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Neues Startup Selectic in Co-Creation mit VC allygatr gegründet

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Selectic sagt Recruiter:innen, wie kompetent Bewerber:innen wirklich sind

Der Traum jedes Recruiters: In Sekundenschnelle die qualifiziertesten Kandidat:innen im Recruiting-Prozess ermitteln. Das neu gegründete HR-Tech-Startup Selectic schafft genau das. Das internationale Gründungsteam hat mit dem namhaften VC allygatr einen erfahrenen Co-Creation-Partner an seiner Seite.

Simple Fragen reichen nicht aus, um Qualifikationen im Bewerbungsprozess angemessen zu bewerten. Oder wie aussagekräftig finden Sie die Frage: “Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie gut sind Ihre Excel-Kenntnisse?” 

Das Problem ist offensichtlich. Marcel Michalik, Antonio Panta und Nicolas Tozzoli haben mit Selectic die Lösung dafür geschaffen. Die drei sind selbst Master-Studierende an der renommierten WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar, Rheinland-Pfalz. 

Sie wissen aus erster Hand, wie hochkomplex Bewerbungsprozesse sein können, als sie sich selbst um Praktika und Werkstudierenden-Positionen bewarben. “Der längste Recruiting-Prozess, in dem ich war, dauerte mehrere Wochen und umfasste mehrere Stufen.  Dies führte sogar dazu, dass ich das Interesse an dem Unternehmen verlor. Genau das war der Auslöser für uns, eine bessere Lösung zu entwickeln, die die Zeit bis zur Einstellung verkürzt und gleichzeitig eine hohe Bewerbungsqualität sicherstellt”, sagt Nicolas Tozzoli. 

Die Idee für Selectic war geboren.

Co-Creation mit Venture Capitalist

Beim Aufbau von Selectic unterstützt der Venture Capitalist allygatr das Gründer-Team. Beide Parteien lernten sich über einen Startup-Pitch im Frühjahr 2022 kennen. Benjamin Visser, Geschäftsführer von allygatr und selbst mehrfacher Gründer, fand die Idee sofort spannend: “Das Problem, die Fähigkeiten von Kandidat:innen schnell und einfach zu validieren, existiert seit Jahren. Genau dafür wird Selectic die ideale Lösung sein.”

Derzeit befinden sich Michalik, Panta und Tozzoli in den letzten Zügen ihres Masterstudiums; parallel ist Selectic schon weit fortgeschritten. In Kürze möchten sie ihren Prototyp mit Nutzer:innen testen, um Selectic danach so schnell wie möglich an den Markt zu bringen. Erste Unternehmen haben bereits Interesse an der Lösung von Selectic bekundet. 

“Das positive Feedback, das wir erhalten, motiviert uns umso mehr. Derzeit verbringen wir jede freie Minute mit der Entwicklung von Selectic, starten parallel schon mit dem Marketing und sind bereits in ersten Kundengesprächen”, so Nicolas Tozzoli.

Selectic filtert passende Kandidat:innen heraus und verkürzt den Bewerbungsprozess

Selectic ist eine People-Analytics- und Recruiting-Lösung, welche die Fähigkeiten von Kandidat:innen in wenigen Minuten misst, bewertet und miteinander vergleicht. 

Der große Vorteil: Mit Selectic wird es in Zukunft nicht mehr möglich sein, fehlerhafte Angaben im Lebenslauf zu machen – denn die Software deckt fehlende Skills sofort auf. 

Recruiter:innen und Personalverantwortliche erhalten verlässliche Daten zu den Hard Skills der Kandidat:innen. Dazu sparen sie sich enorm viel Zeit und Aufwand. Anstatt wie gewöhnlich Probeaufgaben manuell zu entwickeln, zu verschicken und auszuwerten, übernimmt die Selectic-Software das komplette Testing. Der Recruiting-Prozess wird deutlich kürzer.

Gleichzeitig erhalten HR-Abteilungen mit Selectic wertvolle Daten zum Bewerbungsprozess, die sie wiederum für ihr Recruiting nutzen können. 

Der Ablauf ist simpel: Nach Bewerbungseingang und einem ersten Screening senden HR-Manager:innen den Kandidat:innen fachspezifische Tests zu. Die Bewerber:innen bearbeiten diese direkt in der Selectic-Software und werden somit auf die für die Position benötigten Fertigkeiten geprüft. Das Ergebnis sind wirklich qualifizierte Kandidat:innen, mit denen sie im Anschluss ein persönliches Interview führen können.

“Gerade bei fachspezifischen Positionen, zum Beispiel bei Entwickler:innen, fällt es Recruiter:innen oft schwer einzuschätzen, ob jemand wirklich die benötigten Kenntnisse mitbringt. Häufig müssen sie sich auf ihr Bauchgefühl verlassen. Mit Selectic ändern wir das“, erklärt Antonio Panta.

Internationales Team mit Gründer-Erfahrung

Michalik, Tozzoli und Panta lernten sich im Studium an der WHU kennen und entwickelten ihre Idee vor Ort im beschaulichen Vallender. Mittlerweile leben sie in ganz Europa verteilt: Michalik in Frankfurt am Main, Tozzoli in Mailand und Panta in Amsterdam. Die Zusammenarbeit klappt einwandfrei.

“Dass wir nicht alle an einem Ort sind, schränkt uns überhaupt nicht ein. Wir haben klare Verantwortungsbereiche und tauschen uns jeden Tag miteinander aus. So wissen wir immer ganz genau, was zu tun ist”, so Panta. Er ist für die technische Entwicklung des Produktes zuständig. Sein Knowhow erlangte Panta unter anderem bei Tesla im Bereich Business Analytics.

Tozzoli wiederum, der genauso wie Panta in Italien aufgewachsen ist, bringt Erfahrung aus internationalen Beratungsfirmen mit. Bei Selectic fokussiert er sich auf Sales und Marketing. 

Für Finance ist Marcel Michaelik verantwortlich. Er bringt bereits Gründungserfahrung mit: Zuvor hatte er als Co-Founder erfolgreich das Kaffee-Startup Roastrcoffee mitaufgebaut. 

Drei starke Gründerpersönlichkeiten, die gemeinsam mit allygatr den passenden Partner gefunden haben: “Co-Creation ist nicht unser Schwerpunkt als VC. Aber bei Selectic haben uns die drei Gründer mit ihrer Professionalität, ihrer Smartheit und ihrem Willen, die Idee voranzutreiben, einfach begeistert und letztlich überzeugt”, so Benjamin Visser, CEO von allygatr. 

Bild Selectic – Nicolas Tozzoli, Marcel Michalik, Antonio Panta

Quelle allygatr – the operative HR Tech VC

Personal Branding schafft Vertrauen

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Hochpreisige Dienstleistungen werden nicht eben an der Haustür verkauft. Damit Kund:innen viel Geld investieren, bedarf es einem großen Maß an Vertrauen. Diese Customer Journey nimmt Zeit in Anspruch und durchläuft einzelne Etappen. Gesehen, gesucht, gefunden, analysiert und dann die Frage: vertraue ich dem Dienstleister, oder nicht? Dieser Entscheidungsprozess bringt mit, dass die entsprechende Dienstleistung dann oftmals erst ein halbes Jahr später gebucht wird. 

Heutzutage werden viele Werbeanzeigen auf Facebook, Instagram und Co. geschaltet. Doch können diese noch so interessant und vielversprechend sein, wenn sie keine Hintergrundinformationen über den Anbieter preisgeben oder die Person und das Unternehmen, die hinter dieser Anzeige stecken, keine persönliche Marke trägt. Dazu gehört nicht nur das Aussehen des Experten – woran es manchmal auch scheitert – sondern auch der Auftritt im Web, die Social Media Präsenz und noch viel mehr. 

Im heutigen Zeitalter des Internets werden Firmen- oder Personennamen in Google eingetragen, um herauszufinden, wer das ist, von dem gerade ein Angebot erschienen ist. Erwartet wird eine Marke, die mit Authentizität und einer starken Corporate Identity überzeugt. Swetlana Posdnyschewa ist Stylistin, Image Maker und Visual Brander. Sie unterstützt andere dabei, genau diese persönliche Marke aufzubauen und langfristig Kund:innen davon zu überzeugen, diese auch zu behalten. Das schafft sie, indem sie eine tiefe Philosophie dahinter verzeichnet und diese mit einem strukturellen Vorgang begleitet. In einem exklusiven Gastbeitrag berichtet sie, wie Personal Branding im Internet funktioniert.

Was ist Personal Branding?

Wer glaubt, dass Unternehmen und Personen andere Menschen lenken, der täuscht sich. Aufgrund der speziellen Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen müssen sich Angebote den Wünschen der Kund:innen anpassen. Das bedeutet: Der Mensch rückt in den Vordergrund und genau darum geht es im Personal Branding. Hierbei können eigene Botschaften, Ideen, Gedanken und Visionen geteilt und Persönlichkeit, Kompetenzen und Leistungen erfolgreich nach außen kommuniziert werden.

Genau damit hat jeder die Chance von sich und seiner eigenen Philosophie zu überzeugen und die eigene Marke vom herkömmlichen Markt abzuheben – denn genau das wird in der digitalen Welt immer schwieriger. Aufgrund der Tatsache, dass viele Formate, Social Media Accounts und Werbeversprechen ähneln, bildet das Abheben und das Bieten eines Mehrwerts für Kund:innen die größte Herausforderung, um sich im eigenen Bereich herauszukristallisieren und große Bekanntheit zu erlangen.Ziel ist es hierbei, die eigene Person sichtbar werden zu lassen, diese aufzuwerten und somit langfristig Kundenvertrauen aufzubauen. 

Die Personal-Brand ist hierbei in sämtliche Richtungen interessant. Hiervon sollten Geschäftspartner:innen, aber auch potenzielle Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen betroffen sein. Gerade Arbeitnehmer:innen wollen nicht beim Zweitplatzierten arbeiten, wenn es um Attraktivität und Image geht. Auf einer Party soll es möglich sein, mit Stolz mitzuteilen, wo man arbeitet. Auch möchten Kund:innen beispielsweise nicht von mittelmäßigen Finanzberater:innen betreut werden, sondern von Expert:innen, die das Gefühl vermitteln, dass man als Kund:in in guten Händen ist. 

Gerade in dieser Branche ist es jedoch oftmals so, dass viele einen negativen Webauftritt haben und potenzielle Kund:innen somit zweifeln, ob diese überhaupt die finanziellen Mittel für eine repräsentative Homepage haben. Auch sollte darauf geachtet werden, sich an ein Farbkonzept zu halten und das Design insgesamt einer definierten Corporate Identity anzupassen. Ein „unruhiger Bauchladen“ führt dazu, dass Vertrauen nicht entstehen kann. Hierbei ist es letztlich egal, um welche Branche es sich handelt. 

Visual und Personal Branding sind hierbei die wichtigsten Instrumente und bieten die Chance, die eigene Marke wertvoller und attraktiver darzustellen. Menschen kaufen immer rational und erklären sich Handlungen erst im Nachhinein als rationale Vorgehensweisen.

Trägt die Marke also zu einer höheren Wertschätzung des persönlichen Umfeldes bei, profitieren Unternehmen beispielsweise davon, dass ihre Mitarbeiter:innen als starke Persönlichkeiten (Corporate Brand) wahrgenommen werden. 

Wie gestaltet sich eine Personenmarke?

Viele Experten, die in ihren Kreisen hochgeschätzt werden, sind über ihre Branche hinweg nicht bekannt. Hierbei nutzen sie ihre Fähigkeiten und ihr Wissen nicht optimal, um sich selbst zu positionieren. Es geht also darum, gezielt eine Personenmarke aufzubauen, die es ermöglicht, durch ihre eigene Kompetenz in einer Expertise auch über die Branche hinaus sichtbar zu werden. Diese Maßnahme sollte sich in erster Linie an potenzielle Kunden richten. 

Manche Dienstleister:innen weigern sich, dem digitalen Globalisierungswandel eine Chance zu geben. Sie zeigen sich gegenüber Social Media Kanälen nicht offen und somit droht eine Existenzkrise. Sind sie nicht sichtbar, dann existieren sie auch nicht. Hierbei ist es nicht notwendig, ein Global Player auf dem eigenen Markt zu sein, jedoch sollte potenzielle Kund:innen und Arbeitnehmer:innen sowie Partner:innen die Chance gegeben werden, Dienstleister:innen und Unternehmen näher kennenzulernen.

Durch diese neue öffentliche Wahrnehmung entsteht die Möglichkeit, das eigene Wissen und Kompetenzen gesellschaftlich und beruflich wirksam zu nutzen und einzubringen. Das bedeutet, dass erst, wenn eine Person im Netz sichtbar ist, diese auch wahrgenommen wird. Angesichts dessen benötigen auch immer mehr Unternehmen geschulte Mitarbeiter:innen, um den neuen Aufgaben der Digitalisierung – inklusive des Personal-Brands – gerecht zu werden. 

Die digitale Kompetenz, die bisher als zusätzliche Qualifikation galt, wird jetzt also zur Basis marktrelevanter Fähigkeiten. Gerade für den Einstieg in diese neue Welt bietet es sich an, einen externen Profi einzubeziehen, der die verschiedenen Vorgänge für den Aufbau einer Marke schon zahlreich durchgeführt hat.

Wird eine persönliche Marke aktiv gepflegt, wird sie durch Interaktionen mit anderen Nutzer:innen wahrgenommen – man wird viral. Das hierbei entstehende Bild kann dann zur eigenen Persönlichkeit passen, oder eben nicht. Jeder Mensch hat eigene Brand-Merkmale. Bei deren Gestaltung sollte aber nicht grundsätzlich nur in die eigene Selbstinszenierung gegangen werden, sondern auch relevante Inhalte geteilt und eine authentische Persönlichkeit präsentiert, sowie ein großer Mehrwert für die Öffentlichkeit geboten werden. 

Das Design der eigenen Persönlichkeit ist ein wichtiger Teil der Personenmarke

Neben der Präsentation der Persönlichkeit spielen weitere Faktoren in einer Personenmarke mit ein. Das ist unter anderem die Persönlichkeit selbst. Hierbei geht es nicht darum, möglichst viele private Details in sozialen Netzwerken zu präsentieren, sondern das eigene Profil abzurunden. Deswegen gilt es immer zu prüfen, wie das eigene Profil positioniert werden soll. Hierbei liegt der Fehler bei vielen Unternehmen und Dienstleister:innen darin, dass sie semiprofessionelle Bilder, die stark verpixelt sind, als Banner einstellen.

In diesem Fall wäre es wahrscheinlich eher angebracht, die Sichtbarkeit vollständig zu lassen, als so nach außen zu kommunizieren. Durch diese unprofessionelle Handlung kann mehr Schaden entstehen, als dieser Vorgang für das Unternehmen gut ist. Auch müssen alle Accounts die gleiche Sprache sprechen. Es gilt nur zu beachten, dass jeder Social-Media-Kanal eine eigene Zielgruppe hat. 

Gerade deswegen sollte immer erst das Ziel definiert und danach ein Post online präsentiert werden. Der Content soll nicht nur einen Mehrwert bringen, sondern auch die eigene Person, das Arbeitsklima sowie Arbeitsprozesse und interessante Fakten beinhalten, die Neugier erwecken und User:innen dazu bringen, weitere Formate sehen zu wollen. Dieses Umfeld hat sich gerade in den letzten Jahren stark verändert und die Welt ist viel interessanter und abwechslungsreicher geworden. Viele neue Chancen haben sich aufgetan und warten nur darauf, ergriffen zu werden. Genau dafür bietet sich Personal Branding perfekt an.

Personal Branding schafft Vertrauen

Bildquelle Swetlana Posdnyschewa Bildnachweis/Copyright: bonbon studio

Autor

Swetlana Posdnyschewa ist Stylistin, Image Maker und Visual Brander. Sie arbeitet hauptsächlich mit Dienstleistern, um deren Auftreten auf den Punkt zu bringen  und somit die richtigen Kunden und Partner zu gewinnen

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Simmons berät EUR 855 Mio. Finanzierung für Unicorn Enpal

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Die internationale Anwaltskanzlei Simmons & Simmons hat die Geldgeber bei der Finanzierung von bis zu 855 Mio. EUR für die Berliner Einhorn-Gruppe Enpal beraten.

2017 gegründet, ist Enpal heute das erste grüne „Unicorn“ in Deutschland sowie die Nr. 1 der am schnellsten wachsenden Energieunternehmen in Europa (FT1000 Ranking 2022 von Financial Times & Statista). Enpal bietet das erste integrierte Komplettpaket für ein klimaneutrales Zuhause mit PV-Anlage, Speicher, E-Ladegerät, Ökostromtarif und Smart Energy Manager.

Als Teil der Transaktion erhält Enpal Senior-Finanzierungszusagen in Höhe von 585 Millionen Euro von international führenden Investoren wie BlackRock Alternatives, ING, Pricoa Private Capital (das Privatkapitalgeschäft von PGIM) und UniCredit. Darüber hinaus stellt ING zwei zusätzliche RCF & VAT-Fazilitäten in Höhe von 150 Millionen Euro bereit, um Enpal eine effizientere Nutzung seines Kapitals zu ermöglichen.

Sämtliche Senior-Kapitalgeber haben Enpal bereits zuvor Kapital zur Verfügung gestellt und ihre Zusagen im Rahmen dieser Transaktion signifikant erhöht. Darüber hinaus hat Infranity, eine Tochtergesellschaft der Generali, im Rahmen eines HoldCo-Darlehens institutionelle Mittel in Höhe von bis zu 120 Mio. € bereitgestellt.

Das Simmons-Team beriet auf der Seite der Kreditgeber, insbesondere bei der Transaktionsdoku- mentation und der rechtlichen Due Diligence.

Dr. Jens Gölz, der das Team von Simmons & Simmons leitete, kommentierte die Transaktion mit den Worten: „Wir freuen uns sehr, dass wir die Kreditgeber bei der Refinanzierungsrunde für Enpal beraten haben. Die Beratung unserer Mandanten in dieser speziellen Angelegenheit zeigt unsere Stärken im Bereich der erneuerbaren Energien und die Expertise unseres ENRI-Teams (Energy, Renewables and Infrastructure) in Deutschland.“

Das Simmons-Team wurde von dem Frankfurter Partner und Head of ENRI, Dr. Jens Gölz, geleitet, der mit Isabel Ribeiro (Finance & Due Diligence), Peter Louzensky (Finance & Due Diligence), Stella Madzahrova (Finance & Due Diligence) und Steffen Kaiser (Regulatory & Real Estate) zusammenarbeitete.

Simmons berät EUR 855 Mio. Finanzierung für Unicorn Enpal

Bildquelle: Bild von Anja cocoparisienne auf pixabay

Quelle WBCO Public Relations & Business Communications GmbH

Happy Fit Me! Mit foodspring fit ins neue Jahr starten

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So lassen sich Crash-Diäten im Januar vermeiden.

Der Dezember ist bekanntlich der genussvollste Monat des Jahres. Menschen umgeben sich mit ihren Liebsten, backen Plätzchen, trinken Glühwein und kommen durch festliche Traditionen in Weihnachtsstimmung. Umso ambitionierter wird dann oft mit Neujahrsvorsätzen ins neue Jahr gestartet, was häufig zu Crash-Diäten führt, welche die Schlemmereien der Feiertage wettmachen sollen. Allerdings ist es für langfristige Erfolge essentiell, dass eine gesunde Ernährung mit ausreichend Nährstoffen eingehalten wird, um Schwankungen des Cortisolspiegels zu vermeiden. Dabei können die folgenden Functional Fitness Produkte von foodspring unterstützen.

Whey Protein

Essenzielle Aminosäuren sind die Bausteine der Muskeln, die allerdings nicht vom Körper selbst hergestellt werden können. Hier kommt das Whey Protein ins Spiel. Es enthält alle Aminosäuren, die der Körper benötigt. Die Versorgung mit Eiweiß Bausteinen ist wichtig, um die Proteinsynthese zu beschleunigen und somit muskelaufbauende Prozesse im Körper aufrechtzuerhalten.

●         Ultrafiltriert, kaltverarbeitet und reich an BCAAs und EAAs.

●         69% Molkenproteinkonzentrat, der Goldstandard unter den Proteinpulvern. 

●         Erhältlich für 32,99 Euro auf www.foodspring.de

Clear Whey 

Clear Whey aus Molkenproteinisolat ist ein laktosearmes Proteinpulver aus Milch: weniger ein Eiweißshake und mehr ein erfrischendes Proteingetränk. Dank natürlicher Aromen schmeckt es nicht nur gut, sondern ist auch erfrischend leicht.

●         26 g Protein pro Portion, ohne dem typischen Milchgeschmack

●         Hilft beim Muskelaufbau

●         Erhältlich für 32,99 Euro auf www.foodspring.de

Vegan Protein 

Vegan Protein enthält Erbsen-, Sonnenblumen-, Hanf- und Kichererbsenprotein sowie zusätzliche Vitamine und Mineralien, die insbesondere bei einem veganen Lebensstil wichtig sind. 

●         Angereichert mit Vitamin B12, B6, Folsäure und Biotin

●         Zuckerarm, ballaststoffreich, soja- und glutenfreie Rezeptur

●         Erhältlich für 32,99 Euro auf www.foodspring.de

foodspring ist die Marke für gesunde funktionale Lebensmittel aus Deutschland. Die Berliner sind mit einem internationalen Team aus über 250 Mitarbeitern und einer großen Entwicklungsabteilung das am stärksten wachsende Food-Startup Deutschlands. Das junge Unternehmen wurde 2013 gegründet und ist inzwischen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Belgien, Niederlande, Dänemark, Finnland, Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich aktiv. 

Im Juni 2019 hat Mars, Incorporated eine Mehrheitsbeteiligung an foodspring erworben. Damit planen Mars Edge und das Berliner Start-Up ab sofort eine gemeinsame globale Plattform für zielgerichtete Ernährung und die Entwicklung personalisierter Ernährungsangebot.

Happy Fit Me! Mit foodspring fit ins neue Jahr starten

Quelle STUDIO BRANDFORMANCE

Frische unternehmerische Köpfe für die Region

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Erster Durchgang der MACHacademy – Fortsetzung folgt 

Nach den Sommerferien startete der erste Durchgang der MACHacademy mit rund 40 engagierten Persönlichkeiten und insgesamt neun Teams, denen es vor allem um eines ging: MACHEN, Unternehmertum austesten. Kurz vor Weihnachten stehen fünf Teams im großen Finale auf der Bühne des Osnabrücker Rosenhofs, etwa 200 Gästen folgen “ihren” Teams. Am Ende ist allen Anwesenden klar: diese jungen Menschen sind echte „MacherInnen“ und unternehmerische Nachwuchstalente für den Wirtschaftsstandort Osnabrück. 

In insgesamt sechs Modulen und 14 Terminen erarbeiteten die Teams der MACHacademy während der letzten drei Monate Schritt für Schritt ihre Gründungsideen. Themen wie Ideenfindung, Geschäftsmodelle, Prototypenentwicklung und steuerrechtliche Fragen wurden durch verschiedene Unternehmen und Institutionen des Startup-Ökosystems praxisnah vermittelt. Unter den Teilnehmenden befinden sich nicht allein Studierende oder SchülerInnen, sondern auch solche, die bereits aktiv am Berufsleben teilhaben und die neuerworbenen Kompetenzen zunächst mit zurück in ihr Angestelltenverhältnis und damit in ein bestehendes Unternehmen nehmen möchten. 

„Wir möchten die hiesigen Unternehmen dazu ermutigen, Mitarbeitende aus dem eigenen Unternehmen für unser Programm zu begeistern, denn unser Fokus liegt nicht ausschließlich auf der Förderung von Entrepreneurship, sondern auch Intrapreneurship“, erläutert Nina Müller, Projektleiterin der MACHacademy.

Die fünf FinalistInnen hatten insgesamt 10 Minuten Zeit, ihre jeweilige Idee zu präsentieren und sich den Fragen der hochkarätigen Jury zu stellen. Mit Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl (Präsidentin der Universität Osnabrück), Jil Hellmann-Regouby (regionale Unternehmerin) und Prof. Dr. Felix Osterheider (Vorstandsvorsitzender der Aloys & Brigitte Coppenrath Stiftung) mussten die Teilnehmende einige kritische Fragen beantworten und bekamen professionelles und wertvolles Feedback zu ihren Ideen. „Ich bin tief beeindruckt, was Teamgeist und Ideen in so kurzer Zeit hervorbringen,” zeigt sich die Universitäts-Präsidentin begeistert. 

Einen Grund zum Feiern gab es am Ende für jedes Team, denn das Preisgeld von insgesamt 6.000 €, bereitgestellt durch die Wirtschaftsförderung der Stadt und des Landkreises Osnabrück sowie durch die Coppenrath Stiftung, wurde gestaffelt für die Plätze 1-5 vergeben. Den ersten Platz und damit insgesamt 3.000 € konnte das Team „ComeBy“, eine App zur effizienten Freizeitgestaltung, für sich entscheiden. Das im Altersdurchschnitt jüngste Team der MACHacademy konnte die Jury durch eine herausragende Präsentation und schlüssige Darstellung der Geschäftsidee überzeugen. 

Über insgesamt 1.500 € und den zweiten Platz durfte sich das Team Blabbern freuen, die über ihre App die Möglichkeiten zur individuellen Weiterbildung für alle ermöglichen wollen. Die Plätze 3-5 gingen an die Teams Dinnertaster (App für individualisierte Restaurantempfehlungen), CONAID (Elektrotherapie im Gesundheits- und Lifestylebereich) und das Studio Grimm (interaktives digitales Storytelling). 

„Es war unglaublich spannend, alle neun Teams in den letzten Monaten begleiten zu dürfen und zu sehen, mit wie viel Energie und Engagement die eigene Gründungsidee weiterentwickelt wurde“, berichtet Niklas Schwichtenberg, Projektleiter der MACHacademy.  Damit die Teams ihre Ideen auch über das Programm hinaus weiterverfolgen, steht ihnen im kommenden Jahr ein Netzwerk an Mentoren und Mentorinnen zur Verfügung, das Kontakte in die Wirtschaft ermöglichen soll und durch die regionale IHK koordiniert wird. 

„Für mich steht fest, ich möchte Gründer werden“, erzählt Justus Paul aus dem Team ComeBy. Und genau das ist es, was die Initiatorin der MACHacademy erreichen möchte: Menschen davon zu überzeugen, den Schritt in Richtung Unternehmertum zu wagen. 

Quelle Bild und Text: Aloys & Brigitte Coppenrath Stiftung 

Fortino Capital investiert in Symbio, den Spezialisten für Business Process Management Software

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Fortino Capital, ein in Europa ansässiger Wachstumsinvestor im Bereich B2B-Software, gibt seine Investition in Symbio, einen schnell wachsenden Anbieter von Business Process Management Software, bekannt. Symbio hat seinen Hauptsitz in München und Niederlassungen in Deutschland, Serbien und Südafrika. Mehr als 100 Kunden und 500.000 Anwender weltweit nutzen die Software des Unternehmens.

Als führender Anbieter von Business Process Management (BPM), bietet Symbio die Lösung für strategisches Prozess- und Qualitätsmanagement sowie Anwendungen für Prozessmodellierung und -design an. Die Daten können reibungslos in weitverbreitete Geschäftsanwendungen wie Microsoft, SAP, Celonis und Atlassian integriert werden.

Die Plattform zeichnet sich durch ihre vielfältige, branchenübergreifende Nutzbarkeit für Unternehmen aus den Sektoren Logistik, Automobil, industrielle Produktion, Energieversorgung und Pharma aus. Zu den Kunden von Symbio gehören unter anderem die Deutsche Bahn, E.ON, die European Space Agency, Fresenius und ZF Friedrichshafen.

Die beiden Gründer Oliver Zeller und Steffen Ploetz haben Symbio zu einem führenden Softwareunternehmen im Bereich BPM aufgebaut. Die Software kommt in kleinen, mittleren und großen Unternehmen zum Einsatz und hat derzeit Nutzer in Europa, den USA und Asien.

Fortino Capital investiert in das Unternehmen, um dessen Wachstum weiter zu beschleunigen und international zu expandieren. Dabei wird Fortino nicht nur als Sparringspartner für das Management fungieren, sondern auch das weitere internationale Wachstum mit seiner Expertise aktiv unterstützen. Für Fortino ist Symbio das erste Growth Private Equity Investment in Deutschland.

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Fortino, da sie es Symbio ermöglicht, weiter zu wachsen. Das Team von Fortino verfügt über enorme Fachexpertise und einen großen Erfahrungsschatz auf dem BPM-Markt sowie über ein passgenaues B2B-Portfolio.“, so Oliver Zeller, Mitgründer und CEO von Symbio.

„Wir befinden uns aktuell in einer spannenden Phase unserer Entwicklung. Fortinos Know-how wird uns helfen, unser Ziel zu erreichen, das erste mitarbeiterzentrierte Business Process Management- und Qualitätsmanagement-System zu etablieren. Gemeinsam freuen wir uns darauf, die digitale Transformation unserer Kunden voranzutreiben und Symbio international weiter zu skalieren.“

Philipp Remy, Partner bei Fortino Capital, blickt voller Vorfreude auf die künftige Zusammenarbeit: „Symbio ist dabei, sich zunehmend zum Marktstandard für strategisches Prozess- und Qualitätsmanagement zu entwickeln. Das Team hat in den letzten Jahren außergewöhnliche Erfolge verzeichnet, die sich in einem zufriedenen Kundenstamm widerspiegeln. Der Zuwachs an Marktanteilen ist eine logische Folge der hervorragenden Arbeit. Wir freuen uns darauf, Oliver und sein Team bei der Verwirklichung ihrer Wachstumspläne zu unterstützen.“

Fortino Capital investiert in Symbio, den Spezialisten für Business Process Management Software

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle Maisberger GmbH

shipcloud wächst weiter

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Übernahme von 12return erweitert Serviceportfolio von shipcloud

Die Übernahme von 12return durch shipcloud stärkt das einzigartige Angebot von shipcloud als Multi-Carrier-Paketmanagementplattform mit einer fortschrittlichen Retourenlösung.

12return bietet Kunden eine technologiegestützte Retourenlösung für den nationalen und grenzüberschreitenden E-Commerce, die sich perfekt in das Serviceangebot von shipcloud einfügt. 12return bietet Kunden und Verbrauchern die bestmöglichen Optionen. Die Software verbessert die Customer Journey ihrer Online-Retourenbestellungen und senkt die Kosten. Die Komplexität typischer Retourenprozesse wird in der 12return-Software auf Basis „alles aus einer Hand“ vereinfacht.

„Ich freue mich sehr, bei shipcloud einzusteigen. Dies wird es uns ermöglichen, weiter zu wachsen und unser Serviceangebot zu erweitern. Diese starke Kombination von Technologieunternehmen wird unser Produktportfolio erheblich erweitern und Möglichkeiten für Internationalisierung und Managed (Return) Services schaffen“, sagt Stef de Bont, Gründer von 12return.

Alle shipcloud Kunden können die Vorteile der innovativen 12return-Software einschließlich Return Bird und Return Dock nutzen. „Durch die Erweiterung der shipcloud Dienste mit 12return können wir eine Premium-Lösung für (managed) Rücksendungen anbieten, die auf dem Angebot „Send, Track and Return“ basiert. Wir alle wissen, dass sich ein schlechter Retourenprozess auf die Kundenzufriedenheit, die Betriebseffizienz, das Endergebnis und die Umwelt auswirkt“, sagt Claus Fahlbusch, Geschäftsführer bei shipcloud.

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle rabutz.de

2022 Gartner® Magic Quadrant™ for Insight Engines

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Squirro erhält den Status „Visionary“ zum zweiten Mal in Folge

Augmented-Intelligence-Anbieter Squirro für die Vollständigkeit seiner Software-Vision und deren Anwendbarkeit ausgezeichnet

Squirro, der Anbieter von Augmented-Intelligence-Lösungen, wurde im 2022 Gartner® Magic Quadrant™ für Insight Engines zum zweiten Mal in Folge als Visionary benannt. Ausgezeichnet wurde die Insight Engine von Squirro für ihre umfassende Produkt-Vision und deren Umsetzungsfähigkeit. Squirros innovative und modulare Insight Engine umfasst die Module „Semantic Enterprise Search“, „Insight Generation“ und KI-gesteuerte kontextbezogene Handlungsempfehlungen zur Unterstützung einer datengesteuerten Entscheidungsfindung, Personalisierung und Automatisierung.

Squirros Insight Engine stellt eine benutzerfreundliche, einfache und klare Benutzeroberfläche bereit und ist ein Vendor-Managed-Service, der über eine Auswahl von Drittanbieter-Cloud-Diensten gehostet und ebenfalls in einer Private-Cloud oder On-Premise zum Einsatz kommen kann.

„Die Auszeichnung als „Visionary“ im Gartner Magic Quadrant for Insight Engines zum zweiten Mal in Folge belegt unseren kontinuierlichen Fokus auf Innovation und unsere Fähigkeit, hochrelevante Erkenntnisse für unsere Kunden bereitzustellen“, sagte Dorian Selz, CEO von Squirro. 

„Unsere Zusammenarbeit mit Organisationen wie der Bank of England, der Europäischen Zentralbank und Henkel zeigt, dass wir die Anforderungen großer Unternehmen verstehen und über die Lösungen und das Fachwissen verfügen, um vorgegebene Ziele zu erreichen. Die Ernennung zum Gartner® Magic Quadrant™ Visionary ist sehr wichtig für uns. Sie ist ein Beleg unserer Fortschritte.“

Squirro bietet eine umfassende Palette von Augmented-Intelligence-Lösungen für eine Reihe von Branchen (wie zum Beispiel Banking und Fertigungsindustrie) und funktionalen Bereichen (wie zum Beispiel Vertrieb, Risikomanagement, Wissensmanagement und Kundenservice) an.

Die Platzierung von Squirro als “Visionary” im Gartner® Magic Quadrant™ verheißt Gutes für nachfolgende Insight Engine-Innovationen, so Dorian Selz weiter: „Wir legen großen Wert auf unsere Insight Engine. Die erneute Anerkennung von Gartner® ist deshalb ein stolzer Moment für Squirro. Sie bestätigt unsere erfolgreiche Wachstumsstrategie in 2023 und darüber hinaus.“

Bild Dorian Selz, CEO der Squirro AG
(© Squirro AG)

Quelle Squirro AG 

Greven Medien spendet Weihnachtsgeschenke und erfüllt Kinderwünsche

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Greven Medien spendet Weihnachtsgeschenke und erfüllt Kinderwünsche

Mehr als 100 Päckchen wurden heute dem Verein SkF Köln überreicht 

Ein schwieriges, von Krisen gebeuteltes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland stellt eine enorme Herausforderung dar – viele Menschen leben in Armut oder existenzieller Not. Um Hilfe zu leisten und Betroffenen eine Freude zu bereiten, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Greven Medien die Adventszeit für einen guten Zweck genutzt und persönliche Träume, die von Kindern und Jugendlichen auf Wunschkarten formuliert waren, erfüllt.

Das Unternehmen spendet insgesamt mehr als 100 individuell verpackte Weihnachtsgeschenke oder Überraschungstüten, die den Kindern und Jugendlichen sowie wohnungslosen Frauen und Familien zugutekommen. Die zahlreichen Weihnachtspäckchen wurden heute Vormittag im Geschäftshaus der Greven Gruppe an den SkF Köln (Sozialdienst katholischer Frauen) überreicht.

Unter der wirtschaftlichen Situation, die von Pandemie, Inflation und Energiekrise bestimmt ist, leiden vor allem sozial benachteiligte Familien: Viele können aufgrund der drastisch gestiegenen Kosten ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbständig bestreiten. Diesen Menschen möchte Greven Medien mit der weihnachtlichen Spendenaktion helfen und persönliche Wünsche erfüllen.

Dafür haben die Mitarbeitenden 85 Sachspenden für Kinder und Jugendliche gesammelt, darunter Mal- und Spielsachen, Bücher, Sportartikel und warme Winterkleidung. Außerdem kamen bei der Spendenaktion 21 Geschenktüten für wohnungslose Frauen und Familien zusammen, prall gefüllt mit Lebensmitteln, Körperpflegeprodukten, Mützen, Schals und Handschuhen zum Schutz vor Kälte. 

„Gerade in Zeiten wie diesen ist es notwendig, regelmäßig innezuhalten und sich auf die wirklich wichtigen Themen des Lebens zu konzentrieren. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, Menschen zu unterstützen, die Hilfe benötigen. Daher haben sich viele Kolleginnen und Kollegen selbstverständlich mit Freude an der Weihnachtsaktion beteiligt und liebevoll ausgesuchte Geschenke verpackt. Wir konnten den Wunschkärtchen der Kinder und Jugendlichen mit schönen, kreativen Ideen gerecht werden und freuen uns, die Spenden an den SkF in Köln zu übermitteln“, erklärt Kathleen Oswald, Leitung Marketing und Kommunikation von Greven Medien.

„Wir sind sehr erfreut, dass Greven Medien uns mit der Weihnachtsaktion den Rücken stärkt und bedanken uns ganz herzlich bei den Spendern. Den Empfängern wird ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wenn sie die Gaben überreicht bekommen – das ist mehr wert als viele Worte“, sagt Anne Rossenbach, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Ehrenamt und sozialpolitische Grundsatzthemen beim SkF. 

Bild Geschenkübergabe im Hause Greven, v.l.n.r. Kathleen Oswald, Leitung Marketing und Kommunikation Greven Medien; Anne Rossenbach, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Ehrenamt und sozialpolitische Grundsatzthemen beim SkF Weihnachtsgeschenke für Menschen in Not | Fotocredit: Greven Medien

Quelle Counterpart Group GmbH

Forschung im Doppelpack: Digitale Technologien und Bauen für eine inklusivere Gesellschaft

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Tandem-Professuren

Erste von vier neuartigen Tandem-Professuren, die Geistes- und Technikwissenschaften verbinden, startet mit Reallabor am KIT

Eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilhabe in allen Lebensbereichen sind klare Ziele des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Darin haben sich die Vertragsstaaten zu Maßnahmen verpflichtet, die den gleichberechtigten Zugang etwa zur physischen Umwelt sowie zu Information und Kommunikation sicherstellen.

Im Reallabor „Digitale Barrierefreiheit und Assistenzsysteme für Menschen mit Einschränkungen“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird erforscht, wie das Zusammenspiel digitaler Technologien und der Gestaltung der räumlichen Umgebung in Gebäuden und Städten allen Menschen eine gleichberechtigte und selbstbestimmte gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen kann.

„Unser Ziel ist es, eine Brücke zwischen Menschen, Technologien und der räumlichen Umgebung zu schlagen. Hierzu verbinden wir Forschung in Informatik und Architektur“, sagt Professorin Kathrin Gerling, die zur Mensch-Maschine-Interaktion forscht. Gemeinsam mit der Architektin Professorin Caroline Karmann bildet sie das erste mehrerer neuartiger Professuren-Tandems am KIT.

In diesen Tandems betreiben je zwei Personen – eine aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie eine aus den Technik- und Naturwissenschaften – zusammen Wissenschaft. „Wir untersuchen gemeinsam die Schnittstellen zwischen Technologie, der gebauten Umwelt und den Menschen, die darin leben. So loten wir das Potenzial neuartiger Technologien aus, um Barrieren für behinderte Menschen abzubauen“, erläutert Karmann. Ziel ist eine inklusivere Gesellschaft.

Zusammenspiel von Assistenzsystemen und baulicher Umgebung für mehr Teilhabe 

Kathrin Gerling beschäftigt sich mit der Barrierefreiheit interaktiver und körperzentrierter Technologien wie beispielsweise tragbarer Systeme oder virtueller Realität aus Perspektive von Assistenz und Teilhabe. „Mir geht es darum, eine Barrierefreiheit zu schaffen, die über die reine Überwindung von Hindernissen hinaus geht und den Nutzenden positive, bereichernde Erlebnisse ermöglicht“, sagt die Informatikerin. Gemeinsam mit Karmann wird sie erforschen, wie entsprechende Technologien in Kombination mit der baulichen Umgebung eingesetzt werden können, um Barrieren abzubauen und die Lebensqualität behinderter Menschen zu verbessern.

Caroline Karmann arbeitet an der klimabewussten und barrierefreien Gestaltung von Gebäuden und Städten, die ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen unterstützen. „Wenn wir von Inklusion in der gebauten Umwelt sprechen, bedeutet das, dass sich Menschen willkommen und zugehörig fühlen können, unabhängig von individuellen Einschränkungen. Nehmen wir ein Gebäude auf dem Campus: Wie können wir den Eingang, die Erschließungen, die Beschilderung, die Raumaufteilung, die Beleuchtung und die Akustik so gestalten, dass Räume beispielsweise für Menschen mit Sehbehinderungen lesbar sind? Technologie kann hier zu weiteren Lösungen führen.

Könnte zum Beispiel eine digitale Begehung der Räume mittels virtueller Realität vor dem Betreten eines unbekannten Orts den Nutzenden helfen? Unsere Forschungsfragen beziehen sich auf die Sicherheit und den Komfort von Räumen für alle und es ist uns wichtig, unsere Lösungen gemeinsam mit behinderten Menschen zu entwickeln“, sagt die Bauexpertin.

ACCESS@KIT unterstützt Menschen mit Blindheit beim Studium

Im Gegensatz zur Forschung in kontrollierter Atmosphäre hinter verschlossenen Türen spielt sich die Wissenschaft in einem Reallabor in Wechselwirkung mit Menschen ab. Deshalb arbeiten die beiden Wissenschaftlerinnen eng mit dem Zentrum für digitale Barrierefreiheit und Assistive Technologien ACCESS@KIT zusammen. Das Zentrum unterstützt behinderte Studierende am KIT. Derzeit zählen dazu rund 30 Studierende mit Blindheit oder Sehbehinderung.

Reallaborprofessuren: Forschen für die Gesellschaft

Das KIT setzt auf die transformative Forschung an der Schnittstelle zur Gesellschaft und richtet dafür in den Jahren 2022 bis 2025 vier neue Reallabore ein. Darin arbeiten jeweils eine Professur aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie eine aus den Technik- und Naturwissenschaften intensiv zusammen. Mit diesen „Professuren-Tandems“ (KIT Real-World Lab Professorships) verfolgt das KIT einen einzigartigen interdisziplinären Ansatz. Die Reallaborprofessuren sind Teil des 100-Professuren-Programms, mit dem das KIT seine Spitzenforschung innerhalb von zehn Jahren noch leistungsfähiger und agiler machen wird. Zunächst werden Reallabore zu autonomen Systemen, zur Mensch-Maschine-Interaktion und Barrierefreiheit sowie zum Umgang mit Risiken eingerichtet. Ein viertes zu Risikostrategien für die dezentrale Energiewende folgt.

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

Bild Neues Professuren-Tandem am KIT: Architektin Caroline Karmann (links) und Informatikerin Kathrin Gerling (rechts) forschen gemeinsam. (Foto: Tanja Meißner, KIT)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)