Start Blog Seite 2089

Kooperation von BERNcity und Start-up kooky

0
Kooky_Mehrweg

kooky ab dem 17. Oktober im Innenstadtgebiet von Bern verfügbar

Es ist eine europaweit einzigartige Kooperation: Nach dem erfolgreichen Launch in Zürich und Basel expandiert kooky weiter und präsentiert seine einzigartige Infrastruktur ab sofort auch in Bern. Die SBB sowie BERNcity sind von dem nachhaltigen Mehrwegsystem des Schweizer Start-ups überzeugt. Gemeinsam mit kooky möchten alle Beteiligten dafür sorgen, dass die Akzeptanz von Mehrweg steigt und die Abfallmenge in der Stadt reduziert wird.

In der Schweiz landen jährlich mehr als 300 Millionen to-go-Einwegbecher im Müll. Um dieser Situation entgegenzuwirken, hat kooky ein einzigartiges und innovatives Mehrwecksystem mit Rückgabe-Infrastruktur entwickelt. Der kooky-Becher wird an einem der Verkaufsstellen an die Kund:innen ausgegeben. Die Rückgabe erfolgt dann über die kooky Stationen, die ab dem 17. Oktober 2022 in der Innenstadt von Bern platziert werden.

So ein grosses Mehrweg-Projekt hat es bisher noch nicht gegeben: kooky wird in der Innenstadt von Bern eine eigene, autarke Rückgabe-Infrastruktur aufbauen, die rund um die Uhr verfügbar ist. Die Liste der Partner– Migros, Coop, Lidl, Blaser Café, Reinhard-Bäckerei, Valora mit k kiosk, avec, Press & Books, Caffè Spettacolo und Brezelkönig sowie etliche weitere werden ab nächster Woche die nachhaltigen to-go-Becher anbieten und damit eine smarte Kreislaufwirtschaft für die Stadt Bern unterstützen. Durch die bestehende Kooperation mit der SBB wird der Bahnhof Bern ebenfalls mit Rückgabeboxen ausgestattet.

Kundinnen und Kunden beziehen den wiederverwendbaren kooky Cup zusammen mit einem Heissgetränk gegen Bezahlung eines Depots. Anschliessend wird der QR-Code auf dem Cup gescannt und einmalig eine Telefonnummer hinterlegt. Die Rückgabe des Cups erfolgt über die von kooky entwickelten Stationen. Das Depot wird bei der Rückgabe elektronisch gutgeschrieben. Es kann dann bequem per Überweisung ausbezahlt oder an den WWF gespendet werden.

Die Grundlage, um diesen Schritt in Richtung mehr Nachhaltigkeit zu gehen, haben BERNcity und die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün (TVS) in Bern durch die gemeinsam entwickelte Sauberkeits-Charta gelegt. Durch einen Beitritt verpflichten sich örtliche Betriebe aus der Gastronomie und Detailhandel dazu beizutragen, den Müll im öffentlichen Raum zu verringern und das Bewusstsein für Abfall (Waste Awareness) deutlich zu steigern. Zu den teilnehmenden Partnern zählen unter anderem Reinhard Bäckerei, Blaser Café, Migros Aare, Coop, Valora und Lidl. Ziel ist es, dass bis 2025 rund 80 % aller Unternehmen aus den betroffenen Branchen teilnehmen. Über 30 konkrete Massnahmen wurden festgelegt, um die Ziele der Charta zu erreichen. Dazu zählt auch die Partnerschaft mit dem Unternehmen kooky.

Projekt „Bärn loves kooky“

BERNcity hat sich für das System kooky entschieden, da die Rückgabe der to-go-Becher zu den grössten Herausforderungen eines Mehrwegsystems gehört. Sven Gubler, Direktor BERNcity und Initiant Sauberkeits-Charta: «Eine Orientierung an der Routine der Kund:innen, sowie die Einfachheit und der Komfort sind erfolgsentscheidend für die Etablierung des neuen Mehrwegsystems. Wir sind überzeugt, dass wir die Nutzer:Innen mit „Bärn loves kooky“ überzeugen, die klassische Wegwerf-Routine durchbrechen und den damit verbundenen Abfall deutlich verringern können.»

Für Matthias Huber, General Manager Schweiz bei kooky, ist mit dem Launch in Bern ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: «Dank des sehr dichten Netzes an Ausgabestellen und Rückgabe-Stationen in der Berner Innenstadt wird die Benutzung unseres Mehrwegsystems noch einfacher und damit auch die Abfall-Reduktion in Form von Einwegbechern. Kooky hat mittlerweile viele lokale und nationale Partner an seiner Seite, worauf wir sehr stolz sind. Wir laden jedoch auch andere bestehende Mehrwegsysteme in der Schweiz ein, unsere Infrastruktur mitzubenutzen.»

Die kooky-Rückgabeboxen werden in Bern zunächst im Zentrum der Stadt, sowie rund um den Hauptbahnhof aufgestellt und die Infrastruktur nach dem Launch sukzessive ausgebaut.

Foto/Quelle: schoesslers – we love communications

Kostenfreies und innovatives Softwareentwickler-Studium für alle

0
Programmierschule 42

Die Programmierschule 42 freut sich auf neue Studentinnen und Studenten in Wolfsburg und am neuen Standort „42 Berlin“

Mit Berlin und Wolfsburg wächst das 42-Netzwerk auf weltweit über 40 Standorte in 22 Ländern. Mit der Idee, ein modernes Konzept zur Ausbildung von Codern zu entwickeln, 2013 in Paris gegründet, lernen aktuell rund 15.000 Studierende rund um den Globus auf innovative Art – mittels sogenanntem „Peer-Learning“ ‒ das Programmieren. Das Studium in Berlin und Wolfsburg ist für Studierende kostenlos, außerdem sind keinerlei Abschlüsse oder Vorkenntnisse vonnöten, lediglich Neugier und Interesse am Programmieren sowie das vollendete 18. Lebensjahr.

Bei 42 lernen die Studierenden in Peer-Communities, kleinen Gruppen, die aber auch individuelle Projekte bearbeiten und sich gegenseitig unterstützen beim Lösen der Software-Engineering-Projekte, ganz ohne Frontalunterricht durch Professorinnen und Professoren oder sonstige Lehrkräfte. Eine weitere Besonderheit ist der kostenfreie Zugang zum Campus und dass keinerlei Zugangsvoraussetzungen für die Studierenden gelten. Der Bildungsabschluss der Studentinnen und Studenten, das Alter oder eventuelle Vorerfahrungen im Codingbereich sind somit keine ausschlaggebenden Faktoren für ein Studium an der 42. „Jeder Mensch mit Interesse am Programmieren kann sich zum Coder oder zur Coderin ausbilden. Alter, Herkunft und berufliche Vorgeschichte sind egal“, erläutert CEO und Rektor Max Senges. „Ich bin wahnsinnig stolz, dass wir unser Angebot ausweiten und die Zukunft des Programmierens mitgestalten können.“

Finanziert durch große Industriepartner wie Microsoft, Google, Porsche, Skoda und insbesondere Volkswagen haben 42-Absolventinnen und -Absolventen beste Chancen, schon während des Studiums renommierte Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen, zumal bereits während der Ausbildung die Unternehmen die Studentinnen und Studenten für Praktika anwerben, die neben der notwendigen Berufserfahrung auch gute Verbindungen in die Industrie mit sich bringen.

Ende September besuchte Microsofts CEO Satya Nadella 42 Berlin, um sich dort mit den örtlichen Bedingungen vertraut zu machen. Nadella nahm sich die Zeit, um mit Hauke Stars, CDO der Volkswagen AG, Dr. Marianne Janik, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, und der 42-Studentin Daria Goremykina in den direkten Austausch zu gehen. Die diverse und vielfältige Student:innenschaft sowie das innovative Ausbildungsmodell sind für die Industriepartner von 42 besonders reizvoll.

Themen, die auch für Andrea Morgan-Schönwetter, Vize-Präsidentin des Vereins 42 Wolfsburg/Berlin und Leiterin im Recruiting und Employer Branding bei CARIAD, der Automotive-Software für Volkswagen, besondere Bedeutung haben: „Begeisterte, motivierte und gut ausgebildete Mitarbeitende, die mit uns die Mobilität der Zukunft gestalten ‒ das zeichnet unser Team bei CARIAD aus. Aber auch über Mobilität hinaus wird Software unser Leben beeinflussen und verändern. Deshalb ist es uns als Unternehmen wichtig, einen Beitrag zur Ausbildung dieser Tech-Talente in Deutschland zu leisten und Angeboe wie das der 42 zu unterstützen. Daher freuen wir uns auf die Absolventinnen und Absolventen von 42, die mit uns die Transformation der Automobilindustrie vorantreiben.“

Zeitgemäß studieren ohne Stundenplan

Für die Studierenden hat die Ausbildung bei 42 zahlreiche Vorteile. So fallen zum einen keine Studiengebühren an, und man hat sehr gute Aussichten auf eine direkte Übernahme aus der Industrie aufgrund des großen Netzwerks spannender Partner. Zum anderen stellt das selbstgesteuerte Lernen ‒das Peer-Learning ‒ als pädagogisches Konzept sicher, dass die Studierenden immer die aktuellen Tools und Vorgehensweisen des Codings lernen und durch den aktiven Austausch beim Lernen gleichzeitig zu exzellenten Teamplayern ausgebildet werden.

Wie zum Beispiel Prikita Raj, die sich als eine der Ersten im Juni 2022 anmeldete, um das einmonatige Probestudium und Auswahlverfahren der „42 Berlin“ zu besuchen. Die Frankfurterin hat bereits einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Finanzen. „Ich habe mich für ein weiteres Studium entschieden, weil sich meine Neugierde für das Programmieren während des Praktikums in einem Software-Startup verstärkt hat, also suchte ich nach Programmierschulen und habe 42 gefunden. Ich freue mich darauf, Programme von Grund auf zu entwickeln, anstatt vorgefertigte Funktionen zu verwenden.“ Das eigentliche Studium beginnt für Prikita Ende November.

Der Standort Wolfsburg ist bereits seit Februar 2021 geöffnet, dort sind rund 250 Studentinnen und Studenten mit sehr diversen Hintergründen immatrikuliert. Der Berliner Campus eröffnet offiziell im Dezember 2022 auf drei Etagen und mit anfangs über 150 Studierenden.

Bild: (c) 42 Berlin

Quelle CandyStorm PR

Erste CE zertifizierte Neurofeedback Therapie für Kinder mit Autismus und ADHS für zuhause

0
Neurofeedback

Eine Spiel-App und ein mobiles EEG helfen Kindern mit Autismus sowie ADHS und deren Familien

Das erste und einzige Neurofeedback Training seiner Art für zuhause lässt Kinder Blumen und Sterne einsammeln und dabei zu Superhelden werden. Christof Götz, Gründer und Mastermind des Wiener MedTech Start-ups Brainhero, und sein Team haben allen Grund zu feiern. Denn ihr System, das Kindern sowie Jugendlichen mit Autismus oder ADHS und deren Familien das Leben und den Alltag erleichtern soll, ist nun endlich als medizinisches Produkt europaweit zugelassen.

Der Verkauf startet zunächst in Deutschland und Österreich. Mittels der App steuern die kleinen Helden mit ihren Gedanken das Spielgeschehen in vertrauter Umgebung. Auf diese Weise sollen die Lernfähigkeit, die Konzentration oder die soziale Interaktion verbessert werden. Auch bereits immer mehr Kliniken und Praxen in Deutschland sowie Österreich interessieren sich für das anwenderfreundliche Produkt und planen, dieses in ihren stationären Therapieplan zu integrieren.

Diagnose Autismus und Neurofeedback als Chance
„Den Alltag mit Autismus meistern“ ist Christof Götz keineswegs fremd. Schon früh wurde diese komplexe und vielgestaltige neurologische Entwicklungsstörung bei seiner Tochter diagnostiziert. Auch wenn die Ursachen für die Entstehung von Autismus noch längst nicht zur Gänze erforscht sind, die Ausprägungen sind breit gefächert und die Verhaltensweisen bzw. Beeinträchtigungen sehr unterschiedlich.

Bestärkt von dem innigen Bedürfnis seiner Tochter, die bestmöglichen Chancen und ein weitgehend unbeschwertes Leben zu bieten, machte er sich auf die Suche nach professioneller Unterstützung und Therapien. Schnell stellte sich heraus, dass entsprechende Verhaltenstherapien schwer zu bekommen waren und dass selbst diese wenigen Einheiten mit sehr viel Aufwand verbunden waren. Das Thema Neurofeedback brachte schließlich die betreuende Therapeutin zur Sprache.

Bei Neurofeedback handelt es sich um eine nicht-invasive Methode zur Messung und Kontrolle von Gehirnaktivität mithilfe eines EEGs. Diese Therapieform ermöglicht es, die Gehirnaktivität durch Konditionierung (z. B. mithilfe einer Spiel-App) neu zu trainieren. Die Integrierbarkeit in den Alltag bei zusätzlichen zwei bis drei Sessions pro Woche war allerdings ein anderes Thema. So reifte 2017 der Gedanke eines mobilen Neurofeedback Trainings für zuhause. Kontakte zu Neurowissenschaftlern, Medizintechnikern und nicht zuletzt zur MedUni Wien waren schnell geknüpft.

