Rekord-Finanzierungsrunde, Rekord-Verkäufe und fast eine Million zufriedene Patienten: Das IT-Startup Tomes blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2022 zurück
Die Tomes GmbH, Entwickler der Anamnese-Software Idana, kann für das Jahr 2022 Rekordzahlen verbuchen. Finanzierungen, Sales und Patientenzufriedenheit sind konstant gestiegen. Auch im neuen Jahr setzt das junge Unternehmen auf Wachstum und wird die Einsatzmöglichkeiten der Software weiter ausbauen, um Ärzten und ihren Teams noch mehr Zeit für ihre Patienten zu verschaffen.
Die Zahlen stimmen: Das Freiburger IT-Startup Tomes, Entwickler der Anamnese-Software Idana, beendet das Jahr 2022 mit Rekordwerten. Das junge Unternehmen hat bereits über fünf Millionen Euro Kapital eingesammelt, davon allein eine Million in der zweiten Jahreshälfte, und bereitet aktuell eine Series-A-Finanzierungsrunde vor. Zu den Investoren im vergangenen Jahr zählen unter anderem der Radiologie-Verbund Starvision und acht Idana-Kunden.
Zudem hat Tomes im November doppelt so viele Lizenzen an Arztpraxen verkauft, wie im verkaufsstärksten Monat bis dato. Die Software, mit der Patienten ihre Beschwerden digital erfassen und vor dem Sprechstundetermin an die Praxis übermitteln können, kommt gut an: In einer Million Patientenbefragungen, die von Tomes durchgeführt wurden, gaben 93 Prozent an, die Software gerne wieder verwenden zu wollen. Auch der Erfolg in den Praxen ist quantifizierbar: Praxisteams haben mit Idana im letzten Jahr 10.000 Arbeitstage gespart – zehn Stunden Arbeitszeit spart ein Arzt mit der Software pro Monat, wie eine Studie des Karlsruher Institutes für Technologie zeigt.
„Wir freuen uns über den Erfolg von Idana in den Praxen und bei den Patienten“, sagt Dr. Lilian Rettegi, CEO von Tomes. „Unser Ziel ist es, die digitale Transformation in der Medizin voranzutreiben und Ärzten wieder mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit zu verschaffen – der Patientenversorgung. Die wachsenden Verkäufe, das positive Feedback und immer mehr Kunden, die zu Investoren werden, zeigen uns: Wer Idana kennt, glaubt an dessen Zukunft. Dieses positive Gefühl motiviert uns auch als Team, das mittlerweile auf 34 Personen und unsere Bürohündin Romy gewachsen ist.“ Tomes ist im letzten Jahr zu den Top Companies auf dem Arbeitgeber-Bewertungsportal Kununu gewählt worden. 2023 wird das Unternehmen diese Auszeichnung erneut erhalten.
Noch mehr Wachstum und Innovation
Im kommenden Jahr setzt Tomes weiter auf Wachstum. Zu Beginn des Jahres soll die erste Series-A-Finanzierungsrunde abgeschlossen werden. Zudem stehen für 2023 weitere Innovationen auf der Roadmap der Firma, wie die Integration in Online-Terminvergabesysteme und digitale Aufklärung. Die ersten Terminplaner, mit denen Idana verbunden sein wird, sind etablierte Anbieter wie beispielsweise Tomedo und Doctena. Ab dem Frühjahr können Nutzer dieser Softwares eine komplett automatisierte Patientenaufnahme testen: Patienten bekommen nach der Terminbuchung automatisch das richtige Fragebogen- und Formularpaket von Idana, können dieses in Ruhe zu Hause ausfüllen und dann mit einem Klick daten- und rechtssicher an die Praxis zurückschicken.
Das erste 5-Sterne Familienhotel im Montafon (Vorarlberg) hat eröffnet. Das neueste Haus der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) gehört zu den „Leading Hotels of the World“ und wurde bereits vor seiner Eröffnung als CO2 neutraler Betrieb ausgezeichnet
„Welcome Home!“ heißt es ab sofort im österreichischen Vorarlberg, denn am 16. Dezember 2022 öffnete das neue Falkensteiner Hotel Montafon seine Pforten. Das erste Fünf-Sterne-Familienhotel der Region liegt direkt am Erlebnisberg Golm bei Tschagguns, dem ersten zertifizierten, klimaneutralen Skigebiet Österreichs.
Das neueste Hotel der Falkensteiner Gruppe zeigt gekonnt, dass Nachhaltigkeit, Luxus, Genuss und Spaß für die ganze Familie sich nicht ausschließen. Das Haus gehört nicht nur bereits zu den exklusiven „Leading Hotels of the World“, sondern wurde auch schon vor seiner Eröffnung als klimaneutraler Betrieb ausgezeichnet.
Das Falkensteiner Hotel Montafon ist zudem Partner von turn to zero, einer Klimaschutz-Initiative, die Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Klimabilanz unterstützt und sie bei der Reduktion von Treibhausgas-Emissionen begleitet.
„Gemeinsam mit unserem Projektpartner, den illwerken vkw, Vorarlbergs Energiedienstleister und best practice bei erneuerbaren Energien, haben wir mit unserem Hotel im Montafon etwas in der Hotellerie bis heute Einzigartiges geschafft: Vom Bau über den Betrieb bis hin zum Edutainment Konzept, stehen die Themen erneuerbare Energien und Naturschutz im Mittelpunkt – natürlich gepaart mit unseren hohen Falkensteiner Ansprüchen bei Qualität und Genuss“, so Otmar Michaeler, CEO der FMTG über das neueste Hotelprojekt der Tourismusgruppe. „Innerhalb der FMTG gilt das Hotel als Leuchtturmprojekt für die ganze Gruppe, mit dem wir für uns sowohl im nachhaltigen Bauen als auch im Premium Familiensegment selbst neue Maßstäbe setzen.“
Architektur und Attraktionen für die ganze Familie
In spektakulärer Landschaft zwischen Wäldern und Bergen gelegen, punktet das Falkensteiner Hotel Montafon mit einer außergewöhnlichen Architektur, für die die Star-Architekten Snohetta Studio Innsbruck und Vudafieri Saverino Partners Mailand verantwortlich zeichnen. In unmittelbarer Nähe zu einem der attraktivsten Ski- und Wandergebiete Österreichs, fügt es sich mit seinen 123 Zimmern, den Außenanlagen und den Mitarbeiterhäusern harmonisch in die umliegende Bergwelt ein.
Bestens präparierte 44 Pistenkilometer, der hauseigene Skiverleih und vielfältige Möglichkeiten garantieren Schnee-Spaß in der Wintersaison. Im Sommer locken „Golmis“ Forschungspfad und weitere touristische Angebote wie beispielsweise Lama Trekking am Bartholomäberg und vieles mehr. Darüber hinaus bietet das Hotel einen eigenen Radverleih. Zahlreiche Wanderwege und Radrouten befinden sich in unmittelbarer Nähe. Golf Addicts schlagen auf einem 9-Loch-Platz ab, der nur zehn Autominuten entfernt ist. Indoor- und Outdoor-Sport mit Geräten von Life Fitness, sowie zahlreiche weitere Trainings werden im Rahmen eines Wochenprogramms angeboten, individuelle Wünsche organisiert der Family Concierge.
Falkensteiner Hotel Montafon
Klimaneutralität und Falkensteiner Ecotainment mit Umwelt-Rangern
Im Edutainment hat das Hotel eigene interaktive Programme entwickelt, die Kindern, Jugendlichen aber auch interessierten Erwachsenen auf spielerische Art ein Bewusstsein für Umweltschutz und alternative Energien vermitteln sollen. Umgesetzt wird dieses Falkensteiner Ecotainment durch vielfältige Aktivitäten und einem Animationskonzept mit ökologisch-pädagogischen Elementen. Auf spielerische Art und Weise wird vor allem der Nachwuchs für den Umweltschutz sensibilisiert.
Sowohl im Falky Land mit professioneller Kinderbetreuung ab 3 Jahren als auch in den eigenen Science Labs, wo die jungen Forscher:innen bei vielen spannenden Versuchen auf spielerische Weise einen Einblick in die MINT Bereiche bekommen. So können sie zum Beispiel unterm Mikroskop Schneeflocken untersuchen oder lernen, wie man aus Wasser Strom herstellt. Dieses Wissen wird dann bei Exkursionen durch das Wasserkraftwerk der illwerke vkw oder bei Ausflügen zum Stausee vertieft – inklusive Abrutschen durch Wasserrohre. Hier ist der Spaßfaktor garantiert.
Die Falky Rangers, ein edukatives Programm nach vier Altersstufen, vermittelt den Kindern wiederum ein Gefühl für den richtigen Umgang mit der Natur und das Erkennen von biologischen Ökosystemen und Arten. Das gesamte Edutainment Konzept orientiert sich an der Montessori-Philosophie. Die Betreuung der Kinder erfolgt durch ausgebildete Pädagoginnen.
Acquapura Organic SPA
Im Acquapura Organic SPA, einer Wellness- und Wasserwelt auf 1.400 Quadratmetern mit separatem Familien- und Adults-Only Spa, warten verschiedene Indoor- und Outdoorpools sowie eine Wellen- und Speed-Rutsche auf die großen und kleinen Gäste. Und auch für den Wellnessbereich gilt: Ausschließlich Naturprodukte bei den Anwendungen und Signature-Treatments, die von der Region inspiriert sind.
Kulinarik „Via Alpina“
Mit dem Konzept „Via Alpina“, einem modern interpretierten Crossover alpiner Einflüsse, setzt Falkensteiner auch bei der Kulinarik auf Regionalität und Saisonalität. Im Montafon treffen die drei größten alpinen Gebirgszüge aufeinander und bilden das sogenannte „Herz der Alpen“. Diese traditionellen Handelswege mit ihren hochalpinen Pässen, ihren Almen und Gipfeln prägen die gesamte Region und fließen auch in das kulinarische Konzept ein. Durch den Fokus auf regional hergestellte Produkte verkürzen sich die Lieferketten. Ökologische Energiequellen und ein konsequentes Recycling tragen zusätzlich stark zur positiven Eco-Bilanz des Hotels bei.
Schweizer Speed-Testimonial
Dank dieses einzigartigen Familienhotel-Konzepts im Falkensteiner Hotel Montafon konnte der Schweizer Skistar und Olympiasieger Beat Feuz als Testimonial gewonnen werden. Er wird bei ausgewählten Events im Hotel anwesend sein und auch Zeit mit den Gästen verbringen.
Gäste, die sich für die Green Rate entscheiden, zahlen fünf Prozent weniger, dafür erfolgen der Wechsel der Bettwäsche und Handtücher sowie die Zimmerreinigung nur alle drei Tage. Für Gäste, die darüber hinaus mit Bus oder Bahn anreisen, ist zudem ein kostenloser Shuttle vom (Bus) Bahnhof inkludiert.
Über die Falkensteiner Gruppe
Die FMTG – Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG ist eines der führenden Tourismusunternehmen in privater Hand in sechs europäischen Ländern. Unter ihrem Dach vereint sie die Bereiche Falkensteiner Hotels & Residences mit derzeit 27 Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, 3 Apartment-Anlagen und einem Premium Campingplatz, die FMTG Development, die FMTG Invest sowie den Tourismusberater Michaeler & Partner.
Bildquelle Falkensteiner Hotels & Residences/FMTG – Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG
Das in Österreich ansässige Startup-Unternehmen Arkeon verwandelt CO2 mittels Gasfermentation in funktionelle Proteinzutaten und sichert damit weitere vier Millionen EUR.
Das vor etwas mehr als einem Jahr gegründete Wiener Startup Arkeon erweiterte seine Seed-Finanzierungsrunde um mehr als vier Millionen Euro, um damit die firmeneigene Technologie zur direkten Umwandlung von Kohlendioxid in Proteinzutaten noch effektiver ausbauen zu können. Nachdem das Unternehmen Anfang des Jahres seine Seed-Runde mit führenden Food- und Climate-Tech-Investoren erfolgreich abgeschlossen hatte, sicherte sich das Unternehmen nach Erreichen wichtiger Meilensteine nun zusätzliches Kapital von neuen, strategischen Investoren, darunter ICL, aws Gründerfonds, FoodHack und Tet Ventures.
Mit einer Gesamtfinanzierung von mehr als 10 Millionen EUR will das Unternehmen nun in seine Produktentwicklung, den Ausbau der Technologie und die Erweiterung von Infrastruktur investieren. So ist etwa ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum geplant, das die Skalierung des Produktionsprozesses von Arkeon beschleunigen und gleichzeitig die Weichen für industrielle Anwendungen seiner Produkte stellen soll.
„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung unserer neuen strategischen Partner sowie über das starke Engagement unserer bestehenden Investoren, um die nachhaltige Produktion von proteinogenen Inhaltsstoffen Realität werden zu lassen“, sagt Dr. Gregor Tegl, Mitgründer und CEO von Arkeon.
Mit einem Team, das sich aus weltweit führenden Archaeabiolog:innen, Verfahrensingenieur:innen, Lebensmittelwissenschaftler:innen und Fermentationstechniker:innen zusammensetzt, will das Unternehmen die Lebensmittelproduktion auf globaler Ebene verändern. Mit einer innovativen Technologie, die ohne große Landflächen, Tiere oder große Wassermengen auskommt, ermöglicht Arkeon es Unternehmen, bestehende Produkte zu verbessern, beziehungsweise neue zu schaffen und ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern.
Die versatilen B2B-Produkte des Unternehmens können als Clean-Label-Zutaten für Lebensmittel- und Getränkeprodukte, alternative Proteine, Geschmacks- und Aromastoffe, Nahrungsergänzungsmittel sowie Zellkulturmedien für kultiviertes Fleisch verwendet werden. Durch die Herstellung von nahrhaften, funktionellen und nachhaltigen Protein-Inhaltsstoffen ermöglicht Arkeon die Umwandlung von ressourcenintensiven Industrien in nachhaltige, emissionsarme Systeme.
Cheyenne Collective: Tattoo-Kunst, die nicht unter die Haut geht
Auch wenn, oder vielleicht gerade weil, Tätowierungen längst kein Nischenthema mehr sind, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sind die kreativen Köpfe hinter den Motiven wahre Künstler*innen ihres Fachs, oft weltweit bekannt und über Jahre ausgebucht. Das vor kurzem gegründete Cheyenne Collective, Tochtermarke des Cheyenne Professional Tattoo Equipments, möchte die Kunst und Kreativität der Tattoo-Künstler*innen auf verschiedene Projekte übertragen und für noch mehr Menschen zugänglich machen: Den Anfang macht eine erste, limitierte Fashion- Kollektion, die in Kooperation mit zunächst drei Tattoo-Künstler*innen designt wurde. Weitere Kollektionen mit anderen Artists werden folgen.
Das ist Cheyenne Collective:
„Wo auch immer du herkommst, was auch immer dein Hintergrund ist, deine Tattoos repräsentieren, wer du bist. Wir fördern das Tätowieren und Tattoo- Künstler*innen durch integrative Kollaborationen die Menschen zusammenbringen – durch ihre Unterschiede und ihre Gemeinsamkeiten. Wir sind eine Leinwand für unsere Künstler*innen, um ihre Arbeit zu präsentieren“ – so beschreibt Co-Founder Linus Klein den Purpose von Cheyenne Collective. Hinter dem Cheyenne Collective steht mit der Berliner Cheyenne Wearable Art GmbH bzw. dem Mutterunternehmen
MT.DERM ein Experte für professionelles Tattoo- Equipment, der weltweit für innovative High-End-Ausrüstung geschätzt wird. Die Zusammenarbeit mit renommierten und aufstrebenden Tattoo-Artists ist seit jeher Teil der Philosophie – bis zu 300 Künstler*innen rund um den Globus werden von dem Unternehmen gesponsert. Mit der jetzigen Fashion-Kollektion geht das Cheyenne Collective nun den nächsten Kreativschritt.
Das ist die Kollektion:
Alle zwei Monate wird Cheyenne Collective ab sofort eine neue, mit wechselnden Tattoo- Künstler*innen gestaltete Fashion-Linie auf den Markt bringen – immer in limitierter Auflage, pro Teil werden 100 Stück produziert. Als Basismodelle gibt es unter anderem Schnitte für oversized Hoodies, Jogginghosen, Shorts, oversized T-Shirts, cropped Hoodies, Tops, Tanktops und Longsleeves, die mit den jeweiligen Kreativpartner*innen, die sich „ihre“ Teile aussuchen und auch in die Entwicklung der Schnitte involviert sind, final abgestimmt werden.
Neben der Idee zur Förderung der künstlerischen Zusammenarbeit sind die Themen Nachhaltigkeit und Qualität wichtige Pfeiler des Cheyenne Collectives – das zeigt sich auch in der Auswahl der Materialien und des Produzenten: Die GOTS-zertifizierten Bekleidungsstücke werden in Indien in einer Green Factory gefertigt, die den strengen Vorgaben des international renommierten LEED Systems für nachhaltige Gebäude (Leader in Energy und Environmental Design) entspricht.
Das sind die ersten Artists:
Die erste, jetzt erhältliche Kollektion des Cheyenne Collectives wurde von Jessica Svartvit, die sich für Hoodie, Shirt, Jogginghose entschied, Adam Theosone, der einen Hoodie und ein T-Shirt bevorzugte, und Steve Moore, der ebenfalls Hoodie und T-Shirt wählte, gestaltet.
Jessica Svartvit hat sich in den letzten sieben Jahren in der Tattoo-Szene einen Namen gemacht. Beim Tätowieren möchte sie eine sehr kräftige, fließende, lebendige, aber auch elegante Kunst auf den Körper bringen. Ihre Spezialisierung liegt zunehmend auf full body projects.
Adam Theosone hat Industriedesign mit Spezialisierung auf Produktdesign und Visuelle Kommunikation an der Fine Arts Academy in Danzig, Polen, studiert und war in der polnischen Graffiti-Szene aktiv. Seine künstlerischen Arbeiten sind auf der ganzen Welt zu finden. Heute fokussiert sich Adam auf Schriftzug-Tätowierungen, Schriftgemälde und reist als Lehrer für Kalligrafie und verschiedene Street Art-Projekte und Tätowier-Messen um die ganze Welt.
Steve Moore ist bereits seit seiner Kindheit begeisterter Zeichner und hat 1993 mit dem Tätowieren begonnen. Die Kunst beschreibt er als sein Mittel, um sich mit der Welt um sich herum zu verbinden und zu kommunizieren. Bilder und Tattoos, die eine Geschichte erzählen oder ein Gefühl hervorrufen, setzt er mit großer Leidenschaft um.
Ergänzend zu den gewählten Kleidungsstücken designen die drei Artists – wie auch zukünftig alle eingebundenen Künstler*innen – ein T-Shirt für die so genannte C-Logo Kollektion, die das Cheyenne „C“ als Print auf der Rückenseite trägt.
Weitere Informationen zum Cheyenne Collective und der Webshop finden sich unter www.cheyenne-collective.com; Informationen zu den Tattoo-Künstler*innen unter anderem auf Instagram unter cheyennecollective
ÜBER 100.000 EURO GESAMMELT: NICO ROSBERG SPENDET FÜR UKRAINE-FLÜCHTLINGE
Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine wurden über 3,5 Millionen Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen. Darunter vor allem Familien mit Kindern, die in Nachbarländer geflüchtet sind oder noch immer im Krisengebiet ausharren müssen. Nico Rosberg wollte helfen und rief im Juni dieses Jahres eine große Verlosungsaktion ins Leben, um Geld für Betroffene zu sammeln. Gemeinsam mit Partnern und Fans konnte der Formel-1-Weltmeister so über 100.000 Euro zusammentragen, die nun an gemeinnützige Stiftungen gespendet werden.
Bei der Aktion, die auf der Fundraising-Plattform VIPrize.org lief, gab es unter anderem ein einjähriges FINN Auto Abo mit einem Tesla Model Y Performance sowie den Originalhelm von Nico Rosberg aus seiner Formel-1-Zeit zu gewinnen. Die Hauptgewinner der Losaktion durften ihre Preise von Nico Rosberg in Monaco entgegennehmen. Ende November war es so weit: Die glücklichen Gewinner erhielten Helm und Fahrzeugschlüssel vom ehemaligen Formel-1-Fahrer höchstpersönlich und genossen gleich noch eine rasante Probefahrt durch die Gassen von Monte-Carlo.
Daneben gab es viele weitere exklusive Preise in Höhe von über 80.000 Euro zu erstehen, darunter 50 x 50€ Ladegutscheine von EnBW für das eigene Elektroauto, 3×2 All-Access-Tickets zum Greentech Festival, 50 x nachhaltige Shavent Rasierer aus „Die Höhle der Löwen“, eine signierte Nachbildung von Nico Rosbergs Weltmeister-Helm aus dem Jahr 2016, signierte Mini-Helme, eine Ausgabe des Buches „Finally“, das Nicos Formel-1-Weltmeistertitel 2016 dokumentiert, nebst persönlicher Widmung sowie signierte, noch nie zuvor veröffentlichte Fotodrucke von Nico Rosberg in der Nacht des Titelgewinns.
Das gesammelte Geld wird unter anderem an die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung gespendet. Die Organisation unterstützt Flüchtlinge und Betroffene des Ukraine-Krieges sowohl im Land als auch in den Aufnahmeländern. Im Rahmen einer Sonderförderung hat die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung in diesem Jahr deutschlandweit Hilfsprojekte für geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche unterstützt – darunter sind beispielsweise der Kinderschutzbund Kreisverband Ortenau e. V., der Kölner Verein FAIR.STÄRKEN e. V. und die Refugio Kunstwerkstatt aus München.
Im Mittelpunkt der Fördermaßnahmen steht die professionelle psychologische und pädagogische Begleitung der geflüchteten Kinder sowie ein kindgerechtes Umfeld zum Spielen und Lernen, um traumatische Erlebnisse besser verarbeiten zu können. Auch für das kommende Jahr liegen bereits zahlreiche Förderanträge vor. Dank der großzügigen Spende von Nico Rosberg und der VIPrize-Community können nun weitere Projekte für geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche unterstützt werden.
Nico Rosberg sagte: „Ich bin sehr stolz, dass wir dank unseren großartigen Partnern und Fans erneut eine erfolgreiche Hilfsaktion auf die Beine gestellt haben. Bereits 2020 haben wir 100.000 Euro gesammelt, um Bedürftigen während der Covid-19-Pandemie zu helfen. Der Ukraine-Krieg fordert viele Opfer und es stimmt mich optimistisch, dass so viele Menschen unterstützen wollen. Dafür möchte ich ihnen danken und hoffe, dass wir mit unserer Spende einigen Betroffenen über ihre traumatischen Erlebnisse hinweghelfen können.“
Über Nico Rosberg:
Nico Rosberg wurde 1985 in Wiesbaden als Sohn des Formel-1-Weltmeisters Keke Rosberg geboren. Er fuhr elf Jahre lang in der Formel 1 und holte sich 2016 den Titel des Weltmeisters. Heute ist Nico Rosberg Nachhaltigkeitsunternehmer und Co-Founder des Greentech Festivals sowie Eigner des Rennteams Rosberg X Racing, das antritt, um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen.
Derzeit lebt er in Monaco und verwaltet mithilfe seines engagierten Teams internationaler Experten in Monaco und Deutschland eine Vielzahl von Projekten. Nico Rosbergs Antrieb als Unternehmer speist sich aus dem Willen, positive Veränderungen für Gesellschaft und Menschheit voranzutreiben. Dafür wurde er bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Europäischen Kulturpreis für Umwelt.
Über die „TRIBUTE TO BAMBI“ Stiftung:
Die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung fördert ganzjährig Kinder- und Jugendhilfsprojekte in Deutschland und macht auf Schicksale und gesellschaftliche Missstände aufmerksam. Ziel ist es, Kindern in Not konkret und nachhaltig zu helfen und dazu beizutragen, dass sich ihre Situation langfristig verbessert. Die Stiftung ist Trägerin des DZI-Spendensiegels.
Mittweidaer ANTACON GmbH startet mit der SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft durch
Die „SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH“, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mittelständische und Wachstumsunternehmen mit Eigenkapital zu unterstützen. Kürzlich beteiligte sich die SIB unter anderem an der Wachstumsfinanzierung der Mittweidaer ANTACON GmbH.
Die ANTACON GmbH, 2021 als GmbH aus dem Laserinstitut Hochschule Mittweida (LHM) ausgegründet, hat eine neuartige und hochinnovative Kohlenstoffschicht zum Verschleißschutz von stark beanspruchten Werkzeugen und Komponenten entwickelt, welche sich durch ihre Eigenschaften deutlich von allen auf dem Markt verfügbaren Hartstoffschichten unterscheidet.
„Das Problem, mit dem wir uns beschäftigen, ist der Verschleiß von Werkzeugen und Komponenten im industriellen Umfeld, welcher entweder direkt durch nötige Neuanschaffungen oder indirekt durch Produktionsausfälle enorme Kosten verursacht. Der wirtschaftliche Schaden, der dadurch entsteht, wird allein in Deutschland auf rund 35 Milliarden Euro beziffert“, informiert ANTACON-Geschäftsführer Hagen Grüttner.
Genau hier setzt das Mittweidaer Unternehmen an, denn durch seine neu entwickelte Beschichtung sind Werkzeuge plötzlich fünf bis zehnmal länger nutzbar. „Dieser Effekt führt gerade im Bereich der Metallbearbeitung, aber auch in anderen Branchen wie beispielsweise der Optik- und Pharmaindustrie zu maximaler Standzeiterhöhung und damit zu ungeahnter Kostenersparnis und Prozesssicherheit.
Bieten Mitbewerber aktuell nur Beschichtungen mit einer maximalen Schichthärte von 50 GPa, kommen wir jetzt mit einer Härte von bis zu 70 GPa, die noch dazu spannungsfrei ist, der Härte eines Diamanten, die bei 100 GPa liegt, schon deutlich näher. Doch die Härte ist nicht alles. Die Beschichtungen müssen extremen Anforderungen im Einsatz standhalten, ohne vom Werkzeug abzuplatzen.
Das war und ist die eigentliche Herausforderung. Hier kommt die Besonderheit der ANTACON-Beschichtungen zum Tragen. Mit unserem Verfahren weisen diese neben der extremen Härte gleichzeitig eine außerordentliche Widerstandsfähigkeit in extremen Einsatzumgebungen auf, was bestimmte Anwendungen überhaupt erst möglich macht“, so Grüttner weiter.
Sven Sieber, Partner der für ANTACON als Business Angels tätigen Dresdner „Gigahertz Ventures GmbH“, begleitet die vier Gründer bereits seit längerer Zeit. „Aufgrund der langjährigen technologischen Expertise des Teams sowie der Alleinstellung der Produkte des neuen Unternehmens am Markt haben wir uns für einen finanziellen Einstieg als Investor entschieden“, sagt Sieber.
„Bei einem Treffen des futureSAX-Netzwerks wurden wir auf ANTACON aufmerksam“, berichtet Marie Grund, Investmentmanagerin der SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH. „Vor dem Engagement ging es in die Due Diligence, die Tiefenprüfung, aber bereits nach wenigen Tagen war uns klar, dass sowohl Technologie als auch Gründerteam einiges an Potenzial bieten.
Im Rahmen einer Co-Finanzierung mit den Sparkassen-Beteiligungsgesellschaften aus Chemnitz und dem Vogtland bringen wir Eigenkapital ins Unternehmen, um die notwendigen Investitionen für den weiteren Wachstumspfad zu ermöglichen.“ Damit konnte die Finanzierungsrunde, bei der es immerhin um eine Gesamtinvestition im siebenstelligen Bereich ging, zeitnah abgeschlossen werden.
Für seine Arbeit wurde das Mittweidaer Start-Up gerade erst mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland ausgezeichnet und außerdem für den Sächsischen Gründerpreis futureSAX 2022 nominiert. „Die nächsten Schritte sind die Erstellung mindestens zweier Großserien für Pilotkunden sowie im April der Umzug in die ‚Alte Spinnerei‘. In den nächsten fünf Jahren planen wir eine Erweiterung unseres aktuell vierköpfigen Teams auf bis zu 20 Mitarbeiter“, informiert Mit-Geschäftsführer Jan Bretschneider.
Bild v.l.n.r. Sven Sieber, Marie Grund, Hagen Grüttner und Jan Bretschneider im Labor der ANTACOn Gmbh in Mittweida
Quelle SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Päckchenpacker im deutschsprachigen Raum haben im Rahmen von „Weihnachten im Schuhkarton“ in diesem Jahr 291.554 Geschenkpakete auf den Weg gebracht.
Unter dem Motto „Liebe lässt sich einpacken“ hatte die christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse zum 27. mal zum Mitpacken aufgerufen. Bei der Aktion kann jeder schuhkartongroße Päckchen mit neuen Geschenken wie Spielzeug, Schulmaterialien, Hygieneartikeln und Kleidung füllen. Die Geschenkaktion ist Teil der weltweiten Initiative „Operation Christmas Child“, in deren Rahmen jährlich mehr als zehn Millionen Kinder in rund 100 Ländern erreicht werden. Die weltweite Gesamtzahl wird im Laufe des Januars erwartet.
„Wir sind dankbar für jeden, der mitgepackt, gespendet oder sich ehrenamtlich eingebracht hat. Jeder von ihnen trägt dazu bei, dass Kinder unvergessliche Freude erleben und die Chance erhalten, denjenigen kennenzulernen, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern: Jesus Christus“, sagt Sylke Busenbender, Vorstand des in Berlin ansässigen Vereins. Vor dem Hintergrund einer historisch großen Spendenbereitschaft für die Ukrainehilfe zu Beginn des Jahres und der hohen Inflation sei jede Spende in diesen Tagen als Vertrauensbeweis für die Arbeit zu bewerten.
Gleichwohl stelle die rückläufige Entwicklung bei „Weihnachten im Schuhkarton“ eine Herausforderung dar: „Wir erwarten trotz der deutlich niedrigeren Päckchenanzahl als im Vorjahr einen deutlichen Kostenzuwachs bei den Transportkosten, deren Höhe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final absehbar ist“, sagt Busenbender. Daher sei man auf großzügige finanzielle Spenden angewiesen, um die Arbeit auch weiterhin auf ein solides Fundament stellen zu können. Im vergangenen Jahr hatte Samaritan’s Purse 389.331 Kinder mit Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum erreicht.
Viele Anmeldungen für die Weihnachtswerkstatt Dankbar sei man für die positive Resonanz auf die Weihnachtswerkstatt. Dort wird ein Großteil der im deutschsprachigen Raum gesammelten Päckchen versandfertig gemacht. Insgesamt hätten sich fast 3.000 Personen für 3.712 Schichten angemeldet. Viele Unternehmen hätten sich erstmals oder erneut mit Mitarbeitern im Rahmen eines „Social Day“ in der Weihnachtswerkstatt engagiert, aber auch Schulen und kirchliche Gruppen.
Die allermeisten Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum sind bereits in den zwölf Zielländern angekommen und werden nun größtenteils rund um Weihnachten von Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen verteilt. Im Rahmen der Weihnachtsfeiern wird oft auch zu einem Nachfolgeprogramm eingeladen: Im Kurs „Die größte Reise“ können interessierte Kinder mehr über den christlichen Glauben erfahren.
Über „Weihnachten im Schuhkarton“ „Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der internationalen Aktion „Operation Christmas Child“ der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse. Im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 10,5 Millionen Kinder in etwa 100 Ländern erreicht. Der deutschsprachige Verein wird von Sylke Busenbender geleitet, internationaler Präsident ist Franklin Graham.
Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut: „Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups gilt: Wenn zu viel Zeit und Geld in die Bürokratie investiert werden muss, fehlt den Unternehmen am Ende beides für echte Innovationen.“
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat sich im Bundesrat erfolgreich für all jene Unternehmen eingesetzt, die Künstliche Intelligenz (KI) nutzen. Anlass ist eine von der Europäischen Union geplante Richtlinie über KI-Haftung, die zusammen mit weiteren Gesetzesvorhaben (insbesondere dem Gesetz über Künstliche Intelligenz sowie der Änderung der Produkthaftungsrichtlinie) zeitnah in Brüssel verabschiedet werden soll. Auf Initiative Baden-Württembergs hin bekräftigte der Bundesrat (Freitag, 16. Dezember) gegenüber der Bundesregierung und den EU-Institutionen nun nochmals seine Forderung, die durchaus notwendige KI-Regulierung möglichst einfach und verständlich auszugestalten, um so Innovationen bestmöglich zu unterstützen, statt durch ein Mehr an Bürokratie und Regularien auszubremsen.
„Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups gilt: Wenn zu viel Zeit und Geld in Bürokratie investiert werden muss, fehlt am Ende beides für echte Innovationen. Deshalb muss die europäische KI-Regulierung verständlich, nachvollziehbar und in sich schlüssig ausgestaltet werden“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.
Sie stellte dabei auch klar, dass sie das Ziel durchaus begrüße, mithilfe einer europaweiten KI-Regulierung Rechtssicherheit gerade in Haftungsfragen zu schaffen. Auch der gewählte ganzheitliche Ansatz sei im Grundsatz richtig. Er müsse mit Blick auf andere europäische Regelungen (zum Beispiel Medizinprodukte- und In-Vitro-Diagnostik-Regulierung (MDR/IVDR)) noch konsequenter umgesetzt werden, um Widersprüche und Doppelregulierungen zu vermeiden.
Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Vor allem muss darauf geachtet werden, dass der Anwendungsbereich der geplanten Verordnungen und Richtlinien nicht ausufert.“ Hierzu sei es wichtig, die zentralen Begrifflichkeiten wie „KI-System“ oder „Hochrisiko-KI-System“ sorgfältiger und enger zu definieren. „Niemandem ist gedient, wenn am Ende jede Form von Software reguliert wird. Das bremst Innovationen in Europa aus und vergrößert so unsere Abhängigkeit von KI-Lösungen aus Nordamerika oder China“, sagte die Ministerin gerade mit Blick auf die gewaltige Investitionslücke im Bereich KI, die die Europäische Kommission in einer von ihr im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie auf bis zu 8 Milliarden Euro jährlich bezifferte.
Titelfoto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Quelle Baden Württemberg Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus(WM)
Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „KI wird unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft grundlegend verändern. Der Ipai in Heilbronn soll auch ein Ort des Dialogs sein, wo wir uns mit den Chancen und Herausforderungen von KI auseinandersetzen können.“
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (21. Dezember) in Stuttgart einen Förderbescheid über circa 5,4 Millionen Euro für die erste Teilmaßnahme des Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) an Moritz Gräter, CEO des Ipai, übergeben. Die Förderung trägt zur Entstehung eines Besucherzentrums bei, das am innenstadtnahen Standort Wohlgelegen des Ipai in Heilbronn bis Anfang 2024 gebaut wird. Darin können sich Laien und Fachpublikum über die Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz (KI) und das entstehende KI-Ökosystem in Heilbronn informieren. „KI wird unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft grundlegend verändern. Deshalb soll der Ipai in Heilbronn auch ein Ort des Dialogs sein, wo wir uns mit den Chancen und Herausforderungen von KI auseinandersetzen können“, hob die Ministerin hervor.
Im Erdgeschoss des derzeit im Bau befindlichen Gebäudes erwächst auf über 1.000 Quadratmeter Fläche ein Ort der Wissensvermittlung, des Lernens, der Vernetzung und der Inspiration. Das flexibel geplante Stockwerk wird als „Dialogplattform“ eine hohe Bandbreite an Veranstaltungs- und Ausstellungsformaten zum Thema KI möglich machen. Begleitend dazu werden spezifische Angebote entwickelt. Diese richten sich etwa an Menschen in der Berufs- und Studienorientierung oder in der Qualifikationsphase (Berufsausbildung/Studium). Aufgrund der gemeinnützig ausgerichteten Konzeption wird eine breitgefächerte und unabhängige Wissensvermittlung sichergestellt. Abgerundet wird das Konzept durch individuell kuratierte Exponate, Ausstellungen und Mitmachangebote, die das Thema KI hautnah erlebbar machen sollen.
Dadurch können Interessierte einen unmittelbaren Eindruck davon bekommen, welche Einsatzmöglichkeiten KI heute schon bietet. Das Konzept soll um ein gastronomisches Angebot ergänzt werden. Darüber hinaus ist geplant, ebenfalls im Erdgeschoss des Gebäudes verortet, eine Reallaborfläche für die Erprobung von KI-Anwendungen bereitzustellen. Diese soll als weitere vom Land geförderte Teilmaßnahme umgesetzt werden. In den oberen Stockwerken des Gebäudes sollen individuell nutzbare Flächen für die Akteure des Ipai Ökosystems – etwa für etablierte Unternehmen und Start-ups – entstehen, ohne eine landesseitige Förderung.
Moritz Gräter betonte: „Im Ipai wollen wir von Beginn an KI und die damit einhergehenden Chancen, ebenso auch die Herausforderungen, verständlich vermitteln und in die Breite der Bevölkerung tragen.“ Um das Gesamtprojekt Ipai rasch in die Umsetzung zu bringen, wurden in Heilbronn bereits frühzeitig Planungen für einen 6.500 Quadratmeter umfassenden „Initialstandort Wohlgelegen“ vorangetrieben. „Wir wollen hier unser Ipai-Konzept zunächst schnell und agil testen, mit passgenauen Leistungsangeboten an den Markt gehen und wertvolle Erfahrungen sammeln, bevor wir 2026 am Hauptstandort Steinäcker loslegen“, sagte Gräter mit Blick auf die 23 Hektar große Fläche im Norden Heilbronns, für deren Bebauung derzeit ein städtebaulicher Wettbewerb läuft.
Weitere Informationen
Als Ergebnis eines europaweiten, transparenten und diskriminierungsfreien Wettbewerbsverfahrens zur Standortauswahl, das am 3. Dezember 2020 gestartet worden war, hatte der Ministerrat des Landes Baden-Württemberg am 27. Juli 2021 entschieden, den Innovation Park AI Baden-Württemberg in Heilbronn zu realisieren.
Im Ipai soll das relevanteste Ökosystem für anwendungsorientierte Künstliche Intelligenz in Europa aufgebaut werden. Hier kommen Unternehmen, Start-ups, angewandte Forschung und Wissenschaft, aktuelle und zukünftige Talente, Investoren sowie Akteure der öffentlichen Hand zusammen, um synergiegetrieben an KI-basierten Softwareprodukten und -lösungen zu arbeiten und so die Wertschöpfung im Bereich KI zu steigern. Das Ökosystem Ipai bietet sowohl die Möglichkeit, sich zu vernetzen, weiterzubilden und zu informieren als auch modernste Infrastruktur als Basis für Innovationen zu nutzen.
Für die Realisierung des Projekts hat der Landtag des Landes Baden-Württemberg bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt. Der Wettbewerbsbeitrag der Stadt Heilbronn, der Stadtsiedlung Heilbronn GmbH sowie der Dieter Schwarz Stiftung setzte sich im Wettbewerb durch. Der Ipai wird nach den Erwartungen der Landesregierung private KI-Investitionen in Milliardenhöhe am Standort auslösen. Die Förderung des Ipai wird schrittweise über Anträge für Teilmaßnahmen bewilligt. Weitere Projektbestandteile des Ipai werden unter anderem ein Start-up Innovation Center, verschiedene Reallabore sowie ein Daten- und Rechenzentrum sein.
Titelfoto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Quelle Baden Württemberg Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus(WM)
6 Mio. Euro für E-Mobilitäts-Startup – Erfolgreiche Finanzierungsrunde für EcoG
Das Münchner E-Mobiltäts-Startup EcoG GmbH, Entwickler von Software für DC-Ladestationen, hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde im Volumen von 6 Mio. Euro erfolgreich abgeschlossen. Neben den Neuinvestoren BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft und Lindner Group haben die Bestandsinvestoren Ananda Impact Ventures und Helen Ventures ihre bisherige Beteiligung erhöht.
Es ist die Vision von EcoG, das weltweite E-Ladenetz mit zukunftsweisender und nachhaltiger Technologie auszustatten, um so den schnellen Ausbau der Lade-infrastruktur zu ermöglichen und zur emissionsfreien Mobilität für alle beizutragen. Das neue Kapital ermög-licht es, die Umsetzung dieser Ziele zu beschleunigen.
Das Erreichen der Profitabilität und eine Vervierfachung des Quartalumsatzes im Vergleich zum Vorjahr zeigen die starke Position und Dynamik des schnell wachsenden Technologieunternehmens und bilden eine hervorragende Grundlage für weitere Skalierung, Wachstum und Internationalisierung im Jahr 2023.
Seit 2017 treibt EcoG Innovationen beim E-Laden und als Mitglied von CharIN Industriestandards voran. Diese Kompetenz hilft Herstellern von Ladesäulen, schnell und kosteneffizient DC-Ladestationen für E-Fahrzeuge zu entwickeln. Zu den Kunden gehören Marktgrößen wie Siemens und i-Charging.
Die Ladetechnologie- und Betriebssystem-Lösung EcoG | OS kann modular als Hardware-Software oder Software-only-Lösung eingesetzt werden. Über 15 unterschiedliche Hersteller vertrauen bei mehr als 24 unterschiedlichen Charger-Serien bereits auf EcoG. Innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren hat EcoG damit einen Marktanteil von 10% in Europa erreicht. Das EcoG Ökosystem mit mehr als 50 Partnern eröffnet unzählige Optionen für die individuelle Produktumsetzung bei den Kunden.
Mit dem neuen Kapital treibt EcoG nicht nur sein Geschäft in Europa und Indien voran, sondern baut vor allem die Marktpräsenz in den USA aus. So beschleunigt EcoG seine Kunden weltweit beim Go-To-Market sowie der Skalierung der eigenen Produktion von DC-Ladestationen und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Mobilitätswende. Hierbei wird durch EcoG | OS das Laden von E-Fahrzeugen integrierter, skalierbarer, nachhaltiger und rentabler.
„Der Erfolg von EcoG basiert auf der Synergie unserer Partner im Ökosystem und der Leidenschaft und dem Drive unseres globalen Teams aus 14 Nationen. Als Vordenker auf dem Gebiet des E-Ladens haben wir seit unserem Start vor fünf Jahren einen fokussierten und erfolgreichen Weg zur Profitabilität zurückgelegt. Zusammen mit unseren Partnern haben wir nun den Marktanteil von 30% im Blick und kehren 2023 zurück zu unseren Wurzeln in Detroit, um vor Ort den Markt in Nordamerika weiter zu prägen.“
Zitat Andreas Heubl, Senior Investment Manager, BayBG:
„EcoG hat sich innerhalb weniger Jahre zum dominierenden Betriebssystem für DC-Ladestationen entwickelt und liefert den Herstellern von Ladestationen eine herausragende Software-Technologie-Lösung. Die namhaften Kunden, das starke Ökosystem sowie das enorme Wachstum von EcoG sprechen für sich. Dementsprechend freuen wir uns sehr, als Investor EcoG bei der internationalen Skalierung begleiten zu können.“
Zitat Sven Matzelsberger, Lindner Group:
„Der bisherige Weg von EcoG ist beeindruckend und wir freuen uns in Zukunft mit einem der führenden Hersteller eines Betriebssystems in einer sehr zukunftsweisenden Anwendung zusammenzuarbeiten. Für Lindner steht das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung seit jeher groß im Fokus und ist mit der Vision „klimaneutrale Produktion“ seit 2008 fest verankert. So passt die Zusammenarbeit mit EcoG perfekt zu unserer Philosophie. Wir sehen EcoG als ein Unternehmen, das im Bereich der Elektromobilität auf globaler Ebene einen hohen Wertbeitrag liefern wird.“
Titelfoto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Quelle BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH