Dienstag, Februar 3, 2026
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Bürger schenken dem Bund sechsstelligen Betrag zum Schuldenabbau

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Insgesamt 629 Bürger haben im vergangenen Jahr Geld auf das Schuldentilgungskonto des Bundes überwiesen. Insgesamt kamen so 123.107,69 Euro zusammen, rund 49.000 Euro mehr als im Vorjahr, berichtet der „Stern“ unter Berufung auf das Bundesfinanzministerium.

Das Konto wurde 2006 von der Bundesregierung eingerichtet, „um Zuwendungen zur Tilgung der Staatsschulden von Bürgern getrennt zu erfassen und im Bundeshaushalt zu verbuchen“. Seither sind auf dem Konto rund 1,7 Millionen Euro eingegangen. „Die Einzahlungen wurden im Bundeshaushalt im Einzelplan 32 – Bundesschuld – vereinnahmt und sind gemäß Haushaltsvermerk Nr. 2 zweckgebunden zur Schuldentilgung zu verwenden“, teilte ein Sprecher des Hauses von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) mit.

Ginge es in dem Tempo wie bisher weiter, wäre der Bund rechnerisch in gut 21 Millionen Jahren schuldenfrei – sollten keine neuen Kredite hinzukommen. Rund 1,8 Billionen Euro Schulden lasten auf dem Bund.

Der größte Einzelbetrag, der 2025 auf das Konto eingezahlt wurde, betrug den Angaben zufolge 24.000 Euro, der kleinste einen Cent. Zur Motivation von Bürgern, dem Bund freiwillig Geld zu überweisen, kann das Finanzministerium naturgemäß nichts sagen.


Foto: Schuldenuhr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

EVP-Chef Weber fordert EU-Präsidenten

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Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, fordert ein neues Amt in der EU: einen Europäischen Präsidenten.

„Wir müssen aufhören, jeden Tweet aus Washington zu kommentieren, und endlich europäisch führen“, sagte Weber dem „Spiegel“. Der EVP-Chef schlägt vor, dass nach der nächsten Europawahl das Amt der Kommissionspräsidentin mit dem Amt des Ratspräsidenten zusammengeführt wird. Er schätze EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa, sagte Weber. „Aber noch besser wäre ein starkes europäisches Gesicht, ein Europäischer Präsident. Das wäre eine mächtige Funktion.“

Weber forderte außerdem eine EU-Erweiterungsrunde: „Die Westbalkanstaaten, Moldau und die Ukraine gehören zu einem geeinten Europa“, sagte Weber. Auch Grönland und Island zeigten Interesse.

Der EVP-Chef will zudem einen neuen europäischen Vertrag nach dem Vorbild des Euro und Schengen für die europäische Außen- und Sicherheitspolitik schließen. „Wir sind durch die europäischen Verträge an das Prinzip der Einstimmigkeit in der Außenpolitik gebunden“, sagte Weber. Das bremse die EU aus. „Deshalb bin ich für einen neuen Vertrag, einen Souveränitätsvertrag, der es willigen Staaten ermöglicht, gemeinsam stärker in der Außen- und Sicherheitspolitik zusammenzuarbeiten“, so Weber. Die „Gestalter“ müssten vorangehen.

„Damit drehen wir den Spieß um. Dann können Viktor Orbán in Ungarn oder Robert Fico in der Slowakei die EU nicht mehr in Geiselhaft nehmen. Sie müssen vielmehr erklären, warum sie plötzlich allein dastehen.“ Dass das Vorgehen möglich sei, zeige das Beispiel des Euro oder des Schengenraums. „Bei beiden Projekten waren nicht alle EU-Staaten dabei. Jetzt brauchen wir ein solches Vorgehen bei der Außen- und Sicherheitspolitik“, sagte Weber.

Er hoffe, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mitziehen werden. Für das Wochenende hat Weber zu einer EVP-Klausur in Zagreb eingeladen, wo etwa Merz oder Polens Regierungschef Donald Tusk anwesend sein werden. „Da möchte ich eine ehrliche Debatte. Wenn wir uns einig sind, dass Europa unabhängiger werden soll, müssen wir den nächsten Schritt gehen“, so Weber.


Foto: Manfred Weber (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Trump droht Iran: "Massive Armada" unterwegs Richtung Iran

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit militärischem Druck.

Eine „massive Armada“ sei auf dem Weg in Richtung Iran, teilte der Präsident am Mittwoch mit. Trump erklärte, dass die Flotte, angeführt vom Flugzeugträger Abraham Lincoln, größer sei als die, die zuvor nach Venezuela entsandt wurde. Er ergänzte, dass die Armada „schnell, mit großer Macht und Entschlossenheit“ voranschreite.

Trump forderte die iranische Führung auf, schnell an den Verhandlungstisch zu kommen, um ein „faires und gerechtes“ Abkommen zu erzielen, das den Verzicht auf Atomwaffen beinhalte. Er warnte, dass die Zeit knapp sei, und bekräftigte die Dringlichkeit der Situation.

Trump erinnerte daran, dass Teheran zuvor kein Abkommen getroffen habe, was zur Operation „Midnight Hammer“ geführt habe, die eine erhebliche Zerstörung im Iran zur Folge hatte. Der US-Präsident drohte, dass ein weiterer Angriff noch schlimmer ausfallen würde, falls der Iran nicht einlenke. Um den Jahreswechsel hatte es massive Proteste im Iran gegen die Führung in Teheran gegeben, bei denen laut Menschenrechtsorganisationen Hunderte Demonstranten getötet wurden.


Foto: Donald Trump (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax schwankt am Mittag um Vortagesniveau – Fokus auf US-Notenbank

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch nach einem zurückhaltenden Start bis zum Mittag leicht ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.880 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Dem Trend klar trotzen konnte lediglich Infineon, die deutlich an der Spitze der Kursliste rangierten. Für den Großteil der 40 Dax-Werte ging es dagegen in den roten Bereich.

„Die Marktteilnehmer befinden sich weiter in der Warteschleife und sehen der heutigen Pressekonferenz der US-Notenbank entgegen“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Die Aussagen des obersten US-Notenbankers Jerome Powell haben einmal mehr das Potenzial, die Kursniveaus an den Finanzmärkten nachhaltig zu verschieben. Es gibt derzeit sehr viele offene Fragen, für die die Investoren heute auf Antworten hoffen“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1973 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8352 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 5.257 US-Dollar gezahlt (+1,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 141,16 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,46 US-Dollar, das waren 11 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD unterstützt Plan der Union für Bewerbung um die Fußball-WM 2042

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD unterstützt die Union bei ihrem Plan für eine Bewerbung Deutschlands für die Fußballweltmeisterschaft 2042. Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese sagte der „Rheinischen Post“ (Donnerstag): „Volle Unterstützung für eine erneute Bewerbung in einem Land, in dem Fußball eine lange und große Tradition hat.“

Schon bei der Weltmeisterschaft 2006 sei die Welt zu Gast bei Freunden gewesen, ergänzte Wiese. „Es war ein Fußballfest und ein weltoffenes, modernes Deutschland hat sich der Welt als guter Gastgeber präsentiert.“ Auch die Europameisterschaft 2024 sei ein großer Erfolg im eigenen Land gewesen, so Wiese weiter.

Wie die „Rheinische Post“ berichtet, will die CDU auf ihrem Bundesparteitag im Februar in Stuttgart einen Antrag beschließen, der eine Bewerbung für die Fußballweltmeisterschaft der Männer 2042 vorsieht.


Foto: Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Landtag wählt Schulze zum neuen Regierungschef in Sachsen-Anhalt

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Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat Sven Schulze (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten gewählt.

Der bisherige Wirtschaftsminister übertraf am Mittwoch in Magdeburg direkt im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit von mindestens 49 Stimmen mit 58 Stimmen deutlich. Die Regierungskoalition verfügt im Parlament nur über 56 Abgeordnete. Damit tritt der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl im September die Nachfolge von Reiner Haseloff (CDU) an. Dieser hatte im vergangenen Jahr angekündigt, nach rund 15 Jahren Amtszeit nicht mehr anzutreten.

Die Koalition aus CDU, SPD und FDP erhofft sich vom Wechsel in der Staatskanzlei einen Amtsbonus für Schulze. Politikwissenschaftler sehen das allerdings skeptisch, da der Wechsel zu spät erfolgt sein könnte. In Umfragen liegt die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD in Sachsen-Anhalt bislang klar vor der CDU.


Foto: Sven Schulze am 28.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

PM-International erreicht eine Milliarde verkaufte FitLine Produkte weltweit

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Lebensqualität: wissenschaftliche Innovation/Vertrauen FitLine and Science

Historischer Meilenstein für PM-International

PM-International, eines der weltweit führenden Unternehmen für Produkte für Gesundheit, Fitness und Schönheit, gibt heute einen historischen Meilenstein bekannt: Weltweit wurden eine Milliarde FitLine Produkte verkauft. Dieser Erfolg steht für mehr als 30 Jahre wissenschaftliche Innovation, Premium-Produktqualität sowie das Vertrauen und die Loyalität von Millionen Vertriebspartnern und Kunden rund um den Globus.

Über 30 Jahre wissenschaftliche Innovation und Vertrauen

Seit seiner Gründung vor über 32 Jahren konzentriert sich PM-International auf die Entwicklung hochwertiger, wissenschaftlich fundierter Nahrungsergänzungs- und Kosmetikprodukte zur Verbesserung der Lebensqualität. Die Marke FitLine hat sich eine treue, internationale Kundschaft aufgebaut – viele von ihnen vertrauen den Produkten bereits seit Jahren, manche sogar seit den Anfängen des Unternehmens.

FitLine als verlässlicher Partner im Profisport

Dank ihrer Qualität und Sicherheit genießen FitLine Produkte zudem das Vertrauen von mehr als 1.000 Profiathleten und Sportorganisationen weltweit, darunter die ATP Tour, der Deutsche Eishockey-Bund, das Paris Basketball Team oder der Koreanische Ringerverband.

Dank an Vertriebspartner und Kunden weltweit

Rolf Sorg, Gründer & CEO von PM-International, bedankt sich bei allen Vertriebspartnern und Kunden: „Diese Zahl steht für eine Milliarde Entscheidungen, FitLine zu vertrauen – Entscheidungen, die jeden Tag einen Unterschied im Leben von Menschen machen. Und für eine Milliarde Chancen, die Lebensqualität zu verbessern. Dafür sind wir unseren Kunden und Partnern zutiefst dankbar.“

Soziales Engagement als fester Bestandteil des Erfolgs

Von Beginn an teilt PM-International seinen Erfolg. Bereits im Jahr 2003 begann das Unternehmen, Kinder über den Partner World Vision zu unterstützen. Heute fördert PM We Care mehr als 8.000 Patenkinder weltweit. Mit jedem verkauften FitLine Produkt trägt PM-International direkt dazu bei, das Leben und die Zukunft dieser Kinder zu verbessern – und sorgt so dafür, dass jedes Produkt auch einen nachhaltigen sozialen Beitrag leistet.

Blick in die Zukunft mit klarer Vision

Mit Blick in die Zukunft sieht PM-International diesen Meilenstein als starke Basis für weiteres Wachstum und als wichtigen Schritt auf dem Weg zur langfristigen Vision des Unternehmens: Menschen weltweit zu einem gesünderen, aktiveren Leben mit innovativen Premium-FitLine Produkten zu befähigen.

Bild FitLine and Science

Quelle Bild und Text PM-International AG

Dax startet kaum verändert – Vertrauen in US-Dollar schrumpft

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwochmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.915 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

„Die Welt entzieht dem Dollar das Vertrauen“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Relativ zum Euro steht der Dollar auf einem Viereinhalb-Jahres-Tief. Relativ zum Schweizer Franken ist es ein 15-Jahres-Tief.“

Das Vertrauen in die USA und ihre Politik sei schwer angekratzt. Noch gelte der Dollar als Weltleitwährung. Setze sich der aktuelle Vertrauensverlust fort, gerate auch dieser Status in Gefahr. „Die Folge wäre eine mehr zersplitterte Währungswelt. Keine Währung wird alleine in die Fußstapfen des Dollars treten können.“

„In dieser unsicheren Zeit werden Edelmetalle weiterhin als sicherer Hafen gesucht. Technisch betrachtet ist Gold jetzt allerdings so stark überkauft wie zuletzt im Jahr 2020. Damals folgte eine Korrektur um fast 20 Prozent.“

„Es ist wieder Fed-Tag. Und es ist die drittletzte Zinsentscheidung, der Jerome Powell als Fed-Präsident vorsteht. Donald Trump wird diese verbleibenden drei Zinssitzungen sicherlich rückwärts zählen. Neben der Geldpolitik an sich wird es in der Pressekonferenz wohl auch um die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Jerome Powell gehen.“

„Eine Änderung des Leitzinses ist für heute nicht zu erwarten. Und den mittelfristigen Kurs der Fed kann Jerome Powell nur noch sehr bedingt mitgestalten. Von daher sind von der heutigen Zinssitzung keine allzu großen Impulse für die Börsen zu erwarten.“

„Mit Microsoft und Tesla beginnt heute nachbörslich die Berichtssaison der Mag-7-Aktien. Jetzt muss sich zeigen, ob die Kursanstiege der Tech-Werte auch von Gewinnanstiegen untermauert sind“, sagte Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,2001 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8333 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Morgen wurden für eine Feinunze 5.298 US-Dollar gezahlt (+2,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 141,93 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 67,56 US-Dollar, das waren genau ein Cent oder 0,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Immer mehr Frauen entscheiden sich für ein MINT-Studium

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Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Frauen entscheiden sich nach wie vor seltener für ein Studium im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik als Männer. Der Frauenanteil unter den Studienanfängern im 1. Fachsemester in solchen MINT-Fächern ist in den vergangenen Jahren jedoch kontinuierlich gestiegen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, waren im Studienjahr 2024 mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Studienanfänger im 1. Fachsemester im MINT-Bereich Frauen – ein neuer Höchststand. Zehn Jahre zuvor hatte der Frauenanteil in diesem Bereich noch bei 31 Prozent gelegen.

Dabei gibt es jedoch große Unterschiede zwischen den verschiedenen MINT-Fächern: Am höchsten war der Frauenanteil im Studienjahr 2024 in Innenarchitektur (87 Prozent), am niedrigsten in Fahrzeugtechnik (10 Prozent).

Insgesamt beginnen etwas mehr Frauen als Männer ein Studium: So lag der Frauenanteil unter allen Studierenden im 1. Hochschulsemester im Studienjahr 2024 bei 52 Prozent.

39 Prozent aller Studienanfänger im 1. Fachsemester wählten im Studienjahr 2024 ein MINT-Fach, das waren knapp 318.800 Personen. Die meisten von ihnen begannen ein Studium in Informatik (45.800), gefolgt von Maschinenbau/-wesen (23.100) und Wirtschaftsinformatik (22.000). Insgesamt ist die Zahl der Studienanfänger im 1. Fachsemester im MINT-Bereich zuletzt wieder gestiegen: um drei Prozent gegenüber dem Studienjahr 2023. Der Anstieg in diesen Fächern fiel damit noch etwas höher aus als bei den Studienanfängern insgesamt: Im Studienjahr 2024 war deren Zahl mit rund 823.900 um zwei Prozent höher als im Studienjahr 2023. Im langfristigen Vergleich ist die Zahl der Studienanfänger im 1. Fachsemester in MINT-Fächern allerdings gesunken: Im Studienjahr 2024 waren es fünf Prozent weniger als zehn Jahre zuvor.

Neben einem Studium kann auch eine Berufsausbildung zu einer Tätigkeit im MINT-Bereich qualifizieren. Im Jahr 2024 haben gut 167.700 Personen eine Ausbildung in einem MINT-Beruf begonnen. Das waren fünf Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Im Jahr 2014 hatte es knapp 159.300 neue Ausbildungsverträge in diesem Bereich gegeben. Die Zahl der neuen Auszubildenden insgesamt ging im selben Zeitraum um acht Prozent zurück – von gut 514.000 im Jahr 2014 auf knapp 475.100 im Jahr 2024. Der am häufigsten gewählte MINT-Beruf im Jahr 2024 war Kraftwerkzeugmechatroniker mit knapp 24.300 neuen Ausbildungsverträgen. Darauf folgten Fachinformatiker (17.200) und Elektroniker (14.400).

Der Großteil der neu gestarteten Auszubildenden in MINT-Berufen sind nach wie vor Männer: Im Jahr 2024 lag ihr Anteil unter den neuen Ausbildungsverträgen bei 88 Prozent, Frauen machten zwölf Prozent aus. Das Verhältnis hat sich innerhalb von zehn Jahren kaum verändert (2014: 89 Prozent Männer, elf Prozent Frauen).

Auch im Ausbildungsbereich zeigen sich große Unterschiede zwischen den einzelnen MINT-Berufen: Unter den neuen Elektronikern sowie den Anlagemechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik lag der Frauenanteil bei drei Prozent, bei den Augenoptikern sowie den Mediengestaltern Digital und Print hingegen bei 72 Prozent, so die Statistiker.


Foto: Junge Frau mit Laptop (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Yardeni: "Bis 2029 kann der S&P 500 auf 10.000 Punkte steigen"

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Trotz Zöllen und geopolitischer Unsicherheit: Investoren sollten die US-Aktienmärkte nicht zu früh abschreiben, findet der Kapitalmarktexperte Ed Yardeni. Die US-Aktienmärkte hätten in den vergangenen Jahren immer wieder durch ihre Widerstandsfähigkeit überzeugt – und dieser Trend werde weiter anhalten, sagte er dem „Handelsblatt“.

Auch wenn es in den kommenden Monaten wieder etwas turbulenter werden könnte – Yardeni geht davon aus, dass sich die US-Märkte in einer Neuauflage der „Roaring 20s“ befinden, ähnlich wie in den 1920er-Jahren, als die Aktienmärkte eine rasante Rally hinlegten. „Wir erwarten, dass der S&P 500 in diesem Jahr rund zehn Prozent zulegt“, glaubt der Gründer des Analysehauses Yardeni Research. „Bis 2029 kann der S&P 500 auf 10.000 Punkte steigen“, sagte der Ökonom, der zu den größten Optimisten an der Wall Street gezählt wird. Geopolitische Krisen, die die Kurse drücken, sieht er als „Einstiegsgelegenheit“.

Kurstreiber, so sagte er, könnten in diesem Jahr indes andere Aktien sein als in den vergangenen Jahren, als die Tech-Konzerne die großen Stars in den Portfolios waren. Auch für Gold ist Yardeni weiter optimistisch. „Ich überlege, ob ich mein Kursziel noch einmal anhebe.“ Derzeit liege es bei 6.000 Dollar je Feinunze bis zum Jahresende. Das Edelmetall könnte Yardeni zufolge bis zum Ende der Dekade auf 10.000 Dollar je Feinunze steigen.


Foto: Wallstreet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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