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Aenne Burda Award für türkische Sozialunternehmerin Ebru Baybara Demir

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Ebru Baybara Demir

Mut, Optimismus, Innovation, Kreativität, Inspiration – nur einige Eigenschaften, für die der Aenne Burda Award for Creative Leadership steht. Seit 2006 zeichnet er in Gedenken an die verstorbene Aenne Burda Frauen aus, die sich mit herausragenden unternehmerischen und kreativen Leistungen einen Namen gemacht haben. Seither wird der Award jährlich im Rahmen der Innovationskonferenz DLD Munich vergeben. In diesem Jahr geht die begehrte Trophäe an die türkische Köchin Ebru Baybara Demir.

Ausgezeichnete Köchin

Ebru Baybara Demir ist eine Vorreiterin in der Welt der Köch:innen. Aufgewachsen in Istanbul, lebt sie seit vielen Jahren wieder in ihrer Geburtsstadt Mardin nahe der Grenze zu Syrien. In einer Zeit, in der Frauen das Haus nicht ohne ihre Ehemänner verlassen durften, kämpfte Ebru Baybara Demir für ihre Träume und eröffnete gemeinsam mit 21 weiteren Frauen das Restaurant „Cercis Murat Mansion“, welches sie bis heute erfolgreich betreibt. Sie ist die erste türkische Köchin, die zwei Jahre in Folge mit dem „Basque Culinary Prize“ ausgezeichnet und somit unter die besten zehn Köch:innen der Welt gewählt wurde.

„Ebru gibt den Menschen in Mardin neue Hoffnung und unterstützt sie. In mehr als einer Hinsicht“, sagte Melissa von Faber-Castell, Head of Marketing and Communications bei DLD, in ihrer Laudatio und wendete sich dann persönlich an die Preisträgerin: „Wir sind beeindruckt von deiner Geschichte und fühlen uns geehrt, dir heute den Aenne Burda Award überreichen zu dürfen.“

Sozial und nachhaltig engagiert

Doch nicht nur kulinarisch ist Ebru Baybara Demir ein Vorbild: Die Spitzenköchin engagiert sich für zahlreiche soziale und nachhaltige Projekte, die sie teilweise selbst ins Leben gerufen hat. Dazu zählt unter anderem die Initiative „From Soil to Plate“, die syrischen Flüchtlingsfrauen eine Ausbildung zur Köchin ermöglicht. Darüber hinaus betreut Ebru Baybara Demir ein regeneratives Landwirtschaftsprojekt zur Verbesserung der Böden und Unterstützung der Bauern beim Anbau gesunder Lebensmittel. Diese werden anschließend in sozialen Einrichtungen wie Suppenküchen weiterverarbeitet.

„Diese Auszeichnung ist nicht nur für mich, sondern für alle Menschen in der Türkei sehr wichtig. Unsere Republik, die vor 100 Jahren von Kemal Atatürk gegründet wurde, ermöglicht es mir heute hier zu stehen und meinen Weg erfolgreich zu gehen. Ich bin eine soziale Gastronomin und Küchenchefin und arbeite mit benachteiligten Gruppen. Gemeinsam arbeiten wir für die Zukunft, unseren Boden, unsere Umwelt, unser Wasser und unsere Lebensmittel. Diese Auszeichnung geht auch an alle, die an mich geglaubt haben und mit mir seit über zwanzig Jahren zusammenarbeiten,“ so Ebru Baybara Demir als sie den Aenne Burda Award auf der DLD 23-Bühne im House of Communications in München entgegennahm.

Zu den Preisträgerinnen des Aenne Burda Awards der vergangenen Jahre zählen unter anderem Alzheimer-Forscherin Andrea Pfeifer, Maja Hoffmann (Gründerin der Luma-Stiftung), die nigerianische Unternehmerin Fatoumata Ba und die costa-ricanische Politikerin Christiana Figueres.

Aenne Burda Award für Ebru Baybara Demir

Bild DLD Managing Director Steffi Cherny überreichte den Aenne Burda Award an Ebru Baybara Demir@ Daniel Grund for DLD/ Hubert Burda Media

Quelle Hubert Burda Media Holding Kommanditgesellschaft

EVERGREEN schließt weitere Finanzierungsrunde erfolgreich ab

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evergreen

Das Leipziger Start-up hat in seiner Seed-Finanzierungsrunde eine siebenstellige Summe eingesammelt. EVERGREEN ist ein nachhaltiger B Corp zertifizierter Asset Manager mit digitaler Vermögensverwaltung. Als Direct-Asset-Manager bietet EVERGREEN seinen Kund:innen und Partnerunternehmen die komplette Wertschöpfungskette für die Kapitalanlage vom Management individueller Investmentprodukte über das Onboarding bis zur digitalen Vermögensverwaltung aus einer Hand an. 

Kundenzahl 2022 mehr als verdoppelt

Lead Investor ist die amerikanische ZAIS-Group. „In einem herausfordernden Marktumfeld hat Evergreen die Kundenzahl in 2022 mehr als verdoppelt. Mit unserem Engagement unterstreichen wir das Vertrauen, welches wir in das Team haben“, sagt ZAIS CIO Christian Zügel.

Martin Liebsch, Investment-Manager bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen ergänzt:

„Im aktuellen Marktumfeld ist es nicht leicht größere Finanzierungsrunden als FinTech in der Wachstumsphase zu realisieren. Das Krisen aber auch Chancen darstellen, hat das Team von Evergreen mit seinen KPIs eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Durch neue Kooperationen und Produktweiterentwicklungen, als auch dem bisherigen Wachstum ergeben sich attraktive Chancen für Shareholder und die weitere Skalierung am Standort Leipzig.“

Iven Kurz, CEO von EVERGREEN: 

„Ich freue mich über das Vertrauen unserer Shareholder in EVERGREEN. Gemeinsam arbeiten wir an der Vision, Kapitalanlage nachhaltig zu verändern. Nächstes Jahr steht nun insbesondere der weitere Ausbau unseres Angebots an.  Unser Fokus liegt auf den Themen Nachhaltigkeit und Altersvorsorge. Hier wollen wir Schritt für Schritt unser Angebot mit nachhaltigen Lösungen für Vermögenswirksame Leistungen, die betriebliche Altersvorsorge und die Europarente erweitern.“

Bild: Evergreen Teamfoto – Foto EVERGREEN / Axel Baumgarten

Quelle EVERGREEN GmbH

Founders League holt prominente Gesellschafter an Bord und sichert sich fünf Millionen Euro Bewertung

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Founders League

Nur neun Monate nach der Gründung schließt die Founders League eine erste Finanzierungsrunde ab.

Mit Benjamin Henrichs (RB Leipzig) und Luca Waldschmidt (VfL Wolfsburg) sind jetzt zwei prominente Fußball Bundesligaprofis als Investoren an Bord. Des Weiteren sind die beiden Unternehmer Jost Wiebelhaus (Frankfurter Laufshop) und Stefan Hamann (Shopware AG) als neue Gesellschafter eingestiegen. Das “Start-Up für Start-Ups“ verkauft insgesamt sechs Prozent seiner Anteile und sichert sich mit dem Investment eine fünf Millionen Euro Bewertung. 

“Mit dem gewonnenen Kapital bauen wir die Plattform weiter aus und werden in Zukunft noch mehr Start-ups auf ihrem Weg unterstützen”, freut sich Julian Rauch, Geschäftsführer der Founders League. Das Investment fließt damit direkt in den Reichweitenaufbau der Plattform, mit dem Ziel, das größte Business-Angel- und Investoren-Netzwerk in der DACH Region für Start-ups aufzubauen. Bisher sind über 50 Business Angels und Investor:innen im Founders League Netzwerk eingebunden. Die Pläne für 2023 sind ambitioniert: Insgesamt sechs Live-Shows sind geplant, unter anderem in Mannheim, München, Köln und Düsseldorf.

“Wir sind sehr stolz, gerade in dieser Phase so renommierte Investoren von unserer Plattform überzeugt zu haben. Gemessen an den Investitionen, die in Jungunternehmen geflossen sind, war 2022 war kein gutes Jahr für die deutsche Startup-Szene:  Um 43 Prozent sind die Investments laut der Wirtschaftsprüfung EY im letzten Jahr gesunken. Umso wichtiger ist es, die Sichtbarkeit und Reichweite für Start-Ups zu erhöhen, und das schaffen wir mit unserer Founders League Plattform”, erklärt Digital-Unternehmer und Founders League-Gründer Marcus Diekmann.

Founders League zieht positive Bilanz im ersten Jahr 

Das Show-Konzept der Founders League ist simpel, die Kombination macht es besonders: sechs aufgeregte Start-ups, drei erfahrene Juroren, drei Minuten Elevator-Pitch und ein knallharter Live-Chat. Die Mission für Start-Ups: Nicht nur die Juroren zu überzeugen, sondern auch den kritischen Live-Chat auf die eigene Seite zu ziehen. Die beiden Shows, die 2022 in Leipzig und Bremen stattfanden und über LinkedIn gestreamt wurden, haben insgesamt über 3 Millionen Impressionen erzielen können. Auch über Social Media erzielte die Plattform mehrere hunderttausend Kontakte. Als Werbepartner konnte die Shopware AG und Polestar gewonnen werden.

Hier ein Auszug der Erfolge der teilnehmenden Start-Ups:

  • Das Start-up Tailorwine wird seit dem Auftritt in der Show deutschlandweit in L’osteria Restaurants getestet und konnte einige Lebensmittelhändler anbinden.
  • Das Last Mile Delivery Start-up Egora konnte Jury-Mitglied Johannes Kliesch überzeugen und listet seit Ende des Jahres 2022 das Snocks Sortiment.
  • Das Startup Förderfrage erreichte nach der Liveshow 280 Projektanfragen für Start-Up Förderungen

Bild Luca Waldschmidt und Benjamin Henrichs

Quelle Vaubel Medienberatung GmbH 

Heldengrün macht Frühjahrsputz nachhaltig

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heldengrün

„Den Haushalt revolutionieren“ – wie uns das nachhaltige Start Up Heldengrün beim bevorstehenden Frühjahrsputz glänzen lassen will

Ausgerechnet zwei junge Männer bringen uns derzeit ein neues Verständnis für den Wohnungsputz bei und zeigen uns, wie der Frühjahrsputz anno 2023 aussieht. Seit 2018 sorgen sie mit ihrem Start-Up Heldengrün (www.heldengruen.de) dafür, dass unsere eigenen vier Wände ein Stück weit nachhaltiger glänzen und sorgen mit einem Putzstein, Öko-Wasch – und Trocknerbällen, sowie diversen Bio-zertifizierten Ölen für ein neues Verständnis von Sauberkeit. Die Produkte, die es im eigenen Heldengrün-Shop, bei allen großen Online-Händlern, bei Kaufland, Alnatura und in vielen Unverpackt-Läden gibt, vermeiden nicht nur Plastikmüll, sondern kommen so gut wie ohne chemische Zusätze aus.

Die Idee zu Heldengrün entstand in den damaligen Single-Haushalten der Gründer Shewit und Eugen. „Wir fanden es furchtbar, dass die Wohnung nach dem Putzen so pnetrant nach Chemie gestunken hat“, beschreibt Shewit. „Dazu hatten wir jeweils ein ganzes Arsenal an Plastikflaschen herumstehen. Das wollten wir ändern.“

Die beiden entwickeln nach und nach einen nachhaltigen All-in-One Putzstein aus 96% natürlichen Inhaltsstoffen mitsamt Schwamm, der sich für alle Haushaltsbereiche eignet und das Putzmittel-Arsenal überflüssig macht, Trocknerbälle für den Trockner, die die Energie im Trockner effizient verteilen um Strom zu sparen, sowie einen weitestgehend natürlichen Bodenreiniger für den Wisch – und Saugroboter mit natürlichen Düften 

Alle Produkte bestehen zum Großteil aus natürlichen Inhaltsstoffen und werden entweder plastikfrei oder mit recyceltem Plastik verpackt, um einen möglichst ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. „Nachhaltigkeit ist ein Thema, das uns alle betrifft und das wir uns auch alle leisten können sollten“, sagt Eugen. „Wir wollten daher bezahlbare Alltagsprodukte schaffen, die uns als ganze Gesellschaft bewusster und grüner machen können. Wir wollen dafür vorhandene Ressourcen nutzen und keine neuen verschwenden.“ 

Im Fokus steht dabei auch ein neues Mindset, was unser Verständnis fürs Putzen betrifft. „Sehr viele Menschen assoziieren den Geruch von Chemie mit Sauberkeit. Nur wenn es so steril riecht wie im Krankenhaus, vertrauen sie darauf, dass etwas wirklich sauber ist. Dabei gibt es nicht den einen spezifischen Geruch von Sauberkeit. Eine Wohnung kann auch dann sauber sein, wenn sie hinterher natürlich duftet und keine Giftkeulen zum Einsatz kamen. Wir müssen hier unser Sauberkeitsverständnis neu definieren.“

Heldengrün will genau das erreichen. Auf ihren Produkten sind anstatt leuchtfarbiger Piktogramme, die vor giftigen Stoffen warnen, lediglich Labels zur Öko-Zertifizierung zu sehen. „Es geht uns um Wertschätzung – gegenüber unserer Umwelt und auch gegenüber den Menschen“, so Shewit weiter. „Eigentlich will doch niemand chemische oder ätzende Inhaltsstoffe in seinen eigenen vier Wänden benutzen, vor allem dann nicht, wenn im Haushalt Kinder wohnen.“

2023 soll eine Erweiterung der Produktpalette erfolgen. Bereits jetzt neu im Sortiment: Ätherische Öle, die nicht nur als Duftgrundlage für Do It Yourself-Wasch- und Putzmittel verwendet werden, sondern das Sortiment von Heldengrün in Richtung Körperpflege weiterdenken. So sind die hochwertigen Rosmarin – und Lavendelöle beispielsweise effektive Helfer für Kopfhaut- und Haarpflege. Die dafür verwendeten Pflanzen werden unter strengen ökologischen Auflagen angebaut und von einem Familienbetrieb in Handarbeit destilliert. 

Der Name „Heldengrün“ ist und bleibt ergo voll und ganz Kernbotschaft. „Jeder von uns kann ein grüner Held sein.“

Bildquelle: Geschäftsführer Shewit und Eugen – Fotocredit: Heldengrün

Quelle Rosenheim Rocks

Kreditkarten waren gestern: Die Zukunft ist tragbar

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Wie das Start-up wearonize das Bezahlen einfacher, schneller und sicherer macht

Wie kleide ich mich und wie bezahle ich? Zwei Fragen, die sich jeder täglich stellt. Zwei Fragen, die lange Zeit getrennt beantwortet wurden. Dabei passt beides perfekt zusammen. Tragbares Bezahlen über die Kleidung. Tragbares Bezahlen mit einem Schmuckstück oder einem Modeaccessoire. Praktisch wie stilvoll, modern wie nachhaltig. Handelt es sich um eine ferne Zukunft? Nein.

Die Zukunft ist jetzt – denn eine Veränderung der Art und Weise wie wir bezahlen, war lange überfällig. Dessen war sich auch der heutige CEO Thorsten Röske bewusst, der 2019, zusammen mit weiteren Branchenexperten, das Start-up wearonize gründete. Heute ist die wearonize AG Marktführer für Wearable Payments und gestaltet maßgeblich die Zahlungsinfrastruktur der Zukunft. wearonize macht das Bezahlen tragbar. 

Aber was sind Wearables überhaupt?

Wearables (engl. wear = tragen) sind Devices, die man am Körper trägt, wie z.B. Smartwatches oder Fitness Tracker. Obwohl der Anglizismus vielen noch fremd erscheint, gehören Wearables schon fast zum Alltag dazu. Sie finden Einzug in den Bereichen Gesundheit, Lifestyle und Fitness. Sie messen Körperfunktionen wie den Puls, kontrollieren den Blutzucker, weisen Joggern den Weg und informieren sie gleichzeitig über ihre Laufgeschwindigkeit oder Schrittlänge. Doch Wearables können mehr. Man kann mit ihnen auch bezahlen. Und hier kommt wearonize ins Spiel.  

Wie funktioniert Wearable Payment und was macht die Nutzung so spannend?

Kontaktloses Bezahlen mit Karte oder Smartphone ist nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie auch hierzulande salonfähig geworden, weil es einfach, schnell und sicher ist. Diesen Trend greifen auch passive Wearables auf, deren enthaltene Chips genauso funktionieren wie die Chips in kontaktlosen Karten. Sie werden erst dann aktiv, wenn man sie an ein entsprechendes Lesegerät hält. Die Technologie dahinter nennt sich Near Field Communication, kurz NFC.  Gegenüber dem Smartphone oder der Apple Watch bieten Wearables jedoch einen ganz entscheidenden Vorteil.

Passive Wearables, in Form von Schlüsselanhängern, Armbändern, Ringen und Co., brauchen weder Akkus noch Display oder Batterien. Sie sind jederzeit einsatzfähig, ganz ohne regelmäßiges Aufladen, was sie in puncto Nachhaltigkeit und Ausfallrisiko ganz klar die Nase vorn haben lässt.  

Das Bezahlen mittels passiven Wearables ist praktisch, modisch, nachhaltig und kinderleicht. Keine Suche nach dem Geldbeutel, kein störendes Smartphone beim Joggen und kein Auswählen der Karte im digitalen Wallet. Die Bezahlung per Wearables ist die schnellste, einfachste und – durch ihre Tokenisierung – mitunter sicherste Art zu bezahlen. Und erschwinglich sind Wearables im Vergleich zu klassischen Smart Devices, aufgrund geringerer Produktionskosten und längerer Lebensdauer, auch. Die günstigsten Armbänder und Schlüsselanhänger starten bereits bei 30 Euro, was sie für die jüngere Generation attraktiv macht.       

Was leistet wearonize?

wearonize bietet dem Endkonsumenten als erste Marke alles aus einer Hand. Während der Kunde bei anderen Herstellern nur das Wearable erwerben kann und dieses dann mit einer Drittanbieter-App koppeln muss, bietet wearonize die 360°-Erfahrung. Denn dank der neu gegründeten Subbrand LAKS PAY bietet wearonize jetzt auch eine große Auswahl an unterschiedlichen Wearables für jedes Budget. In der wearonize App mit zahlreichen Analyse-Features können die Wearables dann problemlos initialisiert und die Bankkarte aufgespielt werden. Und sollte mal etwas nicht stimmen, ist wearonize der erste Ansprechpartner mit dem richtigen Service.

Wo steht wearonize heute?

wearonize ist Marktführer im Wearable Payment Segment. Durch Partnerschaften mit mehr als 85 großen Banken wie der BLKB und Curve und renommierten Marken wie Swatch steht die wearonize Technologie über 400 Millionen Personen in mehr als 35 Ländern zur Verfügung. Da die Tendenz stark steigend ist, stellt wearonize auch für Investoren eine attraktive Adresse dar. Zuletzt ist es wearonize gelungen, mit LAKS Pay, dem weltweit größten Hersteller von Passiven Wearables, ein neues Joint Venture einzugehen. Bar oder mit Karte? Weder noch. Die Zukunft ist jetzt und heißt wearonize.

Bild Wearable Payment Ring © wearonize

Quelle Münchner Marketing Manufaktur GmbH

Deutsche sind bereit, mehr Geld für den Versand auszugeben

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Gratisversand nach wie vor beliebt, aber Lieferungen werden teurer

Jahrelang haben sich Konsument*innen an kostenlose Lieferungen gewöhnt. Doch aufgrund gestiegener Kosten entscheiden sich viele Online-Retailer, für den Versand Gebühren zu erheben bzw. die Lieferkosten anzuheben. Obwohl hohe Versandkosten für die Mehrheit der deutschen Online-Käufer*innen (60 Prozent) ein Grund sind, bei einem anderen Händler zu kaufen, wächst paradoxerweise ihre Bereitschaft, mehr für den Versand zu zahlen. Während die Deutschen 2021 für Bestellungen im Wert von 50 Euro bereit waren, bis zu 4,10 Euro für Lieferungen zu zahlen, ist die Zahl im vergangenen Jahr – laut einer neuen Umfrage von Sendcloud unter 1.000 deutschen Verbraucher*innen – auf 5,30 Euro gestiegen.

Verbraucher*innen müssen mehr für den Versand zahlen
Zwei Drittel (66 Prozent) der Käufer*innen rechnen damit, dass Versandgebühren in diesem Jahr aufgrund der Inflation in Folge der Wirtschaftslage weiter steigen werden. Wie viel die Verbraucher*innen bereit sind, für eine Lieferung zu zahlen, richtet sich nach dem Warenwert ihrer Bestellung. Für eine Bestellung im Wert von 15 Euro sind die deutschen Käufer*innen bereit, 4,60 Euro zu zahlen, für eine Bestellung im Wert von 150 Euro sogar 6,90 Euro. Damit liegen die Deutschen über dem europäischen Durchschnitt von 4,30 Euro bzw. 6,20 Euro.
 

„Lange Zeit waren die Deutschen kostenlosen Versand gewöhnt, was sich für viele Online-Retailer zu einer Belastung entwickelte. Schon bei geringen Lieferkosten sind Käufer*innen zur Konkurrenz abgewandert“, kommentiert Rob van den Heuvel, CEO und Mitbegründer von Sendcloud. „Mittlerweile sehen wir eine deutliche Verhaltensänderung bei den Verbraucher*innen. Die Deutschen sind gerne bereit, sich an den Versandkosten zu beteiligen, wobei die Höhe der Kosten schnell zum Dealbreaker werden kann. Branchengrößen wie H&M und Zalando erheben deshalb immer häufiger Versandkosten für Kleinaufträge, und wir rechnen damit, dass viele Online-Shops diesem Beispiel folgen werden.“

Gratisversand ist beliebt aber das Kostenbewusstsein gewachsen
Während die Bereitschaft steigt, für Lieferungen zu zahlen, bleibt der Gratisversand so beliebt wie eh und je. Etwa zwei von drei (61 Prozent) deutschen Käufer*innen wären bereit, ein zusätzliches Produkt zu bestellen, um kostenfreien Versand zu erhalten. Zudem ist Gratisversand beliebter als schneller Versand: 4 von 5 Verbrauchern (79 Prozent) würden eine kostenlose einer schnellen Lieferung vorziehen, während nur ein Fünftel (20 Prozent) eine zügige Zustellung bevorzugt. Auch bei der Wahl zwischen verschiedenen Versandoptionen (wie beispielsweise Zustellung an einem bestimmten Tag) oder einem speziellen Speditionsunternehmen hat die versandkostenfreie Sendung die Nase vorn. 

Während „kostenlos“ nach wie vor ein wichtiges Schlagwort ist, wenn es um den Versand geht, sind sich die Konsument*innen zunehmend auch ökologischer Folgen des Online-Handels und des Versands bewusst. Ganze 40 Prozent der Verbraucher*innen sind der Ansicht, dass ein nicht-nachhaltiger Versand teurer sein sollte. Gleichzeitig urteilt die Mehrheit (61 Prozent), dass die Versandkosten niedriger sein sollten, wenn man bereit ist, länger auf die Bestellung zu warten. 

Methodik der Untersuchung
Der E-Commerce Lieferkompass wurde im August 2022 von Nielsen unter 9.004 Teilnehmern aus neun Ländern (Niederlande, Belgien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Vereinigtes Königreich und den Vereinigten Staaten) durchgeführt. Der vollständige Bericht gibt einen Einblick in die neuesten Trends in der E-Commerce-Logistik und wird am 26. Januar 2023 veröffentlicht.

Bildquelle Sendcloud

Quelle AxiCom GmbH

Roboter-Forschung: Wie Asien, Europa und Amerika investieren

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Wie Asien, Europa und Amerika in Roboter-Forschung investieren – Report 2023 

Staaten investieren rund um den Globus in Robotik, um die Weiterentwicklung der Technologie für industrielle und gesellschaftliche Anwendungen zu fördern. Was aber sind die aktuellen Ziele der offiziellen Förderprogramme in Asien, Europa und Amerika? Die International Federation of Robotics hat recherchiert und die Ergebnisse mit dem 2023er Update-Report „World Robotics R&D Programs“ veröffentlicht.

„Die dritte Auflage des World-Robotics-R&D-Programs-Report berichtet über die jüngsten Entwicklungen in den Förderprogrammen, einschließlich der Aktualisierungen für 2022″, sagt Prof. Dr. Jong-Oh Park, stellvertretender Vorsitzender des IFR-Forschungsausschusses und Mitglied des Executive Boards.

 Wie die Übersicht zeigt, verfolgen die weltweit fortschrittlichsten Robotik-Länder – gemessen an den jährlichen Installationen von Industrierobotern – China, Japan, USA, Südkorea, Deutschland und auch die EU ganz unterschiedliche Forschungs- und Entwicklungsstrategien:

Forschung & Entwicklung in der Robotik – offizielle Förderprogramme

In China wurde der „14. Fünfjahresplan“ für die Entwicklung der Roboterindustrievom Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) am 21. Dezember 2021 in Peking veröffentlicht – die Strategie konzentriert sich auf die Förderung von Innovationen. Ziel ist es, China zu einem weltweit führenden Land im Bereich der Robotertechnologie und des industriellen Fortschritts zu machen. Die Robotik ist Teil von insgesamt 8 Schlüsselindustrien über die nächsten 5 Jahre.

Zur Umsetzung der nationalen Wissenschafts- und Technologie-Innovationsvereinbarungen wurde am 23. April 2022 im Rahmen des Nationalen Schlüsselplans für Forschung und Entwicklung das Sonderprogramm „Intelligente Roboter“ mit einem Finanzvolumen von 43,5 Mio. USD gestartet. Wie das jüngste statistische Jahrbuch „World Robotics“ der IFR zeigt, hat China in der verarbeitenden Industrie eine Roboterdichte von 322 Einheiten pro 10.000 Arbeiter erreicht: Damit liegt das Land im Jahr 2021 weltweit auf Platz 5 – 2018 rangierte China noch auf Platz 20 (140 Einheiten).
 
In Japan zielt die „Neue Roboterstrategie“ darauf ab, das Land zum weltweit führenden Zentrum für Roboterinnovationen zu machen. Die japanische Regierung hat für das Jahr 2022 mehr als 930,5 Mio. USD an Fördermitteln bereitgestellt. Schlüsselsektoren sind das verarbeitende Gewerbe (77,8 Mio. USD), Pflege und Medizin (55 Mio. USD), Infrastruktur (643,2 Mio. USD) und Landwirtschaft (66,2 Mio. USD). Der Aktionsplan für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor umfasst Projekte wie autonomes Fahren, fortschrittliche Luftfahrt oder die Entwicklung integrierter Technologien als Kernstück der nächsten Generation von künstlicher Intelligenz und Robotern.

Im Rahmen des „Moonshot-Research-and-Development-Programms“ wurde ein Budget von 440 Millionen USD für Robotik-Projekte bereitgestellt, die über einen Zeitraum von fünf Jahren von 2020 bis 2025 laufen. Laut des statistischen Jahrbuches „World Robotics“ der IFR ist Japan der weltweit führende Hersteller von Industrierobotern und lieferte im Jahr 2021 insgesamt 45 % des weltweiten Angebots. 

Der 3. Basisplan für intelligente Roboter in Südkorea zielt darauf ab, die Robotik als Kernindustrie der vierten industriellen Revolution zu entwickeln. Die koreanische Regierung hat 172,2 Mio. USD für den „2022 Implementation Plan for the Intelligent Robot“ bereitgestellt. Von 2022 bis 2024 sind insgesamt 7,41 Mio. USD für das „Full-Scale Test Platform Project for Special-Purpose Manned or Unmanned Aerial Vehicles“ vorgesehen.

Das statistische Jahrbuch „World Robotics“ der IFR weist für das Land im Jahr 2021 ein Allzeithoch von 1.000 Industrierobotern pro 10.000 Beschäftigte aus. Damit ist Südkorea die Nation mit der höchsten Roboterdichte weltweit. 

Horizont Europa ist mit einem Budget von 94,30 Milliarden USD und einer Laufzeit von sieben Jahren (2021-2027) das wichtigste Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der EU. Die wichtigsten Ziele sind: Stärkung der wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen der EU, Förderung der Innovationskapazität, der Wettbewerbsfähigkeit und der Beschäftigung in Europa sowie die Umsetzung prioritärer Bürgeranliegen und die nachhaltige Stärkung sozioökonomischer Modelle und Werte. Die Europäische Kommission stellt für das Robotik bezogene Arbeitsprogramm 2021-2022 insgesamt 198,5 Mio. USD bereit.

Die deutsche Hightech-Strategie 2025 (HTS) ist die vierte Auflage des Forschungs- und Innovationsprogramms in Deutschland. Die Bundesregierung wird bis 2026 jährlich rund 69 Mio. USD bereitstellen – ein Gesamtbudget von 345 Millionen USD für fünf Jahre. Im Rahmen der HTS 2025 wurde das Programm „Technik für den Menschen“ aufgelegt. Dieses Programm zielt darauf ab, den technologischen Wandel in der Gesellschaft insgesamt und in der Arbeitswelt zum Nutzen der Menschen einzusetzen.

Forschungsthemen sind: digitale Assistenzsysteme wie Datenbrillen, Mensch-Roboter-Kollaboration, Exoskelette zur Unterstützung von Beschäftigten bei der körperlichen Arbeit, darüber hinaus aber auch Lösungen zur flexibleren Gestaltung von Arbeitsprozessen oder die Unterstützung von mobilem Arbeiten. Laut des Reports „World Robotics“ der IFR ist Deutschland der größte Robotermarkt in Europa – die Roboterdichte liegt mit 397 Einheiten pro 10.000 Beschäftigten weltweit auf dem 4. Platz.

Die National Robotics Initiative (NRI) in den USA wird von der US-Regierung unterstützt und dient der Grundlagenforschung und -entwicklung im Bereich Robotik. Das im Februar 2021 angekündigte NRI-3.0- Programm baut auf den früheren NRI-Programmen auf und zielt auf die Erforschung integrierter Robotersysteme ab. Die US-Regierung unterstützte den NRI-3.0-Fonds im Jahr 2021 mit 14 Mio. USD.

Die Zusammenarbeit zwischen akademischen, industriellen, staatlichen, gemeinnützigen und anderen Organisationen wird gefördert. Mit dem „Moon to Mars“-Projekt der NASA wird beispielsweise das Ziel verfolgt, eine langfristige Präsenz in der Nähe des Mondes und auf dem Mond zu etablieren. Die Projekte zielen auf die Forschung und Technologieentwicklung ab, die Roboterleistungen erheblich steigern werden, um die Erkundung des Weltraums durch den Menschen und wissenschaftliche Missionen zu unterstützen.

Für das Artemis-Mondprogramm plant die US-Regierung ein Budget von 35 Milliarden US-Dollar zwischen 2020 bis 2024 bereitzustellen. Das statistische Jahrbuch „World Robotics“ der IFR zeigt, dass die Roboterdichte in den Vereinigten Staaten von 255 Einheiten im Jahr 2020 auf 274 Einheiten im Jahr 2021 gestiegen ist. Das Land steht damit weltweit auf Platz 9. Hinsichtlich der jährlichen Installationen von Industrierobotern nimmt die USA Platz 3 ein.

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Quelle Bild und Text: IFR International Federation of Robotics
c/o VDMA

Mondu sichert sich Serie-A-Erweiterung in Höhe von 13 Millionen US-Dollar

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Wachstumsstarker B2B-Zahlungsspezialist Mondu sichert sich Serie-A-Erweiterung in Höhe von 13 Millionen US-Dollar für fortgesetzte internationale Expansion

Mondu, spezialisiert auf B2B-Zahlungslösungen, hat heute eine Erweiterungsrunde der Serie A in Höhe von 13 Millionen US-Dollar, angeführt von Valar Ventures und FinTech Collective, bekannt gegeben. Die neue Investition folgt auf ein beeindruckendes erstes Jahr für Mondu, in dem das Unternehmen schnell skalierte, in neue Märkte expandierte und weitere Produkte auf den Markt brachte, die das Finanzleben von Unternehmen vereinfachen.

Mit der Erweiterung der Serie A erhöht sich die gesamte Investitionsrunde auf 56 Millionen US-Dollar und ermöglicht weiteres Marktwachstum und Produktentwicklung. Mondu erkundet neue Anwendungsfälle für seine B2B-Zahlungsprodukte, wie etwa eine Omnichannel-Lösung.

Philipp Povel, Mitbegründer und Co-CEO von Mondu, erklärte: „Buy Now, Pay Later hat sich im B2B-Bereich als wertvolles Instrument etabliert, um die Erwartungen der Geschäftskunden zu erfüllen, indem es ein ‚Consumer‘-Checkout-Erlebnis und eine flexible Bezahlung ermöglicht. Wir sind zuversichtlich, dass die Nachfrage nach Buy Now, Pay Later für B2B im Jahr 2023 erheblich ansteigen wird. Es gibt viele positive Auswirkungen dieses Finanzinstruments, nicht nur für Käufer, sondern auch für Händler und Marktplätze, da sie weiterhin steigende Warenkorbgrößen und eine stärkere Loyalität der Käufer beobachten.“

Seit der Ankündigung der ersten Series A im vergangenen Mai führte Mondu den Ratenkauf ein und expandierte nach Österreich und in die Niederlande, wo das Unternehmen ein zweites Büro in Amsterdam eröffnete. Das Mondu-Team ist von 20 Mitarbeiter zu Beginn des Jahres 2022 auf 140 Mitarbeiter angewachsen und hat weitere Talente in seine Führungsetage berufen, darunter Chief Commercial Officer Julian Kurz und Chief People Officer Lauren Hoehlein Joseph.

Seit seiner Gründung im Oktober 2021 hat Mondu 90 Millionen US-Dollar an Eigen- und Fremdkapital von Valar Ventures, FinTech Collective, Cherry Ventures, hochkarätigen Business Angels und der deutschen Bank VVRB erhalten.

Andrew McCormack, Founding Partner von Valar Ventures, kommentierte: „Wir glauben fest an die Fähigkeit von Mondu, eine führende Rolle im Bereich der B2B-Zahlungsinnovation zu übernehmen. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen ein unglaubliches Wachstum gezeigt, nicht nur in Bezug auf sein Produktangebot und seinen Kundenstamm, sondern auch seine Reife als Unternehmen. Wir wollen die Umsetzung von Mondus Vision weiter beschleunigen, während das Unternehmen den Aufbau einer Plattform für B2B-Zahlungslösungen für eine Vielzahl von Branchen fortsetzt.“

Gareth Jones, Founding Partner von FinTech Collective, fügte hinzu: „Wir haben das Team von Mondu von Anfang an unterstützt und sind immer wieder von der methodischen Umsetzung beeindruckt gewesen. Mit diesem zusätzlichen Kapital kann sich das Mondu-Team weiterhin von seinen Mitbewerbern abheben und zum Goldstandard für Händler in dieser schnell wachsenden Kategorie von FinTech avancieren.“

Tausende von Unternehmen haben sich bereits der Lösung von Mondu zugewandt. Das Unternehmen hat Händler aus verschiedenen Branchen unter Vertrag genommen, darunter Baumaterialien, Elektronik, Kosmetik, Reinigung und Fertigung. Ein Beispiel für einen Mondu-Kunden ist ChefsList, ein Marktplatz für die Restaurantbranche und ihre Lieferanten und Produzenten.

André Klein, Gründer von ChefsList, sagte: „ChefsList hat sich zum Ziel gesetzt, Lösungsanbieter und Partner für Großhändler zu sein, um ihnen den nächsten Schritt in die digitale Zukunft einfacher und effizienter zu machen. Mit der Einführung von Mondus Buy Now, Pay Later-Lösung stabilisieren wir die Prozesse und sichern unseren Kunden einen Cashflow-Vorteil. Die Lebensmittelindustrie ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie sorgt dafür, dass wir alle täglich Zugang zu frischen Lebensmitteln haben, egal ob es gerade eine Pandemie oder eine Energiekrise gibt. Mit unseren Innovationen unterstützen wir die Akteure der Branche bei der Umsetzung der dringend benötigten digitalen Transformation.“

Im Jahr 2022 wurde Mondu vom Wired Magazine als eines der „Hottest Startups“ in Berlin ausgezeichnet und von Accel in seine erste FinTech 100 EMEA-Liste, ein Ranking von Branchenführern der nächsten Generation, aufgenommen. 

Quelle Spartapr

Sehr gutes Jahresergebnis trotz schwieriger Zeiten

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REISSER AG schüttet 1,2 Millionen Euro Inflationsprämie an Mitarbeitende aus

2022 war erneut ein Jahr voller Herausforderungen – Covid-19, Ukraine-Krieg, explodierende Energiepreise und steigende Lebenshaltungskosten haben die Menschen und auch die Unternehmen umgetrieben. Trotz schwieriger Zeiten erzielt der SHK-Großhändler REISSER ein gutes Jahresergebnis. Um Dankbarkeit und Wertschätzung zu zeigen, hat sich die Familie gemeinsam mit dem Vorstand entschieden, die Mitarbeitenden am Erfolg partizipieren zu lassen und einen Inflationsbonus auszuzahlen.

„Auch dieses Jahr haben wir gezeigt, dass wir uns von schwierigen Zeiten nicht unterkriegen lassen, sondern dadurch stärker werden. Wir sind stets handlungsfähig geblieben und konnten unseren Kunden weiterhin professionellen Service garantieren“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Guntram Wildermuth-Reißer. „Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern unseren engagierten Mitarbeitenden zu verdanken, die auch in diesem Jahr herausragende Leistungen erbracht haben.“

REISSER blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. „An dem Erfolg soll unsere Belegschaft partizipieren. Gerade in diesen schwierigen Zeiten mit steigenden Lebenshaltungskosten liegt es uns am Herzen, unsere Wertschätzung und große Dankbarkeit für die geleistete Arbeit zu zeigen“, betont Wildermuth-Reißer. Daher hat sich der Vorstand der REISSER AG entschieden, eine Gesamtsumme von rund 1,2 Millionen Euro in die Hand zu nehmen und einen steuerfreien Bonus von bis zu 1000 Euro pro Mitarbeitendem auszuzahlen.

Bild Die Familie Reißer: Vorstandssprecher Guntram Wildermuth-Reißer und seine Frau Evelyn Reißer, die gemeinsame Tochter Jessica Reißer und deren Großmutter Ingrid Reißer

Quelle Titania Kommunikation
Text. PR. Geist.

Lindner Hotels weitet Software-Automatisierung in Kooperation mit hivr.ai auf Tagungshotels aus

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Alexandra Weber Credit Lindner Hotels

Nach erfolgreicher Testphase weitet Lindner Hotels AG die softwaregestützte Automatisierung seines Tagungsgeschäfts auf Veranstaltungshäuser aus.

Durch den Einsatz von hivr.ai reduziert das Unternehmen manuelle Arbeitsschritte im Buchungsprozess für Tagungen und Gruppenübernachtungen um bis zu 70 Prozent.

Die Eventbranche ächzt unter den Folgen zweier Krisenjahre: Das Tagungsgeschäft kam durch Covid-19 zum Erliegen und viele Mitarbeiter wanderten in andere Branchen ab. Kaum zog die Nachfrage wieder an, explodierten die Kosten für Energie, Material sowie Personal und allerorts fehlen Fachkräfte.

Lindner will sein Tagungsgeschäft nun zurück in die Gewinnzone bringen und setzt dabei auf die Software-Lösung von hivr.ai. Als eine der ersten deutschen Hotelketten nutzt das Unternehmen die Digitallösung ab 2023 in Häusern, die auf Events fokussiert sind.

Ein Optimierungsprozess, der im Veranstaltungsbereich dringend notwendig sei, so Felix Undeutsch, Co-Founder von hivr.ai. „Die Coronakrise hat uns vor Augen geführt, was die Tagungsbranche über Jahre versäumt hat: die Nutzung digitaler Möglichkeiten. hivr.ai setzt hier an und unterstützt Hotels dabei, mit weniger Personal und Aufwand mehr Veranstaltungsgeschäft zu stemmen, anstatt sich selbst durch Kapazitätsreduktion auszubremsen.“

Dazu sammelt die Software, die ins eigene Hotelsystem integriert werden kann, eingehende Meeting-Anfragen über verschiedene Tagungsportale hinweg, berechnet Raumverfügbarkeiten sowie Umsatzpotenzial und erstellt automatisierte Angebote mit dynamischer Bepreisung. Alexandra Weber, Corporate Sales Director MICE bei der Lindner Hotels AG, sieht nach der Testphase einen enormen Mehrwert: „Durch den Einsatz von hivr.ai sparen wir wertvolle Zeit im Angebots- und Buchungsprozess. Die gewonnene Zeit investieren wir dann in eine intensivere Kundenbetreuung und das strategische Arbeiten“.

Gastgewerbe: Wirtschaftliche Schieflage durch Arbeitskräftemangel 

Lindner setzt die Lösung aktuell in neun Häusern ein und wird sie sukzessive auf all seine Tagungshäuser ausweiten. „Dementgegen arbeiten viele andere Hotels immer noch manuell, übertragen Daten händisch in Hotelsysteme und ermitteln Preise nach Bauchgefühl“, so Undeutsch. „Diese Arbeitsweise ist nicht nur sehr ineffizient und birgt wirtschaftliche Risiken, sie ist mit Blick auf 125.000 fehlende Fachkräfte im deutschen Gastgewerbe auch ein nicht zu bewältigender Kraftakt.“ Tatsächlich hat jedes dritte Hotel im Zuge von Covid-19 dauerhaft Personal reduziert, während der Tagungsmarkt seit Mitte 2022 wieder Vorkrisen-Niveau erreicht.

Kleinveranstaltungen dominieren den Tagungsmarkt

Die aktuelle Struktur des Tagungsmarktes macht den Einsatz von softwaregestützten Buchungslösungen besonders effizient, denn drei von vier Tagungen haben weniger als 30 Teilnehmer und sind somit bei ähnlichem Buchungsaufwand deutlich margenschwächer als Großveranstaltungen. Diese Erfahrung macht man auch bei Lindner. „Gerade im Bereich kleiner, standardisierter Events wie Seminaren, Schulungen und Board-Meetings liegen wir bereits über dem Anfrageniveau von 2019.

Ohne Automatisierung ist ein effizienter Arbeitsablauf hier künftig nicht mehr zu gewährleisten“, so Weber und ergänzt. „Auch sehen wir im Einsatz von Arbeitsmitteln, die die Automatisierung vorantreiben, eine klare Motivation für Mitarbeiter, da einige, der sich ständig wiederholenden Standardprozesse wegfallen.“ Die Automatisierung wichtiger Prozessschritte wie Kapazitätsprüfung, Datenübertragung oder Angebotserstellung sei somit für Lindner ein weiterer Schritt, um auch künftig kompetente, motivierte Mitarbeiter im Tagungsbereich zu halten und zu finden.

Unterdessen dürfte der Siegeszug von Meetings und kleinen Tagungen in den kommenden Jahren unvermindert weitergehen, „denn mit wachsender Work-from-Home-Tätigkeit steigt auch der regelmäßige, persönliche Abstimmungsbedarf zwischen Mitarbeitern“, weiß Undeutsch. „Kein Video-Call der Welt ersetzt den persönlichen Austausch, gerade bei kreativen oder komplexen Themen wird dies immer wichtiger.“

Seit Markteinführung wird hivr.ai als „Software as a Service“ im Rahmen einer monatlichen Abonnementgebühr zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen gibt es unter https://www.hivr.ai/

Bild Alexandra Weber Credit Lindner Hotels

Quelle Claasen Communication GmbH