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Neue Doppelspitze für Sparkassen Innovation Hub

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Anna Friesen bringt UX-Expertise in die Leitung und rückt Lösungen für Endkunden weiter in den Fokus 

Führungswechsel beim Sparkassen Innovation Hub: Anna Friesen bildet seit dem 01.09.2022 die neue – und nun komplett weibliche – Doppelspitze gemeinsam mit Milena Rottensteiner, die bereits seit 2021 das Hamburger Innovation Lab leitet. Anna Friesen folgt auf Janosch Krug, der sich neuen Aufgaben als Managing Partner bei Silicon Pauli GmbH widmet.

Anna Friesen ist Mitarbeiterin der ersten Stunde im Sparkassen Innovation Hub und leistete mit ihrer Expertise bereits einen wesentlichen Beitrag bei der Entwicklung der innovativen Banking-Lösungen, die in den vergangenen Jahren im Hub entstanden sind. Als UX-Designerin arbeitet sie seit 2017 mit aufkommenden Kundenbedarfen und übersetzt diese in Lösungen und Anwendungen, die für Bankkunden und -kundinnen mehr Komfort und Service schaffen. Unter anderem wirkte sie bei dem Fokusthema Female Finance mit, bei dem die Bedürfnisse der Kundinnen ermittelt und in den Fokus gerückt wurden.

Milena Rottensteiner, Leiterin des Sparkassen Innovation Hubs, begrüßt die Ernennung vor allem aus fachlicher Sicht: „Im Sparkassen Innovation Hub beleuchten wir Trends und neue Serviceideen immer aus Sicht der Kunden und Kundinnen. Dabei entwickeln wir unsere Methoden kontinuierlich weiter – diesen Weg hat Anna maßgeblich mitgestaltet. Ich freue mich, mit ihr den Weg des Sparkassen Innovation Hubs in der Sparkassen-Finanzgruppe zu prägen und sicherzustellen, dass auch wir uns stetig verbessern, Freiräume schaffen, um relevante Themen aus Kundenperspektive zu durchleuchten, und mit unseren Beiratsinstituten die richtigen Lösungsansätze entwickeln.“

Anna Friesen, Leiterin des Sparkassen Innovation Hubs, ergänzt: „In meiner neuen Rolle werde ich das Thema New Work für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weiter fördern. Darüber hinaus werde ich auch in der neuen Rolle weiterhin einen besonderen Fokus auf die Perspektive der Kunden und Kundinnen setzen, das Thema priorisieren und in die Sparkassen-Finanzgruppe tragen.

Besonders in Anbetracht der jungen, hoch digitalen und anspruchsvollen Generationen Z und Alpha beweist sich erneut, dass wir immer den Endkunden und die Endkundin im Blick behalten, um gemeinsam mit Sparkassen, Verbundpartnern und Start-Ups das Banking im Sinne unserer derzeitigen und künftigen Kunden und Kundinnen zu gestalten. Nur so bleibt die Sparkassen-Finanzgruppe auch in Zukunft konkurrenzfähig und erhält die Chance, frühzeitig auf die sich wandelnden Bedürfnisse zu reagieren.“

Friesen studierte an der Universität Osnabrück die Fächer Social Sciences, die sie mit einem Bachelor of Arts beendete. Den Master of Science schloss sie an der Universität Erlangen-Nürnberg in Sozialökonomik ab. Vor ihrer Tätigkeit beim S-Hub war Friesen bereits im digitalen Umfeld unterwegs und sammelte wertvolle Erfahrungen bei der webguerillas GmbH und der Kolle Rebbe GmbH.

Bild Foto: Milena Rottensteiner und Anna Friesen, Leiterinnen Sparkassen Innovation Hub

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH

Eine Welt ohne soziale Medien wird es nicht mehr geben

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Instagram, Facebook, LinkedIn, Twitter und Co. sind heutzutage ein fester Bestandteil in der integrierten Marketing-Kommunikation. Dank der sozialen Medien haben Unternehmen in den vergangenen Jahren die Distanz zu ihren Kunden verringert. Durch den ständigen Austausch haben Marken die Möglichkeit, Informationen von Kunden zu erhalten und deren Bedürfnisse genau zu analysieren. Doch die Netzwerke entwickeln sich ständig weiter und erfordern ein hohes Maß an Sensibilität.

Mareen Eichinger ist Expertin für Social-Media-Marketing und digitales Branding. Seit über 14 Jahren beschäftigt sie sich mit sozialen Netzwerken und berät Unternehmen, Marken und Persönlichkeiten, gibt Workshops und setzt mit ihrer Agentur macheete erfolgreiche Social Media und Influencer Kampagnen um. Im Experten-Interview zeigt sie auf, worauf es ankommt, wenn Unternehmen in den sozialen Netzwerken aktiv werden wollen und gibt Einblicke in die Social Media Trends für das kommende Jahr 2023.

Wie wichtig ist Social Media Marketing heutzutage für Unternehmen?

Mareen Eichinger: Eine Welt ohne soziale Netzwerke wird es nicht mehr geben. Das haben die meisten schon verstanden, aber immer noch nicht alle. Doch nicht nur für Unternehmen oder Brands, sondern auch für Persönlichkeiten spielt die Vermarktung in den sozialen Medien eine immer größere Rolle. Bei Letzterem spiele ich auf das Thema Personal Branding an und ich meine damit nicht Influencer oder Creator. Wer auf LinkedIn unterwegs ist, findet dort viele Beispiele von Gründern oder CEOs, die sich auf der Plattform extrem gut vermarkten. Fakt ist: Social Media ist aus unserem Universum nicht mehr wegzudenken. Es gibt im Moment keinen schnelleren und einfacheren Weg sich zu vernetzen als über soziale Netzwerke.

Welche sozialen Kanäle sollten Unternehmen unbedingt nutzen?

Mareen Eichinger: Da wir mittlerweile eine Vielzahl an Social Media Plattformen haben, gibt es hier keine pauschale Antwort mehr. Das hängt ganz klar von der eigenen Zielgruppe, den jeweiligen Zielen ab und welche Content-Formate infrage kommen. Spreche ich beispielsweise als Brand eine sehr junge Zielgruppe an, bin ich sicher auf TikTok und YouTube richtig. Bin ich eher auf Schwangere und Mütter fokussiert mit meinen Produkten, dann ist wohl Instagram, aber auch Facebook und Pinterest keine schlechte Wahl. Eine B2B-Brand kann auf LinkedIn seine Zielgruppe finden, aber auch auf Instagram. Es gibt so viele Möglichkeiten. Aber vieles hängt eben ganz stark von der Marke oder dem Unternehmen ab.

Was empfehlen Sie Unternehmen oder Marken vor dem Start in die sozialen Netzwerke?

Mareen Eichinger: Vor dem Start empfehle ich jeder Marke, eine Strategie zu erstellen. Denn nichts ist gefährlicher, als sich blindlings in ein Social Media Abenteuer zu stürzen. Ich habe das schon so oft erlebt, dass einfach angefangen wird, aber niemand einen Plan hatte. Was daraus resultiert, ist immer das gleiche: Keine Interaktion, kein Wachstum und der Glaube, dass Social Media ja ein totaler Unsinn ist. Aber auch Brands, die schon länger dabei sind, empfehle ich immer wieder, ihre eigene Strategie zu überprüfen und anzupassen. Kaum etwas in der Marketing-Branche verändert sich so schnell wie die sozialen Medien.

Welche Ziele sollten sich Unternehmen für den Anfang setzen?

Mareen Eichinger: Ich spreche hier vor allem von kleineren bis mittleren Unternehmen ohne Social Media Abteilung, wenn ich sage, dass das Ziel für den Anfang sein sollte, sich intern Kapazitäten für das Thema zu schaffen. Social Media Marketing für die eigene Marke oder ein Produkt ist schon lange keine Sache mehr, die mal so nebenbei gemacht wird. Das war früher vielleicht einmal so, als man kurz auf Facebook ein niedliches Bild gepostet und sich über 15 Likes gefreut hat.

Heute haben wir eine Vielzahl von verschiedenen Kanälen, die mit unterschiedlichen Inhalten und Formaten bespielt werden wollen. Und die meisten Social Media Nutzer erwarten in wenigen Sekunden maximales Entertainment im Tausch für eine gute Engagement-Rate.

Der Trend geht immer mehr zum Video-Format. Das stellt einige Unternehmen vor Herausforderungen, oder?

Mareen Eichinger: Ja, durchaus. An dem Format Bewegtbild kommen wir alle nicht mehr vorbei und wahrscheinlich wird es in den kommenden Jahren kaum noch statischen Content geben. Short Vertical Video-Formate funktionieren auf Instagram und TikTok oder auch YouTube-Shorts gerade unfassbar gut. Marken, die mit solchen Formaten arbeiten, haben heute schon viel mehr Sichtbarkeit und Wachstum.

Ich verstehe, dass das Unternehmen verängstigt, denn Video-Content bedeutet einfach noch mehr Aufwand als Foto-Content. Wobei auch die Produktion von kurzen Videos mit bestimmten Tools schon sehr viel einfacher geworden ist. Aber einer der ersten Schritte ist es, anzuerkennen, dass Social Media als fixer Posten mit ins Marketing-Budget eingeplant werden muss. Und das bedeutet neben dem Anzeigen-Budget eben auch Aufwände für die Erstellung der Beiträge und die Redaktion der Kanäle.

Worüber schütteln Sie den Kopf, wenn Sie ins Unternehmen gehen, um dort als Social Media Expertin zu beraten?

Mareen Eichinger: Gerade in meinen Strategie-Workshops mit Unternehmen, die gar nicht bis kaum in den sozialen Netzwerken unterwegs sind, bin ich hin und wieder erschüttert darüber, welche ablehnende Haltung gegenüber Instagram & Co. zu spüren ist. Dann werden abfällige Bemerkungen über Influencer gemacht oder darüber, dass ja die Tochter auf TikTok die ganze Zeit rumhängt, anstatt Hausaufgaben zu machen. Ich wünsche mir hier dann mehr Offenheit und Toleranz von den einzelnen Akteuren. Lustigerweise haben die meisten Menschen im Laufe des Workshops ihren eigenen Aha-Moment und verstehen dann, dass einfach kein Weg mehr an den sozialen Medien vorbeiführt.

Ich möchte auch einfach noch mal betonen, dass es unfassbar wichtig ist, dass im Unternehmen alle, auch die oberste Etage, hinter der eigenen Social Media Strategie stehen und diese als wichtigen Meilenstein in der Marketingkommunikation anerkennen. Zum Glück ist das in den vergangenen Jahren innerhalb der meisten Unternehmen bereits passiert.

Was erwartet uns im Jahr 2023 in den sozialen Medien?

Mareen Eichinger: Wie schon gesagt, werden Video-Inhalte weiter boomen. Sowohl Langform- als auch Kurzform-Videos gehören zu den am häufigsten geteilten Inhalten in sozialen Medien und daran wird sich nichts ändern. TikTok ist das neue Schwergewicht im Ring und wird Plattformen wie Instagram und YouTube das Leben noch schwerer machen. Des Weiteren wird verantwortungsbewusstes Marketing endlich zur Pflicht für Unternehmen. Dazu zählen Transparenz sowie Diversität, aber auch Inklusion und Gleichstellung. Durch den erheblichen Rückgang der organischen Reichweite, wird es auch 2023 eine Herausforderung für Unternehmen sein, die Werbeausgaben für soziale Netzwerke einzuplanen.

Bild Foto: Mareen Eichinger | Copyright: macheete/PR

Quelle macheete PR

Mit Technologie gegen den Klimawandel

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CNC24 unterstützt Start-up bei der Fertigung automatisierter Löschdrohnen

Der Smart Manufacturer CNC24 unterstützt gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) das Start-up NatureTec bei der Entwicklung eines unbemannten Drohnenschwarms zur effizienten Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden.

 – Neben der Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells unterstützt CNC24 mit seiner Fertigungsexpertise auch andere Start-ups bei der Umsetzung von zukunftsweisenden Projekten. CNC24 ist eine digitale Plattform zur Beschaffung industrieller Bauteile und verfügt über ein internationales Netzwerk aus 500 zertifizierten Fertigungspartnern. Das Unternehmen deckt dabei alle Fertigungsverfahren für mechanische Bauteile ab.

Auf die Fertigungsexpertise von CNC24 setzt auch das Start-up NatureTec, das eine unbemannte Löschdrohne zur sicheren und einfachen Bekämpfung von Waldbränden entwickelt hat. Für die Fertigung der patentierten Koaxial-Rotoren-Lösung beauftragte das Start-up den Smart Manufacturer aus Berlin. „Im Rahmen der Zusammenarbeit konnten wir die Stärken unseres Netzwerkansatzes voll ausspielen, indem wir passende Fertiger aus Europa und Asien für die einzelnen Bauteile identifiziert haben. Wir sind stolz, gemeinsam mit NatureTec und der HTW an einer technologischen Lösung zu arbeiten, die hoffentlich ein Game Changer zur Bekämpfung von Waldbränden sein wird“, sagt Marlon Gerat, Co-Founder und Head of Production bei CNC24.

Gestützt auf den automatisierten Supplier Matching Algorithmus haben die CNC24 Fertigungsexperten für jedes Bauteil die geeigneten Lieferanten identifiziert, die die spezifischen Bauteilanforderungen erfüllen konnten. Alle benötigten Komponenten wurden nach der Produktion im hauseigenen Messzentrum von CNC24 schließlich auf ihre Qualität geprüft. „Uns hat die Fertigungsexpertise von CNC24 von Beginn an überzeugt. Mit Hilfe des Feedbacks von CNC24 konnten wir die Bauteile optimieren und signifikant Kosten einsparen. Da wir als Start-up über kein eigenes Messzentrum verfügen, war uns die zusätzliche Qualitätssicherung durch CNC24 sehr wichtig“, betont Prof. Dr.-Ing. Erik Grädener, Geschäftsführer von NatureTec. 

Der Drohnenschwarm wird mit Hilfe von Satellitentechnik gesteuert und wird mehr als 280.000 Liter pro Tag zum Brandgeschehen transportieren. Die geringen Kosten im Vergleich zu Löschhubschraubern, der Einsatz rund um die Uhr sowie die schnelle Abrufbarkeit ermöglichen einen flexiblen Einsatz der Löschdrohnen. Der Löschdrohnenschwarm wird eine echte Unterstützung für die Einsatzkräfte der Feuerwehr darstellen.

Bildquelle NatureTec

Quelle schoesslers GmbH

Video-KI wird in Unternehmen immer gefragter

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Retorio wächst global: Neue Investoren stellen Acceleration-Kapital zur Verfügung

Das Münchner Start-up Retorio, Anbieter einer Behavioral-Intelligence-Plattform für den Aufbau kundenzentrischer Organisationen, hat in einer weiteren Finanzierungsrunde neues Kapital im siebenstelligen Bereich akquiriert. Zu den Geldgebern zählen unter anderem Venture-Capital-Fonds wie Conviction VC, Basinghall Partners und Sofia Angels Ventures sowie derzeitige und ehemalige Dax-CEOs. Mit dem frischen Kapital kann Retorio das aktuell rasant wachsende Volumen an Kundenanfragen – sowohl im Bereich Bestands- als auch Neukunden – weiter ausbauen.

Die erfolgreiche Finanzierungsrunde stellt sicher, dass Retorio mit der zuletzt stark gestiegenen Anzahl an Kundenanfragen Schritt halten kann. Der Anbieter einer Behavioral-Intelligence-Plattform zählt neben Basinghall Partners(London/Luxemburg) nun auch zwei weitere Venture-Capital-Fonds zu seinen Investoren: Conviction VC (London) und Sofia Angels Ventures (Sofia). Daneben konnte Retorio mehrere private Kapitalanleger für sich gewinnen. Darunter die Family-Offices eines aktuellen und eines ehemaligen DAX-Vorstandsvorsitzenden und einen erfahrenen Softwareunternehmer. Die Investoren sind von dem Geschäftsmodell und der Plattform von Retorio überzeugt und unterstützen das Start-up – nicht nur mit Kapital, sondern auch in beratender Funktion. 

„Vor allem unser Enterprise-Segment treibt unser Wachstum gerade enorm an”, erklärt Dr. Patrick Oehler, Co-Founder und Managing Director Retorio. “Einige Großkunden rollen die Retorio-Plattform nun auch global aus. Wer könnte uns hierbei besser unterstützen als zwei langjährig erfahrene CEOs bedeutender deutscher DAX-Unternehmen. Mit ihrer Hilfe können wir die Herausforderungen, vor denen Großkonzerne aktuell stehen, noch besser verstehen.“

„Gerade der Bereich Training und Development boomt“, erklärt Dr. Christoph Hohenberger, Co-Founder und Managing Director Retorio. „Unternehmen und Investoren haben erkannt, dass der Geschäftserfolg heute maßgeblich von der direkten Kundeninteraktion ihrer Mitarbeiter abhängt. Wir freuen uns über diese Entwicklung und sind dank unserer neuen Investoren nun in der Lage, mit den Anforderungen unserer Kunden mitzuwachsen. Insbesondere bei der Lösung von strategischen Themen hilft uns der Input der erfahrenen CEOs, diese in konkrete Produktlösungen zu übertragen.”    

Rasant anziehendes Neugeschäft

Auch bei den Neukunden hat Retorio zugelegt. Mittlerweile zählen bereits fünf der zehn umsatzstärksten deutschen Unternehmen zu den Kunden des Start-ups. Der Jahresumsatz hat sich in den vergangenen beiden Jahren verfünf- beziehungsweise verdreifacht. Das neue Kapital im siebenstelligen Bereich ist vor allem für den Ausbau des Customer-Success- und Sales-Teams vorgesehen. Zudem gilt es, neue internationale Partner für die globalen Rollouts bei Enterprise-Kunden zu gewinnen. 

Unternehmen priorisieren Personalentwicklung

Retorio ist ein Spin-off der TU München und bietet Unternehmen eine KI-basierte Behavioral-Intelligence-Plattform zur Verhaltensanalyse an, die dabei unterstützt, Erfolgsmuster in Vertriebs- und Serviceteams zu entdecken, passende Talente für diese Teams einzustellen und sie anhand von Videosimulationen weiterzuentwickeln. Anhand der durch Retorio bereitgestellten Daten transformieren die Kunden von Retorio ihre Unternehmenskultur und werden zum Beispiel kundenzentrischer und innovativer. 

Die Video-KI kann dabei aus kurzen Video-Sequenzen eine wissenschaftlich valide Einschätzung geben, wie gut ein Bewerber aufgrund seines beobachtbaren Verhaltens mit den Anforderungen an eine Stelle übereinstimmt und zur gewünschten Unternehmenskultur passt. Nach dem Onboarding werden Mitarbeiter durch die Video-Simulationen von Retorio in realistische Gesprächssituationen aus ihrem Berufsalltag versetzt. Die KI gibt dabei konkretes Feedback und Verbesserungsvorschläge zum Gesprächsverhalten. 

Bild BU: Retorio bietet Unternehmen eine KI-basierte Behavioral-Intelligence-Plattform zur Verhaltensanalyse an (Quelle: Retorio)

Quelle Akima Media

Seed-Finanzierung für PLAZA

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Seed-Finanzierung für PLAZA: BMH investiert in innovative, multimediale Küchenplattform Tielo

Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH, die mittelständische Beteiligungs- und Venture-Capital-Gesellschaft des Landes Hessen, beteiligt sich an PLAZA. Das Wiesbadener Startup entwickelt eine technische Plattform, mit der die Küchenrückwand in ein digitales, interaktives Multimedia-Cockpit verwandelt wird. Neben der BMH haben sich mehrere branchenerfahrene Privatinvestoren und Kapitalgesellschaften an der Finanzierungsrunde im insgesamt siebenstelligen Bereich beteiligt.

Die von der im Jahr 2021 gegründeten Wiesbadener PLAZA Digital Communication & Innovation GmbH entwickelte innovative, multimediale Küchenrückwand bietet viel Platz für ein vielfältiges, interaktives und vernetztes Angebot. Tielo – so der Produktname – ist im ausgeschalteten Zustand völlig unsichtbar und lässt sich auch von dem für elektronische Geräte unwirtlichem Umfeld Küche nicht beeindrucken: So ist die „BrainBox“ ein hermetisch geschlossenes System, das vor sämtlichen Kücheneinflüssen wie Fett, Wasserdampf und Hitze geschützt ist. Die gläserne Touchwall lässt sich wie eine konventionelle Rückwand individuell in die Küche einpassen.

Durch eine Spezialbeschichtung entsteht ein kontrastreiches Bild. Eine hochpräzise, speziell entwickelte Multi-Touchfolie liegt geschützt auf der Glasrückseite. Dabei beträgt die Gesamttiefe der Scheibe weniger als einen Zentimeter. Somit integriert sich Tielo perfekt in die Küchenplanung und benötigt aufgrund der extrem kompakten Bauform kaum Platz im Schrank oder an der Wand. Unter höchsten Datenschutzkriterien kann Tilo sowohl mittels Sprachsteuerung als auch über eine dynamische Widget-Fläche bedient werden. Das völlig neuartige und bereits zum Schutzrecht angemeldete Bedienkonzept sorgt dabei für absolute Übersicht und vernetzt – ohne zu überfordern – sowohl gewohnte als auch neue digitale Inhalte und Funktionen.

Dabei stellt das exklusive Tielo-Kochbuch das Herzstück des initialen Angebots dar. Mit zunächst 300 auch offline verfügbaren Rezepten (und weiteren 6.000 Rezepten online) ermöglicht die Plattform nicht nur ein Schritt-für-Schritt-Kochen, sondern auch eine gezielte Rezeptsuche nach persönlichen Kriterien. Bei kniffligen Kochvorgängen sind Erklärvideos hinterlegt, fehlende oder nachzukaufende Zutaten können auf dem integrierten Einkaufszettel notiert werden. Dank seiner Breite steht ausreichend Platz zur Verfügung, um parallel den Kochanweisungen des Rezeptes zu folgen, dabei die Lieblingssendung weiter zu streamen oder mit Freunden und Familie per Videoanruf zu kommunizieren.

Die Geschwindigkeit mit der Tielo zur Marktreife heranwächst, begeistert Mitbegründer und erfahrender Marketingprofi Friedhelm Schürmeyer jeden Tag aufs Neue.  „Tielo wurde von Grund auf neu gedacht und verfügt über eine Vielzahl von Innovationen und innovativen Lösungen. Bereits das Vorserienprodukt weist schon alle Innovationen auf, die zur Serienreife bis zum Verkaufsstart entwickelt werden.“, ist Richard Loch, Gründer und Chief Technology Officer von PLAZA und Erfinder von Tielo, überzeugt.

„Unsere ersten Vermarktungsgespräche mit dem Küchenfachhandel in Hessen – dem Standort von PLAZA – laufen erfolgreich an. Wir haben bereits erste Bestellungen aus dem Markt erhalten und freuen uns auf weitere Kontakte zum Fachhandel. Die Branche sucht nach echten Innovationen und ist begeistert“, fügt Volker Schmidt hinzu, Gründer und Managing Director.

Die neuen finanziellen Mittel im oberen sechsstelligen Bereich wurden vorwiegend genutzt, um einen ersten marktfähigen Prototyp zu entwickeln. Die Auslieferung einer größeren Zahl an Vorführprodukten ist für Frühjahr 2023 geplant. 

„Mit Tielo hat PLAZA ein Produkt entwickelt, was seinesgleichen sucht. Es begeistert nicht nur durch seinen Funktionsumfang, sondern ermöglicht eine neue Dimension des Smart Livings. Wir freuen uns, das Unternehmen bei der weiteren Geschäftsentwicklung unterstützen zu können“, so die zuständige Investment-Managerin Barbara Spitzenberg von der BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH, die u. a. den Fonds Hessen Kapital III (EFRE) GmbH verwaltet. 

Bild Gruppenfoto: vlnr: Volker Schmidt (Gründer und Managing Director PLAZA), Richard Loch (Gründer und Chief Technology Officer PLAZA), Barbara Spitzenberg (Investment Managerin BMH).

Quelle IWK GmbH

Paramount+ startet am 8. Dezember in Deutschland, Österreich und in der Schweiz

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Paramount+

Paramount+ startet am 8. Dezember in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit exklusiven Film-Blockbustern, beliebten Serienhits sowie zahlreichen lokalen und internationalen Originals von weltbekannten Marken und Studios wie CBS, Comedy Central, MTV, Nickelodeon, Paramount Pictures, SHOWTIME und vielen mehr.

Zu den Highlights gehören der Mega-Blockbuster TOP GUN: MAVERICK mit Tom Cruise als legendären Piloten Pete „Maverick“ Mitchell, der noch dieses Jahr auf Paramount+ verfügbar sein wird. Außerdem starten die lang erwartete Science-Fiction-Serie STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS sowie die amerikanische Dramaserie YELLOWSTONE und deren Prequel 1883 am 8. Dezember.

Von Anfang an dabei ist auch die Serie SUPER PUMPED: THE BATTLE FOR UBER über die Geschichte eines der erfolgreichsten und destruktivsten Silicon-Valley-Unternehmen. Direkt zum Launch finden auch die beliebten Rettungshunde Chase, Marshall, Rubble, Rocky, Zuma und Skye aus PAW PATROL auf Paramount+ ein neues Zuhause.

Die Fans dürfen sich nicht nur über den Kinofilm PAW PATROL: DER KINOFILM freuen, das Angebot umfasst auch alle 217 Episoden der Serie inklusive exklusiven neuen Episoden der neunten Staffel. Weitere Serien-Highlights sind u.a. HALO, YELLOWJACKETS, THE FIRST LADY, THE OFFER, ICARLY und die zukünftigen Serienstarts von TULSA KING mit Sylvester Stallone, 1923 mit Harrison Ford, Helen Mirren und Timothy Dalton sowie A GENTLEMAN IN MOSCOW mit Ewan McGregor.

Das erste lokal produzierte Highlight für den deutschsprachigen Markt ist die tragisch-komische Serie DER SCHEICH (verfügbar ab dem 22.12.) des preisgekrönten Filmemachers Dani Levy – in der sich ein braver Familienvater mithilfe einfallsreicher Lügen in den milliardenschweren Sprössling einer arabischen Dynastie verwandelt und die Züricher Finanzwelt auf den Kopf stellt.

„Paramount+ hat großartige Inhalte für jeden! Wir sind der einzige Streaming-Dienst, bei dem Tom Cruise, Dani Levy, SpongeBob, Star Trek, PAW Patrol, South Park, fantastische Reality-Shows und vieles mehr an einem Ort zu finden sind“, so Marco Nobili, Executive Vice President und International General Manager von Paramount+.

 „Mit über 100 Jahren Erfahrung im Geschichtenerzählen – von unserem renommierten Hollywood-Studio bis hin zu unseren internationalen Produktionsstandorten – weiß Paramount, wie man herausragende Unterhaltung für alle macht. Und jetzt bringen wir unsere Stars und den Blockbuster-Ansatz in die Welt des Streaming.“

Paramount+ ist ab dem 8. Dezember in Deutschland, Österreich und der Schweiz über paramountplus.de, sowie auf mobilen Geräten und unterstützten Connected TV-Geräten unter anderem über die Plattformen von Apple, Amazon, Google, Samsung und Roku verfügbar. Der Preis für ein Monatsabonnement von Paramount+ beträgt 7,99 Euro und wird nach einem kostenfreien Probezeitraum von sieben Tagen fällig. Der Preis für ein Jahresabo beträgt 79,90 Euro. Paramount+ wird außerdem auf der Sky Plattform in Deutschland und Österreich am 8. Dezember starten. Für alle Sky-Abonnent*innen mit Sky Cinema Paket ist der Zugang zu Paramount+-Inhalten inklusive. Die Paramount+-Standalone-App ist außerdem auf Sky Q verfügbar.

Starke Pipeline exklusiver deutschsprachiger Originals

  • In DER SCHEICH (verfügbar ab 22. Dezember) erzählt der preisgekrönte Filmemacher Dani Levy („Die Känguru-Chroniken“) die Geschichte einer beispiellosen Hochstapelei. In acht Folgen erfindet sich Familienvater Ringo (Björn Meyer) neu und erobert als unehelicher Sohn einer milliardenschweren arabischen Dynastie die Züricher Finanzwelt – mit nichts als einem Haufen fantasievoller Geschichten und einem gefälschten Kontoauszug über 8 Milliarden Dollar. Ringos Frau Carla (Petra Schmidt-Schaller) gerät gleichzeitig selbst in ein gefährliches Netz aus Lügen, Geld und Gier.
  • In der sechsten Staffel von SPOTLIGHT (verfügbar ab 8.12.), der erfolgreichen Nickelodeon-Serie über die talentierten Schauspiel-, Tanz- und Gesangsschüler*innen der Berlin School of Arts, wächst der bekannte Cast um neue Schüler*innen und wird wie immer unterstützt von Gaststars aus TV, Musik und der Welt der Influencer*innen, wie den Sängerinnen Lotte und Madeline Juno, den TikTok-Größen JulesBoringLife und Twenty4Tim sowie der Unternehmerin, Choreographin und Autorin Nikeata Thompson.
  • Die packende Krimiserie SIMON BECKETTS CHEMIE DES TODES (Anfang 2023) beruht auf der bekannten Bestseller-Reihe über den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter. Hunter, der nach einem Schicksalsschlag seine Polizeikarriere aufgegeben hat, sucht das beschauliche Leben als Hausarzt in der englischen Provinz. Doch als eine Leiche im Wald entdeckt wird, bittet ihn die örtliche Polizei um Mithilfe. Zum britisch-deutschen Cast gehören der Brite Harry Treadaway als Dr. David Hunter, die deutsch-französische Schauspielerin Jeanne Goursaud und der deutsche Schauspieler Hardy Krüger Jr.
  • Die Thrillerserie A THIN LINE (Anfang 2023) dreht sich um die jungen Zwillingsschwestern Anna (Saskia Rosendahl) und Benni (Hanna Hilsdorf), die als “Hacktivistinnen” jegliches digitale Mittel einsetzen, um Verbrechen gegen Umwelt und Klima ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Als ihr Hack in einen Regierungsserver zu einem Polizeieinsatz führt, wird die introvertierte Anna verhaftet, während die charismatische Benni verschwindet. Kurz darauf erhält Anna Haftbesuch vom Leiter einer BKA-Spezialeinheit (Peter Kurth) gegen Cybercrime. Als er ihr eröffnet, dass Benni als Teil einer radikalen neuen terroristischen Gruppe brutale Anschläge gegen Politik und Unternehmen verübt, muss Anna entscheiden, auf welcher Seite sie steht.
  • Die Serie KOHLRABENSCHWARZ (in 2023) beruht auf der gleichnamigen Mystery-Hörspielreihe. Schauspieler Michael Kessler, der zusammen mit Autor Tommy Krappweis die Idee dazu hatte, übernimmt genau wie im Hörspiel auch in der Serie die Hauptrolle des frisch geschiedenen Psychologen Stefan Schwab, der sich ins beschauliche Voralpenland zurückgezogen hat. Doch dort findet er, anders als geplant, leider keine Ruhe. Denn plötzlich scheinen hier uralte Legenden zu erwachen: Kinder verschwinden, „Sünder“ werden ermordet, archaische Sagen werden wahr.
  • Neben einer breiten Auswahl an internationalen Reality-Shows, bringt Paramount+ ab Dezember auch exklusive deutsche Reality-Highlights an den Start. Mehr Infos dazu folgen in Kürze.

Film-Highlights im Dezember

  • Im Blockbuster TOP GUN: MAVERICK trainiert Navy-Pilot Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise) eine Gruppe von Top-Gun-Absolvent*innen für eine scheinbar unmögliche Mission.
  • Im vierten Jackass-Spektakel JACKASS FOREVER dreht Johnny Knoxville zum letzten Mal durch! Bei seinen verrückten Aktionen wird der berühmte Draufgänger von Langzeit-Legenden wie Steve-O, aber auch von neuen Gesichtern wie Stuntman Zach Holmes begleitet.
  • In SCREAM kehrt der Killer mit dem Ghostface zurück nach Woodsboro! Ein Teenager nach dem anderen wird niedergemetzelt und immer mehr Geheimnisse der Kleinstadt werden öffentlich. Sidney Prescott (Neve Campbell), Gale Weathers (Courteney Cox) und Dewey (David Arquette) müssen sich durch die Rückkehr des Killers mit der Vergangenheit auseinandersetzen.
  • Im Action-Abenteuer THE LOST CITY – DAS GEHEIMNIS DER VERLORENEN STADT spielt Sandra Bullock eine Autorin, die mit Channing Tatum als Cover-Model ihres Buches gegen ihren Willen auf Schatzsuche geht.
  • Außerdem hat Paramount+ eine umfangreiche Liste von Film-Klassikern, wie GREASE, DER PATE, die STAR TREK-Franchise oder die TRANSFORMERS-Reihe im Angebot. 

Exklusive Serien-Premieren im Dezember

  • Paramount+ ist DIE Heimat für „Star Trek“-Fans: Als exklusive Premiere zeigt STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS die Abenteuer von Captain Pike (Anson Mount), der als Kirks direkter Vorgänger die Crew der Enterprise anführt. An seiner Seite stehen dabei Rebecca Romijn als Nummer Eins und Ethan Peck als Wissenschaftsoffizier Spock. Und in der vierten Staffel von STAR TREK: DISCOVERY sehen sich Captain Burnham und die Crew der U.S.S. Discovery mit einer noch nie dagewesenen Gefahr konfrontiert.
  • Neu und exklusiv bei Paramount+ ist außerdem 1883, das Prequel zu Taylor Sheridan’s Erfolgsserie YELLOWSTONE. Das Western-Drama erzählt, wie James (Tim McGraw) und Margaret Dutton (Faith Hill) sich entscheiden, der Armut zu entfliehen und einen Ort zu suchen, der zum Zuhause für die Familie werden kann. Die ersten drei Staffeln von YELLOWSTONE sind ebenfalls zum Start auf Paramount+ verfügbar.
  • Die erste Staffel der Anthologie-Serie SUPER PUMPED trägt den Titel THE BATTLE FOR UBER und erzählt die Geschichte des Silicon-Valley-Unternehmens „Uber“. Quentin Tarantino leitet als Erzähler durch die Handlung der Serie. Außerdem dabei sind Joseph Gordon-Levitt, Kyle Chandler, Hank Azaria, Elisabeth Shue und Uma Thurman. 
  • THE FIRST LADY widmet sich den Ehefrauen der US-Präsidenten – die oft politisch aktiv waren und sich für wohltätige Zwecke eingesetzt haben. Die Serie betrachtet das politische Vermächtnis und persönliche Leben von Eleanor Roosevelt (Gillian Anderson), Betty Ford (Michelle Pfeiffer) und Michelle Obama (Viola Davis).
  • Die Gefängnis-Thriller-Serie MAYOR OF KINGSTOWN mit Jeremy Renner spielt in der Stadt Kingstown in Michigan, in der die Gefängnisindustrie das einträglichste Geschäft ist. Im Fokus steht die einflussreiche Familie McLusky, die zwischen der Polizei, den Kriminellen und der Politik vermittelt. 
  • THE OFFER beruht auf den außergewöhnlichen Erfahrungen des Oscar-prämierten Produzenten Albert S. Ruddy (Miles Teller) bei den Dreharbeiten zu „Der Pate“.
  • Miranda Cosgrove ist zurück in ICARLY: Carly Shay und ihre Freund*innen navigieren in ihren Zwanzigern nun zwischen Arbeit, Liebe und Familie.
  • FROM enträtselt das Geheimnis einer alptraumhaften Stadt, die alle, die sie betreten, gefangen hält. Während die unwilligen Bewohner nach einem Ausweg suchen, müssen sie auch die Bedrohungen des Waldes überleben, einschließlich der furchterregenden Kreaturen, die in der Nacht ihr Unwesen treiben.
  • Die Historienserie BILLY THE KID stammt von Vikings-Schöpfer Michael Hirst. Tom Blyth spielt den irischen Migranten Henry McCarty, der später zu dem berühmten amerikanischen Gesetzlosen wird.
  • In der Serie THE MAN WHO FELL TO EARTH, inspiriert vom gleichnamigen Roman und dem Kultfilm mit David Bowie, geht es um einen Außerirdischen, der an einem Wendepunkt der menschlichen Evolution auf der Erde landet.
  • In der zweiten Staffel der Mystery-Serie EVIL versuchen eine Psychologin, ein Unternehmer und ein Priester eine wissenschaftliche Erklärung für übernatürlich erscheinende Vorfälle zu finden. Oder sind doch paranormale Mächte am Werk?
  • Die Krimi-Serie FBI: INTERNATIONAL handelt vom sogenannten International Fly Team der internationalen Abteilung des FBI. Unter der Leitung von Special Agent Scott Forrester bereisen sie die Welt, um Bedrohungen gegen amerikanische Bürger aufzuspüren und auszuschalten.

Weitere Serien-Highlights

  • HALO erzählt vom epischen Konflikt zwischen der Menschheit und einer außerirdischen Bedrohung im 26. Jahrhundert. In Staffel 2, die im kommenden Jahr exklusiv bei Paramount+ zu sehen sein wird, wächst der Cast um Joseph Morgan in der Rolle des UNSC-Agenten James Ackerson und Cristina Rodlo, die als junge Rekrutin Talia Perez zu sehen sein wird.
  • Die Mystery-Serie YELLOWJACKETS spielt in zwei Zeitepochen: Mitte der 1990er Jahre, als eine Mädchenfußballmannschaft mit dem Flugzeug abstürzt und sich in der Wildnis durchschlagen muss – und 25 Jahre später, als die Mädchen von damals entdecken, dass das, was in der Wildnis begann, noch nicht vorbei ist. Paramount+ zeigt Staffel 1 und im kommenden Jahr exklusiv die 2. Staffel der Serie.
  • Die Serie DEXTER folgt den Taten von Dexter Morgan (Michael C. Hall), einem Forensiker vom Miami Metro Police Department, der Blutspritzer analysiert – und der in seiner Freizeit Serienmorde begeht. Auf die ersten neun Staffeln folgte rund zehn Jahre später die neueste Staffel NEW BLOOD, in der sich Dexter aus seinem alten Leben zurückgezogen hat und ein einsames Dasein in der Kleinstadt Iron Lake fristet.
  • In der Thriller-Serie YOUR HONOR (Staffel 2 exklusiv bei Paramount+ in 2023) mit Bryan Cranston wird der Sohn eines bekannten Richters in einen Unfall mit Fahrerflucht verwickelt. Das Opfer ist der Sohn eines Mafiabosses. 
  • Das Serien-Drama BILLIONS (inklusive der neuesten 6. Staffel) dreht sich um korrupte Machenschaften an der berüchtigten Wall Street und den Hedgefonds-Manager Bobby „Axe“ Axelrod (Damian Lewis) sowie Staatsanwalt Charles „Chuck“ Rhoades (Paul Giamatti).
  • Die Drama-Serie GOOD WIFE handelt von Alicia Florrick (Julianna Margulies). Die Frau eines bekannten Politikers beginnt als Anwältin zu arbeiten, während ihr Mann hinter Gittern sitzt. Paramount+ zeigt alle Staffeln sowie Staffel 1 bis 5 des Spin-offs THE GOOD FIGHT. 
  • Die Krimiserie CITY ON A HILL (inklusive der neuesten 3. Staffel) spielt in den 1990er Jahren in Boston. Der idealistische Staatsanwalt Decourcy Ward (Aldis Hodge) möchte die Kriminalität bekämpfen und verbündet sich mit dem korrupten FBI-Agenten Jackie Rohr (Kevin Bacon), um einer brutalen Gangsterbande das Handwerk zu legen.

Paramount+ wird außerdem Heimat zahlreicher internationaler Originals aus den globalen Produktionsstudios von Paramount. Zu den bisher angekündigten Shows gehört die aus Großbritannien stammende Serie SEXY BEAST. Das Prequel des gleichnamigen Kultfilms zeigt eine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern. Auch aus Großbritannien kommt die Drama-Serie A GENTLEMAN IN MOSCOW, eine Verfilmung von Amor Towles‘ gleichnamigen Roman mit Ewan McGregor in der Rolle des Graf Rostov, der im Moskau der 1920er Jahre in einem Hotel lebt, das er nicht mehr verlassen darf.

Die sechsteilige Biopic-Serie BOSÉ wurde in Lateinamerika und Spanien produziert und erzählt von der beeindruckenden Karriere des spanischen Sängers und Songwriters Miguel Bosé. Aus Mexiko kommen SINALOA’S FIRST LADY, eine Serie über das Leben der Frau and er Seite des mexikanischen Drogenbosses El Chapo, und ONE MUST DIE, ein Thriller über sieben Menschen, die entführt werden und sich als Teilnehmer*innen eines tödlichen Spiels wiederfinden.

Die Fantasy-Horror-Serie MASK: MARIE ANTOINETTE SERIAL KILLER wurde in Frankreich für junge Erwachsene produziert. Sie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Katie Alender und handelt von vier jungen Amerikanerinnen, die im Paris-Urlaub in eine mysteriöse Mordserie verwickelt werden. Die italienische Serie CIRCEO erzählt von den Ereignissen rund um einen berüchtigten Kriminalfall von 1975, der die italienische Gesellschaft für immer verändert hat.

Exklusive Comedy und Animation für Erwachsene im Dezember

  • Paramount+ bringt mit BEAVIS AND BUTT-HEAD DO THE UNIVERSE eines der kultigsten Zeichentrickduos der 1990er Jahre zurück! Im neuen Animationsfilm werden Beavis und Butt-Head aus dem Jahr 1998 durch ein Schwarzes Loch in unsere Gegenwart katapultiert. Und auch als neue Serie kehren MIKE JUDGES BEAVIS AND BUTT-HEAD exklusiv bei Paramount+ zurück.
  • SOUTH PARK: THE STREAMING WARS: Im zweiteiligen South Park-Special bedroht eine Dürre die Existenz von South Park.
  • Die Serie PLAYERS gibt einen nicht ganz ernst gemeinten Einblick in die eSports-Kultur und in das Leben der professionellen Spieler, die in diesem Bereich Karriere machen.

Highlights für Kinder und Familien im Dezember

  • In TRANSFORMERS: EARTH SPARK geht es um die ersten Transformers-Roboter, die auf der Erde geboren werden und die zusammen mit den Menschen, von denen sie aufgenommen werden, neu definieren, was Familie bedeutet.
  • Nicht fehlen darf PAW PATROL: DER KINOFILM, dessen beliebte Rettungshunde Chase, Marshall, Rubble, Rocky, Zuma und Skye es mit ihrem größten Gegenspieler Bürgermeister Besserwisser aufnehmen. Gesprochen werden die heldenhaften Fellnasen unter anderem von Schauspielerin Lea van Acken, Journalistin Dunja Hayali und Moderator Daniel Boschmann.
  • Die Fans der PAW PATROL dürfen sich aber nicht nur über den Kinofilm freuen, das Angebot umfasst auch alle 217 Episoden der Serie inklusive exklusiven neuen Episoden der neunten Staffel.
  • In SECRET HEADQUARTERS entdeckt Charlie Kincaid (Walker Scobell) das Hauptquartier des mächtigsten Superhelden der Welt. Als Schurken angreifen, müssen sie sich zusammentun, um das Hauptquartier zu verteidigen und die Welt zu retten. Dabei begreift Charlie, dass sein Vater (Owen Wilson) ein geheimes Doppelleben als Superheld führen könnte.
  • In SONIC THE HEDGEDOG 2, der Fortsetzung der Videospielverfilmung über den schnellen blauen Igel, erlebt Sonic ein neues, intergalaktisches Abenteuer. Dr. Robotnik (Jim Carrey) ist zurück auf der Erde und auf der Suche nach einem rätselhaften grünen Smaragd, der die gesamte Zivilisation zerstören könnte. Wie im ersten Teil übernimmt YouTube-Star Julian Bam die Synchronisation von Sonic.
  • Die CG-animierte Serie STAR TREK: PRODIGY ist die erste STAR TREK-Serie, die sich an ein jüngeres Publikum richtet. Es geht darin um eine bunt zusammengewürfelte Crew junger Außerirdischer, die herausfinden müssen, wie sie zusammenarbeiten können – während sie sich auf der Suche nach einer besseren Zukunft durch eine größere Galaxie bewegen. 
  • Und Paramount+ hat noch mehr Auswahl an Unterhaltung für Kinder und Familien im Angebot. In der Zeichentrickserie BIG NATE muss ein Sechstklässler der Welt immer wieder beweisen, wie toll er ist.
  • Außerdem im Programm: Die Zeichentrickserie RUGRATS und COSMO & WANDA: WENN ELFEN WEITERHELFEN, die Live-Action-Fortsetzung der beliebten Cartoonserie „Cosmo & Wanda“. Und mit SPONGEBOB SCHWAMMKOPFKAMP KORAL und DER PATRICK STAR SHOW warten unzählige Abenteuer in Bikini Bottom.

Bild Paramount+ Logo

Quelle COOKIE COMMUNICATIONS GMBH 

Scope 3 im Fokus

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plan a

Plan A launcht neues Softwaremodul zur Messung und Reduktion von Lieferketten-Emissionen

Unternehmen weltweit stehen vermehrt in der Kritik, bei der Berechnung und Offenlegung ihres unternehmerischen CO2-Fußabdruck Greenwashing zu betreiben, da sie allzu häufig nur die Emissionsbereiche 1 (direkte Unternehmensemissionen) und 2 (indirekte Unternehmensemissionen) berücksichtigen. Je nach Industrie – etwa bei der Herstellung von Konsumgütern oder bei Finanzdienstleistungen – machen diese aber nur rund 10 Prozent der Gesamtemissionen aus.

Mit bis zu 90 Prozent verbirgt sich der Großteil unternehmerischer Treibhausgas-Emissionen hingegen im Emissionsbereich 3, also den vor- und nachgelagerten Lieferketten. Waren diese bislang schwer zu messen, schafft Plan A nun Abhilfe und launcht heute ein neues, in seine SaaS-Plattform integriertes Lieferanten-Modul. Dieses ermöglicht es Scale-ups, KMUs und Konzernen, lieferantenbezogene Emissionen des Scope 3, Kategorie 1 („Eingekaufte Güter und Dienstleistungen”) zu messen und zu berichten sowie zielgerichtete Strategien und Maßnahmen für der Reduktion zu entwickeln und umzusetzen.

In nur wenigen Schritten lassen sich die notwendigen Lieferantendaten auf der Plattform zentralisieren und verarbeiten – die Software berechnet anschließend auf Basis wissenschaftlich fundierter Methoden und Standards die jeweiligen Emissionen. Unternehmen können somit den Impact ihrer Lieferanten akkurat erfassen sowie transparent und konform internationaler Berichtsstandards wie der „Corporate Sustainability Reporting Directive” (CSRD), „Sustainable Finance Disclosure Regulation” (SFDR) oder „Task Force on Climate-Related Financial Disclosure” (TCFD) berichten.

Vorzüge auf einen Blick

  • Visualisierte Übersicht der Lieferantenemissionen im Dashboard samt Zeitverlauf
  • Identifizierung der Emissions-Hotspots in der Lieferkette
  • CO2e-basierte Lieferantenauswahl
  • Erkennen von Emissions-/Kostensenkungspotential innerhalb der Lieferkette
  • Lieferantenaktivierung bei der Umsetzung nachhaltiger Initiativen

Lubomila Jordanova, CEO von Plan A: „Ich freue mich sehr, heute die Veröffentlichung unseres neuen Lieferanten-Moduls bekanntgeben zu können. Es ist ein bedeutender Meilenstein für uns in unserem Bestreben, Unternehmen in die Lage zu versetzen, lückenlos alle relevanten Emissionen offenzulegen, insbesondere auch die schwer fassbaren in Scope 3. Um unsere Wirtschaft nachhaltig zu dekarbonisieren, ist es entscheidend, auf Basis des Fußabdrucks dann im nächsten Schritt datengestützte und wissenschaftlich fundierte Reduktionspfade zu entwickeln. Wir sind stolz darauf, Unternehmen unabhängig von ihrem Standort, ihrer Größe und Komplexität mit unseren innovativen Softwarelösungen auf dieser Nachhaltigkeitsreise zu unterstützen.”

Bild Nathan Bonnisseau (CMO)_Lubomila Jordanova (CEO) © Plan A

Quelle © Plan A

Eswatini und G+D schließen Vertrag zur Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung

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Eswatini und G+D

Die Zentralbank von Eswatini (ehemals Swasiland) wird mit dem internationalen Technologiekonzern Giesecke+Devrient (G+D) zusammenarbeiten, um die Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung (Central Bank Digital Currency, CBDC) für das südafrikanische Land zu erforschen. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten die beiden Parteien auf der jüngst beendeten Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbankgruppe in Washington D.C..

Die Partnerschaft mit G+D geht auf eine Untersuchung aus dem Jahr 2020 zurück. Die Zentralbank von Eswatini (CBE) kommt hier zu dem Ergebnis, dass eine sogenannte Retail-CBDC die beste Möglichkeit darstellt, eine digitale Währung in dem Land einzuführen. Mit der Vereinbarung beabsichtigen beide Parteien, die Erforschung digitalen Zentralbankgelds zu intensivieren, um ein tieferes Verständnis für die praktischen Aspekte für eine Implementierung in Eswatini zu gewinnen. Damit schließt sich die Bank anderen Zentralbanken und Regierungsbehörden auf der ganzen Welt an, die derzeit das Potenzial einer digitalen Währung in Bezug auf Zahlungseffizienz, Interoperabilität, finanzielle Inklusion und robuste Zahlungssysteme untersuchen.

Die Zentralbank von Eswatini versorgt die Bevölkerung des Landes bereits seit knapp fünf Jahrzehnten mit verlässlichen Banknoten und Münzen. Bargeld ist weiterhin ein vorherrschendes Zahlungsmittel. Doch fortschreitende Technologien und der steigende Wunsch nach schnellen Zahlungsmöglichkeiten verändern das Verhalten von Unternehmen wie Konsumenten. Das zeigt sich an der zunehmenden Akzeptanz digitaler Bezahlkanäle.

Um Verbrauchern einen kontinuierlichen Zugang zu gesetzlichen Zahlungsmitteln zu gewährleisten, wird die Bank im Rahmen des CBDC-Projekts die Möglichkeit der Ausgabe eines digitalen Lilangeni als Ergänzung zu Bargeld untersuchen. Dazu gehört auch ein Design-Konzept, das Aspekte der Regulierung, Zugänglichkeit, Interoperabilität, Sicherheit und Programmierbarkeit für eine mögliche digitale Währung in Eswatini beinhaltet.

Das Projekt wird es den Verantwortlichen ermöglichen, eine fundierte Entscheidung über die Implementierung einer digitalen Währung in Eswatini zu treffen. Ziel ist es zu ermitteln, welche Vorteile diese auf welche Weise bietet, wie sie einen kontinuierlichen Zugang zu Zentralbankgeld gewährleistet und damit ein vielfältiges und robustes Zahlungssystem für Eswatini unterstützen kann.

„Die Zentralbank von Eswatini ist hocherfreut, G+D als technischen Berater gewonnen zu haben, um uns auf dem Weg zu begleiten, die grundlegenden politischen Überlegungen und Anwendungsfälle einer landeseigenen CBDC zu untersuchen und auszuformulieren“, erklärt Dr. Phil Mnisi, Gouverneur der Zentralbank von Eswatini. „Die technologische Expertise von G+D und dessen starke regionale Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent werden es uns ermöglichen, alle Vorteile eines digitalen Lilangeni zu nutzen und sicherzustellen, dass wir für die Ausgabe einer CBDC in der Zukunft bestens gerüstet sind.“

„Die Zentralbank von Eswatini und G+D arbeiten bei der Bereitstellung von Bargeld bereits seit über vier Jahrzehnten vertrauensvoll zusammen“, ergänzt Dr. Wolfram Seidemann, CEO von G+D Currency Technology. „Wir freuen uns sehr, diese Partnerschaft in Zukunft auf digitale Währungslösungen zu erweitern. Eswatini zählt zu den ersten afrikanischen Ländern, die den Schritt zu einer digitalen Zentralbankwährung für Bürger und Unternehmen wagen. Es ehrt uns, den Weg zu öffentlichem digitalem Geld mit unserem Know-how unterstützen zu dürfen.“

Eswatini und G+D schließen Vertrag zur Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung

Bild Dr. Phil Mnisi, Gouverneur der Zentralbank von Eswatini, und Dr. Wolfram Seidemann, CEO von G+D Currency Technology, bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags. (Quelle: G+D) 

Quelle PR-COM GmbH

Vom Alltagsauto zum Minicamper

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Layzee entwickelt DIY-Dachzelt und Kitchenbox

Neues Start-up aus Osnabrück überzeugt Investor bei der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ 

Vom Alltagsfahrzeug in Nullkommanichts zum Minicamper: Unter dieser Prämisse hat das Team von Layzee das extrem leichte und innovative Dachzelt Lazy Tent als DIY-Variante zur Selbstmontage sowie die mobile Layzee Kitchenbox mit zahlreichen Funktionen entwickelt. Das Besondere: Damit werden selbst Kleinwagen-Fahrer zu Vollblut-Campern! Hinter der Idee stehen Jill Vinkmann, ihr Mann Alex Bocks sowie ihr Bruder Christopher Vinkmann, die nun auch in der bekannten TV-Show “Die Höhle der Löwen” einen Investor von ihren Produkten überzeugen konnten.  

Lazy Tent und Kitchenbox: Komfort für unterwegs und volle Flexibilität im Alltag 

Jill und Alex führten sieben Jahre lang die Campingbus-Vermietung Lazy Bus sowie fünf Jahre lang das Hotel Lazy Finca auf Mallorca, bevor sie 2022 gemeinsam mit Jills Bruder Christopher das Start-up Layzee gründeten. „Wir haben schon immer im Tourismus gearbeitet und sind privat viel mit dem Bus unterwegs“, berichtet Alex. „Dabei haben wir uns häufig gefragt, wie es auch ohne voll ausgestatteten Camper geht und sind auf die Idee gekommen, Produkte zu entwickeln, die das Alltagsauto in einen Minicamper verwandeln.”

Daraus entstanden ist Lazy Tent, ein schnell und einfach aufzubauendes Dachzelt – welches dank bequemer Matratze für bis zu zwei Personen, Fenster für einen tollen Panoramablick, praktische Stauraummöglichkeiten sowie eine Teleskopleiter zum Hinauf- und Herunterklettern perfekt ausgestattet ist für ein einzigartiges Camping Abenteuer.

Dass die Idee nicht neu ist und es auf dem Markt bereits zahlreiche Dachzelte gibt, ist dem Trio durchaus bewusst. Jill erklärt jedoch die Besonderheiten ihres Produkts: „Durch die Aluminium-Plattform wiegt das Lazy Tent nur 35 Kilogramm und kann so auch auf kleinen Autos mit einer geringen Dachlast montiert werden. Außerdem sind wir die einzigen, die Dachzelte als DIY-Selbstaufbau anbieten.“ Besonders praktisch: Wird das Dachzelt nicht mehr benötigt, kann es ganz einfach abgenommen und platzsparend in der Garage oder im Keller verstaut werden.

Die mobile Küche – die Layzee Kitchenbox – erweitert das Portfolio des Osnabrücker Start-ups. Die matt-anthrazit-farbene Aluminiumbox kommt mit vielen praktischen Features: ein seitlicher Auszug, der für bis zu fünf Kilo belastbar ist, ein separates Staufach, Trennfächer für mehr Ordnung, Antirutschmatten sowie ein Deckel mit Tischfunktion. Die Kitchenbox kostet 549 Euro, das Lazy Tent gibt’s für 1.589 Euro. 

Auftritt bei der Höhle der Löwen

Im Januar 2022 waren die drei Gründer zu Gast bei der TV-Show “Die Höhle der Löwen”. In der finalen Sendung der 12. Staffel (Ausstrahlung am 17. Oktober 2022) konnten sie sich einen Deal mit Investor Georg Kofler sichern: 200.000 Euro für 25 Prozent ihres Familienunternehmens. „Wir haben uns zunächst riesig über das Angebot gefreut und waren ganz aus dem Häuschen”, so Christopher, der auch die Idee zur Bewerbung für die Show hatte. „Georg war von Anfang an unser Wunschlöwe, da wir mit Layzee eine starke Marke aufbauen wollen und seine Marketing Expertise und das Netzwerk im Social Media Bereich super spannend und wichtig für uns finden.”

Aber: Der Deal kam nicht, wie in der Sendung vereinbart, zustande und beide Parteien sind anschließend davon zurück-getreten: „Nach langen und guten Gesprächen hat sich herausgestellt, dass wir unterschiedliche Vorstellungen der strategischen Positionierung des Produktes im Markt haben.” Dennoch blicken die drei positiv auf die Sendung zurück: “Für uns persönlich war die Teilnahme an der Show ganz klar eine Bereicherung und ein spannender Prozess, da man unter ‘Zeitdruck’ bis zur Ausstrahlung nochmal sein komplettes Unternehmen durchleuchtet und auf den Kopf stellt. Was das für unser Produkt bedeutet, können wir noch nicht beurteilen. Da warten wir jetzt erstmal das Feedback nach der Show ab.”

Wie geht es mit Layzee jetzt weiter? Das Lazy Tent und die Kitchenbox sind erst der Anfang! Das Trio arbeitet bereits an weiteren innovativen Ideen rund um das Thema Camping und ist natürlich weiterhin auf der Suche nach einem passenden Investor.


Bild: Alex, Christopher und Jill (v.l.n.r.) haben mit Layzee ihre Leidenschaft Camping zum Beruf gemacht und möchten jetzt andere Menschen davon begeistern.
Mehr Informationen finden Camping-Interessierte unter www.layzee-camping.com

Quelle Layzee / Lazy Camping GmbH

Ist das Metaverse Halloween fürs Internet oder die Zukunft des Networking?

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Metaverse ist Karneval fürs Internet. Jeder ist verkleidet: Das nennt man Avatar – wie bei Videospielen. Da ist auch keiner echt. Auch die Qualität entspricht den Videospielen - allerdings denen aus den 1990ern. Was soll also das Ganze?

Seit 2021 heißt Facebook nun Meta. Ein Jahr und viele Milliarden Dollar später ist jetzt Mark Zuckerbergs neue 3D Brille Meta Quest Pro auf dem Weltmarkt verfügbar. Sie kann sogar Emotionen lesen. Ist das eine reine Verzweiflungstat von Zuckerberg oder entsteht hier ein neuer Wirtschaftsraum? Spoiler: beides!

Metaverse ersetzt kein persönliches Treffen, sondern den Beamer

Selbst im Lockdown hat niemand ernsthaft geglaubt, Videokonferenzen können echte Treffen ersetzen. Und das sollen sie auch nicht. Im Gegenteil: Sie sind zu einer eigenständigen Kommunikationsform geworden. 

Das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten ist beispielsweise viel produktiver, wenn jeder Teilnehmer seine eigene Tastatur hat.  Anstatt auf eine entfernte Leinwand blicken zu müssen, arbeitet es sich am eigenen Bildschirm viel angenehmer. Lahme Vorträge mit Beamer waren auch deshalb so nervig, weil man früher im gleichen Raum sein musste.

Persönliche Treffen dienen zuallererst dem Networking. Für den Aufbau von Vertrauen brauche ich online, nach meiner Erfahrung, dreimal mehr Meetings. Wo ist das Problem? Nachdem die Fahrtzeit wegfällt, trifft man sich eben öfter. 

Das Metaverse ist wie eine riesige 3D-Videokonferenz, wo immer jemand da ist. Wer alleine rumsteht, ist offen für Gespräche - genauso wie auf einer realen Konferenz. 

Die $ 13 Billiarden Fehlprognose

Die Ökonomen der Citygroup (Metaverse and Money 2022) rechnen für das Jahr 2030 mit mindestens einer Milliarde kaufkräftiger Nutzer und einem Marktvolumen zwischen 8 und 13 Billiarden Dollar. Weil Wirtschaft eben keine Wissenschaft ist, sind diese Prognosen genauso falsch, wie alle anderen. Das Interessante ist jedoch die Argumentation. 

Ein offenes Metaverse von Apple, Microsoft und tausenden anderen Firmen wäre nach PC und Smartphone die dritte Iteration des Internets. Unser dreidimensionaler Sehsinn ist sowieso nicht für zweidimensionale Bildschirme gemacht. Genauso wenig sind unsere Hände für Tastaturen geeignet. Der Laptop fesselt uns an eine Sitzgelegenheit – oft schmerzhaft.  Seit dem Smartphone haben moderne Menschen nur noch eine Hand frei.

Wäre es da nicht viel angenehmer, den Bildschirm wie eine leichte Sonnenbrille zu tragen. Die Sicht auf die Gesprächspartner bleibt frei. Der Bildschirm erscheint erst beim Blick nach rechts unten. Schließlich weiß die Brille, wohin ich gerade fokussiere. An Stelle von Maus oder Trackpad tritt eine präzise Erkennung von Gesten. Die Tastatur ist längst der Spracheingabe gewichen.  

Marktführerschaft oder Hype?

Von Marktführerschaft im Metaverse kann man heute bei Mark Zuckerberg nicht sprechen, weil es noch keinen relevanten Markt gibt. Aber neben der idealen Marke Meta verfügt Zuckerberg über Kundenstock und Finanzmittel, um seinen Pionierstatus langfristig zu verteidigen. 

Für Zuckerberg handelt es sich um einen notwendigen Befreiungsschlag von der technischen Abhängigkeit von PCs und Smartphones. Noch bedrohlicher für Meta sind die Privatsphäre orientierten Betriebssysteme, allen voran Apples iOS, die langsam den Daten-Hahn abdrehen. 

Mit einer eigenständigen Brille erhält er endlich die Macht über die Hardware und folglich die Daten zurück. Weil diese Brille nicht nur die Umgebung analysiert, sondern auch die Emotionen seiner Träger, gibt es in Zukunft treffsichere Werbung für passende Wohnzimmer-Accessoires, aber nur wenn man gerade traurig ist. Ganz zufällig wird auch noch Schokolade angeboten.

Metaverse als Zahlungssystem

Vor wenigen Jahren ist Facebook mit seiner dezentralen Währung ≋libra pompös gescheitert. Aber niemand hat ernsthaft geglaubt, Zuckerberg würde sich dadurch entmutigen lassen. Meta hat mittlerweile angekündigt, an einer neuen Wallet für das Metaverse zu arbeiten. Es handle sich um eine zentralisierte Methode zur sicheren Verwaltung von digitaler Identität, Einkäufen und Eigentumsverhältnissen. 

Im Metaverse Standard Forum arbeiten viele Player gemeinsam mit Meta an der Standardisierung des Open Metaverse. Je nahtloser man seine Identität, Vermögen und Besitzverhältnisse zwischen den verschiedenen Welten von Microsoft, Google und unzähligen anderen Anbietern transferieren kann, umso größer ist der mögliche Gesamterfolg. Zusätzlich verringert sich das Risiko einer kartellrechtlichen Zerschlagung. 

Spätestens dann wird es für Regulatoren der echten Welt zu unübersichtlich, um die Interoperabilität des Metaverse Money mit den klassischen Wirtschaftsräumen zu unterbinden. 

Alleine bei Meta inklusive Facebook, WhatsApp und Instagram handelt es sich dann um den größten einheitlichen Wirtschaftsraum mit kaum mehr als 3,6 Milliarden monatlichen Nutzern. 

“Wer da zu spät kommt, den bestraft Gorbatschow.”

Autor:

Christoph Holz ist Informatiker und Raumfahrttechniker. Er hat Start-ups gegründet, ist Silicon-Valley-Entrepreneur, Angel-Investor, ein echter Cyborg und tritt als Redner, Podcaster und Hochschullektor auf. https://www.christophholz.com/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder