Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Führende Vertreter der deutschen Mittelstandsunternehmen erheben schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung und fühlen sich von der Wirtschaftspolitik im Stich gelassen.
„Wer Deutschland aus der Krise führen will, muss den Mittelstand mitnehmen. Doch was die Unternehmen spüren, sind weiter Belastungen“, schreiben DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov, ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke und BFB-Hauptgeschäftsführer Peter Klotzki in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe).
„Nicht eingehaltene Versprechen bei der Stromsteuer, halbherzige Korrekturen beim Lieferkettengesetz, ein Tariftreuegesetz, drastisch steigender Mindestlohn und Rekordsozialabgaben – das treibt die Arbeitskosten in die Höhe“, kritisieren die Verbände. Ihre Bilanz: „Positive Akzente pro Mittelstand? Fehlanzeige.“ Eine Wirtschaft in Wartestellung investiere nicht und gebe – im schlimmsten Fall – langfristig den Standort auf.
Dabei sei der Mittelstand, so die Autoren, „das Herzstück der deutschen Wirtschaft“. 3,4 Millionen kleine und mittlere Unternehmen – über 99 Prozent der Betriebe – könnten „mit Innovationskraft und Verantwortung die Transformation anführen“. Doch: „Das muss die Politik nicht nur wollen, das muss sie aktiv ermöglichen.“ Die Politik müsse diese Kraft endlich nutzen. „Nur wer auf den Mittelstand setzt, setzt auch auf die Zukunft“, schreiben die Mittelstandsvertreter.
Stattdessen wachse die Frustration. „Da aktuell kein klarer Kurs erkennbar ist, wird dieses Potenzial verschenkt. Mit jedem Tag ohne Strategie steigt die Fallhöhe, steigt der Frust bei den Betrieben, verlieren mehr Menschen die Freude an der Selbständigkeit“, warnen die Verbände.
Foto: Merz, Bas und Klingbeil (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller verspricht den Betreibern der Strom- und Gasnetze in Deutschland erstmals konkret höhere Renditen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei dem Treffen mit dem polnischen Staatspräsidenten Karol Nawrocki im Kanzleramt am Dienstag unter anderem über den Ukraine-Krieg sowie die jüngsten Drohnenvorfälle in Polen gesprochen. Das teilte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille mit. Eine Pressekonferenz gab es nach dem Gespräch nicht.
Mörfelden-Walldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) hat die Gespräche mit der Lufthansa-Konzernführung über eine tarifliche Gesamtlösung für das Kabinenpersonal für gescheitert erklärt. Das teilte die Organisation am Dienstag. Grund sei demnach eine „destruktive Verweigerungshaltung des Managements“.
Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2025 ist am Dienstagvormittag veröffentlicht worden. Die Jury habe sechs Romane ausgewählt, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag mit.
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 23.650 Punkten berechnet und damit 0,4 Prozent unter dem Handelsschluss am Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, Zalando und Sartorius, am Ende die Deutsche Bank, die Münchener Rück und die Commerzbank.


Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutsche Flughäfen sind für die Freigabe von Flüssigkeiten im Handgepäck nicht ausreichend gerüstet. Denn die dafür erforderlichen Scanner sind noch nicht alle auf dem neuesten Stand der Technik, wie eine Umfrage des Wirtschaftsmagazins „Capital“ bei den zehn größten deutschen Flughäfen ergab.