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Hackathon zur UEFA EURO 2024 in der Host City Stuttgart

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Hackathon

Zwei Sieger und viele innovative Ideen

Die Würfel sind gefallen: Der Hackathon der UEFA EURO 2024 Host City Stuttgart ist mit einem überzeugenden Pitch Day und zwei Gewinnern zu Ende gegangen. Michael Schell und Florian Pitschel gewinnen mit ihrer Idee als Talent Team – „anybill“ als Start-up-Unternehmen.

Ideen, Diskussionen und Challenges – der Pitch Day des Hackathons der UEFA EURO 2024 Host City Stuttgart hatte es in sich. Insgesamt 116 Teilnehmer:innen präsentierten ihre Visionen aus den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Mobilität sowie Medientechnologien und Entertainment. „Wir haben viele innovative, kreative und überraschende Ideen für einen der coolsten Standorte im Fußball präsentiert bekommen“, sagt Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft. „So haben wir uns den Hackathon vorgestellt. Viele Ideen und Konzepte, die heute vorgestellt wurden, haben Potenzial weiter entwickelt zu werden.“

Am Ende des Tages standen für die sechsköpfige Jury, darunter neben Andreas Kroll, VfB-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle und Host City und VfB-Markenbotschafter Cacau, zwei Sieger fest. Michael Schell und Florian Pitschel überzeugten unter den Talent-Teams mit ihrer Idee zur nachhaltigen Müllentsorgung und einem damit verbunden Recyclingsystem. Bei den Start-ups sicherte sich das im Dezember 2019 gegründete Unternehmen anybill aus Regensburg den Sieg mit seiner Idee rund um digitale Kassenbons als Alternative zum Papier-Kassenzettel.

VfB-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle: „An Spieltagen müssen für zehntausende Zuschauer Themen wie Mobilität, Fanerlebnis und Nachhaltigkeit bewältigt werden. Für uns als VfB Stuttgart war es spannend, die dreizehn unterschiedlichen Ideen der Teams und Start-ups am Pitch Day kennenzulernen, denn wir möchten unseren Fans stets ein besonderes Heimspielerlebnis in unserem Wohnzimmer ermöglichen. Ich werde die Entwicklung der Gewinnerteams weiterverfolgen und bin gespannt, wie sich ihre Visionen verwirklichen werden.“

Adrian Thoma, Geschäftsführer Gründermotor: „Innovative Lösungen in den Bereichen Digitale Transformation, Nachhaltigkeit und Fanerlebnis sollen die Host City Stuttgart zum innovativsten Austragungsort während der UEFA Euro 2024 machen. Dazu haben wir Fans, Startups und Partner aus Sport und Wirtschaft zusammengebracht, um eine Aufbruchstimmung zu erzeugen. Jetzt geht es darum, die Ideen in die Umsetzung zu bringen!“

Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS): „Die EURO 2024 ist ein enormer Imagefaktor und hat dadurch auch positive Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Region Stuttgart. Die Ergebnisse des Hackathons setzen wichtige Impulse für den Veranstaltungssektor und tragen dazu bei, Veranstaltungen nachhaltig durchführbar zu machen.“

Gewinner in der Kategorie „Fans“: Das Becherorakel
Michael Schell und Florian Pitschel sind begeisterte Fußballfans und engagieren sich für eine nachhaltige Entwicklung im Profifußball. Über den Hackathon der UEFA EURO 2024 Host City Stuttgart haben sie zusammengefunden. Mit ihrem „Becherorakel“ haben sie den ersten Preis gewonnen. „Große Events, wie eine Europameisterschaft, müssen in Zukunft nachhaltiger sein. Dazu gehört ein anderer Umgang mit Verpackungsmüll. Einfaches Recycling beginnt bei einer sortenreinen Sammlung. Deshalb haben wir eine intuitiv und international funktionierende Lösung entwickelt – das Becherorakel“, so das Gewinner-Duo.

„Unsere Lösung ermöglicht mit klaren Farbcodes für eine sortenreine Trennung, spielerisch etwas Gutes zu tun und für ein nachhaltiges Fanerlebnis zu sorgen. Mit dem Hackathon hat die Host City Stuttgart eine tolle Plattform für Innovationen und nachhaltige Ideen im Vorfeld der UEFA EURO 2024 geschaffen. Wir danken der in.Stuttgart, dem VfB Stuttgart, der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart, Gründermotor und unseren Challenge-Paten für die tolle Unterstützung.“

Gewinner in der Kategorie „Start-ups“: Digitaler Kassenbon
„Wir freuen uns sehr, dass wir die Host City Stuttgart und die Organisator:innen des Pitch Days von unserem Produkt und dessen Mehrwert im Rahmen des Hackathons überzeugen konnten“, so Valentin Hawener, Head of Strategy & Venture Development bei anybill. „In Zeiten von zunehmender Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung und steigenden Papierkosten ist es allerhöchste Zeit, Papier-Kassenzetteln ‚adieu‘ zu sagen. Mit anybill können in den Stadien oder an vielen anderen Veranstaltungsorten Kassenzettel in digitaler Form ausgegeben werden – 100 Prozent rechtskonform, nachhaltig und gleichzeitig kostensparend. Vielen Dank an die Organisator:innen dieses tollen Events. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit – mit dem Ziel, in der Host City Stuttgart eventuell schon bald Papier-Kassenzettel durch digitale Belege zu ersetzen.“

Ein Pannel rund um das Thema Innovation im Sport und Event-Infrastruktur mit den Speaker:innen Sander van Stiphout (Johann Cruyff Arena), Hartfried Wolff (Bundesminister Digitales und Verkehr), Jan Kohlmeyer (Klimafonds Stadt Stuttgart) und Katharina Aguilar (7places) rundete den gelungenen Pitch Day ab.

Mitglieder der Jury des Hackathons der UEFA EURO 2024 Host City Stuttgart waren: Katharina Aguilar, Gründerin 7places und upvisit, Andreas Kroll, Geschäftsführer in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft, Cacau, Botschafter Host City Stuttgart und VfB-Markenbotschafter, Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender VfB Stuttgart AG, Adrian Thoma, Geschäftsführer Gründermotor, Veit Haug, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart.

Quelle Sympra GmbH (GPRA)

Mobilität nachhaltig verändern: Mieträder von TIER bei Kaufland in Tübingen

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Kaufland

An der Kaufland-Filiale in Tübingen in der Reutlinger Straße können Kunden ab sofort E-Bikes des Mobilitätsanbieters TIER leihen

An der Kaufland-Filiale in Tübingen in der Reutlinger Straße können Kunden ab sofort E-Bikes des Mobilitätsanbieters TIER leihen. „Mit dieser Kooperation bauen wir alternative Mobilitätsangebote weiter aus und leisten damit einen zusätzlichen Beitrag zur Verkehrswende“, sagt Marcel Lampert, Verkaufsleiter Region Süd-West bei Kaufland.

Die Handhabung des neuen Mobilitätsangebots ist schnell und einfach: Kunden, die bei TIER registriert sind, können die Fahrräder rund um die Uhr direkt vor der Filiale per App ausleihen. Die für TIER vorgesehenen Parkflächen sind mit entsprechenden Bodenmarkierungen gekennzeichnet. Alle Mietfahrräder sind mit einem Fahrradkorb für den bequemen Transport zum Beispiel von Einkäufen ausgestattet. Die Fahrzeuge können zudem im kompletten TIER-Geschäftsgebiet, welches über die TIER-App einsehbar ist, abgestellt werden.

„Wir freuen uns, dass durch die Kooperation zusätzliche Parkflächen für Mikromobilität in der Nähe von Filialen entstehen. Das soll zum einen für ein geordnetes Abstellen unserer E-Bikes sorgen und zum anderen die Kunden dazu animieren, bei kleineren Einkäufen auch mal auf das Auto zu verzichten“, so Oguzhan Tasli, Regional Manager Südwestdeutschland bei TIER.

Foto: TIER

Quelle Kaufland Unternehmenskommunikation

IoT Venture GmbH zählt zu Deutschlands am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen

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IoT Venture GmbH

Mit einer Wachstumsrate von 6027 Prozent schafft es die IoT Venture GmbH auf Platz 1 der Deloitte Technology Fast 50.

Die IoT Venture GmbH ist gestern Abend mit dem Deloitte Technology Fast 50 Award ausgezeichnet worden. Mit dem Award prämiert die Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Deloitte jedes Jahr die 50 am schnellsten wachsenden Unternehmen der Tech-Branche, basierend auf ihrem prozentualen Umsatzwachstum der vergangenen vier Geschäftsjahre. Im Gesamt-Ranking belegte die IoT Venture GmbH mit einem Wachstum von 6027 Prozent den 1. Platz. Ausschlaggebend für diesen Erfolg ist der Ansatz war die selbst entwickelte IoT-Technologie, um Dinge über eine Smart-Device-Lösung mit dem Internet zu verbinden und mit den so entstehenden „Data Signatures“ neue digitale Geschäftsmodelle für die Kunden zu schaffen.

Im Vertical Mobility ist die integrierte IoT-Technologie bestehend aus Hardware, zugehöriger App und Data Analytics seit 2018 als innovative Diebstahlschutzlösung für E-Bikes unter der Marke IT’S MY BIKE am Markt. Zudem wird sie als White-Label von führenden E-Bike-Herstellern und Fahrrad-Retailern eingesetzt. Seit Ende 2021 ergänzt eine Pet-Tracking-Lösung das Portfolio des Darmstädter Scale-ups.

„Mit Data Signatures by IoT Venture helfen wir unseren Kunden, ihre Produkte durch Daten neu erlebbar zu machen. Unser Wachstum zeigt, welche Akzeptanz dieses Thema am Markt inzwischen hat. Gleichzeitig stehen wir immer noch am Anfang dieser Entwicklung. Die Auszeichnung mit dem Deloitte Technology Fast 50 Award zeigt eindrücklich, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Holger Trautmann, Co-Founder der IoT Venture GmbH.

„Seit 20 Jahren zeichnen wir jetzt innovative und wachstumsstarke Unternehmen aus und ich bin jedes Jahr wieder begeistert, wie viel Kreativität in Deutschland vorhanden ist. Die Preisträger zeigen, wie es gelingen kann, aktuelle Trends aufzugreifen und in tragfähige Geschäftsmodelle zu verwandeln“, erklärt Oliver Salzmann, Geschäftsführer der Deloitte KI GmbH.

Bild: Gründer der IoT Venture mit Preisverleihern / Foto: Deloitte

Quelle IoT Venture GmbH

croit gewinnt Technology Fast 50 Award

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croit

Die croit GmbH zählt zu Deutschlands am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen

Die croit GmbH ist am gestrigen Abend, dem 10. November 2022, mit dem Deloitte Technology Fast 50 Award ausgezeichnet worden. Mit dem Award prämiert die Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Deloitte jedes Jahr die 50 am schnellsten wachsenden Unternehmen der Tech-Branche, basierend auf ihrem prozentualen Umsatzwachstum der vergangenen vier Geschäftsjahre. Das erfolgreiche deutsche Unternehmen konnte auch bereits in den USA Fuß fassen.

Vor fünf Jahren gegründet und heute bereits Preisträger des Technology Fast 50 Awards: Das Münchner Tech-Unternehmen “croit” konnte durch sein immenses Wachstum in den vergangenen vier Geschäftsjahren die Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Deloitte überzeugen und sich durch seine Innovationen den begehrten Technology Award und mit 854,3% Wachstum den zehnten Platz im Gesamtranking sichern. “Wir sind unglaublich stolz, ein innovatives Produkt- und Dienstleistungsspektrum geschaffen zu haben, das von vielen Unternehmen in ihrer IT-Landschaft geschätzt wird. Dass wir damit jetzt auch zu den Preisträgern des Technology Fast 50 Awards zählen können, ehrt uns natürlich umso mehr”, so Andy Muthmann, Director Sales von croit.

Neue Technologie für optimales Speichermanagement
Das Technologieunternehmen croit wurde im Januar 2017 mit der Mission gegründet, die Nutzung und Anwendung von komplexen – aber sehr nützlichen – Technologien für eine breite Masse von Unternehmen zu erleichtern, um so die Vorteile dieser Technologien zu nutzen. Basierend auf dieser Idee hat croit Deployment- und Managementlösungen für die Open Source Software Defined Storage Technologien Ceph und DAOS entwickelt, die beide in die croit Storage Management Plattform integriert sind und je nach Unternehmen und Bedürfnissen flexibel angepasst werden können – dies ist so weltweit einzigartig.

Auf der Überholspur: Markteintritt in die USA
Nach der Eröffnung ihrer ersten Niederlassung in den USA kann das Unternehmen auch gleich einen weiteren Meilenstein in Übersee in Angriff nehmen: Denn das Münchner Unternehmen ist auf einer der größten Tech-Messen der USA vertreten – der International Conference for High Performance Computing, Networking, Storage, and Analysis, oder besser bekannt als SC22, in Dallas. Für croit ist die Messe eine gute Gelegenheit, seine Innovation auch einem internationalen Publikum vorzustellen und wichtige Kontakte zu knüpfen.

Was für eine Wirkung der Messeauftritt in den USA für das Münchner Unternehmen mit sich bringen wird, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist klar: Das Unternehmen befindet sich auf der Überholspur.

Bild: Martin Verges, CEO croit (links) und Andy Muthmann, Director Sales croit (rechts) am Technology Fast 50 Award (c) croit

Quelle Ferris Bühler Communications GmbH/ i.A.croit GmbH

Deloitte Technology Fast 50 Award: Buben & Mädchen zum vierten Mal unter den deutschen Wachstumschampions

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Deloitte Technology

Mit einer Wachstumsrate von mehr als 240 Prozent in den letzten vier Jahren erreicht Buben & Mädchen Platz 37 der Deloitte Technology Fast 50 2022.

Aller guten Dinge sind – vier! Buben & Mädchen, die Mainzer Spezialagentur für Bonusprogramme, Verkaufswettbewerbe, Incentives und Prämiensysteme, wurde nach 2016, 2017 und dem vergangenen Jahr nun zum vierten Mal in ihrer mehr als zehnjährigen Geschichte mit dem Deloitte Technology Fast 50 Award ausgezeichnet. Buben & Mädchen belegt in der Rangliste der 50 deutschen Wachstumschampions in der Tech-Branche Platz 37. Die Reihenfolge dieses seit 1995 vergebenen Preises basiert auf dem Umsatzwachstum der vergangenen vier Geschäftsjahre. Innerhalb dieses Zeitraums erzielte Buben & Mädchen ein Wachstum von mehr als 240 Prozent.

Als Innovator im Markt der Mitarbeiter-Motivationslösungen und im B2B-Incentive-Markt verhilft das Unternehmen seinen Kunden mit individuellen, maßgeschneiderten Lösungen zu mehr Umsatz und einer gesteigerten Loyalität bei deren Kunden. Einer der großen Innovationstreiber der letzten Jahre war die SaaS-Eigenentwicklung „Incentive Arena“, eine Do-it-Yourself-Lösung mit App-Charakter für komplett digitalisierte Verkaufswettbewerbe und Bonusprogramme.

Nun ist Buben & Mädchen in diesem Jahr mit einem neuen Produkt zur Mitarbeitermotivation an den Start gegangen. Die Agentur hat die digitale Lösung „HeartPoints“ entwickelt, um Mitarbeiterwertschätzung strukturiert in den Führungsalltag von Unternehmen zu integrieren. Über die Plattform können Mitarbeitende ihre „Herzpunkte“, die sie von Führungskräften oder Kollegen erhalten, und Sachbezüge vom Arbeitgeber sammeln und diese dann in Sachprämien eintauschen. „Damit erhöhen Unternehmen den emotionalen Effekt der Wertschätzung und auch von Sachbezügen um ein Vielfaches – und stärken die Bindung zu den Mitarbeitenden“, erklärt Janet Zschieschang, Geschäftsführerin von Buben & Mädchen, die Strategie hinter HeartPoints.

Hauptaufgabe und Ziel des Tools ist es, Mitarbeitende dafür wertzuschätzen, dass sie ihre Arbeit gut und mit großem Engagement erledigen, unabhängig von individuellen Verkaufsleistungen oder Projektabschlüssen. Durch Lob und Anerkennung die Mitarbeiterzufriedenheit zu stärken und die Teammitglieder an das Unternehmen zu binden, ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein Wert, der im Kampf um die besten Talente den Unterschied ausmachen kann – zumal sie als App-taugliche Lösung auch die Mitarbeiter erreicht, die keinen festen Büro-Arbeitsplatz haben. Damit festigt Buben & Mädchen seine Position als einer der Top-3-Anbieter im deutschen Incentive-Markt.

„Wir haben den Technology Fast 50 Award nun zum vierten Mal seit unserer Gründung vor mehr als zehn Jahren gewonnen. Das zeigt, dass wir mit unseren Produkten und Services immer wieder den Nerv der Zeit treffen und unseren Kunden genau die Lösungen bereitstellen, die sie für ihren Erfolg brauchen. Jüngstes Beispiel hierfür ist die neue Plattform HeartPoints, deren Business-Potenzial sich kurz nach dem Start bereits sehr vielversprechend darstellt. Der neuerliche Award-Gewinn bringt uns zusätzliche Motivation – und bedeutet für uns eine sehr große Wertschätzung der Arbeit unseres gesamten Teams in den vergangenen Jahren“, freut sich Janet Zschieschang über diesen Erfolg.

„Start-ups und Scale-ups stehen für Innovationen, denn sie etablieren Produkte und Dienstleistungen, die zukünftige Entwicklungen bereits aufgreifen“, so Oliver Salzmann, Geschäftsführer der Deloitte KI GmbH. „Es freut uns, dass wir durch die gemeinsame Preisvergabe das aus dem Fast 50 Award hervorgegangene Technologienetzwerk weiter stärken können.“

Quelle StoryWorks

alcemy Gründer erhalten ULI Germany Leadership Award 2022

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alcemy
ULI Awards 2022, am 10. November 2022 im Berliner Wintergarten Variete, Foto: Stefan Wieland

alcemy Gründer erhalten ULI Germany Leadership Award 2022

Leopold Spenner und Dr. Robert Meyer, die beiden Gründer des Berliner Start-ups alcemy, wurden vom Urban Land Institute (ULI) in der Kategorie Young Leader mit dem diesjährigen ULI Germany Leadership Award ausgezeichnet. Das ULI würdigt jedes Jahr Persönlichkeiten, die den Mut haben, durch Innovation und Engagement einen nachhaltigen Beitrag für die Gestaltung der Städte zu leisten. Das Unternehmen alcemy hat eine Software entwickelt, die mit smarten Algorithmen die Herstellung von CO2-armen Zementen und Betonen ermöglicht. 

Die ULI Germany Leadership Awards 2022 wurden gestern im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung verliehen. Die Awards, die sich in der Immobilienwirtschaft als Auszeichnung für zukunftsorientiertes, nachhaltiges Denken und Handeln etabliert haben, werden in fünf Kategorien verliehen: Young Leader, Innovation, Stadtplanung/Administration, Immobilienwirtschaft sowie Lebenswerk. Preisträger in der Kategorie Young Leader sind Leopold Spenner und Dr. Robert Meyer, Gründer von alcemy.

Mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und prädiktiver Qualitätssteuerung unterstützt ihr Start-up die Baubranche dabei, nachhaltiger zu werden und damit zukunftsfähig zu bleiben. Die KI-gestützte Technologie von alcemy ermöglicht es Zement- und Betonwerken, CO2-arme Baustoffe kostengünstig und effizient zu produzieren. Dabei liegt der Fokus auf der gesamten Wertschöpfungskette.

Da die Beton- und Zementindustrie weltweit für etwa acht Prozent der Kohlenstoffdioxid-Emissionen verantwortlich ist, stellt das Anliegen der beiden Gründer, die Branche mithilfe von KI zu revolutionieren, einen wichtigen Schritt hin zu einer lebenswerten Zukunft dar. „Wir sind sehr stolz auf diesen Preis. Es ist großartig zu sehen, dass die Immobilien- und Bauwirtschaft immer stärker den Fokus auf die Dekarbonisierung der Wertschöpfungskette Beton setzt und dem Thema dem notwendigen Stellenwert bei der Gestaltung grüner und nachhaltiger Gebäude gibt”, so Leopold Spenner, Mitgründer und CEO von alcemy. 

In feierlichem Rahmen und mit einer Laudatio überreichte Dr. Markus Wiedenmann, Geschäftsführer und CEO von Art-Invest Real Estate Management sowie deutscher Chairmann des ULI, den beiden Geschäftsführern im Wintergarten Berlin Varieté die Trophäe. „Fast ein Zehntel des weltweiten CO2-Ausstosses lässt sich der Herstellung von unserem wichtigstem Baustoff Beton beziehungsweise Zement zuordnen.

Neben der Verwendung von alternativen Baustoffen muss es das vorrangigste Ziel sein, hier anzusetzen und diesen Produktionsschritt zu optimieren. Genau dies tun unsere diesjährigen Preisträger. alcemy liefert einen direkten Impact bei der Dekarbonisierung des Zementherstellungsprozesses indem es die notwendigen Zuschlagstoffe mithilfe künstlicher Intelligenz auf das Mindestmaß reduziert. Leopold Spenner und Dr. Robert Meyer beeindrucken nicht nur mit ihrem sehr tiefen und detaillierten Fachwissen, sondern auch mit ihrem besonderen persönlichen Antrieb, der nicht aus wirtschaftlichen Interessen entsteht, sondern aus dem Willen, den Bau von Gebäuden grundlegend nachhaltiger zu gestalten.

Durch ihr Produkt konnten bereits fünf Millionen Tonnen Zement gesteuert und somit schon über 80.000 Tonnen CO2 eingespart werden”, sagte Dr. Markus Wiedenmann. Für den ULI Germany Leadership Award reichte die Jury im Vorfeld ihre Nominierungen ein und entschied in einer gemeinsamen Sitzung, wer die Auszeichnung erhält.

Das ULI ist eine globale, mitgliedergeführte Forschungs- und Bildungsorganisation mit mehr als 45.000 Mitgliedern. Ziel ist es, mittels Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten und Kommunen beizutragen und sie voranzubringen. Gegründet wurde das heute in mehr als 80 Ländern vertretene Institut 1963 in Washington D.C. Als multidisziplinäres Forum für Experten der Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung prägt es nicht nur die Immobilienwirtschaft, sondern übernimmt – wie auch alcemy mit seiner Technologie – eine umfassende gesellschaftliche Verantwortung.

Bild In feierlichem Rahmen und mit einer Laudatio überreichte Dr. Markus Wiedenmann, Geschäftsführer und CEO von Art-Invest Real Estate Management sowie deutscher Chairmann des ULI (Mitte), den beiden alcemy Geschäftsführern, Dr. Robert Meyer (links) und Leopold Spenner (rechts), im Wintergarten Berlin Varieté den ULI Germany Leadership Award. ©Stefan Wieland

Quelle PIABO PR/ alcemy GmbH

PwC Umfrage zeigt: 42 Prozent der Befragten in der Region Stuttgart denken über Jobwechsel aufgrund zu hoher Wohnkosten nach

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immobilienpreise

Hohe Mieten und Immobilienpreise mindern Attraktivität für Arbeitnehmende / Große Mehrheit schätzt Lebensqualität der Region / Wohnungsbau als Standortförderung / Hoher politischer Handlungsbedarf

Hohe Mieten und Immobilienpreise tragen in der Region Stuttgart zum Fachkräftemangel bei, zeigt eine Umfrage des Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmens PwC. 42 Prozent der Befragten haben wegen hoher Mieten schon einen Jobwechsel erwogen, 10 Prozent haben den Job tatsächlich gewechselt. Die überwiegende Mehrheit (80 Prozent) sieht im teuren und deutlich angespannten Wohnungs- und Immobilienmarkt der Region dann auch einen Faktor für den von vielen Unternehmen beklagten Fachkräftemangel. Generell schätzen die Befragten aber die Lebensqualität in Stuttgart und dem Umland: 90 Prozent fühlen sich hier wohl oder sogar sehr wohl.

Wohnungsmarkt als negativer Standortfaktor
Marcus Nickel, Leiter des PwC-Standortes Stuttgart, sagt: „Stuttgart liegt seit mindestens zehn Jahren immer mit an der Spitze der Miet- und Immobilienpreise in deutschen Großstädten. Das konnte recht lange einigermaßen durch das hohe Lohnniveau etwas abgefangen werden, aber mittlerweile ist die Diskrepanz zwischen dem, was sich die Menschen leisten können und was gefordert wird, schon sehr groß geworden.

Selbst im Gutverdienenden-Segment. Angesichts der Inflation und steigender Energiepreise verschärft die finanzielle Lage die Sorgen und fördert damit die Bereitschaft zu einem Standortwechsel. Hier müssen die Arbeitgeber der Region aufmerksam werden, denn die hohen Mieten können den Fachkräftemangel damit verschärfen.“

Zumindest legen das die Ergebnisse einer PwC-Befragung von 400 Bewohner:innen der Region Stuttgart nahe. Für Wirtschaft und Politik sollte das ein Warnsignal sein: Denn für 40 Prozent der Befragten sind die hohen Mietkosten ein Anreiz, nicht nur über einen Umzug, sondern gleich über einen Jobwechsel nachzudenken. Viel zu wenige freie Wohnungen und zu hohe Mieten schmälern die Attraktivität von Stadt und Umland für 68 Prozent der Befragten.

Gut drei Viertel gehen davon aus, dass sich die Situation in der nächsten Zeit auch nicht verbessert, sondern eher verschärft. Rund 90 Prozent der Befragten, zu denen auch Menschen aus Pflegeberufen sowie der öffentlichen Daseinsvorsorge gehören, befürchten, dass sich genau diese Berufsgruppen Stuttgart und Umland nicht mehr leisten können – mit entsprechenden Auswirkungen für alle, die in der Region wohnen. 

Bewohner:innen sehen Handlungsbedarf bei Politik und Wirtschaft
Die Befragten aus der Region haben auch recht konkrete Vorstellungen, warum der Wohnungsmarkt so angespannt ist: ein jahrzehntelang vernachlässigter sozialer Wohnungsbau (47 Prozent), eine zu späte Reaktion der Politik (46 Prozent) und zu wenig innerstädtisches Bauland (40 Prozent) sind die drei meistgenannten Gründe.   

Und was könnte die Öffentliche Hand nach Ansicht der Befragten tun, um die Situation zu entspannen? Mehr Wohnungsbauprogramme für bezahlbare Mietwohnungen aufsetzen (90 Prozent), Wohnkosten steuerlich berücksichtigen (85 Prozent), oder gewerblich genutzte Immobilien in Wohnungen umwandeln (85 Prozent).

„Sinnvoll sind aus meiner Sicht auch Maßnahmen der Stadt, die seit einiger Zeit ihre Satzung gegen Wohnraumzweckentfremdung strenger umsetzt und zum Beispiel gegen eine große Plattform für die touristische Kurzzeitvermietung klagt. Aus unserer Befragung lässt sich auch schließen, dass die Überlegungen des Stuttgarter Oberbürgermeisters Dr. Frank Nopper, Wohnungen zurück in städtischen Besitz zu bringen, durchaus auf Rückhalt in der Bevölkerung stoßen“, führt Marcus Nickel aus.

Die Arbeitnehmer:innen erwarten aber auch mehr Engagement von den Arbeitgebern: Sie wünschen  sich vor allem eine Flexibilisierung der Homeoffice-Regeln ihres Arbeitgebers  und die finanzielle Unterstützung bei der Ausstattung des Homeoffice. Jeweils über 80 Prozent sehen in Mietkostenzuschüssen oder in der teilweisen Übernahme der Fahrtkosten durch den Arbeitgeber eine gute Möglichkeit, die Lage zu entspannen; 80 Prozent finden Betriebswohnungen eine gute Idee.

Bildquelle: Bild von moerschy auf pixabay

Quelle PwC Communications

Ready for the Future of Music

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Embassy of Music

Embassy of Music und twelve x twelve geben langfristige Kooperation im Bereich von WEB3 bekannt

Das Berliner Erfolgslabel Embassy of Music kooperiert mit der WEB3-Musik-Plattform twelve x twelve. Ziel der langfristigen Kooperation ist, neue Vertriebsmöglichkeiten zu erschließen, für Künstler*innen und das Label neue Umsätze zu generieren, die Werke aus dem Katalog neu zu interpretieren, zu verwerten und als “Digital Vinyl“ dem echten Fan zur Verfügung zu stellen.

twelve x twelve ist ein innovatives Musikunternehmen, das unter Einsatz von WEB3- Technologien seinen Partnern eine rechtssichere Infrastruktur bietet, um neue Vertriebswege und Produkte für Künstler*innen und Rechte mit Hilfe von WEB3-Technologien zu erschließen. Es können Medieninhalte hergestellt, bearbeitet, lizensiert und tokenisiert werden. Diese werden als Token über den eigenen Marktplatz und das Metaverse angeboten. Die Vision von twelve x twelve ist, die Zukunft der Musik im WEB3 mitzugestalten.

Dafür bieten sie die passende Infrastruktur an, um für und mit ihren Kunden innovative Marketing-, Distributions- und Community-Building-Möglichkeiten zu generieren. So liefert twelve x twelve die Antwort auf neue Nutzergewohnheiten, aktuelle Marktentwicklungen und einen emotionalen Mehrwert im WEB3. Bisher hat twelve x twelve erfolgreich Kampagnen für Künstler*innen wie Haftbefehl, Portrait XO, Till Lindemann, Genetikk oder für Die drei ??? umgesetzt, arbeitet hierfür mit Innervisions, Sony Music oder AON Records zusammen.

CEO Jan Denecke freut sich über die beginnende Partnerschaft und unterstreicht die Möglichkeit, von nun an gemeinsam mit Embassy of Music Formate für das WEB3-Zeitalter zu erarbeiten und den echten Fans zur Verfügung zu stellen: »Konrad von Löhneysen ist ein Experte in der Musikbranche, seine Expertise genießt weltweit Renommee. Mit seinem Label Embassy of Music zusammenzuarbeiten, ist für uns als twelve x twelve ein weiterer Schritt, die Zukunft der Musik im WEB3 mitzugestalten.

Wir selbst sehen uns dabei auch als Bindeglied: Wir verbinden WEB2-Welten mit WEB3-Technologien, indem wir Labels und Künstler*innen die passende Infrastruktur anbieten. Insoweit nutzen wir derzeit das Beste aus beiden Welten. Konny und sein Team sind hierfür ein großartiger Partner. Nur wenige kennen das “Record Business” so gut und es versteht sich von selbst, dass sie einen wesentlichen Bestandteil in der zukünftigen Entwicklung des WEB3-Marktes haben werden.”

Gegründet wurde das Label 2001 als Ministry of Sound und firmiert seit 2010 unter dem Namen Embassy of Music. Als weltweit aktives Tonträgerunternehmen verfügt es über einen umfangreichen Musikkatalog mit entsprechenden Rechten sowie über vielfältige Kontakte zu Musiker*innen, DJ’s, Labels und Musikverlagen. Zu den nationalen und internationalen Künstler*innen zählen oder zählten z.B. Bob Sinclar, Carla Bruni, David Guetta, Kay One, Moby, Nena, Passenger, Robyn, Royksopp, Simply Red uvm.

Gründer Konrad von Löhneysen genießt seit Jahrzehnten internationale Anerkennung in der Musikbranche und führt bis heute die Geschäfte des Labels. Er machte sich u. a. bei Logic Records in den USA und im Vereinigten Königreich einen Namen und war Ende der 90er-Jahre bei Universal Records zuständig für das Geschäft in Deutschland, Österreich und die Schweiz. Darüber hinaus ist von Löhneysen eine hochgeschätzte Stimme im Vorstand des Bundesverbandes Musikindustrie.

Konrad von Löhneysen über die Partnerschaft mit twelve x twelve: »Die Fans können sich auf große Musik in einem innovativen Gewand freuen und diese auch besitzen. Die Verfügbarkeit ist dabei beschränkt. Wir werden beispielsweise Klassiker der elektronischen Musik neu remixen und in das Hier und Jetzt übertragen. Wir verleihen auch neuer Musik wieder einen “digitalen” Sammlerwert. Unsere Partnerschaft wird die Zukunft der Musik beeinflussen und teilweise neu ordnen. Wir wollen mit unserem starken Partner twelve x twelve unsere Künstler*innen und deren Fans auf dem Weg ins WEB3 begleiten.«

Informationen zu den ersten Releases und Remixes sowie den entsprechenden Künstler*innen werden in Kürze bekanntgegeben.

Gründer Jan Denecke und Philipp Köhn (c)Benjamin Held

Quelle Twelvebytwelve GmbH

Leapsome eröffnet eigenen Standort in den USA

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leapsome

Leapsome erwirtschaftet bereits rund 20 % des Gesamtumsatzes aus den Vereinigten Staaten 

Das Berliner Unternehmen Leapsome, welches eine Softwareplattform für Talententwicklung und Mitarbeiterengagement anbietet und mit Kunden wie Unity, Spotify und Workato arbeitet, expandiert mit einem eigenen Team in den US-amerikanischen Markt und erweitert seine globale Präsenz. Die Eröffnung eines zweiten Unternehmensstandorts mit Sitz in New York folgt auf die Series-A Finanzierungsrunde im März, in der Leapsome 60 Millionen US-Dollar erhielt.

Bereits ohne ein eigenes Büro vor Ort erwirtschaftete Leapsome 20 Prozent des eigenen Umsatzes in den USA. Nur im heimischen deutschen Markt sind die Umsätze noch höher. „Der Software-Markt in den USA dominiert weltweit und viele Unternehmen setzen dort schon stärker auf das Potenzial von People Enablement als hierzulande. Mit einem eigenen Team vor Ort werden wir unseren Marktanteil nochmal deutlich steigern können“, erklärt Marc-Alexander Vetter, Head of US Expansion bei Leapsome.

„Es ist unser Ziel, die globale Zukunft des HR-Tech-Marktes zu gestalten. Bis 2025 wollen wir 1,5 Millionen Nutzer:innen auf unserer Plattform begrüßen. Dazu bauen wir unsere Position als Marktführer global aus“, so Marc-Alexander Vetter.

Jenny Podewils, Co-CEO von Leapsome, wird von Berlin nach New York umziehen, um das US-Geschäft des Unternehmens zu skalieren. Sie kommentiert: „Uns ist wichtig, dass die Büros in Berlin und New York eng zusammenarbeiten und den gleichen Werten folgen. Ich freue mich sehr auf dieses nächste Kapitel in der Unternehmensgeschichte von Leapsome und meiner Gründerreise. Unser erfolgreiches Co-CEO-Modell bietet uns die einzigartige Möglichkeit, uns  in beiden Märkten auf Führungsebene zu engagieren. Mit Kajetan in Berlin und mir in New York unterstreichen wir unsere Vision, ein globales Unternehmen in einer eigenen Kategorie zu etablieren.“

Aktuell verfügt Leapsome vor Ort über ein 25-köpfiges Team, das bis zum Jahresende auf 50 Mitarbeitende ausgebaut werden soll. Leapsome hat sich für New York entschieden, weil es einen herausragenden Talentpool, erstklassige Networking-Möglichkeiten und eine für die interkontinentale Zusammenarbeit geeignete Zeitzone bietet. 

Bild Jenny von Podewils und Kajetan von Armansperg Credits Linus Petit Leapsome

Quelle Openers GmbH

Decentriq startet Media-Clean-Room-Plattform

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Neue Line Extension erleichtert Advertisern und Publishern den Einstieg in die Nutzung von Data Clean Rooms

Mit Partnern jetzt noch einfacher und schneller auf First-Party-Datenbasis zusammenarbeiten: Decentriq, Schweizer Anbieter einer Data-Collaboration-Plattform, hat sein Produktportfolio erweitert. Neben den klassischen Data Clean Rooms, die bereits von zahlreichen internationalen Kunden aus den Bereichen Finanzen, Medien, Gesundheit, TV und Entertainment genutzt werden, hat Decentriq jetzt eine neue Line Extension für die Media- und Advertising-Branche aufgelegt. Die neuen Media Clean Rooms warten mit einer Reihe innovativer und speziell auf die Bedürfnisse von Publishern und Werbetreibenden ausgerichteter Features auf und erleichtern diesen den Einstieg in die Nutzung von Data Clean Rooms.

Media Clean Rooms: Data Clean Room Line Extension für die Media- und Advertising-Branche

Data Clean Rooms gelten als wegweisendes Konzept, den durch den Wegfall von Third Party Cookies bedingten Verlust an Datenqualität und -intelligenz auszugleichen. Doch noch ist der Einsatz entsprechend hochwertiger und leistungsstarker Lösungen häufig relativ komplex.

Um hier Abhilfe zu schaffen, hat Decentriq auf der Basis seiner bestehenden Technologieplattform die Media Clean Rooms entwickelt. Sie adressieren zum einen spezifische Datenanforderungen im Advertising- und Programmatic-Bereich und ermöglichen zum anderen eine schnelle und einfache Implementierung und Nutzung:
„Plug & Play“: Anwender können die Media Clean Rooms ohne die Unterstützung von Data Scientists nutzen. Die Data-Collaboration-Räume lassen sich in wenigen Minuten einrichten und einfach verwalten, Zielgruppen können unmittelbar in einer intuitiven, browserbasierten Oberfläche (no-code SaaS-Interface) erstellt werden.

Consentless Lookalike Segmente: Erstmals können Werbetreibende ihre First-Party-Daten ohne zusätzliche Nutzereinwilligung dazu nutzen, hochwertige Lookalike-Segmente auf Basis der First-Party-Daten eines Publisher-Partners Inventars abzubilden. Möglich macht dies die für alle Decentriq Lösungen typische Kombination von Confidential Computing und Privacy-First-Design, durch die alle Parteien die volle Kontrolle über ihre First-Party-Daten haben und nur anonymisierte aggregierte Erkenntnisse aus den Daten extrahieren können.

Adtech-Neutralität: Die Media Clean Rooms verfügen über offene Schnittstellen (API), die eine Integration mit den Programmatic-Systemen – DSP (Demand-Side-Plattform), SSP (Supply-Side-Plattform), DMP (Data-Management-Plattform) und CDP (Customer Data-Plattform) – aller marktgängigen Anbieter ermöglichen. Dadurch haben die Partner maximale Flexibilität im Hinblick auf ihren Adtech-Stack und können schneller auf Daten zugreifen.

ID-Agnostik: Beim Matching der Daten von Publishern und Werbetreibenden ist ein beliebiger übereinstimmender Identifier (ID) zur Erkennung der Überschneidung zwischen den First-Party-Datenbeständen ausreichend. Damit kann der Media Clean Room seine erweiterten Berechnungen durchführen, um neue hoch­wertige Segmente in der Zielgruppe des Publishers zu finden und anzusprechen.

Decentriq Data Clean Rooms: The Switzerland of Data 

Für weitere Use Cases und Analysen über die branchentypischen Anwendungsfälle hinaus können Werbetreibende und Publisher jederzeit von einem no-coding Media Clean Room auf einen klassischen Decentriq Data Clean Room umsteigen. Dort stehen ihnen neben weiterführenden Datenauswertungen in verschiedenen Programmiersprachen (u.a. R, Python und SQL) auch Privacy-by-Design-Ansätze wie bspw. Differential Private Synthetic Data zur Verfügung.

Sämtliche Decentriq Data Clean Rooms verbinden Datenschutz und hohe Datensicherheit auf Basis von Confidential-Computing-Techno­logie miteinander. Die Lösung stellt dabei sicher, dass vom Hoch­laden der Daten durch die jeweiligen Partner über die Verarbeitung bis hin zur Datenaktivierung zu jeder Zeit eine Verschlüsselung eingehalten wird, die keiner Partei – einschließlich Decentriq selbst – zu irgendeinem Zeitpunkt auch nur theoretisch die Möglichkeit gibt, Daten einzusehen, die die jeweils andere Partei nicht freigegeben hat. Es wird und ist eindeutig definiert, wer was in welcher Form zu sehen oder zur Nutzung bekommt – Veränderun­gen dieser Defini­tionen sind nur mit der Zustimmung aller Parteien möglich.

“Wir stehen im stetigen Austausch mit allen Anwendern unserer Data-Clean-Room-Plattform, um die Weiterentwicklung unserer Techno­logie und Produkte bestmöglich auf ihre branchenspezifischen Anforderungen auszurichten. Bei Gesprächen mit Werbetreibenden und Publishern ist schnell klar geworden, dass Data Clean Rooms im Media- und Advertising-Bereich andere Funktionalitäten bieten müssen: Sie müssen durch eine No-Code-Lösung einfach anwendbar sein, und eine flexible Anbindung in das bestehende Advertising-Ökosystem von DSPs, DMPs oder CDPs durch API ist ein Muss.

Darüber hinaus setzt ein hohes Maß an Datensicherheit neue Anwendungsfälle für die Datennutzung und zum Segmentieren frei. Das alles haben wir bei der Konzeption unserer Media Clean Rooms berücksichtigt und eine maßgeschneiderte Lösung für die Media- und Advertising-Branche geschaffen”, erklärt Maximilian Groth, CEO von Decentriq.

Bild: Maximilian Groth

Quelle Decentriq