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Fünf Millionen Euro für Contentoo: Content-Plattform visiert deutschen Markt an

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Eine neue Finanzierungsrunde bringt der Content-Freelancer-Plattform Contentoo fünf Millionen Euro ein. Das niederländische Investorennetzwerk No Such Ventures stattet das Unternehmen mit zusätzlichem Kapital für seine europäischen Expansionspläne aus. Für Contentoo ist vor allem der deutsche Markt ein erklärtes Wachstumsziel.

Sophie Heijenberg, eine der Investoren bei No Such Ventures, hat das Unternehmen überzeugt: „Contentoo bringt ein leistungsstarkes Produkt innerhalb der Content-Marketing-Nische mit, das auch auf internationaler Ebene Anklang findet. Die Tatkraft, das Team und die Vision von Contentoo passen gut zu No Such Ventures.“ Neben Heijenberg sind mehr als dreißig Einzelinvestoren an der Finanzierung beteiligt. Zu ihnen gehören die Unternehmer Perry Oostdam und Pawel Smoczyk, Mitbegründer des Hiring Software Tools Recruitee. Auch Jeroen Verberg, Gründer des von Bloomreach übernommen Unternehmens Hippo, zählt dazu. Hugo Mensink hat die Transaktion im Namen von Amsterdam Corporate Finance betreut.

Der Erfolg des Scale-ups wurde in diesem Jahr bereits mit einem Technology Fast 50 Award von Deloitte anerkannt. Derzeit verzeichnet Contentoo ein Umsatzwachstum von 107 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2021. „Mit der neuen Finanzierung treiben wir gezielt die europäische Expansion weiter voran. Bei Unternehmen, die auf Content-Marketing und Internationalisierung setzen, besteht ein großer Bedarf an den Dienstleistungen von Contentoo“, so Onno Halsema, CEO bei der Plattform. „Was uns an der Investitionsstrategie von No Such Ventures gefällt, ist die aktive, unterstützende Rolle. Die Investoren kennen die Dynamik eines wachstumsstarken, auf den internationalen Markt drängenden Unternehmens in diesem Segment. Diese Investition bestätigt, dass wir mit Contentoo auf dem richtigen Weg sind.“ 

Deutschland ist wichtiger Wachstumsmarkt

Das Wachstum ist nicht nur in den Niederlanden exponentiell. Auch auf dem deutschen Markt hat sich Contentoos Marktanteil über die letzten zwölf Monate vervierfacht. Diesen Trend plant Contentoo mithilfe des neuen Kapitals fortzuführen. Schon jetzt setzen in Deutschland bekannte Unternehmen wie der Energiekonzern E.ON, Kochbox-Anbieter Marley Spoon oder das Fintech Mollie auf das Angebot von Contentoo.

„Mit unserer Plattform bringen wir Unternehmen mit freiberuflichen Textern und Übersetzern mit den nötigen Kenntnissen des lokalen Marktes zusammen. Sie arbeiten im Home-Office, fungieren aber als firmeninterne Mitarbeiter”, beschreibt Halsema das Angebot seines Unternehmens. „Neben Qualität wollen Unternehmen auch Flexibilität und effiziente Arbeitsabläufe. Wir agieren daher als Plattform, bieten aber zusätzlich den Service einer Agentur. So entlasten wir Unternehmen von A bis Z in puncto Content-Marketing.“

Content-Freelancer bleiben gefragt

Dabei setzt Contentoo auch auf künstliche Intelligenz (KI). „Auf unserer Plattform nutzen wir KI, um passende Freelancer mit Kunden zusammenzubringen, bessere Briefings bereitzustellen und die Arbeitsprozesse zu beschleunigen”, erklärt Halsema. „Außerdem können Kunden einfache Texte wie Auflistungen für Immobilienwebsites oder Produkttexte durch die KI generieren lassen. Unserer Ansicht nach kommt man allerdings noch nicht ohne Freelancer aus, wenn es darum geht, komplizierteren und kreativen Content zu erstellen.“

Halsema sieht auch über die nächsten Jahre großes Potenzial für sein Unternehmen: „Wir stellen fest, dass der Markt für Content-Erstellung enorm wichtig für den Erfolg vieler Unternehmen ist. Das gilt für SEO, für Content-Marketing, insbesondere aber auch für das Erschließen neuer ausländischer Märkte. Der europäische Content-Markt wächst damit einhergehend rasend schnell. Im Jahr 2024 rechnen wir für Europa mit einem Marktvolumen von rund 140 Milliarden Euro.“

Fünf Millionen Euro für Contentoo: Content-Plattform visiert deutschen Markt an

Bild: Onno Halsema, CEO bei Contentoo

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH

UnzerOne verknüpft stationären und digitalen Handel 

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Der Zahlungsdienstleister Unzer hat eine Plattform entwickelt, die das digitale und stationäre Einkaufserlebnis miteinander vernetzt – auch Unified Commerce genannt. Die modulare Plattform UnzerOne bündelt Vertriebs- und Marketingaktivitäten über alle Kanäle und Anwendungen hinweg in einem zentralen System. Dadurch profitieren Händler von effizienteren Prozessen und Kunden von einem nahtlosen Kauferlebnis – egal wo und über welche Kanäle.  

Niv Liran, Chief Product and Technology Officer bei Unzer, erläutert: “Viele Händler nutzen eine Vielzahl an Anwendungen, die nicht oder nur unzureichend integriert sind. Gleichzeitig fallen im Handel immer mehr Daten an. Doch nur wer diese Daten strukturiert aufbereitet, kann daraus Erkenntnisse ziehen, um das Erlebnis für den Kunden zu verbessern. Mit unserer Technologie wollen wir Händlern ermöglichen, diese Informationen systematisch zu verarbeiten und davon zu profitieren.” 

In den letzten Jahren hat sich das Kaufverhalten der Menschen stark verändert. Kunden erwarten eine individualisierte Ansprache und eine einheitliche Kauferfahrung unabhängig davon, wo und wie sie bezahlen oder die Ware entgegennehmen.  

UnzerOne führt nun alle Daten an einem zentralen Ort zusammen, und das in Echtzeit.

Über ein Dashboard können Händler ihre Umsätze sowie Informationen zum Bestand und Bestellungen, zu den Produkten und den Zahlungspräferenzen der Kunden einsehen. Mithilfe dieser Informationen können sie ihren Waren- und Personaleinsatz so effizient und effektiv wie möglich planen. Die Plattform wird damit zur wichtigsten Anlaufstelle für Kunden-sowie Verkaufs- und Produktdaten. 

Für Händler bedeutet das: Ganz gleich, ob sie online, mobil oder offline verkaufen – die gesamte Abwicklung läuft über ein System. Über den angebundenen Online-Shop können Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen via Facebook, Instagram, Amazon, Google Shopping oder weiteren Kanälen anbieten – ohne dass dafür ein Update mehrerer Systeme nötig ist. Das vereinfacht die Abläufe und spart Zeit und Kosten. 

“Viele reden von Unified Commerce, doch nur wenige Unternehmen setzen es bereits vollumfänglich um,” sagt Niv Liran und fährt fort: “Mit UnzerOne gehen wir einen Schritt in genau diese Richtung. Von der Schnittstelle zur Steuerkanzlei über datengetriebene Inventurplanung bis hin zu personalisierten Newslettern für Kunden – mit nur einem Klick erhalten Händler eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten, die das tägliche Geschäftsleben vereinfachen.”  

Das erste Produkt, das vollständig auf der eigenen technischen Infrastruktur läuft, ist eine mobile Kasse, die Unzer im September eingeführt hat. Das Gerät POS Go bündelt Kassensystem, Bondrucker und Scanner in einem und erlaubt es Händlern, ortsungebunden Zahlungen entgegenzunehmen. Über die Cloud mit der Plattform verbunden, können Händler können ihre Umsätze und weitere Statistiken einsehen, Belege digital speichern oder neue Bindungsprogramme aufsetzen. Auch Rabatte lassen sich so direkt anwenden und Selbstabholungen und Retouren abbilden. 

Bis Jahresende soll eine weitere Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen auf den Markt kommen. Künftig will Unzer über die Plattform zusätzliche Services anbieten, die Händler wie in einem Appstore flexibel auswählen können.  

Da die Plattform sensible finanzielle und persönliche Daten verarbeitet, wurde UnzerOne nach den höchsten Sicherheits- und Datenschutzstandards aufgebaut. So ist die Zahlungsinfrastruktur nach der höchsten Stufe des Payment Card Industry Data Security Standards zertifiziert (PCI-DSS Level 1); eine Überprüfung nach der internationalen Norm ISO/IEC 27001 zur IT-Sicherheit ist für 2023 geplant. Um Missbrauch und Betrug vorzubeugen, überwacht darüber hinaus ein Sicherheitsteam rund um die Uhr alle Aktivitäten auf der Plattform. 

Niv Liran sagt: „Mit UnzerOne bieten wir Unternehmen eine sichere Möglichkeit, um ihre Vertriebskanäle und Zahlmethoden ganzheitlich in den Blick zu nehmen.” 

Quelle Unzer GmbH

limehome erhält 45 Millionen Euro an frischem Kapital

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limehome

limehome, der führende technologiebasierte Anbieter und Betreiber von voll digitalisierten Design-Apartments in Europa, erhält 45 Millionen Euro neues Wachstumskapital. Erstmals investieren die AW Rostamani Group und Capital Four in das Münchner Start-up. Auch die Bestandsinvestoren HV Capital, Picus Capital und Lakestar beteiligen sich geschlossen an der Finanzierungsrunde.

Das Hospitality-Tech limehome wuchs dank seines konsequent digitalen Geschäftsmodells in der Krise im Business- wie auch im Leisure-Segment weiter dynamisch. So konnte das Unternehmen seinen Umsatz in den Pandemiejahren jährlich verdreifachen. Der Markteintritt in weiteren europäischen Ländern steht kurz bevor. Bereits heute ist limehome schon an über 100 Standorten in sieben Ländern vertreten.

Die Auslastung der von limehome angebotenen Apartments liegt seit über einem Jahr konstant bei rund 90 % bei einer hohen Profitabilität über alle Standorte hinweg. Auch während der Pandemiemonate konnte limehome eine ähnlich hohe Auslastung bei einem Vielfachen des Marktniveaus erreichen.

Das zusätzliche Kapital wollen die Münchner vor allem in die Expansion fließen lassen. Neben weiterem organischen Wachstum soll ein Teil des Kapitals auch in Übernahmen von bestehenden Betreibern fließen, bei denen limehome auch in der Vergangenheit bereits deutliche Performance-Steigerungen erzielen konnte. Außerdem will limehome die Skalierbarkeit und das hohe Servicelevel der eigenen Technologieplattform weiter ausbauen.

„Unsere beiden neuen Investoren schätzen die Kombination aus hohem Wachstum und einem hochprofitablen Bestandsgeschäft. Wir freuen uns über ihr Vertrauen in unsere Vision und sehen uns darin bestätigt, auf dem richtigen Weg zu sein, um limehome zu einem hochprofitablen technologiebasierten Betreiber von Design-Apartments zu entwickeln”, sagt Cesar de Sousa Freitas, Geschäftsführer von limehome.

„Die letzten Jahre haben gezeigt, dass unsere voll ausgestatteten Design-Apartments mit digitaler Customer Journey und einer konsistenten Qualität sowohl im Leisure- als auch im Business-Segment großen Anklang finden. Mit der Unterstützung unserer Investoren werden wir unser Konzept kontinuierlich weiterentwickeln und in neue Märkte bringen”, ergänzt Dr. Josef Vollmayr, Mitgründer und Geschäftsführer von limehome.

„Wir haben frühzeitig in limehomes innovatives Geschäftsmodell investiert. Darin sehen wir uns durch die außergewöhnliche Entwicklung des Unternehmens bestätigt. Wir sind davon überzeugt, dass limehome durch sein klares Konzept und die starke Umsetzung seine führende Stellung als technologiebasierter Betreiber in Europa weiter ausbauen wird“, so Fabian Gruner, Principal beim Investor HV Capital.

Dank seiner proprietären Betriebsplattform automatisiert limehome alle herkömmlichen Prozesse eines Hotelbetriebs – vom Pricing über Buchung, Check-in, Reinigung, Customer Service bis hin zur Rechnungserstellung. Die höhere Effizienz im Betrieb und in Flächennutzung erlauben auch kleinere Standorte profitabel zu betreiben, die für herkömmliche Hotelkonzepte nicht attraktiv sind. Seit der Gründung 2018 expandierte das Münchner Start-up in mehr als 100 Standorte und hat mehr als 3.000 Apartments in sieben Ländern unter Vertrag.

limehome erhält 45 Millionen Euro an frischem Kapital

Quelle schoesslers GmbH

Liefergrün stärkt Führungsteam weiter

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Nils Fischer steigt als COO und Co-Geschäftsführer ein

Liefergrün, Deutschlands führender Anbieter für nachhaltige Paket-Lieferungen, begrüßt mit Nils Fischer (36) eine bekannte Branchengröße in der Geschäftsführung. Seit dem 01. November verstärkt der ehemalige Liefery-Gründer das rasant wachsende Start-up, das gerade erst seine Österreich-Expansion sowie die Aufstockung der Series A und die Zusammenarbeit mit DB Schenker bekannt gegeben hat.

Nils Fischer, neuer Liefergrün COO und Co-Geschäftsführer zu seinem Einstieg: “Vor dem Hintergrund rasant steigender Paketmengen schaffen es die etablierten KEP Unternehmen nicht, den veränderten Erwartungen der Konsumenten an flexible und zuverlässige Lieferungen gerecht zu werden und gleichzeitig mit einem minimierten ökologischen Fußabdruck zu arbeiten. Genau hier trifft Liefergrün mit seiner Ausrichtung auf technologiegestützte, emissionsfreie Lieferungen den Nerv der Zeit.

Da die meisten im Distanzhandel aktiven Händler ihre Kundinnen und Kunden nicht selbst mit einer Logistikflotte an der Haustür bedienen können, sind sie auf verlässliche Logistiker angewiesen, die in der Zustellung als Botschafter des Handels agieren. Das bedeutet im Klartext: Eine gut planbare, flexible Zustellung durch professionelle, freundliche Lieferanten, die ausschließlich in modernen Elektrofahrzeugen unterwegs sind. Dies ist in Summe zwar eine komplexe Aufgabe, ich glaube aber, dass ein neues, wendiges Unternehmen, das über die geeignete Technologie verfügt, dieses Ziel schneller erreichen kann, als tradierte KEP Anbieter.”

Nils Fischer, der seine berufliche Laufbahn bei DHL und Lufthansa Cargo begann, gründete 2014 den Logistiker Liefery, der auf taggleiche Lieferungen sowie Zeitfenster Zustellungen für große E-Commerce Händler spezialisiert war. Nachdem das Geschäft von Liefery 2021 durch seine Mehrheitseigentümerin Hermes Germany eingestampft wurde, war Fischer in der Beratung verschiedener Start-ups aktiv.

Nun wechselt er von der Seitenlinie ins aktive Geschäft und wird künftig gemeinsam mit Gründer Niklas Tauch das weitere Wachstum des Unternehmens vorantreiben. Intern wird Nils Fischer das operative Geschäft verantworten, während sich Gründer und Mitgeschäftsführer Niklas Tauch auf das strategische Wachstum sowie die Produktvision des Technologie-Unternehmens fokussieren wird.

“Mit seiner beeindruckenden Karriere als CEO und Gründer des Start-ups Liefery bringt Nils jahrelange Erfahrung im Aufbau von operativer Exzellenz und kundenorientiertem Wachstum mit. Mit seinem Netzwerk in der Paketlogistik und seiner Erfahrung als Führungskraft ist er in einzigartiger Weise qualifiziert, die Wachstumsstrategie von Liefergrün voranzutreiben und zu perfektionieren. Gemeinsam möchten wir die angestaubte Paketlogistik nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und anschließend auch weltweit grün gestalten”, erklärt Niklas Tauch, Geschäftsführer und Mitgründer von Liefergrün.

Quelle Laika Communications GmbH

VEYNOU schließt erfolgreiche Finanzierungsrunde im hohen 6-stelligen Bereich ab

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Gründer-Trio Cem Dogan (links), Philip Deml (mitte), Paulina Kurka (rechts)

VEYNOU steht für einen innovativen und nachhaltigen Ansatz im Diamantschmuck mit laborgezüchteten Diamanten

VEYNOU hat doppelten Grund zur Freude: Kurz vor ihrem 1-jährigen Firmenjubiläum schließt das nachhaltige Diamanten-Startup aus Frankfurt, das Schmuck mit laborgezüchteten Diamanten und recyceltem Gold herstellt und vertreibt, seine erste Finanzierungsrunde im hohen 6-stelligen Bereich ab. Für das starke Gründerteam Paulina Kurka-Deml, Cem Dogan und Philip Deml ein wegweisender Schritt und starkes Signal für den Aufbau des Unternehmens VEYNOU. „Wir sind sehr stolz, dass wir nach einem Jahr so starke Investoren von VEYNOU überzeugen und begeistern konnten. Wir freuen uns über die neuen Partner an unserer Seite und setzen ein starkes Signal in Richtung Nachhaltigkeit im Diamantschmuck.“, Paulina Kurka-Deml, Gründerin VEYNOU.

VEYNOU vereint im „Neo-Luxury Segment“ Emotion, Innovation und Nachhaltigkeit. Jetzt neu an Board sind Investoren Markus und Emely Wirth. Die Wirth-Gruppe ist weltweit bekannt für den Aufbau von Solarparks und Photovoltaik-Anlagen und wird in Zukunft wichtiger Partner in der Nachhaltigkeits-Strategie des Unternehmens. „VEYNOU zeigt, dass das Thema Nachhaltigkeit in allen Bereichen sehr wichtig ist. Wir sind begeistert, dass VEYNOU umweltschonend, mit transparenter Herkunft, zu fairen Bedingungen und unter höchsten Qualitätsstandards ihren Schmuck fertigt.“, so Emely Wirth, Wirth-Gruppe. Mit ihrem Investment wird nun auch das Ziel der nachhaltigen CO2 neutralen und vertikal integrierten Wertschöpfungskette weiter forciert, um industrieweit neue Maßstäbe zu setzen.

Veynou Nachhaltiger Luxus
Des weiteren beteiligt sich Familie Rauschmayer, Gründungsgesellschafter von VEYNOU, an der Finanzierungsrunde. Seit 1963 entwickelt und produziert die Manufaktur Rauschmayer qualitativ hochwertigen Schmuck in der Goldstadt Pforzheim. Laut Rico Rauschmayer, „ein strategischer Schritt, um den Markenaufbau voranzutreiben und die Partizipation am sich weltweit rasch entwickelnden Markt der Labor-Diamanten sicherzustellen.“

Weiteres neues Mitglied im Board und Senior Advisor von VEYNOU wird Francois Le Troquer. Als Veteran in der Schmuck- und Luxusindustrie, nach seiner Zeit bei Cartier und als Managing Director bei Atelier Swarovski, bringt er seine Jahrzehnte an unvergleichlicher Erfahrung nun bei VEYNOU ein und glaubt fest daran, dass „die Zukunft von Diamantschmuck nachhaltig ist.“

1 Jahr VEYNOU
Passend zum Abschluss der Finanzierungsrunde feiert das junge Team VEYNOU gemeinsam mit Friends, Family & Supporter der Marke ihr einjähriges Bestehen im stilvollen Ameron Hotel Frankfurt in der French Bento Bar. Die Gäste erwartet ein Abend im exklusiven Ambiente, funkelnde Einblicke in die Welt der nachhaltigen Labor-Diamanten und eine ausgelassene Stimmung, inklusive Live-DJ, Fingerfood und Drinks. Los geht es am 12.11.2022 ab 18 Uhr, zudem können ab 12 Uhr bereits private Showroom Termine in einer Suite des Ameron Hotels gebucht werden.

Quelle VEYNOU GmbH

Wechsel im AUTODOC-Vorstand

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sandra dax

Sandra Dax und Dmitry Zadorojnii werden neue Co-CEOs

AUTODOC, einer der führenden Onlinehändler für Fahrzeugersatzteile und -zubehör, hat einen Wechsel im Vorstand bekannt gegeben. Mit Beschluss des Aufsichtsrates werden Sandra Dax und Dmitry Zadorojnii Co-CEOs und bilden mit Bert Althaus (CFO) den neuen Vorstand des Unternehmens.

Vertraute Gesichter in neuen Positionen

Sandra Dax war zuvor selbständige Beraterin / Interim Managerin. Sie verfügt über eine ausgewiesene Automotive-Expertise und war unter anderem rund 20 Jahre in verschiedenen internationalen Management-Positionen bei BMW tätig.

„Wir sind sehr stolz darauf, Sandra als neues Mitglied des Vorstandes vorstellen zu können. Neben ihrer langjährigen Erfahrung in der Automobilbranche ist sie Expertin für digitale Unternehmen und Transformationsprozesse“, betont Alexej Erdle, Aufsichtsratsmitglied und Mitgründer von AUTODOC.

Dax, zuvor Mitglied des Aufsichtsrates, teilt sich die Aufgaben mit dem bisherigen Chief Technology Officer Dmitry Zadorojnii, der bereits seit 2011 im Unternehmen tätig ist und seit August 2021 dem Vorstand angehört. Die neuen Co-CEOs folgen auf den bisherigen CEO Christian Gisy, der aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zur weiteren strategischen Ausrichtung des Unternehmens kürzlich ausgeschieden war.

Fokus auf Weiterentwicklung, Stärkung und Wachstum

Strategischer Fokus bleibt der Ausbau des europäischen Geschäfts. Der deutsche Markt soll gestärkt und das Wachstum in Europa vorangetrieben werden. „Sandra und Dmitry sind hierfür die richtigen Köpfe zur richtigen Zeit. Sie kennen AUTODOC, unsere Werte und strategischen Ziele und genießen bei uns größtes Vertrauen“, so Erdle.

Eine Richtschnur des AUTODOC-Konzepts bleibt die starke Orientierung an den Bedürfnissen der Kunden. „Seit Jahren beobachten wir ein steigendes Interesse an Do-it-Yourself-Lösungen im Automobilmarkt. Die aktuelle ökonomische und geopolitische Situation verschärft die finanzielle Lage der Konsumenten. Wir setzen hier an und bieten den Autobesitzern Hilfe zur Selbsthilfe mit deutlichen Kostenersparnissen“, erläutert Sandra Dax. „Daher wollen wir uns weiterhin an den Kundenbedürfnissen ausrichten und AUTODOC als verlässlichen Partner für nachhaltige Mobilität im europäischen Markt positionieren.“

Neue Dependance in Portugal

Die Wachstumsambitionen zeigen sich ebenfalls am neuen Unternehmensstandort in Portugal. So hat AUTODOC im Oktober seinen neuen Tech-Hub in Lissabon eröffnet. Für den strategisch wichtigen Standort sind bis zu 500 Mitarbeiter bis Ende kommenden Jahres geplant. Mit der neuen Dependance ist der Online-Händler nun in sieben Ländern präsent und in 27 europäischen Märkten aktiv.

Bild AUTODOC Co-CEO Sandra Dax

Quelle MSLGroup

Nigel Jankelson neuer CEO  der Luko Insurance AG

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Nigel Jankelson

Nigel Jankelson ist zum 01. November 2022 als neuer Vorstandsvorsitzender und CEO (Chief Executive Officer) der Luko Insurance AG bestellt worden. 

Nigel Jankelson ist zum 01. November 2022 als neuer Vorstandsvorsitzender und CEO (Chief Executive Officer) der Luko Insurance AG bestellt worden. Er folgt damit auf Max Bachem, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Nigel Jankelson war seit 2020 COO (Chief Operating Officer) und seit 2021 Vorstand des Digitalversicherers Coya, der Anfang 2022 mit der Luko Gruppe  fusionierte und seitdem als Luko Insurance AG firmiert.  

Nigel Jankelson wurde zum 1. November 2022 neuer CEO und Vorstandsvorsitzender der in Berlin ansässigen Digitalversicherung Luko Insurance AG. Als Vorstandsvorsitzender verantwortet Jankelson nun die Bereiche Finanzen, Vertrieb, Operations und HR. In seiner neuen Funktion verfolgt er das Ziel, die Luko Insurance AG zum effizientesten Risikoträger im europäischen Markt auszubauen, indem er die proprietäre Technologie- und Datenplattform von Luko nutzt und vorantreibt.

Nigel Jankelson war COO der Investment Bank Macquarie in New York und ist seit 2020 COO und seit 2021 zudem Mitglied des Vorstands des Digitalversicherers Coya. Im Januar 2022 firmierte Coya nach Zusammenschluss mit der Luko Gruppe in Luko Insurance AG um.  

„Ich freue mich darauf, in der Rolle des CEOs mit unserem großartigen Team Luko Insurance weiter zu entwickeln und unsere Position als digitaler Vorreiter bei Versicherungen weiter auszubauen“, so Nigel Jankelson über seine neue Rolle  im Unternehmen.

Max Bachem, bisheriger CEO und Vorstandsvorsitzender der Luko Insurance AG, verlässt Luko auf eigenen Wunsch, um sich der Gründung eines neuen Unternehmens zu widmen. In seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender konnte Max Bachem mit seinen Vorstandskollegen Nigel Jankelson und Julia Sharonova einen starkes Umsatzwachstum verbuchen, den Zusammenschluss der Coya AG mit der Luko Gruppe in kürzester Zeit realisieren sowie zahlreiche Unternehmenspreise für die Luko Insurance AG gewinnen.

“Es ist eine bemerkenswerte Leistung des aktuellen Vorstands, wie sich Luko Insurance entwickelt hat. Mit der Restrukturierung des Geschäftsbetriebs, welches zur Verdreifachung der Umsatzes bei einer stark verbesserten Kostenbasis und guten Schadenquoten im letzten Geschäftsjahr geführt hat, sowie mit der reibungslosen Umsetzung des Zusammenschlusses mit der Luko Gruppe wurden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gesetzt. Ich danke Max Bachem für seinen höchst erfolgreichen Einsatz und freue mich, dass Nigel Jankelson den internationalen Ausbau der Luko Insurance AG als digitale Versicherung fortführen wird”, sagt Thomas Münkel, Aufsichtsratsvorsitzender der Luko Insurance AG. 

Raphaël Vullierme, CEO und Gründer der Luko Gruppe sowie Aufsichtsratsmitglied der Luko Insurance AG, fügt hinzu: „Ich bin mir sicher, dass Nigel Jankelson die Erfolgsgeschichte der Luko Insurance AG fortschreibt. Unser gemeinsames Ziel für Luko Insurance ist es, den Versicherer weiter zu vergrößern, den Umsatz in 2023 erneut zu verdreifachen und bald die Profitabilität zu erreichen.” 

Bild  (c) Luko Insurance AG

Quelle Luko Cover SAS

Granfluencer Markenbotschafter aus dem Ruhestand

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granfluencer

Vorbilder gesucht: Die Zeit für corporate granfluencer ist gekommen

Der Fachkräftemangel spitzt sich weiter zu und zeitgleich steigt die Zahl der erwerbstätigen Rentner. Um die „Talente in Rente“ zu gewinnen, müssen Arbeitgeber am Ende des Berufslebens aktiv werden. Vorbilder, coroporate granfluencer, sind für gezieltes Recruiting gefragt.

„Der Anteil der Personen, die im Ruhestand einer Erwerbstätigkeit nachgehen, hat sich laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mehr als verdoppelt. 15% der 65- bis 69-jährigen und 13% der 70- bis 74-jährigen gehen einer bezahlten Arbeit nach. Die wesentlichen Gründe, warum Menschen wieder einem Beruf nachgehen, sind laut IAB der Spaß an der Arbeit oder das Bedürfnis nach einer sinnvollen Aufgabe und sozialen Kontakten.

Vorbilder helfen beim Übergang in den Ruhestand

Aktuelle Daten vom Selbsttest der Plattform ageforce1.com, bei dem acht Aussagen zur Einstellung zum Ruhestand bewertet werden zeigen, dass Vorbilder einen positiven Einfluss auf die Ruhestandsplanung haben. Prof. Alexander Vossen, Experte für Data Science and Entrepreneurship von der Universität Siegen, stellt bei der Analyse der Daten fest: „Wenn Teilnehmer:innen ein persönliches Vorbild für einen erfüllten Ruhestand haben, hat das einen großen Einfluss auf ihre Planung, die eigenen Pläne werden deutlich konkreter.“ 

Unterstützung bei der Ruhestandsplanung

„Rentner, die mit Spaß, also hochmotiviert, im Unternehmen tätig sind, sind auch hervorragende Markenbotschafter und gleichzeitig Vorbilder für Arbeitnehmer, die sich mit der Gestaltung ihres Ruhestandes befassen“ beschreibt Frank Leyhausen, Experte für Ruhestandsplanung, die Situation und ergänzt: „Niemand eignet sich besser als Vorbild als jemand, der im Ruhestand mit Freude das tut, was er mag und wenn das im eigenen Unternehmen stattfindet, hat man den perfekten Botschafter, um mehr Talente in Rente zu gewinnen.“ Im Rahmen eines strukturierten Offboardings(1) können grandfluencer(2) über die Optionen einer Weiterbeschäftigung im Unternehmen aus eigner Erfahrung berichten und so bei der Ruhestandsplanung unterstützen.

Markenbotschafter aus dem Ruhestand

„Nicht jeder kann und will Botschafter werden, aber Unternehmen sind gut beraten, Menschen bei Interesse gezielt als Markenbotschafter einzusetzen und diese als Rolemodels und Mentoren für ihre ausscheidenden Fach- und Führungskräfte zu nutzen. Auch für die externe Darstellung von Beschäftigungsmodellen für Rentner eignen sie sich hervorragend“, so Leyhausen.

Aktuell posten grandfluencer vor allem noch über Familie und Hobbys aber mit der stetig steigenden Zahl von erwerbstätigen Renter:innen ist es nur ein Frage der Zeit, ab wann das Thema „Arbeiten im Ruhestand“ viral geht. Innovative Unternehmen können das Feld noch besetzen.

(1) Offboarding beschreibt die gezielte Begleitung von Arbeitnehmern in die letzte Phase ihrer Regelarbeitszeit.
(2) Grandfluencer beschreibt ältere Influencer, die mindestens alt genug zu seien scheinen, um Großeltern zu sein.

Bildquelle: Bild von rupert B.auf pixabay

Quelle AF 1 GmbH

Digitalisierung der Bauwirtschaft

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Change Management verzweifelt gesucht 

Viele traditionelle Branchen verlassen sich in ihrem täglichen Handeln mehr auf die Erfahrungen aus der Vergangenheit als auf die Chancen für die Zukunft. Die Bauwirtschaft ist da keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil! Hat sie sich doch in den letzten 100 Jahren kaum verändert. Die Menschen, die in ihr Arbeiten sind stark in das Tagesgeschäft eingebunden und mit der Bewältigung alltäglicher Herausforderungen beschäftigt. Zukunftsstrategien entstehen so – auch aufgrund nicht vorhandener verlässlicher Daten – nicht. 

Die meisten Unternehmen wuchsen so von kleinen Firmen zu großen Konzernen heran. Da die Produkte aus der Bauindustrie – die Gebäude – Jahrzehnte überdauern mussten, gab es hier auch keine bahnbrechenden Revolutionen. Eine Immobilie besteht im Wesentlichen aus Stein, Holz und Metall. Sie werden immer von Grund auf neu entworfen. Wenn man so will, sind lediglich die in Serie geplanten und gefertigten “Plattenbauten” ein Meilenstein in dieser Entwicklung. 

Aufgrund des hohen Gewichts der Marktprodukte setzen die Unternehmen in der Regel auf lokale und regionale Lieferanten. Dadurch entsteht ein sehr heterogenes Unternehmens- und Lieferantennetzwerk. Die mündlichen Vereinbarungen und das persönliche Vertrauen sind seit jeher die Schlüsselfaktoren für die Geschäftsabwicklung. 

Hinzu kommt, dass aufgrund guter Nachfrage seitens öffentlicher und privater Auftraggeber schlichtweg kein Bedarf für große Prozessveränderungen bestand. Dies gilt in vielen Bereichen auch heute noch. Aber die heutigen Umstände wie Umweltveränderungen, das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit und der zunehmende Wettbewerb durch international agierende Konzerne verändern dieses Geschäftsfeld für die Branche rasant. 

Wer in Zukunft erfolgreich sein will, muss sich wandeln, neue Methoden entdecken, sich selbst neu organisieren. Aber in unseren Gesprächen mit Generalunternehmern, Projektentwicklern, Nachunternehmern, Händlern und Herstellern finden wir bislang mehrheitlich eins: Verweigerung, oder sollte ich sagen Verzweiflung!

Viele Unternehmen schrecken vor der Digitalisierung der Bauwirtschaft zurück.

Sie fürchten sich davor, etablierte Wege zu verlassen, Althergebrachtes neu zu denken und vor allem Mitarbeiter und Kunden mit auf die Reise zu nehmen. Sie wissen schlichtweg nicht, wie Veränderungen zu managen sind. Kenntnisse im Change Management sind daher dringend benötigt.

Dabei ist dieser Prozess gar nicht so schwer und sollte eigentlich zum Handwerk jeder Führungskraft gehören. Die Realität sieht bisweilen anders aus. Aus diesem Grund erlaube ich mir einen kurzen Exkurs in die Grundlagen von Change Management.

Vereinfacht gesagt, lässt sich dieser Prozess nämlich in vier Hauptphasen unterteilen: Vorbereitungsphase, Planungsphase, Ausführungsphase und unterstützende Maßnahmen.

Untersetzt man diese vier Schritte in seinem Unternehmen mit konkreten Handlungen, bekommt man sehr schnell einen beherrschbaren Handlungsleitfaden. Bereits die zu Beginn vorgesehene Analyse des Ist-Zustands liefert oftmals nicht nur erstaunliche Erkenntnisse, sondern nimmt die Mitarbeiter vom Start weg mit auf die Reise. Zur Wahrheit gehört: Während sich der Planungsprozess unter anderem durch BIM bereits im digitalen Wandel befindet, sieht es in der Beschaffung mehrheitlich analog aus. Und nein: Handyanrufe, PDFs per Mail versenden oder auch Absprachen per Whatsapp sind noch keine Digitalisierung.

Wer der oftmals bitteren Realität ins Auge gesehen hat, sollte sich im Anschluss mit der Definition des gewünschten Zustands beschäftigen. Wie sieht ein vollkommen digitaler Prozess im Unternehmen aus? Welche Vorteile bringt er? Wo ist er der bisherigen Lösung überlegen? All diese Fragen gilt es gemeinsam zu beantworten und durch permanentes Feedback weiter zu verfeinern. 

Im Anschluss macht man sich daran, auftretende Barrieren zu erkennen und zu beseitigen. Dies ist wichtig, damit in der Ausführungsphase keine unerwarteten Probleme auftreten. Andernfalls sinkt die Akzeptanz bei Mitarbeitern und Partnern. 

Dies muss verhindert werden, damit die Ausführungsphase gelingen kann. Während des Übergangs vom alten analogen Weg in die digitale Zukunft muss vor allem die erhöhte Belastung der Mitarbeiter gut gemanaged werden. Daher sind die wichtigsten Disziplinen im kompletten Change Management eine gute Kommunikation und ehrliches Erwartungsmanagement. Diese Fähigkeit sollte jede moderne Führungskraft von Haus aus mitbringen.

Wie lautet also das Fazit? Change Management ist keine Raketenwissenschaft, sondern ein erlernbares Handwerk. Es wird benötigt, um die Digitalisierung in der Baubranche zu meistern. Denn wer im Geschäft  bleiben will, muss sich wandeln. 

Die gute Nachricht für die Branche ist: Die Veränderung wird passieren. Mit dir oder ohne dich.

Bildquelle: Bild von picjumbo.com auf pixabay

Quelle/ Autor: Richard Liehmann, CEO inpera

Wie KI das Weihnachtsfest retten kann

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Seit September stehen die ersten Schoko-Weihnachtsmänner in den Geschäften, wenn man Pech hat, läuft nun auch schon Last Christmas im Radio. Die Vorbereitungen für die heiße Phase der kalten Jahreszeit beginnen bekanntlich recht früh. Das gilt besonders für weihnachtliche Lieferketten. Denn nur wenn diese funktionieren, liegen am Heiligen Abend die gewünschten Gaben unter dem Christbaum.

Die Planung von Produkten, deren Sourcing, Produktion, Distribution und Verkauf beginnen schon lange, bevor die ersten Weihnachtslieder im Radio laufen. Die langfristige Planung ist gerade bei Herstellern von Konsumgütern und Unterhaltungselektronik besonders wichtig.

Dieses Jahr wird diese Planung noch schwieriger als sonst: Es besteht nicht nur weiterhin Material- und Container-Knappheit. Unternehmen leiden, genauso wie Verbraucher:innen, unter der Inflation. Energie- und Herstellungskosten sind stark gestiegen, hinzu kommt Personalknappheit, gerade im Transportwesen. Gleichzeitig sind Verbraucher:innen so verunsichert wie selten zuvor. Lange Rede, kurzer Sinn: das Weihnachtsgeschäft 2022 ist so schwer zu planen, wie in kaum einem Jahr zuvor.

Planungs-Tools statt Weihnachtselfen – so gelingt das Geschenke-Geschäft

Dabei ist gerade jetzt eine gründliche Planung des Weihnachtsgeschäfts wichtiger denn je. Hier hilft Erfahrung: Lieferketten sind bekanntlich nicht erst seit gestern unter Druck. Die Erkenntnisse aus Pandemie und Lockdown geben erste Hinweise, wie Verbraucher:innen auf Mangel und gestörte Lieferketten reagieren.

Obwohl Lieferketten im Umgang mit Störungen und Dauerstress inzwischen robuster geworden sind, sind sie gerade aufgrund der vielen Unwägbarkeiten noch komplexer geworden. Um diese zu beherrschen, gibt es viele Planungs-Tools für Sales & Operations Planning (S&OP), digitale Lösungen zur Bedarfsplanung, zur Absatzprognose und auch zum automatisierten Beheben von Störungen.

Außerdem gibt es intelligente Warehouse-Management-Systeme (WMS), die Bestell- und Versandprozesse automatisiert steuern und so Lagerhaltung und Distribution von Waren optimieren. Transport-Management-Systeme (TMS) organisieren den Transport, zum Beispiel per Lkw, oder unterstützten beim Warenein- und Ausgang. Order-Management-Systeme (OMS) sind das Bindeglied zwischen dem Kauf der Weihnachtsgeschenke und dem Christbaum. Händler organisieren und orchestrieren über ein solches System verschiedene Verkaufskanäle, online wie offline. Das sind die wichtigsten digitalen Helfer beim Managen komplexer, globaler Lieferketten.

Viele von ihnen sind als Insellösungen erhältlich. Diese sind zwar oft hilfreich, decken aber nicht das gesamte Portfolio ab, das Unternehmen benötigen, um ihre Lieferketten zu planen, zu steuern und zu automatisieren. Außerdem werden sie in unterschiedlichen Bereichen eines Unternehmens eingesetzt, sind siloartig und verwenden oft unterschiedliche Datenmodelle.

In Zeiten stark gestörter Lieferketten und mit dem Weihnachtsgeschäft vor Augen, sorgt eine solche Fragmentierung bestenfalls zu langsamen Prozessen. Im schlimmsten Fall kann es sein, dass Bestellungen im umsatzkritischen Weihnachtsgeschäft nicht geliefert werden können.

Immer mehr Unternehmen haben dies erkannt und setzen auf einheitliche, abteilungsübergreifende SaaS-Plattformlösungen. Diese helfen nicht nur, Prozesse im Unternehmen zu beschleunigen und schneller, effizienter und sogar kostengünstiger zu liefern. Mit KI-Funktionalitäten ausgestattet, können sie sämtliche Prozesse entlang der Supply Chain optimieren.

KI schafft Durchblick im Lieferkettenchaos

Dies fängt bei der Bedarfsplanung an und geht bis zum Verkauf an Kund:innen. Wie viel wird bis wann und wo von welcher Ware benötigt, welche Rohstoffe müssen eingekauft werden, wie lassen sich diese beschaffen, auf Produktionsstandorte verteilen und von dort zu Distributionszentren und zum Kunden liefern? Im Weihnachtsgeschäft müssen möglichst viele Waren für einen relativ kurzen Zeitraum zum richtigen Preis verfügbar sein. Diese Komplexität zu beherrschen und mit der aktuellen Volatilität in Einklang zu bringen, ist ein klarer Fall für Künstliche Intelligenz und Machine Learning.

Anders als der Mensch ist die Maschine in der Lage, die riesige Datenmenge, die nötig ist, um fundierte Prognosen zu erstellen und Entscheidungen zu treffen, zu beherrschen. KI wird nicht von Bauchgefühl geleitet, greift aber trotzdem auf historische Daten zurück. Sie erkennt Muster in den Datenmengen, die ein Mensch, aufgrund der Datenmenge, nicht erkennen kann.

KI kann also die Wahrscheinlichkeit prognostizieren, welche Artikel auf dem weihnachtlichen Wunschzettel stehen werden. Gleichzeitig kann sie die Lieferung der einzelnen Teile und des fertigen Produkts steuern. Auch bei auftretenden Störungen ist sie in der Lage, diese automatisch zu beheben. Wo Menschen mehrere Stunden benötigen, kann die KI binnen Minuten ein Problem lösen.

Mit Expertenhilfe zur passenden KI-Lösung

Um eine solche Technologie zu entwickeln und zu implementieren, bedarf es Experten. Viele Unternehmen versuchen selbst, KI-Lösungen zu entwickeln. Oft entsteht dabei ein vielversprechender Prototyp. Eine Lösung, die im industriellen Maßstab einsetzbar ist, reproduzierbare und erklärbare Ergebnisse liefert, kommt jedoch selten dabei heraus.

Deshalb empfiehlt sich die Arbeit mit einem spezialisierten KI-Anbieter, der nicht nur über die Plattform verfügt, sondern auch über die Algorithmen, die Expertise und der weiß, worauf es bei der Automatisierung von komplexen Supply Chains ankommt.

Die Luminate-Plattform von Blue Yonder deckt alle Glieder der Lieferkette End-to-End ab, setzt auf hochmoderne KI und ist weltweit bei Unternehmen im Einsatz. Lassen sich mit KI und dieser Plattform die Krisen globaler Supply Chains abschalten? Sicher nicht, aber dank KI-gestützter Planung und Automatisierung sichern Unternehmen ihre Lieferketten besser ab.

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Für das Geschäft in der für die Konsumgüterindustrie wichtigsten Jahreszeit ist eine KI-gesteuerte Supply Chain schlichtweg unternehmenskritisch. Mit ihr können Unternehmen ganz wesentlich dazu beitragen, dass ihre Produkte auch in unsicheren Zeiten am entscheidenden Tag auf dem Gabentisch stehen. KI rettet also Weihnachten.

Autor:

Gabriel Werner ist Vice President Manufacturing für die DACH-Region bei Blue Yonder. In dieser Position verantwortet er das Wachstum von Blue Yonder in der Region. Gabriel Werner ist Experte in den Bereichen Lieferkettenmanagement, Automatisierung und Künstliche Intelligenz in der Supply Chain. Mit seinem Team deckt er die komplette Wertschöpfungskette im Supply Chain Management ab, von der Planung bis zur Steuerung. Gabriel Werner und sein Team helfen Kunden aus der industriellen Fertigung und der Logistik, ihre Lieferketten zu digitalisieren.

Gabriel Werner ist seit April 2011 bei Blue Yonder, zunächst Senior Solutions Advisor, dann Vice President Solutions Advisory und nun Vice President Manufacturing DACH. Sein Studium hat der Diplom-Wirtschaftsingenieur in Karlsruhe absolviert. Zudem ist Gabriel Werner Mitglied im BVL, der Bundesvereinigung Logistik.

Titelbild: Mit KI gelingt die Bedarfsplanung im turbulenten Weihnachtsgeschäft. Copyright: Blue Yonder

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Quelle Schwartz Public Relations