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Grover startet eigenen Mobilfunkdienst

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Grover startet eigenen Mobilfunkdienst

Grover, der weltweite Marktführer im Miet-Commerce für Unterhaltungselektronik, gibt heute den Start von Grover Connect, seinem eigenen Mobilfunkdienst in den USA bekannt. Die Ausweitung des Angebots in europäische Märkte, wie etwa Deutschland, erfolgt zeitnah. Mit Grover Connect können US-KundInnen schnell und einfach jegliche eSIM-fähige Geräte mit einer eigenen Grover Connect eSIM aktivieren. Um diesen einzigartigen Service ins Leben zu rufen, hat sich Grover mit Gigs, der weltweit ersten Telecom-as-a-Service Plattform, zusammengetan, die es jedem Unternehmen und jeder Marke ermöglichen, ihren eigenen Mobilfunkdienst binnen kürzester Zeit zu starten.

Ziel ist es, dass alle Grover KundInnen weltweit künftig ihre Geräte sofort nutzen können, ohne sich um komplizierte Angebote und Verträge von anderen Mobilfunkanbietern kümmern zu müssen, die nicht zu ihrer Mietdauer passen.

Michael Cassau, Gründer und CEO von Grover: “Wir freuen uns sehr, heute mit Grover Connect in den USA zu starten. Unsere ersten Tests haben gezeigt, dass sich mit unserem eigenen Mobilfunkdienst unsere Aktivierungsraten deutlich verbessert haben, was zu einer höheren Kundenzufriedenheit und letztendlich zu einer stärkeren Kundenbindung führt. Dank der Partnerschaft mit Gigs, die den Start unseres eigenen Mobilfunkdienstes innerhalb weniger Tage ermöglicht haben, konnten wir schnell und einfach eine neue, wiederkehrende Umsatzquelle erschließen.”

Dennis Bauer, Mitbegründer und Präsident von Gigs, fügt hinzu: „Wir freuen uns darauf, ein echter Wachstumspartner für Grover zu sein, der es ihnen ermöglicht, ihren unternehmerischen Erfolg mithilfe von Grover Connect zu maximieren. Indem wir Grovers US-KundInnen mehr Komfort, Flexibilität und Kontrolle bieten, schaffen wir eine Win-Win-Situation für alle Seiten.”

So funktioniert Grover Connect

Anstatt nach einem geeigneten Telefontarif oder Anbieter suchen zu müssen, können US-KundInnen mit Grover Connect einfach einen Telefontarif auswählen, der auf ihr Gerät, ihre Nutzung, ihr Budget und ihre Mietdauer zugeschnitten ist. Nach der Auswahl eines Geräts können die KundInnen im Checkout einen Grover Connect-Tarif hinzufügen und ihre eSIM innerhalb weniger Klicks aktivieren. Die Pläne, die das 5G-Netzwerk von AT&T nutzen, reichen von flexiblen Monats- bis hin zu Jahresplänen und bieten eine Telefon- und SMS Flatrate in den USA, sowie eine Hotspot-Nutzung und Roaming in Kanada und Mexiko.

Durch Grover Connect können KundInnen in dem Moment online gehen, wenn ihr Gerät eintrifft, und der ganze Ärger, der zuvor mit dem Abschluss eines Telefontarifs verbunden war, entfällt.

Warum Unternehmen sich für Gigs entscheiden

Vor Gigs mussten Unternehmen, die Mobilfunktarife anbieten wollten, monatelang Verträge mit Telekommunikationsanbietern aushandeln, Ausgaben in Millionenhöhe tätigen, sich mühsam in deren Netzwerke integrieren und eigene Software entwickeln, um ihren NutzerInnen Handytarife anbieten zu können. Diese Hürde ist für die meisten Unternehmen unüberwindbar und ein Hemmschuh für Innovation in einer Zeit, in der Konnektivität wichtiger denn je ist.

Mit Gigs kann jedes Unternehmen eigene eSIM & SIM-fähige Mobilfunkangebote jeglicher Größe auf Mobilfunknetzen weltweit anbieten. So können Unternehmen ihren eigenen Mobilfunkdienst starten und haben gleichzeitig volle Kontrolle über den Markenauftritt und die Preisgestaltung. Das ermöglicht ihnen neuen Einnahmequellen auf Basis ihres bestehenden Kundenstamms zu erschließen.

Von Neobanken, die neben ihren Kredit- oder Debitkarten auch eigene Handytarife anbieten, über Mitarbeiterverwaltungsplattformen, die es ihren KundInnen ermöglichen, mit nur wenigen Klicks eigene Mobilfunkverträge an ihre Mitarbeiter auszugeben, bis hin zu Hardware-OEMs, die mit ihren Geräten gebündelte Handytarife anbieten, hat Gigs eine wachsende Nachfrage aus allen Branchen erfahren.

Quelle Gigs Inc.

InvestEU: EIF investiert 50 Millionen Euro in ClimateTech-VC World Fund

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InvestEU: EIF investiert 50 Millionen Euro in ClimateTech-VC World Fund

Der Europäische Investitionsfonds (EIF) investiert mit Unterstützung des InvestEU-Programms 50 Millionen Euro in den World Fund, einen Venture-Capital-Fonds für ClimateTech. Zusammen mit über 200 weiteren Investoren, von PwC Deutschland über Ecosia bis zum Pensionsfonds der britischen Umweltagentur, hilft der EIF so der nächsten Generation von ClimateTech-Unternehmen in der Startphase.

Die Investition ist eine der größten, die der EIF in einen First-Time-Fonds des Venture-Capital-Segments getätigt hat.
Mit der Beteiligung kommt der EIF seinem Auftrag nach, wachstumsstarke und innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in ganz Europa zu fördern. Gleichzeitig trägt diese Investition zum Ziel des EIF bei, 2022 mindestens 16 Prozent seines Geschäfts den Themen Klima und Umwelt zu widmen und diesen Anteil bis 2024 auf 25 Prozent zu steigern.

Der 2021 gegründete World Fund ist Europas führender Venture-Capital-Fonds für ClimateTech. Er will 350Millionen Euro für Start-ups einsammeln, die ein jährliches CO2e-Einsparungspotenzial von mindestens 100Millionen Tonnen bieten und so einen Beitrag zur Lösung des größten Menschheitsproblems Klimawandel leisten. ClimateTech ist einer der am schnellsten wachsenden Tech- Bereiche in Europa.

Der World Fund will nach strengen Kriterien in Unternehmen investieren, die Emissionen direkt über den Einsatz innovativer Technologien reduzieren – damit die Welt schneller die Klimaziele erreicht. Um diese Start-ups zu finden, hat das Expertenteam des World Fund ein Climate Performance Potential- Assessment ausgearbeitet, das berechnet, in welchem Umfang ein Start-up dazu beitragen kann, den Treibhausgas-Ausstoß zu mindern.
Auf Basis dieses Assessments investiert der World Fund etwa in den Marktführer für Quantencomputer IQM, in Europas am schnellsten wachsendes SpaceTech-Start-up Space Forge und in Planet A Foods, eine Plattform für Präzisionsfermentation zur Herstellung pflanzlicher Eiweiße.

Die EIF-Beteiligung am World Fund wird über den EIF, das neue InvestEU-Programm und regionale Mandate aus Europa finanziert, darunter aus den Niederlanden (DFF), Deutschland (ERP- Sondervermögen) und Bayern (LfA). Im Gegenzug investiert der World Fund vor allem in Start-ups aus diesen Regionen.

Zum Gründungsteam des Fonds gehören Tim Schumacher, Daria Saharova, Craig Douglas und Danijel Višević. Bei Preqin, einem führenden Data- und Insight-Provider für alternative Anlagen, belegte der World Fund mit seiner herausragenden Investmentstrategie, seinen Best Practices und seinem ESG- Rahmen 2022 auf europäischer Ebene den ersten Platz im Bereich ESG (Environmental, Social and Governance).

Alain Godard, geschäftsführender Direktor des EIF: „Europas Venture-Capital-Markt für ClimateTech steckt erst in den Kinderschuhen. Der World Fund punktet mit starker Leistung, seinem Netzwerk, der Investment-Hypothese sowie der Erfahrung und wissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Kompetenz des Gründerteams. Diese Faktoren, zusammen mit der hauseigenen Methodik für das Klimaleistungspotenzial, haben uns überzeugt, mit Unterstützung der Europäischen Kommission in den ersten Fonds des Teams zu investieren.

Wir freuen uns darauf, die nächste Generation wachstumsstarker Klima-Start-ups quer durch Europa zu fördern.“ EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni: „Das neue InvestEU-Programm hilft Unternehmen in ganz Europa beim Zugang zu den Mitteln, die sie für Investitionen in Innovation, Wachstum und neue Arbeitsplätze benötigen. Die Investition in den World Fund ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie das Programm uns erlaubt, über die Förderung innovativer Technologie-Start-ups unsere grünen Ziele zu realisieren. Ich freue mich zu sehen, wie InvestEU es Gründerinnen und Gründern quer durch Europa ermöglicht, ihr volles Potenzial zu entfalten.“

Danijel Višević, Mitgründer des World Fund: „Wir sind begeistert, den EIF neben weiteren Investoren wie dem Pensionsfonds der britischen Umweltagentur, PwC Deutschland und Ecosia als Limited Partner und Ankerinvestor bei unserem ersten Fonds an Bord zu haben. Die Investition ist eine der größten, die der EIF einem First-Time-Venture-Capital-Fonds je zugesagt hat. Sie sendet ein starkes Signal aus, dass es der Europäischen Union mit dem Kampf gegen die Klimakrise ernst ist. Die Zusage hilft uns bei unserer Mission, den Gründerinnen und Gründern unter die Arme zu greifen, die eine Dekarbonisierung im großen Maßstab liefern können.“

Bild Von links nach rechts: Danijel Višević, Craig Douglas, Daria Saharova und Tim Schumacher.

Quelle fph Gesellschaft für Strategie- und Kommunikationsberatung mbH

KURABU erhält 1,55 Millionen Euro in Seed- Finanzierungsrunde

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KURABU

KURABU erhält 1,55 Millionen Euro in Seed- Finanzierungsrunde

Das Potsdamer Startup KURABU hat in einer Seed- Finanzierungsrunde 1,55 Millionen Euro von Investoren eingesammelt. Mit seiner digitalen Plattform nimmt KURABU Vereinen aus Sport und Gesellschaft die administrative Arbeit ab und macht das Vereinsleben attraktiver für Mitglieder, Mitarbeiter und Sponsoren. Über eine App können Mitglieder, Teams, Trainer und Eltern miteinander kommunizieren und Funktionäre, Angestellte und Administratoren den Verein effizient managen. Das eingeworbene Kapital wird unter anderem dafür eingesetzt, das Angebot auszubauen und die Bekanntheit der Marke zu steigern.

Zu den Investoren der Finanzierungsrunde gehören unter anderem Reedstreet Ventures, die Investmentfirma von Christian Seifert, der Seriengründer Julius Göllner sowie die Venture- Capital-Gesellschaft Brandenburg Kapital, eine Tochtergesellschaft der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

“Vereine leisten einen unersetzlichen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft”, sagt Co-Investor Christian Seifert. “KURABU erschließt kleinen und großen Vereinen die Potentiale der Digitalisierung und stärkt dadurch die einzigartige Vereinslandschaft in Deutschland.”
“Wir wollen die führende Community-Management-Plattform im deutschsprachigen Raum werden”, sagt der Co-Gründer und CEO von KURABU, Marc Zwiebler. “Mit Unterstützung unserer Investoren wird KURABU Vereinen aus Sport und Gesellschaft dabei helfen, für ihre Millionen von Mitgliedern und Mitarbeitern attraktiver zu werden.”

Katja Kühnel, Senior Investment Manager bei Brandenburg Kapital ergänzt: “Durch steigende Erwartungshaltungen bei den Mitgliedern und Sponsoren an Service und Kommunikation sind die Vereine gezwungen, digitale Lösungen einzusetzen. Das Management- Team von KURABU verfügt über langjährige Berufserfahrung und das notwendige Fingerspitzengefühl, um das bisher kaum genutzte Potenzial gemeinsam mit den Vereinen zu heben.“

Eine Lösung für alles
Die All-in-one-Lösung von KURABU erleichtert das komplette Vereinsmanagement – von Online-Mitgliedsanträgen, digitalen Mitgliedsausweisen mit QR-Code und Check-in-Möglichkeit, Selbstverwaltung der Mitgliederdaten, automatisierter Beitragsabrechnung und Spendenfunktion über Planung und Registrierung von Events, Trainings und Meetings bis hin zum Upload von Dokumenten für Mitglieder und Teams.

Mit dem eingeworbenen Geld will KURABU die Software weiterentwickeln und schrittweise Funktionen ergänzen, etwa Kurs- und Platzbuchungen, Ticketverkauf sowie die Vermarktung von Sponsoren, Ausrüstung und Fanartikeln. Weiterhin sollen die Mittel eingesetzt werden, um die Bekanntheit der Marke KURABU zu steigern, interne Prozesse zu automatisieren und weitere Partnerschaften abzuschließen.

Hunderte Vereine nutzen die Software schon
Bereits hunderte Vereine aus Sport und Gesellschaft mit weit über 100.000 Mitgliedern nutzen Kurabu. Dazu gehören Traditions- und Karnevalsvereine, Hobby-, Tierzüchter-, Kultur- und Naturschutzvereine, Stiftungen und Verbände, Selbsthilfegruppen und Fördervereine für gemeinnützige Projekte wie Schulen oder Kindertagesstätten. Als exklusive Partner konnten bereits der DJK-Sportverband, der Bayerische Fußballverband und weitere regionale und nationale Sportverbände gewonnen werden. Die Zahl der Kunden soll in den kommenden Jahren kräftig steigen – zum einen durch Weiterempfehlungen zufriedener Bestandskunden, aber auch durch eine kontinuierliche Verbesserung und Erweiterung der Plattform. Auch Kooperationen mit öffentlichen Institutionen der Sportförderung und privaten Sponsoren sind geplant.

KURABU = vereint, gemeinsam, zusammen
KURABU ist japanisch und heißt vereint, gemeinsam oder zusammen. Der Name spiegelt nicht nur das Kernkonzept der Software wider, alle Beteiligten eines Vereins digital zusammenzubringen, sondern auch die Weiterentwicklung der Plattform in enger Partnerschaft mit Vereinen.

Hintergrund: Vereine in Deutschland
Deutschland hat eine Vereinslandschaft, die es so nirgendwo sonst auf der Welt gibt: 50 Millionen Menschen, das sind 60 Prozent der Bevölkerung, sind in 635.000 eingetragenen Vereinen organisiert und treiben dort Sport, machen Musik, gehen einem Hobby nach, beackern Kleingärten oder organisieren sich zur Selbsthilfe. 31 Millionen Ehrenamtliche und 2,3 Millionen Beschäftigte engagieren sich in Vereinen.

Bild Team Kurab

Quelle Investitionsbank des Landes Brandenburg

JUICE BOOSTER 3 air – die 7-in-1-Ladelösung

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Juice Booster

JUICE BOOSTER 3 air – die 7-in-1-Ladelösung

Die Juice Technology AG, Herstellerin von Ladestationen und -software, führend bei mobilen Ladestationen für Elektrofahrzeuge, lancierte am Juice World Charging Day 2022 den JUICE BOOSTER 3 air als weiteres Highlight ihres Produktportfolios. Nebst den bisher bekannten Einsatzmöglichkeiten als mobile Ladestation, Wallbox und Typ-2-Ladekabel hat der JUICE BOOSTER 3 air bereits ein Lade- und Lastmanagement sowie ein Accessmanagement mit an Bord und kann über die App j+ pilot ferngesteuert und überwacht werden.

Als erstes Gerät der j+ Reihe verfügt der JUICE BOOSTER 3 air über eine intelligente, schnittstellenfreundliche Firmware, die ihn mit anderen j+ Ladestationen kompatibel macht. Eine weitere Besonderheit: Der JUICE BOOSTER 3 air kann über die Universal-App j+ pilot angesteuert werden.

„Die Reise geht in Richtung eines umfassenden Ökosystems bestehend aus Ladelösungen für zuhause und unterwegs. Alles voll integriert und intelligent vernetzt.“, so Christoph Erni, CEO und Gründer der Juice Technology AG. „Mit dem JUICE BOOSTER 3 air ist uns ein Wurf gelungen, der seinesgleichen sucht.“

7-in-1 und umfassende Konnektivität

Als 7-in-1-Lösung bringt er die bisher bewährte Funktionsvielfalt als Wallbox, mobile Ladestation und Ladekabel (3-in-1) mit, verfügt aber zusätzlich über den kompletten j+ Umfang. Das verspricht eine umfassende Funktionsvielfalt: Freischaltung, Überwachung und Steuerung der Ladevorgänge sowie das integrierte dynamische Lastmanagement smartJUICE für bis zu zehn Einheiten. Der digitale Stromzähler gibt Auskunft über die geladene Energiemenge und erlaubt eine einfache Zuordnung des geladenen Stroms. Diese Funktionen werden allesamt über die j+ pilot App gesteuert.

Der speziell für den JUICE BOOSTER 3 air entwickelte Typ-2-Stecker mit Bedienpanel, JUICE CONTROLLER, verfügt nebst einem integrierten RFID-Leser über eine programmierbare Taste. Diese erlaubt in den ersten 30 Sekunden das Verstellen der erlaubten Stromstärke (analog zum Select-Button auf dem Booster). Nachher kann er, falls vom Auto erlaubt, zum Entriegeln des Steckers verwendet werden.

Für eine stabile Kommunikation sorgen zwei drahtlose Verbindungen: Nach einem Onboarding via Bluetooth verbindet sich der JUICE BOOSTER 3 air via Cloud mit der App j+ pilot. Dadurch benötigt die Ladestation für ihre smarten Funktionen keine GSM-Anbindung und somit keine SIM-Karte. So entstehen dem Nutzer auch keine unnötigen und versteckten Kosten.

Maximale Ladesicherheit

Der JUICE BOOSTER 3 air ist schlanker und leichter als der JUICE BOOSTER 2, verfügt aber selbstverständlich über alle bekannten Sicherheitsfeatures. Er ist mit einer Radlast von bis zu drei Tonnen überfahrsicher und vollständig normkonform mit den geltenden Richtlinien. Zudem ist er nach IP67 wasserdicht und geschützt vor Schmutz und Umwelteinflüssen. Die Schutzfunktion vor Gleich- und Wechselstromfehlern ist bereits integriert und macht die Installation eines teuren FI-B-Schutzschalters an der Hausinstallation überflüssig.

Die mobile Wallbox erkennt mehr als zehn verschiedene Arten von Fehlern. Jede Fehlermeldung wird direkt auf dem LED-Display am Booster im Klartext angezeigt. Selbst externe Fehler werden nun eindeutig erkannt. Ist die Steckdose falsch verdrahtet (Fehleranzeige „wiring“) oder zieht das Fahrzeug mehr Strom als erlaubt (Fehleranzeige „overload“), erkennt der JUICE BOOSTER 3 air dies und verweigert, beziehungsweise unterbricht sofort die Ladung. Der User kann den Fehler kinderleicht über die Anzeige am Display erkennen. Somit fungiert der JUICE BOOSTER 3 air ebenfalls als Detektor für netzseitige Fehlerquellen und als Schutz vor fahrzeugseitigen Störungen.

Die patentierte und bewährte Temperaturüberwachung JUICE CELSIUS bietet zusätzliche Sicherheit beim Laden an Haushaltssteckdosen. Der im Haushaltsadapter (Schuko, T12/T13, Typ L und Typ G) verbaute Sensor erkennt, wenn die Steckerpins zu heiss werden. Im Falle einer Überhitzung der Steckdose fährt der JUICE BOOSTER 3 air den Ladevorgang geregelt herunter und setzt ihn nach Abkühlung bis zu dreimal automatisch wieder fort, jeweils eine Leistungsstufe niedriger. So bleibt die Hausinstallation intakt und der Akku wird trotzdem voll.

Freischaltung via RFID

Für das Accessmanagement dient künftig ein RFID-Leser. Dieser ist praktischerweise direkt im fahrzeugseitigen Typ-2-Stecker verbaut: Einfach die Ladekarte oder einen Tag hinhalten genügt, um den Ladevorgang freizugeben. Eine nicht autorisierte Nutzung ist somit ausgeschlossen. Alternativ dazu ist auch Free Charge ohne RFID-Authentifizierung über mobile Endgeräte konfigurierbar. Weitere Funktionen wie die Belegfunktion, die Zeitsteuerung und Planung der Ladevorgänge kommen sukzessive hinzu.

Der JUICE BOOSTER 3 air markiert den Auftakt einer neuen Produktkategorie und ist eine Ergänzung zur beliebten 3-in-1-Lösung JUICE BOOSTER 2. Er misst weniger als 53 mm im Durchmesser bei einer Länge von unter 213 mm und wiegt rund nur 700 g (ohne Kabel). Die mobile Wallbox ist schlanker als eine 33-cl-Cola-Dose und ist damit der bisher kleinste und leichteste auf dem Markt verfügbare mobile Charger. Die 11-kW-Ladestation erlaubt ein- bis dreiphasiges Laden mit bis zu 16 Ampere, was der maximalen Ladeleistung entspricht, die über 90 Prozent der aktuell auf dem Markt verfügbaren Fahrzeuge aufnehmen können.

The Bigger Picture – der JUICE BOOSTER 3 air im Überblick:

Ladeleistung: Der JUICE BOOSTER 3 air ist eine vollwertige mobile 11-kW-Ladestation im Kleinformat. Er erlaubt ein- bis dreiphasiges Laden bei sechs bis 16 Ampere.
Flexibilität: Mit den Adaptern des JUICE BOOSTER 3 air kann das Elektroauto an jeder herkömmlichen Haushalts- und Industriesteckdose weltweit geladen werden. Über den Typ-2-Adapter wird auch das Laden an öffentlicher Infrastruktur ermöglicht. Damit wird kein separates Notladekabel mehr benötigt. Mit der dazugehörigen Halterung ist der JUICE BOOSTER 3 air auch als smarte Wandladestation nutzbar.


Automatische Leistungserkennung: Das Ladegerät wird immer auf die optimale Ladeleistung eingestellt. Eine Überbelastung von Steckdosen und Zuleitung ist damit ausgeschlossen.
Fehleridentifizierung: Der JUICE BOOSTER 3 air erkennt über zehn verschiedene Arten von Fehlern, darunter auch solche, die von der Zuleitung und vom Fahrzeug ausgehen. Diese werden direkt am Gerät per LED angezeigt und sind leicht ablesbar.
Zertifiziert und normkonform: Der JUICE BOOSTER 3 air ist absolut staub- und wasserdicht (IP67) und mit bis zu drei Tonnen Radlast überfahrbar (IK10). Er ist normkonform gemäss den beiden EMV-Richtlinien IEC 62752 und IEC 61851.


Konnektivität: Für die umfassende Anbindung an die App j+ pilot und die j+ Umgebung sorgen die drahtlosen Netzwerke Bluetooth und WLAN. Da das Gerät over-the-air aktualisiert werden kann, ist es nicht nur möglich, es an alle kommenden Anforderungen anzupassen, sondern auch mit zusätzlichen Funktionen zu erweitern. Das maximiert seine Zukunftsfähigkeit.


smartJUICE: Über die App j+ pilot ist das cloudbasierte Lastmanagement für bis zu zehn Geräte konfigurierbar. Dazu werden die Stationen bequem über den QR-Scanner in der App erfasst und zu einer Gruppe verbunden. Zum Schutz vor Überlastung des Hausanschlusses wird vorab ein Grenzwert für die Leistung festgelegt, die ausschliesslich zum Laden genutzt werden kann. Ist ein Fahrzeug vollständig geladen oder geht es vom Netz, wird die freiwerdende Ladeleistung dynamisch an die übrigen Fahrzeuge weitergegeben.


Accessmanagement: Für das Freischalten ist ein RFID-Leser im fahrzeugseitigen Typ-2-Stecker integriert. Zwei RFID-Karten sind im Lieferumfang enthalten. Künftig genügt das Vorhalten der Ladekarte oder eines Tags, um den Ladevorgang freizugeben. Eine nicht autorisierte Nutzung ist damit ausgeschlossen. Ab Werk ist Free Charge ohne RFID-Authentifizierung über mobile Endgeräte konfiguriert.


Kostenkontrolle: Die geladene Energie wird jeweils über den integrierten digitalen Stromzähler erfasst. In der App kann jedem Ladevorgang ein Tarif zugewiesen werden. So hat man die Kostenaufstellung direkt in der Ladehistorie.
JUICE CONTROLLER: Die im fahrzeugseitigen Typ-2-Stecker verbaute programmierbare Taste ermöglicht in den ersten 30 Sekunden nach dem Einstecken die Regulierung der Stromstärke. Danach kann der Ladevorgang gestoppt und, falls vom Fahrzeug zugelassen, der Stecker wieder freigegeben werden.


Abwärtskompatibel: Es gibt über 30 verschiedene Adapterstecker. Alle bereits für den JUICE BOOSTER 2 entwickelten Haushalts- und Industriestecker sind auch mit dem JUICE BOOSTER 3 air kompatibel. Für das Mode-3-Laden an öffentlichen Ladestationen haben der JUICE BOOSTER 3 air und der JUICE BOOSTER 2 jeweils einen eigenen Typ-2-Adapterstecker. Bei einem Vertauschen der Typ-2-Stecker besteht keine Gefahr. Wird der Adapterstecker des JUICE BOOSTER 2 (32 A) an den JUICE BOOSTER 3 air angeschlossen, registriert der BOOSTER 3 air den Fehler „socket“ + „overload“ und lädt nicht. Verbindet man umgekehrt den Adapterstecker des JUICE BOOSTER 3 air (20 A) mit dem JUICE BOOSTER 2, ist ein Laden mit maximal 20 Ampere möglich.


Verlängerungskabel: Es gibt 5 m und 10 m lange Verlängerungskabel. Unabhängig davon, für welchen JUICE BOOSTER sie vorgesehen sind, können sie mit dem JUICE BOOSTER 3 air verwendet werden. Die Verlängerungskabel des JUICE BOOSTER 3 air sind jedoch nicht mit dem JUICE BOOSTER 2 kompatibel, weil sie auf 16 Ampere ausgelegt sind und dadurch viel dünner und handlicher ausfallen.
Preis: erhältlich ab CHF/EUR 1.499,- inkl. MwSt. Lieferumfang: JUICE BOOSTER 3 air, 2 Adapter (CEE 16 rot plus landesspezifischer Haushaltstecker), 2 RFID-Karten, Softcase mit Klettstreifen für sicheren Halt im Kofferraum.

Bild: 7-in-1: Eine vollwertige smarte Wallbox zum Mitnehmen. / Juice Technology AG

Quelle: Juice Technology AG

Ganz klassisch: Deutschlands Führungsebene unter der Lupe

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Ganz klassisch: Deutschlands Führungsebene unter der Lupe

An den Unternehmensspitzen wirbeln ambitionierte Widder in der Lebensmitte. So ungefähr lässt sich eine Auswertung zusammenfassen, die databyte aktuell zu 1.300 Führungspersonen der deutschen Wirtschaft bereitstellt. Der Anbieter von Wirtschaftsinformationen teilt Protagonist:innen, die bei deutschen Weltmarktführern arbeiten, in zwei Gruppen auf: Die erste umfasst männliche und weibliche Inhaber, Geschäftsführer sowie geschäftsführende Gesellschafter. Die zweite Gruppe bilden männliche und weibliche Vorstände und Vorstandsvorsitzende.

Ausreißer mit Familiensinn
Georgia Näder ist mit 25 Jahren Deutschlands jüngste Geschäftsführerin eines Weltmarktführers, seit sie in die Führungsriege des 1919 gegründeten Familienunternehmens, der heutigen Näder Holding, berufen wurde. Ihr männliches Pendant ist mit 30 Jahren Johannes Prettl, Mitglied der Geschäftsführung beim Autozulieferer Prettl. Bei beiden Familienunternehmen scheint der Generationenwechsel reibungslos zu funktionieren.

Im Durchschnitt sind die Bosse der Exportstars jedoch um einiges älter: Mit 55,9 Jahren bei den Männern und 53,1 Jahren bei den Frauen bringen die meisten um die 25 Jahre mehr Lebensjahre mit ins Unternehmen. Mit 94 Jahren ist Eugen Hehl, Seniorchef der Spritzgieß-Pioniere Arburg, Deutschlands ältester Chef, und auch die 87-jährige Gisela Kwasny leitet noch ihr Familienunternehmen, den Farbenhersteller Peter Kwasny. Durchschnittlich haben Geschäftsführer ihre Position seit 9,8 Jahren inne, Geschäftsführerinnen seit 9,5 Jahren.

Thomas an der Tête
Männer in Führungspositionen heißen, gleichermaßen in deutschen GmbHs und Aktiengesellschaften, häufig Thomas oder Michael. Bei Firmenrepräsentantinnen zeigt sich die Namensvielfalt abwechslungsreicher mit leichter Dominanz des Namens Sabine. Auch sind Vorstände mit 55,1 Jahren bei den Männern und 52,3 Jahren bei ihren Kolleginnen ähnlich alt wie Führungspersonen der ersten Gruppe. Auffällig hingegen ist die kürzere Führungsdauer im Vorstand, wo Männer durchschnittlich seit 6,8 und Frauen seit 4,6 Jahren mitwirken. Der 93-jährige Karl Busch ist als Vorstandsmitglied der Busch SE der Älteste im Kreis. Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser, Vorständin bei Kaeser Kompressoren, erstaunt mit 64 Jahren als junges ältestes Vorstandsmitglied.

Die Widder-Geborenen
Vertreter:innen der Chefetagen tragen mit Thomas und Michael, Sabine und Angela vorwiegend klassisch deutsche Vornamen. Ihre Geburtstage liegen zudem auffallend oft zwischen dem 21. März und dem 20. April, jede:r zehnte ist demnach im Sternzeichen Widder geboren. Laut nachgesagter Charakteristik gelten diese Frühlingsmenschen als zielstrebig, extrovertiert, durchsetzungsstark und selbstsicher. Da könnte etwas dran sein

Bild Die meisten CEOs deutscher Weltmarktführer gehören zum Sternzeichen Widder. | Bildrechte: databyte GmbH

Quelle Borgmeier Public Relations GmbH

Lightyear: Bernd Martens wird neuer Chief Operating Officer

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Bernd Martens Lightyear

Das Hightech-Unternehmen Lightyear, Hersteller des ersten Solarautos der Welt, ernennt Dr. Bernd Martens zum neuen Chief Operating Officer (COO). Martens bringt drei Jahrzehnte Branchenerfahrung mit und verantwortet nun die Überwachung kritischer Betriebsbereiche bei Lightyear – dazu gehören Produktion, Einkauf und Qualitätskontrolle.

Neue strategische Möglichkeiten

Bislang stand Martens dem Hightech-Experten Lightyear als leitender Berater zur Seite. Nun soll er das Unternehmen strategisch beim Übergang von der Produktion seines ersten Solar-Elektroauto-Modells (Lightyear 0) zur Entwicklung und Herstellung des Massenmarktmodells unterstützen: dem Lightyear 2. Sein Vorgänger, Hans Heijmans, ist jetzt Geschäftsführer des Lightyear-Teams. Er entwickelte die patentierte Solarpanel-Technologie von Lightyear. Durch sie kann das Unternehmen seine Mission zu grünerer Mobilität für jeden und überall vorantreiben.

„Ich freue mich darauf, Lightyear als COO zu unterstützen und Mobilität für Verbraucher nachhaltiger sowie bequemer zu gestalten“, sagt Bernd Martens, COO von Lightyear. „Unser erstes Ziel wird es sein, den Lightyear 2 als Business Case umzusetzen – und das unter besonderer Berücksichtigung von Technologie, Kosten, Budgets, Qualität und Zeit. Hier begleite ich sämtliche Schritte der Produktion. Als Teil des Teams ich Lightyear außerdem dabei helfen, seine Zuliefererbasis und seine Rolle als hocheffizienter Auftragsfertiger weiter auszubauen.“

Umfangreiche Erfahrung im Automobilbereich

Martens‘ Karriere begann vor über dreißig Jahren bei Mercedes und setzte sich im Laufe der Jahre in den höheren Führungsebenen bei Volkswagen sowie Audi in der ganzen Welt fort – darunter Deutschland, Brasilien, Mexiko und Italien. Seine Expertise in den Bereichen Finanzierung, Beschaffung und IT haben ihn zu einem zuverlässigen Berater in der Automobilindustrie gemacht.

Lex Hoefsloot, CEO und Mitbegründer von Lightyear: „Wir gestalten Mobilitätstechnologien neu, indem wir jedes Element überdenken und über den Tellerrand schauen. Dabei legen wir großen Wert darauf, unsere Expertise noch weiter zu verbessern. Nur so können wir saubere Mobilität für einen breiteren Markt entwickeln. Und daher sind wir dankbar, Bernd Martens als COO mit an Bord zu haben. Sein umfangreiches Wissen wird uns helfen, unsere operativen Prozesse zu optimieren und unsere Marktposition zu stärken.“

Diese Ankündigung erfolgt, nachdem das Unternehmen Ende November mit dem Lightyear 0 erfolgreich die Produktion seines ersten Solar-Elektrofahrzeugs begonnen hat. Die erste Kundenauslieferung soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Lightyear: Bernd Martens wird neuer Chief Operating Officer

Bild Dr. Bernd Martens, COO von Lightyear

Quelle TEAM LEWIS

The Lift – Fiverr startet Online-Hub für Unternehmer:innen in der Rezession 

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Das Ressourcenzentrum bietet Tools, Kurse und On-Demand-Hilfe von Fiverr-Talenten zur Bewältigung unsicherer Wirtschaftslagen.

Fiverr International Ltd. (NYSE: FVRR), revolutioniert die Art und Weise, wie die Welt zusammenarbeitet. Heute veröffentlicht das Unternehmen ein Informationsportal rund um das Thema Rezession namens The Lift. Die Website richtet sich an Unternehmer:innen kleiner und mittelständischer Betriebe und bietet praktische Hilfestellungen sowie Artikel und Anleitungen von Expert:innen.

Die Themen reichen von der finanziellen Bewertung bis hin zu Geschäftsstrategien, Marketingtaktiken und den Möglichkeiten einer Liquid Workforce. Nach diesem Prinzip verteilt man die Arbeit im Unternehmen agil und passt die Personalressourcen an aktuelle Bedingungen an.  

Fiverr hat sich außerdem mit zwei weiteren Unternehmen zusammengeschlossen: Fiverrs langjähriger Partner Payoneer (NASDAQ: PAYO), das Unternehmen für den digitalen Handel, das grenzüberschreitende Zahlungen ermöglicht, und Xero (ASX:XRO), der globale Anbieter von Buchhaltungssoftware für kleine Unternehmen, unterstützen „The Lift“ ebenfalls. Sie bieten zusätzliche Einblicke und Inhalte für Unternehmer:innen, die eine schwierige wirtschaftliche Phase erfolgreich meistern wollen. Im Rahmen der Partnerschaft erhalten Fiverr-Nutzer:innen zudem vier Monate lang 50% Rabatt auf ihr Xero-Abonnement und 25$ Cashback bei Payoneer.

„Weltweit sehen sich junge Unternehmer:innen aufgrund des wirtschaftlichen Abschwungs mit besonderen Herausforderungen und unvorhersehbaren finanziellen Engpässen konfrontiert“, sagt Gali Arnon, CMO von Fiverr. „Als Plattform ist Fiverr bestrebt, jedem dabei zu helfen, seine Geschäftsziele zu verwirklichen – auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Mit The Lift nutzen wir das Fachwissen unserer Freiberufler:innen-Community sowie die Expertise unserer wichtigsten Partner, um Führungskräften eine Anleitung zu geben, wie sie ihr Unternehmen im kommenden Jahr erfolgreich starten, skalieren oder weiterentwickeln können.“

Die globale Wirtschaftskrise hat Auswirkungen auf Unternehmen jeder Größe, aber die finanziellen Belastungen, die mit einem wirtschaftlichen Abschwung einhergehen, können für kleine und mittelständische Unternehmer:innen eine besondere Herausforderung darstellen. Diese Unternehmen arbeiten oft mit geringeren Gewinnspannen und weniger Personal, während sie gleichzeitig versuchen, zu expandieren und auf dem Markt Fuß zu fassen. 

Laut einer aktuellen Umfrage von Fiverr Business mussten fast 80 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen aufgrund des wirtschaftlichen Abschwungs ihre Fixkosten (Miete, Versicherung usw.) im Vergleich zu den variablen Kosten (Personal, Sozialleistungen usw.) überprüfen. Dennoch gaben 78 % der KMUs in den USA an, dass sie ihre Zukunftsaussichten optimistisch einschätzen. 77 % sind der Meinung, dass freiberufliche Talente den Unternehmen in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs helfen könnten. Mit der Einführung von The Lift möchte Fiverr Unternehmer:innen – von denen viele noch nie eine Rezession erlebt haben – unterstützen und ihnen dabei helfen, ihre Strategien zu überdenken, flexibel zu bleiben und gestärkt aus dieser Zeit hervorzugehen.

„Mit den richtigen Services und Informationen sind Führungskräfte gut gerüstet, um sich in der aktuellen Wirtschaftslage zurechtzufinden und die sich bietenden Chancen zu nutzen“, so Robert Clarksin, Chief Revenue Officer bei Payoneer. „Als Unternehmen, das sich für die Erweiterung von Geschäftsmöglichkeiten einsetzt, sind wir bestrebt, unsere Ressourcen und unser Wissen zu bündeln, um KMUs und Unternehmer:innen in dieser Zeit und darüber hinaus zu unterstützen.“

„Ich bin immer wieder von der Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit kleiner Unternehmen beeindruckt, die in Zeiten des makroökonomischen Gegenwinds neue Herausforderungen bewältigen und Chancen erkennen“, sagt John Coldicutt, Marketing Director bei Xero. „Indem sie sich auf ihre Kolleg:innen und Berater:innen verlassen sowie Plattformen wie das Ressourcenzentrum von Fiverr nutzen, können sie ihr Selbstvertrauen zurückgewinnen und in schwierigen Zeiten agil bleiben.“

„The Lift“ – Fiverr startet Online-Hub für Unternehmer:innen in der Rezession 

Quelle s.immer communications GmbH

Statement zu Apple Lieferschwierigkeiten & Foxconn

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Peter_Windischhofer©Marko Mestrovic

refurbed Co-Founder Peter Windischhofer: Jede:r hat die Wahl: Wer sich nicht für die Kreislaufwirtschaft entscheidet, entscheidet sich damit für Foxconns „geschlossenen Kreislauf“

Die Bezeichnung ‚geschlossener Kreislauf‘ klingt ja im ersten Moment fast positiv. Gemeint ist damit allerdings, dass durch die Zero-Corona-Politik in China derzeit rund 200.000 Menschen im Foxconn-Werk nicht erlaubt wird, das Betriebsgelände nach der Arbeit zu verlassen, um die Produktionsschwierigkeiten des iPhone 14 nicht noch weiter zu verschärfen.

Denn die laufende und unnötige Neu-Produktion von Elektronik verschlingt eben nicht nur Unmengen an Metallen, Wasser und sonstigen Ressourcen, sondern benötigt auch Unmengen an Menschen, die unter zweifelhaften Bedingungen arbeiten, damit wir als Teil der westlichen Konsumgesellschaft das neueste iPhone unterm Weihnachtsbaum liegen haben. Was es weiter auf die Spitze treibt: Das alles wird für ein Produkt in Kauf genommen, dessen ‚Verbesserungen‘ gegenüber dem iPhone 13 selbst echte Tech-Fans nur noch bedingt spüren.

Die Lieferschwierigkeiten von Apple und die Produktionsbedingungen in Zhengzhou beweisen eindrucksvoll: Wir brauchen keine neuen und besseren iPhones mit noch mehr Kameras. Wir brauchen Handys, die länger leben und einfacher reparierbar sind. Nicht mehr nur für unsere Umwelt, sondern auch dringend für die Menschen, die gezwungenermaßen Teil der Lieferkette sind.

Wir tragen eine Verantwortung für die Geschehnisse in Zhengzhou

Natürlich können wir jetzt schockiert sein über die Bilder von Menschen, die über Zäune klettern, um ihrem Arbeitgeber zu entkommen. Und es wäre einfach für uns, so zu tun, als ob es sich dabei um ein Problem handelt, das fernab von uns selbst stattfindet und für das wir keine Verantwortung tragen. Dabei sind es schlichtweg Bilder, die uns unser eigenes Konsumverhalten vorführen. In Zhengzhou werden mehr als 70 Prozent aller weltweit produzierten iPhones hergestellt.

Jeder Mensch, der versucht hat, für das Weihnachtsfest ein neues iPhone 14 zu ergattern, muss damit leben, Teil dieses menschenverachtenden Systems zu sein. Das ist der nicht ausgewiesene Preis, der – neben einem Wasserverbrauch von rund 13.000 Liter und einem CO2-Ausstoß von rund 79 Kilogramm CO2 pro Neugerät – ebenfalls auf dem Preisetikett des iPhone 14 stehen sollte!

Bild Peter Windischhofer©Marko Mestrovic

Quelle PIABO PR GmbH

Erweiterung des Managements bei Unzer

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Pacal Beij CCO Unzer

Unzer ernennt Pascal Beij zum Chief Commercial Officer (CCO) 

Das Zahlungsunternehmen Unzer erweitert sein Managementteam und begrüßt Pascal Beij als Chief Commercial Officer (CCO). Beij wird ab sofort die Geschäftsentwicklung und -strategie in den Bereichen Vertrieb und Marketing leiten.   

Die Ernennung ist Teil der Strategie von Unzer, Unternehmen mit integrierten Zahlungs- und Softwarelösungen zu versorgen. Robert Bueninck, CEO von Unzer, kommentiert: “Mit Blick auf unsere Strategie war die Ernennung von Pascal eine naheliegende Entscheidung. Wir freuen uns, einen so erfahrenen Manager willkommen zu heißen, der sich voll und ganz dafür einsetzt, den Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg zu bieten.“   

Zuvor arbeitete Beij beim Zahlungsdienstleister Planet, wo er zuletzt als Senior Vice President Retail das Geschäft in Zentraleuropa leitete. Er blickt auf über zwanzig Jahre Erfahrung im Bereich Zahlungsverkehr und Finanzdienstleistungen zurück. Zu seine Schwerpunktthemen zählte die Kundenreise. So hat er es sich unter dem Stichwort „Verbundener Handel“ zur Aufgabe gemacht, Vertriebskanäle und Zahlmethoden ganzheitlich zu denken, um Händlern eine konsistente Erfahrung zu bieten. 

Pascal Beij erklärt: „Die Art und Weise, wie Verbraucher heutzutage einkaufen und die verschiedenen Vertriebskanäle nutzen, ist immer individueller und vielfältiger. Händler müssen sich auf diese Gewohnheiten einstellen und einen Partner finden, der diese komplexen Prozesse nicht nur versteht, sondern auch beherrscht. Unzer ist solch ein Partner, und deshalb freue ich mich, das Unternehmen als CCO zu unterstützen.“ 

Robert Bueninck fügt hinzu: „Wir bieten Dienstleistungen und Produkte, die über das Bezahlen hinausgehen. Mit unserer Plattform, unseren Zahlungsprodukten und unseren Dienstleistungen verfügen Händler über eine Bandbreite an Möglichkeiten, die ihr tägliches Geschäftsleben vereinfachen. Pascal teilt unsere Vision und kann Händler dafür begeistern, die eigenen Vertriebskanäle mit Zahlmethoden und Softwarelösungen zu vernetzen. Zudem weiß er, wie man den Bekanntheitsgrad und das Profil der Marke steigert. Ich bin überzeugt, dass wir mit Pascal die perfekte Person für diese Aufgabe gefunden haben.“ 

Unzer hat sich zum Ziel gesetzt, den Handel bei seiner Transformation zu begleiten. Erst im November hatte Unzer seine Plattform UnzerOne vorgestellt, die Offline- und Online-Shops über verschiedene Geräte und Märkte hinweg miteinander verbindet. Damit ist es Händlern fortan möglich, sämtliche Vertriebswege samt Kunden-, Verkaufs- und Produktdaten an einer Stelle einzusehen und zu nutzen. Künftig will Unzer über die Plattform zusätzliche Services und Software anbieten, die Händler wie in einem Appstore flexibel hinzubuchen können. 

Quelle Unzer GmbH

Klimawirkung von Neubauprojekten

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Quantum und right° schließen Entwicklungspartnerschaft

Quantum und right° schließen Entwicklungspartnerschaft

Mit einer jüngst geschlossenen Entwicklungspartnerschaft gehen die Quantum Immobilien AG und das Climate Tech Unternehmen right° neue Wege, um die Klimawirkung von Neubauprojekten zu berechnen. Dabei soll ein methodischer Ansatz entwickelt werden, um die Klimawirkung eines geplanten Gebäudes oder Quartiers in Grad Celsius auszudrücken und so in direkten Bezug zum 1,5 °C-Ziel des Pariser Klimavertrags zu setzen.

„Für uns ist es sehr wichtig, die ökologische Zukunftsfähigkeit von Neubauten mit einer verlässlichen Maßzahl bewerten zu können. Im Projektentwicklungsprozess können wir so rechtzeitig wirksame Maßnahmen ergreifen. Gleichzeitig können unsere Investoren in der Bestandsphase anhand einer leicht greifbaren Zahl die Klimawirkung ihres Investments einordnen“, sagt Celia-Isabel Vietmeyer, Vorstandsmitglied von Quantum.

Für right° handelt es sich bei dem Projekt um eine Weiterentwicklung der bestehenden X-Degree Compatibility (XDC) Methodik, mit der das Frankfurter Unternehmen die Klimawirkung von Unternehmen und Investmentportfolios in Grad Celsius berechnet. Nachdem die Methodik 2021 in Partnerschaft mit Vonovia und GLS Bank für Bestandsgebäude erarbeitet wurde, sollen nun auch Neubauten als zusätzliches Anwendungsfeld hinzukommen.

„Die enge Zusammenarbeit mit Branchenakteuren ist für uns ein Grundsatz, mit dem wir schon seit Jahren beste Erfahrungen machen. Mit XDC möchten wir über Branchen und Assetklassen hinweg eine wissenschaftsbasierte Entscheidungsgrundlage anbieten, die immer praxisnah und anwendbar bleibt. Für Neubauten haben wir mit Quantum den idealen Partner gefunden, der unsere Vision teilt und versteht, dass nur 1,5 °C-konforme Gebäude langfristig zukunftstauglich sein können“, kommentiert Hannah Helmke, Gründerin und Geschäftsführerin von right°.

In einer ersten Entwicklungsphase wird ein Berechnungsansatz erarbeitet, bei dem die Emissionsintensität und Klimawirkung eines Bauvorhabens über eine Analyse der involvierten Lieferanten und Dienstleister erfolgt. „So eröffnen wir ganz neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Immobilien- und Realwirtschaft, um gemeinsam den 1,5 °C-konformen Neubau voranzubringen“, so Helmke.

„Mit Grad Celsius als neuer Kennzahl wird der Blick frei für die langfristigen klimabezogenen Risiken und möglichen Kosten, etwa durch strengere Regulierung oder erschwerte Finanzierung“, ergänzt Vietmeyer.

Erste Ergebnisse der Entwicklungspartnerschaft werden im März 2023 erwartet.

Bild Celia-Isabel Vietmeyer, Vorstandsmitglied der Quantum Immobilien AG. Foto: Peter Hönnemann

Quelle right°