REISSER AG schüttet 1,2 Millionen Euro Inflationsprämie an Mitarbeitende aus
2022 war erneut ein Jahr voller Herausforderungen – Covid-19, Ukraine-Krieg, explodierende Energiepreise und steigende Lebenshaltungskosten haben die Menschen und auch die Unternehmen umgetrieben. Trotz schwieriger Zeiten erzielt der SHK-Großhändler REISSER ein gutes Jahresergebnis. Um Dankbarkeit und Wertschätzung zu zeigen, hat sich die Familie gemeinsam mit dem Vorstand entschieden, die Mitarbeitenden am Erfolg partizipieren zu lassen und einen Inflationsbonus auszuzahlen.
„Auch dieses Jahr haben wir gezeigt, dass wir uns von schwierigen Zeiten nicht unterkriegen lassen, sondern dadurch stärker werden. Wir sind stets handlungsfähig geblieben und konnten unseren Kunden weiterhin professionellen Service garantieren“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Guntram Wildermuth-Reißer. „Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern unseren engagierten Mitarbeitenden zu verdanken, die auch in diesem Jahr herausragende Leistungen erbracht haben.“
REISSER blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. „An dem Erfolg soll unsere Belegschaft partizipieren. Gerade in diesen schwierigen Zeiten mit steigenden Lebenshaltungskosten liegt es uns am Herzen, unsere Wertschätzung und große Dankbarkeit für die geleistete Arbeit zu zeigen“, betont Wildermuth-Reißer. Daher hat sich der Vorstand der REISSER AG entschieden, eine Gesamtsumme von rund 1,2 Millionen Euro in die Hand zu nehmen und einen steuerfreien Bonus von bis zu 1000 Euro pro Mitarbeitendem auszuzahlen.
Bild Die Familie Reißer: Vorstandssprecher Guntram Wildermuth-Reißer und seine Frau Evelyn Reißer, die gemeinsame Tochter Jessica Reißer und deren Großmutter Ingrid Reißer
Nach erfolgreicher Testphase weitet Lindner Hotels AG die softwaregestützte Automatisierung seines Tagungsgeschäfts auf Veranstaltungshäuser aus.
Durch den Einsatz von hivr.ai reduziert das Unternehmen manuelle Arbeitsschritte im Buchungsprozess für Tagungen und Gruppenübernachtungen um bis zu 70 Prozent.
Die Eventbranche ächzt unter den Folgen zweier Krisenjahre: Das Tagungsgeschäft kam durch Covid-19 zum Erliegen und viele Mitarbeiter wanderten in andere Branchen ab. Kaum zog die Nachfrage wieder an, explodierten die Kosten für Energie, Material sowie Personal und allerorts fehlen Fachkräfte.
Lindner will sein Tagungsgeschäft nun zurück in die Gewinnzone bringen und setzt dabei auf die Software-Lösung von hivr.ai. Als eine der ersten deutschen Hotelketten nutzt das Unternehmen die Digitallösung ab 2023 in Häusern, die auf Events fokussiert sind.
Ein Optimierungsprozess, der im Veranstaltungsbereich dringend notwendig sei, so Felix Undeutsch, Co-Founder von hivr.ai. „Die Coronakrise hat uns vor Augen geführt, was die Tagungsbranche über Jahre versäumt hat: die Nutzung digitaler Möglichkeiten. hivr.ai setzt hier an und unterstützt Hotels dabei, mit weniger Personal und Aufwand mehr Veranstaltungsgeschäft zu stemmen, anstatt sich selbst durch Kapazitätsreduktion auszubremsen.“
Dazu sammelt die Software, die ins eigene Hotelsystem integriert werden kann, eingehende Meeting-Anfragen über verschiedene Tagungsportale hinweg, berechnet Raumverfügbarkeiten sowie Umsatzpotenzial und erstellt automatisierte Angebote mit dynamischer Bepreisung. Alexandra Weber, Corporate Sales Director MICE bei der Lindner Hotels AG, sieht nach der Testphase einen enormen Mehrwert: „Durch den Einsatz von hivr.ai sparen wir wertvolle Zeit im Angebots- und Buchungsprozess. Die gewonnene Zeit investieren wir dann in eine intensivere Kundenbetreuung und das strategische Arbeiten“.
Gastgewerbe: Wirtschaftliche Schieflage durch Arbeitskräftemangel
Lindner setzt die Lösung aktuell in neun Häusern ein und wird sie sukzessive auf all seine Tagungshäuser ausweiten. „Dementgegen arbeiten viele andere Hotels immer noch manuell, übertragen Daten händisch in Hotelsysteme und ermitteln Preise nach Bauchgefühl“, so Undeutsch. „Diese Arbeitsweise ist nicht nur sehr ineffizient und birgt wirtschaftliche Risiken, sie ist mit Blick auf 125.000 fehlende Fachkräfte im deutschen Gastgewerbe auch ein nicht zu bewältigender Kraftakt.“ Tatsächlich hat jedes dritte Hotel im Zuge von Covid-19 dauerhaft Personal reduziert, während der Tagungsmarkt seit Mitte 2022 wieder Vorkrisen-Niveau erreicht.
Kleinveranstaltungen dominieren den Tagungsmarkt
Die aktuelle Struktur des Tagungsmarktes macht den Einsatz von softwaregestützten Buchungslösungen besonders effizient, denn drei von vier Tagungen haben weniger als 30 Teilnehmer und sind somit bei ähnlichem Buchungsaufwand deutlich margenschwächer als Großveranstaltungen. Diese Erfahrung macht man auch bei Lindner. „Gerade im Bereich kleiner, standardisierter Events wie Seminaren, Schulungen und Board-Meetings liegen wir bereits über dem Anfrageniveau von 2019.
Ohne Automatisierung ist ein effizienter Arbeitsablauf hier künftig nicht mehr zu gewährleisten“, so Weber und ergänzt. „Auch sehen wir im Einsatz von Arbeitsmitteln, die die Automatisierung vorantreiben, eine klare Motivation für Mitarbeiter, da einige, der sich ständig wiederholenden Standardprozesse wegfallen.“ Die Automatisierung wichtiger Prozessschritte wie Kapazitätsprüfung, Datenübertragung oder Angebotserstellung sei somit für Lindner ein weiterer Schritt, um auch künftig kompetente, motivierte Mitarbeiter im Tagungsbereich zu halten und zu finden.
Unterdessen dürfte der Siegeszug von Meetings und kleinen Tagungen in den kommenden Jahren unvermindert weitergehen, „denn mit wachsender Work-from-Home-Tätigkeit steigt auch der regelmäßige, persönliche Abstimmungsbedarf zwischen Mitarbeitern“, weiß Undeutsch. „Kein Video-Call der Welt ersetzt den persönlichen Austausch, gerade bei kreativen oder komplexen Themen wird dies immer wichtiger.“
Seit Markteinführung wird hivr.ai als „Software as a Service“ im Rahmen einer monatlichen Abonnementgebühr zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen gibt es unter https://www.hivr.ai/
Lacework: Niels Provos übernimmt die Leitung der Sicherheitsabteilung
Ehemaliger Head of Security bei Stripe und Distinguished Security Engineer bei Google wechselt zum führenden Anbieter von Cloud-Sicherheitslösungen
Lacework®, das datengesteuerte Cloud-Sicherheitsunternehmen, ernennt Niels Provos zum Leiter der Sicherheitsabteilung. Provos verfügt über fast zwei Jahrzehnte Branchenerfahrung beim Aufbau gesunder technischer Teams, die Sicherheitsinfrastrukturen und -systeme zur Lösung von Cloud-Sicherheitsproblemen in großem Maßstab entwickeln. Er legt besonderen Wert darauf, Sicherheit als ein technisches Problem zu betrachten.
Nach seiner Promotion in Informatik an der University of Michigan war Provos mehr als 15 Jahre lang an der Entwicklung der Sicherheits- und Datenschutztechnik von Google beteiligt und half beispielsweise bei der Einführung von Safe Browsing, das über 4 Milliarden Geräte im Internet absichert. 2018 wechselte er als Head of Security zu Stripe. Hier brachte er das Unternehmen auf den Weg zu einer erstklassigen Sicherheitslösung, um das Vertrauen der Kunden zu stärken und für den Börsengang vorzubereiten. Um noch mehr Menschen für die Arbeit im Sicherheitsbereich zu begeistern, produziert er auch EDM-Tracks zum Thema Cybersicherheit unter seinem Künstlernamen Activ8te.
„Ich habe beim Aufbau von zwei erstklassigen Sicherheitsorganisationen mitgeholfen und in dieser Zeit miterlebt, wie die Angreifer immer ausgeklügelter vorgingen und die Angriffe immer häufiger und umfangreicher wurden. Ich bin fest davon überzeugt, dass jedes Unternehmen in der Lage sein muss, die Daten seiner Kunden vor Bedrohungen von außen oder innen zu schützen. Deshalb besteht meine nächste Herausforderung darin, Teil eines Teams zu sein, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kunden dabei zu helfen, in einer immer feindlicheren Umgebung sicher zu sein“, so Provos. „Lacework befindet sich in einer ausgezeichneten Position, da wir uns auf die wichtigen Kundenergebnisse konzentrieren, um die Sicherheit wie kein anderes Unternehmen zuvor zu skalieren.“
„Niels Provos ist einer der stärksten sicherheitsorientierten Köpfe der Welt mit einer langen Erfolgsbilanz beim Aufbau von Weltklasse-Sicherheitsorganisationen. Er kennt die Herausforderungen, mit denen Sicherheitsexperten in den heutigen Cloud-Umgebungen konfrontiert sind, genau und weiß, wie man sie lösen kann“, sagte Jay Parikh, CEO von Lacework. „Niels wird uns dabei helfen, weiterhin neue Innovationen in der Polygraph Data Platform zu entwickeln und die exzellente Sicherheitsarchitektur, die er bei Stripe und Google aufgebaut hat, Kunden aller Größen und Branchen zugänglich zu machen.“
Niels Provos ist ein weiterer Branchenexperte, der in den letzten Monaten zu Lacework gestoßen ist, ebenso wie CMO Meagen Eisenberg, CFO Andrew Casey, VP of Americas Channels Faraz Siraj und VP of Global Technical Services Chris Gilbert. Im vergangenen Jahr wurde Lacework in die Disruptor 50-Liste von CNBC und in die Forbes Cloud 100-Liste aufgenommen und belegte den sechsten Platz in der Forbes-Liste America’s Best Startup Employers 2022. Außerdem wurde Lacework kürzlich von Frost & Sullivan in der jüngsten Studie Global CNAPP Radar Report des Analystenunternehmens als führend in Sachen Innovation und Wachstum ausgezeichnet
Ab Februar 2023 gibt es den „Bühnen-Transporter“ und den „HörSpiel-Transporter“ online und im Handel
Wissen, Geschichten und Musik hören kleine Tonies-Fans jetzt auch unterwegs: Die neuen Taschen in zwei verschiedenen Größen und drei unterschiedlichen Designs in Original-Tonies-Optik bieten Platz für zahlreiche Lieblings-Hörfiguren, Accessoires und teils auch für die Toniebox. Ab Februar 2023 gibt es den „Bühnen-Transporter“ und den „HörSpiel-Transporter“ online und im Handel.
Wer seine Lieblings-Tonies gerne immer dabei hat, dem reicht die kleine der beiden Taschen: der „Bühnen-Transporter“. Mit zwei aufklappbaren Flügeln ist diese Version vor allem zum grenzenlosen Spielen gedacht, denn: einmal geöffnet, verwandelt sich die Tasche in eine Art Bühne, mit liebevoll gestalteten Kulissen für die Tonies, die in 14 elastischen Laschen darauf befestigt werden können. Hinter jeder kleinen Tasche befindet sich ein geheimes Bild, kleine Details, die die Fantasie beflügeln. Ob Feenland, Märchenwald oder Weltall – der Transporter wird im Handumdrehen überall zu einer Bühne, auf der die Tonies die Stars sind – natürlich unter Regie der Kinder.
Wer jedoch gern alles dabei hat, für den eignet sich der „HörSpiel-Transporter“, eine größere Tasche mit Umhängegurt, die Platz für die Toniebox, 6 Tonies, Kopfhörer und die Ladestation bietet. Eine große Öffnung an der Oberseite erlaubt ein einfaches Verstauen und Herausnehmen aller Utensilien und sogar das Aufsetzen eines Tonies auf die Toniebox ohne sie aus der Tasche nehmen zu müssen. Die kleine Klappe an der Vorderseite ermöglicht ebenfalls das optimale Hören von Musik und Geschichten.
Sowohl den „Bühnen-Transporter“ als auch den „HörSpiel-Transporter“ gibt es in den drei neuen Designs: Hinter dem Regenbogen (lila), Unter dem Zaubermond (türkisgrün) und Durch die Galaxie (dunkelblau). Alle Taschen sind aus recyceltem PET und zu 100 Prozent aus widerstandsfähigem Polyester.
Die „Bühnen-Transporter“ kosten 29,99 Euro und die „HörSpiel-Transporter“ 34,99 Euro.
Das größte Co-Living-Unternehmen in Europa und Asien sowie das größte Unternehmen in Nordamerika schließen sich zusammen, um die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten zu revolutionieren.
Habyt, der größte Co-Living-Anbieterin Europa und Asien, und Common, der größte Co-Living-Anbieter in Nordamerika, geben heute ihren Zusammenschluss zum weltweit führenden Co-Living-Unternehmen bekannt. Mit Standorten in über 40 Städten und 14 Ländern auf drei Kontinenten wird das fusionierte Unternehmen mehr als 30.000 Wohneinheiten betreiben, die von Co-Living über Studios bis hin zu traditionellen Mietwohnungen reichen.
„Diese gemeinsame Präsenz ist sowohl für die Bewohner als auch für die Immobilienpartner sinnvoll und schafft den ersten wirklich globalen Co-Living-Betreiber. Und es gibt niemanden, der dies außerhalb der USA besser kann mit den gleichen Werten und digitalen Fähigkeiten als Habyt“, sagte Brad Hargreaves, Gründer und Chairman von Common. „Durch den Zusammenschluss schaffen wir ein internationales Co-Living-Netzwerk, das von immer mehr Mietern nachgefragt wird.“
„Der Zusammenschluss ist für beide Unternehmen sinnvoll. Habyt hatte keine Präsenz in Nordamerika und Common keine in Europa“, sagte Luca Buvone, Gründer und CEO von Habyt. „Unsere neuen kombinierten Ressourcen bieten eine digitale, einfache Lösung für den Zugang zu Mietobjekten auf der ganzen Welt. Das ist etwas, das in der Vergangenheit durch endlosen Papierkram oder Bürokratie behindert wurde.“
Sowohl Common als auch Habyt haben ihr Geschäft 2022 verdreifacht, und beide Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihr Geschäft bis 2023 verdoppeln wird. Mit dem Zusammenschluss soll das kombinierte Unternehmen im Jahr 2023 profitabel werden. Common ist eine Marke für Wohnimmobilien, die durch Innovationen in den Bereichen Technologie, Design und Betrieb eine bessere Art der Verwaltung von Mehrfamilienhäusern ermöglicht. Das Unternehmen hat mehr als 110 Millionen US-Dollar an Risikokapitalinvestitionen aufgenommen.
Die fusionierte Habyt Group, die weiterhin von Luca Bovone, dem CEO von Habyt, geleitet wird, wird von führenden Investoren aus der ganzen Welt unterstützt, darunter P101, Vorwerk Ventures, Sequoia und Mitsubishi.
„Die Art und Weise, wie Menschen reisen, arbeiten und nicht zuletzt wohnen, hat sich über die letzten Jahre massiv verändert”, sagt Dirk Meurer, Managing Partner von Vorwerk Ventures. „Wir sind überzeugt davon, dass die Habyt Group dazu beiträgt, das globale Gemeinschaftsgefühl zu stärken – und gleichzeitig flexible Wohnangebote zu schaffen. Der Zusammenschluss wird dazu beitragen, das Prinzip Co-Living noch bekannter und präsenter zu machen.”
Das LegalTech-Portal helpcheck erweitert das Führungsteam und gewinnt mit Dr. Frank Breitschwerdt einen erfahrenen Strategen für das weitere Wachstum, dies teilte das Düsseldorfer Unternehmen heute mit. Das Portal ist spezialisiert darauf, Rechtsansprüche für Verbraucher auf Erfolgsbasis durchzusetzen. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einem der größten LegalTech-Anbieter in Deutschland gewachsen und hat Verfahren angestoßen, in denen vor Gericht derzeit Ansprüche in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro verhandelt werden.
Dr. Frank Breitschwerdt soll das LegalTech-Portal helpcheck mit seiner umfangreichen Expertise in der Tech-Industrie und seiner jahrelangen Erfahrung als leitender CHECK24-Manager auf ein neues Erfolgslevel heben. In seinen acht Jahren bei CHECK24 zeichnete Breitschwerdt u.a. verantwortlich für den Aufbau des erfolgreichen Verbraucherportals, sowie mehrerer Versicherungsvergleiche. Zuvor arbeitete Breitschwerdt für Bain & Company neun Jahre in Beratungsprojekten in München, Sydney und Sao Paulo.
Auf die Frage, warum er jetzt bei den LegalTech Vordenkern von helpcheck einsteigt, antwortet Frank Breitschwerdt: „Der Rechtsmarkt ist ein Bereich, in dem man durch Digitalisierung und Automatisierung extrem viel bewirken kann. Helpcheck ist als Marktführer beim Widerruf von Lebensversicherungen bestens positioniert, die Plattform auszubauen um Verbrauchern bei vielen weiteren Rechtsgebieten zu ihrem Recht zu verhelfen.“
Helpcheck CEO Peer Schulz freut sich auf den hochkarätigen Neuzugang und blickt optimistisch nach vorn: „Mit Frank Breitschwerdt als Geschäftsführer werden wir unserem Wachstum Rechnung tragen und unsere bundesweiten Geschäftsaktivitäten strategisch weiter ausbauen. Als LegalTech Unternehmen wollen wir auch künftig Maßstäbe in der digitalen Rechtsberatung und Abwicklung setzen“.
Helpcheck ist eines der größten LegalTech-Startups in Deutschland. Auf Grundlage einer behördlichen Erlaubnis als eingetragener Rechtsdienstleister setzt das Unternehmen Forderungen im Verbraucherrecht durch. Zur Prüfung und Geltendmachung von Ansprüchen kommen IT-basierte Prozesse zum Einsatz. Versicherte, die eine Lebensversicherung zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen haben, können auf Basis zahlreicher BGH-Urteile ihren Vertrag widerrufen und so ihre eingezahlten Beiträge zzgl. einer Nutzungsentschädigung zurückfordern. Gestartet zum Thema Widerruf von Versicherungsverträgen, unterstützt helpcheck Verbrauchern mittlerweile auch bei weiteren Finanzthemen wie Kreditverträgen, Abfindung nach Kündigung, sowie der Rückforderung von Verlusten bei Online-Glücksspielen.
LegalTech helpcheck erweitert Führungsteam um CHECK24-Geschäftsführer Dr. Frank Breitschwerdt
Mit einem Umfang von insgesamt mehr als 12 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus ab Jahresbeginn 2023 für 15 Monate fünf Verbundforschungsprojekte, die sich im Rahmen des zweiten Förderaufrufs des „Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg“ in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft erfolgreich beworben haben.
In den Vorhaben arbeiten Forscherinnen und Forscher aus insgesamt sechs Fraunhofer-Instituten gemeinsam mit 17 weiteren Universitäts-, Hochschul- und außeruniversitären Instituten des Landes sowie 56 assoziierten Unternehmenspartnern aus Baden-Württemberg und Deutschland zusammen, um unter Nutzung von Quantencomputing-Ressourcen des Kompetenzzentrums die Forschung und Entwicklungsarbeiten in verschiedenen Themenstellungen voran zu treiben.
„Die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sind ein zentraler Baustein, um das hervorragende Ökosystem zu Quantentechnologien in Baden-Württemberg aus Hochschulen, Forschungsinstituten, Unternehmen, insbesondere Start-ups, weiter zu stärken und damit die internationale Sichtbarkeit des Landes als eine der führenden Regionen für quantentechnologische Innovationen zu erhöhen. Mit den Verbundprojekten werden die Innovationspotenziale des Quantencomputings für einen breiten Bereich von wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Anwendungen im Land erforscht.
Ich freue mich, dass über die ausgewählten Verbundprojekte viele exzellente Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft in die Arbeit des Kompetenzzentrums eingebunden werden und gemeinsam aktiv das baden-württembergische Innovationsnetzwerk in den Quantentechnologien und damit die Zukunft des Landes mitgestalten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.
Bei den von der Fraunhofer-Gesellschaft koordinierten Vorhaben handelt es sich um vorwettbewerbliche und kooperative Forschungsarbeiten, die das Ziel haben, Erkenntnisse der Forschung aus dem Gebiet der Quantentechnologien im Hinblick auf eine praktische Anwendung weiterzuentwickeln und für die Wirtschaft nutzbar zu machen. Dabei steht die anwendungsorientierte Erforschung und Entwicklung von Algorithmen und Architekturen von Quantencomputern im Zentrum.
Herzstück für die Berechnungen von Quantenalgorithmen ist der IBM Quantencomputer in Ehningen, der für eine exklusive Nutzung durch das Kompetenzzentrum zur Verfügung steht. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg ist in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart mit der administrativen Koordination des Kompetenzzentrums in Baden-Württemberg betraut.
Entlang von drei Themensäulen werden in den fünf Verbundforschungsprojekten sowohl innovative Lösungsansätze für Hard- und Software für das Quantencomputing als auch eine große Bandbreite von Anwendungen untersucht. Dabei bauen die Verbundprojekte auf den Ergebnissen der ersten Förderphase auf, die 2022 endete.
Die Forschungsschwerpunkte gehen von der Weiterentwicklung von neuen Simulationsansätzen für Materialien in künftigen Energiespeichern, der Realisierung neuartiger Qubits und Quantenregister, über die Optimierung von Anlageportfolios im Finanzwesen sowie die Steuerung hocheffizienter Betriebsprozesse in der industriellen Produktion bis hin zur Verbesserung von Stabilitätsparametern in kritischen Infrastrukturen der Energieversorgung.
Abonnieren statt kaufen: So lautet das Konzept des Berliner Start-ups Dance. Um die Fahrräder im Falle eines Diebstahls zu schützen, kooperiert das junge Unternehmen ab sofort mit der IoT Venture GmbH und greift künftig auf deren Expertise im Bereich „Connected Bike“ zurück. Ein Ausbau der Partnerschaft ist bereits in Planung.
Seit 2021 bietet die Dance GmbH Fahrrad-Abos in Deutschland und mittlerweile ebenso in den Nachbarländern Österreich und Frankreich an. Die Anmietung des in Deutschland entwickelten „Dance One“-E-Bikes beinhaltet einen Rund-Um-Service, der unter anderem Reparaturen sowie die Bereitstellung eines neuen Bikes im Diebstahlfall enthält. Primäres Ziel des Unternehmens ist es, mit ihrem Abo-Service zu einer nachhaltigeren Umwelt beizutragen und Städte lebenswerter zu gestalten.
Mit seiner Handelsmarke IT‘S MY BIKE hat sich die IoT Venture GmbH unter anderem auf den digitalen Diebstahlschutz von E-Bikes spezialisiert. Die smarte Technologie von IT‘S MY BIKE ermöglicht im Diebstahlfall die Ortung und Wiederbeschaffung von E-Bikes. Dank der neuen Kooperation zwischen Dance und IoT Venture werden Anfang dieses Jahres erstmalig einige Tausend Dance E-Bikes mit GPS-Trackern von IT‘S MY BIKE ausgestattet.
„Wir bei Dance wollen eine globale Bewegung für sicherere, menschenfreundlichere Städte schaffen, indem wir flexible, komfortable und umweltfreundliche Mobilitätslösungen anbieten. Wir prüfen fortlaufend potenzielle Partnerschaften mit innovativen Playern im Mobilitätssektor, um unseren Mitgliedern ein State-of-the-Art-Mobility-Erlebnis bieten zu können. IoT Venture GmbH sind Pioniere im Bereich Connected Bike und dank unserer Zusammenarbeit können wir die Sicherheit und Konnektivität unserer Dance Bikes deutlich ausbauen“, so Christian Springub, Co-Founder und Chief Product Officer von Dance.
Das perfekte Bike für jeden
Dance befindet sich zudem bereits in der Pilotierungsphase für ein weiteres Pedelec-Modell. Dazu ist ein Ausbau der Zusammenarbeit mit IoT Venture geplant, mit Fokus auf Data Signatures. „Mit unserer smarten Technologie bieten wir Einblicke in Daten, die Dance bei ihrem Ziel unterstützen, lebenswertere Städte zu schaffen. Wir sind von der Energie des gesamten Teams von Dance begeistert und freuen uns darauf, gemeinsam loszulegen“, so Mario Schmitz, Head of Business Development bei der IoT Venture GmbH.
IoT Venture kooperiert mit E-Mobility Unternehmen Dance
Beratungsunternehmen von Axel Springer setzt trotz aktueller Krisenstimmung in der Wirtschaft auf Web3 und Metaverse
Die Axel Springer hy GmbH hat eine eigene Web3 und Metaverse Business Unit gelauncht. Die beiden Co-CEOs Christoph Keese und Sebastian Herzog sind überzeugt, dass die Art und Weise, wie Wirtschaft in fünf bis zehn Jahren betrieben wird, vor einem großen Umbruch steht. Trotz der Insolvenzen von BlockFi und FTX, Kursstürzen von Bitcoin und Co, ist der Hype um NFTs, Metaverse, Blockchain, Web3, DAO und smart contracts in den Chefetagen der Großkonzerne angekommen.
Frontrunner wie Starbucks bauen ihr Loyalty-System auf der Blockchain, Nike wurde mit der Akquisition von RTFKT zur NFT-Superpower, Walmart nutzt Blockchain, um ihre Lieferkette zu verwalten, die BMW Group experimentiert mit dem “Vehicle Digital Passport” und stellte jüngst die immersive Zukunft des Automobils mit “DEE” auf der Technikmesse CES in Las Vegas vor.
Gleichzeitig haben viele etablierte Unternehmen mit Ukraine-Krieg, Inflation und Rezession gerade ganz andere Sorgen. Die hy Business Unit “Web3 and Metaverse” unterstützt diese Unternehmen beim Navigieren durch den Web3-Dschungel. Die Formate reichen von Executive-Workshops, über High Potential Netzwerken bis hin zu Strategie- und Umsetzungsprojekten. Zudem hilft hy reifen Web3-Unternehmen, Partnerschaften mit traditionellen Firmen einzugehen, um so die eigenen Lösungen zu skalieren.
Axel Springer hy ist eine Strategieberatung mit über 60 Mitarbeitenden, die für ambitioniertes Wachstum und wirksame Veränderungen in den Bereichen Strategie, Innovation und Digitale Transformation steht. In den vergangenen sechs Jahren hat hy mehr als 150 Unternehmen dabei unterstützt, Wachstumsfelder zu finden und neue Wachstumsmodelle erfolgreich zu etablieren. Das Unternehmen gehört zu rund 55 Prozent der Axel Springer SE, zu knapp 40 Prozent dem hy-Team und zu fünf Prozent der Berlin42 GmbH.
Sebastian Herzog, hy Co-CEO: „Wir glauben daran, dass die Art und Weise, wie Wirtschaft betrieben wird, vor einem großen Umbruch in den nächsten Jahren steht. Die derzeitigen Plattform Geschäftsmodelle werden in Zukunft durch eine Token-Ökonomie ersetzt. Immersive Erfahrungen im Metaverse verändern die Art und Weise, wie wir kommunizieren, einkaufen und arbeiten, und bringen so die reale und die virtuelle Welt immer näher zusammen. Was ist Hype und was ist Substanz – zwischen Schlagzeilen und Buzzwords ist es wichtig, den Überblick zu behalten, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.”
Christoph Keese, hy Co-CEO: „Axel Springer war schon immer ein Treiber für Innovation und Wegbereiter neuer Technologien und Geschäftsmodelle. Die disruptiven Web3 Technologien werden die Wirtschaft grundlegend verändern. Es ist daher essentiell, dass Deutschland und Europa nicht erneut anderen das Feld überlassen, sondern Vorreiter sind. Mit unserer neu geschaffenen Business Unit können wir einen Teil dazu beitragen.”
Quelle Bild und Text: hy – the Axel Springer Consulting Group
Singapur hat sich zu einem erstklassigen Standort für Startups entwickelt, die für ihre Innovationen KI nutzen – als Einstiegsmarkt, aber auch als Sprungbrett für die Expansion in den gesamten indopazifischen Raum. German Accelerator verrät, was den Stadtstaat für Gründer so attraktiv macht.
Singapur – strategisch günstig zwischen Süd- und Ostasien gelegen – ist ein pulsierender Knotenpunkt für Handel, Technologie und Innovationen. Der Stadtstaat bietet ein sehr wirtschaftsfreundliches Umfeld, gilt als wettbewerbsfähigste Volkswirtschaft der Welt und steht im Bloomberg Innovationsindex 2021 weltweit an zweiter Stelle. Nahezu alle Behördengänge können online erledigt werden, und selbst die Gründung eines Unternehmens dauert auf diesem Weg nur wenige Minuten.
Englisch ist darüber hinaus eine der offiziellen Landessprachen. Damit ist Singapur eines der attraktivsten Ziele für Startups, die eine internationale Expansion planen. Für KI-Startups (KI – Künstliche Intelligenz) ist der Stadtstaat jedoch besonders attraktiv: Singapur hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 ein führendes Powerhouse für künstliche Intelligenz zu werden – und ist bereits auf dem besten Weg dorthin.
Claus Karthe, CEO German Entrepreneurship Asia und Managing Partner German Accelerator Asia, nennt die fünf wichtigsten Gründe, die für einen Markteintritt in Singapur sprechen:
1. Fülle an KI-Investitionen und -Risikokapital Singapur gilt schon seit Jahren als Top-Adresse für Investitionen in KI und Robotik – und hat inzwischen andere Innovationszentren wie Dubai, Peking oder Shanghai überholt. Bereits 2017 kürte Juniper Research den Stadtstaat zur weltweit führenden Smart City, was die Nutzung des Internets der Dinge (IoT) und anderer Automatisierungstechnologien angeht. Zudem ist Singapur eines der aktivsten Investitionszentren in Asien. Die Investorengemeinschaft bietet KI-Startups, die sich im Inselstaat ansiedeln oder dorthin expandieren wollen, große finanzielle Unterstützung.
So hat sich die Bereitstellung von Risikokapital in den letzten zwei Jahren verdoppelt. Trotz Corona-Pandemie und Lieferkettenkrise, die die globalen Märkte erschüttern, konnte der Tech-Sektor Singapurs allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 fast 8,2 Milliarden US-Dollar einsammeln – mehr als doppelt so viel wie im Gesamtjahr 2020. Laut Alex Ng, Managing Director von Spaze Ventures, ist KI ein Schwerpunkt dieser Investitionen.
2. Solide staatliche Unterstützung Zusätzlich zu den Investitionen des Privatsektors erhalten KI-Startups auch großzügige Unterstützung von der Regierung Singapurs. Zum Beispiel im Rahmen der nationalen KI-Strategie, deren Ziel es ist, bis 2030 weltweit führend im Bereich der künstlichen Intelligenz zu sein. Die Strategie umfasst eine Reihe von Initiativen zur Förderung eines lebendigen und nachhaltigen KI-Ökosystems – wie etwa das National AI Office oder ein behördenübergreifendes Regierungsprogramm namens AI Singapore. Darüber hinaus bietet die Monetary Authority of Singapore Zuschüsse und Ko-Finanzierungsprogramme an, um Unternehmen zu ermutigen, KI-Lösungen zur Verbesserung ihrer Geschäftsabläufe einzuführen.
Die Regierung selbst geht mit gutem Beispiel voran: Wo immer möglich, fungieren Regierungsbehörden als „early adopter“ und nutzen KI-Lösungen frühzeitig. Last but not least, hat Singapur im Rahmen seines Plans für Forschung, Innovation und Unternehmen 2020 (RIE2020) mehr als 364 Millionen US-Dollar zur Finanzierung von KI-Aktivitäten bereitgestellt.
3. Großer KI-Talentpool Jedes KI-Unternehmen weiß, dass die Suche nach qualifizierten Fachkräften oft den größten Engpass darstellt. Schließlich ist KI einer der am schnellsten wachsenden Sektoren weltweit und es herrscht ein großer Wettbewerb um die besten Mitarbeiter. Glücklicherweise verfügt die Gartenstadt, wie Singapur wegen der zahlreichen Parks auch genannt wird, über einen wachsenden Pool an Fachleuten, die KI-Startups für ihr Wachstum und ihre internationale Expansion benötigen – nicht zuletzt dank eines erstklassigen Bildungssystems und eines Technologiesektors mit vielen öffentlich-privaten Partnerschaften.
Einem Bericht von Accenture zufolge hat KI das Potenzial, in Singapur bis 2035 in elf Branchen eine Bruttowertschöpfung von bis zu 215 Milliarden US-Dollar zu generieren. Als Reaktion darauf hat die Regierung mehrere Schulungs- und Kapazitätsaufbauprogramme ins Leben gerufen, um den Pool an KI-Experten weiter zu vergrößern.
4. Florierendes Ökosystem Ein weiterer Faktor, der Singapur zu einem erstklassigen Standort für KI-Startups macht, ist die Anzahl und Vielfalt der öffentlich-privaten Partnerschaften, die an Lösungen für künstliche Intelligenz arbeiten. So soll AI Singapore, das nationale KI-Vorzeigeprogramm, einheimische Talente fördern, das KI-Ökosystem weiterentwickeln und den Stadtstaat weltweit als Player für KI etablieren.
Dazu bringt AI Singapore Forschungseinrichtungen mit Startups und Unternehmen zusammen, die KI-Lösungen entwickeln, und bietet Unternehmen jeglicher Größenordnung Ko-Finanzierungsmöglichkeiten. Über die National Research Foundation fördert die singapurische Regierung weitere öffentlich-private KI-Partnerschaften zwischen Industrie, Wissenschaft und Behörden. Und sie plant, ihre Datenspeicherkapazität um 25 Prozent zu erhöhen, damit öffentliche und private KI-Anwendungen auf den riesigen Bestand an offenen Daten zurückgreifen können, um damit ihre Algorithmen zu trainieren.
Um das Vertrauen der Öffentlichkeit in KI-Produkte zu stärken, hat Singapur auch eine Reihe von KI-Governance-Vorschriften entwickelt, die die Sicherheit der Nutzer, den Datenschutz und einen fairen Wettbewerb gewährleisten sollen. Singapur war das erste asiatische Land, das gemeinsam mit dem Zentrum für die vierte industrielle Revolution des Weltwirtschaftsforums das „Model AI Framework“ einführte. Damit ist der Inselstaat führend beim Aufbau und der Definition von KI-Governance.
5. Sprungbrett in die Region Singapur ist ein wichtiges Tor zum indopazifischen Raum – aufgrund seiner Lage an der Straße von Malakka und wegen seiner engen wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen mit dem Rest Asiens. So unterhält die Republik Singapur freundschaftliche diplomatische Beziehungen zu allen wichtigen Ländern Asiens, einschließlich China, Japan, Südkorea und Indien. Nicht zufällig haben 46 Prozent der multinationalen Konzerne ihren Hauptsitz für die Region Asien in der Gartenstadt.
Zudem kann der Stadtstaat mit einem einfachen Zugang zu den wichtigsten Wachstumsmärkten in Südostasien aufwarten, wie Thailand, Vietnam, den Philippinen, Malaysia und Indonesien. Für Startups jeglicher Couleur – und so auch für deutsche KI-Startups –, die im Osten nach Expansionsmöglichkeiten suchen, bietet sich Singapur daher als Sprungbrett in die gesamte Region an.
Ein Einstieg in die südostasiatischen Märkte über Singapur hat einen weiteren Vorteil: Gründer können ihre Expansionsstrategie auf kleinere Marktsegmente ausrichten, in denen meist nicht derselbe Wettbewerbsdruck herrscht wie in großen Märkten der EU oder in den USA. Gleichzeitig ist Singapur in Bezug auf Talente und regulatorische Stabilität mit diesen Regionen vergleichbar.
Fazit Deutsche KI-Startups, die eine Expansion in den asiatischen Raum in Erwägung ziehen, finden in Singapur nahezu ideale Rahmenbedingungen vor. Zum Beispiel ein Business-freundliches und sicheres Umfeld, viele Unterstützungsangebote oder einen großen Pool an KI-Talenten und -Experten. Hinzu kommt die strategisch günstige Lage: „Singapur mag als Markt zwar nicht groß sein, ist aber ein idealer Ausgangspunkt für die Expansion in weitere Märkte“, unterstreicht Claus Karthe.
„Über die Drehscheibe Singapur erreichen Startups 650 Millionen Verbraucher in ganz Südostasien. Und zwar junge Konsumenten, die digital versiert und für neue Technologien offen sind.“ Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit Startups im asiatischen Raum rät Karthe: „Gründerinnen und Gründer, die in Asien noch nie Geschäfte getätigt haben, sollten mit Singapur starten – sozusagen als einer Art `Asia Light´.“
Grafik: 10 Gründe, warum Singapur ein erstklassiges Ziel für KI-Startups ist