Was ist Brainhero?
Unkompliziert, sprich ohne Kabel, in den Alltag integrierbar und leistbar muss es sein – das waren die Prämissen von Christof Götz, als er die Idee, ein Neurofeedback Training für daheim zu entwickeln, in die Tat umzusetzen begann. Auch war es für den Gründer wichtig, dass die Sitzungen, dank des fliegenden Helden, der Blumen und Sterne sammelt, Spaß machen sollen.

Auf Basis bestehender Studien entwickelte er mit seinem Team sowie mit der Unterstützung wissenschaftlicher Berater die Hard- und Software – bestehend aus der Trainings-App und einem mobilen EEG, das dank Bluetooth mit einem Tablet verbunden werden kann. Gesteuert wird das Training von den Anwendern mit ihren Gedanken ganz ohne Mouse oder andere Tools. Die erste Patientin war schnell gefunden – seine Tochter. Bei regelmäßiger Anwendung zeigten sich schon nach etwa drei Monaten die ersten positiven Effekte, welche auch in der Schule und im Bekanntenkreis bemerkt wurden.

„Meine Tochter hat nach drei Monaten durchschlafen, sich emotional besser regulieren können und ihre soziale Interaktion mit anderen Kindern deutlich gesteigert. Außerdem hat die Schule ihre deutlich erhöhte Konzentrationsleistung wahrgenommen, ohne dass sie von der Therapie wussten“, so Christof Götz über die erstaunlichen Effekte seiner Tochter.

Wie funktioniert die Therapie?
Bei Brainhero handelt es sich um eine 20-stündige Neurofeedback Therapie, bei welcher das Kind bzw. der Jugendliche und seine Familie von Beginn bis zur Beendigung des Programms betreut werden. Den Auftakt bildet ein ausführliches Beratungsgespräch, gefolgt von der Bestellung und dem Vertrautmachen mit der Hard- und Software. Mithilfe eines Therapieplans werden die 5-minütigen Einheiten dokumentiert. Um die Kosten für das Training und die Gerätschaft möglichst niedrig zu halten, wird das portable EEG für die Therapiedauer von ca. sechs Monaten gemietet und anschließend wieder an das Team von Brainhero retourniert.

Christof Götz sieht Brainhero keinesfalls als Konkurrenzprodukt zu bestehenden Therapien in Kliniken und Therapiezentren. Vielmehr soll das mobile Neurofeedback Training den Therapeuten bei seiner Arbeit und vor allem die kleinen Patienten unterstützend begleiten.

Ein Blick in die Zukunft
Die Reise hat mit der Zulassung von Brainhero als medizinisches Produkt für Christof Götz und sein Team noch längst nicht ihr Ende gefunden. Die Hard- und Software wird ständig weiterentwickelt. Aktuell wird an einem personalisierten Produkt gearbeitet, welches eine größere Zielgruppe ansprechen wird, damit schwerere Formen von Autismus, z. B. Autismus mit Epilepsie oder nonverbale Kinder und Jugendliche, behandelt werden können. Gleichzeitig arbeitet Brainhero mit wissenschaftlichen Partnern an Forschungsthemen wie Demenzfrühdiagnose und Epilepsie Remote Monitoring.

„Im Bereich der Neurotherapie, aber auch in der Diagnose mittels EEG steckt viel Potenzial. Sowohl unsere Investoren als auch die Förderagenturen in Österreich helfen uns sehr dabei, dieses Potenzial zu bergen und für eine breite Masse an Patienten nutzbar zu machen.”

Quelle SPREAD PR

aifinyo bringt erste Flatrate für B2B-Auslandsüberweisungen in den deutschen Markt

0
aifinyo

Flatrate ab 29,90 Euro monatlich erleichtert vielen Unternehmen Auslandszahlungsverkehr
Innovative Ergänzung für Unternehmen im Smart-Billment-Ökosystem von aifinyo

aifinyo, das Smart-Billment-Fintech mit Sitz in Dresden und Berlin, bietet erstmalig für den deutschen Markt eine Flatrate für B2B-Auslandsüberweisungen an und ermöglicht damit globale Transaktionen vollkommen unkompliziert. Seit Langem verfügt aifinyo über eine umfassende Expertise im Auslandszahlungsgeschäft. Im Zuge des Finetradings gehören Transaktionen auch an Lieferanten außerhalb des SEPA-Zahlungsraumes zum Tagesgeschäft des Unternehmens. Diese Expertise gibt aifinyo nun an seine Kunden weiter. Die „neue“ Auslandsüberweisung als weiterer Paymentdienst im Smart-Billment-Ökosystem unterstützt insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, die derzeit ohnehin stark von steigenden Einkaufskosten betroffen sind.

Mit dem neuen einfachen Modell können im Monat bis zu 50 Transaktionen komfortabel zum Pauschalpreis durchgeführt werden. Das Jahresabo für 29,90 Euro pro Monat ist besonders geeignet für Unternehmen, die regelmäßig Auslandsüberweisungen z.B. für den Wareneinkauf nutzen. Eine Variante mit monatlicher Laufzeit ist für 39,90 Euro verfügbar. Die Konditionen gelten für Bestands- wie für Neukunden. Für die einzelne Überweisung fällt keine weitere Gebühr an. Die Abrechnung basiert auf den vorher ausgewiesenen und marktgerechten Wechselkursen. Der Überweisungsbetrag geht binnen weniger Werktage beim Zahlungsempfänger ein. Zum Start des Dienstes kann Geld aus Deutschland in Euro zunächst in GBP, USD, JPY und THB überwiesen werden.

„Einmal mehr haben wir von aifinyo die Sache in die Hand genommen und in unser Smart-Billment-Ökosystem einen innovativen Dienst integriert: die Auslandsüberweisung per Flatrate. Sie ermöglicht einfach und zuverlässig Geldtransfers an Geschäftspartner im Ausland. Mit unseren Produkten basierend auf intelligent gebündelten Smart-Billment-Lösungen können sich Unternehmer und Unternehmerinnen ganz auf ihr operatives Geschäft konzentrieren – heute nötiger denn je“, erläutert aifinyo-Vorstand Stefan Kempf. Rechnungs- und Liquiditätsmanagement inklusive unkomplizierter Finanzierungslösungen in den Bereichen Factoring, Finetrading, Leasing und Forderungsmanagement sind die einzelnen Bausteine des Ökosystems, mit dem Billing, Finanzierung und Payment von Rechnungen automatisiert abgewickelt werden. Mit dem neuen Dienst „Auslandsüberweisung“ können Kund:innen ihre Verbindlichkeiten bei Geschäftspartnern im Ausland nicht mehr nur über aifinyo finanzieren, sondern auch unkompliziert bezahlen.

aifinyo schafft mit der Flatrate nicht nur eine einfache und unkomplizierte Lösung, sondern unterbietet damit auch die Konditionen für Transaktionen außerhalb des SEPA-Zahlungsraumes aller anderen wesentlichen lizenzierten Geldtransferanbieter auf dem Markt drastisch. Im Vergleich zu bestehenden Diensten wie Wise, Paypal, Western Union oder den Banken können sich Einsparungen von über 80 Prozent ergeben. Deren Geschäftsmodell beruht auf dem Prinzip, dass man umso mehr zahlt, je mehr man überweist. Beim Geldversand ins Ausland berechnen sie den Unternehmen oft verschiedene versteckte Gebühren. Dazu gehören Entgelte, Courtage und ungünstige Wechselkurse. So kostete bislang eine einzelne Auslandsüberweisung nicht selten einen dreistelligen Euro-Betrag.

Und so funktioniert die neue Auslandsüberweisung im Smart-Billment-Ökosystem von aifinyo: Das Unternehmen registriert sich und überweist das Geld in Euro von seinem eigenen Konto an aifinyo. Der Wechselkurs ist für einen Zeitraum von sechs Stunden festgeschrieben. aifinyo überweist nach Zahlungseingang das Geld in der gewünschten Währung an den Lieferanten oder Dienstleister. Die Transaktion ist damit abgeschlossen.

Die aifinyo payments GmbH, die den neuen Dienst betreibt, ist eine hundertprozentige Tochter der aifinyo AG und verfügt über die Lizenz für Finanztransfergeschäfte (ZAG) von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die ZAG-Lizenz ist für aifinyo die Grundlage, das bestehende Smart-Billment-Ökosystem schrittweise um verschiedenste Payment-Lösungen zu erweitern. Der Dienst soll als ein weiterer Baustein zum Ziel beitragen, alltägliche Geschäftsprozesse für Unternehmer:innen und Freiberufler:innen automatisiert und so einfach wie möglich abzuwickeln.

Über aifinyo

aifinyo ist der zuverlässige Smart-Billment-Partner für Unternehmer:innen und Freiberufler:innen, um das Billing, die Finanzierung und das Payment von Rechnungen automatisiert abzuwickeln. Dafür betreibt das Fintech eine einzigartige Plattform rund um Rechnungs- und Liquiditätsmanagement inklusive unkomplizierter Finanzierungslösungen in den Bereichen Factoring, Finetrading, Leasing und Forderungsmanagement. Mit Billomat bietet aifinyo zudem eines der führenden cloud-basierten Buchhaltungssysteme in Deutschland an, mit dem alle Rechnungsprozesse einfach und effizient abgewickelt werden.

Die Aktien (ISIN: DE000A2G8XP9) der aifinyo AG sind auf Xetra sowie im m:access, einem Marktsegment speziell für mittelständische Unternehmen innerhalb des Freiverkehrs der Börse München, gelistet. Von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) werden die aifinyo finance GmbH als Finanzdienstleister sowie die aifinyo payments GmbH als Zahlungsdienstleister beaufsichtigt.

Quelle aifinyo AG

SpinLab – The HHL Accelerator begrüßt 10 neue Startups in Leipzig

0
spinlab

SpinLab – The HHL Accelerator startet mit 10 neuen Teams in eine neue Runde seines Accelerator Programms. Mit rund 400 Bewerbungen aus der ganzen Welt erreicht der Startup-Accelerator einen neuen Rekord. Die Geschäftsideen der frisch eingezogenen Startups sind ebenso vielfältig wie vielversprechend: Eine Mental Health Lifestyle App für Gen Z, ein Chip wie das menschliche Gehirn, Straßensanierung durch Radiowellen oder die Produktion von Wasserstoff nur aus Sonnenlicht und Wasser.

Wie bereits 118 andere Startups vor Ihnen, wird die neue Klasse in der Skalierung ihres Geschäftsmodells durch ein umfangreiches Programm unterstützt. Dass das SpinLab-Ökosystem funktioniert, belegen eindeutige Zahlen: Über 1000 neue Arbeitsplätze wurden durch die Startups geschaffen und mehr als 150 Millionen Euro Wagniskapital eingesammelt. Ganze 10 Startups aus dem SpinLab haben einen erfolgreichen Exit hingelegt und wurden von internationalen Konzernen aufgekauft. Auch in Zukunft werden spannende Pilotprojekte folgen – nicht zuletzt dank einer kürzlich geschlossenen Partnerschaft mit dem Universitätsklinikum Leipzig.

Alle neuen SpinLab Startups auf einen Blick

Clay Health

Clay entwickelt die nächste Generation der psychischen Gesundheit und ermutigt jeden, seinen mentalen Zustand so zu trainieren, als ginge er ins Fitnessstudio. Psychische Gesundheit ist immer individuell – unsere App bietet personalisierte Selbsttherapiepläne, die von führenden PsychologInnen entwickelt und präsentiert werden.

elena international

Wir entwickeln SaaS-Lösungen für die Energiewende. Mit unserer Software elenova plan können Unternehmen der Energie- und Wohnungswirtschaft die Energieberatung und den technischen Vertrieb für PV- und Speicheranlagen, E-Ladestationen und Eigenverbrauchsgemeinschaften im Gewerbe- und Privatkundensektor erfolgreich gestalten. Unsere KundInnen sparen etwa 5 Stunden pro Projekt in der Vorqualifikations- und Planungsphase sowie bei der Kommunikation im Vertrieb.

ENER-IQ

ENER-IQ bietet eine B2B Software-as-a-Service Lösung, die den Betrieb von Wärmeerzeugungsanlagen analysiert und Optimierungsempfehlungen an den Nutzenden ausgibt. BetreiberInnen mit einem umfangreichen Anlagenbestand wird so ermöglicht, diese datenbasiert und vorausschauend zu betreiben und die Energieeffizienz zu steigern. So wird den KundInnen geholfen, Energie zu sparen, Ausfälle zu vermeiden und Reparaturen zu beschleunigen.

inContAlert

PatientInnen, die an Inkontinenz leiden, sind täglich dem Risiko eines unkontrollierten Urinverlustes ausgesetzt. sie erkennen nicht, wann ihre Blase voll ist und wann sie sie entleeren müssen. Mit Hilfe von inContAlert gewinnen PatientInnen die Kontrolle über ihre Blase zurück. Das senkt das Risiko medizinischer Schäden, entlastet das Pflegepersonal und reduziert erheblich die Kosten für das Gesundheitssystem.

MiiCare

MiiCare ist ein KI-basiertes Startup, das sich auf den Bereich der Geriatrie spezialisiert hat. Kern unserer Mission ist es, jedem älteren Menschen auf der Welt Langlebigkeit, Lebensqualität und Begleitung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck hat Miicare einen digitalen Gesundheitscoach entwickelt, der älteren Menschen hilft, unabhängig und gesund in ihrem eigenen Zuhause zu leben.

Reverion

Reverion stellt hocheffiziente Kraftwerke zur CO2-negativen Stromerzeugung und Energiespeicherung her. Als wahre Alleskönner schalten die Anlagen in Sekundenschnelle zwischen Strom- und Gaserzeugung (grünes H2 oder CH4) um und überbrücken so die Lücke zwischen Bedarf und schwankendem Angebot. Dabei wird reines, lagerfähiges CO2 abgetrennt, was negative CO2-Emissionen ermöglicht.

Reonic

Reonic hat eine Software zur Beschleunigung der Energiewende auf ökonomisch und ökologisch sinnvolle Weise entwickelt. Wir bieten eine ganzheitliche Sicht auf die komplexen Abhängigkeiten von erneuerbaren Technologien und machen komplizierte Themen einfach. Dafür bieten wir eine digitale End-to-end-Analyse, Optimierungs- und Planungslösung und machen so die Energiewende für jeden zugänglich.

RWInnoTec

RWInnoTec entwickelt und vertreibt Maschinen auf Basis der Radiowellen-Erwärmungs-Technologie. Der derzeitige Fokus liegt auf einer umweltfreundlichen, nachhaltigen und kostengünstigen Straßensanierung, von der auch die Gesellschaft, etwa in Form von verringerten Stauzeiten, profitiert. Perspektivisch sollen weitere Themenfelder wie die schnelle Bauwerksanierung oder der chemikalienfreie Holzschutz in das Portfolio aufgenommen werden.

SpiNNcloud Systems

SpiNNcloud Systems ist ein Hard-Tech-Spin Off des Lehrstuhls für hochparallele VLSI-Systeme und Neuro-Mikroelektronik der Technischen Universität Dresden. Unsere SpiNNcloud ist eine neuartige High-Performance Computing (HPC)-Plattform, die Echtzeit-KI-Berechnungen im großen Maßstab durchführen kann, was für die dritte Welle von KI-Anwendungen, die zukünftige kognitive Industrien, Gesellschaften und Städte unterstützen können, unerlässlich ist.

YellowSiC

YellowSiC hat ein neues Produktionsverfahren für 3C-Siliziumkarbid (3C-SiC) entwickelt. Das Material ermöglicht mehrere bahnbrechende Anwendungen wie die Photokatalyse. Diese ermöglicht es, Wasserstoff in einem kosteneffizienten einstufigen Prozess nur aus Sonnenlicht und Wasser zu erzeugen.

SpinLab – The HHL Accelerator begrüßt 10 neue Startups in Leipzig

Bild Aus rund 400 Bewerbungen wurden 10 Startups für die 14. SpinLab Klasse ausgewählt. Foto: Eric Kemnitz

Quelle SpinLab Accelerator GmbH

Krisenmanagement per Customer Engagement

0

Studie: Kundenbedürfnisse spielen für 93 Prozent der Unternehmen eine „zentrale“ oder „sehr zentrale“ Rolle

Die aktuellen politischen Entwicklungen treffen die Weltwirtschaft hart. Betroffen von Inflation, ökonomischen Unwägbarkeiten und Energiekrisen sind zunehmend auch das Marketing und der Vertrieb in Unternehmen. Eine aktuelle Studie von Twilio jedenfalls lässt kaum Zweifel daran aufkommen, dass Verantwortliche aus diesen Abteilungen für die kommenden Monate mehrheitlich mit schwierigen Voraussetzungen rechnen. Der Erhebung zufolge kalkulieren mehr als die Hälfte (55 Prozent) der befragten Organisationen mit Kostensteigerungen aufgrund wirtschaftlicher Turbulenzen. 34 Prozent erwarten Herausforderungen beim Umsatz, 26 Prozent beim Kundenwachstum.

Kundenakquise und -service soll Wettbewerbsfähigkeit sichern

Die Zahlen und Fakten zeigen, weshalb Marketiers und Vertriebsexperten aktuell offensichtlich verstärkt mit kundenorientierten Geschäftsstrategien dagegenhalten wollen. So stehen laut Studie derzeit vor allem die Themen Wettbewerbsfähigkeit (45 %), effiziente Kundenakquise (41 %) und Optimierung des Kundenservice (27 %) ganz oben auf der Prioritätenliste von Unternehmen. Einig sind sich Unternehmen in diesem Zusammenhang vor allem bei der Frage, wie sich Kundenservice und Kundenkommunikation tatsächlich in den Mittelpunkt der Geschäftsaktivitäten rücken lassen: Kundenbedürfnisse müssen zunächst verstanden werden, um sie befriedigen zu können. Für ganze 93 Prozent der befragten Managerinnen und Manager spielen diese beiden Faktoren „eine sehr zentrale“ oder „zentrale Rolle“. 

Personalisierte Kommunikation kommt an

Um diese Anforderungen erfüllen zu können, benötigen Organisationen aussagekräftige Kundendaten, mit denen ein umfassenderes Bild von Konsumenten für Analysen entsteht. Das Ergebnis ist ein optimaler und personalisierter Kundenservice und Kostenersparnis für Unternehmen. Möglich wird das unter anderem mit technologischen Innovationen für eine bessere Customer Experience. Auch das bringt nämlich die Marktanalyse von Twilio hervor: Ohne eine personalisierte Kommunikation im Kundensupport (39 %), digitale Kommunikationskanäle wie SMS, WhatsApp oder E-Mail (37 %) und personenbezogenes Marketing, um alle Daten einer Person auf einen Blick zu erhalten (31 %), bleibt die Customer Experience nur Stückwerk.  

Digitale Technologien ebnen Weg zum Kunden

“Unternehmen investieren deshalb vermehrt in Werkzeuge, die ihre Ausgaben für den Kundenkontakt in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Kundenservice in bessere Ergebnisse konvertieren und hier stehen spezielle Customer-Engagement-Plattformen im Fokus. Sie ermöglichen es Organisationen, Kunden anhand von Daten zu ‘verstehen’ und die gewünschte personalisierte Kommunikation im Vertrieb und im Kundensupport voranzutreiben”, so Thomas Spiegl, Regional VP DACH von Twilio. Auch das ist ein Ergebnis der Marktanalyse: bereits 50 Prozent der befragten Organisationen erklärten, bereits in entsprechende Software für die Verbesserung des Kundenservice investiert zu haben. Die anderen 50 Prozent noch nicht.

Methodologie

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im August und September 2022, an der über 500 Personen, die Entscheidungsbefugnisse im Bereich Marketing und/oder Vertrieb haben, teilnahmen. 

Titelbild: Symbolfoto

Quelle Archetype

Augsburger E-Mobility-Startup Hopper startet neue Finanzierungsrunde

0
hopper

Hopper: Jetzt in die Zukunft der Mobilität investieren. Beteiligungen bereits ab 250 EUR möglich

Das Augsburger Tech-Startup Hopper Mobility GmbH geht den nächsten Schritt und startet in eine neue Finanzierungsrunde. Investoren können sich ab einer Summe von 250 Euro an dem jungen Mobilitätsunternehmen beteiligen. Partner ist Companisto, das marktführende Privatinvestoren-Netzwerk für Eigenkapitalinvestitionen in Startups und Wachstumsunternehmen. „Wir haben in einem ersten Schritt bereits eine sogenannte ´Angel-Club-Investmentrunde´ mit Companisto durchgeführt mit größeren Beteiligungen ab einer Summe von 10.000 Euro.

Hier gab es ein sehr erfreuliches Echo. Von unserer Community haben wir bereits im Vorfeld viel Interesse daran vernommen, in den Hopper zu investieren. Wir sind daher sehr optimistisch, dass wir das Ziel erreichen, 500.000 Euro an zusätzlichen Investitionen zu erhalten.“, erklärt Torben Müller-Hansen, einer der Gründer von Hopper Mobility.

Rückenwind durch Fernsehshow

Die Präsenz in den deutschen Medien in den vergangenen Wochen durch den Auftritt von Hopper bei der Fernsehshow „Die Höhle der Löwen“ hat sich hier positiv bemerkbar gemacht, denn so wurde der schnittige Stadtflitzer mit Radwegezulassung, der bereits viele Fans hat, einem noch breiteren Publikum bekannt. „Wir nutzen diesen Rückenwind für unsere neue Finanzierungsrunde, um die Serienproduktion des Hopper noch einmal zu beschleunigen. Das zusätzliche Investment wird uns helfen, ab Mitte 2023 den Hopper günstiger und in größerer Stückzahl zu produzieren und auf die Straße zu bringen.“, so Martin Halama, ein weiterer Gründer von Hopper.

Investitionen im sogenannten “Investment Club” von Companisto sind bereits ab 250 EUR möglich. Somit bietet sich auch Kleinanlegern und -anlegerinnen die Möglichkeit, ein breit gestreutes Startup-Portfolio aufzubauen. Die Investmentrunde mit der Plattform Companisto für Hopper Mobility läuft seit Ende September für einen Zeitraum von zwölf Wochen. Die Kampagne ist unter dem Link: https://www.companisto.com/go/hopper-mobility erreichbar. 

Vorserie bereits ausverkauft – Produktion beginnt 

Der Hopper ist ein vollkommen neu entwickelter Hybrid aus Auto und Fahrrad. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h und Radwegzulassung verbindet der Hopper die Vorteile aus verschiedenen Welten: Die Kabine bietet Schutz vor Wind und Wetter – der Elektroantrieb sorgt für den nötigen Schwung – mit dem Lenkrad und der Hinterradlenkung wird eine hohe Wendigkeit erreicht.

Als E-Bike fällt für den Hopper keine Steuer an, Führerschein, Anmeldung oder Pflichtversicherung sind nicht nötig und die Parkplatzsuche wird hinfällig.  Der Hopper bietet Platz für zwei Erwachsene oder einen Erwachsenen und zwei Kinder. Der Kofferraum kann optional erweitert werden, sodass ein Einkauf und Getränkekisten bequem Platz finden. Optional wird der Hopper auch mit einem Solarpanel auf dem Dach verfügbar und damit noch sparsamer unterwegs sein. Zudem ist der Hopper ideal für Sharing-Angebote in Unternehmen und Kommunen. Die Vorserie des Hybrids aus E-Bike und Stadtauto war im Frühjahr bereits in Windeseile ausverkauft. Mit der Produktion der Vorserie wird Ende des Jahres begonnen. Alle Vorteile des Hopper sind in einem Video zusammengefasst.

Bild Hopper Mobility

Quelle KlartextPR – Beratung, Text und Öffentlichkeitsarbeit

Zukunft Hotel: Diversifikation ist unsere Strategie

0
Michael Mauersberger

Interview mit Michael Mauersberger, Hoteldirektor Best Western Premier IB Hotel Friedberger Warte über neue Vermarktungskonzepte in der Hotellerie

1. Welche Vermarktungsideen und Konzepte müssen Hotels heute und in der Zukunft bieten?

Es gibt viele spezialisierte Hotels: Ferienhotels für Kinder, Wellnesshotels, Businesshotels mit wenig oder gar keinem Restaurantangebot, dafür auch mit kleinen Zimmern und kleinem Preis.

Diversifikation ist unsere Strategie, wir stellen uns breit auf, um z.B. auch für kommende Krisen gerüstet zu sein. Das Hotelangebot muss dabei modern und ansprechend sein, es ist für jeden Gasttypen etwas dabei. Die Gäste, die Service und Geselligkeit schätzen, erwartet ein breites Angebot, wie unser Bar-Restaurant-Lobby Bereich, ein Wohnzimmer mit Front-Cooking. Gäste, die wenig Kontakt haben wollen, schätzen unseren digitalen Check in und Check out sowie den Room Service, sie können ihre Lieblingsinhalte vom Smartphone auf die Zimmer-TVs streamen, was unsere Glasfaseranbindung möglich macht.

Außerdem haben wir die Corona-Zeit genutzt, um neue Konzepte zu erstellen, zum Beispiel sind wir seit einem Jahr erfolgreicher Caterer für Kindergartenessen, ebenso planen wir einige Seniorenzimmer einzurichten, die als dauerhafter Wohnsitz für Gäste vorgesehen sind, die nicht in ein Seniorenwohnheim gehen wollen.

2. Luxus wird von Hotelgästen immer wieder neu verstanden. Welchen Luxus müssen 4- Sterne-Hotels in Zukunft bieten?

Was Luxus ist, definieren ja die Gäste auch. Der Bedarf ist unterschiedlich und ändert sich auch immer wieder. Technik ist genauso gefragt wie guter Service. Auch wenn wir mehr und mehr digitalisieren; ich höre immer wieder von Gästen wie unzufrieden sie mit dem Personal mancherorts sind. Und dann bin ich froh, dass gerade unser Personal und Service mit ein Aushängeschild unseres Hotels sind.

3. Soll das Hotel der Zukunft Arbeitsort und Rückzugsort sein?

Ja beides. Treffpunkte in der Lobby sind z.B. schon lange Trend. Genauso wie kleine Ruheinseln, schallabsorbierende Ohrensessel, in denen man ungestört lesen oder telefonieren kann. Die Arbeitswelt hat sich verändert, viel lässt sich mobil und ortsunabhängig klären. Homeoffice oder Hotellobby, zu Hause oder Hotelzimmer. Als Hotel sind wir das Pendant zum Heim, idealerweise gibt es hier mehr Luxus, gleichzeitig fühlt man sich genauso wohl. 

4. Welche Rolle spielt die Markenhotellerie?

Eine große Rolle, denn sie dominiert den Markt. Zukünftig gehört man zu einer Hotelmarke oder ist ein starkes Individualhotel.

5. Was halten Sie von Themenhotels? Zum Beispiel Hotels zur Unterhaltung oder Bio-Hotels? 

Die finde ich gut und die haben ihre Berechtigung erfolgreich zu sein. Wer ein „Extrem“ sucht, seine Wünsche dort erfüllt sieht, kann bei den spezialisierten Hotels sein Glück finden. Im übrigen finde ich Biohotels auch sehr gut und würde dort auch selbst buchen. Selbst bieten wir im Hotel das eine oder andere Bioprodukt an oder Produkte aus der Region. Bei unseren Eiern zum Beispiel haben wir schon vor vielen Jahren umgestellt auf Bio und achten darauf, dass keine Küken sterben müssen.

6. Welche Themen bieten das Best Western Premier IB Hotel für seine Gäste?

Wir sind ein Hotel für Geschäftsreisende und Tagungsgäste, gleichzeitig kommen auch Sportgruppen gern zu uns wie auch Wochenendtouristen. Als ich unser Hotel 2009 noch aus der Gastperspektive kennenlernte fiel mir auf, dass sich der Student mit Sandalen und kurzer Hose genauso wie ein Topmanager im teuren Anzug gleichermaßen wohl fühlen. Ich kenne Hotels, da wäre das nicht so, da würde es eine Zielgruppe geben, die sich fehl am Platz fühlen würde.

Uns ist wichtig, dass der Gast mit seinen Bedürfnissen im Vordergrund steht, dass die Kinder beschäftigt sind (mit Spielsachen in unserer Spielecke), die kulinarische Versorgung qualitativ und in der Auswahl sehr gut sind, es einen Relax-Bereich gibt (SPA und Fitness) und darüber hinaus im Zimmer alles vorhanden ist, wie man es haben möchte. Dort sind die Schlafqualität, gutes W-Lan und Entertainment und dass unsere Gäste ihre Smartphones mit dem TV verbinden können wichtige Elemente.   

7. Nischenmärkte sind auch für Hotels Zukunftsmärkte. Welche Nische müssten Hotels heute entwickeln? Und Ihr Hotel?

Da gebe ich Ihnen recht, damit kann man sich im Markt abheben. Unsere Strategie ist anders, wir bedienen keine Nische sondern stellen uns breit auf, dadurch können wir auch ohne expandieren zu müssen Synergieeffekte erzielen und stehen auf mehreren Standbeinen, was uns sicherer durch jede kommende Krise führen wird.

8. Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit dabei?

Ein wichtiges Thema…, wir beginnen gerade einen Zertifizierungsprozess und optimieren in dem Bereich fortlaufend. Für unsere Mutter, der IB / Internationaler Bund ist das Thema auch Chefsache und hier wird in den kommenden Jahren noch viel passieren, um unsere Ressourcen zu schonen.

9. Stichwort: Medical Wellness. Was halten Sie davon? Und wie würden Sie den Wellnessbereich im Hotel gestalten?

Unser SPA Bereich ist erst vor wenigen Jahren komplett neu gestaltet worden. 2 Saunen, eine Infrarotkabine, Eisbrunnen, Kneippbecken, Erlebnisduschen und eine Ruhezone mit Kamin sorgen für Entspannung, die sehr gut bei unseren Gästen ankommt. Wer sich eine Massage oder medizinische Behandlung gönnen möchte, kann diese schnell und unkompliziert buchen und bekommen dann ein mobiles Angebot; es kommen dann Profis ins Haus in den extra angelegten Behandlungsraum im SPA Bereich. Für alle Sportbegeisterten stehen neueste Geräte in unserem Fitnessraum zur Verfügung. Dort kann man z.B. Fahrrad fahren und denkt, man ist auf einem Fahrradweg am Meer unterwegs…

10. Was halten Sie von inspirierenden Räumen im Hotel?

Es muss zum Gesamtkonzept passen. Wir werden in den nächsten Jahren ein neues Zimmer-Konzept entwickeln und sukzessive umsetzen.

11. Und das Thema Genuss im Hotel?

Durch unsere verschiedenen Restaurants bieten wir für jeden Geldbeutel und jeden Geschmack etwas passendes an. Weil wir nachhaltiger sein wollen, Ressourcen schonen und auch aufgrund gestiegener Kosten werden wir zukünftig nicht mehr 3 Restaurants täglich öffnen, aber weiterhin mit 2 verschiedenen Angeboten aufwarten. Wichtig ist, dass unsere Gäste qualitativ sehr gut versorgt werden und das entsprechende Angebot im Haus vorfinden.

12. Kein Hotel ohne Digitalisierung. Wie sollten sich Hotels hier aufstellen?

Man sollte im Hotel das vorfinden, was sich Gäste in der Regel auch zu Hause wünschen und anschaffen. Neben schnellem W-Lan sollte eine Vernetzung möglich sein und der digitale Check in / out ist ein must have. Es gibt so viele Möglichkeiten im Gast und Produktionsbereich, gleich wie und wo, es muss ein Bedarf geben und Sinn ergeben. Ich bin der Meinung, dass wir da schon sehr gut aufgestellt sind und auch im Hintergrund mit Cloud, elektronischer Rechnungserfassung, einer hervorragenden Mitarbeiterkommunikationssoftware uvm. schon viel erreicht haben.  

13. Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Hotels?

Viele nette und begeisterte Gäste, zufriedene Mitarbeiter und auf dass wir nie stehen bleiben und weiterhin offen für Ideen sind!

Das Gespräch führte Jane Uhlig.

Bild Michael Mauersberger Foto: Jane Uhlig

Quelle JANE UHLIG PR

Gelebter Generationswechsel

0
Anna Freitag-Meyer

Mit viel Herzblut und ungebremstem Unternehmergeist gestaltet Anita Freitag-Meyer jeden Tag die Zukunft der Verdener Keks- und Waffelfabrik Hans Freitag. An ihrer Seite: Sohn Max und Tochter Anna, mit denen sie begeistert neue Produktideen und engagierte Konzepte umsetzt. Immer mit dem Blick nach vorne und nie, ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen

Wer Anita Freitag-Meyer begegnet, bekommt schnell eine Idee davon, was es bedeutet, Vollblutunternehmerin zu sein.

Nach Abitur und der Lehre zur Industriekauffrau stieg die heute 53-Jährige in die Keks- und Waffelfabrik Hans Freitag in Verden ein. Größter Förderer: der eigene Vater, der seiner ältesten Tochter nur einen Tag nach Abschluss der Ausbildung zehn Prozent der Firmenanteile überschrieb. Wie beispielhaft dieser Vorgang in vielerlei Hinsicht war, beleuchtet auch eine aktuelle Erhebung*, die belegt, dass die Zahl der weiblichen Führungskräfte im Mittelstand rückläufig ist.

Während 2013 noch 19,4 Prozent der Betriebe eine Managerin an der Spitze hatten, waren es 2021 nur noch 16 Prozent. Nicht verwunderlich also, dass die Mittelständlerin Anita Freitag-Meyer regelmäßig als Speakerin gefragt ist, wenn es um Frauen in Führungspositionen geht.

„Mein Vater sagte mir bei Eintritt ins Unternehmen: Ich zeig dir, wie Unternehmersein geht. Und das hat er auch getan“, so die Managerin die bereits 2013 den Emotion Award in der Kategorie „Erfolgreiche weibliche Unternehmensnachfolge“ gewonnen hat. Ihre besondere Passion fürs Unternehmertum wurde über die Jahre immer wieder gewürdigt – auch durch den Deutschen Preis für Online-Kommunikation. „Ich wollte von Anfang an die Chance ergreifen, den eigenen Betrieb mitzugestalten und aktiv Entscheidungen zu treffen.“


Wandel als Chance
Zu diesen Entscheidungen gehört auch die zunehmende Aufgabenteilung mit Sohn Max, der unter anderem für den Einkauf zuständig ist, sowie mit Tochter Anna, die seit September eine Stelle im Vertrieb bekleidet. Nach dem Wirtschaftsstudium hatten beide beschlossen, ins Traditionsunternehmen einzusteigen, zu dem 500 Mitarbeiter gehören, seit Anita Freitag-Meyer Ende 2019 einen zweiten Standort in Schneverdingen erworben hat.

Dieser Kauf war ein Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens, dessen Fundament bereits vor 75 Jahren vom Großvater gelegt wurde, und das heute pro Tag stolze 150 Tonnen Keks- und Waffelmischungen für In- und Ausland produziert. „Ich hab es meinen Kindern freigestellt, welchen Weg sie gehen wollen. Es war jedoch unstrittig, dass ein Eintritt ins Familienunternehmen nicht aus einem Verpflichtungsgefühl heraus, sondern aus echter Überzeugung geschehen muss.“ Nicht selten lässt ein solcher Führungswechsel Konflikte aufbrechen.

Anita Freitag-Meyer, klare Befürworterin transparenter Kommunikation, ist glücklich über die Impulse, die durch die neue Generation ins Unternehmen gelangen. „Bester Beweis ist vielleicht unsere neue lifestylige Marke ,Friday’s Organic Bakery‘, bei der wir auf vegane Bio-Zutaten setzen, von denen fast alle aus der Region stammen.“ Die Idee kam von Sohn Max, der sich zuvor intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt hatte. Sich immer wieder ein Stück weit neu erfinden – das gehört zum Anspruch der Vollblutunternehmerin. Eine Offenheit, die sie ebenfalls an ihre Kinder weitergegeben hat.

*www.kfw.de

Fotograf/Bildquelle Fridays Organic Bakery

Quelle Mrs. Politely DELICIOUS PR GmbH

Redet täglich über eure Idee und kommt in den Austausch

0
vegardians

vegardians veganen Proteinshakes – hochwertig aromatisch und sehr cremig, ob mit Wasser oder einem Pflanzendrink

Stellen Sie sich und das Startup vegardians doch kurz unseren Lesern vor! Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Als Leistungssportler ist die richtige Auswahl von qualitativen Nahrungsergänzungsmitteln sehr wichtig. Als ich selbst auf der Suche nach einem guten veganen Proteinpulver war, das gut schmeckt, hochwertige Rohstoffe beinhaltet und dabei noch nachhaltig hergestellt wird, fiel mir auf, dass der Markt noch enormes Optimierungspotenzial hat. Das war die Geburtsstunde von vegardians. Dabei sind mir besonders die folgenden 3 Punkte wichtig, die ich versucht habe zu optimieren: Qualität, Nachhaltigkeit & Transparenz.  

Was war bei der Gründung von vegardians die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war für mich die Kapitalbeschaffung. Dabei lief so ziemlich alles falsch, was falsch laufen könnte. Von falschen Beratungen, bis hin zu gründerunfreundlichen Darlehensangeboten mit Rekordzinsen. Es war wirklich alles dabei. Es hat viel Zeit und Nerven gekostet, bis ich hier die richtige Unterstützung erhalten habe und die Produktion beginnen konnte. Letztendlich bin ich aber über die Erfahrung froh und stolz, es aus eigener Kraft geschafft zu haben.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

JA! Das wichtigste ist der erste Schritt und einfach zu beginnen/ ins Tun zu kommen. Ich denke zudem auch, dass die vorher durchdachten Szenarien nie wirklich so eintreffen, wie man sie plant. Daher sollte das große Ziel stehen und die Reise dorthin einfach beginnen. Es ist meiner Meinung nach völlig in Ordnung, wenn auf dem Weg neue Entscheidungen getroffen werden. Letztendlich ist es learning-by-doing.

Welche Vision steckt hinter vegardians?

Unsere Vision ist, weg von ungesunden Diäten und ungenießbaren Shakes zu kommen. Wir möchten Spaß & Training kombinieren. Dabei sollen unsere Produkte neue Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards setzen. Wir möchten, dass unsere Kunden Spaß am Training, am gesunden Essen und am Leben haben.

Wer ist die Zielgruppe von vegardians?

Bei vegardians ist jeder gerne willkommen! Wir fokussieren uns jedoch auf vegetarisch und vegan ernährende Menschen, die sportlich aktiv sind oder vorhaben, diesen Lifestyle zu adaptieren. Zudem gehören zu unseren Kunden auch Menschen, die keine zusätzlichen tierischen Produkte in ihre Ernährung einbauen und den Proteingehalt ihrer Ernährung durch unsere Produkte aufwerten wollen.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere veganen Proteinshakes schmecken! Sie sind sehr hochwertig aromatisch und sehr cremig, ob mit Wasser oder einem Pflanzendrink. Wir haben dabei keine Abstriche gemacht und verwenden beispielsweise echte Vanilleschoten in unserem Vanille Proteinpulver und echtes Kakaopulver für den Geschmack Schoko. Uns war es sehr wichtig, dass die Produkte so entwickelt werden, dass ich sie selbst gerne jeden Tag gerne trinke, ohne schlechtes Gewissen und ohne es als Mittel zum Zweck zu betrachten. Und genau das haben wir geschafft.

vegardians, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren möchten wir eine der größten veganen Nahrungsergänzungsmittel-Community aufgebaut haben und den veganen Supplement Haushalt völlig abdecken. Ich bin mir sehr sicher, dass wir mit unseren Produktansprüchen und Pioniergeist dieses Ziel erreichen werden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Redet täglich über eure Idee und kommt in den Austausch, da jeder neue Kontakt oder jede Empfehlung euer Geschäft positiv beeinflussen kann. Gründet am besten zu zweit oder zu dritt und ergänzt eure Kompetenzen und Fähigkeiten, so kann jeder das tun, was er am besten kann. Holt euch regelmäßiges Feedback eurer Zielgruppe und bezieht diese mit in die Entwicklung ein. Dreht lieber ein paar Extrarunden anstatt am Ende die Wünsche des Kunden nicht befriedigt zu haben. 

Wir bedanken uns bei Daniel Schaible für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder