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Nachfrage nach ETF- und Aktien-Sparplänen so hoch wie nie

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Nachfrage nach ETF– und Aktien-Sparplänen so hoch wie nie – Scalable Capital knackt die Marke von 1 Million Sparplänen

Scalable Capital, eine führende Investmentplattform in Europa, hat die Marke von einer Million Sparpläne überschritten. Der Meilenstein belegt, wie beliebt das gebührenfreie Sparplanangebot von Scalable Capital ist, mit dem sich Sparerinnen und Sparer schon mit kleinsten Beträgen ab 1 Euro ein Fundament für ihre Altersvorsorge aufbauen können. Die Anzahl von einer Million Sparplänen zeigt auch, dass sich das langfristige Sparen am Kapitalmarkt immer mehr in der Mitte der Gesellschaft etabliert.1 

„Gerade im Hinblick auf die Altersvorsorge und den oftmals langen Anlagehorizont ist es sinnvoll, einen Teil seines Vermögens in ETFs und Aktien zu investieren. Selbst die Bundesregierung möchte Wertpapiere mit der Aktienrente bald in das Rentensystem integrieren. Private Altersvorsorge und Geldanlage werden jedoch weiterhin essentiell sein, um die eigene Rentenlücke zu schließen”, sagt Erik Podzuweit, Gründer und Co-CEO von Scalable Capital. 

Auch in Phasen hoher Unsicherheit in der Welt und Schwankungen an den Märkten schließen Menschen in ganz Europa neue Sparpläne ab und zeigen eine feste Entschlossenheit beim langfristigen Sparen am Kapitalmarkt. „Vor dem Hintergrund hoher Inflation und der größer werdenden Rentenlücke sind einfache, günstige und für jede und jeden zugängliche Angebote für die Geldanlage unerlässlich. Der ETF-Sparplan ist das Sparbuch von heute“, sagt Podzuweit.

Gebührenfreie Sparpläne mit Kleinstbeträgen machen die Geldanlage attraktiv

Scalable Capital hat seine Angebote seit dem Marktstart kontinuierlich erweitert und so jeder und jedem eine professionelle Geldanlage zugänglich gemacht. Kundinnen und Kunden des Brokers können schon ab 1 Euro Sparrate alle in Deutschland verfügbaren ETFs sowie Aktien und aktive Fonds besparen – und das ganz ohne Ordergebühren. Mit der digitalen Vermögensverwaltung “Scalable Wealth” lässt sich ein individuelles ETF-Portfolio ohne Einmalzahlung schon ab einer Sparrate von nur 20 Euro einrichten und automatisch verwalten. Diese besonders niedrigen Einstiegsbarrieren machen die Geldanlage für jeden Menschen attraktiv – unabhängig von Alter, Lebenssituation oder Einkommen. 

Wie eine jüngste Analyse des Kundenverhaltens gezeigt hat, wird das Sparplanangebot rege genutzt: Jede zweite Kundin beziehungsweise jeder zweite Kunde spart regelmäßig. Anlegende im Broker haben dabei durchschnittlich etwa drei Sparpläne und sparen im Mittel 470 Euro pro Monat. Dabei setzen sie zu gut 90 Prozent auf ETFs und Fonds und zu etwa 10 Prozent auf Einzeltitel. Die größte Gruppe der Anlegenden ist mit rund 43 Prozent zwischen 26 und 35 Jahre alt, gefolgt von der Altersgruppe der 36- bis 45-Jährigen. Am beliebtesten unter den Sparenden sind ETFs, die einen breiten Index abbilden wie der MSCI World.

Das Investieren mit Sparplänen ist bei Scalable Capital nicht nur einfach und kostengünstig, sondern auch besonders flexibel.

Auf der Plattform steht Kundinnen und Kunden ein Produktuniversum von über 7.500 Aktien aus allen großen Indizes der Welt sowie mehr als 2.400 ETFs von über 30 verfügbaren Anbietern und eine große Auswahl von aktiven Fonds ohne Ausgabeaufschlag zum Handeln und Besparen zur Verfügung. Anlegerinnen und Anleger können dabei zwischen fünf Ausführungsintervallen wählen – von monatlich bis jährlich. Die Einzahlung kann gebührenfrei vom Girokonto per Lastschrift erfolgen.

Dank der Auswahl zwischen neun Ausführungstagen im Monat können Nutzerinnen und Nutzer die Abbuchung am Gehaltseingang orientieren. Sie bleiben dabei flexibel und können den Sparplan jederzeit pausieren und beliebig oft anpassen – ohne zusätzliche Gebühren. Zudem besteht die Option, eine automatisch steigende Sparrate einzustellen, um sich etwa der Inflation anzupassen.

 1Vgl. extraETF Research von 10/22 unter 15 traditionellen Brokern und Banken in Deutschland meldete rund 3,6 Million ETF-Sparpläne. https://de.extraetf.com/wissen/etf-markt-fuer-privatanleger

Quelle Bild und Text: Scalable Capital GmbH |

Gute Vorsätze – warum man sie sich Woche für Woche nehmen sollte

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Gute Vorsätze – die meisten sie sich zum Beginn eines neuen Jahres vor, nur, um sie dann nach wenigen Tagen schon wieder zu vernachlässigen. Ist es nicht endlich an der Zeit, die Sache etwas anders anzugehen? Warum braucht es immer ein bestimmtes Datum, um sich endlich die positiven Veränderungen im privaten und im beruflichen Leben vorzunehmen?

Jede Woche Vorsätze zu fassen, ist eine systematische Art, seine Zeit zu planen. Es gibt Ihnen ein Gefühl für Zeit und Raum, sodass Sie antizipieren können, was in den kommenden Tagen zu tun ist. So haben Sie mehr Freizeit und können alle Aufgaben erfolgreich bewältigen.

Gute Vorsätze sind überaus hilfreich, um den Überblick über das Privatleben zu behalten und zeigen an, wie viel Zeit einem für die Dinge, die einem wirklich etwas bedeuten, übrigbleibt. 

Es braucht immer ein System – unabhängig vom angestrebten Erfolg

Um im Leben zu den Top-Performern zu gehören, bedarf es eines durchdachten Systems. Ohne ein System ist es unmöglich zu wissen, was man will, wohin man will und wie man dorthin kommt. Entscheidend ist auch, dass das System im Laufe der Zeit ständig verbessert und überarbeitet wird.

Der erste Schritt zur Entwicklung eines Lebenssystems ist Selbstkritik. Es ist wichtig, dass wir uns unserer Fehler und Schwächen bewusst sind, damit wir daran arbeiten und sie verbessern können. Wenn Sie Ihre eigenen Fehler kennen, können Sie Ziele für sich selbst formulieren, die Ihnen dabei helfen, Ihre Handlungen zum Erreichen Ihrer Ziele zu lenken. Ziele sollten spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und terminiert, nach dem Smart-Prinzip. Es ist zudem wichtig, einen Fokus zu finden, um diese Ziele zu erreichen. Das bedeutet zu wissen, was jetzt getan werden muss und was bis später, beispielsweise nächste Woche, warten kann.

Ein Unternehmen mit guten Vorsätzen in die Erfolgsspur führen

Es ist wichtig, einen guten Plan und Ziele zu haben, wenn man ein Unternehmen führt. Dies wird Ihnen helfen zu wissen, was Sie tun und warum, was Ihre Ziele sind und wie Sie arbeiten sollten.

Es ist wichtig, auf die kleinen Dinge zu achten. Diese mögen unbedeutend erscheinen, können aber auf lange Sicht einen großen Unterschied machen. Wenn Sie etwa Ihr Unternehmen modernisieren möchten, lohnt es sich vielleicht, über die kleinen Dinge nachzudenken, die Ihr Arbeitsumfeld verbessern könnten, wie eine bessere Beleuchtung oder bequemere Stühle für das Büro. Weiterhin ist es wichtig, sich selbst gut abzusichern, denn niemand hat Lust auf böse Überraschungen. Sind Sie im Internet tätig, so kann Ihnen eine praktische Software dabei helfen, dass die Werbung, die Sie für teures Geld schalten, nicht von Bots oder dergleichen angeklickt wird und damit keinerlei Aktionen generiert.

Es ist zusätzlich wichtig, die Sichtweise des Kunden zu kennen, damit Sie wissen, welche Art von Inhalten er von Ihnen möchte und wie er ihn geliefert bekommen möchte. Sie sollten über Ihre Vorlieben nachdenken, bevor Sie ein Projekt starten, damit Sie keine Zeit damit verschwenden, Dinge zu tun, in die Sie den Glauben verloren haben oder die Sie nicht nützlich finden.

Planen Sie präzise, aber auch emotional und machen Sie sich die Sache leicht – das funktioniert am zuverlässigsten, wenn Sie neben der Arbeit auch die angenehmen Dinge des Lebens genau einplanen und sich dann auch an diese halten. 

Gute Vorsätze – warum man sie sich Woche für Woche nehmen sollte 

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Autor: Elisabeth Müller

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Diese SaaS-Trends dürfen Unternehmen nicht verpassen

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Cloud statt lokaler Infrastruktur: Mehr und mehr Unternehmen lagern ihren Geschäftsbetrieb aus und nutzen Anwendungssoftware über das Internet. Der Siegeszug der cloudbasierten Lösungen wird sich auch 2023 fortsetzen.

Das globale Technologieunternehmen Zoho gibt einen Ausblick auf die kommenden SaaS-Trends. 

Egal ob CRM, Analytics oder Automatisierung – SaaS-Produkte gibt es mittlerweile für alle denkbaren Anwendungen. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen entscheiden sich für den Service. Schließlich verschaffen ihnen Vorteile wie niedrige Kosten, mühelose Skalierung und hohe Benutzerfreundlichkeit einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Die Zahlen sprechen für sich: 84 Prozent der deutschen Unternehmen setzen bereits Cloud-Dienste ein – und die Zahl der Anwender wird 2023 noch weiter steigen. Um das SaaS-Nutzererlebnis optimal zu gestalten, sollten sich Unternehmen und Anbieter mit folgenden wichtigen Trends beschäftigen:

1. Collaboration-Tools für hybride Arbeitsmodelle
Neun von zehn Erwerbstätigen möchten zumindest teilweise aus dem Homeoffice arbeiten. Unternehmen sollten also dringend in Online-Kollaborationstools investieren, die eine reibungslose Zusammenarbeit durch synchrone und asynchrone Kommunikation ermöglichen. Selbst Unternehmen, die wieder vollständig vor Ort arbeiten, werden die Nutzung von Online-Produktivitätstools ausweiten, deren Vorteile sie während der Pandemie erkannt haben.

2. Interoperabilität vor Integration
Nutzen Unternehmen mehrere SaaS-Lösungen, können Anwender schnell den Überblick verlieren. Deswegen geht der Trend zu einheitlichen, flexiblen Cloud-Plattformen, die interoperable Dienste unterstützen. Platform as a Service (PaaS) ermöglicht es Organisationen, die gewünschten Dienste auszuwählen, maßgeschneiderte Workflows über Low-Code/No-Code-Regelungen hinzuzufügen und sie in kürzester Zeit von einer einzigen Benutzeroberfläche aus bereitzustellen. 

3. Deep-Tech-Fähigkeiten als Cloud-Services
Auch neue Technologien wie KI werden zum Standard-Feature bei SaaS-Anwendungen. Auf dem Weg zur digitalen Transformation experimentieren bereits viele Unternehmen mit KI und Blockchain als leicht zugängliche Cloud-Setups. Durch umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten erschließen sie auch Bereiche wie maschinelles Lernen, Computer Vision und NLP für SaaS, um Kunden und Mitarbeitern ein besseres Erlebnis zu bieten. 

4. Lokalisierung für den internationalen Erfolg
Für SaaS-Anbieter bedeutet der weitere Ausbau der Cloud-Strategien vieler Unternehmen, dass ständig neue B2B-Märkte entstehen. Um sich einen global diversifizierten Kundenstamm aufzubauen, müssen Dienstleister ihre Angebote aber an die Erwartungen des jeweiligen Marktes anpassen. Der Schlüssel zu diesem Marktpotenzial ist die Lokalisierung von Produkten, die nicht nur die Unterstützung der regionalen Sprache, sondern auch Anpassungen von Produktdesign und -navigation, Benutzerfreundlichkeit, Service, Schulung des Kundendienstes und Unterstützung bei der Implementierung umfasst.

5. Investitionen in Datenschutz und Datensicherheit
Um sowohl geschäftliche als auch persönliche Informationen zu schützen, werden Dienstleister für cloudbasierte Lösungen verstärkt in Datensicherheit investieren müssen. Bei den Verbesserungen sollten eine bessere Sicherheit des Rechenzentrums, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, DevSecOps, die Kontrolle des privilegierten Zugriffs und Technologien zur Verbesserung des Datenschutzes im Fokus stehen. 

„Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für SaaS-Anwendungen und die damit verbundenen Vorteile“, erläutert Sridhar Iyengar, Managing Director von Zoho Europe. „Für Anbieter von cloudbasierten Lösungen ist es ganz entscheidend, einerseits die Plattformen benutzerfreundlich zu gestalten und andererseits neueste Technologien einzubinden. Im Jahre 2023 wird die Kombination dieser beiden Faktoren der Schlüssel zum Erfolg sein.“

Bild Sridhar Iyengar, Managing Director von Zoho Europe: Bei SaaS-Anwendungen ist die richtige Kombination aus Benutzerfreundlichkeit und neuesten Technologien der Schlüssel zum Erfolg. (Quelle: Zoho)

Quelle PR-COM GmbH

Erstes Start-Up-Jahr: Feedback aus dem Markt bestätigt erfolgreichen Start der HR-Agentur HRtbeat

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HRtbeat, eine Tochter der Vogel Communications Group kann ein sehr erfolgreiches erstes Jahr verzeichnen. Das Start-Up übertraf mit einem Umsatz von 0,5 Mio. die Erwartungen und Zielsetzungen. 

Auch das Feedback aus dem Markt ist positiv: Besetzte Stellen bestätigen das Geschäftsmodell.

Ein Jahr nach der Gründung zieht HRtbeat Bilanz: Ursprünglich startete die HR-Agentur mit einem breiten Angebot für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting. Schnell hat sich das Dienstleistungsangebot der Candidate Leads als Highlight entpuppt und für große Nachfrage gesorgt. „Die Unternehmen wollen vakante Stellen besetzen, wir finden die richtigen Kandidat:innen. In der Regel konnten wir innerhalb von acht Wochen Arbeitsverträge für Stellen abschließen, die monatelang unbesetzt waren“, erklärt HRtbeat-CEO und Gründerin Doris Beckmann.

Die Besonderheit liegt dabei auf der Ansprache von Kandidat:innen im passiven Arbeitsmarkt. Dieser Headhunter-Ansatz wird klassisch für hohe Führungspositionen verfolgt, durch den Wandel im Arbeitsmarkt ist die aktive Ansprache inzwischen genauso bei Fachkräften und Quereinsteiger:innen gefragt.

Auch Matthias Bauer, CEO der Vogel Communications Group, ist mit dem Start zufrieden: „Die gesamte Industrie, vor allem der Mittelstand, kämpft mit dem Fachkräftemangel – wir kennen ihre Bedürfnisse und die Zielgruppen. Der enge Austausch innerhalb der VCG ist hier für unsere Kunden von enormem Vorteil. Ich bin zuversichtlich, dass HRtbeat auch 2023 weiter ein starkes Wachstum verzeichnen wird.“

Das Gründungsteam von fünf Personen ist im Jahresverlauf um drei Marketingspezialist:innen mit Fokus auf Personalmarketing und Active Sourcing gewachsen. Die personelle Ausrichtung spiegelt die Fokussierung auf die Leadgenerierung: Ursprünglich im klassischen Mittelstand und der Industrie gestartet, konnte die Expertise auf sämtliche Branchen übertragen werden. HRtbeat wählt die passenden Kanäle und Maßnahmen für eine erfolgreiche Leadgenerierung aus und kann damit sowohl Online-Marketing-Spezialist:innenen als auch Baggerfahrer:innen oder Roboterprogrammierer:innen identifizieren. Der USP des Start-Ups ist das besondere Geschäftsmodell: Der Kunde zahlt nicht für eine Maßnahme (z.B. Social Media Recruiting), sondern für das Ergebnis: Leads. Im Vergleich zu Headhunter:innen gilt ein dienstleistungsbasierter Festpreis statt einer hohen Provision auf das Jahresbruttogehalt pro eingestelltem Mitarbeitenden. Ein Auftrag zur Leadgenerierung läuft in der Regel zwei Monate.         

Das Start-Up hat sich von Beginn an auf „bürofreies“ Arbeiten geeinigt – auch diese Entscheidung hat sich bewährt. Neue Mitarbeiter:innen können komplett remote arbeiten oder einen der Bürostandorte der Vogel Communications Group nutzen (z.B. Berlin, Würzburg, Hamburg, München). Diese Freiheit ermöglicht deutschlandweiten Zugang zu motivierten Fachkräften, die sich gern dem Team HRtbeat und seiner modernen Arbeitsweise anschließen.

Bild Matthias Bauer Fotograf Benjamin Brückner

Quelle schoesslers GmbH

Marius Richter ist neuer Real Estate Leader bei PwC Österreich

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Dipl. BW (FH) Marius Richter (38) übernimmt mit Jänner 2023 die Rolle des Real Estate Leaders bei PwC Österreich von Peter Fischer.

Richter startete seine PwC-Karriere 2007 zunächst am Standort in Düsseldorf, ehe er 2008 zu PwC Österreich wechselte. 2021 stieg er zum Partner auf. Der studierte Betriebswirt ist spezialisiert auf die Prüfung von kapitalmarktorientierten Unternehmensgruppen. Zu seinen Fachgebieten zählen neben der klassischen Abschlussprüfung insbesondere transaktionsnahe Zusicherungsleistungen sowie die Beratung in immobilienspezifischen Bewertungs- und Bilanzierungsfragen. Marius Richter ist Mitglied im Fachsenat für Unternehmensrecht und Revision. Er lebt mit seiner Frau und Tochter in Wien.

„In den vergangenen Jahren haben wir uns durch die Erweiterung unseres Leistungsportfolios im Bereich Real Estate zu einem Full-Service-Dienstleister im Real Estate-Beratungsgeschäft entwickelt“, so Rudolf Krickl, CEO von PwC Österreich. „PwC steht der Immobilienwirtschaft somit über alle Servicelines hinweg als profunder Partner zur Verfügung. Das Portfolio deckt sämtliche Immobilienfragen ab, beginnend bei der internationalen Transaktionsberatung über die Unternehmens-, Steuer- und Rechtsberatung bis hin zum Asset-Management und dem Corporate Real Estate Management.“ 

Bild MARIUS RICHTERDipl. BW (FH) Marius Richter (38) ist neuer Real Estate Leader bei PwC Österreich. Copyright: PwC Österreich

Quelle Ketchum GmbH

Mit dem Gesetzt per „Du“ – Jurist geht neuen Weg

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Mit dem Gesetz per „Du“ – Hamburger Anwalt geht mit dem Thema Rechtsbeistand viral – als „Der Jurist“ hat er bereits über 300.000 Follower in den Sozialen Medien

Für viele Menschen ist die Hemmschwelle, zum Anwalt zu gehen, riesig. Auch wenn dringender Handlungsbedarf besteht, fühlen sich viele im Angesicht einer schicken Kanzlei, tonnenschweren Gesetzbüchern und Ratschlägen im juristischen Fach-Jargon eingeschüchtert. 

Dabei geht das im Jahr 2022 auch anders, wie die Rechtsanwälte Nichant Makar und Rawina Gavri mit ihrer Kanzlei CleverLaw beweisen. Anstatt sich am biederen Massivholz-Schreibtisch vor den Mandanten aufzubauen, bieten sie Rechtsberatung auf Augenhöhe. „Die wenigsten Menschen verstehen juristische Sachverhalte und fühlen sich daher oft sehr unsicher, wenn es darum geht, mit einem Anwalt zu sprechen“, weiß Makar aus Erfahrung. „Dabei ist der Schritt, sich Rechtsbeistand zu suchen, oftmals essentiell wichtig. Ich möchte daher diese Hemmschwelle senken und allen zeigen: Ich habe zwar vielleicht mehr Ahnung von Gesetzen als du, aber wir können uns auf einer Ebene über dein Problem unterhalten und es gemeinsam anpacken.“   

Als Makar 2017 mit seinem Jurastudium in die heiße letzte Phase geht, trifft er eine mutige Entscheidung. Anstatt sich mit sehr viel Fleiß und Anpassungsfähigkeit in einer großen Kanzlei hochzuarbeiten, beschließt er etwas völlig Unkonventionelles: Einen Weg finden, die Juristerei modern und transparent für alle zu machen.

Seine Kommilitonin und inzwischen auch Geschäfts- und Lebenspartnerin Gavri gibt ihm dafür den finalen Anstoß. Unter dem Titel „Rechtfaktor“ posten sie noch während dem Studium auf Instagram juristischen Content. Das war 2017. Inzwischen ist Makar als „Der Jurist“ ein echter Star in den sozialen Medien – er hat mehr als 300.000 Follower. „Es gibt tausend Influencer, die über Beauty erzählen, aber wenig Sinnvolles“, ist seine Erkenntnis dazu. Mit seinen Postings will er die Berührungsängste gegenüber Anwälten und Rechtsberatungen schmälern. Schnell erkennt er, wie viel Bedarf es dafür gibt. 

Als er 2021 schließlich seine Kanzlei gründet, will er auch dabei vieles anders, menschennäher, machen. Er duzt seine Mandanten, seine Mandanten duzen ihn. Ganz bewusst bricht er alte Strukturen auf und modernisiert seine Zunft. 

Konventionell ist in Makars Biografie ohnehin nichts. Seine Eltern gehen einfachen Berufen nach, er hat einen Migrationshintergrund. Um seine Portokasse aufzubessern, arbeitet er während dem Studium bei IKEA an der Kasse. Makar bewegt sich nah am Leben. 

Als „Der Jurist“ bleibt er seinen Social Media-Followern auch trotz gut laufender Kanzlei erhalten. „Es gibt so vieles, was man den Leuten zu dem Thema näherbringen kann und sollte“, sagt er. „Die allerwenigsten wissen wirklich um ihre Rechte und Möglichkeiten.“

Bild Anwalt Nichant Makar ist in den sozialen Medien ein Star – Bildquelle CleverLaw

Quelle @ Rosenheim Rocks

Geduld und maßvolles, organisches Wachstum

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Matthias Vickermann

Matthias Vickermann Geschäftsführer der shoedoc GmbH im Interview

Stellen Sie sich doch bitte kurz unseren Lesern vor!

Matthias Vickermann: Als gelernter Steuerfachangestellter nahm ich das Schicksal meiner Füße (Schuhgröße 50) in die eigenen Hände. Ich absolvierte eine zweite Ausbildung, wurde Maßschuhmacher, machte meinen Meister, übernahm eine alteingesessene Schuhmacherei und renovierte das Unternehmen von Grund auf. 

In Baden-Baden habe ich dann meinen zukünftigen Geschäftspartner Martin Stoya kennengelernt. Gemeinsam gründeten wir 2005 unsere Firma „Vickermann & Stoya“ und halten seither das traditionelle Handwerk aufrecht. Ursprünglich fertigten wir Maßschuhe und reparierten Schuhe unter einem Markendach bis wir 2019 mit der Gründung unseres Reparatur-Service eine klare Linie zogen. Wir digitalisierten die Handwerkskunst mit unserem Online-Schuhreparatur-Service shoedoc und machen sie für jeden Menschen zugänglich. Vickermann & Stoya fertigt Maßschuhe in der Manufaktur. Beide Unternehmungen profitieren voneinander und sind doch klar getrennt. Diese Differenzierung ist uns sehr wichtig, da wir mit beiden Firmen unterschiedliche Ziele verfolgen und unterschiedliche Kunden ansprechen.

Welches waren für Sie die größten Herausforderungen?

Matthias Vickermann: Die größte Herausforderung besteht für mich immer wieder darin, das alte Wissen aus dem Traditionshandwerk zu bewahren, auszubauen und weiterzugeben. Das Kunsthandwerk wird zur Seltenheit. Viel von der ursprünglichen Expertise geht verloren. Ich selbst musste mir alles mühsam zusammensuchen und beibringen. Die Erfahrungen und die über Jahre aufgebaute Kompetenz, lasse ich in unsere Unternehmung „Vickermann & Stoya“ einfließen und vertiefe sie auch weiterhin. Die größte Hürde bei der Gründung unserer Maßschuh-Manufaktur war für mich die deutsche Bürokratie. Ich bin Handwerker. In meiner Werkstatt fühle ich mich am wohlsten. Für die administrative Verwaltung braucht man fachkundige Partner. Allein ist das nicht möglich.

Was hat Sie in Ihrer Jugend am meisten geprägt?

Dass ich ein Faible für Schuhe habe, kommt nicht von ungefähr: Seit meiner Jugend lebe ich auf großem Fuß (Schuhgröße 50). Wie so viele Menschen mit ausgefallenen Fußmaßen fiel es mir früher schwer, passendes Schuhwerk zu finden. Irgendwann reichte es mir und ich wollte mein Schicksal selber in die Hand nehmen. So wurde ich Schuhmacher.

Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag von Matthias Vickermann aus?

Matthias Vickermann: Für mich steht mein Beruf für Berufung. Wirtschaftlicher Erfolg ist für mich mindestens ebenso wichtig wie die Begeisterung für meine Arbeit und die Zufriedenheit meiner Kunden. Zudem ist Nachwuchsförderung ein wichtiges Thema in meinem Arbeitsalltag, denn nur so ist es möglich auf Dauer das Beste aus dem Start-up holen zu können. Und zwar handwerklich, wirtschaftlich und menschlich.

Wie ist die Idee zu shoedoc entstanden? Welche Vision steckt dahinter?

Die Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen ist mit 128 Betrieben zu einem kleinen Industriezweig in Deutschland geschrumpft, der jedoch in regionalen Wirtschaftsräumen nach wie vor äußerst relevant ist. Schuhmacher, die ihr Handwerk beherrschen, sind eine Rarität. Aus der Not haben wir eine Tugend gemacht: Die Idee für shoedoc findet ihren Ursprung im Reparatur-Service unserer Maßschuh-Manufaktur. Immer mehr Kunden wollten auch ihre Serienschuhe reparieren lassen. Die Anfragen stiegen stetig und das Interesse ging über unsere Region hinaus. So gründeten wir 2019 unseren Online-Schuhreparatur-Service shoedoc und gliederten die Reparaturen aus. Wir haben ein Rundum-sorglos-Paket kreiert. Unsere Kund*innen müssen sich um nichts weiter kümmern.

Was ist euer Ziel?

Matthias Vickermann: Mit unserer stark positionierten Marke wollen wir ein Zeichen setzen und deutschlandweit der Anbieter mit der größten Marktdominanz sein. Wir haben ein sehr nachhaltiges Anliegen und bieten unseren Kund*innen auch einen ethischen Mehrwert. 

Mit unserem Online-Schuhreparatur-Service sprechen wir uns ganz klar gegen das Fast-Fashion-Zeitalter aus. Schuhe lange zu tragen ist der nachhaltigste Umgang mit ihnen. Das garantieren wir. Durch unseren digitalisierten Prozess machen wir es Verbraucher*innen ganz einfach, eine nachhaltige Entscheidung zu treffen. Unser Reparatur-Service ist für jeden leicht zugänglich – egal von wo. Easy, per Click.

Wie kommen die Kunden zu euch?

Der Fast-Fashion Zeitgeist verleitet dazu, Schuhe einfach als Wegwerfware zu betrachten. Doch eine abgelaufene Sohle ist noch lange kein Grund, den ganzen Schuh zu ersetzen. Wir sorgen dafür, dass die Reparatur ganz einfach und digital für jeden zugänglich ist. So unterstützen wir Konsumierende dabei, nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Denn wir tragen alle Verantwortung: sozial, ökonomisch und ökologisch. Mit shoedoc sprechen wir jeden Menschen an, der mit uns diesen Weg geht und für eine Kreislaufwirtschaft sorgt.

Wie hat sich das Start-up in den letzten Jahren verändert?

Matthias Vickermann: Seit unserer Gründung fertigen wir Maßschuhe und reparieren Schuhe. Als Unternehmen sind wir stark gewachsen. Wir haben mehr Personal und erschließen weitere Märkte. Die Geschäftsidee von shoedoc ist aus dem Wunsch unserer Kund*innen entstanden. Wir bedienten schnell nicht nur unsere Bestandskunden, sondern erweiterten unseren Service auch außerhalb unseres regionalen Ladengeschäfts. 2019 gründeten wir dann ein eigenes Unternehmen für Reparaturen: shoedoc GmbH. Shoedoc und seine Schwestermarke PurseNurse bedienen Reparaturanfragen unterschiedlichster Art – egal, ob es sich um Schuhe oder Taschen handelt. Ganz einfach und digital.

Unsere Konzepte sind immer ganzheitlich. Wir fertigen nicht nur Schuhe und bieten Reparaturen an. Wir machen Leute auch auf die Pflege Ihrer Produkte aufmerksam. Mit unseren Schuhpflege-Seminaren vereinen wir Arbeit mit Vergnügen und bieten den Teilnehmenden ein unvergessliches Erlebnis in den Räumlichkeiten unserer Manufaktur. 

Heutzutage reicht es nicht mehr, Angebote stupide anzubieten. Es geht darum, die Kunden zu begeistern. Und wenn die Kunden zunehmend digital unterwegs sind, dann holen wir sie genau da mit unserem Service ab. 

Wie funktioniert shoedoc? Wo liegen die Vorteile? 

Mit unserem Webshop shoedoc.de ermöglichen wir die Reparatur online. Interessenten wählen ihr Schuhmodell und die entsprechende Reparatur aus. Absatz, Sohle oder Fersenfutter – bei uns ist alles dabei. Zusätzlich bieten wir unsere Shoedoc-Box an, sodass der Kunde nur noch seine Schuhe in die Versandbox legt. Um alles andere kümmern wir uns. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Matthias Vickermann: Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von unserer Expertise, die wir über die Jahre in unserer Maßschuh-Manufaktur aufgebaut haben. Bei uns bekommen sie vom Stiftabsatz bis zur Komplettreparatur oder Individualisierung alles, was ihr Herz begehrt. Der Wettbewerb bietet Reparaturen für lediglich ein bestimmtes Produkt oder nur dessen Pflege an. Bei uns erhalten Kunden den Full-Service und die crossmediale Kommunikation. Wir pflegen den Kontakt zum Kunden über WhatsApp-Nachrichten, telefonisch oder schriftlich per E-Mail. 

Und wenn’s mal nicht um Schuhe geht, kümmern wir uns mit unserer dazugehörigen Schwestermarke PurseNurse sorgfältig um alle Taschen. Egal, ob aus Leder oder anderen Materialien.

Wie ist das Feedback?

Interessenten nehmen das Angebot dankend an und werden schnell zu Kunden. Wir erhalten viele Anfragen, weil kein Schuhmacher mehr vor Ort existiert. Viele Menschen sind sehr dankbar, dass wir ihnen diesen Service deutschlandweit bieten.

Welchen Tipp haben Sie für junge Gründer?

Matthias Vickermann: Geduld und maßvolles, organisches Wachstum: Um anspruchsvolle Ziele erreichen zu können, sind Investitionen und die richtigen Rahmenbedingungen zweifellos wichtig und sinnvoll. Allzu großer anfänglicher Ehrgeiz birgt jedoch die Gefahr, sich selbst überholen zu wollen und dabei zu hohe Fixkosten zu produzieren. Bei aller Begeisterung ist Geduld gefragt: Manches braucht eben seine Zeit!

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?

Shoedoc ist deutschlandweit der Ansprechpartner für den Reparatur-Service. Egal, ob Schuhe, Taschen oder sogar Kleidung. Wir wollen weiterhin expandieren und unsere Serviceleistung erweitern. Außerdem ist uns das Gesamtpaket sehr wichtig. Wir planen Repair-Cafes und wollen Freude und Mehrwert miteinander kombinieren. Wir haben viele Edutainment-Ideen. Außerdem wollen wir unseren Wirkungskreis durch Pop-up Stores in verschiedenen Metropolen erweitern. So sind wir noch präsenter und können eine direkte Beratung vor Ort anbieten. Für unsere Kunden, die wir nicht vor Ort erreichen, bieten wir eine Online-Video-Beratung an. Shoedoc soll weiterhin wachsen.

Wir bedanken uns bei Matthias Vickermann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Industrie 4.0 revolutioniert Bahntechnik und Automobilbranche 

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Schlag auf Schlag tauchen neue technologische Neuerungen auf. Die herstellenden Betriebe müssen immer auf der Hut sein, den Anschluss nicht zu verpassen. Schnellere Herstellungsprozesse mit geringerem Verbrauch der Ressourcen und weniger Fehlerquellen entscheiden über den Erfolg und das Bestehen vieler Arbeitsplätze. 

Görlitz und Umgebung ist ein gutes Beispiel für die Integration neuer Technologien in die Herstellung und Entwicklung von Bahnsystemen. Emissionen werden reduziert und innovative Mobilitätsangebote geschaffen. Als traditioneller Standort des Schienenfahrzeug-Herstellers Bombardier und seit 2020 Dreh- und Angelpunkt des Vereins RailAir ist die Region Görlitz einer der Hotspots im deutschen Schienenfahrzeugbau, der auf die modernsten Techniken nicht verzichten kann.

Der Einsatz der Technologien von Industrie 4.0 ist essenziell geworden, um national und international mit der Konkurrenz Schritt halten zu können. Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Industrie 4.0 und welche Vorteile bringt sie?

Was bedeutet Industrie 4.0 und wo liegen die Vorteile?

Industrie 4.0 ist der medienwirksame Begriff für die 4. industrielle Revolution. Mit neuen, oft digitalen und virtuellen Tools werden Maschinen vernetzt. Komplette Produktionsanlagen kommunizieren untereinander. Fachkräfte übernehmen die Überwachung und Kontrolle der Systeme und der generierten Daten.

Verschiedene Software-Programme tauschen bereits jetzt Daten untereinander aus. Mit den passenden Online Tools werden TXT. RTF- oder Word Dokumente in PDFs umgewandelt. Können sofort mit der Arbeitsgruppe geteilt werden, was im Endeffekt schnellere und effektivere Kommunikationswege erzeugt. Gleiches gilt für Daten, die über Sensoren und bestimmte Programme gesammelt werden, die zur Kommunikation der Maschinen gebraucht werden. 

Genau hier kommen die neuen revolutionären Techniken von Industrie 4.0 zum Tragen, bei der die cyber-physikalischen Systeme im Fokus stehen. Informationstechnik, Software und mechanische Komponenten sind miteinander vernetzt, um Produktions, Design- und Herstellungsprozesse zu verbessern. 

Vorteile für Nutzer von Industrie 4.0

Der Begriff Industrie 4.0 bezieht sich auf viele Bereiche der modernen Wertschöpfungskette. Angefangen beim Design hoch komplizierter Produkte bis hin zur eigentlichen Produktion und zum Vertrieb sind eine Vielzahl an Positionen eingegliedert. Jeder Betrieb muss analysieren, welche Systeme mit dieser neuen digitalen und automatisierten Technologie in das Unternehmen integriert werden können und sollten. Generell sind viele Vorteile nicht von der Hand zu weisen.

  • Transparenz der Lieferkette

Alle Punkte einer Lieferkette sind mit den Automatisierungsprozessen transparent und für die Fachkräfte einsehbar. Engpässe erkennen die kontrollierenden Systeme bereits selbst. Entsprechende Gegenaktionen können frühzeitig aktiviert werden, um verlängerte Lieferzeiten oder einen Lieferstopp zu vermeiden.

  • Effiziente Nutzung von Daten 

Viele Informationsweg entfallen, da sich die Systeme selbst aktualisieren, Daten auslesen und, wenn gewünscht, in regulären Abständen an die Mitarbeiter schicken. Hier können RFID-Chips eingesetzt werden, die beispielsweise die Bewegung der einzelnen Produkte nachzeichnen, sodass jeder Teilnehmer (Mensch oder Maschine) der Lieferkette genau weiß, wo sich welches Produkt befindet. 

  • Automatische Bestellprozesse

Für Bestellungen muss kein gesondertes Programm geöffnet werden, das den Bestand anzeigt. Die unterschiedlichen Softwares sind miteinander vernetzt. Bereits bei der Bestellung ist automatisch ersichtlich, ob die entsprechende Ware verfügbar ist. Das menschliche Zutun ist kaum notwendig. 

  • Autonome Versorgung aller Positionen 

Bei der Herstellung sind Maschinen und Vorratsbehälter mit Sensoren ausgestattet, die kontinuierlich Daten verarbeiten und weiterleiten. Die Organisation von Rohstoffen erfolgt autonom. Die Fachkräfte übernehmen verstärkt kontrollierende Aufgaben.

  • Effizienteres Industriedesign

Mit der neuen leistungsstarken Software können im Designprozess viele Ressourcen eingespart werden. Gerade bei sehr komplizierten Bauteilen wie in der Flugzeug-, Schienenfahrzeug- oder Automobilbranche kann das Design neuer Bauteile mit entsprechenden Simulationen vor dem eigentlichen Prototyp getestet werden. Der Einsatz von VR-Technologie ist möglich, um durch Bauteile zu “fliegen”, Fehler frühzeitig aufzudecken und so optimale Prototypen zu erzeugen, die in diesen Branchen sehr kostenintensiv sind.

  • Kostensenkung

Die erhöhte Automatisierung führt zu effizienten Produktions- und Lieferprozessen. Menschliches Fachpersonal ist nur noch an den wichtigen Schnittstellen notwendig, um zu überprüfen und zu analysieren. Im Designbereich können Kosten gesenkt werden, denn mit Hochleistungs-Software werden Prototypen optimiert. Mit VR und der digitalen Zwillingstechnologie können Bauteile bis ins kleinste Detail inspiziert und komplette Systeme simuliert werden, bevor sie in der Realität installiert werden. Das senkt erheblich die Fehlerquote und somit die Kosten. 

Neue Herausforderungen an Unternehmen

Industrie 4.0 bringt viele Vorteile mit sich, die alle Prozesse transparenter gestalten. Logistik und Vertrieb werden automatisiert und folglich wird die Effizienz des Unternehmens und damit die Kundenzufriedenheit gesteigert. Doch die Unternehmen, die verstärkt auf diese Hightech-Systeme setzen, sehen sich auch einigen Herausforderungen gegenüber. 

  • Erhöhter Bedarf an Datenschutz und IT-Sicherheit

Durch die starke Transparenz der Systeme und des Einsatzes von Big Data steigt die Gefahr von Datenmissbrauch. Diesem müssen die Unternehmen mit kompetenten Sicherheitssystemen vorbeugen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man weiß, dass allein in 2022 46 % der deutschen Unternehmen angaben, von Cyber-Attacken betroffen gewesen zu sein. 

  • Hohe Investitionen sind notwendig

Kleine und mittelständische Unternehmen stehen oft vor einem Problem. Die Investition in Industrie 4.0 Systeme ist meist sehr kostenintensiv. Die Anschaffung von Software, Produktionsrobotern und anderen Elementen übertreffen oft das Budget der kleinen Betriebe. Diese Tatsache versucht die Regierung mit der Einführung verschiedener Förderprogramme abzuschwächen. Hierbei werden Transformationsprozesse hin zu einer stärkeren Nutzung digitaler und automatisierter Prozesse mit besonders günstigen Darlehen oder Zuschüssen unterstützt.

  • Menschliche Arbeitskraft wird ersetzt

Aktuell besteht zwar in Deutschland ein Mangel an Fachkräften in den unterschiedlichsten Bereichen. Allein im Sektor IT sind mehr als 130.000 Stellen unbesetzt. Doch auf lange Sicht kann die verstärkte Automatisierung einen erheblichen Effekt auf den Arbeitsmarkt haben. Immer mehr wird von Maschinen und intelligenten Systemen abgearbeitet. Die Anforderungen an die Fachkräfte werden immer komplexer und gleichzeitig schwindet das Tätigkeitsfeld für einfachere Aufgaben, was einen generellen Wandel des Arbeitsmarktes zur Folge haben kann. 

Industrie 4.0: Chance für Betriebe aller Größen

Industrie 4.0 ist eine fantastische Chance für viele Unternehmen, mit den modernsten Technologien effizientere Prozesse zu kreieren. Diese führen zu mehr Transparenz, schnelleren Abwicklungen und zu Kostenreduktionen. Auf diese Weise bleiben Unternehmen konkurrenzfähig. Egal ob es sich dabei um die Produktionslinie kostenintensiver Bauteile und Endprodukte handelt oder um die Optimierung von Vertriebs- und Logistikprozessen im Großhandel oder Einzelhandel, der Einsatz der unterschiedlichen Technologien, die mit 4.0 einhergehen, ist kaum noch zu vermeiden. Mit Blick auf die vielen Vorteile können sich auch kostenintensive Investitionen schnell lohnen.

Titelfoto: Bild von Pixabay

Autor: Sofia Simpson

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wenn menschliche Eloquenz an Grenzen stößt

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Wer braucht bei KI und Digitalisierung noch Verkäufer – oder doch!

Fast 90 Prozent aller Derjenigen, die einen Internetzugang haben, schauen ins Netz bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Das mag nicht für die Dinge des täglichen Bedarfs gelten wie Lebensmittel oder Benzin, in jedem Falle aber für alle technischen Produkte und solche, die den Lifestyle prägen.

Das belegen auch die vielen regionalen Suchanfragen bei Google, Bing und Co. Bars und Restaurants, Fernseher, Hi-Fi-Anlagen, PCs und Büromaschinen, Sportswear und vieles mehr – Kaufempfehlung und Kaufimpuls finden häufig im Netz statt. Wenn der Kunde in den Laden kommt, hat er schon ein klares Bild und ist vorgeprägt durch die Informationen aus dem Internet. Wer also braucht dann noch Verkäufer?

In zehn Jahren werden sich auch Online-Shops und die sogenannten sozialen Medien weiterentwickelt haben. Vielleicht kaufen wir dann Golftaschen auf Facebook und Laptops auf XING. Erste Ansätze dazu sind bereits erkennbar. Das Web ist Empfehler Nummer Eins. „Freunden“, „Followern“ und „XING-Kontakten“ trauen wir schon heute mehr als den Versprechungen der Werbung und der Beratung von Verkäufern. Der Point-of-Sale verlagert sich in die virtuelle Welt.

Verkäufer werden in Zukunft vor allem noch da gebraucht, wo die Produkte hochwertig sind oder der Beratungsbedarf intensiv ist. Auch Rahmenverträge und hochpreisiges B-to-B-Geschäft werden wohl immer von Menschen und damit von Verkäuferpersönlichkeiten geprägt sein. Darauf wird es sich aber dann beschränken. „Der Vertriebler“ als Massenjob wird nicht mehr benötigt.

Unternehmen brauchen dann nur noch wenige Top-Verkäufer, die sich persönlich auf die Top-Einkäufer einstellen können. Die wenigen Vertriebler werden zu exklusiven Unternehmens-Botschaftern.

Je nach Produkt und Angebot werden sich Unternehmen neu aufstellen müssen – in ihrer Vertriebsorganisation und ihren medialen Aktivitäten. Das Internet wird wichtiger, der menschliche Verkäufer zunehmend unbedeutend. Verkauf muss neu gedacht, neu erfunden werden. Eine ganz andere Vertriebsstrategie wird in vielen Unternehmen die zwangsläufige Folge sein. Kombinieren von offline und online sales in Form von Social Selling oder KI mit virtuell reality.

Eine neue Positionierung muss her – eine, die dem modernen Medienverhalten Rechnung trägt und nur noch da auf persönliche Kommunikation setzt, wo es um hohe Summen geht. Eine Positionierung, die Online- und Offline-Verkauf perfekt aufeinander abtstimmt und wo einfach alles zueinander passt: kostengünstig, effektiv und informativ.

Wo vorher drei Minuten für „menschliche Kaltakquise“ Zeit war, was viele Verkäufer schon als Stress empfunden haben, bleiben dann nur noch fünf Sekunden, um überhaupt Interesse zu wecken. Die AIDA-Formel (Attention – Interest – Desire – Action) wird virtuell neu belebt. Die gesamte Sprache wird sich wandeln. Das Netz als rascher Impulsgeber und noch schneller Abverkäufer, der Verkäufer als eloquent parlierender Betreuer für Premium-Kunden.

Um dieses hohen Erwartungen gerecht zu werden, werden sich auch Verkäuferausbildungen dringend ändern müssen. Verkaufen wird zur Spitzenfunktion weniger Auserwählter. Alles andere macht das Internet – und hinter diesem der Webdesigner, der Programmierer und der App-Entwickler und der Verkäufer, der Social Sale betreibt. Auch diese müssen lernen, vertrieblich statt ästhetisch und technisch zu denken.

Eine gute Webseite reicht für die neuen Anforderungen nicht aus. Es wird in Zukunft mehr denn je einer ganzheitlichen Online-Strategie bedürfen, die aus viralem Online-Marketing, crossmedialer Social-Media-Kommunikation, Zielgruppen-Shops und Apps besteht. Der Verkauf muss durch Social Selling sein Netzwerk aufbauen – und das unabhängig von Marketing. Es geht nicht darum die Unternehmensseite zu kopieren und nicht als Mensch wahrgenommen zu werden. Hierfür ist es wichtig, maximal 20% von Inhalten der Marketingabteilung zu verteilen.

Positionierung 2.0 – menschlich, technisch, psychologisch und verkaufs-argumentativ ist gefragt.

Auch wenn jetzt die Geschäfte noch gut laufen, die Umsätze sprudeln und die Zeiten gefühlt gut sind – jetzt ist handeln angesagt. Jetzt müssen die besten Verkäufer auf die neuen Herausforderungen trainiert und zukunftsfit gemacht werden. Die Zukunft hat bereits begonnen. Unternehmen sollten investieren in neuen Strategien mit Weitsicht und eine klare Zukunfts-Positionierung – in dem Wissen, dass das Netz die Umsätze mehr und mehr beeinflussen wird.

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle/ Autor: Ulrike Knauer

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nadja Vogel steigt bei We Are Social zur CSO auf

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nadja vogel

We Are Social, die socially-led Kreativagentur, stellt sich im Bereich Intelligence neu auf. Nadja Vogel übernimmt ab sofort in der neu geschaffenen Position als Chief Strategy Officer die Leitung und Steuerung des 16-köpfigen-Teams „Distribution, Research, Influencer Marketing und Strategy“. Die Bündelung des Intelligence Bereichs ist eine Antwort auf die stetig komplexer werdenden Herausforderungen, in denen informierte Entscheidungen zum Dreh- und Angelpunkt guter Kommunikation werden.

Nadja Vogel arbeitete in den vergangenen zweieinhalb Jahren als Leiterin Strategie und Research bei We Are Social Deutschland. Vor ihrer Station bei We Are Social war sie u.a. für die Digitalagentur Hi-Res! (Syzygy-Gruppe) und das Außenwerbeunternehmen Walldecaux tätig. Bei der Agentur Heimat arbeitete Vogel zuletzt als Experience Design Director und Senior-Strategin. Die 39-Jährige betreute bisher Kunden wie Hornbach, FDP, BMW, Audi und Opel.

“Das erste Mal in meiner Karriere habe ich das Gefühl, dass alle Stationen in den vergangenen 20 Jahren ein Bild ergeben. Es ist die Zeit gekommen, wo multi-interessierte Nerds wie ich das große Ganze zusammenhalten. Wo einst ein Gefühl von ,Heimatlosigkeit’ war, überwiegt jetzt eines von ,Heimspiel’. Ich freue mich, mit diesen tollen Menschen We Are Social weit nach vorne zu spielen. Wir sind einzigartig aufgestellt”, so Nadja Vogel. 

Roberto Collazos Garcia, CEO von We Are Social Deutschland, hält große Stücke auf die neue CSO seiner Agentur: „Sowohl für We Are Social, als auch Nadja war die Neuformierung des Departments der bestmögliche Schritt. Unser Team und unser Produkt wächst von Tag zu Tag. Somit müssen wir funktionsübergreifendes Denken fördern, um  den Anforderungen unserer KundInnen gerecht zu werden. Nadjas reichhaltiger Erfahrungsschatz und ihr breitgefächertes Know-how sind dabei ein wichtiger Bestandteil für das Wachstum der Agentur.” 

Nadja Vogel steigt bei We Are Social zur CSO auf

Quelle Bild und Text: We Are Social