile erhöhen zu wollen.

Die Digitalisierung wollen 18 Prozent vorantreiben. Jeder Neunte will jedoch ebenso seinen Wareneinkauf optimieren. 8 Prozent wollen ihre Lieferantenbeziehungen verbessern, um bei der Beschaffung eher oder schneller zum Zug zu kommen. 3 Prozent denken sogar darüber nach, komplett neue Rohstoffquellen zu erschließen.

Neue Chancen, neue Risiken: viele Selbstständige blauäugig unterwegs

Agilität ist für das unternehmerische Überleben wichtig, birgt laut Finanzchef24 und andsafe jedoch Gefahren. „Denn die Risiken werden umso mehr, je mehr Kleinst- und Kleinunternehmer ihren Wirkradius vergrößern. Dort, wo neue Chancen winken, kann das Nichtwissen um begleitende Gefahren schnell zur existenziellen Bedrohung werden“, sagt Christian Buschkotte, Managing Director bei andsafe.

Diese deutlich selbstbestimmteren und an den Krisen der letzten Jahre gewachsenen Unternehmer müssen sich nach Worten des Experten neues Wissen aneignen, wie sie sich und ihre Unternehmung in Zeiten dieser Veränderungsdynamik adäquat schützen können. Welche Absicherungsmöglichkeiten der Gewerbeversicherung es dafür gibt, ist jedoch vielen laut den Zahlen des Gewerbeversicherungsreports nicht klar. Nur rund jeder Dritte bezeichnet seine Kenntnisse als sehr gut oder als gut (34 Prozent).

Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) sieht erhebliche Lücken. Und 39 Prozent beurteilen ihr eigenes Wissen diesbezüglich als befriedigend. Buschkotte: „Diese Unkenntnis führt ins Risiko. Ein Großteil der Selbstständigen ist kaum aufgeklärt und riskiert täglich seine finanzielle Existenz und Unabhängigkeit durch Nichtwissen.“

Weitere Informationen zum Gewerbeversicherungsreport finden sich unter:

https://www.finanzchef24.de/service/studien/report-gewerbeversicherungen-3-2022.

Quelle SCRIVO Public Relations/ Finanzchef24 GmbH

weEmpower entwickelt DACH-Unternehmen zu vitalen, sozialen Netzwerken aus motivierten Menschen

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weempower

Startup weEmpower entwickelt DACH-Unternehmen zu vitalen, sozialen Netzwerken aus motivierten Menschen 

„Vital@Work“ Methode steigert einfach und sicher Produktivität für eine bessere Arbeitswelt

 „Wir von weEmpower haben das Ziel, Unternehmen als soziale Netzwerke nachhaltig vital und produktiv zu machen,“ so Christian Czupalla und Michaela Jüngling, die Gründer:innen des Schweizer Startups. „Unternehmen werden aufgrund der Globalisierung, des technischen und digitalen Fortschritts immer komplexer und können nicht mehr ausschließlich über hierarchische Strukturen gelebt und gesteuert werden.

Netzwerke werden daher in der Arbeitswelt immer wichtiger und sorgen dort für Transformation,“ ist sich Geschäftsführer Christian Czupalla sicher. Denn soziale Netzwerke prägen das Leben von Menschen, fördern Austausch, Wissenstransfer und Transparenz, sind schnell in der Kommunikation und motivieren Menschen, sich einzubringen und zu beteiligen. 

Als analoges und digitales Angebot bietet weEmpower daher die „Vital@Work“ Methode an, die Christian Czupalla und seine Mitgründerin Michaela Jüngling gemeinsam seit der Gründung des Startups entwickelt haben. Sie wollen Teamwork produktiver und Leadership effizienter machen. Zu diesem leicht nachvollziehbaren Modell offeriert das Startup ein digitales 5-Schritte-Konzept zur Begleitung von Unternehmen, das die Transformation zur „Vital@Work“ Kultur sicher, einfach und ohne zusätzlich organisatorische Belastung ermöglicht. Denn das Ziel von weEmpower ist nicht nur eine bessere Arbeitswelt, sondern auch der einfache Weg dorthin. 

Produktivität ist Motor und Treiber der Motivation von Menschen in Unternehmen

Training, Coaching, Weiterbildung – Unternehmen versuchen über verschiedene Maßnahmen und Aktionen im Rahmen der Organisationsentwicklung Menschen zu motivieren, sich produktiv einzubringen und zu beteiligen. Gleichzeitig wollen sie Austausch, Wissenstransfer und schnellere Kommunikation herstellen. Dabei stehen Unternehmen vor der großen Herausforderung, die jungen Generationen Y und Z motiviert in ihre starren Top-Down-Strukturen von Bereichen und Abteilungen mit Silo-Denken zu integrieren.

Eine komplexe und oft auch emotionale Aufgabe, die Menschen und Unternehmen mit reichlich Frust an ihre Grenzen bringt. Für viele Organisationen entwickelt sich diese Challenge sogar zu einem unlösbaren Problem, mit dem die Gründer:innen von weEmpower seit Start vor zwei Jahren wiederholt konfrontiert werden. „Eine Beobachtung, die uns selbst im ganzen Berufsleben und im Austausch mit Unternehmen immer wieder begleitet, ist das Bedürfnis von Menschen, produktiv zu sein und darüber Anerkennung, Wertschätzung und Zufriedenheit zu erhalten. Und gleichzeitig natürlich die Zielsetzung von Unternehmen, produktiv zu sein, um gute sichtbare und zählbare Ergebnisse zu erzielen,“ beschreibt Michaela Jüngling ihre Erfahrungen. 

„Wir haben die feste Überzeugung, dass die produktivsten Unternehmen der Zukunft ein ganzheitliches vitales Team aus motivierten Menschen sind.“

Aufgrund dieser komplexen Herausforderung erforderte die Entwicklung des „Vital@Work“ Modells unzählige Reflexionsgespräche und tiefgreifende Praxis-Erprobung. Am Ende führte diese tiefgreifende Analyse zu der festen Überzeugung des weEmpower-Teams: „Die produktivsten Unternehmen der Zukunft sind ein ganzheitliches vitales Team aus motivierten Menschen.

Bei ihrer Entwicklung zu sozialen Netzwerken mit nachhaltiger Wertschöpfung, gemeinsamer Zielsetzung und teamübergreifender Zusammenarbeit wollen wir sie nachhaltig unterstützen,“ betont Czupalla. „Vital@Work“ bedeutet für weEmpower, dass Menschen sich unabhängig von der Größe des Unternehmens in ihrer Zusammenarbeit als motiviertes Team akzeptieren und verstehen sowie die positiven Vorteile von sozialen Netzwerken zur Steigerung der Produktivität und Innovationskraft von Unternehmen gemeinsam sichtbar und spürbar machen. 

„Vital@Work“ Studie: Win-Win-Situation für alle Beteiligten

Mit der Vital@Work Studie kann weEmpower Menschen und Unternehmen noch wirksamer bei ihrem Wachstum begleiten – dank der zu hundert Prozent anonymisierter Daten und Fragen, die sich auf organisationsbezogene, soziodemografische Variablen und die persönliche Einschätzung von Verhaltensweisen bei der Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens beziehen, in der die Befragten aktuell tätig sind. Die Erkenntnisse aus dieser Studie nutzen nicht nur dem weEmpower-Team, um die eigene Methode weiterzuentwickeln und die Arbeitswelt zu optimieren.

Absolut vertraulich erhalten auch die Teilnehmer:innen der Befragung direkt im Anschluss ihre Auswertung und ein klares Bild über die Dynamik in der Zusammenarbeit ihrer Organisation. Das „Vital@Work“ Scoring zeigt ihnen ruhende Potenziale auf und wie sie diese aktivieren können. 

„Vital@Work“: Rahmen für soziales Miteinander in einer Organisation

Um die produktive Zusammenarbeit in Unternehmen einfach und wirksam zu fördern, hat weEmpower mit dem Modell der „vitalen Motivationsmaschine“ eine Methode entwickelt, die alle Mitarbeitenden im Unternehmen verstehen, nachvollziehen und sich damit identifizieren können.  Es entfesselt eine ganzheitliche Gruppendynamik, die Menschen hilft, produktiver zu sein und Unternehmen bewusster produktiv agieren lässt.

Im Zusammenspiel und Verständnis des täglichen Miteinanders in der Arbeitswelt werden die drei Ziele verfolgt, die Menschen in Organisationen produktiver machen: „Sichere Klarheit“, „Stetige Entwicklung“ und „Gesunder Erfolg“.  Über die Zeit entsteht bei allen Mitarbeitenden ein Umgang, der dafür sorgt, dass sie immer weniger unsicher, überfordert oder resigniert sind. So entwickelt sich eine Dynamik, die Menschen und Unternehmen zufriedener macht und über Produktivität und Wertschätzung motiviert. 

weEmpower – das Unternehmen

Michaela Jüngling und Geschäftsführer Christian Czupalla haben das Startup weEmpower 2020 im Schweizer Immensee gegründet. Ziel des Unternehmens ist es, Teamwork in DACH-Unternehmen produktiver und Leadership effizienter zu machen. Dank ihres analogen und digitalen Angebots auf weEmpower.ch begleiten die Gründer:innen außerdem sicher, einfach und ohne zusätzliche organisatorische Belastung Unternehmen bei ihrer Transformation zur „Vital@Work“ Kultur – mit dem Ziel, nicht nur eine bessere Arbeitswelt mit motivierten Menschen, sondern auch einen möglichst einfachen Weg dorthin zu schaffen. 

Bild: Copyright: weEmpower- Gründer:innen von weEmpower wollen Teamwork in DACH-Unternehmen produktiver und Leadership effizienter machen: (v.l.n.r.) Christian Czupalla und Michaela Jüngling

Quelle schnellesWort Agentur für kreative Kommunikation

Lern- und Nachhilfeplattform

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bidi

bidi bereits mit 150 angebundenen Partnerschulen

Bereits ein Jahr nach Start der Schulkooperationen, hat die bidi Bildung Digital GmbH als Betreiberfirma der Lern- und Nachhilfeplattform „bidi“ die einhundertfünfzigste Schule als Kooperationspartnerin angebunden. Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums und der Elly-Heuss-Knapp Realschule im baden-württembergischen Ludwigsburgkönnen somit ab sofort das gesamte Förderprogramm von „bidi“ nutzen. Bidi-Geschäftsführer Amadeo Gaigl: „Dass wir so schnell so erfolgreich sein würden, hat uns selbst überrascht. Der Erfolg zeigt aber auch, wie hoch der Bedarf an außerschulischer Unterstützung für junge Menschen mit Lernschwierigkeiten oder –Defiziten ist.“ Bisheriger Schwerpunkt der Schul-Kooperationen von „bidi“ bilden die Bundesländer Sachsen und Baden Württemberg, Ziel ist der Ausbau der Schul-Kooperationen im gesamten Bundesgebiet.

Anhaltend hoher Bedarf an außerschulischen Bildungsangeboten

Schulen können bei ihren jeweiligen Landesbildungsministerien Fördergelder beantragen, um bei Bedarf aus diesem Budget heraus den Schülerinnen und Schülern Nachhilfeunterricht zu ermöglichen. Dafür bietet „bidi“ mehr als 1.000 fachlich geprüfte Nachhilfelehrer und –Lehrerinnen (Tutoren) aus ganz Deutschland für 15 verschiedene Fächer. Der Bedarf war insbesondere während der Corona-Beschränkungen an den Schulen stark angestiegen. „Dieses Defizit ist bei Weitem noch nicht abgebaut“, so Gaigl. Auch Kinder und Jugendliche aus Geflüchteten-Familien könnten mit der Unterstützung von „bidi“ besser an das Bildungsniveau der deutschen Schulen herangeführt werden. Eine Besonderheit ist, dass durch die Schulpartnerschaften die Bundesländer die Förderung finanzieren. Dadurch haben auch Kinder und Jugendliche aus Familien, die Sozialleistungen erhalten, kostenlosen Zugang zu den „bidi“-Angeboten.

Bidi sieht Lehrermangel als Risiko für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Gaigl sieht angesichts des verbreiteten Lehrermangels in der Finanzierung von außerschulischen Lern- und Nachhilfeplattformen auch einen gesellschaftlichen Aspekt: Bildung wäre eine der Grundvoraussetzungen für den Zusammenhalt in einer Demokratie. Wissenschaft, Geschichtsbewusstsein oder Sprachkompetenz hätten in manchen Gesellschaftskreisen stark an Bedeutung verloren. Gaigl: „Wenn die herkömmlichen Lernangebote an den Schulen diese Defizite mangels Personal nicht auffangen können, dann schaffen außerschulische, kostenlose Lernangebote die für unsere Gesellschaft so wichtige Bildungsgerechtigkeit.“

Die bidi-Lernplattform ist gänzlich digital konzipiert und funktioniert auf allen Betriebssystemen ohne Software-Download. Die Schülerinnen und Schüler lernen in einem virtuellen Klassenzimmer, können Dateien downloaden und erhalten eine regelmäßige Fortschrittsanalyse. Außerdem können Lerninhalte vor der Unterrichtsstunde mit der jeweiligen Lehrkraft besprochen werden. Im Endeffekt liegt damit die gesamte Verantwortungslast nicht einzig auf dem ohnehin überbeanspruchten Lehrkörper.

Bild Amadeo Gaigl

Quelle   Public Imaging Consulting

Von Frauen für Frauen

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Die Bayerische präsentiert neuen Podcast „Frausichert“

Noch immer sind Frauen deutlich schlechter abgesichert als Männer. Diesem „Gender Insurance Gap“ sagen vier junge Frauen aus der Versicherungsbranche den Kampf an. Nahbar, mit Humor und aus dezidiert weiblicher Perspektive baut der Podcast „Frausichert“ Wissenslücken ab, informiert und möchte Frauen dazu mobilisieren, ihre finanzielle Vorsorge in die eigenen Hände zu nehmen. 

„Die Tatsache, dass Frauen deutlich häufiger von Altersarmut betroffen sind als Männer, dürfen wir nicht achselzuckend hinnehmen“, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische. „Einer der Gründe hierfür ist, dass es unsere nach wie vor männerdominierte Versicherungsbranche noch nicht geschafft hat, Frauen ausreichend zu Versicherungs- und Vorsorgethemen abzuholen. Umso mehr freue ich mich über die Initiative unserer vier engagierten Kolleginnen. Ich bin überzeugt: Frausichert wird eine wichtige weibliche Stimme gegen Berührungsängste beim Thema Versicherungen in Deutschland.“

Adriana Hallen, Emilia Weber, Hannah Glöckler und Luisa Müller sind die vier Protagonistinnen des neuen Wissens-Podcast – einer der ersten zu diesem Thema für Frauen in Deutschland. Die Vier stammen aus unterschiedlichen Teams der Bayerischen und sind auf diversen Wegen erstmals beruflich mit dem Thema Versicherungen in Berührung gekommen. Dadurch bringen die vier jungen Frauen jeweils einen unterschiedlichen Blickwinkel und Zugang bezüglich des Themas Versicherungen in die Podcast-Folgen ein. 

Statt Werbung für einzelne Produkte zu betreiben, hat sich das „Frausichert“-Team zum Ziel gesetzt, in jeweils unter zehn Minuten authentisch, ehrlich und von Frau zu Frau über Versicherungsthemen zu informieren. Dabei kehren die vier jungen Frauen auch eigene Fauxpas und kuriose Erlebnisse nicht unter den Teppich. 

„Uns passiert es regelmäßig, dass uns Freundinnen mitleidige Blicke zuwerfen, wenn wir erzählen, dass wir in der Versicherungsbranche arbeiten“, sagt Luisa Müller. „Bei der eigenen Absicherung und Altersvorsorge stoßen wir zudem oft auf große Unsicherheiten, die verhindern, dass sich Frauen mit diesen wichtigen Themen ausreichend auseinandersetzen. Meiner Erfahrung nach hat das auch damit zu tun, dass sich Frauen bei Vorsorgethemen oft nicht verstanden und ernst genommen fühlen. Mit unserem Podcast bieten wir einen Safe-Space für Frauen, in dem alle Fragen gestellt werden dürfen. Gemeinsam möchten wir die Art über Versicherungen zu sprechen zum Positiven verändern und mit vier starken weiblichen Stimmen zu einer anderen Wahrnehmung unserer Branche beitragen.“    

Eine neue „Frausichert“-Folge erscheint ab sofort jeden Donnerstag auf allen gängigen Podcast-Portalen wie Spotify, Apple Music, Deezer und Co. Alle Frauen sind herzlich eingeladen, den vier Macherinnen ihre Fragen und Erlebnisse rund um das Thema Versicherungen und Vorsorge über den Instagram-Kanal von „Frausichert“ mitzuteilen: www.instagram.com/frausichert 

Hier geht es zu den ersten drei Pilotfolgen: https://open.spotify.com/show/0s90ketlkKJpYhg79HU830?si=3e4583dad37647d9  

Foto: Das Frausichert-Team: Adriana Hallen, Emilia Weber, Luisa Müller und Hannah Glöckler (v.l.n.r.)

Quelle die Bayerische

lemon.markets verstärkt sein Führungsteam mit FinTech-Veteran Markus Gunter

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markus gunter

Markus Gunter verstärkt das Führungsteam von lemon.markets

Das Berliner Fintech lemon.markets gibt die Erweiterung seines Führungsteams durch Markus Gunter und seine Bestellung zum Geschäftsführer der lemon.markets brokerage GmbH bekannt. Markus Gunter wird lemon.markets mit seiner Expertise auf dem Weg zu einem regulierten Wertpapierinstitut unterstützen. 

Markus Gunter bringt jahrzehntelange Erfahrung als Innovationstreiber in der Finanzbranche mit. Als Geschäftsführer bei Activest und Pioneer Investments hat er die Asset Management Branche erfolgreich mitgestaltet. Als CEO der DirektAnlageBank AG und der N26 Bank GmbH war er maßgeblich am Aufbau und der Skalierung innovativer Direkt-Brokerage- und Mobile-Banking-Geschäfte beteiligt und sammelte dabei umfangreiche Erfahrungen im Aufbau progressiver Unternehmen bei Kund:innen, Partnern und Behörden. 

Angetrieben von der Kundennachfrage und den sich bietenden Geschäftsmöglichkeiten plant lemon.markets seine API auch für Unternehmen zugänglich zu machen. Um dem Markenversprechen gerecht zu werden, regulatorische und technische Komplexität mit seiner API für Kunden zu abstrahieren, hat lemon.markets die Notwendigkeit identifiziert, das Team, welches bereits aus Expert:innen für Produktentwicklung und Unternehmensaufbau besteht, um die tiefgreifende regulatorische Erfahrung von Markus Gunter zu ergänzen. 

„Ich freue mich sehr darauf, mit Max und dem lemon.markets Team die nächste Generation FinTech aufzubauen: eine cutting-edge Infrastruktur, die es jedem Tech-Unternehmen ermöglicht, nahtlos Zugang zu Kapitalmärkten zu erhalten. Wir beschleunigen damit die Entwicklung innovativer Produkte, die es Privatkund:innen ermöglichen, ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, immens“, sagt Markus Gunter, Geschäftsführer der lemon.markets brokerage GmbH.

„Markus im Team zu begrüßen, ist für uns ein großer Meilenstein, der uns unserem Ziel, ein reguliertes Wertpapierinstitut zu werden, einen deutlichen Schritt näher bringt. Ich freue mich sehr, seine umfassende Erfahrung beim Aufbau von lemon.markets mit an Bord zu haben”, sagt Max Linden, Mit-Gründer und CEO von lemon.markets.  

Durch den intensiven Austausch mit Kunden ist für lemon.markets die Richtung klar: Eine Infrastruktur für FinTech-Unternehmen, die es ermöglicht, einfach und zügig Investment- und Anlageprodukte auf den Markt zu bringen. Nachdem das Unternehmen bereits mit der Produktentwicklung begonnen hat, vertieft es nun seine Partnerschaften und baut die notwendigen Kompetenzen sukzessive weiter aus. Das in Berlin ansässige Unternehmen hat ein Team von FinTech-Experten zusammengestellt, die bereits umfassende Erfahrungen bei Unternehmen wie Klarna, Solaris, N26 und Trade Republic gesammelt haben. Anfang dieses Jahres sicherte sich lemon.markets eine der größten Seed-Finanzierungsrunden in Europa mit einem Volumen von 15 Millionen Euro, angeführt von Lakestar und Lightspeed, mit Partizipation von Creandum, System.one und einer Vielzahl von Angel-Investoren.

Bild Markus Gunter

Quelle lemon.markets GmbH

Yokoy setzt internationale Expansionsstrategie fort und eröffnet Büro in Spanien

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Das Schweizer Unternehmen für Ausgabenmanagement Yokoy eröffnet eine Niederlassung in Madrid.

Das Schweizer Unternehmen Yokoy setzt sein Wachstum fort und kündigt die Expansion nach Spanien mit einem lokalen Team und einem Büro in Madrid zur Unterstützung der regionalen Aktivitäten an. Hiermit unterstreicht das Fintech das große Potenzial für die Hyperautomatisierung des Ausgabenmanagements auf dem spanischen Markt und bringt seine einzigartige End-to-End-Lösung in die südeuropäische Region.

Mit einem zukunftsweisenden Ansatz zur Automatisierung des Ausgabenmanagements hat sich Yokoy zum Ziel gesetzt, die drei wichtigsten Pfeiler der Unternehmensausgaben – Lieferantenrechnungen, Firmenkarten und Spesen – auf einer Plattform zu konsolidieren. Yokoy ist eine umfassende, automatisierte Lösung für das Ausgabenmanagement, die auf dem Einsatz des hauseigenen, selbstlernenden KI-Algorithmus basiert. Die Plattform von Yokoy spart nicht nur Zeit und schafft Effizienz für die Mitarbeitenden, sondern senkt auch bis zu 80 % der mit dem Ausgabenmanagement verbundenen Kosten.

Zuverlässiger Anbieter für das automatisierte Ausgabenmanagement bei spanischen Unternehmen

Mittlere bis große Unternehmen in Spanien zeigen starkes Interesse an der Einführung von Lösungen für die Automatisierung der Unternehmensausgaben. „Wir sind bereits im Gespräch mit spanischen Kunden und wollen unser Geschäft in den kommenden Monaten deutlich ausbauen. Wir verfolgen ehrgeizige Ziele für den spanischen Markt und orientieren uns hierbei an unseren vergangenen Expansionen sowie an unserem fundierten Produktwissen und unserer Expertise im Finanzwesen“, sagt Philippe Sahli, CEO von Yokoy, und fügt hinzu: „Im Gegensatz zu vielen Unternehmen, die lediglich darauf abzielen, Prozesse zu automatisieren, besteht die Mission von Yokoy darin, die Art und Weise, wie Geschäftsausgaben verwaltet werden, durch den Einsatz künstlicher Intelligenz zu verändern. Wir verstehen die Bedürfnisse globaler, aber auch regionaler Unternehmen, wenn es darum geht, ihre Prozesse zu modernisieren. Unsere Lösung ist so konzipiert, dass sie sowohl anpassbar als auch skalierbar ist und sämtliche Bereiche des Ausgabenmanagements im Unternehmen abdeckt.“

Am neuen Standort von Yokoy in Madrid sind Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen vertreten, die sich auf den spanischen Markt konzentrieren und die Position des Unternehmens als zuverlässiger Anbieter für das Ausgabenmanagement von mittelständischen und großen Unternehmen sichern.

Stabiles Wachstum im deutschen Markt

Seit Mitte 2021 ist Yokoy in Deutschland vertreten. Rund 60 Mitarbeitende kümmern sich heute vom Münchner Standort aus um die Pflege und den Ausbau des deutschen Kundenportfolios. Philippe Sahli sagt: „Der deutsche Markt ist nicht primär aufgrund seiner Marktgröße für uns relevant, sondern vor allem aufgrund der Anzahl mittelständischer und großer Unternehmen, nach denen wir unsere Lösung ausrichten. Als Schweizer Unternehmen ist uns Deutschland sprachlich und kulturell natürlich sehr nah. Nach dem österreichischen Markteintritt im Herbst 2020 war die Expansion nach Deutschland daher der nächste logische Schritt, um den gesamten DACH-Markt zu erschließen.“ Wie relevant der deutsche Markt für Yokoy ist, zeigt auch ein Blick in das Kundenportfolio. Hierzu gehören namhafte Firmen wie DPD oder ASK Chemicals. Von der im DACH-Raum gewonnenen Erfahrung profitiert Yokoy auch für den Markteintritt in Spanien.

Unterstützt von namhaften Investoren

Yokoy wurde 2019 gegründet und verzeichnet ein jährliches Wachstum von 400 %. Dies erklärt die Unterstützung von namhaften Risikokapitalgebern wie Sequoia Capital, Left Lane Capital, Balderton Capital, Swisscom Ventures, SIX FinTech Ventures Fund und weiteren. Im März 2020 sammelte Yokoy Startkapital (1,7 Mio. $) unter der Leitung von Swisscom Ventures und SIX FinTech Ventures Fund. Nach Abschluss einer Serie-A-Runde im Oktober 2021 (26 Mio. $) kommunizierte das Unternehmen im März 2022 eine weitere Finanzierungsrunde, die von Sequoia Capital (80 Mio. $, Serie B) angeführt wurde. Das Schweizer Fintech beschäftigt über 250 Mitarbeitende, zählt mehr als 500 Kunden und ist derzeit in sechs Ländern vertreten (Schweiz, Deutschland, Österreich, Niederlande, Serbien und Spanien). Yokoy verfolgt in Europa weitere Wachstumspläne.

Bild Symbolfoto

Quelle newskontor GmbH