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Mit KI gegen Lebensmittelverschwendung

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Delicious Data

Serie A-Finanzierung für Delicious Data

Das Startup Delicious Data schließt eine Serie A-Finanzierung in Höhe von 2,5 Mio. Euro ab. Neben den Bestandsinvestoren, u. a. Bayern Kapital und GeMü Beteiligungsgesellschaft aus dem BayStartUP-Investoren-Netzwerk, beteiligen sich die VC-Funds Basinghall und seed+speed. Weiteres Kapital kommt von den Business Angels Jared Schrieber (Numerator), Guzel Gumerova (ehemals Speedinvest) sowie einem Privatinvestor aus dem BayStartUP-Netzwerk.

Delicious Data ist Vorreiter im Bereich der intelligenten Planungsoptimierung für Unternehmen im Lebensmittelsektor. Mithilfe Künstlicher Intelligenz können ihre Kunden vermeidbare Lebensmittelverluste reduzieren. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen die technologische Entwicklung voranbringen und neue, auch internationale, Märkte erschließen. Dazu soll das Team von derzeit 15 auf 50 Mitarbeiter vergrößert werden. Über BayStartUP haben Gründer Kontaktchancen zu rund 300 Business Angels und 200 institutionellen Investoren. Im vergangenen Jahr vermittelte BayStartUP über 66 Mio. Euro Kapital in 57 Finanzierungsrunden und zählt damit zu den größten Investoren-Netzwerken in Europa.

Food Waste und die damit einhergehende Ressourcenverschwendung ist eines der großen Probleme unserer Zeit. Allein in Deutschland werden jährlich fast 2 Mio. Tonnen Lebensmittel entsorgt, weil gastronomische Betriebe die Anzahl benötigter Speisen nur ungenau vorausplanen können und daher oft über dem Bedarf produzieren. Hier setzt die Software-Lösung von Delicious Data an: Ein Deep-Learning-Algorithmus wertet jeden Tag eine Vielzahl von Daten aus der Kundenhistorie sowie externe Faktoren, wie Feiertage und Wetter, aus und trifft daraus Entscheidungen über die optimalen Bestell- und Produktionsmengen. Im Markt der Gemeinschaftsverpflegung und in Bäckerei-Filialen konnte Delicious Data bereits über 1000 Standorte für sich gewinnen und realisiert dort eine Reduktion der Lebensmittelabfälle von ca. 30 %.

Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer von BayStartUP, sagt: „Impact Investing ist mehr als nur ein Trend. Neben einem fundierten und skalierbaren Geschäftsmodell leistet Delicious Data einen quantifizierbaren Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit. Diese Kombination hat auch die Investoren überzeugt, die dem Team ermöglichen, ihre Mission weiter voranzutreiben.“

Valentin Belser, Gründer von Delicious Data, sagt: “Wir sind stolz und freuen uns über das Vertrauen der Investoren in unsere Lösung. Damit fühlen wir uns bestätigt, den richtigen Weg zu gehen. Mit unseren Partnern konnten wir bereits 820.000 Mahlzeiten retten, was ca. 1000 Tonnen CO2-Äquivalenten entspricht. Diesen Trend wollen wir jetzt durch Wachstum im DACH-Raum und darüber hinaus fortsetzen.”

Bild © Delicious Data

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle  BayStartUp GmbH

Ein Multi-Unternehmer auf Selbstfindungsreise 

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Milan Milic

Milan Milic ist ein Schweizer Multi-Unternehmer, der geschäftlich sehr erfolgreich ist, jedoch lange Zeit enorm unglücklich war, obwohl er sich alle Wünsche erfüllen konnte, die es um Geld zu kaufen gab. Umso spannender ist es, dass er sich seit 2016 auf Selbstfindungsreise begab, um den eigenen Sinn im Leben zu finden. Mittlerweile veranstaltet Milan exklusive Retreats und Selbstfindungsreisen, um Menschen dieselbe Möglichkeit zu bieten, Antworten auf brennende Fragen zu erhalten.

Milan, viele fragen dich höchstwahrscheinlich, was dein größter Erfolg war, ich will jedoch wissen, was deine größte Niederlage bisher war

Milan Milic: 2009 habe ich mein Inkasso-Büro gegründet, mit dem ich später sehr erfolgreich war. Doch der Beginn war mehr als schwierig. Für den Aufbau des Unternehmens riskierte ich die gesamten Ersparnisse meiner Frau und mir, die eigentlich für unser Eigenheim vorgesehen waren. Das Geld war natürlich sehr schnell weg und ich bekam als Jungunternehmer keinen Kredit bei einer Bank. Deshalb musste ich mir von meiner Mutter, meinem Bruder, meiner Schwägerin und vielen anderen Geld borgen. Insgesamt stand ich mit 700.000 Euro in der Kreide und damit wirklich am Rande meiner Existenz. Damals habe ich erstmals verstanden, weshalb manche Menschen Selbstmordgedanken haben. Glücklicherweise hat sich alles zum Guten gewandt, aber es war wirklich haarscharf. 

Nun möchte ich aber auch wissen, was dein größter Erfolg bisher war

Milan Milic: Viele würden höchstwahrscheinlich mit geschäftlichen Erfolgen antworten, doch mein wirklich größter Erfolg ist meine Familie. Meine Frau und meine beiden Töchter zeigen mir tagtäglich, worauf es wirklich im Leben ankommt. Wenn ich in die strahlenden Augen meiner „Frauen“ schaue, empfinde ich so viel Dankbarkeit, welche ich mit geschäftlichen oder sonstigen Erfolgen gar nicht erreichen könnte. 

Umso wichtiger war es, dass ich meine Selbstfindungsreise in Angriff genommen habe, denn in der Zeit meiner tiefen Unzufriedenheit wirkte sich dies natürlich auch negativ auf meine Familie aus. Ich kann jedem nur raten, solchen Situationen aktiv entgegenzusteuern, um seine Liebsten zu schützen.

Du hast ja schon einiges erlebt in deinen knapp über 40 Jahren. Welche Tipps würdest du Gründern oder Unternehmern mit auf den Weg geben? 

Milan Milic: Als ich damals kurz vor dem Bankrott stand, erkannte ich, worauf es ankommt. Ich würde Gründern und Unternehmern raten, alles zu geben. Ich hatte damals, bevor mein Inkasso-Büro erfolgreich wurde, 80-100 Stunden-Wochen, um den Laden ins Laufen zu bringen. Dennoch wollte ich meinen eigenen Weg weitergehen. Eine gewisse Sturheit sei daher jedem Unternehmer ans Herz gelegt. 

Besonders wichtig jedoch ist es für Unternehmer, eigene Fehler zu begehen. Besonders im DACH-Raum haben Unternehmer Angst, Fehler zu begehen. In den USA ist die Fehlerkultur ganz viel weiter ausgeprägt. Doch nur aus Fehlern kann man lernen. Fehler öffnen mehr Türen, mehr Wissen und noch mehr Möglichkeiten, die dem eigenen Business zum Vorteil gereichen können. 

Als letzten Tipp würde ich Unternehmern mit auf den Weg geben, dass sie große Ziele haben sollten, so groß, dass sie für Außenstehende absurd erscheinen. Wenn man sich nicht einschüchtern lässt davon, mobilisieren diese enorme persönliche Ressourcen.

Hat beruflicher Erfolg etwas mit persönlicher Erfüllung zu tun?

Milan Milic: Davon bin ich überzeugt. Ich selbst habe mir immer finanziell enorm hohe Ziele gesetzt. Und ich wollte schon immer viel Geld verdienen und richtig reich werden. Ich war der festen Überzeugung, dass Reichtum mich glücklich machen würde. 2016 war ich dann tatsächlich reich, aber die materielle Erfüllung sorgt selten automatisch für persönliche Erfüllung. Zumindest bei mir war dies nicht der Fall. Geld konnte mir aber nicht meine Sehnsucht nach Liebe, Akzeptanz und Harmonie kaufen. Diesen Umstand einzusehen, war sehr schmerzhaft für mich, weil ich ja mein gesamtes Leben bis dahin fest davon überzeugt war. Schlussendlich war dies der Startschuss, um mich auf eine fantastische Selbstfindungsreise zu begeben. 

Wie hast du deine Bestimmung gefunden?

Milan Milic: Für Persönlichkeitsentwicklung, Ausbildungen und Coachings habe ich über 300.000 Euro bezahlt. Hintergrund war eben meine innere Unzufriedenheit, obwohl ich 2016 alle meine monetären Ziele erreicht habe, war ich rast- und ratlos. Drogen und Alkohol waren regelmäßige Begleiter, um mich von meinem rastlosen Leben abzulenken. 

2019 besuchte ich dann ein Retreat, das mir die Augen öffnete. Dort habe ich mich selbst geheilt und Antworten auf wichtige Fragen für mich erhalten. Es war das entscheidende Mosaiksteinchen, welches mir zu meiner Selbstfindung fehlte.  Seitdem bin ich ausgeglichen, voller Lebensfreude, Energie, begeistert, glücklich und erfüllt. Solch einen Zustand wünsche ich jedem Menschen auf der Welt. 

Mittlerweile bist du ein enorm erfolgreicher Veranstalter für exklusive Retreats und Selbstfindungsreisen geworden. Weshalb sollten Menschen solch eine Selbstfindungsreise buchen?

Sich selbst und seine eigene Berufung zu finden, ist die wohl wichtigste und schönste Aufgabe im Leben. Ich habe mich selbst in solch einem Retreat gefunden. Ich möchte anderen Menschen mit diesen Retreats die Plattform bieten, ihre eigene Selbstfindungsreise zu starten. Dort können Ängste, Blockaden, Glaubensmuster, tief verankerte Traumata geheilt werden. Süchte können losgelassen und Klarheit erreicht werden.

All das ermögliche ich Menschen in einer professionell angeleiteten Umgebung, in ganz Europa.

Wir bedanken uns bei Milan Milic für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


TOP PERFORMER: Milan Milic

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Liefergrün auf rasantem Wachstumskurs erhält 12 Millionen Euro Series-A-Finanzierung

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liefergrün

Liefergrün hat seinen Umsatz seit Jahresbeginn mehr als verzehnfacht und erhält sein nächstes Investment in Höhe von 12 Millionen Euro.

Es herrschen turbulente Zeiten in der Lieferindustrie: Schnelle Lieferdienste verlieren Marktanteile, Bewertung, Mitarbeitende und die allgemeine wirtschaftliche Lage macht es Start-ups schwer, den Kopf über Wasser zu halten. Trotz dieser angespannten Marktsituation konnte Liefergrün, der führende Anbieter nachhaltiger Lieferungen für E-Commerce-Sendungen, sein Wachstum rasant steigern und ein Series-A Investment von 12 Millionen Euro sichern.

Diese hohe Summe wird Liefergrün dabei helfen, alte Prozesse der Branche weiter zu digitalisieren und auf den Prüfstand zu stellen. Konkret werden durch die eingeworbenen Mittel bei Liefergrün die Plattform und die Lieferkapazitäten erweitert, das technische Produkt verbessert und das Team sowie der Großkundenvertrieb gestärkt.

Von der VC-Gesellschaft eCAPITAL angeführt, wird das neue Kapital durch die bestehenden Investoren Speedinvest und Norrsken VC sowie einem großen deutschen Family-Office bereitgestellt.  

“Wir freuen uns riesig, dass wir gemeinsam mit unseren bestehenden Investoren und eCAPITAL als neuem Partner die nächste Finanzierungsrunde abschließen konnten. Schon wenige Monate nach der Seed-Runde war das Interesse am Kapitalmarkt wieder sehr groß. In den vergangenen Monaten konnten wir neue bekannte Großkunden wie Shop Apotheke gewinnen und unseren Umsatz allein seit Jahresanfang mehr als verzehnfachen. Ich bin dankbar, Investoren begrüßen zu dürfen, die unsere Werte teilen und uns helfen, den nächsten Schritt zu gehen. Es unterstreicht den Stellenwert des Themas, der nachhaltigen letzten Meile und das Vertrauen in die Vision von Liefergrün“, erklärt Niklas Tauch, Mitgründer und Geschäftsführer von Liefergrün.

Ambitionen in Taten umgesetzt

Das Investment erfolgt nur sechs Monate nach einer erfolgreich abgeschlossenen Seed-Runde in Höhe von drei Millionen Euro. Im Zuge der Expansionspläne hat Liefergrün somit sein Team auf über 50 Mitarbeiter*innen vergrößert und die Führungsspitze unter anderem mit Stephan Böhm (Ex-Hermes Manager) für das Großkundengeschäft verstärkt. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine neue Partnerschaft mit Mercedes Van Rental geschlossen, um seine Flotte in Berlin zu erweitern. Die elektrischen eVito Transporter helfen dabei, das wachsende Geschäft zu bewältigen. 

Liefergrün setzt neue Maßstäbe für die Branche

Nachhaltige und effiziente Lieferungen sind heute eines der wichtigsten Entscheidungskriterien im Kaufprozess. Nur Händler und Zustelldienste, die diesen Aspekt auf ihrem Radar haben, können auf dem Markt überleben. Doch die Paketzustellung ist nur ein Teil der gesamten Bestellerfahrung. Das schnell wachsende Unternehmen konzentriert sich daher immer mehr auf zusätzliche digitale Dienstleistungen, wie die Kompensation von CO₂-Emissionen oder Lösungen für die Rückerstattung, um das gesamte Erlebnis nach dem Kauf bequemer zu gestalten. Damit beginnt die Entwicklung hin zu mehr Value-Added-Services und die Möglichkeit, sich weiter von den großen Playern zu differenzieren.

“Schnelle, kundenfreundliche und zudem nachhaltige Lieferungen zu ermöglichen, ist keine einfache Aufgabe, die bislang von keinem Anbieter in Deutschland gelöst wurde. Liefergrün hat jedoch bewiesen, dass es durch die selbst entwickelte Tech-Lösung möglich ist und dass der Ansatz den Wünschen von E-Commerce Playern und Endkunden entspricht. Dies schlägt sich nicht zuletzt im signifikanten Wachstum des Unternehmens nieder.

Wir sind überzeugt, dass die Innovationskraft des Unternehmens nicht nur den Logistikmarkt transformieren, sondern auch zu signifikanten CO₂-Einsparungen führen wird. eCAPITAL freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Team und den bestehenden Gesellschaftern!”, so Ann-Christin Kortenbrede, Investment Manager bei eCAPITAL.

Liefergrün führt den Weg zum emissionsfreien Einkaufserlebnis an. Das Geheimnis hierfür, laut Mitgründer Robin Wingenbach, ist die Mischung aus Technologie und dem menschlichen Aspekt, auf dem das gesamte Konzept von Liefergrün aufbaut. So zeigt das Impact-Startup, dass optimaler Kundenservice nicht zulasten der Umwelt gehen muss.

Bild Liefergruen Copyright- Bildquelle- Fotograf: Janine Graubaum

Quelle Laika Communications GmbH

Kontakte knüpfen leicht gemacht: So überzeugst du von dir

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kontakte

Beim Networking erhofft man sich Hilfe und Unterstützung für die eigene berufliche und private Zukunft. Nur schwer findet man jemanden, der einem das geben kann, was man möchte. Wenn man aber eine solche Person ausfindig gemacht hat, ist es wichtig, sie von dir zu überzeugen. Wie sollte man sich in dem Fall am besten verhalten? Wichtig dabei ist vor allem, dass man einen eigenen Nutzen anbietet. Wie kann dieser aussehen? Was sollte man dabei beachten? Und wie kann man CEOs und andere Experten überzeugen, dass sie ausgerechnet dir helfen sollen?

Der erste Eindruck zählt

Ob man ein Event besucht oder sich mit einer Person trifft, die man zuvor online kennengelernt hat – der erste Eindruck zählt. Daher ist es wichtig, sich auf solche Treffen gut vorzubereiten. Das äußere Erscheinungsbild sollte gepflegt sein. Aber auch Mimik, Gestik und Haltung machen viel aus. Bei einem Event sollte man daher nicht mit gebückter, eingeschüchterter Haltung herumlaufen. Viel eher sollte man seine Brust herausstrecken und ein Lächeln auf den Lippen haben. Ein solches Auftreten wirkt direkt sympathisch. So wird man auch viel eher angesprochen. Aber es ist genauso hilfreich, wenn man selbst jemanden ansprechen möchte und offen auf die Person zugeht. 

Sich auf das Gespräch vorbereiten

Zu einer Vorbereitung gehört auch, sich über mögliche Gesprächsthemen Gedanken zu machen. Im Idealfall liest man sich im Vorhinein über die Person schlau, zu der man Kontakt aufbauen will. Dann kennt man schon ihre Interessen und ihren berufliche Position und kann im Gespräch darauf eingehen. Hat man keine Option zu vorheriger Recherche, kann man sich auch allgemeine Themen überlegen. Während des Gesprächs werden sich speziellere Themen ganz von allein ergeben. 

Einige Business Clubs verteilen vor ihren Events Teilnehmerlisten und machen es den Besuchern dadurch einfacher. Auf diesen Listen findet man meist Namen und Unternehmen der Teilnehmer. Damit bekommt man eine Möglichkeit, sich die Personen rauszusuchen, die einem den besten Nutzen bringen können. Über die Person und ihr Unternehmen sollte man dann recherchieren. Spricht man auf dem Event dann mit der Person, kann man ihr explizite Fragen stellen. Das recherchierte Wissen beeindruckt die Experten meistens. So kann man ganz schnell gutes Licht auf sich selbst werfen. 

Das eigene Benehmen

Insgesamt zählt es natürlich, immer freundlich, respektvoll, ehrlich und authentisch zu bleiben. Künstliches und aufgesetztes Verhalten wird fast immer erkannt und kommt nicht gut an. Es bringt auch nichts, den Leuten etwas vom Pferd zu erzählen. Wenn man jemandem Hilfe anbietet, dann muss diese auch eingehalten werden. Es würde nämlich nichts Gutes nach sich ziehen, Versprechen nicht einzuhalten. Unehrlichkeit und Unzuverlässigkeit können sich schnell herumsprechen. So wird in Zukunft niemand mehr mit einem etwas zu tun haben wollen. Viel besser ist es, offen und ehrlich zu kommunizieren.

Es ist keine Schande zu sagen, dass man Kontakte knüpfen möchte. Vor allem auf Business Events sind die Menschen nur deswegen anwesend. Es ist aber auch wichtig, das Gegenüber nicht vollzutexten. Das Gespräch sollte auf einer ausgeglichenen Ebene stattfinden, beide Gesprächspartner sollten gleichviel beitragen. Jeder muss mal zu Wort kommen, von Job und Erfahrungen erzählen und Fragen stellen können. 

Einen eigenen Nutzen beitragen

Beim Networking geht es zwar hauptsächlich darum, einen Nutzen für sich selbst erhaschen zu können, aber genauso sollte man auch selbst einen Nutzen erbringen. Wenn man sich vorab über den Gesprächspartner informiert, kann man sich bereits Gedanken über einen für ihn wertvollen Nutzen machen. Manchmal muss das nicht einmal etwas Großes sein. Es reicht z.B. schon aus, ihr einen Kontakt zu vermitteln oder mit der eigenen Expertise auszuhelfen. Wenn man etwas verlangt, muss man auch etwas bieten. Networking ist ein ständiges Geben und Nehmen.

Fazit

Kontakte zu knüpfen, ist nicht immer einfach. Vorbereitung sowie ein guter erster Eindruck sind das A und O. Doch auch während eines Gesprächs gilt es, ehrlich, sympathisch und höflich zu sein. Wenn man dem Gegenüber etwas anbieten kann, hilft derjenige einem selbst auch gerne weiter. Daher sollte man sich im Voraus immer überlegen, was man anbieten kann. Mit eigenen Erfahrungen und Wissen kann man schnell und leicht punkten. Solange man authentisch und freundlich bleibt, kann man von sich überzeugen und dem Kontakt zu wichtigen Experten und CEOs steht nichts mehr im Weg.

Kontakte knüpfen leicht gemacht: So überzeugst du von dir

Autoren:

Alexander Schungl und Tanja Hacker sind CEOs und Gründer vom Premium Leaders Club. Der Business Club stellt ein umfangreiches Netzwerk aus verschiedenen Experten dar und bietet regelmäßig verschiedene Events an

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

11 Millionen US-Dollar verlieren Unternehmen pro Minute aufgrund von Cyberkriminalität

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Cyberkriminalität

Prognosen zufolge wird die Cyberkriminalität die Unternehmen bis 2021 weltweit 6 Billionen US-Dollar gekostet haben, was einem Verlust von 11 Millionen US-Dollar pro Minute entspricht. 2015 waren es noch 3 Billionen Dollar.

Wäre die Cyberkriminalität ein Land, wären die durch sie verursachten Schäden die drittgrößte Volkswirtschaft nach den USA und China.

Cybersicherheit ist ein wichtiger strategischer Aspekt für Unternehmen. Sie ist unerlässlich für den Schutz des geistigen Eigentums und damit essentiell für Wettbewerbsvorteile und die Daten der Stakeholder. Verstöße gegen die Cybersicherheit können zu beträchtlichen Umsatzeinbußen führen und haben darüber hinaus erhebliche finanzielle Auswirkungen für Unternehmen, nicht zuletzt rechtliche. Die negativen Auswirkungen auf den Shareholder Value können noch größer sein als die finanziellen Folgen, wenn man den dauerhaften Schaden bei einem Vertrauensverlust der Kunden und den Ruf der Marke berücksichtigt. Es handelt sich daher um eine wichtige Frage der Unternehmensführung und der Nachhaltigkeit für jedes Unternehmen und um eine strategische Dimension, welche die Geschäftsleitung berücksichtigen muss.

Die Sicherheitsherausforderungen von Remote- und Hybridarbeit

Die fortschreitende Digitalisierung und die beschleunigte Migration in die Cloud durch die Zunahme von unterschiedlichen Arbeitsorten, wie zu Hause, unterwegs und im Office, haben ein zusätzliches Sicherheitsrisiko geschaffen. Aber auch staatliche Angriffe haben an Rafinesse gewonnen. Bei dem SolarWinds-Fall, dem mehrere US-Regierungsbehörden zum Opfer fielen, handelte es sich um einen Angriff auf die Lieferkette, der über einen Drittanbieter von Software durchgeführt wurde. Seitdem wurde erneut der Ruf nach einem plattformartigen Sicherheitsansatz laut, der sich von der Verwendung mehrerer Einzellösungen unterscheidet. Aus unserer Sicht haben diejenigen Unternehmen, die sich dieser Herausforderung stellen und neue Ansätze bieten, einen positiven Markenwert.

Wir erwarten deshalb für den Cybersicherheitsmarkt bis 2030 ein durchschnittliches Wachstum von ca. 20 Prozent, verglichen mit ca. 10 Prozent für den breiteren IT-Sektor im selben Zeitraum. Eine besondere Herausforderung ist allerdings der Mangel an Talenten. Eine 2019 durchgeführte Umfrage von Darktrace ISC ergab, dass 51 Prozent der Verantwortlichen für Cybersicherheit aussagten, dass ihr Unternehmen aufgrund eines Mangels an Cybersicherheitspersonal einem mittleren oder extremen Risiko ausgesetzt ist. Dies könnte wiederum zu Engpässen bei Unternehmen führen, da sie ihr IT-Budget vor allem in dem Cybersicherheitsbereich einsetzen.

Stark fragmentierter, aber sich konsolidierender Markt

Der Cybersicherheitsmarkt ist stark segmentiert, mit Bereichen wie Netz- und Infrastruktursicherheit, Zugangsmanagement, Anwendungssicherheit sowie Cloud- und Datensicherheit, um nur einige zu nennen. Er entwickelt sich schnell weiter. IOT, Blockchain und einige Bereiche der Verbrauchersicherheit sind Kategorien, die erst noch definiert werden müssen.

Die Verfolgung von Marktanteilen im Bereich der Cybersicherheit im Laufe der Zeit ist eine besondere Herausforderung. Obwohl es manchmal klare Marktführer in einem Segment gibt, kann sich die Marktposition schnell ändern. Dies geschieht entweder durch Marktkonsolidierung oder das Vordringen neuer Herausforderer. Laut Crunchbase Pro gibt es über 22.000 Start-ups in den Bereichen Cybersicherheit, Datenschutz und Sicherheit. Im Jahr 2020 haben die Start-ups mehr als 10 Milliarden US-Dollar an Finanzmitteln aufgebracht, gegenüber 2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2010.

Ein Marktteilnehmer, der hervorsticht, ist der Tech-Gigant Microsoft. Er hat seine Bündelungsstrategie verstärkt und bietet „End-to-End-Funktionen“ für Sicherheit, Identität, Compliance und Risikomanagement an. Medienberichten zufolge investiert Microsoft jährlich über 1 Milliarde US-Dollar in die Weiterentwicklung seiner Geschäftsbereiche Sicherheit, Datenschutz und Risikomanagement.

Wir gehen davon aus, dass sich die Marktkonsolidierung fortsetzen wird. In 2020 betrugen die M&A-Aktivitäten rund 20 Mrd. USD.

Foto von Zehrid Osmani (Quelle: Martin Currie / Franklin Templeton)

Quelle Franklin Templeton

Reyl Intesa Sanpaolo berät die Hotelgruppe Les Etincelles bei einer Kapitalerhöhung von 150 Mio. EUR

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Reyl

REYL Corporate Finance (REYL CF), die Investmentbanking-Abteilung von REYL Intesa Sanpaolo (REYL), einer Schweizer Bankengruppe, die mehrheitlich im Besitz von Fideuram-Intesa Sanpaolo Private Banking ist, beriet die Gruppe Les Etincelles und ihre Investitionsplattform Altitude Resort Development (ARD) im Rahmen einer Partnerschaft mit dem europäischen Investmentfonds RoundShield Partners (RoundShield), um den Erwerb einer Reihe von Hotelanlagen in Hochgebirgslagen zu finanzieren.

ARD ist eine Investmentplattform, die sich auf den Erwerb von hochwertigen Bergimmobilien wie Chalets, Residenzen und Hotels spezialisiert hat, die wiederum von Les Etincelles verwaltet und betrieben werden. Die Gruppe, die von Guerlain Chicherit und Nicolas Chatillon geleitet wird, hat eine historische Transaktion in der Berghotellerie in Partnerschaft mit RoundShield angekündigt, um die Kollektion Les Etincelles zu entwickeln.

Aus dieser Transaktion entstand ein neues ARD-RoundShield-Vehikel mit dem Namen „Mousquetaire“ und einem neuartigen Investitionsprogramm in Höhe von 400 Millionen EUR, um ein Portfolio von Hotelanlagen in hochgelegenen Skigebieten aufzubauen.

So wurde eine erste Reihe von Übernahmen von Hotel- und Wohnanlagen angekündigt, darunter auch die von Lodge & Spa Collection, wodurch die erste französische Hotelgruppe im gehobenen und luxuriösen Segment im Hochgebirge entstehen wird.

REYL Corporate Finance hat die Gruppe Les Etincelles in allen Dimensionen dieser Transaktion beraten, insbesondere bei der Einrichtung einer innovativen Investitionsstruktur für die Gruppe, die es ihr ermöglicht, ihre Investitionen zu beschleunigen und gleichzeitig ihre Autonomie zu bewahren.

Guerlain Chicherit, Gründungspartner und Vorsitzender der Gruppe Les Etincelles, sagt: „Wir sind besonders stolz darauf, die Entwicklung der Gruppe Les Étincelles durch diese Transaktion fortzusetzen, die es uns ermöglichen wird, unsere Expansion durch den Kauf neuer Vermögenswerte mit grossem Potenzial, wie die Lodge & Spa-Gruppe, fortzusetzen.“

Xavier Ledru, Leiter des Bereichs Corporate Finance bei REYL Intesa Sanpaolo, erklärt: „Unser Team begleitet die Gruppe Les Etincelles seit Beginn ihres Abenteuers und wir freuen uns sehr, dass wir Guerlain Chicherit und Nicolas Chatillon im Rahmen dieser Partnerschaft mit RoundShield erneut beraten haben. Die Gruppe Les Etincelles ist nun ein unumgehbarer Marktführer in der Luxushotellerie im Hochgebirge. Unsere Teams haben hervorragende Arbeit geleistet, um diese komplexe und ehrgeizige Transaktion zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild Xavier Ledru

Quelle b-public AG

MYA revolutioniert den Markt für rezeptpflichtige Medikamente

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MYA

MYA wurde für Menschen entwickelt, die regelmäßig Medikamente einnehmen – 2021 waren das über 44 Mio. Menschen allein in Deutschland. Als digitale Komplettlösung kümmert sich die App um alle Aspekte der Medikamentenversorgung, von der Rezeptbeschaffung über die Lieferung bis hin zur Einnahme.

Nie wieder einen Gedanken auf die leere Pillenpackung verschwenden – Apothera macht es möglich. Das Team rund um Christian-Alexander Vry, Dr. Daniel Lewinski, David Schmidt und Ralf Däinghaus, Gründer von DocMorris, hat zwei Jahre in die Entwicklung gesteckt. Nun ist ihre App MYA fertig. Sie wurde für Menschen entwickelt, die regelmäßig Medikamente einnehmen – 2021 waren das über 44 Mio. Menschen allein in Deutschland.

Als digitale Komplettlösung kümmert sich die App von Apothera um alle Aspekte der Medikamentenversorgung: Nutzer können Rezepte einlösen und erhalten Folgerezepte vom behandelnden Arzt, ohne dafür jedes Mal selbst in die Praxis gehen zu müssen. Per eigener, voll zugelassener Online-Apotheke kommen die Arzneimittel direkt an die Haustür, die App unterstützt bei der Einnahme und kann mögliche medikamentöse Wechselwirkungen erkennen. MYA sorgt so für eine kundenzentrierte, integrierte Patient Journey für Millionen von Menschen in Deutschland. Als erste derartige App in Deutschland zeigt sie, wie das E-Rezept den Arzneimittelmarkt verändern wird.

Markt öffnet sich der Digitalisierung

Rezeptpflichtige Medikamente machen 80 Prozent des Arzneimittelmarktes aus und generieren einen Umsatz von knapp 40 Milliarden Euro jährlich. Mit der schrittweisen Einführung des E-Rezepts ab September 2022 öffnet sich dieser riesige Markt für die Digitalisierung und ermöglicht einen kundenzentrierteren Service. In den USA haben Unternehmen wie Alto bereits erfolgreich vorgemacht, welches Potenzial in dieser Art der Medikamentenversorgung steckt. Der Jahresumsatz von Alto lag 2021 bei 700 Mio. US-Dollar.

Branchengrößen mit an Bord

Branchengrößen wie Ralf Däinghaus, Gründer von DocMorris, und Fiege Logistics glauben an die Vision von Apothera, mit rezeptpflichtigen Medikamenten zum Health Unicorn zu werden. Ralf Däinghaus, der das Apothera-Team berät, sagt: „Apothera verbindet erstmals Bestellung und Management rezeptpflichtiger Medikamente. Das schafft einen echten Mehrwert für Patient:innenIch bin mir sicher: Apothera ist das Next Big Thing im Gesundheitsbereich.“ Bisher hat Apothera 3 Millionen Euro eingeworben, unter anderem sind FirstMinute Capital und Fiege Logistics Investoren. 

Matthias Friese, Managing Partner bei XPRESS Ventures, kommentiert:„Mit dem E-Rezept steht der Rx-Markt vor einer dringend notwendigen digitalen Disruption. Apothera hat das Potential als integrierte Online-Versandapotheke mit Rezeptbestellung, Lieferung und Medikamenten-Management für Menschen mit regelmäßigem Medikamentenbedarf diesen Umbruch für sich zu nutzen. Wir freuen uns sehr, das erfahrene Gründerteam so frühphasig seitens des Company Builders sowie vor allem mit der logistischen Exzellenz unseres Partners FIEGE zu unterstützen.” 

Erfahrenes Gründerteam

Das Gründerteam von Apothera vereint jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Digitalisierung, Entrepreneurship, Investment und Gesundheit. Mit dabei ist Dr. Daniel Lewinski, Chief Commercial Officer & Co-Founder von Apothera, ein echter Experte und Vordenker im Apothekenmarkt: Bereits 2015 gründete der Apotheker mit Medabo ein Digital Health Unternehmen, welches sich auf Wiederholungsrezepte spezialisierte. „Ich glaube, dass wir die Versorgung mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln sowie die Patient Journey in Deutschland noch stark verbessern können. MYA spielt dabei sowohl als Informationstool – sei es für Beipackzettel 2.0 oder Einnahmeerinnerungen – als auch als Plattform für Interaktionen mit behandelnden Ärzt:innen eine zentrale Rolle”, so Dr. Daniel Lewinski. 

CEO Christian-Alexander Vry sieht in Apothera die Chance, ein echtes Health Unicorn heranzuziehen: „Die Corona-Pandemie hat die Schwächen des Gesundheitsmarkts offengelegt. Meine Mitgründer und ich erkannten das Bedürfnis der Menschen, Medikamente, speziell verschreibungspflichtige Arzneimittel, die dauerhaft eingenommen werden, einfacher zugänglich zu machen und den Prozess vom Rezept-Erhalt bis zum Medikamentenzugang zu automatisieren. Wir möchten bis 2023 der wichtigste Player im digitalen Rx-Markt werden und damit Millionen von Menschen ein Leben ermöglichen, das weniger von Medikamenten bestimmt wird.” 

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.getmya.de/.

Bildrechte: © Robert Lehmann

Quelle PIABO PR GmbH

Zukunftsweisende Partnerschaft

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Spread Group investiert zweistelligen Millionenbetrag in mula

Spread Group investiert zweistelligen Millionenbetrag in mula

Spread Group – führender globaler Anbieter individualisierter Fashion- und Lifestyleprodukte mit Sitz in Leipzig (Deutschland) und Greensburg, PA (USA) – geht eine strategische Partnerschaft mit der Berliner B2B-Merchandise-Plattform mula. ein. Spread Group übernimmt hierzu Anteile des Start-Ups und stellt mula. ein Wachstumsbudget in Millionenhöhe zur Verfügung.

Ziel der langfristigen Kooperation ist es, Kunden jeder Unternehmensgröße ein noch umfangreicheres Leistungsportfolio anzubieten: Dieses umfasst neben dem individuellen Design und der Produktion hochwertiger Corporate Fashion und Merchandising Produkte auch die Digitalisierung der auf Kundenseite bestehenden internen Prozesse. So können mit der digitalen B2B-Merchandise-Plattform etwa Onboarding-Prozesse innovativ begleitet, Geschenkboxen automatisiert zu festgelegten Zeitpunkten (z.B. Geburtstagen oder Kundenevents) verschickt oder Merchandise-Artikel über White-Label-Onlineshops einer begrenzten Kundengruppe zur Verfügung gestellt werden.

Beide Unternehmen verfügen über sich ergänzende Kompetenzen und werden sowohl in operativen Fragestellungen wie auch bei der weiteren Internationalisierung von mula. eng zusammenarbeiten. Hierbei wird mula. insbesondere von der globalen Produktions- und
Distributions-Infrastruktur der Spread Group profitieren.

Dr. Julian de Grahl, CEO Spread Group, erklärt zu dem Schritt: „mula. und Spread Group sind perfekte Partner: Beide Unternehmen agieren kundenzentriert und haben ihre Innovationskraft wiederholt unter Beweis gestellt. Das Thema „Sustainable Corporate Gifting“ hat in den letzten Jahren als Instrument der Kunden- und Mitarbeiterbindung stark an Bedeutung gewonnen. Für unsere Kunden schaffen wir einen enormen Mehrwert, da durch die Digitalisierung der aufwändigen manuellen Prozesse in Marketing-, Sales- oder HR-Abteilungen ein deutlicher Effizienzgewinn erreicht werden kann“.

Marco Lawrenz, Co-Founder und CEO von mula., sagt: „Einen besseren Partner als die Spread Group können wir uns nicht vorstellen: 20 Jahre Branchenerfahrung, Marktführer und weltweit aktiv. Darüber hinaus bekannt für seine besondere Verlässlichkeit im Markt. Gleichzeitig kann die Spread Group von unseren breiten Lösungen für Merchandise Anwendungsfälle in allen Unternehmensbereichen profitieren. Durch diese Partnerschaft, die Digitalisierung und Automatisierung von derzeit sehr manuellen Prozessen, z.B. durch die Einbindung von HR,- Marketing,- oder Vertriebssoftware, können wir einen echten Mehrwert für alle Unternehmensgrößen liefern. Paart man diese Eigenschaften miteinander, kann dies zukunftsweisend für die ganze Branche sein.“

Quelle BETTERTRUST GmbH

Nur für kurze Zeit

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Carrot Cake Freche Freunde Haferriegel

Der Carrot Cake für die Hosentasche
Freche Freunde launcht Haferriegel mit Karotte, Orange und Zimt als limitierte Winter-Edition

Ob jung oder alt – wer liebt den Geschmack von Carrot Cake nicht? Passend zur Winterzeit präsentiert Freche Freunde seinen neuen Haferriegel mit Karotte, Orange und Zimt für Kinder ab 3+ Jahren. Dieser schmeckt lecker frech nach Karottenkuchen, wobei die Süße nur aus den enthaltenen Früchten kommt. Die Basis des neuen Riegels bilden zarte, saftige Vollkornhaferflocken. Abgerundet wird der Geschmack mit Zimt in Ceylon Qualität, der für eine Extra Portion Winter-Feeling sorgt.

Wie man es von Freche Freunde kennt, stecken in dem veganen Haferriegel nur Zutaten in Bio-Qualität. Unaussprechliche Inhaltsstoffe haben darin genauso wenig zu suchen wie künstliche Zusätze. Damit ist der Riegel die perfekte Alternative zu Plätzchen und klassischen Wintersüßigkeiten – die es in dieser vorweihnachtlichen Zeit zu Genüge gibt. Dank seiner praktischen Größe passt der Riegel außerdem in jede Tasche und jeden Rucksack und ist damit der perfekte Begleiter für den Winterausflug.

Der Freche Freunde Haferriegel mit Karotte, Orange und Zimt ist ab Oktober 2022 in limitierter Auflage in ausgewählten Supermärkten und online erhältlich. Der Sechserpack kostet 2,99 Euro (UVP). Mehr Infos unter www.frechefreunde.de

Quelle erdbär GmbH

Planted schließt Serie-B-Finanzierungsrunde über 70 Millionen Euro ab

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planted

Das Schweizer Foodtech-Start-up Planted, bekannt für sein natürliches biostrukturiertes Fleisch aus alternativen Proteinen, hat seine Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 70 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von L Catterton, dem größten globalen Private-Equity-Unternehmen im Konsumgüterbereich. Planted wird mit der Finanzierung die Einführung einer neuen Produktlinie für sogenannte Whole Cuts, wie beispielsweise einer pflanzlichen Hühnerbrust, sowie die weitere internationale Expansion und die Erhöhung der Produktionskapazität vorantreiben.

Das im Juli 2019 gegründete ETH Zürich-Spin-off Planted stellt mit seinem neuartigen Biostrukturierungsansatz Fleisch aus alternativen Proteinen wie Erbsen, Hafer und Sonnenblumen her und setzt dabei auf den perfekten Biss mit ausschließlich natürlichen Zutaten. Biostrukturierung kombiniert Proteinstrukturierung und Fermentation. L Catterton wird von bestehenden Investoren wie Vorwerk Ventures, Gullspång Re:food, Movendo, Be8 Ventures, ACE, ETH Zürich Foundation, Yann Sommer sowie dem neuen Investor Tengelmann Ventures unterstützt.

Für Christoph Jenny, Mitgründer von Planted, spiegelt die schnelle Folgerunde zu den 36 Millionen Schweizer Franken, die sie 2021 einsammeln konnten, die Attraktivität des Unternehmens auf dem Markt und bei den Investoren wider. „Wir sind stolz darauf, das am schnellsten wachsende Unternehmen für alternative Proteine in Europa zu sein, mit einer starken Erfolgsbilanz in unseren etablierten, aber dennoch jungen Märkten in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich und einer guten frühen Entwicklung in neuen Märkten wie Großbritannien und Italien“, so Christoph Jenny. „Mit dem zusätzlichen Kapital werden wir unser internationales Wachstum weiter beschleunigen, unsere Produktpalette um eine neue Linie von Whole-Cut- Produkten erweitern und eine weitere Produktionsstätte bauen.“

Jenny fügt hinzu: „Die derzeitigen Technologien und Lösungen für pflanzliches Fleisch sind nicht in der Lage, mehr als ein bis drei Prozent des Fleischkonsums zu ersetzen, und haben daher nicht den erforderlichen Einfluss auf unser Ernährungssystem. Die Verbraucherinnen und Verbraucher begründen dies mit mangelndem Geschmack, einem unattraktiven Preis und fragwürdigen Inhaltsstoffen. Um auch Fleischessende zu überzeugen, ist es entscheidend, dass wir ‚besseres Fleisch als Tierfleisch‘ herstellen – also ein besseres Geschmackserlebnis und einen günstigeren Preis anbieten bei geringeren Umweltauswirkungen und guten Zutaten. Diese Parameter stehen bei uns immer im Mittelpunkt.“

Investoren sehen schnelles Wachstum

„Es ist uns eine Ehre, mit Planted zusammenzuarbeiten, um die Art und Weise, wie Fleisch und proteinreiche Lebensmittel weltweit konsumiert werden, zu revolutionieren“, sagt Michael Farello, der Managing Partner des L Catteron Growth Fund. „Ihre Produkte sind nicht nur von der Natur inspiriert, sondern auch frei von künstlichen Inhaltsstoffen. Außerdem sind sie skalierbar und können leicht in das tägliche Leben der Verbraucherinnen und Verbraucher integriert werden. Da Lebensmittel ein starker Hebel zur Förderung der menschlichen Gesundheit und der ökologischen Stabilität sind, trägt Planted direkt zu einem gesünderen und nachhaltigeren Lebensmittelsystem bei. Wir sind fest davon überzeugt, dass das Unternehmen weiterwachsen wird, da immer mehr Menschen auf der ganzen Welt auf alternative Proteine im Alltag setzen werden.“

Einführung von Whole Cuts

Gestützt auf sein Biostrukturierungsverfahren, das Proteinstrukturierung und Biotechnologie kombiniert, bringt Planted seine Produktpalette für ganze Fleischstücke auf den Markt. Diese firmeneigene Technologie ermöglicht es Planted, größere Fleischstücke mit komplexer Struktur, Textur, Saftigkeit und Zartheit zu entwickeln. Planted ist überzeugt, dass biostrukturierte Proteine in Zukunft tierisches Fleisch in Bezug auf Geschmack, Nachhaltigkeit, Gesundheit, Effizienz und Preis übertreffen werden.

„Wir befinden uns derzeit in der Endphase der Markteinführung verschiedener Whole-Cut-Produkte wie unsere Chicken Tenders, Patties und die Hühnerbrust. Dies sind die ersten größeren Fleischstücke auf dem Markt ohne Zusatzstoffe. Diese Produkte werden zuerst für die Gastronomie zur Verfügung stehen, der Einzelhandel wird

kurz darauffolgen. So wird unsere Hühnerbrust in Zusammenarbeit mit dem Sternekoch Tim Raue eingeführt und ab dem 15. September 2022 in seinem Restaurant in Berlin auf der Karte stehen. Darauf folgen weitere Einführungen im Food-Service-Sektor“, so Jenny.

Darüber hinaus haben die mehr als 65 Mitarbeitenden, die bei Planted in den Bereichen Forschung, Technik und Produktentwicklung tätig sind, weitere vielversprechende Prototypen entwickelt. „Diese müssen wir jetzt mit Verbraucherinnen und Verbrauchern testen, optimieren und skalieren. Die starke Unterstützung durch die Investoren gibt uns die Möglichkeit, die Testphasen zu beschleunigen und erhebliche Ressourcen in die Skalierung zu stecken, um die neuen Produkte in den kommenden Monaten über unsere verschiedenen Vertriebskanäle erfolgreich auf den Markt zu bringen“, so Jenny weiter.

Weitere internationale Expansion und erhöhte Produktionskapazität

Planted ist in Restaurants und im Einzelhandel in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und seit Kurzem auch in Großbritannien sowie über den eigenen europaweiten Webshop erhältlich. Das Unternehmen plant im Jahr 2023 mehrere neue europäische Märkte zu erschließen.

Planted produziert alle Produkte in der Kemptthaler Produktionsstätte, die sich in einem Glashaus befindet – der ersten transparenten Produktion von Fleisch, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Im Mai 2022 gab das Unternehmen bekannt, dass die Produktionskapazität auf über eine Tonne Pflanzenfleisch pro Stunde verdoppelt wurde. In naher Zukunft plant Planted die Eröffnung einer weiteren Produktionsstätte.

„Es macht uns sehr stolz zu sehen, dass unsere Produkte so viele Verbraucherinnen und Verbraucher in ganz Europa begeistern. Einzigartige Aspekte wie unsere natürlichen gesunden und nicht künstlichen Zutaten, die unglaubliche Technologie, die für die faserige Struktur sorgt, sowie der Geschmack machen den Unterschied. Wir freuen uns darauf, mit der aktuellen Finanzierung unsere internationale Präsenz weiter zu stärken und unser Netzwerk an Partnern, die unsere Leidenschaft für einen positiven Einfluss auf diesen Planeten teilen, auszubauen“, so Jenny abschließend.

Beratende Unternehmen

Houlihan Lokey hat als Finanzberater und Walder Wyss als Rechtsberater fungiert.

Bild: Planted Executive Board Pascal Bieri Judith Wemmer Christoph Jenny Lukas Böni

Quelle Adel & Link Public Relations GmbH & Co. KG